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INSTITUT FÜR POLITIKWISSENSCHAFT

Globalisierung und die Rolle der WTO

Proseminar - Die Rolle von G20, IWF, WTO und Weltbank in der Wirtschaftskrise

Dozent/in: Eva M. Schmitt

Autor: Hoang Long Nguyen

22.03.2014

Studiengang: Geographie B.Sc. (5. Semester)

Nebenfach: Politikwissenschaft (18 CP)

Matrikelnummer: 3007682

E-Mail: longnguyen92@web.de

Abgabetermin: 31. März 2014

Globalisierung und die Rolle der WTO

Inhaltsverzeichnis

Hoang Long Nguyen

 

Einführung

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1.

Was ist Globalisierung?

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1.1 Geschichte der Globalisierung

5

1.2 Ursachen

5

1.2.1 Wirtschaftlicher Aspekt

6

1.2.2 Politischer Aspekt

6

1.3

Chancen und Risiken

7

2. Globalisierung und Welthandel

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2.1

Welthandelsorganisation

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3. Fazit

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Literaturverzeichnis

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Internetquellen

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Globalisierung und die Rolle der WTO

Hoang Long Nguyen

Einführung

Globalisierung (nachfolgend mit G. abgekürzt) ist ein Wort, das immer wieder in der Wirtschaft, Politik, Öffentlichkeit sowie in den Medien fällt und benutzt wird. Viele wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Debatten der Gegenwart sind geprägt von diesem Begriff. Besonders die Auswirkungen dieses Phänomens sind es, die die Meinung der Öffentlichkeit teilt. Die Begriffsdefiniton von Globalisierung wird jedoch stets unterschiedlich ausfallen, je nachdem in welchem Zusammenhang und Fachgebiet das Wort fällt.

Mit der zunehmenden wirtschaftlichen Vernetzung von Kontinenten und Ländern steigen ebenfalls die Risiken für die Weltwirtschaft immens. Finanzkrisen, wie die von der US-Investmentbank Lehman Brothers ausgelöst, haben einen erheblichen Einfluss auf die globalen Märkte. In Europa bangt man um die Existenz der europäischen Währungsunion. Der aktuelle Umbruch in der Ukraine und das Bestreben nach Aufnahme in die EU der überschuldeten, prowestlichen Regierung des Landes, spaltet die Meinungen der EU-Bürger. Verständlich, wenn man sich die aktuellen, negativen Entwicklungen in den Staaten wie Griechenland, trotz Euro-Rettungsschirms, betrachtet.

Der Mensch muss mit diesem Phänomen sowohl jetzt, als auch in Zukunft damit leben, denn Fakt ist, dass sich der Prozess der Globalisierung nicht mehr aufhalten lässt. Tatsache ist auch, dass es immer Gegner und Befürworter zu dieser Entwicklung geben wird.

Folgende Fragestellungen stehen in dieser Hausarbeit im Mittelpunkt:

Wie beeinflusst die Globalisierung den Welthandel?

Welche Funktion übernimmt dabei die internationale Organisation WTO?

Das Thema Globalisierung ist komplex und vielseitig. In der öffentlichen Debatte werden hauptsächlich kulturelle, politische und wirtschaftliche Aspekte angesprochen. In dieser Arbeit beschränkt man sich im Kernbereich nur auf letzteren beiden. Zunächst einmal wird in der Einleitung, der facettenreiche Begriff der Globalisierung definiert. Daraufhin wird die Geschichte und Ursache dieses Phänomens erläutert. Aufbauend darauf, werden die Chancen und Risiken gegenübergestellt. Im Hauptteil werden die zuvor genannten Leitfragen behandelt. Schließlich werden die Ergebnisse aus den verschiedenen Teilen der Hausarbeit im Fazit zusammengefasst und subjektiv bewertet.

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1. Was ist Globalisierung?

Wie in der Einführung bereits erwähnt, ist Globalisierung ein häufig verwendetes Schlagwort der Politik, Wirtschaft und Sozialwissenschaft. Zum ersten Mal wurde der Begriff im Jahre 1944 verwendet (THE NEW YORK TIMES). Als (vermeintlicher) Erfinder des Begriffes gilt der US- amerikanische Autor John Naisbitt (SPIEGEL ONLINE WIRTSCHAFT). 1982 veröffentlichte er sein bekanntestes Buch "Megatrends", worin er als einer der ersten den Übergang von Industrie- zur Informationsgesellschaft voraussagt und die Grundzüge der Globalisierung beschreibt (ebd.).

Der aus Hessen stammende amerikanische Professor an der Harvard-University Theodore Levitt schrieb ein Jahr später den Artikel The Globalization of Markets in der Harvard Business Review, einem einflussreichen Management-Magazin der Universität (W. STOCK). In dieser Zeitschrift sagte er das Zeitalter globaler Märkte mit standardisiertem Konsumgütern voraus, was zum Durchbruch des Begriffes verhalf (LEVITT 1983).

Doch weder Naisbitt noch Levitt sind die Erfinder des Begriffes, denn schon in den 60er und 70er Jahren war das Wort Globalisierung in den Sozialwissenschaften bekannt (ebd.). Naisbitt hat den Begriff erst populär gemacht und Levitt konnte ihn dann in der Volkswirtschaftslehre etablieren (ebd.).

Die folgenden Definitionen sind eine Auswahl von verschiedenen Wissenschaftlern und Autoren:

"Globalisierung bezieht sich auf die Vielfältigkeit der Verbindungen und Querverbindungen zwischen Staaten und Gesellschaften, aus denen das heutige Weltsystem besteht. Sie beschreibt den Prozess, durch den Ereignisse, Entscheidungen und Aktivitäten in einem Teil der Welt bedeutende Folgen für

Individuen und Gemeinschaften in weit entfernt liegenden Teilen der Welt haben. (

ist ein in sich hochgradig widersprüchlicher Prozess, sowohl was seine Reichweite als auch die

Vielfältigkeit seiner Konseqeunzen angeht." (Die Gruppe von Lissabon 1997, S. 48).

) Globalisierung

"Globalisierung meint das erfahrbare Grenzenloswerden alltäglichen Handelns in den verschiedenen Dimensionen der Wirtschaft, der Information, der Ökologie, der Technik, der transkulturellen Konflikte und Zivilgesellschaft, und damit im Grunde genommen etwas zugleich Vertrautes und Unbegriffenes, schwer Begreifbares, das aber mit erfahrbarer Gewalt den Alltag elementar verändert und alle zu Anpassungen und Antworten zwingt." (BECK 1997, S.44).

Laut Werlen ist G. "das zunehmende räumliche Ausgreifen sozialer Beziehungen, dessen Bedingungen und Folgen. In diesem Sinne kann unter 'Globalisierung' vor allem die weltweite

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Verknüpfung lokaler Gegebenheiten verstanden werden. Damit verbunden ist die Entstehung transnationaler Kulturen sowie weltweiter Netze sozialer Interaktionen." (WERLEN 2000, S. 384).

Im Kern beziehen sich alle sozialwissenschaftlichen Erklärungsversuche auf den Zuwachs der internationalen Beziehungen sowie die Vernetzung von Systemen, Märkten, Volkswirtschaften und Gesellschaften, d.h. den Anstieg zwischen globalen und lokalen Prozessen. Wirtschaftlich gesehen bedeutet der Begriff in erster Linie die Ausbildung eines Weltmarktes ohne Handelsschranken, also die nahezu grenzenlose Mobilität von Kapital sowie die Gründung globaler Produktionsstandorte zur Kosteneinsparung und Gewinnmaximierung.

Betrachtet man sich die recht schnelle Verbreitung des Begriffes unter Naisbitt und Levitt sowie die Definitionen der zuvor genannten Autoren, dann fällt auf, dass das Wort Globalisierung im Sprachgebrauch bisher für eine Vielzahl diverser Interpretationen herhalten musste: Einerseits wird sie als wohlstandsbringende Chance verstanden und auf der anderen Seite als eine destabilisierende Bedrohung.

So kann G. zwar fördernd für die Wirtschaft von Industrienationen wirken oder eine Aufstiegschance für Schwellenländer wie China und Indien sein. Entwicklungsländer wie z.B. die in Afrika, profitieren dagegen kaum oder gar nicht von diesem Prozess. Näheres dazu wird in 1.3 erläutert.

Reinhard Meyers, Professor für Internationale Beziehungen, von der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster fasst die Definition wie folgt zusammen:

G. ist "der Prozess der Zunahme und Intensivierung von Austauschbeziehungen zwischen räumlich voneinander getrennten, weit entfernten Einheiten mit zwei Dimensionen" (MEYERS). Zu unterscheiden sind die

a) räumliche Dimension, also das quantitave Wachstum der Menge der Beziehungen zwischen den Einheiten, was letztendlich zu einer Verdichtung führt und

b) zeitliche Dimension. Hier spielt die qualitive Intensivierung der Menge der Beziehungen zwischen den Einheiten über Zeit eine entscheidende Rolle (Vertiefung) (vgl. ebd.).

Zudem sagt Meyers aus, dass die G. lediglich die Fortsetzung eines Trends ist, der für die Entwicklung des Kapitalismus seit dem langen 16. Jahrhundert typisch ist, nämlich der Zwang zur weltweiten Expansion.

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1.1 Geschichte der Globalisierung

Wann die Prozesse der G. angefangen haben einzusetzen, lässt sich nicht exakt sagen. Diese werden unterschiedlich datiert (PIETERSE 1998, S.87-124). Thesen wie die von Professor Meyers behaupten, dass sie mit der Expansion Europas in die ganze Welt zusammenhängt. Dementsprechend wird etwa das 16. Jahrhundert als Beginn der G. angesehen. Allerdings taucht der Begriff an sich erstmals ab 1944 in den Büchern auf, also kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges (THE NEW YORK TIMES). Einige bringen die G. mit den späten 80er Jahren des 20. Jhs. in Verbindung (D. MÜLLER-MAHN 2002, S.4). Letzteren beiden Thesen zufolge, ist die G. ein relativ neues Phänomen. Viele Historiker kritisieren jedoch, dass der Globalisierungsprozess zu sehr auf die Gegenwart projiziert wird, was zu einem Zerrbild führt (GLOBALISIERUNG FAKTEN). Wirtschaftshistoriker beleuchten derzeit, was sich an der G. in unserer Zeit real und vor historischem Hintergrund festmachen lässt (ebd.). Bei der kritischen Untersuchung der verschiedenen Globalisierungsphasen stellt sich heraus, dass sich die Jahre ab 1840 herauskristallisieren, in denen kommunikative und auch Handelsverknüpfungen besonders stark zugenommen haben (ebd.). Diese Entwicklung hielt sich bis zum Ersten Weltkrieg an, ebbten dann stark ab und erreichten ihren Höhepunkt erst wieder in den Jahren ab 1990 (ebd.).

1.2 Ursachen

Wie in Punkt eins bereits erwähnt, ist der Begriff Globlasierung trotz seiner häufigen Nutzung schwer zu definieren. Fakt ist, wirtschaftliche und politische Fragen enden heute nicht mehr an den Grenzen einiger Länder. Die Welt ist in diesen Bereichen stark vernetzt. Deshalb kann sinnvolle Politik nur in größerem Rahmen gemacht werden, etwa von Staatenbündnissen wie die Europäische Union, Wirtschaftsräume wie die OECD oder auch weltweit. Moderne Kommunikationsmedien wie Radio, Fernsehen, Telefon und auch das Internet sind im größten Teil der Welt mittlerweile Standard. Das hat dazu geführt, dass sich Informationen, im Vergleich zu damals,zu sehr geringen Preisen und ohne Zeitverlust um die ganze Welt schicken lassen. Globale Nachrichten und Musiksender schicken Informationen, Meinungen und Kultur in die entlegensten Winkel der Welt. Niedrige Treibstoffpreise und neue Transportmöglichkeiten, vor allem in der Containerschifffahrt, sinken von 1930 bis heute die Transportkosten für Güter und Personen um 65 Prozent, in der Luftfahrt sogar um 88 Prozent (E-POLITIK I). Die Transportkosten einer Tonne Kaffe von Asien nach Europa machen nur ein Prozent des Preises aus (vgl. ebd.). Diese Entwicklungen sind dem technischen Fortschritt geschuldet.

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Es gibt allerdings auch einen Aspekt der bewusst politisch gesteuert wird, nämlich die Öffnung der Märkte. Seit den 80er Jahren haben die reichen Länder dafür gesorgt, dass überall auf der Welt Hindernisse für den Handel beseitigt werden (ebd.). Solche Hindernisse können Einfuhrzölle, Einfuhrquoten oder Einfuhrverbote sein. Begründet wird dieser Prozess durch die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten in den 1980er Jahren (vgl. K.H. OPPENLÄNDER 1991, S. 10). Es entstand die radikalste Form der freien Marktwirtschaft, nämlich der Neoliberalismus (ebd.). Liberal bedeutet in der Wirtschaftssprache soviel wie "frei von staatlichen Regulierungen, Handelsbeschränkungen, Zöllen und Steuern". Es ist ein freies Spiel der Kräfte, indem das Recht des Stärkeren gilt. Durch ihre steuerliche Entlastung von Unternehmen, der Zurückführung des Staatsanteils und der Deruglierung der Güter- und Finanzmärkte verbesserten die USA die Wachstumsvoraussetzung ihrer Unternehmen (vgl. ebd.). Viele Länder auf der Welt haben daraufhin den selben Weg eingeschlagen. Als prominentestes Beispiel ist die Europäische Union zu nennen, die durch die Abschaffung ihrer Zölle und der Gründung der Währungsunion die internationalen Wirtschaftsbeziehungen zwischen den EU-Staaten deutlich erleichtern will. So haben die Öffnung der Märkte, fallende Transportkosten und neue Technologien dafür gesorgt, dass es sich für große Konzerne lohnt, weltweit zu produzieren und zu verkaufen.

1.2.1 Wirtschaftlicher Aspekt

Im wirtschaftlichen Bereich der G. erkennt man die Entwicklung am deutlichsten. Er ist auch ein

Der weltweite Warenexport hat sich von 1950 bis 2010 fast

verdreißigfacht (E-POLITIK I). Auch die Investitionen von Firmen oder Regierungen im Ausland stiegen sehr stark an. Betrugen diese Direktinvestitionen 1970 noch 13 Mrd. US-Dollar, sind es 2010 mehr als 1.800 Mrd. US-Dollar pro Jahr (vgl. ebd.). Viele Unternehmen suchen im Ausland neue Absatzmärkte und günstige Produktionsstandorte, oft in Ländern mit niedrigeren Löhnen oder lockeren Rahmenbedingungen (beispielsweise Umweltgesetze). Die Zahl dieser Multinationalen Unternehmen (engl. "Multinational Corporations", MNC) stieg seit den 60er Jahren von 7.000 auf 65.000 im Jahre 2010 an(ebd.).

wesentlicher Treibsatz der G

1.2.2 Politischer Aspekt

Ähnlich wie in der Wirtschaft machen auch die Problemfelder der Politik nicht an nationalen Grenzen Halt. Beispiele gibt es viele: Klimawandel, Finanzkrisen, wie beispielsweise die Eurokrise oder Terrorismus (besonders seit dem Anschlag vom 11. September 2001 in den USA). Solche Problemfelder können nicht durch Alleingänge einzelner Staaten gelöst werden.

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Die Politik versucht deshalb darauf zu reagieren, indem sie Entscheidungen in größeren Gruppen von Ländern abstimmt. Dazu gehören etwa die EU, bestehend aus 27 Ländern, die G-20, die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer und die Vereinten Nationen, kurz UNO, die aus 192 Mitgliedsstaaten besteht (BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG). Gleichzeitig bilden sich weltweit aktive Gruppen, die zu keinem Staat gehören. Diese sogenannten Nichtregierungsorganisationen (engl.: "non-governmental organisation", NGO) können in ihren Themenfeldern erheblichen Einfluss ausüben (ebd.). Dazu gehören etwa "Greenpeace", "UNICEF" oder das "DRK-Deutsches Rotes Kreuz". Durch Satelittenfernsehen und Internet entsteht auch eine globale Öffentlichkeit. Die NGO's nutzen diese Mittel um Einfluss auf die Politik zu nehmen. Grenzüberschreitende Probleme, NGO's und MNC's verringern den politischen Handlungsspielraum einzelner Staaten, besonders bei kleineren Ländern.

1.3 Chancen und Risiken

G. ist eine sehr komplexe Entwicklung von der bestimmte Länder mehr profitieren als andere (siehe Punkt 1 - Was ist Globalisierung?). Ehemalige Schwellenländer wie Taiwan und Südkorea und in jüngster Zeit auch Länder wie Indien, China und Brasilien haben erhebliche Vorteile von der Einbindung in die globalisierte Weltwirtschaft (E-POLITIK I). Sie können mit ausländischen Direktinvestitionen Fabriken und Infrastruktur aufbauen (ebd.). Durch die niedrigen Löhne in diesen Ländern sind diese Produkte auf dem Weltmarkt besonders konkurrenzfähig. Letztendlich üben Schwellenländer einen besonders hohen wirtschaftlichen Druck auf Industrienationen aus, da technisch einfache Produkte hier billig hergestellt werden. Als Folge davon, verlagern Firmen aus den Industriestaaten ihre Produktionsstandorte in diesen Ländern um dem internationalen Wettbewerb standzuhalten und Kosten einzusparen. Trotzdem können sie mit ihrem technischen Know-how und ihrer Finanzkraft erheblichen Einfluss auf das Produktionsvolumen und die Arbeitsverhältnisse in den Schwellenländern ausüben (GLOBALISIERUNG FAKTEN).

Globalisierungsbefürworter verbinden mit dem Begriff häufig Chancengleichheit. Das ständige Wachstum der Weltwirtschaft bietet zahlreiche Länder die Möglichkeit Vorteile daraus zu ziehen (ebd.). Durch die verbesserte wirtschaftliche Tätigkeit kann die Gesellschaft davon profitieren, da ihre Waren wesentlich mehr Kunden im Welthandel erreichen, als nur auf dem heimischen Markt. Davon wächst das Exportvolumen und fördert die Wirtschaft. Wissen spielt in der Ökonomie ebenfalls eine wichtige Rolle. Der globale Austausch von Informationen ermöglicht wesentlich mehr Möglichkeiten und durch den Zusammenschluss von Experten aus Forschung und Wissenschaft können effektivere Ergebnisse erzielt werden (vgl. ebd.).

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Gleichzeitig gibt es aber auch ganze Weltregionen für die die G. vor allem Nachteile hat. Dies betrifft die meisten afrikanischen Länder, südlich der Sahara (E-POLITIK I). Diese sind nicht ausreichend vorbereitet auf den verschärften internationalen Wettbewerb (ebd.). Die billigen Produkte aus Industrie- und Schwellenländern überschwemmen dort die Märkte und zerstören die örtlichen Produktionsmittel (vgl. ebd.). Außerdem sind sie für ausländische Investitionen nicht attraktiv genug (ebd.). Den Entwicklungsweg der Schwellenländer können sie somit nicht einschlagen. Für Industrieländer bietet die G. ebenfalls Gefahren. Sie stehen neuen Konkurrenten aus den Schwellenländern gegenüber, die wesentlich billiger produzieren können. Gerade die Produktion von einfachen Gütern wie Textilien, Spielzeuge und Haushaltsgeräten lohnt sich in den Industrieländern kaum noch. Viele heimische Unternehmen müssen wegen sinkenden Aufträgen und Gewinnen Kosten einsparen (vgl. ebd.). Besonders hart trifft dies auf den Personalbereich, da die Arbeitnehmer zu Dumping-Löhnen arbeiten oder sogar entlassen werden müssen (ebd.). Globalisierungskritiker bemängeln zudem, dass die Verlagerung der Produktionsstandorte von den Industrieländern ins Ausland, zu einer Abnahme von Arbeitsplätzen führt. Ergebnis davon ist die hohe Arbeitslosenquote im eigenen Land. Die "Zeit" berichtet, dass G. und die Konkurrenz durch Niedriglohnländer nach Einschätzung der OECD wesentlich weniger für die hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich ist, als vielfach angenommen (ZEIT ONLINE). Betroffen ist nur ein Teil der Wirtschaft, die unter Druck durch die Öffnung der Märkte gerät, während andere Wirtschaftszweige davon profitieren (vgl. ebd.). Gleichzeitig werden bei der Produktionsverlagerung neue Arbeitsplätze im Ausland geschaffen. Tatsache ist, dass die billigen Massen an Waren die auf dem Markt angeboten werden, Klein- und Familienunternehmen verdrängen. Die eigentlichen Nutznießer sind hierbei die Großkonzerne, die eine dominante Stellung im Welthandel haben. Sie haben im Gegensatz zu den Kleinunternehmen bereits ausreichend finanzielle Mittel sich an dem Globalisierungsprozess anzupassen.

Fakt ist auch, dass von der G. sowohl arme als auch reiche Länder davon profitieren können. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Länder international auf dem Markt öffnen. Doch sich zu öffnen allein reicht allerdings nicht, denn dies muss auf eine strategische Art und Weise geschehen, die den Eigenheiten des Landes entspricht (GLOBALISIERUNG FAKTEN).

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2. Globalisierung und Welthandel

Wir trinken Kaffee aus Brasilien, hören Musik auf in China gefertigten MP3-Playern und der Call Center-Mitarbeiter der uns bei unseren Computerproblemen berät, sitzt wie im Film "Slumdog Millionaire" mit großer Wahrscheinlichkeit in Indien. Rohstoffe, Produkte und Dienstleistungen werden schon seit Jahrtausenden über Ländergrenzen und Kontinente hinweg gehandelt. Mitte des 20. Jahrhunderts entwickeln sich dafür verbindliche Regeln: das Welthandelssystem (E-POLITIK I). Ein konkretes Beispiel soll dies näher verdeutlichen:

Franz ist Bauer in Deutschland und züchtet Hühner, genau so wie Maeve aus Ghana. Franz allerdings setzt auf Massentierhaltung und produziert somit viel mehr Hühner. Außerdem bekommt er von der Europäischen Union Subventionen, also zusätzliches Geld für das Hühnerzüchten (EU-INFOTHEK). Die Industrieländer subventionieren ihre Landwirtschaft mit etwa 320 Mrd. US-Dollar jährlich, was gleichzeitig bedeutet, dass es sieben mal so viel ist wie sie für Entwicklungshilfe ausgeben (E-POLITIK I). Franz und seine europäischen Nachbarn essen am liebsten Hühnerbrust, den Rest essen sie nicht so gern, halten ihn sogar für Abfall und bieten ihn außerhalb Europas auf dem Weltmarkt an (ebd.). Dort werden allerlei Waren gehandelt und der Welthandel wächst dadurch rasant. Allein im Jahre 2009 wurden Waren im Wert von etwa 12, 46 Bio. US-Dollar exportiert (ebd.).

2.1 Welthandelsorganisation

Die Regeln des Welthandels überwacht die Welthandelsorganisation (engl.: "World Trade Organization", WTO). Gegründet wurde sie 1994 und hat 153 Mitgliedsländer (Stand 2010) (SCHUBERT 2011). Die WTO überwacht die Einhaltung von drei großen Abkommen, bestraft Verstöße dagegen und übernimmt die Funktion als Vermittlungspartner bei Konflikten (ebd.). Folgende drei Abkommen existieren bei der WTO:

1. TRIPS(engl.: "Trade-related Aspects of Intellectual Property Rights"): Das Abkommen zum Schutz des geistigen Eigentums regelt Markenrechte, Patente und Lizenzen (BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT)

2. GATS(engl.: "General Agreement on Trade in Services"): GATS betrifft den Handel mit Dienstleistungen, wie etwa Tourismus und Telekommunikation (ebd.)

3. GATT (engl.: "General Agreement on Tariffs and Trade"): Das älteste Abkommen unter den dreien, betrifft den Handel und Zoll mit Waren (ebd.).

Nach dem Beispiel in Punkt 2 ist aufgrund der Subventionen das Hühnerfleisch von Franz billiger als das ghanaische Fleisch von Maeve. Für viele Kleinbauern in den Entwicklungsländern ist die

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Landwirtschaft unrentabel geworden und stellen die Produktion infolgedessen notgedrungen ein. Wegen des verstärkten Angebotrückgangs, sind die betroffenen Länder dazu gezwungen, Nahrungsmittel aus dem Ausland einzukaufen. Mittlerweile sind 70 bis 80 Prozent der meist fruchtbaren afrikanischen Länder auf Nahrungsmittelimporte angewiesen (E-POLITIK I).

Hier kristallisiert sich das globale Nord-Süd-Gefälle heraus. Obwohl die Entwicklungsländer die Mehrheit in der WTO ausmachen, leiden sie unter direkter Konkurrenz durch die Industrieländer, deren Subventionen den Wettbewerb auf den Weltmärkten verfälschen. Deshalb versuchte die WTO durch eine neue Welthandelsrunde eine neue Vertrauensbasis zu schaffen: Die sogenannte Doha- Runde (TAGESSCHAU).

Dabei bildeteten sich mehrere Gruppen von Ländern heraus. Zunächst einmal die zwei bedeutenden Wirtschaftsblöcke USA und EU, deren Agrarsektor auf industrieller Grundlage funktioniert (vgl. ebd.). Dabei trägt die Landwirtschaft in beiden Regionen nur wenig zum BIP bei: 1,2 Prozent in den USA und 3 Prozent in der EU (ARTE TV). Trotzdem ist die Landwirtschaft in der Politik sowie bei Wahlen weiterhin von großer Bedeutung und die Landwirte erhalten umfangreiche Exportsubventionen (ebd.). Doch auch zwischen diesen beiden Regionen gibt es Konflikte. Die USA fordern eine allgemeine Senkung der Einfuhrzölle und die EU fordert eine Senkung von Subventionen für US- amerikanische Landwirte, was die Regierung in Washington ablehnt (ebd.).

Dann gibt es die sogenannte Cairns-Gruppe der großen Getreideexportländer, zuallererst Australien, in denen die Landwirte keinerlei Subventionen von ihrer Regierung erhalten (ebd.). Sie fordern sowohl die Senkung der europäischen Einfuhrzölle als auch die Senkung der US-amerikanischen Exportsubventionen, um Wettbewerbsverzerrung auf dem Weltmarkt zu vermeiden(vgl. ebd.). Der Cairns-Gruppe gehören Länder mit Exportüberschüssen bei Nahrungsmitteln an, darunter Australien, Brasilien, China, Indonesien und Südafrika (GABLER WIRTSCHAFTSLEXIKON). Sie alle fordern Höchstgrenzen für Einfuhrzölle, um ihre Agrar- und Nahrungsmittelprodukte absetzen zu können (vgl. ebd.).

Zu guter Letzt haben sich zahlreiche weitere Länder in der sogenannten G90 zusammengeschlossen (TAGESSCHAU). Sie gehören nicht alle der WTO an und die meisten ihrer Landwirte produzieren für den Eigenbedarf (WIGGERTHALE). Deshalb leiden sie ganz besonders unter der Konkurrenz durch die Länder, die ihren Export subventionieren.

Da die Verhandlungspositionen und die Interessen der verschiedenen Gruppen einander nicht angenähert werden können, ist die Doha-Runde in den Jahren 2003, 2006 und 2008 gescheitert und

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es gab zu dieser Zeit keine gemeinsamen WTO-Regeln für die Landwirtschaft (TAGESSCHAU). Die WTO hat 2013 als Frist für die Abschaffung der Subventionen für Agrarexporte festgelegt (ebd.). Zum ersten Mal seit dem ersten Treffen konnten sich zu dieser Runde die 159 Länder auf ein Abkommen zum Abbau von Handelsschranken einigen (FRANKFURTER ALLGEMEINE). Die vertreten Minister machten den Weg frei für eine Einigung auf Erleichterungen im globalen Handel, wie etwa einen Subventionsabbau im Agrarhandel sowie Verbesserungen für Entwicklungsländer (ebd.).

Aus der Sicht der Entwicklungsländer sind allerdings noch folgende Reformen wünschenswert:

1. Eine Umgestaltung der WTO-Regeln, wobei die Doha-Runde 2013 bereits der erste Schritt ist

2. Der Ausbau des fairen Handels wie z.B. in Form von "FAIRTRADE", durch gerechtere Handelsbeziehungen

3. Eine stabile Rohstoffpolitik - Preisschwankungen bei den Rohstoffen haben dabei verschiedene Gründe wie Engpässe, Überproduktion, Naturkatastrophen oder Spekulationen an den Rohstoffbörsen (E-POLITIK). Es gibt aber auf Weltmarktebene keine Rohstoffpolitik, die die Preise stabilisieren könnte und den ärmsten Ländern und ihren Einwohnern Planungssicherheit gibt

4. Eine echte Öffnung der Märkte der Industrieländer, sonst bleibt das Welthandelssystem weiterhin ungerecht

Kritiker bemängeln zudem, dass die WTO zu wenig auf die Probleme der Entwicklungsländer eingehen und die Interessen großer Kapitalgeber schützen (E-POLITIK II 2007). Eine Möglichkeit für benachteiligte Länder, wäre die Erhöhung der Einfuhrzölle. Die WTO sowie die meisten Industrie- und Schwellenländer sind der Meinung, dass solche Zölle schädlich für den Welthandel sind (E- POLITIK). Sie drängen beneichteiligte Länder dazu die Zölle nicht zu erhöhen. Grundsätzlich will die WTO einen Welthandel schaffen der möglichst keine Handelsbarrieren aufweist. Den Industrie- und Schwellenländern gelingt es aber oft, durch ihr größeres politisches Gewicht ihre Märkte mit solchen Barrieren zu schützen. Neben der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit der Entwicklungsländer, ist dies der Hauptgrund warum Industrie- und Schwellenländer am meisten vom Welthandel profitieren.

Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften und ehemaliger Chefökonom der Weltbank ist der Meinung, dass die Welt nicht aus gut und böse, sondern aus vernünftigen und weniger sinnvollen ökonomischen Strukturen und Praktiken besteht (E-POLITIK II). Der Markt braucht strategisch, kluge Rahmenbedingungen und muss in klare ordnungspolitische Strukturen eingebettet sein. Stiglitz fordert einen gezielten Schuldenerlass und eine höhere Bewertung von Rohstoffen, denn

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rohstoffreiche Staaten müssen rechtlich gesehen eine hohe prozentuale Beteiligung an den Erträgen der Ausbeutung der Ressourcen haben (ebd.).

3. Fazit

Der Prozess der Globalisierung in der Weltwirtschaft lässt sich nicht mehr aufhalten und setzt sich immer weiter fort. Politische Grundlage ist die Liberalisierung des Welthandels: Wenn Zollschranken fallen, Länder ihre Märkte für Importe öffnen und selbst vermehrt exportieren, dann verflechten sich Waren und Kapitalströme immer mehr. Der freie Handel hat das Potential Schwellenländer an die Weltwirtschaft anzubinden, so zu sehen wie etwa in China, Brasilien oder Indien. Die G. des Finanzsystems kann das nicht. Börsengeschäfte, Kredithandel und Währungsspekulationen schaffen weder Wirtschaftswachstum noch Arbeitsplätze. Lange hieß es, die Liberalisierung der Kapitalmärkte würde die Wirtschaft in armen Ländern ankurbeln, indem sie internationale Investoren anlockt, was letztendlich ein riskantes Manöver ist. Milliardenbeträge lassen sich innerhalb von Sekunden über den Globus verschieben. Wenn Investoren plötzlich große Beträge abziehen, kann das zum Zusammenbruch führen, der im Dominosystem ein Land nach dem anderen in den Abgrund reißt.

Die Annahme und Idee, dass Wohlstand für alle am schnellsten erreicht wird, wenn Märkte möglichst unreguliert und unkontrolliert arbeiten können, liegt in Trümmern. Weltweit soll jetzt auch nach der Einigung in der Doha-Runde von 2013 nach neuen Regeln und Kontrollen gesucht werden, um den Kapitalismus auf neue Schiene zu stellen und der Globalisierung, neben ihren vielen Gesichtern endlich auch ein menschliches Antlitz zu geben.

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Literaturverzeichnis

Beck, U. (1997). Was ist Globalisierung? Frankfurt am Main .

K.H., & Oppenländer. (1991). Die Globalisierung der Märkte. München.

Levitt, T. (May-June 1983). The Globalization of Markets. Harvard Business Review.

Lissabon, D. G. (1997). Die Gruppe von Lissabon: Grenzen des Wettbewerbs. München.

Müller-Mahn, D. (2002). Globalisierung: Definitionen und Fragestellungen. Geographische Rundschau 54 Heft 10.

Pieterse, J. (1997). Der Melange-Effekt - Globalisierung im Plural. Frankfurt am Main: U. Beck.

Schubert. (2011). Das Politlexikon. Bonn, Dietz: Bundeszentrale für politische Bildung.

Werlen, B. (2000). Sozialgeographie: Eine Einführung. Bern: UTB Wissenschaft.

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Internetquellen

ARTE TV(10.3.2014)

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http://ddc.arte.tv/unsere-karten/wer-kontrolliert-den-welthandel

BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG(11.3.2014)

http://www.bmz.de/de/index.html

BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG(12.3.2014)

http://www.bpb.de/

E-POLITIK I(13.3.2014)

http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2010/wissenswerte-globalisierung/

http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2010/wissenswerte-welthandel/

E-POLITIK II(10.3.2014)

http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2007/gerechtere-globalisierung/

EU-INFOTHEK(11.3.2014)

http://www.eu-infothek.com/article/deutschland-eu-agrarsubventionen-fuer-massentierhaltung

FRANKFURTER ALLGEMEINE(11.3.2014)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bali-wto-einigt-sich-auf-

welthandelsabkommen-12699482.html

GABLER WIRTSCHAFTSLEXIKON(11.3.2014)

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/979/cairns-gruppe-v6.html

GLOBALISIERUNG FAKTEN(13.3.2014)

http://www.globalisierung-fakten.de/globalisierung-informationen/geschichte-der-globalisierung/

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MEYERS (10.3.2014)

Hoang Long Nguyen

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=6&cad=rja&uact=8&ved=0CFk

QFjAF&url=http%3A%2F%2Freinhardmeyers.uni-

muenster.de%2Fdocs%2FGK3%2F10.%2520Strukturen%25202.%2520Globalisierung.ppt&ei=6_UpU_

btDMfmywO064KgBA&usg=AFQjCNGv4zIEvRFCeNjiEsNhIPZ3J2D7cQ&sig2=6f74Xaxh20DFqZRY37vJR

Q&bvm=bv.62922401,d.bGQ

SPIEGEL ONLINE WIRTSCHAFT(12.3.2014)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/megatrends-prophet-hellsehen-fuer-anfaenger-a-477472.html

TAGESSCHAU(10.3.2014)

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THE NEW YORK TIMES(26.12.2013)

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WIGGERTHALE(11.3.2014)

http://www.fairer-agrarhandel.de/mediapool/16/163463/data/HBS_Hongkong_AG_final_1

W. STOCK 2011(11.3.2014)

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http://stockpress.de/2011/09/09/wer-erfand-die-globalisierung/

ZEIT ONLINE(11.3.2014)

http://www.zeit.de/2005/26/oecd-bericht

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Politikwissenschaft

Wintersemester 2013/14