Sie sind auf Seite 1von 27

<Predigt für Sonntag, den 04.

Oktober 2009>
Übersetzung: Lily Choe und Erika Ahn

1. Wenn Gott, der Heilige Geist und Jesus erscheinen, geschehen Wunder
2. Konzentriere dich weder auf die sichtbaren Menschen, noch auf deinen Körper
und deine eigenen Gedanken. Dein Geist soll sich allein mit dem Herrn besprechen
und danach leben

Bibelstellen:
Römer 8:5-11
Johannes 6:63
Johannes 11:43-44

Halleluja! Der Friede des Herrn sei mit euch.


Ich heiße besonders alle willkommen, die zum ersten Mal hier sind. Die Leute, die sie missioniert haben
und sich um sie kümmern, haben vollen Einsatz gezeigt. Jesus sagt ihnen: „Ich habe sie durch euch
hierher gebracht, daher wisset sie zu schätzen. Kümmert euch kontinuierlich um sie, zweifach und
dreifach, und schenkt ihnen eure Aufmerksamkeit.“

Nehmt die neuen Leute mit offenen Armen auf, seid warmherzig und hilfsbereit, und bringt ihnen das
Wort so gründlich bei, dass sie es vollständig verstehen und eine feste Grundlage für ihren Glauben
haben. Bildet sie dahingehend aus, dass sie selber erkennen, glauben und danach leben und dadurch Gott
und Jesus lieben, dienen und wertschätzen.

Wenn ihr sie richtig und vollständig im Fach „Glauben“ unterrichtet, braucht ihr euch nicht viel um sie zu
kümmern. Wenn ihr sie vollkommen über Jesus lehrt und dafür sorgt, dass sie eins mit ihm werden, wird
er sich persönlich um sie kümmern. Auf diese Weise ist es nicht anstrengend für den Missionar, er kann
mehr missionieren und er hat mehr Zeit für anderes.

Jetzt komme ich zum heutigen Thema.


Wenn man mich fragen würde, welche Zeit die beste und glücklichste Zeit war, seitdem ich an Gott und
an seinen Gesandten Jesus glaube, würde ich all die vergangenen Jahre Revue passieren lassen und
antworten: „Immer dann, wenn ich Gottes Stimme gehört und Jesus getroffen habe.“ Natürlich ist das bei
jedem anders. Alle, die genauso antworten würden wie ich, sollen einmal die Hand heben. Alles klar. Ich
bin mir nicht sicher, ob ihr eure Hand hebt, weil ihr euch um die Meinung der anderen schert oder weil ihr

1
gerne dieselbe Antworten geben möchtet wie ich.

Wenn ich Gottes Stimme gehört habe, war es so laut, als ob Himmel und Erde wanken und mein
Trommelfell platzen würde. Dank dieser Stimme habe ich den Vietnamkrieg überlebt, obwohl der Feind
sein Gewehrlauf direkt auf mich gerichtet hatte. Ich hätte sofort sterben können. Da sprach Gott: „Liebe
ihn.“

Ich habe mein Leben aufs Spiel gesetzt, um nach Gottes Wort zu handeln. Mein Feind hat überlebt, weil
ich nicht auf ihn geschossen habe. Er war so bewegt von meinem Verhalten, dass er auch nicht auf mich
schoss, und so überlebten wir beide. Wenn ich Gott damals nicht gehorcht hätte, wären sowohl der Feind
als auch ich gestorben, und wir wären heute nicht hier.

Gott hat mir gesagt: „Liebe ihn“. Das bedeutete „Wirf dein Gewehr zu Boden. Nimm die Waffe der Liebe
und gehe auf den zu, der sein Gewehr auf dich gerichtet hat.“ Ich habe überlebt, weil ich nach dem Wort
gehandelt habe, ohne Gottes Beweggründe zu hinterfragen. Solche unvorstellbaren Wunder des Lebens
sind immer passiert, wenn ich Gottes Stimme gehört und genau danach gehandelt habe. Ihr werdet auch
wissen, was für Wunder passiert sind, wenn ihr Gottes Wort gehört und danach gehandelt habt.

Danach habe ich Gottes Stimme gehört, indem ich sie im Herzen erkannt habe. Ich habe immer nach
diesem Wort gelebt und bin nicht gescheitert, sondern konnte in Bedrängnissen und extremen
Schwierigkeiten diese Krise überwinden. Wunder geschehen erst, wenn man das Wort hört und danach
handelt. Darüber hinaus konnte ich unglaubliche Dinge bekommen, wenn Gott und Jesus erschienen sind,
und dadurch haben meine Wünsche sich, einer nach dem anderen, erfüllt.

Bei euch war es bestimmt auch so. Ich habe so etwas Hunderte Male erlebt. Wenn ich alles erzählen
würde, gäbe es kein Ende.

Wenn ich im Ausland wegen verschiedener Bedrängnisse und Schmerzen nach Gott rief und unter Tränen
betete, konnte ich in diesen Momenten spüren, dass Gott aus nächster Nähe sah, wie ich Tränen vergieße
– so, als würde man etwas mit eigenen Augen sehen. Dann fasste ich mir ein Herz und begann, „Das
Buch der Rettung“ zu schreiben. So verbrachte ich die meiste Zeit mit Schreiben, und wenn ich ab und zu
alleine in den Park ging, um Sport zu treiben, war ich fest davon überzeugt, dass Gott auf mich sieht.
Damals konnte ich im Himmel ein Wolkenbild sehen, das unverkennbar die Form eines Adlers hatte, und
einmal machte ich auch sofort eine Video-Aufnahme davon.

2
Wenn ich Gottes Stimme gehört habe oder „nur“ gewusst und geglaubt habe, dass Gott nah an meiner
Seite ist und auf mich sieht, ist eine Veränderung in meinem Denken eingetreten. Des weiteren wurden
dadurch viele Probleme auf wundersame Weise gelöst.

Das lässt sich auch anhand der Bibel feststellen. Wann immer Gott erschienen ist, sind viele
geschichtsträchtige Wunder passiert, die auch noch heute bekannt sind. Von Sodom und Gomorra blieb
nur noch Asche übrig, nachdem Gott dort erschienen ist. Zu Noahs Zeit wurde die Region durch die
Sintflut gerichtet und alle Menschen kamen um. Lediglich Noahs achtköpfige Familie hat überlebt, weil
sie absolut an Gott geglaubt hat.

Beim Turmbau zu Babel erschien Gott, zerstreute alle Menschen, so dass sie sich nicht mehr verständigen
konnten, und verhinderte den Weiterbau. Als Mose das Volk Israel herausführte, das in ägyptischer
Knechtschaft war, erschien Gott und bewirkte das Wunder der Teilung des Roten Meeres. Alle Israeliten
überquerten das Meer, doch ihre Verfolger kamen alle um.

Bei einem der Treffen mit Jesus fragte er mich, welchen Weg ich in meinem Leben einschlagen will. Ich
antwortete, dass ich mein Leben lang nur ihm folgen werde. Jesus sprach: „Es ist sehr anstrengend, mir
zu folgen. Es wird dir auch nicht so gut gehen wie den Berufstätigen, denn ich kann dir kein Geld
geben.“ Als ich sagte, dass ich ihm trotzdem folgen werde, erwiderte er: „Mach es so. Wenn du mir
folgen möchtest, dann tue genau das, was ich dir sage.“ Ich habe gesagt, dass ich es so machen werde,
und bin ihm auf diesem Weg gefolgt.

Weil ich getan habe, was Jesus mir aufgetragen hat, sind die verschiedensten Wunder passiert, und die
Geschichte des Lebens und der Rettung hat sich auf der ganzen Welt ausgebreitet. Wenn ich über den Weg
nachdenke, den ich in all den Jahren gegangen bin, kann ich folgenden Schluss ziehen: Jedesmal, wenn
ich etwas nicht mit dem Herrn getan habe, sind Schwierigkeiten entstanden und es ist sogar zu
lebensbedrohlichen Situationen gekommen. Dann ist Jesus mir erschienen und hat gesagt: „Ich habe dich
doch in der Vergangenheit so oft vor dem Tod gerettet, und weil du wieder nicht nach meinem
Willen handelst, wirst du mit dem Tod konfrontiert. Jetzt tue Buße und tu, was ich dir sage.“ Er hat
mich den Weg der Providenz bis jetzt laufen lassen.

Jedesmal, wenn Jesus erschienen ist, sind verschiedene Zeichen und Wunder geschehen. Die Geschichte
des Lebens hat sich besonders oft angesichts des Todes ereignet. Wenn Jesus sich gezeigt hat, habe ich
das Wort dieser Zeit bekommen. Es ist das Wort, das ich euch in all den Jahren beigebracht habe.

3
Im NT steht, was alles passiert ist, was Jesus erschienen ist: Kranke wurden geheilt, das Wort hat Wunder
bewirkt und die Menschen haben sich wie versammelt wie die Wolken. Dadurch ist das Wunder der
Rettung geschehen. Jesus hat die Dämonen ausgetrieben, Satan vernichtet und Lazarus aus Betanien zum
Leben erweckt. Das sind nur einige von Hunderten von Beispielen für die Wunder und Ereignisse, die
aufgetreten sind. Lest sie mal alle nach. Sie stehen in der Bibel, daher werde ich nicht alles aufzählen.

- Einmal ist Jesus mir im Traum erschienen und hat gesagt: „Ich werde dir jemanden vorstellen.
Missioniere ihn.“ Im Verlauf dieses Tages verspürte ich die starke Begeisterung, zu missionieren, und so
sprach ich mehrere Menschen an und missionierte jemanden, der mich sehr begeistert hat. Wir
unterhielten uns und freundeten uns an. Es hat einige Wochen gedauert. Jesus ist mir im Traum erschienen
und dieser Traum hat sich verwirklicht.

- Als wir angefangen haben, WMD auszubauen, sind Gott und Jesus mir kurz erschienen und haben mir
einige Minuten lang ihren Entwurf gezeigt. Ich habe ihn mir angesehen und den Naturtempel nach dieser
Vorlage errichtet. Nachdem Jesus mir erschienen ist, habe ich die alte Strohhütte abgerissen und ein neues
Haus gebaut, mit anderen Worten war das der Beginn der Erfüllung der Legende von WMD.

Jesus muss auch allen von euch erscheinen.

Einmal, als wir dabei waren, am Herzstück des Steingartens zu arbeiten, kam jemand zu mir und sagte:
„Einige neue Leute sind gekommen. Sie haben das Wort bis zum Ende gehört und sind gekommen, um
dich zu begrüßen. Sie warten im Tal1, hinter den Bergen, auf dich.“ Da sagte ich unwirsch „Selbst wenn
sie direkt hier wären, könnte ich nicht herunterkommen. Ich bin doch damit beschäftigt, die Steine
einzusetzen. Was soll ich bis in das Tal gehen, um sie zu begrüßen?“

In dem Moment gab Jesus mir die Begeisterung, einmal dorthin zu gehen. Ich spürte klar und deutlich,
wie Jesus mir sagte „Geh einmal hin“, und die Begeisterung war so groß, dass ich mich auf den Weg
machte. In dem Moment erkannte ich ‚Mein Körper ist ohnehin erschöpft von der Arbeit. Es ist doch gut,
wenn ich mich ein bisschen bewege.’

Damals habe ich nonstop am Ausbau gearbeitet, ich habe mich noch nicht einmal 10 Minuten lang
ausgeruht. Wisst ihr, warum ich wie ein Berserker gearbeitet habe, ohne auch nur eine zehnminütige
Pause einzulegen? Wenn ich mich ausgeruht hätte, hätten auch die großen Geräte wie zum Beispiel der
Kran eine Pause gemacht, und Dutzende von Arbeitern hätten auch pausiert. In der kurzen Zeit, in der wir

1
Gemeint ist das 회골

4
eine Pause gemacht hätten, hätten wir noch ein, zwei Steine einsetzen können. Wenn einer der Arbeiter
eine Pause vorschlug, sagte ich nur „Von mir aus kannst du eine Pause machen und dich dann wieder ans
Werk machen.“

Aber an jenem Tag hatte ich starke Begeisterung. Ich stieg schnell in den Golf-Kart und fuhr damit den
Rasen hoch, über die Bergkuppe in Richtung Tal. Beim letzten Stück, als der Golf-Kart Schwierigkeiten
hatte den Berg zu bewältigen, schoben einige der Arbeiter ihn an, und so konnte ich bis zum Tal fahren.
Ich hatte es so eilig, dass ich den Golf-Kart genommen habe.

An der Stelle, wo man auf die Pferdekoppel herabblickt und wo der Engelstein sich befindet, standen
sieben oder acht Personen, die reine Kleider trugen. Ich erschrak und fragte sie „Warum seid ihr in
solchen Kleidern in die Berge gegangen?“ Sie trugen edle, weiße Kleider und sagten, dass sie alle vor
kurzem missioniert worden seien. Sie hatten auch Lieder vorbereitet, mit denen sie 10 Minuten füllen
können, und hatten eine Reihenfolge festgelegt.

Ich war einfach in meiner Arbeitskleidung hingefahren und dachte ‚Ich hätte wenigstens mein Gesicht
waschen sollen...’ Es war mir so unangenehm, Arbeitskleidung zu tragen. ‚Wenn ich das gewusst hätte,
hätte ich mein Gesicht gewaschen und mir wenigstens mit den Fingern meine Frisur zurechtgezupft.

15 m von ihnen entfernt stand eine Person, die Jeans trug, und ich fragte „Wer ist sie denn?“ Die
zuständige Person, welche die anderen dorthin geführt hatte, sagte „Ja. Sie ist mit uns gekommen und sie
ist in Ordnung. Sie ist noch neu und wir sind dabei, sie zu missionieren. Wir haben ihr vorgeschlagen,
mitzukommen, und so hat sie sich uns angeschlossen. Sie haben schon alle Lektionen gehört, aber die da
drüben fängt erst damit an.“

Da sagte ich: „Ah, wenn sie schon mal mitgekommen ist, sollte ich doch zuerst ein paar Worte mit ihr
wechseln und dann werde ich mir Zeit für euch nehmen. Bereitet euch vor.“ Ich fragte die Person, die
alleine herumstand „Bist du alleine? Wahrscheinlich nehmen sie dich nicht in ihren Kreis auf, weil du
Jeans anhast... aber an solch einem Ort sind Jeanshosen das Beste. Solche feinen Kleider sind doch
lächerlich. Wahrscheinlich kannst du nicht mit ihnen zusammen sein, weil du das Wort noch nicht gehört
hast.“

Person in Jeans: „Sie haben gesagt, dass wir heute hierher fahren, um dich zu begrüßen und haben mich
ständig bedrängt, diesen Ort zu besichtigen, deswegen bin ich von Seoul mitgefahren.“
SSN: „Gut, dass du gekommen bist. Bestimmt bist du noch nie in solch einem kleinen Auto gefahren,

5
oder? Ich habe nicht so viel Zeit, daher werde ich dich 20 m weit fahren. Steig ein. Es gibt hier keinen
Griff, an dem man sich festhalten könnte. Ich werde langsam fahren, und bis dahin können wir uns
unterhalten. Ich bin wirklich beschäftigt. Ich habe so viel zu tun. Hör mir gut zu und glaube mir
unbedingt. Folge mir. Sieh mich an, als wäre ich der Herr, und folge mir, egal, was passiert. Folge mir,
denn Jesus hat mich geschickt. Alles klar?“
Person in Jeans: „Ja.“
SSN: „Zweifle dein Leben lang nicht, sondern folge mir. Ich bin heute gekommen, um dich zu treffen.
Sieh doch mal die anderen an. Ich lasse sie nicht in meinem Golf-Kart fahren und habe ihnen nur die
Hand gegeben. Glaube mir. Ich habe es eilig. Ich werde noch eines sagen. Besuche alle
Großveranstaltungen, höre dir meine Predigten unbedingt an, bleibe bis zum Schluss und melde dich bei
mir, bevor du gehst. Alles klar? Wenn ich unter so vielen Menschen bin, kann ich dich nicht treffen, daher
mache alles selber. Tschüß. Steig aus. Wir sind jetzt 20 m weit gefahren.“

Dann ging ich wieder zu den Leuten, welche die 30 Lektionen zu Ende gehört hatten, und sagte „Ich habe
wenig Zeit. Dann singt mal ein Lied.“ Ich hörte mir das Lied an, verabschiedete mich von ihnen und gab
ihnen die Hand. Ich hatte Äpfel mitgebracht und sagte beim Essen „Geben wir der da drüben auch einen“
und war der Person in Jeans einen Apfel zu.

Dann sagte ich: „Bis zum nächsten Mal. Eure Kleider sind schön. Dass ihr in diesen feinen Kleidern die
Berge hochgewandert seid, ist wirklich ein Wunder. Es ist großartig, dass ihr alle für Jesus leben möchtet.
Wenn ich WMD ausgebaut habe und der Ort ganz wunderbar ist, dann zieht euch wieder so fein an, und
dann können wir Gott lobpreisen. Ich hab’s eilig.“ Sie baten mich, auch einmal im Golf-Kart fahren zu
dürfen, aber ich sagte „Beim nächsten Mal. Ich hab’s eilig. Kommt gut nach Hause. Bye-Bye.“

Ich glaube, das Ganze dauerte einschließlich Hin- und Rückweg etwa 20 Minuten. Jesus ist erschienen
und hat durch mich gewirkt. Er sorgte dafür, dass ich mir weniger Zeit für diejenigen nahm, die mich
begrüßen wollten, sondern eher für die Person, die mit ihnen gekommen war, und dass ich ihr etwas
Wichtiges sage.

Die Situation ist vergleichbar mit den heutigen Christen und uns. Jesus hat seine Geschichte
hauptsächlich mit und wegen der Christen geführt, aber er sagt zu uns „Ich hab’s eilig“ und nimmt sich
jetzt Zeit, um uns zu treffen. So wie ich der Person in Jeans etwas Wichtiges gesagt habe, gibt Jesus uns
jetzt ein tiefgründiges Wort.

Die Jugendliche nahm daraufhin an allen großen Veranstaltungen teil, und wenn ich Fußball gespielt

6
habe, hat sie mich bis zum Schluss angefeuert. Wenn sie bis zum Schluss gewartet habe, habe ich sie
begrüßt. Weil alle schon in der Kantine waren, habe ich ihr gesagt, dass sie auch dorthin gehen, essen und
nach Hause fahren soll. Als sie sagte, dass sie direkt nach Hause fahren wird, antwortete ich „Als wir uns
zum ersten Mal getroffen haben, habe ich doch gesagt, dass du mir bis zum Schluss folgen sollst, auch
wenn keiner es dir sagt?“ Sie hat sich daran gehalten und ist immer bis zum Schluss geblieben.

Sie ist einmal zu einer Veranstaltung gekommen, und als ich nach dem Gottesdienst Fußball gespielt
habe, habe ich ihr Gesicht noch gesehen, aber nachdem das Spiel zu Ende war, war sie nicht mehr zu
sehen. Ich dachte ‚Sie ist wohl einfach gegangen. Wahrscheinlich ist sie mit jemandem gegangen, der
nach Seoul fährt, weil sich sonst keiner um sie kümmert. Ich habe ihr doch am Anfang gesagt, dass sie
mir bis zum Schluss folgen soll, aber sie ist wohl einfach gegangen.’

Ich habe überall nach ihr gesucht, aber sie war nirgendwo zu finden. Ich murmelte „Sie ist doch so groß,
dass man sie nur schwer übersehen kann...“ Alle warteten auf mich, und dann sagte ich „Dummerchen.
Du bist wohl einfach gegangen“ und stieg in mein Auto. Aber diese Person saß auf dem Rücksitz! Ich
berührte sie, um mich zu vergewissern, dass es kein geistiges Wesen ist, und als ich ihren Namen rief,
antwortete sie „Ja.“

„Wie kommt das? Wer hat dir gesagt, dass du in mein Auto steigen sollst?“ Sie sagte: „Ich bin von mir
aus eingestiegen. Du hast mir doch gesagt, dass ich dir bis zum Schluss folgen soll.“
SSN: „Gut gemacht. Ich dachte, dass du heute einfach gegangen bist, ohne mich zu begrüßen. Iß doch
etwas, bevor du gehst. Mache dir keine Sorgen, es wird auf jeden Fall Leute geben, die nach Seoul fahren.
Du wirst beim Essen merken, dass alle aus Seoul kommen. Sie sind alle mit Autos hier. Du kannst einfach
essen und mit ihnen zurückfahren. Erkundige dich beim Essen nach Leuten, die nach Seoul fahren und
schließe dich ihnen an. Okay?“

So soll man sich klar um die Leute kümmern und ihnen deutlich sagen, was sie selber zu tun haben. Dann
werden sie sich nicht auf andere verlassen, sondern ihren Teil der Verantwortung tragen. Man braucht
ihnen nur beibringen, was sie zu tun haben und sich nur so weit um sie zu kümmern, wie es nötig ist, und
dann werden sie alles eigenständig tun.

Dieses junge Mädchen hat die verschiedensten Situationen und Ereignisse erlebt und ist über sieben Jahre
lang trainiert worden. Dadurch ist sie herangewachsen und zu einer Leiterin und Erweckungspredigerin
geworden, die nun an meiner Statt Jesus’ und mein Shimjung verkündet. Auch die Providenz nimmt in
dieser Zeit solch eine Position vor Jesus ein und ist auf dieselbe Art und Weise herangewachsen. So wie

7
die Erweckungsprediger Jesus’ und mein Shimjung verkünden, damit alle in der Providenz es erkennen,
sollen alle Mitglieder der Providenz es zu allen Menschen in diesem Zeitalter hinausrufen.

Während des Entwicklungsprozesses weiß keiner davon. Jesus hat mich davon sprechen lassen, um zu
demonstrieren: So wie dies ist, ist auch jenes. Wenn Jesus erschienen ist, sind solche Wunder geschehen.
Jesus hat durch mich alle Menschen in der Providenz so bewahrt, geliebt und großgezogen. Jesus hat sie
angesichts seiner Wiederkunft voller Hingabe und Liebe großgezogen, um sie als seine Stellvertreter
einzusetzen.

Tragt alle unermüdlich euren Teil der Verantwortung und verkündet das Wort. Ich habe doch gesagt, dass
ihr alle zu Erweckungspredigern werden sollt? Verkündet voller Kraft, Mut, Shimjung und ohne zu
zögern. Es reicht, wenn ihr zutiefst erkennt, dass Jesus uns in der Vergangenheit um dieser Zeit willen
geliebt und großgezogen hat, und danach handelt. Nur derjenige, der die Aufgabe bekommen hat, kann es
schaffen. Wir alle haben diese Aufgabe bekommen.

Je schneller man sich durch Jesus’ Wort entwickelt, desto schneller kann er einen entsprechend seines
Willens einsetzen. Je mehr man über sich und die Geschichte der Providenz erkannt hat, desto
weitreichender kann Jesus einen einsetzen, und man selber wird auch entschieden für die Providenz
laufen. Für alle Dinge gilt gleichermaßen: Je schneller man erkennt und je schneller man handelt, desto
größer ist der Nutzen und desto näher kann man Jesus kommen.

Der Prediger verkündigt das Wort mit Nachdruck, weil er erkannt hat, was er tun muss. Auch jetzt betont
Jesus, dass er es eilig hat. Er sagt es den Offenbarungs-Empfängern und er sagt auch mir, dass es dringend
ist. Jedes mal, wenn ich es höre, muss ich daran denken, wie er damals dem Mädchen im Golf-Kart
gesagt hat, dass er es eilig hat.

Auch darüber hinaus geschehen die unglaublichsten Wunder, wenn Gott, der Heilige Geist und Jesus ihre
Geschichte führen – ob nun Jesus erscheint, ob man seine Stimme hören kann oder ob man durch eine
Erkenntnis bewegt wird. Die Dreieinigkeit braucht nur zu erscheinen. Sie haben nicht nur an mir, sondern
an allen Menschen ihre Wunder getan. All diese Wunder geschehen nicht, damit man alleine davon
profitiert. Wenn Jesus den Menschen Offenbarungen schenkt, denkt er sowohl an die direkten Empfänger
als auch an alle anderen. Das sind Offenbarungen für alle Menschen, die heutzutage leben.

Wenn der Heilige Geist wirkt, geschehen die unglaublichsten Wunder, sei es, dass man Gott trifft, seine
Stimme hört, ihn erkennt, dass Jesus kommt oder dass man ihn trifft. Es geschehen die unvorstellbarsten,

8
erstaunlichsten Wunder. Wünsche gehen in Erfüllung. Krankheiten werden geheilt, und andere erfreuliche
Dinge geschehen.

Deswegen habe ich am Anfang der Predigt, als es um die Frage ging, was die glücklichsten und
geschichtsträchtigsten Erlebnisse in meinem ganzen Leben waren, gesagt: „Es waren jene Situationen, in
denen ich Gott und Jesus gesehen, getroffen und in meinem Herzen erkannt habe.“ Jesus hat in den
vergangenen 30 Jahren meinen Körper eingesetzt und die Geschichte durch mich geführt. Jetzt setzt er
Menschen wie mich ein, die ihr Leben vollständig auf ihn gegründet haben, und führt seine Geschichte
durch sie.

Hier eine Frage an alle, die heute zum ersten Mal hier sind, an diejenigen, die unsere Gemeinde seit
kurzem besuchen und an alle, die schon früh gekommen sind: Wünscht ihr euch wirklich, dass Gott und
Jesus erscheinen? Ist solch eine Begegnung die größte Hoffnung in eurem Leben? Es ist doch schon
schwierig, den König eines Landes zu treffen. Was für ein Glückspilz ist man dann erst, wenn man Jesus,
seinen Retter, treffen darf?

Gott, der Heilige Geist und Jesus wünschen sich so sehr, alle Menschen zu treffen und ihnen ihr Innerstes
zu offenbaren. Daher warten sie mit herzzerreißender Sehnsucht – denn ein Tag ist wie tausend Jahre –
und suchen nach Menschen, welche ihre Bedingungen erfüllen. Wenn sie sich so sehnlich wünschen, die
Menschen zu treffen, warum zeigen sie sich nicht allen? Sie erscheinen nur denen, die sich mit allem
Notwendigen ausgestattet haben und ihre Kriterien erfüllen. Auch jetzt, zu dieser Stunde, erscheinen sie
durch das Wort und halten sich vorne auf. Sie haben uns das Wort geschickt und sehen gespannt darauf,
mit welcher Haltung wir es hören.

Die Situationen, in denen Jesus sich einem zeigt, können ganz verschieden sein. Jesus erscheint, wenn die
Menschen ihn ganz aufrichtig bitten, wenn sie in Schwierigkeiten stecken, wenn man liebt, er erscheint
während einer Veranstaltung, wenn man seine Herrlichkeit lobt, im Gottesdienst, wenn man sich einsam
und verlassen fühlt oder wenn man krank geworden ist und unter seinen Schmerzen leidet. Darüber
hinaus erscheinen Gott, der Heilige Geist und Jesus immer, wenn es nötig ist.

Ich fragte Jesus: „Alle Menschen möchten dich gerne treffen. Wie können wir möglichst vielen Menschen
ermöglichen, den Herrn zu treffen?“ Jesus antwortete: „Ich habe es durch die Offenbarungs-Empfänger
gesagt, daher lest die Offenbarungen einmal genau durch.“ Daraufhin las ich das Wort durch, das Jesus
seinen Propheten offenbart hatte, und die Inhalte haben sich ausnahmslos miteinander gedeckt.

9
Darin sagte Jesus: „Konzentriert euch nicht nur darauf, die Arbeiten zu tun, die ich euch anvertraut
habe. Seid nicht so vertieft in eure Aufgabe, dass ihr vor lauter Arbeit nichts anderes mehr
wahrnehmt, sondern habt den Wunsch, mich zu treffen. Ruft mich und sucht nach mir. Verfallt
nicht dem Missionieren, dass ihr euer Herz und euren Körper nur noch dafür einsetzt. Immerhin
missioniere ich mit euch zusammen, daher sucht mich doch mal auf und redet mit mir. Und wenn
ihr betet, dann verliert euch nicht im Gebet, sondern ruft und sucht mich. Wisst ihr denn nicht,
dass ich bereits neben euch stehe? Ich bin gekommen, um euch zu treffen!“

Und Jesus sucht nach Menschen, welche die Bedingungen aufgestellt haben. Weil er allen Menschen in
der Providenz, jeder Gemeinde, jedem Volk und jeder einzelnen Person etwas Bestimmtes sagen und
ihnen sein Shimjung und sein Herz zum Ausdruck bringen möchte, sucht er nach Menschen, welche die
Bedingungen des Gebets, der Buße, der Reinheit und der Liebe zum Herrn aufgestellt haben. Manchmal
blickt er für einen Moment auf die gesamte Providenz, aber weil es niemanden gibt, den er aufsuchen
kann, sieht er sich das alleine an und geht woanders hin.

Jesus hat gesagt, wenn wir ihn treffen möchten, „müssen wir die Bedingungen aufstellen, die er sich
wünscht, und ihn rufen und aufsuchen.“ Wenn man sich die Geschichten derer anhört, die Jesus
getroffen haben, fällt auf, dass sie schon vor langem damit angefangen haben, die Bedingungen dafür
aufzustellen. Manchmal trifft Jesus jemanden, weil er unbedingt durch ihn arbeiten muss.

Jemand hat Jesus’ brennendes Shimjung erkannt, dessen Wort klar erkannt, aufrichtig gebetet und ihn
aufgesucht. Da sprach Jesus: „Ja, ich sehe, du weißt, wie ich mich fühle. Unsere Herzen sind eins
geworden und ich bin zu dir gekommen, weil du mein Herz und mein Shimjung verstehst. Ich habe mein
Innerstes so oft durch das Wort und durch die Offenbarungen mitgeteilt, aber die Menschen verstehen
mein Herz nicht. Wenn ich sie mir ansehe, kann ich erkennen, ob sie wahrhaftig verstanden und erkannt
haben. Ich kann mich erst mit ihnen unterhalten, wenn sie mein Shimjung wirklich verstehen.“ Danach
hat er ihn erkennen lassen, was er in Zukunft tun soll und ist dann gegangen.

Es gibt Dutzende, Hunderte Wege, auf denen Jesus sein Shimjung mitteilt. Darüber hinaus gibt es
Dutzende, Hunderte von Dingen, die Jesus gerne sagen möchte. Jesus erscheint denen, die sich
ausgestattet haben, und teilt ihnen mit, was sie betrifft.

Obwohl die Menschen an Jesus glauben, wissen sie nicht, wie sehr er sie liebt. Ungläubige werden
wahrscheinlich überhaupt nicht auf die Idee kommen, dass Jesus sie so liebt, weil sie nicht an ihn
glauben. Jesus hat seinen Körper geopfert, um uns zu kaufen. Wisst, dass er deswegen alle Menschen so

10
liebt, als wären sie sein Körper.

Jesus hat seinen Körper dahingegeben und ist anstelle der ganzen Menschheit gestorben. Weil er keinen
Körper hat, arbeitet und wirkt er durch die Körper, die er gekauft hat, indem er seinen eigenen Körper
aufgegeben hat. Wie sehr muss er unseren Körper und Geist dann lieben und wertschätzen? Wenn ihr es
nicht beim ersten Mal spürt, dann denkt ein zweites und drittes Mal darüber nach und erkennt, wie sehr
Jesus uns liebt. Erkennt dieses Shimjung.

Die Teufel zerren die Körper fort, welche Jesus einsetzt, aber die Menschen merken nicht, dass sie
gefesselt und weggeschleppt werden. Und so leben sie in Unwissenheit vor sich hin. Gott und Jesus haben
vorherbestimmt, dass alle ins Himmelreich kommen, aber weil die Menschen es nicht wissen, leben sie
nach ihrem eigenen Willen und beten Götzen an. Sie meinen, dass sie nach ihrem Tod in eine gute Welt
kommen, und denken, dass sie schon zu Lebzeiten reichlich gesegnet werden. Obwohl sie nur für einen
kurzen Augenblick auf der Welt leben und sie bald hinter sich lassen werden, strengen sie sich bis aufs
Äußerste an, und investieren ihr ganzes Leben und ihren ganzen Besitz in die Welt. Jesus ist bei diesem
Anblick wirklich frustriert. Er sieht sie an, aber sie leben ahnungslos vor sich hin.

Man braucht noch nicht einmal zu einem Zehntausendstel in die ewige Hölle zu gehen und dort zu leiden.

Es gibt so viele Menschen, die von Satan und bösen Geistern verführt und kontrolliert werden und deren
Geist in die Hölle kommt, weil sie mit ihrem Körper solch ein schlechtes Leben geführt haben. Jesus
sieht, dass selbst an einem Tag so viele Menschen wie die Wolken in die Hölle herabfallen.

Jesus bittet die Menschen so sehnsüchtig und liebevoll, zu ihm zu kommen, aber sie leben vor sich hin,
ohne sein Shimjung zu verstehen. Sie denken ‚Es gibt doch nichts, was ich für Jesus getan habe, ich habe
auch keine guten Werke vollbracht. Ich glaube zwar an Jesus, aber ich bin doch nichts Besonderes. Ich
habe gehört, dass Jesus mich wirklich so mag und so liebt, aber ich kann das nicht verstehen.’

Die Menschen in der Providenz sollen das von Neuem erkennen, und auch diejenigen, die missioniert
worden und seit kurzem hier sind, zu dieser Erkenntnis bringen. Wir sollen Jesus so lieben, wie er uns
liebt. Dann wird er uns aufsuchen und sich mit uns unterhalten.

Auch ich war in den 30 Jahren, in denen ich Gottes und Jesus’ Geschichte aufgebaut habe, so respektvoll
und liebevoll zu allen Menschen. Dabei gab es auch einige, denen das so unangenehm war, dass sie sich
von mir distanzierten. Sie meinten „Ich weiß gar nicht, warum er so etwas Besonderes in mir sieht, dass

11
er mir so viel Aufmerksamkeit und Liebe schenkt.“ Manche Frauen verstanden mich falsch und dachten,
dass ich irgendwelche Hintergedanken habe. Sie posaunten das einfach herum und verbreiteten damit
falsche Gerüchte.

Eine Frau, welche das Wort gelernt und alle 30 Lektionen gehört hatte, kam einmal zu mir, um mich zu
begrüßen. Weil eine Fliege ihr hübsches Gesicht verunstaltete, bewegte meine Hand sich in ihre Richtung,
und da sagte die Frau empört: „Warum tun Sie das? Lassen Sie das bleiben.“ Weil die Fliege
verschwunden war, hatte ich auch keinen Zeugen mehr. Meine Hand wollte sie berühren, um die
schmutzige Schmeißfliege zu vertreiben, die auf ihrem Gesicht klebte, aber die Frau hat das nach ihren
eigenen Gedanken interpretiert. Danach habe ich die Frau nicht mehr aus der Nähe gesehen. Wegen dieser
verfluchten Fliege hat ein Leben mich missverstanden. Meine Hand wollte sie nur wegen der Fliege
berühren, aber sie hat mich missverstanden. So etwas passiert immer wieder, darum geht klug bei allem
vor.

Ich war immer zuvorkommend zu ihnen, und die Reaktionen fielen ganz unterschiedlich aus. Einige
sagten „Danke! Auch ich liebe Gott und Jesus, und dich liebe ich auch.“ Sie haben sich so stark engagiert,
dass sie gar nicht gemerkt haben, wie schnell ihre Jugend verflogen ist. Manche haben es nicht richtig
verstanden und dachten nur ‚Wahrscheinlich liebt er mich, weil ich cool bin und so gut aussehe.’ Andere
dachten ‚Wahrscheinlich sieht er mich als so kostbar an, weil er mich für die Providenz einsetzen
möchte.’ Dann gab es auch Leute, die dachten ‚Das ist doch ganz klar. Er möchte so viele Leute wie
möglich missionieren, damit die Anzahl der Gemeindemitglieder noch größer wird.’

Obwohl ich in all der Zeit nichts Richtiges zum Essen und Anziehen hatte und mit Verfolgung,
ungerechter Behandlung und Verleumdung konfrontiert wurde, habe ich alles ausgehalten und die
Menschen unverändert wertgeschätzt und geliebt. Jesus ist an ihrer Statt gestorben und hat sie mit seinem
Blut gekauft, damit sie nach der Vorherbestimmung ins Himmelreich kommen können. Deswegen hat
Jesus ihnen durch mich so viel Liebe geschenkt, sich um sie gekümmert und sie vor Schaden und
Unfällen beschützt, damit sie nicht in die Hölle kommen, wo Satan und böse Geister wohnen und wo sie
für immer mit den Zähnen knirschen und leiden würden, sondern damit sie zu Lebzeiten an Jesus
glauben, ihn lieben, zu seinem Körper werden, gesegnet werden und ins Himmelreich kommen. Habt ihr
es jetzt erkannt?

Sowohl die Schönheit als auch das Ansehen des Menschen sind so eitel und lösen sich von Tag zu Tag
immer mehr auf, so wie die Wolken am Himmel. Warum liebt Jesus uns so sehr? Es ist nicht wegen
unseres Körpers. Er liebt uns so sehr wegen unseres Geistes, der für immer existieren wird. Wegen

12
unseres Geistes opfert er sich so auf und liebt uns so sehr. Er tut es aus Sorge, dass unser Geist in die
Hölle kommen könnte, daher sollen auch wir erkennen und für unseren Geist leben. Selbst wenn wir nur
das erkennen und es vor dem Herrn bekennen, sagt er „Du verstehst mein Shimjung“ und kommt sofort
zu uns.

Erkennt und bekennt es nachher im Herzen. Dann wird Jesus mit einem Wort „Stimmt!“ antworten. Seht
doch einmal, was aus den Leuten geworden ist, die das nicht gewusst, missverstanden und den Schoß der
Providenz verlassen haben, oder mit denen, die kein besonderes Interesse hatten. Dann gibt es auch Leute,
die gefolgt sind, aber weil sie einfach gefolgt sind, ohne diese Grundlage zu kennen, haben sie sich nicht
weiterentwickelt.

Weil die Offenbarungs-Empfänger Jesus’ Shimjung anerkennen, hat er ihnen gesagt: „Sie kennen mein
Shimjung nicht, leben ihren Glauben körperlich, und dann werden sie nicht entrückt. Sie werden auf der
Erde zurückbleiben, Katastrophen und Verfolgung ausgesetzt sind und dann in die Hölle kommen. Erst
dann werden sie es bereuen und mit den Zähnen knirschen. Auch ich, der Messias, werde der Welt den
Rücken zukehren, wenn meine Zeit gekommen ist. Wenn ich ihnen einmal den Rücken zugewandt habe,
kann ich sie nicht mehr ansehen, egal, wie sehr sie nach mir rufen. Ich habe jedem genügend Chancen
gegeben, aber es ist aus, weil sie nichts damit gemacht haben. Was macht es dann noch für einen
Unterschied, wenn sie nach mir rufen?“

Verliert nicht an Biss, nur weil ihr älter geworden seid und euer Körper schwächer ist. Jesus sieht auf
euren Geist und führt seine Geschichte noch intensiver. Euer Geist ist sehr jung.

Die Menschen leben vor sich hin, ohne zu wissen, warum der allwissende, allmächtige Herr sie über alle
Maßen liebt. Unwissenheit ist auch eine Sünde. Lieben eure Eltern oder Partner euch, weil ihr etwas für
sie getan habt oder weil ihr bestimmte Leistungen erbracht habt? Eltern oder Partner lieben einen, auch
wenn man überhaupt nichts geleistet hat. Eltern lieben ihre Kinder, weil sie sie aus Liebe auf die Welt
gebracht und aufgezogen haben. Gott und Jesus sind genauso. Lehnt Gottes und Jesus’ Liebe nicht ab und
empfangt nicht die Liebe der Welt, die später zerstört wird. Ihr werdet es nur bereuen.

Gott hat alle Menschen als seine Kinder auserwählt und schenkt ihnen so viel Liebe, damit sie nicht in die
Hölle gehen, sondern ins Himmelreich kommen und dort leben.

Der Herr sagt: „Ich habe meinen Körper hingegeben und bin für euch gestorben, darum gehört ihr
zu mir, darum seid ihr meine Bräute. Satan, die Dämonen und die bösen Menschen haben mich ans

13
Kreuz geschlagen, so dass ich nicht in der Lage war, das himmlische Evangelium zu verkündigen.
Darum hört auf meine Worte und verkündet es. Vernichtet Satan und bringt die bösen Menschen
wieder zur Besinnung. Ihr sollt auf dieser Welt gesegnet sein und später im Himmelreich ewig
glücklich sein. All das, was ihr in diesem Leben verpasst, weil ihr in dieser Welt meine Arbeit tut,
werdet ihr im Himmelreich nach Herzenslust machen und vollkommen genießen können.“

Die Menschen haben keinen besonderen Wert, wenn Gott sie einfach sich selbst überlassen würde. Doch
Jesus liebt uns Menschen. Jedes Wort, das ich bekomme, sind Offenbarungen von Jesus, die ich in Form
von Predigten an euch weiter verkündige.

Ich habe eine Offenbarung gelesen, die Jesus einem der Offenbarungs-Empfänger gegeben hat. Diese
Person hatte eine Sünde, die Satan als Anlass nehmen wollte, sie wegzuschleppen und ins Kreuzverhör zu
nehmen. Jesus sah, dass diese Person endgültig von Satan entführt werden würde, wenn er nichts
unternehmen würde. In der Offenbarung steht, was Jesus für diese Person getan hat.

Sie hat zwar Buße getan, aber bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht vollkommen alles gebüßt, und
Satan wollte sie schon aufgrund dieser nicht restlos gebüßten Sünden mit Freuden wegschleppen. In dem
Moment sagte Jesus zu ihm: „Satan. Lass sie in Ruhe. Lass sie auf der Stelle los. Ich werde die
Verantwortung für ihre übrig gebliebenen Sünden übernehmen.“ Und er nahm erneut ihre Sünden auf sich
und ließ sich für sie noch einmal ans Kreuz schlagen.

Wenn wir unsere Sünden büßen, braucht Jesus nicht länger für uns das Kreuz zu tragen. Darum hat er
gesagt: „Bitte bereut eure Sünden. Ich werde euch vergeben, weil ich für euch diese Qualen auf mich
genommen habe.“ Zu seinen Lebzeiten hat Jesus das körperliche Kreuz getragen, aber auch nach seinem
Tod trägt er es mit seinem Geist weiter und erträgt aufs Neue diese Schmerzen, weil er unsere Geister
retten will. Wenn ihr Jesus liebt, dann bereut eure Sünden und erkennt sein Shimjung an. Wer so lebt, der
bewahrt Jesus davor, das Kreuz für ihn zu tragen. Jesus freut sich über solche Menschen und liebt sie
ganz besonders innig.

Mir geht es auch nicht anders. Jesus hat jemandem, der sich sehr viel Sorgen um mich gemacht hat,
gesagt: „Tut doch einmal wirklich alles, was ihr für Gott zu tun habt. Dann wird Gott euch wahre Freiheit
schenken.“ Die Person schickte mir diese Offenbarung und fragte mich, ob sie echt sei. Und natürlich
stimmt sie. Wozu fragen, das ist doch sonnenklar. Wen man seine Schulden zurückzahlt, wird man von
seinen Schulden befreit.

14
Ich komme jetzt zum letzten Punkt der Predigt.

In den frühen Morgenstunden habe ich Jesus darum gebeten, noch ein Wort zu sagen, falls er den Leuten
aus der Providenz für diesen Sonntag noch etwas spezielles zu sagen habe. Er solle alles sagen, was er auf
dem Herzen habe und was ihm beim Anblick der gesamten Providenz eventuell stören sollte. Ich
versprach ihm, es dann in der Sonntagspredigt so klar anzusprechen, dass alle es verstehen können.

Daraufhin sagte Jesus: „Ich habe alles besiegt, aber gegen körperliche Menschen komme ich nicht an.“
Und er fügte hinzu: „So wie man nicht gegen den Jähzorn seines Geliebten ankommt, komme ich nicht
gegen körperliche Menschen an, die wie sture Ochsen nur nach ihrem eigenen Kopf gehen. Erkennt ihr,
was er damit sagen will? Jesus zwingt niemanden zu etwas. Er geht immer vernünftig vor.

Der körperliche Mensch merkt nicht, wenn Jesus zu ihm kommt und bei ihm ist. Für ihn ist
ausschlaggebend, wie seine körperliche Gedanken etwas beurteilen. Darum hat Jesus gesagt: „Mit
solchen Menschen kann ich nicht reden. Ich kann weder gegen sie ankommen, noch sie
überzeugen.“ Da Jesus Geist ist, kann er sich körperlichen Menschen nicht verständlich machen. Man
kann sich nur auf geistigem Wege mit Jesus verstehen.

Apostel Paulus hat das an sich selbst erkannt. Er hat erkannt, dass seine körperlichen Gedanken und
Auffassungen, seine körperliche Natur, sein Hochmut, zu starkes Selbstbewusstsein, Jähzorn und
Egoismus ihn von Jesus entfernen. All diese körperlichen Dinge hindern ihn daran, Gottes Herrlichkeit zu
loben und vor Gott treten zu können. Darum hat er gestanden, dass er jeden Tag seinen Körper sterben
lässt. Jesus hat seinen Körper hingegeben und sich für Paulus ans Kreuz schlagen lassen. Und dennoch
drang Paulus körperliche Natur immer wieder durch. Darum sagte er, dass die körperlichen Gedanken von
Satan sind und abgetötet werden müssen.

Paulus sagte: „Die körperlichen Gedanken sind der Tod. Wer körperlich ist, versteht diejenigen
nicht, die geistig sind.“ Wenn der Körper zu stark ist, kann der Geist seine Kraft, seine Wirkung und
Fähigkeiten nicht entfalten. Wenn der Körper alles bestimmt, kann man sich auch nicht mit dem Herrn
verständigen. Doch seitdem Paulus seine körperliche Natur jeden Tag sterben ließ, konnte er den Herrn
sehen, mit ihm kommunizieren und zu einem geistigen und spirituellen Menschen werden.

Körperlich zu sein ist eine starke Behinderung. Lasst euren Körper sterben und euren Geist lebendig
werden, denn wer körperlich ist, ist im Tod. Es war schon immer so, dass Gottes Menschen nicht in
Erscheinung treten konnten, wenn die Menschen böse und stark körperlich orientiert waren. In solchen

15
Zeiten war Satan umso aktiver, so dass Gott richten musste. Verkleinert man das auf die Situation einer
Gemeinde oder einer einzelnen Person, so handelt Gott auf diesen Ebenen genauso. Nur durch Gericht
stirbt der Körper und wird das Böse geschwächt.

Jesus hat gesagt: „Ich kann mich jemanden, der zu körperlich ist, nicht nähern, auch wenn ich es
wollte. Denn durch seine körperliche Natur ist sein Herz voll körperlicher Gedanken. Da ist kein
Platz für mich. Wenn ihr eure körperlichen Gedanken nicht fortwerfen könnt und nur nach euren
eigenen Gedanken geht, kann ich nicht anders, als euch nur anzuschauen und einfach
wegzugehen.“

Warum richtet Gott die ganze Welt während der Endzeit? Weil die Welt aufgrund der körperlichen Natur
böse geworden ist.

Jesus hat folgendes gesagt:

„Wer sich mit mir versteht, ist jemand, der seine Gedanken und Ansichten sowie seine körperliche
Natur restlos fortgeworfen hat. Ich gehe zu Menschen, die wie Kinder sind. Man kommt unmöglich
ins Himmelreich, wenn man körperlich ausgerichtet ist. Überlegt mal, wie schrecklich es sein muss,
nicht ins Himmelreich zu kommen, nur weil man seine körperliche Natur nicht ablegen konnte.
Beerdigt die Dominanz, die der Körper auf euch ausübt. Das ist die Lösung. Nur wenn ihr mit
eurem Geist denkt, könnt ihr mich verstehen. Ich habe euch gesagt, dass ihr mich an oberste Stelle
in eurem Leben setzen sollt und dennoch lassen sich so manche Gemeindeleiter, so manche im
Hauptbüro und in den verschiedenen Abteilungen bei ihren Entscheidungen von ihren eigenen
Gedanken steuern. Fragt nach meiner Meinung und wie ich über etwas denke. Ihr betet ein, zwei
Stunden und hört dennoch nicht auf meine Antwort. Wieso trefft ihr wichtige Entscheidungen
einfach nach euren eigenen Gedanken? Ihr sollt gute Vorschläge annehmen und eure Meinungen
zusammentragen, mir berichten und dann meine Entscheidung abwarten, bevor ihr handelt.“

Daraufhin habe ich Jesus gesagt, dass körperliche Menschen zu wenig wissen und ich deswegen in
Zukunft geistige Menschen einsetzen werde. Und wir sind überein gekommen, dass Jesus am besten alles
mit solchen Menschen durch Offenbarungen bespricht und entscheidet.

Jesus antwortete: „Natürlich, wie sollten auch Entscheidungen von körperlichen Menschen zu etwas
Gutem führen? Sie sollen das bei sich korrigieren und geistig werden. Nur so kommen sie ins
Himmelreich, oder etwa nicht? Meinst du nicht auch, dass der Körper sich durch geistige

16
Gedanken aufs Neue verändern sollte? Du hast mich doch darum gebeten, noch ein Jahr
auszuhalten. In dieser Zeit soll jeder seine körperliche Natur und seine körperlichen Gedanken
abtöten, und sie durch geisige Gedanken ersetzen bzw. durch meine Gedanken. Das gilt für alles
und jeden, für jede Person, für das Hauptbüro, für jede Gemeinde, jede Abteilung, für jede
Besprechung, bei der sich die Leute aus der ganzen Welt zusammenfinden.“

Jesus hat dies durch die Offenbarungs-Empfänger auf den Punkt gebracht. Denn jeder hat sich lediglich
im Herzen vorgenommen, den Herrn als oberste Priorität zu setzen. Doch wenn es um die Umsetzung
geht, folgt jeder letztlich den eigenen Gedanken und seiner körperlichen Natur, weil er das denkt, was er
hört und sieht. Solche Menschen setzen sich selbst an oberste Stelle. Den Herrn absolut an oberste Stelle
zu setzen heißt aber, geistige Gedanken zu haben und den Gedanken des Herrn folgen.

Jesus ist immer an eurer Seite, darum erscheint er jedem passend zu eurer Persönlichkeit und redet zu
euch, wenn ihr ihn im Gebet fragt. Hört daher gut zu, was er sagt, und findet heraus, ob das, was ihr durch
andere Menschen hört, von Jesus kommt oder ob es aus deren eigenen Gedanken entspringt. Wenn ihr
eine Besprechung abhaltet, betet tief dafür und lasst Jesus die Zusammenkunft als Vorsitzenden führen.

Jedes Land in der Providenz, das Hauptbüro, jede Abteilung, jede Person soll absolut so arbeiten. Nur so
kann der Herr in eure Herzen kommen, zu euch sprechen, bei euch wirken und nach seinem Willen
handeln und siegen. Wenn ihr aber nicht so arbeitet, wird er dies nur eine gewisse Zeit mitansehen und die
Arbeit dann scheitern lassen.

Das gilt auch für mich. Wenn ich den Herrn nicht wirklich aus tiefstem Herzen frage, treffe ich
Entscheidungen nach körperlichem Gutdünken. In solchen Fällen bete ich noch einmal dafür, Jesus
Gedanken zu empfangen und fälle erst dann eine Entscheidung. Wer allerdings seinen Körper den Chef
spielen lässt und nach eigenen Gedanken handelt, blockiert der Körper die Gedanken des Herrn und leitet
die Anweisungen des Herrn nicht an seinen eigenen Geist weiter.

Ob Propheten oder andere Gottesmenschen – sie haben alle ihre körperliche Natur abgetötet und dadurch
ihre Spiritualität geweckt, so dass ihr Geist Handlungsfreiheit hatte. Aus diesem Grund konnten sie gut
mit Gott kommunizieren und in ihrem jeweiligen Zeitalter das Wort empfangen und verkündigen. Wenn
aber der Körper die Oberhand hat, ist der Geist gebunden und der Körper bestimmt alles. So aber kann
man dem Herrn nicht gefallen, und der Körper tut unnütze Dinge, weil er nur nach dem geht, was er sieht.

17
Wenn die körperliche Natur dominiert, ist man leicht empfänglich für Satans Offenbarungen. Denn Satan
arbeitet durch die körperliche Natur, und wenn das passiert, arbeitet man unversehens mit Satan
zusammen. Tötet eure körperliche Natur ab. Alles, was aus körperliche Natur heraus motiviert ist,
verschafft Satan den Zutritt zu euch, und dies kann der Herrn nicht akzeptieren. Die Offenbarungs-
Empfänger scheinen alle Offenbarungen auf ähnlicher Stufe zu empfangen, doch wenn sie scharf
hinschauen, werden sie unterscheiden können, ob diese Offenbarungen eher der eigenen körperlichen
Natur entspringen oder ob ihr Geist sie tatsächlich von Jesus empfangen hat. Wenn man genau hinsieht,
kann man die körperlichen Gedanken, den körperlichen Willen und eigene Gedanken heraussieben. Jesus
unterrichtet euch heute detailliert, was körperliche und geistige Natur ist, damit ihr im Bilde seid und
Offenbarungen richtig empfangen könnt.

Hört euch dazu das Beispiel von zwei Menschen an, die mir ihre Offenbarungen zugesandt haben. Der
Herr soll offenbart haben: „Ich werde euch erlauben, SSN zu besuchen, darum geht zu ihm hin.“ Beide
haben die gleiche Offenbarung bekommen, doch einen habe ich getroffen, den anderen nicht.

Bei dem einen ist die Offenbarung eigenen körperlichen Gedanken entsprungen, beim anderen hat der
eigene Geist die Offenbarung vom Herrn empfangen. Als ich diese Person schließlich in der Besuchszeit
gesehen habe, stimmte das, was sie sagte und ich war zutiefst bewegt davon. Als ich mich beim Herrn
vergewisserte, sagte er: „Ich habe es dieser Person versprochen, darum triff sie.“

Wenn ihr jede eurer Offenbarung überprüft, stellt sich heraus, ob sie eurem eigenen Willen oder eigenen
Gedanken entsprungen sind, ob ihr sie aufgrund eurer körperlichen Natur oder eurer mentalen Verfassung
empfangen habt. Ihr werdet feststellen, ob ihr diese Erkenntnis bekommen habt, weil ihr etwas in einer
bestimmten Situation gehört habt und davon stimuliert worden seid, oder weil ihr von euren alltäglichen
Gedanken gesteuert wurdet. Ihr merkt, ob eine Offenbarung eher körperlich oder geistig ist.

Als ich in den Bergen lange Jahre gebetet hatte, habe ich auch meine Offenbarung auf ihre Echtheit
überprüft und bin vor Ort gegangen. Anfangs gab es viele Offenbarungen, die unecht waren. Es kommt
oft vor, dass die Offenbarungen den eigenen Gedanken entspringen. Wenn man etwas richtiges denkt,
bestätigt Jesus das, doch wenn man etwas denkt, was der Unwissenheit und Unvernunft entspringt,
bestätigt Satan das. Satan bestätigt solche Dinge, weil er selber in der Unwahrheit lebt und weil
Unvernunft, Unwahrheit und Unwissenheit seine Lehren sind.

Psychologisch gesehen, nimmt man das von anderen an, was man selber auch denkt, darum sollen eure
Herzen, euer Verstand und eure Gedanken vollkommen sein. Nur Gottes Wahrheit und Jesus

18
Gedanken sind vollkommen, darum sollt ihr zuerst die Wahrheit lernen und vollkommene
Gedanken bekommen. Denn nur so könnt ihr alles, was ihr hört und seht, richtig beurteilen.

Ich habe gelernt, dass ich am Anfang vieles aus körperlichen Gedanken oder psychischer Verfassung
heraus erkannt habe und mir von Satan und den Dämonen eingegeben wurde. Offenbarungen auf dieser
Ebene beziehen sich auf körperliche Dinge. Doch als ich anfing, auf (seelischer) Vernunftebene Dinge zu
erkennen, bekam ich öfter richtige Offenbarungen. Doch wenn ich für jede Offenbarung Jesus um
Überprüfung bat, sagte er, dass sie falsch seien. Ich hatte Jesus Willen lediglich auf der Grundlage meines
Wissens und meiner Fähigkeit erkannt.

Nur weil die empfangenen Offenbarungen gute Inhalte haben, darf man sie noch lange nicht als vom
Herrn gegeben ansehen. Etwas richtig zu erkennen ist auch eine Fähigkeit. Viele haben diese Fähigkeit,
das kann ich bestätigen. Wieso sollte ich das nicht bestätigen, wenn jemand etwas richtiges erkannt hat,
wenn ich doch auch dafür sorge, dass ihr etwas falsch Verstandenes noch einmal vollkommen richtig
lernen sollt. Wenn jemand den Willen des Herrn vollkommen erkannt hat und dies verkündigt, teilt er
Gnade aus. Diese Gnade erkennt auch der Herr an; es ist eine Gnade, die von der geistigen Fähigkeit
dieser Person ausgeht.

Ich erkenne nicht nur die vollkommenen Offenbarungen des Herrn an, sondern alle echten
Offenbarungen, gleich ob sie eurem Wissen entsprungen sind, ob ihr sie mit eurem Herzen empfangen
habt oder ob euer Geist sie kannte und an euch weiterleitete, als ihr im Gebet eine spirituell hohe Ebene
erreicht hattet. Ich kläre nur noch ab, welche Offenbarungen direkt vom Herrn kommen.

Wenn man in der geistigen Welt auf eine Stufe gelangt, in der das bislang verborgene Bewusstsein zu
Tage tritt, können andere Geister kommen, die man zwar nicht sehen kann, die aber Offenbarungen
eingeben. Es können auch Engel Offenbarungen eingeben, aber auch Satan und die Dämonen, die etwas
einflüstern, ohne sich dabei zu zeigen. Es gibt sehr viel über die geistige Welt zu lernen, und gleichzeitig
ist es auch äußerst schwierig, sie zu studieren. Darum habt nicht den Wunsch, Offenbarungen auf
bequeme Weise zu empfangen, sondern hört genau zu, welches Wort sonntags, mittwochs und auf den
Heilig-Geist-Veranstaltungen gesagt wird. Denn diese Worte sind vollkommene Offenbarungen von
Jesus.

Jemand hat gefragt: „Jesus, wie kannst du nur so vielen Menschen zur selben Zeit Offenbarungen
eingeben?“ Da Jesus allmächtig ist, ist es für ihn ein Leichtes, vorausgesetzt, dass die Menschen die
richtigen Bedingungen mitbringen.

19
Andere denken wiederum: „Haben diese Leute wirklich die Offenbarungen von Jesus bekommen? Sie
scheinen eher körperlicher zu sein als andere, wenn sie eine Arbeit verrichten. Sie haben eher gar nichts
besonderes geleistet und trotzdem offenbart sich Jesus ihnen?“ In solchen Fällen braucht man nur zu
schauen, ob der Inhalt der Offenbarungen einem ins Herz gehen und ob Gott und Jesus nach diesem Wort
entsprechend handeln. Schaut nicht auf die Menschen, sondern schaut in erster Linie auf die Lage des
Herrn und sein Shimjung.

Jesus spricht: „Ihr seid doch nicht irgendwer, ihr selbst bezeichnet euch selbst als Geliebte des
Herrn. Ihr tragt mein Foto bei euch und schaut mich ständig an. Warum ignoriert ihr mich
dennoch und orientiert euch nur an die sichtbaren Menschen? Warum könnt ihr nicht zuerst an
mich denken, wieso beurteilt ihr Dinge nach dem, was andere Menschen tun, sagen oder denken?
Ich steuere zu 90%, manchmal zu 100% das Empfangen der Offenbarungen, doch wie kommt ihr
bloß dazu, euch nur an sichtbaren Menschen zu orientieren? Darum ist euer Horizont so klein, weil
ihr mit körperlichen Augen nur auf körperliche Menschen schaut. Darum könnt ihr weder sehen
noch spüren, dass ich vorne an der Kanzel stehe. Ihr seid im Alltag schon so sehr an eure
körperliche Sichtweise gewöhnt, dass ihr es wirklich nicht schafft, das aus euch herauszukriegen,
bevor ich wieder gehe.“

Jeder soll das bei sich korrigieren, nachdem ihr heute dieses Wort gehört habt.

Ich habe Jesus gefragt, wie wir uns ab heute auf seine Wiederkunft richtig vorbereiten können, und er
antwortete: „Nur wer heute handelt, ist vorbereitet. Wer heute nicht handelt, wird es morgen auch
nicht können.“

Jesus macht sich am meisten Sorgen um die älteren Leute, die ganz am Anfang der Providenz gekommen
sind. „Euer Charakter hat sich verhärtet und ist unflexibel geworden. Das ist wirklich ein
Problem.“ Er fügte hinzu: „Es ist eher einfacher für mich, über die Zehn- und Zwanzigjährigen bzw.
diejenigen, die jetzt neu gekommen sind, zu schalten und zu walten. Sie schauen mehr auf mich und
kümmern sich mehr um mich als ihr.“

Und: „Denkt nicht daran, was andere denken könnten. Konzentriert euch weder auf die Menschen,
noch auf euren Körper. Und betet nicht nur, sondern unterhaltet euch mit mir. Seid nicht nur ins
Missionieren vertieft, sondern macht es mit mir zusammen. Seid nicht nur in eure Aufgabe und

20
eure Arbeit versunken, sondern seid bitte mir verfallen und werdet zuerst eins mit mir, bevor ihr
arbeitet.“

Wenn ihr hört, mit welcher Stimme und welchen Inhalt der Prediger vorne das Wort gibt, könnt ihr sofort
wissen, ob er es mit dem Körper oder mit dem Geist tut.

Als ich WMD ausgebaut hatte, war ich völlig darin vertieft, nach Jesus Anweisungen vorzugehen, und
arbeitete eines Herzens und eines Willens mit ihm zusammen. Ich war so besorgt, dass ein Unfall
passieren könnte, darum konzentrierte ich umso mehr auf die Arbeit und die reale Situation. Eines Tages
wäre ein Arbeiter beinahe ums Leben gekommen, aber es war ein Wunder, dass er so haarscharf dem Tod
entrinnen konnte. Wir waren alle so schockiert, dass wir über eine halbe Stunde Pause eingelegt und uns
vorgenommen hatten, noch vorsichtiger und umsichtiger bei der Arbeit vorzugehen.

Damals hat Jesus gesagt: „Ihr sollt nicht nur in eure Arbeit vertieft sein, sondern besprecht bitte alles
erst einmal mit mir und lasst es uns dann gemeinsam anpacken. Wie könnt ihr nur untereinander
reden und euch dabei den lieben langen Tag bis zum Sonnenuntergang nicht einmal an mich
wenden? Ich stehe die ganze Zeit neben euch und arbeite mit euch. Habe ich euch nicht auch
gesagt, dass ihr unterwegs auf dem Weg der Providenz Lieder singen sollt? Wie kann ich euch über
die Situation der Baustelle aufklären, wenn ihr erst nach getaner Arbeit nachts zu mir betet?“ Seine
Worte versetzten uns einen Stich ins Herz und es tat uns so leid.

Dasselbe gilt auch für diese Zeit, wenn ihr vor dem Herrn und mir steht. Auch heute sollt ihr nicht nur in
eure Aufgabe und eure Arbeit versunken sein, sondern redet bitte mit Jesus. Besprecht alles mit ihm,
schüttet ihm euer Herz aus und tut alles mit ihm gemeinsam. Nur so wird euch die Arbeit nicht schwer
fallen und könnt ihr Unfälle vermeiden. Ihr werdet glücklich bei der Arbeit sein können und nicht
ermüden.

Jesus sagt: „Ist nur Gebet ein Gespräch? Wer frühmorgens mit mir redet, kann es auch tagsüber.“
Den Offenbarungs-Empfängern hat er gesagt: Ich sehe alles, was die Menschen in der ganzen Welt tun.“
Auch die Engel schreiben alles auf, was die Menschen tun.

Jemand hat einmal gesagt: „Es gibt so unzählig viele Menschen, die nach Jesus Ausschau halten, aber
wieviele von ihnen kann der Herr frühmorgens in dieser kurzen Zeit wohl persönlich aufsuchen?“ Die

21
Offenbarungen, die mir die unterschiedlichsten Leute zusenden, sind sehr oft zur selben Zeit an
verschiedenen Orten empfangen worden.

Manche brauchen für das Niederschreiben der Offenbarungen von Jesus 30 Minuten, manche zwei
Stunden. Es kostet ja schon viel Zeit, wenn man einen langen Brief geschrieben hat und ihn bis tief in den
frühen Morgen korrigiert und ergänzen will, nicht wahr?

Auch ich habe dieses Wort seit dem frühen Morgen geschrieben; jetzt ist es fast 17 h. Ich habe Jesus
versprochen, dass ich bis Samstag vormittag fertig sein werde. Mit einem Lächeln sagte ich, ich wolle das
Wort am Vormittag fertigstellen, am Nachmittag Korrektur lesen, so dass ich die restlichen Stunden für
das Briefeschreiben und Fällen von Entscheidungen nutzen könne. Doch Jesus wusste im Voraus, das ich
das nicht schaffen würde. Er brachte es mir auf schonende Art und Weise bei, und er hatte recht. Ich bin
noch weit davon entfernt, das Ende abzusehen. Weil ich in der Gebetsstunde beten muss, werde ich erst
morgen nachmittag mit dem Korrekturlesen fertig sein. Die Predigten sind im Grunde genommen nichts
anderes als ein dünnes Buch.

Ich habe euch doch etwas zu der Zeit gesagt, in der die Leute Offenbarungen erhalten, nicht wahr? Wenn
es dieselben Offenbarungen wären, die Jesus eingibt, wäre es verständlich, dass Hunderte oder Tausende
von Menschen die Offenbarung zur selben Zeit empfangen, aber wenn man sich die Inhalte anschaut, so
sind sie alle verschieden. Es wäre gut, wenn einmal drei Leute ihre Offenbarungen vortragen, die sie am
selben Tag, zur selben Stunden an verschiedenen Orten empfangen haben. Dann werdet ihr sehen, dass
die Offenbarungen zwar zur selben Stunde gekommen, aber interessanterweise inhaltlich vollkommen
verschieden sind.

Jesus sagt dazu: „Ob es hundert oder tausend Leute sind – wenn sie die richtigen Bedingungen
mitbringen, kann ich ihnen zur selben Zeit verschiedene Offenbarungen eingeben.“ Andere Geister
könnten auch bis zu einem gewissen Punkt dazu in der Lage sein, wenn der Herr ihnen die Aufgabe dafür
geben würde, aber sie würden es niemals so schaffen wie er. Jesus aber ist dazu in der Lage, weil er Geist
ist und zur allmächten Dreieinigkeit gehört. Darum macht euch keine Sorgen, dass er euch keine
Offenbarungen eingeben könnte, nur weil so viele Menschen in der Providenz zur selben Morgenzeit zu
ihm beten. Solche Sorgen entspringen ebenfalls aus körperlichen Gedanken.

Die körperlichen Gedanken sind einfach ganz anders als die geistigen Gedanken. Warum ist es wohl so?
Die geistige Welt ist anders als die körperliche, und die Fähigkeiten des Geistes sind von Grund auf
anders als die des Körpers. Der Körper ist nicht in der Lage, durch die Lüfte zu fliegen, wohl aber der

22
Geist; er kann überall sein, wo er möchte. Mit den körperlichen Augen sieht man lediglich eine gewisse
Strecke weit, aber mit dne geistigen Augen kann man sogar bis ins Himmelreich sehen und die ganze
Erde durchschauen. Aus diesem Grund leben Körper und Geist nach ganz anderen Gesetzen und anderen
Prinzipien.

Ich habe eingangs gesagt, dass die körperliche Natur die Arbeit von Gott und Jesus blockiert. Wer dieses
Wort hört und es umsetzt, wird geistig werden. Wenn ihr es alle versucht, wird es wirklich viel mehr
geistige Leute geben, gegen die der Herr ankommen kann. Tötet eure körperliche Natur ab und beerdigt
sie. Ihr sollt nicht nur in eurer Aufgabe aufgehen, sondern den Herrn wirklich aus ganzem Herzen rufen
und ihn um tiefes Gespräch bitten. Ihr sollt zu allererst wissen, wie sehr sein Herz jetzt brennt, bevor ihr
euch an ihn wendet.

Zum Abschluss werde ich noch einige Minuten über Buße sprechen, darum bitte ich euch darum, wirklich
gut zuzuhören.

Ich habe einmal von jemandem einen Brief bekommen. Er habe Buße getan, schreibt er, aber er wisse
nicht, ob ihm vergeben wurde oder nicht. Die Ungewissheit quäle ihn so sehr und er hat mir ehrlich alles
von sich geschrieben und um Vergebung gebeten. Er würde diese Sünde kein zweites Mal begehen, wenn
ich ihm nur noch einmal vergeben könnte. Er habe so sehr seine Sünden gebüßt und dennoch drückt es
ihn quälend auf der Brust.

Als ich in China war, hat Jesus mir einmal folgendes gesagt: „Du hast es doch selbst erfahren, wie gut
es tut, wenn man Vergebung für seine Sünden bekommt, nicht wahr? So wie ich dir vergeben habe,
sollst auch du, wenn du nach Korea gehst, denen vergeben, die aufrichtig Buße tun.“ Und er fügte
hinzu: „Wenn du trotzdem nicht den Wunsch verspürst zu vergeben, stell dir vor, dass derjenige,
den du am meisten liebst, eine Sünde aus Unwissenheit begangen hat. Könntest du ihm dann
vergeben oder nicht?“ Und er zeigte mir in der geistigen Welt eine Szene, damit ich mir das vorstellen
konnte.

Da mir das jetzt wieder einfällt, möchte ich hiermit allen, die mir geschrieben haben, dass sie trotz
aufrichtiger Buße immer noch keine Ruhe finden, von Satan ins Kreuzverhör genommen und gequält
werden, zusammen mit Jesus einen Brief schreiben und sagen: „Ich vergebe dir wirklich im Namen des
Herrn.“ Niemand von euch weiß, wie sehr der Mensch darunter gelitten haben muss, dass er mir sogar
diesen Bußbrief geschrieben hat. Wenn ich mir all die Sünden anschaue, gibt es wirklich viele darunter,
die ich vorläufig nicht vergeben möchte, damit ihr mal spürt, wie es ist, darunter zu leiden.

23
Die Sünden hat man begangen, weil man Lust dazu hatte, aber Vergebung halten viele für leicht zu
bekommen. Diese könnt ihr erst erlangen, wenn ihr erkennt, wie sehr die Providenz, Jesus und ich durch
diese Sünden geschädigt wurden; wenn ihr erkennt, dass ihr aufgrund eurer Sünden in die Hölle kommt,
wenn Jesus sie euch nicht vergibt; wenn ihr wisst, dass eure Sünden erst durch das Blut, das Jesus am
Kreuz vergossen hat, reingewaschen werden können. Euch wird erst vergeben, wenn ihr fest entschlossen
seid, diese Sünde nicht mehr zu wiederholen und wenn ihr das vor dem Herrn zugeben könnt. Ihr erfahrt
Vergebung dann, wenn ihr wisst, dass euer Körper und Geist untergehen, wenn ihr sündigt; wenn ihr euch
davor fürchtet, was Sünde anrichtet und euch davon fernhaltet; wenn ihr Sünde als Werke der Dämonen
anseht.

Und vor allem wird euch dann vergeben, wenn ihr aus ganzem Herzen vor Gott und Jesus niederkniet und
eure Sünden gesteht, wenn ihr all eure Sündenlast vor die Füße des Herrn ausbreitet und eins nach dem
anderen mit ihm im Gespräch löst, wenn ihr sein Shimjung anerkennt, wenn ihr ihm versprecht,
Bedingungen im Glauben aufzustellen, die eure Sünden tilgen können.

Die Sünden begeht man, weil man Lust darauf hat. Man begeht Sünden, weil man nicht weiß, wie
schlimm sie sind und wie verheerend ihre Wirkung auf Gottes Geschichte sind. Es gibt sogar Leute, die
nicht wissen, dass ich für sie all ihre Sünden auf mich nehme und abbezahle. Sie fragen sich nur: „Wir
sind es doch, die gesündigt haben. Wieso wird SSN dafür bestraft?“ Da ich meine Aufgabe von Gott und
Jesus bekommen habe, muss ich als Leiter selbstverständlich alle Sünden für diejenigen Schüler büßen,
die gefehlt haben. Eltern haften ebenfalls für ihre Kinder, damit ihr Nachwuchs nicht leiden muss.

Doch selbst wenn ich für euch die Sünden abbezahle, müsst ihr trotzdem eure Sünden bereuen. Wenn ihr
keine Buße tut, werdet ihr zu Sündern. Nur wer ohne Sünde ist und das Kreuz für den anderen auf sich
nimmt, kann die offenstehenden Schulden ausgleichen. Versteht ihr das jetzt? Wenn aber jemand bei einer
Sünde mitgemacht hat, kann er nicht das Kreuz für den anderen auf sich nehmen und die Verantwortung
für dessen Sünden tragen, weil er ebenfalls ein Sünder und mitgefangen ist.

Während ich ihre Leiden auf mich genommen habe, haben die Leute das getan, wonach ihnen der Sinn
stand und am laufenden Band sorglos gesündigt. Das verschlägt mir die Sprache. Darum verspüre ich
nicht den Wunsch, ihnen zu vergeben.

Jesus hat mir gesagt, was er sich von mir wünscht: „Sie haben aus Unwissenheit gesündigt, darum
vergib ihnen. Stell dir außerdem vor, jemand hat gesündigt, den du sehr liebst – solltest du ihm

24
dann nicht vergeben? Du bist mit der Aufgabe gekommen, das Evangelium zu verkündigen und an
meiner Stelle diese Menschen zu retten – solltest du ihnen dann nicht vergeben, damit sie gerettet
werden können?“ Weil Jesus mir das gesagt hat, konnte ich vergeben. Meint ihr, Satan kann euch länger
quälen, jetzt wo ich euch vergeben habe?

Ich habe vor einigen Tagen Jesus versprochen, von jetzt an wirklich nach seinem Willen zu leben, aber
gestern habe ich meine Zeit wieder einmal körperlich verbracht. Weil ich dadurch gesündigt habe, habe
ich vor Jesus Buße getan. Und ich habe in den frühen Morgenstunden um ein Wort gebeten. Doch es kam
kein einziges Wort von Jesus, es überkam mich nur der Schlaf.

Um 4 h morgens habe ich den Herrn erneut gerufen. Bitte rede mit mir, bat ich ihn. Wie kam es bloß, dass
ich nur geschlafen und meine Zeit nicht recht genutzt habe – je mehr ich darüber nachdachte, desto
seltsamer kam ich mir selber vor. Im Zwiegespräch mit Jesus habe ich meinen Fehler zugegeben und
Buße getan.

Erst da sagte Jesus: „Ich vergebe dir.“ Er fügte hinzu: „Selbst die kleinste ungebüßte Sünde ist ein
Hemmschuh auf deinem Weg.“ Als ich das gehört habe, erkannte ich bis auf die Knochen, dass selbst
ein Staubkorn von ungebüßter Sünde mich daran hindert, meinen Weg zu gehen.

Ich habe 20 Minuten lang gebetet und im Zwiegespräch mit Jesus das heutige Wort empfangen. So bin ich
dazu gekommen, seit heute 6 h früh das Wort niederzuschreiben. Jetzt ist es 17:30 h.

Wenn ihr also gesündigt habt, dann sollt ihr nicht leichtherzig Buße tun, sondern eure Sünden vor Jesus
zugeben. Gott hat durch Jesaja gesagt: „Komm und diskutiere mit mir. Rede mit mir. Sind deine Sünden
auch so rot wie Scharlach, ich werde sie reinwaschen und weiß machen wie Wolle.“ (Jes 1,18)

Ihr sollt euch im Gespräch mit dem Herrn auseinandersetzen und alles lösen. Bittet ihn aus ganzem
Herzen und tut Buße. Das schafft ihr nicht, wenn ihr allein betet. Hört gut zu. Ihr sollt nicht einseitig
beten, sondern alles im Gespräch mit dem Herrn lösen. Dann wird der Herr euch ganz klar vergeben.
Versteht dieses Herz von Jesus.

Ich hatte heute von 1 h bis 4 h morgens diese Sache nicht klären können, sondern erst als ich um 5 h im
Gespräch mit Jesus Buße getan habe, kam in 20 Minuten alles in Ordnung. Jeder von euch soll auch auf
diese Weise Buße tun.

25
Darum seid nicht nur in eure Aufgabe versunken, betet nicht nur einseitig, sondern ruft den Herrn und
schüttet ihm hemmungslos euer Herz aus. Bitte tut nicht nur eure Arbeit. Bitte erledigt nicht nur eure
Aufgabe. Bitte redet mit dem Herrn und löst alles auf diese Weise. Ihr meint vielleicht, dass ihr viel
geleistet habt, wenn ihr ganz in eurer Aufgabe aufgeht und nur missioniert. Ihr meint, ihr seid es, die die
Menschen missionieren. Ihr glaubt, Buße tun heißt, der einzige zu sein, der im Gebet redet. Aber so bleibt
eure Sünde bestehen, selbst wenn ihr sie bereut habt.

Ihr müsst direkt zu Jesus gehen und mit ihm reden. Dann erst werdet ihr ganz sichere Vergebung
erlangen. Ob euch vergeben wurde oder nicht, ob ihr auf den Weg geht, den Jesus sich von euch wünscht
oder ob ihr nur eurem eigenen Kopf folgt – das könnt ihr merken, wenn ihr euch genau beobachtet. Wann
wollt ihr denn echte Buße tun? Erst dann, wenn ihr vor der Himmelspforte steht und nicht reinkommt,
obwohl ihr doch angenommen hattet, eure Sünden seien euch vergeben worden? Ihr müsst wirklich echte
Buße tun.

Wenn ihr mir etwas angetan habt und allein an eurem Ort dafür betet, meint ihr, ich würde sagen: „Du,
deine Sünden, die du an mir begangen hast, sind dir vergeben worden“? Ich kann euch nur dann vergeben,
wenn ihr zu mir kommt und mit mir redet. Das ist bei Jesus genauso. Wer keine Vergebung erlangt hat,
weil er nicht echte Buße getan hat, steht entweder nicht im Buch des Lebens oder aber nur ganz
verschwommen. Wer nur von körperlichen Gedanken gesteuert arbeitet, dessen Name steht im Buch des
Lebens nur ganz verschwommen.

Und wenn der Herr sieht, wie zwei Menschen sich aufgrund ihrer körperlichen Natur gut verstehen und
miteinander arbeiten, sagt er: „Ihr habt ja wirklich viel Spaß miteinander. Mal sehen, wieviel zwei
Fleischbrocken erreichen können.“ Wenn zwei Fleischstücke eins werden und arbeiten, sieht der Herr
darin nur zwei Körper, die ineinander verliebt sind. Dabei sollen Geist und Geist zusammen arbeiten, d.h.
euer Geist soll eins mit dem Geist des Herrn werden.

Ich bin dabei, euch die geistige Welt zu zeigen, darum hört gut zu. Durch die heutige Predigt lernt ihr
vieles darüber und Jesus hat gesagt: „Ich werde bald kommen um nachzusehen, ob ihr nach diesem
Wort immer noch alles auf menschlicher Ebene macht.“ Bittet die Offenbarungs-Empfänger nicht
darum, dass sie eine Offenbarung über euren Geist empfangen sollen. Das könnt ihr selber machen,
indem ihr im Gebet Jesus darum bittet, euch zu zeigen, wie es eurem Geist geht. Angenommen, ihr fragt
ihn, dann wird er sagen: „Ändere deine körperliche Natur. Wenn du das nicht tust, bist du weit von mir
entfernt. Ich bin Geist. Ich kann mich nur mit deinem Geist verstehen, nicht aber mit einem Stück
Fleisch.“

26
Ich bitte euch wirklich darum, dass ihr die Offenbarungs-Empfänger nicht damit behelligt, eure Geister zu
überprüfen, sondern dass ihr zu Jesus betet und ihn darum bittet, euch euren Geist zu zeigen. Die
Offenbarungs-Empfänger werden an ihrem Glauben zweifeln, wenn Gerüchte über sie verbreitet werden,
dass sie alles über die Vergangenheit von einem wissen. Einmal hat jemand gesagt, sie habe den Geist
eines anderes gesehen und dabei mitbekommen, welche Sünde dieser Mensch begangen hat, die so
schlimm war, dass sie es nicht wagte, sie auszusprechen. Sie hoffte, sie hätte sich verguckt und schaute
noch einmal hin, aber die Sünde war immer noch zu sehen. Sie sah ein junges Mädchen, das schwanger
war und abgetrieben hatte, aber sie war plötzlich unsicher, ob sie das sagen sollte oder nicht. Die Person,
die Buße getan hatte, konnte das nicht sehen.

Ob euer Leben und eure Werke körperlich oder geistig sind – alles, was ihr vor dem Herrn falsch gemacht
habt, kann er euch am besten sagen. Glaubt nicht nur den Worten der Offenbarungs-Empfängern, sondern
fragt mal selbt bei Jesus ganz tief nach, wie es mit euch steht. Eigentlich könnt ihr schon anhand des
Wortes erkennen, zu welcher Art von Mensch ihr gehört und was ihr falsch gemacht habt. Ihr müsstet es
locker erkennen können.

In letzter Zeit häufen sich Verkehrsunfälle. Diese Unfälle passieren aus geistigen Gründen, darum seid
unbedingt vorsichtig und kümmert euch gut um alles. Seid in allen Dingen aufmerksam und unermüdlich.
Gebt den Leuten, die ihr missioniert habt, das Wort des Herrn mit all eurer Erfahrung weiter. Macht es
interessant und verkündigt diese Grundlagen des Glaubens mit Shimjung.

Ich segne euch, dass der Friede des Herrn im Überfluss mit euch sein möge. Hier schließe ich die Predigt.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes segne ich alle, die dieses Wort gehört haben,
dass jetzt die Macht unseres Gottes, die Liebe und das tiefe Wort des Herrn und die feurige Begeisterung
des Heiligen Geistes im Überfluss mit ihnen sein mögen. Amen.

27