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Fördergemeinschaft Gutes Licht Beleuchtungsqualität mit Elektronik 12

Fördergemeinschaft Gutes Licht

Fördergemeinschaft Gutes Licht Beleuchtungsqualität mit Elektronik 12

Beleuchtungsqualität mit Elektronik 12

Fördergemeinschaft Gutes Licht Beleuchtungsqualität mit Elektronik 12

Inhalt

Inhalt Beleuchtungsqualität 2 Klassische Gütemerkmale 4 Tageslicht nutzen 8 Lichtmanagement

Beleuchtungsqualität

2

Klassische

Gütemerkmale

4

Tageslicht nutzen

8

Lichtmanagement

10

Steuern

11

Regeln

12

Sparen mit Beleuchtungselektronik

14

Elektronische

Betriebsgeräte

16

Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen

18

Elektronische Vorschalt- geräte für andere Entladungslampen 20

1

Transformatoren

21

Lampen

22

Leuchten

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Bildnachweis/Literatur

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Impressum

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Informationen von der Fördergemeinschaft Gutes Licht

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4 Bedarfsgerecht und gut. Licht für Menschen. Das Ergebnis von Elektronik in der Beleuchtungstechnik. 5

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Bedarfsgerecht und gut. Licht für Menschen. Das Ergebnis von Elektronik in der Beleuchtungstechnik.

gut. Licht für Menschen. Das Ergebnis von Elektronik in der Beleuchtungstechnik. 5 Fördergemeinschaft Gutes Licht 1

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gut. Licht für Menschen. Das Ergebnis von Elektronik in der Beleuchtungstechnik. 5 Fördergemeinschaft Gutes Licht 1

Fördergemeinschaft Gutes Licht

gut. Licht für Menschen. Das Ergebnis von Elektronik in der Beleuchtungstechnik. 5 Fördergemeinschaft Gutes Licht 1

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Beleuchtungsqualität Beleuchtungsqualität nach neuen Normen Im Rahmen der europä- ischen Harmonisierung werden neue

Beleuchtungsqualität

Beleuchtungsqualität nach neuen Normen Im Rahmen der europä- ischen Harmonisierung werden neue Normen entwickelt, die nationale Standards ablösen. Vor dem Hintergrund der not- wendigen Überarbeitung und Neuformulierung der Anforderungen diskutierte (und diskutiert) die Fach- welt einen neuen, erweiter- ten Qualitätsbegriff.

Der erweiterte Qualitätsbegriff Dass sich Beleuchtungs- qualität an der Einhaltung bestimmter Gütemerkmale

• Lichtfarbe und Farbwie- dergabe der Lampen.

Als weitere „Hauptmerkma- le“ für das Lichtklima nennt DIN EN 12464 „Beleuch- tung von Arbeitsstätten in

Sehkomfort. Er soll den arbeitenden Menschen Wohlbefinden vermitteln und damit zur Leistungssteigerung bei- tragen.

vermitteln und damit zur Leistungssteigerung bei- tragen. festmachen lässt, hat sich bewährt. Zur Beleuchtungs-

festmachen lässt, hat sich bewährt. Zur Beleuchtungs- qualität gehören deshalb nach wie vor die klassi- schen Gütemerkmale:

• Beleuchtungsstärke,

• Leuchtdichteverteilung (Helligkeitsverteilung),

• Begrenzung der Blen- dung (Direkt- und Reflex- blendung),

• Lichtrichtung und Schat- tigkeit,

und Reflex- blendung), • Lichtrichtung und Schat- tigkeit, Innenräumen“ außerdem • kein Flimmern und • die

Innenräumen“ außerdem

• kein Flimmern und

• die Einbeziehung von Tageslicht.

Sehkomfort, Sehleistung,

Sicherheit Anders als alte Normen fo-

kussiert zum Beispiel DIN EN 1246 4 nicht mehr allei- ne auf die Sehleistung. An

erster Stelle der Beleuch- tungsziele steht vielmehr der

8

Zweites gleichwertiges Ziel

ist die

• Sehleistung. Sie soll es ermöglichen, Sehaufgaben auch unter schwierigen Umständen und über längere Zeit er- bringen zu können.

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Als drittes Ziel formuliert die europäische Norm die

• Sicherheit. Aus lichttechnischer Sicht sind die Anforderungen an die Sicherheit (siche- res Erkennen) am Ar- beitsplatz gegeben, wenn die Vorgaben für Seh- komfort und Sehleistung erfüllt sind. Außerdem gelten in Deutschland die staatlichen und berufsge- nossenschaftlichen Vor- schriften, Richtlinien und Regeln für den Arbeits- schutz wie zum Beispiel die Arbeitsstättenricht- linien (ASR).

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Nutzerorientiert und be- darfsgerecht Die Vorgaben von DIN EN 1246 4 gelten für den Be- reich der Sehaufgabe und seine unmittelbare Umge- bung, erlauben also zonier- te Beleuchtung. Dies ist ein wichtiger Schritt der Nor- mung hin zu nutzerorien- tierter Beleuchtung mit be- darfsgerechten Einstell- möglichkeiten.

Auch die Forderung nach Flexibilität von Beleuch- tungsanlagen und einzel- ner Leuchten zählt zu die- ser Erweiterung des Qua- litätsbegriffs: Jeder Einzelne soll sich das Licht am Ar- beitsplatz weit gehend nach seinen individuellen Bedürfnissen einrichten können.

Tageslichtnutzung Ein weiterer neuer Aspekt ist die forcierte Einbezie- hung des Tageslichts in ein Beleuchtungskonzept. Die auch unter energetischen Aspekten sinnvolle Nutzung des Tageslichts zur Innen-

raumbeleuchtung findet breite Anerkennung.

Umstritten ist, ob es unbe- dingt die nach dem Stand der Technik größtmögliche Menge Tageslicht sein soll- te: Befürworter verweisen auf den Einfluss des Ta- geslichts und seiner Dyna- mik auf den biologischen Rhythmus (circadianer Rhythmus).

mik auf den biologischen Rhythmus (circadianer Rhythmus). Fördergemeinschaft Gutes Licht Angenehmes Lichtklima

Fördergemeinschaft Gutes Licht

Angenehmes

Lichtklima und

bedarfsgerechte

Beleuchtung für das

Wohlbefinden.

Energieeffiziente Lichterzeugung Zur Qualität einer Beleuch- tungsanlage gehört schließ- lich deren Wirtschaftlichkeit. Unter der Vorgabe, „keinen Kompromiss zu Lasten der lichttechnischen Gütemerk- male … einzugehen, nur um den Energieverbrauch zu senken“ (DIN EN 12464, Ziffer 4.9), soll das künstli- che Licht möglichst ener- gieeffizient erzeugt werden.

Zur Wirtschaftlichkeit einer Beleuchtungsanlage zählen die Energieeinsparung durch hohe Lichtausbeute der Lampen bzw. hohe Sys- temlichtausbeute von Vor- schaltgerät und Lampe so- wie Leuchten mit gutem Be- leuchtungswirkungsgrad, die lange Lebensdauer von Lampen, Betriebsgeräten und Leuchten, die Monta- ge- und Wartungsfreund- lichkeit.

Qualität und Beleuch- tungselektronik Verstärkte Bedarfsorientie- rung, Individualisierung der Beleuchtung, Flexibilität

rung, Individualisierung der Beleuchtung, Flexibilität 11 und auch Dynamik, Tages- lichtnutzung und Wirtschaft-

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rung, Individualisierung der Beleuchtung, Flexibilität 11 und auch Dynamik, Tages- lichtnutzung und Wirtschaft-

und auch Dynamik, Tages- lichtnutzung und Wirtschaft- lichkeit der Lichterzeugung setzen entsprechende Te chnik voraus: Beleuch- tungselektronik.

Heute stehen „intelligente“ und energieeffiziente Be- triebs- und Steuergeräte zur Verfügung, die Lichtma- nagement und damit bes- sere Beleuchtungsqualität ermöglichen – Qualität, mit der das Licht seiner ergo- nomischen Funktion am Arbeitsplatz wie seiner ge- sundheitserhaltenden Wir- kung gerecht wird.

DIN 5035 und DIN EN 12464 Die bisherige zentrale lichttech- nische Norm DIN 5035 „Beleuch-
DIN 5035 und DIN EN 12464
Die bisherige zentrale lichttech-
nische Norm DIN 5035 „Beleuch-
tung mit künstlichem Licht“ basiert
wesentlich auf Untersuchungen der
physikalischen Optik zur Sehleis-
tung und auf arbeitswissenschaft-
lichen Erkenntnissen aus über
50 Jahren. Diese nationale Norm
schreibt Mindestwerte vor, ohne
zu differenzieren; sie bezieht sich
immer auf gesamte Räume.
Die neue europäische Norm DIN
EN 1246 4 „Richtwerte für Arbeits-
stätten in Innenräumen und im
Freien“ dagegen gilt für Bereiche
der Sehaufgabe und deren unmit-
telbare Umgebung. Sie ermöglicht
mehr bedarfsorientiertes Licht.
DIN EN 12464 „Licht und Beleuch-
tung“ Teil 1 „Beleuchtung von Ar-
beitsstätten in Innenräumen“ er-
setzt seit März 2003 einige Inhalte
von DIN 5035 Teile 1, 2, 3 und 4.

3

10

Klassische Gütemerkmale

Klassische Gütemerkmale Beleuchtungsstärke Die Beleuchtungsstärke hat großen Einfluss darauf, wie schnell, wie sicher

Beleuchtungsstärke Die Beleuchtungsstärke hat großen Einfluss darauf, wie schnell, wie sicher und wie leicht die Sehaufgabe er- fasst und ausgeführt wird. Sie ist – zusammen mit der Leuchtdichteverteilung – also wichtig für die Sehleis- tung.

Horizontal (E h ) Vertikal (E v )
Horizontal (E h )
Vertikal (E v )

12

Abb. 12: Die Beleuchtungsstärke (E) wird auf horizontalen (E h ) und vertikalen (E v
Abb. 12: Die Beleuchtungsstärke (E)
wird auf horizontalen (E h ) und vertikalen
(E v ) Flächen gemessen.
- 90°
+ 90°
E
v
vertikalen (E v ) Flächen gemessen. - 90° + 90° E v 13 Abb. 13: Die

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Abb. 13: Die zylindrische Beleuch- tungsstärke ist der Mittelwert der verti- kalen Beleuchtungsstärke (E v ) auf der Oberfläche eines Zylinders.

Die Beleuchtungsstärke (Kurzzeichen: E) gibt in der Maßeinheit Lux (lx) den Lichtstrom (siehe Seite 6) an, der von einer Lichtquel- le auf eine bestimmte Flä- che trifft: Sie beträgt 1 Lux, wenn der Lichtstrom von 1 Lumen 1 Quadratmeter

100 P (%) 80 60 40 20 E (lx) 100 300 500 700 900
100
P (%)
80
60
40
20
E
(lx)
100
300
500
700
900

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Abb. 15: Einfluss der Beleuch- tungsstärke E auf die relative Sehleistung P für einfache (obere Kurve) und schwierige (untere) Sehaufgaben

einfache (obere Kurve) und schwierige (untere) Sehaufgaben Fläche gleichmäßig aus- leuchtet. Bei gleicher Be-

Fläche gleichmäßig aus- leuchtet. Bei gleicher Be- leuchtungsstärke erscheint ein weißer Raum heller als ein dunkler (siehe dazu „Reflexionsgrad“, Seite 6).

Gemessen wird auf hori- zontalen und vertikalen Flä- chen. Als Bewertungsgröße für das gute Erkennen verti- kaler Flächen und Gegen- stände im Raum, insbeson- dere von Gesichtern, wird die zylindrische Beleuch-

beispielsweise 500 Lux für Büroarbeit, 300 Lux für gro- be Maschinenarbeiten und 500 Lux für feine Maschi- nenarbeiten in der Metall- bearbeitung. Die Beleuch- tungsstärken in der unmit- telbaren Umgebung dürfen circa ein Drittel niedriger sein; auch diese Werte sind normiert.

Natürlich darf die Beleuch- tungsstärke höher sein als normiert. Denn der Mensch

Lichtstärke Leuchtfläche gesehene Fläche
Lichtstärke
Leuchtfläche
gesehene Fläche

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Abb. 14: Der Helligkeitseindruck, den das Auge von einer leuchtenden oder beleuchteten Fläche hat, wird als Leucht- dichte bezeichnet.

tungsstärke (siehe Abb. 13) verwendet.

Die gleichmäßige Verteilung der Helligkeit erleichtert die Sehaufgabe. Die Gleichmä- ßigkeit der Beleuchtungs- stärke wird auf eine Fläche bezogen berechnet als das Verhältnis der kleinsten zur mittleren Beleuchtungsstär- ke.

Mindestens einzuhaltende mittlere Beleuchtungsstär- ken geben die Normen vor,

3,0 S 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 E (lx) 100 300 500 700 900
3,0
S
2,5
2,0
1,5
1,0
0,5
E
(lx)
100
300
500
700
900

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Abb. 16: Einfluss der Beleuch- tungsstärke E auf die Sehschärfe S bei Normalsichtigen

ist ein Tageslicht-Wesen:

100.000 Lux in der Som- mersonne und 20.000 Lux an bewölkten Tagen sind sein eigentlicher Bedarf.

Leuchtdichteverteilung Die Leuchtdichteverteilung im Gesichtsfeld (Helligkeits- verteilung) beeinflusst Seh- leistung und Sehkomfort. Die Leuchtdichte (Kurzzei- chen: L) als Maß für den Helligkeitseindruck, den das Auge von einer leuch- tenden oder beleuchteten

3,0 S 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 Alter (a) 10 30 50 70 90
3,0
S
2,5
2,0
1,5
1,0
0,5
Alter
(a)
10
30
50
70
90

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Abb. 17: Sehschärfe S in Abhängigkeit vom Lebensalter (Durchschnittswerte)

Fläche hat, wird gemessen in Candela pro Flächenein- heit (cd/m 2 , cd/cm 2 ). Der Reflexionsgrad von Ober- flächen und die auftreffen- de Beleuchtungsstärke bestimmt deren Leucht- dichte.

de Beleuchtungsstärke bestimmt deren Leucht- dichte. 18 Abb. 18 bis 21: Reflexblen- dung auf dem Bildschirm

18

de Beleuchtungsstärke bestimmt deren Leucht- dichte. 18 Abb. 18 bis 21: Reflexblen- dung auf dem Bildschirm

Abb. 18 bis 21: Reflexblen- dung auf dem Bildschirm (18) oder auf glänzenden Oberflä- chen (20) vermindert den Seh- komfort und setzt die Sehleis- tung herab.

20

Die Sehleistung hängt we- sentlich von Leuchtdichte- verteilung im Gesichtsfeld ab, weil diese den Adapta- tionszustand der Augen bestimmt. Mit steigender Adaptationsleuchtdichte erhöhen sich Sehschärfe, Kontrastempfindlichkeit und Leistungsfähigkeit der

Augenfunktionen (Pupillen-

veränderung, Augenbewe- gung usw.).

Den Sehkomfort stören • zu niedrige Leuchtdichten und zu niedrige Leucht-

dichteunterschiede, weil sie eine unattraktive und wenig anregende Licht- atmosphäre erzeugen,

• zu hohe Leuchtdichteun- terschiede, weil die da- raus resultierende stän- dige Umadaptation er- müdet,

• zu hohe Leuchtdichten, weil sie Blendung verur- sachen können.

hohe Leuchtdichten, weil sie Blendung verur- sachen können. 19 21 Begrenzung der Blendung Blendung kann direkt

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Leuchtdichten, weil sie Blendung verur- sachen können. 19 21 Begrenzung der Blendung Blendung kann direkt von

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Begrenzung der Blendung Blendung kann direkt von Leuchten oder anderen Flä- chen mit zu hoher Leucht-

dichte – auch Fenstern – ausgehen (Direktblendung). Oder sie wird von Reflexen verursacht, die durch Spie- gelung auf glänzenden Oberflächen entstehen (Reflexblendung). Direkt- wie Reflexblendung ver- mindern den Sehkomfort (psychologische Blendung)

und setzen die Sehleistung (physiologische Blendung) herab.

Vor direkter Blendung schützt die Abschirmung von Lampen und die Ab- dunkelung von Fenstern. Direktblendung wird nach dem UGR-Verfahren (Uni- fied Glare Rating) bewertet; Normen nennen Mindest- werte für den Blendschutz. Entsprechend ausgerichte- tes Licht, matte Oberflächen

Entsprechend ausgerichte- tes Licht, matte Oberflächen 23 Abb. 23: Direktblendung wird nach dem UGR-Verfahren

23

Abb. 23: Direktblendung wird nach dem UGR-Verfahren bewertet; es berücksichtigt alle Leuchten, die einen Blendeindruck erzeugen könnten, sowie die Helligkeit von Decke und Wänden.

könnten, sowie die Helligkeit von Decke und Wänden. Fördergemeinschaft Gutes Licht 22 im Raum und die
könnten, sowie die Helligkeit von Decke und Wänden. Fördergemeinschaft Gutes Licht 22 im Raum und die

Fördergemeinschaft Gutes Licht

22

von Decke und Wänden. Fördergemeinschaft Gutes Licht 22 im Raum und die Leucht- dichtebegrenzung der Leuchten

im Raum und die Leucht- dichtebegrenzung der Leuchten beugen Reflex- blendung vor.

Wenn die Grenzen der psy- chologischen Blendung eingehalten werden, tritt in der Regel auch keine nen- nenswerte physiologische Blendung auf.

A daptation

Die Anpassung der Au-

gen an unterschiedliche

Helligkeiten übernehmen

Sinnesrezeptoren auf der

Netzhaut bei gleichzeiti-

ger Veränderung der Pu-

pillenöffnung. Der Adap-

tationsverlauf (Adaptati-

onszeit) wird bestimmt

von den Leuchtdichten

am Beginn und Ende der

Helligkeitsveränderung.

Die Anpassung von Dun-

kel nach Hell beträgt nur

Sekunden, die Dunkel-

adaptation dauert Minu-

ten.

Der jeweilige Adaptati-

onszustand bestimmt die

Sehleistung: Je mehr

Licht zur Verfügung steht,

umso schneller kann feh-

lerlose Sehleistung er-

bracht werden. Sehstö-

rungen treten auf, wenn

zu große Helligkeitsunter- schiede in zu kurzer Zeit verarbeitet werden müs- sen.

L ampe

Ohne Lampe kein Licht:

„Lampe“ bezeichnet die technische Ausführung einer künstlichen Licht- quelle: Glühlampe, Leuchtstofflampe usw.

L euchte

Der gesamte Beleuch- tungskörper inklusive al- ler für Befestigung und Betrieb der Lampe not- wendigen Komponenten ist die „Leuchte“. Die Leuchte schützt die Lam- pe, verteilt und lenkt de- ren Licht, verhindert, dass es blendet.

ist die „Leuchte“. Die Leuchte schützt die Lam- pe, verteilt und lenkt de- ren Licht, verhindert,

5

Klassische Gütemerkmale

Klassische Gütemerkmale Lichtrichtung und Schattigkeit Form und Oberflächen im Raum sollen deutlich (Seh- leistung) und

Lichtrichtung und Schattigkeit Form und Oberflächen im Raum sollen deutlich (Seh- leistung) und auf angeneh- me Weise (Sehkomfort) er- kennbar sein. Das erfordert ausgewogene Schatten mit weichen Rändern. Beein- flusst wird die Schattenbil- dung von der Lichtrichtung, die wiederum bestimmt

1246 4 bezeichnet die rich- tige Schattenwirkung als „Modelling“ – als Ausgewo- genheit zwischen gerichte- ter und diffuser Beleuch- tung.

Bei anspruchsvollen Seh- aufgaben, zum Beispiel der Umgang mit Kleinteilen oder Lesen, verbessert ge- richtetes Licht die Sehleis-

des abgestrahlten Lichts. Sie wird bestimmt von der Farbtemperatur in Kelvin (K):

warmweiß (ww) < 3.300 K neutralweiß (nw) 3.300 K bis 5.300 K tageslichtweiß (tw) > 5.300 K

Lichtfarben und allgemeiner Farbwiedergabe-Index von Lampen

Celsius Kelvin 6000 °C 1 7 tw tageslichtweiß 2 5300 K 5000 °C 8 16
Celsius
Kelvin
6000
°C
1
7
tw tageslichtweiß
2
5300
K
5000
°C
8
16
17
3
9
4000
°C
nw
neutralweiß
18
20
10
11
3000
°C
3300
K
4
12
5
13
19
21
ww
warmweiß
13
22
2000
°C
6
14
15
1000
°C
100
90
80
70
60
40
20
1000
K
Farbwiedergabe-Index R a
Ähnlichste Farbtemperatur T CP
0 °C
Eine Lampe hat die gleiche Farbe wie ein schwarzer Körper,
0 K
-273 °C
der auf diese Temperatur erhitzt ist.

1 de Luxe-Leuchtstofflampen, Tageslicht 7 Dreibanden-Leuchtstofflampen, Tageslicht

13 Kompaktleuchtstofflampen, Warmton

19

Natriumdampf-Hochdruckl. (R a 60)

2 Halogen-Metalldampflampen 8 Halogen-Metalldampflampen

14 Natriumdampf-Hochdruckl.

(R a 80)

20 Quecksilberdampf-Hochdrucklampen

3 de Luxe-Leuchtstofflampen, Weiß 9 Dreibanden-Leuchtstofflampen, Weiß

15 Halogen-Metalldampflampen

21

Standard-Leuchtstofflampen, Warmton

4 de Luxe-Leuchtstofflampen, Warmton 10 Kompaktleuchtstofflampen, Weiß

16 Leuchtstofflampen, Universalweiß 25

22

Natriumdampf-Hochdruckl. (R a 20)

5 Halogen-Glühlampen 11 Halogen-Metalldampflampen

17 Standard-Leuchtstofflampen, Weiß

 

6 Glühlampen

12 Dreibanden-Leuchtstofflampen, Warmton

18

Halogen-Metalldampflampen

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wird von der Verteilung der Leuchten und ihrer Anord- nung im Raum.

Stark gerichtetes Licht führt zu tiefen Schatten mit har- ten Rändern. Ebenso unan- genehm wirkt Schattenar- mut, erzeugt von sehr diffu- ser Beleuchtung. DIN EN

tung erheblich. Es kann als zusätzliche Beleuchtung eingesetzt werden, wenn dadurch erzeugte Schatten die Sehaufgabe nicht stören.

Lichtfarbe Die Lichtfarbe einer Lampe beschreibt die Eigenfarbe

25

27
27
29
29

26

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30

Abb. 25 bis 30: Gerichtetes Licht (25, 26) führt zu ausgeprägten Schatten, diffuses Licht (27, 28) zu Schattenlosigkeit. Licht mit gerichteten und diffusen Anteilen (29, 30) dagegen erzeugt weich verlaufende Schatten, macht Formen und Oberflächenstrukturen deutlich erkennbar.

Das Licht von Lampen glei- cher Lichtfarbe kann unter- schiedliche Farbwiederga- beeigenschaften haben (siehe Abb. 24).

Die Lichtfarben beeinflus- sen die Raumatmosphäre und damit den Sehkomfort:

Warmweißes Licht wird als gemütlich und behaglich empfunden, neutralweißes Licht erzeugt eine eher sachliche Stimmung. Ta- geslichtweißes Licht eignet sich für Innenräume erst ab einer Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux, darunter wirkt die Atmosphäre fahl und langweilig.

Farbwiedergabe Die Farbwiedergabe einer Lampe kennzeichnet die farbliche Wirkung, die ihr Licht auf farbigen Gegen- ständen hervorruft. Sie wird mit dem Index R a bewertet.

hervorruft. Sie wird mit dem Index R a bewertet. 6 Er gibt an, wie natürlich Farben

6

Er gibt an, wie natürlich Farben wiedergegeben werden. Die Farbwiederga- be-Eigenschaft der Lampen hat Auswirkungen auf Seh- leistung und Sehkomfort.

Der Farbwiedergabe-Index ist von häufig vorkommen- den Testfarben abgeleitet. R a = 100 steht für den bes- ten Wert; je niedriger der Index, umso schlechter sind die Farbwiedergabe- eigenschaften. In Innenräu- men sollte der Farbwieder- gabe-Index R a = 80 nicht unterschritten werden.

L ichtstrom

Der Lichtstrom Φ ist die

Lichtleistung einer Lam-

pe. Er beschreibt die von

der Lichtquelle in alle

Richtungen abstrahlende

Leistung im sichtbaren

Bereich und wird in Lu-

men (lm) gemessen.

R eflexionsgrad

Der Reflexionsgrad be-

sagt, wie viel Prozent des

auf eine Fläche fallenden

Lichtstroms reflektiert wer-

den. Helle Flächen haben

einen hohen, dunkle Flä-

chen einen niedrigen Re-

flexionsgrad. Das bedeu-

tet: Je dunkler ein Raum

ausgestattet ist, umso

mehr Licht wird für den

gleichen Helligkeitsein-

druck benötigt.

S ehaufgabe

Die Sehaufgabe wird be- stimmt von den Hell-/Dun- kel- und Farbkontrasten sowie der Größe von Details. Je schwieriger die Sehaufgabe ist, desto höher muss das Beleuch- tungsniveau sein.

S ehleistung

Die Sehleistung wird von der Sehschärfe der Au- gen und ihrer Unter- schiedsempfindlichkeit für Hell- und Dunkelse- hen bestimmt.

  33 34 31   35 32 36
  33 34 31   35 32 36
 

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Tageslicht nutzen

Tageslicht nutzen schaft innovative Tages- lichtnutzung (FiTLicht) grundsätzliche Anforderun- gen an Tageslichtsysteme

schaft innovative Tages- lichtnutzung (FiTLicht) grundsätzliche Anforderun- gen an Tageslichtsysteme (siehe auch www.fitlicht.de):

• Lichtlenkung zur Aus- leuchtung der Raumtiefe, Schaffung visueller Be- haglichkeit, Verbesserung der Gleichmäßigkeit der Leuchtdichteverteilung im Raum,

• Blendschutz zur Leucht- dichtebegrenzung, insbe- sondere bei Bildschirm- arbeitsplätzen,

• Transparenz des Systems zur Aufrechterhaltung der

38 Licht beeinflusst körperli- che, geistige und seelische Vorgänge. Der Tag-/Nacht- rhythmus und das Tages-
38
Licht beeinflusst körperli-
che, geistige und seelische
Vorgänge. Der Tag-/Nacht-
rhythmus und das Tages-
licht mit seiner Dynamik
bestimmen maßgeblich das
Leben. So ist es nicht ver-
lichts jedoch, wenn es ge-
zielt in Innenräume gelenkt
und dort verteilt wird.
Hierfür wurden Tageslicht-
systeme (auch: Tageslicht-
lenksysteme) entwickelt. Sie
39
Bild 39: Gebäudefassade
mit Prismenplatten

wunderlich, dass Tageslicht in Innenräumen als ange- nehm empfunden wird und das Wohlbefinden steigert.

Die Mindestanforderung an Gebäude sind ausreichend Fensterflächen, die den Blick nach draußen erlau- ben und so wenigstens Tageslichtbezug herstellen. Viel effektiver zu nutzen sind die Vorteile des Tages-

Viel effektiver zu nutzen sind die Vorteile des Tages- heben die Nachteile des unkontrollierten Tageslicht-

heben die Nachteile des unkontrollierten Tageslicht- einfalls – ungleichmäßige Verteilung der Beleuch- tungsstärke, Lichtmangel in der Raumtiefe – auf und wirken bei Sonnenschein als Blendschutz sowie als Wärmeregulierung. Ein wei- terer wichtiger Vorteil von Tageslichtsystemen sind die Energie- und Kosten- einsparung, wenn Tages-

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licht die künstliche Be- leuchtung ganz oder teil- weise ersetzt.

Optimierung der Tages- lichtnutzung Mit Verweis auf die Richtli- nie VDI 6011 „Optimierung von Tageslichtnutzung und künstlicher Beleuchtung“ des Vereins Deutscher In- genieure (VDI) e.V. formu- liert die Fördergemein-

Tageslicht kann

gezielt in Innenräume

gelenkt werden.

Außenverbindung (Sicht- kontakt), möglichst ge- ringe Farbveränderung des Tageslichts,

• Hitzeschutz im Sommer,

• Reduzierung der Wärme- verluste im Winter,

• Anpassungsfähigkeit durch Regelmöglichkei- ten und Schnittstellen zur Gebäudeautomation oder Selbstregelung.

Dieser Anforderungskatalog verdeutlicht: Die Tageslicht- nutzung bildet einen Quer- schnitt aus den Disziplinen Lichttechnik, Elektrotechnik und Elektronik, Optik, Tech- nische Gebäudeausrüs- tung, Bau- und Fassaden- komponenten sowie der Architektur.

tung, Bau- und Fassaden- komponenten sowie der Architektur. Fördergemeinschaft Gutes Licht Innovative Tageslicht-

Fördergemeinschaft Gutes Licht

Innovative Tageslicht- systeme Lichtlenkende Elemente in Tageslichtsystemen sind Spiegel, Prismen oder Ho- logramme. Sie ändern die Richtung des diffusen Ta-

geslichts und/oder der di-

rekten Sonneneinstrahlung und lenken das natürliche

Licht in die Tiefe des Rau- mes. Gleichzeitig wirken sie als Blendschutz.

Innovative Tageslichtsyste- me gibt es in verschiede- nen Ausführungen als be- wegliche oder stationäre Systeme. Eingebaut wer- den sie auf der Innen- oder Außenseite von Fassaden, integriert in die Fassade oder in Dachflächen. Die Möglichkeiten der Lichtlen- kung reichen von Jalousien und Lamellen bis zu Pris-

mensystemen und hologra- fisch-optischen Elementen. Darüber hinaus kann das Tageslicht mit zusätzlichen Bauelementen innerhalb ei- nes Raumes weitergeleitet werden, zum Beispiel über reflektierende Decken.

Eine besondere Form der Tageslichtnutzung ist der Transport von Tageslicht über längere Strecken:

Lichtrohre (Light-Pipes) oder Glasfasern können das von Heliostaten einge- fangene Sonnenlicht weit ins Gebäudeinnere trans- portieren.

Tageslichtabhängig regeln Mit Tageslicht lässt sich kein aus- reichendes Beleuchtungsniveau aufrechterhalten, weil es
Tageslichtabhängig regeln
Mit Tageslicht lässt sich kein aus-
reichendes Beleuchtungsniveau
aufrechterhalten, weil es Schwan-
kungen unterliegt. Künstliches
Licht ist deshalb auch tagsüber
unverzichtbar. Bewährt haben sich
so genannte tageslichtabhängige
Regelungen (siehe Seite 12): Sie
dimmen die Beleuchtung in Ab-
hängigkeit vom Anteil des Tages-
lichts, schalten sie bei viel Tages-
licht teilweise oder ganz ab. Das
spart im Vergleich zu ungeregel-
ten Standard-Beleuchtungsan-
lagen über 70 Prozent Energie-
kosten.
lagen über 70 Prozent Energie- kosten. Bild 41: Diese Sonnenschutz- Prismen reflektieren das aus

Bild 41: Diese Sonnenschutz- Prismen reflektieren das aus bestimmten Richtungen auftref- fende Sonnenlicht (hier: rot) und leiten das aus höheren Winkeln auftreffende diffuse Licht (hier:

weiß) ins Gebäudeinnere.

auftreffende diffuse Licht (hier: weiß) ins Gebäudeinnere. 41 100 90 80 70 60 50 40 30

41

100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 J F MA MJ J
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
J
F
MA
MJ
J
A
S
O
N
D

Abb. 43: Tageslicht variiert in Abhängigkeit von geografischer Lage, Wetter, Jahres- und Tageszeit, Verbauung sowie dem Einsatz von Blendschutzmaßnahmen. Doch die in Mittel- europa durchschnittlich verfügbare Tages- lichtmenge ist immer relativ hoch. Die Abbil- dung zeigt die potenziellen Tageslichtbei- träge von Januar bis Dezember für ein Stan- dardbüro.

42

Die Abbil- dung zeigt die potenziellen Tageslichtbei- träge von Januar bis Dezember für ein Stan- dardbüro.

9

43

Lichtmanagement

Lichtmanagement In vielen Anwendungsfällen kann die herkömmliche Raumbeleuchtung die An- forderungen an Wohlbefin- den,

In vielen Anwendungsfällen kann die herkömmliche Raumbeleuchtung die An- forderungen an Wohlbefin- den, visuelle Ergonomie und Nutzerorientierung nicht erfüllen. Gefragt ist flexible Beleuchtung für den bedarfsgerechten Lichtein- satz.

Derartiges Lichtmanage- ment setzt „intelligente“ elektronische Betriebsgerä- te voraus. Außerdem muss die Beleuchtung in mehre- ren Schalt- und Dimmzu- ständen arbeiten, einzelne Leuchten oder Leuchten- gruppen müssen also se- parat angesprochen wer- den können.

Lichtmanagement-

Systeme Zum Lichtmanagement zählen alle Systeme, die

das starre Muster „ein oder aus“ durchbrechen. Dafür gibt es Komponenten zum Steuern und zum Regeln. Beim Regeln werden Soll- und Ist-Werte abgeglichen (Regelprozess).

Lichtmanagement-Baustei-

ne, die in unterschiedlichen Ausbaustufen auch kombi- niert eingesetzt werden, sind:

• Abrufbare Lichtszenen für verschiedene Tätigkeiten.

• Schaltung der Beleuch- tung mit Bewegungsmel-

dern in Abhängigkeit von der Anwesenheit (Prä- senzkontrolle) durch so- fortiges Einschalten, zeit- versetztes Ausschalten oder Dimmen. • Regelung des Beleuch- tungsniveaus in Abhän- gigkeit vom Tageslicht durch Dimmen und/oder Teilabschaltungen, – über Lichtsensoren an einzelnen Arbeitsplatz- leuchten,

– über Lichtsensoren im Raum,

– über Außenlichtsensoren.

Die Komponenten zum

Steuern und Regeln im Lichtmanagement-System

Steuern und Regeln mit DALI Wenige Komponenten, geringer Verdrahtungsaufwand und einfa- che Programmierung, kennzeich-
Steuern und Regeln mit DALI
Wenige Komponenten, geringer
Verdrahtungsaufwand und einfa-
che Programmierung, kennzeich-
nen das Lichtmanagement mit
DALI. Digital Addressable Lighting
Interface ist die standardisierte di-
gitale Schnittstelle für elektronische
Vorschaltgeräte (EVG) zum Betrieb
von Entladungslampen in Licht-
steuer- und -regelanlagen von
Räumen oder in kleineren Gebäu-
deteilen.
Neben Schalten und Dimmen ein-
zelner Komponenten oder Kompo-
nentengruppen gehören auch
komplexere Programmierungen
zur Funktionalität der digitalen
Schnittstelle, zum Beispiel der Auf-
bau von Konstantlicht-Regelkrei-
sen. DALI kann auch in Gebäude-
Managementsysteme (z.B. BUS)
integriert werden.
Der Arbeitsgemeinschaft (AG) DALI
(www.dali-ag.org) im Zentralver-
band Elektrotechnik- und Elektro-
nikindustrie (ZVEI) e.V., Frankfurt
am Main, gehören führende euro-
päische und US-amerikanische
Hersteller von EVG und Lichtsteu-
er- und -regelanlagen an.
44

Lichtmanagement

erzeugt flexibles,

bedarfsgerechtes

Licht.

sind in Leuchten und Be- dienelementen integriert. Sie werden programmiert für Einzelleuchten, für einen Raum, für eine Gruppe von Räumen oder eingebunden in die Systemtechnik eines Gebäudes (BMS – Building Management System).

Eine bedarfsgerechte Be- leuchtungsanlage setzt vo-

raus, dass über Fernbedie- nung oder Taster in die

programmierte Regelung des Lichtmanagements ein- gegriffen und die Beleuch- tung individuell verändert werden kann. Diese Funk- tion – das zeigt die Erfah- rung – ist außerdem uner- lässlich für die Akzeptanz:

Menschen fühlen sich sonst der Technik ausgelie- fert.

45

Steuern

Lichtszenen Mit elektronischen Licht- steuersystemen können verschiedene Lichtszenen einfach gespeichert und auf Tastendruck abgerufen werden, um optimale Wahr- nehmungsbedingungen für die jeweilige Situation zu schaffen.

lungen der Beleuchtung „Schreibtischarbeit“, „Bild- schirmarbeit“, „Bespre- chung“ und „Präsentation“. Weitere Beispiele bedarfs- gerechter Lichtsteuerung sind Lichtszenen wie „sehr hell“, „hell“, „gedimmt“ oder „Arbeitslicht“, „Akzen- tuiertes Licht“ usw.

elektronischen Lichtsteuer- systemen steht der Komfort bedarfsgerechten Lichts im Vordergrund, Energieein- sparungen sind relativ ge- ring.

Bewegungsmelder In Abhängigkeit von „an- wesend“ oder „abwesend“ steuern Bewegungsmelder die Beleuchtung. In vielen Anwendungsfällen ist das Licht auch dann eingeschaltet, wenn sich für längere Zeit niemand im Raum aufhält – zum Beispiel während der Mit- tagspause. Prüfen Bewe- gungsmelder die Anwesen- heit, schalten sie nach

46
46

47

48

Abb. 46 bis 48: Lichtszenen auf Abruf – (von oben) „Schreibtisch“, „Besprechung“, „Bildschirmarbeit“

Klassisches Beispiel ist die Beleuchtung von Konfe- renzräumen mit den Sze- nen „Allgemeinbeleuch- tung“, „Vortrag“ und „Prä- sentation“. Im Büro lauten die programmierten Einstel-

sentation“. Im Büro lauten die programmierten Einstel- Fördergemeinschaft Gutes Licht Um individuelle Einstellun-

Fördergemeinschaft Gutes Licht

Um individuelle Einstellun- gen der Lichtverhältnisse zu ermöglichen, sollten ein- zelne Parameter der Licht- szenen unabhängig von der Programmierung ver- ändert werden können. Bei

vorher definierter „bewe- gungsloser“ Zeit das Licht aus und bei der Rückkehr des ersten Mitarbeiters aus der Pause wieder ein.

Ein anderes Beispiel: der Flur. Besonders in Hotels werden die Verkehrswege

zu den Zimmern tagsüber selten genutzt. Bewegungs- melder können das Licht einschalten, eine Dauerbe- leuchtung ist nicht mehr notwendig. Bei dieser Lö- sung muss zur ersten Ori- entierung jedoch genügend Resthelligkeit von den dau- erbeleuchteten Hauptfluren oder der Notbeleuchtung zur Verfügung stehen.

Auch in der Außenbeleuch- tung werden Bewegungs- melder eingesetzt: An We- gen, an Hauseingängen oder auf Parkplätzen schal- ten sie zusätzliches Licht ein, wenn es gebraucht wird. Integrierte Dämme- rungsschalter stellen sicher,

dass die Bewegungsmel- der nur in den Dunkelstun- den arbeiten. Wenn sie mit Bewegungsmeldern kombi- niert werden, ist für Leucht- stoff- und Kompaktleucht- stofflampen erhöhte Schalt- festigkeit notwendig: Sie müssen an elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) für Warmstart betrieben wer- den.

festigkeit notwendig: Sie müssen an elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) für Warmstart betrieben wer- den. 11 49

11

festigkeit notwendig: Sie müssen an elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) für Warmstart betrieben wer- den. 11 49

49

Regeln Lichtsensoren Lichtsensoren messen die Beleuchtungsstärke der künstlichen Beleuchtung oder/und des Tageslichts

Regeln

Lichtsensoren Lichtsensoren messen die Beleuchtungsstärke der künstlichen Beleuchtung oder/und des Tageslichts (Helligkeitssensoren). Sie sind ein wichtiger Bestand- teil von Lichtregelsystemen. Beim Erreichen der vorab eingestellten Schwellenwer- te geben Lichtsensoren das Signal zum Ein- oder Ausschalten, zum heller oder dunkler Dimmen des Lichts.

Signalempfänger in Leuch- ten für Leuchtstoff- oder Kompaktleuchtstofflampen sind – zum Teil über zwi- schengeschaltete Regel- module – „intelligente“ dimmbare elektronische Vorschaltgeräte (EVG). Als Ergänzung dienen Bewe- gungsmelder.

Tageslichtabhängige Regelung Beleuchtungsanlagen, die durch Fenster oder Ober- lichter einfallendes oder mit entsprechenden Systemen (siehe Seite 8) gelenktes Tageslicht berücksichtigen, müssen zum Erreichen des gewünschten Beleuch- tungsniveaus nicht durch- gängig ihre ganze Leistung erbringen: Das künstliche Licht kann in Abhängigkeit vom Anteil des Tageslichts gedimmt, teilweise oder ganz abgeschaltet werden.

Üblich ist die Auslegung einer tageslichtabhängigen Regelung als Summe aus Tageslichtanteil und ge-

regeltem künstlichen Licht für ein konstantes Beleuch- tungsniveau im ganzen Raum (siehe Abb. 50). So bleibt die gewünschte Be- leuchtungsstärke auf der Arbeitsfläche durch Zuga- be oder Rücknahme des künstlichen Lichts in etwa gleich, auch wenn sich der Tageslichtanteil ändert.

in etwa gleich, auch wenn sich der Tageslichtanteil ändert. Bei großer Außenhelligkeit wird die künstliche Be-
in etwa gleich, auch wenn sich der Tageslichtanteil ändert. Bei großer Außenhelligkeit wird die künstliche Be-
in etwa gleich, auch wenn sich der Tageslichtanteil ändert. Bei großer Außenhelligkeit wird die künstliche Be-
in etwa gleich, auch wenn sich der Tageslichtanteil ändert. Bei großer Außenhelligkeit wird die künstliche Be-
in etwa gleich, auch wenn sich der Tageslichtanteil ändert. Bei großer Außenhelligkeit wird die künstliche Be-

Bei großer Außenhelligkeit wird die künstliche Be- leuchtung zurückgenom- men, bei wenig Tageslicht am Morgen, am Abend oder in den Wintermonaten wird ihr Niveau entspre- chend angehoben.

Leuchten mit großer Dis- tanz zur Fensterfront müs- sen im Verhältnis zu dem in der Raumtiefe abneh- menden Tageslichtanteil mehr künstliches Licht ab- geben als Leuchten direkt am Fenster. Für Sehaufga- ben, die mehr Licht benöti- gen, sollte sich der Sollwert mit einem Handsteuergerät variieren lassen.

Tageslichtabhängige Rege- lungen werden in unter- schiedlichen Ausbaustufen realisiert: Die Möglichkeiten reichen von der einfachen Regelung einzelner Leuch- ten über die Regelung von Leuchtengruppen in einem System bis zur Einbindung der gesamten Beleuchtung in die Gebäudesystemtech- nik.

Komponenten dieser Licht- regelung sind dimmbare

Leuchtenreihe 1 Leuchtenreihe 2 Leuchtenreihe 3 Lichtsensor Lichtsensor Lichtsensor Beleuchtungsstärke konstanter
Leuchtenreihe 1
Leuchtenreihe 2
Leuchtenreihe 3
Lichtsensor
Lichtsensor
Lichtsensor
Beleuchtungsstärke
konstanter Sollwert

50

Abb. 50: Tageslichtabhängige Regelung als Summe aus Tages- lichtanteil und geregeltem künstlichen Licht kWh/a
Abb. 50: Tageslichtabhängige Regelung als Summe aus Tages-
lichtanteil und geregeltem künstlichen Licht
kWh/a
Leuchtenreihe 1
Leuchtenreihe 2
Leuchtenreihe 3
160
159
159
159
140
120
125
125
125
100
80
86
60
60
40
20
27
0

VVG-Betrieb140 120 125 125 125 100 80 86 60 60 40 20 27 0 EVG-Betrieb ungeregelt

EVG-Betrieb ungeregelt125 125 100 80 86 60 60 40 20 27 0 VVG-Betrieb EVG-Betrieb (dimmbar) tageslichtabhängig geregelt

EVG-Betrieb (dimmbar) tageslichtabhängig geregelt86 60 60 40 20 27 0 VVG-Betrieb EVG-Betrieb ungeregelt VVG = Verlustarmes Vorschaltgerät, EVG =

VVG = Verlustarmes Vorschaltgerät,

EVG = Elektronisches Vorschaltgerät

Abb. 51: Vergleich des jährlichen Energieverbrauchs der künst- tlichen Beleuchtung eines typischen Büroraumes mit drei Leuchten- reihen (vgl. Abb. 50)

51

EVG und Signalverstärker mit Lichtsensoren. Jeder Leuchte oder Leuchten- gruppe (bezogen auf Raum- zonen) zugeordnet, erfasst ein Sensor die aktuelle ho- rizontale Beleuchtungsstär- ke und regelt das künstli-

che Licht automatisch auf das vorab eingestellte Ni- veau. Dieses Regelsystem lässt sich auch mit an ge- eigneter Stelle installierten Außenlichtsensoren reali- sieren.

Stelle installierten Außenlichtsensoren reali- sieren. 52 Abb. 52: Morgens wird kein Licht von der Leuchtenreihe am

52

Abb. 52: Morgens wird kein Licht von der Leuchtenreihe am Fenster benötigt.

wird kein Licht von der Leuchtenreihe am Fenster benötigt. 53 Abb. 53: Mittags reicht meist das
wird kein Licht von der Leuchtenreihe am Fenster benötigt. 53 Abb. 53: Mittags reicht meist das

53

Abb. 53: Mittags reicht meist das Tageslicht aus.

53 Abb. 53: Mittags reicht meist das Tageslicht aus. Abb. 54: Abends und nachts muss die

Abb. 54: Abends und nachts muss die Beleuchtung ihre volle Leistung erbringen.

54

9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 kW ■ Altanlage ■ Neuanlage
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
kW
■ Altanlage
■ Neuanlage ungeregelt
■ Neuanlage tageslichtabhängig geregelt
0:00 2:00 4:00 6:00 8:00 10:00 12:00 14:00 16:00 18:00 20:00 22:00

Tageslichtabhängige

Regelung

spart über

70 Prozent Energie.

chend Fenster oder Ober-

lichter vorausgesetzt – in

nahezu jedem Fall mehr

Energie als sie kostet.

Im Büro

Im Vergleich zu einer mit

konventionellen (KVG) oder verlustarmen (VVG) Vor- schaltgeräten betriebenen, ungeregelten Beleuch-

55 tungsanlage spart die ta- geslichtabhängige Rege- lung über 70 Prozent der Energiekosten.

Abb. 55: Deutliche Einsparung – der Energieverbrauch der tages- lichtabhängig geregelten Beleuchtungsanlage (gelb) ist viel geringer als der Bedarf von Altanlage (grau) und ungedimmter Neuanlage (blau). Der jährliche Stromverbrauch bei Einbeziehung des Tages- lichts liegt bei nur 5.879 Kilowattstunden.

Sanierung der Beleuchtung einer Industriehalle (600 m 2 )

Altanlage

Neuanlage

Neuanlage

ungeregelt

geregelt

Systemleistung

je Leuchte in Watt

45

78

78

Anzahl der Leuchten

184

90

90

Gesamt-Anschlusswert

in kW

8,28

7,02

7,02*

Energieeinsparung

in %

0

15

15

Stromverbrauch pro

Tag (12 Std.) in kWh

99,36

84,24

23,517

Stromverbrauch pro

Jahr (250 Tage) in kWh

24.840

21.060

5.879

Jährliche Energieein-

sparung in %

0

15

76

* Wenn das Licht nicht gedimmt ist, beträgt der Anschlusswert für die Gesamtanlage

7,02 kW. Für Dimmzustände ist der entsprechende Anschlusswert – zum Beispiel

bei auf 90 Prozent gedimmtem Licht = 6,32 kW – zu Grunde gelegt.

Einsparpotenzial bei Tageslicht-Nutzung Im Vordergrund bei der Entscheidung für mehr Ta- geslicht steht der positive Einfluss auf die Menschen:

Sie empfinden die natürli-

che Lichtquelle als die an- genehmste. Nicht zu unter- schätzen sind zudem die eingesparten Energiekos- ten. So spart eine tages- lichtabhängig geregelte Be- leuchtungsanlage – ausrei-

Sehr hoch ist die Einspa- rung der geregelten, mit dimmbaren EVG betriebe- nen Beleuchtungsanlage auch im Vergleich zu einer ungeregelten, mit nicht dimmbaren elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) betriebenen Anlage: Der Energiebedarf der tages- lichtabhängig geregelten Anlage ist um 60 Prozent geringer. Abb. 51 fasst die- sen Energievergleich am Beispiel eines typischen Büroraumes (2.300 Be- triebsstunden im Jahr) zu- sammen: – von links (vgl. Abb. 50) – für die fenster- nahe Leuchtenreihe, die mittlere und die dritte Leuchtenreihe in großer Raumtiefe.

In der Fertigung Auch in Industriehallen sinkt der Energiebedarf ei- ner mit Tageslicht kombi-

nierten Beleuchtung erheb-

lich. Ein Sanierungsbeispiel

(Vergleichsdaten siehe Ta- belle): In einer 600 Qua-

dratmeter großen, mit Ober-

lichtern ausgestatteten Hal-

le (300 Lux Beleuchtungs-

stärke) ersetzen Lichtbän-

der aus 90 Leuchten mit je

zwei 35-Watt-Dreibanden-

Leuchtstofflampen Ø16 mm

an dimmbaren elektroni- schen Vorschaltgeräten (EVG) die alte Beleuch- tungsanlage aus 184 ein-

lampigen Leuchten mit Leuchtstofflampen 36 Watt an konventionellen Vor- schaltgeräten (KVG).

Die jährliche Energieein- sparung beträgt 76 Prozent. Ohne tageslichtabhängige Regelung hätte die neue Anlage gegenüber der Altanlage nur 15 Prozent Energie eingespart.

Der Vergleich (siehe Abb. 55) von ungeregelter, EVG- betriebener und geregelter (dimmbare EVG) Neuan- lage unterstreicht die ener- getischen Vorteile der Re- gelung: Im Jahresdurch- schnitt (Einschaltzeit von 6 bis 18 Uhr) verbraucht sie 72 Prozent weniger Energie als das ungeregel- te Licht der anderen Neuanlage.

Energie als das ungeregel- te Licht der anderen Neuanlage. 56 Abb. 56: Bewölkter Himmel am Morgen,

56

Abb. 56: Bewölkter Himmel am Morgen, das künstliche Licht ist gedimmt.

Himmel am Morgen, das künstliche Licht ist gedimmt. Fördergemeinschaft Gutes Licht 57 Abb. 57: Ausreichend

Fördergemeinschaft Gutes Licht

Licht ist gedimmt. Fördergemeinschaft Gutes Licht 57 Abb. 57: Ausreichend Tageslicht am Mittag, die

57

Abb. 57: Ausreichend Tageslicht am Mittag, die Beleuchtung ist fast vollständig abgeschaltet.

Mittag, die Beleuchtung ist fast vollständig abgeschaltet. Abb. 58: Dunkelheit abends und nachts, die Beleuchtung ist

Abb. 58: Dunkelheit abends und nachts, die Beleuchtung ist voll- ständig eingeschaltet.

58

abgeschaltet. Abb. 58: Dunkelheit abends und nachts, die Beleuchtung ist voll- ständig eingeschaltet. 5 8 13

13

abgeschaltet. Abb. 58: Dunkelheit abends und nachts, die Beleuchtung ist voll- ständig eingeschaltet. 5 8 13
Sparen mit Beleuchtungselektronik Ökologie Ökonomie ● Energieeinsparung ● Geringere Energiekosten ●
Sparen mit Beleuchtungselektronik
Ökologie
Ökonomie
● Energieeinsparung
● Geringere Energiekosten
● Rohstoffschonung durch
● Geringere Lampenkosten
lange Lebensdauer der
● Geringere Lampenwechselkosten
Lampen und Betriebsgeräte
● Lange Gerätelebensdauer
● Weniger Abfall
● Geringere Klimatisierungskosten
● Bessere Arbeitsbedingungen
Ergonomie
● Hoher Sehkomfort
● Flimmer- und flacker-
freies Licht
● Bedarfsgerechtes Licht
● Wohlbefinden
der Menschen
● Bedarfsgerechtes Licht ● Wohlbefinden der Menschen Bedarfsgerechtes Licht für Menschen, das hohe An- sprüche
● Bedarfsgerechtes Licht ● Wohlbefinden der Menschen Bedarfsgerechtes Licht für Menschen, das hohe An- sprüche

Bedarfsgerechtes Licht für Menschen, das hohe An- sprüche an die visuelle Er- gonomie erfüllt, Wohlbefin- den fördert und die Ge- sundheit erhält – so lautet das wichtigste Argument für den Einsatz von Be- leuchtungselektronik. Zur Beleuchtungsqualität zählt

außerdem die Energieeffizi- enz der Lichterzeugung. Elektronische Betriebsgerä- te erfüllen diese Anforde- rung: Sie sparen Energie und senken die Betriebs- kosten.

Nicht erst seit dem Klima- schutzprotokoll von Kyoto

(1997) ist amtlich: Der Aus- stoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO 2 ) muss sinken. Der Anteil der Ener- gie für Beleuchtungszwe- cke am Gesamtenergiever- brauch in Deutschland be- trägt zwar nur knapp elf Prozent, doch auch jede beim künstlichen Licht ein-

elf Prozent, doch auch jede beim künstlichen Licht ein- 60 Die Beleuchtungs- qualität wächst, Energieverbrauch
elf Prozent, doch auch jede beim künstlichen Licht ein- 60 Die Beleuchtungs- qualität wächst, Energieverbrauch

60

Die Beleuchtungs-

qualität wächst,

Energieverbrauch

und Kosten sinken.

Energie Anschaffung Instand- und Installation haltung
Energie
Anschaffung
Instand-
und Installation
haltung

59

gesparte Kilowattstunde zählt für den Klimaschutz.

Nicht zu unterschätzen ist der betriebswirtschaftliche Aspekt: Die Energiekosten betragen etwa 50 Prozent der Gesamtkosten, An- schaffung und Installation sowie Instandhaltung ha-

An- schaffung und Installation sowie Instandhaltung ha- 61 ben Anteile von jeweils 25 Prozent am Kapitalaufwand

61

ben Anteile von jeweils 25 Prozent am Kapitalaufwand für eine Beleuchtungsanla- ge. Das bedeutet: Energie- effiziente Beleuchtung er- zielt die höchsten Einspa- rungen.

Wichtig zu wissen:

• Die Lichtausbeute (siehe Seite 23) von Leuchtstoff- lampen, die mit elektroni- schem Vorschaltgerät (EVG) betrieben werden, ist deutlich höher als im konventionellen Lampen- betrieb. Gleiches gilt für die Systemlichtausbeute von Lampe plus EVG (siehe Seiten 18/19).

• Der EVG-Betrieb verlän- gert die Lebensdauer der Lampen und verringert den Lichtstromrückgang. Daher müssen

• Der EVG-Betrieb verlän- gert die Lebensdauer der Lampen und verringert den Lichtstromrückgang. Daher müssen diese Lam- pen seltener gewechselt werden. Das spart Lam- pen- und Wartungskos- ten. Und es fallen weni- ger Altlampen an.

62

• Altlampen werden recy- celt. Die Arbeitsgemein- schaft Lampenverwertung (AGLV), der Zusammen- schluss von Verwertern und Herstellern des Zent- ralverbandes der Elektro- technik- und Elektronik- industrie (ZVEI), bietet ein flächendeckendes

Sammlungs- und Ver- wertungssystem.

• Umweltrelevante Inhalts- stoffe in Niederdruck- und Hochdruck-Entla- dungslampen wurden in den vergangenen 15 Jahren deutlich ver- ringert.

wurden in den vergangenen 15 Jahren deutlich ver- ringert. Fördergemeinschaft Gutes Licht 64 63 • Qualitäts-EVG
wurden in den vergangenen 15 Jahren deutlich ver- ringert. Fördergemeinschaft Gutes Licht 64 63 • Qualitäts-EVG

Fördergemeinschaft Gutes Licht

64

63

• Qualitäts-EVG zeichnen sich durch hohe Zuver- lässigkeit aus, die mittlere Lebensdauer beträgt 50.000 Betriebsstunden bei einer definierten Aus- fallwahrscheinlichkeit von unter 10 Prozent – ein Wert, den nur Qualitäts- geräte erzielen.

Energieausweis für

Gebäude wird Pflicht

Zu den Klimaschutzmaß-

nahmen nach Kyoto (1997) zählt die im Januar 2003

verabschiedete EU-Richt-

linie 2002/91/EG zur ver-

besserten „Gesamtenergie- effizienz von Gebäuden“.

Sie enthält die Pflicht zur

Erstellung eines Energie-

ausweises für neue Wohn-

und Dienstleistungsgebäu- de (> 1.000 m 2 ) sowie Alt- bauten nach Renovierung

(25% des Gebäudewer-

tes). In diese gesamtheit-

liche Beurteilung der Ener-

gieeffizienz von Gebäuden

fließt auch der – möglichst

geringe – Energiever-

brauch der Beleuchtung

ein.

Die Richtlinie 2002/91/EG

muss bis Anfang 2006 in

nationales Recht umge-

setzt werden. Mit der Erar-

beitung des Energieaus-

weises auf Basis ebenfalls

noch festzulegender tech-

nischer Regeln hat das

Bundesbauministerium die Deutsche Energie-Agentur

(dena), Berlin, beauftragt.

tech- nischer Regeln hat das Bundesbauministerium die Deutsche Energie-Agentur (dena), Berlin, beauftragt. 15

15

E l e k t r o n i s c h e Betriebsgeräte haben

Elektronische

Betriebsgeräte haben

großen Anteil an

Fortschritten in der

Beleuchtungstechnik.

• Geringer Energiever- brauch

Zu den Vorteilen elektro- nischer Betriebsgeräte zählt ihr im Vergleich zu konventionellen Ge- räten geringer Energie- verbrauch. Das hilft der Umwelt und senkt die Betriebskosten.

• Auf Qualitätsgeräte setzen Einige Betriebsgeräte ha-

ben weniger Leistungs- merkmale als andere. Welche Funktionen jedes einzelne erfüllt, weisen bei Qualitätsgeräten Ver- packung und Katalog der Hersteller aus. Bei Billig- geräten dagegen sind deren stark reduzierte Leistungsmerkmale nicht immer gleich zu erken- nen. In keinem Fall ver- einen diese „abgespeck- ten“ Geräte die Summe aller Vorteile. Deshalb rechnet es sich, trotz der etwas höheren Anfangs- investition, auf Qualitäts- geräte zu setzen.

Elektronische Betriebsgeräte

Glühlampen oder Halogen- Glühlampen (230 Volt) wer- den direkt am Netz betrie- ben. Entladungslampen und Niedervolt-Halogen- Glühlampen arbeiten nur mit vorgeschalteten Be- triebsgeräten, einem Vor- schaltgerät bzw. einem Transformator. Beim Betrieb an magnetischen Vorschalt- geräten sind außerdem Starter und Kondensatoren notwendig. Hochdruck-Ent- ladungslampen benötigen zusätzlich Zündgeräte.

konventionelle (KVG) und verlustarme (VVG) Vor- schaltgeräte, EVG werden in dimmbarer und nicht dimmbarer Ausführung hergestellt. Bei Kompakt- leuchtstofflampen mit Schraubsockel sind VG integriert, bei anderen Lampentypen sind sie Bestandteil der Leuchte.

Transformatoren Transformatoren für den

Betrieb von Niedervolt- Halogen-Glühlampen sind Stromwandler:

Sie wandeln die Netzspannung von 230 Volt um in die erforderliche Klein- spannung – übli- cherweise 12 Volt, es gibt aber auch

zahlreichen Vorteile, die moderne elektronische Be- triebsgeräte auf sich verei- nen, führen zu einer nach- haltigen Verbesserung der Beleuchtungsqualität:

• Licht mit hoher Qualität Flackerfreier Sofortstart, konstantes und ruhiges Licht, kein Elektrodenflim- mern, keine stroboskopi- schen Effekte sowie auto- matisches Abschalten defekter Lampen – das Licht elektronisch betrie- bener Lampen hat hohe Beleuchtungsqualität.

• Bedarfsgerechtes Licht Die Möglichkeiten, Licht mit elektronischen Be- triebsgeräten zu steuern und zu regeln – es fle- xibler zu machen –, schaffen Beleuchtungs- qualität im Sinne be- darfsgerechter Verfügbar- keit des Lichts. Für einige Büroarbeiten beispiels- weise wird weniger Licht benötigt als für andere, ältere Mitarbeiter brau- chen mehr Licht als jün- gere. Ein anderes Bei- spiel: die Einbeziehung des Tageslichts in die

Niedervolt-Halo- gen-Glühlampen für 6 oder 24 Volt. Transformatoren sind entweder Teil der Leuchte oder werden
Niedervolt-Halo-
gen-Glühlampen
für 6 oder 24 Volt.
Transformatoren
sind entweder Teil
der Leuchte oder
werden außerhalb
der Leuchte als
Einzel- oder als
Sammeltransfor-
mator für mehrere
Leuchten einge-
65 setzt. Zu unter-
scheiden sind konventio-
nelle und elektronische
Transformatoren (ET).
Raumbeleuchtung (siehe
Seiten 8 und 12).
Zündgeräte
Halogen-Metalldampflam-

pen und Natriumdampf- Hochdrucklampen benöti- gen zum Starten Zündgerä- te, die elektronisch genau die Zündimpulse für einen schonenden Lampenstart erzeugen. Einige Geräte verfügen zusätzlich über Kontrollfunktionen zum Ab- schalten der Lampe am Ende ihrer Lebensdauer.

Leistungsfähige Elektronik Betriebsgeräte haben dank innovativer Technik, insbe- sondere durch den Einsatz elektronischer Komponen- ten, maßgeblichen Anteil an Fortschritten in der Be- leuchtungstechnik. Die

Vorschaltgeräte In Niederdruck-Entladungs- lampen, zum Beispiel stab- förmige Leuchtstofflampen oder Kompaktleuchtstoff- lampen, und in Hochdruck- Entladungslampen wie Ha- logen-Metalldampflampen oder Natriumdampf-Hoch- drucklampen erfolgt nach der Zündung eine lawinen- artige Ionisierung der Edel- gase oder Metalldämpfe, die einen starken Anstieg des Lampenstroms zur Folge hat. Dieser steigt so stark an, das er die Lampe in kürzester Zeit zerstören würde. Vorschaltgeräte (VG) begrenzen den Lam- penstrom, auch beim Be- trieb.

Zu unterscheiden sind magnetische und elektroni- sche Vorschaltgeräte. Bei den magnetischen gibt es

Die wichtigsten Betriebsgeräte

Für Leuchtstoff- und

Kompaktleuchtstofflampen

Für Halogen-Metalldampf-

und Natriumdampf-

Hochdrucklampen

Für Niedervolt-Halogen-

Glühlampen

• Verlustarme Vorschalt-

geräte (VVG)

• Elektronische Vorschalt-

geräte (EVG)

„nicht dimmbar“ oder

„dimmbar“

• Konventionelle Vorschalt-

geräte (KVG) mit und

ohne integrierte Leis-

tungsabsenkung

• Zündgeräte mit und ohne

Abschaltautomatik

• Elektronische Vorschalt-

geräte (EVG)

• Konventionelle Transfor-

matoren

• Elektronische Transfor-

matoren

Vorschalt- geräte (EVG) • Konventionelle Transfor- matoren • Elektronische Transfor- matoren 16
Fördergemeinschaft Gutes Licht Geprüfte Qualität Qualitäts-EVG sind sicher und zu- verlässig. Sorgfältige

Fördergemeinschaft Gutes Licht

Geprüfte Qualität Qualitäts-EVG sind sicher und zu- verlässig. Sorgfältige Konstruktion, hochwertige Bauteile,
Geprüfte Qualität
Qualitäts-EVG sind sicher und zu-
verlässig. Sorgfältige Konstruktion,
hochwertige Bauteile, hoch techni-
sierte Fertigung und Fertigungs-
kontrollen stellen eine lange Nutz-
lebensdauer sicher. Die Qualität der
Bauteile und Schaltungsgruppen ist
so gewählt, dass sie unterhalb ihrer
Grenzbedingungen arbeiten.
Das VDE-Zeichen dokumentiert Si-
cherheit und Normenkonformität.
Es wird vom VDE-Prüf- und Zertifi-
zierungsinstitut (VDE-Institut), Offen-
bach, vergeben.
Das ENEC-Zeichen (EN = Euro-
päische Norm, EC = Elektrotech-
nische Zertifizierung) ist das euro-
päische Prüfzeichen speziell für
Leuchten und Leuchtenkomponen-
ten wie z. B. Vorschaltgeräte (VG).
Es wird in Deutschland ebenfalls
vom VDE-Institut (Identifikations-
ziffer 10) vergeben.
Mit der CE-Kennzeichnung doku-
mentieren die Vorschaltgeräte-Her-
steller in Eigenverantwortung, dass
ihre Produkte den Anforderungen
bestimmter Richtlinien der Europä-
ischen Union entsprechen. „CE“ ist
ausdrücklich kein Sicherheits- oder
Prüfzeichen.

66

67

E l e k t r o n i s c h e Vorschaltgeräte (

Elektronische

Vorschaltgeräte

(EVG): Vorteile für

jede Beleuchtungs-

anwendung.

Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen

Konventionell Konventionelle Vorschaltge- räte (KVG) haben eine hohe Verlustleistung, sind daher unwirtschaftlich: Eine Leucht- stofflampe 58 Watt verur- sacht in einem KVG etwa 13 Watt Verlustleistung, das System Lampe/KVG ver- braucht also 71 Watt.

Um den Energieverbrauch von Vorschaltgeräten (VG) zu verdeutlichen, wurde auf europäischer Ebene eine Energieklassifizierung ein- geführt (siehe Tabelle „Energie-Effizienz-Index“). Als Maßnahme zum Klima- schutz hat die Europäische Union im Jahr 2000 be- schlossen, KVG (EEI-Klas- sen D und C) aufgrund ihrer schlechten Energie- bilanz stufenweise vom Markt zu nehmen (Vor- schaltgeräte-Richtlinie

2000/55/EG).

tung den EEI-Klassen B2 und B1 an. Bei einer 58-

Watt-Leuchtstofflampe ver- braucht das (schlechter klassifizierte) B2-VVG nur 9 Watt, die Anschlussleis- tung des Systems beträgt

leistung, liegt an der Funk- tionsweise des EVG: Es wandelt die Netzfrequenz von 50 Hertz (Hz) um und

 

Energie-Effizienz-Index (EEI) für Vorschaltgeräte*

67

Watt, also 4 Watt weni-

ger als beim KVG-Betrieb.

Klasse

Vorschaltgeräte (VG)

A1

Dimmbare elektronische Vorschaltgeräte (EVG)

Elektronisch Elektronische Vorschalt- geräte (EVG) werden den besten EEI-Klassen A3, A2 und A1 zugeordnet. Der Grund: EVG reduzieren den Anschlusswert des Systems sogar unter die Nennleistung der Lampe

A2

Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) mit redu-

zierten Verlusten

A3

Elektronische Vorschaltgeräte (EVG)

B1

Magnetische Vorschaltgeräte mit sehr geringen

Verlusten (VVG)

B2

Magnetische Vorschaltgeräte mit geringen Ver-

lusten (VVG)

C

Magnetische Vorschaltgeräte mit moderaten

Verlusten (KVG)

(hoher elektrischer System- Wirkungsgrad): Eine 58- Watt-Leuchtstofflampe hat beim Betrieb am A2-EVG eine Leistungsaufnahme von nur 50 Watt, die Ver- lustleistung des EVG be- trägt 5 Watt, das System verbraucht damit nur

D

Magnetische Vorschaltgeräte mit sehr hohen

Verlusten (KVG)

Der Vertrieb von VG der Klasse D ist seit 21. Mai 2002

(in Deutschland seit 18. Dezember 2002) nicht mehr

zulässig;

VG der Klasse C müssen spätestens ab 21.

November 2005 vom Markt genommen werden.

* CELMA-Klassifikation zur Vorschaltgeräte-Richtlinie 2000/55/EG

55

Watt.

Verlustarm Verlustarme Vorschaltgeräte (VVG), eine Weiterentwick- lung des KVG, gehören mit ihrer geringeren Verlustleis-

Hochfrequenz-Betrieb Dass die Lampe im EVG- Betrieb weniger Energie verbraucht als ihre Nenn-

arbeitet mit einer hochfre- quenten (HF) Wechsel- spannung von 25 bis 70 Kilohertz (kHz).

(HF) Wechsel- spannung von 25 bis 70 Kilohertz (kHz). 68 Während Dreibanden- Leuchtstofflampen Ø 26 mm
(HF) Wechsel- spannung von 25 bis 70 Kilohertz (kHz). 68 Während Dreibanden- Leuchtstofflampen Ø 26 mm

68

Während Dreibanden- Leuchtstofflampen Ø 26

mm wahlweise an KVG,

VVG oder EVG ange-

schlossen werden können,

sind Dreibanden-Leucht-

stofflampen Ø 16 mm aus- schließlich für den EVG- Betrieb ausgelegt.

Der

Hochfrequenz-Betrieb

von

Lampen birgt eine

Reihe weiterer Vorteile:

• Mit zunehmender Be- triebsfrequenz steigt die Lichtausbeute von Leuchtstofflampen, ana- log die System-Lichtaus- beute von Vorschaltgerät plus Lampe. So ist es möglich, dass eine 58-

Watt-Dreibanden-Leucht-

stofflampe mit 91 Lumen/ Watt an EVG bei gerin- gerer elektrischer Leis- tung (Leistungsaufnahme

50 Watt) mehr Licht lie-

fert als das System Stan-

dardlampe plus KVG mit

65 Lumen/Watt (Leis-

tungsaufnahme 71 Watt).

EVG erhöhen die Beleuchtungsqualität • Schneller, geräuschloser und flackerfreier Start • Konstantes, ruhiges

EVG erhöhen die Beleuchtungsqualität

• Schneller, geräuschloser und flackerfreier Start

• Konstantes, ruhiges Licht

• Kein Elektrodenflimmern

• Keine stroboskopischen Effekte

• Dimm-Möglichkeit (dimmbare EVG)

• Ansteuerbarkeit, Möglichkeit zur Einbindung in Steuer-

und Regelsysteme

• Automatische Abschaltung defekter Lampen

(kein Flackern)

• Automatischer Neustart nach Lampenwechsel

EVG sparen Energie und Kosten

• Geringe Verlustleistung des EVG

• Geringe System-Leistungsaufnahme

• Hohe System-Lichtausbeute

• Höhere Nutzlebensdauer der Lampe (um 30–50 %)

• Längere Lampenwechsel-Intervalle

• Wegfall von Starter und Kondensatoren

• Geringe Wärmeentwicklung

• Schonender Warmstart und Schaltfestigkeit der Lampe

• Eignung für Notbeleuchtung

• Hohe Brandsicherheit durch Sicherheitsabschaltung

• Mit der deutlich geringe- ren Leistungsaufnahme erzeugt das System Lam- pe plus EVG erheblich weniger Wärme. Die ge-

• EVG übernehmen außer der Strombegrenzung auch die Aufgabe von Starter und Kompensa- tionskondensatoren.

zung ab, sofern es der Lampenbetrieb erlaubt. Das verlängert die Lam- penlebensdauer noch- mals um 20 Prozent.

• Fällt das EVG aus, trennt es sich automatisch vom Netz. Diese Sicherheits- abschaltung erhöht den Brandschutz.

Diese Sicherheits- abschaltung erhöht den Brandschutz. ringe Eigenerwärmung der EVG reduziert zu- gleich die

ringe Eigenerwärmung der EVG reduziert zu- gleich die Klimatisie- rungsleistung – die Betriebskosten der Kli- maanlage sinken.

69

Defekte Lampen werden

automatisch abgeschaltet

und flackern nicht. Nach

dem Lampenwechsel er-

folgt ein automatischer

Neustart.

Nach dem Lampenwechsel er- folgt ein automatischer Neustart. 70 ben deshalb konstantes ruhiges Licht ab, ohne

70

ben deshalb konstantes ruhiges Licht ab, ohne Elektrodenflimmern und ohne stroboskopische Effekte bei sich bewe-
ben deshalb konstantes
ruhiges Licht ab, ohne
Elektrodenflimmern und
ohne stroboskopische
Effekte bei sich bewe-
genden Teilen.

• Die Lampenspannung beim HF-Betrieb ist gleichmäßiger. An EVG betriebene Lampen ge-

• EVG sind weitgehend

Die Nutzlebensdauer EVG-betriebener Lampen steigt um 30 bis 50 Pro- zent, weil der Leuchtstoff und die Lampenelektro- den weniger belastet werden. Eine Dreiban- den-Leuchtstofflampe am VVG arbeitet 8.000 Stun- den, an EVG betrieben muss sie erst nach 14.500 Betriebsstunden ausgewechselt werden.

• EVG starten die Lampe schnell, geräuschlos und flackerfrei.

unempfindlich gegen Spannungs- und Fre- quenzschwankungen. Darüber hinaus arbeiten

• Ein Warmstart (vorgeheiz- te Elektroden) schont die Lampe und verlängert ihre Lebensdauer. Spe- ziell
• Ein Warmstart (vorgeheiz-
te Elektroden) schont die
Lampe und verlängert
ihre
Lebensdauer. Spe-
ziell
für Dreibanden-
Leuchtstofflampen Ø 16
sie auch mit Gleichstrom,
können bei Stromausfall
also auf Batteriebetrieb
umgeschaltet und für die
Notbeleuchtung genutzt
werden.
mm entwickelte EVG mit
Cut-Off-Technologie
schalten die Wendelhei-

Auch Betriebsgeräte

brauchen Strom

Betriebsgeräte, also auch Vor-

schaltgeräte, verbrauchen Energie.

Dieser Stromverbrauch wird als

Verlustleistung bezeichnet. Für Ver-

gleiche der Leistungsaufnahme

und der Lichtausbeute zählt des-

halb nicht allein die Leistung der

Lampe, sondern die Leistung des

Systems Lampe plus Vorschalt-

gerät.

der Lampe, sondern die Leistung des Systems Lampe plus Vorschalt- gerät. Fördergemeinschaft Gutes Licht 19
der Lampe, sondern die Leistung des Systems Lampe plus Vorschalt- gerät. Fördergemeinschaft Gutes Licht 19

Fördergemeinschaft Gutes Licht

19

Elektronische Vorschaltgeräte für andere Entladungslampen Induktionslampen Für Induktionslampen – fla- che oder

Elektronische Vorschaltgeräte für andere Entladungslampen

Induktionslampen Für Induktionslampen – fla- che oder kompakte kugel- förmige Hochleistungs- leuchtstofflampen – bietet der EVG-Betrieb die glei- chen Vorteile wie für ande- re Leuchtstofflampen. In- duktionslampen werden ohne verschleißende Kom- ponenten wie Glühwendeln

reichbarkeit aufwändig und kostenintensiv ist, zum Bei- spiel in hohen Industriehal- len, Tunnels oder in Außen- beleuchtungsanlagen.

Ganz neu sind spezielle, auf den Lampentyp abge- stimmte EVG: Natrium- dampf-Hochdrucklampen

150 Watt sind damit auf mi- nimal 20 Prozent dimmbar,

Hochdruck-Entladungs- Halogen-Metalldampflam-

lampen Elektronische Vorschalt- geräte (EVG) für Natrium- dampf-Hochdrucklampen

pen 100 Watt auf minimal 50 Prozent. Sie erweitern die konventionellen Mög- lichkeiten der Leistungsab-

EVG:

Betriebsoptimierung

für alle

Entladungslampen.

spielsweise ohne großen Aufwand ein dynamisches Bild wechselnder Helligkei- ten erzeugen.

ein dynamisches Bild wechselnder Helligkei- ten erzeugen. 72 71 73 oder Elektroden betrieben, erreichen deshalb bis
72
72

71

73

oder Elektroden betrieben, erreichen deshalb bis zu 60.000 Betriebsstunden Lebensdauer. Die System- Lichtausbeute beträgt 65 bis 80 Lumen/Watt.

Die Hochleistungsleucht- stofflampen arbeiten nach dem physikalischen Prinzip der elektromagnetischen Induktion und der Gasent- ladung, haben eine gute Farbwiedergabe (R a 80) und sind in allen drei Licht- farben erhältlich. Sie wer- den bevorzugt dort einge- setzt, wo der Lampenwech- sel aufgrund schlechter Er-

und Halogen-Metalldampf- lampen zeichnen sich vor allem durch Betriebsopti- mierung, weniger durch hohe Energieeinsparung aus. Der EVG-Betrieb führt zu besserer Farbkonstanz, vermindert Lichtflimmern durch Stroboskopeffekte und erlaubt die Heißwie- derzündbarkeit mit einfa- chen Mitteln. Außerdem verlängert die schonende Zündung der Lampe ihre Nutzlebensdauer; defekte Lampen werden automa- tisch abgeschaltet.

defekte Lampen werden automa- tisch abgeschaltet. senkung – in der Außenbe- leuchtung kann damit zum einen
defekte Lampen werden automa- tisch abgeschaltet. senkung – in der Außenbe- leuchtung kann damit zum einen
defekte Lampen werden automa- tisch abgeschaltet. senkung – in der Außenbe- leuchtung kann damit zum einen

senkung – in der Außenbe- leuchtung kann damit zum einen Beleuchtungsniveau auf die Sehbedingungen (bedarfsgerechtes Licht) abgestimmt, zum anderen zur Energieeinsparung das Beleuchtungsniveau abge- senkt werden, soweit dies – zum Beispiel in verkehrsar- men Dunkelstunden – rat- sam ist.

In der Innenraumbeleuch- tung kommen der weniger störanfällige Betrieb und die Dimmbarkeit von Halo- gen-Metalldampflampen vor allem in der Verkaufs- raumbeleuchtung zum Tragen.

vor allem in der Verkaufs- raumbeleuchtung zum Tragen. Dimmbarkeit und zentrale Steuerung dieser EVG er- weitern

Dimmbarkeit und zentrale Steuerung dieser EVG er- weitern die Möglichkeiten der Lichtgestaltung – zum Beispiel von Außenfas- saden. So lässt sich bei-

Transformatoren

Niedervolt-Halogen-Glüh-

lampen arbeiten mit Klein- spannung, überwiegend 12 Volt. Niedervolt-Strahler und Niedervolt-Leuchten müssen deshalb mit einge- bautem oder außerhalb der Leuchte vorgeschaltetem Transformator betrieben werden. Dieser wandelt die Netzspannung 230 Volt

eingesetzten Transformato- ren abgestimmt sein.

Transformatoren müssen primärseitig abgesichert sein. Um Unterlastbetrieb zu vermeiden, sollten mag- netische Trafos grundsätz- lich mit der Nennlast betrie- ben werden. Nur Sicher- heitstransformatoren nach

Elektronische

Transformatoren

sind sparsamer,

kompakter

und leiser.

• ET werden mit hohen Frequenzen betrieben. Deshalb ist ihre Verlust- leistung um zwei Drittel niedriger als die konven-

Verlust- leistung um zwei Drittel niedriger als die konven- • Auch im Unterlastbereich schonen ET die

• Auch im Unterlastbereich schonen ET die Lampen, verlängern deren Le- bensdauer.

• Weil sie kleiner und

leichter als konventionelle Trafos sind, erweitern ET den Spielraum bei der Anlagenplanung.

74
74
sind, erweitern ET den Spielraum bei der Anlagenplanung. 74 75 76 (Primärseite) um in die er-

75

76

(Primärseite) um in die er- forderliche Kleinspannung (Sekundärseite).

um in die er- forderliche Kleinspannung (Sekundärseite). DIN EN 60742 gewährleis- ten, dass im Störungsfall niemals

DIN EN 60742 gewährleis- ten, dass im Störungsfall niemals Netzspannung in die Niederspannungsinstal- lation übertritt. Ein Thermo- wächter verhindert Überhit- zung.

übertritt. Ein Thermo- wächter verhindert Überhit- zung. Elektronisch Elektronische Transformato- ren (ET) sind

Elektronisch Elektronische Transformato- ren (ET) sind sparsamer im Energieverbrauch, kleiner, kompakter und leiser. Sie ähneln in Funktionsweise und Eigenschaften elektro- nischen Vorschalt- geräten (EVG):

Eigenschaften elektro- nischen Vorschalt- geräten (EVG): tioneller Transformatoren. Damit reduziert sich auch die

tioneller Transformatoren. Damit reduziert sich auch die Wärmeentwicklung.

• ET liefern eine von der Belastung weitgehend unabhängige Spannung. Sie eignen sich deshalb für kleine Teillasten. Der lampenschonende Be- trieb im gesamten Teil- lastbereich verlängert die Lebensdauer der Lam- pen. Denn: Schon fünf Prozent Überspannung halbieren die Lebens- dauer der Lampe.

• Da sie auch mit Gleich- spannung betriebsfähig sind, können ET für die Notbeleuchtung

eingesetzt werden.

• Die Betriebs-

für die Notbeleuchtung eingesetzt werden. • Die Betriebs- Konventionell Die konventionelle Trafo- Technik arbeitet

Konventionell Die konventionelle Trafo- Technik arbeitet mit unter- schiedlichen Wicklungen auf der Primär- und Sekun- därseite. Herkömmliche Trafos sind größer als die später entwickelten Ring- kern-Transformatoren. In der relativ hohen Verlust- leistung (siehe „Auch Be- triebsgeräte brauchen Strom“, Seite 19) unter- scheiden sich beide kaum. Dimmer müssen auf die

sicherheit

von Qualitäts-

Transformato-

ren dokumentie- ren wie bei Vor- schaltgeräten die Prüfzei- chen VDE oder ENEC (siehe „Geprüfte Qua- lität“, Seite 17).

die Prüfzei- chen VDE oder ENEC (siehe „Geprüfte Qua- lität“, Seite 17). Fördergemeinschaft Gutes Licht 21
die Prüfzei- chen VDE oder ENEC (siehe „Geprüfte Qua- lität“, Seite 17). Fördergemeinschaft Gutes Licht 21
die Prüfzei- chen VDE oder ENEC (siehe „Geprüfte Qua- lität“, Seite 17). Fördergemeinschaft Gutes Licht 21

Fördergemeinschaft Gutes Licht

21 1

Lampen

Lampen 77 Raumzonen, zum Bei- spiel, wenn sich die Raumnutzung ändert, • die Veränderung der Lichtstimmung
Lampen 77 Raumzonen, zum Bei- spiel, wenn sich die Raumnutzung ändert, • die Veränderung der Lichtstimmung

77

Raumzonen, zum Bei- spiel, wenn sich die Raumnutzung ändert, • die Veränderung der Lichtstimmung und damit der Raumatmosphäre.

Die Funktion „dimmen“ ist damit ein wichtiger Bau- stein von Lichtsteuer- und -regelsystemen (siehe Seite 10) – auch als Schlüssel zu Energieeinsparungen: bei der Regulierung der künst- lichen Beleuchtung in Ab- hängigkeit vom Tageslicht- einfall (siehe Seite 12).

Für das Dimmen von stab- förmigen Leuchtstofflampen und Kompaktleuchtstofflam- pen (nur dafür ausgewiese- ne Typen) im EVG-Betrieb müssen entsprechende EVG eingesetzt werden. Die analoge 1…10 Volt- Schnittstelle wurde inzwi- schen durch digitale Steu- ersignale ersetzt, in vielen Fällen von der standardi- sierten digitalen Schnittstel- le DALI (siehe Seite 10).

Elektronische Betriebsge- räte stehen nicht alleine für Qualität und Effizienz der Beleuchtung: Sie sind im- mer Bestandteil eines Be- leuchtungssystems. So müssen auch Lampen und Leuchten die Anforderun- gen an Beleuchtungsqua- lität erfüllen.

Beleuchtungsqualität Lichtfarbe und Farbwieder- gabeeigenschaft der Lam- pen (siehe Seite 6) haben wesentlichen Anteil an der Beleuchtungsqualität. Bei Leuchtstofflampen – sie erzeugen 70 Prozent des Lichts im gewerblichen Bereich – stehen alle drei Lichtfarben (Warmweiß, Neutralweiß, Tageslicht- weiß) zur Wahl. Außerdem gibt es sie als Vollspekt- rumlampen, die das Spekt- rum des natürlichen Ta- geslichts nachempfinden.

Mit Ausnahme einiger

Hochdruck-Entladungslam-

pen haben heute alle in

der Innenraumbeleuchtung eingesetzten Lampen eine sehr gute Farbwiedergabe (R a 80).

Zur Beleuchtungsqualität zählen auch geräuschfrei erzeugtes und flimmerfreies sowie dimmbares Licht – Leistungsmerkmale, die Leuchtstofflampen nur dann haben, wenn sie an elekt- ronischen Vorschaltgeräten (EVG) bzw. dimmbaren EVG betrieben werden.

Dimmbares Licht Dimmen verändert stufen- los die Helligkeit der einge- setzten Lampen, entweder in Einzelleuchten oder in Leuchtengruppen. Die Opti- on „dimmen“ ist von zent- raler Bedeutung für die Be- leuchtungsqualität. Denn dimmbares Licht gibt Flexi- bilität, erlaubt

• die Anpassung der Hel- ligkeit an die Ansprüche Einzelner,
• die Anpassung der Be- leuchtung in einzelnen

• die Anpassung der Hel- ligkeit an die Ansprüche Einzelner, • die Anpassung der Be- leuchtung

78

• die Anpassung der Hel- ligkeit an die Ansprüche Einzelner, • die Anpassung der Be- leuchtung
Lampen für allgemeine Beleuchtungszwecke und ihre Lichtausbeute* 150 14 125 100 8 9 13 6
Lampen für allgemeine Beleuchtungszwecke und ihre Lichtausbeute*
150
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100
8
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5
10
20
50
100
200
500
1000
2000
3500
* bei Entladungslampen einschließlich der Vorschaltgeräteverluste
Nennleistung der Lampe in W
Temperaturstrahler: 1 Glühlampen, 2 Halogen-Glühlampen (230 V) einseitig gesockelt, 3 Halogen-Glühlampen
(230 V) zweiseitig gesockelt, 4 Niedervolt-Halogen-Glühlampen
Niederdruck-Entladungslampen: 5 Standard-Leuchtstofflampen an VVG, 6 Dreibanden-Leuchtstofflampen
Ø 26 mm an VVG, 7 Dreibanden-Leuchtstofflampen Ø 26 mm an EVG, 8 Dreibanden-Leuchtstofflampen Ø 16 mm
Baureihe „hohe Lichtausbeute“ (EVG), 9 Dreibanden-Leuchtstofflampen Ø 16 mm Baureihe „hoher Lichtstrom“ (EVG),
10 Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel an EVG, Induktionslampen: 11 kolbenförmig, 12 flach,
Hochdruck-Entladungslampen: 13 Halogen-Metalldampflampen, 14 Natriumdampf-Hochdrucklampen
Lichtausbeute in lm/W

toren und Leuchtstofflam- pen mit VVG und zusätz-

Natriumdampf-Hochdruck- lichem Heiztransformator.

lampen verlangt aufwändi- gere Technik, Verfälschun- gen der Lichtfarbe kommen

bei Halogen-Metalldampf- lampen häufiger vor als bei

Natriumdampf-Hochdruck-

lampen. Für einige Lam- pentypen wurden inzwi- schen dimmbare EVG ent- wickelt, die das Licht kaum verändern.

Das Dimmen von Halogen- Metalldampflampen und

Hohe Lichtausbeute Wie viel Licht eine Lampe aus der eingebrachten Energie erzeugt, beschreibt die Lichtausbeute. Sie wird berechnet als Verhältnis des Lichtstroms (Lumen) zur elektrischen Leistungs- aufnahme (Watt). Je höher ihr Lumen/Watt-Wert ist, desto energieeffizienter er- zeugt die Lampe ihr Licht.

Eine konventionelle Glüh- lampe wandelt nur etwa fünf Prozent des Stroms in Licht, der Rest ist Wärme. Die Glühlampe hat dabei eine Lichtausbeute von et-

wa 14 Lumen/Watt. Güns- tiger ist die Leistungsbilanz anderer Lichtquellen (siehe Abb. 79). Die stabförmige

Dreibanden-Leuchtstofflam-

pe beispielsweise erzielt über 100 lm/W (Ø 16 mm- Lampe mit EVG/System- lichtausbeute).

Phasenabschnittdimmer

werden vorwiegend einge- setzt zum Dimmen von

Niedervolt-Halogen-Glüh-

lampen an elektronischen Transformatoren. Sie eig- nen sich auch zur Hellig- keitssteuerung von Glüh- lampen und Halogen-Glüh- lampen.

Phasenanschnittdimmer steuern die Helligkeit von Glühlampen, Halogen- Glühlampen, Niedervolt- Halogen-Glühlampen an magnetischen Transforma-

Halogen- Glühlampen, Niedervolt- Halogen-Glühlampen an magnetischen Transforma- Fördergemeinschaft Gutes Licht 79 23 80

Fördergemeinschaft Gutes Licht

79

Halogen- Glühlampen, Niedervolt- Halogen-Glühlampen an magnetischen Transforma- Fördergemeinschaft Gutes Licht 79 23 80
Halogen- Glühlampen, Niedervolt- Halogen-Glühlampen an magnetischen Transforma- Fördergemeinschaft Gutes Licht 79 23 80

23

80

Lampen

Lampen Lange Lebensdauer Lampen- und Wartungskos- ten sinken, wenn Lampen eine lange Lebensdauer haben. Die Allgebrauchs-

Lange Lebensdauer Lampen- und Wartungskos- ten sinken, wenn Lampen eine lange Lebensdauer haben. Die Allgebrauchs- glühlampe hat eine mittlere Lebensdauer von 1.000 Betriebsstunden, Halogen- Glühlampen arbeiten 2.000, einige Niedervolt-Halogen- Glühlampen 4.000, Ener- giesparlampen (integriertes EVG) erreichen 15.000 Be- triebsstunden.

Weitaus höher ist die Nutz- lebensdauer von Entla- dungslampen. Sie verlän- gert sich beim Betrieb an elektronischen Vorschalt- geräten (EVG) nochmals:

Dreibanden-Leuchtstoff-

lampen Ø 16 mm zum Beispiel leisten 20.000 Betriebsstunden.

Optimiertes Akzentlicht Auch bei der Akzentbe- leuchtung hilft optimierte

Lichttechnik Energie einzu- sparen. Zum Beispiel mit der IRC-Beschichtung (In- fra-Red Coating) des Lam- penkolbens: In stabförmi- gen IRC-Halogen-Glüh- lampen 230 Volt und in

IRC-Niedervolt-Halogen-

Glühlampen reflektiert die von der Glühwendel abge- gebene Wärmestrahlung zum großen Teil wieder auf die Wendel. Das spart bei gleichem Lichtstrom um bis zu 30 Prozent Energie.

Ein anderes Beispiel für Energieeffizienz sind com- puterberechnete Reflekto- ren in Reflektorlampen. Sie lenken das Licht punktge- nau und ohne Verluste auf die zu beleuchtende Fläche.

Die mittlere Lebensdauer von Lampen ist die Zeit bis zum Ausfall von 50 Prozent der Lampen einer Beleuch- tungsanlage. Sie gilt für Glühlampen, Halogen-Glühlam- pen, Niedervolt-Halogen-Glühlampen und Energiespar- lampen.

Für Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel, Induktionslampen sowie Hochdruck-Entla- dungslampen ist die Nutzlebensdauer definiert. Diese berücksichtigt außer den funktionsunfähigen Lampen den Lichtstromrückgang in einer Beleuchtungsanlage nach einer bestimmten Betriebsdauer. Der Anlagenlicht- strom darf Mindestwerte nicht unterschreiten.

Anlagenlicht- strom darf Mindestwerte nicht unterschreiten. 81 LED Für Beleuchtungszwecke stark im Kommen sind die als

81

LED Für Beleuchtungszwecke stark im Kommen sind die als Status- und Signal- anzeige bekannten Light Emitting Diodes (LED). Sie werden derzeit hauptsäch- lich als Orientierungs- oder zur Effektbeleuchtung ein- gesetzt. Prognosen der Ent- wickler gehen davon aus, dass sich die winzigen leuchtenden Halbleiterchips – sie werden in der Regel

lieferbar sein. Damit bieten LED heute Lichtausbeuten, die mit Halogen-Glühlam- pen vergleichbar sind. Neue Entwicklungen wer- den die Leistung von Kom- paktleuchtstofflampen er- reichen.

Da LED ihr Licht direkt auf die zu beleuchtende Fläche abstrahlen und klassische Lichtquellen in den meisten Fällen einen zusätzlichen

Lichtquellen in den meisten Fällen einen zusätzlichen Bild 82: Elektronisch gesteuerte LED-Technik für die Waren-

Bild 82: Elektronisch gesteuerte LED-Technik für die Waren- präsentation

zu LED-Modulen zusam- mengefasst – spätestens in fünf Jahren für die Allge- meinbeleuchtung eignen.

LED vereinen zahlreiche Vorteile auf sich: sehr lange Lebensdauer, niedrige Aus- fallraten, geringe Abnahme der Lichtleistung, Spektrum ohne IR- und UV-Strahlung, sofortiger (Neu-)Start, hohe Stoßfestigkeit, kein Flackern, keine Stroboskopeffekte, kein Flimmern. Ihre geringe Größe schließlich ermög- licht die Entwicklung von Leuchten mit großer Frei- heit im Design.

Weiße LED gibt es heute mit einer Lichtausbeute von bis zu 20 Lumen/Watt, rote LED erreichen 50 Lumen/ Watt. In naher Zukunft wer- den LED mit Leistungen im Bereich 100 Lumen/Watt

82

wer- den LED mit Leistungen im Bereich 100 Lumen/Watt 82 83 Bild 83: Bedrahtete LED Reflektor

83

Bild 83: Bedrahtete LED

Reflektor benötigen, der die Lichtausbeute reduziert, ist die Lichtausbeute von LED tatsächlich weitaus höher als die nach herkömmli- cher Methodik ermittelten Werte. Die Lichtindustrie verdoppelt die Ausbeute dieser Lichtquelle etwa alle zwei Jahre – weitere er- hebliche Leistungssteige- rungen sind also zu er- warten.

Praxisbeispiel:

Ökologische und öko- nomische Vorteile

Wer auf moderne Technik

mit Beleuchtungselektronik

setzt, schützt die Umwelt, spart Geld – und erhält Be- leuchtungsqualität. Dies zeigt zum Beispiel ein Ver- gleich von Beleuchtungs- systemen mit Dreibanden- Leuchtstofflampen Ø 26

mm und Ø 16 mm. Die

Ø 16 mm-Lampen müssen

(2.600 Lumen). Um die geforderte Beleuchtungs-

stärke zu erzielen, sind

59 Leuchten notwendig.

• Dreibanden-Leucht-

stofflampen Ø 26 mm

36 Watt (3.200 Lumen).

Erforderlich sind 48 Leuchten.

• Dreibanden-Leuchtstoff- lampen Ø 16 mm „hohe Lichtausbeute“ 35 Watt (3.650 Lumen). 36 Leuch- ten reichen aus.

35 Watt (3.650 Lumen). 36 Leuch- ten reichen aus. 84 Abb. 84: Die geringere Eigenabschattung der

84

Abb. 84: Die geringere Eigenabschattung der Ø 16 mm-Lampe (rechts) ermöglicht anders als bei Ø 26 mm-Lampen (links) Leuchten mit höheren Wirkungsgraden.

an EVG betrieben werden. Sie haben unter den stab- förmigen Leuchtstofflampen die höchste Lichtausbeute (siehe Seite 23).

Planungsvorgabe sind 500

Lux Beleuchtungsstärke für

eine Fläche von 270 Qua-

dratmeter. Eingesetzt wer-

den Schutzrohrleuchten

(Einbauhöhe 3 Meter) be- stückt mit • Standard-Leuchtstofflam- pen Ø 26 mm 36 Watt

Die Leuchten mit Ø 16 mm- Lampen haben einen so hohen Wirkungsgrad (siehe Seite 26), dass im Ver- gleich zum Standard-Be- leuchtungssystem 40 Pro- zent Leuchten und Lampen eingespart werden können.

Dies liegt auch am kleine- ren Durchmesser der Lam- pen, der durch geringere Verschattung eine bessere Nutzung des Leuchtenre- flektors ermöglicht. Derart

optimiert, steigt die Lichtaus- beute um gut 40 Prozent.

Gesamtrechnung

Die Einsparung an Energie

und Betriebskosten, die zu- gleich geringere CO 2 - Emission und die gesparte Menge Quecksilber (Hg)

zeigt Abbildung 85, die Ge- samtrechnung der „Um- welt- und Kostenvorteile von Leuchten mit EVG für

Ø 16 mm-Lampen“ fasst

von Leuchten mit EVG für Ø 16 mm-Lampen“ fasst sion des Treibhausgases CO 2 im Vergleich

sion des Treibhausgases CO 2 im Vergleich zu den 59 Leuchten mit Ø 26 mm- Lampen um 2,3 Tonnen im Jahr (39 Prozent) – bei gleicher Beleuchtungsstär- ke und mindestens glei- cher Beleuchtungsqualität.

Auch die Anschaffungskos- ten verringern sich, denn die geringere Anzahl von Leuchten senkt die Investi-

tion. Weniger Leuchten be-

Leuchten mit EVG für Ø 16 mm-Lampen: Einsparungen Stromverbrauch Betriebskosten kWh/a R/a 5,9 t/a CO2
Leuchten mit EVG für Ø 16 mm-Lampen:
Einsparungen
Stromverbrauch
Betriebskosten
kWh/a
R/a
5,9 t/a CO2
135 mg/a Hg
10.000
1.400
4,9 t/a CO2
9.303
1.302
112 mg/a Hg
3,6 t/a CO2
82 mg/a Hg
7.769
1.088
7.500
1.050
5.676
795
5.000
700
0,14 R/kWh
Standardlampen Ø 26 mm
Dreibandenlampen Ø 26 mm
Dreibandenlampen Ø 16 mm

die Tabelle (unten) zusam- men. Dabei wurde eine Be- triebszeit der Beleuchtung von zwölf Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr zu Grunde gelegt.

Beim Einsatz der 36 Leuch- ten mit Dreibandenlampen

Ø 16 mm sinkt die Emis-

85

deuten außerdem weniger Material und damit weniger Energieeaufwand für die Produktion. Die eingesparte Energie ist – wenn auch kein besonders großer – vor allem ein ökologischer Vorteil.

Umwelt- und Kostenvorteile von Leuchten mit EVG für Ø 16 mm-Lampen

 

Ökologischer

Ökonomischer

Vorteil

Vorteil

Beleuchtungs-

CO 2 -Emission:

Energiekosten:

system mit EVG

Tonnen/Jahr

Einsparung

Euro/Jahr

Einsparung

59

Leuchten mit Standard-

Leuchtstofflampen Ø 26 mm

5,9

1.302

48

Leuchten mit Dreibanden-

Leuchtstofflampen Ø 26 mm

4,9

17 %

1.088

17 %

36

Leuchten mit Dreibanden-

Leuchtstofflampen Ø 16 mm

 

„hohe Lichtausbeute“

3,6

39 %

795

39 %

Ø 16 mm   „hohe Lichtausbeute“ 3,6 39 % 795 39 % Fördergemeinschaft Gutes Licht 25

Fördergemeinschaft Gutes Licht

Ø 16 mm   „hohe Lichtausbeute“ 3,6 39 % 795 39 % Fördergemeinschaft Gutes Licht 25

25

Leuchten

L euchten Beleuchtungsqualität In Bezug auf Beleuch- tungsqualität interessiert bei Leuchten ausschließlich die Frage,

Beleuchtungsqualität In Bezug auf Beleuch- tungsqualität interessiert bei Leuchten ausschließlich die Frage, wie sie das Licht verteilen: direkt, direkt/in- direkt, indirekt? Diese so genannte Lichtstärkever- teilung, beschrieben mit der Lichtstärkeverteilungs- kurve (LVK), sollte auf den Beleuchtungszweck abge- stimmt sein.

Die Wahl der richtigen Lichtstärkeverteilung hängt auch mit dem Sich-Wohl- fühlen zusammen: In Büroräumen beispielsweise entscheidet sich die Mehr- zahl der Menschen für di- rekt/indirektes Licht, weil sie die Deckenaufhellung durch indirekte Lichtanteile als angenehm empfinden.

Lichtstärke

Die Lichtstärke (Kurzzei-

chen: I) ist der Teil des

Lichtstroms, der in eine

bestimmte Richtung

strahlt. Die räumliche Ver-

teilung der Lichtstärke

(Lichtstärkeverteilung)

charakterisiert die Licht-

ausstrahlung von Leuch-

ten und Reflektorlampen.

Die Lichtstärke wird in

Candela (cd) gemessen.

Lichtstärkeverteilung

Die Lichtstärkeverteilung

beschreibt die räumliche

Verteilung der Lichtstärke.

Form und Symmetrie der

Lichtstärkeverteilung

kennzeichnen tief- und

breitstrahlende bzw. sym-

metrisch und asymme-

trisch strahlende Leuch-

ten (oder Reflektorlam-

pen). Zur Darstellung

dient die Lichtstärkever- teilungskurve (LVK): Sie entsteht, wenn die in Po- larkoordinaten dargestell- ten Lichtstärken in ihren verschiedenen Ausstrah- lungsrichtungen mitein- ander zu einem Kurven- zug verbunden werden.

mitein- ander zu einem Kurven- zug verbunden werden. 26 Wirkungsgrade Wie effektiv eine Leuchte das Licht

26

Wirkungsgrade Wie effektiv eine Leuchte das Licht der in ihr betrie- benen Lampe(n) verteilt, beschreiben Leuchtenbe- triebs- und Beleuchtungs- wirkungsgrad.

Der Leuchtenbetriebswir- kungsgrad besagt, wie viel Prozent des von einer oder mehreren freistrahlenden Lampe(n) bei einer Umge- bungstemperatur von 25° C erzeugten Licht- stroms aus einer Leuchte (ebenfalls 25° C Umge- bungstemperatur) austritt. Demnach hat eine freistrah- lende, das Licht in alle Richtungen abgebende Leuchte den besten Wir- kungsgrad – jedoch bei schlechter Beleuchtungs- qualität.

Dieselbe freistrahlende Leuchte hat aber einen schlechten Beleuchtungs- wirkungsgrad. Denn der gibt an, wie viel Prozent des Lampen-Lichtstroms dorthin gelenkt wird, wo das Licht benötigt wird, zum Beispiel auf dem Schreibtisch. Lichtlenken- de Elemente verbessern also den Beleuchtungs-

wirkungsgrad: Je höher er ist, desto weniger Energie muss eingesetzt werden, um die gewünschte Be- leuchtungsstärke zu errei- chen. Er wird u.a. von der Raumgeometrie, den Re- flexionsgraden der Raum- begrenzungsflächen und dem Leuchtenbetriebswir- kungsgrad bestimmt.

Neuwert und Wartungswert Neuwert Wartungswert bei Reinigung alle 3 Jahre Anlagenwert ohne Wartung 0 Inbetriebnahme
Neuwert und Wartungswert
Neuwert
Wartungswert
bei Reinigung
alle 3 Jahre
Anlagenwert
ohne Wartung
0
Inbetriebnahme
➞ Betriebszeit
Mittlere Beleuchtungsstärke
Wartungsfaktor Durch Alterung und Ver- schmutzung von Lampen, Leuchten und Raumober- flächen sinkt die Be-
Wartungsfaktor
Durch Alterung und Ver-
schmutzung von Lampen,
Leuchten und Raumober-
flächen sinkt die Be-
leuchtungsstärke (siehe
Abb. 86). Das ist bereits
bei der Beleuchtungspla-
nung zu beachten: Der
Wartungsfaktor berück-
sichtigt alle Einflüsse auf
die Beleuchtungsanlage,
zusätzlich erstellt der Pla-
ner einen umfassenden
Wartungsplan. Die von
DIN EN 12464 vorgege-
benen Mindest-Beleuch-
tungsstärken sind War-
tungswerte, die bei ho-
hen Ansprüchen an die
Sehaufgabe erhöht wer-
den müssen. An ständig
besetzten Arbeitsplätzen
darf der Wartungswert
nicht unter 200 Lux lie-
gen.

86

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Bildnachweis/Literatur

Bildnachweis

Hartwig Stammler, Darmstadt Abbildungen 12–17, 24–30, 43, 50, 51, 55, 59, 79, 85, 86

JARO Medien, Mönchengladbach 3D-Visualisierungen (Abbildungen 18–21, 23)

Andreas Kelm, Darmstadt Lampen, EVG, Trafo und Platine

Alle anderen Bilder und Abbildungen haben Mit- gliedsunternehmen der Fördergemeinschaft Gutes Licht (FGL) zur Verfügung gestellt.

Bildnummern Rücktitel:

88

89

90

91

92

93

Literatur

DIN EN 12464 Licht und Beleuchtung – Beleuch- tung von Arbeitsstätten in Innenräumen (Teil 1) Ausgabe März 2003

DIN EN 12665 Licht und Beleuchtung – Grund- legende Begriffe und Kriterien für die Festlegung von Anforderungen an die Beleuchtung Ausgabe September 2002

DIN 5035 Beleuchtung mit künstlichem Licht Teile 1 bis 8

www.din.de DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Burg- grafenstraße 6, 10787 Berlin

AG DALI – Handbuch „Digital Addressable Lighting Interface – Eine Aktivität des Fachverban- des Elektroleuchten im ZVEI“, Hrsg.: Zentralver- band Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V./AG DALI, Frankfurt am Main 2002 www.dali-ag.org, www.zvei.org ZVEI, Stresemannallee 19, 60596 Franfurt am Main

CELMA Guide for the application of Directive 2000/55/EC on energy efficiency requirements for ballasts for fluorescent lighting, Hrsg.: CELMA Federation of National Manufacturers Associations for Luminaires and Electrotechnical Components für Luminaires in the European Union, Brüssel 2003 (Deutschsprachige Ausgabe über den ZVEI) www.celma.org CELMA, Secretariat, Diamant Building, A. Reyerslaan 80, 81030 Brussels, Belgium

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Heft-Nr./Titel 0 1 Die Beleuchtung mit künstlichem Licht (5/00)

Gutes Licht für Schulen und Bildungsstätten (1/94)* Gutes Licht für Sicherheit auf Straßen, Wegen und Plätzen (3/00)

Gutes Licht für Büros und Verwaltungsgebäude (1/03)

Gutes Licht für Handwerk und Industrie (4/99)

Gutes Licht für Verkauf und Präsentation (2/02)

Gutes Licht im Gesundheitswesen (7/94)*

Gutes Licht für Sport und Freizeit (9/01)

Repräsentative Lichtgestaltung (8/97)

Notbeleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung (4/00)

Gutes Licht für Hotellerie und Gastronomie (4/00)

Beleuchtungsqualität mit Elektronik (5/03)

Ideen für Gutes Licht zum Wohnen (9/99) Stadtmarketing mit Licht (4/02)

Lichtforum

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Repräsentative Lichtgestaltung (8/97)

Gutes Licht für Sport und Freizeit (9/01)

Gutes Licht im Gesundheitswesen (7/94)*

Gutes Licht für Verkauf und Präsentation (2/02)

Gutes Licht für Handwerk und Industrie (4/99)

Gutes Licht für Büros und Verwaltungsgebäude (1/03)

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Impressum

12 Dieses Heft ist die Num- mer 12 der Schriftenreihe Informationen zur Lichtanwendung, mit der die Fördergemein- schaft Gutes Licht (FGL) über gute Beleuchtung mit künst- lichem Licht informiert.

Die Titel aller Hefte in fort- laufender Nummerierung sind auf der gegenüber- liegenden Seite aufgeführt.

Mit den abtrennbaren Post- karten dieser Seite können Sie die Hefte bestellen. Sie werden Ihnen mit Rechnung geliefert.

Herausgeber: Fördergemeinschaft Gutes Licht (FGL) Stresemannallee 19

60596 Frankfurt am Main

Telefon 069 6302-0 Telefax 069 6302-317 E-Mail fgl@zvei.org

Lichttechnische

Fördergemeinschaft

Beratung:

Gutes Licht

Redaktion und

rfw. redaktion für

Realisation:

wirtschaftskommunikation Darmstadt

Gestaltung:

Breschinski/Stammler

Darmstadt

DTP/Litho:

Druck:

westermann druck

Braunschweig

Quellennachweis:

In den Heften dieser Schriften- reihe wurden die jeweils

gültigen DIN-Normen und VDE-Vorschriften berücksichtigt. DIN-Normen:

Beuth-Verlag GmbH 10787 Berlin DIN-VDE-Normen:

VDE-Verlag

10625

Berlin

ISBN:

3-926193-12-3

Nachdruck:

Mit Genehmigung des Herausge- bers gestattet.

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Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

Informationen von der Fördergemeinschaft Gutes Licht

Die Fördergemeinschaft Gutes Licht (FGL) infor- miert über die Vorteile guter Beleuchtung. Sie hält zu allen Fragen des künstlichen Lichts und sei- ner richtigen Anwendung umfangreiches Informa- tionsmaterial bereit. Die Informationen der FGL sind herstellerneutral und basieren auf den ein- schlägigen technischen Regelwerken nach DIN und VDE.

Informationen zur Lichtanwendung Die Hefte 1 bis 16 dieser Schriftenreihe helfen allen, die auf dem Gebiet der Beleuchtung planen, Ent- scheidungen treffen und investieren, Grundkennt- nisse zu erwerben. Damit wird die Zusammenarbeit mit Fachleuten der Licht- und Elektrotechnik erleich- tert. Alle lichttechnischen Aussagen sind grundsätz- licher Art.

Lichtforum Lichtforum behandelt aktuelle Fragen der Licht- anwendung und stellt Be- leuchtungstrends vor. Die- se „Fachinformationen für Beleuchtung“ erscheinen in loser Folge.

www.licht.de Im Internet ist die FGL unter der Adresse www.licht.de präsent. Tipps zur richti- gen Beleuchtung geben „Beleuchtungssituationen“ mit Beispielen aus dem privaten und gewerbli- chen Bereich. Erläuterun- gen lichttechnischer Be- griffe stehen auf Mausklick zur Verfügung. Produkt- übersichten in den Be- leuchtungssituationen sind mit der Liefermatrix „Produkte/Hersteller“ und darin wiederum mit den Adressdaten der FGL-Mit- gliedsunternehmen ver- knüpft. Die Darstellung der gedruckten „Publika- tionen“ und „Surftipps“ er- gänzen das umfangreiche Informationsangebot.

er- gänzen das umfangreiche Informationsangebot. Die Beleuchtung mit künstlichem Licht 1 Gutes Licht für
Die Beleuchtung mit künstlichem Licht 1

Die Beleuchtung mit künstlichem Licht 1

Die Beleuchtung mit künstlichem Licht 1
Gutes Licht für Handwerk und Industrie 5
Gutes Licht für
Handwerk und Industrie
5
Gutes Licht für Handwerk und Industrie 5
Repräsentative 9 Lichtgestaltung
Repräsentative
9
Lichtgestaltung
Gutes Licht für kommunale Bauten und Anlagen 13
Gutes Licht für kommunale
Bauten und Anlagen
13
Gutes Licht für kommunale Bauten und Anlagen 13
Gutes Licht für Schulen und Bildungsstätten 2

Gutes Licht für Schulen und Bildungsstätten 2

Gutes Licht für Schulen und Bildungsstätten 2
Gutes Licht für Verkauf und Präsentation 6
Gutes Licht für Verkauf
und Präsentation
6
Gutes Licht für Verkauf und Präsentation 6
Notbeleuchtung Sicherheitsbeleuchtung 10
Notbeleuchtung
Sicherheitsbeleuchtung 10
Notbeleuchtung Sicherheitsbeleuchtung 10
Ideen für Gutes Licht zum Wohnen 14
Ideen für Gutes Licht
zum Wohnen
14
Ideen für Gutes Licht zum Wohnen 14
Gutes Licht für Sicherheit auf Straßen, Wegen und Plätzen 3
Gutes Licht für Sicherheit auf
Straßen, Wegen und Plätzen
3
Gutes Licht für Sicherheit auf Straßen, Wegen und Plätzen 3
Gutes Licht 7 im Gesundheitswesen
Gutes Licht
7
im Gesundheitswesen
Gutes Licht 7 im Gesundheitswesen
Gutes Licht für Hotellerie und Gastronomie 11
Gutes Licht für Hotellerie
und Gastronomie 11
Gutes Licht für Hotellerie und Gastronomie 11
Gutes Licht am Haus und im Garten 15
Gutes Licht
am Haus und im Garten
15
Gutes Licht am Haus und im Garten 15
und Gastronomie 11 Gutes Licht am Haus und im Garten 15 Gutes Licht für Büros und
Gutes Licht für Büros und Verwaltungsgebäude 4
Gutes Licht für Büros
und Verwaltungsgebäude 4
Gutes Licht für Büros und Verwaltungsgebäude 4
Gutes Licht für Sport und Freizeit 8
Gutes Licht
für Sport und Freizeit 8
Gutes Licht für Sport und Freizeit 8
Beleuchtungsqualität mit Elektronik 12

Beleuchtungsqualität mit Elektronik 12

Beleuchtungsqualität mit Elektronik 12
Stadtmarketing mit Licht 16

Stadtmarketing mit Licht 16

Stadtmarketing mit Licht 16

Hefte 13 und 15 sind vergriffen.

und Freizeit 8 Beleuchtungsqualität mit Elektronik 12 Stadtmarketing mit Licht 16 Hefte 13 und 15 sind

Informationen zur Lichtanwendung Heft 12

Beleuchtungsqualität mit Elektronik

Informationen zur Lichtanwendung Heft 12 Beleuchtungsqualität mit Elektronik Fördergemeinschaft Gutes Licht

Fördergemeinschaft Gutes Licht

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Informationen zur Lichtanwendung Heft 12 Beleuchtungsqualität mit Elektronik Fördergemeinschaft Gutes Licht