Sie sind auf Seite 1von 2

Die Bildungs- und Erziehungsziele orientieren sich grundsätzlich an den Richtlinien

und Lehrplänen für das Gymnasium Seki/II in NRW.


Das Fach Deutsch in der Sekundarstufe I knüpft an den Lernstand der Grundschüler
an, legt die Grundlage für wissenschaftspropädeutisches Lernen und bereitet auf die
Anforderungen der Oberstufe vor.

Allgemeine Ziele des Faches:


- Realisierung der Sprache als ein tragendes Mittel der Bewältigung
zwischenmenschlicher Kommunikation und der Reflexion sprachlich- und
situationsangemessener Reaktionen
- Wahrnehmung des eigenen Sprachvermögens und Weiterentwicklung der
eigenen Fähigkeiten
- Förderung sprachlicher Differenziertheit einhergehend mit eigenständiger
individueller Weltwahrnehmung und Urteilsbildung
- Analyse der Merkmale sozialer Kommunikation und angemessenen
sprachliche Reaktionen auf der Grundlage einer kritischen Reflexion sozialer
Normen
- Qualifikation und Motivation für die kulturelle Mitgestaltung des Lebensraumes
- Nutzung der Kooperationsmöglichkeit mit anderen Fächern

Die Schwerpunkte des Faches liegen in der allgemeinen Förderung von Sprechen
und Zuhören, Schreiben, Lesen und Umgang mit Texten und Reflexion über
Sprache.

Sprechen und Zuhören:


- angemessenes Reagieren und Sprechen
- erfolgreiches sprachliches Handeln
- Sprechen als Bestandteil sozialer Beziehungen

Schreiben:
- planvolle Förderung der Schreibfähigkeit
- Kennenlernen unterschiedlicher Formen schriftlicher Kommunikation
- Befähigung zur Gestaltung eines strukturierten, situations- und
partnergerechten Textes
- Vermittlung von Fähigkeiten und Einsichten für das Verfassen von Texten
- Einübung in grundlegende schriftliche Textarten und Formen der öffentlichen
und privaten Schriftkultur
- Befähigung zu einer reflektierten, eigenständigen Schreibpraxis

Lesen und Umgang mit Texten:


- Befähigung zu fließendem und sinnentnehmendem Lesen
- Förderung von Freude am und Motivation zum Lesen
- Kennenlernen verschiedener Textarten, deren charakteristische
Gestaltungsmittel und Wirkungsweisen
- Bereitstellung eines analytisch-methodischen Instrumentariums
- Entwicklung der Verstehensfähigkeit und ein zunehmend reflektiertes Urteil
über die Wirklichkeitsbezüge der Texte
- Kritische Auseinandersetzung mit Medien
- Bewusster Umgang mit Massenmedien und deren Sprache
Reflexion über Sprache:
- Elementares Wissen um grammatische Begriffe und sprachanalytische
Verfahren
- Angemessene Vermittlung von sprachlichen Formen, Bedeutungen und
Einsichten in die Wirkung unterschiedlicher Sprechweisen
- Einbeziehung der grammatischen, semantischen und pragmatiscvhen
Sprachanalyse für die Textinterpretation und –reflexion
- Entwicklung eines Sprachbewusstseins (Zusammenspiel von
Grundlagenwissen zur Wort- und satzlehre, Kenntnisse über kommunikative
und stilistische Funktionen)
- Thematisierung von Schlüsselproblemen unserer Lebenswelt

Schwerpunkte der Förderung an unserer Schule


- Leseförderung
- Rechtschreibförderung in der LRS-Gruppe
- Angleichung unterschiedlicher Lernvoraussetzungen in Kl.5, Förderung in
Grundtechniken und –methoden (z.B. Lesen, Nachschlagen)
- Betonung handlungsorientierter Methoden
- Gestaltung der kulturellen Arbeit in Schule und Öfffentlichkeit
- M@Z als Kooperationspartner

Das Fach Deutsch in der Sekundarstufe II hat die Schwerpunktsetzung


- der differenzierten Entwicklung der sprachlichen Verstehens-, Darstellungs-
und Reflexionskompetenz und
- der Fähigkeit der genauen Sprachbeobachtung und Sprachnutzung
- der Wahrnehmung, wie Textrezeption, -produktion und die Beobachtung
eigener und fremder Sprachnutzung Persönlichkeit formt, Weltsicht bestimmt
und die Fähigkeit zum sozialen Miteinander prägt

DFamit soll die Voraussetzung für das Ziel geschaffen sein, die Gewichtigkeit des
Kulturgutes Sprache, seine Bedeutung für gelingende Kommunikation und kulturelle
Mitgestaltung zu realisieren.
Insbesondere ist das Fach Deutsch ein wesentlicher kultureller Träger mit
eigenständigen Produktionen und der kritischen Auseinandersetzung mit Künstlern
von außen (u.a. Literaten, Kabarettisten, Schauspielern), somit eingebunden in das
sprachlich- künstlerische Aufgabenfeld.

Grundlage für diese Zielsetzung und ihre Durchführung sind folgende


Teilkompetenzen als Mittelpunkt der fachlichen Arbeit:
- sprachliche
- kulturelle
- ästhetische
- ethische
- methodische Kompetenz
und ein fachspezifisches wissenschaftspropädeutisches Grundlagenwissen.