Sie sind auf Seite 1von 4

Teugn

1. Flach entwickelte Parabraunerde


Ah/Al/Bt/Btv/cCv
mäßig frisch bis frisch => im Normaljahr kein Trockenstress/Wasserstress
Parabraunerde ist Carbonatarm und hat Tonverlagerung
Durch carbonathaltiges Ausgangsgestein Gefährdung durch Rotfäule
außerdem Gefahr von Trockenheit und Verunkrautung
Boden ist Edellaubholzfähig

2. Parabraunerde aus verwittertem Grünsandstein

Pedogen → Skelettgehalt bleibt gleich


Geogen → Sekelettgehalt verändert sich

Rohhumusartiger Moder, Feinerde ist carbonatfrei


nährstoffarm, obwohl Lösshaltig, da aus verwittertem Grünsandstein hervorgegangen
Guter Waldstandort, da er 2-Schichtig ist
Keine Rotfäulegefahr
Edellaub hätte wegen Nährstoffverlusten Probleme
Parabraunerde erkennbar wenn Steine von oben mit Ton überzogen, aber nicht von
unten (Tonauswaschung von oben)

3. Reines Lössprofil
Bodenbildung wenn es wärmer wird
Löss stammt aus Schmelzwasser der Gletscher (Gletschermilch)
=> Carbonat und Mineralhaltig
Wenn Boden noch nicht entcarbonatisiert ist, sind fossile Schichten und
Lössschnecken sichtbar
Kalium ist hier kein Problem durch die Primärsilikate der Glimmer
Lössprofil ist oft gekappt durch Erosion
hohe Speicherkapazität
Geeignet für jede Art

4. Haftnässe Pseuydogley (weil Mittelporen wassergefüllt) Verhalten wie Pseudogley


Ist marmoriert, Konkretionen sind sichtbar (Sind aus Fe und Mn Oxiden gebildet und
bilden beim Anstechen einen schwarzen Strich)
=> deutet auf wechselfeucht und Staunässe hin
Tonablagerung in Spalten
grauer Porenrand durch Sauerstoffmangel und organische Säuren der Pflanzenwurzel

Wellheim

1. Podsol Braunerde ??
arme Böden → Blaubeere, Heide, Kiefer
Humus noch von diesem Jahr vorhanden
Feinhumus = nicht erkennbar ob Nadel oder nicht
Of → Feinhumus überwiegt
Oh → dunkler Insektenhumus
Mull hätte kein Oh => Moder oder Rohhumus
wegen der scharfen Grenze hier kein Moder
=> Rohhumusartiger Moder mit leicht unscharfen Grenzen, da Tiere durchwandern
Kationen werden ausgewaschen (Ca, Fe, Mg)
Huminstoffe (dunkle Linie) dann Fe (rostige Schicht) dann normal verbraunt
Ahe/Bhs/Bv (sauergebleicht/sequid angereichert/?)
sauer, nährstoffarm, schlechter Wasserhaushalt
Wärme, Licht durch Standort → Hang in N-S Richtung
kein Tal oder Kuppe

Fi, Ki, Ei, evtl. Bu

2. braun, tiefgründig, keine klaren Horizonte


tonig schluffiger Lehm → nährstoffreich
sehr tiefgründig => nicht aus Löss entstanden!
Tief entcarbonatisiert
zusammengeschwemmt von den Hängen = Colluvium
ähnlich Auenboden (der ist aber vom Fluss angeschwemmt)
Ah/M (M steht für migrare...latein für wandern)
Wasser gut verfügbar
Optimum zwischen zäh, sandig und viel Humus
Mulde mit Hangwasserzug
nährstoffreich und Nährstoffe gut gehalten
frisch => nie länger Trockenheit zu erwarten
Kaltluft fließt nach unten, Boden ist dicht bewachsen => kalt und wenig Sonne/Licht
Bei Pflanzung von Buche vorher keinen Kahlschlag! Spätfrostgefahr!

Standort für Edellaubholz: Esche, Ulme, Linde, Buche

3. Rendzina (v.a. Auf Kuppen)


Ah/mCv (schwarz-weiß)
Kalk aus Jura (weiß Jura)
mächtiger wasserspeichernder Humus
=> trocken bis mäßig frisch durch groben Anteil
Mull → viele Mikroorganismen und Tierchen, Laub schnell zersetzt, viel Nahrung.
Da es aber hier relativ trocken ist, ist Umbau etwas behindert
Leberblümchen und Seidelbast zeigen Kalk an
Kalium-Calcium Antagonismus => Kaliummangel
Fe und Mn–Mangel möglich (würde sich durch gelbe Blätterzeigen)
Temperaturschwankungen

4. Oben Pseudogley, unten Braunerde = Pseudogley Braunerde aus Kreidesanden


Sw/Sd
schluffig toniger Sand im Sd
wechselfrisch bis wechselfeucht
mäßig nährstoffreich
mullartiger Moder
Kiesel zeigen, dass hier kein Löss ist
Verbraunung, Verlehmung
so stark verwittert, das Fe ausfällt
Nährstoffe werden freigesetzt, wenn sich Silikatminerale zersetzen
Staunässe im Jahresgang => Marmorierung
mal feucht, mal trocken, mal nass → zeitliche Schwankung
je häufiger der Zyklus umso deutlicher wird Marmorierung

Grenzbereich für Tanne, eher Eiche, H.Buche, Buche

5. Parabraunerde über Terra Fusca


oben Lösskomponente, unten toniger Lehm (gut für Laubbäume)
Ah/Al aber nur sehr schwach lessiviert
unten anstehender Kalk
guter Wasserspeicher, da Stauschicht tief genug liegt.
Buche, H.Buche, Winterlinde, Fichte

Seeshaupt

1. Ah/Al/Bt/Sw/Sd
Pseudogley, hydromorpher Boden
Grundmoräne (unterhalb v. Gletscher) ist Ausgangsmaterial
sandig lehmiger Schluff, sandiger Lehm
lehmig, schluffig
rot zeigt O2 an! Grau O2 Ausschluss (Wasser)
=> Marmorierung rot/grau zeigt Stauwassereinfluss
Regenwasser staut sich

2. Ah/Al/Bt/Cv
Parabraunerde
wenn Lessivierung fortschreitet dann Pseudovergleyung
hat bereits eingesetzt...sieht man an der Marmorierung
Lagerungsdichte nimmt nach unten hin zu
höher Lagerungsdichte hat mehr Glanz
sandig schluffiger Lehm
sandiger Ton durch sandiges Ausgangsmaterial
Tonminerale sind nach unten ausgewaschen
l und Of Mull von geringer Mächtigkeit => hohe Bio-Aktivität

3. Moor
Sonnentau erhält Stickstoff durch Fleisch
Entwässerung, geringere Niederschläge, hoher N-Eintrag
=> Sonnentau verliert Konkurrenzvorteil und wird durch andere Pflanzen verdrängt
Fichte würde sich im Moor durch eigenes Gewicht mit zunehmendem Alter ertränken
Torfmoose
Moor ist sauer
H2, H6, H7-8 gibt Wasserfarbe und Breiigkeit an wenn man Boden ausdrückt
geringe Nährstoffe im Boden, da Wasser Zersetzung verhindert
Nadelwerte sind trotzdem gut, da Fi Mindestmaß an Nadeln mit konzentrierten
Nährstoffen hat
würden Nährstoffe zugeführt werden, würde mehr Nadelmasse gebildet werden und
die Nadelspiegelwerte würden sich verschlechtern (= Verdünnungseffekt)
Mobile Stoffe gelangen in die Nadelspitzen → Mangelerscheinungen würden an
Nadelbasis erscheinen

4. Braunerde aus Tertiärconglomerat (wenn es sauer wäre, wäre es hier Podsol)


tertiäres Hügelland, durch Sand eher carbonatfrei
Steine sind carbonatfrei und leicht
Ah/Bv/Cv
lehmig/schluffiger Feinsand/feinsand,Schluff

Conglomerat zerbricht langsam


schlechter rohhumusartiger Moder

Bu, Ta, Fi, Ki, Bi


nicht geeignet für Esche oder Erle

5. Kein Gley weil nicht nass genug


Gley-Pseudogley
graue Farbe kommt vom Eisen II
geogen: verschiedene Farben durch verschiedene Bodenarten
pedogen: verschiedene Farben durch verschiedene Prozesse
Boden ist wassergesättigt
Glimmer = unverwitterte Tonminerale aus Tertiärsanden
Mull bis mullartiger Moder
Schachtelhalm zeigt ständiges Wasser an – Sickerwasser
Himbeere zeigt Stickstoff
=> guter Nährstoffhaushalt, wechselfeucht-feucht

Esche, evtl Ahorn und Eiche