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Entrückung
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Im Neuen Testament steht, daß Jesus seine Gläubigen zu sich holen wird. Wann wird das geschehen und wie sind die
Begleitumstände ? Kann man es vorher wissen, kommt es überraschend ? Müssen wir als Christen durch die große Drangsal
?

Es ist zum Verständnis der Entrückung und der Trübsalszeit (Drangsal) sehr wichtig zu verstehen, wie das ganze
heilsgeschichtlich einzuordnen ist. Sehr wichtig ist es, zu verstehen, was es mit der 70.Jahrwoche des Propheten Daniel
auf sich hat.
Gott, der Gott der Prophetie
Jesaja 46,9-10 Gedenkt an die Anfänge von der Urzeit her, daß ich Gott bin und keiner sonst; ein Gott, dem keiner zu
vergleichen ist. Ich verkündige von Anfang an das Ende, und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage
: Mein Ratschluß soll zustandekommen, und alles, was mir gefällt, werde ich vollbringen.

Jesaja 48,4-5 Weil ich wußte, daß du hart bist und dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn ehern ist, so habe ich
es dir damals angekündigt; ehe es geschah, habe ich es dich hören lassen, damit du nicht sagen könntest:"Mein Götze hat es
gemacht, und mein geschnitztes oder gegossenes Bild hat es befohlen".

Gott ist der Gott der Prophetie : Er kündigt vorher an, was er tut.

Er sagt nicht immer den genauen Zeitpunkt, er verkündet nicht immer sämtliche Details, aber die Geschichte beweist, daß
Gottes Prophezeihungen immer vollständig und richtig eintreffen.In Gottes Wort wird vorrausgesagt und dann passiert es
auch genauso.

Nur ein Beispiel von vielen :

Vom Christus war bereits vorrausgesagt, daß er von einer Jungfrau in Betlehem geboren wird, daß er in Ägypten sein wird,
daß er hingerichtet wird, daß er aufersteht. Und nicht nur diese großen Umrisse sind es, die genau auf Jesus Christus
zutreffen. Auch daß er von einem Freund verraten wird, der dafür 30 Silberlinge bekommt, diese dann zurück gibt und stirbt,
daß war vorhergesagt. Es stand schon hunderte von Jahren vorher im alten Testament, daß er von falschen Zeugen
beschuldigt wird, daß er angespuckt und geschlagen wird, daß er stellvertretend für andere leidet, daß er mit Verbrechern
gekreuzigt wird, daß seine Hände und Füße durchbohrt werden, daß seine Seite durchbohrt wird, daß seine Füße NIcht gebroch
werden, daß er Galle und Essig zu trinken bekommt, daß er für seine Feinde betet und daß nach seinem Tod seine Kleider
verlost werden und er im Grab eines reichen Mannes begraben wird. Alle diese Details waren schon mehrere hundert
Jahre vorher von Gott den Propheten offenbart worden. Und, das ist das größte Wunder für mich, sogar zeitlich hat Gott
schon genau vorhergesagt, wann was passiert. Jesus selbst sagte nämlich, daß er drei Tage und drei Nächte im Schoß der
Erde sein würde und das Allererstaunlichste ist, daß vom Propheten Daniel bis auf den Tag genau der Einzug in Jerusalem
bekannt gegeben wurde. Gott hat schon 500 Jahre vorher gesagt, an welchem Tag der Christus in Jerusalem einzieht,
daß er es auf einem Eselsfüllen tut und daß die Leute ihm zujubeln !

Eine genaue Vorraussage des genauen Zeitpunktes


Daniel 9,1-2+24-26 Im ersten Jahre des Darius, des Sohnes Ahasveros, von medischer Abstammung, welcher zum König
über das Reich der Chaldäer gemacht worden war, im ersten Jahre seiner Regierung, merkte ich, Daniel, in den Schriften
auf die Zahl der Jahre, während welcher nach dem Worte des HERRN an den Propheten Jeremia Jerusalem in Trümmern
liegen sollte, nämlich siebzig Jahre.

Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt verordnet, um der Übertretung ein Ende und das Maß der
Sünde voll zu machen, um die Missetat zu sühnen und die ewige Gerechtigkeit zu bringen, um Gesicht und Prophezeiung
zu versiegeln und das Hochheilige zu salben. So wisse und verstehe: Vom Erlaß des Befehls zum Wiederaufbau
Jerusalems bis auf den Gesalbten, einen Fürsten, vergehen sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen werden die
Straßen und Gräben wieder gebaut, und zwar in bedrängter Zeit. Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte
ausgerottet werden.

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Also nochmal : 7 Wochen, dann 62 Wochen, dann noch 1 Woche, zusammen 70 Wochen.

Beginn dieser Zeitrechnung :

Genehmigung des Wiederaufbaus. (Nicht Tempelbau, sondern Zeitpunkt der Genehmigung !)

Anschließend erst einmal 7 Wochen, das sind 7x7=49 Jahre. das war der Zeitpunkt, als Maleachi die letzten Wort des
Alten Testamentes aufschrieb. anschließend weitere 62 Wochen. Aber jetzt mal zum Startzeitpunkt.
Nehemia 2,1+5+8 Es geschah aber im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahre des Königs Artasasta.........Da flehte ich zu
dem Gott des Himmels und sagte dann zum König: Gefällt es dem König und gefällt dir dein Knecht, so sende mich nach
Juda, zu der Stadt, wo meine Väter begraben liegen, daß ich sie wieder aufbaue.......Und der König gab sie mir, dank der
guten Hand meines Gottes über mir

Gott sorgte also dafür, daß dieser König dem Nehemia die Genehmigung zum Wiederaufbau Jerusalems gab. Nun kann
man anhand der Regierungszeit genau festlegen, welcher König das war und anhand von Chroniken kann man
herausfinden, wann das genau war : 445 vor Christus. Da Nehemia kein Datum angibt, muß es der 1.Tag dieses Monats
Nisan gewesen sein (das war wohl so üblich). Wenn man nun zu diesem Datum 1.Nisan 445 v.Chr. 69 Jahrwochen
dazuzählt, also 7+62 = 69 das ganze mal 7 = 483 Jahre mit jeweils 360 Tagen (laut damaliger Zeitrechnung), dann kommt
man ganz genau auf den 6.April 32 nach Christus, das ist der 10.Nisan.

Und das war genau der Tag des Einzugs in Jerusalem. Warum gilt nun nicht die Geburt Jesu als Ankunft des Christus ?

Ganz einfach, weil die Geburt Jesu von aum jemand wahrgenommen wurde. Der Zeitpunkt, wo sich Jesus als der
Messias, der Christus der Öffentlichkeit vorstellte, war der Tag, als er in Jerusalem einzog und zwar nicht in Prunk mit
Pauken und Trompeten und tollen Pferden, sondern genauso, wie Sacharia es vorhersah, auf einem Esel. Und vorher
hat Jesus ja verboten, daß man ihn öffentlich als Messias bezeichnet und er sagte zu vielen Geheilten, sie sollten es nicht
weitererzählen.

Nun war er also in Jerusalem und er schlief zwar in Betanien, aber er war die nächsten Tage immer in Jerusalem, so daß er
von allen gesehen wurde. In 2.Mose 12 ist davon die Rede, daß das Passahlamm am 10.Nisan (!!!) in das Haus
aufgenommen werden soll, bis es dann am 14.Nisan geschlachtet wird. Und genauso war es dann auch : Am 14.Nisan
wurde Jesus, das Lamm Gottes, gekreuzigt.

(Anmerkung zur Berechnung :

Nun gibt es verschiedene Berechnungen zu diesem Thema (die obige stammt von Dave Hunt). Ich habe auch schon
Berechnungen gehört, wonach der Tag genau auf den Kreuzigungstermin fallen soll. Andere wiederum schreiben, daß es
gar nicht so wichtig ist, den genauen Tag zu wissen. Man könne schließlich klar anhand der Jahreszahlen sehen, daß es das
Jahr war, in dem Jesus gekreuzigt, gestorben, auferstanden und in den Himmel aufgefahren ist.)
Das Problem der Unterbrechung

Wir sehen also, daß der Zeitpunkt von Einzug und Kreuzigung nach Daniel 9, Sacharia 9 und 2.Moses 12 feststand : Und
genau so passierte es auch.

Doch jetzt ergibt sich ein Problem : Was ist mit der 70.Woche, also den letzten 7 Jahren dieser Prophezeihung. Wie wir
wissen, ist Jesus nicht 7 Jahre nach der Kreuzigung wieder erschienen. Die Schlacht von Harmageddon (Offenbarung
16) fand nicht statt. Also muß etwas passiert sein, was diese letzten 7 Jahre verhindert hat. Kann Gott in seinem Tun
gehindert werden ?
nochmal Jesaja 46,10 Ich sage : Mein Ratschluß soll zustandekommen, und alles, was mir gefällt, werde ich vollbringen.

Nein, Gottes Wege und Pläne und auch Gottes Zeitpläne können nicht aufgehalten werden. Es kann also nicht möglich sein,
daß Gott durch irgendwelche Umstände dazu gezwungen wurde, seine ursprünglich Planung über den Haufen zu werfen.
Irgendetwas muß Gott dazu bewogen haben, nach diesen 483 Jahren einen Aufschub zu machen bevor die letzten 7
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Jahre anbrechen. Wir sehen zwar beim Propheten Daniel keine Erwähnung eines Aufschubs, aber er ist ja offensichtlich,
daß die 70.Jahrwoche noch nicht da ist, sonst wäre die große Trübsal schon lange vorüber, die Schlacht von Harmageddon
wäre schon lange vorbei und auch das tausendjährige Reich wäre schon wieder zu Ende (siehe auch Anmerkungen). Einen
Hinweis auf diesen Aufschub finden wir in Römer 12 (besonders Vers 11) wo es darum geht, daß Israel für eine Zeit beiseite
gesetzt wird. Um zweifelsfrei zu klären, warum dieser Aufschub da ist, sehen wir uns mal diese besonderen 7 Jahre an :
Was wird da passieren ?

- Der Antichrist wird kommen und sein Reich aufrichten (Daniel 8,24-25 und 9,26,-27)

- er schließt einen Bund mit Israel, der 7 Jahre gültig sein soll (aber nach 3,5 Jahren gebrochen wird)

- Ein neuer Tempel wird in Jerusalem errichtet (dort, wo jetzt die Al-Aksa-Moschee ist)

- das Römische Reich wird wieder da sein

- es wird von 10 Königen regiert

- Über allem wird der Antichrist regieren, er hat das weltweite Reich unter sich

- Es wird ein Zeichen des Antichrists geben, ohne daß niemand kaufen oder verkaufen kann

- diese 7 Jahre, die auch die große Trübsal genannt werden, sind geprägt von Krieg, Zerstörung, Naturkatastrophen von
globalen Ausmaßen (Milliarden Tote)

- Am Schluß der 7 Jahre wird der Antichrist alle Truppen sammeln und gegen Jerusalem marschieren, um die Juden zu
vernichten. Dann wird Jesus sichtbar wiederkommen, um sein Volk Israel zu erretten und die Feinde zu vernichten.

Der Verhinderer
2.Thessalonicher 2,6-7 Und nun wisset ihr ja, was noch aufhält, daß er geoffenbart werde zu seiner Zeit. Denn das
Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon an der Arbeit, nur muß der, welcher jetzt aufhält, erst aus dem Wege geschafft
werden;

Nun erfahren wir also hier den Grund, warum der Antichrist noch nicht wirken kann. Der Antichrist steht bereit. Er steht in
den Startlöchern und wie wir später noch sehen werden, ist die Zeit auch absolut reif für den Antichristen. Doch es gibt eine
Person, die den Antichristen aufhält. Und erst wenn diese Person nicht mehr auf der Erde ist, können die 7 Jahre beginnen.

Wer ist so mächtig, den Antichristen aufzuhalten ? Es gibt Ausleger, die denken hier an den Kaiser (??), andere wollen
das gar nicht näher definieren.

Ich denke, es gibt eine klare Antwort auf die Frage, wer mächtig genug ist, den Antichristen aufzuhalten :

Nur Gott selbst

Gott ist doch überall. Gott, der Heilige Geist ist auch überall - und doch : seit Pfingsten wohnt Christus durch den Heiligen
Geist in den Gläubigen (Kol.1,27; Röm.8,9)

Da es keinen Gläubigen ohne den Heiligen Geist geben kann, müssen also auch die Gläubigen von der Erde verschwinden,
bevor der Antichrist erscheinen kann. Und das werden die Gläubigen dann tatsächlich auch tun : Sie verschwinden
1.Thessalonicher 4,16b-17 die Toten in Christus werden auferstehen zuerst. Danach werden wir, die wir leben und
übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir
bei dem Herrn sein allezeit.

Das griechische Wort, das hier bei Entrückung steht (harpagesometha) wird mit "hinweggerissen" übersetzt. Das paßt auch
zu 1.Korinther 15,52, wo steht, das die Entrückung "in einem Augenblick" geschieht. Also kein langsames Emporgleiten,
sondern ein Weggerissen werden. So muß man sich die Entrückung vorstellen. Jesus selbst hat diese Entrückung
angekündigt in
Johannes 14,3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen,
auf daß auch ihr seid, wo ich bin.

Die Entrückung ist also der Zeitpunkt, wenn Jesus Christus alle Leute abholt, die an ihn glauben oder geglaubt haben und
schon gestorben sind. Wir werden in einem Augenblick verwandelt (Phil.3,20-21; 1.Kor.15,52-54) und werden dann bei
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unserem Herrn sein.

Bis hierher ist man sich unter Christen auch weitgehend einig. Nun gibt es aber unter den Christen einige Verwirrung,
was die Entrückung betrifft. Und wenn man nicht richtig liest, dann kann man auch leicht verwirrt werden. Auch ich war hin-
und hergerissen zwischen den verschiedenen Meinungen :

- Werden die Gläubigen vor diesen 7 Jahren entrückt ?

- Werden sie während der Trübsalszeit entrückt ?

- Werden sie am Ende entrückt, wenn Jesus wiederkommt zur Schlacht von Harmageddon ?

- Können wir sicher sein ?

Tatsache ist, daß die biblischen Belege klar aussagen, daß die Entrückung der Gläubigen vor der Trübsalszeit, also vor diesen
7 Jahren stattfinden wird. Schon alleine dieser Vers aus 2.Thessalonicher, der aussagt, daß zuerst der, der den Antichrist
aufhält, verschwinden muß, ist eigentlich eindeutig. Nach diesem Ereignis hat der Antichrist dann freie Hand und kann
seine antichristliche Herrschaft aufbauen. Aber es gibt noch einige andere Stellen, die klar machen, daß wir Christen
während der Trübsalszeit nicht mehr auf der Erde sind.

Und zusätzlich zu den Beweisen gibt es auch noch Hinweise :

Der vielleicht deutlichste logische Hinweis ist das Neue Testament selbst :

Die Apostel haben ja sehr viele Briefe geschrieben. Sie haben vor Irrlehre gewarnt, vor falschen Propheten, vor
Vermischung mit falschen Gläubigen und falschen Lehren, aber nirgendwo warnt ein Paulus vor der Trübsalszeit.
Nirgendwo wird darauf hingewiesen, daß die Christen sich Konservenvorräte anlegen sollen. Die wären aber nötig, denn ohne
das Malzeichen, das in der Offenbarung beschrieben wird, kann niemand mehr Nahrung kaufen, also würden alle
Gläubigen innerhalb von einigen Wochen verhungern. Nirgendwo im Neuen Testament werden die Gläubigen vorgewarnt,
daß sie auf keinen Fall das Zeichen des Tieres annehmen dürfen, weil sie sonst ewig verloren sind. Paulus, Petrus,
Jakobus, Johannes und Judas warnen vor Irrlehren, vor falschen Propheten, vor vielen Verführungen, aber vor dieser
einen, der größten Verführung aller Zeiten warnen sie mit keinem einzigen Wort ?

Wir sehen in den Briefen ganz deutlich, daß die Apostel in einer Naherwartung lebten. Sie glaubten fest daran, daß Jesus
noch zu ihren Lebzeiten wiederkommen würde, um sie zu sich zu holen. Wenn sie davon ausgegangen wären, daß noch zu
ihren Lebzeiten die große Trübsal ausbricht, dann hätten sie mit Sicherheit 'den einen oder anderen Satz' (natürlich eher
ganze Abhandlungen) darüber geschrieben, wie sich die Christen verhalten sollen, wie wir den Antichrist erkennen, wie
wir uns vor der Annahme des Malzeichens drücken können und wie wir uns vor dieser umfassenden Verfolgung schützen
könnten. Es hätte sicherlich den einen oder anderen Tip gegeben, wie wir uns angesichts der Naturkatastrophen verhalten
sollen. Nichts dergleichen. Kein Wort. Die Apostel gingen nämlich selbstvverständlich davon aus, daß zuerst die Entrückung
kommt.

Schon alleine dass müßte doch jeden überzeugen, daß die Gläubigen schon weg sind, wenn der Antichrist auf Erden tobt.
Schließlich bekommen wir für alle wichtigen Fälle des Glaubenslebens Wegweisung und Anleitung im Neuen Testament. Nur
für die größte aller Gefahren, die größte aller Verführungen bekommen wir nicht mal einen Halbsatz, wie wir uns verhalten sollen
: Das kann nur heißen, daß wir da schon weg sind.
Die biblischen Belege
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In Sacharia 14 wird das Ende, die letzte Schlacht beschrieben :


Sacharia 14,2-5 Da werde ich alle Nationen bei Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird erobert, die
Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden; und die Hälfte der Stadt muß in die Gefangenschaft wandern,
der Rest aber soll nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Aber der HERR wird ausziehen und streiten wieder jene
Nationen, wie dereinst am Tage seines Kampfes, am Tage der Schlacht. Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem
Ölberg stehen, der vor Jerusalem gegen Morgen liegt; da wird sich der Ölberg in der Mitte spalten, daß es von
Sonnenaufgang nach dem Meere hin ein sehr großes Tal geben und die eine Hälfte des Berges nach Norden, die andere
nach Süden zurückweichen wird. Da werdet ihr in das Tal meiner Berge fliehen; denn das Tal zwischen den Bergen wird
bis nach Azel reichen; und ihr werdet fliehen, wie ihr geflohen seid vor dem Erdbeben in den Tagen Ussias, des Königs
von Juda. Dann wird der HERR, mein Gott, kommen und alle Heiligen mit dir!

Der HERR, mein Gott wird kommen und interessanterweise kommen alle Heiligen mit ihm zu dieser letzten
vernichtenden Schlacht. Das gleiche finden wir auch anderso, nämlich in der Offenbarung, wo es heißt :
Offb.19,7-14 Laßt uns fröhlich sein und frohlocken und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen,
und sein Weib hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine, glänzend reine Leinwand zu kleiden; denn die
feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind die, welche zum
Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind! Und er sprach zu mir: Dieses sind wahrhaftige Worte Gottes! Und ich fiel vor
seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Siehe zu, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner
Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Und ich sah
den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt der Treue und Wahrhaftige; und mit
Gerechtigkeit richtet und streitet er. Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupte sind viele Kronen, und
er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst. Und er ist angetan mit einem Kleide, das in Blut
getaucht ist, und sein Name heißt: «Das Wort Gottes.» Und die Heere im Himmel folgten ihm nach auf weißen Pferden und
waren angetan mit weißer und reiner Leinwand.

Nun könnte man auf die Idee kommen, daß mit Heere des Himmels Engel gemeint sein könnten. Aber Engel haben nicht die
gleiche Stellung wie die Gläubigen, Engel sind nur dienstbare Geister, die Gläubigen, die Gemeinde, das ist die Braut des
Lammes. Und wir sehen in Vers 8, wie ihre Kleidung aussieht - ganz genauso wie die Kleidung der Heere des Himmels,
die mit Jesus bei seiner sichtbaren Wiederkunft kommen.
Die selige Hoffnung !
Titus 2,11-14 Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen, und unterweist uns, auf daß wir, die
Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnend, besonnen und gerecht und gottselig leben in dem jetzigen Zeitlauf,
indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus
Christus, der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und reinigte sich selbst ein
Eigentumsvolk, eifrig in guten Werken.

Die selige Hoffnung, oder je nach Übersetzung, sogar "glückselige" Hoffnung - kann damit die Wiederkunft Jesu am Ende
Trübsalszeit, während der Schlacht von Haramgeddon (Offb.19) gemeint sein ? Natürlich nicht. Denn wenn man sich einmal
überlegt, wie diese letzten 7 Jahre ablaufen, dann hat das mit seliger Hoffnung nicht viel zu tun. Jeder, der nicht dem
Antichrist nachfolgt, indem er das Malzeichen des Tieres an Stirn oder Handfläche akzeptiert, der wird verfolgt, mit der
bittersten und härtesten Verfolgung, die es je auf diesem Planeten gab. Die Bibel sagt ausdrücklich, daß niemand kaufen
oder verkaufen kann ohne dieses Zeichen. Wie will man da mehrere Jahre lebend überstehen. Alle, die sich nicht dem
Antichristen unterordnen, werden tot sein - das macht die ganze Entrückung absolut sinnlos und ist auch alles andere als
eine selige Hoffnung.
Zeichen oder Überraschung ?

Es gibt auch Stellen, die sich zu widersprechen scheinen. So steht zum Beispiel in Matthäus 24, wie auch an anderen
Stellen des Neuen Testaments, daß es klare und eindeutige Zeichen für die Wiederkunft des Herrn gibt :
Matthäus 24,32-33 Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die
Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, daß der Sommer nahe ist. Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet, so erkennet, daß
es nahe an der Tür ist.

Aus vielen einzelnen Vorhersagen der Bibel kann man genau errechnen, wann Jesus am Ende der Drangsal
wiederkommt. Nämlich am Ende der sieben Jahre, die beginnen mit dem Vertrag des Antichristen und Israel. Selbst wenn
man dieses Ereignis verpassen sollte, dann kann bekommt man eine zweite Chance : Genau 3,5 Jahre vor Ablauf der
Zeit wird der Antichrist den Vertrag mit Israel brechen und sich in den davor neu erbauten Tempel in Jerusalem setzen
und verlangen, daß man ihn anbetet. Man kann also den Zeitpunkt der Wiederkunft klar im vorraus bestimmen.
Matthäus 24,36 Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein
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Vater allein.

Jesus widerspricht sich hier scheinbar selbst : Erst sagt er, daß man die Zeichen der Zeit beachten soll, dann sagt er, daß
niemand Tag und Stunde kennt. Zuerst die Ansage, daß bestimmte Dinge vorher passieren, dann die Aussage, daß
niemand den Zeitpunkt wissen kann. Zwei Stellen der Schrift, zwei Aussagen Jesus Christi, die sogar im selben Kapitel
des Matthäus-Evangeliums stehen, scheinen sich total zu widersprechen, aber nur solange man daran glaubt, daß die
Entrückung während der Schlacht von Harmageddon am Ende der Drangsalszeit passiert.

Wenn man aber davon ausgeht, daß die Entrückung VOR dieser Drangsalszeit stattfindet, dann paßt alles wunderbar
zusammen. Wenn man davon ausgeht, daß Jesus zuerst unsichtbar wiederkommt, um seine Jünger zu sich zu holen und
dann ca.7 Jahre später noch einmal sichtbar für alle kommt, um dem Antichrist das Handwerk zu legen und sein Volk Israel
aus der Schlacht zu retten, dann machen diese scheinbar widersprüchlichen Aussagen Jesu plötzlich Sinn. Noch einmal
die Stelle aus Matthäus :
Matthäus 24,36-39 Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein
Vater allein. Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Denn
gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage,
da Noah in die Arche ging, und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft
des Sohnes des Menschen sein.

Dieses Szenario kommt völlig überraschend. Es wird gegessen und getrunken, es wird geheiratet, es werden Geschäfte
getrieben und Häuser gebaut, alles geht seinen Gang und es ist eigentlich nichts besonderes los. In diese Situation des
Friedens und der Beschaulichkeit hinein platzt Jesus - Er kommt wieder und das völlig überraschend, ohne Vorwarnung.

Aber seine Wiederkunft am Ende der 7-jährigen Drangsalszeit passt überhaupt nicht zu dieser Aussage :

Die Offenbarung des Johannes und auch einige alttestamentliche Propheten beschreiben diese Drangsalszeit. Durch
gigantische, noch nie dagewesene Naturkatastrophen, die schnell aufeinander folgen, werden -je nach Rechnung - 1-3
Milliarden Menschen sterben. Die Erdoberfläche wird nicht mehr so aussehen, wie sie heute aussieht. Die Erdbeben
dieser Zeit werden so massiv sein, daß laut Offenbarung 6,14 JEDER Berg und JEDE INSEL von ihrer Stelle gerückt
werden. Meteoritenschauer prasseln auf Landstriche, die gerade eben erst von Vulkanausbrüchen zerstört worden sind.
Ein Drittel der Bäume und alles Gras ist verbrannt. Ein Drittel der Weltmeere besteht aus Blut, die restlichen Wasser, wie
Flüsse und Seen, sind zu einem Drittel ungenießbar. Das gesamte wirtschaftliche, politische und religiöse System wird
innerhalb von ein paar Monaten drastisch umgewälzt - nichts wird mehr so sein, wie es jetzt ist. 7 Jahre umfassende
Zerstörungen, 7 Jahre entsetzliches Leid, 7 Jahre voller Umwälzungen, 7 Jahre weltweite Hungersnot, 7 Jahre grausame
Epidemien und Seuchen, schon allein durch die vielen Leichen und Tierkadaver, die überall herumliegen - und da sagt
Jesus in Mt.24 daß die Menschen völlig ahnungslos essen, trinken und heiraten ???

Wenn Gottes Zorn in großen Katastrophen auf die Menschheit ausgegossen ist und sich alles, aber auch wirklich alles
verändert hat, wo bleibt denn da der Überraschungseffekt. Den kann es nur geben, wenn es keine Vorwarnung gibt.
Deswegen ist klar : Erst die Entrückung, dann die Drangsal, dann die Wiederkunft Jesu mit seinen Heiligen (Sach.14,5) in
der Schlacht von Harmageddon.

Auch Paulus bestätigt das so : Er schreibt an die Thessalonicher, unter welchen Begleitumständen das alles passieren wird
:
1.Thess.5,1-4 Von den Zeiten und Stunden aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben. Denn ihr wisset ja genau,
daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen werden: «Friede und Sicherheit», dann
wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber,
Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte;

Friede und Sicherheit - das paßt nicht zum Ende der Welt in den letzten sieben Jahren. Das kann nur eines bedeuten :
Die Gläubigen werden entrückt, anschließend kommt die große Drangsal/Trübsal, dann kommt der Herr Jesus sichtbar für alle
wieder.
Die Heiligen werden gesammelt

Ein oft gebrauchtes Argument, um die Entrückung beim Ende, also bei der Wiederkunft Jesu zu belegen, ist der Vers 31
aus Matthäus 24 :
Mt.24,29-31 : Bald aber nach der Trübsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein
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nicht mehr geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels in Bewegung geraten. Und dann
wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde sich an die
Brust schlagen und werden des Menschen Sohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und
Herrlichkeit. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten
versammeln von den vier Winden her, von einem Ende des Himmels bis zum andern.

Hier geht es eindeutig um die Wiederkunft Jesu am Ende der Drangsalszeit. Der Knackpunkt ist nur, was unter "seine
Auserwählten" zu verstehen ist. Wer belegen möchte, daß die Entrückung erst hier stattfindet, der wird natürlich behaupten, daß
es hier um die Gemeinde geht. Aber das kann nicht sein, denn die geographische Angabe in diesem Vers beweist, daß es
hier nicht um die Gemeinde gehen kann. Von den vier Winden her - das sind die vier Himmelsrichtungen. Und wenn man
bedenkt, wo Jesus zu diesem Zeitpunkt steht, nämlich auf dem Ölberg in Jerusalem (Sach.14,4), dann sieht man recht
deutlich, daß das zwei verschiedene Ereignisse sind. Es geht um eine Sammlung der Auserwählten in der Horizontalen. Es
geht um eine irdische Sammlung. Von Norden Richtung Süden nach Jerusalem, von Osten Richtung Westen, nach
Jerusalem usw. usw. Es geht nämlich um die Sammlung der Auserwählten Israels. Diese wird schon in Jer.30,6-11
angekündigt. Israel wird wieder einmal gesammelt. Aber diesmal nicht das ganze Volk, sondern nur die Auserwählten, d.h.
die Gläubigen. Da es in unserer Zeit aber keinen israelitischen Sonderweg gibt, sondern die Gemeinde, die Braut des
Lammes aus Judenchristen und Heidenchristen besteht, muß es darum gehen, daß neue Gläubige aus dem Volk Israel
NACH der Entrückung vom Herrn nach Jerusalem gesammelt werden. Aus allen vier Himmelsrichtungen.

Doch die Entrückung wird völlig anders beschrieben :


1.Thess.4,16-17 : ..denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die
Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst. Darnach
werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in
die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

Während bei der "Sammlung der Auserwählten" am Ende der Drangsalszeit die Bewegung in der Horizontalen stattfindet
von Osten nach Westen usw., findet sie bei der Entrückung der Gemeinde von unten nach oben statt : Jesus kommt
herab und wir werden ihm entgegen entrückt, so daß wir uns irgendwo in der Luft begegnen. Mit einer horizontalen
Bewegung hat das nun gar nichts zu tun.

Und vom Ölberg ist hier auch nicht die Rede, sondern von der Begegnung mit dem Herrn in der Luft.

"Seine Auserwählten", das sind die Juden und die aus den Nationen, die während der Drangsal zum Glauben kommen und
das Tier nicht anbeten. Er sammelt sie und regiert mit ihnen über das Tausendjährige Reich. Mit der Gemeinde hat das
alles nichts zu tun.
Die Braut

Es kann schon deswegen mit der Gemeinde nichts zu tun haben, weil diese sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe des
Herrn Jesus befindet. Wir haben ja bereits vorhin gesehen, daß der Herr Jesus mit seinen Heiligen aus dem Himmel
herabkommt - und DANN sammelt er seine Auserwählten.

Er kann ja schlecht jetzt noch Menschen sammeln, die zur Braut gehören, denn die Hochzeit des Lammes mit seiner
Braut, die hat in Offenbarung 19 ja schon ein paar Verse vorher stattgefunden, nämlich in Vers 9. Dann ist die große
Wiederkunft des Herrn, wo er seine Auserwählten sammelt. Und was wäre das für eine Hochzeit, wenn die Braut nicht dabei
sein dürfte ?
Offenbarung 19,7-9 Laßt uns fröhlich sein und frohlocken und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist
gekommen, und sein Weib hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine, glänzend reine Leinwand zu kleiden;
denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind die, welche zum
Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind! Und er sprach zu mir: Dieses sind wahrhaftige Worte Gottes!

Selig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind! Und die Braut soll da noch auf der Erde sein und in
der Drangsal leiden ? Das kann nicht sein. Kein Bräutigam würde seine Braut so im Stich lassen und gleichzeitig seine
Hochzeit feiern. Das ist unmöglich.
Der Charakter der Drangsal

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Zwei Dinge sind noch wichtig, die man im Zusammenhang mit der großen Drangsal beachten muß.

1.Es ist eine Zeit der Drangsal für Jakob (Jer.30,6+7). Jakob, also das Volk Israel wurde zugunsten der Gemeinde zur
Seite gestellt (Römer 11). Die Erfüllung der 70 Jahrwochen aus dem Buch Daniel wurde nach der 69.Woche unterbrochen
und wird nun fortgesetzt. Diese Jahrwoche hat mit der Gemeinde nichts zu tun. Sie geht nur Israel etwas an. Gott führt
hier, in dieser letzten Jahrwoche, den 7 Jahren der großen Trübsal seine Geschichte mit dem Volk Israel zum Abschluß. Und
ganz zum Schluß kommt dann das Ereignis, worauf die Juden schon so lange warten. Ihr Messias kommt als strahlender
Sieger und errettet sie aus ihrer größten Not.

2.Die Drangsal ist die Zeit, in der Gott seinen Zorn ausschüttet. Der gesamte Grimm des gerechten und heiligen Gottes
wird hier auf die Menschheit ausgeschüttet. (Offb.6,17; 14,10+19; 16,1+19; 19,15). Die Braut des Lammes, die Gemeinde
ist nicht zum Zorn bestimmt. Sie ist geheiligt durch das Opfer am Kreuz und gerät nicht mehr unter den Zorn Gottes.
(1.Thess.1,9-10; Offb.3,10; Röm.5,9)
Zusammenfassung

Wenn man also alle Bibelstellen zu diesem Thema zusammenfassen will (und das ist angesichts der Fülle ein gewaltiges
Unterfangen) dann bietet sich einem folgendes Bild : Ohne jede Vorwarnung, ohne jedes Vorzeichen wird plötzlich die
Entrückung stattfinden. Jesus kommt herab und wir (alle Gläubigen) werden ihm entgegen entrückt und treffen mit ihm in der
Luft zusammen (1.Thess.4,16-17). Dann nimmt er uns mit in den Himmel.

Der Antichrist tritt auf, übernimmt in dem Chaos die führende Position der weltweiten Politik und schließt einen Vertrag mit
Israel über 7 Jahre Frieden. Dieser Vertrag wird bereits nach 3,5 Jahren gebrochen.

Auf der Erde finden gigantische Naturkatastrophen statt. Milliarden Menschen sterben an Seuchen, Kriegen, Hunger,
Vulkanausbrüchen, Erdbeben usw. Dann sammeln sich alle Nationen unter Führung des Antichrists, um gegen Israel Krieg
zu führen. Alle sammeln sich zur großen Schlacht im Tal von Meggido (Harmageddon). Dann kommt Jesus sichtbar für alle
wieder, greift ein, vernichtet die Angreifer und sammelt seine Auserwählten, um mit ihnen im tausendjährigen Reich zu
regieren. Danach bekommt der Satan noch einmal kurze Zeit die Freiheit und wird dann zusammen mit seinen Anhängern
für die Ewigkeit in die Verdammnis geworfen.
Ausblick

Was hat das nun alles mit uns zu tun ? Müssen wir das alles wissen ? Das ist doch alles in der Zukunft, wir sollten uns
doch lieber um unsere heutige Situation kümmern. Wer so argumentiert, muß sich die Frage stellen lassen, wozu sich Gott
dann die Mühe gemacht hat, daß alles niederschreiben zu lassen. Ca.30% der Bibel bestehen aus Prophetie. Vieles ist
schon erfüllt, aber vieles steht auch noch aus. Und die Erwartung, daß Jesus Christus in JEDEM Moment unseres Lebens
wiederkommen kann, um uns zu sich zu holen, ist eine der grundlegenden Säulen des christlichen Glaubens. Nirgendwo
in der Bibel werden wir Christen vor der großen Trübsal gewarnt oder davor, den Tricks des Antichristen in den 7 Jahren
der 70.Jahrwoche zu widerstehen. Aber wir werden an vielen Stellen dazu aufgefordert, wachsam zu sein, und bereit zu
sein für den Moment, in dem Jesus uns zu sich holt. Wir sollen sozusagen mit gepackten Koffern bereitstehen. Das war
schon für die ersten Christen eine selige Hoffnung und ein starker Trost. Und wenn es nun auch schon fast 2000 Jahre
gedauert hat - es kann in den nächsten 10 Sekunden soweit sein. Während du noch diesen Text liest, kann Jesus Christus
seine Gemeinde zu sich holen.

Von den äußeren Gegebenheiten her sieht alles so aus, wie wenn es nicht mehr lange dauern könnte. Die Technik für das
Malzeichen des Tieres steht bereit. Die Vorbereitungen für die große Weltreligion aus Offenbarung 17-18 (die Hure
Babylon), denn sowohl die "christliche" Ökumene, als auch die interreligiöse Ökumene schreitet mit Riesenschritten voran
Bist du bereit ? Ist alles ausgeräumt, was zwischen dir und Gott steht ?

Ist alles in Ordnung gebracht, was zwischen dir und deinen Mitmenschen steht ?

Mache dich bereit. Es kann noch 2000 Jahre dauern, es kann sein, daß wir alle noch vorher sterben und erst die Urenkel
unserer Urenkel die Entrückung erleben. Aber es kann auch in 10 Sekunden soweit sein. Mache dich bereit.
Lukas 12,35-40 : Es sollen eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennend; und seid gleich den Menschen, die
ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald
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auftun. Selig sind diese Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch, er
wird sich schürzen und sie zu Tische führen und hinzutreten und sie bedienen. Und wenn er in der zweiten oder in der
dritten Nachtwache kommt und sie so findet, selig sind diese Knechte! Das aber merket: Wenn der Hausvater wüßte, zu
welcher Stunde der Dieb käme, so würde er wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit!
Denn des Menschen Sohn kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meinet.

Anmerkung 1 : Unterbrechung

Es gibt Ausleger, die sagen, es gäbe keine Unterbrechung zwischen der 69. und der 70.Jahrwoche und in einem Punkt
haben sie auch recht. In Daniel 9 ist keine Rede von einer Unterbrechung. Daraus schlußfolgern diese Ausleger, daß der
Zeitpunkt der Kreuzigung Christi die Mitte der siebzigsten Jahrwoche sei, nach weiteren 3,5 Jahren sei Stephanus als
erster Märtyrer gesteinigt worden und ab diesem Zeitpunkt (Ende der 70.Jahrwoche) soll dann die Heidenmission
begonnen haben - vorher war das Evangelium nur für die Juden bestimmt. Die ganze Theorie bezieht sich auf den
Opfertod Jesu am Kreuz, der natürlich sehr gut zu der Aussage aus Daniel 9,27 passen könnte, wo steht, das Schlacht-
und Speisopfer aufhören werden zur Mitte der 70.Jahrwoche. Das Problem ist nur, daß uns im Neuen Testament nichts
darüber berichtet wird, daß die Schlacht- und Speisopfer mit dem Zeitpunkt der Kreuzigung Jesu wirklich aufgehört hätten. Ich
denke, dieses Ereignis wäre doch zu wichtig gewesen, als das es uns z.B. der hypergenau Lukas verschwiegen hätte.
Natürlich bedeutet der Tod Jesu Christi auch das Ende allen Opferns (siehe Hebräerbrief) aber Daniel 9,27 sagt aus, daß es
zu einem bestimmten Zeitpunkt aufhört. Nicht, daß es überflüssig wird, sondern aufhört, also kein Tier mehr geopfert wird.

Buchtips :

Dave Hunt - Endzeit, wie weit sind wir

Ein sehr gutes Buch, in dem es hauptsächlich um die Entrückung geht.

...als PDF-Dokument

Links :

Sermon-Online.de Texte zur Entrückung

Die Entrückung Dave Hunt

Entrückung erst nach der Drangsal? Was sagt die Bibel? von E.C.Hadley

14 Gründe für die Entrückung der Gläubigen vor der Drangsal aus "Die Botschaft des Propheten Maleachi" von W. Lickley
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Bist du bereit? ...wenn der Herr heute käme? von A.J. Atkins

Argumente gegen die Vorentrückung. Die Website eines Gegners der Ansicht, daß die Entrückung vor der Trübsal stattfindet.

Die letzten Tage des Christentums von J.N. Darby

J.Schmitsdorf - Auslegung zu Daniel 9,24-27

Das Kommen des Herrn von unbekannt

Die Zukunft von H.L.Heijkoop

Studium der Prophetie: Welchen Nutzen haben wir davon? von W.Kelly

Die Entrückung der Gemeinde von Bernd Grunwald

Die Wiederkunft Christi

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