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Vorstellungsgespräche – So packen Sie Ihre Chance Erfolg durch Vorbereitung Phasen des Vorstellungsgesprächs Tipps

Vorstellungsgespräche – So packen Sie Ihre Chance

Erfolg durch VorbereitungVorstellungsgespräche – So packen Sie Ihre Chance Phasen des Vorstellungsgesprächs Tipps für den optimalen

Phasen des Vorstellungsgesprächs– So packen Sie Ihre Chance Erfolg durch Vorbereitung Tipps für den optimalen Gesprächsablauf Wichtige Fragen

Tipps für den optimalen GesprächsablaufErfolg durch Vorbereitung Phasen des Vorstellungsgesprächs Wichtige Fragen und Antwortstrategien in Kooperation mit

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Vorstellungsgesprächs Tipps für den optimalen Gesprächsablauf Wichtige Fragen und Antwortstrategien in Kooperation mit

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Vorstellungsgesprächs Tipps für den optimalen Gesprächsablauf Wichtige Fragen und Antwortstrategien in Kooperation mit
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Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

Inhaltsverzeichnis

Entspannt ins Gespräch

Die halbe Miete dank guter Vorbereitung

4

Der erste Eindruck

Gewinnen Sie von Anfang an

5

Von Kopf bis Fuß gepflegt

Haare, Bart und Make-up

6

Richtig verpackt

Das passende Outfit

6

Leichtes Erkennungszeichen

Was Ihr Auto erzählt

7

Pünktlichkeit

Eine unerlässliche Tugend

7

Wenn man Sie warten lässt

Unhöflichkeiten höflich begegnen

8

Die typischen Gesprächsphasen

Das kommt auf Sie zu

9

So gehts los?

Der Gesprächseinstieg

10

Am Anfang war das Wort

Begrüßung und Anrede

10

Small Talk

Die richtige Atmosphäre schaffen

11

Sympathien

Gezielt nutzen und mobilisieren

14

Ja, danke gerne?

Getränke und Zigaretten

15

Was Sie bewegt

Ihre Bewerbungs- und Leistungsmotivation

15

Heißes Eisen

Wenn Sie über Ihren letzten Arbeitgeber reden

16

Ihre Bewerbungs- und Leistungsmotivation 15 Heißes Eisen Wenn Sie über Ihren letzten Arbeitgeber reden 16
Ihre Bewerbungs- und Leistungsmotivation 15 Heißes Eisen Wenn Sie über Ihren letzten Arbeitgeber reden 16
Ihre Bewerbungs- und Leistungsmotivation 15 Heißes Eisen Wenn Sie über Ihren letzten Arbeitgeber reden 16
Ihre Bewerbungs- und Leistungsmotivation 15 Heißes Eisen Wenn Sie über Ihren letzten Arbeitgeber reden 16
Ihre Bewerbungs- und Leistungsmotivation 15 Heißes Eisen Wenn Sie über Ihren letzten Arbeitgeber reden 16
Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Inhaltsverzeichnis

„Erzählen Sie mal

Fragen zu Ausbildung und beruflichem Werdegang

16

Intim beleuchtet

Ihr persönlicher, familiärer und sozialer Hintergrund

17

Knifflige Fragen

Wie steht’s mit Ihrer Gesundheit?

17

Schwierige Fragen

Diplomatisch umschiffen

18

Unzulässige Fragen

Notlüge erlaubt

19

Fachlicher Hintergrund

Ihre berufliche Kompetenz und Eignung

20

Austausch

Informationen für den Bewerber

20

Harte Fakten

Die Arbeitskonditionen

21

Was wollen Sie wissen?

Ihre Fragen sind erwünscht

21

Gelungener Abschluss

Ausklang und Verabschiedung

22

Über Geld spricht man nicht?

Wenn es ums Gehalt geht

22

Worauf Sie Anspruch haben

Erstattung der Reisekosten

23

Guten Appetit

Vorstellungsgespräche im Restaurant

24

Warten auf Antwort

Was tun, wenn sich keiner meldet?

25

auf Antwort Was tun, wenn sich keiner meldet? 25 Bildnachweis: Photo Alto: S. 2; S. 3;
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Bildnachweis: Photo Alto: S. 2; S. 3; S. 4; S. 5; S. 8; S. 9; S. 10; S. 14; S. 22; S. 25; PhotoCase.com: S. 6; Stock.XCHNG: S. 3; S. 7; S. 15; S. 21; S. 23; Gio Löwe: S. 18; Pixelio.com: S. 3; S. 16; Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Bilder - auch auszugsweise - ist ohne schriftliche Genehmigung nicht gestattet. © Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader 2012, Oranienburger Str. 4-5, 10178 Berlin, Tel 030/28 88 57-0, Fax 030/28 88 57-36, E-Mail info@berufsstrategie.de, www.berufsstrategie.de

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

Sie haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten?

Sie haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Die erste Runde im

Herzlichen Glückwunsch! Die erste Runde im Bewerbungsverfahren haben Sie erfolgreich überstanden. Ver- mutlich waren mehrere Personen an der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber beteiligt, z. B. der Chef, der Personalchef oder der Abteilungsleiter. Aus einer meist großen Zahl von Bewerbungen hat man einige Kandidaten für die erste Gesprächsrunde herausgefiltert, meist sind das etwa drei bis zehn.

Das Auswahlgremium möchte nun nach der eingehenden Prüfung der schriftlichen Unterlagen auch einen ganz persönlichen Eindruck von Ihnen als Bewerberin oder Bewerber bekommen. Dabei interessieren sich die Personaler für drei Dinge: Ihre fachliche Kompetenz, Ihre Leistungsmotivation und Ihre Persönlichkeit. Häufig verfügen die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten über ganz ähnliche fachliche Profile. Was jetzt zählt, ist vor allem Ihre Persönlichkeit und Ihr Auftreten:

· Wirken Sie sympathisch und vertrauenswürdig?

· Sind Sie anpassungs- und teamfähig?

· Passen Sie zur Institution, zum Unternehmen?

Personalentscheider konzentrieren sich bei der Beurteilung Ihrer Person zunächst auf äußere Merkmale wie Ihr Aussehen, Ihr Auftreten, Ihre Manieren sowie Ihr sprachliches Ausdrucksvermögen. Daneben zählt aber Ihre vermittelte Leistungsmotivation:

· Bringen Sie Engagement und Enthusiasmus für die angestrebte Position mit?

· Sind Sie lernfähig und arbeitswillig?

· Werden Sie sich mit der Firma bzw. Institution und Ihrer Aufgabe in hohem Maße identifizieren?

Natürlich möchte Ihr potenzieller Arbeitgeber auch herausfinden, ob die Angaben zu Ihren Qualifikationen in Ihren Bewerbungsunterlagen auch der Wahrheit entsprechen und ob Sie halten, was Sie versprechen. Sie müssen Ihre Kompetenz unter Beweis stellen. Aber keine Angst: Im Folgenden erfahren Sie genau, wie Sie im Vorstellungsgespräch auf den drei Gebieten Persönlichkeit, Leistungsmotivation und fachliche Kompetenz überzeugen.

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Entspannt ins Gespräch

Die halbe Miete dank guter Vorbereitung

ins Gespräch Die halbe Miete dank guter Vorbereitung Ein Vorstellungsgespräch ist wie eine mündliche Prüfung.

Ein Vorstellungsgespräch ist wie eine mündliche Prüfung. Nehmen Sie sich deshalb genügend Zeit zur Vorbereitung. Durchdenken Sie mögliche Fragen und Antworten. Recherchieren Sie vor einem Vorstel- lungsgespräch noch einmal gründlich und aktualisie- ren Sie Ihren Kenntnisstand. Aktuelle Branchen- und Unternehmensdaten sind gerade im Vorstellungsge- spräch wichtig, denn Sie sollten ganz genau wissen, was sich bei Ihrem potenziellen Arbeitgeber gerade tut. Das hilft Ihnen, die richtige Verkaufsstrategie zu entwickeln.

Vor allem aber: Was haben Sie anzubieten, das Unternehmen Ihrer Wahl Gewinn bringen wird? Welche Fähigkeiten besitzen Sie, die Sie gezielt in dieser Position und an diesem Arbeitsplatz einset- zen wollen? Fehlt Ihnen eine wichtige Information, reicht häufig ein Blick ins Internet auf die betreffende Unternehmens-Homepage.

Der erste Eindruck

Gewinnen Sie von Anfang an

Beim ersten persönlichen Kennenlernen mit einem Entscheidungsträger Ihres Wunsch-Arbeitgebers wollen Sie selbstverständlich ein positives Bild ver- mitteln, denn erste Eindrücke lassen sich nur selten revidieren. Innerhalb der ersten 30 bis 100 Sekun- den soll sich der erste Eindruck bilden. Davon kann es abhängen, ob Sie in die engere Auswahl kommen oder nicht. Denn ob Ihr Gegenüber Sie sympathisch findet, das entscheidet er in diesen Sekunden. Der erste Eindruck wird wesentlich bestimmt durch

· Ihre Erscheinung – dazu gehören Ihre Körperhal- tung, Ihre Kleidung und Ihr Aussehen

· Ihre Mimik und Gestik, auch Sprache und Stimme

· Weniger „Was“ und vielmehr „Wie“ Sie etwas sagen.

Ein angenehmes und angemessenes Auftreten auf dem glatten Parkett des Vorstellungsgespräches ist jedoch nicht nur eine Frage von Höflichkeit und guten Manieren. Sie müssen bei Ihrem Gegenüber auch wichtige Sympathiepunkte verbuchen.

Sie können den ersten Eindruck zwar nicht komplett steuern, aber Sie können einiges für sein Gelingen tun.

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Von Kopf bis Fuß gepflegt

Haare, Bart und Make-up

Chance Von Kopf bis Fuß gepflegt Haare, Bart und Make-up Ein erster Blick auf Sie und

Ein erster Blick auf Sie und schon hat Ihr Gegenüber die wichtigsten Informationen gespeichert. Unerläss- lich ist daher, dass Sie eine gepflegte Erscheinung abgeben: Ihre Frisur sitzt. Ihr Aktenkoffer oder Ihre Handtasche sind weder angestoßen noch aus billigem Plastik und Ihre Schuhsohlen sind nicht abgelaufen. Bei den Fingernägeln entscheiden Sie sich lieber für eine unauffälligere Nagellackfarbe und verzichten auf allzu extreme Nagellängen.

Für den Bart gilt: Gepflegt muss er sein. Bei Make- up und Accessoires greifen Sie besser nicht allzu kräftig in den Farbtopf oder in die Schmuckschatulle. Natürlich sollten Sie Ihren persönlichen Stil dabei nicht aufgeben. Ein optimales Erscheinungsbild erreichen Sie, wenn Sie den Dresscode der jewei- ligen Branche durch Ihre persönliche Note angemes- sen unterstreichen.

Richtig verpackt

Dass Sie als Banker nicht in Sneakers und Polo- hemd zum Vorstellungsgespräch erscheinen, ist klar. Doch der Teufel steckt wie so oft im Detail. Rock oder Hose, Krawatte und Jackett oder lieber nur Hemd? Denn natürlich ist es unangenehm, hoffnungslos over- oder underdressed dem spöttischen Blick des Gegenübers ausgesetzt zu sein. Als Maßstab gilt die in dem Bereich übliche Kleiderordnung. Orientieren Sie sich an einem typischen Mitarbeiter in der von Ihnen angestrebten Position. Achten Sie darüber hinaus auf die Ausrichtung des speziellen Unterneh- mens: Ist sie eher konservativ oder modern?

Empfehlung: Steigen Sie neu in den Beruf ein und haben keinerlei Erfahrung oder Vergleichs- möglichkeiten? Fotos des zukünftigen Teams auf der Homepage oder in der Image-Broschüre des Unternehmens bieten häufig die nötige Orientie- rungshilfe. Wichtiger Nebeneffekt: Sie erhalten gleichzeitig einen guten Einblick ins Organigramm, in (personelle) Strukturen und Hierarchien der Fir- ma.

Grundsätzlich geht der Trend in vielen Branchen wie- der zum konservativ-klassischen Outfit in gedeckten Farben und einfachen Schnitten und Formen. Weder sollten Bluse oder Hemd in grellen Farben leuchten, noch darf der Rock zu knapp sein. Ausnahmen sind die kreativen Branchen. In ihnen geht es lockerer, also meist auch bunter, und vor allem in modischen Sachen recht trendverliebt zu.

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Leichtes Erkennungszeichen

Was Ihr Auto über Sie erzählt

Leichtes Erkennungszeichen Was Ihr Auto über Sie erzählt Kleidung, Frisur, Tasche und Schuhe — Sie haben

Kleidung, Frisur, Tasche und Schuhe — Sie haben an alles gedacht. Nun fahren Sie mit Ihrem Auto auf den Parkplatz des Unternehmens und ziehen dort sofort neugierige Blicke auf sich und Ihr heiß gelieb- tes Vehikel.

Eine Waschanlage hat es leider schon seit längerem nicht mehr gesehen und die eine oder andere kleine Beule hat es auch. Die erstaunten Blicke, als Sie im gepflegten Dress aussteigen, werden Sie wohl so schnell nicht vergessen.

Stellt Ihre Kleidung eine „zweite Haut“ dar, so ist Ihr Auto sicherlich die „dritte“. Es verrät einiges über Sie. Ganz besonders dann, wenn unzählige Sticker von Urlaubsreisen oder politischen Überzeugungen künden, Kissen mit exaktem Nackenschlag Sie als Pedant outen oder im Heckfenster lustig der Wackel- Dackel oder Elvis wippt.

Natürlich müssen Sie nicht im verchromten Edel- schlitten vorfahren. Doch wenn Sie sich für gehobene Positionen bewerben, unterziehen Sie Ihr Fahrzeug lieber noch einmal einer kritischen Prüfung.

Empfehlung: Sind Sie nicht sicher, ob Sie mit Ihrem Auto wirklich Staat machen, wählen Sie lieber die öffentlichen Verkehrsmittel. Die haben ganz nebenbei einen entscheidenden Vorteil: Sie vermeiden unerwartete Staus und Straßenbehin- derungen und geraten so am Ende nicht in Hektik und Stress. Oder Sie fahren mit dem Taxi.

Pünktlichkeit

Eine unerlässliche Tugend

Pünktlichkeit ist absolut notwendig, um von Beginn an Pluspunkte zu sammeln. Und bitte nicht auf die Minute genau! Bereits circa fünf bis zehn Minuten vor Gesprächsbeginn melden Sie sich am besten beim Empfang. Bei der Planung Ihrer Anreise soll- ten Sie eventuelle Verzögerungen (beispielsweise Staus) mit einbeziehen. Ihr Ziel ist es, möglichst ruhig und gelassen, ohne hektische Flecken im Gesicht oder andere unvorteilhafte Stresssymptome zum Gespräch zu erscheinen.

Allerdings gewinnen Sie genauso wenig Sympathie, wenn Sie bereits 30 Minuten vor Gesprächsbeginn eintreffen. Schließlich hat Sie noch keiner erwartet und irgendwo müssen Sie in dem Fall für die nächste halbe Stunde möglichst störungsfrei „untergebracht“ werden.

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Wenn man Sie warten lässt

Unhöflichkeiten höflich begegnen

man Sie warten lässt Unhöflichkeiten höflich begegnen Pünktlichkeit ist ein Zeichen der Wertschätzung und des

Pünktlichkeit ist ein Zeichen der Wertschätzung und des Respekts. Wer vereinbarte Termine nicht einhält, suggeriert: „Mir ist etwas anderes wichtiger.“ — Oder noch schlimmer: „Mir ist die andere Person so gleich- gültig, dass ich ganz einfach frei über ihre Zeit verfüge.“ Das gilt selbstverständlich für beide Seiten. Trotz- dem kann es Ihnen passieren, dass man Sie bei einem Vorstellungsgespräch warten lässt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Häufig dauert ein anderer Termin ein wenig länger als geplant. Der Personalchefin oder dem Personalchef ist tatsächlich etwas Wichtiges dazwischen gekommen. In einigen Fällen kann es auch eine Art der Prüfung sein: Man will herausfinden, wie schnell Sie nervös werden. Oder man möchte Ihnen die eigene Machtposition demonstrieren und Sie von vornherein einschüchtern.

Aus welchem Grund auch immer Sie gebeten werden, sich noch ein wenig zu gedulden — für Sie sollten fünf bis zehn Minuten Wartezeit kein Grund zur Beunruhigung oder zur Beschwerde sein. Lässt man Sie jedoch deutlich länger als fünfzehn Minuten warten, dann reagieren Sie. Erkundigen Sie sich freundlich, mit wie viel längerer Wartezeit Sie noch rechnen müssen. Weisen Sie höflich, aber bestimmt darauf hin, dass Sie gerne, falls Ihr Besuch heute ganz unpassend ist, gerne einen neuen Termin vereinbaren.

Empfehlung: Vertröstet man Sie immer wieder auf unbestimmte Zeit — „Es dauert eben noch ein Weilchen“ — , bestehen Sie auf eine konkrete Zeitangabe. Bleiben Sie dabei jedoch stets höflich und gelassen. Unter- drücken Sie unbedingt Ungeduld oder gar Aggressivität in Ihrem Tonfall.

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Die typischen Gesprächsphasen

Das kommt auf Sie zu

Chance Die typischen Gesprächsphasen Das kommt auf Sie zu Vorstellungsgespräche laufen in der Regel nach einem

Vorstellungsgespräche laufen in der Regel nach einem bestimmten Schema ab. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Personaler testen im Vorstellungs- gespräch immer wieder dieselben Eigenschaften ihrer Kandidaten (soziale und fachliche Kompetenz, Motivation, etc.).

Es sind immer wieder die gleichen Themen, die in einem Vorstellungsgespräch auftauchen. Ein typischer Gesprächsverlauf gliedert sich in folgende neun Phasen:

1. Erzählen Sie uns etwas über sich.

2. Warum bewerben Sie sich für diese Position?

3. Warum sind Sie für uns der/die richtige Kandidat/in?

4. Was erwarten Sie für sich persönlich von uns/dem Job?

5. Was sind Ihre Stärken?

6. Was möchten Sie in 3/5/10 Jahren erreicht haben?

7. Warum machen Sie das, was Sie machen (Beruf/Position/Aufgabe)?

8. Wo liegen Ihre Arbeitsschwerpunkte?

9. Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten/ in Ihrer Freizeit?

10. Welche Fragen haben Sie an uns?

Wie viel Zeit diesen Fragen eingeräumt wird, ist wie- derum von der Position abhängig, auf die Sie sich beworben haben.

Als Richtlinie für die Dauer von Vorstellungsge- sprächen können Sie von folgenden Zeiten ausge- hen:

· Begrüßung und Gesprächseinleitung

Auszubildende

20 bis 45 Minuten 45 bis 60 Minuten ein bis zwei Stunden zwei und mehr Stunden

· Bewerbungsmotive und Leistungsmotivation

Sachbearbeitung

· Ausbildung und beruflicher Werdegang

Jobeinstieg

· Persönlicher, familiärer und sozialer Hintergrund

Führungspositionen

· Berufliche Kompetenz und Eignung

· Informationen für den Bewerber

· Arbeitskonditionen

· Fragen des Bewerbers

· Abschluss des Gesprächs und Verabschiedung

Es kommt heute immer häufiger vor, dass mit Bewer- bern, insbesondere bei gehobenen Positionen, zwei bis drei Vorstellungsgespräche geführt werden.

Klar: Die Reihenfolge und Intensität kann variieren und nicht alle Phasen müssen in einem Gespräch tatsächlich vorkommen. Genauso, wie Sie als Bewerber davon ausgehen sollten, dass die gerade angesprochenen Phasen in allen Vorstellungsgesprächen eine Rolle spielen, können Sie sich auch darauf einstellen, dass immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden:

Die Länge des Vorstellungsgespräches sagt nicht unbedingt etwas über den Erfolg aus – auch kurze Gespräche können zum Job führen. Jedoch sind Ihre Chancen gestiegen, wenn das Gespräch ver- hältnismäßig lange dauert, Sie neuen Personen vor- gestellt werden oder zu einem weiteren Gespräch geladen werden.

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So gehts los?

Der Gesprächseinstieg

packen Sie Ihre Chance So gehts los? Der Gesprächseinstieg Am Anfang war das Wort Begrüßung und

Am Anfang war das Wort

Begrüßung und Anrede

Umgangsformen sind wieder gefragt und vor allem im Berufsalltag wichtig. Wer im Vorstellungsge- spräch und bei Chefs ankommen will, sollte die Spielregeln kennen.

Den Namen Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihres Gesprächspartners haben Sie selbstverständlich parat. Sonst beweisen Sie bereits in den ersten Minuten, dass Sie sich ungenügend auf das anste- hende Gespräch vorbereitet haben und dass Ihnen außerdem der nötige Respekt fehlt. Die meis- ten Menschen reagieren zu Recht ungehalten auf ungewollte Verballhornungen und fehlerhafte Aus- sprachen ihres Namens. Schließlich zeigt es allzu deutlich, dass einem der andere nicht die Mühe wert war, sich im Voraus mit seinem Namen vertraut zu machen. Natürlich wird Ihr Gegenüber immer ver- ärgerter, wenn Sie die falsche Aussprache häufig wiederholen. Also kontrollieren Sie lieber genau, ob Ihr Gesprächspartner Herr Freihuber oder Herr Freihube heißt.

Bei ausgefallenen Namen sollten Sie Assoziationen, die Ihnen dazu einfallen, lieber für sich behalten:

„Frau Pflanz — wie die Pflanze?“ Denn vergessen Sie nicht: So originell kann Ihr Einfall gar nicht

sein, als dass ihn die Betreffende nicht schon zig- fach gehört hätte. Doppelnamen sollten vollständig genannt werden.

Akademische Grade werden als Bestandteil des Namens genannt. Während Titelträger unter sich auf den „Professor“ oder „Doktor“ häufig verzichten, steht Ihnen als Bewerber das erst nach Aufforderung zu. Bleiben Sie also bei „Frau Dr. Bachmann“, bis man Sie von dieser Pflicht befreit. Doktor- und Profes- sorentitel werden im Übrigen immer zusammen mit dem Namen genannt, bei mehreren Titeln aber nur der höchste, also nicht „Herr Professor Doktor Mey- er“, sondern nur „Herr Professor Meyer“. Adelstitel gibt es immer noch und verdrängen bei der Anrede Herr oder Frau. Graf Herbert von Lichtenau wird mit „Graf Lichtenau“ angesprochen. Bei Unsicherheiten sollten Sie nachfragen, sonst wird das Gespräch zur peinlichen Quälerei.

Empfehlung: Sind Sie sich über die korrekte Aus- sprache nicht im Klaren oder haben den Namen etwa am Telefon nicht richtig verstanden, dann fragen Sie lieber noch einmal am Empfang nach. Vergewissern Sie sich, dass Sie richtig informiert sind.

Wenn Sie sich nun Namen, Titel und korrekte Aus- sprache Ihrer Gesprächspartner eingeprägt haben, sind das sehr gute Voraussetzungen für eine freund- liche und unverkrampfte Begrüßung. Findet das Vorstellungsgespräch allein zwischen Ihnen und einem Personalverantwortlichen statt, gestaltet sich die Begrüßung recht einfach: Der entsprechende Mitarbeiter des Unternehmens wird Sie am Empfang abholen, Ihnen freundlich die Hand entgegenstre- cken, sich Ihnen vorstellen und Sie dann anschlie- ßend in sein Büro bitten.

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So gehts los? - Der Gesprächseinstieg

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Etwas komplizierter wird es, wenn Ihnen im Bewer- bungsgespräch auf Arbeitgeberseite mehrere Personen gegenüberstehen. Beim Betreten des Raumes sollten Sie in diesem Fall bei der Begrü- ßung eine gewisse Rangfolge beachten. Traditio- nell gilt Folgendes: Der Herr grüßt die Dame, der Jüngere den Älteren, der Einzelne die Gruppe. Wobei im Geschäftsleben darüber hinaus noch berufliche Hierarchien eine Rolle spielen. Es gilt: Der Rangniedrigere wird dem Ranghöheren vorgestellt. Auch beim Händeschütteln sollten Sie die Rangfolge beachten. Die Ranghöheren werden Ihnen die Hand anbieten, nicht Sie ihnen.

Beachten Sie jedoch: Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Gegenüber erwartet, dass Sie die Initiative ergreifen, sollten Sie sich über diese Regeln hinweg- setzen und die Hand reichen.

Empfehlung: Achten Sie beim Handschlag zur Begrüßung besonders auf einen kurzen, ruhigen und kräftigen Händedruck. Er signalisiert Aufrich- tigkeit, Offenheit aber auch die nötige Selbstsicher- heit. „Knochenbrecher“ erwecken dagegen leicht den Eindruck eines rücksichtslosen Angebers, während eine schweißnasse, lasche „Hasenpfo- te“ Ihre Unsicherheit und mangelndes Selbstbe- wusstsein verrät. Achten Sie auf den Blickkontakt während der Begrüßung und vermeiden Sie es, beim Händeschütteln schon den Nächsten anzu- schauen. Ebenso ist es unangebracht, die andere Hand lässig in der Hosentasche zu lassen.

Small Talk

Die richtige Atmosphäre schaffen

Beinahe jeder Kontakt beginnt mit einem Small Talk – einem kleinen Gespräch mit großer Wirkung. Beim Small Talk geht es darum, bei einer Begegnung oder einem ersten Kontakt einen Anknüpfungspunkt zu finden, über den nett geplaudert werden kann, und die einen in den Augen des Gegenübers sympa- thisch und interessant erscheinen lassen. Small Talk ist ein wichtiger Schlüssel zu Ihren Mit- menschen. Ob auf der Party, in einem Seminar, am

ersten Tag in der neuen Firma, auf der Betriebsfeier und natürlich auch im Vorstellungsgespräch. Dort beginnt das Kennenlernen eines potenziellen Mitar- beiters fast immer mit einem freundlichen Small Talk. Dem sollten Sie mehr Aufmerksamkeit schenken, als es viele Bewerber tun. Denn in einem gut geführten Small Talk können Sie erste Punkte sammeln und ganz entscheidend Ihre sozialen und kommunika- tiven Fähigkeiten unter Beweis stellen. Sie können den ersten Eindruck, den Sie hinterlassen wollen, zum Teil selbst bestimmen – ob schüchtern oder selbstsicher, offen oder distanziert, neugierig oder desinteressiert, interessant oder langweilig oder freundlich oder „schwierig“.

Das Schwierigste scheint für viele der Anfang zu sein. „Hatten Sie Schwierigkeiten bei der Anrei- se?“ — Viele Personalverantwortliche eröffnen das Gespräch mit dieser freundlichen Nachfrage.

Gejammer über Staus oder überfüllte Züge und endloses Umherirren in einer Ihnen völlig fremden Stadt sind völlig falsche Killerantworten. Sie bein- halten etwas Negatives und sind mit Garantie nicht das, was der Fragesteller wirklich hören möchte. Sie sollten diese Einstiegsfrage als nett gemeinten Small Talk verstehen, der das Eis zwischen den Gesprächspartnern brechen kann. Nutzen Sie die Gelegenheit, im leichten Plauderton ins Gespräch einzusteigen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Bedanken Sie sich für die Nachfrage. Loben Sie anschließend beispielsweise die gute Lage des Unternehmens oder machen Sie Kom- plimente zu der guten Wegbeschreibung oder zum freundlichen Empfang. Auch die Sehenswürdig- keiten der Stadt eignen sich als Gesprächsthema. So zeigen Sie Interesse am Unternehmen und eröffnen nebenbei einen unverfänglichen Plausch. Allerdings darf diese Einstiegsphase nicht zu lange dauern, denn Vorstellungsgespräche sind nun ein- mal keine Small Talks.

Ist ein Gespräch erst mal angelaufen, haben Sie die größte Hürde überwunden. Wie geht es nun aber weiter? Es macht sicherlich keinen schlechten Eindruck, wenn auch Sie Fragen stellen und nicht nur auf alle Fragen „brav“ antworten. Gerade in der

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So gehts los? - Der Gesprächseinstieg

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Anfangsphase ist es leichter, Fragen zu stellen.

Diese sollten dann aber nicht gleich mit dem poten- ziellen Arbeitsplatz in zu direkter Verbindung stehen, sondern eher allgemeiner Natur sein. Ein Kompliment ist immer ein guter Small Talk-Ein- stieg, hat aber auch eine geprächsverlängernde Kraft. Ist das Bürogebäude neu und hat eine inter- essante Architektur oder eine besonders schöne Lage direkt am Hafen? Haben Sie über die jüngsten Erfolgszahlen des Unternehmens, von einer Aus- zeichnung oder einer neuen Erfindungen gelesen, so können Sie das gerne zum Thema machen. Damit zeigen Sie auch, dass Sie sich informiert haben.

Vermeiden Sie aber typische Small Talk-Fehler oder Fragen zu kritischen Unternehmensaspekten wie ein jüngster Firmenskandal oder ein schlechter Aktien- kurs. Preschen Sie mit Ihren Fragen nicht gleich vor, sondern lassen Sie zunächst Ihrem Gesprächspart- ner den Vorrang, Ihnen Fragen zu stellen.

Wie lang ein Small Talk dauern sollte, dafür gibt es keine festen Regeln. Schließlich dient er eher dem ersten Kennenlernen.

Mit ein wenig Aufmerksamkeit und ein paar Tricks gelingt es Ihnen, dass Ihr Gespräch wirklich den Charakter einer leichten und lockeren Unterhaltung bekommt– und Sie als angenehmer Gesprächspart- ner gelten.

Achten Sie dabei auf folgende Punkte:

· Bewusste Wahrnehmung

An Gesten und dem Gesichtsausdruck können Sie erkennen, ob Ihr Gesprächspartner an Ihren Ausfüh- rungen interessiert ist. Wenn er Ergänzungen macht, zustimmend mit dem Kopf nickt oder Zwischenfragen stellt, können Sie mit gutem Gewissen weiter erzäh- len. Wenn er dagegen den Blick durch den Raum schweifen lässt, statt Sie anzuschauen, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass er sich langweilt. Dann ist es Zeit, das Thema zu wechseln!

· Den Gesprächspartner ermutigen

Durch Blickkontakt und kurze Bemerkungen zei- gen Sie wiederum, dass Sie aufmerksam zuhören. Kommentare wie „Das klingt sehr interessant!“ oder „Habe ich schon gelesen!“ oder auch nur „Hm“ sor- gen für ein gutes Gesprächsklima.

· Aktives Zuhören

Das bedeutet, dass Sie nicht nur die Worte hören, sondern auch den wirklich gemeinten Sinn und die Absicht, die hinter der Botschaft steckt, interpretie- ren können.

· Kurze Pausen machen

Kurze Pausen bewirken erstaunliche Dinge. Warten Sie zwei, drei Sekunden, bevor Sie auf die Aussa- gen Ihres Gesprächspartners reagieren. So hat der andere die Chance, seinen Gedanken richtig zu Ende zu führen.

· Ausreden lassen, nicht unterbrechen

Irgendetwas kann man zu (fast) jedem Thema sagen. Und wenn es nur kurze Kommentare sind wie „Das interessiert mich sehr“ oder „Fand ich schon immer faszinierend“. Kurze Bestätigungen sind in Ordnung, aber eben nur kurze.

· Zusammenfassen

Fassen Sie gelegentlich die Aussage des anderen in eigenen Worten zusammen. Zeigen Sie, dass Sie die Worte verstanden haben und auch die Botschaft, die dahinter steht.

· Fragen und Nachfragen

Nicht zu neugierig und nicht zu vorsichtig – so soll- ten die Fragen formuliert sein, die Sie stellen.

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Verstärken Sie die Inhouse-Beratung der RWE. Überzeugen Sie in einem
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international agierenden Konzern mit strategischem Weitblick, Mut zur
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Innovation und präzisen Analysen – auch über den Projektabschluss hinaus.
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Welche Aufgaben auf Sie warten und wie wir gemeinsam die Energie der
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Zukunft sichern, erfahren Sie online.
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Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Sympathien

Gezielt nutzen und mobilisieren

Sie Ihre Chance Sympathien Gezielt nutzen und mobilisieren Sympathien können Sie gezielt durch den Einsatz

Sympathien können Sie gezielt durch den Einsatz überzeugender verbaler und nonverbaler Kommu- nikationsmittel für sich gewinnen. Dazu gehören Tonfall und Dialekt, Mimik und Körpersprache, aber auch Kleidung und Haarschnitt. Diese Faktoren prägen den entscheidenden ersten Eindruck ganz besonders.

Doch mit einem strahlenden Lächeln und dem richtigen Outfit allein gewinnen Sie das Herz des Gegenübers nur selten für sich.

Bieten Sie Ihrem Gegenüber beispielsweise die Gelegenheit, sich mit Ihnen zu identifizieren. Sym- pathien mobilisieren Sie bei Ihrem Gesprächspartner am ehesten, wenn er weitere Gemeinsamkeiten ent- deckt und den Eindruck gewinnt: „Das ist bei mir ja ganz genauso oder ganz ähnlich “

Besonders biografische Gemeinsamkeiten sorgen

für notwendige Identifikationsprozesse: „Sie wohnen

auch in

Universität

studiert?“ – „Sie waren auch schon auf Rügen?“

?“

– „Sie haben auch an der

Ob Wohnort, Ausbildung, Urlaub oder Hobby: Wer im unverfänglichen Plauderton dem Gesprächspart- ner signalisiert, auf der gleichen Wellenlänge zu senden, kann entscheidende Sympathiepunkte für sich verbuchen.

Häufig ist die Botschaft „Wir haben vieles gemein- sam“ im Vorstellungsgespräch die alles entschei- dende.

Außerdem gewinnen Sie wichtige Sympathie- punkte, wenn Sie

· sich auf den Gesprächspartner konzentrieren

· den anderen ausreden lassen

· gut zuhören und auf das Gesagte eingehen

· eine entspannte Körperhaltung haben

· Blickkontakt halten

· höflich und selbstbewusst, aber nicht übertrieben auftreten

· die Reaktionen des Gegenübers beachten

· weder zu laut noch zu leise reden

· freundlich, aber natürlich lächeln

· sich positiv äußern, loben oder ein angebrachtes Kompliment machen

· möglichst viele Anwesende am Gespräch beteiligen

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

Ja, danke gerne?

Getränke und Zigaretten

Sie Ihre Chance Ja, danke gerne? Getränke und Zigaretten In vielen Unternehmen gehört es zum guten

In vielen Unternehmen gehört es zum guten Ton, den Gästen eine kleine Erfrischung anzubieten. Kaffee, Tee, Mineralwasser oder Säfte — alles kein Problem, solange Sie keine Sonderwünsche wie Maracuja- oder Bananensaft äußern. Werden Ihnen alkoholische Getränke angeboten, sollten Sie ableh- nen. Alkohol hat in Vorstellungsgesprächen nichts zu suchen. Er senkt die Hemmschwelle und hebt den Blutdruck. In der Regel ist Ihr Adrenalinspiegel in der ungewohnten Situation des Vorstellungsgesprächs ohnehin schon hoch genug und Sie tun gut daran, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Auch Rauchen ist problematisch, besonders wenn Ihr Gegenüber passionierter Nichtraucher ist. Besser also, Sie lehnen das Rauchangebot dankend ab. Denn nicht zuletzt testet Ihr Gegenüber im Vorstel- lungsgespräch auch, inwieweit Sie sich an die gän- gigen Umgangsformen der Geschäftswelt halten: In geschäftlichen Besprechungen in Unternehmen sind Alkohol und Zigaretten tabu.

Empfehlung: Sie sind nervös und Ihre Hände zittern ein wenig? Dann verzichten Sie besser auf den Balanceakt mit der Kaffeetasse auf dem Unterteller. Greifen Sie stattdessen lieber zum Wasserglas.

Was Sie bewegt

Ihre Bewerbungs- und Leistungsmotivation

„Warum haben Sie sich eigentlich bei uns bewor- ben?“ - „Wie gut kennen Sie unsere Produkte/ Dienstleistungen …?“ Mit solchen oder ähnlichen Fragen überprüfen Personaler Ihre Motivation und Ihr Interesse am Unternehmen.

Wie weit geht Ihre Begeisterung? Was bewegt Sie wirklich? Aus welcher Situation heraus bewerben Sie sich? Ist dieser Arbeitsplatz erste Wahl oder nur Kompromiss- bzw. gar Notlösung? Welches Image und welchen Stellenwert hat der potenzielle Arbeitgeber in Ihren Augen?

Auf diese Standardfragen müssen Sie wirklich gut vorbereitet sein und sollten wenigstens fünf Minuten lang darauf antworten können. Dies ist die wichtigs- te Phase des ganzen Gesprächs. Ihre Argumente müssen plausibel klingen und überzeugen. Verlieren Sie sich nicht in Details. Sie wollen diesen Job, weil neue Aufgaben und Herausforderungen Sie reizen. Was Sie noch nicht beherrschen, können Sie lernen. Gern hören Arbeitgeber in diesem Zusammenhang Stichworte wie „Zukunftschancen“ und „Image der Firma“ – aber vermeiden Sie unbedingt plumpe Schmeicheleien und Übertreibungen.

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Heißes Eisen

Wenn Sie über Ihren letzten Arbeitgeber reden

Heißes Eisen Wenn Sie über Ihren letzten Arbeitgeber reden In den meisten Vorstellungsgesprächen geht es auch

In den meisten Vorstellungsgesprächen geht es auch um die Frage, warum Sie Ihren letzten Arbeitgeber verlassen wollen oder bereits verlassen haben. Was auch immer die Gründe waren: Plaudern Sie auf keinen Fall aus dem Nähkästchen. Packen Sie keine Interna aus. Geben Sie nur das Notwendige preis und verzichten Sie unbedingt darauf, über ehema- lige Vorgesetzte oder Kollegen kritisch oder negativ zu sprechen.

Dies ist mit Sicherheit nicht der richtige Zeitpunkt, um sich Konflikte von der Seele zu reden. Illoyalität gegenüber Ihrem jetzigen oder früheren Arbeitgeber wird von keinem Unternehmen gerne gesehen, denn es ist zu befürchten, dass Sie in dem Fall auch über den neuen Arbeitgeber lästern werden. Man wird Sie für einen Querulanten halten, der mit anderen nicht zurechtkommt. Stellen Sie Ihr Verhältnis zum vorhe- rigen Betrieb deshalb möglichst harmonisch dar.

Empfehlung: Betonen Sie im Gespräch mit Ihrem Wunscharbeitgeber nicht allzu sehr, warum Sie Ihren alten Arbeitsplatz verlassen möchten oder haben. Viel wichtiger ist es darzustellen, warum Sie sich gerade im neuen Unternehmen für die ausgeschrie- bene Position bewerben.

„Erzählen Sie mal

Fragen zu Ausbildung und beruflichem Werdegang

Fragen zu Ihrem bisherigen Werdegang klingen recht unverfänglich: „Erzählen Sie doch mal, was Sie bisher so gemacht haben?“ - Gerade jetzt ist Ihre Konzentrationsfähigkeit gefragt. Denn was Sie im Anschreiben und im Lebenslauf kunstvoll zu Papier gebracht haben, müssen Sie in dieser Phase überzeugend und gegebenenfalls auch ausführlich verbal darstellen und verkaufswirksam begründen können.

Wichtig ist dabei, einen logischen Zusammenhang zwischen den einzelnen Stationen Ihres Lebens herzustellen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Wahl des Berufes oder Studienfachs. Falls Sie beispielsweise Ihr Fach nur studiert haben, weil Sie vor fünf Jahren hilflos im Studentensekretariat standen und die recht ungeduldige Frau hinterm Tresen meinte, mit Soziologie könne man eigentlich nichts verkehrt machen, sollten Sie das jetzt besser verschweigen. Wenn Sie gefragt werden, haben Sie Ihr Fach aus Interesse zum Studiengegenstand oder auch im Hinblick auf spätere Berufschancen gewählt.

Ob Studium, Ausbildung oder berufliche Erfah- rungen: Zeigen Sie Ihrem Gegenüber deutlich, wel- che Kompetenzen Sie aufgrund Ihres Werdegangs für die ausgeschriebene Position mitbringen. Selbst- verständlich sind auch Auslandsaufenthalte, Prak- tika oder Nebenjobs wichtige Argumente, die für Sie sprechen. Sie bewerben sich beispielsweise als Junior-Kontakter in einer Werbeagentur? Mit dem Hinweis auf eine Nebentätigkeit im Call-Center machen Sie deutlich, dass Sie es gewohnt sind, am Telefon professionell aufzutreten und zu überzeu- gen.

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"Erzählen Sie mal

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Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance "Erzählen Sie mal "

Intim beleuchtet

Ihr persönlicher, familiärer und sozialer Hintergrund

In dieser Phase wird ganz speziell Ihre Persönlichkeit getestet. Wer und wie sind Sie? Mit wem leben Sie zusammen? Wie sieht Ihr erweitertes soziales Umfeld (Freunde, Bekannte, Kollegen) aus? Dieser mehr oder minder ausführliche Persönlichkeitscheck hat mehrere Hintergründe: Passen Sie zum Unternehmen und ins Team? Verfügen Sie über soziale Kompetenz? Wie ist Ihre Lebenssituation? Haben Sie einen Partner oder Kinder? Aufdringliche Fragen wie „Was sagt Ihr Freund zu Ihren Plänen?“ sollten Sie umsichtig beantworten. Ihr Wunscharbeitgeber möchte an dieser Stelle keine ausführliche Berichte über vorangegangene Meinungs- verschiedenheiten in Ihrer Beziehung oder Ehe. Ihn interessiert vor allem, ob ein Ortswechsel aufgrund Ihrer persönlichen Situation für Sie problematisch wäre. Denken Sie im Vorstellungsgespräch also immer daran, die Dinge möglichst unproblematisch, idealerweise positiv darzustellen.

Auch Fragen wie „Was sind Ihre Stärken oder Schwächen?“ oder „Was ist Ihr größter Erfolg/Misserfolg?“ gehören zum Persönlichkeitscheck. Sie sollten einige flüssige Standardantworten parat halten. Sprechen Sie gelassen von positiven und auch von ein paar harmlosen negativen Ereignissen und überlegen Sie sich genau, welche Offenheit Sie sich bei der Darstellung von Schwächen und Misserfolgen leisten können.

Empfehlung: Suchen Sie sich eine Schwäche, die gleichzeitig eine Stärke ist. Detail verliebtes, pedantisches Arbeiten ist Ihnen ein Gräuel? Dafür können Sie jedoch gut analytisch denken und begreifen große Zusam- menhänge schnell. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Schwächen auch darauf, auf welche Soft Skills es in der angestrebten Position ankommt.

Knifflige Fragen

Wie steht’s mit Ihrer Gesundheit?

Direkt oder indirekt - wer sich nach Ihrem Gesundheitszustand erkundigt, möchte wissen, ob mit überdurch- schnittlichen Fehlzeiten im Job zu rechnen ist. Lassen Sie keine Zweifel daran aufkommen, dass es bei Ihnen keine berufsrelevanten Beeinträchtigungen gibt. Fragen wie „Waren Sie letztes Jahr mehr als zweimal beim Arzt?“ sollten Sie mit Vorsicht genießen. Der Arbeitgeber darf sich nur nach aktuellen Erkrankungen erkundigen, die die berufliche Leistungsfähigkeit einschränken. Hier werden häufig die rechtlich zulässigen Fragegrenzen überschritten – also aufgepasst.

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Schwierige Fragen

Diplomatisch umschiffen

Sie Ihre Chance Schwierige Fragen Diplomatisch umschiffen Gibt es Fragen, vor denen Sie sich im Vorstellungs-

Gibt es Fragen, vor denen Sie sich im Vorstellungs- gespräch besonders fürchten? Damit Sie entspan- nter ins Gespräch gehen können, erstellen Sie am besten vorab eine Liste Ihrer persönlichen Angst- fragen und notieren sich in Stichworten mögliche Antworten. Schauen Sie sich zur Orientierung die folgenden zehn am häufigsten gestellten unange- nehmen Fragen im Vorstellungsgespräch an:

1. Was sind Ihre Schwächen, Defizite und Nachteile?

2. Was haben Sie alles in Ihrem Berufsleben trotz Vorsätzen (noch) nicht erreicht?

3. Was war Ihr größter beruflicher Misserfolg?

4. Wovor fürchten Sie sich?

5. Was kann Sie so richtig wütend machend?

6. Womit haben Sie Schwierigkeiten - bei der Arbeit, am Arbeitsplatz, tätigkeits- und personenbezogen bei Kollegen, Vorgesetz- ten, sich selbst?

7. Was würden Sie in Ihrem Berufsleben anders machen, wenn Sie noch einmal von vorne anfangen könnten?

8. Wie definieren Sie für sich die Begriffe Verantwortung, Schwäche und Leistung?

9. Was würden Sie tun, wenn Sie nicht mehr arbeiten müssten?

10. Was spricht gegen Sie als Bewerber?

11. Was machen Sie, wenn Sie diese Stelle nicht bekommen / wir Sie nicht nehmen?

12. Was mögen Sie nicht oder schätzen Sie bei anderen nicht?

13. Wie und was denken Sie über den Sinn des Lebens?

14. Was dürfte in keinem Fall in Ihrem zukünfti- gen Job passieren?

15. Warum haben Sie Ihren Job gekündigt?

16. Warum ist Ihr Arbeitszeugnis so schlecht ausgefallen?

Denken Sie z.B. beim Beantworten der letztgenann- ten Frage daran, wie gekonnt Politiker auf unan- genehme Fragen reagieren. Da wird zum Beispiel die Frage nach der Wahlniederlage damit beant- wortet, dass der Politiker sich zunächst einmal für die großartige Unterstützung bei den Wählern und Helfern bedankt. Anschließend beklagt er sich dann vermutlich, wie brutal die Gegenseite im Wahlkampf aufgetreten ist. Werden Sie also gefragt, was gegen Sie als Bewerber spricht, dann orientieren Sie sich an der gerade beschriebenen Politikerstrategie und heben zunächst einmal die Argumente hervor, die für Sie sprechen. Nach wohl kalkuliertem Zögern nennen Sie dann ein oder zwei Punkte, die natürlich nicht wirklich gegen Sie sprechen. Damit Sie im Vorstellungsgespräch auf kritische Fragen geschickt reagieren, sollten Sie sich diplo- matische Antworten vorher genau überlegen.

Mit welchen Fragen man Sie auch immer provozie- ren will – wichtig ist, dass Sie gelassen und sachlich- professionell reagieren. Wirkliche Einwände gegen Sie als Bewerber wird man nicht haben, sonst hätte man Sie schließlich erst gar nicht zum Vorstellungs- gespräch eingeladen.

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Schwierige Fragen

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance Schwierige Fragen

Wie reagieren Sie souverän?

· Bereiten Sie sich auf Fragen vor, auch auf sol-

che, die aus Ihrem Lebenslauf resultieren können. Machen Sie sich eine Liste von für Sie unange- nehmen oder provozierenden Fragen. Überlegen Sie sich passende Antworten, wenn Sie zum Beispiel gefragt werden „Was spricht gegen Sie als Bewerber für diesen Arbeitsplatz?“ oder „Warum haben Sie die Schule gewechselt“ oder „Wieso haben Sie Ihre Lehre/Schule abgebrochen?“.

· Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen und

antworten Sie sachlich. Fragen Sie zurück, ob Sie die Frage richtig verstanden haben. Möglicherweise will Ihr Gegenüber ja nur etwas ganz Bestimmtes herausbekommen: Wie reagieren Sie, wenn Sie persönlich angegriffen, kritisiert oder hinterfragt wer- den?

· Ihre Antwort: Führen Sie eher noch einmal aus,

was für Sie spricht. Dann zögern Sie und bieten ein, höchstens zwei negative Punkte/Schwächen an, die jedoch in der Position, für die Sie sich bewerben, nicht wirklich gegen Sie sprechen. Überlegen Sie sich diese Punkte vorher genau (zum Beispiel: Sie sind handwerklich ungeschickt, Sie sind im Bereich Fremdsprachen unbegabt etc.)

· Auch wenn Ihr Gesprächspartner darauf beharren sollte, Sie seien nicht der richtige Kandidat oder eine andere unangenehme Frage sei noch nicht ausrei- chend genug beantwortet, behalten Sie die Nerven. Schließlich, wenn das wirklich der Fall wäre: Warum hat sich der Interviewer dann die Mühe gemacht, Sie einzuladen?

Bei solchen Befragungstechniken geht es immer darum herauszufinden, ob und wie Sie reagieren. Bewahren Sie Gelassenheit. Wirkliche Einwände gegen Ihre Person wird Ihr Gegenüber nie mit Ihnen diskutieren.

Unzulässige Fragen

Notlüge erlaubt

Alles braucht die Personabteilung Ihres potenziellen Unternehmens nicht über Sie zu erfahren. Manches darf man im Vorstellungsgespräch noch nicht ein- mal fragen. Macht Ihr Gegenüber es dennoch, sind Lügen erlaubt. Dazu gehören beispielsweise Fragen nach Gewerkschafts-, Partei- oder Religionszuge- hörigkeit und nach Schwangerschaft, Heirats- oder Kinderwunsch sowie Ihren privaten Vermögens- verhältnissen. Als Faustregel gilt: Erlaubt sind nur Fragen, die unmittelbar klären, ob Sie für den Job geeignet sind. Die deutschen Gesetze bieten Frau- en und Männern also den rechtlichen Schutz ihrer Privat- und Intimsphäre.

Dennoch: Überlegen Sie genau, in welchem Aus- maß und in welcher Form Sie von Ihrem Recht, die Aussage zu verweigern, Gebrauch machen möchten. Halten Sie sich am besten einfach bedeckt und versuchen Sie mit diplomatischem Geschick, das beste aus der Situation zu machen. Besonders bei Fragen nach Ihrer familiären Situa- tion ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Schildern Sie Ihren sozialen und familiären Hinter- grund als möglichst harmonisch und krisenfest:

„Ich lebe seit längerem mit meiner (Ehe-) Partnerin/ meinem (Ehe-) Partner glücklich zusammen. Meine Familie unterstützt meine neuen beruflichen Pläne. Auch einem Umzug stehen Sie offen gegenüber. “

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Schwierige Fragen

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance Schwierige Fragen

Haben Sie Kinder, müssen besonders Bewerbe- rinnen dem Gesprächspartner deutlich machen, dass die Kinderbetreuung entsprechend geregelt ist und dass keine erhöhte Ausfallzeiten zu erwarten sind. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie bei der Wahrheit bleiben, denn Sie benötigen die Kooperati- onsbereitschaft Ihrer zukünftigen Vorgesetzten.

Überlegen Sie sich vorab einige Lösungsmodelle, die Sie Ihrem Gegenüber anbieten können.

Sollten Sie zum Zeitpunkt des Vorstellungsge- sprächs schwanger sein, so müssen Sie dies Ihren Gesprächspartnern nur mitteilen, wenn Ihre zukünf- tige Tätigkeit das ungeborene Kind gefährden würde. Doch bedenken Sie: Es kann Ihnen zwar niemand aufgrund des besonderen Kündigungsschutzes für werdende Mütter in der Probezeit kündigen, weil Sie die Schwangerschaft verheimlicht haben. Dennoch schaffen Sie auf diese Weise denkbar schlechte Voraussetzungen für ein Vertrauensver- hältnis zu zukünftigen Vorgesetzten und Kollegen.

Empfehlung: Möchten Sie für die Kirche arbeiten, so sind Sie verpflichtet, über Ihre Religionszugehö- rigkeit wahrheitsgemäß Auskunft zu geben. Fragen nach Ihrem augenblicklichen Gehalt müssen Sie nicht zwingend penibel genau beantworten. Sie können zwar auf- und abrunden, sollten aber nicht zu sehr über- oder untertreiben. Wichtig ist, den richtigen Budgetrahmen des potenziellen Arbeitge- bers zu treffen und zu wissen, was Sie an Gehalt erwarten dürfen, um mit guter Rhetorik und Charme Ihre neuen Gehaltswünsche zu formulieren.

Fachlicher Hintergrund

Ihre berufliche Kompetenz und Eignung

Ihre berufliche Kompetenz und Eignung erschließt sich nicht zuletzt daraus, ob Sie kompetent mitreden und die Branchensituation richtig einschätzen und beurteilen können. Dabei wird überwiegend Ihr aktu- eller Wissensstand abgefragt. Haben Sie trotz inten- siver Recherche nicht genug Hintergrundwissen, um etwa die Frage nach der aktuellen Marktsituation zu

beantworten, dann bekennen Sie sich dazu. Kleinere Kenntnislücken vergibt man Ihnen gerne – langwie- rige Ausführungen, die deutlich zeigen, dass Sie keine Ahnung haben, sind unentschuldbar.

oder

ähnlich kann die Frage lauten, wenn eine spontane „Arbeitsprobe“ von Ihnen verlangt wird. Jetzt sind Ihr Improvisationstalent und Ihre Kreativität gefragt. Fühlen Sie sich nicht gedrängt und überlegen Sie in Ruhe. Niemand erwartet, dass Sie auf eine kom- plizierte Frage gleich die passende Antwort im Nu parat haben. Vermeiden Sie jedoch Lehrbuchant- worten. Auch hier sollten Sie im Zweifelsfall lieber Ihre Unkenntnis gestehen, als sich hoffnungslos stotternd im Gestrüpp wilder Vorschläge zu verhed- dern. Denn auch die Art und Weise Ihres „Vortrags“ wird an dieser wird an dieser Stelle mit bewertet und kann bestimmte Schwächen enttarnen.

Austausch

„Was würden Sie machen, wenn

?“

So

Informationen für den Bewerber

In dieser Phase ist es besonders wichtig, gut zuzu- hören. Denn nun will Ihr Gegenüber über seine Firma/Institution reden. Das befriedigt häufig eine gewisse Lust des Arbeitgebers an Selbstdarstellung und dient in jedem Fall der Imagepflege. Schließlich will das Unternehmen sich Ihnen möglichst positiv präsentieren. Fragen Sie ruhig nach und eröffnen Sie Ihrem Gegenüber dadurch neue Gesprächsfelder. Werfen Sie etwas ein, was Sie selbst schon in Erfahrung gebracht haben. Das macht Ihr Interesse deutlich und zeigt, dass Sie sich bereits vorab mit dem Unter- nehmen auseinander gesetzt haben.

Übrigens: An der Qualität und Quantität des Informa- tionsangebotes und seiner Vermittlung können Sie durchaus das Interesse an Ihrer Person und Ihren Stellenwert als Bewerber erkennen.

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Harte Fakten

Die Arbeitskonditionen

packen Sie Ihre Chance Harte Fakten Die Arbeitskonditionen Auch wenn Sie zunächst nur einer von mehreren

Auch wenn Sie zunächst nur einer von mehreren Kandidaten sind, wollen Sie vermutlich schon im ersten Gespräch möglichst viel über die Rahmen- bedingungen im Unternehmen herausfinden. Nicht zuletzt können für Sie inakzeptable Arbeitskonditi- onen selbst nach einem sonst gelungenen Vorstel- lungsgespräch Ihrem Interesse an der ausgeschrie- benen Position ein Ende setzen.

Zu

Punkte:

den

Arbeitskonditionen

gehören

folgende

· Aufgabengebiet

· Arbeitszeit

· Probezeit

· Kündigungsfristen

· Kompetenzen und Vollmachten

· Urlaubsregelung

· Gehalt

· Geheimhaltungspflichten

· Konkurrenz-/Wettbewerbsschutz

· Nebenbeschäftigung

· Vertragsänderungen

· sonstige Abmachungen

Allerdings: Detailliert verhandelt werden diese Aspekte erst, wenn man wirklich in die absolut enge- re Wahl gekommen ist, sehr selten gleich im ersten Vorstellungsgespräch. Halten Sie sich also zurück mit Fragen, die zu sehr ins Einzelne gehen.

Was wollen Sie wissen?

Ihre Fragen sind erwünscht

Nun sind Sie an der Reihe. An klugen Fragen erkennt man einen motivierten und kompetenten Bewerber. Sollten Sie um Informationen bitten, die Sie eigentlich im Vorfeld hätten klären können oder durch aufmerksames Zuhören an einer anderen Stelle des Gesprächs längst hätten „speichern“ müssen, erzielen Sie einen negativen Effekt. Und wer zuerst auf die Betriebsrente oder den Urlaub zu sprechen kommt, manövriert sich ins Aus.

Ihre Fragen sollten sich u.a. auf folgende Aspekte beziehen: Aufgabengebiet, Zuständigkeit, Verant- wortung oder Kooperationspartner. Gehen Sie aber noch nicht zu weit ins Detail. Es kann übrigens einen guten Eindruck machen, wenn Sie schriftlich vor- bereitete Fragen „aus der Tasche ziehen“ und sich auch während der Ausführungen Ihres Gegenübers gelegentlich dezent Notizen machen. Auf Ihrem Notizzettel könnten Fragen stehen wie:

• „Ist diese Position neu geschaffen worden oder fester Bestandteil in Ihrem Unternehmen?“

• „Haben Sie eine detaillierte Stellenbeschreibung? Darf ich die sehen, mitnehmen?“

• „Gibt es ein Organigramm (Organisationsplan), in dem der ausgeschriebene Arbeitsplatz dargestellt wird?“ • „Mit welchen Personen, Abteilungen werde ich zusammenarbeiten?“

• „Wie ist die Einarbeitungsphase geplant?“

• „Welche späteren Entwicklungsmöglichkeiten gibt

es für mich von dieser Position aus?“

• „Welche Fort- und Weiterbildungsangebote gibt es

in Ihrem Unternehmen?“

• „In Ihrer Anzeige (in Ihren Unterlagen) schreiben Sie … Was verstehen Sie darunter?“

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Gelungener Abschluss

Ausklang und Verabschiedung

Ihre Chance Gelungener Abschluss Ausklang und Verabschiedung Alles gut überstanden? Nun kommt es darauf an, das

Alles gut überstanden? Nun kommt es darauf an, das Gespräch mit einem perfekten „Abgang“ abzu- runden. Man wird Ihnen für Besuch, Bewerbung und das Interesse an der Firma/Institution danken. Und auch Sie sollten sich bedanken für die Einla- dung und die Zeit, die man sich für das persönliche Kennenlernen genommen hat. Machen Sie deutlich, dass Sie das Interesse an Ihrer Person zu schätzen wissen.

Bevor Sie gelassen, ruhig und ohne Türenknallen oder mehrmalige Aufforderung zum Ausgang gehen, sollten Sie noch Folgendes klären:

Wie wird es weitergehen, also wer voraussichtlich wann zu einer Entscheidung kommt. Dies alles sollten Sie aber ohne Ungeduld vortragen. Kommen Sie bitte nicht auf die Idee, direkt oder verklausuliert zu fragen „Wie finden Sie mich?“ oder gar „Wie werden Sie sich entscheiden?“ Unverfänglich fragen Sie z. B.: „Was meinen Sie, wie wollen wir verblei- ben? Rufe ich Sie an – sagen wir in einer Woche –, oder melden Sie sich, bekomme ich Nachricht von Ihnen?“ Denken Sie daran, Ihr Auftreten wird bis zum letzten Handschlag registriert

Über Geld spricht man nicht

Wenn es ums Gehalt geht

Über Geld spricht man nicht! — Diese alte Benimm- regel gilt leicht abgewandelt auch fürs Vorstellungs- gespräch: Sprechen Sie keinesfalls zuerst über Geld. Konnten Sie das Interesse des Personalent- scheiders im Gespräch wecken, kommt es unter Umständen gegen Ende ihres Treffens zu einer Gehaltsverhandlung. Der erste Schritt in diese Rich- tung muss jedoch vom Arbeitgeber ausgehen. Er sollte Ihnen weiteres Interesse signalisieren. In vie- len Personalabteilungen werden vertragliche Rah- menbedingungen erst in einem, dem Vorstellungsge- spräch folgenden Einstellungsgespräch verhandelt. Preschen Sie also in Sachen Gehalt übermütig nach vorn, wirft dies ein ungünstiges Licht auf Sie und Ihre Bewerbung. Bei Ihrem Gegenüber entsteht der Eindruck, als sei Geld Ihre Hauptmotivation und das neue Tätigkeitsfeld, die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und den neuen Kollegen würden Sie nur am Rande interessieren.

Empfehlung: Nennen Sie bei Gehaltsverhand- lungen immer Gehaltsspannen der Bruttojahres- gehälter mit Ober- und Untergrenzen, etwa in 3000- bis 5000-Euro-Schritten. Das eröffnet die nötigen Verhandlungsspielräume, auch wenn sich die Unternehmensseite natürlich an der Unter- grenze als Vorgabe orientieren wird.

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Worauf Sie Anspruch haben

Erstattung der Reisekosten

Chance Worauf Sie Anspruch haben Erstattung der Reisekosten Das Thema Reisekosten ist durchaus heikel. Denn was

Das Thema Reisekosten ist durchaus heikel. Denn was früher Usus war, ist in wirtschaftlich schlechten Zeiten längst nicht mehr gang und gäbe. Es besteht zwar der rechtliche Anspruch auf Rückerstattung der Fahrt- oder Flugkosten und gegebenenfalls auch der Hotelübernachtungen (§ 670 BGB), wenn das Unternehmen nicht ausdrücklich vorab abgelehnt hat, diese Kosten zu übernehmen.

Was zum guten Ton gehört, lässt sich jedoch von Ihnen als Bewerberin oder Bewerber nur schlecht einklagen. Schließlich wollen Sie Ihre Aussichten auf den neuen Arbeitsplatz nicht aufgrund einer kleinlichen Meinungs- verschiedenheit zum Thema Reisekosten verspielen. Andererseits können Bewerbungen besonders in weiter entfernten Regionen ins Geld gehen. Mit der goldenen Regel „Über Geld spricht man nicht!“ kommen Sie in diesem Fall nicht weiter.

Spätestens am Ende eines Vorstellungsgesprächs sollten Sie sich ein Herz fassen und die Erstattung der entstandenen Kosten ansprechen. Weitaus klüger und angenehmer ist es jedoch, diese Frage bereits im Vorfeld am Telefon zu klären.

Empfehlung: Wer arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet ist, hat Anspruch auf eine Reisekosten-Rück- erstattung durch die Bundesagentur für Arbeit. Das kommt beiden Parteien entgegen. Vergessen Sie also nicht, vorab mit dem für Sie zuständigen Berater die entsprechenden Formalitäten zu klären.

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Guten Appetit

Vorstellungsgespräch im Restaurant

Chance Guten Appetit Vorstellungsgespräch im Restaurant Vorstellungsgespräche werden nicht zwangsläufig im Büro

Vorstellungsgespräche werden nicht zwangsläufig im Büro des Arbeitgebers geführt. Zunehmend findet das erste Kennenlernen auch in Cafés, Restaurants oder Hotellobbys statt.

Dort lässt sich dann für Termingeplagte Nützliches mit Notwendigem verbinden: Die Mittagspause wird kurz entschlossen zum Bewerbungsgespräch umfunktioniert.

Außerdem gewinnt der Personalverantwortliche während des Vorstellungsgespräch an diesem Ort einen ersten Eindruck, ob Ihr Auftreten und Ver- halten gegenüber Geschäftspartnern in ähnlichem Rahmen einwandfrei sein würde.

Gute Tischmanieren und eine gewisse Esskultur sind für derlei Gespräche unerlässlich. Der richtige Umgang mit Messer, Gabel und Löffel ist Ihnen genauso vertraut wie der richtige Umgangston mit dem Servicepersonal.

Beim Auswählen der Gerichte sollten Sie sich preis- lich am besten im Mittelfeld orientieren. Falls Ihre Hände vor Aufregung allzu sehr zittern, verzichten Sie lieber auf Suppe, die im Zweifelsfall sonst auf Ihrer Bluse oder Ihrem Hemd landet.

Für Fisch entscheiden Sie sich besser nur, wenn Sie entsprechende Übung besitzen. Mit Kritik an den Speisen und am Ambiente halten Sie sich lieber zurück, denn schließlich hat Ihr Gesprächspartner diesen Ort gewählt.

Alkoholische Getränke konsumieren Sie bitte nur abends, wenn auch Ihr Gegenüber sich ein Gläs- chen genehmigt — und natürlich in Maßen.

Selbstverständlich sind Sie darauf vorbereitet, gera- de auch im Restaurant zunächst mit einem lockeren Small Talk zu beginnen, bevor Ihr Gegenüber das eigentliche Vorstellungsgespräch eröffnet.

Empfehlung: Sind Sie unsicher, was Sie aus der Speisekarte wählen sollen? Warten Sie am besten, wie sich der Gastgeber entscheidet und orientieren Sie sich beim Preis und der Anzahl der Gänge an dieser Wahl. Selbstverständlich können Sie auch um die Empfehlung eines Gerichts bit- ten. So erfahren Sie ganz nebenbei die angemes- sene Preislage.

Vorstellungsgespräche - So packen Sie Ihre Chance

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Warten auf Antwort

Was tun, wenn sich keiner meldet?

Chance Warten auf Antwort Was tun, wenn sich keiner meldet? Der letzte Satz im Vorstellungsgespräch ist

Der letzte Satz im Vorstellungsgespräch ist in der Regel ein vielversprechendes „Wir melden uns dann bei Ihnen!“.

Und dann herrscht häufig erst einmal Funkstille. In den meisten Fällen laden Unternehmen mehrere Kandidatinnen und Kandidaten zum Vorstellungsge- spräch ein.

Schon deshalb kann das Prozedere der Auswahl länger dauern, als Ihnen lieb ist. Ein bisschen müs- sen Sie sich schon gedulden, sonst disqualifizieren Sie sich leicht als übermotivierte Nervensäge.

Doch wenn Sie nach sieben Tagen immer noch keinen Bescheid haben, sollten Sie nachhaken und zum Hörer greifen. Betonen Sie dabei Ihr weiterhin bestehendes Interesse. Drängeln Sie nicht, sondern fragen Sie höflich nach, bis wann Sie mit einer Nach- richt rechnen können.

Eine durchaus stilvolle Art, um direkt nach dem Vorstellungsgespräch Ihr Interesse am Job zu unter- streichen, ist der so genannte Nachfassbrief. In ihm danken Sie für das angeregte Gespräch und stellen noch einmal in wenigen Sätzen Ihre dadurch gestei- gerte Motivation dar, in diesem Unternehmen tätig zu werden. Diesen Brief sollten Sie jedoch spätes- tens drei Tage nach Ihrem Termin abschicken. Sonst laufen Sie Gefahr, dass die allzu lange zeitliche

Distanz die im Brief geschilderten Beweggründe unglaubwürdig erscheinen lässt.

Auch wenn Sie schon eine Absage erhalten haben

und sich dennoch schriftlich oder telefonisch melden und Ihre Akzeptanz (was bleibt Ihnen auch anderes übrig) aber auch Ihr großes Bedauern zum Ausdruck “

so motiviert sind etc.),

bringen („weil Sie doch

kann dies immer noch dazu führen, Sie von Platz zwei auf das Siegertreppchen zu bringen.

Zum Beispiel wenn der erste Kandidat absagt oder in der Probezeit versagt oder der Arbeitgeber sogar einen zweiten Arbeitsplatz einrichtet, weil Sie es ihm „wert“ sind. Aus unserer Erfahrung kommt dies in der Praxis häufiger vor, als Sie es jetzt vielleicht glauben mögen.

Das Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader wünscht Ihnen für alle anstehenden Vorstellungsge- spräche viel Erfolg – und viel Glück!

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