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Klassensprecher-Seminar

1) Beurteilung von Unterricht


Die Gruppe stellte vor, wie man Unterricht beurteilen kann, indem sie zunächst
schlechten mit idealen Unterricht verglich. Sie verwies darauf, dass jeder Schüler
Recht auf angemessenen Unterricht hat und die Vorbereitung auf das Leben nach der
Schule gewährleistet sein sollte. Dabei sei es aber auch Aufgabe des Schülers, den
Lehrenden zu unterstützen.

Ziel von Unterricht:


- Sozialstatus
- Verantwortung
- Soziales Verhalten
- Fairness
- Teamfähigkeit
- Lernmethodenkompetenz
- Fachwissen
- Grundkenntnisse, Allgemeinbildung
- Selbstdisziplin
- Körperbewusstsein
- Selbstvertrauen
- Ausdrukcfähigkeit
- Theoretisches prktisch anwenden können
- Die Stunde nicht zu bereuen

Verhalten der Schüler:


- gewisse Toleranz dem Lehrer gegenüber
- kreative Mitgestaltung/ Engagement/ Motivation
- Kompromissbereitschaft

Verhalten der Lehrer gegenüber der Schülerschaft


- Konsequent
- Angemessen streng
- Adäquater Ton
- Gleichbehandlung aller
- Gerecht
- Offen für Gespräche
- Probleme erkennen und darauf reagieren
- Kritik ertragen
- Vertrauen aufbauen
- Toleranz zeigen
- Witzig und locker sein
- Höflichkeit
- Mut machen
- Lob spenden

Unterrichtsgestaltung
- Fachliche Kompetenz
- Verständliche, geordnete Sprache
- Vorbereitung des Unterrichts
- Schülerwünsche berücksichtigen
- Überlegter, abwechslungsreicher Medieneinsatz
- Wechsel der Arbeitsformen
- Wiederholungsphasen einbauen
- Konkrete Beispiele geben
- Stundenergebnisse formulieren
- Führung von Hausaufgabenheften fordern
- Regelmäßige Hausaufgabenüberprüfung
- Jeden Schüler einbeziehen
- Gute Vorbereitung von Klassenarbeiten
- Klare Notenbegründung, verantwortlich

Verhalten der Klassensprecher bei Problemen:

- Geduld
- Bei Häufung von Fehlern der Lehrer und Schüler soll er eingreifen
- Das Eingreifen setzt das Einholen der Meinung der Klasse voraus
- Ruhig und überlegt Kontakt mit dem Lehrer herstellen
- Das Problem sachlich schildern und nach Lösungen suchen
- Bei Misserfolg nach Konfliktplan vorgehen, d.h. weitere Instanzen hinzuziehen
(Klassenlehrer, SV, SV-Lehrer, Schulleiter, evt. gerichliche Schritte)

Das Plenum hat entschieden, dass Lehrer von Schülern beurteilt werden sollten, damit
sie eine Rückmeldung durch die Schüler erhalten. Dazu sollen Beurteilungsbögen
entworfen werden, die als Feedback zu verstehen sinf. Es geht nicht darum, Lehrer
bloßzustellen oder zu verletzen. Der Bogen soll gemeinsam von der Klasse
besprochen werden und jeder Lehrer erhält von einer gewissen Anzahl von Klassen
über die Jahrgänge verteilt Rückmeldungen. Dieser Vorschlag soll von den
Klassensprechern zur Diskussion gestellt werden. Die ENTSCHEIDUNG DER Klasse
wird dann der SV mitgeteilt, damit die ein klares Votum erhält, ob sie bezüglich dieser
Idee weiter aktiv werden soll.
2)

a.
3) Zukunftswerkstatt zum Thema „Die Toiletten des Nepomucenums“

I. Anklageverlesung
Es fehlen:
- Seife
- vernünftiges Toilettenpapier
- Hygienebeutel
- sinnvolle Wandhaken und Ablagen für Taschen
- Pissoirs
- SAUBERKEIT
- brauchbare Mülleimer
FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN

- es stinkt
- Wände und Türen sind beschmiert
- wenn Klopapier vorhanden ist, ist es weder verwendbar noch umweltfreundlich
- Gebrauchsgegenstände wie Türen, Schlösser; Händetrockner, Wasserhähne
funktioneiren nicht
- Toiletteninventarund –räume werden mutwillig kaputt gemacht
- es ist unhygienisch
- die Toilettenräume sind unattraktiv gestaltet!
- Niemand scheint sich für den Zustand der Toiletten zu interessieren

FAZIT
Es muss dringend etwas geschehen:

Eigenverantwortung gutes Benehmen

Beteiligung von Schülern, Lehrern, Eltern

Informieren aller Schüler finanzielle Hilfe Veränderung

II: Wunschvorstellungen
III: Urteilsspruch und Vorstellung der Maßnahmen
Folgende Maßnahmen halten wir für realistisch:
Es sollen angeschafft werden:

- Hygienebeutel
- Pissoirs
- Wandhaken
- Ablagen
- Duftkugeln
- Toilettenpapier in festen Behältern (saugfähig und weich)

Es sollen repariert werden:

- Türschlösser
- Seifenspender (regelmäßige Auffüllung)
- - Licht

Wir wünschen zudem die Gestaltung der Toiletten mit Farben und Comics

Folgende Bedingungen wurden vorab ermittelt:


- Ansprache des Themas in allen Klassen
- Mithilfe der Schülerschaft (z. B. Wettbewerb der SV)
Wir können diese Maßnahmen nur durchsetzen, wenn
-
- die Schulleitung und die Schulkonferenz unser Vorhaben unterstützen.
- alle Schüler und Schülerinnen dafür sorgen, dass die Toiletten sauber bleiben

4)
5) SV-Angelegenheiten
a. SV-Projekt
Das Toilettenproblem wurde mit Herrn Thöring bereits angesprochen. Es soll
ein neues Toilettenpapier getestet werden. Die Textphase wird durch die SV
finanziell begleitet.
Die SV plant die Ausschreibung eines Wettbewerbs zur Gestaltung der
Toiletten. Eventuell könnten einzelne Klassen oder Gruppen Entwürfe
vorlegen, die dann umgesetzt werden.
In diesem Zusammenhang sollen Preise für die Gewinner ausgelobt werden:
Video-Abend, Grillparty, Betrag für die Klassenkasse zur Gestaltung des
eigenen Klassenraumes etc.
b. Spielenachmittag
Es ist ein Spielenachmittag geplant, an dem z.B. Fußball gespielt und gegrillt
werden soll. Die SV plant die Aktion für die Sommermonate Mai oder Juni.
c. Unterstufenparty
Auf Wunsch der Unterstufe soll schon bald die nächste Party stattfinden. Eine
wird vom Jahrgang 12 organisiert, eine weitere von der SV. Die Termine
stehen noch nicht fest.
Beginn und Dauer der Partys bleiben trotz Kritik durch die Schülerschaft
unverändert, da sich die Regelung bewährt hat und mit dem
Jugendschutzgesetz abgestimmt ist.
d. Mittelstufenengagement
Die SV hatte die Mittelstufenklassen aufgefordert, Wünsche bezüglich
einzelner Aktionen zu äußen. Ein an sie gerichteter Brief kam nicht an, da die
gesamte Stufe eine Durchsage der SV aufgrund des Aufenthalts in der
Turnhalle nicht hören konnte. Es wurde beschlossen, die Brife erneut in
Umlauf zu bringen.