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Foto: M. Ruf

Das Business Journal der CreditPlus Bank

Foto: M. Ruf Das Business Journal der CreditPlus Bank partner info 1 / 2 0 1

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Lehrstellen statt Leerstellen

Ausbildung im eigenen Haus sichert Fachkräfte fürs Unternehmen 04

im eigenen Haus sichert Fachkräfte fürs Unternehmen 04 Selbsterklärend, schnell, übersichtlich Kreditgewährung

Selbsterklärend, schnell, übersichtlich

Kreditgewährung im Minutentakt

Foto: CreditPlus

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EDITORIAL

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

EDITORIAL Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser, KALEIDOSKOP CREDITPLUS FÖRDERT EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT

KALEIDOSKOP

CREDITPLUS FÖRDERT EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT

Dreimal tausend Euro für besondere Projekte

Im Unternehmensprofil von CreditPlus spielt verantwortungsbewusstes Han- deln eine große Rolle. Deshalb hatte sich das Unternehmen Anfang 2013 dazu entschieden, das Programm »Plus: Für Andere« ins Leben zu rufen, um freiwilli- ges Engagement in Vereinen oder Projekten zu fördern. Inzwischen stehen die Gewinner des Online-Votings fest: Platz eins belegt der »Internationale Früh- chentag«, eine Elterninitiative für Frühgeborene und kranke Neugeborene. Den zweiten und dritten Platz machten »365 Tage – und jeder einzelne zählt!«, ein Projekt zur Unterstützung krebs- kranker Kinder, und »Musica en los Barrios«, ein soziales Musik- projekt für Kinder in Nicaragua. Die Gewinner-Initiativen wer- den von der CreditPlus Bank mit jeweils 1.000 Euro gefördert. Insgesamt hatten sich 15 Projek- te beworben. Von 7. Oktober bis 6. November 2013 konnten die User im CreditPlus-Blog für das Projekt ihrer Wahl stimmen. //

Das Projekt »Musica en los Barrios« (zu Deutsch: Musik in den Armen- vierteln) weckt seit 20 Jahren bei nicaraguanischen Kindern die Freude an der Musik und am Musizieren.

KALEIDOSKOP

KÜCHE&CO FRANCHISETAG 2013

Zu Gast bei Küche&Co

der Blick zurück in die vergangenen zwölf Monate zeigt, dass 2013 für uns ein insge- samt positives Jahr war. Auch aufgrund der guten Finanzierungsumsätze, die wir ge- meinsam mit Ihnen erzielt haben. Für 2014 gibt es jetzt schon eine gute Nachricht: Im Schnitt werden die Deutschen mehr Geld in der Tasche haben als 2013 und damit den pri- vaten Konsum stärken. Insofern starten wir zuversichtlich ins neue Jahr und freuen uns auf gemeinsame Geschäfte und eine weiter- hin erfolgreiche Zusammenarbeit. Damit diese reibungslos funktioniert, analysieren wir bei CreditPlus immer wieder unsere Prozesse, um sie im Sinne unserer Partner zu optimieren – auch mithilfe von IT. Dazu gehört unter anderem das neue Kredit- erfassungssystem Kess, das mittlerweile von allen Händlern genutzt wird. Hier erhalten wir durchweg positives Feedback. Das Sys- tem bietet daneben unseren Mitarbeitern in Ankauf und Auszahlung eine bessere Daten- qualität, was zu schnelleren Kreditentschei- dungen und -auszahlungen führt. Im Titelthema dieser Ausgabe geht es um Aus- und Weiterbildung: Welches Unterneh- men – vom Global Player über Groß- und Einzelhändler bis hin zur kleineren Vertrags- werkstatt – kennt nicht die Schwierigkeit, geeignete Fachkräfte zu finden? Die Lösung:

selber ausbilden und den eigenen Mitarbei- tern ermöglichen, sich weiterzubilden. Zwei unserer Partner berichten, wie es funktionie- ren kann (Seite 4). Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und erfolgreiche Geschäfte,

Ihr Heinz Tschernisch Vorstand ▲ CreditPlus-Gebietsleiter Heiko Rößler (li.) beantwortete Fragen rund um die
Ihr
Heinz Tschernisch
Vorstand
CreditPlus-Gebietsleiter
Heiko Rößler (li.)
beantwortete Fragen rund
um die Finanzierung.

Am 9. November 2013 lud Küche&Co zum 15. Franchisetag nach Dresden ein, um die Franchise-Partner über die Geschäftsentwicklung und Neuerungen zur infor- mieren. Auch CreditPlus war mit einem eigenen Stand vor Ort: Gebietsleiter Heiko Rößler beantwortete dort Fragen rund um die Finanzie- rung. »Für uns ist der Küche&Co-Franchisetag jedes Jahr eine gute Gelegenheit, um uns als Finanzierungspartner mit vielen Händlern persönlich auszutauschen«, sagt Hans-Jürgen Keller, Vertriebsleiter Hersteller & Importeure bei CreditPlus. Ein Highlight der Veranstaltung war die Vergabe der Küche&Co- Oscars. Die Auszeichnung erkennt besondere Leistungen ein- zelner Studioleiter und Teams an. //

Fotos: ??????

So sehen Sieger aus:

Die Küche&Co-Oscar-

Gewinner 2013

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Foto: Privat

Foto: Triumph

Foto: privat

KALEIDOSKOP

AUCH ELEKTRO- UND MÖBELHÄNDLER NUTZEN JETZT KESS

»Selbsterklärend, schneller und übersichtlicher«

Seit Juni 2013 nutzen nach den Automotive-Händlern nun auch die rund 8.000 Elektro- und Möbelhändler das neue Krediterfassungssystem Kess der CreditPlus Bank. Das Feedback der Händler ist positiv. PartnerInfo hat bei Simone Blaschke, Einkäuferin bei Möbel Zeller und Use- rin der ersten Stunde, nachgefragt, wie sie mit der neu- en Software zurechtkommt.

nachgefragt, wie sie mit der neu- en Software zurechtkommt. Frau Blaschke, wie war die Umstellung auf

Frau Blaschke, wie war die Umstellung auf Kess für Sie? Am Anfang war es etwas »gewöhnungsbedürftig«, da das Design der Eingabemaske verändert wurde. Aber ich habe mich schnell umgestellt. Die Eingabefelder erklären sich ja quasi von selbst. Welche Vorteile bietet Kess im Vergleich zum vori- gen System? Meiner Meinung nach kommt die »Ampel«-Zusage be- ziehungsweise auch die Fax-Bestätigung der Credit- Plus Bank schneller. Ich finde es gut, dass vor dem Sen- den der Finanzierung noch einmal eine Übersicht mit dem Beginn der Ratenzahlung, der Höhe der Raten und den Konditionen erscheint. Auch den Quickrechner und die Zusammenfassung von bereits getätigten Finan- zierungen finde ich sehr gut und übersichtlich. //

Simone Blaschke, Mitarbeiterin in der Verwaltung bei Wohnkauf

Zeller, Weilburg

KALEIDOSKOP

CREDITPLUS BEI DEN TRIUMPH TRIDAYS

Über 26.000 Besucher beim Biker-Festival in »Newchurch«

Vom 21. bis 23. Juni 2013 veranstaltete die britische Traditionsmarke Triumph im österreichischen Neukirchen bereits zum achten Mal die legendären Tridays. Für drei Tage wurde der kleine Ort im Salzburger Land dabei wieder in »New- church« umbenannt. In diesem Jahr zog das Motorradfestival über 26.500 Motorradbegeisterte aus aller Herren Län- der in seinen Bann. Auch CreditPlus war mit eigenem Messestand vertreten und präsen- tierte sich den Besuchern als exklusiver Ko- operationspartner in der Absatzfinanzierung. Klaus Tragesser, Direktor der Zentralen Ab- satzfinanzierung, und Key Account Manager Hans-Jürgen Keller, der verantwortlich für die Kooperation mit Triumph Motorcycles Deutschland ist, zeigten sich vor Ort sehr beeindruckt vom abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm. Es ergaben sich viele interessante Gespräche mit Herstel- lern, Händlern und Kunden. Seit Jahres- beginn 2013 besteht zwischen CreditPlus und Triumph Motorcycles Deutschland eine exklusive Kooperation unter dem Label »Triumph Finance powered by CreditPlus«. //

Die Triumph Tridays sind ein Besuchermagnet für Bike-Fans aus aller Welt.

Foto: M. Ruf

Foto: S. Jakobsen

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IM FOCUS

MIT AUS- UND WEITERBILDUNG FACHKRÄFTE SICHERN

Lehrstellen

statt Leerstellen

Fachkräfte sind Mangelware. Deutschlandweit und quer durch alle Branchen. Das belegt zum Beispiel die Umfrage einer großen Online-Jobbörse. Befragt wurden Personalverant- wortliche in deutschen Unternehmen: Jeder Zweite gab an, zu wenige Bewerbungen auf seine vakanten Stellen zu erhalten.

Dieses Problem kennt auch der Deutsche Industrie- und Handelstag, der vor allem kleinere Firmen und Handwerksbetriebe beim Wettbewerb um die Bewerber als Verlierer sieht. Ein Grund für die fehlende Quantität ist, dass aufgrund der demogra- fischen Entwicklung weniger Jugendliche die Schule verlassen. Zum Teil ist der Man- gel aber auch in der Qualität der Kandida- ten begründet, die laut vieler Personaler zunehmend schlechter wird. Um sich die- sen Bedingungen zum Trotz fach- und sachkundige Mitarbeiter für den eigenen Bereich zu sichern, greifen viele Unterneh- mer zur Selbsthilfe: Sie bilden sehr enga- giert aus und geben dabei auch leistungs- schwächeren Jugendlichen und unterqua- lifizierten Bewerbern eine Chance. Dass das ein Schlüssel zum langfristigen Erfolg ist, zeigen die beiden Kooperationspartner

der CreditPlus Bank, das Autohaus Böhler in Schopfheim und das Möbelhaus Jähni- chen in Stade. »Wir haben 2010 das Autohaus mit acht Mitarbeitern übernommen«, erklärt Manuela Böhler-Szmerlowski, die zusam- men mit ihrem Mann Michael Böhler die Geschäftsleitung innehat. »Inzwischen haben wir 16 Beschäftigte, davon sind drei Auszubildende.« Die beiden Kfz-Mecha- troniker und die kaufmännische Auszu- bildende für Groß- und Außenhandel ab- solvieren derzeit ihr drittes Lehrjahr bei dem Opel- und Suzuki-Vertragshändler in Schopfheim, in der deutsch-schweizeri- schen Grenzregion bei Lörrach, Südbaden. In den ersten beiden Jahren sei es noch kein Problem gewesen, Auszubildende zu finden, sagt Manuela Böhler-Szmerlowski. »Die Nachfrage seitens der Schüler hat aber

»Die Nachfrage seitens der Schüler hat aber stark nachgelassen. Zudem schöpfen die Industriebetriebe in

stark nachgelassen. Zudem schöpfen die Industriebetriebe in der Region die guten Schulabgänger ab.« Viele potenzielle Arbeit- nehmer und Azubis wanderten außerdem in die nahegelegene Schweiz ab, weil dort mehr gezahlt werde. »Also bleibt nur eines:

Wir müssen selber für den Nachwuchs sor- gen, denn auf dem freien Markt sind Fach- kräfte extrem schwierig zu finden.« Entsprechend engagiert sich das Auto- haus bei den Ausbildungspatenschaften der Handwerkskammer und steht im en- gen Kontakt zur IHK und den Schulen vor Ort. »Da geht dann auch schon mal einer unserer Azubis in den Unterricht und stellt den Schülerinnen und Schülern seinen Beruf vor.« Wer ein Praktikum machen will, ist willkommen. Wobei »unsere Praktikan- ten aber nicht einfach daneben stehen und zuschauen«, sagt Manuela Böhler-Szmer-

Ausbildung, die Freude macht: Zehn der insgesamt zwölf aktuellen Auszubildenden des Möbelhauses Jähnichen mit der
Ausbildung, die
Freude macht:
Zehn der insgesamt
zwölf aktuellen
Auszubildenden des
Möbelhauses
Jähnichen mit der
Ausbildungsbeauf-
tragten Hannelore
von Allwörden.
»Es wird zunehmend
schwierig,
qualifizierte Leute
zu finden – vor allem
im
Einzelhandel.«

lowski: »Ihre Betreuer binden sie schnell in kleinere Tätigkeiten ein.« Darüber hinaus bietet das Familienunternehmen Böhler notentechnisch nicht ganz so guten, aber praktisch veranlagten und interessier- ten Schulabgängern an, in ihrem Haus ein berufspraktisches Jahr zu absolvieren. Wer im Unternehmen Böhler Azubi ist, kann sich darauf verlassen, individuell betreut zu werden. Ihnen steht quasi ein »Vater der Azubis« zur Seite, der als inner- und außerbetriebliche Vertrauensperson fungiert. »Wir versuchen, sich anbahnende Probleme frühzeitig abzufangen«, erklärt Manuela Böhler-Szmerlowski: »Da helfen alle im Unternehmen mit – auch ich habe zum Beispiel schon Nachhilfe angeboten.«

Ausbildung soll allen Beteiligten Spaß machen

Nachhilfe geben bzw. mit den Auszubil- denden gezielt für Klausuren üben, das macht auch Hannelore von Allwörden. Sie ist für die Möbel Jähnichen GmbH in Stade tätig und dort unter anderem für Personal- fragen zuständig. »Ich bilde seit 25 Jahren aus, davon elf Jahre bei Jähnichen – und ich mache es gerne«, sagt die Ausbildungsbe- auftragte: »Wer Spaß am Lernen hat, dem helfe ich.« Zurzeit durchlaufen zwölf Aus- zubildende ihre Lehrzeit in dem in Nieder- sachsen ansässigen Möbelhaus: Sie wer- den Bürokauffrauen und -männer, Ver- käufer, Einzelhandelskaufleute oder auch Köche im unternehmenseigenen Restau- rant. Insgesamt arbeiten rund 109 Frauen und Männer bei Jähnichen, »und trotzdem sind wir ein sehr familiäres Unternehmen, in dem ein respektvoller Umgang mitein- ander gepflegt wird«, so Hannelore von Allwörden. Das prägt auch die Ausbildung des Hauses: Nach vier »Schnupperwochen« wird der Nachwuchs wie alle anderen

»Wir versuchen, sich bei den Azubis anbahnende Probleme frühzeitig abzufangen – da helfen alle im Unternehmen mit.«

Engagierte Ausbilder: Manuela Böhler-Szmerlowski und Michael Böhler sowie Alexander Dörflinger vom Autohaus Böhler in Schopfheim betreuen derzeit drei Lehrlinge.

Angestellten auch in die Projekte einge- bunden. »Zusätzlich bekommen sie unab- hängig davon kleine Aufgaben zugeteilt, bei denen sie auch als Gruppe Verantwor- tung übernehmen müssen«, erklärt die Ausbildungsbeauftragte: »Wir halten uns dabei weitestgehend zurück.« Das Resultat: Drei Jahre hintereinander schlossen Azubis mit »sehr gut« ab, wes- halb die IHK den Möbelspezialisten im Jahr 2012 als »anerkannten Ausbildungs- betrieb« ausgezeichnet hat. Noch findet Möbel Jähnichen seine Lehrlinge über die ARGE-Jobbörse sowie Stellenausschreibungen in Zeitungen und auf der unternehmenseigenen Webseite. »Doch es wird zunehmend schwierig, qua- lifizierte Leute zu finden – vor allem im Ein- zelhandel«, hat Personalerin von Allwör- den die Erfahrung gemacht. Die Gründe dafür sind ähnlich wie beim Autohaus Böhler im Südwesten Deutschlands: Die große Konkurrenz durch die umliegenden Industriebetriebe und dann vor allem die Arbeitszeiten, die im Verkauf gelten. Zu- dem seien oftmals auch die schulischen Leistungen nicht bestechend. Erstaunlich sei auch, dass viele junge Leute gar keine

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Ausbildung mehr machen wollen, meint Hannelore von Allwörden. »Ich habe viele Bewerber, die mir sagen, ›ich möchte gleich richtig Geld verdienen‹, ohne zu sehen, dass sie als ungelernte Kräfte kaum eine Zukunft haben.«

Engagement schafft langjährige

Bindungen

Wer so viel Energie in den Fachkräftenach- wuchs steckt, lässt seine Zöglinge nur un- gern ziehen. Das gilt auch für das Autohaus Böhler und Möbel Jähnichen. »Wenn das Interesse bei den Azubis vorhanden ist und die Leistung stimmt, bieten wir unseren Azubis auch gerne eine langfristige Pers- pektive durch eine Übernahme an«, sagt Manuela Böhler-Szmerlowski. So möchte ihre derzeitige kaufmännische Auszubil- dende beispielsweise nach ihrem Ab- schluss noch an der Abendschule ihren Be- triebswirt machen. »Wir haben ihr spontan zugesagt, sie zu unterstützen.« Unterstüt- zung in Sachen Weiterbildung erhalten al- lerdings nicht allein die Azubis: Jeder, der Interesse an Weiterbildung hat, kann zu Chef und Chefin kommen. «Wir stehen sol- chen Anfragen sehr positiv gegenüber, denn letztlich kommt es ja unserem Unter- nehmen zugute.« Bei Möbel Jähnichen erhalten die Azu- bis nach bestandener Prüfung zunächst eine Übernahmegarantie für drei Monate. »Damit wollen wir unseren Azubis ermög- lichen, sich voll auf ihre Prüfungen zu kon- zentrieren, ohne parallel dazu nach einer neuen Stelle suchen zu müssen«, sagt Han- nelore von Allwörden. Nach diesem ersten Vierteljahr bietet das Unternehmen Jah- resverträge an. Daraus entstehen oft lang- jährige Beschäftigungsverhältnisse: »Sie- ben ehemalige Auszubildende sind noch immer im Unternehmen, eine davon ist schon seit zehn Jahren dabei.« //

eine davon ist schon seit zehn Jahren dabei.« // Richtig finanzieren will gelernt sein Als Partner

Richtig finanzieren will gelernt sein

Als Partner der CreditPlus Bank vermitteln der Opel- und Suzuki-Vertragshändler Böhler und der Möbelspezialist Jähnichen ihren Kunden auch entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten. Welche Angebote sie ihren Käufern machen können, müssen auch die Auszubildenden beider Häuser wissen. In Schopfheim lernt die kaufmännische Auszubildende dies während ihrer Station im Vertrieb. Sie begleitet die Verkäufer und erfährt, wie Finanzierungsangebote erstellt und durchgerechnet werden. Für die Auszubildenden bei Möbel Jähnichen ist die Finanzierung Thema während ihrer Verwaltungsphase. Ab dem zweiten Lehrjahr dürfen sie die Finanzierung dann selbstständig mit den Kunden besprechen. Das heißt, sie lernen, wie sie die Finanzierungsmöglichkeiten kommunizieren, die entsprechen- den Daten abfragen und die individuell beste Variante vermitteln können.

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Fotos: Ulrich Schepp

NACHGEFRAGT

DIE ZENTRALE ABSATZFINANZIERUNG IN OFFENBACH

Kreditgewährung im Minutentakt

Seit 2006 belegt der jährlich erscheinende »BankenMonitor«, wie zufrieden Autohändler mit ihren Finanzierungs- partnern sind. Auch mit dabei: die CreditPlus Bank, die beim Monitoring 2013 wieder gut abgeschnitten hat. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis harter Arbeit, denn bei CreditPlus wird der Service an den Part- nern großgeschrieben. Entsprechend umfassend ist der Aufwand, den das Unternehmen betreibt, damit rund um Kreditantrag und -gewährung bis hin zur Kreditauszahlung alles reibungslos und schnell läuft. Ein Beispiel dafür ist die »Zentrale Absatzfinanzierung« in Offenbach. Christof Arnold, Leiter Ankauf, und Judith Müller, Leiterin Auszah- lung, erklären im Interview, worauf es im täglichen Miteinander mit den Händlern der Sparten Fahrzeuge, Elektro- geräte und Möbel ankommt.

der Sparten Fahrzeuge, Elektro- geräte und Möbel ankommt. Welche Aufgaben hat der Bereich »Zentrale Absatz-

Welche Aufgaben hat der Bereich »Zentrale Absatz- finanzierung«? Judith Müller: Die Zentrale Absatzfinanzierung ist für die Akquise und Betreuung von Händlern und Koope- rationspartnern zuständig. Dazu gehören auch der Kreditankauf, die Kreditauszahlung und unser gesam- ter Vertrieb. Von Offenbach aus betreuen wir mit zirka 60 Mitarbeitern bundesweit rund 50 Kooperations- partner und etwa 15.000 Händler, die mit uns zusam- menarbeiten. Unterstützt werden wir bei den Händ- lern vor Ort von insgesamt 32 Gebietsleitern. Wenn jeder dieser Partner auch nur eine Frage am Tag hat – dann dürften die Telefone bei Ihnen eigentlich nie stillstehen, oder? Christof Arnold: Das stimmt! Bei uns gehen pro Tag durchschnittlich 700 Anrufe ein, davon können wir rund 90 Prozent annehmen. Und das meistens inner- halb kürzester Zeit: Unser Servicelevel liegt bei etwa 85 Prozent, das heißt, wir nehmen die Telefonate inner- halb von 20 Sekunden an. Wie viele Kreditanfragen erreichen Sie insgesamt pro Jahr? Christof Arnold: Wir haben rund 160.000 Anfragen im Jahr, daraus resultieren etwa 140.000 Auszahlungen. Was geschieht ab dem Moment, in dem eine Händ- leranfrage bei Ihnen eingegangen ist?

Judith Müller ist bei der Zentralen Absatzfinanzierung in Offenbach Leiterin des Bereichs Auszahlung.

»Sofern alle Unterlagen vollständig eingereicht wurden, erfolgen alle Auszahlungen noch am Tag des Posteingangs.«

Judith Müller: Im Bereich Ankauf wird zunächst die Bonitätsprüfung abgewickelt, das heißt, die Finanzie- rungen werden zunächst ohne Unterlagen geprüft und genehmigt – oder auch abgelehnt. Sobald die Händler die Originalunterlagen bei uns eingereicht haben, übernehmen dann die Kollegen aus dem Bereich Auszahlung. Sie überprüfen noch einmal, ob alle Angaben korrekt sind, oder fragen im Zweifel auch noch einmal bei den Händlern nach. Das geht in der Regel alles sehr schnell.

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partner info 1 / 2014 07 Christof Arnold: Im Bereich Absatzfinanzierung errei- chen uns die Kreditanfragen

Christof Arnold: Im Bereich Absatzfinanzierung errei- chen uns die Kreditanfragen der Händler online. Sobald sie bei uns eintreffen, werden die Anträge in unserem Kreditentscheidungssystem KREBES bearbei- tet. Etwa 90 Prozent davon werden innerhalb von we- nigen Minuten – zum Teil auch in wenigen Sekunden – entschieden. Etwas länger kann es dauern, wenn wir zur Prüfung der Kreditentscheidung vorab Unterlagen benötigen, wie es etwa bei selbstständigen Kunden der Fall sein kann. Oder wenn bei Fragen mit den Händlern Rücksprache gehalten werden muss. Über den Status der Bearbeitung wissen die Händler dank eines Ampelsystems jederzeit Bescheid. Dabei steht rot für »Antrag abgelehnt«, gelb für »Antrag noch in Bearbeitung« und grün heißt »Antrag genehmigt«. Die endgültige Entscheidung erhalten die Händler aber nach wie vor zusätzlich immer per Fax. Das heißt, von der Anfrage bis zur Genehmigung dau- ert es in den meisten Fällen tatsächlich nur Minuten. Und wann erfolgt dann die Auszahlung? Judith Müller: Sofern alle Unterlagen vollständig ein- gereicht wurden, erfolgen alle Auszahlungen noch am Tag des Posteingangs. Wenn Unterlagen fehlen, die wir aber für die Auszahlung brauchen, dann verzögert sich die Auszahlung entsprechend bis zu dem Tag, an dem diese fehlenden Papiere ein- bzw. nachgereicht werden. Die CreditPlus Bank optimiert ihre Prozesse im Sinne der Kunden stetig weiter. Zum Beispiel hat sie jüngst die neue Software Kess in Betrieb genommen. Christof Arnold: Kess hat sich sehr positiv auf unsere Arbeit ausgewirkt: Die Datenqualität hat enorm zuge- nommen, was zu weniger Rückfragen bei Händlern und damit zu schnelleren Kreditentscheidungen und Kreditauszahlungen führt. Die IT-technische Grund- lage unseres Arbeitens ist aber nach wie vor unser eigenentwickeltes Ankaufs- und Auszahlungssystem KREBES. Hierüber werden die uns angeschlossenen Auskunfteien, das Kredit-Scoring, die Haushaltsrech- nung und einige weitere Prozesse vollautomatisch innerhalb von wenigen Sekunden abgewickelt. Zudem ist das System auf unsere Auszahlungsprozesse abge- stimmt, sodass wir die Auszahlungen an die Händler schnellstmöglich bewerkstelligen können. Laut Ergebnissen des »BankenMonitors 2013« sind die Fahrzeughändler mit der telefonischen Erreichbar- keit, der Schnelligkeit der Problemlösungen, der An- kaufsfinanzierung bei den Gebrauchtwagen und der Schnelligkeit der Kreditentscheidung sehr zufrieden. Bekommen Sie auch direkte Rückmeldung seitens Ihrer Partner bzw. Händler? Christof Arnold: Diese Faktoren sind für unsere Händ- ler und Partner sehr wichtig. Deshalb freut es uns natürlich, dass das Ergebnis im BankenMonitor ent-

sprechend gut ausgefallen ist. Tatsächlich bestätigen diese Ergebnisse die Resultate aus unserer hauseige- nen Händlerumfrage. Direkte Rückmeldungen seitens der Händler zu ihrer Zufriedenheit oder auch Unzufrie- denheit bekommen wir hier in Offenbach zwar auch. Doch der überwiegende Teil davon geht direkt bei un- seren Gebietsleitern ein, denn die sind für die Händler vor Ort das eigentliche Gesicht der CreditPlus Bank. //

Christof Arnold leitet bei der Zentralen Absatzfinanzierung

den Bereich Ankauf.

bei der Zentralen Absatzfinanzierung den Bereich Ankauf. BankenMonitor Unter dem Titel »BankenMonitor«

BankenMonitor

Unter dem Titel »BankenMonitor« veröffentlicht die Fachzeitschrift »Autohaus« seit 2006 die Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage unter bundesweit über 1.000 Autohändlern. Befragt werden diese zu ihrer Zufriedenheit rund um die Zusammenarbeit mit her- stellergebundenen und freien Banken. Fazit des »BankenMonitors 2013« war, dass die in Deutschland ansässigen Fahrzeughändler auf hohem Niveau zufrieden mit ihren Finanzpartnern sind. Auch die CreditPlus Bank hat bei der Bewertung durch die Autohändler wieder gut abgeschnitten: Bei der allgemeinen Betreu- ung belegte sie mit 1,94 bei der Ankaufsfinanzierung Gebraucht- wagen und mit 1,62 bei der Schnelligkeit der Kreditentscheidung im Vergleich zu den Wettbewerbern jeweils den ersten Platz. Im Bereich Innendienst haben die befragten Autohändler die tele- fonische Erreichbarkeit mit 1,74 und die Schnelligkeit der Problem- lösung mit 1,91 benotet*.

(*Entsprechend der Schulnotenskala 1 für »sehr gut« bis 6 für »ungenügend«)

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Foto: Ulrich Schepp

Foto: Donaldytong, www.wikipedia.deFoto:

M. RufFoto:

Uwe Bumann, www.fotolia.de

Smalltalk

mit Mai-Britt Wiegand

In welchem Bereich sind Sie als Junior Key-Account Mana- gerin tätig und was machen Sie
In welchem Bereich sind Sie als Junior Key-Account Mana-
gerin tätig und was machen Sie dort?
Ich arbeite in der Zentrale für Absatzfinanzierung für den
Bereich
Automotive.
Hier fungiere ich als Schnittstelle
zwischen den Partnern und der Bank. Partner, das sind in
meinem Fall Auto- und Motorradhersteller und Impor-
teure, die ich auf Messen, bei Vor-Ort-Terminen oder natür-
lich jederzeit von Offenbach aus betreue. Die Aufgaben
hier sind entsprechend vielfältig: Vom Erstellen der indi-
viduellen Finanzierungsprogramme bis hin zu allgemei-
nen Hilfestellungen für ganz unterschiedliche Anfragen
ist alles dabei.
Und wie sind Sie zur CreditPlus Bank gekommen?
Nach meiner Hotelfachausbildung und einem BWL-Stu-
dium habe ich ein paar Jahre bei einer amerikanischen
Kreuzfahrtreederei
gearbeitet und dort Großkunden wie
Mai-Britt Wiegand
ist Junior Key-Account
Managerin im Bereich
Automotive der Zentralen
Absatzfinanzierung mit
Sitz in Offenbach. Zunächst
2007 als Vertriebsassis-
tentin gestartet, arbeitet
sie seit 2010 in der aktuellen
Position.
zum Beispiel Reiseveranstalter europaweit betreut. Inhalt-
lich war die Arbeit ähnlich, aber natürlich ist das Thema
Tourismus etwas anderes. Thematisch wollte ich mich
dann weiterentwickeln, neue Bereiche kennenlernen und
habe den Quereinstieg zu einer Bank und den Bereich
Automotive gewagt. Jetzt bin ich seit 2007 bei CreditPlus
und finde meinen Aufgabenbereich sehr spannend.
Dann gibt es sicherlich Highlights in Ihrem Berufsalltag …
… definitiv ist das der enge Kontakt mit unseren Partnern.
Die individuelle Betreuung lässt an keiner Stelle Routine
aufkommen. Konkret ist kein Tag so wie der andere und
ich kann morgens auch nie genau wissen, was der Tag so
bringt. Über die Jahre sind auf diese Weise enge Verbin-
dungen entstanden und vertrauensvolle Verhältnisse zu
den Partnern. Deshalb ist das Präsenzzeigen zum Beispiel
auf Messen auch ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Das
gibt eine weitere Möglichkeit, sich mit den Partnern aus-
zutauschen und dabei über individuelle Bedürfnisse und
aktuelle Entwicklungen zu sprechen.
Theater
Theater

Und wie schaffen Sie einen Ausgleich zur Arbeit? Komplett abschalten kann ich im Urlaub oder ich gehe ins

und die Oper. Außerdem tanze ich regelmäßig –

klassisch Standard, Lateinamerikanisch oder ganz solo beim Jazzdance. Ansonsten sind mir soziale Kontakte sehr wichtig und der Austausch über andere Dinge als die Arbeit.

IMPRESSUM

Herausgeber CreditPlus Bank AG Unternehmenskommunikation Augustenstraße 7 70178 Stuttgart

Verantwortlich i.S.d.R. Sandra Hilpert Telefon 07 11 / 66 06-640 E-Mail sandra.hilpert@creditplus.de

Redaktion und Text CreditPlus Bank AG:

Sandra Hilpert, Mirjam Hübner Sympra GmbH (GPRA), Agentur für Public Relations

Gestaltung und Layout xx Design Partner

Druck Walter Digital GmbH

Auflage

24.050 Exemplare

Das Titelfoto zeigt Auszubildende des Autohauses Böhler