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• Windows 7 im Test «Pro & Contra»

Home Premium richtet Professional ist die speziell Ultimate bündelt alle
sich an Privatanwender, auf kleine Firmen Funktionen der
die mehr als nur Basis- ausgerichtete Version des verschiedenen
funktionen nutzen wollen. Betriebssystems. Editionen.

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Microsoft setzt bei Windows 7 voll auf die Variante «Home Premium» als Standard-
Ausgabe, die von den meisten OEM-Partnern auf ihren Systemen vorinstalliert wird.
Die PC-Hersteller ziehen dabei offenbar anlässlich der Markteinführung kräftig mit.

Schon die zahlreichen neuen PCs, die diverse Hersteller zum Start von Windows 7
vorgestellt haben, zeigen nach Auffassung von Jon DeVaan, Chef der Windows Core
Operating System Group von Microsoft, dass das neue Betriebssystem von den
OEM-Partnern schnell adaptiert wird, auch wenn es sich um PCs aus dem Low-End-
Segment handelt.

Im Interview mit uns erklärte Herr DeVaan, dass auch die Hersteller vor allem auf
Windows 7 «Home Premium» als Einstieg setzen. Sie würden die besser
ausgestattete Ausgabe der abgespeckten Variante Starter eindeutig vorziehen.
Bereits zum Start sei der von den Herstellern gesetzte Schwerpunkt auf «Home
Premium» sehr zu begrüssen, sagte er.

Die OEM-Partner würden derzeit eine Balance zwischen dem Wunsch der Kunden
nach einem möglichst voll ausgestatteten Betriebssystem und dem eigenen Interesse
an möglichst grossen Gewinnspannen anstreben, so Herr DeVaan. Dies werde
entscheidende Auswirkungen auf ihren Mix von «Home Premium» und Starter
haben.

Die kommenden Monate müssten nun zeigen, was die Kunden zu kaufen bereit sind.
Das grosse Interesse an Windows 7 zur Markteinführung sorge allerdings schon jetzt
dafür, dass sich die meisten Kunden für Systeme mit der Variante «Home Premium»
entscheiden
• Das neue Windows 7

Wir haben das neue Windows 7 bereits seit Wochen im Einsatz. Für den geneigten
Kunden steht zu Beginn allerdings die Qual der Wahl: Wie bei Vista gibt es ein
heilloses Wirrwarr der Versionen, Ausstattungen und Preise, daran hat sich nichts
geändert. Um hier schnell eine Bresche ins Dickicht zu schlagen: Für den
Heimgebrauch ist «Home Premium» (200 Euro) empfehlenswert, das man vielleicht
und mit viel Glück in der «Familienpackung» (drei Lizenzen für 150 Euro) erhält. Das
Angebot ist jedoch limitiert. Die beiden teureren Top-Produkte Professional und
Ultimate (310 und 320 Euro) richten sich an den geschäftlichen Nutzer. Ein Upgrade
von Vista auf Windows 7 lohnt sich nur bei Home Premium (120 Euro), und
sparsame Zeitgenossen nehmen die «System Builder Version» ohne Handbuch und
bunte Verpackung zu Preisen zwischen 90 und 160 Euro. Um das Chaos perfekt zu
machen, kommt Windows 7 zudem in einer 32- und 64-Bit-Variante. Letztere ist nur
dann angesagt, wenn 4 Gigabyte oder mehr Arbeitsspeicher auf dem Rechner
installiert sind.

Windows 7 lässt sich über ein bestehendes Vista (mit mindestens Servicepack 1)
installieren, wobei Programme und persönliche Daten erhalten bleiben. Beim
Wechsel von Windows XP auf die 7 ist hingegen eine vollständige Neuinstallation
auch der vorhandenen Programme erforderlich. Davon unbenommen sollte man
natürlich vor der grossen Operation alle eigenen Dateien sichern. Die Einrichtung von
Windows 7 auf einem neuen PC dauert ungefähr 40 bis 60 Minuten. Wird es über
Vista gespielt, muss man mehrere Stunden einplanen. Zum Glück läuft die Prozedur
weitgehend selbsttätig ab. Wir haben Windows 7 auf ungefähr einem Dutzend
Rechnern ausprobiert, mal lief vorher Vista, mal XP, und das erfreuliche Ergebnis ist:
Im Unterschied zur ersten Vista-Version vom Dezember 2006 gab es nur sehr
wenige Probleme mit Hard- und Software, mit fehlenden Treibern und sonstigen
Unstimmigkeiten. Windows 7 ist kompatibel zu Vista. Was unter Vista läuft, soll sich
mit dem Nachfolger einsetzen lassen, verspricht zumindest Microsoft, auch die Vista-
Treiber für Peripherie sind kompatibel.

• Brauche ich eine 32 oder 64 Bit Version?

Ihr PC muss über einen 64-Bit-Prozessor verfügen, um eine 64-Bit-Version von


Windows ausführen zu können. Ausserdem benötigen Sie 64-Bit-Treiber für alle
Hardware-Komponenten und angeschlossenen Geräte.

Ein 64-Bit-Computer kann erheblich mehr Arbeitsspeicher nutzen.

Wenn Sie aktuell eine 32-Bit-Version von Windows ausführen, können Sie auf
direktem Wege nur auf eine andere 32-Bit-Version von Windows aktualisieren.

Wenn Sie von einer 32-Bit-Version von Windows zu einer 64-Bit-Version von
Windows 7 wechseln möchten, sichern Sie Ihre Dateien, und führen Sie eine
Neuinstallation der 64-Bit-Version von Windows 7 aus.
• Retail oder System Builder - Was ist der Unterschied?

In Retail-Editionen sind immer sowohl die 32-Bit als auch die 64-Bit-Versionen
enthalten. Ausserdem ist ein Supportdienst von Microsoft inbegriffen.

Eine System Builder-Version bietet denselben Funktionsumfang wie die


entsprechende Retail-Version, ist aber preislich günstiger - aus folgenden Gründen:

* Sie erhalten nur eine 32-Bit oder eine 64-Bit-Version.


* es ist kein Support von Microsoft inbegriffen.
* Sie erhalten den Datenträger nicht in der Standard-Verpackung, sondern in einer
einfachen Verpackung.

• Die Hardware-Voraussetzungen sind bescheidener geworden

Die zweite gute Nachricht: Die Hardware-Voraussetzungen sind bescheidener


geworden. Microsoft nennt einen 1-Gigahertz-Prozessor, 1-Gigabyte Arbeits- und 16-
Gigabyte Festplattenspeicher, und so läuft das neue System selbst auf den
schwachbrüstigen Netbooks hinreichend schnell, was bei Vista nicht der Fall ist.
Auch bei leistungsstärkeren Rechnern ist der erste Eindruck, dass Windows 7
deutlich mehr Tempo an den Tag legt, es arbeitet flüssiger und glatter. Geht man
jedoch mit der Stoppuhr und verschiedenen Benchmark-Programmen der Sache auf
den Grund, ergibt sich ein anderes Bild: Bei Spielen, beim Kopieren von Dateien und
bei der Bild- und Videobearbeitung liegen Windows 7, Vista mit Servicepack 2 und
das alte Windows XP mit Servicepack 3 ungefähr gleichauf. Auf Netbooks ist XP
nach wie vor das schnellste Betriebssystem und Vista abgeschlagen das
langsamste. Dasselbe Ergebnis zeigt sich beim Hochfahren über alle
Rechnerklassen hinweg: XP führt, dicht gefolgt von Windows 7, Vista ist das
Schlusslicht. Wer bislang mit Vista gearbeitet hat, darf sich also wenigstens in diesen
Disziplinen auf deutlich mehr Tempo freuen. Alle anderen subjektiven
Wahrnehmungen sind in erster Linie ein gefühlter Fortschritt. Ausserdem hat
Microsoft tief in die Trickkiste gegriffen: So kann man nun mit dem Erscheinen des
Desktop im Unterschied zu XP und Vista sofort loslegen, und die Festplatte läuft im
Vergleich mit Vista seltener, weil die im Hintergrund arbeitende Defragmentierung
überarbeitet wurde. Auch die träge Reaktion auf Benutzereingaben bei Vista gehört
nun der Vergangenheit an.

• Microsoft hat die Bedienungsoberfläche optimiert

Die Arbeit geht auch deshalb schneller von der Hand, weil Microsoft die
Bedienungsoberfläche optimiert hat. Man braucht weniger Mausklicks für eine Aktion,
und damit sind wir bereits bei den Verbesserungen im Detail. Die neue Taskleiste
wird zum zentralen Bedienelement, das den Aufruf des Start- und Programme-Menüs
ersparen soll. Sie protzt durch Multifunktionalität: Da ist zunächst jedes gestartete
Programm nur noch mit seinem Symbol, nicht aber namentlich vertreten. Ein
schattierter Rahmen ums Symbol symbolisiert die aktive Anwendung und
vervielfältigt sich mit einem Stapeleffekt, wenn mehrere Instanzen des Programms
laufen. Sobald der Mauszeiger auf das Symbol fährt, zeigen sich alle geöffneten
Fenster in einer Vorschau, die man flink vergrössern kann. Ferner gibt es eine
Fortschrittsanzeige, wenn das betreffende Programm diese Funktion unterstützt. So
zeigt sich beim Kopieren von Dateien schon in der Taskleiste, wie weit der Vorgang
gediehen ist.
Doch ist die Taskleiste nicht nur für die laufenden Anwendungen zuständig. Über sie
lassen sich Programme starten oder Dokumente aufrufen, wenn

man sie dort verankert hat. Die Symbole passiver Anwendungen werden in der
Taskleiste ohne Rahmen angezeigt, was leider kein überzeugendes
Unterscheidungsmerkmal zu den bereits aktiven ist. Start und Zugriff auf laufende
Anwendungen können auch über Tastenschlüssel erfolgen: Zugriff gibt - gezählt von
links nach rechts - die Windows-Taste, gepaart mit einer Zahl der alphanumerischen
Tastatur.

• Die Maus schütteln, um zu minimieren

Das geänderte Fenstermanagement sorgt für mehr Ordnung auf dem Desktop. Wer
die Kopfzeile eines Fensters mit der Maus schüttelt, minimiert alle anderen Fenster.
Um das aktive Fenster auf Maximalgrösse zu bringen, braucht es nur an den oberen
Bildschirmrand gezogen zu werden, während es ein Schwung gegen den linken oder
rechten Rand auf die halbe Displaygrösse verkleinert. So kann man dann zwei
Fenster rasch nebeneinander anordnen. Diese Gesten lassen sich zwar mit der
Maus nutzen, gedacht sind sie aber für die ebenfalls neue Fingersteuerung von
Windows 7. Allerdings lässt sich das fingerfertige Erlebnis, das mit noch mehr
Gesten aufwartet - beispielsweise zum Zoom und zum Drehen von Fotos -, nur mit
berührungsempfindlichen Anzeigen und den passenden Treibern nutzen. Mit der
Tastatur allein es auch, man experimentiere mit den Kombinationen aus Windows-
und Pfeiltasten. Davon abgesehen, hat Windows 7 viel von Vista übernommen. Das
betrifft etwa den Wechsel zwischen den Anwendungsfenstern, bei dem Windows 7
mit der Livevorschau von Vista operiert. Die Schaltfläche «Desktop anzeigen» ist nun
an den rechten Rand der Taskleiste gerutscht. Ruht der Mauszeiger auf ihr, blendet
Windows die Fensterinhalte aus, so dass der ganze Desktop sichtbar ist. So lassen
sich beispielsweise Informationen der im Hintergrund laufenden Minianwendungen
lesen. Während sich diese Kleinprogramme unter Vista noch in der Sidebar
drängten, kann man sie nun frei auf dem gesamten Desktop verteilen.

• Kaum «Sind Sie sicher»-Fragerei

Die bei Vista häufig kritisierte Benutzerkontensteuerung mit der nervenden «Sind Sie
sicher»-Fragerei wurde dahin gehend geändert, dass nun weniger Rückfragen
kommen. Dieser Komfort geht leider zu Lasten der Sicherheit, denn die an sich
vernünftige Idee einer strikten Trennung von Administrator- und Anwenderrechten ist
damit aufgegeben. Wer höchsten Schutz für Windows 7 sucht, sollte in der
Benutzerkontensteuerung («UAC» im Suchfeld des Startmenüs eingeben) die
höchste Sicherheitsstufe wählen. Zu den wenigen substantiellen Neuerungen in
Windows 7 gehören die Bibliotheken für Bilder, Dokumente, Musik und Videos. Sie
fassen verschiedene Ordner zusammen, deren Inhalte sich fortan gemeinsam
anzeigen und durchsuchen lassen. Der Speicherort der Dateien bleibt unverändert,
eigene Bibliotheken lassen sich rasch hinzufügen. Allerdings bleiben Wechselmedien
aussen vor, und Netzwerklaufwerke kann man nur dann einbinden, wenn sie
ebenfalls mit Windows 7 oder dem zweiten Release des Windows Server 2008
arbeiten. Deutlich mehr irritiert uns aber, dass sich die Bibliotheken zwar für
bestimmte Dateitypen - etwa Bilder oder Musik - in der Anzeige optimieren lassen,
was sie aber nicht daran hindert, auch Dateien anzuzeigen, die nicht dazugehören.
Hier fehlt ein Filter.
• Einbindung von Peripheriegeräten wie Drucker oder Webcams optimiert

Heimnetzwerke und Arbeitsgruppen lassen sich unter Windows 7 deutlich einfacher


einrichten als mit sämtlichen Vorgängerversionen. Vorausgesetzt, alle Beteiligten
setzen das neue Betriebssystem ein. Wer ältere PCs mit anderen Betriebssystemen
ins Netzwerk aufnehmen will, kommt um die manuelle Konfiguration nicht herum und
muss ausserdem auf manche Zusatzfunktionen verzichten. Dazu gehört etwa die
Möglichkeit, Medien von anderen PCs zu holen oder auf Geräten des Netzwerks
ferngesteuert abzuspielen. Wir konnten beispielsweise mit der Spielekonsole Xbox
360 von Microsoft im Wohnzimmer unsere Musik vom PC im Arbeitszimmer
wiedergeben. So will sich Windows 7 ins multimediale Zuhause eingliedern und setzt
bei den Wiedergabegeräten auf den DLNA-Standard der Digital Living Network
Alliance. Auch bei Wireless-Lan kann man sich über etliche Verbesserungen freuen,
vor allem über schnellere Verbindungsaufnahmen. Optimiert wurde ferner die
Einbindung von Peripheriegeräten wie Drucker oder Webcams. Mit dem Bitlocker in
der Ultimate-Variante lassen sich Festplatten und Speichersticks verschlüsseln,
allerdings kann man auf älteren Windows-Rechnern nur lesend darauf zugreifen.
Ferner werden nun Autostart-Programme von USB-Sticks und USB-Festplatten nicht
mehr ausgeführt, was ein gewisser Schutz vor selbststartenden Schadprogrammen
sein soll.

Das neue Design von Windows 7 gefällt, es ist aber meilenweit entfernt vom
detailverliebten Charme eines Mac OS X. Von der Raffinesse, Leichtigkeit und
Eleganz des Mac-Betriebssystems gar nicht zu reden. Windows 7 kann man
erfolgreich nutzen, man wird es indes nicht lieben. Es bleibt ein typisches Microsoft-
Produkt mit vielen bekannten Ärgernissen, Unstimmigkeiten und Unzulänglichkeiten,
mit dem Ballast der Vergangenheit, mit Rechteminderung und geradezu kuriosen
Details: Dass man etwa selbst als Administrator nicht auf bestimmte Systemordner
zugreifen kann oder ein PDF-Betrachter in der Standardausstattung fehlt. Selbst die
teuersten Varianten von Windows 7 beherrschen nicht die Anbindung an das
Microsoft-Exchange-System in Unternehmen, die bei Apples jüngstem
Betriebssystem «Schneeleopard» selbstverständlich an Bord ist. Selbst die
Ausstattung für den privaten Einsatz von E-Mail, Kalender und Adressbuch muss
nachgeladen werden Windows Live Essentials, und der Mini-Editor «Wordpad» zeigt
nun keine alten Word-Dokumente im Doc-Format an. Aber diese Polemik ist nur eine
Seite der Medaille: Windows 7 ist insgesamt deutlich leistungsfähiger als das Mac
OS X, und wir versprechen uns viel von der Touchscreen-Steuerung. Kommt derzeit
Vista zum Einsatz, sollte man über ein Update nachdenken, es bringt viel, die
Scharten des Vorgängers wurden hervorragend auswetzt. Wer mit XP arbeitet,
zufrieden ist und die komplette Neuinstallation scheut, mag dabei bis zum nächsten
Rechnerkauf bleiben. Man verzichtet allerdings auf etlichen Komfort, vor allem in
Sachen Vernetzung und auf das Plus an Sicherheit von Windows 7.

• Schwer zu löschen

Beim Upgrade legt Windows 7 ein Verzeichnis namens Windows.old an, in dem sich
die alte Installation findet. Wer diesen Ordner nach der Installation manuell löschen
möchte, verheddert sich in der digitalen Rechteminderung von Windows 7. Wir haben
stundenlang experimentiert und nur einen Ausweg gefunden: Man gehe in die
«Systemprogramme», wähle dort die «Datenträgerbereinigung» und das Laufwerk,
auf dem sich Windows.old befindet. Hier kann man in der Liste der zu löschenden
Dateien markieren, dass die vorherige Windows-Installation entfernt werden
• Windows XP im virtuellen Modus

In Windows 7 lassen sich nun XP-Anwendungen ausführen, die unter Vista nicht
liefen. Das virtuelle Windows XP gehört zum Lieferumfang der drei teureren
Versionen Ultimate, Professional und Enterprise. Voraussetzung für den «Windows
Virtual PC» ist, dass der Prozessor eine Hardware-Virtualisierung wie AMD-V oder
Intel VT unterstützt und diese Funktion im Bios aktiviert ist. Der Speicherbedarf hält
sich mit den voreingestellten 265 Megabyte im kleinen Rahmen.

Nach Abschluss der Installation läuft in einem eigenen Programmfenster ein


vollständiges Windows XP. Es besteht auch Zugriff auf die Festplatten und USB-
Schnittstellen des Rechners. Installiert man nun ein Programm, das unter Vista oder
Windows 7 nicht lauffähig ist, im Windows-XP-Mode, wird im Programme-Ordner ein
Startlink angelegt. Über diesen Startbefehl aufgerufen, arbeitet es automatisch im
Windows-XP-Modus und lässt sich wie gewohnt bedienen.

Allerdings dauert dieser Startvorgang deutlich länger als bei Programmen, die direkt
unter Windows 7 laufen. Somit ist der Windows-XP-Modus für inkompatible
Programme nur eine Übergangslösung. Allerdings lässt sich der Kniff auch nutzen,
um eigene virtuelle Computer anzulegen, etwa um Programme und Funktionen zu
testen, bevor sie unter Windows 7 installiert oder aktiviert werden.

• Breite Unterstützung für Device Stage

Microsoft führt mit Windows 7 eine neue Geräteverwaltung namens Device Stage
ein. Nach Angaben des Softwarekonzerns wird diese schon jetzt von den zahlreichen
Hardware-Partnern unterstützt. Anders als bei Vista soll es daher kaum
Treiberprobleme geben.

Im Gespräch mit uns erklärte Herr DeVaan, der bei Microsoft für die Arbeit an der
Windows-Basis zuständig ist, dass man zwar keine konkreten Angaben über die Zahl
der Partner machen könne, die Device Stage schon jetzt unterstützen, dennoch sei
aber schon jetzt eine breite Unterstützung zu verzeichnen.
Nach seinen Angaben wurde die Device Stage-Unterstützung von vielen Hardware-
Herstellern in den meisten Fällen in den letzten Wochen vor der Markteinführung von
Windows 7 hinzugefügt. So seien die Drucker von Canon bis vor etwa einem Monat
noch nicht voll unterstützt worden, doch jetzt werden die aktuellen Produkte bereits
eindeutig identifiziert und inklusive des dazugehörigen Produktbildes angezeigt.

Die Kunden könnten deshalb davon ausgehen, dass ihre Geräte mit Device Stage
sofort einwandfrei funktionieren. Es werde nicht wie bei Vista drei bis vier Monate
dauern, bis für sämtliche Produkte Treiber verfügbar sind. Schon jetzt seien viele
Hardware-Lieferanten mit an Bord und in den kommenden Monaten will Microsoft
laut Herr DeVaan weiter daran arbeiten, mehr Firmen für die Unterstützung von
Device Stage zu gewinnen.

Die enge Kooperation mit den Hardware-Partnern für eine möglichst breite
Unterstützung von Device Stage sei ein weiterer Beleg dafür, dass Microsoft bei
Windows 7 mit einer «End to End» -Strategie vorgeht, was bei früheren Produkten
nicht der Fall war.

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