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Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um?

Die Sedona-Methode

wurde von der „Harvard Medical School“ untersucht Ihre Wirksamkeit wurde in klinischen Tests zweifelsfrei nachgewiesen.

Was Du mit der Methode erreichen kannst:

- Keine Angst mehr vor Ge- fühlen

- Gelassener, entspannter und ausgeglichener wer- den

- Souveräner mit Schwie- rigkeiten umgehen

- Weniger Sorgen, Ängste und Zweifel

Die

Sedona-

Methode

Mit der Sedona-Methode gelingt es

uns, unangenehme Ge-

fühle auf eine einfache Weise los- lassen zu können.

Die meisten von uns gehen auf zwei verschiedene Arten mit Gefühlen um:

- Wir verdrängen unsere Gefühle oder

- wir erleben unsere Gefühle, sind ihnen aber wie ausgeliefert und wissen nicht, wie wir mit ihnen umgehen müssen.

Die dritte Möglichkeit, die wir zum Glück haben, ist die SEDONA-

Methode.

Der Erfinder der Sedona-Methode ist der Amerikaner Lester Leverson. Er war Physiker und Unternehmer. Mit 42 Jahren erkrankte er schwer. Sein Arzt schickte ihn zum Sterben nach Hause. Lester Leverson akzeptierte dies nicht und begann sein bisheriges Leben komplett zu hinterfragen. Seine Er- kenntnis war, dass sein bisheriger Umgang mit den Gefühlen ihn krank gemacht hat. So begann er eine Me- thode zu entwickeln, die es ihm er- laubte, anders mit seinen Gefühlen umzugehen. Es entstand die Sedona- Methode! Lester Levrson lebte übrigens noch weitere 40 Jahre!

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Versuche das Gefühl

konkret zu

beschreiben!

Beispiel:

Wenn ich mich an neue und komplizierte Projekte mache, fühle ich mich immer unter druck gesetzt.

Ich spüre dieses Druckgefühl in meinen Schultern und im Na- cken.

Ein Bild gibt es zu diesem Ge- fühl bei mir nicht, ich habe zwei Sätze, die ich im Kopf höre:

„Wie soll ich das nur schaffen? Wo soll ich da nur anfangen?“

Die Sedona-Methode beinhal-

tet verschiedene Varianten, deren

Ziel es ist, gewisse Fähigkeiten wieder zu reaktivieren:

1. sich entscheiden, loszulassen

2. die Emotion willkommen heissen

3. in die Emotion eintau- chen

An dieser Stelle konzentrieren

wir uns auf die erste Varian- te!

Der erste Schritt:

Festlegen, welches Gefühl Du gerne loslassen möchtest.

- Wo spürst Du das Gefühl?

- Entstehen zu diesem Gefühl viel- leicht irgendwelche Bilder vor dei- nem geistigen Auge?

- Oder gibt es einen Satz, der Dir zu diesem Gefühl in den Sinn kommt und der Dein Gefühl beschreibt?

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Frage 1 Akzeptieren können

Alternative Formulierung:

„Könnte ich mir erlauben, dieses Gefühl zu akzeptieren – nur für einen Augenblick?“

Frage 2 Loslassen können

Frage 3 Würdest Du loslas- sen

„Gibt es einen Grund, an die- sem Gefühl festzuhalten, der Dir keinen Stress macht?“

Frage Dich:

„Könnte ich dieses Gefühl akzeptie- ren, wie es ist – nur für einen Au- genblick?“

Antworte nun mit einem JA oder mit

einem NEIN. Beide Antworten sind vollkommen in Ordnung. Entscheidend ist, dass Du

einfach nur ehrlich bist.

Es geht nicht darum, dieses Gefühl JETZT zu akzeptieren, es geht nur

darum, ob Du rein theoretisch und nur für einen Augen-

blick das Gefühl akzeptieren könn- test?

Stelle Dir nun die nächste Frage:

„Könnte ich dieses Gefühl loslas- sen – nur für jetzt?“

Auch hier nur mit JA oder NEIN antworten, beides ist ok. Bitte nun nicht innerlich anfangen zu diskutie- ren! Das ist schädlich.

Nächste Frage:

„Würde ich?“ oder „Würde ich das Gefühl loslassen, wenn ich könnte?“

Auch hier sind JA oder NEIN ak- zeptable Antworten.

Wenn Deine Antwort NEIN ist, kannst Du noch eine weitere Frage stellen, und zwar: „Möchte ich lieber an die- sem Gefühl festhalten oder möchte ich frei sein?“

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Frage 4

Wann?

3 bis 9x

Reflexion

Und nun bist Du dran

Erwarte aber nicht schon beim ersten Mal einen 100%igen Er- folg!

Die Frage ist kurz und einfach. Frage nur:

„Wann?“ oder „Wann würde ich das Gefühl los- lassen?“

Hier sind alle Antworten erlaubt, von „Noch nicht“ über „Bald“ bis hin zu einem spontanen „Jetzt“.

Nachdem Du dir nun diese 4 Fragen gestellt hast, gehe zurück zu Frage 1 und wiederhole den Prozess noch mehrere Male. Wiederhole die Fragen so lange, bis Du merkst, dass sich das Erleben des Gefühls verändert, weil Du es ein Stück losgelassen hast.

Wie offen bist Du für die Möglichkeit, dass wir Gefühle einfach los- lassen können?

Je offener Du an die Sache he- rangehen und Dir erlauben kannst, es einfach einmal zu versuchen, desto mehr Erfolg wirst Du mit dem Loslassen haben.

Aufgabe Denke an ein unangenehmes Ge- fühl, das Du oft erlebst und bringe Dich in Kontakt damit.

Nun gehe durch den oben beschrie- benen Prozess und lass Dich überra- schen, wie Du ihn erlebst.