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LiveType 2

Benutzerhandbuch
K Apple Inc. Apple, das Apple-Logo, AppleWorks, Final Cut,
© 2005 Apple Inc. Alle Rechte vorbehalten. Final Cut Pro, Final Cut Studio, FireWire, Keynote,
LiveType, Mac, Macintosh und QuickTime sind Marken
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zum Zweck der Schulung in der Verwendung dieser Dienstleistungsmarke der Apple Inc., die in den USA und
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Wettbewerb gerichtlich verfolgt werden. Apple übernimmt hinsichtlich der Auswahl, Leistung
oder Verwendbarkeit dieser Produkte keine Gewähr.
Die Informationen in diesem Handbuch wurden sorg-
fältig auf ihre Korrektheit überprüft. Apple übernimmt
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Hinweis: Da Apple häufig neue Versionen und Aktua-


lisierungen seiner Systemsoftware-Programme und
Internet-Sites herausbringt, können die in diesem Buch
verwendeten Abbildungen geringfügig von der jewei-
ligen Anzeige auf Ihrem Bildschirm abweichen.

Apple Computer GmbH, Arnulfstraße 19,


D-80335 München, Telefon: 089/9 96 40-0
Apple Computer Gesellschaft mbH, Landstrasser Haupt-
straße 71/1. Stock, A-1010 Wien, Telefon: 01/71 18 20
Apple Computer AG, Birgistrasse 4 a,
CH-8304 Wallisellen, Telefon: 01/8 77 91 91

Internet: www.apple.com
www.apple.com/de
www.apple.com/at
www.apple.com/ch
1 Inhalt

Vorwort 7 Einführung in LiveType


7 Wie funktioniert die Erstellung von Titeln?
8 Eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten
9 Workflow beim Erstellen von Titeln
10 Über dieses Handbuch
10 LiveType Online-Benutzerhandbuch
11 Apple Web-Sites

Kapitel 1 13 Die LiveType Oberfläche


14 Fenster „Canvas“
20 Fenster „Informationen“
26 Fenster „Medienübersicht“
27 Fenster „Timeline“
30 LiveType Mediendateien

Kapitel 2 33 Einrichten eines Projekts


33 Vorlagen
35 Starten eines neuen Projekts und Festlegen der Standardeinstellungen
36 Festlegen der Projekteinstellungen

Kapitel 3 43 Hinzufügen eines Hintergrunds


43 Festlegen einer Hintergrundfarbe
44 Hinzufügen einer Hintergrundstruktur
45 Importieren eines Hintergrundfilms oder Standbilds
48 Überlegungen zum Rendern des Hintergrunds

Kapitel 4 49 Arbeiten mit Spuren


50 Positionieren von Spuren im Fenster „Canvas“
51 Erstellen von Winkeln und Kurven
53 Verknüpfen von Endpunkten
54 Hinzufügen, Kopieren und Löschen von Spuren
55 Arbeiten mit Spuren im Fenster „Timeline“

3
Kapitel 5 61 Arbeiten mit Text
61 Einfügen von Text
64 Anpassen des Zeitverhaltens von LiveFonts
66 Formatieren von Text
73 Verbessern von Text mit Stilen
77 Erstellen einer Stanzmaske
83 Ändern einzelner Zeichen
84 Deaktivieren von Zeichensätzen Mac OS X

Kapitel 6 85 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen


86 Arbeiten mit LiveType Objekten
87 Arbeiten mit LiveType Strukturen
88 Importieren von Grafiken, Bildern und Filmen
89 Bearbeiten von Objekten, Strukturen und importierten Elementen

Kapitel 7 93 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


94 Voreingestellte Effekte
94 Anwenden voreingestellter Effekte
96 Anpassen des Zeitverhaltens eines Effekts
99 Ändern der Reihenfolge von Effekten
99 Duplizieren von Effekten und Spuren
100 Ändern eines voreingestellten Effekts
110 Erstellen eines völlig neuen Effekts

Kapitel 8 115 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms
115 Anzeigen einer Vorschau Ihrer Arbeit
118 Optimieren der Vorschauleistung
119 Rendern, Sichern und Exportieren Ihres Titelerstellungsfilms

Kapitel 9 125 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren


125 Wörter innerhalb anderer Wörter
127 Verzerrte Schatten- und Glüheffekte
129 Spurkurven
132 Kreative Verwendung von Sonderzeichen
135 LiveFonts und Ebenen
136 Erstellen von Rolltexten

4 Inhalt
Anhang A 139 Fehlerbeseitigung und Informationen zur Kundenunterstützung
139 Häufig gestellte Fragen
141 Apple Web-Site für Entwickler von Profi-Programmen
142 Tipps für Anrufe beim AppleCare Support

Anhang B 143 Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts


143 Kopfzeile
143 Standardzeitverhalten
144 Keyframes
148 Beispiele für EffectScript Skripte

Glossar 151

Index 157

Inhalt 5
Einführung in LiveType

Vorwort
Willkommen bei LiveType, einem Programm für die Titel-
erstellung mit Spezialeffekten, das leistungsstark, benutzer-
freundlich und enorm flexibel ist. Sie können LiveType sowohl
zum Erstellen von Filmtiteln und Abspanntexten als auch für
Werbespots im Fernsehen oder Web-Banner verwenden.
Die Erstellung dynamischer Videotitel, die wirklich aussagekräftig sind, kann ein lang-
atmiger Prozess mit manuellen Anpassungen und Keyframe-Stapeln sein, vor denen
selbst erfahrene Grafikanimatoren Respekt haben. Mit LiveType können Sie professio-
nelle Ergebnisse erzielen – in genau dem gewünschten Ausgabeformat und mit sehr
geringem Aufwand.

Wie funktioniert die Erstellung von Titeln?


Früher verstand man unter dem Erstellen von Titeln das Hinzufügen von Text zu Film.
Mit der Entwicklung digitaler Grafik- und Videotechnologien wurde die Definition erwei-
tert und umfasst nun so gut wie alle Kombinationen von Text und Bildern, die einem
Film hinzugefügt werden sollen. Unter Titelerstellung versteht man das Erstellen einer
digitalen Überlagerung, die bearbeitetem Material in Ihrem nichtlinearen Editor (NLE)
oder Compositing-Programm hinzugefügt wird. LiveType ist das Design-Studio, in dem
Sie die Titel für den Import in Final Cut Pro erstellen.
Die Grundlage für die Titelerstellung ist die Alpha-Kanaltechnologie. Sie können in den
meisten Compositing- und Animationsprogrammen Grafiken mit einem Alpha-Kanal
erstellen. Darüber hinaus verwenden die meisten NLEs Alpha-Kanäle, die sie in einem Bild
oder Film erkennen, zur korrekten Überlagerung des Elements über das Videomaterial.
Ein Alpha-Kanal stellt 8Bit-Graustufen-Pixelinformationen in einer 32Bit-Datei dar. Mit den
acht Graustufenbits wird ermittelt, welche Bereiche des Bilds für die Überlagerung ande-
rer Ebenen verwendet werden. Bei weißen Alpha-Kanalpixeln wird das überlagerte Bild
vollständig abgedeckt, bei schwarzen Pixeln wird die Überlagerung vollständig durch-
sichtig bzw. unsichtbar. Graustufen stehen für verschiedene Abstufungen der Deckkraft.
LiveType erstellt automatisch einen Alpha-Kanal für Ihr Projekt, wenn Sie es mit einem
transparenten Hintergrund rendern.

7
Eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten
LiveType hat die Titelerstellung auf zweierlei Weise revolutioniert. Erstens werden
32Bit LiveFonts verwendet, ein neuer Ansatz zur Textanimation, bei dem jedes Zeichen
eines Zeichensatzes ein separater, animierter Film ist. Zweitens verarbeitet LiveType
Effekte und Animation leichter als jedes andere Programm zur Titelerstellung.

Animierte Zeichensätze, Objekte und Strukturen


LiveType enthält drei animierte Medientypen:
 LiveType Objekte sind animierte Grafiken.
 LiveType Strukturen sind bewegliche Bilder, mit denen Hintergrund, Text oder Objekte
gefüllt werden.
 LiveFonts sind vollständige, animierte Zeichensätze.

All diese Elemente verfügen bereits über objekteigene Animationen, bevor Sie
Bewegungspfade und Spezialeffekte auf sie anwenden.

LiveType enthält Dutzende von LiveFonts und Hunderte von Objekten und Strukturen.
Zudem können Sie mit dem LiveType Dienstprogramm „FontMaker“ eigene animierte
Zeichensätze erstellen, indem Sie aus nahezu allen Grafikobjekten Zeichen erstellen –
von 3D-Animationen und in Photoshop erstellten Bildern bis hin zu Videoclips – und
Effekte auf diese Zeichen genauso wie auf Wörter anwenden.

Effektverarbeitung
Effekte in LiveType werden als separate Einheiten – „Pakete“ aus Bewegungs-, Transfor-
mations- und Zeitparametern – behandelt, die im Fenster „Canvas“ auf eine beliebige
Anzahl von Elementen angewendet werden können. Im Lieferumfang von LiveType
sind mehr als 100 anpassungsfähige Effekte enthalten, darunter Ein-/Ausblenden, Zoo-
men, Rotieren und Bewegungspfade. Sie können auch eigene Stile erstellen, entweder
von Grund auf oder durch die Anpassung bereits vorhandener Effekte.

Was die Animation angeht, so ist LiveType benutzerfreundlicher als andere Programme
zur Titelerstellung. Da in einer einzigen Keyframe-Markierung alle Parameter für ein Ele-
ment zu einem bestimmten Zeitpunkt enthalten sind, entfällt die Komplexität langer
Keyframe-Stapel.

Dank leistungsstarker Funktionen zum Zeitverhalten können Sie jeden Aspekt Ihrer
Animation steuern. Neben den Grundfunktionen wie Schleifen, Geschwindigkeit und
Dauer können Sie mit LiveType Ihre Effekte in Sequenzen anordnen. Dadurch können
Sie Zeichen in einer Textzeile mit eigenen Elementen für das Zeitverhalten individuell
animieren und sind nicht an Text gebunden, der im Block über den Bildschirm fliegt.

Ob Sie nun vorhandene Elemente kombinieren oder neue erstellen – in jedem Fall
können Sie mit überraschend geringem Aufwand völlig eigenständige, originelle,
attraktive Titel gestalten und zusammenstellen.

8 Vorwort Einführung in LiveType


Workflow beim Erstellen von Titeln
Die Videoproduktion erfolgt in der Regel chronologisch. Am Anfang stehen die Auf-
nahme und Bearbeitung des Materials, dann folgt die Einbindung von Effekten und
schließlich die Anwendung von Titeln und Ton. Ebenso sollten Sie auch bei der Erstel-
lung von Titeln vorgehen. Da die Produktion ein fließender Prozess ist, gibt es natür-
lich keine Patentrezepte, aber mit den nachfolgenden Schritten erhalten Sie zumindest
eine Vorstellung davon, welche Prozesse ein Projekt normalerweise umfasst.

Schritt 1: Konfigurieren Sie die Arbeitsumgebung.


 Legen Sie die Ausgabeauflösung, die Bildrate und die übrigen Projekteinstellungen fest.
 Richten Sie das Gitter, die Hilfslinien und die Lineale im Fenster „Canvas“ entsprechend
Ihren Bedürfnissen ein.

Schritt 2: Wenden Sie ggf. einen Hintergrund an.

Schritt 3: Erstellen Sie nacheinander Elemente (Text oder Objekte) im


Fenster „Canvas“.
 Positionieren und formen Sie eine Spur für das Element.
 Fügen Sie dem Element eine Spur hinzu.
 Wählen Sie einen Zeichensatz aus.
 Passen Sie die Attribute an und wenden Sie Stile auf das Element an.

Schritt 4: Animieren Sie die Elemente.


 Definieren Sie die Filmdauer.
 Wenden Sie Effekte an und passen Sie das Zeitverhalten an.
 Passen Sie die Animation an, indem Sie Keyframes ändern.

Schritt 5: Betrachten Sie den Film in der Vorschau und geben Sie ihm den
letzten Schliff.

Schritt 6: Rendern Sie die Endversion des Films für das Compositing in
Ihr Videomaterial.

Schritt 7: Exportieren Sie den Film ggf. in ein alternatives Format.

Sie können viel Zeit sparen, wenn Sie die in LiveType enthaltenen Vorlagen nutzen.
Vorlagen sind mit der Software gelieferte Projektdateien, die viele Beispiele für Titel-
erstellungsformate bereitstellen. Manche Vorlagen können Sie womöglich mit nur
geringfügigen Änderungen verwenden, während andere nützliche Elemente enthal-
ten, die Sie in Ihr eigenes Projekt kopieren können. Weitere Informationen zu Vorlagen
finden Sie in Kapitel 2 „Einrichten eines Projekts“ auf Seite 33.

Vorwort Einführung in LiveType 9


Über dieses Handbuch
Da LiveType ein kreatives Werkzeug ist, kann eine Dokumentation sein Potenzial nur in
einem bestimmten Umfang beschreiben. Dieses Handbuch enthält eine detaillierte Be-
schreibung der LiveType Oberfläche, Leistungsmerkmale und Funktionalität sowie eine
Einführung in die integrierten Ressourcen und Vorlagen, um Ihnen einen Überblick über
die Vielseitigkeit dieses Produkts zu vermitteln. Letztendlich liegen die einzigen Beschrän-
kungen in Ihrer eigenen Kreativität, und Sie können die Grenzen von LiveType am besten
austesten, indem Sie anfangen, kreativ mit der Software zu arbeiten.

Am Anfang dieses Handbuchs wird die Oberfläche beschrieben. Danach folgen einige
Kapitel, in denen die Aufgaben, die Sie ausführen müssen, sowie anspruchsvolle Ver-
fahren erklärt werden.

Hinweis: Dieses Benutzerhandbuch wurde für eine Zielgruppe geschrieben, die Grund-
kenntnisse der Film- oder Videoproduktion besitzt. Erfahrene Benutzer werden mit der
darin verwendeten Terminologie sehr vertraut sein. Andere werden zu dem Schluss
kommen, dass die meisten Begriffe im Kontext definiert sind. Auch das Glossar am
Ende dieses Handbuchs kann sehr hilfreich sein.

LiveType Online-Benutzerhandbuch
Das LiveType Online-Benutzerhandbuch bietet direkten Zugriff auf Informationen auf
dem Bildschirm während Ihrer Arbeit in LiveType. Wählen Sie „Hilfe“ > „LiveType Benut-
zerhandbuch“, um das Online-Benutzerhandbuch anzuzeigen. Das Online-Benutzer-
handbuch ist eine komplett mit Hyperlinks ausgestattete Version des Benutzerhand-
buchs und enthält zusätzlich eine Vielzahl von Funktionen, die das Auffinden von
Informationen erleichtern und beschleunigen.
 Über die Startseite haben Sie sofortigen Zugriff auf verschiedene Funktionen
sowie auf aktuelle Informationen, den Index und die LiveType Web-Site.
 Dank einer umfassenden Lesezeichenliste können Sie die gewünschten Themen
rasch auswählen und durch Klicken in den Link sogleich anzeigen.

Neben diesen Werkzeugen für die Navigation bietet Ihnen das Online-Benutzerhand-
buch weitere Mittel zum raschen Auffinden von Informationen:
 Alle Querverweise im Text sind durch Links verknüpft. Durch Klicken in einen Quer-
verweis können Sie sofort an die entsprechende Position springen. Anschließend
können Sie mit der Taste „Zurück“ in der Navigationsleiste wieder an die jeweilige
Ausgangsposition zurückkehren.
 Auch das Inhaltsverzeichnis und der Index enthalten Links. Wenn Sie in einem
dieser Abschnitte in einen Eintrag klicken, gelangen Sie direkt zum entsprechen-
den Abschnitt des Benutzerhandbuchs.
 Sie können aber auch mit dem Dialogfenster „Suchen“ arbeiten, um bestimmte
Wörter oder Satzteile zu finden.

10 Vorwort Einführung in LiveType


Die LiveType Hilfe enthält auch Informationen und Hinweise zur Software anderer
Hersteller sowie zu bekannten Softwarefehlern. Diese Informationen finden Sie unter
dem Thema „Aktuelle Informationen“ in der LiveType Hilfe.

Gehen Sie wie folgt vor, um auf das Dokument „Aktuelle Informationen“ zuzugreifen:
m Wählen Sie „Hilfe“ > „Aktuelle Informationen“.

Hinweis: Sie müssen mit dem Internet verbunden sein, um die Datei „Aktuelle Informa-
tionen“ laden zu können.

Die LiveType Hilfe umfasst außerdem einen Link zur PDF-Datei „Erstellen von LiveFonts“.
In diesem Dokument wird das Erstellen eigener LiveFonts Zeichensätze zur Verwendung
mit LiveType ausführlich beschrieben.

Gehen Sie wie folgt vor, um auf das PDF-Dokument „Erstellen von LiveFonts“
zuzugreifen:
m Wählen Sie „Hilfe“ > „Erstellen von LiveFonts“.

Apple Web-Sites
Im Internet gibt es eine Vielzahl von Diskussions- und Informationsforen sowie Schulungs-
angebote, die sich mit LiveType befassen.

LiveType Web-Site
Allgemeine Informationen und Aktualisierungen sowie Neuigkeiten über LiveType
finden Sie unter:
 http://www.apple.com/de/finalcutpro/livetype.html

Apple Service & Support Web-Site


Software-Aktualisierungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zu allen Apple
Produkten, einschließlich LiveType, finden Sie unter:
 http://www.apple.com/de/support

Diese Web-Site bietet zudem Zugriffsmöglichkeiten auf Produktspezifikationen,


Referenzdokumentation und technische Artikel über Produkte von Apple und
anderen Herstellern.

Support-Informationen zu LiveType finden Sie unter:


 http://www.apple.com/de/support/livetype/index.html

Vorwort Einführung in LiveType 11


Andere Apple Web-Sites
Beginnen Sie auf der Apple Startseite, um aktuelle und interessante Informationen
über Apple Produkte zu finden.
 http://www.apple.com/de

QuickTime ist eine dem Industriestandard entsprechende Technologie für die Arbeit
mit Video, Ton, Animation, Grafik, Text, Musik und 360-Grad-VR-Szenen (Virtual Reality).
QuickTime bietet ein Höchstmaß an Leistung, Kompatibilität und Qualität für die Publi-
kation von digitalem Videomaterial. Besuchen Sie die QuickTime Web-Site, um Informa-
tionen über die unterstützten Medien nachzulesen, eine Einführung in die QuickTime
Oberfläche zu erhalten und vieles mehr.
 http://www.apple.com/de/quicktime

FireWire ist einer der schnellsten Anbindungsstandards für Peripheriegeräte, der jemals
entwickelt wurde. Diese Technologie eignet sich besonders für die Verwendung von
Multimedia-Peripheriegeräten wie Video-Camcordern und die neuen Hochgeschwin-
digkeits-Festplattenlaufwerke. Besuchen Sie diese Web-Site, um Informationen über die
FireWire Technologie und verfügbare FireWire Produkte von Drittanbietern zu erhalten:
 http://www.apple.com/de/firewire

Informationen über Seminare, Events und Drittanbieter-Tools zu den Bereichen Web-


Publishing, Design und Druck, Musik und Audio, Desktop Movies, digitale Bildbearbei-
tung und Multimedia-Inhalten finden Sie unter:
 http://www.apple.com/de/pro

Ressourcen, Berichte und Informationen über Projekte, die von Benutzern im Bildungs-
bereich mithilfe von Apple Software, einschließlich LiveType, entwickelt wurden, finden
Sie unter:
 http://www.apple.com/de/education

Im Apple Store können Sie Software, Hardware und Zubehörteile direkt von Apple
kaufen und Sonderaktionen und -angebote (auch für Hardware und Software von
Drittanbietern) finden:
 http://www.apple.com/germanstore

12 Vorwort Einführung in LiveType


1 Die LiveType Oberfläche
1
Die LiveType Oberfläche besteht aus vier Hauptfenstern –
„Canvas“, „Informationen“, „Timeline“ und „Medienübersicht“.
Fenster „Canvas“ Fenster „Informationen“ Fenster „Medienübersicht“

Fenster „Timeline“

 Canvas: In diesem Fenster werden die Projekte gestaltet. Hier können Sie Text
und Objekte positionieren, Bewegungspfade erstellen und während der Arbeit
die Ergebnisse anzeigen.
 Informationen: Eine Sammlung von Einstellungen und Parametern, die beinahe
sämtliche Optionen zum Erstellen und Anpassen Ihrer Titel enthalten.
 Medienübersicht: Dieser Bereich bietet Zugriff auf sämtliche Zeichensätze, Struktu-
ren, Objekte und Effekte, die Sie zum Erstellen Ihrer Titel verwenden.
 Timeline: Hier verwalten Sie die bildspezifischen Aktionen Ihrer Titelerstellungspro-
jekte. Im Fenster „Timeline“ werden Keyframes für Animationen erstellt und angepasst,
mit denen Sie die Bewegung Ihrer Elemente zur Titelerstellung gestalten können.
Die vier Fenster können entsprechend Ihren Bedürfnissen nach Belieben angeordnet,
bewegt, vergrößert und verkleinert werden.

13
Gehen Sie wie folgt vor, um das Standardlayout von LiveType wiederherzustellen:
m Wählen Sie „Fenster“ > „Standardanordnung anwenden“.

Fenster „Canvas“
Das Fenster „Canvas“ ist Ihre kreative Arbeitsumgebung. Es zeigt die Ausgabewerte an,
die Sie im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ konfigurieren. (vgl. „Festlegen der Pro-
jekteinstellungen“ auf Seite 36.) Unabhängig davon, ob Sie in HDTV, NTSC, PAL oder
einem anderen Format arbeiten, unterstützt Sie das Fenster „Canvas“ dabei, Ihr Projekt
mühelos zu layouten und anzuzeigen.

Über die Oberfläche des Fensters „Canvas“


Das Fenster „Canvas“ enthält verschiedene Oberflächen- und Steuerelemente, die nach-
folgend beschrieben sind.

Hintergrund (transparent) Hilfslinien des Aktionsbereichsrahmens

Hilfslinien des Titelbereichsrahmens


Spur, mit mehreren
Textzeilen in einer Spur

Transportsteuerung

Einblendmenü
„Canvas-Größe“

Hintergrund
Beim erstmaligen Öffnen von LiveType stellt das standardmäßige Schachbrettmuster
im Fenster „Canvas“ einen transparenten Hintergrund dar, der die Überlagerung von
Filmmaterial durch Alpha-Kanaltitel ermöglicht, wenn diese in einem nichtlinearen
Editor (NLE) wie Final Cut Pro zusammengestellt wurden. Sie können für den Hinter-
grund eine beliebige Kombination der folgenden Eigenschaften wählen:
 Transparent
 Volltonfarbe
 Animierte Struktur oder animiertes Objekt
 Standbild
 Film

14 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


Hintergründe bedecken oft das gesamte Fenster „Canvas“. Bei Verwendung mit der Stanz-
maskenfunktion im Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“ kann es jedoch vor-
kommen, dass ein Element ein darunter liegendes Element „durchsticht“ und so die Farbe,
das Bild oder den Film im Hintergrund enthüllt. Weitere Informationen zum Erstellen von
Stanzmasken finden Sie im Abschnitt „Erstellen einer Stanzmaske“ auf Seite 77.

Spuren
Die dunkelblaue waagrechte Linie, die standardmäßig im Fenster „Canvas“ angezeigt
wird, ist eine Spur. Spuren bilden die Grundlage aller Konstruktionen in LiveType.
Alle Elemente eines Projekts befinden sich auf einer Spur. Spuren definieren:
 die Position von Text und Objekten im Fenster „Canvas“
 die Ebenen von Elementen
 in bestimmten Fällen den Pfad von Bewegungselementen

Spuren besitzen zwei Endpunkte und können eine beliebige Anzahl von „Kontroll-
punkten“ aufweisen. Dies sind Knoten, die Ecken und Kurven in der Spur bilden.
Wenn sich im Fenster „Canvas“ mehrere Spuren befinden, sind nur die Endpunkte
der ausgewählten, d. h. aktiven Spur sichtbar. Diese Kennzeichnung ist nützlich,
wenn Sie auf eine Spur Attribute anwenden.

Hilfslinien für Aktionsbereichsrahmen und Titelbereichsrahmen


Die grünen Haarlinienrahmen im Fenster „Canvas“ stehen für den „Aktionsbereichs-
rahmen“ und den „Titelbereichsrahmen“. Der Aktionsbereichsrahmen, definiert durch
die äußere Linie, ist der Bildschirmbereich, in dem das Bild unter Berücksichtigung
der technischen Eigenschaften des CRT-Monitors in jedem Fall sichtbar ist. Der Titel-
bereichsrahmen, definiert durch die innere Linie, bezeichnet die Grenze, jenseits
derer Text nicht mehr problemlos gelesen werden kann.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Hilfslinien für den Aktions- und den Titelbereichs-
rahmen ein- oder auszublenden:
m Wählen Sie „Darstellung“ > „Titelbereichsrahmen“.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche 15


Einblendmenü „Canvas-Größe“
Unten im Fenster „Canvas“ befindet sich ein Einblendmenü zum Ändern der Größe
dieses Fensters.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um das Fenster „Canvas“ aus- oder
einzuzoomen:
m Öffnen Sie unten im Fenster „Canvas“ das Einblendmenü „Canvas-Größe“ und wählen
Sie eine Vergrößerungsoption aus.

Einblendmenü
„Canvas-Größe“

m Wählen Sie „An Fenstergröße anpassen“ aus dem Menü Einblendmenü „Canvas-Größe“
und passen Sie anschließend die Größe des Fensters „Canvas“ an die neue Vergröße-
rung an.
m Wählen Sie „Darstellung“ > „Einzoomen“ oder „Auszoomen“.
m Aktivieren Sie das Fenster „Canvas“ und verwenden Sie den Tastatur-Kurzbefehl „Befehl-Z“
für die Option „An Fenstergröße anpassen“.
m Aktivieren Sie das Fenster „Canvas“ und verwenden Sie den Tastatur-Kurzbefehl „Befehl-+“
oder „Befehl- -“, um die Anzeige zu vergrößern oder zu verkleinern.

Transportsteuerungen
Mit den Transportsteuerungen können Sie eine Arbeitsspeicher-Vorschau Ihres Projekts
erstellen, sodass Sie direkt im Fenster „Canvas“ eine Vorschau Ihres Titelerstellungsfilms
abspielen können. Wenn Sie in die Taste „Wiedergabe“ klicken, rendert LiveType alle Bilder
in den Arbeitsspeicher. Diese Funktion wird als Arbeitsspeicher-Vorschau bezeichnet.

Vorheriges Bild Endlosschleife

Wiedergabe Nächstes Bild

16 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ eine Arbeitsspeichervorschau Ihres
Projekts zu rendern:
1 Klicken Sie in die Taste „Wiedergabe“ (oder drücken Sie bei aktivem Fenster „Canvas“
oder „Timeline“ die Leertaste).
Die Vorschau rendert die einzelnen Bilder und führt dann einen Durchlauf in Echtzeit aus.
2 Sie können die Vorschau abbrechen, indem Sie in das Fenster „Canvas“ klicken.
Während der Wiedergabe der Arbeitsspeichervorschau wird das Wiedergabesymbol als
Pausensymbol dargestellt. Mit der Taste „Endlosschleife“ können Sie zwischen einem
einmaligen oder wiederholten Durchlauf der Vorschau wechseln.

Weitere Informationen zur Vorschau Ihrer Arbeit finden Sie in Kapitel 8 „Anzeigen einer
Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms“ auf Seite 115.

Anpassen des Fensters „Canvas“


Die meisten Einstellungen im Fenster „Canvas“ können über das Menü „Darstellung“
angepasst werden. Dort können Sie Hilfslinien und Vergrößerung einrichten und fest-
legen, welche Elemente im Fenster „Canvas“ angezeigt werden. Das Gitter, die Hilfslinien
und die Lineale erleichtern die exakte Ausrichtung und Positionierung von Elementen
im Fenster „Canvas“.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Lineale oder das Gitter einzublenden:
m Wählen Sie „Anzeige“ > „Lineale“.
m Wählen Sie „Darstellung“ > „Gitter“.

Lineal für vertikale Hilfslinien

Lineal für
horizontale Hilfslinien

Gitter

Im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ können Sie die Anzahl der Pixel zwischen den
Gitterlinien festlegen.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche 17


Gehen Sie wie folgt vor, um das Gitter anzupassen:
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“.
2 Geben Sie unten im Bereich „Einstellungen für Lineale“ einen neuen Wert in das Feld
„Gitterweite“ ein.
Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ eine Hilfslinie einzufügen:
m Klicken Sie in eines der Lineale, um eine durch ihre horizontale oder vertikale Pixel-
position gekennzeichnete Hilfslinie einzufügen.
Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ ein Fadenkreuz einzufügen:
m Klicken Sie in ein Lineal und bewegen Sie den Zeiger in das Fenster „Canvas“.

Hilfslinienmarkierung zur Angabe


der Pixelposition

Fadenkreuz-Hilfslinie

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um Hilfslinien aus dem Fenster „Canvas“
zu entfernen:
m Bewegen Sie die Hilflinien nach oben oder seitlich über die Lineale hinaus.
m Wählen Sie „Darstellung“ > „Hilfslinien entfernen“, um sämtliche Hilfslinien zu entfernen.
Sie können eine einzelne Spur isolieren und alle übrigen Elemente als Auswahlrecht-
ecke anzeigen. Letzteres sind Rechtecke, die die ungefähre Größe, Position und Aus-
richtung eines Elements anzeigen. Mit dieser Option können Sie im Fenster „Canvas“
Ordnung schaffen, wenn Sie mit einer einzigen Spur arbeiten. Außerdem können Sie
Zeit beim Rendern der Vorschau sparen, da jeweils nur ein Objekt Ihrer Arbeit geren-
dert wird.

18 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


Gehen Sie wie folgt vor, um eine einzelne Spur im Fenster „Canvas“ zu isolieren:
m Wählen Sie die Spur aus, mit der Sie weiterarbeiten wollen. Wählen Sie dann „Darstel-
lung“ > „Nur Auswahl“.
Wenn Sie zur normalen Darstellung zurückkehren wollen, wählen Sie noch einmal
„Darstellung“ > „Nur Auswahl“.

Die Auswahlrechtecke zeigen die Größe und


Position der nicht ausgewählten Elemente an.

Wählen Sie „Darstellung“ > „Nur Auswahl“, um nur


den Inhalt der ausgewählten Spur anzuzeigen.

Wenn Sie installierte LiveType Medien verwenden, ist die Option „Nur Proxy-Bild“ im
Menü „Darstellung“ verfügbar. Mit dieser Option werden LiveFonts, Strukturen und
Objekte im Fenster „Canvas“ als Proxy-Bilder gerendert, wobei im Wesentlichen deren
objekteigene Animation eingefroren wird.

Insbesondere wenn der Inhalt des animierten Elements von Bild zu Bild stark variiert
(wie bei Partikelobjekten, deren Bilder am Anfang und Ende nur wenige oder gar keine
Pixel enthalten), lässt sich mit dem Proxy-Bild leichter arbeiten, da es unabhängig von
der Abspielposition eine genauere Form des Objekts zeigt.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche 19


Fenster „Informationen“
Das Fenster „Informationen“ ist Ihre Werkzeugpalette für die Transformation von Ele-
menten – Text, Objekte oder Bilder. Es gibt unzählige Kombinationen von Parametern
und Attributen, mit deren Hilfe Sie Titel dynamisch und originell gestalten können.

Das Fenster „Informationen“ umfasst im oberen Bereich ein Texteingabefeld und eine
Drahtmodellvorschau in Echtzeit sowie fünf Titel mit Parametern. Die Einstellungen
in diesem Fenster gelten stets für die Spur, das Zeichen oder den Effekt, welche(s/r)
gerade im Fenster „Canvas“ oder „Timeline“ ausgewählt ist.

Texteingabefeld

Drahtmodellvorschau in Echtzeit

Titel im Fenster „Informationen“

Texteingabefeld
(nur im Bereich „Text“)

Texteingabefelder
Im Fenster „Informationen“ gibt es zwei Bereiche, in denen Sie Text in eine Spur einfügen
können. Einer davon befindet sich links oben im Fenster „Informationen“. Dieses Textein-
gabefeld ist unabhängig von dem im Fenster ausgewählten Titel immer sichtbar. Sie
können damit die aktive Spur sehr einfach ermitteln und Text in einer Spur ergänzen oder
ändern, da in diesem Bereich eine direkte Texteingabe möglich ist. Das Texteingabefeld
unten im Bereich „Text“ ist größer und daher besser zum Einfügen und Bearbeiten großer
Textmengen geeignet.

In den Texteingabefeldern können Sie auch einzelne Buchstaben oder Wörter in einer
Spur auswählen. Wenn Sie im Texteingabefeld Text hervorheben, werden die entspre-
chenden Zeichen im Fenster „Canvas“ ausgewählt. Dies ist besonders nützlich, wenn
der zu ändernde Text im Fenster „Canvas“ von anderen Elementen verdeckt wird.

20 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


Drahtmodellvorschau in Echtzeit
Rechts oben im Fenster „Informationen“ wird Ihr Film, für den Sie Titel erstellen, konstant
in einer Drahtmodellvorschau in Echtzeit abgespielt. Dabei zeigen kleine Auswahlrecht-
ecke die Bewegung der einzelnen Zeichen oder Objekte an. Mit dieser Funktion können
Sie die Auswirkungen Ihrer Anpassungen auf die gesamte Animation sofort prüfen, ohne
eine vollständige Vorschau mit allen vorgenommenen Änderungen zu rendern.

Kleine Auswahlrechtecke zeigen die Bewegung


der Elemente im Fenster „Canvas“ an.

Abspielposition der Vorschau

Klicken Sie, um die Vorschau


ein- oder auszuschalten.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Animation der Drahtmodellvorschau in Echtzeit
zu starten oder zu stoppen:
m Klicken Sie in den Vorschaubereich.

Bereiche im Fenster „Informationen“


Das Fenster „Informationen“ enthält fünf Bereiche.
 Bereich „Text“: Hier können Sie Text eingeben und die Größe, die Ausrichtung und
den Abstand von Text in der aktiven Spur anpassen.

Einstellungen des Bereichs „Text“

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche 21


 Bereich „Stil“: Dieser Bereich bietet Optionen für die Stilelemente „Schatten“, „Glühen“,
„Kontur“ und „Extrudieren“, die auf Text oder Objekte angewendet werden können.
Mit diesen Optionen wird Texten oder Objekten oft Tiefe oder eine Hervorhebung
hinzugefügt, wobei eine große Bandbreite grafischer Ergebnisse möglich ist.

Einstellungen des Bereichs „Stil“

22 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


 Bereich „Effekte“: In diesem Bereich werden die Effekte aufgelistet, die auf die aktive
Spur angewendet wurden. Außerdem können Sie hier die Parameter der Effekte an
jedem beliebigen Punkt Ihres Films anzeigen und ändern. Effekte sind Kombinationen
von Bewegung und Transformation, die auf jede Spur angewendet werden können. In
der Spalte „Ein“ des Bereichs „Effekte“ können Sie einen Effekt für einzelne Zeichen der
Spur aktivieren oder deaktivieren.

Bereich „Effekte“

 Bereich „Zeitverhalten“: Die Parameter für das Zeitverhalten von Spuren und Effekten
werden in diesem Bereich gesteuert. Während im Fenster „Timeline“ die Spuren und
Effekte mit den ihnen zugeordneten Keyframes bildweise angezeigt werden, können
Sie im Bereich „Zeitverhalten“ das allgemeine Zeitverhalten und die Parameter Ihrer
Animation ändern.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche 23


Einige Änderungen des Zeitverhaltens lassen sich leichter vornehmen, indem Sie
Elemente im Fenster „Timeline“ bewegen, statt im Bereich „Zeitverhalten“ Werte ein-
zugeben. Dennoch können Sie im Bereich „Zeitverhalten“ auf alle für das Zeitverhal-
ten relevanten Variablen sowie auf die Effektparameter zugreifen, die zur Feinabstim-
mung Ihrer Animation dienen, und somit exakt das gewünschte Ergebnis erzielen.

Bereich „Zeitverhalten“

24 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


 Attribute: Hier weisen Sie Elementen im Fenster „Canvas“ diverse Attribute zu – Deck-
kraft, Weichzeichnen, Skalieren, Versatz, Rotieren und Farbe. Die Attribute können auf
ganze Spuren oder auf einzelne Zeichen in einer Spur angewendet werden.
Der Bereich „Attribute“ enthält auch Optionen zum Erstellen eines Stanzmaskeneffekts,
bei dem ein Element als Fensterausschnitt dargestellt wird, der den Blick auf das darun-
ter liegende Element freigibt. Beispielsweise kann eine einfache Textzeile in einen Film-
clip gestanzt werden, der den Text sozusagen „füllt“. Mit der Option „Stanzmaske auf:
Struktur“ können Sie Inhalte der Spur – und sogar einzelne Zeichen – mit einer animier-
ten Struktur füllen, ohne diese Struktur Ihrem Projekt als separates Element hinzufügen
zu müssen.

Abschnitt „Bildzeichen“ Abschnitt „Stanzmaske“


im Bereich „Attribute“ im Bereich „Attribute“

Die Einstellungen für die Die Einstellungen für die


Bildzeichen umfassen Stanzmaske enthalten
Attribute wie die Form, Variablen zum Erstellen
Farbe und Position von von Ausschnitten und
Text und Objekten. Strukturfüllungen.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche 25


Fenster „Medienübersicht“
Die meisten für Ihre Titelerstellungsprojekte installierten Ressourcen sind über die
Medienübersicht verfügbar – alles außer LiveType Vorlagen, Bilder oder Filme, die Sie
von anderen Quellen importieren. Die unterschiedlichen auf Ihrem Computer instal-
lierten Elemente werden in den folgenden separaten Bereichen angezeigt: LiveFonts,
Schriften, Strukturen, Objekte und Effekte. Sie können mithilfe der Medienübersicht
durch Beispiele dieser Elemente blättern und diese anzeigen, bevor Sie sie auf Ihr
Projekt anwenden.

Browser-Vorschau

Titel von Medien und Effekten

Die Vorschau in der Medienübersicht stellt die einzige Möglichkeit dar, die Bewegung
und Transformation von LiveType Medien – LiveFonts, Strukturen und Objekten – anzu-
zeigen, bevor Sie die vollständige Datendatei auf Ihrem Computer installieren. Wenn
Sie zunächst eines dieser Elemente im Fenster „Canvas“ anwenden, wird ein einzelnes
Beispielbild angezeigt, nicht die ganze animierte Sequenz. Die Installation der Daten-
komponente bietet Ihnen die Möglichkeit, in jedem Bild Ihres Films eine authentische
Darstellung des LiveFonts Zeichensatzes zu sehen. Im Abschnitt „LiveType Medien-
dateien“ auf Seite 30 finden Sie weitere Informationen über die Dateiverwaltung mit
LiveType.

26 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


Fenster „Timeline“
Im Fenster „Timeline“ wird Ihr Titelerstellungsprojekt bildweise dargestellt. Daneben
bietet dieses Fenster zahlreiche Werkzeuge für die Bearbeitung der Bewegung und
des Zeitverhaltens Ihrer Titel. Außerdem haben Sie im Fenster „Timeline“ folgende
Möglichkeiten:
 Festlegen des Zeitverhaltens und der Dauer von Spuren und Effekten
 Verwalten der Spurenreihenfolge bzw. der Ebenen
 Gruppieren von Spuren zum Erhalt ihrer relativen Position
 Aktivieren und Deaktivieren von Spuren und Effekten
 Arbeiten mit Keyframes zum Anpassen Ihrer Animation
 Auswählen spezieller Bilder zur Anzeige oder Anpassung
 Setzen von Markierungen, um Ihren Film nur teilweise für die Vorschau oder End-
ausgabe zu rendern

Über die Oberfläche des Fensters „Timeline“


Nachfolgend werden die Oberflächen- und Steuerelemente des Fensters „Timeline“
beschrieben.

Out-Punkt der
Abspielposition Timecode Bildlineal Renderauswahl

Projekttitel

Spur
Tasten zum Gruppieren

Schieberegler zum
Zoomen des
Fensters „Timeline“
Tasten zum Keyframe Effekt Hintergrundbalken
Aktivieren/Deaktivieren

Projekttitel
Die Titel links unten im Fenster „Timeline“ zeigen an, welche Projekte geöffnet sind
und welches gerade aktiv ist.
Abspielposition, Timecode und Bildlineal
Die Abspielposition und der Timecode auf dem Bildlineal geben an, welches Bild
im Fenster „Canvas“ angezeigt wird. Während der Wiedergabe Ihres Projekts bewegt
sich die Abspielposition entlang dem Bildlineal und kann auf jedes beliebige Bild
bewegt werden.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um ein bestimmtes Bild anzuzeigen:
m Bewegen Sie die Abspielposition auf das gewünschte Bild.
m Klicken Sie im Bildlineal in ein Bild.
Im Fenster „Canvas“ wird stets das Bild unter der Abspielposition angezeigt.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche 27


Markierungen für die Renderauswahl
Mithilfe der Markierungen für den In- und Out-Punkt im Bildlineal können Sie den
Abschnitt des Films bestimmen, den Sie rendern wollen. Mit diesen Markierungen
können Sie:
 Zeit beim Rendern der Vorschau sparen, wenn Sie nicht den ganzen Film sehen wollen.
 Die genaue Anzahl der Bilder wählen, die zu Ihrer Endausgabe gehören sollen.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Renderauswahl zu ändern:
m Bewegen Sie die Markierungen für den In-Punkt und den Out-Punkt im Bildlineal.
m Platzieren Sie die Abspielposition an der gewünschten Stelle. Drücken Sie die Taste „I“
auf Ihrer Tastatur, um den In-Punkt für die Renderauswahl zu setzen, bzw. die Taste „O“,
um den Out-Punkt zu setzen. Damit diese Tastenkombinationen funktionieren, muss
das Fenster „Timeline“ aktiv sein.

Während Sie den Bereich der zu rendernden Bilder eingrenzen, wird im Informationsfeld
links oben im Fenster „Timeline“ die geänderte Dauer und Anzahl der Bilder angezeigt.

Hinweis: Wenn sich die Out-Punkt-Markierung außerhalb des sichtbaren Bereichs des
Fensters „Timeline“ befindet und Sie sie schnell finden wollen, bewegen Sie den Schiebe-
regler zum Zoomen ganz nach rechts.

Spuren und Effekte


Die Spuren werden entsprechend der Ebene, in der sie sich befinden, in der linken
Spalte des Fensters „Timeline“ nummeriert. Spur 1 ist immer die oberste Ebene.

Effekte werden als separate Balken unter der Spur dargestellt, auf die sie sich beziehen.
Ein Effekt kann für die gesamte Dauer der Spur oder nur für einen bestimmten Abschnitt
gelten. Es können – nacheinander oder gleichzeitig – mehrere Effekte auf eine Spur
angewendet werden.

Hintergrundbalken
Bei allen Objekten unter dem Hintergrundbalken handelt es sich um Hintergrundob-
jekte. Sie können den Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“ nach oben oder unten
an jede Position zwischen den Spuren bewegen. Weitere Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt „Über den Hintergrundbalken“ auf Seite 45.

Keyframes
Als Grundlage für einen Großteil der digitalen Animation enthalten Keyframes die Para-
meter, mit denen die Elemente zu einem bestimmten Zeitpunkt im Fenster „Canvas“ dar-
gestellt werden. Beim Rendern eines Films schreibt LiveType die Bewegung der Elemente
zwischen den Keyframes fort, um eine gleichmäßige, konstante Bewegung zu gewährlei-
sten. Wenn ein Effekt verlängert bzw. gedehnt wird, werden auch die Keyframes entspre-
chend erweitert und der Effekt benötigt mehr Zeit. Weitere Informationen zu Keyframes
finden Sie in Kapitel 7 „Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation“ auf Seite 93.

28 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


Tasten zum Gruppieren
Mit den Gruppierungstasten können Sie Spuren im Fenster „Canvas“ gruppieren.
Dabei wird ihre relative Position fixiert, aber die Gruppe kann im Block weiterhin
bewegt werden.
Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren
Mit den Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren können Sie Spuren und Effekte ein- und
ausschalten. Beim Deaktivieren einer Spur wird deren Inhalt aus dem Fenster „Canvas“
entfernt, wenngleich die blaue Spurenlinie erhalten bleibt. Deaktivierte Spuren werden
in Vorschauanzeigen oder Filmen nicht gerendert. In ähnlicher Weise können auch
Effekte deaktiviert werden.
Zoom-Steuerungen im Fenster „Timeline“
Mit den Zoom-Steuerungen können Sie das im Fenster „Timeline“ dargestellte Zeitinter-
vall ändern. Dies ist hilfreich, wenn Sie an der zeitlichen Anpassung eines langen oder
komplexen Projekts arbeiten.
Das wichtigste Zoom-Steuerelement ist der Schieberegler zum Zoomen des Fensters
„Timeline“, mit dem der Bereich um die Abspielposition beim Bewegen vergrößert und
verkleinert wird.
Sie können auch die Tastatur-Kurzbefehle „Befehl-+“ oder „Befehl-–“ verwenden, um den
Bereich um die Abspielposition bei aktiviertem Fenster „Timeline“ zu vergrößern bzw.
zu verkleinern. Ein weiterer hilfreicher Kurzbefehl ist „Umschalt-Z“, mit dem das Fenster
„Timeline“ so angepasst wird, dass das gesamte Projekt auf einmal angezeigt wird.

Kurzbefehle und Tastenkombinationen


Die LiveType Oberfläche bietet zahlreiche Menüobjekte und Kurzbefehle, die Ihnen
helfen, das Programm bequem und effizient zu nutzen. Beachten Sie unbedingt, dass
sich die Funktion dieser Optionen danach richtet, welches LiveType Fenster aktiv ist.
Wenn beispielsweise das Fenster „Canvas“ aktiv ist, können Sie mit den Pfeiltasten die
aktive Spur in kleinen Schritten bewegen. Ist dagegen das Fenster „Timeline“ aktiv,
wird mit der Rechts- und Linkspfeiltaste die Abspielposition um ein Bild vor bzw.
zurück bewegt.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche 29


LiveType Mediendateien
LiveType enthält Hunderte von Medien- und Effektdateien, die Ihnen über die Medien-
übersicht und den Vorlagen-Browser als Ressourcen zur Verfügung stehen. Zu den
animierten Dateien gehören LiveFonts, Objekte und Strukturen. Auch voreingestellte
Effekte und Vorlagen sowie verschiedene andere LiveType Ressourcen sind in das Pro-
gramm integriert. Diese Dateien werden unter dem Sammelbegriff „LiveType Medien-
dateien“ zusammengefasst.
LiveType verwendet nun ein einziges Dateiformat für Medien wie LiveFonts, Strukturen
und Objekte. Auch Medien im älteren „Paar“-Format werden noch unterstützt.

Suchen von LiveType Mediendateien


Bei der Installation von LiveType wird eine Ordnerhierarchie an folgendem Speicher-
ort angelegt: Library/Application Support/LiveType/. Hier sucht LiveType zuerst nach
Mediendateien wie LiveFonts, Objekten, Strukturen, Effekten, Bildern, Filmen und Vor-
lagen. LiveType Mediendateien können auch auf anderen Festplatten, einschließlich
einem Netzwerk-Server, installiert werden. Im Dialogfenster „Einstellungen“ können
Sie Mediendateien einen beliebigen Speicherort zuweisen.

Typen von Mediendateien Name der Mediendateien Inhalt der Mediendateien


Effekte LTFX Enthält Effektdateien und
Beispielfilme für jeden Effekt.
LiveFonts LTLF Animierte Schriftzeichen
Objekte .LTOB Bereits gerenderte Animationen
mit einem Alpha-Kanal
Vorlagen LTTM LiveType Projekte
Strukturen LTTX Bildschirmfüllende animierte
Hintergründe. Diese Animatio-
nen können auch auf jedes
Schriftzeichen oder Element
des LiveType Fensters „Canvas“
gestanzt werden.

30 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


Über das Installieren von LiveType Mediendateien
Der LiveType Installationsprozess ermöglicht Ihnen die Installation von LiveType Medien-
dateien an jedem beliebigen Speicherort. Weitere Details zur Installation von LiveType
und den LiveType Mediendateien finden Sie im Dokument „Installieren Ihrer Software“,
das den Installationsmedien beiliegt.

Verwalten von LiveType Mediendateien


Jedes Element in den Bereichen „LiveFonts“, „Strukturen“, „Objekte“ und „Effekte“ der
Medienübersicht verfügt über eine entsprechende Mediendatei, die die für die Arbeit
mit LiveType erforderlichen Komponenten enthält. Nach der Installation dieser Medien-
dateien im Ordner „Library/Application Support/LiveType“ können Sie sie auf ein ande-
res Volume bewegen.

Gehen Sie wie folgt vor, um außerhalb des Ordners „Application Support“ abgelegte
LiveType Medien zu verwenden:
m Weisen Sie den Speicherort der Mediendateien in LiveType mithilfe des Dialogfensters
„Einstellungen“ zu. Wählen Sie „LiveType“ > „Einstellungen“.

Hinweis: Wenn Sie LiveType Medien verwenden möchten, die sich außerhalb des Ord-
ners „Application Support“ befinden, weisen Sie deren Speicherort in LiveType mithilfe
des Dialogfensters „Einstellungen“ zu. Sind auf Ihrem Computer Medien einer älteren
LiveType Version installiert, so zeigt die Medienübersicht in der Spalte „Installiert“ die
Begriffe „Ja“ oder „Nein“ an. Daran können Sie erkennen, ob die jeweiligen Medienda-
teien installiert sind. Dies gilt nur für die „Dateipaar“-Formate älterer Versionen. Neue
Inhalte werden als Mediendateien in der Medienübersicht angezeigt und mit einem
doppelten Bindestrich in der Spalte „Installiert“ versehen, was darauf hinweist, dass die
Dateien installiert sind. Die Tasten „LiveType Daten installieren“ und „LiveType Daten
entfernen“ unten links in der Medienübersicht gelten nicht für den neuen Inhalt, son-
dern nur für LiveType Mediendateien älterer Programmversionen.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche 31


Erstellen eigener Kategorien für LiveType Mediendateien
Sie können eigenen Kategorien für LiveType Medien erstellen, indem Sie einfach einen
neuen Ordner innerhalb des Ordners „Medien“ erstellen, etwa „LiveFont/Mein Ordner/
Meine Zeichensätze“.
LiveType erkennt nur eine Ordnerebene unterhalb der ursprünglichen Medienkategorie.

Sie können „Mediendateipaare älterer LiveType Versionen auf ein anderes Volume
bewegen, sie müssen sich jedoch in der gleichen Ordnerhierarchie wie zuvor befinden.

Verwenden importierter Dateien


Wenn Sie Grafiken oder Filme aus anderen Quellen in Ihrem Projekt verwenden, muss
LiveType auf die Quelldateien dieser externen Elemente verweisen. Daher empfiehlt es
sich, nach der Integration eines Bilds oder Films dessen Quelldatei nicht mehr zu bewe-
gen oder umzubenennen. Der Ordner „Images“ in der Ordnerhierarchie von LiveType
eignet sich gut zum Sichern von Bildern, die Ihren Projekten zugeordnet sind.

32 Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche


2 Einrichten eines Projekts
2
Wenn Sie ein neues LiveType Projekt beginnen, besteht
der wichtigste Schritt darin, die Projekteinstellungen zu
konfigurieren.
Auch wenn es sehr verlockend sein mag, sofort mit der inhaltlichen Arbeit anzufan-
gen, sollten Sie als erstes Ihre Ausgabeparameter definieren und das Projekt auf der
Festplatte sichern, um zu gewährleisten, dass Ihre Titel mit der gewünschten Größe
und Auflösung generiert werden.

Wenn Sie gleich beginnen und einen Film mit Titeln erstellen, ohne zuvor das Projekt
zu konfigurieren, sind Probleme vorprogrammiert. Zwar können Sie diese Einstellungen
jederzeit ändern, wenn Sie jedoch beispielsweise ein für Standardsendungen erstelltes
Titelprojekt später in ein hochauflösendes Format umwandeln, wird es nur einen Teil
des Bildschirms einnehmen.

Zunächst müssen Sie ein neues Projekt öffnen. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten:
 Beginnen Sie mit einer LiveType Vorlage.
 Beginnen Sie mit einem vorhandenen LiveType Projekt, das Sie bereits erstellt haben.

Vorlagen
LiveType enthält Dutzende Vorlagen, d. h. nach Kategorie geordnete LiveType Projekt-
dateien. Sie können Vorlagen wie folgt verwenden:
 als Ausgangspunkt für eigene Entwürfe
 als Rahmen für vorkonfigurierte Elemente, die Sie in eigene Projekt einfügen können
 als Quelle für kreative Ideen und Ausprobieren der Möglichkeiten von LiveType

Die Vorlagen enthalten viele Arten vorgefertigter Projekte, die Sie ausnahmslos auf Ihre
eigene Bedürfnisse zuschneiden können.

33
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Vorlage zu öffnen:
1 Wählen Sie „Ablage“ > „Vorlage öffnen“.
2 Durchsuchen Sie im Vorlagen-Browser die Vorlagenkategorien.

Der Vorlagen-Browser

3 Wählen Sie im Vorlagen-Browser „NTSC“, „PAL“ oder „HD“ aus dem Einblendmenü
„Format“ aus.
4 Wählen Sie eine Vorlage aus und klicken Sie in „OK“.

Legen Sie beim Öffnen einer Vorlage sogleich Ihre Projekteinstellungen fest. Weitere
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Festlegen der Projekteinstellungen“
auf Seite 36.

Sie können eigene Projekte als Vorlagen sichern, um mit dem Vorlagen-Browser
darauf zugreifen zu können.

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihr Projekt als Vorlage zu sichern:
1 Legen Sie die Projektdatei (.ipr) in einem Ordner an folgendem Speicherort ab:
Library/Application Support/LiveType/Templates.
2 Erstellen Sie einen kurzen QuickTime Film des Projekts (mit dem gleichen Namen,
jedoch einer passenden Filmdateierweiterung wie .mov oder .mp4).
Danach wird die Vorlage im Vorschaufenster des Vorlagen-Browsers angezeigt.

34 Kapitel 2 Einrichten eines Projekts


Starten eines neuen Projekts und Festlegen der
Standardeinstellungen
Beim Öffnen von LiveType wird auf der Benutzeroberfläche ein Standardprojekt ohne
Titel angezeigt.

Wenn LiveType bereits geöffnet ist und Sie ein neues Projekt erstellen wollen, müssen
Sie ein neues Standardprojekt öffnen.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein neues Projekt zu öffnen:


m Wählen Sie „Ablage“ > „Neu“.
Ein neues Projekt mit einem leeren Fenster „Canvas“ wird angezeigt und der Projekttitel
„Ohne Titel“ wird in das Fenster „Timeline“ eingefügt.

Hinweis: Es muss immer ein LiveType Projekt geöffnet sein. Wenn Sie also das einzige
geöffnete Projekt schließen, wird automatisch ein neues Standardprojekt geöffnet.

Sie können Ihre LiveType Oberfläche konfigurieren und Ihre Einstellungen als Standard
sichern. Standardeinstellungen umfassen Projekteinstellungen, ausgewählte Zeichen-
sätze und Medien, Optionen im Fenster „Canvas“, einzublendende Titel und diverse
andere Einstellungen. Dies ist besonders zum Sichern Ihres gewünschten Ausgabe-
formats nützlich, weil Sie dadurch nicht jedes Mal die Projekteinstellungen neu
konfigurieren müssen, wenn Sie ein Projekt öffnen.

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Standardeinstellungen zu sichern:


1 Richten Sie ein LiveType Projekt mit den gewünschten Einstellungen und Konfigura-
tionen ein.
2 Wählen Sie „LiveType“ > „Einstellungen“ > „Einstellungen merken“.
Wenn Sie in Zukunft ein neues Projekt oder LiveType öffnen, werden die aktuellen
Standardeinstellungen angewendet. Inhaltliche Elemente des Originalprojekts werden
nicht im Standardprojekt gesichert.

Es kann passieren, dass Ihnen eine Standardkonfiguration nicht gefällt und diese
schwer zu ändern ist. Sie können Ihre Einstellungen einfach löschen und die Original-
einstellungen von LiveType wiederherstellen.

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Projekteinstellungen zu löschen:


m Wählen Sie „LiveType“ > „Einstellungen“ > „Einstellungen löschen“.

Kapitel 2 Einrichten eines Projekts 35


Festlegen der Projekteinstellungen
Sobald Sie ein neues Projekt geöffnet und auf der Festplatte gesichert haben, müssen
Sie das gewünschte Ausgabeformat bestimmen. Der Zugriff auf alle wichtigen Projekt-
einstellungen erfolgt über das Dialogfenster „Projekteinstellungen“.

Gehen Sie wie folgt vor, um das Dialogfenster „Projekteinstellungen“ zu öffnen:


1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“.
2 Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor und klicken Sie dann in „OK“.
Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im nächsten Abschnitt „Einstellungen im
Dialogfenster „Projekteinstellungen““

Das Dialogfenster „Projekteinstellungen“

36 Kapitel 2 Einrichten eines Projekts


Einstellungen im Dialogfenster „Projekteinstellungen“
Beim Festlegen der Eigenschaften für Ihr Projekt können Sie aus verschiedenen Einblend-
menüs, Farben und Einstellungen wählen.

Voreinstellungen
Mit den Voreinstellungen werden die durch den ausgewählten Standard festgelegten
Werte für Breite, Höhe, Bildrate und Pixelformat eingerichtet.
 Voreinstellungen: In diesem Einblendmenü sind die gebräuchlichsten Ausgabeformate
aufgeführt. Nach der Auswahl einer anderen Voreinstellung sehen Sie die geänderten
Einstellungen. Sie werden zudem bemerken, wie sich die Auswahl unterschiedlicher
Voreinstellungen auf Form und Größe des Fensters „Canvas“ auswirkt.

Mithilfe der Voreinstellungen werden automatisch


die Projektauflösung, Bildrate, etc. für die meisten
gebräuchlichen Ausgabeformate eingestellt.

Wenn keine der Voreinstellungen für Ihr Projekt geeignet ist, können Sie die Abmes-
sungen und die Bildrate manuell festlegen. Daraufhin wird automatisch die Option
„Eigene“ im Feld „Voreinstellungen“ angezeigt.
Hinweis: Web-Banner- und Multimedia-Optionen sind in den Voreinstellungen ent-
halten, da sich LiveType gut für die Erstellung von Animationen für das Internet oder
beispielsweise für Keynote eignet, bei dem QuickTime Filme direkt importiert wer-
den. Denken Sie daran, dass Web-Banner in der Regel im GIF-Format erstellt werden.
Zum Erstellen einer GIF-Datei benötigen Sie ein anderes Programm, das Ihre LiveType
Ausgabe entsprechend umwandelt.
 Breite: Gibt die Breite in Pixeln und Inch an.
 Höhe: Gibt die Höhe in Pixeln und Inch an.

Kapitel 2 Einrichten eines Projekts 37


 Bildrate: Gibt die Bildrate in Bildern pro Sekunde (fps) an.

 Halbbilddominanz: Wenn Ihr Projekt als verschachteltes Video (Interlaced) ausgege-


ben werden soll, wählen Sie entweder „Ungerade Zeilen“ oder „Gerade Zeilen“ für eine
homogene Animation. Nach Auswahl der richtigen Option rendert LiveType Halbbilder
entweder mit dem oberen oder unteren Halbbild zuerst. Wählen Sie „Ohne“ für nicht
verschachteltes Material. Bei DV-Material wird im Normalfall das untere Halbbild zuerst
gerendert, bei bestimmten Videoaufzeichnungskarten muss u. U. die Option „Unge-
rade Zeilen“ ausgewählt werden. Verwenden Sie immer die Halbbildoption, die den
Einstellungen Ihres Videosystems entspricht. Weitere Informationen hierzu finden Sie
im Abschnitt „Wählen einer Halbbildreihenfolge“ auf Seite 41.

Optionen für das Zeitformat

 Pixelformat: Das Verhältnis zwischen Breite und Höhe eines Pixels – auch als „Pixel-
format“ bezeichnet, kann bei den einzelnen Formaten unterschiedlich sein. Das Pixel-
format wird in den Voreinstellungen festgelegt. Sie können aber auch eigene Werte
für das Pixelformat eingeben.
 Start: Sie können den Start Ihres Projekts exakt auf eine bestimmte Stelle in Ihrem
bearbeiteten Videomaterial legen, was Überlagerungen des Videos beim Compo-
siting erleichtert. Die Einheiten der Startzeit geben das Zeitformat wieder, das in
das Feld rechts eingegeben wurde.
 Zeitformat: Mit dieser Einstellung wird festgelegt, wie die zeitliche Position des
Audio- oder Videomaterials markiert wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten –
Bilder, SMPTE und SMPTE Drop-Frame.

38 Kapitel 2 Einrichten eines Projekts


Feld „Beschreibung“
Das Feld „Beschreibung“ ist die passende Stelle für Bemerkungen zum Projekt und ggf.
für die Beschreibung ungewöhnlicher, von Ihnen konfigurierter Ausgabeparameter, die
Ihnen im Bedarfsfall als Referenz dient.

Qualitätseinstellungen
Qualitätseinstellungen können einen großen Einfluss darauf haben, wie viel Zeit Sie in
ein Projekt investieren. Beim Erstellen Ihrer Titelanimation und beim Testen verschiede-
ner Effekte ist die häufige Vorschau Ihres Films unumgänglich. Und jedes Mal muss der
Film von Ihrem System bildweise gerendert werden.

Optionen für die Qualität im Fenster „Canvas“ sowie


für das Rendern und die Vorschau von Filmen

Mit den Einstellungen in diesem Bereich können Sie die Qualität dreier verschiedener
Objekte konfigurieren:
 Canvas: Eine Arbeitsspeicher-Vorschau im Fenster „Canvas“
 Film rendern: Ein vollständiger Rendervorgang des Films
 Vorschau: Eine Standardvorschau, auf die über das Menü „Ablage“ zugegriffen wird.

Die Art Ihrer Filmvorschau richtet sich danach, an welcher Stelle des Prozesses Sie sich
gerade befinden. Sie müssen diese Einstellungen unter Umständen mehrmals während
der Erstellung Ihrer Titel ändern, insbesondere, wenn es sich um komplexes Material
handelt, dessen Rendern viel Zeit benötigt.

Eine Drahtmodellvorschau, in der Auswahlrechtecke angezeigt werden, die für die ein-
zelnen Zeichen stehen, kann sehr schnell gerendert werden. Wenn Ihr Schwerpunkt
auf der Bewegung Ihrer Elemente im Fenster „Canvas“ und nicht auf deren visuellen
Attributen liegt, ist die Vorschau im Drahtmodellmodus äußerst effizient. Mit den Ein-
stellungen „Drahtmodell“, „Entwurf“ und „Normal“ wird Ihr Projekt mit zunehmenden
Auflösungsstufen gerendert.

Kapitel 2 Einrichten eines Projekts 39


Hintergrundeinstellungen
Mithilfe dieser Einstellungen können Sie eine Farbe für das Fenster „Canvas“ und dessen
Deckkraft wählen.
 Farbe: Diese Option ermöglicht das Auswählen einer Hintergrundfarbe im Fenster
„Canvas“.
 Deckkraft: Diese Einstellung spiegelt die Deckkraft der oben ausgewählten Farbe wider.
Der Wert „0“ für die Deckkraft bedeutet, dass keine Hintergrundfarbe gewählt wurde.
In diesem Fall wird im Fenster „Canvas“ das Schachbrettmuster angezeigt, das für einen
transparenten Hintergrund angezeigt wird.
 Hintergrund rendern: Wenn dieses Feld markiert ist, wird die Hintergrundfarbe
ebenso wie die übrigen Hintergrundelemente bei der Vorschau bzw. in fertigen
Filmen gerendert.
Wichtig: Das Feld „Hintergrund rendern“ bezieht sich auf alle Elemente, die sich
unterhalb des Hintergrundbalkens im Fenster „Timeline“ befinden. Es bezieht sich
außerdem auf die Hintergrundfarbe, die nicht im Fenster „Timeline“ dargestellt wird.
Ist das Feld „Hintergrund rendern“ nicht markiert, werden die Hintergrundfarbe und
andere Hintergrundelemente bei der Vorschau bzw. in fertigen Filmen nicht geren-
dert. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 3 „Hinzufügen eines Hinter-
grunds“ auf Seite 43. Dieses Kapitel enthält eine ausführliche Erklärung der Arbeit
mit Hintergründen in LiveType.

Gitter- und Linealeinstellungen


Sie können unten im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ die Lineale und das Gitter
im Fenster „Canvas“ ein- und ausblenden und den Abstand zwischen den Gitterlinien
bestimmen. Weitere Informationen zu Linealen und dem Gitter finden Sie im Abschnitt
„Anpassen des Fensters „Canvas““ auf Seite 17.

Die Gitterbreite wird im Dialogfenster


„Projekteinstellungen“ festgelegt.

40 Kapitel 2 Einrichten eines Projekts


Wählen einer Halbbildreihenfolge
Sie können mit einem einfachen Test ermitteln, welche Halbbildreihenfolge für Ihr
System geeignet ist. Bei der Erstellung eines Films sollte sich die Renderreihenfolge
(Beginn mit dem oberen oder unteren Halbbild) mit dem von Ihrem System verwen-
deten Verfahren decken. Andernfalls erscheint Ihr Film verzerrt.

Hinweis: Sie können die Halbbildreihenfolge, mit der Ihr Videosystem aufnimmt, durch
Ändern der Hardware oder Software Ihrer Produktionskonfiguration anpassen. Wenn Sie
z. B. Änderungen an Videokarte, Software für die Gerätesteuerung oder Videorecorder
nach dem Festlegen der Halbbildreihenfolge vornehmen, werden Ihre Halbbilder evtl.
umgekehrt. Daher sollten Sie nach Änderungen Ihrer Konfiguration stets diesen Test der
Renderreihenfolge der Halbbilder ausführen.

Rendern Sie zum Test Ihres Systems zwei LiveType Projekte, von denen eines zuerst mit
dem oberen Halbbild und das andere zuerst mit dem unteren Halbbild gerendert wurde.

Wichtig: Sie müssen sich möglicherweise zunächst mit den grundlegenden Funktionen
von LiveType vertraut machen, bevor Sie dieses Schritte ausführen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Renderreihenfolge der Halbbilder zu testen:
1 Starten Sie ein neues LiveType Projekt.
2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“.
3 Führen Sie im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ die folgenden Schritte aus:
a Wählen Sie eine NTSC- oder PAL-Einstellung aus dem Einblendmenü „Vorein-
stellungen“ aus.
b Wählen Sie „Gerade Zeilen“ aus dem Einblendmenü „Halbbilddominanz“ aus.
Wählen Sie nicht „Ungerade Zeilen“. In diesem Fall wird das untere Halbbild zuerst
gerendert.
4 Führen Sie im Bereich „Informationen“ die folgenden Schritte aus:
a Geben Sie den Großbuchstaben „O“ in einem Systemzeichensatz in Spur 1 ein.
b Vergrößern Sie den Buchstaben, bis er fast das ganze Fenster „Canvas“ ausfüllt.
c Weisen Sie dem Buchstaben die Farbe Rot und dem Hintergrund die Farbe Schwarz zu.
5 Wenden Sie auf die Spur einen Effekt mit rascher Bewegung an, z. B. „Nervös“ aus der
Effektkategorie „Karikatur“ in der Medienübersicht.
6 Setzen Sie im Bereich „Zeitverhalten“ die Geschwindigkeit des Effekts auf 100%.

Kapitel 2 Einrichten eines Projekts 41


7 Wählen Sie „Ablage“ > „Film rendern“.
8 Geben Sie in das Feld „Sichern unter“ den Dateinamen „lower.mov“ ein und klicken Sie
dann in „Sichern“.
Der Film wird an Ihrem ausgewählten Speicherort gerendert.
9 Ändern Sie dann die Farbe des Großbuchstabens „O“ in Blau. Wählen Sie „Ungerade
Zeilen“ im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ aus.
10 Sichern Sie die Datei unter dem Namen „upper.mov“.
11 Rendern Sie den zweiten Film.
12 Importieren Sie die gerenderten Dateien in Final Cut Pro und spielen Sie dann beide
Filme auf einem NTSC-Monitor ab.
Einer der beiden Filme wird verzerrt dargestellt; der andere wird korrekt und mit schar-
fen Rändern wiedergegeben. Verwenden Sie zum Rendern eines LiveType Films für das
System stets die Einstellungen des Testfilms, der verzerrungsfrei angezeigt wurde.

42 Kapitel 2 Einrichten eines Projekts


3 Hinzufügen eines Hintergrunds
3
Ein Hintergrund in LiveType hat grundsätzlich eine der beiden
folgenden Funktionen: Entweder ist er in die Titelgestaltung
integriert oder wird als Unterstützung für die Positionierung
von Elementen und die Abstimmung des Zeitverhaltens des
Titelfilms verwendet.
Zwar gibt es keine Einschränkung für die Beschaffenheit des Hintergrunds, in der Regel
wird jedoch eine einheitliche Farbe, eine animierte Struktur, ein Standbild oder ein Film,
der das Fenster „Canvas“ ausfüllt, als Hintergrund verwendet. Obwohl Hintergrundbilder,
-filme und -strukturen oft das gesamte Fenster „Canvas“ ausfüllen und nicht stark bearbei-
tet werden, können sie auf vielerlei Weise in der Größe verändert, positioniert und trans-
formiert werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 6 „Arbeiten mit
Objekten, Strukturen und importierten Elementen“ auf Seite 85.

Festlegen einer Hintergrundfarbe


Die einfachste Form eines Hintergrunds ist eine Hintergrundfarbe, die das Fenster
„Canvas“ ausfüllt und mit Ausnahme ihrer Deckkraft nicht bearbeitet werden kann.
Stellen Sie sich die Hintergrundfarbe am besten als Projekteinstellung vor, nicht als
ein Element, das bewegt oder geändert werden kann.

Hintergrundeinstellungen im
Dialogfenster „Projekteinstellungen“

Der Standardhintergrund besitzt eine Deckkraft von 0%, d. h. im Fenster „Canvas“ wird
ein transparenter Hintergrund angezeigt, dargestellt als weißgraues Schachbrettmuster.

43
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Hintergrundfarbe zu wählen:
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“.
2 Klicken Sie in das Feld „Farbe“ im Dialogfenster „Projekteinstellungen“.
3 Wählen Sie im Fenster „Farben“ eine Farbe aus und schließen Sie dann das Fenster.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass Sie dieses Fenster nach der Auswahl einer Farbe
stets schließen.
4 Bewegen Sie den Deckkraftschieberegler oder geben Sie in das Feld einen Wert ein,
der größer als 0% ist. Klicken Sie in „OK“.
Die Hintergrundfarbe wird im Fenster „Canvas“ angezeigt.

Hinzufügen einer Hintergrundstruktur


LiveType Strukturen sorgen für einen auffälligen, animierten Hintergrund. Sie werden
auch häufig in Verbindung mit der Stanzmaskenfunktion verwendet, die Ihnen die
Anwendung einer strukturierten Füllung auf einen Text oder ein Objekt ermöglicht.
Weitere Informationen zum Erstellen einer Stanzmaske finden Sie in Kapitel 5 „Arbeiten
mit Text“ auf Seite 61.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen strukturierten Hintergrund zu erstellen:
1 Klicken Sie in der Medienübersicht in den Titel „Strukturen“.
2 Durchsuchen Sie die Strukturkategorien und wählen Sie eine Struktur.
3 Klicken Sie in die Taste „Auf neue Spur anwenden“.
Die Struktur füllt das Fenster „Canvas“ und wird im Fenster „Timeline“ als Hintergrund-
spur angezeigt.

Einblendmenü
„Kategorie“

Ausgewählte Struktur

Hintergrundstruktur
(farbig und aufgehellt)

44 Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds


Über den Hintergrundbalken
Die Hintergrundfarbe unterscheidet sich von den Hintergrundelementen in Ihrem
Projekt. Hintergrundelemente werden im Fenster „Timeline“ dargestellt und können
auf vielerlei Weise bearbeitet werden. Ein Projekt kann viele oder gar keine Hinter-
grundelemente besitzen. Die einzige zuverlässige Methode, ein Hintergrundelement
als solches zu erkennen, sei es ein LiveType Objekt oder eine Struktur, ein Film oder
ein Bild, basiert darauf, dass diese Elemente unter dem Hintergrundbalken im Fenster
„Timeline“ angeordnet werden.

Hintergrundbalken Hintergrundstruktur

Sie können den Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“ nach oben oder unten an
jede Position zwischen den Spuren bewegen. Alle Elemente unterhalb des Hinter-
grundbalkens werden im Feld „Hintergrund rendern“ im Dialogfenster „Projektein-
stellungen“ erfasst.

Importieren eines Hintergrundfilms oder Standbilds


Sie können Bilder oder Filme aus anderen Quellen importieren und als Hintergrund für
Ihr Titelerstellungsprojekt verwenden. Für jedes entsprechende Projekt kann alternativ
Folgendes verwendet werden:
 Ein Einzelbild oder ein Filmclip als provisorischer Hintergrund zum genauen Festlegen
der Position und des Zeitpunkts der Ausführung Ihrer Titel
 ein Film zum Integrieren in Ihre Titel
 ein statisches Bild bzw. eine statische Grafik

Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds 45


LiveType kann Hintergrundelemente in einer Reihe von Formaten importieren:
 AVI
 BMP
 DV
 GIF
 JPEG
 MPEG-2 und MPEG-4
 Photoshop
 PICS
 PICT
 PLS
 PNG
 QuickTime Bilddatei
 QuickTime Film
 SGI
 Targa
 TIFF

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Hintergrundfilm zu importieren:


1 Wählen Sie „Ablage“ > „Hintergrundfilm einsetzen“.
2 Suchen Sie die einzusetzende Filmdatei und klicken Sie anschließend in „Öffnen“.

46 Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds


Hinweis: Beim Import eines Hintergrundfilms werden die Projekteinstellungen und
die Bildrate automatisch angeglichen. Es empfiehlt sich, nach dem Import eines
neuen Hintergrundfilms die Projekteinstellungen zu prüfen.

Eingesetzter Hintergrundfilm

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Hintergrundbild zu importieren:


1 Wählen Sie „Ablage“ > „Einsetzen“.
2 Suchen Sie die Datei, die Sie in das Fenster „Canvas“ einsetzen wollen, und klicken
Sie in „Öffnen“.
3 Führen Sie im Fenster „Timeline“ einen der folgenden Schritte aus:
 Bewegen Sie die Spur des Bilds unter den Hintergrundbalken.
 Bewegen Sie den Hintergrundbalken über die Spur des Bilds.

Hinweis: Das Einsetzen eines Bilds oder Films über die Option „Ablage“ > „Einsetzen“
hat keine Auswirkung auf die Auflösung oder Bildrate des Projekts. Das bedeutet, dass
das Bild oder der Film an die Projekteinstellungen angepasst wird.

Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds 47


Importieren eines Hintergrundfilms mit Zeitmarkierungen
Mit Final Cut Pro können Sie Filme sichern, die Zeitmarkierungen enthalten, was beim
Festlegen des exakten Zeitverhaltens Ihrer Titel von Nutzen sein kann. Wenn Sie einen
Final Cut Pro Film in LiveType einsetzen, werden die Markierungen im Bildlineal des Fen-
sters „Timeline“ angezeigt. Die Position der Markierungen kann im Fenster „Timeline“
nicht geändert werden. Wenn Sie jedoch in eine Markierung klicken, wird die Abspiel-
position auf das markierte Bild bewegt.

Markierung, die als Teil eines Final Cut Pro


Films importiert wurde

Überlegungen zum Rendern des Hintergrunds


Sie können entscheiden, ob Sie den Hintergrund Ihres Projekts rendern oder nicht. Die
Hintergrundeinstellungen im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ – „Farbe“, „Deckkraft“
und „Hintergrund rendern“ – enthalten mehrere Optionen, die sich auf Ihre Arbeitsum-
gebung und das Endergebnis Ihres Projekts auswirken.

Wenn Sie beispielsweise eine einzelne Animation oder Multimedia-Komponente bzw.


ein einzelnes Web-Banner erstellen, wollen Sie in die Filmausgabe möglicherweise einen
bildschirmfüllenden Hintergrund integrieren. Beim Erstellen einer Titelüberlagerung soll
der Hintergrund zumeist nicht gerendert werden.

Beachten Sie die folgenden Optionen:


 Wenn Sie ein Bild, einen Film oder eine animierte Struktur als Hintergrund in Ihre End-
ausgabe integrieren wollen, belassen Sie die Deckkraft der Hintergrundfarbe bei 0%
und markieren Sie das Feld „Hintergrund rendern“.
 Wenn Sie eine deckende oder halbtransparente Volltonfarbe als Hintergrund in Ihre End-
ausgabe integrieren wollen, wählen Sie eine Farbe und den gewünschten Wert für die
Deckkraft aus und markieren Sie das Feld „Hintergrund rendern“.
 Wenn Sie keine Hintergrundelemente in Ihre Endausgabe integrieren wollen, deaktivieren
Sie das Feld „Hintergrund rendern“. Diese Option bietet Ihnen folgende Möglichkeiten:
 Importieren eines Hintergrundfilms oder -bilds ausschließlich als Verweis auf die
Position und das Zeitverhalten, ohne Integration in die Endausgabe.
 Definieren einer anderen Farbe als das standardmäßige Schachbrettmuster für
das Fenster „Canvas“ entsprechend Ihren Bedürfnissen.

48 Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds


4 Arbeiten mit Spuren
4
Sie müssen mit Spuren vertraut sein, um mit LiveType arbei-
ten zu können. Jedes Element eines Titelerstellungsprojekts
gehört zu einer Spur, und jede Spur kann eine oder mehrere
Textzeilen, ein Bild, einen Film oder ein Objekt bzw. eine ani-
mierte Struktur enthalten.
Spuren sind „Behälter“ für Inhalt und werden im Fenster „Canvas“ durch dunkelblaue
Linien und im Fenster „Timeline“ durch entsprechende Balken dargestellt. Eine Spur
enthält sämtliche Informationen zu ihrem Inhalt:
 Position, Form und Grundlinie
 Attribute wie Farbe, Schatten, Zeichensatz und Abstand
 Effekte und Zeitverhalten
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Spuren im Fenster „Canvas“ bewegt und
geformt werden und wie sie im Fenster „Timeline“ bearbeitet werden können. In den
nächsten drei Kapiteln wird detailliert beschrieben, wie Text, Objekte und Effekte auf
Spuren angewendet werden können, um Ihr Projekt zusammenzustellen.

Leere Spur

49
Positionieren von Spuren im Fenster „Canvas“
Beim erstmaligen Öffnen von LiveType enthält das Standardfenster „Canvas“ eine
einzige leere Spur mit zwei Endpunkten.

Die Form einer Spur bestimmt die Standardgrundlinie, auf der sich der Inhalt befindet.
Spuren können jederzeit bearbeitet werden, auch wenn sie keine Elemente enthalten.
Wenn Sie eine Spur erstellen, in der Text bewegt werden soll, oder wenn Ihr Text einer
bestimmten Form entsprechen soll, empfiehlt es sich, die Spur vor dem Hinzufügen
von Text zu formen und zu positionieren.

Endpunkt

Aktive Spur, die über das Fenster „Canvas“ hinausgeht

Weißer Hintergrund im
Fenster „Canvas“ Aktionsbereichsrahmen

Titelbereichsrahmen
Spuren

Einblendmenü
„Canvas-Größe“
eingestellt auf 50 Prozent

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur zu positionieren:


m Bewegen Sie eine Spur an eine beliebige Stelle im Fenster „Canvas“ oder teilweise aus
dem Fenster „Canvas“.
Spuren können über die Grenzen des Fensters „Canvas“ hinausreichen, was zur Folge
hat, dass Elemente aus dem sichtbaren Bereich herausbewegt bzw. in ihn hineinbewegt
werden können.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine geneigte Spur zu erstellen oder ihre Größe zu ändern:
m Bewegen einen Endpunkt der Spur.
Hinweis: Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie ein Objekt im Fenster
„Canvas“ positionieren, um dessen horizontale, diagonale oder vertikale Position zu
erhalten. Dies gilt für Spuren, Endpunkte, Objekte und Zeichen.

50 Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren


Erstellen von Winkeln und Kurven
Spuren können einen beliebigen linearen Verlauf haben. Sie können sogar die Endpunkte
einer Spur verknüpfen, sodass ein Element eine Endlosschleife um die Spur bildet.

Wenn Sie zu einer Spur einen Winkel hinzufügen wollen, müssen Sie einen Kontrollpunkt
hinzufügen. Eine Spur kann eine beliebige Anzahl von Kontrollpunkten enthalten.

Gehen Sie wie folgt vor, um in einer Spur einen Winkel zu erstellen:
1 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ zwischen die Endpunkte der Spur und wählen Sie
„Kontrollpunkt hinzufügen“ aus dem Kontextmenü aus.

2 Bewegen Sie den neuen Kontrollpunkt und die Endpunkte, um den gewünschten
Winkel zu erstellen.

Kontrollpunkte sind auch zum Erstellen von Kurven erforderlich. Wenn Sie sich mit
Bezier-Kurven auskennen, ist das für Sie ein Kinderspiel. Wenn nicht, müssen Sie
möglicherweise ein wenig experimentieren.

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren 51


Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur in Kurvenform zu erstellen:
1 Erstellen Sie einen Winkel in einer Spur, indem Sie die oben genannten Schritte 1–2
ausführen.
2 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in den Kontrollpunkt und wählen Sie „Kurven-
anfang hinzufügen“ aus dem Kontextmenü aus.

3 Bewegen Sie den Bezier-Aktivpunkt, um die Kurve anzupassen.

In der Spur wird neben


dem Kontrollpunkt ein
Bezier-Aktivpunkt als
kleiner Punkt angezeigt.

4 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in diesen Kontrollpunkt und wählen Sie „Kurven-
ende hinzufügen“ aus dem Kontextmenü aus.
Ein weiterer Bezier-Aktivpunkt wird angezeigt, und die Kurve ist am Kontrollpunkt
gleichmäßig.

52 Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren


Hinweis: Sie können die Kurvenfunktion auch auf Endpunkte anwenden, jedoch wird
durch Klicken in einen Endpunkt nur eine der beiden Optionen „Kurvenanfang hinzu-
fügen“ bzw. „Kurvenende hinzufügen“ angezeigt, da sich die Spur nur in einer Richtung
vom Endpunkt ausdehnt.

Verknüpfen von Endpunkten


Mithilfe des Parameters „Verschieben“, der in mehreren voreingestellten Effekten verwen-
det wird, können Sie Text entlang einer Spur bewegen. Wenn die Endpunkte verknüpft
sind, kann der Text beliebig auf einem zusammenhängenden Pfad auf der Spur bewegt
werden. Weitere Informationen zu Effekten und Bewegungspfaden finden Sie in Kapitel 7
„Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation“ auf Seite 93.

Zum Erstellen eines Bewegungspfads in Form einer Endlosschleife müssen Sie die End-
punkte einer Spur verknüpfen. Die Endpunkte müssen einander nicht überlagern. Sie
können sich sogar an den gegenüber liegenden Enden des Fensters „Canvas“ befinden
und können dennoch verknüpft sein. Durch das Verbinden der Endpunkte können Text
oder Objekt vom Spurende direkt an den Anfang der Spur weiterbewegt werden, wenn
auf sie ein Effekt mit dem Parameter „Verschieben“ angewendet wird.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Endpunkte einer Spur zu verknüpfen:
m Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in einen Endpunkt einer beliebigen Spur und
wählen Sie „Endpunkte verknüpfen“ aus dem Kontextmenü aus.
Auf dieselbe Art können Sie die Verknüpfung zwischen Endpunkten lösen.

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren 53


Hinzufügen, Kopieren und Löschen von Spuren
Es gibt viele Möglichkeiten, im Fenster „Canvas“ eine Spur hinzuzufügen.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um eine neue, leere Spur hinzuzufügen:
m Wählen Sie „Spur“ > „Neue Textspur“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-E“).
m Wählen Sie in der Medienübersicht einen Zeichensatz aus. Klicken Sie anschließend in
„Auf neue Spur anwenden“.

Mitunter ist es nützlich, eine Duplikatspur zu erstellen, deren Position, Form, Inhalt,
Zeitverhalten und Effekte mit der bereits erstellten Spur identisch sind.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur zu duplizieren:


1 Wählen Sie die Spur aus, die Sie duplizieren möchten.
2 Wählen Sie „Spur“ > „Spur duplizieren“ (oder drücken Sie die Tastenkombination
„Befehl-D“).
Das Duplikat liegt exakt über der Originalspur, sodass Sie zunächst nur anhand der neu
hinzugefügten Spur im Fenster „Timeline“ erkennen können, dass ein Duplikat erstellt
worden ist. Die Überlagerung von Spuren mit identischen Elementen, aber anderen
Effekten und Parametern ist ein ausgezeichnetes Verfahren zur Erstellung hochwerti-
ger Titelanimationen. Bewegen Sie das Duplikat vom Original weg, um beide Spuren
sehen zu können.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur zu löschen:


1 Wählen Sie die Spur aus, die Sie löschen möchten.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
 Wählen Sie „Spur“ > „Spur löschen“.
 Drücken Sie die Rückschritttaste.

Sie können eine Spur auch aus einem anderen Projekt, z. B. aus einer LiveType Vorlage
oder einem früher erstellten Projekt, in Ihr aktuelles Projekt kopieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur aus einem Projekt in ein anderes zu kopieren:
1 Öffnen Sie das Ausgangs- und das Zielprojekt.
Im Fenster „Timeline“ wird für jedes Projekt ein Titel angezeigt.
2 Wählen Sie im Ausgangsprojekt die Spur aus, die Sie kopieren wollen. Wählen Sie
anschließend „Bearbeiten“ > „Kopieren“.
3 Klicken Sie im Fenster „Timeline“ in den Titel des Zielprojekts und wählen Sie „Bearbeiten“
> „Einsetzen“.

54 Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren


Arbeiten mit Spuren im Fenster „Timeline“
Wenn Sie im Fenster „Canvas“ Spuren hinzufügen, werden sie im Fenster „Timeline“ als
nummerierte Balken angezeigt. Wenn Sie Effekte auf die Spuren anwenden, werden
sie unter der Spur als nicht nummerierte Balken angezeigt.

Spur 1

Spur 2

Spur 1
Spur 2

Anpassen des Zeitverhaltens einer Spur


Eine im Fenster „Canvas“ hinzugefügte Spur beginnt standardmäßig bei dem von der
Abspielposition angezeigten Bild. Die Dauer einer Spur variiert abhängig von ihrem
Inhalt. Eine Spur, die Text in einem Systemzeichensatz oder ein Standbild enthält,
dauert standardmäßig zwei Sekunden. Die Dauer einer Spur mit LiveType Medien
oder einem importierten Film richtet sich nach der Länge des Films.

Sie können diese grundlegenden Zeitparameter ganz einfach im Fenster „Timeline“


ändern, indem Sie die Spurbalken dehnen und bewegen. Verzögerung und Dauer
können außerdem – wie viele andere Zeitparameter – im Bereich „Zeitverhalten“
des Fensters „Informationen“ definiert werden.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Dauer einer Spur anzupassen:
m Bewegen Sie einen der beiden Endpunkte des Spurbalkens nach rechts oder links.
Hinweis: Änderungen der Dauer von Spuren, die Filme oder LiveType Medien enthalten,
führen zu Änderungen der Abspielgeschwindigkeit des Films. Wenn Sie z. B. die Dauer
einer LiveFont Spur kürzen, wird sie schneller abgespielt.

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren 55


m Wählen Sie die Spur aus und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
 Passen Sie bei statischem Inhalt den Parameter „Dauer“ im Bereich „Zeitverhalten“
des Fensters „Informationen“ an.
 Passen Sie bei Filmen und animiertem Inhalt den Parameter „Geschwindigkeit“ im
Bereich „Zeitverhalten“ an.

Abspielposition

Bewegen Sie Bewegen Sie einen der Endpunkte


eine Spur, um ihre einer Spur, um deren Dauer oder
Startzeit zu ändern. Geschwindigkeit zu ändern.

Falls gewünscht, können Sie den Spurinhalt erst nach dem ersten Bild anzeigen.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Anzeige einer Spur zu verzögern:
m Klicken Sie in den Spurbalken und bewegen Sie ihn nach rechts.
m Wählen Sie die Spur aus und passen Sie den Schieberegler „Verzögerung“ im Bereich
„Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ an.

Sie können auch mehrere Spuren gleichzeitig neu positionieren, was zum Erhalt der
relativen Position von Spuren beim Ändern von deren Verzögerungswerten nützlich
ist. Dieses Verfahren wird als „Bewegen und Länge ändern“ bezeichnet.

Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Timeline“ mehrere Spuren gleichzeitig
zu bewegen:
m Bewegen Sie bei gedrückter Wahltaste die am weitesten links stehende Spur
(also die Spur mit der frühesten Startzeit) der Gruppe, die Sie bewegen wollen.
Alle Spuren rechts von der gewählten Spur (Spuren mit einer späteren Startzeit)
und die ihnen zugeordneten Effekte werden gemeinsam mit der gewählten Spur
als Block bewegt.

56 Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren


Ebenen und Spurreihenfolge
Es ist unausweichlich, dass Elemente im Fenster „Canvas“ einander überlagern. Daher ist
es wichtig, Spurebenen zu verwalten. Wenn Sie eine neue Spur erstellen, befindet sie
sich stets auf der obersten Ebene. Der Inhalt, den Sie dieser Spur hinzufügen, befindet
sich vor allen übrigen Elementen im Fenster „Canvas“.

Hinweis: Im Fenster „Timeline“ werden Spuren von vorne nach hinten angezeigt, sodass
sich Spur 1 ganz vorn befindet.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Reihenfolge der Spuren
zu ändern:
m Klicken Sie im Fenster „Timeline“ in den gewünschten Spurbalken und bewegen Sie
ihn nach oben oder unten an eine neue Position.
m Wählen Sie die Spur, die Sie bewegen wollen, im Fenster „Canvas“ der „Timeline“ aus
und wählen Sie anschließend eine der Optionen aus dem Menü „Anordnung“: „Nach
vorne bringen“, „Nach hinten stellen“, „Schrittweise vorwärts“ [eine Ebene] und „Schritt-
weise rückwärts“.

Die Spuren werden unter Berücksichtigung der neuen Reihenfolge neu nummeriert.

Spur 1 (oberste Ebene)

Tasten zum
Aktivieren/Deaktivieren

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren 57


Deaktivieren von Spuren
Im Fenster „Timeline“ können Sie Spuren sowie auf Spuren angewendete Effekte deakti-
vieren. Dies dient zur größeren Übersichtlichkeit im Fenster „Canvas“ und spart Render-
zeit, wenn Sie eine Vorschau nur für einzelne Elemente benötigen. Das Deaktivieren
von Elementen ist auch für den Vergleich verschiedener Designoptionen von Nutzen.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur oder einen Effekt zu deaktivieren:
m Klicken Sie in die Taste zum Aktivieren bzw. Deaktivieren, die sich links direkt neben
einer Spur oder einem Effekt im Fenster „Timeline“ befindet.
Während die blaue Grundlinie einer deaktivierten Spur im Fenster „Canvas“ verbleibt,
wird deren Inhalt weder im Fenster „Canvas“ noch in der Drahtmodellvorschau in Echt-
zeit des Fensters „Informationen“ angezeigt. Dieser Inhalt wird auch beim Generieren
einer Vorschau oder der Endausgabe als Film nicht gerendert.

Gruppieren von Spuren


Oft ist es hilfreich, mehrere Spuren zu gruppieren, um ihre relative Position im Fenster
„Canvas“ beizubehalten. Gruppierte Spuren können im Fenster „Canvas“ zwar bewegt
werden, bleiben aber dabei als Gruppe zusammen. Wenn Spuren übereinander gesta-
pelt werden, stellt das Gruppieren die einzige Möglichkeit dar, den Stapel als Einheit
zu bewegen.

Nehmen wir an, Sie wollen z. B. einen Effekt in zwei Ebenen erstellen, bei dem ein Wort
ausgeblendet wird und darunter dasselbe Wort mit einer animierten Struktur erscheint.
Dazu müssen Sie eine Spur erstellen, die exakt über der Originalspur liegt. Verwenden
Sie hierfür den Befehl „Spur duplizieren“ aus dem Menü „Spur“. Wenn Sie nun die Posi-
tion der Spuren im Fenster „Canvas“ ändern wollen, müssen Sie sie gruppieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um Spuren zu gruppieren:


1 Vergewissern Sie sich, dass im Fenster „Canvas“ mehrere Spuren vorhanden sind.
2 Wählen Sie eine Spur im Fenster „Canvas“ oder „Timeline“ aus.
Diese wird nun zur aktiven Spur, und die Gruppierungstaste ganz links vom Spurbalken
wird grau angezeigt.

58 Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren


3 Klicken Sie in die Gruppierungstaste einer anderen Spur.
Ein Verknüpfungssymbol wird angezeigt, das darauf hinweist, dass die Spur mit der
aktiven (in Schritt 2 ausgewählten) Spur gruppiert ist.

Gruppierungstaste

Aktive Spur

4 Bewegen Sie im Fenster „Canvas“ eine der gruppierten Spuren und achten Sie darauf,
dass sie gemeinsam bewegt werden.
5 Klicken Sie im Fenster „Timeline“ in die Gruppierungstaste einer weiteren Spur.
Nun sind drei Spuren gruppiert.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Gruppierung von Spuren aufzuheben:
m Wählen Sie eine gruppierte Spur aus und klicken Sie dann in die Gruppierungstaste
der Spur, deren Gruppierung Sie aufheben wollen.
Das Verknüpfungssymbol wird ausgeblendet, und die Spuren können wieder unab-
hängig voneinander bewegt werden.
Hinweis: Gruppierte Spuren behalten ihre relative Position bei, aber ihr Inhalt kann wei-
terhin geändert und bewegt werden. Wenn Sie eine der gruppierten Spuren bewegen,
werden die anderen Spuren dieser Gruppe ebenfalls bewegt. Bewegen Sie jedoch ein
Bildzeichen, das sich in einer der gruppierten Spuren befindet, erfolgt dessen Bewegung
unabhängig von den übrigen Elementen. Dabei wird sein Versatzwert geändert, wäh-
rend die Spur selbst fixiert bleibt.

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren 59


5 Arbeiten mit Text
5
Titel können vielerlei visuelle Elemente enthalten, doch in der
Regel besteht ihre Funktion in der Anzeige von Text. In diesem
Kapitel wird beschrieben, wie Text eingefügt und formatiert
wird, einschließlich der Bearbeitung einzelner Zeichen in der-
selben Spur.
Das Hinzufügen von Bewegung zu Text, die über die integrierte Animation der
LiveFonts Zeichensätze hinausreicht, wird in Kapitel 7 „Arbeiten mit Effekten und
Keyframe-Animation“ auf Seite 93 beschrieben.

Einfügen von Text


Wie alle anderen Elemente im Fenster „Canvas“ muss sich auch Text in einer Spur
befinden. Es gibt drei Möglichkeiten, Text in einem bestimmten Zeichensatz zum
Fenster „Canvas“ hinzuzufügen:
 Erstellen Sie eine Spur, wählen Sie einen Zeichensatz aus und fügen Sie der Spur
Text hinzu.
 Erstellen Sie eine Spur, fügen Sie ihr Text hinzu und wenden Sie einen Zeichensatz an.
 Wählen Sie zuerst einen Zeichensatz, klicken Sie in der Medienübersicht in die
Taste „Auf neue Spur anwenden“ und geben Sie den Text ein.

Die nachstehenden Schritte beziehen sich auf die erste Option.

Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ Text hinzuzufügen:


1 Erstellen Sie eine neue Spur durch Auswahl von „Spur“ > „Neue Textspur“ (oder durch
Drücken der Tastenkombination „Befehl-T“).
Hinweis: Im Fenster „Timeline“ wird eine entsprechende Spur angezeigt.

61
2 Wählen Sie einen Zeichensatz aus:
a Klicken Sie in der Medienübersicht in den Bereich „LiveFonts“ oder „Schriften“.
LiveType wird mit einer Vielzahl an LiveFonts Zeichensätzen geliefert. Klicken Sie
in das Einblendmenü „Kategorie“, um auf unterschiedliche Gruppen von LiveFonts
Zeichensätzen zuzugreifen, einschließlich LiveFonts von Drittanbietern und eigene,
von Ihnen erstellte LiveFonts.

Bereich „LiveFonts“ Bereich „Schriften“

Optionen zum Anwenden


von Zeichensätzen

b Wählen Sie einen Systemzeichensatz oder LiveFont Zeichensatz aus.


c Klicken Sie in „Anwenden“.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um Text in die aktive Spur einzugeben:
 Geben Sie den Text in ein Texteingabefeld im Fenster „Informationen“ ein.
 Schneiden Sie den Text aus einem anderen Programm aus und setzen Sie ihn in ein
Texteingabefeld ein. (Die Formatierung aus anderen Programmen wird in LiveType
nicht übernommen.)
Hinweis: Wenn Sie einer Spur Text hinzufügen, ohne zuvor einen Zeichensatz zu wählen,
wird der Text im Fenster „Canvas“ mit dem/der standardmäßigen Zeichensatz, Größe,
Farbe und Abstand angezeigt.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Zeichensatz einer vorhandenen Textspur zu ändern:
1 Wählen Sie die Textspur aus.
2 Wählen Sie in der Medienübersicht im Bereich „LiveFonts“ oder „Schriften“ einen Zeichen-
satz aus.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
 Klicken Sie in „Anwenden“.

62 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


 Wählen Sie den Zeichensatznamen durch Doppelklicken aus.
Hinweis: Die Option „Anwenden“ kann nicht auf die jeweils anderen Elemente einer
Spur übertragen werden. Dies bedeutet, dass Sie eine Struktur oder ein Objekt nicht
auf eine Spur anwenden können, in der sich bereits Text befindet. Gleichermaßen
können Sie einen Zeichensatz nicht auf eine Spur anwenden, die Strukturen, Objekte,
Bilder oder Filme enthält.

Eine Spur kann mehrere Textzeilen enthalten. Auf diese Weise können Sie ein langes Text-
element erstellen, für das eine einzige Gruppe von Parametern gilt. Sie können beispiels-
weise beim Erstellen eines Nachspanns die Kopie in einem anderen Programm generie-
ren, den Text ausschneiden und in das Texteingabefeld einsetzen und schließlich den
Zeichensatz und die Attribute gemeinsam mit einem Scrolling-Effekt anwenden.

LiveFonts und Systemzeichensätze


Die beiden in LiveType verfügbaren Zeichensatzarten unterscheiden sich stark vonein-
ander. LiveFonts sind „lebendiger“, weil es sich dabei um vollständige Animationen han-
delt. Systemzeichensätze dagegen ähneln eher leeren Filmtafeln, die Sie verändern
können, um eine große Darstellungsspannbreite zu erreichen. Beide Zeichensatzarten
können mit allen in diesem Kapitel beschriebenen Parametern verändert werden.
Bedenken Sie jedoch, dass die Anwendung bestimmter Parameter auf LiveFonts für
die visuelle Wirkung nicht sehr sinnvoll ist.

Hinweis: Mit der Taste „LiveFont-Standardwerte verwenden“ im Bereich „Text“ des


Fensters „Informationen“ werden Zeitverhalten, Farben und andere Originalattribute
der LiveFonts, Objekte und Strukturen wiedergeherstellt. Auf diese Weise können Sie
zum Originalzustand dieser LiveType Elemente zurückkehren, wenn Sie mit verschie-
denen Formatierungskombinationen experimentieren.

LiveFonts und Systemzeichensätze weisen in LiveType zudem mehrere praktische


Unterschiede auf:
 Sie können auf eine Spur mehrere Systemzeichensätze, aber nur einen einzigen
LiveFont anwenden.
 LiveFonts sind digitale Filme und verfügen daher über Optionen für das Zeitverhal-
ten, die Sie im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ steuern können.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Anpassen des Zeitverhaltens
von LiveFonts“ auf Seite 64.
 Systemzeichensätze sind immer vektorbasiert. LiveFonts Zeichensätze können
dagegen Raster oder Vektoren als Grundlage haben. Dadurch können LiveFonts
in so großen Schriftgrößen (über 500 Punkt) verwendet werden, dass die Ränder
anfangen, unscharf zu werden.
 LiveFonts haben eine stärkere Auswirkung auf die Vorschau- und Renderzeit.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 63


Gehen Sie wie folgt vor, um einen zweiten Systemzeichensatz auf Text in einer
Spur anzuwenden:
1 Erstellen Sie eine Textspur mit einem oder zwei Wörtern in einem Systemzeichensatz.
2 Wählen Sie ein oder mehrere Zeichen in der Spur aus, indem Sie sie im Texteingabe-
feld hervorheben oder im Fenster „Canvas“ auswählen.
3 Wählen Sie in der Medienübersicht im Bereich „Schriften“ einen anderen als den bereits
verwendeten Systemzeichensatz aus.
4 Klicken Sie unten im Bereich „Schriften“ in die Taste „Anwenden“.

LiveFont Zeichensatz
Die in LiveType bereitgestellten LiveFonts Zeichensätze umfassen 127 Zeichen, in
denen alle standardmäßigen englischen, französischen, deutschen und spanischen
Zeichen enthalten sind:

Aa Bb Cc Dd Ee Ff Gg Hh Ii Jj Kk Ll Mm Nn Oo Pp Qq Rr Ss Tt Uu Vv Ww Xx Yy Zz
! # $ % & ( ) , . < > @ + = : ; _ - ? “ ‘/ * 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Áá Àà Ââ Ää Çç Èè Éé Êê Ëë Îî Íí Ïï Ññ Ôô Öö Óó ß Üü Úú Ùù Ûû €

Wenn Sie Zeichen verwenden möchten, die auf Ihrer Tastatur nicht vorhanden sind,
verwenden Sie die Funktion „Tastaturübersicht“, die Sie im Bereich „Tastaturmenü“ in
der Systemeinstellung „Landeseinstellungen“ auswählen können.

Anpassen des Zeitverhaltens von LiveFonts


Wenn Sie eine Spur mit Systemzeichensätzen erstellen, beträgt deren Standarddauer
stets zwei Sekunden. LiveFonts weisen dagegen eine variable Dauer auf, wie in der
Medienübersicht in der mittleren Spalte des Bereichs „LiveFonts“ zu sehen ist.

64 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


Da es sich bei LiveFonts um Filme handelt, unterliegen sie mehreren Zeitparametern,
die im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ verfügbar sind.

Einstellungen im
Bereich „Zeitverhalten“

Einstellungen für LiveFonts im Bereich „Zeitverhalten“


 Zufall und Sequenz: Gibt Ihnen die Möglichkeit, den LiveFont Film auf die einzelnen
Zeichen in der Spur in einer anderen Reihenfolge und mit einer variablen Verzöge-
rung zwischen den Buchstaben anzuwenden.
 Geschwindigkeit: Ermöglicht die beschleunigte oder verlangsamte Wiedergabe des
LiveFont Films. Beachten Sie, dass sich die Dauer der Spur im Fenster „Timeline“ bei
einer Geschwindigkeitsänderung verlängert oder verkürzt. Umgekehrt ändert sich
die Geschwindigkeit im Bereich „Zeitverhalten“, wenn Sie die Dauer der Spur im
Fenster „Timeline“ ändern.
 Verzögerung: Ermöglicht die Festlegung einer Startzeit für die Spur.
 Endlosschleife: Bestimmt, wie oft der LiveFont Film abgespielt wird. Die Standardein-
stellung lautet „1“, d. h. der LiveFont Film wird einmal wiedergegeben. Bei dem Wert
„2“ wird er zweimal abgespielt. In den meisten Fällen verdoppelt sich die Dauer der
Spur bei einem Schleifenwert von „2“.
Hinweis: Einige LiveFonts wie Burn Barrel, Cool und Gutter nutzen die „segmentierte
Animation“, bei der für den Film jeweils ein Anfangs-, Mittel- und Endsegment defi-
niert wird. Wenn Sie bei diesen Zeichensätzen den Wert für die Endlosschleife ändern,
gilt die Änderung nur für das mittlere Segment der Animation.
 Dauer: Ist auf LiveFont Spuren nicht anwendbar.
 Erstes Bild halten und Letztes Bild halten: Gibt Ihnen die Möglichkeit, das erste Bild
des LiveFonts Films über ein bestimmtes Zeitintervall anzuzeigen, bevor der Film
wiedergegeben wird. Analog dazu wird mit „Letztes Bild halten“ das letzte Bild
länger angezeigt.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 65


Formatieren von Text
Nach der Auswahl des Zeichensatzes stehen Ihnen im Fenster „Informationen“ zahllose
Formatierungsoptionen zur Verfügung, um das Erscheinungsbild des Textes zu verän-
dern. Beim Anpassen der Formatierungsparameter wird der Inhalt der aktiven Spur im
Fenster „Canvas“ dynamisch geändert, was die Prüfung Ihrer Aktionen erleichtert. Diese
Optionen können auf die gesamte Spur oder auf einzelne Zeichen in der Spur ange-
wendet werden.

Um ein Element im Fenster „Canvas“ formatieren zu können, müssen Sie zunächst dessen
Spur auswählen.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die gesamte Spur auszuwählen:
m Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die blaue Spurlinie.
m Klicken Sie im Fenster „Timeline“ in die entsprechende Spur.
Hinweis: Wenn Sie in den Text selbst klicken, wird um das betroffene Zeichen ein Aus-
wahlrechteck angezeigt, und Ihre Änderungen werden nur für dieses Zeichen wirksam.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Ändern einzelner Zeichen“ auf
Seite 83.

Nachdem Sie die Spur ausgewählt haben, die Sie formatieren wollen, können Sie über
die Bereiche „Text“, „Stil“ und „Attribute“ des Fensters „Informationen“ die gewünschten
Einstellungen für die Ausrichtung, Größe, Unterschneidung, Farbe, den Zeilenabstand
etc. vornehmen.

66 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


Ausrichtung, Größe, Unterschneidung und Zeilenabstand
Im Bereich „Text“ des Fensters „Informationen“ können Sie die Größe, die Unter-
schneidung und den Zeilenabstand von Textspuren anpassen, ebenso wie ihre
horizontale und vertikale Ausrichtung. Die Größe wird in Punkt angegeben, die
Werte für Unterschneidung und Zeilenabstand werden in Prozent des Standard-
abstands des Zeichensatzes festgelegt.

Formatierungsoptionen im Bereich „Text“


des Fensters „Informationen“

 Ausrichtung: Mit den Ausrichtungsoptionen können Sie den Text sowohl horizontal
als auch auf einer Spur verlaufen lassen. Die Tasten für linke, zentrierte und rechte
Ausrichtung gelten für beide Textausrichtungen. Die Position der eigentlichen Spur
ist von den Ausrichtungseinstellungen nicht betroffen. Die Ausrichtungsoptionen
sind auch für die korrekte Positionierung von Text wichtig, wenn in der Spur ein
Effekt verwendet wird, auf den der Parameter „Verschieben“ angewendet wurde.
Wenn Sie beispielsweise einen Text von links nach rechts über den Bildschirm schie-
ben wollen, erstellen Sie eine Spur, die links vom Fenster „Canvas“ anfängt. Der Text
sollte links ausgerichtet sein, sodass er am linken Endpunkt der Spur außerhalb des
Fensters „Canvas“ beginnt. Wenden Sie dann den Effekt „Nach rechts gleiten“ aus der
Kategorie „Bewegungspfad“ an.
 Größe: Sie können die Textgröße anpassen, indem Sie den Schieberegler bewegen,
in die Reglerspur klicken oder einen Wert in das Feld rechts vom Regler eingeben.
Hinweis: Da LiveFonts Rasterbilder sind, die aus Pixeln bestehen, werden ihre Ränder
bei großen Formaten, normalerweise ab 500 Punkt, zunehmend unscharf. System-
zeichensätze sind dagegen vektorbasiert und behalten ihre Form unabhängig von
der Größe stets bei.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 67


 Unterschneidung: Der Zeichenabstand wird über die Einstellung „Unterschneidung“
angepasst. Der Wert für einen normalen Zeichenabstand beträgt 100%. Mit der Einstel-
lung „110%“ wird der Abstand zwischen den Buchstaben geringfügig vergrößert. Wenn
der Unterschneidungswert auf „0%“ gesetzt wird, überlagern die Zeichen einander.
 Zeilenabstand: Mit dem Zeilenabstand wird der Abstand zwischen der Grundlinie der
Textzeile und der nächsten festgelegt. Diese Einstellung gilt nur für Spuren mit mehre-
ren Textzeilen, nicht für den Abstand zwischen verschiedenen Spuren. Der Standard-
wert für den Zeilenabstand beträgt „100%“. Bei „0%“ überlagern die Textzeilen in einer
Spur einander.

Farbe
Die Farboptionen befinden sich im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“ im
Fenster „Informationen“. Die Farbsteuerungselemente befinden sich im unteren Teil
dieses Bereichs.

Farbeinstellungen im Abschnitt „Bildzeichen“


des Bereichs „Attribute“

 Farbe: Mit dem Parameter „Farbe“ werden die vorhandenen Farbpixel des ausgewähl-
ten Elements durch die im Feld „Farbe“ dargestellte Farbe ersetzt, wobei die Helligkeits-
werte erhalten bleiben. Bei einem Wert von „100%“ werden die vorhandenen Farben
vollständig ersetzt, während eine Farbeinstellung von „20%“ zu einer Kombination der
neuen Farbe mit der Originalfarbe führt. Klicken Sie in das Feld „Farbe“, um eine andere
Farbe zu wählen.
Hinweis: Schließen Sie das Fenster „Farben“, sobald Sie eine Farbe ausgewählt
haben. Wenn Sie die Farbauswahl später ändern wollen, müssen Sie dieses
Fenster erneut öffnen.

68 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


 Farbton, Sättigung und Helligkeit (HSL): Mithilfe dieser drei Regler können Sie die
Farbe des ausgewählten Elements festlegen. Mit dem Farbton wird die Farbwertän-
derung in Grad in einem 360-Grad-Spektrum definiert. Mit der Sättigung wird die
Intensität der Farbe in Prozent definiert. Mit der Helligkeit wird die Intensität entlang
einer Schwarzweißachse in Prozent definiert.
Die Standardfarbe der Systemzeichensätze ist Schwarz, wodurch die Regler für Farbton,
Sättigung und Helligkeit wirkungslos werden. Die Regler für Farbton, Sättigung, Hellig-
keit und Farbe sind für die Anpassung von raster-basierten Elementen wie LiveFonts
nützlich, während Systemzeichensätze und andere vektorbasierte Elemente in der
Regel mit der Farbfunktion bearbeitet werden sollten.
 Einblendmenü „Alpha“: Wenn Sie einen Clip oder eine importierte Grafik in einem
LiveType Projekt verwenden, können Sie den Typ des Alpha-Kanals aus diesem
Menü auswählen. Wählen Sie aus den Optionen „Integriertes Weiß“, „Integriertes
Schwarz“ oder „Direkt“ aus.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Farbe eines Systemzeichensatzes zu ändern:
1 Wählen Sie eine Spur aus, die einen schwarzen Systemzeichensatz enthält.
2 Klicken Sie im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“ in das Feld „Farbe“ und
wählen Sie im Fenster „Farben“ eine Farbe aus, am besten eine helle Primärfarbe.
3 Wählen Sie „100%“ für die Option „Farbe“.
Der Inhalt der Spur erhält nun diese Farbe.

LiveFonts werden normalerweise mit Primärfarben erstellt, d. h. neben dem Para-


meter „Farbe“ können die Regler für Farbton, Sättigung und Helligkeit wirksam ein-
gesetzt werden.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 69


Bearbeiten von Text
Neben der grundlegenden Textformatierung bietet Ihnen LiveType zahlreiche andere
Möglichkeiten, Ihren Text zu dehnen, weichzuzeichnen, auszublenden, neu zu positio-
nieren und zu drehen. All diese Funktionen befinden sich im Abschnitt „Bildzeichen“
des Bereichs „Attribute“.

Bildzeichenparameter im Bereich „Attribute“


des Fensters „Informationen“

 Deckkraft: Mit „Deckkraft“ wird festgelegt, in welchem Maß der darunter liegende
Inhalt durchscheint. Bei einer Deckkrafteinstellung von „0“ wird Text völlig durch-
sichtig und bei „100“ in den meisten Fällen deckend. Wenn das Attribut für das
Weichzeichnen deaktiviert (auf „0“ gesetzt) ist, hat ein zu 50% deckendes Zeichen
scharfe Ränder und ist leicht durchsichtig.
Hinweis: LiveType ermöglicht Deckkraftwerte von mehr als 100%. Dies kann von
Vorteil sein, wenn Sie mit Glühparametern (im Bereich „Stil“) oder mit LiveFonts
und Elementen arbeiten, die weichgezeichnet oder teilweise transparent sind. Der
LiveFont „Charge“ ist z. B. auch bei 100%-iger Deckkraft teilweise für den Hinter-
grund durchlässig. Bei 150% (diesen Wert müssen Sie in das Feld „Deckkraft“ ein-
geben), lässt der Zeichensatz sehr wenig Hintergrund durch.
 Weichzeichnen: Das Attribut „Weichzeichnen“ ähnelt dem Merkmal „Deckkraft“,
bewirkt jedoch, dass die Außenkanten ausgeblendet und erweitert werden, als
ob der Text unscharf angezeigt würde. Das Weichzeichnen kann gleichmäßig
oder mit unterschiedlicher Gewichtung auf die X- und Y-Achse angewendet
werden und führt zu entsprechend anderen Ergebnissen. Beim einem Wert von
„0“ ist das Weichzeichnen deaktiviert, d. h. es gibt keinen Weichzeichnungseffekt.
Der Höchstwert für Weichzeichnen ist „25“.

70 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


 Skalieren: Beim Skalieren wird der Text auf der X- und Y-Achse gedehnt oder ge-
staucht, wobei der Wert „100“ der Größe des Originaltexts entspricht. Beachten Sie,
dass die Skalierungsparameter separat auf den Drehpunkt der einzelnen Zeichen
angewendet werden, nicht auf die gesamte Spur als Einheit.
Hinweis: Im Gegensatz zu dem Parameter „Skalieren“ wird Text mit der Option
„Größe“ im Bereich „Text“ von der Grundlinie und unter Berücksichtigung des
Zeichenabstands skaliert.

Ein mit dem Parameter „Größe“ skaliertes Bildzeichen


behält die ursprüngliche Grundlinie und den Abstand
zwischen den daneben liegenden Zeichen bei.

Ein mit dem Parameter „Skalieren“ skaliertes


Bildzeichen wird um seinen Drehpunkt herum
erweitert, ohne die Position der anderen Zeichen
in der Spur zu verändern.

 Versatz: Bei Anwendung von „Versatz“ wird der Text im Verhältnis zu seiner Ausgangs-
position in der Spur verschoben. Ein Versatzwert von „0“ bedeutet, dass auf dieser
Achse keine Positionsänderung stattfindet.
 Rotieren: Mit der Rotationstaste können Sie ein Element nicht nur im Bereich von
360 Grad positionieren, sondern eine beliebige Anzahl Umdrehungen für einen
Effekt festlegen.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 71


Sie können z. B. einen Keyframe am Anfang auf 45 Grad und den nachfolgenden Key-
frame auf vier Umdrehungen plus 180 Grad setzen. Beim Abspielen des Films dreht sich
das Element zwischen den beiden Keyframes vier Mal plus weitere 135 Grad im Uhrzei-
gersinn. Positive Werte bewirken eine Bewegung im Uhrzeigersinn, negative eine Dre-
hung gegen den Uhrzeigersinn. Weitere Informationen zum Arbeiten mit Keyframes
finden Sie in Kapitel 7 „Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation“

Textbeispiel mit 35%Deckkraft


im Bereich „Attribute“

Textbeispiel mit den Optionen „Weichzeichnen“


und „Skalieren“ im Bereich „Attribute“

Textbeispiel mit Standardschatten

Hintergrund in Volltonfarbe

72 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


Verbessern von Text mit Stilen
Im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“ werden vier Optionen zur Verbesserung
Ihres Textes angeboten. Mithilfe von Stilen können Sie Text und Objekte besser hervor-
heben und ihnen Tiefe hinzufügen. In der Regel geschieht dies durch Veränderungen
im Bereich um die Zeichen.

Durch Klicken in die Tasten „Schatten“, „Glühen“, „Kontur“ und „Extrudieren“ im Bereich
„Stil“ können Sie die für den jeweiligen Effekt verfügbaren Einstellungen anzeigen.

Taste „Alles zurücksetzen“


Schattenparameter im Bereich „Stil“ des
Fensters „Informationen“

Taste „Einstellungen für Verzerren zurücksetzen“

Schatten und Glühen


Die Stile „Schatten“ und „Glühen“ sind im Grunde zwei Varianten desselben Stils, die
mit identischen Parametern sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen.
 Zeichen: Mit der Zeicheneinstellung können Sie das ursprüngliche Element unsicht-
bar machen und so die Stilbearbeitung im Fenster „Canvas“ isolieren. Dies erhöht die
Übersichtlichkeit beim Zusammenstellen Ihrer Bearbeitung und gibt Ihnen die Mög-
lichkeit, das ursprüngliche Element im Endprodukt unsichtbar zu lassen.
 Aktivieren: Über das Feld „Aktivieren“ können Sie einen Stil ein- oder ausschalten,
ohne die festgelegten Einstellungen zu ändern. Auch dies ist ein nützliches Mittel
zur Vermeidung von Unordnung bei der Arbeit sowie zum Vergleich verschiedener
Stile und Stilkombinationen.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 73


 Ebene: Im Einblendmenü „Ebene“ können Sie den Schatten- oder Glüheffekt vor oder
hinter dem ursprünglichen Element positionieren. Mit der Einstellung „Nur ganz vorne“
wird der Schatten- oder Glüheffekt auf die Ausdehnung des ursprünglichen Elements
beschränkt und reicht nicht über die Ränder des Buchstabens oder Objekts hinaus.
 Deckkraft: Mit der Deckkraft wird die Intensität des Schatten- oder Glüheffekts
bestimmt. Die Deckkrafteinstellung „0“ lässt den Schatten oder das Glühen komplett
transparent bzw. unsichtbar erscheinen, bei „100“ wird eine vollständige Deckkraft
erreicht, ohne dass Hintergrund durchscheint. Wenn das Weichzeichnen deaktiviert
(auf „0“ gesetzt) ist, hat ein Schatten mit 50%-iger Deckkraft scharfe Kanten, die mit
dem ursprünglichen Element übereinstimmen, doch alle hinter dem Schatten befind-
lichen Objekte scheinen durch.
 Weichzeichnen: Der Parameter „Weichzeichnen“ ähnelt der Option „Deckkraft“, be-
wirkt jedoch, dass die Außenkanten ausgeblendet und erweitert werden, als sie der
Schatten oder das Glühen unscharf. Beim einem Wert von „0“ ist das Weichzeichnen
deaktiviert, d. h., es gibt keinen Weichzeichnungseffekt. Der Höchstwert für Weich-
zeichnen ist „25“. Die Werte für die X- und die Y-Achse können unterschiedlich sein.
Auf der Y-Achse bewirkt das Weichzeichnen den Anschein einer Auf- und Abbewe-
gung, selbst bei einem statischen Bild.
 Skalieren: Beim Skalieren wird der Schatten bzw. das Glühen auf der X- und Y-Achse
gedehnt oder gestaucht, wobei der Wert „100“ der Größe des ursprünglichen Elements
entspricht. Beachten Sie, dass die Skalierungsparameter separat auf die einzelnen Text-
zeichen in einer Spur angewendet werden, nicht auf den Schatten bzw. das Glühen
als Einheit.
 Versatz: Mithilfe von „Versatz“ wird der Schatten bzw. das Glühen im Verhältnis zum
Originalelement neu positioniert. Ein Versatzwert von „0“ bedeutet, dass auf dieser
Achse keine Positionsänderung stattfindet.
 Farbe: Im Feld „Farbe“ können Sie die Farbe des Schattens des Glühens auswählen.

74 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


 Verzerren: Im Verzerrbereich können Sie den Schatten bzw. das Glühen dehnen
und umformen, indem Sie die vier Eckpunkte bewegen oder für die Ecken X- und
Y-Koordinaten eingeben. Eine einfache Anwendung der Verzerrfunktion ist das
Dehnen von Schatten zur Darstellung unterschiedlicher Lichtverhältnisse.

Textbeispiel mit Glühoptionen im Bereich „Stil“

Textbeispiel mit Kontur und einem


vergrößerten Schatten mit Versatz

Textbeispiel mit dem Stil „Extrudieren“

Hintergrund in Volltonfarbe

Kontur
Mit diesem Stil wird dem Inhalt einer Spur eine Kontur hinzugefügt. Eine Definition
der Parameter „Deckkraft“, „Weichzeichnen“, „Farbe“ und „Verzerren“ finden Sie im
vorherigen Abschnitt. Klicken Sie oben im Bereich in den Titel „Kontur“, um die Kon-
tureinstellungen anzupassen.

Konturparameter im Bereich „Stil“


des Fensters „Informationen“

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 75


 Zeichenbreite: Der Wert für die Zeichenbreite, der die Konturstärke bestimmt, wird
in Pixel festgelegt.
 Nur Kontur anzeigen: Mit der Option „Nur Kontur anzeigen“ wird das Originalelement
entfernt und ein Kontureffekt erstellt, der den Hintergrund durchscheinen lässt.
Hinweis: Die Einstellung „Nur Kontur anzeigen“ wird zusammen mit dem Zeichen-
parameter „Sichtbar“ verwendet. Andernfalls wird die Kontur ebenso wie das eigent-
liche Zeichen unsichtbar.
 Kontur für Extrudieren: Wenn der Text extrudiert worden ist (vgl. unten), bewirkt die
Auswahl dieser Option, dass die Kontur um die Extrudierung herum erweitert wird.

Textbeispiel mit den Optionen „Nur Kontur anzeigen“


und „Kontur für Extrudieren“ im Bereich „Stil“

Textbeispiel mit den Skalierungsoptionen für die X-


und Y-Achse im Bereich „Attribute“ mit einer Kontur

Textbeispiel mit der Zeichenoption „Unsichtbar“ und


den Stilen „Schatten“ und „Glühen“ im Bereich „Stil“

Hintergrund in Volltonfarbe

76 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


Extrudieren
Die Extrudierungseinstellungen umfassen die Richtung, Länge und Farbe. Mit der
Richtungseinstellung wird festgelegt, in welcher Richtung die Extrudierung „gezogen“
wird. Der Wert für die Länge bestimmt, wie weit die Extrudierung gezogen wird.

 Länge: Der Wert für die Länge wird in Pixel festgelegt.


 Richtung: Der Wert für die Richtung wird in Grad (0 bis 360) festgelegt.
 Farbe: Im Feld „Farbe“ können Sie die Farbe des Schattens der Extrudierung auswählen.

Erstellen einer Stanzmaske


Mit der Stanzmaskenfunktion in LiveType können Sie ein Hintergrundelement in dem
durch ein Vordergrundelement definierten Bereich sichtbar machen, wobei scheinbar
ein Loch in die eventuell dazwischen liegenden Ebenen geschnitten wird. Wenn Sie
eine Stanzmaske erstellen, wird jeder Pixel des Vordergrundelements durch ein ent-
sprechendes Pixel im Hintergrund ersetzt. Mit anderen Worten: eine Stanzmaske dient
quasi als Fenster in eine andere Ebene.

In LiveType stehen Ihnen im Abschnitt „Stanzmaske“ des Bereichs „Attribute“ im Fenster


„Informationen“ drei Optionen zum Erstellen von Stanzmasken zur Verfügung. Bei der
ersten Option „Stanzmaske auf: Hintergrund“ können Sie wahlweise das Vordergrund-
element mit einem Hintergrundelement füllen oder ein leeres Fenster erstellen, das
beim Rendern Ihres Titelerstellungsfilms transparent bleiben kann.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 77


Gehen Sie wie folgt vor, um eine Stanzmaske mit zwei Projektelementen zu erstellen:
1 Erstellen Sie das Hintergrundelement, indem Sie im Fenster „Timeline“ eine Struktur,
ein Bild, einen Film oder ein Objekt auf der untersten Ebene positionieren.
Informationen zum Positionieren solcher Elemente im Fenster „Canvas“ finden Sie in
Kapitel 3 „Hinzufügen eines Hintergrunds“ auf Seite 43 und in Kapitel 6 „Arbeiten mit
Objekten, Strukturen und importierten Elementen“ auf Seite 85.
2 Vergewissern Sie sich, dass sich der Hintergrund unter dem Hintergrundbalken im
Fenster „Timeline“ befindet und dass dort keine anderen Elemente vorhanden sind.

Hintergrundbalken Hintergrundstruktur

3 Erstellen Sie eine Struktur oder ein anderes Element, das den Hintergrund verdeckt.
4 Erstellen Sie ein Vordergrundelement, d. h. den Text oder das Objekt, den/das der Hinter-
grund „füllen“ soll.
5 Klicken Sie bei ausgewählter Vordergrundspur im Bereich „Attribute“ des Fensters
„Informationen“ in die Taste „Stanzmaske“.

78 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


6 Wählen Sie „Hintergrund“ aus dem Einblendmenü „Stanzmaske auf“ aus.
Das Hintergrundbild scheint das Vordergrundelement zu füllen.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Fenster in einen transparenten Hintergrund
zu erstellen:
1 Erstellen Sie eine Struktur oder eine Kombination von Elementen, die das Fenster
„Canvas“ abdecken.
Informationen zum Positionieren von Strukturen und anderen Elementen im Fenster
„Canvas“ finden Sie in Kapitel 3 „Hinzufügen eines Hintergrunds“ auf Seite 43 und
Kapitel 6 „Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen“ auf Seite 85.
2 Erstellen Sie ein Vordergrundelement, d. h. den Text oder das Objekt, mit dem die
Form Ihres Fensters festgelegt wird.
3 Wenn sich irgendwelche Elemente unter dem Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“
befinden, bewegen Sie den Balken unter alle diese Elemente.
4 Klicken Sie bei weiterhin ausgewählter Vordergrundspur im Bereich „Attribute“ des
Fensters „Informationen“ in die Taste „Stanzmaske“.
5 Wählen Sie „Hintergrund“ aus dem Einblendmenü „Stanzmaske auf“ aus.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 79


Das transparente Fenster „Canvas“ (oder die Hintergrundfarbe, falls im Dialogfenster
„Projekteinstellungen“ definiert) scheint das Vordergrundelement zu füllen.

Transparenter Hintergrund im Fenster „Canvas“

Struktur, die auf der Y-Achse herunterskaliert wurde

Textspur, die auf den transparenten


Hintergrund gestanzt wurde

Die beiden anderen Stanzmaskenoptionen „Stanzmaske auf: Film oder Bild“ und „Stanz-
maske auf: Struktur“ unterscheiden sich, da der Hintergrund nicht als separates, im Fen-
ster „Timeline“ dargestelltes Projektelement angezeigt wird. Außerdem wird keine Ebene
für die Stanzmaske benötigt, die „durchgestanzt“ werden müsste. Stattdessen wird der
Inhalt der Spur einfach mit dem entsprechenden Bild gefüllt.

Für diese beiden Stanzmaskenoptionen gibt es Skalierungs-, Geschwindigkeits- und


Sequenzoptionen im Bereich „Stanzmaske“. Mit der Skalierungsoption wird die Größe
des Hintergrundbilds angepasst, mit der Geschwindigkeitsoption die Geschwindigkeit
des Hintergrundfilms oder der Hintergrundstruktur festgelegt, und mit der Sequenz-
option können Sie für jeden Buchstaben der Vordergrundspur das Zeitverhalten des
Hintergrunds versetzen.

Hinweis: Wenn Sie ein Wort in einen Film oder ein Bild stanzen, rechnet LiveType aus,
welcher Teil des Bilds jeweils „unter den einzelnen Buchstaben liegt“, und stellt in einer
tiefer liegenden Ebene ein echtes Fenster dar. Wenn Sie die Position der Buchstaben
in der Spur ändern, behalten Sie denselben Bildinhalt bei. Mit dieser Funktion können
Sie bei der Anwendung von Bewegung auf den Text interessante Ergebnisse erzielen,
besonders wenn die Stanzmaske auf einen Film angewendet wird.

80 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


Gehen Sie wie folgt vor, um den Inhalt einer Spur mit einem Bild oder Film zu füllen:
1 Wählen Sie eine Spur aus, die den Text oder das Objekt enthält, den/das Sie mit einem
Bild oder Film füllen wollen.
2 Klicken Sie in den Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“.
3 Wählen Sie im Abschnitt „Stanzmaske“ die Option „Film oder Bild“ aus dem Einblend-
menü „Stanszmaske auf“ aus.
4 Suchen Sie die Datei im Dialogfenster „Film oder Bild auswählen“ und klicken Sie
in „Öffnen“.

Der Inhalt der Spur wird mit dem Hintergrundfilm oder -bild gefüllt.

Textspur, die in einen


Film gestanzt wurde

Hinweis: Wenn Sie in Ihrem Vordergrundelement einen bestimmten Teil des Bilds oder
Films anzeigen wollen, ist die Stanzmaske dafür möglicherweise nicht die geeignete
Option, da Sie die relative Position des Bilds und Ihres Vordergrundelements nicht anpas-
sen können. In diesem Fall müssen Sie die oben beschriebene Option „Stanzmaske auf:
Hintergrund“ verwenden, mit deren Hilfe Sie die beiden Komponenten unabhängig von-
einander positionieren können.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 81


Gehen Sie wie folgt vor, um den Inhalt einer Spur mit einer Struktur zu füllen:
1 Wählen Sie eine Spur aus, die den Text oder das Objekt enthält, den/das Sie mit einer
Struktur füllen wollen.
2 Wählen Sie in der Medienübersicht eine Struktur aus und klicken Sie anschließend in
die Taste „Auf Stanzmaske anwenden“.
Der Inhalt der aktiven Spur wird mit der Standardstruktur gefüllt.

Hinweis: Im Einblendmenü „Kategorie“ im Bereich „Objekte“ der Medienübersicht steht


eine Auswahl an Stanzmasken zur Verfügung. Die blauen Bereiche einer LiveType Stanz-
maske definieren den Bereich, in dem die Struktur wiedergegeben wird. Auch Text oder
Bildzeichen aus der Zeichenpalette können als Stanzmasken verwendet werden.

Hinweis: Die Zeichen in einer Spur können auf verschiedene Strukturen, Filme oder
Bilder gestanzt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im nachfolgenden
Abschnitt „Ändern einzelner Zeichen“.

Sie erzielen einen schönen Effekt, wenn Sie die Stanzmaskenfunktion mit dem Stil
„Kontur“ kombinieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Kontur eines unsichtbaren Elements zu füllen:
1 Erstellen Sie eine Textspur oder wählen Sie eine aus.
2 Klicken Sie im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“ in die Taste „Sichtbar“.
3 Vergewissern Sie sich in diesem Fall, dass bei den Stilen „Schatten“, „Glühen“ und
„Extrudieren“ das Feld „Aktivieren“ deaktiviert ist.

82 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


4 Klicken Sie im Bereich „Stil“ in die Taste „Kontur“ und markieren Sie das Feld „Aktivieren“.
5 Markieren Sie das Feld „Nur Kontur anzeigen“ und vergrößern Sie die Zeichenbreite der
Kontur, sodass sie relativ dick ist.
6 Wählen Sie eine Struktur zur Füllung der Kontur aus und klicken Sie dann in die Taste
„Auf Stanzmaske anwenden“.
Die Kontur wird nun mit der Struktur gefüllt.

Ändern einzelner Zeichen


Sie können einzelnen Zeichen in einer Spur Attribute zuweisen. Alle in diesem Kapitel
beschriebenen Attribute können auf ein einziges oder auf mehrere Zeichen in einer
Spur angewendet werden.

Dies ist vor allem deshalb eine leistungsstarke Option von LiveType, weil Sie damit die
Position einzelner Zeichen oder Bildzeichen ändern können, ohne ihre Beziehung zu
der Spur zu unterbrechen.

Dank der Möglichkeit zum Anpassen einzelner Zeichen können Sie z. B. ein Wort in
einem Satz über der Spur schweben, ausdehnen und glühen lassen und anschließend
wieder in die Spur zurückbewegen. Diese Animation könnte in wenigen Augenblicken
erstellt werden. Oder Sie könnten mehrere Zeichen nacheinander auf ähnliche Weise
umformen.

Aktivpunkt für Rotation


Aktivpunkt für Größenänderung

Auswahlrechteck für Bildzeichen

Alle Zeichen befinden sich auf derselben Spur.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text 83


Gehen Sie wie folgt vor, um ein oder mehrere Zeichen auf einer Spur zu ändern:
1 Wählen Sie eine Spur aus, die Text enthält, oder erstellen Sie eine entsprechende Spur.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um einen oder mehrere Buchstaben
auszuwählen:
 Wählen Sie im Fenster „Canvas“ einen Buchstaben aus und – wenn Sie mehrere
Buchstaben gleichzeitig ändern wollen – wählen Sie bei gedrückter Umschalttaste
weitere, benachbarte Buchstaben aus. Um den bzw. die ausgewählte(n) Buchstaben
wird ein Auswahlrechteck angezeigt, das in den beiden oberen Ecken je einen Aktiv-
punkt aufweist.
 Heben Sie in einem der Bereiche für die Texteingabe des Fensters „Informationen“
einen oder mehrere Buchstaben hervor. Um die ausgewählten Buchstaben werden
im Fenster „Canvas“ Auswahlrechtecke angezeigt.
 Wählen Sie im Fenster „Canvas“ einen oder mehrere Buchstaben aus, indem Sie ein
Feld mit dem Zeiger bewegen. Alle Buchstaben, die diesen Bereich berühren, werden
ausgewählt und werden mit ihrem Auswahlrechteck angezeigt.
3 Klicken Sie in das Auswahlrechteck und bewegen Sie den Buchstaben an eine beliebige
Stelle im Fenster „Canvas“.
4 Bewegen Sie den Aktivpunkt links oben, um den Buchstaben zu drehen.
5 Bewegen Sie den Aktivpunkt rechts oben, um die Größe des Buchstabens zu ändern.
Hinweis: Sie können die Originalgröße und -position eines Buchstabens wiederhe-
rstellen, indem Sie „Anordnung“ > „Position zurücksetzen“ wählen.
6 Ändern Sie die Attribute des Buchstabens im Bereich „Attribute“ oder „Stil“ des Fensters
„Informationen“.
7 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in eine Stelle außerhalb der Spur.
Das Auswahlrechteck um das Zeichen wird entfernt, die Spur bleibt jedoch weiterhin
ausgewählt.
8 Ändern Sie die Position und die Attribute der Spur im Fenster „Canvas“.
Hinweis: Diese Änderungen gelten für die gesamte Spur, einschließlich für den
gerade geänderten Buchstaben.

Deaktivieren von Zeichensätzen Mac OS X


In Mac OS X 10.3 können Sie mithilfe des Programms „Schriftsammlung“ Zeichen-
sätze deaktivieren. LiveType benötigt allerdings bestimmte Zeichensätze (Geneva
und Helvetica), die daher nicht deaktiviert werden dürfen. Wenn Sie diese Zeichen-
sätze deaktivieren, kann es zu unerwarteten Reaktionen in LiveType kommen.

84 Kapitel 5 Arbeiten mit Text


6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen
und importierten Elementen 6
Bei der Titelerstellung stehen oft Wörter im Mittelpunkt,
doch werden vielerlei Zusatzelemente zu ihrer Umrahmung,
Verbesserung und Begleitung verwendet.
In diesem Handbuch werden diese Elemente in drei Kategorien unterteilt:
 in LiveType enthaltene Objekte
 in LiveType enthaltene Strukturen
 statische Bilder und Filme aus anderen Quellen

All diese Elemente werden auf die gleiche Weise im Fenster „Canvas“ geändert und
bewegt. Im Gegensatz zu Text befinden sie sich nicht auf einer linearen Spur, außer
Sie fügen viele gleichartige Objekte zu einer Spur hinzu (vgl. Abschnitt „Erstellen von
Elementfolgen oder -stapeln“ auf Seite 90). Stattdessen werden ausgewählte Objekte
mit einem Auswahlrechteck angezeigt, so wie ein einzelnes, in einer Textspur ausge-
wähltes Zeichen. In den beiden oberen Ecken des Auswahlrechtecks befinden sich
Aktivpunkte zum Skalieren und Drehen.

85
Arbeiten mit LiveType Objekten
Objekte in LiveType sind grafische Elemente mit einem Alpha-Kanal, die für die Umrah-
mung oder Hervorhebung von Texten vorgesehen sind. Die meisten von ihnen sind
animiert und können ähnlich wie LiveFonts in der Größe und Farbe verändert, gedreht
und gedehnt werden. Sie können Schatten, Glühen oder Extrudierung hinzufügen. Und
Sie können Effekte auf sie anwenden.

Objekte, die im Fenster „Canvas“ platziert werden, werden im Fenster „Timeline“ wie alle
übrigen Titelelemente als Spuren dargestellt.

Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ ein LiveType Objekt hinzuzufügen:
1 Klicken Sie in der Medienübersicht in den Titel „Objekte“.

In der Medienübersicht verfügbare


LiveType Objekte

2 Durchsuchen Sie die im Einblendmenü „Kategorie“ angezeigten Objektkategorien


und wählen Sie in der Spalte „Name“ des Bereichs „Objekte“ ein Objekt aus.
3 Klicken Sie in die Taste „Auf neue Spur anwenden“.
Das Objekt wird im Fenster „Canvas“ angezeigt, eine entsprechende Spur im
Fenster „Timeline“.

86 Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen


Arbeiten mit LiveType Strukturen
Strukturen sind in LiveType farbige, animierte Muster, die als bildschirmfüllende oder teil-
weise Hintergründe bzw. als animierte Füllungen (bei Verwendung mit der Stanzmasken-
funktion) eingesetzt werden können. Eine Beschreibung hierzu finden Sie in Kapitel 5
„Arbeiten mit Text“ auf Seite 61. Strukturen sind vielseitig und können auf die gleiche
Weise transformiert werden wie Objekte. Dies gilt besonders dann, wenn die Größe der
Struktur verringert wird, sodass sie nur einen Teil des Fensters „Canvas“ ausfüllt.

Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ eine Struktur hinzuzufügen:
1 Klicken Sie in der Medienübersicht in den Titel „Strukturen“.

In der Medienübersicht verfügbare Strukturen

2 Durchsuchen Sie die im Einblendmenü „Kategorie“ angezeigten Strukturkategorien


und wählen Sie in der Spalte „Name“ des Bereichs „Strukturen“ eine Struktur aus.
3 Klicken Sie unten im Bereich „Strukturen“ in die Taste „Auf neue Spur anwenden“.
Die Struktur füllt das Fenster „Canvas“, und im Fenster „Timeline“ wird knapp über
dem Hintergrundbalken eine Spur angezeigt.

Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen 87


Importieren von Grafiken, Bildern und Filmen
Sie können grafische Elemente in vielen verschiedenen Formaten in ein LiveType Projekt
integrieren. Gescannte Bilder und Abbildungen können ebenso wie Filme und Animatio-
nen in Ihre Titel einfließen. Und ähnlich wie Objekte und Strukturen können sie auf vieler-
lei Weise geändert und positioniert werden.

LiveType kann Elemente in einer Reihe von Formaten importieren.

LiveType Importformate
AVI JPEG PICT QuickTime Film
BMP MPEG-2 und MPEG-4 PLS SGI
DV Photoshop PNG Targa
GIF PICS QuickTime Bilddatei TIFF

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Grafik, ein Bild oder einen Film zu importieren:
1 Wählen Sie „Ablage“ > „Einsetzen“.
2 Suchen Sie die gewünschte Datei und klicken Sie dann in „Öffnen“.
Das Element wird im Fenster „Canvas“ angezeigt, eine entsprechende Spur im
Fenster „Timeline“.

LiveType Struktur, skaliert und gedreht

Importierter Film, skaliert und gedreht

88 Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen


Bearbeiten von Objekten, Strukturen
und importierten Elementen
Importierte Elemente können genauso leicht wie Text positioniert, geändert und ani-
miert werden. Ein Foto beispielsweise kann um das Fenster „Canvas“ herumtänzeln,
ein- und ausgeblendet werden, größer und kleiner werden oder einen violetten Farb-
ton erhalten.

Festlegen der Größe und Position von Objekten, Strukturen und


importierten Elementen
Wenn Sie zum ersten Mal einen Film oder eine Struktur im Fenster „Canvas“ platzieren,
ist die Position dieses Objekts standardmäßig geschützt. Diese Elemente werden oft
als bildschirmfüllender Hintergrund verwendet und braucht nicht bewegt oder in der
Größe verändert werden. Sie können ihren Schutz jedoch leicht aufheben.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Positionsschutz einer Struktur oder eines importierten
Films aufzuheben:
1 Wählen Sie die Spur aus, deren Schutz Sie aufheben möchten. (Manchmal lässt sich
das im Fenster „Timeline“ am leichtesten erledigen.)
2 Wählen Sie „Anordnung“ > „Position schützen“.
Das Häkchen neben der Option „Position schützen“ wird entfernt, und die Aktivpunkte
des Auswahlrechtecks des Elements werden aktiviert.

Wenn Sie im Fenster „Canvas“ ein anderes Element als ein Textelement auswählen,
wird wie bei einem Einzelzeichen in einer Textspur ein Auswahlrechteck um das
Element herum angezeigt. Wenn Sie ein bildschirmfüllendes Element auswählen,
ist das Auswahlrechteck besser zu sehen, wenn Sie im Fenster „Canvas“ auszoomen.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein nicht aus Text bestehendes Element im Fenster
„Canvas“ in der Größe zu ändern, zu drehen und neu zu positionieren:
m Bewegen Sie das Auswahlrechteck und dessen Aktivpunkte links und rechts oben.

Nicht aus Text bestehende Elemente können auch mit allen für Textzeichen verfüg-
baren Attributen umgeformt werden: Schatten, Farbe, Weichzeichnen, etc.

Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen 89


Erstellen von Elementfolgen oder -stapeln
In gewisser Weise betrachtet LiveType Strukturen, Objekte und importierte Elemente
als besondere Arten von Bild- oder Textzeichen. Für die Praxis bedeutet das, dass ein-
zelne Elemente wie Zeichensätze behandelt werden, die aus nur einem einzigen Bild-
zeichen bestehen.
Dies eröffnet Ihnen ungewöhnliche Möglichkeiten in LiveType: Sie können in einer –
im weitesten Sinne des Wortes – Textspur Folgen dieser Elemente, also mehrere Kopien,
erstellen. Was immer Sie mit einem einzelnen Buchstaben eines Textzeichensatzes tun
können, ist auch mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen möglich.
Hinweis: Objekte können allerdings nicht wie mehrere Zeilen in einer Spur forma-
tiert werden.

Eine in einer Spur duplizierte importierte Grafik

Gehen Sie wie folgt vor, um in einer Spur eine Elementfolge zu erstellen:
1 Fügen Sie das Objekt, die Struktur oder das importierte Element zum Fenster
„Canvas“ hinzu.
2 Verkleinern Sie das Objekt in ausreichendem Maß, um es im Fenster „Canvas“
zu duplizieren:
a Klicken Sie im Fenster „Informationen“ in den Titel „Attribute“ und anschließend
in die Taste „Bildzeichen“.
b Vergewissern Sie sich, dass das Schlosssymbol neben den Skalierungsreglern
geschlossen ist, damit eine proportionale Skalierung gewährleistet ist. Ist das
Schloss nicht geschlossen, schließen Sie es durch einfaches Klicken.
c Bewegen Sie die Skalierungsregler oder geben Sie einen Wert in eines der Felder
„Skalieren“ ein.

90 Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen


3 Klicken Sie links oben im Fenster „Informationen“ in das Texteingabefeld. Beachten
Sie, dass sich in dem Fenster nur eine einzige Markierung befindet, die das Objekt
als einzelnes Bildzeichen darstellt.
4 Drücken Sie, wenn der Zeiger im Texteingabefeld blinkt, die Leertaste oder geben Sie
einen beliebigen Buchstaben ein.
Im Texteingabefeld wird eine zweite Markierung angezeigt, und nun befinden sich
zwei identische Objekte in einer linearen Spur im Fenster „Canvas“. Fügen Sie so viele
Objekte hinzu, wie Sie wollen.
5 Passen Sie im Bereich „Text“ des Fensters „Informationen“ die Unterschneidung und Aus-
richtung sowie ggf. weitere Attribute an, die Sie auf eine Buchstabenfolge anwenden
wollen. Dazu zählt auch die separate Formatierung bestimmter Elemente in der Spur.

Ändern von Attributen und Stilen


Nicht aus Text bestehende Elemente können nicht nur als Bildzeichen behandelt werden,
sondern auch dieselben Stile und Attribute wie Text erhalten. In Kapitel 5 „Arbeiten mit
Text“ auf Seite 61 werden alle im Fenster „Informationen“ verfügbaren Umformungen
beschrieben.

Führen Sie für ein digitales Bild oder einen digitalen Film einen der folgenden Schritte aus:
 Verkleinern Sie das Bild, positionieren Sie es im Fenster „Canvas“ und drehen Sie es um
20 Grad. Verwenden Sie dazu die Steuerelemente „Skalieren“, „Versatz“ und „Rotieren“,
die sich im Fenster „Informationen“ im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“
befinden.
 Fügen Sie dem Bild mithilfe der Stilfunktionen einen Schatten, eine Kontur oder eine
Extrudierung hinzu.
 Ändern Sie die Farbe des Bilds mit den Farbsteuerelementen, die sich im Fenster
„Informationen“ im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“ befinden.
 Wenden Sie auf das Bild einen voreingestellten Effekt an oder animieren Sie es mit
einem selbst erstellten Effekt. Die Anleitungen dazu finden Sie in Kapitel 7 „Arbeiten
mit Effekten und Keyframe-Animation“ auf Seite 93.

Andere importierte Elemente wie Logos, Zeichnungen oder einfache grafische Elemente
sind sogar noch vielseitiger. Sie eignen sich unter Umständen für Stanzmasken, Glühen
oder Weichzeichnen oder für eine Kontur, wobei das ursprüngliche Element unsichtbar
wird. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen 91


Ersetzen von Medien in einer Spur
Sie können jederzeit mühelos einen beliebigen Film oder ein beliebiges Bild im Fenster
„Timeline“ ersetzen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen beliebigen Film oder ein beliebiges Bild durch
neuen Inhalt zu ersetzen:
1 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in die gewünschte Spur und wählen Sie dann
„Medien erneut verbinden“ aus dem Kontextmenü aus.
2 Navigieren Sie zu der neuen Datei im Dialogfenster „Öffnen“ und klicken Sie dann
in „Öffnen“.
Die vorhandene Mediendatei wird mit einem neuen Film oder Bild ersetzt.

92 Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen


7 Arbeiten mit Effekten und
Keyframe-Animation 7
Effekte bewirken, dass sich Ihre Elemente im Fenster „Canvas“
bewegen und verändern. Sie sind sozusagen „Pakete“ von
Animationen mit allen Parametern, die Bewegung und Zeit-
verhalten sowie die Attribute eines Elements in einem
bestimmten Bild steuern.
Den Effekten liegen folgende Gedanken zu Grunde:
 Alle in Ihren Titelerstellungsfilm integrierten Bewegungen und Umformungen werden
von Effekten gesteuert, ob Sie nun eigene Effekte erstellen oder die vorkonfigurierten
Effekte von LiveType nutzen.
 Effekte werden auf Spuren angewendet. Sie werden im Fenster „Timeline“ als Balken
unter der Spur angezeigt, auf die sie angewendet werden.
 Auf eine Spur können mehrere Effekte angewendet werden, sogar gleichzeitig.
 Sie können Effekte ändern, sobald diese auf eine Spur angewendet wurden, und die
geänderten Effekte sichern, um sie auch in anderen Spuren und Projekten nutzen
zu können.
 Wenn eine Spur und ein Effekt über widersprüchliche Parameter verfügen, über-
schreibt der Effektparameter den Spurparameter. Wenn in einem Effekt z. B. das
Glühen explizit deaktiviert wird, sind die Glüheinstellungen der Spur irrelevant.
 Wenn die Parameter der Spur und des Effekts einander ergänzen, werden die beiden
Werte kombiniert. Wenn eine Spur beispielsweise eine Deckkraft von 50% besitzt, führt
die Anwendung eines Effekts mit 50%-iger Deckkraft im Fenster „Canvas“ zu einer Deck-
kraft von 25%, also der Hälfte der 50%-igen Deckkraft der Spur.
 Sie können einen Effekt außerhalb der LiveType Oberfläche bearbeiten oder erstellen.
Anweisungen zum Schreiben von EffectScript Code finden Sie in Anhang B „Erstellen
und Bearbeiten von EffectScript Skripts“ auf Seite 143.
 Effekte können auf einzelne Zeichen in einer Spur angewendet und mithilfe des
Bereichs „Effekte“ im Fenster „Informationen“ verwaltet werden.

93
Voreingestellte Effekte
Nachfolgend finden Sie eine Tabelle mit allen 41 verfügbaren voreingestellten Effekten
von LiveType. Diese Effekte befinden sich im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht.

LiveType Effekte
Karikatur Fantasie Leuchten Grunge Schatten
 Verblüffung  Schmetterling  Blaues Licht  Textstörung  Boxenstopp
 Federnde Spur  Dispergierung  Leicht Mechanisch Zoom
 Hüpfen  Ausdehnung entzündbar  Versammlung  Aussichtspunkt
 Federn  Ideen  Ausatmung  Kreissäge
 Elastisch  Erfindung  Verfolger  Fernseher
 Schneller Twist  Platzverweis  Aufdruck ausschalten
Überblenden  Z-Achse  Eintreffendes Bewegungspfad
 Anhäufung Lichtbündel  Abflug
 Vordergrund  Austretendes  Flucht
 Auftürmen Lichtbündel  Abschied
 Verwandlung  Zufälliges
 Frieden Wegfallen
 Sonnenaufgang  Aufgefädelte
 Regler Buchstaben
 Spektral  Luftabzug
 Zapper

Anwenden voreingestellter Effekte


Die voreingestellten Effekte in LiveType verleihen Ihren Titeln mehr Individualität und
können dazu verwendet werden, Ihrem Projekt ein gewisses Flair zu geben. Probieren
Sie die in der Medienübersicht verfügbaren Effekte aus, um ein Gefühl für deren Mög-
lichkeiten zu bekommen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen voreingestellten Effekt auf eine Spur anzuwenden:
1 Erstellen Sie eine Spur, die Text oder ein anderes Element enthält. Stellen Sie sicher, dass
diese Spur aktiv ist.
2 Klicken Sie in der Medienübersicht in den Titel „Effekte“.
Im Einblendmenü „Kategorie“ werden die Kategorien der installierten Effekte angezeigt,
die den Unterordnern entsprechen, die sich auf Ihrem Computer im Verzeichnis „Library/
Application Support/LiveType/Effects“ befinden.

94 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


3 Wählen Sie in der Spalte „Name“ des Bereichs „Effekte“ einen Effekt aus.
In der Vorschau der Medienübersicht wird die Wirkung des Effekts beschrieben, in
der Spalte „Dauer“ kann die Standardlänge des Effekts abgelesen werden und das
Feld „Beschreibung“ enthält Hinweise zur optimalen Anwendung des Effekts.

Der Bereich „Effekte“ in der Medienübersicht

4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:


 Wählen Sie den Namen des Effekts aus und klicken Sie in „Anwenden“.
 Wählen Sie den Effekt durch Doppelklicken aus.
 Bewegen Sie den Effekt in den Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“.

Bei der Anwendung eines Effekts wird im Fenster „Timeline“ unter der aktiven Spur ein
Balken mit dem Effektnamen angezeigt.

Wenn der Effekt animiert ist, wird diese Bewegung im Fenster „Informationen“ sogleich
in einer Drahtmodellvorschau in Echtzeit angezeigt.

Abhängig von der Abspielposition im Fenster „Timeline“ kann sich das Fenster „Canvas“
deutlich ändern. Bewegen Sie die Abspielposition, um zu sehen, wie sich die Elemente
der Spur zu unterschiedlichen Zeitpunkten ändern. Oder klicken Sie im Fenster „Canvas“
in die Taste „Wiedergabe“, um eine Arbeitsspeicher-Vorschau anzuzeigen.

Der Effekt wird auch im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ angezeigt. Der
Bereich „Effekte“ zeigt eine Liste der Effekte an, die auf eine Spur angewendet wurden.
Die Reihenfolge im Stapel hat keinen Einfluss auf die Abfolge bzw. das Zeitverhalten
der Effekte.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 95


Gehen Sie wie folgt vor, um einen Effekt zu deaktivieren:
m Klicken Sie im Fenster „Timeline“ neben dem gewünschten Effekt in die Taste „Ein“,
um das Häkchen zu entfernen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Effekt für ein oder mehrere Bildzeichen in einer
Spur zu deaktivieren:
1 Wählen Sie die Spur aus.
2 Wählen Sie die Zeichen aus, auf die der Effekt nicht angewendet werden soll, entweder
durch Hervorheben im Texteingabefeld oder durch Auswählen im Fenster „Canvas“.
Da Sie nicht mehrere Zeichen gleichzeitig auswählen können, die nicht nebeneinander
liegen, müssen Sie diese Schritte möglicherweise mehrmals ausführen.
3 Entfernen Sie im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ die Markierung für das
Feld neben dem Effekt, den Sie für die ausgewählten Zeichen deaktivieren wollen.

Anpassen des Zeitverhaltens eines Effekts


Alle auf Spuren anwendbare Zeitparameter, die LiveType Medienelemente enthalten,
gelten gleichermaßen für Effekte.

Elemente im Fenster „Canvas“ Im Bereich „Effekte“ des Fensters


stellen das aktuelle Bild „Informationen“ werden die auf
entsprechend der die aktive Spur angewendeten
Abspielposition dar. Effekte angezeigt.

Voreingestellte Effekte
werden über den Bereich
„Effekte“ der Medien-
übersicht angewendet.

Abspielposition Effekte Spur

96 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


In der gleichen Weise, wie Sie Startzeitpunkt und Dauer einer Spur anpassen können,
indem Sie die Spur im Fenster „Timeline“ bewegen, können Sie auch Effekte anpassen.
Die Einstellungen im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ bestimmen,
wie ein Effekt auf die einzelnen Buchstaben einer Spur angewendet, wie schnell der
Effekt ausgeführt und wie oft er wiederholt wird.

Der Bereich „Zeitverhalten“ enthält eine Reihe von Optionen, mit denen Sie die Bewe-
gung Ihrer Elemente im Fenster „Canvas“ gestalten können. Die Einstellungen im Bereich
„Zeitverhalten“ gelten für den im Fenster „Timeline“ ausgewählten Effekt.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Zeitparameter eines Effekts anzupassen:
1 Wählen Sie im Fenster „Timeline“ einen Effekt aus, der auf eine Spur angewendet wurde.
2 Klicken Sie in den Titel „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“.
Die aktuellen Zeitparameter des ausgewählten Effekts werden angezeigt.

Der Bereich „Zeitverhalten“ im Fenster „Informationen“

Der Bereich „Zeitverhalten“ enthält die folgenden Optionen zum Zeitverhalten:


 Zufall: Ein Effekt mit dieser Option behandelt jedes Zeichen in einer Spur separat
und wendet die Effektparameter nicht gleichzeitig auf die gesamte Spur an. Bei
dieser Einstellung formt der Effekt die einzelnen Zeichen in einer zufälligen Reihen-
folge um, entsprechend dem gewählten Abstand an Bildern oder Sekunden. Im
Feld „Streuung“ können Sie bis zu 255 alternative Zufallsreihenfolgen auswählen,
wenn die Reihenfolge nicht korrekt erscheint.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 97


 Sequenz: Ein als Sequenz ausgeführter Effekt beginnt mit dem Umformen eines
Zeichens, fährt dann mit dem daneben liegenden Zeichen fort, etc. Ein Sequenz-
wert von „0“ zeigt an, dass der Effekt für alle Zeichen gleichzeitig wiedergegeben
wird. Bei einem Wert von 25 beginnt der Effekt mit der Umformung des ersten
Zeichens. Wenn der Effekt zu 25% ausgeführt ist, beginnt die Umformung des
nächsten Zeichens, etc. Im Einblendmenü „Start“ unter dem Sequenzregler wird
festgelegt, von welcher Richtung die Sequenz beginnt.
 Geschwindigkeit: Sie können die Geschwindigkeit eines Effekts ändern, und zwar als
Prozentwert von dessen Standardgeschwindigkeit. Eine Geschwindigkeitserhöhung
verkürzt die Dauer des Effekts. Mithilfe des Einblendmenüs „Start“ unter dem
Geschwindigkeitsregler können Sie den Effekt in umgekehrter Richtung ausführen.
 Verzögerung: Mit dem Verzögerungswert wird die Start- oder Endzeit des Effekts
im Verhältnis zum Anfang oder Ende der Spur bestimmt. Diese Einstellung ist eine
Alternative zum direkten Positionieren eines Effekts im Fenster „Timeline“.
 Endlosschleife: Die Einstellung für „Endlosschleife“ bestimmt, wie oft der Effekt wie-
derholt wird. Der Wert „2“ verdoppelt die Dauer des Effekts. Mit der Einstellung „Bis
zum Ende“ wird der Effekt über die gesamte Dauer der Spur in einer Endlosschleife
ausgeführt.
 Dauer: Mit dieser Einstellung wird die Dauer einer Spur gesteuert, die Text in einem
Systemzeichensatz oder ein anderes statisches Element enthält. Die Dauer von Effek-
ten wird, ebenso wie bei Spuren mit dynamischen Elementen wie einem Filmclip
oder LiveFont, mit dem Geschwindigkeitsregler angepasst.
 Erstes Bild halten: Mit dieser Option werden die Parameter des ersten Bilds eines
Effekts für den festgelegten Zeitraum beibehalten, bevor der Effekt ausgelöst wird.
Wenn Sie z. B. eine Spur nach zwei Sekunden einblenden wollen, können Sie für die
Option „Erstes Bild halten“ den Wert „2“ (Sekunden) wählen. In diesen zwei Sekunden
ist die Spur unsichtbar (bzw. 0% deckend), bevor der Effekt „Einblenden“ beginnt.
 Letztes Bild halten: Diese Option funktioniert genauso wie „Erstes Bild halten“, nur
am Ende des Effekts. Sie bewirkt, dass die Parameter des letzten Bilds des Effekts
über den angegebenen Zeitraum beibehalten werden.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um das Zeitverhalten eines Effekts
im Fenster „Timeline“ anzupassen:
 Klicken Sie in die Mitte des Effektbalkens (jedoch nicht in einem Keyframe) und bewe-
gen Sie den Balken bei gedrückter Maustaste, um den Effekt ohne Geschwindigkeits-
änderung zu positionieren. Dies wirkt sich auf den Verzögerungswert des Effekts aus,
wie im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ zu sehen ist.
Hinweis: Sie können einen Effekt so positionieren, dass er über die Spurgrenzen
hinausreicht. In diesem Fall werden die außerhalb liegenden Effektparameter nicht
verwendet.

98 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


 Bewegen Sie einen der beiden Ränder des Effektbalkens, um die Geschwindigkeit
zu ändern. Ein Effekt mit kürzerer Dauer durchläuft seine Animation schneller.
Wenn Sie die Größe eines Effekts, dessen Startverzögerungswert auf „Am Anfang“
eingestellt wurde, durch Bewegen des linken Rands ändern, werden Geschwindig-
keit und Verzögerung des Effekts geändert. Dasselbe gilt für die Größenänderung
eines Effekts mit der Einstellung „Am Ende“ durch Bewegen des rechten Rands.

Erneutes Positionieren von Effektgruppen innerhalb einer Spur zum


Anpassen des Zeitverhaltens
Wenn Sie in einer Spur mehrere Effekte verwenden, können Sie diese gemeinsam
bewegen, um ihr Zeitverhalten anzupassen.

Gehen Sie wie folgt vor, um Effektgruppen innerhalb einer Spur neu zu positionieren:
m Halten Sie in einer Spur mit mehreren Effekten beim Bewegen eines einzelnen Effekts
die Wahltaste gedrückt.
Die Effekte bewegen sich im Fenster „Timeline“ gleichzeitig nach oben und unten. Die
relative Position aller Effekte in der Spur bleibt erhalten, sie werden jedoch früher oder
später wirksam.

Ändern der Reihenfolge von Effekten


In einer Spur mit mehreren Effekten können Sie die Effektreihenfolge ändern, indem
Sie einen Effekt wunschgemäß vertikal bewegen. Wenn der Effekt Zeitinformationen
enthält, muss seine Position möglicherweise in der neuen Spur angepasst werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Reihenfolge von Effekten zu ändern:
m Bewegen Sie den Effekt innerhalb der Spur nach oben oder unten.
Die Reihenfolge der Effekte wurde nun geändert.

Duplizieren von Effekten und Spuren


Sie können Effekte und Spuren ganz einfach duplizieren. Dies schließt auch das
Duplizieren eines Effekts durch Kopieren von einer Spur in eine andere ein.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur oder einen Effekt zu duplizieren:
Halten Sie die Wahltaste gedrückt, während Sie einen Effekt oder eine Spur mit der
Maus an eine neue Position oder in eine neue Spur bewegen. Wenn Sie beim Bewegen
eines Effekts die Wahltaste gedrückt halten, wird eine Kopie des Effekts in einer neuen
Effektspur erstellt.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 99


Ändern eines voreingestellten Effekts
Neben den Anpassungen der Zeitparameter eines Effekts können Sie auch die eigentli-
che Wirkung des Effekts, d. h. die Art und Weise, wie seine Anwendung die Spur beein-
flusst, ändern.

Bei der Änderung eines in Ihrem Projekt verwendeten Effekts wird der voreingestellte
Ausgangseffekt selbst nicht verändert. Sobald Sie den Effekt angewendet haben, können
Sie ihn anpassen und Ihre Änderungen im Rahmen Ihres Projekts sichern.

Keyframes und Sequenzmarkierungen


Computeranimation basiert auf dem Konzept der Keyframes. Animatoren definieren
in bestimmten Intervallen die Parameter eines grafischen Elements – Position, Farbe,
Größe, Form, etc. – und die Software interpoliert die Parameter für die dazwischen
liegenden Bilder.

Keyframes werden in Effekten im Fenster „Timeline“ als rautenförmige Markierungen


dargestellt. Wenn Sie einen Keyframe auswählen, wird die Abspielposition zu diesem
Bild bewegt. Im Fenster „Canvas“ wird der Status des Projektelements zu diesem Zeit-
punkt angezeigt.

Sequenzmarkierung Keyframe

Gehen Sie wie folgt vor, um die mit einem Keyframe definierten Parameter anzuzeigen:
1 Wählen Sie den Keyframe im Fenster „Timeline“ aus.
2 Klicken Sie in den Titel „Effekte“ des Fensters „Informationen“.
Die durch diesen Keyframe definierten Parameter werden im Fenster „Aktive Para-
meter“ angezeigt.

Der Effekt „Im Uhrzeigersinn“ besitzt beispielsweise nur einen einzigen aktiven Para-
meter für seine Keyframes. Ungeachtet der Spurattribute oder anderer Effekte, die mög-
licherweise auf die Spur einwirken, besteht die einzige Aufgabe dieses Effekts darin, die
Buchstaben in der Spur zum Rotieren zu bringen. Der Parameter für das Sequenzzeit-
verhalten des Effekts wendet die Rotation von links nach rechts nacheinander auf die
Spur an.

100 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


Im hellvioletten Bereich eines Effektbalkens werden Sequenzmarkierungen als senk-
rechte Linien angezeigt, wenn der Effekt beginnt, auf die einzelnen Bildzeichen ein-
zuwirken. Es sind immer genauso viele Sequenzmarkierungen, einschließlich dem
ersten Bild und dem ersten Keyframe des Effekts (durch Rautenhälften dargestellt),
wie Bildzeichen in der Spur vorhanden.

Hinweis: Nicht alle Effekte enthalten Sequenzen oder per Zufall ausgelöste Animationen.
Daher besitzen nicht alle Effekte Sequenzmarkierungen.

Anpassen von Keyframe-Parametern


Wenn Sie die Auswirkungen eines Effekts ändern wollen, müssen Sie seine Keyframes
ändern. Sie können zwar die Effektparameter durch die Eingabe numerischer Werte im
Bereich „Effekte“ ändern, doch ist es in der Regel einfacher, Änderungen gut sichtbar
unter Verwendung der gesamten LiveType Benutzeroberfläche vorzunehmen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe durch Ändern der Parameter im
Fenster „Informationen“ anzupassen:
1 Wählen Sie einen Keyframe im Fenster „Timeline“ aus.
Die Abspielposition bewegt sich über den Keyframe und im Fenster „Canvas“ wird
das Bild mit den jeweils angewendeten Effekten dargestellt.
Hinweis: Wenn Sie einen Effektparameter ändern, ohne dass sich die Abspielposition
über einem Keyframe befindet, wird an der aktuellen Abspielposition ein neuer
Keyframe eingefügt.
2 Passen Sie die Attribute der Spur an.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 101


Die LED-Anzeigen im Fenster „Informationen“ geben an, welche Attribute im Zusam-
menhang mit einem Effekt geändert werden können. Sie befinden sich in den Berei-
chen „Text“, „Stil“ und „Attribute“ des Fensters „Informationen“.

Mit LED-Anzeigen wird


angegeben, dass ein
Effekt ausgewählt wurde.

3 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“, um die Ergebnisse Ihrer
Änderung anzuzeigen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe durch Ändern der Parameter im
Fenster „Canvas“ anzupassen:
1 Wählen Sie einen Keyframe im Fenster „Timeline“ aus.
2 Klicken Sie in einen Buchstaben oder in das Objekt, um dessen Auswahlrechteck
anzuzeigen.
3 Bearbeiten Sie das ausgewählte Bildzeichen, um seine Position, Rotation oder Skalierung
zu ändern.
Beim Bewegen des Bildzeichens wird das gesamte Wort mitbewegt, und ein Bewegungs-
pfad mit kleinen Punkten wird angezeigt. Jeder Punkt des Bewegungspfads steht für den
Drehpunkt des ausgewählten Buchstabens in jedem Bild des Films. Beachten Sie, dass bei
der Auswahl eines anderen Buchstabens ein etwas anderer Bewegungspfad angezeigt
wird, der den Mittelpunkt dieses Buchstabens in den einzelnen Bildern darstellt.
4 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“, um die Ergebnisse Ihrer
Änderung anzuzeigen.

102 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


LED-Anzeigen im Fenster „Informationen“
Wenn Sie einen Effekt oder Keyframe auswählen, werden im Fenster „Informationen“ in
den Bereichen „Text“, „Stil“ und „Attribute“ kleine runde Leuchtanzeigen („LEDs“) sicht-
bar, und zwar links neben sämtlichen Attributen, die in einem Effekt geändert werden
können. Die LEDs haben drei Aufgaben:
 Sie zeigen an, welche Parameter des Bereichs in dem ausgewählten Effekt aktiv sind,
wodurch Sie die betreffenden Werte mit einem Blick überschauen können.
 Sie bieten Ihnen die Möglichkeit, einen neuen Parameter für einen Effekt zu aktivieren.
 Sie bieten Ihnen die Möglichkeit, ein Attribut gleichmäßig auf alle Keyframes des
Effekts anzuwenden. Diese Funktion ist äußerst nützlich, da sie globale Änderungen
eines Effekts ermöglicht, ohne dass Sie jeden Keyframe einzeln auswählen und
ändern müssten.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Attribut gleichmäßig auf alle Keyframes eines
Effekts anzuwenden:
1 Wählen Sie den Effekt aus.
2 Ändern Sie ein Attribut im Bereich „Text“, „Stil“ oder „Attribute“.
3 Klicken Sie bei gedrückter Wahltaste in die LED-Anzeige neben dem gerade geän-
derten Attribut.

Aktive Parameter
Der Teilbereich „Aktive Parameter“ des Bereichs „Effekte“ im Fenster „Informationen“
enthält wertvolle Ressourcen, anhand derer Sie erkennen können, welche Parameter
in einem Effekt aktiv sind und welche Werte sie an einem bestimmten Zeitpunkt ent-
sprechend der Abspielposition besitzen.

Aktive Parameter werden mit den Werten angezeigt, die dem aktuellen Bild zugeord-
net sind. Eine genauere Beschreibung der Parametervariablen finden Sie in Anhang B
„Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts“ auf Seite 143

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Parameterwert im Bereich „Effekte“ zu ändern:
1 Wählen Sie einen Keyframe aus.
2 Öffnen Sie einen Parameter im Stapel „Aktive Parameter“ durch Doppelklicken.
3 Geben Sie im Dialogfenster des Parameters einen Wert ein und klicken Sie in „OK“.
Hinweis: Wenn Sie einen Parameter ändern, ohne dass sich die Abspielposition an
einem Keyframe befindet, wird an der aktuellen Abspielposition ein neuer Keyframe
in den Effekt eingefügt.

Im Einblendmenü „Parameter“ werden alle Keyframe-Parameter aufgelistet.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 103


Gehen Sie wie folgt vor, um im Stapel „Aktive Parameter“ eines Effekts einen neuen
Parameter hinzuzufügen:
1 Wählen Sie den Effekt aus.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
 Klicken Sie im Bereich „Text“, „Stil“ oder „Attribute“ des Fensters „Informationen“ in
die LED neben dem Parameter. Die ausgewählte LED wird aktiviert.
 Treffen Sie im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ eine Auswahl aus dem
Einblendmenü „Parameter“ und klicken Sie in die Taste „+“. Der Parameter wird im
Stapel „Aktive Parameter“ angezeigt.
 Ändern Sie im Bereich „Text“, „Stil“ oder „Attribute“ des Fensters „Informationen“ den
Parameter für einen Keyframe.
 Fügen Sie dem Stapel Versatz, Rotation oder Skalierung hinzu, indem Sie ein Bild-
zeichen der aktiven Spur mit den Aktivpunkten des Auswahlrechtecks oder durch
Bewegen des Bildzeichens an eine neue Position ändern.

Beispiel: Ändern eines Effekts


Das folgende Beispiel zeigt, wie einfach es ist, einen Effekt zu ändern und eine völlig
andere Darstellung zu erzielen. In diesem Fall wollen Sie dem Effekt „Einblenden“
Bewegung hinzufügen.
1 Richten Sie mit folgenden Schritten ein neues Projekt ein:
a Wählen Sie „Ablage“ > „Neu“.
b Geben Sie in ein Texteingabefeld des Fensters „Informationen“ den Begriff „Adventure“
ein, um der Spur dieses Wort hinzuzufügen.
c Wenden Sie der Einfachheit halber einen beliebigen Systemzeichensatz auf die Spur an.

Beginnen Sie in diesem Beispiel mit einer einfachen


Textspur in einem Systemzeichensatz.

d Setzen Sie den Out-Punkt für die Renderauswahl, indem Sie die Abspielposition bei
1 Sekunde positionieren und die Taste „O“ drücken.

104 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


2 Wenden Sie den Effekt „Einblenden“ auf die Spur an, die sich im Bereich „Effekte“ der
Medienübersicht in der Kategorie „Überblenden“ befindet. Beachten Sie die daraufhin
erfolgenden Änderungen:
 Der Effekt wird sogleich im Fenster „Informationen“ in der Drahtmodellvorschau in
Echtzeit dargestellt.
 Wenn sich Ihre Abspielposition am ersten Bild befindet, verschwindet der Text im
Fenster „Canvas“ beim Anwenden des Effekts. Dies liegt daran, dass der Einblend-
effekt bei einer Deckkraft von „0“ einsetzt.
3 Wenn sich die Abspielposition nicht auf dem ersten Bild befindet, bewegen Sie
sie dorthin.
4 Heben Sie im Texteingabefeld des Fensters „Informationen“ das „A“ von
„Adventure“ hervor.
Auch wenn der Text im Fenster „Canvas“ unsichtbar ist, wird ein Auswahlrechteck
angezeigt, das Ihnen die Anpassung des Bildzeichens ermöglicht. Beachten Sie auch,
dass sich der erste Keyframe des Effekts auf dem ersten Bild befindet und die Sequenz-
markierungen dahinter liegen, die für die anderen Buchstaben des Wortes stehen.

Stellen Sie sicher,


dass sich die
Abspielposition
auf dem ersten Positionieren Sie den Out-Punkt
Bild befindet. der Renderauswahl bei 1 Sekunde.

Dauer des Einblend- Sequenzmarkierungen geben das


effekts auf dem Ende des Effekts für jeden der übrigen
Bildzeichen „A“ Buchstaben des Wortes an.

5 Ändern Sie das Bildzeichen im Fenster „Canvas“ wie folgt und beobachten Sie dabei
die Ergebnisse in der Drahtmodellvorschau in Echtzeit:
a Bewegen Sie den Aktivpunkt für die Größenänderung rechts oben im Auswahlrecht-
eck, um das Bildzeichen deutlich zu vergrößern, auf etwa ein Drittel der Breite des
Fensters „Canvas“.
b Drehen Sie das Bildzeichen mit dem entsprechenden Aktivpunkt links oben im
Auswahlrechteck um ca. 45 Grad gegen den Uhrzeigersinn.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 105


c Bewegen Sie das Bildzeichen so, dass sein Drehpunkt links unten im Fenster „Canvas“
angezeigt wird und es sich außerhalb des Fensters befindet.

Vergrößern, drehen und


ändern Sie die Position
des Auswahlrechtecks
des Bildzeichens „A“.

Der Stapel (im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“) wird automatisch geän-
dert. Neben dem ursprünglichen Parameter „Deckkraft“ werden nun auch die Para-
meter „Skalieren“, „Rotieren“ und „Versatz“ auf diesen Effekt angewendet.
6 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“ oder drücken Sie die Leertaste,
um eine Arbeitsspeicher-Vorschau anzuzeigen.

106 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


Bewegen, Löschen, Hinzufügen und Kopieren von Keyframes
Je mehr Sie mit Effekten experimentieren, desto größer wird Ihr Wunsch werden, sie
selbst zu erstellen und zu bearbeiten, um sie an Ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Sie können z. B. die Platzierung von Keyframes in einem Effekt ändern, sodass er anders
abgespielt wird. Sie können einen Keyframe aber auch hinzufügen oder vollständig
löschen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Position eines Keyframes im Fenster „Timeline“
zu bewegen:
m Bewegen Sie die Keyframe-Markierung innerhalb des Effektbalkens nach links
oder rechts.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe zu löschen:


1 Wählen Sie den Keyframe aus, den Sie löschen möchten.
2 Wählen Sie „Spur“ > „Keyframe löschen“.
Hinweis: Wenn Sie einen Keyframe auswählen und die Rückschritttaste drücken,
wird der gesamte Effekt gelöscht.

Gehen Sie wie folgt vor, um einem Effekt einen Keyframe hinzuzufügen:
1 Wählen Sie den Effekt aus, dem Sie einen Keyframe hinzufügen wollen.
2 Bewegen Sie die Abspielposition zu dem Bild, bei dem Sie einen Keyframe einfügen
wollen, oder klicken Sie im Bildlineal in die Position des gewünschten Bilds.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
 Wenn sich die Abspielposition an der gewünschten Stelle befindet und der Effekt
ausgewählt ist, wählen Sie „Spur“ > „Keyframe hinzufügen“ (oder drücken Sie die
Tastenkombination „Befehl-K“).
 Ändern Sie die gewünschten Parameter im Bereich „Text“, „Stil“ oder „Attribute“ des
Fensters „Informationen“ oder ändern Sie ein Bildzeichen der aktiven Spur mit den
Aktivpunkten des Auswahlrechtecks oder durch Bewegen des Bildzeichens an eine
neue Position.
Im Effektbalken wird eine Keyframe-Markierung angezeigt.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe zu kopieren:


1 Wählen Sie den Keyframe aus, den Sie kopieren wollen. Wählen Sie anschließend
„Bearbeiten“ > „Kopieren“.
2 Setzen Sie die Abspielposition über das Bild, bei dem Sie den duplizierten Keyframe
einfügen wollen, und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einsetzen“.

Sie können Keyframes aus anderen Effekten, ja sogar aus anderen Projekten, kopieren
und einsetzen.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 107


Kopieren und Einsetzen von Keyframes, Effekten und Spuren
zwischen Projekten
Sie können Keyframes, Effekte und Spuren ganz einfach von einem Projekt in ein
anderes kopieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe zwischen Projekten durch Kopieren
und Einsetzen zu bewegen:
1 Öffnen Sie das Projekt, aus dem Sie den Keyframe kopieren wollen.
2 Führen Sie im Fenster „Timeline“ einen der folgenden Schritte aus:
 Wählen Sie einen Keyframe aus. Wählen Sie dann „Bearbeiten“ > „Kopieren“ (oder
drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-C“).
 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in den Keyframe und wählen Sie „Spur kopieren“,
„Effekt kopieren“ oder „Keyframe kopieren“ aus dem Kontextmenü aus.
3 Öffnen Sie das zweite Projekt und platzieren Sie im Fenster „Timeline“ die Abspielposition
an der Stelle, an der der neue Keyframe eingesetzt werden soll.
4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einsetzen“ (oder drücken Sie die Tastenkombination
„Befehl-V“).
 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in die Spur und wählen Sie „Einsetzen“ aus
dem Kontextmenü aus.

Der Keyframe wird in das zweite Projekt kopiert.

Gehen Sie wie folgt vor, um Effekte oder Spuren zwischen zwei Projekten durch
Kopieren und Einsetzen zu bewegen:
1 Öffnen Sie das Projekt, aus dem Sie kopieren wollen.
2 Führen Sie im Fenster „Timeline“ eine der folgenden Schritte aus:
 Wählen Sie einen Effekt oder eine Spur aus. Wählen Sie dann „Bearbeiten“ >
„Kopieren“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-C“).
 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in den Effekt oder die Spur und wählen Sie
„Spur kopieren“ oder „Effekt kopieren“ aus dem Kontextmenü aus.
3 Öffnen Sie das zweite Projekt, klicken Sie in das Fenster „Timeline“ und führen Sie
einen der folgenden Schritte aus:
 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einsetzen“ (oder drücken Sie die Tastenkombination
„Befehl-V“).
 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in die Spur und wählen Sie „Einsetzen“ aus
dem Kontextmenü aus.

Der neue Effekt oder die Spur wird in das zweite Projekt kopiert.

108 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


Umbenennen und Sichern geänderter Effekte
Wenn Sie einen Effekt in einem LiveType Projekt ändern, besitzt er nicht mehr dieselben
Attribute wie der voreingestellte Effekt, auf den Sie über die Medienübersicht zugegriffen
haben. Sie können in einem Projekt auch verschiedene Versionen desselben voreinge-
stellten Effekts verwenden. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Änderungen zu verfolgen:
Benennen Sie die Effekte in Ihrem Projekt um, um sie von den voreingestellten Ausgangs-
effekten zu unterscheiden, oder sichern Sie sie als neue Effekte, Sie die beliebig verwen-
den können.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Effekt innerhalb eines Projekts umzubenennen:
1 Wählen Sie den Effekt oder die Spur aus, auf die er angewendet wurde.
2 Klicken Sie in den Titel „Effekte“ des Fensters „Informationen“.
3 Wählen Sie den Effekt aus, dessen Namen Sie ändern möchten. Bearbeiten Sie dann
den Namen.
Der neue Name wird im Fenster „Timeline“ angezeigt.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen neuen oder geänderten Effekt zu sichern:
1 Wählen Sie den Effekt aus.
2 Wählen Sie „Spur“ > „Effekt sichern“.
3 Geben Sie dem Effekt im Dialogfenster „Effekt sichern“ einen Namen und wählen Sie die
Kategorie aus, in der er gesichert werden soll, oder erstellen Sie eine neue Kategorie.
Der Effekt wird im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht angezeigt.

Hinweis: Damit in der Medienübersicht eine Vorschau des gesicherten Effekts ange-
zeigt werden kann, müssen Sie einen Vorschau-Clip mit einer Auflösung von 160 x 120
Pixel erstellen und ihm denselben Namen wie dem Effekt geben, mit der entsprechen-
den Erweiterung. Vorschau-Clips können ein beliebiges QuickTime Format haben,
doch wenn Sie viele derartige Clips erstellen wollen, empfiehlt sich MPEG-4, da Sie mit
diesem Format beträchtlich an Festplattenspeicher sparen. Sichern Sie Vorschau-Clips
im Ordner „Effects“ unter „Library/Application Support/LiveType“, in dem sich die gesi-
cherten Effekte befinden.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 109


Erstellen eines völlig neuen Effekts
Wenn Sie ein bestimmtes Ergebnis erzielen wollen, ist es mitunter effizienter, einen
Effekt komplett neu zu erstellen, anstatt einen vorhandenen Effekt zu ändern.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:


1 Legen Sie grob fest, welches Element Sie animieren wollen und wie es sich bewegen
und verformen soll.
2 Erstellen Sie eine Spur, die das zu animierende Element enthält. Verwenden Sie das
Element nach Möglichkeit, während das erste Bild angezeigt wird.
3 Konfigurieren Sie das Zeitverhalten der Spur – ihr Anfangsbild und ihre Dauer.
4 Fügen Sie der Spur einen neuen, leeren Effekt hinzu.
5 Fügen Sie dem Effekt Keyframes hinzu und passen Sie deren Parameter an.
6 Sichern Sie ggf. den Effekt, damit er in anderen Spuren oder Projekten verwendet
werden kann.

Gehen Sie wie folgt vor, um einer Spur einen neuen, leeren Effekt hinzuzufügen.
1 Wählen Sie die Spur aus, der Sie den Effekt hinzufügen wollen.
2 Wählen Sie „Spur“ > „Neuen Effekt hinzufügen“ (oder drücken Sie die Tastenkombina-
tion „Befehl-E“).
Ein neuer Effekt wird im Fenster „Timeline“ unter der aktiven Spur angezeigt.
3 Geben Sie dem neuen Effekt ggf. einen Namen, indem Sie ihn im Bereich „Effekte“
des Fensters „Informationen“ durch Doppelklicken auswählen.

Beispiel: Erstellen eines neuen Effekts


Im folgenden Beispiel wird die Erstellung eines neuen Effekts beschrieben. In diesem Fall
soll ein Teil des Textes auf einer einzelnen Spur im Fenster „Canvas“ animiert werden.

Bei diesem Beispiel geht es vor allem darum, Bewegungspfade in einen Effekt
zu integrieren.
1 Erstellen Sie ein neues Standardprojekt und geben Sie einige Wörter in einem beliebigen
Zeichensatz in die leere Spur ein. Eines dieser Wörter soll unabhängig von den übrigen
Wörtern auf der Spur auf dem Bildschirm bewegt werden.

110 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


2 Positionieren Sie die Spur wie gewünscht im Fenster „Canvas“. Die Bewegung des ani-
mierten Worts wird dadurch nicht beeinflusst.

3 Bestimmen Sie die Dauer der Spur, indem Sie ihren rechten Rand im Fenster „Timeline“
bewegen. Zwei bis drei Sekunden reichen völlig aus.
4 Erstellen Sie einen neuen, leeren Effekt, mit dem Sie den Text animieren können. Legen
Sie für die Dauer des Effekts denselben Wert wie für die Spur im Fenster „Timeline“ fest.
5 Wenden Sie ihn nun – noch bevor Sie den Effekt erstellen – auf ein (einzelnes) Wort auf
der Spur an. Deaktivieren Sie also den Effekt, wie im Abschnitt „Voreingestellte Effekte“
auf Seite 94 beschrieben, für die Wörter, die sich nicht bewegen sollen.
6 Fügen Sie die ersten drei oder vier Keyframes in gleichmäßigem Abstand in den Effekt ein.
a Klicken Sie in das Bildlineal, um die Abspielposition zu positionieren.
b Wenn sich die Abspielposition an der gewünschten Stelle befindet und der Effekt
ausgewählt ist, wählen Sie „Spur“ > „Keyframe hinzufügen“ (oder drücken Sie die
Tastenkombination „Befehl-K“).

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 111


7 Setzen Sie danach das Wort an die Stelle, an der es zum ersten Mal „springen“ soll. Sie
fügen dem Effekt Versatzparameter auf der x- und y-Achse hinzu.
a Wählen Sie bei ausgewähltem Keyframe einen der Buchstaben aus, die Sie bewegen
wollen. Um ihn herum wird ein Auswahlrechteck angezeigt.
b Bewegen Sie den Buchstaben an eine neue Position im Fenster „Canvas“. Das ganze
Wort oder alle Buchstaben, auf die der Effekt in diesem Fall angewendet wird, werden
zusammen mit dem ausgewählten Buchstaben bewegt. Beachten Sie, dass der Bewe-
gungspfad angezeigt wird.
c Ändern Sie ggf. die Größe, Farbe oder andere Attribute des Textes für diesen Keyframe.
8 Erstellen Sie einen zweiten Keyframe und bewegen Sie den Text an eine andere Stelle.
Nun bildet der Bewegungspfad ein Dreieck. Erstellen Sie für das Wort einige weitere
„Sprünge“.

Punkt des Keyframes

Bewegungspfad des
Bildzeichens „u“

Bewegungspfade können auch kurvenförmig verlaufen. Der Prozess ähnelt dem


Erstellen kurvenförmiger Spuren, wie in Kapitel 4 „Arbeiten mit Spuren“ auf Seite 49
beschrieben.
9 Gehen Sie wie folgt vor, um Ihrem Bewegungspfad Kurven hinzuzufügen:
a Wählen Sie den Effekt im Fenster „Timeline“ aus und klicken Sie in einen Keyframe
oder bewegen Sie die Abspielposition über einen Keyframe.
b Wählen Sie ein Bildzeichen in dem „animierten“ Wort aus.
c Bewegen Sie bei gedrückter Wahltaste den Drehpunkt des Bildzeichens, der sich
über dem Keyframe-Punkt im Bewegungspfad befindet.

112 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


d An dem Punkt werden Bezier-Aktivpunkte angezeigt, mit denen Sie die Kurve
anpassen können.

Bewegen Sie einen Keyframe-Punkt bei gedrückter


Wahltaste, um Bezier-Aktivpunkte anzuzeigen, mit
denen Sie einen kurvenförmigen Bewegungspfad
erstellen können.

10 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“ oder drücken Sie die Leer-
taste, um die Ergebnisse anzuzeigen.

Erstellen von Effekten für einzelne Bildzeichen


Eine einzigartige und leistungsstarke Funktion von LiveType bietet die Möglichkeit, einen
Effekt sofort einzelnen oder bestimmten Gruppen von Bildzeichen oder Zeichen in einer
Spur zuzuweisen. Diese Methode kann sowohl mit neuen als auch vorhandenen Effekten
verwendet werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um einzelnen Zeichen einen Effekt zuzuweisen:
m Wählen Sie das oder die Zeichen aus, auf das/die Sie den Effekt anwenden möchten.
Führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus:
 Wählen Sie einen voreingestellten Effekt aus dem Bereich „Effekte“ der Medienüber-
sicht aus und klicken Sie in „Anwenden“.
 Erstellen Sie Ihren eigenen Effekt durch Auswahl von „Spur“ > „Neuer Effekt“. Wenden
Sie dann Effekte aus dem Parametermenü im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informa-
tionen“ an.

Der ausgewählte Effekt ist automatisch für alle Zeichen deaktiviert, die nicht hervor-
gehoben sind. Wenn die Spur, aber keine Zeichen ausgewählt sind, wird der Effekt auf
die gesamte Zeichengruppe in der Spur angewendet. Sie können einen einzelnen
Effekt jederzeit auf alle Zeichen anwenden.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation 113


Suchen von Effekten und Medien mithilfe des Fensters „Timeline“
Sie können Effekte, Filme und Bilder schnell mithilfe eines Kontextmenüs im Fenster
„Timeline“ finden.

Gehen Sie wie folgt vor, um Effekte und Medien im Fenster „Timeline“ zu finden:
m Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in das Fenster „Timeline“ und führen Sie einen
der folgenden Schritte aus:
 Wählen Sie „In der Medienübersicht anzeigen“ aus dem Kontextmenü aus, um
Effekte zu finden.
 Wählen Sie „Im Finder zeigen“ aus dem Kontextmenü aus, um Filme oder Bilder
zu finden.

Der Effekt wird im zugehörigen Bereich in der Medienübersicht ausgewählt. Bei Filmen
oder Bildern wird ein Finder Fenster mit dem ausgewählten Film oder Bild geöffnet.

114 Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation


8 Anzeigen einer Vorschau und
komplettes Rendern Ihres
Titelerstellungsfilms
8
Im Verlauf Ihres Projekts werden Sie vermutlich bei jedem
Schritt die Ergebnisse Ihrer Änderungen sehen wollen,
bis Sie schließlich die Endausgabe generieren können.
LiveType bietet mehrere Modi und Optionen zum Verwalten der Zeitdauer, die für
das Rendern einer Vorschau benötigt wird.

Anzeigen einer Vorschau Ihrer Arbeit


Wenn Sie ein Bild Ihres Titelerstellungsfilms ansehen wollen, bewegen Sie einfach die
Abspielposition an die gewünschte Bildmarkierung. Sie können dann die Elemente im
Fenster „Canvas“ betrachten. Natürlich müssen Sie auch in der Lage sein, die Aktionen
Ihres Films zu sehen. LiveType bietet dazu mehrere Möglichkeiten.

Drahtmodellvorschau in Echtzeit
Rechts oben im Fenster „Informationen“ wird Ihre Animation permanent in einer Draht-
modellvorschau in Echtzeit wiedergegeben. Dabei zeigen kleine Auswahlrechtecke die
Bewegung der einzelnen Zeichen oder Objekte an. Dank dieser Funktion haben Sie jeder-
zeit die Möglichkeit, die Bewegung und das Zeitverhalten Ihres Projekts anzusehen.

Drahtmodellvorschau in Echtzeit
im Fenster „Informationen“

Gehen Sie wie folgt vor, um die Animation der Drahtmodellvorschau in Echtzeit
zu starten oder zu stoppen:
m Klicken Sie im Fenster „Informationen“ in das Fenster „Drahtmodellvorschau in Echtzeit“.

115
Arbeitsspeicher-Vorschau im Fenster „Canvas“
Mit den Transportsteuerungen unten im Fenster „Canvas“ können Sie direkt in Ihrer
Arbeitsumgebung eine Vorschau Ihres Titelerstellungsfilms abspielen. Bei einer Arbeits-
speicher-Vorschau werden alle im Fenster „Canvas“ sichtbaren und aktivierten Elemente
sowie die Hilfslinien, Lineale etc. des Fensters angezeigt. Insofern unterscheidet sich
die Vorschau von einem Vorschaufilm, der die abschließende Filmausgabe genauer
wiedergibt.

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um eine Arbeitsspeicher-Vorschau


wiederzugeben:
m Klicken Sie unten im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“ der Transportsteuerungen.
m Drücken Sie die Leertaste.
Zuerst werden die Bilder nacheinander gerendert und in den Arbeitsspeicher geladen.
Anschließend wird die Vorschau in Echtzeit wiedergegeben. Während dieses Prozesses
wird die Taste „Pause“ angezeigt.

Mit der Taste „Endlosschleife“, dem Steuerelement ganz rechts, können Sie festlegen,
ob die Arbeitsspeicher-Vorschau nur einmal oder permanent in einer Endlosschleife
abgespielt wird. Wenn die Taste „Endlosschleife“ aktiviert ist (durch die Farbe Blau
gekennzeichnet), wird die Arbeitsspeicher-Vorschau so lange abgespielt, bis Sie in
eine beliebige Stelle der LiveType Oberfläche klicken.

Transportsteuerungen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Endlosschleife einer Arbeitsspeicher-Vorschau


zu stoppen:
m Klicken Sie in eine beliebige Stelle auf der LiveType Oberfläche.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Arbeitsspeicher-Vorschau anzuhalten:


m Klicken Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt während einer Arbeitsspeicher-Vorschau
in die Taste „Pause“.
Die Taste „Wiedergabe“ wird angezeigt und die Arbeitsspeicher-Vorschau wird unter-
brochen. Die Wiedergabe der Arbeitsspeicher-Vorschau wird fortgesetzt, wenn Sie
erneut in die Taste „Wiedergabe“ klicken.

116 Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms
Vorschaufilm
Für einen Vorschaufilm wird der von Ihnen erstellte Titel im Grunde genommen einge-
schränkt gerendert.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Vorschaufilm zu rendern:


1 Wählen Sie „Ablage“ > „Vorschau rendern“ und anschließend „Drahtmodell“ oder „Normal“.
Bei der Einstellung „Normal“ wird Ihre Vorschau mit den im Dialogfenster „Projekteinstel-
lungen“ festgelegten Werten gerendert. LiveType sucht nach den .afd-Dateien in Ihrem
Ordner „Library/Application Support/LiveType/LiveType Data“, wenn Sie LiveType Medien
in Ihrem Projekt verwendet haben. Wenn die Datendateien noch nicht installiert worden
sind, wird das Dialogfenster „Fehlende AFD-Datei“ angezeigt. Dort haben Sie die Möglich-
keit, die vollständigen Datendateien zu installieren oder Proxy-Bilder (von den entspre-
chenden .afd-Dateien) in der Vorschau zu verwenden.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
 Wählen Sie „Fehlende LiveType Daten jetzt installieren“.
Dadurch können Sie die .afd-Dateien an einem anderen Speicherort installieren als
im Ordner „LiveType Data“, jedoch weiterhin auf sie zugreifen, um die Vorschau und
die Endausgabe zu rendern. Näheres hierzu finden Sie im Abschnitt „Verwalten von
LiveType Mediendateien“ auf Seite 31.
 Wählen Sie „Posterbilder für Spuren mit fehlenden Daten verwenden“.

Die Vorschau wird in einem separaten Fenster angezeigt. Sie können Vorschaufilme
durch die Auswahl von „Ablage“ > „Sichern unter“ sichern. Andernfalls löscht LiveType
den Vorschaufilm beim Schließen des Fensters.

Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms 117
Optimieren der Vorschauleistung
Im Unterschied zu vektorbasierten Daten verwendet LiveType Bitmap-Elemente, die aus
Informationspixeln bestehen. Zwar ermöglicht dieses Format die große Spannbreite
der Effekte, die in LiveType angeboten wird, doch führt dies unausweichlich auch zu
großen Dateien und langen Renderzeiten für eine Vorschau.

Die Renderzeit erhöht sich mit jeder Komplexitätsstufe, die einem Projekt hinzugefügt
wird. Dazu zählen die Anzahl und Dateigröße der Projektelemente, die Anzahl der auf
die einzelnen Elemente angewendeten Effekte und die Dauer des Films (d. h. die Anzahl
der zu rendernden Bilder).

Qualitätseinstellungen für Vorschau und Filmausgabe


LiveType bietet Ihnen vier Qualitätsstufen beim Rendern, die im Dialogfenster „Projekt-
einstellungen“ festgelegt werden und Ihnen dabei helfen, die zum Erstellen einer Vor-
schau erforderliche Zeit zu bestimmen. Logischerweise benötigt eine qualitativ gering-
wertige Vorschau weniger Renderzeit.

Bei einer Vorschau in Drahtmodellqualität wird jedes Element als leeres Auswahlrecht-
eck dargestellt, ähnlich wie im Fenster „Informationen“ im kleinen Fensterbereich der
Drahtmodellvorschau in Echtzeit. Die Qualitätseinstellungen „Entwurf“, „Normal“ und
„Hoch“ unterscheiden sich nur durch die Auflösung der Vorschau voneinander. Das
Fenster „Canvas“ in Entwurfsqualität erscheint bei einer Vergrößerung von 100% leicht
körnig. Ein Vorschaufilm in Entwurfsqualität wird mit geringer Größe auf dem Bild-
schirm angezeigt.

Sie werden bei der Arbeit an Ihrem Projekt merken, dass es hilfreich ist, die Qualitäts-
einstellungen einige Male entsprechend Ihren Bedürfnissen zu ändern.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Qualitätseinstellungen zum Anzeigen des
Fensters „Canvas“, Generieren von Vorschaufilmen und Rendern eines fertigen
Films anzupassen:
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“.
2 Wählen Sie im Bereich „Qualität“ des Dialogfensters eine Qualitätsstufe für jeden der
drei Modi aus.

118 Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms
Strategien zum Verbessern der Renderzeiten
Neben den Qualitätseinstellungen bietet LiveType zahlreiche Strategien zur Vermeidung
überlanger Wartezeiten beim Rendern von Bildern und Vorschau:
 Mit den Markierungen für die Renderauswahl im Bildlineal des Fensters „Timeline“
wird die Anzahl der Bilder begrenzt, die in Vorschaufilmen und der Endausgabe
gerendert werden.
 Mit der Option Nur Auswahl im Menü „Darstellung“ wird nur der Inhalt der aktiven
Spur im Fenster „Canvas“, in Vorschaufilmen und in der fertigen Filmausgabe ange-
zeigt. Die Verwendung dieser Option kann nützlich sein, wenn Ihr Schwerpunkt auf
der Bewegung eines bestimmten Elements liegt.
 Mit den Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren im Fenster „Timeline“ können Sie Effekte
vorübergehend deaktivieren und Spuren aus dem Fenster „Canvas“ entfernen. Dies
ist eine weitere Möglichkeit zur Verringerung der Komplexität, wenn Sie nur eine
Teilvorschau benötigen.
 Die Dateigröße der importierten Elemente beeinflusst die Systemleistung. So empfiehlt
es sich beispielsweise, statt eines umfangreichen Films als Hintergrund für das Keying
von Titeln ein einzelnes Bild oder einen kleinen Clip zu importieren. Wenn in Ihrer End-
ausgabe ein importiertes Element verwendet werden soll, generieren Sie die Original-
datei mit der oder annähernd der benötigen Auflösung, anstatt ein großes Bild zu
importieren und in LiveType zu verkleinern.
 Die Größe des Arbeitsspeichers Ihres Systems kann ebenfalls eine Rolle spielen. Wenn
Zeit ein wichtiger Faktor ist, sollten Sie eine Erweiterung des verfügbaren Arbeits-
speichers ins Auge fassen.

Rendern, Sichern und Exportieren Ihres Titelerstellungsfilms


Nach der Fertigstellung Ihres LiveType Projekts können Sie es auf verschiedene Weise
rendern, sichern und exportieren. Welche Methode am Besten geeignet ist, hängt größ-
tenteils davon ab, ob Sie Ihr Projekt anschließend in Final Cut Pro oder einem anderen
Programm verwenden möchten.
 Wenn Sie mit Final Cut Pro arbeiten, importieren Sie das LiveType Projekt direkt in
Final Cut Pro und führen Sie dort das abschließende Rendern aus.
 Wenn Sie ein anderes Programm verwenden, rendern Sie Ihr Projekt zuerst in
LiveType und importieren Sie dann den gerenderten Film in das Programm.

Importieren eines LiveType Projekts in Final Cut Pro zum Rendern


Eine gesicherte LiveType Projektdatei wird im Normalfall in Final Cut Pro importiert
und dort gerendert. Dadurch sparen Sie Zeit, denn Sie müssen das Projekt vor dem
Importieren nicht in LiveType rendern, wie es bei Programmen von Drittanbietern
erforderlich ist.

Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms 119
Gehen Sie wie folgt vor, um ein LiveType Projekt zum Rendern in Final Cut Pro
zu importieren:
1 Wählen Sie „Ablage“ > „Importieren“ > „Dateien“ (oder drücken Sie die Tastenkombi-
nation „Befehl-I“). Wählen Sie die LiveType Projektdatei aus und klicken Sie dann in
„Auswählen“.
Der LiveType Film wird in Final Cut Pro importiert und dort als Clip angezeigt.
2 Schneiden Sie den Clip in eine Final Cut Pro Sequenz.
3 Rendern Sie den Film auf die gleiche Weise wie jeden anderen Clip.

Ändern eines LiveType Films in Final Cut Pro


Wenn Sie einen LiveType Film in Final Cut Pro importiert haben und eine Änderung
daran vornehmen müssen, können Sie dies in LiveType tun und den Film in
Final Cut Pro aktualisieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um Änderungen an einem LiveType Film vorzunehmen,
der bereits in Final Cut Pro importiert wurde:
1 Wählen Sie den LiveType Clip im Final Cut Pro Fenster „Timeline“ aus.
2 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in den Clip und wählen Sie dann „Im Editor öffnen“
aus dem Kontextmenü aus.
LiveType wird geöffnet und der Film kann sofort bearbeitet werden.
3 Nehmen Sie die gewünschten Änderungen in LiveType vor und wählen Sie dann
„Ablage“ > „Sichern“.
Die Änderungen werden sofort in Final Cut Pro übernommen.

Hinweis: Sie müssen alle in Final Cut Pro vorgenommenen Änderungen erneut rendern.

Rendern eines LiveType Films für den Export


Wenn Sie ein Programm eines Drittanbieters verwenden, müssen Sie Ihren Film vor
dem Importieren in LiveType rendern.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Film Ihres Projekts mit voller Auflösung für den
Export zu rendern:
1 Wählen Sie „Ablage“ > „Film rendern“.
2 Wählen Sie einen Dateinamen und Speicherort im Dialogfenster „Sichern“ aus und
klicken Sie in „Neue Filmdatei erstellen“.

120 Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms
3 Wie bei Vorschaufilmen verlangt LiveType auch hier, dass Sie ggf. fehlende LiveType
Datendateien installieren. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
 Wählen Sie „Fehlende LiveType Daten jetzt installieren“.
Dadurch können Sie LiveType Mediendateien an einem anderen Speicherort installie-
ren als im Ordner „LiveType Data“ und trotzdem weiterhin auf sie zugreifen, um eine
Vorschau und die Endausgabe zu rendern. Näheres hierzu finden Sie im Abschnitt
„Verwalten von LiveType Mediendateien“ auf Seite 31.
 Wählen Sie „Posterbilder für Spuren mit fehlenden Daten verwenden“.

Hinweis: Standardmäßig wird ein QuickTime Film mit einem Alpha-Kanal im Codec
„Animation“ erstellt. Wenn Sie einen anderen Codec bevorzugen, verwenden Sie
stattdessen die Optionen unter „Ablage“ > „Film exportieren“.

Sobald LiveType mit dem Rendern Ihres Projekts fertig ist, wird es in einem neuen
Fenster angezeigt.

Ihr gerenderter Film


wird in einem separaten
Wiedergabefenster ange-
zeigt. (In diesem Beispiel
wurde der Hintergrund-
film mit den Titeln
gerendert.)

Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms 121
LiveType Exportformate
LiveType generiert native QuickTime Filme mit dem 32Bit-Animationscodec, um eine
korrekte Verschlüsselung Ihres Videomaterials zu erzielen. Wenn Ihr NLE oder Com-
positing-Programm Filme im Format „QuickTime 4“ oder neuer importiert, sollten Sie
diese Filme direkt importieren können. Sie können auch Exporte in eine Reihe von
Bewegungs- und Standbildformaten vornehmen. Denken Sie aber daran, dass Sie
zum Erhalt des Alpha-Kanals ein Format verwenden müssen, das das 32Bit-Format
unterstützt, z. B. Photoshop, Targa, TIFF und AVI.

QuickTime QuickTime
Codecs Codecs (Fortsetzung) Bildsequenzformate Andere Formate
Animation Motion JPEGA BMP AVI
BMP Motion JPEGB JPEG DV Stream
Cinepak Ohne JPEG 2000 Image FLC
(Keine Komprimierung)
Component Video PhotoJPEG MacPaint Heuris MPEG
DV/DVCPRO-NTSC Planar RGB Photoshop MPEG-2
DVCPRO-PAL PNG PICT MPEG-4
Grafikdateien Sorenson Video PNG
H.261 Sorenson Video 3 QuickTime Bild
H.263 TGA SGI Image
Intel Indeo Video r3.2 TIFF TGA
Intel Raw Video TIFF

Gehen Sie wie folgt vor, um einen gerenderten LiveType Film in ein neues
Format zu exportieren:
1 Öffnen Sie Ihre Filmausgabe, sodass sie im Wiedergabefenster angezeigt wird.
Wenn Sie Ihr Projekt gerade gerendert haben, ist der QuickTime Film bereits geöffnet.
Wenn Sie den Film zuvor gerendert und gesichert haben, öffnen Sie ihn durch Auswahl
von „Ablage“ > „Öffnen“.
2 Wählen Sie „Ablage“ > „Film exportieren“.
Sie werden in dem Dialogfenster aufgefordert, einen neuen Namen und Speicherort für
die Datei anzugeben. Außerdem werden einige Dateiformate für den Export angeboten.

122 Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms
3 Wählen Sie aus dem Einblendmenü „Exportieren“ die Ausgabekategorie aus, die Sie
erstellen wollen.

4 Wählen Sie aus dem Einblendmenü „Verwenden“ das gewünschte Dateiformat oder
Protokoll aus.
5 Klicken Sie in die Taste „Optionen“, um weitere Einstellungen zu dem ausgewählten
Format anzuzeigen.

Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms 123
9 Anspruchsvolle
Erstellungsverfahren 9
Zum Erstellen eindrucksvoller Titel ist es erforderlich, Funk-
tionen und Medien von LiveType kreativ miteinander zu
kombinieren. Einige „Rezepte“ für interessante Ergebnisse
finden Sie in diesem Kapitel.
Die nachstehenden Beispiele setzen voraus, dass Sie mit den Grundfunktionen von
LiveType vertraut sind. Da die einzelnen Schritte nicht im Detail erklärt werden,
müssen Sie unter Umständen zu früheren Kapiteln zurückblättern, um bestimmte
Aufgaben ausführen zu können.

Wörter innerhalb anderer Wörter


Mit der Option „Stanzmaske auf: Hintergrund“ können Sie einige sehr interessante Titel
zusammenstellen. Im Gegensatz zu den Stanzmasken auf Struktur, Film oder Bild wird
bei dieser Stanzmaskenoption ein „Fenster“ erstellt, durch das ein beliebiger Hinter-
grund sichtbar ist – selbst wenn dieser aus mehreren Elementen besteht.

Sie können beispielsweise Wörter innerhalb anderer Wörter erstellen. In diesem Fall wird
mit Text im Vordergrund ein Fenster definiert, durch das der Hintergrund zu sehen ist, der
von rechts nach links verschoben wird. Führen Sie folgenden Schritte aus:
1 Erstellen Sie den Vordergrundtext, um die Form der Stanzmaske zu definieren.
a Fügen Sie eine Textspur in einem fetten Systemzeichensatz wie Helvetica Bold hinzu.
b Geben Sie ein Wort in die Spur ein und vergrößern Sie es so, dass es die ganze Breite
des Fensters „Canvas“ ausfüllt.
2 Erstellen Sie eine Zwischenebene, um den Hintergrund zu verdecken.
a Wählen Sie in der Medienübersicht eine Struktur aus und klicken Sie anschließend in
„Auf neue Spur anwenden“.

125
b Vergewissern Sie sich, dass sich die Struktur unter dem Text, aber über dem Hinter-
grundbalken im Fenster „Timeline“ befindet.

Struktur zum Verdecken der Hintergrundelemente

Vordergrundtext zum Festlegen der Form


des „Fensters“ zum Hintergrund

3 Erstellen Sie einen dynamischen Hintergrund, der durch das mit dem Wort im Vorder-
grund erstellte Fenster hindurch sichtbar ist.
a Fügen Sie im Fenster „Canvas“ eine neue Textspur hinzu und geben Sie Text ein, der
kleiner ist als das in Schritt 1 erstellte Vordergrundwort.
b Positionieren Sie die Spur über dem Vordergrundtext und formatieren Sie den Hinter-
grundtext entsprechend Ihren Vorstellungen.
c Wenden Sie auf die Spur einen Effekt für Rolltext oder Schieben an, um den Text nach
rechts oder links zu bewegen.
d Bewegen Sie die Spur unter den Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“.
e Deaktivieren Sie die Struktur und die Spur mit dem Vordergrundtext vorübergehend.
f Definieren Sie im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ eine Hintergrundfarbe oder
platzieren Sie einen anderen Hintergrund hinter dem Hintergrundtext.
g Aktivieren Sie die Struktur und die Spur mit dem Vordergrundtext.

Vordergrundelemente

Hintergrundelemente

126 Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren


4 Wählen Sie den Vordergrundtext aus und wählen Sie im Bereich „Attribute“ des Fensters
„Informationen“ die Option „Hintergrund“ aus dem Einblendmenü „Stanzmaske auf“ im
Abschnitt „Stanzmaske“ aus.

Der ausgestanzte Text gibt den Blick auf ein


sich bewegendes Wort im Hintergrund frei.

Verzerrte Schatten- und Glüheffekte


Mithilfe der Funktion „Verzerren“ im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“ können
Sie eine überraschende Vielzahl an Formen erstellen, um Ihre Titel zu verbessern. In
diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der Effekt „Fallende Nadeln“ den Parameter
„Verzerren“ gemeinsam mit einigen anderen Parametern dazu nutzt, eine außerge-
wöhnliche Darstellung zu erzeugen.
1 Öffnen Sie ein neues Projekt und geben Sie Text in einem Systemzeichensatz in die
Spur ein.
2 Weisen Sie dem Text im Abschnitt „Bildzeichen“ im Bereich „Attribute“ des Fensters
„Informationen“ eine helle Farbe zu und schließen Sie das Fenster „Farben“.
3 Ändern Sie im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ die Hintergrundfarbe in Schwarz
mit einer Deckkraft von 100%.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren 127


4 Wenden Sie den Effekt „Fallende Nadeln“ auf die Spur an. Der Effekt befindet sich im
Bereich „Effekte“ der Medienübersicht in der Kategorie „Leuchten“.

Der Effekt „Fallende Nadeln“ nach der Anwendung


auf Text auf einem schwarzen Hintergrund im
Fenster „Canvas“

5 Setzen Sie die Dauer der Spur und des Effekts sowie den Out-Punkt der Renderauswahl
auf 1 Sekunde und klicken Sie anschließend in die Taste „Wiedergabe“, um eine Arbeits-
speicher-Vorschau zu rendern.
6 Wenn sich die Abspielposition im Fenster „Timeline“ über dem Effekt befindet, klicken Sie
im Fenster „Informationen“ in den Bereich „Effekte“, um die aktiven Parameter anzuzeigen.
Die folgenden Parameter sind für die Erstellung des Effekts „Fallende Nadeln“ nötig:
 Einstellungen für Bildzeichen: Im ersten Keyframe sind die Bildzeichen auf der Spur
klein, transparent und verschwommen. Im letzten Keyframe sehen die Zeichen
normal aus. Der mittlere Keyframe macht die Buchstaben nur größer als normal.
 Einstellungen für das Glühen: Im ersten Keyframe ist das Glühen unsichtbar, hat eine
Deckkraft von 0% und einen vertikalen Versatz von –200 Pixel. Im mittleren Keyframe
beträgt die Deckkraft für das Glühen 500%, mit einigen Anpassungen für Skalieren
und Weichzeichnen und ohne Versatz. Und im letzten Keyframe ist das Glühen wieder
unsichtbar, bei einem vertikalen Versatz von 200 Pixel.
 Einstellungen für Schatten: Der Schatten verursacht letztlich die dargestellten „Nadeln“.
Die Schattenfarbe ist auf Weiß und die Skalierung auf 10% auf der X-Achse gesetzt,
wodurch die Schatten sehr dünn werden. Mit den Verzerrungseinstellungen werden
die Spitzen der Nadeln betont. Der Schatten wird mit 2% weichgezeichnet, was für
diesen Effekt entscheidend ist. Im letzten Keyframe besitzt der Schatten eine Deck-
kraft von 0%.

128 Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren


 Einstellungen für Zeitverhalten: Mithilfe des Parameters „Zufall“ im Bereich „Zeitverhal-
ten“ wird dieser Effekt in einer zufälligen Reihenfolge auf die einzelnen Bildzeichen
angewendet.

Eine Spur, ein Effekt, drei Keyframes – eigentlich ist es recht einfach, diesen Effekt nach-
zubilden. Und selbst angesichts der vielen erforderlichen Parameter ist das Fenster
„Timeline“ von LiveType erstaunlich übersichtlich, da ein Keyframe alle Parameter zu
einem bestimmten Zeitpunkt umfasst.

Ein anderes Beispiel für die effiziente Verwendung der Verzerrungsparameter ist der
Effekt „Quietschende Reifen“, der sich im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht in der
Kategorie „Karikatur“ befindet. Zur Erstellung dieses Effekts werden die Bildzeichen
unsichtbar gemacht und die mit den Verzerrungsparametern bearbeiteten Buchstaben
über den Glühkanal angezeigt.

Spurkurven
Mit dem Effekt „Verschieben“ in einer kurvenförmigen Spur können Sie einen dreidimen-
sionalen Effekt erstellen.

In diesem Beispiel wird beschrieben, wie Sie diese Funktionen kombinieren können, um
Text mit wenigen Schritten eine Wirbelfigur ausführen zu lassen.
1 Öffnen Sie ein neues Projekt und geben Sie Text in die Spur ein.
2 Richten Sie den Text in der Spur linksbündig aus.
3 Bewegen Sie die Spur im Fenster „Canvas“ nach oben.
4 Fügen Sie in der Mitte der Spur einen Kontrollpunkt ein, indem Sie bei gedrückter Taste
„ctrl“ in die Spurlinie im Fenster „Canvas“ klicken. Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in
den Kontrollpunkt und wählen Sie „Kurvenende hinzufügen“.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren 129


Belassen Sie die linke Spurhälfte in etwa derselben Position und erstellen Sie einen kur-
venförmigen Pfad, der von diesem Punkt im Uhrzeigersinn einen Bogen nach unten und
wieder hoch beschreibt. Dazu werden nur wenige zusätzliche Kontrollpunkte benötigt.
Weitere Informationen zum Erstellen kurvenförmiger Spuren finden Sie in Kapitel 4
„Arbeiten mit Spuren“ auf Seite 49.

5 Fügen Sie der Spur einen neuen Effekt hinzu.


6 Wählen Sie den letzten Keyframe des Effekts aus.
7 Fügen Sie im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ den Parameter „Verschieben“
zum Stapel „Aktive Parameter“ hinzu. Wählen Sie den Parameter „Verschieben“ durch
Doppelklicken aus und setzen Sie den Wert auf 100 (dieser Prozentwert beschreibt die
Länge der Spur).
Wenn Sie dem letzten Keyframe den Wert für das Verschieben zuweisen, wird der erste
Keyframe auf den Wert „0“ zurückgesetzt.

130 Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren


8 Setzen Sie im letzten Keyframe den Parameter „Größe“ auf „0“.

Fügen Sie über das Einblendmenü „Parameter“


und die Taste “+“ weitere Parameter hinzu.

Ändern Sie Parameterwerte, indem Sie einen aktiven


Parameter durch Doppelklicken auswählen.

9 Setzen Sie im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ den Wert „Sequenz“
auf „10“ und wählen Sie „Von rechts“ aus dem Einblendmenü „Start“ aus.
10 Passen Sie den Verschiebungswert im letzten Keyframe an, um die gewünschte Darstel-
lung zu erzielen. Dieser kann je nach der Länge der Spur und dem darin verschobenen
Text unterschiedlich sein.

Der Text wird in einem spiralförmigen Verlauf angezeigt.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren 131


Kreative Verwendung von Sonderzeichen
Symbole und andere Sonderzeichen sind u. U. sehr nützliche und praktische Elemente
für die Titelerstellung. Da diese Zeichen vektorbasierte Formen besitzen, haben sie eine
geringe Dateigröße und keine Obergrenze für ihre Größe im Fenster „Canvas“. Darüber
hinaus ist der Zugriff auf sie sehr einfach.

In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie das Fenster „Canvas“ mit einem Muster von
Feldern ausfüllen können, die nach dem Zufallsprinzip ihre Farbe ändern und ausge-
blendet werden, wodurch eine Nachricht oder ein Bild zum Vorschein kommt, die
bzw. das dahinter liegt.
1 Öffnen Sie ein neues LiveType Projekt und klicken Sie in einen Bereich für die Texteingabe.
2 Öffnen Sie die Zeichenpalette.
 Wenn die Zeichenpalette in Ihren Mac OS X Systemeinstellungen aktiviert ist, wird
sie rechts im Menü „LiveType“ als kleines Symbol angezeigt.
 Öffnen Sie zum Aktivieren der Zeichenpalette die Systemeinstellungen und klicken
Sie in „Landeseinstellungen“. Klicken Sie in die Taste „Tastaturmenü“ und wählen Sie
„Zeichenpalette“.

Aktivieren Sie die


Zeichenpalette in Ihren
Systemeinstellungen.

 Alternativ können Sie in LiveType bei gedrückter Taste „ctrl“ in eines der Textein-
gabefelder des Fensters „Informationen“ klicken und anschließend „Schrift“ >
„Schriften einblenden“ aus dem Kontextmenü auswählen. Das Fenster „Schrift“
wird angezeigt. Wählen Sie „Zeichen“ aus dem Einblendmenü „Extras“ unten links
im Fenster „Schrift“ aus.

132 Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren


3 Wählen Sie ein quadratisches Zeichen in Volltonfarbe und klicken Sie in „Einfügen“, um
das Zeichen zum Texteingabefeld hinzuzufügen. Fügen Sie drei Zeilen mit jeweils vier
Feldern in die Textspur ein.

4 Passen Sie die Parameter „Größe“, „Unterschneidung“ und „Zeilenabstand“ im Bereich


„Text“ des Fensters „Informationen“ an, um eine Fläche mit gleichmäßig voneinander
abgesetzten Quadraten zu erstellen.

5 Deaktivieren Sie im Bereich „Stil“ den Schatten und fügen Sie eine weiße Kontur hinzu,
die so stark ist, dass die einzelnen Quadrate einander berühren und den Hintergrund
im Fenster „Canvas“ verdecken.
6 Fügen Sie einen neuen Effekt hinzu und setzen Sie die Dauer der Spur und des Effekts
im Fenster „Timeline“ jeweils auf „1 Sekunde“.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren 133


7 Markieren Sie den ersten Keyframe des Effekts und wählen Sie im Bereich „Attribute“ des
Fensters „Informationen“ eine Bildzeichenfarbe aus. Ändern Sie die Farbe des letzten
Keyframes. Setzen Sie die Abspielposition auf verschiedene Punkte dazwischen und
ändern Sie jedes Mal die Farbe.
Wenn Sie einen Effektparameter ändern, ohne dass sich die Abspielposition in einem
Keyframe befindet, wird an der aktuellen Abspielposition automatisch ein neuer
Keyframe in den Effekt eingefügt. Dieser Schritt zeigt, wie durch das automatische
Einfügen von Keyframes Zeit gespart werden kann.

Erster Keyframe Letzter Keyframe

8 Setzen Sie die Deckkraft der Bildzeichen im letzten Keyframe auf „0“, sodass die Quadrate
am Ende ausgeblendet werden.
9 Setzen Sie die Einstellung „Zufall“ im Bereich „Zeitverhalten“ auf „15“.

10 Fügen Sie hinter den Quadraten Text oder ein anderes Element hinzu, der bzw. das
beim Ausblenden der Quadrate allmählich sichtbar wird.

134 Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren


LiveFonts und Ebenen
Einige im Lieferumfang von LiveType enthaltene LiveFonts sind für die Verwendung
in Kombination mit anderen Zeichensätzen gedacht. Einer davon ist der Zeichensatz
Nitro, der einem Text den Anschein gibt, als würde er explodieren. In den nachfolgen-
den Schritten wird die effiziente Verwendung solcher Zeichensätze beschrieben.

Hinweis: Die Datendatei von Nitro muss installiert sein, um dieses Beispiel nachvoll-
ziehen zu können. Weitere Informationen zum Installieren von LiveType Medien finden
Sie im Abschnitt „Verwalten von LiveType Mediendateien“ auf Seite 31.
1 Erstellen Sie eine Textspur und wenden Sie einen Systemzeichensatz an, den Sie wunsch-
gemäß formatiert haben.
2 Wählen Sie „Spur“ > „Spur duplizieren“ aus, um direkt über der Originalspur eine Kopie
derselben zu erstellen.
3 Verknüpfen Sie die beiden Spuren im Fenster „Timeline“ mit den Gruppierungstasten.
4 Wählen Sie die Spur 1 aus und wenden Sie den LiveFont Zeichensatz „Nitro“ an.
5 Deaktivieren Sie im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“ den Schatten für Spur 1.
6 Setzen Sie im Bereich „Zeitverhalten“ die Sequenz auf „5%“ und verkürzen Sie die Dauer
der Spur, indem Sie entweder das Spurende im Fenster „Timeline“ bewegen oder den
Parameter „Geschwindigkeit“ im Bereich „Zeitverhalten“ anpassen.
7 Wenden Sie den Effekt „Ausblenden“ auf die zweite Spur an, da Sie die Buchstaben
nach der Explosion verschwinden lassen wollen.

Der Trick besteht darin, dass die Buchstaben direkt bei der Explosion ausgeblendet
werden sollen. Da sie nacheinander explodieren, müssen Sie das Zeitverhalten der
Sequenzmarkierungen der beiden Spuren aneinander angleichen.

Gleichen Sie die Sequenzmarkierungen des LiveFont Zeichensatzes


„Nitro“ und des Effekts „Ausblenden“ aneinander an.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren 135


8 Passen Sie mithilfe der Sequenzmarkierungen im Fenster „Timeline“ die Geschwindig-
keit des Effekts „Ausblenden“ so an, dass sich die Sequenzmarkierungen der Effekte in
Spur 1 und 2 synchron verhalten.

Die Kombination aus der obersten Textebene mit


dem LiveFont „Nitro“ und das Ausblenden des
darunter liegenden Texts erweckt den Anschein,
als würden die Buchstaben von links nach
rechts explodieren.

Erstellen von Rolltexten


Mithilfe von Effekten für horizontale und vertikale Rolltexte können Sie Vor- und
Abspanntexte erstellen oder Textzeilen wie bei einem Börsenticker über den Bild-
schirm laufen lassen. Diese beiden Effektarten verwenden den Parameter „Canvas-
Versatz“, um vertikale und horizontale Bewegungspfade zu erstellen, die lang genug
sind, damit der Text in das Fenster „Canvas“ und auf der gegenüberliegenden Seite
komplett wieder herausbewegt wird.

Der Wert für den Versatz, mit dem die Länge des Bewegungspfads definiert wird,
basiert auf der Länge des Elements, das über den Bildschirm bewegt werden soll.
Daher empfiehlt es sich, den Text einzugeben und zu formatieren, bevor Sie den
Effekt anwenden. Auf diese Weise müssen Sie den Startpunkt des Elements nicht
mehrfach neu positionieren.

136 Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren


Hinweis: Vom Design-Standpunkt aus gesehen, sind System-Zeichensätze für horizon-
tale und vertikale Rolltexte besser geeignet als LiveFont Schriften. Wenn Sie trotzdem
eine LiveFont Schrift als Rolltext über den Bildschirm bewegen möchten, müssen Sie
die Zeitparameter der Schrift bearbeiten. Dazu gehören auch die Optionen für „Erstes
Bild halten“ und „Letztes Bild halten“ im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informa-
tionen“. Nur so lassen sich die Animationen der LiveFont Schriften mit der horizontalen
und vertikalen Bewegung koordinieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen horizontalen Rolltext zu erstellen:


1 Geben Sie mehrere Textzeilen auf einer neuen Spur ein. Verwenden Sie den Zeilen-
schalter, um Zeilenumbrüche im Textfeld einzufügen.
2 Formatieren Sie den Text und achten Sie dabei auf alle Parameter, mit denen die Breite
der Textzeilen beeinflusst wird – Schrift, Größe, Zeilenabstand usw.
3 Wenden Sie den Effekt aus der Kategorie für die horizontalen und vertikalen Rolltexte
im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht an.
4 Passen Sie die Geschwindigkeit des Effekts an, die jetzt in der Drahtmodellvorschau zu
sehen ist. Bewegen Sie dazu die rechte Kante des Effektbalkens im Fenster „Timeline“
oder ändern Sie die Geschwindigkeitseinstellung im Bereich „Zeitverhalten“ des
Fensters „Informationen“.
5 Bewegen Sie die rechte Kante der Spur im Fenster „Timeline“ so, dass sie mit der Dauer
des Effekts übereinstimmt.
6 Bewegen Sie den Text an die gewünschte Startposition.
a Stellen Sie sicher, dass sich die Abspielposition über dem ersten Bild in der Timeline
befindet.
b Legen Sie die Vergrößerung im Fenster „Canvas“ auf 25 Prozent fest, um die äußeren
Ränder der Anzeigefläche sehen zu können.
c Bewegen Sie die Spur im Fenster „Canvas“, um den Startpunkt des Abspanntextes
festzulegen. (Text, der sich außerhalb der Anzeigefläche befindet, wird durch blaue
Auswahlrechtecke gekennzeichnet.) Drücken Sie die Umschalttaste, während Sie
die Textspur bewegen, um die horizontale Position der Spur beizubehalten.
Wenn Sie beispielsweise den Effekt verwenden, mit dem der Text horizontal nach
oben bewegt wird, empfiehlt es sich, den Startpunkt der ersten Textzeile direkt
unter der unteren Ecke der Anzeigefläche festzulegen.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren 137


Gehen Sie wie folgt vor, um den Abspanntext als „Börsenticker“ vertikal über den
Bildschirm laufen zu lassen:
1 Geben Sie Text auf einer neuen Spur ein. Üblicherweise sind dies einige Wörter oder
ein einzeiliger Satz.
2 Formatieren Sie den Text und achten Sie dabei auf alle Parameter, mit denen die Breite
der Textzeilen beeinflusst wird – Schrift, Größe, Zeilenabstand usw.
3 Wenden Sie einen Effekt für vertikalen Rolltext aus der Kategorie „Horizontale & vertikale
Rolltexte“ im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht an.
4 Passen Sie die Geschwindigkeit des Effekts an, die jetzt in der Drahtmodellvorschau zu
sehen ist. Bewegen Sie dazu die rechte Kante des Effektbalkens im Fenster „Timeline“
oder ändern Sie die Geschwindigkeitseinstellung im Bereich „Zeitverhalten“ des
Fensters „Informationen“.
5 Bewegen Sie die rechte Kante der Spur im Fenster „Timeline“ so, dass sie mit der Dauer
des Effekts übereinstimmt.
6 Positionieren Sie die Abspielposition über dem ersten Bild und bewegen Sie die Spur
in der Anzeigefläche, um die Startposition wunschgemäß anzupassen.

138 Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren


Fehlerbeseitigung und Informa-
A

Anhang
A

tionen zur Kundenunterstützung

Wenn Sie beim Arbeiten mit LiveType ein Problem feststellen, gibt es zusätzlich zu
den Informationen in diesem Abschnitt verschiedene Ressourcen, die eine Lösung
bieten können.
 Dieser Anhang: In diesem Anhang finden Sie Informationen und Tipps zur Fehler-
beseitigung.
 Aktuelle Informationen: Auf dieser Seite mit den aktuellen Informationen im LiveType
Menü „Hilfe“ finden Sie brandaktuelle Informationen, die aus Zeitgründen nicht mehr
in das Handbuch aufgenommen werden konnten. Es empfiehlt sich, diese Seite direkt
nach der Installation von LiveType zu lesen.
 AppleCare Knowledge Base: Der AppleCare Support verwaltet eine Datenbank mit
bekannten Support-Problemen und Lösungsmöglichkeiten, die von allgemeinem
Interesse sind. Diese Datenbank wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert, um
Informationen zu neuen Problemen sofort nach deren Auftreten bereitzustellen.
Es handelt sich hierbei um eine ausgezeichnete, kostenlose Ressource für LiveType
Benutzer. Sie finden die AppleCare Knowledge Base auf der AppleCare Support
Web-Seite unter der Adresse http://www.apple.com/de/support.
 AppleCare Support: Für LiveType Kunden steht eine Fülle von Support-Optionen bereit.
Weitere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation Apple Professional Soft-
ware Service & Support, die Sie mit Ihrer Final Cut Pro Dokumentation erhalten haben.

Häufig gestellte Fragen


Bestimmte Zeichensätze scheinen im Vorschaufilm zu wackeln.
 LiveType verwendet eine kleine Beispieldatei, um einen Vorschaufilm in geringer
Qualität zu erzeugen. Daher kommt es vor, dass in manchen Bildern Pixeldaten feh-
len, die für eine realistische Bewegung sorgen. Erhöhen Sie im Dialogfenster „Projekt-
einstellungen“ die Qualitätseinstellungen, um realistische Ergebnisse zu erzielen.

Bei meinen Bildern sind die einzelnen Pixel sichtbar.


 Beim Rendern einer Vorschau wird Ihr Film mit niedriger Auflösung angezeigt und
erscheint etwas grobkörnig. Derselbe Effekt kann auftreten, wenn Sie die Größe
Ihrer Elemente über Ihre Originalgröße hinaus vergrößern.

139
LiveType kann nicht mehr geöffnet werden.
 Möglicherweise haben Sie Standardeinstellungen gesichert, die das Öffnen von
LiveType verhindern. Versuchen Sie, folgende Datei mit Ihren Standardeinstellungen
zu löschen: <Benutzer>/Library/Preferences/LiveType Pro Defaults.dat. Ihre Konfigu-
ration kehrt zu den ursprünglichen LiveType Einstellungen zurück. Sie erzielen damit
im Grunde denselben Effekt wie durch die Auswahl von „LiveType“ > „Einstellungen“
> „Einstellungen löschen“ innerhalb des Programms.

Die Bewegung auf meinem PAL-Monitor ist ungleichmäßig.


 Verwenden Sie die Halbbildoption, um eine möglichst gleichmäßige Bewegung
zu erzielen.

Wenn ich Titel in meinem nichtlinearen Editor (NLE) oder Compositing-Programm


öffne, werden die Zeichen gequetscht oder im falschen Verhältnis angezeigt.
 Vergewissern Sie sich, das die Projekteinstellungen in LiveType der bzw. dem von Ihrem
NLE verwendeten Größe und Seitenverhältnis entsprechen. Einige NLEs benötigen die
korrekte Bildgröße, auch wenn der Titel nicht das ganze Bild verwendet. Quadratische
Pixel haben den Wert „1“, NTSC-Pixel den Wert „.9“.

Ein Keyframe ist am Anfang oder am Ende eines Effekts „steckengeblieben“, und
ich kann ihn weder auswählen, noch bewegen oder löschen.
 Vergrößern Sie die Anzeige im Fenster „Timeline“ und versuchen Sie, den Keyframe
auszuwählen und vom Anfang oder Ende des Effekts wegzubewegen.
Der Keyframe am Anfang bzw. am Ende kann nicht gelöscht werden. Es ist daher
möglich, einen internen Keyframe ganz an das Ende des Effekts zu verschieben,
sodass er – unabhängig von der Vergrößerung im Fenster „Timeline“ – nicht bewegt
werden kann.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen überdeckten Keyframe auszuwählen:
1 Wählen Sie den Anfangs- oder End-Keyframe aus, der den anderen Keyframe überdeckt.
2 Wählen Sie „Darstellung“ > „Gehe zu“ > „Nächster Keyframe“ (oder „Vorheriger Keyframe“),
um den verdeckten Keyframe auszuwählen.
3 Wählen Sie „Ausschneiden“ aus dem Menü „Bearbeiten“ aus.
4 Bewegen Sie die Abspielposition und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einsetzen“.

Wenn ich einen Effekt mit einer Glüh- oder Schattenänderung anwende, kann ich
keine Veränderung in der Drahtmodellvorschau in Echtzeit des Fensters „Informa-
tionen“ erkennen.
 Die Felder in der Drahtmodell-Vorschau zeigen die grobe Form der Bildzeichen an und
können durch Stileinstellungen nicht geändert werden. Andere Vorschauoptionen wie
eine Arbeitsspeicher-Vorschau oder ein Vorschaufilm zeigen Schatten und Glühen an.

140 Anhang A Fehlerbeseitigung und Informationen zur Kundenunterstützung


Wenn ich bestimmte Attribute einer Spur ändere, scheinen sie keinerlei Effekte
zu besitzen.
 Da Effektparameter Spurparameter überschreiben, versuchen Sie möglicherweise
gerade, einen Parameter anzupassen, der überschrieben wird. Deaktivieren Sie die
Effekte, die dieser Spur zugeordnet sind, um zu sehen, ob die Attribute wieder aktiv
werden. In diesem Fall besteht die Lösung darin, die Effektparameter zu ändern.

Ich kann ein Element oder Zeichen nicht auswählen.


 Vergewissern Sie sich, dass die Option „Position schützen“ im Menü „Anordnung“
deaktiviert ist. Wenn Sie eine Struktur oder einen Hintergrundfilm hinzufügen, wird
diese(r) standardmäßig geschützt.
 Möglicherweise klicken Sie auch gerade in ein Element, das das gesamte Fenster
„Canvas“ ausfüllt. Zoomen Sie aus, bis der Rand des Fensters „Canvas“ angezeigt
wird und Sie das Auswahlrechteck des Elements sehen können.
 Denken Sie auch an die Reihenfolge der Ebenen, wenn Sie im Fenster „Canvas“ ein
Element auswählen wollen. Wenn ein Element der Auswahl ein anderes überlagert,
wählen Sie im Fenster „Timeline“ die darunter liegende Spur aus und heben Sie die
Bildzeichen in einem der Texteingabefelder des Fensters „Informationen“ hervor.

Ich wähle ständig ungewollt ein Element, Bild oder einen Film aus, das/den ich
auf einer Spur als Hintergrundbild erstellt habe.
 Wählen Sie „Anordnung“ > „Position schützen“, um die Auswahl des Elements
zu verhindern.

Wenn sich im Fenster „Canvas“ viele Elemente befinden, wird das Programm langsam.
 In Kapitel 8 „Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungs-
films“ auf Seite 115 finden Sie Informationen zur Optimierung der Vorschauleistung.

Apple Web-Site für Entwickler von Profi-Programmen


Die Web-Site der Apple Developer Connection umfasst die Seite „Apple Applications“.
Diese Web-Site ist für alle Entwickler konzipiert, die Inhalte oder Erweiterungen profes-
sioneller Programme erstellen. Auf dieser Seite finden Entwickler neueste technische
Informationen und Ressourcen wie Entwicklerdokumentation, Artikel zu speziellen
Themen und SDKs. Entwickler können sich auch für die neue Mailing-Liste „Pro Apps
Developer“ registrieren. Die URL-Adresse lautet:
http://developer.apple.com/appleapplications.

Anhang A Fehlerbeseitigung und Informationen zur Kundenunterstützung 141


Tipps für Anrufe beim AppleCare Support
Zum Lieferumfang Ihres LiveType Pakets gehört Dokumentation zu den Support-
Optionen, die Apple anbietet. Abhängig von Ihren Anforderungen stehen verschie-
dene Support-Stufen zur Verfügung.

Hinweis: In einigen Situationen benötigen die AppleCare Mitarbeiter u. U. Informationen


über Ihren Computer und über die Konfiguration des jeweiligen Programms. Durch Aus-
wahl von „Hilfe“ > „Support-Profil erstellen“ wird eine Datei erstellt, die alle erforderlichen
Informationen enthält und die per E-Mail an AppleCare gesendet werden kann. Verwen-
den Sie diese Option bitte nur dann, wenn ein AppleCare Mitarbeiter Sie dazu auffordert.

Halten Sie die folgenden Informationen bereit, ganz gleich, welches Problem Sie dem
Mitarbeiter des AppleCare Support mitteilen wollen. Je mehr dieser Informationen Sie
den Support-Mitarbeitern geben können, desto schneller kann Ihr Problem behoben
werden.
 Die Support-ID-Nummer, die Sie mit Final Cut Pro erhalten haben. Diese Nummer ist
nicht mit der Seriennummer der Software identisch, die Sie für die Aktivierung Ihrer
LiveType Kopie benötigen.
 Die Version des installierten Mac OS X Betriebssystems. Sie finden diese Information,
wenn Sie im Menü „Apple“ den Eintrag „Über diesen Mac“ auswählen.
 Die von Ihnen installierte Version von LiveType, ggf. mit Aktualisierungen. Sie können
die Versionsnummer durch Auswahl von „LiveType“ > „Über LiveType“ anzeigen.
 Das verwendete Computermodell.
 Die Größe des in Ihrem Computer installierten Arbeitsspeichers und der für LiveType
verfügbare Anteil. Sie finden den Wert für den installierten Arbeitsspeicher, wenn Sie
im Finder im Menü „Apple“ den Eintrag „Über diesen Mac“ auswählen.
 Welche Drittanbieterhardware ist an Ihrem Computer angeschlossen oder im Com-
puter installiert und wer sind die Hersteller? Notieren Sie sich die Angaben zu Fest-
platten, Videokarten usw.
 Welche Drittanbieter-Plug-Ins oder andere Software sind neben LiveType installiert?

Der AppleCare Support ist online unter der folgenden Adresse erreichbar:
http://www.apple.com/de/support/livetype/index.html

142 Anhang A Fehlerbeseitigung und Informationen zur Kundenunterstützung


Erstellen und Bearbeiten von
B

Anhang
B

EffectScript Skripts

Effekte in LiveType basieren auf der EffectScript Sprache. Effekte bestehen aus einer
reinen Textdatei und einem zugehörigen QuickTime Film, der in der Medienübersicht
und auf der LiveType Benutzeroberfläche angezeigt wird.

Ein EffectScript Skript enthält in jeder Zeile einen Befehl und nachfolgend eine Gruppe
von Befehlsargumenten. Tabulatoren und Leerzeichen werden übersprungen. In jedem
Befehl kann nach zwei Bindestrichen (--) ein Kommentar eingefügt werden. Die Kom-
mentare werden vom EffectScript Interpreter ignoriert.

Kopfzeile
In der Kopfzeile eines EffectScript Skripts sollten folgende Befehle angezeigt werden.

EffectScript 1.0
 Verwenden Sie 1.0. als Versionsnummer des EffectScript Skripts.

Name „Effektname“
 Geben Sie dem Effekt einen Namen. Anstelle der Anführungszeichen können Sie
ein beliebiges Begrenzungszeichen außer Leerzeichen wählen (“, ', / usw.).

Desc „Beschreibung“
 Beschreiben Sie den Effekt. Die Beschreibung kann eine lange Zeichenfolge sein.
Bei der Anzeige wird die Textzeile ggf. umbrochen.

Standardzeitverhalten
Nach der Kopfzeile sollten in einem EffectScript Skript Standardeinstellungen für das
Zeitverhalten festgelegt werden.

DefOffset a b c
 a ist ein numerischer Wert.
 b ist ein Prozentwert für Sekunden oder Bilder.
 c steht für Start oder Ende.

143
DefReverse a
 a ist „0“ für vorwärts oder „1“ für rückwärts.
DefSequence a b c
 a ist „0“ für „Aus“ oder „1“ für „Ein“.
 b ist ein numerischer Prozentwert und kann eine Fließkommazahl sein.
 c ist „L“ für links zuerst oder „R“ für rechts zuerst.
DefRandStart a b c
 a ist „0“ für „Aus“ oder „1“ für „Ein“.
 b ist ein numerischer Wert und kann eine Fließkommazahl sein.
 c ist ein Prozentwert für Sekunden oder Bilder.
DefLoop a
 a ist ein numerischer Wert und muss eine Ganzzahl sein. (Verwenden Sie für eine
Endlosschleife eine hohe Zahl wie 9999.)
DefSpeed a
 a ist ein numerischer Prozentwert und kann eine Fließkommazahl sein.

Keyframes
Nach der Kopfzeile definiert ein EffectScript Skript eine Anzahl von Keyframes. Ein
Keyframe beginnt mit einem Befehl „Time“:
Time t
 t steht für die Zeit des Keyframes in Sekunden.
Auf jeden Befehl „Time“ folgen Parameterbefehle. Hier ein Beispiel für einen Keyframe:
Time 0.0
Scale 50
Track -50

Bei diesem Keyframe werden bei 0 Sekunden alle Bildzeichen um 50% skaliert und die
Unterschneidung wird um 50% reduziert.
Der erste Keyframe muss die Zeiteinstellung „0.0“ besitzen und von mindestens einem
weiteren Keyframe gefolgt werden. Alle Keyframes müssen in der richtigen Reihenfolge
aufgelistet werden. Alle Keyframes in einem Effekt sollten übereinstimmende Parameter-
befehle besitzen.
Die folgenden Parameterbefehle sind in einem Keyframe gültig:
Accelerate n
 n ist ein Prozentwert für die Beschleunigung. Dieser Wert beeinflusst die Interpolie-
rung aller anderen Parameterwerte der Keyframes zwischen dem aktuellen und den
nachfolgenden Keyframes. „0“ steht für keinerlei Beschleunigung, 100% für Beschleu-
nigung, -100% für Verlangsamung.

144 Anhang B Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts


Blur x [y]
 x steht für den Radius beim Weichzeichnen in Pixel. Wenn y festgelegt ist, unterschei-
den sich die Werte für das horizontale und vertikale Weichzeichnen.

CanvasOffset x y
 x und y bestimmen den horizontalen und vertikalen Versatz in Prozent der Abmessun-
gen des Fensters „Canvas“.

Dieser Parameter wird für Effekte zum Blättern und Verschieben verwendet.
Color r g b [n]
 r, g und b sind Farbwerte in [0..255].
 n ist optional und steht für die Deckkraft in Prozent.

DoExtrude x
 x ist „0“ für keine Extrudierung, „1“ für Extrudierung.

DoGlow n
 n ist „0“ für „Nein“ oder „1“ für „Ja“.

DoShadow n
 n ist „0“ für „Nein“ oder „1“ für „Ja“.

ExtrudeDirection n
 n ist ein Winkel in Grad, „0“ für oben, „90“ für rechts usw.

ExtrudeLength n
 n ist die Länge der Extrudierung in Pixel.

ExtrudeColor r g b
 r, g und b sind die Farben der Extrudierung in [0..255].

ExtrudeOutline n
 n ist „0“ für keine Kontur und „1“ für eine Kontur um die Extrudierung.

GlowBlur n
 n steht für den Glühradius beim Weichzeichnen in Pixel.

GlowColor r g b
 r, g und b sind die Farben des Glühens in [0..255].

GlowLayer n
 n ist „0“ für „nach allen Elementen“, „1“ für „nach der Spur“, „2“ für „vorne“ und 3 für
„vorne mit Stanzmaske in Bildzeichen“.

GlowOffset x y
 x und y stehen für den Versatz beim Glühen in Pixel.

Anhang B Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts 145


GlowOpacity n
 n steht für die Deckkraft beim Glühen in Prozent.

GlowScale x y
 x und y stehen für die Skalierung beim Glühen in Prozent.

GlowWarp x1 y1 x2 y2 x3 y3 x4 y4
 x und y stehen paarweise für die vier Verformungspunkte.

HideChar n
 n ist „0“ zum Anzeigen des Bildzeichens zusätzlich zu den Lichteffekten (Kontur,
Schatten, Glühen, Extrudieren) oder „1“ zum Ausblenden.

HSL h s l
 h steht für die Anpassung des Farbtonwinkels in Grad, „0“ bedeutet keine Änderung.
 s steht für die Anpassung der Sättigung in Prozent, „0“ bedeutet keine Änderung.
 l steht für die Anpassung der Helligkeit in Prozent, „0“ bedeutet keine Änderung.

Leading n
 n ist ein Prozentwert zum Anpassen der Position der nächsten Zeile auf der Spur.
(Mit „0“ wird z. B. die nächste Zeile über die vorhandene gesetzt, bei „100“ bleibt
sie unverändert und bei „200“ wird sie verdoppelt.)

Matte n
 n ist „0“ für „Aus“ oder „1“ für „Ein“.

Offset x y
 x und y stehen für den horizontalen und vertikalen Versatz in Pixel.

Opacity n
 n steht für die Deckkraft in Prozent. Dies wird durch die Deckkraft des Bild-
zeichens verstärkt.

Outline n
 n steht für die Pixelbreite der Kontur.

Rotate n
 n steht für den Drehwinkel im Uhrzeigersinn in Grad.

Scale x y
 x und y sind die Werte für die horizontale und vertikale Skalierung in Prozent.
Die Skalierung erfolgt über den Drehpunkt des Bildzeichens.

SetOutlineColor r g b
 r, g und b sind die Farben der Kontur in [0..255].

146 Anhang B Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts


SetOutlineBlur n
 n ist eine Anzahl von Pixeln.

SetOutlineOnly n
 n ist „0“ für „Nein“ oder „1“ für „Ja“.

SetOutlineWarp x1 y1 x2 y2 x3 y3 x4 y4
 x und y stehen paarweise für die vier Verformungspunkte.

ShadBlur n
 n steht für den Schattenradius für das Weichzeichnen in Pixel.

ShadColor r g b
 r, g und b sind die Farben des Schattens in [0..255].

ShadLayer n
 n ist „0“ für „nach allen Elementen“, „1“ für „nach der Spur“, „2“ für „vorne“ und 3 für
„vorne mit Stanzmaske in Bildzeichen“.

ShadOffset x y
 x und y stehen für den Versatz bei Schatten in Pixel.

ShadOpacity n
 n steht für die Deckkraft des Schattens in Prozent.

ShadScale x y
 x und y stehen für die Skalierung bei Schatten in Prozent.

ShadWarp x1 y1 x2 y2 x3 y3 x4 y4
 x und y stehen paarweise für die vier Verformungspunkte.

Size n
 n steht für die Änderung der Bildzeichengröße in Prozent. Dieser Wert wirkt sich
nicht nur auf die Größe des Bildzeichens aus, sondern auch auf den Zeilenabstand
und die Unterschneidung, die auf der Größe basieren. Die Größe eines Bildzeichens
wird um dessen Mittelpunkt auf der Grundlinie herum geändert.

Slide n
 n steht für den Wert in Prozent der Spurlänge, um den ein Element auf seiner Spur
verschoben wird.

Tracking n
 n ist ein Prozentwert zum Anpassen der Position des nächsten Bildzeichens (Mit „0“
wird z. B. das nächste Bildzeichen über das vorhandene gesetzt, bei „100“ bleibt es
unverändert und bei „200“ wird es verdoppelt).

Anhang B Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts 147


Beispiele für EffectScript Skripte
Sie können ein EffectScript Skript anzeigen, indem Sie einfach eine der Effektdateien
öffnen, die sich im Ordner „
/Library/Application Support/LiveType/Effects“ auf Ihrer Festplatte befinden. Nach-
stehend finden Sie einige einfache EffectScript Skripte:

Einzoomen
EffectScript 1.0
--------------------------------------------------------------------
-- Beispiel "Einzoomen"
Name "Einzoomen"
Desc "Alle Bildzeichen vom Ankerpunkt linear von Null nach Normal einzoomen.
Gleichzeitig das Kerning von Null auf Normal erhöhen."
DefOffset 0 % Start
DefSequence 0 0 L
DefRandStart 0 0 %
DefLoop 1
DefSpeed 100

Time 0.0
Tracking -100 -- -100% Unterschneidung, also keine Unterschneidung.
Scale 0 0 -- 0% Skalierung
Time 2.0
Tracking 0 -- 0% Unterschneidung, also normal.
Scale 100 100 -- 100% Skalierung.
--------------------------------------------------------------------

Auszoomen
EffectScript 1.0
--------------------------------------------------------------------
-- Beispiel "Auszoomen"
Name "Auszoomen"
Desc "Alle Bildzeichen vom Ankerpunkt linear von Normal nach Null auszoomen.
Gleichzeitig das Kerning von Normal auf Null verringern."

DefOffset 0 % End
DefSequence 0 0 L
DefRandStart 0 0 %
DefLoop 1
DefSpeed 105

Time 0.0
Tracking 0
Scale 100 100
Time 2.0
Tracking -100
Scale 0 0
--------------------------------------------------------------------

148 Anhang B Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts


Eingefärbtes Drehen
EffectScript 1.0
--------------------------------------------------------------------
-- Beispiel "Eingefärbtes Drehen"
Name "Eingefärbtes Drehen"
Desc "Jedes Bildzeichen mit 1 Umdrehung/Sek. um den Ankerpunkt drehen.
Zum Spaß gleichzeitig probeweise die Farbe ändern."

DefOffset 0 % Start
DefSequence 0 0 L
DefRandStart 1 100 %
-- Großen Wert für loopCount beachten, damit die Schleife während der
gesamten Dauer ausgeführt wird.
DefLoop 9999
DefSpeed 100

Time 0
Color 255 0 0 -- Rot einfärben (R=255, G=0, B=0)
Rotate 0
Time 1
Color 0 255 0 -- Grün einfärben (R=0, G=255, B=0)
Rotate 120
Time 2
Color 0 0 255 -- Weichzeichnen einfärben (R=0, G=0, B=255)
Rotate 240
Time 3
Color 255 0 0 -- Rot einfärben (R=255, G=0, B=0)
Rotate 0
--------------------------------------------------------------------

Anhang B Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts 149


Glossar

Glossar
16:9 Ein Seitenverhältnis für Breitformat-Video. Das Verhältnis zwischen Breite und
Höhe des sichtbaren Bereichs des Videobilds, auch Seitenverhältnis genannt, beträgt
16:9 bzw. 1,78.

Alpha-Kanal Ein zusätzlicher Bildkanal zum Ablegen von Transparenzinformationen


beim Compositing. Oft werden 8Bit-Alpha-Kanäle verwendet, aber manche Programme
unterstützen auch 16Bit-Alpha-Kanäle. Nur bestimmte Formate wie PICT und der
QuickTime Codec „Animation“ unterstützen Alpha-Kanäle.

AVI Abkürzung für Audio-Video Interleaved, das Microsoft Standardformat für digitales
Videomaterial.

Bezier-Aktivpunkte Aktivpunkte, mit denen die Kurve des Liniensegments zwischen


dem Aktivpunkt und dem nächsten Punkt in zwei Richtungen gesteuert oder beein-
flusst wird. Je weiter der Richtungsaktivpunkt von seiner Ausgangsposition weggezo-
gen wird, desto stärker wird das entsprechende Liniensegment gekrümmt. Richtungs-
aktivpunkte werden bei gedrückter Maustaste bewegt.

Bildzeichen Einzelnes Zeichen in einer Spur. Ein Bildzeichen bezieht sich oft auf einen
Buchstaben oder ein Symbol. In LiveType können aber auch Objekte, Strukturen oder
importierte Elemente als Bildzeichen bezeichnet werden.

Bin In Final Cut Pro das Fenster, in dem Ihre Clips, Übergänge, Effekte und Generato-
ren enthalten sind. In einem Bin können Sie all diese Elemente verwalten, sortieren,
Kommentare hinzufügen, Objekte umbenennen, etc.

Breitbildformat Das Breitbildformat ist ein Aufnahme- und Projektionsverfahren für


Kinofilme. Das Originalmaterial wird nicht abgeschnitten, weil das Seitenverhältnis 4:3
beträgt. Seit der Einführung hoch auflösenden Videos wird Breitbildformat für 16:9-
Videos zunehmend beliebter.

151
Canvas Eines der vier Hauptfenster der LiveType Benutzeroberfläche, in dem Sie
Text und Objekte positionieren, Bewegungspfade erstellen und die Ergebnisse Ihrer
Arbeit anzeigen.

CMYK Abkürzung für Cyan Magenta Yellow Black. Gebräuchlicher Farbraum für Bilder,
die mit vierfarbiger Tinte auf Offset-Druckmaschinen gedruckt werden.

Codec Abkürzung für compressor/decompressor. Eine Softwarekomponente zum Kon-


vertieren von Video- oder Audiomaterial zwischen seiner nicht komprimierten Form
und der komprimierten Form, in der es gesichert wird. Sorenson Video und Cinepak
sind gebräuchliche QuickTime Video-Codecs. Wird auch als Kompressor bezeichnet.

Compositing Kombinieren von zwei oder mehreren Video- oder elektronischen


Bildern zu einem einzigen Bild. Auch Bezeichnung für die Erzeugung verschiedener
Videoeffekte.

Dauer Die Zeitspanne, in der eine Spur oder ein Effekt im Fenster „Timeline“ abläuft.

Dekomprimierung Erstellen eines anzeigbaren Bilds für die Wiedergabe aus einer
komprimierten Video-, Grafik- oder Audiodatei.

Digital Bezeichnung für Daten, die als Ziffernfolge (aus den Ziffern Eins und Null)
gespeichert oder übertragen werden. Meist binäre Daten, die durch elektronische oder
elektromagnetische Signale dargestellt werden. QuickTime Filmdateien sind digital.

Digitales Video Aufzeichnung, Bearbeitung und Sicherung von Videomaterial mithilfe


eines digitalen Formats wie QuickTime. Ein digitaler Videocamcorder beispielsweise ist
eine Videokamera, die Bilder auf einem digitalen Medium (z. B. DV) aufnimmt und spei-
chert. Videomaterial kann auf einfache Weise importiert werden.

Drahtmodell Der einfachste Vorschaumodus in LiveType, bei dem Zeichen und


Objekte als Auswahlrechtecke dargestellt werden. Eine Drahtmodellvorschau hat den
Vorteil, dass sie sehr schnell gerendert wird und die Bewegung der Elemente anzeigt.

DVD Eine DVD ähnelt im Aussehen sehr einer CD-ROM oder Audio-CD, bietet aber
auf Grund von Sicherungsmethoden mit höherer Datendichte eine weitaus höhere
Kapazität.

Effekt In LiveType eine Gruppe von Attribut- und Zeitparametern, mit denen ein
Element animiert wird.

Element In LiveType alles, was in einer Spur platziert ist: ein einzelnes Zeichen, ein
Textblock in einer einzelnen Spur, ein Objekt, ein Film, eine Struktur oder ein Bild.

152 Glossar
FireWire Der Apple Markenname für den Standard IEEE 1394. FireWire ist eine schnelle
und vielseitige Schnittstelle zum Verbinden von DV-Kameras und Computern. FireWire
eignet sich sehr gut für Programme, die große Datenmengen verarbeiten, und kann
auch zum Anschluss von Festplatten, Scannern und anderen Arten von Peripherie-
geräten verwendet werden.

Halbbild Die Hälfte eines mit Zeilensprungverfahren erstellten Videobilds, das aus den
geradzahligen oder ungeradzahligen Abtastzeilen besteht. Bei NTSC-Video werden
jede Sechzigstel Sekunde abwechselnd Videohalbbilder übertragen, um das vom
Betrachter wahrgenommene Video mit 30 Bildern pro Sekunde zu erzeugen. Jedes
Bild enthält zwei Halbbilder, ein oberes und ein unteres.

Importieren Prozess, bei dem Dateien verschiedenen Typs in ein Projekt in LiveType
eingefügt werden. Importierte Dateien wurden normalerweise in einem anderen
Programm erstellt oder aufgezeichnet.

Informationen Eines der vier Hauptfenster der LiveType Oberfläche das zum Einfügen
von Text und zum Anwenden von Attributen, Stilen und Effektparametern auf Elemente
für die Titelerstellung verwendet wird.

Kanäle Dieser Begriff kann sich auf Farbkanäle oder Alpha-Kanäle beziehen. Farb-
und Transparenzinformationen für Video- und Grafikclips werden in einzelne Kanäle
aufgeteilt.

Keyframe Spezielle Markierung, die auf eine Wertänderung bei einem oder mehreren
Parametern in dem angewendeten Effekt hinweist. Wenn zwei Keyframes in LiveType
gesetzt werden, berechnet das Programm auf der Grundlage ihrer Werte einen naht-
losen Übergang.

Komprimierung Verkleinerung von Video-, Grafik- und Audiodateien durch Entfernen


redundanter oder weniger wichtiger Daten. Vgl. auch Codec.

LiveFont LiveFonts Zeichensätze sind 32Bit-Zeichensätze. Die meisten LiveFont


Zeichensätze sind computerbasierte Animationen. Sie können jedoch auch aus
Filmmaterial oder Standbildern bestehen.

LiveType Medien Der Sammelbegriff für LiveFonts, Strukturen und Objekte in LiveType,
die alle mit dem 32Bit-Format .afd für animierte Zeichensätze erstellt werden.

Glossar 153
Markierungen In Final Cut Pro beziehen sich Markierungen entweder auf die Schnitt-
marken, die den Anfangs- und Endpunkt eines Clips definieren, oder auf Referenz-
punkte, mit denen Sie interessante Stellen in Ihren Clips und Sequenzen kennzeichnen
können.

Medienübersicht Eines der vier Hauptfenster der LiveType Oberfläche, in dem


Zeichensätze, Objekte, Strukturen und Effekte ausgewählt werden.

Nachbearbeitung Der Bearbeitungsprozess von Film oder Videomaterial nach dem


Aufnehmen (Postproduction).

NTSC NTSC steht für National Television Standards Committee, die Organisation, die
die nordamerikanischen Sendestandards festlegt. Der Begriff „NTSC-Video“ bezieht
sich auf den von dieser Organisation festgelegten Videostandard mit einem speziell
beschränkten Farbraum und Zeilensprungverfahren, der ca. 720 x 480 groß ist und
mit 29,97 Bildern pro Sekunde wiedergegeben wird.

Objekt In LiveType sind Objekte einzelne 32Bit-Elemente. Wie LiveFont Zeichensätze


kann es sich dabei um computerbasierte Animationen, aufgezeichnetes Videomaterial
oder Standbilder sowie um andere Elemente wie im unteren Drittel der Anzeigefläche
dargestellte Pixel handeln.

PAL Abkürzung für das Phase Alternating Line Format. Ein verschachteltes Videoformat
mit einer Geschwindigkeit von 25 Bildern pro Sekunde (625 Zeilen pro Bild), das in
vielen europäischen Ländern verwendet wird.

PICT Von Apple entwickeltes Standbild-Dateiformat. PICT-Dateien enthalten sowohl


Vektorbilder als auch Bitmap-Zeichen sowie Text und einen Alpha-Kanal. PICT ist das
auf Mac OS Computern vorherrschende Format.

Pixel Ein Punkt in einem Video- oder Standbild. Ein typischer Computerbildschirm mit
niedriger Auflösung ist 640 Pixel breit und 480 Pixel hoch. Digitale Videofilme sind oft
320 Pixel breit und 240 Pixel hoch.

Pixelformat Das Verhältnis von Breite zu Höhe der Pixel, aus denen das Bild besteht.
NTSC-Pixel sind quadratisch (Verhältnis von 1:1), D-1-Pixel jedoch nicht.

QuickTime Plattformübergreifende Multimedia-Technologie von Apple. Sehr verbreitet


für CD-ROM, Web-Video, Videoschnitt und andere Anwendungen.

154 Glossar
RAID Abkürzung für Redundant Array of Independent Disks. Speichermethode mit
hoher Kapazität für nichtlinearen Videoschnitt, die auf der Kombination mehrerer
langsamer, kleiner und kostengünstiger Festplatten basiert.

RAM Abkürzung für Random Access Memory. Speicherkapazität Ihres Computers,


gemessen in Byte. Gibt die Datenmenge an, die der Computer zu einem gegebenen
Zeitpunkt verarbeiten und temporär speichern kann.

Rendern In LiveType das bildweise Kombinieren von Projektelementen mit den


angewendeten Effekten. Nach dem Rendern kann die Titelsequenz in Echtzeit
abgespielt werden.

RGB Abkürzung für Red Green Blue. Farbraum, der häufig für Computer verwendet
wird. Jede Farbe kann durch die Stärke ihrer Rot-, Grün- und Blauanteile beschrieben
werden. Dieser Farbraum bewirkt eine direkte Umsetzung in die roten, grünen und
blauen Leuchtschichten in Computerbildschirmen. Der RGB-Farbraum besitzt ein sehr
großes Farbspektrum, d. h., es kann eine große Zahl von Farben dargestellt werden.

SECAM Abkürzung für Sequential Couleur Avec Memoire. Der französische TV-Wieder-
gabestandard. Ähnlich wie PAL beträgt die Wiedergaberate 25 Bilder pro Sekunde.

Seitenverhältnis Das Verhältnis zwischen Breite und Höhe eines Videobilds auf
Ihrem Bildschirm. Das gebräuchlichste Seitenverhältnis (für handelsübliche TV-
Bildschirme) ist 4:3.

Sequenzverarbeitung Eine Effektverarbeitung, bei der jedes Bildzeichen auf einer Spur
einzeln umgeformt wird. Ein als Sequenz ausgeführter Effekt beginnt mit dem Umfor-
men bei einem Zeichen, fährt dann mit dem daneben liegenden Zeichen fort, etc.

Spur In LiveType enthält eine Spur ein Element und dessen Attribute. Im Fenster
„Canvas“ wird eine Spur als dunkelblaue Linie angezeigt, normalerweise im unteren Teil
des Texts, Objekts oder Bilds, der bzw. das sich darin befindet. Eine Spur kann die Form
eines Bewegungspfads haben, an dem der Spurinhalt entlang bewegt wird. Im Fenster
„Timeline“ wird eine Spur mit einem nummerierten Balken dargestellt, unter dem die
angewendeten Effekte angezeigt werden.

Struktur In LiveType sind Strukturen bildschirmfüllende Animationen, die sich gut als
Hintergrund, Strukturstanzmasken oder Rahmen eignen.

TIFF Abkürzung für Tagged Image File Format. Verbreitetes Grafikdateiformat, das
Bitmap-Zeichen verwendet und von Aldus und Microsoft entwickelt wurde. Anwend-
bar für Monochrom-, Graustufen- sowie 8- und 24Bit-Farbgrafiken.

Timecode Verfahren zur Zuordnung eines Film- oder Videobilds in einem Clip
zu einer eindeutigen, sequenziellen Zeiteinheit. Das Format lautet
Stunden:Minuten: Sekunden:Bilder.

Glossar 155
Timeline Eines der vier Hauptfenster der LiveType Oberfläche, in dem das Zeitverhal-
ten von Projektelementen und die auf sie angewendeten Effekte angezeigt werden.

Titelbereichsrahmen Der Bereich des Videobilds, der in jedem Fall auf allen Fernseh-
geräten sichtbar ist. Der Titelbereichsrahmen nimmt 80 % des Bildschirms ein.

Vollbild Videomaterial besteht aus mehreren Standbildern, die bei der Wiedergabe
im Zeitverlauf die Illusion einer Bewegung vermitteln. NTSC-Video wird mit einer
Geschwindigkeit von 29,97 Bildern pro Sekunde abgespielt, PAL-Video mit 25 Bilder
pro Sekunde. Jedes im Broadcast-Verfahren gesendete Videobild besteht aus zwei
Halbbildern, wodurch sich Videomaterial von der Bildverarbeitung in Filmen unter-
scheidet. In Filmen ist ein Bild ein einziges fotografisches Bild und besitzt keine
separaten Halbbilder.

X Bezeichnet in der kartesischen Geometrie die X-Koordinate. Die X-Koordinate


beschreibt die horizontale Komponente.

Y Bezeichnet in der kartesischen Geometrie die Y-Koordinate. Die Y-Koordinate


beschreibt bei Bewegungseffekten die vertikale Komponente.

Zeichensatz Ein vollständiger Satz eines bestimmten Schriftbilds. (Vgl. LiveFont).

156 Glossar
Index

Index
16:9, Seitenverhältnis 151 B
Banner, Web 37
A Bearbeiten
Abspielposition 27 von LiveType Filmen in Final Cut Pro 120
afd, Erweiterung 117 Text 70–72
afp, Erweiterung 117 Beschreibung, Feld 39
Aktionsbereichsrahmen, Hilfslinien 15 Bevorzugte Reihenfolge von Effekten 99
Aktive Parameter 103–104 Bewegen und Länge ändern 56
Fenster 100 Bewegen, gruppierte Spuren 58
Aktivpunkte am Objekt 85 Bewegungspfade
Alpha Beschreibung 102
Einblendmenü 69 hinzufügen zu Effekten 110
Kanäle 7, 69, 86 horizontaler oder vertikaler Rolltext 136
Animation ungleichmäßig 140
Dateien importieren 88 Bezier-Aktivpunkte 52
Keyframes 100 Bilder
segmentierte LiveFont Animation 65 Vgl. auch Keyframes
Typen animierter Objekte 8 anzeigen im Fenster „Timeline“ 27
Animation, Codec 121, 122 digital 91
Anzeigen einer Vorschau von Objekten finden 114
Titelerstellungsfilme 115–117 füllen von Spureninhalt 81
Apple Developer Connection Web-Site 141 gepixelte 139
Apple Store 12 Hintergrund 47
Apple Web-Site für Programme 141 importieren 47, 88
Apple Web-Sites 11–12, 139, 141 Poster 117
AppleCare Proxy-Bilder 19, 117
Knowledge Base 139 speichern 32
Support 139, 142 Standbilder 47
Arbeitsspeicher 119, 142 Zeiteinstellungen 38
Vorschau 17, 39, 116 Bildlineal 27
Attribute Bildraten 38
Bereich 25, 68 Bildzeichen 140
digitale Bilder 91 Bereich 68–72
Filme 91 Bewegungspfade 102
importierte Elemente 91 Effekte
Objekte 91 entfernen 96
Spuren 141 Sonderzeichen 132–134
zuweisen 25 zuweisen 113
Aufheben der Gruppierung von Spuren 59 einzelne ändern 83–84
Ausgeblendete Elemente 82 Elemente 90
Ausrichten von Textspuren 67 Farbe 68–69
Auszoomen, EffectScript 148 Transformationsoptionen 70–72
AVI, Format 46, 88, 122

157
BMP Digitale Bilder 91
Codec 122 Vgl. auch Bilder
Format 46, 88, 122 Drahtmodellvorschau 21, 39, 115, 140
Breite von GIF-Bildern 37 in Echtzeit 20, 21, 115, 140
Drehen von Objekten
C andere Elemente als Text 89
Canvas, Fenster 14–19 Attribute 25
anpassen 17–19 EffectScript 149
Keyframes 102 Text 71–72, 84
Arbeitsspeicher-Vorschau 116 Duplizieren von Objekten
Beschreibung 13, 14 Effekte 99, 108
Darstellung 13, 14 Keyframes 107
Farbe 40 Spuren 108
Gitter 18 Zeichenfolge von Elementen 90
Hilfslinien 18 DV Stream, Format 122
Hintergrund. Vgl. Hintergründe DV, Codec 122
hinzufügen DV-Format 46, 88
Objekte 86 DVCPRO-NTSC, Codec 122
Strukturen 87 DVCPRO-PAL, Codec 122
Text 61–62
Lineale 17 E
Spuren Ebenen
isolieren 19 anspruchsvolle Verfahren 135–136
positionieren 50 Löcher. Vgl. Stanzmaskenfunktion
verwenden 15 Spur 57
Transportsteuerungen 16 zuweisen zu Effekten 74
Zoom-Steuerung 16 Effects, Ordner 30, 148
Canvas-Versatz, Parameter 136 EffectScripts 143–149
Cinepak, Codec 122 Effekte
Clips, importieren 45 ändern 100–106
Codecs anpassen des Zeitverhaltens 96–99
exportieren von Filmen 121 anwenden auf Spuren 94–95
QuickTime 122 Beispiele 104–106
Component Video, Codec 122 Bereich 23, 93
Beschreibung 23, 93, 143
D Dateien 30
Dateien deaktivieren 29, 58, 96, 119
Daten 32 duplizieren 99
Effekte 143 eigene erstellen 110–113
importiert 32 Einstellungen für Zeitverhalten 23, 96–99
integriert in LiveType 30 finden 114
Projekt 34 Gruppen 99
Support-Profile 142 hinzufügen von Keyframes 107
Dateigrößen 119, 132 im Fenster „Timeline“ 28
Dateipaar-Formate 31 in LiveType 8
Datendateien 32 kopieren von Keyframes 107
Dauer Liste 94
Effekte 95, 98 mit Sequenzverarbeitung 65, 98
Spuren 55 Reihenfolge 99
Deckkraft sichern 30, 109, 148
Attribute 25 Überlegungen 93
Glühen oder Schatten 74 umbenennen 109
Hintergründe 43 verwenden einzelne Zeichen/Bildzeichen 113
rendern 48 voreingestellt. Vgl. Voreingestellte Effekte
Stanzmasken. Vgl. Stanzmaskenfunktion Vorschau 95, 109
transparenter Text 70

158 Index
Einblenden, Effekt 104–106 Fehlende AFD-Datei, Dialogfenster 117
Eingefärbtes Drehen, EffectScript 149 Fehlerbeseitigung 139–142
Einstellungen allgemeine Probleme 139–141
Dialogfenster 31 deaktivieren von Zeichensätzen 84
Projekt 33, 36–40, 118 horizontaler oder vertikaler Rolltext 137
Zeitverhalten LiveFonts in großen Schriftgrößen 67
Effekte 96–99 Positionen
Startzeit 38 Stanzmasken/Hintergrundbilder 81
steuern 23 Ressourcen 139
Zeitformat 38 verzerrtes Rendern von Halbbildern 41
Einzoomen, EffectScript 148 Filme
Elemente Vgl. auch Erstellen von Filmtiteln
Vgl. auch Objekte Attribute 91
ändern der Größe 89 aufheben des Positionsschutzes 89
Arten 8 Ausgabequalität 118
drehen 71–72, 89 finden mithilfe des Fensters „Timeline“ 114
erstellen von Zeichenfolgen 90–91 füllen von Spureninhalt 81
geschützt 141 Hintergrund 45–48
importiert. Vgl. Importierte Elemente importieren 45–48, 88
neu positionieren 89 rendern 120–123
Probleme beim Auswählen 141 Schleife 116
Endlosschleife von Objekten Stile 91
Effekte 98 Vorschau. Vgl. Vorschaufilme
Endpunkte Final Cut Pro
Spuren 15 LiveType Filme
verknüpfen 53 bearbeiten/importieren 120
Entfernen von Hilfslinien 18 rendern von LiveType Projekten 119
Entwurfsqualität 118 Finden von Objekten
Ersetzen von Elementen in Spuren 92 mithilfe des Fensters „Timeline“ 114
Erstellen von Filmtiteln FLC, Format 122
Vgl. auch Filme FontMaker, Dienstprogramm 8
Rendern 120–123 Formate
Vorschau 115–117 exportieren 122–123
Workflow bei der Erstellung 9 importieren 46, 88
Erstes Bild halten und Letztes Bild halten Formatieren von Text 66–77
Optionen 65, 98 Füllen von Elementen. Vgl. Stanzmaskenfunktion
Explodierende Zeichensätze 135
Exportieren von Objekten 119, 120, 122–123 G
Extrudieren, Stil 22, 77, 91 Gepixelte Bilder 139
Extrudierte Konturen 76 Geschützte Objekte
Elemente 141
F Filme 89
Fadenkreuz-Hilfslinien 18 Spuren 29
Fallende Nadeln, Effekt 127–129 Strukturen 89
FAQs (Häufig gestellte Fragen) 139–141 Zeichen 141
Farbe Geschwindigkeit
Attribute 25 anpassen an Spurinhalt 56
Extrudierungseinstellungen 77 Effekte 98
Fenster „Canvas“ 40 LiveFont Filme 65
Glühen oder Schatten 74 GIF-Format 37, 46, 88
Hintergrund 40, 43, 45 Gitter
importierte Bilder 91 anpassen 18
Text 68–69 ausblenden 40
Farbe, Parameter 68 einblenden 17, 40
Farbtonwerte 69 Einstellungen 18, 40

Index 159
Glühen, Stil 22, 73–75, 91, 127–129, 140 Importierte Elemente
Grafiken. Vgl. Bilder Vgl. auch Elemente
Graphics, Codec 122 ändern der Größe 89
Größe, Parameter 71 erstellen von Zeichenfolgen 90–91
Grundlinien von Text 71 Systemleistung 119
Gruppieren von Objekten Überlegungen zur Größe 119
Effekte 99 umformen 89–91
Spuren 29, 58–59 In der Medienübersicht anzeigen, Befehl 114
Informationen, Fenster 20–25
H Bereiche 21–25
H.261 und 263, Codecs 122 Beschreibung 13, 20
Halbbilddominanz, Option 38 Darstellung 13, 20
Halbbilder Drahtmodellvorschau in Echtzeit 21
Renderreihenfolge 38, 41–42 Formatierungsoptionen 67
Hardware LEDs 103
Hinweis für Anrufe beim Support 142 Texteingabefelder 20, 62
rendern von Halbbildern 41 Intel Indeo Video r3.2, Format 122
Häufig gestellte Fragen 139–141 Intel Raw, Codec 122
Helligkeitswerte 69 ipr, Erweiterung 34
Heuris MPEG, Format 122
Hilfe, online 10–11 J
Hilfslinien, Fenster „Canvas“ 18 JPEG 2000 Image, Format 122
Hintergrund 43–48 JPEG, Format 46, 88, 122
Einstellungen 40
Farbe 40, 43, 45 K
Funktion 43 Kategorien
hinzufügen 43–48 Medienübersicht 32
importieren von Bildern 47 voreingestellte Effekte 94
rendern 40, 48 Keyframes 100–102
strukturiert 44 ändern aller 103
transparent 79–80 Beschreibung 28
Hintergrund rendern, Einstellung 40 bewegen 107
Hintergrundbalken 28, 45 EffectScripts 144–147
Hintergründe hinzufügen zu Effekten 107
anzeigen in Stanzmasken 77 kopieren 107
Überblick 14–15 löschen 107
Hintergrundfilme 45–48 Parameter
Hohe Qualität 118 anpassen 101–102
Höheneinstellungen für GIFs 37 anzeigen 100
Horizontaler Rolltext 137 Rotation 71
HSL (Farbton, Sättigung und Helligkeit) 69 steckengeblieben 140
Überblick 100
I überdeckt 140
Im Finder zeigen, Befehl 114 Kontrollpunkte 15, 51–53
Images, Ordner 32 Kontur für Extrudieren, Option 76
Importieren von Objekten Kontur, Stil 22, 75–76, 91
Bilder 47, 88 Kopfzeilen in EffectScripts 143
Datendateien 32 Kopieren von Objekten
Filme 45–48, 88 Effekte 99, 108
LiveType Projekt in Final Cut Pro 119 Keyframes 107
Formate 46, 88 Spuren 54, 108
Hintergrundbilder 47 Kurvenförmige Spuren 52–53, 129–131
Hintergrundfilme 45–48 Kurzbefehle 29
Programme von Drittanbietern 120
Standbilder 47

160 Index
L N
Länge der Extrudierungen 77 Namen geänderter Effekte 109
LEDs, Fenster „Informationen“ 103 Neu Anordnen von Effekten 99
Leistung, Vorschau 118–119, 141 Nitro LiveFont 135
Lineale Normale Qualität 118
ausblenden 40 NTSC
einblenden 17, 40 Monitore 140
Einstellungen 40 Pixel 140
LiveFonts Nur Kontur anzeigen, Einstellung 76
anpassen des Zeitverhaltens 64–65
anspruchsvolle Verfahren 135–136 O
Beschreibung 8 Objects, Ordner 30
Ordner 30 Objekte
und Systemzeichensätze 63 Vgl. auch Elemente
Zeichensätze 64 ändern der Größe 89
LiveType animiert 8
Effektdateien 30 arbeiten mit 86
Einführung 7–12 Attribute 91
kein Öffnen möglich 140 Bereich 86
Mediendateien 30 Beschreibung 8
Online-Hilfe 10–11 Effektgruppen bewegen 99
Projekte. Vgl. Projekte erstellen von Zeichenfolgen 90–91
Web-Site 11 hinzufügen im Fenster „Canvas“ 86
wiederherstellen des Standardlayouts 14 Optionen 22
Loch in Ebenen. Vgl. Stanzmaskenfunktion sichern 30
Löschen von Objekten Stile 91
Keyframes 107 umformen 89–91
Spuren 54 Ordner 30–32
.ltfx-Erweiterung 30
.ltlf-Erweiterung 30 P
.ltob-Erweiterung 30 Parameter
.lttm-Erweiterung 30 aktive 103
.lttx-Erweiterung 30 Einblendmenü 103
LED-Anzeigen 103
M Keyframes 100
Mac OS, Version 142 Partikelobjekte 19
MacPaint, Format 122 PhotoJPEG, Codec 122
Mailing-Listen 141 Photoshop Format 46, 88, 122
Markierungen PICS-Format 46, 88
In-Punkt 28 PICT, Format 46, 88, 122
Out-Punkt 28 Pixel 38, 140
Renderauswahl 28, 119 Format 38
Sequenz 100–102 Planar RGB, Codec 122
Zeitverhalten 48 PLS-Format 46, 88
Mediendateien PNG
ältere Versionen 31 Codec 122
importieren 32 Format 46, 88, 122
Integriert in LiveType 30 Posterbilder 117
Medienübersicht Programme von Drittanbietern 120
Beschreibung 13, 26 Projekte
Kategorien 32 einrichten 33–40
Mediendateien 31 Einstellungen 33, 36–40
Motion JPEGA und JPEGB, Codecs 122 Hintergrund. Vgl. Hintergründe
MPEG-2 Format 46, 88, 122 Qualitätseinstellungen 39
MPEG-4 Format 46, 88, 109, 122

Index 161
rendern 120–123 Skalieren von Objekten
in Final Cut Pro 119 Attribute 25
sichern als Vorlagen 34 Glüh- oder Schatteneffekte 74
Standardeinstellungen 35 nicht aus Text bestehende Objekte 89, 91
starten 35 Parameter 71
Voreinstellungen 37 Textelemente 71
Zeitverhalten. Vgl. Einstellungen für Zeitverhalten Skalierungsaktivpunkte 85
Projekteinstellungen, Dialogfenster 36–40, 118 Skripts (EffectScripts) 143–149
Projekttitel, Fenster „Timeline“ 27 SMPTE
Proxy-Bilder 19, 117 Drop-Zeiteinstellung 38
Zeitformat 38
Q Sorenson Video und Video 3, Codecs 122
Quadratische Pixel 140 Spuren 49–59
Qualitätseinstellungen 39 Abbildung 50
Quelldateien 32 aktivieren/deaktivieren 29
QuickTime ändern der Größe 50
Bildformat 46, 88, 122 anwenden von voreingestellten Effekten 94–95
Codecs 122 arbeiten
Effekte 109 im Fenster „Canvas“ 15
Filmformat 46, 88, 121 mit Spuren im Fenster „Timeline“ 55–59
Vorschau-Clips 109 Attribute 101, 141
Quietschende Reifen, Effekt 129 auswählen 66
Beschreibung 15, 49
R bewegen 50, 56
RAM 119 Dauer 55
Rendern 120–123 deaktiviert 29, 58, 119
ändern der Auswahl 28 duplizieren 54
beschleunigen 119 Effekte 99
Einstellungen 118 Ebenen 57
in Final Cut Pro 119 Effektgruppen 99
Hintergrund 40, 48 eingeben von Text 62
Qualität 118 Endpunkte 15
Einstellungen 39 ersetzen von Elementen 92
Renderreihenfolge der Halbbilder 38, 41–42 erstellen von Elementfolgen 90–91
Vorschaufilme 117 Fixierposition 29
zeitliche Anforderungen 118 Form 50
Ressourcen füllen mit
Apple Web-Sites 12 Bildern 81
zur Fehlerbeseitigung 139 Filmen 81
Richtung der Extrudierungen 77 Strukturen 82
Rotationsaktivpunkte 85 gruppieren 29, 58–59
Rotieren von nicht aus Text bestehende Objekten 91 Gruppierung aufheben 59
hinzufügen 54
S isolieren im Fenster „Canvas“ 19
Sättigungswerte 69 Kontrollpunkte 51–53
Schatten, Stil 22, 73–75, 91, 127–129, 140 kurvenförmig 52–53, 129–131
Schleife, Taste 116 leer 54
Schrift, Fenster 132 löschen 54
Schriftsammlung, Programm 84 Neigen 50
Segmentierte LiveFont Animation 65 Neuordnung 57
Seitenverhältnis 140, 151 nummerieren 28
Sequenzmarkierungen 100–102 rendern einer Vorschau 119
SGI-Format 46, 88, 122 Text. Vgl. Textspuren
Sichern geänderter Effekte 109 verknüpfen von Endpunkten 53
verzögern der Anzeige 56
Zeitverhalten 23, 55–56

162 Index
Standbilder 47 formatieren 66–77
Stanzmaskenfunktion 25, 77–83, 91, 125–127 Glüheffekt 73–75, 127–129
Stil, Bereich 22, 73–77 Größe 67, 71
Stile Grundlinien 71
digitale Bilder 91 horizontaler und vertikaler Rolltext 136–138
Filme 91 Kontureffekt 75–76
importierte Elemente 91 Optionen 22
Objekte 91 Schatteneffekt 73–75, 127–129
Text 73–77, 127–129 Sonderzeichen 132–134
Stoppen einer Vorschau 115 Stanzmaskeneffekt 25, 77–83, 125–127
Strukturen Stile 73–77, 127–129
ändern der Größe 89 Unterschneidung 68
animiert 8 verzerren 75, 127–129
arbeiten mit 87 Wörter innerhalb anderer Wörter, Effekt 125–127
aufheben des Positionsschutzes 89 Zeichensätze. Vgl. Zeichensätze
Bereich 87 Zeilenabstand 68
Beschreibung 8 Texteingabefelder 20, 62
erstellen von Zeichenfolgen 90–91 Textspuren
füllen von Spureninhalt 82 ändern
Hintergrund 44 Zeichen 83–84
hinzufügen im Fenster „Canvas“ 87 Zeichensätze 62
sichern 30 ausrichten 67
umformen 89–91 kurvenförmig 129–131
Suchen nach Objekten Text 61
mithilfe des Fensters „Timeline“ 114 Textures, Ordner 30
Support-Profile 142 TGA
Symbole 132–134 Codec 122
Systemzeichensätze Format 122
ändern der Farbe 69 TIFF
Beschreibung 63 Codec 122
Dauer 64 Format 46, 88
horizontaler oder vertikaler Rolltext 137 Timecode 27
im Vergleich zu LiveFonts Zeichensätzen 63 Timeline, Fenster 27–29
Abspielposition 27
T anzeigen von Bildern 27
Targa-Format 46, 88 arbeiten mit Spuren 28, 55–59
Tastatur-Kurzbefehle 29 Beschreibung 13, 27
Tastaturübersicht 64 bewegen von Keyframes 107
Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren 29 Darstellung 13, 27
Tastenkombinationen 29 Effekte 28
Templates, Ordner 30 Hintergrundbalken 45
Testen des Renderns von Halbbildern 41 Projekttitel 27
Text 61–84 suchen nach Objekten 114
Abstand 68 Timecode 27
ändern von Zeichen 83–84 Titelbereichsrahmen 15
ausrichten 67 Titelerstellung, Prozess 7, 8
bearbeiten 70–72 Transparenter Hintergrund 79–80
Bereich 21, 67 Transparenz
drehen 71–72, 84 Hintergründe 43
einfügen 61–63 rendern 48
eingeben und anpassen 21, 61–62 Text 70
Extrudiereffekt 77 Transportsteuerungen 16
Farbe 68–69

Index 163
U Vorschaufilme
Überdeckte Keyframes 140 Beschreibung 117
Umformen von Objekten Qualität 118
importierte Elemente 89–91 rendern 117
Unsichtbare Elemente 82 sichern 117
Unsichtbare Keyframes 140 Vorschauleistung 118–119, 141
Unterschneidungsoptionen für Text 68
W
V Web-Banner 37
Vergrößern der Darstellung. Vgl. Zoom-Steuerung Web-Sites
Verknüpfen von Endpunkten 53 Apple Developer Connection 141
Verschachteltes Videomaterial 38 Apple Service & Support 11
Verschieben Apple Store 12
Effekt 129 AppleCare 139, 142
Parameter 53 FireWire 12
Versetzen von Objekten für Apple Programme 141
Attribute 25 LiveType 11
Canvas-Versatz, Parameter 136 Weichzeichnen
Glühen oder Schatten 74 Attribute 25
nicht aus Text bestehende Elemente 91 Einstellungen 70
Text 71 nicht aus Text bestehende Elemente 91
Vertikaler Rolltext 138 Textelemente 74
Verzerren von Objekten 75, 127–129 Winkel, Spur 51
Verzögern von Objekten Wörter innerhalb anderer Wörter, Effekt 125
Effekte 98
LiveFonts Effekte 65 Z
Spurinhalt 56 Zeichen
Verzögerung, Schieberegler 56 Abstand 68
Video, Codec 122 Bewegungspfade 102
Videomaterial, verschachteltes 38 Effekte von Sonderzeichen 132–134
Voreingestellte Effekte einzelne ändern 83–84
Vgl. auch Effekte Elemente 90
ändern 100–109 entfernen von Effekten 96
anwenden auf Spuren 94–95 gequetscht 140
deaktivieren 96 geschützt 141
Einstellungen für Zeitverhalten 96–99 Probleme beim Auswählen 141
einzelne Zeichen oder Bildzeichen 113 Stileinstellungen 73
Liste 94 Zeichensätze 64
Reihenfolge 99 zuweisen von Effekten 113
Vorschau 95 Zeichenbreite von Text mit Kontur 76
Voreinstellungen, Projekt 37 Zeichenpalette 132
Vorlagen 33–34 Zeichensätze 64
Beschreibung 9 Vgl. auch Text
öffnen 34 ändern für Textspuren 62
sichern 30 animiert 8
Projekte 34 deaktivieren 84
Vorlagen-Browser 34 erforderliche 84
Vorschau von Objekten Farbe 68–69
anhalten 116 Probleme 139
Arbeitsspeicher 17, 39, 116 System 63, 64, 69
Drahtmodell 21, 39, 115, 140 wählen 62
in Echtzeit 20 Zeilenabstand, Text 68
Effekte 109
stoppen 115
voreingestellte Effekte 95

164 Index
Zeiteinstellungen Zoom-Steuerung
EffectScripts 143–144 im Fenster „Canvas“ 16
im Bereich „Zeitverhalten“ 65 EffectScripts 148
LiveFonts 64–65 Zufall, Option
Zeitmarkierungen 48 Effekte 97
Zeitverhalten, Bereich 23, 65, 97–98 LiveFonts Effekte 65
Zoom-Steuerelemente Zurücksetzen von Zeichenpositionen 84
Fenster „Timeline“ 29

Index 165