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Viele sagen “Die Revolution frißt Ihre eigenen Kinder” - wir sagen “Fangen wir

an , gegessen wird später”

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Wirtschaft,Unternehmen,Arbeitsmarkt
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Lars
15.01.2008 18:11

FINANZKRISE Jan. 2008

Insolvenzverwalter ruinieren per Gesetz Arbeitnehmerexistenzen

antworten

Insolvenzverwalter ruinieren per Gesetz Arbeitnehmerexistenzen

... wieder einmal zeigt die politische Verwaltung wes Geistes Kind sie ist

Nach Monaten in denen diese Vorgänge immer wieder durch neue Firmenpleiten akut
wird, reagiert
die Bundesregierung mit der schon allseits bekannten Plattitüde :

< ... das sind Einzelfälle, wir werden das Ganze beobachten ... >

Die Linke, als die einzige Partei, die hierzu eine kleine Anfrage stellte,
sollte sich jetzt überlegen, welch weitergehenden rechtlichen Schritte
sie einleiten kann, um den Druck zur Behebung dieser Ungerechtigkeit,
zu Lasten der Arbeitnehmer, zu erhöhen.

Wie schon die Diskussion über die „Heuschrecken-Invest-Firmen“ gezeigt


hat, versteckt sich der Gesetzgeber hinter Nichtigkeitsfloskeln,
um nicht effektiv tätig werden zu müssen.

Obwohl er die entscheidenden Gesetze selbst erlassen hat.


NATÜRLICH ohne damit schaden zu wollen.

Warum wird immer wieder versucht, sich hinter unwissender Naivität zu verstecken,
wenn die gesetzgeberischen Auswirkungen doch eine solch klare Sprache sprechen.

Wiederum wird so getan, als wäre der § 130 Insolvenzordnung wie durch
Zauberhand dort gelandet und keiner habe auch nur im Sinn gehabt,
Arbeitnehmer dadurch ins Hintertreffen zu bringen.

Dieser Paragraph, der mittlerweile, sozusagen als Modeerscheinung des


modernen Raubtierkapitalismus, vermehrt durch Insolvenzverwalter angewandt wird,
fordert die letzten 3 Monatsgehälter des Arbeitnehmers einer insolvent gegangenen
Firma zurück, um die Summe den Gläubigern zur Verfügungsmasse zuzuschlagen.
Damit dieser Paragraph nicht zum Zuge kommen kann, müsste der Arbeitnehmer
nachweisen,
dass er keine Kenntnis darüber hatte, dass sein Arbeitgeber in Schwierigkeiten
steckt,
sprich, vor der Insolvenz stand.
Dies allerdings ist unmöglich, sobald nachweisbar ist, dass es im Vorfeld schon zu

stockender Entrichtung des Lohnes gekommen ist.


Wie sich der Arbeitnehmer gegen solche Zumutungen schützen soll, steht in keinem
Gesetz.

Die Gesetzgebung steht diametral zu den, von Arbeitgeberverbänden und Politik seit
Jahren,
um nicht zu sagen seit Jahrzehnten, propagierten Leitsätzen „deutscher
Unternehmenskultur“,
die da mit völliger Selbstverständlichkeit erwarten, dass der Einzelne aufgeht in
der
„familliaren“ Firmenstruktur und die „Familie Firma“ auch in schwierigen Zeiten
nicht
im Stich lässt.

Wenn allerdings der Einzelne bei Entsprechung dieser Leitsätze in den persönlichen
Ruin
getrieben werden kann, ist das die Fortschreibung der Unkultur, die wir bei der
fürstlichen
Entlohnung dubioser Manager nach Versagen im Firmenmanagement beobachten können.

Und wieder, wie im Falle der gesetzlichen Öffnung für Heuschrecken-Investfirmen,


wie ausgerechnet Minister Müntefering das so treffend bezeichnet hat, steht der
Gesetzgeber da,
versteckt sich hinter Ausreden und wartet mit einer Reaktion ab, ob der Widerstand
ihn zu einem
Eingreifen zwingt.

Mittlerweile sind ganze Belegschaften ,bis zu 200 Menschen ,von diesen Maßnahmen
betroffen.
Stelle sich jeder vor, was es bedeutet, bei dem Rücklagenlevel, den normale
Arbeitnehmer in
Deutschland bilden können, wenn der Einzelne gezwungen wird, kraft geltendem
Gesetz,
seine 3 letzten Monatsgehälter vollständig an den Insolvenzverwalter abzuführen.

Das ist für viele der persönliche Ruin. Vom Verlust des Arbeitspatzes, der noch
dazukommt,
ganz abgesehen.

Und die Politik? Und die Gewerkschaften? Aber auch die Arbeitgeber, die im Sinne
ihrer
„Familienbelegschaften“ denken?

SIE TUN NICHTS. SIE WARTEN AB. SIE SCHAUEN ZU.

Oder noch schlimmer, wie im Falle verschiedener Gewerkschaftsstrukturen. Sie


sitzen mit
im Boot, das Arbeitnehmer ins Aus treibt.
Wie schon bei VW, Siemens und Anderen, sitzen auch hier Gewerkschafter mit in den
Ausschüssen.
Diese Ausschüsse aber müssen ihr Einverständnis erteilen, damit der
Insolvenzverwalter
im Sinne einer LOHNANFECHTUNG tätig wird.

Wie irrational und fast schon als schizophren zu bezeichnend muss die mentale,
intellektuelle
und auch die Herzensbildung in diesem Land mittlerweile sein.

Diese „Genossen“ platzieren sich vor der Öffentlichkeit um die Situation


anzuprangern.
Auf Nachfrage aber, wie sie denn dann an einem solchen Gläubigerausschuß
teilnehmen können
und der Lohnanfechtung zustimmen können, kommen sie kurz ins Stottern, suchen nach
einer
Ausrede und agieren dann nach der allseits bekannten, unsäglichen Manier.

...(Interview)
< So läuft das nicht. Tschudigung. So läuft das nicht. Diese Frage geht weg. >
Der Interviewer bleibt hartnäckig. Fragt weiter nach.
< Haben sie zugestimmt, oder nicht?>
< Also jetzt sag ich ihnen was. Auf die Gefahr hin das sie mir bös werden.
Sitzungen des
Gläubigerausschusses sind nicht öffentlich. ...bin ich nicht ... ich hab keine
Möglichkeit
aus der Nummer rauszukommen ... weil ich kann nicht das Abstimmungsverhalten aus
einer
nicht-öffentlichen Sitzung bekanntgeben. Das darf ich nicht. Jetzt hab ich ein
Problem ...
und zwar ganz persönlich ... >

Aussagen anderer Ausschußmitglieder bestätigten das Abstimmungsverhalten dieses


Gewerkschafters.
Er stimmte für die Lohnanfechtung der Arbeitnehmer.

Der Schuß Von Hinten

Da lagen wir im großen Krieg der Räuber


Und drüben lagen die gleichen dreckigen Leiber
Arbeiter wie wir
Da haben wir gedacht
Das ist nicht unser Krieg
Nicht unsre Schlacht

Und im Feuer von Verdun


Da dachten wir
Wir Sozialdemokraten stimmten dafür

Aufgepasst Genossen – wer hat denn da geschossen


Genossen dreht die Flinten
Der Schuss, der kam von hinten

Und als wir heimgekehrt ins deutsche Land


Da sagten wir, wir nehmens in die Hand
Und 44 deutsche Städte
Bildeten Arbeiter- und Soldatenräte

Doch oben an der Spitze die Genossen


Die hat unser linker Trend total verdrossen

Aufgepasst Genossen – wer hat denn da geschossen


Genossen dreht die Flinten
Der Schuss, der kam von hinten

Es stiegen rosa Spitzenfunktionäre


Bis hinauf zur Präsidentenehre
Und als sie endlich zu den Oberen zählten
Da vergaßen sie wofür wir sie einst wählten

Sie führten jetzt des Kapitals Geschäfte


Und stützten sich auf reaktionäre Kräfte

Aufgepasst Genossen – wer hat denn da geschossen


Genossen dreht die Flinten
Der Schuss, der kam von hinten
(Schmetterlinge << Proletenpassion >>)

Der Widersinn ist nicht mehr von der Hand zu weisen.


Die Lügen, Ausflüchte, Ausreden und Hinhaltetaktiken müssen
ein Ende haben.
Dieser Entourage muss endlich klar werden, dass sie so nicht
länger agieren kann.
Sie haben den Karren schon lange genug gegen die Wand gefahren.

Politiker, die sich derart von einem „Wirtschaftsaufschwung“ überraschen lassen


und damit öffentlich zugeben, dass sie über keinerlei Instrumentarium verfügen,
gültige Prognosen zu erstellen, müssen sich endlich wieder für ihre Unfähigkeit
schämen.

Schon vor 40 Jahren ist nachzulesen, dass all die Probleme, die uns heute als
AKTUELL
hingestellt werden, längstens bekannt waren
(ein Artikel hierzu wird in der nächsten Zeit folgen).
Getan hat sich nichts.

Die große Bestürzung der Medien, die uns in den letzten Wochen und Monaten
heimsuchte,
angesichts der drohenden Bankenpleiten, die durch pure, dazu auch noch erkennbar
falsche Spekulation auf dem amerikanischen Immobiliensektor zustande kam.
Eine ungeheuerliche Lüge, die den internationalen Finanzmarkt –
und damit die einfachen BürgerInnen jedes Landes in Aufregung versetzen musste.

Wie blind müssen diese abgehobenen Narzissmus gestörten


Triebtäter wirtschaftlicher Provenienz sein, wenn sie meinen
erzählen zu können, dass der Super-Gau in Amerika nicht
absehbar gewesen wäre.

Schon im Sommer 2003 war für einen Menschen, der mit


offenen Augen durch die Welt geht erkennbar, was sich dort
anbahnt.
Man musste nur den „normalen Menschen“ zuhören und die
eigenen Rückschlüsse ziehen.
Ein Bekannter, der mit seiner Oldtimer-Firma des öfteren für
den SWR in Baden-Baden tätig ist, und deshalb auch über ein
wenig Kapital verfügt, erzählte, dass er mit dem Gedanken spiele,
sich in Amerika, genauer gesagt im Staate New Hampshire, ein Haus zu kaufen.

Die Immobilienpreise, wie er auf seinen letzten Amerikareisen festgestellt hatte,


gingen rasant in den Keller.
Auf seinen Touren durch das ganze Land, er importiert alte Ami-Schlitten, war ihm
nicht verborgen geblieben, dass alle Nase lang, also schon damals in gewaltigem
Ausmaß, Schilder vor den Häusern prangten.
< Zu verkaufen >.

Nein, nicht das er sich Gedanken gemacht hätte, was das zu bedeuten habe.
Das übersteigt seinen Aufgabenbereich.
Warum aber behaupten heute alle, dass diese Zustände in keinster Weise abzusehen
gewesen wären.

Weshalb fällt es vielen so unwahrscheinlich leicht, ihre eigene Dummheit in aller


Ergiebigkeit zur Schau zu stellen?

WEIL WIR ALLE ES ZULASSEN .

Eine Bekannte, die selbst seit Jahren im Management tätig ist, erzählte schon um
die
Jahrtausendwende voller Stolz, welche rhetorische Maßnahme die WICHTIGSTE IST IN
UNSERER HEUTIGEN GESELLSCHAFTSSTRUKTUR .

Wenn irgend etwas nicht klappt, stell dich einfach blöd und tu so, als verstündest
du gar
nicht, "was der Andere überhaupt von DIR will".

Aber das natürlich trotzdem mit der Attitüde des ALLWISSENDEN UND ALLES
ÜBERBLICKENDEN .

Ein Schelm der Böses dabei denkt.


Ein Verräter gar der es benennt.

Was wir brauchen ist das Einfordern einer neuen Kultur des Umgangs mit der viel
gepriesenen Wahrheit.

An welchem Punkt der Niedertracht sind wir angelangt, wenn Politiker meinen, sich
damit rühmen zu können, dass ihre Wahlkampfaussagen nicht dem entsprechen, was sie
zu tun gedenken.

Dieses perfide Spiel auch noch unterstützend springen ihnen dann jene zur Seite,
die ihre Pflicht in der Aufklärung der Öffentlichkeit sehen sollten, aber durch
allzu große Kumpanei, nicht nur bei der „Tour de force“, den nötigen Abstand
längst verloren haben.

KOMMT ENDLICH WIEDER ZUR BESINNUNG KOLLEGEN.

Ein Traum wäre es, dass die Medien nun das nutzen, wozu sie sich in den letzten
Jahren haben benutzen lassen.

Unzählige Fälle gab es, in denen die Presse maßglich mitwirkend war für die
rigorose, „brutalstmögliche“, schnelle Umsetzung neuer Gesetze.

Man denke an den kleinen Volkan, der in Hamburg von einem Kampfhund angefallen
wurde und starb.

Die Presse schrieb, die Politiker reagierten, die Gesetze wurden geändert.
Maßlos, undurchdacht, aber dennoch.

Der Fall Florida-Rolf aus 2003


... ist wohl noch allen im Gedächtnis.

Kanzler Schröder witterte seine Chance, erklärte diesen Einzelfall zur Chefsache –
und die darauf folgende Gesetzgebung schlug erbarmungslos und in rasender
Geschwindigkeit zu.

Keine Sozialhilfe mehr für „deutsche Staatsbürger“, die sich außerhalb der
Landesgrenzen aufhalten.
Ohne Ausnahme.

Ob dabei der Gesetzgeber ganz zufällig vergessen hatte, weshalb diese Möglichkeit
vor langer Zeit eingeräumt worden war?

Diese Möglichkeit des Antrags auf staatliche Fürsorge rettete manchem im Dritten
Reich verfolgtem Menschen das Überleben in Übersee.

Und heute wieder, nutzen beide im Verbund, Politik und Medien, ihre unsägliche
Macht, um Dinge anzuzetteln, die sie in ihrem ganzen Ausmaß überhaupt nicht
übersehen.

Die aktuelle Debatte über „Jugendgewalt“ verläuft nach dem Schema F der
zurückliegenden Jahre.
Und all zu Viele machen wieder mit.

Es ist eine Auseinandersetzung deren Gefährlichkeit noch nicht einmal ins Kalkül
gezogen wird.

Gerade auch auf dem seit Jahren bestehenden Konfliktpotential religiöser Dispute
aufbauend.
Das sind Brandstifter oberster Güteklasse.

Vor Ort in den Städten lassen sich vermehrt Konflikte ausmachen, die ich, zumal
hier in Bremen, in den zurückliegenden fast 20 Jahren, so noch nicht erlebt habe.

Kleine Jungs zwischen 8-14 Jahren gehen verbal auf „Einheimische“ los und sind
kaum zu zügeln in ihrer Enttäuschung.

Nein, sie sind weder gewalttätig noch absolut unverschämt – aber sie provozieren
eine unflätige Form der Auseinandersetzung, die sich durch keinerlei Hinweise, wie
z.B.
< Hey, was ist los, ich bin nicht euer Gegner. Ich weiß, dass die euch
jahrzehntelang hier in diesem Land diskriminiert haben ... > stoppen lässt.

Sie fühlen sich hingehalten und nicht angenommen.


Ihre Wut kommt, wenn auch (noch) gezügelt, zum Ausdruck.

Hilflos denkt man zurück an die Autokorsos der WM, als alle zusammen, die Bremer
„Türken, Italiener, Polen, Afrikaner u.a.“ das Abschneiden der „deutschen
Nationalmannschaft“ gefeiert haben.

Richtig, hier gab und gibt es einen Lokalpatriotismus, der viele sagen lässt, ich
bin zwar da oder da geboren, aber ich bin BREMER.
Das darf durch solche Medienkampagnen nicht zunichte gemacht werden.

Aber wieder versuchen Politiker mit Unterstützung der Medien eine Gesetzgebung
durchzusetzen, die sie schon lange im Hinterkopf hatten, zu deren Umsetzung
ihnen aber der passende Anlass, hier der Überfall in einer Münchner U-Bahn,
gefehlt hat.

Mal sehen, wie schnell sie dieses Mal tätig werden.

WAS ABER KANN MAN DARAN ABLESEN ???

Wenn sie wollen – können sie auch.

Ergo, wenn sie nun nicht auf die gleiche Art, im Sinne der großen Masse an
Arbeitnehmern in diesem Lande tätig werden, lässt das nur einen offensichtlichen
Schluss zu.

SIE WOLLEN ES NICHT .

Wir sollten allerdings alles daransetzen, dass ihnen irgendwann die Lust und Laune
vergeht, so mit der breiten Masse umzugehen.

Nein, die Trennlinie gibt es nicht mehr.

Die zwischen Arbeitern und Angestellten nicht.

Zwischen Arbeitlsplatzbesitzern und Arbeitslosen nicht.

Und die zwischen denen „ganz unten“ und denen in der Mittelschicht auch nicht.

Die Positionen können schneller wechseln, wie ein Apfel faul vom Baum fällt.

DAS sollte endlich ALLEN klar werden.

Fordert die Abschaffung des §130 Insolvenzordnung gegen die Existenzvernichtung


treuer ArbeitnehmerInnen.

In diesem Sinne bleibt nur zu fragen :

WER SCHREIBT DIE GESCHICHTE

Jeden Morgen wenn wir zur Arbeit fahren


Wird eine neue Seite ins Geschichtsbuch geschrieben
Wer schreibt sie
Geschieht Geschichte mit uns
Oder machen wir unsere Geschichte

Unsere Geschichte ist die Geschichte von


Kämpfen zwischen den Klassen
Eine wütende Chronologie
Doch gelehrt wird uns die lange Reihe von
Kronen & Thronen
Über allem waltet ein blindes Geschick

Wenn wir so vieles nicht erfahren sollen


WER hat Interesse daran , dass wir es nicht wissen
Wenn so vieles nicht in den Lehrbüchern steht
WER will, dass es nicht gelehrt wird

Wir Hatten Gräber


Und Ihr Hattet Siege

Wir hatten Gräber und ihr hattet Siege


Wir ham für euch unsre Finger gerührt
Wir fraßen zu lange gezuckerte Lüge beim falschen Wirt

Wir haben euch eure Kämpfe geführt


Jetzt führen wir unsere Kämpfe

Die erzenen Reiter auf den Heldenplätzen


Die waren nie unsre Retter
Die reichen Schlösser voll von geräuberten Schätzen
Zeugen von den Opfern unsrer Väter

Das hat sich bis heute nicht geändert


Das blieb sich bis heute gleich
Den Reichtum den wir schaffen
Der macht die Reichen reich

Wir bauten Schlösser und ihr last Gedichte


Ihr saßt im Sattel und wir warn geduckt
Wir lebten zusammen doch nur eure Berichte
Wurden gedruckt

Wir haben eure Geschichte geschluckt


JETZT machen wir unsre Geschichte

Wir wolln die Wahrheit


Die ganze Wahrheit haben
Durch eure Lügen ging sie uns verschütt
Wir wollen unsere Geschichte ausgraben
Und die Toten mit

Denn auch ihr scheitern lehrt uns jeden Schritt


JETZT da wir die neuen Kämpfe haben

Die erzenen Reiter auf den Heldenplätzen


Die waren nie unsere Retter
Die reichen Schlösser voll geräuberten Schätzen
Zeugen von den Opfern unserer Väter

Das hat sich bis heute nicht geändert


Das blieb sich bis heute gleich
Den Reichtum den wir schaffen
Der macht die Reichen reich

Was sich bis heute nicht geändert hat


dass kann sich sehr schnell ändern
Einem einigen Volk gehört sein Staat
Das gilt in allen Ländern
EINEM EINIGEN VOLK GEHÖRT SEIN STAAT
DAS GILT IN ALLEN LÄNDERN
IN ALLEN LÄNDERN
(Schmetterlinge – Proletenpassion)

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