Sie sind auf Seite 1von 64
LEOpräsentiert: Verzaubert-Weekend 27. bis 29. November City Kino München Comeback Robbie Williams zurück Jubiläum

LEOpräsentiert:

Verzaubert-Weekend 27. bis 29. November City Kino München

Comeback

Robbie Williams zurück

November City Kino München Comeback Robbie Williams zurück Jubiläum Rosa Liste wird 20 Horror Wenn „er“
November City Kino München Comeback Robbie Williams zurück Jubiläum Rosa Liste wird 20 Horror Wenn „er“

Jubiläum

Rosa Liste wird 20

Horror

Wenn „er“ nicht mehr steht

© Thomas Synnamon

Glockenbachblues

Ja meine lieben Mitspaziererinnen und Mitspazierer, jetzt haben wir’s also endlich hinter uns gebracht:

der Wahlkampf ist vorbei, gwählt is’ und gar nicht schad is’, dass gar is’. Denn nach Monaten der Lähmung wird es auch wirklich höchste Zeit, dass endlich mal wie- der wer Politik macht. Und die ist dann doch erstaun- lich rosa. Ob das nun an Guidos warmen Worten oder doch eher am stark geschrumpften CSU-Kontingent in Berlin liegt, mag dahingestellt blei- ben. Doch eins ist sicher: vor zehn Jahren hätten wir dieses Programm – und noch dazu

das einer schwarz- gelben Regierung – zumindest mit „sensati onel l “ überschrieben. Seit dem ist of- fenbar das halbe Mittelmeer die Isar runtergeflossen.

Zuschüsse dazustehen. Und das dürfte erst der Anfang sein. Gerade in der Provinz stehen Schwule und Lesben leider nach wie vor ziemlich unter Druck – und das nicht nur im Privaten. Ob in Augsburg, Rosenheim, Ulm und wahrscheinlich über kurz oder lang auch in München und Nürnberg – der Druck bzw. Sog der leeren Kassen wird für uns spürbarer werden.

und die Möse auch nicht 2009 !
und die Möse
auch nicht 2009 !

Höchste Zeit also, mal wieder den Blick auf die ei- gene Szene zu richten. Noch finden wir sie ja zwischen all den trendigen Heterolocations. Wenn Sie jetzt die übliche Jam-

merorgie ob des sich rapide verän- dernden Viertels erwarten – nein. Denn das, was da gerade passiert, holt uns lediglich auf den Boden der Realität zu- rück. Die ganzen pöbelnden Jung- horden, die durch die Innenstadt ziehen, sind nicht neu, die gibt’s schon immer. Nur dass sie früher mit dem Kunstpark Ost einen ähnlichen Ar- tenschutzraum hatten wie wir am Glockenbach. Und dass sich „ihre“ Kneipen breitmachen, ist nichts weiter als simple Marktwirtschaft, die Nachfrage bestimmt das Angebot. Wenn wir aufhören, in unserer Szene auszu- gehen, ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass sich andere Lokale durchsetzen. Der Guido könnte das be- stimmt wirtschaftsliberal wunderbar rechtfertigen, ich finde es einfach nur Scheiße.

CDU/CSU haben mit diesem Koaliti- onsvertrag faktisch mit der christlichen und sonstigen Rechten gebrochen. Denn mit dem Verzicht auf ein vollständiges Adoptionsrecht für Lesben und Schwule alleine wird diese Klientel kaum zufriedengestellt sein. Noch dazu nicht in einer Zeit, in der Fundis alles Böse dieser Welt in der „Kindstötung“ – auch als Abtreibung bekannt – und in der schrecklichen Sünde der Homo- perversion sehen. Wie aus solch einer Geisteshaltung heraus eine Welt aussehen mag, in der schwule Außen- minister und ebensolche Stadtstaatenhäuptlinge nor- mal geworden sind, mag ich mir gar nicht vorstellen. Apropos schwule Außenminister: in diesem durchwegs faden Wahlkampf gab es an der Homofront etwas wirk- lich Erstaunliches. Westerwelles Homosexualität hat bis auf einen rausgewählten NRW-SPD-Hinterbänkler nie- manden interessiert. Keine verdeckten Schmähungen, keine Andeutungen, kein Nichts. Und das ist mal wirk- lich bemerkenswert, wenn man sich da an frühere An- griffe gerade auf Volker Beck erinnert.

Ja, der Guido. Jetzt hat er den Sprung in die Regie- rung also endlich geschafft, der Anlauf war ja auch lang genug. Ich bin ja nur gespannt, ob seine Ankün- digungen ähnlich schnell versterben wie seine Steue- rerleichterungen. Aber woher sollte der arme Mensch auch die Haushaltslage schon vor der Wahl kennen? Wahrscheinlich hat ihm Angie nie einen Kontoauszug gezeigt. Da aber der Großteil der versprochenen Homo- Guadln entweder nichts kosten oder vom Verfassungs- gericht beschlossen sind, dürfte hier die große Strei- chungswelle vorüber ziehen. Auf kommunaler Ebene allerdings schaut das ganz anders aus. Wenn Städte und Gemeinden den Rotstift ansetzen – und das müs- sen und werden sie –, dann tun sie das gerne mal bei denen, die die schwächste Lobby haben. So scheint das Ulmer Frauen- und Lesbenzentrum demnächst ohne

Aber wie sollen wir nun damit umgehen, dass Kotzbro- cken aller Provenienzen zwischen Gärtnerplatz und Sendlinger Tor ihre homophoben Tendenzen austoben? Sollen wir einfach die Zelte abbrechen und unseren ei- genen Kunstpark Rosa aufmachen? Das kann es doch nicht sein, oder? Nein, wir sollten uns auf unsere Stär- ke besinnen. Und die war schon immer offen, laut und unübersehbar. Also raus ins Viertel, rein in die Kneipen, Discos und Cafés. Unangenehme Begegnungen gibt es immer und überall, ob in Hamburg, Köln, Berlin und jetzt eben auch in München. Diese Entwicklung zeigt nur eines: wir mögen zwar politisch und kulturell in der Mitte der Gesellschaft angekommen sein, an ihren Rändern sind wir das noch lange nicht. Doch um eine elegante Kurve zurück zum Ausgangspunkt meines Spazierganges zu schlagen: wenn sogar CDU und CSU lernfähig sind, dann sind es alle anderen auch. Oder zu- mindest fast – denn wer will bitteschön Norbert Geis auf einem CSD-Wagen mitnehmen?

Ich bin Sarah Jäckel, werde die nächsten vier Jahre auch an dieser Regierung nicht verzweifeln und wün- sche Ihnen einen geilen Herbst mit Tee, Rum und allem anderen, was Sie so zu Ihrem Wohlbefinden brauchen.

www.leo-magazin.de

A L L E S

W A S

D U

B R A U C H S T

präsentiert:präsentiert:
präsentiert:präsentiert:
Anthologie BEAUTIFUL VISION Eine Auswahl der heißesten und beliebtesten Models des Pariser Kreativduos von
Anthologie
BEAUTIFUL
VISION
Eine Auswahl
der heißesten
und beliebtesten
Models des Pariser
Kreativduos von
beautifulmag.eu.
€ 29,95
Dale Lazarov &
Bastian Jonsson
NIGHTLIFE
Hier werden
Männer von
Männern
verführt: direkt,
liebevoll,
romantisch und
handfest.
€ 18,95
Chris Parker
DIE ERLÖSUNG
Gelingt die Wand-
lung vom Homo
zum Hetero in
einem religiösen
Camp? Nach
einer wahren
Begebenheit.
€ 14,95
Bruno Paul (Hrsg.)
WWW.GAY.SEX
Sex im Internet –
Sex in jeder Variation.
Die Möglichkeiten
sind grenzenlos.
€ 12,95

B Ü C

T O O L S

H E R

&

·

M A G A Z I N E

T O Y S

·

· U N D E R W E A R

D V D

MÜNCHEN

Thalkirchner Str. 4

U
U

Sendlinger Tor · Eingang Fliegenstr.

Mo - Sa

10 - 20

www.bruno s .de

Foto: Carlos Lopes

editorial

Liebe Leserinnen und Leser

so viel Rosa war noch nie:

Am 21. Oktober veröffent- lichte das Bundesverfas- sungsgericht eine Grund- satzentscheidung zu Ehe und Lebenspartnerschaft. Darin

stellt es fest: Aus dem Auf- trag, die Ehe zu fördern, folge kein Recht zur Benachteiligung von Le- benspartnerschaften. Und weiter: Da Lebenspartner in gleicher Weise füreinander einstehen müssten wie Ehegatten, sollten sie auch bei allen Rechten gleich behandelt werden. Leger ausgedrückt: Ein echter Knaller, was da aus Karlsruhe zu hören war! Doch auch aus Berlin kamen Ende Oktober positive Nachrichten: Im wenige Tage später veröffentlichte Ko- alitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP wird in großem Umfang auf Homo-Rechte eingegangen (siehe Politik-Teil dieser Ausgabe). Mit Guido Westerwelle wird zudem erstmals ein offen schwuler Mann Außenmini- ster und mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kehrt eine Kämpferin für die Gleichstellung in den Chefsessel des Justizministeriums zurück.

Kurz darauf wurden begeisterte Stimme laut: „Jetzt ist endlich Schluss mit der Diskriminierung der lesbischen Bürgerinnen und schwulen Bürger!“, verkündete zum Beispiel Manfred Bruns, Sprecher des Les- ben- und Schwulenverbands Deutschlands (LSVD). Seine Euphorie ist verständlich, denn diese Nachrichten sind wahrlich beeindruckend.

Gourmet Tage in der Deutschen Eiche vom 30.Oktober bis 8. November 2009 Geniessen Sie wunderbare

Gourmet Tage

in der Deutschen Eiche

vom 30.Oktober bis 8. November 2009

Geniessen Sie wunderbare Arrangements und kulinarische Highlights von Gourmetkoch Fabio Calcagnile

4-Gänge-Menü 38€ 5-Gänge-Menü 48€

Reservierung erforderlich unter 089-23116661 Reichenbachstraße 13 80469 München Telefon: 089 /23 11 66 61
Reservierung erforderlich
unter 089-23116661
Reichenbachstraße 13
80469 München
Telefon: 089 /23 11 66 61
www.deutsche-eiche.de

Zumindest auf dem Papier – und das ist bekanntlich geduldig. Denn bei aller Freude: Gesetze sind ein wichtiger erster Schritt, doch müssen sie sich in der Praxis bewähren. Und sie müssen es schaffen, im Bewusst- sein der Menschen anzukommen. Hört man Männern und Frauen zu, die sich in ihrer täglichen Arbeit mit Diskriminierungen von Schwu- len, Lesben und Transgender beschäftigen, bekommt man schnell einen realistischen Eindruck davon, wie es in unserer Gesellschaft um Toleranz und Akzeptanz bestellt ist. Natürlich sind wir in den letz- ten Jahren und Jahrzehnten weit vorangekommen. So schön wie es auf dem Gesetzblatt aussieht, ist die Realität aber leider noch nicht.

Ein Lied davon kann sicher auch die schwul-lesbische Wählerinitiative Rosa Liste singen, die im November ihren 20. Geburtstag feiert. Ein ausführliches Interview zu diesem (noch immer europaweit einma- ligen) lokalen politischen Projekt findet ihr in dieser Ausgabe eben- so wie jede Menge anderer News aus Szene, Kultur und Lifestyle.

Viele bunte Tage in diesem grauen November

wünscht

Viele bunte Tage in diesem grauen November wünscht Bernd Müller, Chefredakteur SCHUSTER & RIEDL

Bernd Müller, Chefredakteur

SCHUSTER & RIEDL

RECHTSANWÄLTE

RA Peter Schuster · RA Michael Riedl

Tätigkeitsschwerpunkte (Auswahl):

Familienrecht (inkl. PartnerschaftsG) – Erbrecht – Vertragsrecht Immobilienrecht – Miet- und Pachtrecht – Gesellschaftsrecht Arbeitsrecht – Verkehrsrecht – Strafrecht

Eisenmannstraße 4 (An der Fußgängerzone) – 80331 München

Tel.: (089) 23 88 89-30 – Fax: (089) 23 88 89-44

Internet: www.ra-srk.de

MyThai Summer
MyThai Summer

Jetzt mit Sonderkarte für Nordthailand-Spezialitäten.

Nur für Thai-Kenner!

T H A I K I T C H E N A N D B
T
H
A
I
K
I
T
C
H
E
N
A
N
D
B
A
R

Hans-Sachs-Straße 10 80469 München Tel: 089 / 21 89 97 55 www.lotuslounge.eu

Glockenbachblues

3

Editorial

4

Special: Wenn mit 30 nichts mehr geht

6

Szeneleben

8

Lesben

13

Kultur

16

Nachlese

21

Beauties

22

Politik

24

Musik

26

Film / Verzaubert-Weekend

28

Buch

32

Nürnberg

34

Kalender

38

Service/Kleinanzeigen

48

Horoskop / Impressum

54

Reise

56

TV

58

Wellness

62

Letzte Seite

64

inhalt

TV 58 Wellness 62 Letzte Seite 64 inhalt -Kondens-Wäschetrockner mit EcoLogixx 7
-Kondens-Wäschetrockner mit EcoLogixx 7 Wärmepumpen-Technologie Ihr Mehr-Wert: ActiveAir-Technologie: Hocheffiziente
-Kondens-Wäschetrockner
mit EcoLogixx 7 Wärmepumpen-Technologie
Ihr Mehr-Wert:
ActiveAir-Technologie: Hocheffiziente
Wärmepumpentechnik
Besonders schonend – Sensitive Drying
System
Große Programmauswahl
Leistung/Verbrauch:
Energiesparende Wärmepumpen-
Technologie
Fassungsvermögen: 1 – 7 kg
Programme:
Spezialprogramme: Wolle finish, Mix,
A
Energie-
effizienz-
Sportswear
Spezialprogramm: Blusen/Hemden
Klasse
Komfort/Sicherheit:
ActivAir Technology
DUO-Tronic
große Edelstahltrommel
Vollelektronische Einknopf-Bedienung
Trommelinnenbeleuchtung
Knitterschutz
Kindersicherung
unterbaufähig
nur 898.-
Reichenbachstr. 31
Bettin a Lutz
(100 m vom Gärtnerp latz)
Mo.- Fr. 9 - 18, Sa. 10 -14 Uhr
20 25 13 74
www.reithofer.de
Fachmarkt - TV - HiFi - Elektro - Küchen
blutz@reithofer.de

Foto: istockphoto_g_studio

Thema: Erektionsstörungen

Wennmit

30 nichts

mehrgeht

Für die meisten Männer ist es der Horror schlechthin: „Er“ will nicht mehr stehen. Viele glauben, das könne nur im Alter pas- sieren. Irrtum. Auch junge Männer leiden un- ter der so genannten erektilen Dysfunktion. Dafür sind seltener körperliche, sondern meist psychische Probleme verantwortlich. Wo auch immer die Ursachen liegen, reden mag von den Betroffenen keiner gern darüber.

Für LEO machten sie eine Ausnahme.

gesundheit

Martin (24): Ich fühlte mich wie ausgelutscht

Für Martin (24) war Sex wie eine Droge: Immer häufiger brauchte er Sex. Doch eines Tages ging nichts mehr Vor wenigen Monaten noch war Sex für mich das Wichtigste auf der Welt. Ich bin nicht zum Sport gegangen und habe Kino- oder Partybesuche abgesagt, wenn ich mit einem Typen daten konn- te. Ich sehe ganz gut aus und über das Internet ist das Angebot ja riesig. Der Computer lief den ganzen Tag und ich meinte, nicht zu leben, wenn ich dieses Angebot nicht nutze. Ein oder zwei Tage ohne Sex waren fast schon verlorene Tage. Ich hatte das Gefühl, ich könnte sie alle haben und ich wollte sie auch.

Ich wollte kein Schlappschwanz sein Eines Abends war ich mal wieder mit einem Ty- pen verabredet. Pascal hieß er, war ein bisschen

älter und gefiel mir eigentlich ganz gut. Schon als wir am Rumknutschen waren, merkte ich, dass was nicht stimmte. Als er dann weiter ging, ging nichts. Das war mir noch nie passiert und wahn- sinnig peinlich. Dabei ging es gar nicht um die fehlende Befriedigung, davon hatte ich wahrlich genug. Ich wollte einfach kein Schlappschwanz sein. Pascal aber war ganz entspannt und blieb supernett – Gott sei Dank! Zuerst tat ich es ab: schlechten Tag gehabt oder so was. Doch danach ging immer häufiger nichts. Schon wenn ich ein Sextreffen ausmachte, schwebte dieses Schreckgespenst über mir. Ich war total fertig und hatte fast schon Angst vor dem nächste Date. Was, wenn die Typen das wei- ter erzählen? Mit wem sollte ich darüber reden? Echte Krise. Ich hab es dann doch ’nem Freund erzählt, der meinte, ich sei wohl „ausgelutscht“.

Obwohl das nicht sehr nett formuliert war, hatte er irgendwo Recht.

Sex nicht mehr als Leistungssport Ich hab nachgedacht und dann echt mal Pause gemacht. Die „blauen Seiten“ waren tabu – ohne Entzugserscheinungen! Das hab ich über eine Wo- che ausgehalten, was für mich eine irre lange Zeit war. Danach hab ich mich mit einem meiner Sex- partner, die ich öfter sehe, getroffen – und alles war wunderbar und so wie immer. Ich war total erleichtert! Hab mir aber quasi selbst verordnet, mich künftig ein bisschen zurückzuhalten. Sozu- sagen auf Qualität nicht auf Masse zu schauen. Bis jetzt funktioniert’s gut. Ich versuche Sex nicht mehr als Leistungssport zu sehen. Möglichkeiten dazu gibt’s ja trotzdem genug.

p bm

Georg (29): Für eine Phase dauert es schon viel zu lange

Georg (29) hat seit Monaten keinen Sex mehr. Mitt- lerweile droht die Beziehung daran zu scheitern. Ich bin seit drei Jahren in einer Beziehung, die auch gut funktioniert. Wir sind als Paar sehr auf- einander fixiert und haben leider viele Kontakte von früher abgebrochen. Unsere Beziehung gab uns alles, auch sexuell. Vor etwa einem halben Jahr war es dann vorbei damit. Ich hatte keine Lust mehr auf Sex, weder mit ihm noch mit an- deren. Dass es nicht mehr so richtig lief, hat sich schon früher angekündigt: es wurde halt immer weniger, aber das hat uns noch nicht so irritiert.

Als ich dann aber gar keinen mehr hoch bekam, war doch die Krise da.

Geilheit kann doch nicht einfach verschwinden Vielleicht muss man dazu sagen, dass wir beide nicht gerade attraktiver geworden sind in den letz- ten zwei Jahren: Wir haben uns etwas gehen lassen, ziemlich an Kilos zugelegt und dadurch, dass wir wenig ausgehen, wurden wir auch sonst ein wenig nachlässiger. Trotzdem kann Geilheit ja nicht einfach verschwinden. Außerdem: mit meinem Sexleben wollte ich noch nicht abschließen. Anderen Männern

schau ich auch noch hinterher und Selbstbefriedi- gung funktioniert ja auch. Ich bin kein Psychologe und einigermaßen ratlos, wo diese Lustlosigkeit auf meinen Partner auf einmal herkommt. Mir ist klar, dass es mit Ende 20 keine medizinischen Gründe dafür geben kann. Mein Mann spricht von einer Phase, die meiner Meinung aber schon zu lange andauert. Vor allem habe ich Angst, dass die Bezie- hung darüber zerbricht. Wir überlegen jetzt, ob wir zusammen in eine Paartherapie gehen oder wenig- stens ich mal professionelle Hilfe suche. So kann es jedenfalls nicht weiter gehen. p bm

Ohne Lust keine Erektion

Der Münchner Psychotherapeut Dr. Martin Fegg über die Ursachen von Erektionsstörungen bei jungen Männern.

Herr Dr. Fegg, wie viele schwule Männer zwi- schen 20 und 30 nehmen eine Sexualtherapie in Anspruch? Reine Sexualtherapie macht in meiner Praxis rund 5 bis 10 Prozent aus. Aber nicht jeder, der mit sei- ner Sexualität Probleme hat, geht auch zu einem Therapeuten. Zudem ist neben den sexuellen Funk- tionsstörungen Lustlosigkeit ein immer häufiger werdendes Symptom. Das resultiert meiner Ansicht nach aus einer gewissen Übersättigung, weil Sex für junge schwule Männer fast überall zu finden ist.

Sind Erektionsstörungen also ein Zeichen von Reizüberflutung? Werbung, Internet oder auch gestiegene Anfor- derungen in der Arbeitswelt tun sicher das Ihri- ge dazu. Diese Altersgruppe möchte oft sexuelle Erfahrungen sammeln und ist nicht unbedingt auf Partnersuche. Mit den wachsenden Möglich- keiten, sich Sex zu holen, baut sich immer ein ge- wisser Erwartungsdruck auf. Auch werden die se- xuellen Praktiken bisweilen härter, und die jungen Schwulen können oft nicht damit umgehen. Das alles erhöht die Versagensangst und die Wahr- scheinlichkeit von Erektionsstörungen.

Neben den äußeren Einflüssen: Worin sehen Sie die psychischen Ursachen?

Hier gibt es drei wichtige Aspekte: Es kann be- stimmte Auslöser geben, wie zum Beispiel eine Trennungs- oder Trauersituation. Dann kann es passieren, dass eine Erektionsstörung nur bei be- stimmten Praktiken auftritt, was meist auf Versa- gensängste oder Schuldgefühle zurückzuführen ist. Das dritte wichtige Kriterium ist die Frage:

Gibt es morgendliche und nächtliche spontane Erektionen? Wenn ja, dürfte die Erektionsstörung eine psychische Ursache haben. Wenn nein, sollte man organische Ursachen abklären lassen.

Gibt es in diesem Alter auch medizinische Gründe? Bei jungen Männern können Medikamente wie Be- ruhigungsmittel, Antidepressiva oder HIV-Medi- kamente ein Grund sein. Ansonsten verursachen auch Störungen im Hormonhaushalt, Herzerkran- kungen oder Depressionen eine sexuelle Störung. Auch extremer und regelmäßiger Alkoholkonsum hat negative Auswirkungen auf die Erektionsfä- higkeit.

Was halten Sie von Viagra und ähnlichen Medi- kamenten? Viagra, Levitra oder Cialis verbessern die Durch- blutung der Schwellkörper. Etwa 75 Prozent der Männer sprechen sehr gut darauf an. Diese Pillen bekämpfen jedoch nicht die Ursachen, sondern wir-

ken rein körperlich. Daher gilt auch bei diesen Medi- kamenten: ohne Lust keine Erektion! Zudem verur- sachen sie häufig Nebenwirkungen und sollten nie zusammen mit Poppers eingenommen werden.

Schämen sich junge Männer, über ihre sexuellen Probleme zu sprechen? Viele Schwule in diesem Alter müssen noch einen Stand im Leben finden und sich orientieren – das allein schafft genug Probleme. Wenn dann noch eine sexuelle Störung hinzukommt, ist dieses The- ma bei den meisten sehr mit Scham besetzt. Es gibt Klienten, bei denen es eine Zeit dauert, bis sie darüber sprechen, andere wiederum kommen explizit deshalb zu mir und sind sehr offen.

Was kann eine Sexualtherapie bewirken? Zunächst muss man Ursachenforschung betrei- ben. Oftmals wird eine Sexualtherapie dann auch zur Beziehungstherapie. Bei Single-Männern ist das Hineinspüren in sich selbst sehr wichtig und die Frage: Was tut mir gut? Dazu gehört, mit sich selbst zu experimentieren und zu beobachten, ob und wie eine Stimulation entsteht. Durch solche Übungen gewinnt der Patient wieder mehr Selbst- sicherheit und die gibt ihm Mut, sich auch wieder auf einen Sexualpartner einzulassen. Interview: Norbert Wagner

szeneleben

Feiern und Relaxen

Erstes Schwules Disco- und Spa-Wochenende in Kärnten

Premiere für Kärntens erstes schwules Disco- und Spa-Wochenende: Von Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. Dezember lädt das Falkensteiner Ho- tel & Spa „Bleibergerhof“ zu drei relaxten, kuli- narischen und abwechslungsreichen Tagen nach Österreich. Wohnen im Vier-Sterne-Ambiente, Relaxen in der riesigen Thermal-, Sauna- und Wohlfühllandschaft, Essen und Trinken im hau- benverdächtigen Restaurant und Abfeiern in der hauseigenen Discothek. Genau das Richtige, um dem vorweihnachtlichen Rummel für ein paar Tage zu entfliehen.

Ein Wochenende nur für Gays

Und das beste: das Hotel ist an diesem Wochen- ende ausschließlich für Gays reserviert! Ob man nach dem Frühstück zum Shoppen an den Wörthersee fährt oder bei Massagen und Treat- ments im Hotel bleibt und gemeinsam die Seele baumeln lässt – hier ist für jeden etwas dabei. Natürlich kommen auch Outdoor-Freaks auf ihre Kosten: Langlaufloipen und Rodelbahnen stehen ebenso bereit wie Pferdeschlitten für eine winter- lich-romantische Ausfahrt. Am Freitag nach dem abendlichen Fünf-Gänge-Menü wartet ein Sur- prise-Act und am Samstag die große Party mit DJ Andrew, der unter anderem beim CSD München oder dem Canal Pride in Amsterdam das Publikum zum Kochen brachte, auf die Gäste.

30 Prozent Rabatt für LEO-Leser

Noch nicht überzeugt? Aber jetzt! Für LEO-Leser bieten wir das Wellness- und Party-Package au- ßerdem zu besonders attraktiven Konditionen an:

drei Tage und zwei Nächte in einem Komfort- Doppelzimmer reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Vollwert-, Allergiker- und Kärntnerecke jeden Abend Fünf-Gang-Gourmet-Wahlmenü inkl. zwei Getränke jeden Abend ein Spezial-Cocktail an der Hotelbar 20-Euro-Wellness-Gutschein für eine Spa- Behandlung nach Wahl Nutzung der Wohlfühlwelt mit Thermalwasser- becken, Sauna, Dampfbad und Infrarot Bademantel und Badekorb kostenlos verfügbar Fitnessraum mit modernsten Cardio-Geräten tägliches Wohlfühlprogramm mit speziellen Entspannungsübungen Freitag Nacht Surprise-Act am Samstagabend Hip-Hop, House und Disco- Sound mit DJ Andrew (CSD München, Salvation und Canal Pride Amsterdam)

Fr. bis So., 11. bis 13. November Hotel & Spa Bleibergerhof Drei Lärchen 150 9530 Bad Bleiberg/Österreich Tel. +43/(0)4244/22 05 Fax +43/(0)4244/22 05 70 www.falkensteiner.com/de/hotel/bleibergerhof

Das Package ist für LEO-Leser zum Spezial- preis von nur 199 Euro buchbar unter:

reservierung.bleibergerhof@falkensteiner.com Stichwort: LEO

reservierung.bleibergerhof@falkensteiner.com Stichwort: LEO Fotos: www.falkensteiner.com Winterliches Wunderland Fünf
reservierung.bleibergerhof@falkensteiner.com Stichwort: LEO Fotos: www.falkensteiner.com Winterliches Wunderland Fünf
Fotos: www.falkensteiner.com
Fotos: www.falkensteiner.com

Winterliches Wunderland

Fünf Jahre Pink Christmas

Winterliches Wunderland Fünf Jahre Pink Christmas Im nächsten Monat feiert Pink Christ- mas bereits ein

Im nächsten Monat feiert Pink Christ- mas bereits ein kleines Jubiläum: Zum fünften Mal findet der charmante

Weihnachtsmarkt im Herzen des Glo- ckenbachviertels statt. Heuer lädt ein atmosphärisch beleuchteter Ste- phansplatz 16 Tage lang – von Freitag, 4. Dezember, bis zum Sonntag vor Weinachten, der 20. Dezember – zum Shoppen, Bummeln, Essen, Trinken und Freundetreffen ein. Schöne Geschenkideen, gutes Essen und den vielleicht besten Glühwein der Stadt. Diverse Liveacts auf der kleinen Showbühne feh- len selbstverständlich nicht. Der Markt ist Montag bis Donnerstag ab 17:00, Freitag ab 15:00, Samstag und Sonntag bereits ab 12:00 geöffnet. Die Zelte schließen jeden Tag um 22:00. Mehr in der nächsten Ausgabe. Vorfreude

p s-jj

verbreitet www.pink-christmas.de

Goldgrube

Prosecco erstrahlt in neuem Glanz

Einfach Goldig: Prosecco-Inhaber Dasa (rechts) mit seinem Freund Andreas. Foto: privat
Einfach Goldig: Prosecco-Inhaber
Dasa (rechts) mit seinem Freund
Andreas.
Foto: privat

Nachdem sich die Wogen um einen eventuellen Umzug des Prosecco ge- glättet und sich diese Ankündigung nicht bestätigt hat, machte Inhaber Dasa Kapicka auch in anderer Hinsicht klar Schiff. Er schloss Anfang Oktober sein Lokal, um ihn zwei Wochen später in neuem Glanz zu präsentieren. Und das ist wörtlich zu nehmen! Denn das neue Dekokonzept lautet: Gold. „Alle sagen doch immer, ich hätte mit dem

Prosecco eine Goldgrube – jetzt habe ich tatsächlich eine!“ scherzt der Schweizer. Trotz des edlen Farbtons soll aus der Schlagerbar keinesfalls eine Edellounge oder gar ein VIP-Treffpunkt

werden: „Wir bleiben der crazy Laden, der wir sind!“, versichert Dasa.

p bm

08-09-RTG-2008-D-43778-PR

szeneleben

Welt-Aids-Tag 2009

08-09-RTG-2008-D-43778-PR szeneleben Welt-Aids-Tag 2009 Doku Ju wurmstr. wurmstr. 7 71. Beisamme Beisammensein im
08-09-RTG-2008-D-43778-PR szeneleben Welt-Aids-Tag 2009 Doku Ju wurmstr. wurmstr. 7 71. Beisamme Beisammensein im
Doku Ju
Doku
Ju

wurmstr. wurmstr. 7 71.

Beisamme Beisammensein im Café Regenbogen, Lind-

Dokumentation:

Junge Positive

„Abgeschreckt hat es mich nicht“

lautet la der Titel einer 45-minütigen

Dokumentation Do über Sex und HIV im

Leb Leben junger Schwuler, die in Zusam-

mena menarbeit mit der Gruppe „20+ pos“

am am Welt- Welt-Aids-Tag gezeigt wird. Der Film

porträtier porträtiert zwei HIV-Positive und gibt in In-

terviews terviews E Einblicke in den unterschiedlichen

Umgang Umgang j junger Schwuler mit Liebe, Sexua-

lität lität und und S Safer Sex.

Dienstag, Dienstag, 1. Dezember, 19:30, Großer Hör-

saal saal in in der der Klinik für Dermatologie und All-

ergologie, ergologie, Frauenlobstr. 9, Eintritt frei

Aids-Teddy 2009

Der Aids-Teddy ist ab dem 26. November u. a. im Gasteig (Cafeteria Conviva), in der Stadtinformation am Marienplatz und an vielen anderen Stellen in der Stadt für nur 6 Euro zu haben. Ab dem 26. November bie- tet das Café Regenbogen (Lindwurmstr. 71) jeden Abend ein spezielles „Bärengericht“ für 14,80 Euro (Aids-Teddy inklusive) an. Eine Liste aller Verkaufsstellen gibt es unter www.muenchner-aidshilfe.de, wo man ihn auch online erwerben kann.

Candle-Light-Walk

Dienstag, 1. Dezember, Start: 19:00 Uhr, Odeonsplatz, 20:00 Gedenkveranstaltung St. Lukas mit den Münchner Chorbuben und Münchner Chormädchen, anschließend

Aids-Benefiz-Tanz-Gala

Ein großer Abend zu Gunsten der Münch- ner Aids-Hilfe. SolistInnen bekannter euro- päischer Tanzkompanien bieten einen ein- maligen Tanzabend, der einen Querschnitt durch das zeitgenössische Tanzgeschehen vermittelt. Zugesagt haben das Ballett de l’Opéra National du Rhin Mulhouse, das Ungarische Nationalballett Budapest, das Stuttgarter Ballett, Het Nationale Ballet Amsterdam, das Ballett der Königlichen Oper Stockholm, das Dresden SemperOper Ballett, das Ballett der Wiener Staatsoper sowie Antonio Polito (Gewinner des Pollino Danza Festival 2009). Aus München kom- men wieder das Bayerische Staatsballett, StudentInnen der Iwanson Schule und das TanzTheaterMünchen als Organisator der TanzGala. Durch den Abend führt Musical- Star Hardy Rudolz.

Samstag, 5. Dezember, Staatstheater am Gärtnerplatz, Beginn 20:00. Karten unter Tel. (089) 2185 1960, an den Tageskassen der Bayerischen Staatstheater oder unter www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de

Nacht der roten Schleifen

Benefiz-Dance-Night mit DJ Micky Friedma- nn (Berlin) Samstag, 5. Dezember, 22:00, NY-Club, Sonnenstr. 25

Schaufensterflohmarkt

In der Regenbogenapotheke (Sonnenstr. 33) gibt es ab 27.11. wieder Kurioses und Grandioses zu Gunsten der Münchner Aids- Hilfe zu kaufen. Sachspenden werden von Inhaber Werner Schelken gerne entgegen genommen und können jederzeit zu den Ge- schäftszeiten abgegeben werden.

Konrad-Lutz-Preis

Noch bis zum 15. November können die Teil- nehmerinnen und Teilnehmer ihr Bild zum Motto „Sag’ jetzt nichts“ an die folgende Adresse schicken: Konrad Lutz Preis, c/o schmid:heilig Werbeagentur GmbH, Clau- de-Lorrain-Str. 25, 81543 München. Eine renommierte Jury wird die Preisträger er- mitteln, die im Rahmen der Münchner Aids- Tag Anfang März 2010 verliehen werden. Die Preise sind mit bis zu 1.500 Euro dotiert. Mehr Infos unter www.hiv-info.de

Ausführliche Infos zum Welt-Aids-Tag gibt’s in unserer Dezemberausgabe, die am 27. November erscheint. p bm

Dezemberausgabe, die am 27. November erscheint. p bm Effektiver HIV-Therapieansatz: Erfahren Sie mehr über die

Effektiver

HIV-Therapieansatz:

Erfahren Sie mehr über die

Integrase-Hemmung

Weitere Informationen unter der kostenfreien Hotline

0800 673 673 673

oder im Internet auf der Seite

www.hiv-integrase.de

www.leo-magazin.de www.leo-magazin.de
www.leo-magazin.de
www.leo-magazin.de
LEO10/09 LEO10/09 9 9
LEO10/09 LEO10/09
9 9
szeneszeneleben
szeneszeneleben

Ein Wahrzeichen für Vielfalt und Toleranz

Den Herbst 1989 bringen die meisten mit dem Mauerfall in Verbindung. Doch auch in München ereignete sich etwas, das die politische Landschaft der Stadt nachhal- tig verändern sollte: Elf Männer gründeten im September 1989 die schwul-lesbische Wählerinitiative Rosa Liste München, die am 13. November im Oberanger-Theater ihren 20. Geburtstag feiert. Wir sprachen mit dem aktuellen Spitzen- duo Thomas Niederbühl und Rita Braaz über das große Jubiläum der kleinen Par- tei.

Thomas, hättest du dir 1989 vorstellen können, heute ein Interview zum 20-jäh- rigen Jubiläum der Rosa Liste zu geben? Thomas: Ehrlich gesagt: Nein. Damals hät- te wohl keiner geglaubt, dass wir so lange so erfolgreich bleiben.

Anfangs war das Ziel der Rosa Liste ihre Selbstauflösung in der Hoffnung, andere Parteien würden queere Politik in ihren Programmen haben. Das haben sie jetzt … Thomas: Das hatten wir tatsächlich postu- liert. In der Arbeit selbst haben wir aber gemerkt, dass es trotzdem eine aktive schwul-lesbische Vertretung braucht, gera- de wenn die Themen nicht mehr so plakativ daher kommen, sondern man sehr genau hinsehen und differenziert damit umgehen muss. Die Selbstauflösung ist kein Thema mehr, schließlich haben sich die Grünen auch nicht aufgelöst, als andere Parteien Umweltschutz in ihre Programme aufge- nommen haben.

Warum wurde die Rosa Liste damals ge- gründet? Thomas: Mit dem Ausscheiden des grünen Politikers Gerd Wolter war die einzig offen schwule Stimme aus dem Stadtrat ausge- schieden. So haben wir einen Weg gesucht, politische Sichtbarkeit zu erreichen. Die Münchner Aids-Hilfe hatte in den Jahren zuvor bewiesen, dass man mit Szenestruk- turen etwas bewirken kann. Das hat uns er- mutigt, auch politisches selbst in die Hand zu nehmen.

Warum hat es damals Thomas Niederbühl als Spitzenkandidat getroffen? Thomas: Zum einen war ich damals in Sachen Schwulenbewegung schon die nächste Generation. Zum anderen habe ich schon seit Mitte der 1980er-Jahre ver- sucht, Lesben, Schwule und unterschied-

liche Gruppen der Szene zusammen zu bringen. Auch das wurde honoriert.

Erst 1992 hat sich die Rosa Liste offiziell auch zu den Lesben bekannt. Warum so spät? Thomas: Wir wollten die Frauen immer dabei haben, aber 1989 wurden die Wei- chen wurden innerhalb weniger Wochen gestellt. Das ging den damals beteiligten Frauen offenbar zu schnell, da waren eini- ge vor den Kopf gestoßen. Hinzu kam: Es gab kaum Traditionen schwul-lesbischer Zusammenarbeit in München. Doch nach dem ermutigenden Wahlergebnis von 1990 kam ein Umdenken. Heute ist Rosa Liste das älteste und tragfähigste schwul- lesbische Bündnis Münchens.

Rita, wie hast du als aktive in der femi- nistischen Frauenbewegung die Gründung der Rosa Liste erlebt? Rita: Ich fand die Gründung gut, denn als Lesbe habe ich mich bis dahin nirgendwo vertreten gefühlt. Ich habe die Initiative auch von Anfang an als schwul-lesbisch wahrgenommen. Allerdings gab es inner-

halb der Frauenszene kritische Stimmen, die sich vor allem daran stießen, dass im- mer ein Mann an der Spitze stand. Das hat Sympathien gekostet. Diese Sichtweise ist meiner Ansicht nach aber eine beengte, denn in der Sache kann ich mit dem Er- gebnis der Arbeit (und darauf kommt es schließlich an) sehr gut leben.

Dennoch reichte es weder 1990 noch bei der Wiederholung 1994 für einen Sitz. Wie groß war der Frust? Thomas: 1990 haben wir uns über das Er- gebnis von 1,0 Prozent gefreut, denn es war der Beweis, dass es eine Basis gab. Nach der Wahl 1994 kam aber eine echte Krise. Da haben fast alle Leute aus der Grün- dungsgeneration aufgegeben, weil sie den Eindruck hatten, es sei doch nicht das rich- tige Projekt.

Warum hast du weiter gemacht? Thomas: Ich dachte mir: Die nächste Wahl ist schon in zwei Jahren, das will ich schon nochmal wissen. Außerdem kamen neue, parteierfahrene Leute ins Team und Hans- Peter Uhl als KVR-Chef sorgte mit seinen

parteierfahrene Leute ins Team und Hans- Peter Uhl als KVR-Chef sorgte mit seinen 10  LEO

Maßnahmen wie neuen Auflagen für schwule Sau- nen oder dem Pass-Skandal für Schlagzeilen. Das hat auch uns viel Öffentlichkeit gebracht und wir machten quasi einen zweijährigen Wahlkampf, der sich 1996 schließlich auszahlte.

Wie hast du das Ergebnis 1996 erlebt? Thomas: Als das Ergebnis sicher war, bin ich ins Sub und es gab dort Riesen-Applaus, das hat mich sehr berührt. Einige Monate später hatte ich einen ähnlich emotionalen Moment, als ich beim CSD mit meiner Amtskette um den Hals neben Christian Ude auf dem Rathausbalkon stand. Das waren sehr stol- ze, sehr bewegende Momente.

Gab es Ziele Projekte, die Rosa Liste seit 1996 nicht erreicht hat? Rita: Nein und Ja. Nein, weil wir alles, das wir im Rathaus angegangen sind, durchsetzen konnten. Ja, weil unser erklärtes Ziel seit 2002 lautete, min- destens ein weiteres Mandat hinzuzugewinnen. Dass wir das nicht erreichen konnten, ist und bleibt wohl unser größtes Frusterlebnis.

Dennoch hat es bis heute für den begehrten zwei- ten Sitz im Rathaus nicht gereicht. Warum? Rita: Natürlich fehlen uns die finanziellen Ressour- cen für Werbung, aber auch die Aufmerksamkeit der Medien, die uns kaum wahr oder nicht ernst nehmen. Dort werden wir meist als reine queere Vertretung gesehen, die wir so nicht sind: Als Man- datsträger bist du für die Geschicke der Stadt in al-

len Politfeldern verantwortlich. Wir machen Politik aus dem queeren Fokus, aber keine Klientelpolitik. Thomas: Einfache Erklärungen gibt es tatsächlich nicht. Wir haben eine Erfolgsgeschichte und viele glauben, jetzt braucht es uns nicht mehr, denn es geht uns gut. Gleichzeitig haben die Parteien mitt- lerweile das Thema für sich entdeckt und präsen- tieren offen schwul-lesbische MandatstägerInnen im Team …

… was ja ein gesellschaftspolitischer Erfolg ist … Thomas: … richtig. Doch schwul, lesbisch oder transgender zu sein ist kein Hobby, sondern ein ganz zentraler Punkt im Leben. Wenn jemand sagt, er ist mit seinem queeren politischen Anspruch wo- anders besser aufgehoben, ist das Augenwischerei.

Gibt es schon Weichenstellungen für die Wahl

2014?

Rita: Unserer Ansicht nach ist Gleichstellung noch nicht erreicht und Rosa Liste muss weiterhin als Anwalt der Community auftreten, als Wahrzeichen Münchens für Vielfalt und Toleranz. Unser Schwer- punkt bleiben lesbisch-schwule-transgender The- men, aber wir setzen uns auch in Sachen Minder- heitenpolitik, Wirtschaft- und anderen Politfeldern ein. Und genau da wird unsere Zukunft liegen: Wir wollen eine bessere Rosa Liste werden, ohne unsere Kernkompetenzen zu vernachlässigen. Thomas: Rot-grün-rosa bleibt die beste Kombina- tion für München – diese Koalition fortzuführen, muss auch das Ziel 2014 sein. Interview: Bernd Müller

Geburtstagsparty Seit 20 Jahren setzt sich die Rosa Liste für die Inte- ressen und Rechte

Geburtstagsparty

Seit 20 Jahren setzt sich die Rosa Liste für die Inte- ressen und Rechte von Lesben, Schwulen und Trans- gendern in München ein. Deshalb feiert die Rosa Liste ihren runden Geburtstag zusammen mit der Community. Die Geburtstagsparty steigt am Freitag, den 13. November, ab 23:00 im „Oberanger-Theater“, Oberanger 38. Der Eintritt ist frei.

Fotoausstellung

Ab Dienstag, den 10. November, zeigt das Restau- rant „Deutsche Eiche“, Reichenbachstraße 13, zudem eine Fotoausstellung mit Bildern aus der Geschichte der Rosa Liste. Zu sehen sind Motive aus den Archiven der Münchner Szenefotografen Horst Middelhoff und Wolfgang Tröscher. Sie do- kumentieren und erzählen die Geschichte der Rosa Liste von den Anfängen bis zur Gegenwart.

szeneleben

Stationen

2. September 1989: Gründung der Rosa

Liste als schwule Wählerinitiative auf An- regung des schwulen Grünen-Stadtrats Gerd Wolter. Bei der Wahlversammlung im Oktober wird Thomas Niederbühl zum Spitzenkandidaten nominiert.

Foto: Horst Middelhoff
Foto: Horst Middelhoff

18. März 1990: Bei der Stadtratswahl holt

die Rosa Liste 1,0 Prozent und verfehlt da- mit knapp einen Sitz im Stadtparlament (1,25 Prozent). Immerhin ist sie in vier Be- zirksausschüssen präsent.

1992: Rosa Liste wird zur schwul-les- bischen Wählerinitiative und will künftig auch Lesben vertreten.

12. Juni 1994: Bei der außerplanmäßigen

Wiederholung der Stadtratswahl von 1990 holt Rosa Liste 1,1 Prozent. Nur 200 Stim- men fehlten, um (mit Hilfe grüner Über- hangstimmen) den begehrten Sitz zu si- chern.

10. März 1996: Im dritten Versuch klappt

es: Rosa Liste erreicht 1,77 Prozent und er- obert einen Sitz im Stadtrat. Thomas Nie- derbühl zieht ins Münchner Rathaus ein. In der rot-grün-rosa Regierungskoalition ist

er sogar das Zünglein an der Waage und sorgt für die 41. Stimme (Opposition 40 Stimmen) und stabile Mehrheiten im Stadt- rat. In den Bezirksausschüssen holt Rosa Liste 7,5 Prozent (Ludwigvorstadt-Isarvor- stadt) und 4,1 Prozent (Haidhausen).

1999: In München wird als erster Stadt Deutschlands ein Antidiskriminierungs- zusatz bei städtischen Stellenausschrei- bungen eingeführt. Außerdem kann Rosa Liste durchsetzen, dass die Zuschüsse an die Lesbenberatungsstelle LeTRa verdop- pelt werden und diese ins Viertel ziehen kann.

2000: Auf Initiative von Rosa Liste öffnet München die Standesämter für die Eintra- gung von gleichgeschlechtlichen Partner- schaften. Die Eintragung muss jedoch we- gen der bayerischen Sondergesetzgebung von Notaren vorgenommen werden. >

szeneleben

szeneleben > 2001: Auf Antrag von Thomas Nieder- bühl wird die städtische Koordinierungs- stelle für

> 2001: Auf Antrag von Thomas Nieder- bühl wird die städtische Koordinierungs- stelle für gleichgeschlechtliche Lebens- weisen eingerichtet.

3. März 2002: Zwar lautet das Motto der

Stadtratswahl „2 ab 2002“, dennoch reicht es wiederum nur für einen rosa Vertreter im Rathaus, Thomas Niederbühl. Mit 2,0 Prozent ist es aber immerhin das beste Ergebnis der Rosa Liste. Bei den anschlie- ßenden Haushaltsverhandlungen kann sie eine Kürzung der Zuschüsse queerer Projekte verhindern. Bei der Wahl zum Bezirksausschuss (BA) Ludwigvorstadt- Isarvorstadt erreicht sie 11 Prozent und schickt drei (von 25) Mitglieder ins Stadt- teilparlament. Mit Alexander Miklosy wird erstmals ein Vertreter der Rosa Liste zum BA-Vorsitzenden gewählt.

2004

Nach jahrelangem Druck politischer Par- teien und verschiedener Initiativen wird im Arnulfpark ein Platz nach dem Filmema- cher Rainer Werner Fassbinder benannt.

2007

Diversity, der Dachverband der lesbi- schwulen Jugendgruppen Münchens, erhält auf Antrag von Rosa Liste/Grüne städtische Zuschüsse und kann daraufhin Räume in der Blumenstraße 11 als Jugend- zentrum beziehen.

2. März 2008

Bei den Stadtratswahlen im vergangenen Frühjahr qualifiziert sich Thomas Nie- derbühl für seine dritte Amtsperiode. Mit 1,9 Prozent der Stimmen reicht es jedoch nicht für „First Lady“ Rita Braaz. Im Be- zirksausschuss erreicht Rosa Liste mit 12,9 Prozent ein Rekordergebnis und bildet mit den Grünen die stärkste Fraktion im „rosa Viertel“. Alexander Miklosy wird als BA- Vorsitzender bestätigt.

2009

Rosa Liste startet eine Initiative zum Ge- denken an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus. Ein Denkmal muss warten, aber das Stadtmuseum integriert schwul-lesbische Aspekte in seine Aus- stellung, außerdem wird ein Themen- Geschichts-Pfad „Lesben und Schwule in München“ erarbeitet.

Die Zeitleiste haben wir der Broschüre „20 Jahre Rosa Liste“ entnommen, die ab Mitte November erhältlich ist. www.rosaliste.de

Gutes Geschäft

Private Zimmervermietung: billig aber auch immer legal?

In München muss man für die Miete bekanntlich tief in die Tasche greifen. Das gilt auch für Tou- risten, die in Hotels oder Pensionen unterkom- men. Immer mehr Besucher weichen daher auf eine preiswerte Alternative aus: die private Zim- mervermittlung. Doch nicht nur professionelle Anbieter wie ebab.de machen hier Angebote. Mittlerweile entdecken immer mehr Münchner diese Nebeneinkünfte und räumen ein Zimmer oder die ganze Wohnung, um Gäste gegen Bares zu beherbergen.

Wir haben uns gefragt: Darf man das so einfach? Und was sagt der Vermieter oder das Finanzamt? Der Münchner Mietrechtsspezialist Till Reichert gibt Antwort.

Herr Reichert, darf ich Zimmer meiner Wohnung für einen gewissen Zeitraum vermieten? Als Eigentümer der Wohnung ist das unproble- matisch, als Mieter hingegen gibt es einiges zu beachten. Wird nur ein Teil der Wohnung vermietet, darf der Vermieter seine Erlaubnis nicht verweigern, sobald der Mieter ein „be- rechtigtes Interesse“ angibt. Dazu gehören Änderungen der persönlichen, familiären, be- ruflichen oder finanziellen Verhältnisse, die eine Untervermietung notwendig machen können, beispielsweise um die Gesamtmiete noch tragen zu können. Der Vermieter sollte in solchen Fällen aber vorher in Kenntnis ge- setzt werden, das empfiehlt sich nicht zuletzt auch aus versicherungstechnischen Gründen.

Und wenn ich meine ganze Wohnung tageweise untervermieten will? In diesem Fall benötigt man unbedingt die Zustim- mung des Vermieters. Der hat aber im allgemeinen Interesse an einem langfristigen und guten Verhält- nis zu ihrem Mieter und erlaubt das in der Regel. Besucher können natürlich jederzeit in ei-

ner Mietwohnung übernachten. Aber wo liegen die Grenzen zwischen normalen Besuchern und den Untermietern auf Zeit? Familie, Freunde und Bekannte dürfen in der Woh- nung ein- und ausgehen, wie es dem Mieter gefällt. Erst wenn sie für die Allgemeinheit unzumutbar werden muss das unterlassen werden, beispiels- weise wenn randaliert wird. Der Unterschied zwi- schen Gästen und den Untermietern auf Zeit liegt im persönlichen Verhältnis zwischen dem Mieter und dem Besucher: Ist der Gast eigentlich ein zahlender Kunde, dann sollte dies mit Vermieter abgesprochen werden.

Muss bei einer Untervermietung ein Gewerbe an- gemeldet werden? Die Grenze, ab der eine private Zimmervermitt- lung gewerblich wird, lässt sich am Beispiel des Flohmarktverkäufers zeigen: Verkaufe ich hin und wieder Sachen auf dem Flohmarkt, ist das nicht zu versteuern, weil es sich um Liebhaberei handelt. Wenn ich aber gewerblich zu Flohmärkten gehe, also zum Händler werde, muss ich ein Gewerbe anmelden und meine Einnahmen versteuern. Ge- nauso verhält es sich bei der privaten Zimmerver- mittlung. Sobald die Zimmervermittlung nicht nur gelegentlich ausgeübt wird, sondern auf Erzielung eines angemessenen Gewinns ausgerichtet ist, wird aus ihr ein Gewerbe und muss versteuert werden.

Wer haftet eigentlich bei Schäden durch den Mie- ter auf Zeit? Erst einmal haftet der Untermieter auf Zeit selbst. Wenn dieser jedoch nicht greifbar ist, kann auch der Hauptmieter haftbar gemacht werden. Um solche Situationen zu vermeiden, ist ein gewisser persönlicher Kontakt zwischen Vermieter und Untermieter nützlich – meist kann man sich aber auf sein Bauchgefühl verlassen.

p ja

Rechtsanwalt Till Reichert in seiner Kanzlei am Münchner Stachus. Foto: Josif Amam
Rechtsanwalt Till Reichert in seiner Kanzlei am Münchner Stachus.
Foto: Josif Amam

www.sonymusic.de · www.ariola.de · www.mireillemathieu.com

Fotos: ABILÈNE DISC/André RAU (all rights reserved).

lesben

Riesendosis Kino

Das Bimovie-Filmfest geht mit 26 Filmen an den Start

Der November entwickelt sich heuer zum rich- tigen Cineasten-Monat. Bevor das neue Verzau- bert-Weekend (siehe Seite 28) an den Start geht, präsentieren die Macherinnen des Bimovie eine pralle Fülle Kino-Highlights.

Los geht’s am Samstag, den 7. November wie im - mer im Maxim in der Landshuter Allee. Bis zum 14. November gibt es dann zwölf Filmprogramme zu sehen, die die Geierwallys in den letzten ein-

einhalb Jahren zusammengetragen haben. Aus der Vielfalt haben wir ein paar Highlights heraus- gepickt: Die Kungfu-Fighterin Ayse in „Fightgirl Ayse“, „Glioblastom“ und „And then came Lola“– erfrischend, poppig, dynamisch, schnell und heiß. „Das Burlebübele mag i net“ – eine Geschichte der Lesben in Ost- und West-Berlin. Die österrei- chische Knastdoku „Gangstergirls“ ist ebenso se- henswert wie „Ha-Sodot / The Secrets“ aus Israel. Auch Kim Longinotto ist vertreten mit ihrem neu-

en Film „Rough Aunties“. Einen sehr spannenden Blick auf ein nahezu unbekanntes Land und die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Frauen bie- tet „Love and Words“ im Jemen und in den USA:

„Training Rules“. Für alle die den iranischen Film „Football under cover“ und den neuen Streifen von Monika Treut „Ghosted“ verpasst haben, gibt es hier noch mal die Chance sie zu sehen. Der schöne Kurzfilm „Donkey Girl“ begleitet die span- nende Dokumentation „City of Borders“ über die israelisch/palästinensische Gay-queer Communi- ty in Jerusalem. Das Kurzfilmprogramm kommt mit „Fleshdance, Rope Burn, No pasa nada, Duck Soup, The Insom- niacs, Tools 4 Fools, Countertransference, Make a Mate, Buttery Top, Sag ja zum Papst, A domicilio“ lesbisch, prägnant, lustig und kurz auf den Punkt. Ein Highlight für die Liebhaberinnen gepflegter Pornografie ist die Nachtvorstellung von Maria Beatty‘s „Bandaged“. p s-jj

Bimovie 15 Samstag 7. – Samstag 14. November, Maxim, Landshuter Allee 33 Tel (089) 16 87 21 (Reservierung nur zwischen 7. u. 14 November) Eintrittspreise: Einzelkarte 5,50 Euro, 6er Block 26,- Euro, 12er Block 48,- Euro Das genaue Programm und Öffnungszeiten finden sich auf www.bimovie.de online.

Foto: Querverlag
Foto: Querverlag

Frauen und andere Raubtiere

Antje Wagner liest Pat Califa und Andere

Erotisch geht es in die langen dunklen Herbst- abende – zumindest in der Buchhandlung „Sinn und Sinnlichkeit“. Hier liest Autorin und Übersetzerin Antje Wagner aus dem kürzlich erschienenen Geschichtenband „Frauen und an- dere Raubtiere“. Dieser ist in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen queeren Vorkämpfer und Transmann Pat Califa und Manuela Lach- mann entstanden und im Querverlag erschienen.

Da die Plätze limitiert sind, empfiehlt sich eine te- lefonische Reservierung. Die Veranstaltung fällt leider unters Jugendschutzgesetz. Zutritt gibt’s

p s-jj

daher erst ab 18!

Lesung „Frauen und andere Raubtiere“ Mittwoch, 25. November, 19:30 Uhr Buchladen Sinn und Sinnlichkeit, Auenstr. 2, Tel. (089) 23541190

Weltstar

MIREILLE MATHIEU

Eine große Stimme. Wunderschöne neue Lieder, Leidenschaft pur!

Die Tournee 2010 „Meine größten Erfolge“

Mireille Mathieu · Live mit Orchester

Das brandneue Album:

NAHBEI DIR

CD 88697 56526 2
CD 88697 56526 2

14.04.

16.04.

17.04.

18.04.

20.04.

21.04.

22.04.

23.04.

25.04.

26.04.

28.04.

29.04.

30.04.

02.05.

Halle/Saale

Gera

Magdeburg

Erfurt

Baden-Baden

Nürnberg

Frankfurt

Düsseldorf

Wetzlar

Stuttgart

Chemnitz

Leipzig

Hamburg

München Philharmonie

Georg-Friedrich-Händel-Halle Kultur- und Kongresszentrum

Jetzt überall imm HHandel!andel!

Stadthalle

04.05.

A - Wien

Stadthalle D

Messe

07.05.

Dresden

Kulturpalast

Festspielhaus

08.05.

Rostock

Stadthalle

Meistersingerhalle

09.05.

Braunschweig Stadthalle

Alte Oper

11.05.

Mannheim

Rosengarten

Philipshalle

12.05.

Ilsenburg

Harzlandhalle

Rittal Arena

14.05.

Berlin

ICC

Liederhalle

Stadthalle

Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten

Arena

Vorverkaufsstellen, oder telefonisch unter der Semmel

CCH 1

Concerts Ticket-Hotline 01805 / 57 00 99

(14 Cent / Minute, Mobilfunkpreise können abweichen)

sowie im Internet unter www.semmel.de.

können abweichen) sowie im Internet unter www.semmel.de . www.leo-magazin.de 03.05. A - Wels BRP-Rotax Halle LEO

www.leo-magazin.de

03.05.

A - Wels

BRP-Rotax Halle

LEO 11/09

13

szeneleben

Gourmettage in der Deutschen Eiche: Fabio Calcagnile kocht mediterran und molekular.
Gourmettage in der Deutschen Eiche:
Fabio Calcagnile kocht mediterran und
molekular.

Mediterran und molekular

Die Gourmet-Tage im Spätherbst sind mittlerwei- le zu einem festen Bestandteil des kulinarischen Kalenders des Restaurants Deutsche Eiche, Rei- chenbachstr. 13, geworden. Vom 30. Oktober bis 8. November stehen in diesem Jahr mediterrane und molekulare Kreationen des süditalienischen Gourmetkochs Fabio Calcagnile auf der Speise- karte. Reservierungen unter Tel. 23 11 66 61

Sizzla singt

Der wegen seiner antischwulen Songtexte um- strittene jamaikanische Sänger Sizzla Kalonji soll trotz der Proteste der Stadtratsfraktion Die Grü- nen/Rosa Liste am 27. November im Münchner Backstage auftreten. Lydia Dietrich und Thomas Niederbühl hatten den Veranstalter aufgefordert das Konzert abzusagen. „Es gibt kein Recht auf

die Verbreitung von Hass und Hetze gegen Min- derheiten - auch nicht unter dem Deckmantel der Freiheit der Kunst“.

Aids-Gottesdienst

Am Freitag, den 20. November um 19:00 Uhr ver- anstalten die katholische und evangelische Aids- Seelsorge sowie die Aids-Beratungsstelle der Ca- ritas einen ökumenischen Aids-Gottesdienst. Er findet unter evangelischer Federführung in der Lutherkirche, Martin-Luther-Str. 4, statt. Im Got- tesdienst besteht die Möglichkeit, der Verstor- benen zu gedenken, Hoffnungslichter für sich und andere zu entzünden sowie sich persönlich segnen zu lassen.

Positive Perspektiven

Vom 5. bis 8. November bietet die Münchner Aids-Hilfe wieder ihr beliebtes Wochenende für

Menschen mit HIV an. Auf Rathgebhof im Chiem- gau werden die Themen, die den Teilnehmern wichtig sind, als angeleitete Selbsterfahrung bearbeitet. Durchgeführt wird das Wochenende von Dipl.-Psych. Christopher Knoll und Engel- bert Zankl (HIV-Therapie-Hotline) sowie einem Sportlehrer. Unkostenbeitrag zwischen 70 und 210 Euro, Anmeldung unter Tel. (089) 54 333 0

HIV-Test im Sub

Am Freitag, den 20. November können sich Män- ner und Frauen im Sub (Müllerstr. 43) wieder ko- stenlos auf HIV, Syphilis und Hepatitis testen las- sen. Zwischen 17:00 und 22:00 Uhr ist auch eine Beratung zu Thema Geschlechtskrankheiten mög- lich. Die Ergebnisse liegen am darauf folgenden Mittwoch vor, eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Der Mensch in der Kugel

„Der Mensch in der Kugel“ ist die neue Road- show der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die am Samstag, den 21. November, von 12:00 bis 16:00 Uhr am Richard- Strauß-Brunnen in der Neuhauser Straße zu se- hen. Dabei wird ein Mensch in einer überlebens- großen, durchsichtigen Kugel über die Straße laufen und so den Passanten verdeutlichen, wie sich Betroffene mit HIV/Aids von ihrer Umge- bung ausgegrenzt fühlen können. Mit der Akti- on will die BZgA gemeinsam mit der Münchner Aids-Hilfe die Isolation durch HIV/Aids erfahrbar machen.

gemeinsam mit der Münchner Aids-Hilfe die Isolation durch HIV/Aids erfahrbar machen.  14 LEO11/09 www.leo-magazin.de

14

LEO11/09

gemeinsam mit der Münchner Aids-Hilfe die Isolation durch HIV/Aids erfahrbar machen.  14 LEO11/09 www.leo-magazin.de

www.leo-magazin.de

HIV und informieren sie sich über die Langzeitfolgen ihrer hiV-therapie. Teil 1: Lipodystrophie Eine aktuelle

HIV und

HIV und informieren sie sich über die Langzeitfolgen ihrer hiV-therapie. Teil 1: Lipodystrophie Eine aktuelle Broschüre
HIV und informieren sie sich über die Langzeitfolgen ihrer hiV-therapie. Teil 1: Lipodystrophie Eine aktuelle Broschüre

informieren sie sich über die Langzeitfolgen ihrer hiV-therapie.

Teil 1: Lipodystrophie

Eine aktuelle Broschüre mit nützlichen Tipps zum Thema Lipodystrophie steht zum Download für Sie bereit unter www.hiv-und-aids.de. Neutraler Versand per Post möglich über: lipo@allround-team.com

Ein Service von Abbott Virology.

www.hiv-und-aids.de. Neutraler Versand per Post möglich über: lipo@allround-team.com Ein Service von Abbott Virology.

Foto: Wilfried Hösl

kultur

Bravo, Tenore!

Pavol Breslik singt wieder im Nationaltheater

Pavol Breslik und John Mark Ainsley in W.A. Mozarts „Idomeneo“, München Cuvilliés-Theater.

Er ist Münchens neuer Publikumsliebling: Der slowakische Tenor Pavol Breslik. Er sang an der Bayerischen Staatsoper den Idamante in Mozarts „Idomeneo“, den Lenski im „Eugen Onegin“ und den Gennaro in Donizettis „Lucrezia Borgia“ an der Seite von Edita Gruberova. Am Samstag, 31. Oktober, hat im Nationaltheater „Don Giovan- ni“ Premiere, wo der 30-Jährige als Don Ottavio auf der Bühne stehen wird. LEO-Klassik-Experte Klaus Josef Mosmann unterhielt sich mit dem neuen Stern am Opernhimmel.

Pavol, wann hast du das erste Mal öffentlich ge- sungen? Da war ich neun und hatte riesigen Spaß dabei, als Knaben-Sopran in Weihnachtskonzerten solo zu singen. Noch vor dem Ende des Stimmbruch ging ich aufs Konservatorium, weil ich da kein Ma- the, Physik und Geschichte machen musste. Sonst wäre ich Kellner geworden (lacht). Aber dort merkte ich auch, dass Singen nicht nur Vergnü- gen, sondern auch Arbeit ist.

Wann war dein erster professioneller Auftritt? Das war als Don Ottavio in Prag mit 21, eine schreckliche Inszenierung! Da musste ich in roten Boxershorts und weißem Muscleshirt auf die Büh- ne rennen – so wie wir als Jungs im Kommunis- mus Sport getrieben haben!

Dann bist du schnell nach Frankreich gegangen … Ja, ich durfte in Marseille an einem Studienzen- trum für professionelle Sänger in Ruhe lernen und Partien einstudieren. Wir konnten mit großen Sängern in Meisterkursen arbeiten, hatten Schau- spielunterricht und absolvierten Vorsingen, aber brauchten dafür nicht zu reisen. Die wunderbare alte Mady Mesple hat mir so wichtige Sachen ge- sagt wie: „Liebchen, du kannst nicht singen mit geschlossenem Mund!“

Wenn du neben berühmten Kollegen wie Edita Gruberova auf der Bühne stehst, bist du dann gehemmt? Oh ja! Zur ersten Probe von „Lucrezia Borgia“ bin ich mit einer ganz kleinen Seele gekommen und dachte mir, wenn ihr nicht gefällt, was ich mache, dann schickt sie mich nach Hause. Aber stattdes- sen haben wir uns prächtig verstanden und ich glaube, wir haben als Mutter und Sohn – was ich aber erst am Ende erfahre, wenn sie mich schon unabsichtlich vergiftet hat – eine Atmosphäre ge- schaffen wie unter einer Glasglocke. Auch als ich an der Metropolitan Opera in New York dieses Frühjahr den Ottavio sang, dachte ich: Ich werde sterben mit meiner kleinen Stimme. Aber ich habe noch nie so eine tolle Akustik erlebt. Und hinter der Bühne waren all die Sänger, die ich nur von DVDs kannte: Samuel Ramey, Kiri te Kanawa oder Marilyn Horne. Die kam sogar zu mir in die Garderobe und sagte: „Bravo Tenore!“ Es war wie im Jurassic Park, aufregend und unglaublich, all die wunderbaren Di- nosaurier, die vom Aussterben bedroht sind!

Du gibst gerade den Don Ottavio in München. Der soll als Velobter der Donna Anna den Mord ihres Vaters durch Don Giovanni rächen, aber ansonsten wird er von ihr an der langen Leine gehalten. Was ist das für ein Mensch? Leider machen die Regisseure aus ihm oft ein Wei- chei. Das ist er nicht und ich versuche ihm zumin- dest mit meiner Stimme einen starken Charakter zu geben, damit er nicht nur mitfühlend, sondern auch heroisch klingt. Aber es stimmt schon: er re- det viel und handelt nicht! Das ist, wie wenn man eine Freundin oder einen Freund hat, die immer nur anrufen, wenn sie was brauchen oder ku- scheln wollen. Ansonsten aber ist man allein.

Du selbst hast deinen Vater erst vor kurzem bei einem Autounfall verloren …

das war unmittelbar vor der Wiederaufnahme von „Idomeneo“ in diesem Sommer. Und wenn am Ende Idomeneo leidet, weil er den Sohn wegen seines Gelübdes töten muss und John Mark und ich eine ganz intensive Nähe zueinander spüren und spielen, dann hat sich mir da jedes Mal fast die Kehle zugeschnürt.

In der Slowakei geboren und aufgewachsen, bist du jetzt die meiste Zeit unterwegs, wo fühlst du dich zuhause? Ich fühle mich heimatlos, weil man ständig Kof- fer packen muss, die Städte wechselt, neue Menschen kennen lernt. Deshalb habe ich eine Wohnung in Bratislava gekauft. Dort sind meine Freunde. Meine Mutter und mein Bruder können mich besuchen. Ich versuche dort, wo ich länger bin, eine Wohnung zu mieten. Hotels sind mir ein- fach zu unpersönlich. Und weil ich Kochen liebe, muss es auch immer eine große Küche geben.

Du standest hier in „Eugen Onegin“ auf der Büh- ne, wo Onegin in Lenski verliebt ist und ihn ei- fersüchtig macht, um die Stelle seiner Freundin Olga einzunehmen. Er tanzt sogar auf dem Ball mit Lenski und küsst ihn auf den Mund. Das ist mir bei den Proben nicht leicht gefallen, denn erstens wurde ich auf der Bühne noch nie von einem Mann geküsst. Und Mariusz Kwiecien ist ja auch ein schöner, attrak- tiver Mann. Aber wenigstens musste ich nicht ak- tiv werden (lacht). Pavol Breslik singt in München Don Ottavio in „Don Giovanni“ am 31. Oktober, 4., 7., 11., 14., 17. und 22. November sowie Tamino in der „Zauber- flöte“ am 6., 10., 13., 17. und 20. Dezember. www.bayerische.staatsoper.de Am Freitag, 6. November, 19:00, findet ein Künstlergespräch mit ihm im Künstlerhaus am Lenbachplatz statt.

Foto: Arnold Morascher

Tim Fischer und Georg Kreisler
Tim Fischer
und Georg Kreisler

Zum Heulen komisch

Wenn der deutsche Chansonnier Tim Fischer Lieder des österreichischen Satirikers Georg Kreisler singt, wird auch der traurigste Text zu ver- gnüglichem Inhalt, wird der bitterste Humor zur süßen Unterhaltung. Tim Fischer versteht es vir- tuos, sich in die hintergründig-makabre Welt des Georg Kreisler einzufühlen und ihr neuen Charme zu verleihen. Am Klavier: Rüdiger Mühleisen. Sonntag, 29. November, 20:00 Uhr, Prinzre- gentetheater, Karten zu 24 bis 45 Euro unter Tel. (089) 218 522 89

Pimp me up

Diplomdesigner, Fotograf und Model Manuel Ja- cob zeigt eine Auswahl seiner Werke, die er Photo- composing nennt. Dabei entwickeln seine Motive durch eine aufwändige Form der Nachbearbeitung ein neues Leben und eine ungewohnte Ästhetik. Anstelle nur attraktive Menschen zu zeigen, will Jacob visuelle Geschichten erzählen, die den Be- trachter faszinieren und zum Träumen bringen. Ab Montag, 2. November, Kraftakt, Thalkirchner Str. 2

Schräg und stimmgewaltig

Bunte Haare, schrille Kleidung und ein farben- frohes Make-up sind sein Markenzeichen. Kay Ray ist nicht nur Comedian und bissiger Kommentator gesellschaftlicher wie politischer Enwicklungen. Er ist zudem ein begnadeter Sänger und Imitator von Popgrößen wie Milva oder Nina Hagen, denen er respektlos, aber mit viel Liebe ein neues Ge- sicht verleiht. Samstag, 14. November, 20:30, Das Schloss, Schwere-Reiter-Str. 15, Karten zu 20 Euro unter (089) 69 36 56 33 und an allen VVK-Stellen.

Phallusophisch

„Schüttelpalme mit Nüssen“ heißt das 2001 ent- standene Kabarett-Programm des Münchner Schauspielers und Liedermachers Thomas Kylau. Darin präsentiert er alte Bettgeschichten und ewig junge Songs aus einer Zeit, als Schwulsein noch verboten war. Und der 77-Jährige weiß, wovon er redet. Eine bissig-witzige Geschichtsstunde ! Montag, 16. November, 19:30, im Foyer des Gärt- nerplatztheaters, Tickets zu 11 Euro unter Tel. (089) 21 85 19 60

Einfach Ich

„Travestie ja, nur ganz anders, als man es sich vor- stellt“, so beschreibt der Galerist Klaus Uchtmann sein neues Solo-Programm „Klaus – einfach Ich“. Darin begibt er sich einmal mehr auf eine Reise zum spannendsten Ziel überhaupt, dem eigenen Ich – in Liedern, Texten und Kostümen. Unterstützt wird er dabei von seinen Tänzern Andy und Louis. Sonntag, 22. November, 19:00, Oberanger-Thea- ter, Oberanger 38, Karten zu 20 Euro unter Tel. (089) 29 163 725 oder info@k-galerie.de

Zerrissen

Jahrzehnte lang war Hanno Rinke Produzent gro- ßer Namen für die Deutsche Grammophon. Rinke liest aus seinem tagebuchartigen Roman „Zerris- sen“, in dem er hinter die Kulissen des Musikbe- triebs blickt. Dabei beschriebt er die glänzenden Höhepunkte des Business ebenso wie die mensch- lichen Tiefen – zerrissen zwischen Erwartung und Erfüllung, Zeitgeist und Zeitlosigkeit und seiner Rolle als Opfer und Täter. Donnerstag, 19. November, 20:00, Sub, Müllerstr. 43, Eintritt 8 Euro. Eine Veranstaltung des Buch- ladens Max & Milian mit dem Forum Homosexua- lität München e.V.

kultur

Bayrisch, satirisch, schwul

kultur

Sein 25. Bühnenjubiläum feiert der in München le- bende Kabarettist Thomas Mack und hat für einen Jubiläumsabend im „Cook“ Highlights seiner bisherigen Soloprogramme zusammen gestellt. Da er außerdem der Kopf der Präventionstruppe „Die Sittenstrolche“ ist, machen natürlich auch sie ihre Aufwartung und sorgen für Überraschungen. Musikalisch, satirisch, bayerisch, schwul – was will man mehr? Samstag, 21. November, 21:00, Cook, Augsburgerstr. 21

Schlager zum Jubiläum

30 Jahren Georgette Dee

Zu ihrem 30-jährigen Bühnenjubiläum hat sich Deutschlands größte lebende Diseuse einen bunten Strauß deutscher Schlager auf das Kaffeetischchen gestellt. „Wenn Erich Kästner

sagt, das Chanson sei die Weltgeschichte in drei Minuten“, so la Dee, „so ist der Schlager die Gefühls-Evolutions-Geschichte des Menschen in drei Minuten.“ Im Münchner Volkstheater nimmt sie das Publikum am Sonntag, den 22. November, mit auf eine Fahrt in ihre Gefühls-Achterbahn und wird beweisen, dass aus „Grau zieht der Ne- bel“ ganz schnell „Guten Morgen Sonnenschein“ werden kann. Ihre musikalischen Mitstreiter sind Jürgen Attig am Bass und Roland Cabezas an

p bm

der Gitarre.

Sonntag, 22. November, 20:00 Münchner Volkstheater, Brienner Str. 50 Karten (17 bis 28 Euro) unter Tel. 089/523 46 55 oder www.muenchner-volkstheater.de

Tourstart in München: Entertainer Chris
Tourstart in München: Entertainer Chris

So oder So

Chris Kolonko im GOP-Varieté-Theater

Nach langer Zeit ist der Entertainer Chris Kolon- ko wieder einmal in München zu Gast. Zum Start seiner neuen Solo-Tour „So oder So“ hat er mit dem stimmungsvollen GOP-Theater ein perfektes Ambiente für seine Show gefunden. Und wer Chris im Sommer dieses Jahres mit seinem Jubi- läumsprogramm „Der Weg zu mir“ gesehen hat, weiß: Hier ist ein echter Unterhaltungsprofi am Werk. Chris ist Popstar, Comedian und Vamp. En- tertainment ist in seinen Programmen viel mehr als Travestie – Tanz, Conférence, Gesang und eine überraschende Wandlungsfähigkeit gehören

dazu und sind seine Markenzeichen geworden. Begleitet wird er von seiner Band unter der Lei- tung von Christian Gall. Wer ihn im Parktheater verpasst hat, sollte die Gelegenheit, Chris Kolon- ko in München zu erleben, nicht verpassen. Ob als Showgirl, femme fatale, Vampir oder Oma Berta:

So oder so ein sehenswerter Abend! p bm Chris Kolonko: So oder So Montag, 23. und 30. November, 20:00 Uhr GOP-Varieté-Theater, Maximilianstr. 47 Karten zu 28 Euro unter Tel. 210 288 444 oder tickets-muenchen@variete.de

gaybusiness

anders

isst

besser!

im Regenbogen Abendessen bis Freitag Dienstag und mit Bio: Karte 18-23 Uhr lecker wechselnde Wöchentlich
im Regenbogen
Abendessen
bis Freitag
Dienstag
und mit Bio: Karte
18-23 Uhr
lecker wechselnde
Wöchentlich
Immer
Bio-Schweinenackensteak
nur 8,40 €
mit
Kartoffelsalat
nu

lecker

gesund

sozial

nur 8,40 € mit Kartoffelsalat nu lecker gesund sozial Lindwurmstr. 71 089/54 333 102 www.muenchner-aidshilfe.de

Lindwurmstr. 71 089/54 333 102 www.muenchner-aidshilfe.de Dienstag bis Freitag 18-23 Uhr

nu lecker gesund sozial Lindwurmstr. 71 089/54 333 102 www.muenchner-aidshilfe.de Dienstag bis Freitag 18-23 Uhr

18

LEO11/09

Dienstag bis Freitag 18-23 Uhr  18 LEO11/09 Modern im Retro-Look Café-Restaurant Glockenbach eröffnet

Modern im Retro-Look

Café-Restaurant Glockenbach eröffnet

Mehr als drei Jahre gingen die vier Gastro-Experten Michael Dietzel, Leo Kertes, Valentina Schunk und Johannes Sevget Gözalan mit der Idee schwan- ger, an der Stelle des ehemaligen Rattanmöbel- Geschäfts Ecke Müller-/Pestalozzistraße etwas völlig Neues entstehen zu lassen. Mit der Café-Bar Glockenbach und seinem Restaurant im Oberge- schoss ist ihnen das gelungen. Das Lokal im Stil einer Hotellobby der 50er-Jahre überzeugt durch seine optische Ausgewogenheit, kommt dabei ohne plakative Retroambitionen aus und wirkt so überraschend modern. Dank der großen Fenster- fronten wirkt das Lokal zudem hell und einladend. Die Karte setzt auf hochwertige und nachhaltige Küche. Hier verzichtet man Umwelt zuliebe auf exo-

tische Marken und setzt auf gleichwertige lokale Al- ternativen: „Unsere Säfte kommen aus Freising und nicht aus Frankreich und statt Prosecco bieten wir beispielsweise ausgezeichneten heimischen Perlwein an“, so Michael Dietzel. Die internationale Küche bietet täglich neue Gerichte und am Wochenende Frühstück bis 17:00 Uhr. Als Take-away sollte man das Spanferkelsandwich nicht verpassen – das gibt es sonst nirgends im Viertel! Unser Tipp: Auf der Cock- tailkarte findet sich so manch unentdeckter Drink als originelle Variante zu gewohnten Standards. p ja

Café/Bar/Restaurant Glockenbach, Müllerstr. 49, täglich ab 10:00 Uhr, Restaurant ab 19:00 Uhr Tel. (089) 45 24 06 22, www.glockenbach.biz

Wenn es draußen trist ist, sollte man etwas Far- be ins Leben bringen. Das dachten
Wenn es draußen trist ist, sollte man etwas Far-
be ins Leben bringen. Das dachten sich auch So-
phie und Ed, die beiden Inhaber des Café Glück
und trotzen dem grauen November mit bunten
Aktionen. Auf der Karte ist nun ein Tagesgericht
für 6,50 Euro zu finden. Für Cocktail-Fans ist
jeden Samstag Happy Day, denn alle Cocktails
sind für 5 Euro zu haben – wir empfehlen den
„Hurricane“, denn der enthält genug Rum, um
Erkältungen im Keim zu ersticken! Für den ge-
mütlichen Ratsch am Nachmittag gibt es das
tägliche Kaffee und Kuchen-Special für 4,50
Euro. Und damit die Bewegung nicht zu kurz
kommt, veranstaltet das Café Glück an jedem
letzten Freitag im Monat die „Lucky Friday Par-
ty“ mit wechselnden DJs. Ob Essen, Trinken,
Feiern oder Tanzen – „glückliche“ Stunden sind
hier Programm!
p bm
Glücks-Bringer
Schöner Überwintern im Café Glück
Café Glück, Palmstr. 4, Tel. 201 16 73
Di bis Fr 15:00 bis 01:00 Uhr,
Sa/So/Feiertag 10:00 bis 01:00 Uhr

www.leo-magazin.de

kultur

Lesung: der Kuss-Mord

Mehmet Murat Sommer in der Blackbox

Foto: Serkan Eldeleklioglu
Foto: Serkan Eldeleklioglu

Man nennt ihn den „türkischen Almodóvar“: der Istanbuler Schriftsteller Mehmet Murat Somer sorgt mit seiner Transen-Thriller-Serie auch hierzu- lande für Aufsehen. Sein neuestes Buch „Der Kuss- Mord“ wird am 26. November im Rahmen der 50. Münchner Bücherschau vorgestellt. Markus Fisher liest Auszüge aus dem Krimi, der wieder im Trans- vestiten- und Transsexuellen-Milieu der türkischen Metropole angesiedelt ist – amüsant, spannend und schrill. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verlag Klett-Cotta und der Buchhandlung Max & Milian. Moderation: Peter Jungblut (BR) p bm

Donnerstag, 26. November, 19:00 Black Box im Gasteig Eintritt: 10/8 Euro

Golden Boys

Frischer Wind am Landestheater Salzburg

Foto: Jürgen Frahm
Foto: Jürgen Frahm

Seit Herbst 2009 ist Carl Philip von Maldeghem der neue Mann im frisch restaurierten Haus. Aber nicht nur äußerlich ist das Salzburger Landestheater im Aufbruch, auch die erste Produktion der neuen Spielzeit, die Uraufführung der „Golden Boys von der Baustelle“ (Autor: Lokalmatador Peter Blaik- ner) kommt frisch und sympathisch rüber. Vier Bauarbeiter wollen beim Wettbewerb „Men only“ das große Geld machen. Doch sie haben nicht mit einem hartnäckigen Konkurrenten gerechnet, dem Neffen des Bürgermeisters. Mit viel Spielfreude, Tempo und ohne Berührungsängste vor Kitsch und Trivialität wird dieses Stück zum Erfolg. p pj Die Golden Boys von der Baustelle Im November zu sehen am 10. und 11., 19:30 Uhr Salzburger Landestheater, Schwarzstrasse 22

Sternstunde des Tanzes

„Marylin“ im Landestheater Salzburg

Foto: Christian Schneider
Foto: Christian Schneider

www.leo-magazin.de

Peter Breuers originell choreo- grafiertes Tanztheater über die Sex- und Kinogöttin Marilyn Mon- roe wurde in Salzburg als fulmi- nanter Saison-Auftakt gefeiert. Dramaturg Andreas Geier strafft die vielschichtige Geschichte ei- ner traurigen Diva, die die Welt mit Sex-Appeal in Atem hält. Mit einem Reigen berühmter Männer, Exzessen und Glamour setzt The- atermacher Peter Breuer diese Story in ein brillantes Handlungs- ballett um. Kraftvoll athletische Tänzer verkörpern brutale Se- xualität und glatte Eleganz einer längst nicht mehr existierenden Männerwelt. Videoinstallationen

mit Originalaufnahmen von der Monroe und selbst produzierten Pin-ups schaffen eine atmosphä- risch dichte Kulisse. Ein Genie- streich ist die Musik von Franz- Josef Grümmer und Teo Schulte, die gnadenlos die selbst zerstöre- rische Logik in Marilyns Leben wi- derspiegelt. Anna Yanchuk tanzt diese Ikone schwuler Männer mit grandioser Eindringlichkeit. p pj

Marilyn – Ballett von Peter Breuer und Andreas Geier Im November zu sehen am 5., 11., 17. und 20., 19:30 Salzburger Landestheater, Schwarzstr. 22

Geier Im November zu sehen am 5., 11., 17. und 20., 19:30 Salzburger Landestheater, Schwarzstr. 22
Geier Im November zu sehen am 5., 11., 17. und 20., 19:30 Salzburger Landestheater, Schwarzstr. 22
LEO  11/09 19
LEO 11/09
19
(136°, HamburgSaint, München) www.myspace.com/djtomshark Samstag, 07.11. Mike Melange (China Lounge, Hamburg 
(136°, HamburgSaint, München) www.myspace.com/djtomshark Samstag, 07.11. Mike Melange (China Lounge, Hamburg 
(136°, HamburgSaint, München) www.myspace.com/djtomshark
(136°, HamburgSaint, München)
www.myspace.com/djtomshark

Samstag, 07.11. Mike Melange

(China Lounge, HamburgPropaganda, BerlinD6 Records UK)

www.mike-melange.de

Eintritt: 5 1 bis 23:59 Uhrab 24:00 Uhr 8 1 (mit Flyer 6 1 )

1 bis 23:59 Uhr  ab 24:00 Uhr 8 1 (mit Flyer 6 1 ) Samstag,

Samstag, 28.11. Tom Shark

Eintritt: 5 1 bis 23:59 Uhrab 24:00 Uhr 8 1 (mit Flyer 61 )

nachlese

Queerer Lebensraum in Gefahr? Runder Tisch beschäftigt sich mit der (neuen) Situation im Viertel Foto:
Queerer Lebensraum in Gefahr?
Runder Tisch beschäftigt sich mit der (neuen) Situation im Viertel
Foto: LeTra

Der „Runde Tisch zur Gleichstellung von Les- ben, Schwulen und Transgendern“ befasst sich seit Jahren mit Themen rund um die Münchner Szene. In seiner Sitzung vom 14. Oktober stan- den die Veränderungen im Glockenbachviertel im Mittelpunkt. Die Abfrage bei den Szene-Einrichtungen ergab ein erschreckendes Bild: Alle berichteten von Kennt- nissen über zunehmende Übergriffe, Anpöbe- leien, verbale Ausfälle gegen Lesben, Schwule und Transgender. Verantwortlich dafür sei der Wandel des Viertel zum In-Areal, das vor allem Jugendliche anzöge, die sich mit queeren Lebensformen nie auseinander gesetzt hätten. Der Bezirksausschuss- Vorsitzende Alexander Miklosy warnte vor der Be- drohung des Sozialraums für Lesben, Schwule und Transgender: „Wird diese Umgebung zerstört, gibt es in der Regel nur wenig Möglichkeiten, ihn woan- ders wieder aufzubauen.“ Die Vertreterinnen und Vertreter der städtischen Referate brachten weitere Entwicklungen zur Spra-

che: So wurden seit 1981 40 Prozent der Mietwoh- nungen im Viertel in Eigentumswohnungen umge- wandelt, was eine entsprechende Veränderung der Bevölkerungsstruktur mit sich brachte. Dies be- stätigte auch das Sozialreferat. Es würde deutlich, dass der Sozialraum einer ganzen Bevölkerungs- gruppe schwinde, der vorher in Jahrzehnten müh- sam erkämpft wurde. Das gelte nicht nur für Les- ben und Schwule, sondern auch für ärmere oder ältere beziehungsweise alteingesessene Bürger. Immerhin: Bei der Verwaltung städtischer Im- mobilien würde darauf geachtet, in die Struktur des Viertels passende Wohnungen und Gewerbe anzusiedeln. So konnten zum Beispiel Räume für das Diversity-Jugendzentrum, LeTRa und bald auch für das neue Sub zur Verfügung ge- stellt werden. Insgesamt jedoch scheint die Lan- deshauptstadt nur über wenige und hier relativ wirkungslose Instrumente zu verfügen, um diese Stadtentwicklung zu beeinflussen. Seitens der an- wesenden Stadtratsmitglieder wurde darauf hin-

gewiesen, dass die Community selber einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu leistet, sich verdrän- gen zu lassen: Durch die immer stärkere Interneto- rientierung werden „Angebote des realen Lebens“ weniger nachgefragt, Kneipen für Schwule und Lesben können sich die steigenden Pachten dann häufig nicht mehr leisten. Andreas Unterforsthuber von der Koordinierungs- stelle regte an, städtische und szenenahe Gremien zu einer verstärkten Zusammenarbeit zu bewegen und fasste das Ergebnis des Abends wie folgt zu- sammen: „Die Entwicklungen im Glockenbachvier- tel mit ihren negativen Auswirkungen auf schwul- lesbisches Leben ist bereits voran geschritten und können wohl auch nicht mehr rückgängig gemacht werden. Allerdings kann dann viel zum Erhalt ei- ner schwullesbischen und transgender Kultur im Viertel beigetragen werden, wenn sich Lesben, Schwule und Transgender wieder auf den Wert dieser Kultur besinnen und sich für ihren eigenen Sozialraum einsetzen.“ p aj

Ausgezeichnete Dokumentation

Michael-Schmidpeter-Preis verliehen

Am 25. September wurde zum dritten Mal der Michael-Schmidpeter-Preis an bayerische Schü- lerInnen verliehen, die sich mit dem Thema Ho- mosexualität auseinander gesetzt haben. Der erste Preis ging an Pascal Seibicke (Realschule Vohenstrauß), der mit Lehrern und Mitschülern den Dokumentarfilm „Das Versteckspiel“ eingerei- cht hatte. Den zweiten Preis erhielt Linda Nicolai

(Gymnasium Bruckmühl), die in ihrer Facharbeit Homosexualität in der Jugendliteratur analysierte. Die Preise wurden im feierlichen Rahmen im Se- natssaal der Universität Augsburg durch Chri- stine Stahl (Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages, Bündnis90/die Grünen) und Stephan Schmidpeter (Vater von Michael Schmidpeter) überreicht. Unter dem Motto „Legenden, Mythen,

Foto: EH MMIX
Foto: EH MMIX

Märchen“ lädt Mitinitiator Lambda Bayern die ba- yerischen SchülerInnen zum vierten Mal ein, sich bis zum 15. Juli 2010 kreativ mit dem Thema Ho- mosexualität zu beschäftigen. Mehr Infos: www.schmidpeter-preis.de p bm

Historiker Albert Knoll in der Ausstellung Foto: W. Tröscher
Historiker Albert Knoll in der Ausstellung
Foto: W. Tröscher

Etwa 80 Menschen waren am 20. Oktober einem Aufruf des Münchner Forum Homosexualität e.V. gefolgt und am 75. Jahrestag der Großrazzia der Nazis gegen Schwule zu einer Gedenkfeier vor das ehemaligen Schwulenlokal „Schwarzfi- scher“ (Dultstraße/Ecke Oberanger) gekommen.

München hat etwas gut zu machen

Gedenken an antischwule Razzia der Nazis

In seiner Ansprache forderte Thomas Niederbühl von der Rosa Liste, den 20. Oktober künftig zu einem Gedenktag der Community und der Stadt München zu machen. Außerdem solle möglichst schon im kommenden Jahr ein entsprechender Gedenkort eingerichtet werden. „München hat etwas gut zu machen“, so der Stadtrat. Die Stadt sei in der Pflicht, ein angemessenes Gedenken an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus zu ermöglichen.

Anschließend zog die Gruppe in einem Lichterzug durch die Sendlinger Straße ins Stadtmuseum, wo im Rahmen der ständigen Ausstellung „National- sozialismus in München“ eine Sonderausstellung über die Verfolgung Homosexueller eröffnet wur- de. Die Ausstellung, die das Forum Homosexuali- tät aus Materialien des Bayerischen Staatsarchivs und der Gedenkstätte des KZ Dachau zusammen gestellt hat, ist noch bis zum 30. Dezember am Jakobsplatz zu sehen. p bm

Anne Will Tanzen Nürnberg No Pop!?@Carmens Partys und Beauties Bergwerk@Flashbox Tussi Total Nürnberg Mickey
Anne Will Tanzen Nürnberg
Anne Will Tanzen Nürnberg
No Pop!?@Carmens
No Pop!?@Carmens
Anne Will Tanzen Nürnberg No Pop!?@Carmens Partys und Beauties Bergwerk@Flashbox Tussi Total Nürnberg Mickey
Anne Will Tanzen Nürnberg No Pop!?@Carmens Partys und Beauties Bergwerk@Flashbox Tussi Total Nürnberg Mickey
Anne Will Tanzen Nürnberg No Pop!?@Carmens Partys und Beauties Bergwerk@Flashbox Tussi Total Nürnberg Mickey
Anne Will Tanzen Nürnberg No Pop!?@Carmens Partys und Beauties Bergwerk@Flashbox Tussi Total Nürnberg Mickey

Partys und Beauties

Bergwerk@Flashbox Tussi Total Nürnberg Mickey Friedmann@NY.C Candy Club
Bergwerk@Flashbox
Tussi Total Nürnberg
Mickey Friedmann@NY.C
Candy Club

Ein Jahr Bergwerk

Am 7. November feiern die Jungs vom Bergwerk ihr einjähriges Bestehen. Nach einigen Umzügen haben sie seit einiger Zeit in der „Flashbox“ eine geeignete Location gefunden. Und genau dort wird auch das kleine Jubiläum gefeiert. Live dabei: Electro-Popperin Queen Mimosa aus Paris und DJ Veltenmeyer mit Electro/Techno und House. Der Startschuss zu den Feierlichkeiten fällt bereits um 19:00 Uhr, wenn die Ausstellung des kanadischen Fotografen Dras- ko Bogdanovic mit 365 Gläsern Gratis-Prosecco eröffnet wird. Die Party selbst startet um 23:00 Uhr, der Happy-Hour-Eintrittspreis von 5 Euro gilt bis 24:00 Uhr.

Samstag, 7. November, 23:00 Uhr, Flashbox, Thalkirchner St. 10, Eintritt 8 Euro.

Zwei Jahre Fame in Stuttgart

Sie nennt sich „die größte Gay-Party Süddeutschlands“ und das wohl zu Recht:

Zur Stuttgarter Fame-Party kamen zuletzt 4.000 Besucher – und viele davon aus München und Region. Zum zweijährigen haben die Macher mit dem Zapa- ta eine neue Location aufgetan, die mit aufwändiger Laser-, Licht-, Sound- und Video-Technik für ein beeindruckendes Szenario sorgen soll. Nach der „Bur- ning Opening Show“ sorgen Live-Acts und die DJs Miss Delicious, Ron Davis, Dan Rockz und Rony (Colour Cologne) für eine heiße Nacht. Grund genug also, am 21. November das Navigationsgerät auf Stuttgart zu programmieren. www.fame-party.de

Samstag 21., November ab 22:00 Uhr, Zapata, Pragstraße 120, Stuttgart. Eintritt 12 Euro.

Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden
Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden
Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden
Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden
Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden
Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden
Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden

Gay Saturday@Match Club

people@rendezvous
people@rendezvous
Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden
Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden

Klosterklub@lenbach

Gay Saturday@Match Club people@rendezvous Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden

WildWechsel@Bau

Saint@Alte Kongresshalle
Saint@Alte Kongresshalle
Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden und das ist ganz wörtlich gemeint! Neben
Klosterklub@lenbach WildWechsel@Bau Saint@Alte Kongresshalle LovePop geht baden und das ist ganz wörtlich gemeint! Neben

LovePop geht baden

und das ist ganz wörtlich gemeint! Neben der regulären Party am Samstag, den 7.11. im Capitol-Club heißt das Motto der zweiten Party am Samstag, den 28.11. „Discobeach“. Ausgerechnet im trübsten aller Monate wird in der mit 400 Tonnen beheiztem Sand gefüllten Indoor- Beach-Arena gefeiert. Den Sommer zurück holen echte Palmen, Liege- stühle, ein hölzerner Dancefloor und das Schwarzlicht-Volleyballfeld. Um in Strand-Stimmung zu kommen, gibt es bis 23:00 Uhr eine Cocktail-Hap- py-Hour. Beachoutfit ist erwünscht, an den Turntables steht DJ NT. www.lovepop.info

Samstag, 28. November ab 22:00 Uhr, Gestrandet Indoorbeach, Hofrat-Röhrer-Str. 12, Augsburg

Foto: www.klaus-wowereit.de

politik

Durchbrüche

Der Koalitionsvertrag hält schwul-lesbische Zuckerl parat

Eitel Freude über ihr neues Bündnis demonstrierten CSU-Chef Horst Seehofer, FDP-Kollege und Bald- Außenminister Guido Westerwelle wie CDU-Kanzlerin Angela Merkel in der Bundespressekonferenz

„Um 2.12 Uhr waren wir mit der Arbeit fertig. Um 2.15 Uhr sagen wir Horst und Guido zueinander.“ Das sei der Beginn einer großen Freundschaft, of- fenbarte ein sichtlich gelöster FDP-Chef Guido We- sterwelle am 24. Oktober bei einer Pressekonferenz sein neues, ungeahnt intimes Verhältnis mit dem CSU-Kollegen Horst Seehofer. Glaubt man dem Ko- alitionsvertrag, dann wird bei der neuen Bundesre- gierung unter CDU-Kanzlerin Angela Merkel durch- aus das eine oder andere Zückerchen für schwule und lesbische Lebenspartnerschaften heraus- springen. Das Bundesverfassungsgericht leistete den Liberalen bei der Verwirklichung ihrer ehr- geizigen Wahlversprechen kräftige Schützenhilfe. In einer Punktlandung zur entscheidenden Steuer- Verhandlung der neuen Bündnispartner veröf- fentlichten die Obersten Richter in Karlsruhe am

22. Oktober endlich ein schon am 7. Juli gefälltes, bahnbrechendes Urteil. Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder müsse schwulen und lesbischen Lebenspartnern dieselbe Hinterblie- benenrente gewähren wie heterosexuellen Wit- wen und Witwern. „Die Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft“ für Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes sei „mit Art. 3 Abs. 1“ des Grundgesetzes unverein- bar“, so die Begründung des Ersten Senats. „Geht die Privilegierung der Ehe mit einer Benachtei- ligung anderer Lebensformen einher, obgleich diese nach dem geregelten Lebenssachverhalt und den mit der Normierung verfolgten Zielen der Ehe vergleichbar sind, rechtfertigt der bloße Verweis auf das Schutzgebot der Ehe gemäß Art. 6 Abs. 1 GG eine solche Differenzierung nicht.“

Zudem sei nicht jede Hetero-Ehe aufs Kinderkrie- gen ausgelegt, umgekehrt würden in zahlreichen Homo-Partnerschaften Kinder aufwachsen. Kurzgefasst: Homo-Ehen anders zu behandeln als ihre Hetero-Pendants, gilt spätestens seit dem 22. Oktober endgültig als verfassungswidrig. Die Botschaft zeigte Wirkung. Man werde „gleich- heitswidrige Benachteiligungen im Steuerrecht abbauen und insbesondere die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Gleichstellung von Lebenspartnern mit Ehegatten umsetzen“, steht im zwei Tage später veröffentlichten Koali- tionsvertrag. Erste Tendenzen dafür zeichneten sich bereits in der Woche davor ab, da hatte die künftige Justizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger (FDP) aus ihrer Arbeitsgruppe mit Noch-Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) Vollzug melden können. „Es wird eine Gleichstel- lung für gleichgeschlechtliche Lebensgemein- schaften im gesamten Beamtenrecht geben“, berichtete sie der Passauer „Neuen Presse“. Das beträfe „Versorgung, Besoldung und Beihilfe“. Und noch weitere kleine Durchbrüche fanden sich im 128-Seiten-Wälzer. So soll die bereits vor neun Jahren vom Bundestag beschlossene Magnus- Hirschfeld-Stiftung, die mit Forschung und Bildungs- angeboten der Diskriminierung von Lesben und Schwulen entgegenwirken will, endlich auch einge- richtet werden. Und das Transsexuellengesetz wird entrümpelt und „auf eine neue zeitgemäße Grund- lage“ gestellt, „um den betroffenen Menschen ein freies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen“. „Nicht unzufrieden“ zeigte sich Rechtsexperte Manfred Bruns, Bundessprecher des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD), in einer blitzschnellen Pressemitteilung. „Die FDP hat ihre Wahlversprechen gehalten!“ Nicht ganz: „Beim Ad- optionsrecht haben wir uns nicht einigen können“, musste Leutheusser-Schnarrenberger einräumen. Ganz unerwartet wird das für sie wohl nicht gekom- men sein, vor der Wahl kündigte sie gegenüber LEO an, bei einer Frage wie dieser auf das „nachhaltige und ununterbrochene Bohren dicker Bretter“ set- zen zu wollen.

p to

Das „Rosa Trio“ bleibt in München

Von den drei offen schwulen Bundestagskandi- daten aus München hat am 27. September keiner den Sprung nach Berlin geschafft. Ein Ergebnis allerdings, das den Erwartungen entsprach.

Ein Ergebnis allerdings, das den Erwartungen entsprach. Beppo Brem (Grüne) ver- bucht sein Ergebnis als Er-

Beppo Brem (Grüne) ver- bucht sein Ergebnis als Er- folg: Mit 19,4 Prozent (+ 3,1 Prozent) holte seine Partei im Wahlkreis München-West das beste grüne Zweitstim- menergebnis in allen Wahl- bezirken Bayerns. Mit einem Erststimmenanteil von 14,6 Prozent (+ 6,7 Pro-

zent) konnte er sich zwar nicht gegen Hans-Peter Uhl (CSU) durchsetzen, erreichte aber das viert- beste bayerische Erststimmenergebnis in den 45 Wahlkreisen.

beste bayerische Erststimmenergebnis in den 45 Wahlkreisen. Christian Vorländer (SPD) musste wie seine Partei

Christian Vorländer (SPD) musste wie seine Partei Rückschläge einste- cken. Mit 19,7 Prozent (– 9,5 Prozent) im Wahlkreis und 28,4 Prozent (– 8,6 Pro- zent) der Erststimmen war er gegen Peter Gauweiler (CSU) chancenlos. Doch der Anwalt lässt sich nicht frustrieren: „Wir können und werden wieder

Wahlen gewinnen!“ spricht er sich und den Ge- nossen im Münchner Süden auf seiner Homepage Mut zu.

Manfred Krönauer (FDP) hoffte auf einen Einzug durch die Landesliste. Trotz des guten Ergeb- nisses für die Bayern-FDP (+ 5,2 Prozent) reichte seine Kandidatur auf Rang 16 nicht ganz aus, um das Ticket nach Berlin zu lösen. 14 bayerische Liberale sind im aktuellen Bundestag vertreten.

p bm

nicht ganz aus, um das Ticket nach Berlin zu lösen. 14 bayerische Liberale sind im aktuellen

Bunte Koalitionen

Die Stadtstaaten preschen im Bundesrat in Sachen Artikel 3 vor

Eine Grundgesetzänderung sei Ansporn, Ge- sicht für eine tolerante Gesicht zu zeigen, sagt Berlins Regierender
Eine Grundgesetzänderung sei Ansporn, Ge-
sicht für eine tolerante Gesicht zu zeigen,
sagt Berlins Regierender Klaus Wowereit
Foto: www.klaus-wowereit.de

Wird es doch was mit der Änderung von Artikel 3 des Grundgesetzes? Berlin, Bremen und Hamburg jedenfalls haben gemeinsam im Bundesrat den Antrag gestellt, Lesben und Schwule grundge- setzlich zu schützen. Erstmals stellen sich damit Politiker aus CDU, SPD, Grünen und Linken zu- gleich auf die Seite der Homo-Verbände. Wenn es um Lesben- und Schwulenrechte ging, verliefen die Fronten bislang eindeutig: Hier die Befürworter aus SPD, FDP, Linkspartei und Grü- nen, dort die Verweigerer aus CDU und vor allem CSU. Doch die politische Arithmetik ist in Bewe- gung geraten: Die Grünen regieren mittlerweile seit einem Jahr in Hamburg mit einem mehr oder weniger offen schwulen Bürgermeister von der CDU und versetzen damit auch dessen Partei in Bewegung. Und so kam es am 16. Oktober, dass im Bundesrat eine bunte Koalition aus CDU (Ham- burg), SPD (Berlin und Bremen), Linkspartei (Ber- lin) und Grünen (Bremen und Hamburg) forderte, doch nun endlich Artikel 3 des Grundgesetzes zu ändern. „Niemand darf wegen seiner sexuellen Identität benachteiligt oder bevorzugt werden“, soll es dort künftig heißen – ganz im Sinne des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD), der Anfang des Jahres eine neuerliche Kampagne dazu gestartet hatte. Eine prominente Riege trat in der Länderkam- mer für die Initiative ein. Das Grundgesetz sei kein Wunschkonzert, betonte die scheidende Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. „Nicht alles, was edel, schön und gut klingt, gehört auch in eine Verfassung“, sagte die SPD-Politikerin in Anspielung auf das Vorhaben der neuen Bundes- regierung, Kultur als Staatsziel und Deutsch als Staatssprache zu verankern. Anders sei es beim vorliegenden Antrag der drei Stadtstaaten: „Diese Änderung wäre auch deshalb so wichtig, weil sie die Lebenssituation von sexuellen Minderheiten ganz handfest verbessern kann.“ „Es gibt keine Vorabendserie, in der nicht ein freundlicher Schwuler aus der Nachbarschaft für Toleranz werben soll“, referierte Hamburgs Erster

Auf dem Land und bei Migranten gibt es noch viel zu tun, meint Hamburgs Bürgermeister
Auf dem Land und bei
Migranten gibt es noch
viel zu tun, meint
Hamburgs Bürgermeister
Ole von Beust
Foto: www.bilder-cdu.de
Foto: www.klaus-wowereit.de

Bürgermeister Ole von Beust. „Aber die Realität sieht anders aus“, vor allem auf dem Land, un- ter Menschen mit Migrations-Hintergrund und im Sport. Namentlich nannte der CDU-Politiker den Fußball. Sein Berliner Kollege Klaus Wo- wereit (SPD) lobte ausdrücklich die rechtlichen Fortschritte in den vergangenen Jahren, aber:

„Homosexuelle erleben leider im Alltag häufig im- mer noch Vorurteile und Benachteiligungen.“ Die angestrebte Verfassungsänderung ändere nicht allein die Wirklichkeit. „Wir wollen, dass sie An- sporn ist, um Gesicht zu zeigen für eine tolerante Gesellschaft.“ Auffallend zurück hielten sich die anderen, mehr- heitlich unionsgeführten Länder in der Debatte. „Die Landesregierung hat ihre Position zu diesem Thema noch nicht abschließend festgelegt“, hieß es nach Recherche der „taz“ nahezu übereinstim- mend aus den Justizministerien. Die FDP dürfte sich weder im Bund noch den Ländern kaum zum Fürsprecher der Initiative machen. Der bestehen- de Artikel mit seinem Gleichbehandlungsgebot und seinem Diskriminierungsverbot decke auch die sexuelle Identität mit ab, gab sich Sabine Leut- heusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin in spe, vor der Bundestagswahl gegenüber LEO überzeugt. „Mit der Gesetzgebung auf europä- ischer Ebene, mit dem EG-Vertrag, mit der Charta und der Konvention zum Schutz der Grundrechte und Grundfreiheiten ist eine ganz klare Grundlage gegeben, sodass die Klarstellung im Grundgesetz in meinen Augen kaum mehr ist als symbolisch.“ Der Antrag der drei Länder wurde in die zustän- digen Gremien überwiesen. Wann genau er erneut im Plenum behandelt werde, hänge von verschie- denen Faktoren ab, so Martina Fuge von der Pres- sestelle des Bundesrats auf Anfrage. „Je nach- dem, wann die Vorlage auf die Tagesordnung der Ausschüsse kommt, und je nach Ausgang der Be- ratungen vermute ich, dass die Vorlage am 27. No- vember 2009 erneut in der Plenarsitzung behan- delt wird.“ Dann entscheidet die Länderkammer, ob der Antrag im Bundestag eingebracht wird. p fs

politik

Obama unter Druck

Washington – Etwa 200.000 Menschen versammelten sich am 11. Oktober zum „National Equality March“ auf das Kapitol in Washington, es war die seit mehr als zehn Jahren größte Kundgebung für die Rechte von Lesben und Schwulen in den USA. Organisiert wurde die Demo nach einem Bericht der „New York Times“ vor allem von einer neuen Generation von 20- bis 40-jährigen Akti- visten, die sich zunehmend unzufrieden mit den Führern ihrer Bewegung zeigten, aber auch US-Präsident Barack Obama Tatenlosigkeit vorwarfen. Der wiederum betonte, er stehe beim Kampf um gleiche Rechte an der Seite der Aktivisten. Der frischgebackene Friedensnobelpreisträ- ger habe zwar alte Wahlversprechen wie umfassende Antidiskriminierungsrichtlinien oder die Abschaffung des Homo-Banns beim Militär erneuert, sei aber einen genauen Zeitplan schuldig geblieben, bemängelten Kri- tiker.

Minister in Bedrängnis

Paris – Vier Jahre alte Buchpassagen brachten Anfang

Oktober den französischen Kulturminister fast zu Fall. In seinen 2005 erschienenen Memoiren hatte sich Frédéric Mitterrand zu seiner Homosexualität und auch zu regel- mäßigen Kontakten mit Strichern in Thailand bekannt. Die Passagen kamen wieder ans Licht, als sich Mitter- rand für Roman Polanski einsetzte. Dem in der Schweiz inhaftierten Filmregisseur droht in den USA ein Ver- fahren wegen Vergewaltigung einer zum Tatzeitpunkt

13-Jährigen.

Er habe „Fehler, aber keine Verbrechen begangen“, betonte der Minister, die nur wenig jüngeren „Jungen“ hätten ihr Einverständnis zum bezahlten Sex gegeben. Staatspräsident Nicolas Sarkozy stellte sich demons- trativ hinter den Neffen seines Vorvorgängers François

Mitterrand.

p to)

Homophiles Match

Hamburg – Das WM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Finnland setzte am 14. April ein Zeichen „Gegen Homophobie im Fußball“. Dazu ließ der Deutsche Fuß- ball-Bund eigens entsprechende Broschüren drucken, am Fanbus im Hamburger Stadion an die Zuschauer verteilen und an alle Vereine der vier höchsten Spiel- klassen verschicken. „Das Engagement des DFB gegen Homophobie ist auch ein Kampf gegen Vorurteile, die es früher einmal gab. Heute ist das ein Beitrag, den Fußball als Botschaft gegen Diskriminierung und andere gesell- schaftliche Irrwege zu nutzen“, so DFB-Präsident Theo Zwanziger bei einem Round-Table-Gespräch mit Vertre- tern schwul-lesbischer Fanclubs.

Überfall in Hamburg

Hamburg – Ein amerikanischer Gaststudent wurde in der Nacht zum 27. September am Hamburger Hansaplatz brutal von vier Halbwüchsigen zusammengeschlagen, weil er offenbar für schwul gehalten wurde. Joshua Schieber war gemeinsam mit seinem Mitbewohner auf dem Heimweg von einer Party. Während sein 22-jährige Begleiter Hilfe holte, fügten die Täter ihrem 27-jährigen Opfer eine tiefe Platzwunde über dem rechten Auge, Schnitte an der Hand und schwere Prellungen am Ober- körper zu. Schieber selbst konnte nicht fliehen, weil er seit einem Überfall in der New Yorker U-Bahn vor vier Jahren halbseitig gelähmt ist. Nach Veröffentlichung von Fotos aus der Videoüberwachung in den Medien stellte sich ein 19-Jähriger, der die Tat nach Angaben der Polizei allein begangen haben will. p sm

HIV: Deutschland im Mittelfeld

Brüssel – Keine Entwarnung bei den HIV-Zahlen: Ende 2007 lag die Zahl der diagnostizierten Infektionen in West- und Zentraleuropa bei etwa 800.000, das ist ein Anstieg um von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es gibt noch immer große Unterschiede in der Vorbeu- gung von Infektionen sowie der Diagnose und Behand- lung. Ein Ländervergleich des Beratungsunternehmens Health Consumer Powerhouse (HCP) sieht hier Luxem- burg an der Spitze, gefolgt von Malta, Schweiz, Finnland und den Niederlanden. Deutschland schafft es nur auf einen 13. Platz unter 29 Ländern. Gewürdigt wurden Präventionsprogramme und medizinische Möglich- keiten, allerdings seien die Versorgung illegal einge- wanderter Infizierter und Vorbeugungsmaßnahmen bei Drogengebrauchern verbesserungswürdig. p to

Foto: Julian Broad

musik

Comeback des Großmauls

Let me Entertain You again: Robbie Williams ist wieder da

Fast wäre das große TV-Comeback an einer Kleinigkeit gescheitert: Er habe sich schon eine große
Fast wäre das große TV-Comeback an einer
Kleinigkeit gescheitert: Er habe sich schon eine
große Pose für seinen Einzug in die britische
Casting-Show „The X Factor“ zurechtgelegt, da
habe die verdammte Tür zur Bühne geklemmt,
so erzählte Robbie Williams es zumindest in sei-
nem Blog. Vielleicht war ihm der Schreck so in
die Glieder gefahren, dass er deswegen ein paar
Töne seiner Hymne „Bodies“ versemmelte.
Machte alles nix: Das Publikum spendete dem
verlorenen Sohn dankbar stehende Ovationen.

„Reality Killed The Video Star“ – der Titel sei- nes neuen Albums könnte näher an der Realität nicht sein, denn der Star unzähliger Hit-Clips und Live-Mitschnitte drohte nach der wirren CD „Rudebox“ und der sich anschließenden Welt- tournee von 2006 auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Vor mehr als zwei Jahren habe er zahlreiche Schmerzmittel und andere Medika- mente geschluckt, nur der freiwillige Gang in eine Entzugsklinik habe ihn gerettet, erzählte der jetzt 35-Jährige dem britischen Boulevardblatt „The Sun“. „Ich war wahrscheinlich 24 Stunden vom Tod entfernt.“ Er sei „unter dem ganzen Druck zusammengebrochen, der auf meinen Schultern lastete“, ergänzte er in der „GQ“. Kraft und Freu- de kamen (wir müssen jetzt stark sein) mit seiner neuen Freundin Ayda Fields zurück. Der Name des neuen Werks lässt sich zugleich als eine Referenz an seinen neuen Mentor verstehen. „Video Killed the Radio Star“, der 79er-Plastik- Pop-Hit der Buggles, eröffnete am 1. August 1981 das MTV-Zeitalter. Unverwüstlich durchstand sein Schöpfer Trevor Horn die Jahrzehnte, als Produ- zent verhalf er höchst unterschiedlichen Acts wie Frankie Goes To Hollywood, Seal oder t.A.T.u. zu Star-Ruhm. Gut, dass sein neuer Schützling gerade recht- zeitig zu alter Songschreiber-Hochform auf- lief. Davon kündet schon der groß ausgemalte Opener „Morning Sun“, der später einen Bruder in „Blasphemy“ erhält. Robbies Vorliebe für die

Bruder in „Blasphemy“ erhält. Robbies Vorliebe für die Pet Shop Boys klingt aus „Difficult For Weirdos“

Pet Shop Boys klingt aus „Difficult For Weirdos“ heraus. Poppig mit einem Refrain zum Sofortaus- wendiglernen kommt „Starstruck“ daher, herrlich doowopt es bei „You Know Me“. Dagegen wächst das schwelgende „Deceptacon“ mit dem mehr- maligen Hören. Doch ganz nach den Sternen greift Robbie mit seinem neuen Werk noch nicht. Auf das eine oder andere Füllsel wie den belanglosen Club- Track „Last Days of Disco“ oder den Möchtegern- Rocker „Do You Mind?“ wäre gut zu verzichten gewesen. Die 16:8-Ballade „Superblind“ will zu angestrengt nach früheren Großtaten klingen („Angels“ und so). Die magischen Hände von Tre-

vor Horn veredeln manches Mittelmaß. Alles in allem aber: Eine Rückkehr zu alter Form, mit der unser großmäuliger Liebling seinen ihm zuste- henden Platz im Pop-Olymp wieder einnehmen könnte. Wenn, ja wenn nur der lästige Nachwuchs nicht wäre: Das Rennen um den Thron der britischen Single-Charts verlor Robbie Williams haushoch gegen Alexandra Burke – Gewinnerin der letzten Staffel von „The X Factor“. p to

Das Album „Reality Killed The Video Star“ er- scheint am 6. November bei EMI. Mehr
Das Album „Reality Killed The Video Star“ er-
scheint am 6. November bei EMI. Mehr unter
www.robbiewilliams.com

Ich+Ich: Gute Reise

Das ungleiche Paar kehrt nach zwei Jahren Pause zurück. Während Adel Tawil auf Tour allein die Ich+Ich-Fahne hochhielt und höchst erfolgreich bei Azad oder Cassandra Steen „gastierte“, nutzte Annette Humpe die Zeit zum Schreiben vieler neu- er Songs. Vertraut klingen die alle Schattierungen des menschlichen Gefühlslebens auslotenden Texte, Musik und liebevolle Arrangements dazu heben sich in ihrer Qualität gewohnt wohltuend ab vom übrigen Deutschpop-Allerlei. Sehr hübsch ist Annettes Huldigung an alle Krankenschwe- stern, Müllmänner oder Bäcker dieser Welt. Und ganz zum Schluss wissen Humpe und Tawil doch noch zu überraschen, bei der strahlend-schönen Ode auf „Yasmin“ ist Ägyptens hierzulande unbe- kannte Ikone Mohamed Mounir mit dabei. p to

unbe- kannte Ikone Mohamed Mounir mit dabei. p to Bebel Gilberto: All In One Verliebt ist

Bebel Gilberto: All In One

Verliebt ist sie bis über beide Ohren, und viel- leicht klingt das neue Album der in New York geborenen Brasilianerin Bebel Gilberto deswegen so federleicht. Souverän wechselt die auch durch die Kollabos mit David Byrne oder Thievery Cor- poration bekannt gewordene Tochter des Bossa- Maestros João Gilberto die Stile und auch die Sprachen. Beruhigende Balladen wie der „Canção de Amor“ treffen auf erfrischend überraschende Cover-Versionen von Bob Marleys „Sun is Shi- ning“ oder Stevie Wonders „The Real Thing“ (pro- duziert von Mark Ronson). Das Liebeslied „All In One“ dubiduut unwiderstehlich, und auch die bi- lingualen „Secrets“ verleiten dazu, vom Erdboden abzuheben.

p to

„Secrets“ verleiten dazu, vom Erdboden abzuheben. p to Shirley Bassey: The Performance Eigentlich könnte sie sich

Shirley Bassey: The Performance

Erdboden abzuheben. p to Shirley Bassey: The Performance Eigentlich könnte sie sich entspannt zurück- lehnen und

Eigentlich könnte sie sich entspannt zurück- lehnen und das Alter genießen: Shirley Bassey wurde von der Queen geadelt, hat als einzige Künstlerin dreimal den Bond-Titelsong gesun- gen und insgesamt über 135 Millionen Platten verkauft. Stattdessen bringt sie ihr erstes Al- bum seit über 20 Jahren raus und ließ sich dafür unter anderem Songs von Rufus Wainw- right, den Pet Shop Boys, Gary Barlow und KT Tunstall auf den Leib schreiben. Dass dabei am Pathos nicht gespart wird, dürfte klar sein. Im- merhin ist sie die Spezialistin für dramatische Popsongs, mal altmodisch, mal dezent mo- dern produziert. Wahrscheinlich der schönste Schmalz des Jahres.

p burn

26

LEO11/09

www.leo-magazin.de

Artige Schlampe

Neues Album der „Gay Church Folk Band“ The Hidden Camera

The Hidden Cameras spielten schon für Mehmet Scholl in der Münchner Allianz-Arena und mu- sizierten mit einem Fußballchor. Bei den Kon- zerten gibt’s neben einer überbordenden Show auch mal Stripeinlagen von richtigen Profis. Ideen hat Joel Gibb, Kopf des kanadische Queer- Core/Folkpop-Kollektivs, genug, vor allem auch in musikalischer Hinsicht, wie das neue Album „Orphans“ beweist. Unser Redakteur Axel Schock hat Joel Gibb zum Interview getroffen.

Das neue Album ist, was die Bandbreite an musi- kalischen Elementen und Atmosphären betrifft, geradezu ausufernd. Hast du diese zahlreichen musikalischen Zitate schon beim Schreiben im Ohr oder entwickelt sich das erst im Studio? Wenn ich die Melodie oder Hookline habe, dann sind das Genre und die dazugehörigen Klänge be- reits impliziert. Da ergibt sich das gewissermaßen ganz von alleine. Ich bin niemand, der im Studio he- rumprobiert oder etwas in der Gruppe erarbeitet.

Für deine Liveaufritte holst du dir bisweilen bis zu 20 Musiker auf die Bühne. Die Songs selbst aber heckst du tatsächlich allein zuhause aus? Songs zu schreiben ist eine sehr einsame Be- schäftigung. Manche schaffen es, zusammen mit einem völlig Fremden in 20 Minuten einen Song zu schreiben. Sowas klappt bei mir nicht, ich kann mich auch nicht einfach hinsetzen und dann los- schreiben oder komponieren. Es passiert, aber nicht auf Bestellung.

Vor ein paar Jahren hast du deiner Band das griffige Label „Gay Church Folk Band“ verpasst. Hast du das inzwischen bereut, weil es die Wahr- nehmung deiner Musik zu sehr einschränkt? Ach, das ist vorbei. Ich denke eigentlich nie über die Vergangenheit nach und was ich hätte tun oder lassen sollen. Das bringt nichts.

Du hast schon über Analverkehr und Piss-Spiele gesungen. Derart provozierend sexuelle Lieder fehlen auf dem neuen Album. Du kannst das Gleiche nicht immer und immer wieder machen. Als Künstler musst du deine eige- nen Möglichkeiten und Grenzen austesten. Zum anderen: Was für den einen provokativ ist, muss es für einen anderen noch lange nicht sein.

Dass gerade diese Songs aber dein Image unter Schwulen geprägt haben, ist dir schon klar, oder? Wie meinst du das denn jetzt? Welches Image denn?

www.leo-magazin.de

Als kleine Schlampe. (Lacht.) Ich bin doch das genaue Gegenteil! Wenn die wüssten! Aber sollen sie’s von mir denken, mir ist das nur recht.

Geht’s deshalb auf dem neuen Album so oft um Liebe und Beziehung? Für mich dürfen Songs nicht eindimensional sein, sie sollen offen sein für viele Lesarten. Deshalb will ich sie auch nicht erklären. Ich finde es interessant, welche Assoziationen die Texte auslösen. Das ist das Spannende am Songschreiben: dass Worte und Texte verschiedene Bedeutungen haben kön- nen. So ist das auch bei meinen Liebesliedern.

Dass du in Berlin hängengeblieben bist, hat schon damit zu tun, dass es hier einen be- stimmten Mann gibt? Aää…hm. In gewisser Weise schon. Vor allem wollte ich raus aus Toronto und woanders leben, in einer Stadt, wo ich vielen unterschiedliche Menschen begegnen kann. Toronto ist wie eine Kleinstadt.

Was magst du an Deutschland? Ich mag den deutschen Lifestyle, die deutschen Männer. Ich bin nicht ausschließlich auf Berlin fixiert, aber das ist schon ok hier. Die Mischung der Menschen zum Beispiel; es sind nicht nur Deutsche hier, sondern eben eine internationale Mischung. Und ich hänge hier auch mit genügend Kanadiern ab. Die Stadt ist voll davon.

Rufus Wainwright zum Beispiel. Der ist ja auch wegen eines Mannes hier hängengeblieben. Wir haben uns ein paar Mal hier getroffen, aber soviel haben wir nicht miteinander zu tun. Wir sind ja auch beide ständig unterwegs.

Wo fühlst du dich zuhause? In meinem Körper (lacht). Toronto bleibt schon meine Heimat. Da sind meine Familie und meine Band. Aber es ist schön, noch eine zweite Heimat zu haben. Ich mag es, neue Sprachen zu lernen.

Hast du schon mal überlegt, Songs auf Deutsch zu schreiben? Überlegt schon, aber das traue ich mir noch nicht zu. Dazu sind meine Deutschkenntnisse noch zu schlecht. Vielleicht versuche ich mich erst einmal mit einer Übersetzung.

The Hidden Cameras: Orphans www.thehiddencameras.com

Vielleicht versuche ich mich erst einmal mit einer Übersetzung. The Hidden Cameras: Orphans www.thehiddencameras.com

film

LEO präsentiert:

film LEO präsentiert: „Nur noch das Beste“ Das neue Verzaubert-Weekend vom 27. – 29. November Szene

„Nur noch das Beste“

Das neue Verzaubert-Weekend vom 27. – 29. November

Szene aus: Hollywood, Je T´Aime

Kürzer, komprimiert auf ein verlängertes Wochen- ende, dafür zweimal jährlich und mit zwölf bis 14 brandaktuellen Feel-Good-Movies bestückt: das neue Konzept des Verzaubert Filmfests geht im November in vier deutschen Städten an den Start. Wie sich „Verzaubert“ so den veränderten (Seh-) Gewohnheiten des Publikums anpasst, erklärt Rudi Fürstberger vom Filmfest-Team im Interview.

„Verzaubert“ komprimiert auf ein Wochenende – warum das neue Konzept? „Verzaubert“ gibt es jetzt seit 19 Jahren und ist das erfolgreichste multiregionale Festival Deutschlands. Dieses Konzept hat sich bewährt.

Das Feedback, das wir oft bekommen haben, war, dass wir zu viele Filme gezeigt haben, und die Zuschauer gar nicht alles anschauen konnten. Am Wochenende haben die Leute meist mehr Zeit fürs Kino. Der Montag war zum Beispiel trotz eines guten Filmangebots oft unser schlechtester Tag. Aber wir machen „Verzaubert“ ja auch, weil wir das Festival mögen und unser Herzblut dran hängt. Und nicht nur wegen des Kommerzes. In dieser Hinsicht ist „Verzaubert“ schon immer der kleine Bruder unseres Fantasy Filmfests gewesen.

Das Themenspektrum der Filme ist in den ver- gangenen Jahren immer breiter geworden,

Szene aus: And Then Came Lola
Szene aus: And Then Came Lola

manchmal standen Homo-Charaktere nicht im Vordergrund. Das hat Besucher oft irritiert. Wir haben immer einen starken cineastischen Anspruch und haben Filme gezeigt, die wir als Schwule oder Lesben toll fanden. Auch Filme, die von einem schwulen Regisseur oder einer les- bischen Regisseurin mit dem gewissen schwulen oder lesbischen Filter gedreht wurden. Zu den Verzaubert-Weekends wollen wir jetzt nur noch die besten Filme zeigen, die beim Publikum an- kommen. Zwölf Filme, an die wir fest glauben. Und da bringen wir ausschließlich die allerneuesten Filme. Die Verzaubert-Klassiker wie Eröffnungs- film, die Frauen-Matinée am Sonntag mit Kaffee und Croissants und die schwule Kurzfilmnacht „Gay Propaganda“ bleiben natürlich bestehen.

Und die lesbische Kurzfilmnacht? Für den Herbst haben wir zu wenig gute Filme gefunden, aber vielleicht wird es im Frühjahr schon wieder eine lesbische Kurzfilmnacht geben.

Haben sich vielleicht auch die Ansprüche der Zuschauer an ein schwul-lesbisches Filmfestival geändert? Heute gibt es viel mehr Medien-Angebote für Schwule und Lesben als vor 20 Jahren. Gerade bei Leuten unter 30 beobachte ich, dass sie kaum noch ein Bedürfnis haben, schwule Angebote wahr- zunehmen. Die kommen bei Verzaubert vielleicht noch zur Gay Propaganda Night. Aber das Durch- schnittsalter der Besucher ist 30 plus. Vor 20 Jah- ren war das anders, da hatten wir eine Bandbreite von 20– 60-jährigen. Dass das heute nicht mehr so angenommen wird, fehlt mir schon ein bisschen. Für uns wäre es daher schön, wenn auch ein paar mehr junge Leute das Festival für sich entdecken. Wir bemühen uns da schon lange drum. Und die, die es für sich entdecken, finden es auch immer gut!

Rudi Fürstberger
Rudi Fürstberger

Ist diese Entwicklung nicht auch eine Nebenerscheinung des In-der-Mitte- der-Gesellschaft-Ankommens? Ja, meiner Meinung nach ist die sexuelle Orientierung zumindest in den Großstädten weniger wich- tig geworden. Und damit auch das Interesse an reiner schwul- lesbischer Kultur. Junge Leute zeigen heute oft Desinteresse an schwulen Angeboten. Sie unteneh- men viel häufiger etwas mit ihren Heterofreunden und sind nicht nur und nicht mehr so oft in der Sze- ne unterwegs. Das ist mehr und mehr zu einer Konsum- und Party- Generation geworden. Und ohne jetzt zu politisch zu werden: in der Mitte der Gesellschaft an zu kom- men ist ja schön und gut, aber man sollte dabei nicht vergessen, dass Homo-Paare zum Beispiel noch immer ungleich behandelt werden. Und wer weiß, ob es nicht auch wieder Rückschritte geben kann.

Als Reaktion auf die Verallgemeine- rung werdet ihr also jetzt spezieller? Mit den „Verzaubert Weekends“ werden wir insofern spezieller, als wir Filme mit rein schwulen oder lesbischen Geschichten zei- gen. Wir haben uns das nicht pro- grammatisch so vorgenommen, aber es hat sich dahin entwickelt:

es geht immer um Schwule und Lesben. Es gibt Thriller, Coming- out Geschichten oder Liebes- filme – aber immer mit schwuler oder lesbischer Handlung. Alles andere haben andere Medien be- reits – in fast jeder Fernsehsoap gibt ja inzwischen einen schwu- len oder lesbischen Charakter.

Für die „Verzaubert Weekends“ ar- beitet ihr auch mit dem Kinoverleih Pro Fun Media in Kooperation. Wie kam es dazu? Pro Fun Media tritt als Sponsor beim Festival auf. Zusammengear- beitet haben wir mit denen schon in den vergangenen Jahren, weil uns deren Angebot gut gefällt und gut zu unserem Festival passt. Neu ist in diesem Jahr, dass sie als Sponsoren dabei sind, die das Fe- stival auch finanziell unterstützen.

Was ist dein persönlicher Film-Tipp für den Herbst 2009? Auf gar keinen Fall darf man die Gay Propaganda-Night verpassen und das Frauen-FrühstückistsowiesoeinMuss!

p Björn Berndt

27. – 29. November, City Kino, Sonnenstr. 12 Tickets: 8 Euro bzw. 9,50 Euro (Gay Propaganda Night und Frauen- matinee) Vorverkauf ab Freitag, 20. November, im City Kino, bei Max & Milian, Ickstattstr. 2, und Lillemor’s, Barer Str. 70. Ein kostenloses Programm- heft mit ausführlichen Infos zu allen Filmen ist ab 10. November im Kino und in der Szene erhältlich. Checkt Filme und Dates auch online unter www.verzaubertfilmfest.com

film

earMUSIC

PreSentS

Skunk

AnAnSie

are back!

daS erSte GreateSt HitS albUm »SmaSHeS and traSHeS«! alle HitS + drei neUe SOnGS!
daS erSte GreateSt HitS albUm
»SmaSHeS and traSHeS«!
alle HitS + drei neUe SOnGS!

ab 30. OktOber im Handel!

erhälTlich alS cD, cD + DVD, 2 cD + 2 DVD Sowie alS Super Deluxe SeT (exkluSiV bei

Skunk ananSie

auf Tour:

)

11.11. HaMbUrg

 

12.11. berlIn

www.ear-music.net

14.11.

MünCHen

www.skunkanansie.net

IDA CORR ONE incl. the Hits : ALBUM OUT LET ME THINK ABOUT IT feat.
IDA
CORR
ONE
incl. the Hits :
ALBUM OUT
LET ME THINK ABOUT IT
feat. Fedde Le Grand
++ RIDE MY TEMPO
30-10
++ I WANT YOU
2009
WWW.MINISTRYOFSOUND.DE
www.myspace.com/mosgermany
www.myspace.com/idacorr
BEBEL IS BACK „All In One“ - das neue Album der Bossa-Pop-Königin. Produziert von Mark
BEBEL IS BACK
„All In One“ - das neue Album der
Bossa-Pop-Königin. Produziert von
Mark Ronson (Amy Winehouse),
Mario Caldato Jr. (Beastie Boys) u.a.
www.bebelgilberto.de
VerveVerve 0602506025 27166902716690
Das lesbischwule Kultkino Das Programm im November 02.11. Love is the Devil Study of a

Das lesbischwule Kultkino

Das Programm im

November

02.11. Love is the Devil

Study of a Poträt of Francis Bacon GB 1998, 90 min, OmU Am 28. Oktober

Study of a Poträt of Francis Bacon GB 1998, 90 min, OmU Am 28. Oktober wäre der britische Maler Francis Bacon 100 Jahre geworden. Aus diesem Anlass zeigen wir heute John Mayburys sehenswertes Spielfilmdebüt über die problematische Beziehung zwi- schen Bacon (Derek Jacobi) und seiner Muse und Modell George Dyer (Daniel Craig lange vor seinem 007-Ruhm). Anfangs sehr ausgeglichen, leidet der Kleinkriminelle George zunehmend unter dem Künstlermilieu und Bacons vielen Liebhabern und flüchtet sich in Alkohol und Drogen.

09.11. Coming Out

DDR 1989, 113 min Heute vor zwanzig Jahren hat- te Heiner Carows ‚Coming Out’ -

DDR 1989, 113 min Heute vor zwanzig Jahren hat- te Heiner Carows ‚Coming Out’ - inzwischen ein Klassiker - im Berliner Kino International sei- ne feierliche Kinopremiere. Von der Öffnung der Mauer während der Vorführung bekam das Publikum erst danach etwas mit. Heiner Carows DEFA-Produktion entstand im Jahr des Mau- erfalls und war der erste (und letzte) Film aus der DDR, der Homosexualität offen thematisierte. Die Geschichte des jungen Lehrers Philipp (Matthias Freihof) und seinem Coming-out ist nicht zuletzt eng mit der schwulen Szene Ostberlins verbunden; viele der Schauplätze (etwa den „Burgfrieden“) gibt es längst nicht mehr.

16.11. Rosas Höllenfahrt

3PRE VIEW
3PRE
VIEW

BRD 2009 Nie wurde mehr von der Hölle gesprochen als in dieser Zeit, in der man fast nicht mehr an sie glaubt. Rosa von Praunheim setzt sich in seinem neuen Do- kumentarfilm anhand alter und neuer Höllenvorstellungen und -visionen mit der Geschichte der Hölle und dem Ursprung der Religionen auseinander und zeigt: Im Schauder, den die Hölle erregt, werden auch jede Menge Lüste befriedigt.

23.11. End of Love

Hongkong 2008, 95 min, OmU Wie zuletzt der US-Indiefilm „Save Me“ handelt auch der Hongkong-Film

Hongkong 2008, 95 min, OmU Wie zuletzt der US-Indiefilm „Save Me“ handelt auch der Hongkong-Film „End of Love“ von einem jungen Schwulen, der in einem christlichen Um- erziehungslager auf den rech- ten Weg gebracht werden soll. Dorthin wird der junge Callboy Ming gesteckt, nachdem er im Strudel aus Drogen, Sex und Partys unterzugehen droht. Publikums-Hit auf der dies- jährigen Berlinale und beim Verzaubert-Festival.

30.11. Whatever works

3PRE VIEW
3PRE
VIEW

USA 2009, 90 min, OmU NON GAY FAVORITE

Woody Allens Rückkehr nach New York – und was für eine! Nach seinen Ausflügen nach London und Barcelona dreht sich sein neue schwarze Ko- mödie um einen griesgrämigen Einzelgänger, der sich für ein Genie hält und durch ein naive Blondine vom Land langsam auftaut. Und einen amüsanten Homotwist hat er am Ende auch noch auf Lager.

präsentiert von

hat er am Ende auch noch auf Lager. präsentiert von • jeden Montag 21:15h • im
hat er am Ende auch noch auf Lager. präsentiert von • jeden Montag 21:15h • im

• jeden Montag 21:15h

• im Atelier-Kino, Sonnenstr. 12 (U Sendlinger Tor oder Karlsplatz)

• Kartenvorbestellung: Tel. 59 19 18

Tor oder Karlsplatz) • Kartenvorbestellung: Tel. 59 19 18 film Her mit den Spinnern Christoph Bach

film

Her mit den Spinnern

Christoph Bach über seine Rolle in „66/67 – Fairplay war gestern“

Foto: Nick Konietzny
Foto: Nick Konietzny

Der Schauspieler Christoph Bach dürfte so man- chem aus Independentproduktionen wie „Narren“ bekannt sein. Für seine Rolle in „Detroit“ wurde er bei Münchner Filmfest als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Auch im Fernsehen ist er zu sehen:

So spielte Christoph Bach in „Prager Botschaft“ und ist demnächst in einer ZDF-Produktion als Rudi Dutschke zu sehen.

Was hat dich gereizt an der Rolle des schwulen Fuß- ballfans Otto? Otto lebt offen schwul im Fußballfan- und Hooligan- Milieu und weiß sich dort auch durchzusetzen. Au- ßerdem interessierte mich, wie sich die ganze Gruppe

in einer Art Paralleluniversum einnistet, um dort wie „Majestäten“ unterwegs zu sein, wie Otto das nennt. Diesen Raum dann mit aller Kraft gegen den Angriff der Wirklichkeit zu verteidigen und dabei grandios zu scheitern, damit beschäftigt sich der Film.

Wenn man deine schauspielerische Vita betrachtet, scheinst du besonders gern Rollen zu spielen, die anecken und nicht ins Schema passen … Ich habe definitiv eine Affinität zu solchen Figuren. Eigenbrötler, Unglücksritter und Spinner: Immer her damit! Aber der Markt funktioniert auch über Fest- legungen und Wiedererkennbarkeit. Deswegen freue ich mich, wenn mir Figuren angeboten werden, die davon abweichen, die auch was Konstruktives haben und in die Welt hinein wollen und nicht nur von au- ßen zuschauen.

Otto ist nicht nur schwuler Hooligan, sondern geht auch auf Barebackpartys, die auch innerhalb der schwulen Szene umstritten sind. Wusstest du im Vorfeld, dass es solche Partys gibt? Ja – und ich finde es interessant, dass der Film ei- ner Faszination nachspürt ohne ihr zu erliegen. Es gibt ja die Figur des Verführers, der Otto die ent- sprechenden Angebote macht – wobei offen bleibt, ob diese Figur real ist oder nur Ottos Fantasie ent- springt. Otto trifft in der Szene ja auch nur bedingt eine rationale Entscheidung, sondern das geht eher mit einem Kontrollverlust einher oder einer Grenzü- berschreitung, mit der gespielt wird. Es erzählt auch viel über das Dilemma, in dem Otto sich grundsätz- lich befindet.

Ein Höllenspektakel

„Rosas Höllenfahrt“ von Rosa von Praunheim

„Rosas Höllenfahrt“ von Rosa von Praunheim Kurz vor seinem 67. Geburtstag kommt Rosa von Praunheims

Kurz vor seinem 67. Geburtstag kommt Rosa von Praunheims neuer Film in die Kinos, in dem er sich, auch im Hinblick auf sein fortschreitendes Alter, mit dem Tod und dem, was danach kommt, beschäftigt. Dazu hat Praunheim Wissenschaftler und Kultur- historiker aus dem Christentum, dem Judentum, dem Islam und dem Buddhismus zu den Vorstel- lungen über die Hölle in ihren jeweiligen Religionen befragt. Aber auch Nicht-Spezialisten kommen zu Wort: so hört sich der streitbare Filmemacher auf dem Katholikentag in Osnabrück ebenso um wie auf

30

LEO 11/09

dem Berliner Pornospektakel HustlaBall. Selbstverständlich geht der offen schwule Filmemacher auch der Frage nach, inwie- weit sein homosexueller Lebenswandel ihn für die Strafen der Hölle qualifiziert. Zwischen den Interviews mit renom- mierten Gelehrten hat er Spielszenen eingeflochten, in denen er eine Gruppe Berliner Schauspieler Zitate aus wegbe- reitenden Schriften der Weltliteratur re- zitieren und szenisch darstellen lässt, die sich mit Höllenqualen, Verdammnis und dem Grauen des Jenseits auseinander setzen. Das Ergebnis ist ein informativer und viel- schichtiger Dokumentarfilm, der auch die Verstrickung von Religionen mit Kriegen nicht ausspart und zu dem Schluss kommt, dass sich die Menschen das Leben auf Erden oftmals schon selbst zur Hölle machen. Insbesondere die pointierten Ansichten von Uta Ranke-Heinemann, die hier ebenfalls zu Wort kommt, entlarven die Dop- pelmoral von fundamentalistischen Gläubigen. p fb Rosas Höllenfahrt. Doku. D 2009, 90 Min., Regie Rosa von Praunheim, mit Eva-Maria Kurz, Hamze Bytyci, Judith Evers u. a. Ab Dienstag, 24. November, im Atelier Kino, Sonnenstr. 12

www.leo-magazin.de

film

Sechs Freunde sollt ihr sein

Fußballfans in „66/67 – Fairplay war gestern“

Das Regieduo Ludwig & Glaser will viel und kann auch recht viel. Immer wieder gibt es schau- spielerisch prägnante Momente, in denen die Lebenswirklichkeit über die Jungs hereinbricht und das Ende ihrer puber- tären Jungmännerträume von Saufen, Prügeln und Stadionparty vor Augen führt. Doch leider verzet- telt sich der Film in seinen vielen Strängen und ver- mag die zahlreichen Themen von der Hooligan-Gewalt bis zur Angst vor Verantwortlichkeit nur an der Ober- fläche zu kratzen. Geradezu misslungen aber ist der Erzählstrang des schwulen Otto. An sich eine spannende Figur. Seine Prügeltruppe geht überraschend gelassen mit seiner Homosexualität um. Aber dann hatten die Drehbuch- autoren wohl was von Poz-Partys gehört, bei denen sich Schwule angeblich wissentlich infizieren lassen. Das hat bei Ludwig & Glaser eine abenteuerliche Fantasie ausgelöst: Da wird Otto von einem wildfremden Mann verschwörerisch eine Türcode-Karte zugesteckt, die Zutritt zu einer düsteren High-Tech-Location gewährt. Man könnte meinen, hier hätten Freimaurer und die „Matrix“-Schöpfer gemeinsam ein Event geplant. Und das alles wohlgemerkt in Braunschweig, und nicht in New York oder Berlin. Soviel spekulativer Blödsinn macht den Film, der eh schon langweilig wie ein torloses Drittligisten-Spiel da- herkommt, dann auch noch richtig ärgerlich. p Axel Schock „66/67 – Fairplay war gestern“. D 2008. Regie Ludwig & Glaser, mit Fabian Hinrichs, Christoph Bach, Melika Foroutan, Maxim Mehmet, Fahri Ogün Yardim, Chri- stian Ahlers. 106min. Start Do., 19. November

Yardim, Chri- stian Ahlers. 106min. Start Do., 19. November Wenn die Fans von Eintracht Braunschweig sich

Wenn die Fans von Eintracht Braunschweig sich an große Stunden ihres Vereins zurückerinnern wollen, müssen sie schon sehr alt sein. In der Spielzeit 1966/67 war der heutige Drittligist tatsächlich mal Deutscher Meister. Für die sechs Helden in Carsten Ludwigs und Jan-Christian Glasers Generationenporträt hat die Zif- fernfolge 66/67 denn auch geradezu Fetischcharakter. Ewige Treue haben sie sich geschworen, sich gegenü- ber und dem Verein und sich die Zahlen auf die Brust gebrannt. Doch langsam beginnt der Zusammenhalt zu bröckeln, an den sinnlosen Schlägereien mag sich nicht mehr je- der beteiligen. Irgendwie da draußen wartet das rich- tige Leben, aber die Zurückgebliebenen schaffen den Absprung nicht. Um nicht den Betrieb seines Vaters übernehmen zu müssen, verheimlicht Florian (Fabian Hinrichs) seinen längst absolvierten Studienabschluss. Der beleibte Christian (Christian Ahlers) plant sein Le- ben schon mal detailgenau bis ins hohe Alter durch, aber ausgerechnet beim öffentlich im Stadion zele- brierten Heiratsantrag gibt ihm seine Freundin einen Korb. Mit einem Looser will sie nicht den Rest des Le- bens zusammen sein. Und der schwule Otto (Christoph Bach) hat sich auf ein Leben in Faulheit und Hartz IV eingerichtet.

Kino im Kurort

15 Jahre Filmfest im Allgäu

Wer auf dem Land wohnt, soll nicht auf gute schwule Filme verzichten müssen – das dachte sich der Gay Sum-

mit Club (GSC) und veranstaltet seit 1995 sein Filmfest, das am Samstag, 21. November, zum 15. Mal stattfindet. Im Filmhaus Bad Wörishofen gibt es die italienische Do- kumentation „Suddenly, Last Winter“ zu sehen, dessen Regisseur vor Ort ist. Des weiteren werden die israe- lische Produktion „The Bubble“ sowie die französische Coming-out-Komödie „Times Have Been Better“ ge- zeigt. Abseits der Leinwand können sich alle Cineasten an Kaffee, Kuchen und einem üppigen Abendessen güt- lich tun und über das Gesehene fachsimpeln. Eröffnet wir das Jubiläumsfestival von der bayerischen Kultband

Biermösl-Blosn.

p bm

Samstag, 21. November, 14:30 Filmhaus Bad Wörishofen, Bahnhofstr. 5a Karten zu 24 Euro unter 08245/909 92, info@filmhaus-huber.de oder im Buchladen Max & Mi- lian, Ickstattstr. 2, München

www.leo-magazin.de

& Mi- lian, Ickstattstr. 2, München www.leo-magazin.de L E O  1 1 / 0 9

LEO 11/09

31

L-Filmnacht im CinemaxX

NOVEMBER

 1 1 / 0 9  3 1 L-Filmnacht im CinemaxX NOVEMBER EMMA & MARIE

EMMA & MARIE

ein Film von Sophie Laloy · Frankreich 2008, 96 Minuten, FSK 16, OmU · Darsteller: Judith Davis, Isild Le Besco, Johan Libéreau, Edith Scob, Fabienne Babe, Marc Chapiteau, Brigitte Engerer

Marie zieht vom Land zu ihrer alten Schulfreundin nach Lyon, um am Konservatorium Klavier zu stu- dieren. Die geheimnisvolle Emma übt auf sie eine große Faszination aus. Als sie ihr Avancen macht, lässt sich Marie darauf ein und verliert darüber die Kontrolle über ihr Studium. In der riesigen Woh- nung von Emmas abwesender Mutter entbrennt zwischen den beiden Frauen ein Zweikampf zwi- schen Anziehung und Abstoßung, der für eine der beiden in einer Katastrophe endet.

EMMA UND MARIE ist das Regiedebüt von So- phie Laloy, das sich kunstvoll und hintergründig zwischen Psychothriller und der Geschichte einer Amour fou bewegt. Die beiden Freundinnen wer- den großartig verkörpert von Schauspielstar Isild Le Besco (Sade, Die Unsanfte) und Newcomerin Judith Davis. In den Nebenrollen treten u.a. Johan Libéreau (Douches Froides, Les Temoins) und Edith Scob (Les Yeux Sans Visages, Vidocq) auf.

AUGSBURG

Fr, 20.11.09, 20.00 Uhr, CinemaxX

FREIBURG

Fr, 27.11.09, 20.00 Uhr, CinemaxX

MÜNCHEN

Fr, 20.11.09, 20.00 Uhr, CinemaxX

REGENSBURG

So, 15.11.09, 20.00 Uhr, CinemaxX

WÜRZBURG

Di, 24.11.09, 21.00 Uhr, CinemaxX

WWW.L-FILMNACHT.DE

Karten: www.cinemaxx.de

Eine Veranstaltung von L-MAG, CinemaxX und der Edition Salzgeber

www.cinemaxx.de Eine Veranstaltung von L-MAG, CinemaxX und der Edition Salzgeber Mit freundlicher Unterstützung durch

Mit freundlicher Unterstützung durch

www.cinemaxx.de Eine Veranstaltung von L-MAG, CinemaxX und der Edition Salzgeber Mit freundlicher Unterstützung durch

buch

buch Wallfahrten zu Lady Di „Heilige der Trümmer“ von James Hamilton-Paterson Gerald Samper steckt in der

Wallfahrten zu Lady Di

„Heilige der Trümmer“ von James Hamilton-Paterson

Gerald Samper steckt in der Krise:

Nachdem sein Haus in der Toska- na bei einem Erdbeben in die Tiefe rutschte, was er nur knapp über- lebte, ist er erst mal ohne Dach über dem Kopf. So beschließt er, im hei- matlichen Suffolk eine neue Existenz als Opernlibrettist zu beginnen. Als er kurz darauf im Hause des Star- Dirigenten Max Christ dank eines von ihm zubereiteten Feldmaus- Hors-d’Œuvres nicht nur kollektive Kotz-Attacken auslöst, sondern gar einen Todesfall herbeiführt, flieht er zurück nach Italien und findet dort

ungewollt die lang ersehnte Inspiration für sein Opernthema: Denn dort be- richten die örtlichen Medien, dass Prinzessin Diana im Hause Sampers er- schienen wäre – und schon kommen die ersten Gläubigen Pilger … Samper engagiert seine neurotische Nachbarin Marta als Komponistin und wenige Monate später findet die Uraufführung seiner Diana-Oper statt. Hamilton-Paterson lässt die Leser häppchenweise am Entstehen des Kunst- werks teilhaben, serviert köstliche Appetizer aus dem Libretto, so dass man wie in Echtzeit mitfiebert, ob das Experiment gelingen wird. In die Haupt- handlung eingeschoben findet das „Privatleben“ Sampers statt: in E-Mails an eine Freundin berichtet Lebensabschnitts-Gefährte Adrian von den

Freuden einer Fernbeziehung mit einem Exzentriker. Alles in allem: köstlich, böse und ein bisschen schrullig, mit vielen Anspielungen auf den globalen

p rgk

Kulturzirkus.

James Hamilton-Paterson: Heilige der Trümmer. Gebunden, 284 S., 21,90 Euro, erschienen bei Klett-Cotta

Gebunden, 284 S., 21,90 Euro, erschienen bei Klett-Cotta Viel schlechter Sex „F*uck! Wenn Sex daneben geht“

Viel schlechter Sex

„F*uck! Wenn Sex daneben geht“ von Egbert Hörmann

Kraut und Rüben ist das Grundprin- zip jeder Anthologie: je unterschied- licher die Geschichten, desto unter- haltsamer. Und da Kraut und Rüben ja ein beliebtes Wintergemüse sind, ist die Sammlung von Egbert Hör- mann empfehlenswert für dunkle Herbst- und Winterabende, wenn man nicht mehr in Biergärten oder Stadtparks selber schlechte Erfah- rungen sammeln kann. Man kennt das: in der Sauna bei- spielsweise, wenn der Angebetete immer nur mit andern rum macht. Oder wenn man vor lauter Vorfreu-

de soviel Alk zu sich genommen hat, dass man im entscheidenden Moment

einschläft. Peinlich, so was. Auch das Sexleben etlicher Protagonisten hier scheint aus einer Aneinanderreihung von solchen Sex-Desastern zu beste- hen. Handschellen, die sich nicht mehr öffnen lassen. Handys, die in unpas- sendsten Augenblicken klingeln, Frauen, die ein Gespür dafür haben, dass ihr Angetrauter gerade mit einer Jugendliebe am Ficken ist. Und wenn’s schon nicht zum Sex kommt, so erfahren wir zumindest etwas über den Zusammenhang von Musik und Ficken (The winner is: Gitte!), den Zusammenhang von Sex und Sprache (geht schweinisch auf Schwäbisch?) oder die Zustände in schwulen Sau-

nen und bei der Sitte. Literarisch oder nicht: hübsche Bettlektüre. p rgk Egbert Hörmann (Hg.): F*ck! Wenn Sex daneben geht. Kartoniert, 14,90 Euro, erschienen im Querverlag

NOMINIERT FÜR DEN DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREIS

2009

2. Auflage
2. Auflage

ISBN 978-3-8369-5200-2 (D) 16,90

DEN D EUTSCHEN J UGENDLITERATURPREIS 2009 2. Auflage ISBN 978-3-8369-5200-2  (D) 16,90 www.gerstenberg-verlag.de

www.gerstenberg-verlag.de

Geschichten aus dem Leben

16,90 www.gerstenberg-verlag.de Geschichten aus dem Leben „Nachrichten von den Geliebten“ von Christoph Klimke und

„Nachrichten von den Geliebten“ von Christoph Klimke und Mario Wirz

Eine schöne Idee: zwei befreundete Autoren und Urgesteine schwuler Wortkunst resümieren literarisch ihr bisheriges Leben. Dabei werfen sie sich Geschichten zu, die gelegentlich vom jeweils Anderen berich- ten – den Dritten im Bunde, Detlev Meyer, schmerzlich vermissend. In den 45 Texten finden sich etliche, die man schmunzelnd, empathisch oder mit Neugier genießt. Man begleitet Wirz „Geil in Neukölln“, nimmt nachdenklich die „Notizen eines ehemaligen Sexjunkies“ zur Kenntnis, folgt Klimke nach Helsinki, Rom oder Paris auf den Spuren von Lovern, Freunden oder Literaten, schlürft mit beiden in Gedan- ken einen Wein in der Berliner Stammkneipe. So weit, so lesenswert. Dann aber wünscht man sich doch, die Tatsache, dass beide Herren aus der Form gehen, hätte nicht andauernd Erwähnung gefunden und die Erinnerungen an Kinderroller und frühe Familienfeste, an Besuche am Grab der Mutter oder an den (bösen) Literatur- und Szenebetrieb wären im Nähkästchen geblieben – zu Gunsten jener Momente, die von erster Liebe oder aber von Verlust und Vergäng-

p rgk

lichkeit berichten.

Christoph Klimke und Mario Wirz: Nachrichten von den Geliebten. Kartoniert, 202 S., 14,90 Euro, erschienen im Querverlag

Andreaseas ((42)42)
Andreaseas ((42)42)

Warum reden wichtig ist?

Das sag ich dir auf www.iwwit.de

Andreaseas ((42)42) Warum reden wichtig ist? Das sag ich dir auf www.iwwit.de

Foto: Sebastian Richter

nürnberg

Ichmag’sbärig!

IWWIT-Kampagne in Nürnberg

Foto: Jessica Pfleiderer
Foto: Jessica Pfleiderer

Spätestens seit der CSD-Parade, als der Truck mit szenebekannten Gesichtern durch Nürnberg fuhr, ist klar: Auch Nürnberger sind als Botschafter der IWWIT(Ich weiß, was ich tu)-Kampagne der Deut- schen Aids-Hilfe dabei. Zum Beispiel Hüseyn. „Ich mag es bärig!“ lautet sein Bekenntnis. „Manchmal ernte ich mit dieser Aussage schon das ein oder

LEO-Spezi-

Spenden-Spektakel

al:

Schwule

Nürnberger Schwulen- und Lesbengala 2009

im Alter

Feiern und Gutes tun? Kein Problem! Beides geht

auf der diesjährigen Schwulen- und Lesbengala des Nürnberger Schwulenzentrums Fliederlich e.V., die am Samstag, den 07. November im K4 stattfindet. Auf der Bühne des Ballsaals erwar- tet die Besucher ein hochkarätiges Musik- und Kabarettprogramm mit Lilo Wanders, Frl. Wom- my Wonder und Auftritten der Musicalfachschule ACT-Center. Moderiert wird die Show von Radio Energy-Morningman Florian Kerschner. Nach dem Programm wird bei der After-Show-Party ab 23:00 Uhr zum Sound von DJ Taz abgefeiert. Zum ersten Mal fand die Gala 1988 im Zusammen- arbeit mit dem Frauen- und Prostituiertenbera- tungsstelle Kassandra e.V. statt. Damals hatte die Bezirksregierung von Mittelfranken den Haushalt der Stadt Nürnberg nicht genehmigt, weil darin die Förderung von Fliederlich und Kassandra festgeschrieben war. Kurzerhand verbündeten sich die beiden Vereine und veranstalteten ge- meinsam die erste Schwulen- und Huren Gala, deren Erlös beiden Organisationen zufloss. Nach drei dieser Galas trennten sich die Wege der Veranstalter und der Event wurde bis heute als

die Wege der Veranstalter und der Event wurde bis heute als Schwulen- und Lesbengala, die mittlerweile

Schwulen- und Lesbengala, die mittlerweile un- ter der Schirmherrschaft des Nürnberger OB Dr. Ulrich Maly steht, fortgeführt. Der Erlös kommt nach wie vor dem Fliederlich e.V. zu Gute. p ds

Samstag, 7. November, 21:00 Uhr Kulturzentrum K4, Königstr. 93 Karten zu 12 Euro im VVK im K4, Savoy, Cartoon, Frauenbuchladen, bei Fliederlich und La Condomeria, AK 14 Euro.

Wien, Weib&Gesang

Benefizkonzert für die Aids-Hilfe

andere Kopfschütteln, aber das ist mir egal. Ich stehe zu meinem Traumbild von einem Mann!“ Mit seinem regionalen Botschafter begleitet die Aids-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth die IWWIT- Kampagne. Die Aussagen der jeweiligen Modelle sind authentisch und spiegeln das Selbstver- ständnis der eigenen Person wider. So soll sie nicht wie üblich an der Szene vorbei rauschen, sondern mitten in ihr ankommen. Die Botschafter kommen aus den verschie- densten Subkulturen der Szene, denn jeder soll sich hier finden können. „Wir hoffen, damit die breite Masse der Schwulen anregen zu können, sich mit HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen wieder neu auseinander zu setzen!“ so Torben Schultes, der neue Mann im Bereich der schwulen Prävention bei der Aids-Hilfe Nürn- berg-Erlangen-Fürth. Diese bietet auch immer wieder HIV-Schnelltests an. Demnächst wird das Testangebot auf andere sexuell übertragbaren Infektionen erweitert. Nähere Informationen auf www.aidshilfe-nuernberg.de p bm

Tom Haydn Foto: B. Kuehn www.erlebtemusik.de
Tom Haydn
Foto: B. Kuehn www.erlebtemusik.de

Unter diesem Motto findet am 29. November ein Benefizkonzert zugunsten der Aids-Hilfe Nürn- berg statt. Kurz vor dem Welt-Aids-Tag servieren TomHaydnundAnjaHackleinKaffeehaustraum(a) mit Wiener Schmäh und blondem Charme. p bm

Sonntag, 29. November, 19:30 Uhr Marmorsaal des Presseclubs Nürnberg Gewerbemuseumsplatz Eintritt: 15 Euro, Karten an den bekannten VVK-Stellen

GoldenGirls: Treff für Frauen ab 50

Nürnberg ist eine Stadt, die szenetechnisch ei- gentlich recht viel zu bieten hat. Eigentlich … aber wohin geht die Frau über 50? Auch Petra Nagy stellte sich diese Frage und organisierte im April 2008 das erste Treffen für reifere Lesben. Mitt- lerweile treffen sich bei den „Golden Girls“ etwa 50 Frauen. Und immer mehr jüngere Lesben kom- men dazu, so dass inzwischen die offizielle Alters- begrenzung gesenkt wurde. Die aktiven Frauen

kommen aus ganz Franken, um Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten gemeinsam zu unterneh- men. Dabei soll alles erschwinglich bleiben und auch für den kleinen Geldbeutel funktionieren. Die Frauen treffen sich an jedem letzten Freitag im Monat um 19:00 Uhr zum Stammtisch im Café Balazzo Brozzi, Hochstr. 2. p ad

www.goldengirls-nuernberg.de.vu

Nachlese Am 15. Oktober las Mirjam Münterfering aus ihrem aktuellen Buch „Liebesgaben“. Im Anschluss ließ
Nachlese
Am 15. Oktober las
Mirjam Münterfering
aus ihrem aktuellen
Buch „Liebesgaben“.
Im Anschluss ließ
sie auch tief in ihr
Privatleben blicken …
nürnberg 23 2 BARS · CAFÉS Hans Sachs 10 Estragon Plissee Heid Hans-Sachs-Gasse 10 )24
nürnberg
23
2
BARS · CAFÉS
Hans Sachs 10
Estragon
Plissee Heid
Hans-Sachs-Gasse 10
)24 13 14 tägl. ab 9h
BERATUNG
Alt Prag
Jakobstr. 19
)241 8030 ·Di-Fr 11-24h, Sa-So
ab 17h
Jakobstr. 41
)225 207 · Men´s wear
Hallplatz 29
La Bas

) 243 341, L Mo-Sa 11-24, So 15-24

Am Pranger

Ottostr. 4, ) 376 9030 · L täglich ab 21

Bert´s

Wiesenstr. 85 +49 911 431 3555 · So-Mi 19-1h, Fr-Sa 19-2h, Do Ruhetag

Café Fatal

Jagdstr. 16

) 39 63 63

Cartoon

An der Sparkasse 6

) 227 170 · Mo-Do 11-1h, Fr-Sa 11-

2h, So/Feiertags 14-1h, Co2 Bar im Untergeschoss Samstags geöffnet.

Confetti

Breite Gasse 76

) 423 457 12 · So 14-20h

Estragon

Jakobstr. 19 )241 8030 ·Di-Fr 11-24h, Sa-So ab 17h

Hallplatz 31, )222 281

Little HendersonFrauengasse 10

)9849 8538

Oase

Hirschelgasse 1

Petit Café

Hinterm Bahnhof 26, Di-So ab 21h

Savoy Bar

Bogenstr. 45

)45 99 45 ·Di-Do 19-2h, Fr-Sa 3h, So/Feiertags 19-2h, Montag Ruhetag.

Smiley

Johannesgasse 59 )660 4043 · Mi-So 20-2/5h.

WunderBar

Pfeiffergasse 2a, )234 2603

RESTAURANTS

Gasthaus Pegnitztal

Deutschherrnstr. 31 )26 44 44 · 11.30-15h, 17.30-23h, So ab 10.30h

31 ) 26 44 44 · 11.30-15h, 17.30-23h, So ab 10.30h SAUNAS Chiringay Comeniusstr. 10 )

SAUNAS

Chiringay

Comeniusstr. 10 ) 447 575 · 13-24h, Fr 13h, So 24h u vor Feiertagen nonstop

Sauna Club 67

Pirckheimer Str. 67 +49 911 352 346 · 14-24h, Fr-So nonstop

Pirckheimer Str. 67 +49 911 352 346 · 14-24h, Fr-So nonstop EROTIK New Man im WOS

EROTIK

New Man im WOS

Luitpoldstr. 11, ) 203 443

Video-Club 32

Tafelfeldstr. 32, )441 566 · 14-22h

SHOPPING

La Condomeria

Ludwigstr. 57 )23 27 84

· 14-22h SHOPPING La Condomeria Ludwigstr. 57 ) 23 27 84 APOTHEKEN Eichendorff-Apotheke Holzgartenstr. 1 )

APOTHEKEN

Eichendorff-Apotheke

Holzgartenstr. 1

)464 681

84 APOTHEKEN Eichendorff-Apotheke Holzgartenstr. 1 ) 464 681 INFORMATION Congress- u. Tourismus- zentrale Verkehrsverein

INFORMATION

Congress- u. Tourismus- zentrale Verkehrsverein Nürnberg e.V.

Posfach 4248 )2336 - 0

Tourist Info

Hauptbahnhof

)2336 - 132 · Mo-Sa 9-19h

Tourist Info

Hauptmarkt

Hauptmarkt 18 )2336-135 · Mo-Sa 9-18h

Jugend Information

Konigstr. 93 ) 81007-30 · Mo-Di 12-18h, Di-Fr 12-19h, Sa 10-13h

Aids-HIlfe Nürnberg-Erlan- gen-Fürth e.V.

Entengasse 2

)230 9035

Fliederlich e.V.

Breite Gasse 76 )423 457 - 0 · Di 10-13h, Do 13-16h SchwulLesbisches Zentrum Nürnberg. Infocafé, Beratung, Gruppen, Switchboard.

NLC Nürnberg Lederclub e.V.

Schnieglinger Str. 264 )326 2001

Rosa Panther

Breite Gasse 76 +49 178 808 1970

Appetit auf Audrey

Dinnershow im Estragon

+49 178 808 1970 Appetit auf Audrey Dinnershow im Estragon Das Nürnberger Restaurant „Estra- gon“ lädt

Das Nürnberger Restaurant „Estra- gon“ lädt unter dem Titel „Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht!“ zu einer kulina- rischen Zeitreise: Ziel sind die Musik- filme von Audrey Hepburn, Liza Mi- nelli und die Glitzerwelt Hollywoods. Die Küchencrew verwöhnt die Gäste dazu mit einem Vier-Gänge-Menü. Ein Termin für alle Sinne! p bm

Samstag, 14. November, 19:00 Restaurant Estragon, Jakobstr. 19 Tel. 0911/241 80 30, 25,90 Euro

GAYB AR Wel come ! D i b is D o : 1 9 h
GAYB AR
Wel come !
D i b is D o : 1 9 h – 2 h
Fr, S a : 1 9 h – 3 h
S o / Fe i e r t ag : 1 9 h – 2 h
M o nt a g R u h et a g
B A R
B o g e n s t ra ß e 4 5
9
0 45 9 N ü r n b erg
w w w.savoy-nbg.de Te l. : 0 9 11 / 4 5 9 9 4 5

The Boys from Ipanema

Erstes Fotobuch von Frank Waldecker

„Alegria“ bedeutet Lebensfreude. Eine Eigenschaft, die man gerade den Brasili- anern nachsagt – völlig zu Recht, wie der Münchner Fotograf Frank Waldecker meint. Er muss es wissen: denn das Land unter dem Zuckerhut ist seit Jahren seine zweite Heimat. Hier fotografiert er vornehmlich die brasilianischen Männer, die – verglichen mit den berühmten weiblichen Schön- heiten des Landes – bislang eher ein Schat- tendasein im Fokus der Fotografen führten. „Es ist an der Zeit einen Blick auf den bra- silianischen ‚Latin Lover‘ zu werfen!“ so Waldecker. In seinem ersten Fotoband „The Boys from Ipanema“ (Edition Skylight) präsentiert er Arbeiten der vergangenen acht Jahre: Männerfotografien, attraktiv, verführerisch und natürlich – aber niemals nackt. Entstanden ist „ein Buch mit einem sehr persönlichen Blick auf Menschen

eines Landes, das ich so sehr lieben gelernt

habe“.

p bm Frank Walde- cker: The Boys from Ipanema. 128 S., 130 Ab- bildungen (s/w und Duoton), Hardcover, 21 x 26,4 cm, 24,95 Euro, erschie- nen in der Edi- tion Skylight

Hardcover, 21 x 26,4 cm, 24,95 Euro, erschie- nen in der Edi- tion Skylight 36 LEO
zwischen SENDLINGer Tor und NEW YORK 27.11. - 24.12.2009 Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsbazar
zwischen SENDLINGer Tor und NEW YORK
27.11. - 24.12.2009
Alle Jahre wieder
kommt der
Weihnachtsbazar zu Gunsten
der Münchener Aids-Hilfe.
Eine gute Tat kostet auch dieses Jahr
nichts! Vom 27.11. bis zum 24.12.09 kann
aus Herzenslust gestaunt, gegeben und
gekauft werden. Spenden können jederzeit
in der Apotheke abgegeben werden.
Wir unterstützen die Aids-Hilfe, den Run For Life –
und Euch in allen Gesundheitsfragen!
Sonnenstr. 33 · 80331 München
Tel.: 089/593659 · Fax: 089/5501717
Öffnungszeiten:
Mo–Fr 8.30–19.00, Sa 9.00–14.00
e-mail: info@hieristsgesund.de
www.hieristsgesund.de

www.leo-magazin.de

www.hieristsgesund.de www.leo-magazin.de More than you expect! 20 % Auf alle Masken am 5. + 6.11.
More than you expect! 20 % Auf alle Masken am 5. + 6.11. 2009 *
More than you expect!
20 %
Auf alle Masken
am 5. + 6.11. 2009 *
20 %
Auf die gesamte
Rubber-, Neopren- &
Spandex-Bekleidung
am 12. + 13.11. 2009 *
20 %
Auf die gesamte
Lederbekleidung
am 19. + 20.11. 2009 *

*6.11. = „Masked Man“ *13.11. = „Rubber, Neopren & Spandex“ *20.11. = „100% Leather“

Party jeweils im Underground des MLC. Infos und Erstregistrierung gibt´s bei uns.

Spandex“ *20.11. = „100% Leather“ Party jeweils im Underground des MLC. Infos und Erstregistrierung gibt´s bei

U-Bahn Sendlinger Tor

Müllerstr. 54 · fon 089-260 248 64 Montag – Samstag 10:00 – 20:00 Uhr

kalender

01.11.-03.11.

Sport

Alle Angebote von Team München und den Isarhechten auf einen Blick

Achtung: In den Schulturnhallen findet während Schulferien kein Training statt.

Montag

Aerobic

Mittlerer Schwierigkeitsgrad. 19:00–20:30,

Badminton

Schulturnhalle, Stielerstr. 6, Eingang über die Hermann-Schmid-Str. 5 Infos: Roland (089) 260 38 90, aerobic@teammuenchen.de 18:30–21:30, Bezirkssportanlage, Görzer Str. 53,

Boxen

Infos: Werner 0171-813 72 14, badminton@teammuenchen.de 20:30–21:30, Schulturnhalle, Stielerstr. 6, Eingang über die Hermann-

Schwimmen

Schmid-Str. 5 boxen@teammuenchen.de, Sepp 0172-9735 244, Ruth 0179-4546 956 20:00–21:30, Schulschwimmbad Moosach, Gerastr. 6.

Tischtennis

Von Anfänger bis Wettkampfreife. Infos: www.isarhechte.de 19:30–21:30, Berufsfachschule, Sendlinger-Tor-Platz 14,

Yawara

Eingang Wallstr. (untere Turnhalle), Infos: tischtennis@teammuenchen.de 20:00–21:30, Schulsporthalle Hauptschule, Perlacher Str. 114,

Yoga

Infos: Bettina (089) 89 04 37 80, yawara@teammuenchen.de 20:00 – 21:30, Berufsfachschule Sendlinger Tor Platz 14, Eingang Wallstraße (obere Turnhalle) yoga@teammuenchen.de

Dienstag

Basketball

Zur Zeit 19:00–21:00, Halle 2, Eduard-Schmidt-Str. 1 (Pestalozzigymna-

Cheerleading

sium an der Corneliusbrücke). Infos: André (089) 82 94 00 32, basketball@teammuenchen.de 20:00–21:30 Uhr, Turnhalle der BOS in der Brienner Str. 37

Fußball Frauen

Eingang über die Luisenstr. 29, Infos: Lynes 0178-7870 579 cheerleading@teammuenchen.de 18:30, Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestr. 47, frauenfussball@teammuenchen.de; Infos: Cora 0151 - 2367 3701

Fußball Männer 18:30, Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestr. 47, Infos: Nils, 0163-561 24 00, info@streetboys.de

Lauftraining

19:00, Kiosk an der Wittelsbacherbrücke,

Tanzen

Infos: Peter 0171-6471045, Frontrunners@teammuenchen.de 19.00–21:00, St.-Martin-Schule, St.-Martin-Str. 30/1. Stock,

Volleyball

Infos: Bernd 0170-461 87 84, Martina 0160-99105 326 tanzen@teammuenchen.de 19:45–21:30, B-Level, Asam-Gymnasium,

Männer

Schlierseestr. 20 (Giesing), Infos: Thomas 0163-6320272 , volleyball@teammuenchen.de

Mittwoch

Aerobic

Step & einfache Aerobic. 20:00–21:30, EFH Halle, Brienner Str. 37,

Badminton

Infos: Roland (089) 260 38 90, aerobic@teammuenchen.de 18:30–20:30, Bezirkssportanlage, Görzer Str. 53,

Schwimmen

Infos: Werner 0171-813 72 14, badminton@teammuenchen.de 20:00–21:30, Schulschwimmbad Moosach, Gerastr. 6.

Tischtennis

Von Anfänger bis Wettkampfreife. Infos: www.isarhechte.de 18:00–21:00, Berufsfachschule, Sendlinger-Tor-Platz 14, Eingang

Volleyball

Wallstr. (untere Turnhalle), Infos: tischtennis@teammuenchen.de 19:30–21:30 Anfänger und C-Level, 20:00–21:30

Männer:

A-Level, Asam-Gymnasium, Schlierseestr. 20 (Giesing),

Yawara

Infos: Thomas 0163-6320272, volleyball@teammuenchen.de 19:00–21:00, Schulsporthalle Hauptschule, Perlacher Str. 114, Infos: Bettina (089) 89 04 37 80, yawara@teammuenchen.de

Donnerstag

Handball

18:00–19:30, Schulsporthalle, Albrechtstr. 6,

Sportschießen

Infos: Mirjam 0179-5172978, Sebastian 0176-45501169, handball@teammuenchen.de 17:30–21:30, Kleingartenanlage, Sadelerstr. 20 Luftgewehr@teammuenchen.de, Ulf: 0179-48 16 157

Freitag

Boxen

boxen@teammuenchen.de, Sepp 0172-9735 244, Ruth 0179-4546 956 Fußball Männer 18:30, Bezirkssportanlage, Westpreußenstr.

20:00–21:30, Schulturnhalle, Stielerstr. 6,

Schwimmen

Infos: Nils 0163-561 24 00, info@streetboys.de 20:00–21:30, Schwimmhalle der Carl-von-Linde-Realschule, Ridlerstr. 26, Eingang über die Geroltstr., Anfänger bis Wettkampfreife,

eine Bahn zum freien Schwimmen Infos: www.isarhechte.de, info@isarhechte.de

Volleyball

18:30–20:00 Stielerstr. 6, Eingang über die Hermann-Schmid-Str. 5

Frauen

volleyball-frauen@teammuenchen.de, Infos Claudia (089) 21668011

Volleyball

20:30–21:30 Freies Spiel

Männer

Asam-Gymnasium, Schlierseestr. 20 (Giesing), Infos: Thomas 0163-6320272, volleyball@teammuenchen.de

Sonntag

Bowling

jeden 3. Sonntag/Monat, 16:00–18:00, Isar-Bowling, Martin- Luther-Str. 22 (Giesing), Infos: Anke 0171-5481660,

bowling@teammuenchen.de

38

LEO11/09

Sonntag 1.11.

Allerheiligen

Gourmet-Tage vom 30.10 – 08.11.2009 Mit Gourmetkoch Mit Gourmetkoch Fabio Calcagnile Fabio Calcagnile
Gourmet-Tage
vom 30.10 –
08.11.2009
Mit Gourmetkoch
Mit Gourmetkoch
Fabio Calcagnile
Fabio
Calcagnile

Szene

07:15 Bergwanderung Geißsprungkopf/Ammergauer Alpen, Treff: U-Bahnhof Innsbrucker Ring (Kirche), www.gocmuenchen.de 07:20 Bergwanderung Rabenkopf/Bayerische Voralpen, Treff: München Hbf vor Gleis 30, www.gocmuenchen.de 12:00 Sonntags-Verkehr bis 03:00 Duplexx, Theresienstr. 130 14:00 Kinosonntag Cruising im Kino heute bis 21:00 Buddy, Rumfordstr. 11a 14:00 Sunday Cruising Erotixx, Lindwurmstr. 84 14:00 Schwimmen mit den JUNGS Treff: Jugendzentrum Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 16:00 diversity-Café Café für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und deren FreundInnen. Bis 22:00. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 17:00 L.U.S.T. - Tanztee Monatliches Tanzvergnügen des lesbisch-schwulen Tanzclubs für PaartänzerInnen, Gäste willkommen! Zunfthaus, Thalkirchner Str. 76 18:00 Überraschungsabend Live-Kleinkunst, Cocktailpartys u.a. Mylord, Ickstattstr. 2a

Gruppen

19:00 Frauengruppe/Lesbentreff www.red-kisses.de RESI e.V., Blaue-Lilien-Gasse 1, Regensburg

Kultur

19:00 Land of Make Believe Travestie-Revue mit Piggy, Gene und ihren vier Tänzern.Oberanger-Theater, Oberanger 38 20:00 Geschwister Pfister: In der Klinik Neues Programm mit Ursli, Toni und dem Frl. Schnei- der. Karten 17 bis 28 Euro unter: Tel. 5234655 Volkstheater München, Brienner Str. 50

Party

16:00 Naked Party bis 20:00 Energie, Maistr. 63

50 Party 16:00 Naked Party bis 20:00 Energie, Maistr. 63 20:00 Gay Tea Dance Heute mit:

20:00 Gay Tea Dance Heute mit: Noberto Hunko (Disco Art) Café am Hochhaus, Blumenstr. 29

Montag 2.11.

Szene

10:00 Blowing Monday Erotixx, Lindwurmstr. 84 12:00 M54 Partnertag Heute Eintritt für Zwei zum Preis von Einem M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Checkpoint Beratung und Infos zu sexuell übertragbaren Krank- heiten, inkl. HIV-Schnelltest. Bis 20:00 geöffnet. Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Bier Happy-Hour Bis 20:00 gibt es Hacker Pschorr (0,5l) zu 2,60 und Tegernseer (0,33l) zu 1,90 Euro. Vinobel Weinbar, Westermühlstr. 39 18:00 Montags-Special Jedes Schnitzel nur 5,90 Euro. Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 20:00 Das Guten-Abend-Ticket Zu jedem Getränk gibt es einen Bon, der gegen ein Freigetränk eingelöst werden kann. Bis 22 Uhr. Bau, Müllerstr. 41

Tagestipp

01.11.

Geschwister Pfister im Volkstheater

Zum letzten Mal verwandel heute Ursli, Toni und das Frl. Schneider das Münchner Volkstheater in ihre ganz private The- rapieanstalt. Die Pfisters selbst sind in ihrem neuen Programm „In der Klinik“ Ärzte, Pfleger, Therapeuten und selbstverständlich ihre eigenen First-Class Patienten. Wenn das Kurorchester auf- spielt und der Jetset auf Heilung hofft, herrscht beste Stimmung im Lazarett! 20:00 Uhr, Brienner Str. 50, Eintritt 20-28 Euro

Lazarett! 20:00 Uhr, Brienner Str. 50, Eintritt 20-28 Euro www.dein-installateur.de Gruppen 18:30 Gruppe für schwule

www.dein-installateur.de

Gruppen

18:30 Gruppe für schwule Männer mit

Alkoholproblemen Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71, 2. Stock Gay and Gray Die Gruppe für ältere Schwule ab 40. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

20:00 Chorprobe Philhomoniker Münchens schwuler Chor singt immer montags, Anmeldung bei Martin: 0163/14 11 633 Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8

19:15

Lesben

20:00 Lesung: Schatzsuche im Outback Ulrike Wollnik berichtet von ihren Reisen durch Australien. Film und Lesung. Eintritt 5/8 Euro. Lillemors Frauenbuchladen, Barer Str. 70

Kultur

21:15

MonGay - das schwul-lesbische Kultkino Heute: Love is the Devil. (OmU) GB 1998: Zum 100. Todestag von Francis Bacon zeigen wir heute John Mayburys Spielfilmdebüt über die problematische Beziehung zwischen Bacon (Derek Jacobi) und seiner Muse und Modell George Dyer (Daniel Craig lange vor seinem 007-Ruhm) Atelier-Kino, Sonnenstr. 12

Party

20:00 Open Decks Party und Plattform für unentdeckte DJ-Talente Café am Hochhaus, Blumenstr. 29 20:00 Code gelb Motto- und Fetischparty. Einlass bis 22:00 Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 20:00 Naked Party bis 4:00 Energie, Maistr. 63

Dienstag 3.11.

NEU Sauna ab 12.00 Uhr
NEU
Sauna ab
12.00 Uhr

Szene

12:00 M54-Youngster-Day Gäste unter 27 Jahren zahlen heute nur 6 Euro Eintritt M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 12:00 Infotreff Im 1. OG der MüAH oder bei Andrea Brunner, Tel. 544 64 70 (bis 14 Uhr) Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung.Tel. 54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Ralf und Rudi-Abend Den ganzen Abend jeder Schnaps nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 18:00 Vinobel Spieleabend Wir laden ein zu Backgammon, Schach und Co. Vinobel Weinbar, Westermühlstr. 39 19:00 Yoga-Kurs für HIV-Positive bis 20:30 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Positiver Stammtisch Treff für Menschen mit HIV und Aids sowie deren FreundInnen. Bis 21:30Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71

www.leo-magazin.de

03.11.–05.11.

Tagestipp

03.11.

Travestie im Rendezvous

Jeden Dienstag wird die Bar Rendezvous zur kleinsten Travestiebühne der Stadt – und mittlerweile ist sie auch die einzige, die regelmäßig bespielt wird. Ab 21:00 Uhr geben sich Münchens Szene-Größen hier die Klinke in die Hand. Im November gastiert dientags Chantal Gelantine, die im Herbst ihr 20-jähriges Bühnenju- biläum feierte. 21:00 Uhr, Müllerstr. 54, Eintritt frei

biläum feierte. 21:00 Uhr, Müllerstr. 54, Eintritt frei 20:00 Shot the Tuesday Dienstags alle Schnäpse nur
biläum feierte. 21:00 Uhr, Müllerstr. 54, Eintritt frei 20:00 Shot the Tuesday Dienstags alle Schnäpse nur

20:00 Shot the Tuesday Dienstags alle Schnäpse nur 1 Euro - jeder Schuss ein Treffer! Bau, Müllerstr. 41 20:00 Line-Dance Tanzen zu Country, Western, Pop & Rock, keine Vorkenntnisse erforderlich, mit Richard Lootens, 089/530 96 20, richardlootens@alice-dsl.de. 4 Euro. Volkshochschule am Gasteig, Kellerstr. 6 21:00 Travestie im Rendezvous Heute mit: Chantal Gelantine, Eintritt frei. Café Bar Rendezvous, Müllerstr. 54

Gruppen

19:00 20+pos Treffen der Gruppe für junge Menschen bis 30 Jahre mit HIV und Aids, bis 21:00 Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 19:30 Schachgruppe Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

Lesben

19:30 Chorprobe Lilamunde Lesbisches Vokalensemble, Voranmeldung und Infos:

Katharina 28 80 49 06 oder annekruelle@hotmail.com

Party

20:00 Naked-Party Men only. Geöffnet bis 4:00, Energie, Maistr. 63 21:00 Heimatabend Zeit zu feiern mit der wöchentlichen deutschen Party-Nacht von Marianne bis Juli. Mit DJ Karsten Kiessling, Ben G. & Pascha, 3 Türme, Friedenstr. 10 21:00 Jack-off-Party Volles Schwitzen, volle Gruppenaction Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 21:00 Easy Listening Kitsch, Glitter und Glamour der 60er bis 80er. Mit Bernd Hartwich und Rainer Mund. 089 Club, Maximiliansplatz 5

Mittwoch 4.11.

Szene

10:00 Relax and Sex bis 03:00 Duplexx, Theresienstr. 130 12:00 M54-Happy Hour Heute bis 18 Uhr nur 10 Euro Eintritt M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung.Tel. 54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Two for One 2 Cocktails zum Preis von 1, Moro, Müllerstr. 30 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Buddy, Rumfordstr. 11a 19:00 Euro-Night Bis 21 Uhr gibt es Fassbier für 1 Euro. Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 19:00 Offener Abend der Ateliergruppe ÜberlebensZeichen bis 22:00 Ateliergruppe ÜberLebensZeichen, Amalienstr. 44 20:30 Thank You for Being a Friend Drei Folgen Golden Girls auf Leinwand.

Zusammen lacht es sich schöner Marienstr. 18

Jennifer

Parks,

Seit 15 Jahren eine Institution in der Szene Café–Bar · Täglich ab 18:00 Uhr Utzschneiderstraße

Seit 15 Jahren eine Institution in der Szene

Café–Bar · Täglich ab 18:00 Uhr Utzschneiderstraße 4

Gruppen

18:30 Coming out 30+ Coming-out-Gruppe für Männer ab 30. Anmeldung unter 26 02 50 70 oder beratung@subon- line.org, Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 19:00 Iyengar-Yoga Anmeldung und Info bei Engelbert, 089/54 333-0 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Spiele-Abend Offener Treff für alle spielfreudigen Schwulen. Zur Zeit stehen über 400 Spiele zur Verfügung. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Schwule/bisexuelle Ehemänner und Väter Offener Gesprächskreis für Männer jeden Alters. Info 0162-86 89 858, Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Stammtisch der Isarbiker Kreuzberger, Westermühlstr. 32

Lesben

19:30 New in Town Für alle Lesben die neu oder neugierig auf die lesbisch/schwulen Kneipen in München sind. LeTra, Beratungsstelle des Lesbentelefons, Angertorstr. 3

Party

20:00 Naked-Party Men only. Geöffnet bis 4:00, Energie, Maistr. 63 22:00 House mit Kraus Zeit zu feiern mit DJ Jo Kraus und Air. 3 Türme, Friedenstr. 10

Donnerstag 5.11.

Jo Kraus und Air. 3 Türme, Friedenstr. 10 Donnerstag 5.11. Szene 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 stehen

Szene

16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung.Tel.54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Prosecco-Happy-Hour Bis 20:00 gibt es Pinot Rosa und Co. (0,1l) zu 1,70 Euro., Vinobel Weinbar, Westermühlstr. 39 18:00 Bier-Donnerstag Den ganzen Abend kostet das Bier nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Buddy, Rumfordstr. 11a 19:00 Bier-Party Heute gibt es bis 21:00 jedes Bier für nur 2 Euro. Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 19:00 Bartabend Alle Bartträger erhalten heute das 2. Bier frei Edelheiss, Pestalozzistr. 6 19:00 Vodka Happy Hour bis 22:00, Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 19:00 Schlagerabend Schwitzen zum Schlagersound Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 19:00 Positiver Sport Sanfte Gymnastik (19:00), Fitness&Gymnastik (20:00) Info bei Engelbert, 089/54 333-0 (MüAH) Sporthalle Max-Planck-Institut, Kraepelinstr.10 19:00 Glühweinabend Glühwein für 2 Euro, bis 22:00. Johmanns Bar/Bistro , Westermühlstr. 13 20:00 Rubbel dir einen Zu jedem Longdrink, Hütchen oder Schnaps gibt es heute ein Rubbellos. Bau, Müllerstr. 41

Gruppen

14:15

Bis 15:15 Alten- Servicezentrum, Hans-Sachs-Str. 14 18:30 Girls Trans Boys Freizeitgruppe für junge Transsexuelle und Transgender, bis 21:00. Kontakt: Kai 0174-933 95 57, GTB-Orga@diversity-muenchen.de Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11

Fitness für ältere Schwule

kalender UMZÜGE NAH & FERN • EUROPA • ÜBERSEE BERATUNG • PLANUNG • VERPACKUNG •
kalender
UMZÜGE NAH & FERN • EUROPA • ÜBERSEE
BERATUNG • PLANUNG • VERPACKUNG • LAGERUNG
www.umzuege-IHR-TEAM.de
info@umzuege-IHR-TEAM.de
kostenlose Infos!
wewe momoveve the
Andreas Quelle & Norbert F. Günther
the community
community
Wallbergstr. 11 · 82024 Taufkirchen
Tel. 089/614 94 32 · Fax 089/614 94 35
11 · 82024 Taufkirchen Tel. 089/614 94 32 · Fax 089/614 94 35 www.leo-magazin.de L E
11 · 82024 Taufkirchen Tel. 089/614 94 32 · Fax 089/614 94 35 www.leo-magazin.de L E

kalender

05.11.–09.11

19:00 Treffen der Amnesty-International-Gruppe Treffen der AI-Arbeitsgruppe Menschenrechte und sexuelle Identität (MERSI), Info: Tel. 089/20 20 51 72 Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 19:00 Paartanzen mit L.U.S.T. Latein- und Standard-Tanzen beim lesbischen und schwulen Tanzclub, bis 22 Uhr. www.tanz-lust.de Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8 20:00 Cercle français Franzosen und Deutsche treffen sich, um sich auf Französisch zu unterhalten. Kontakt: Nicholas, 089/58988069, cerclefrancais@web.de Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 MLC-Clubabend Lockerer Treff für Freunde und Mitglieder des Fetischvereins MLC, www.mlc-munich.de Café im Sub, Müllerstr. 43 20:30 GayOn Schwule Freizeitgruppe ab 26 Jahren. Treffen jede Woche in einer anderen Bar. Infos: gayon-muenchen@web.de

Lesben

18:00 JuLez Offener Treff für junge lesbische und bisexuelle Frauen bis 27 Jahren. Bis 22:30 Uhr. Programm un- ter: www.julez-muenchen.de, IMMA e.V., Jahnstr. 38

Kultur

21:00 Radio Uferlos Schwul-lesbisches Radioprogramm bei Lora Mün- chen. Kultur, Szene, Menschen - selbstbewusst und selbstverständlich auf 92,4 MHz (96,75 MHz Kabel) Radio Lora, Gravelottestr. 6

Party

20:00 Naked Party bis 4:00, Energie, Maistr. 63 20:00 M54-Schaumparty Cruising im Schaum M54 Saunaclub, Müllerstr. 54

Freitag 6.11.

Szene

10:00 Becks Wellcum-Time bis 1:00, Duplexx, Theresienstr. 130 10:00 Bi-Day Erotixx, Lindwurmstr. 84 18:00 Mylord-Happy Hour Jedes Bier nur 2 Euro, bis 21:00. Mylord, Ickstattstr. 2a 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Buddy, Rumfordstr. 11a 18:00 M54-Cocktail-Happy Hour bis 20:00, M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 19:00 The Big Gay Stammtisch A monthly meeting for lesbian, gay, bisexual or transgendered people from the international community in Munich and their friends. www.lgbtenglish-muc.info, Moro, Müllerstr. 30

friends. www.lgbtenglish-muc.info, Moro, Müllerstr. 30 19:00 5 Jahre M54-Sauna M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 20:00

19:00 5 Jahre M54-Sauna M54 Saunaclub, Müllerstr. 54

30 19:00 5 Jahre M54-Sauna M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 20:00 Lust House Lustvoller Abend mit Limes

20:00 Lust House Lustvoller Abend mit Limes Prosecco für 3 Euro, Musik DJ Jörn, Bau, Müllerstr. 41 23:59 Midnight Sun Cocktails für 4,90 Euro, bis 1:00 Kraftakt, Thalkirchner Str. 4

Gruppen

19:00 Paartanzen mit L.U.S.T. Latein- und Standard-Tanzen beim lesbischen und schwulen Tanzclub, bis 22 Uhr. www.tanz-lust.de Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8

40

LEO11/09

19:00 JuLes bei diversity Offener Abend für junge lesbische und bisexuelle Frauen bis 27 Jahren. www.jules-bei-diversity.de Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 19:00 JUNGS Gruppe für Schwule bis 27. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 20:00 Anonyme Alkoholiker Meeting der schwulen AAs – jeden 3. Freitag auch für Angehörige, Freunde und Interessierte. Sub-Beratungsstelle, Pestalozzistr. 6

Kultur

20:00 Land of Make Believe Travestie-Revue mit Piggy, Gene und ihren vier Tänzern. Oberanger-Theater, Oberanger 38

Party

20:00 Naked- und Underwear-Party Motto- und Fetischparty. Einlass bis 23:00 Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 20:00 Naked Party bis 4:00 Energie, Maistr. 63 21:00 MLC-Party: Masked Men Fetischparty mit Dresscode, Einlass bis 23:00, Infos: www.mlc-munich.de Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 21:00 Lost in music Best of Disco Classics und jede Stunde eine Lokal- runde, Jennifer Parks, Marienstr. 18

JEDEN FREITAG IM
JEDEN FREITAG
IM

22:00 Pop Party Partysound satt und Glücksgefühle garantiert. Mit wechselnden DJs, Eintritt 6 Euro. www.popparty.de Match Club, Neuhauser Str. 47 23:00 Bootie Munich Die No. 1 Mashup-Bootleg-Party NY-Club, Sonnenstr. 25 23:00 No Pop! Partyreihe in Kooperation mit dem NY.C, Party- und Clubtunes, Eintritt 6 Euro. Die Carmens, Theklastr. 1

Samstag 7.11.

Szene

13:00 Meet and Speak Unverbindliches Treffen der Leder- und Fetischszene und deren FreundInnen bei Kaffee, Prosecco und Snacks. Savage Leather, Reisingerstr. 5 18:00 Mylord-Happy-Hour Jedes Bier nur 2 Euro, bis 21:00. Mylord, Ickstattstr. 2a 19:00 diversity-Café Café für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und deren FreundInnen. Bis 1:00. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 20:00 Gitarren-Abend Wolfgang Hilmer und Uli Baur spielen mit Einflüssen des Tango, Flamenco, Bossa Nova. Musikbeitrag: 8 Euro, Café Santos, Angertorstr. 4 21:30 The Night @ Bar Jeans Heute bis 6:00 früh geöffnet Bar Jeans, Blumenstr. 15 23:59 Midnight Sun Cocktails für 4,90 Euro, bis 1:00 Kraftakt, Thalkirchner Str. 4

Kultur

20:00 Land of Make Believe Travestie-Revue mit Piggy, Gene und ihren vier Tänzern. Oberanger-Theater, Oberanger 38

Party

20:00 Naked Party bis 4:00, Energie, Maistr. 63

SUPA MARIO meets NOÉ
SUPA MARIO meets NOÉ

21:00 Wild & Wechsel Ausgelassen feiern mit DJ Noé und Gast Supa Mario. Bau, Müllerstr. 54

21:00 Jack-off-Party Volles Schwitzen, volle Gruppenaction Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 21:00 MLC-Party: Bondage und SM Fetischparty mit Dresscode, Einlass bis 23:00, Infos:

www.mlc-munich.de Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 22:00 We Love Disco Die Nacht der 70er mit DJ Pascha, DJ Sammy T. & DJ Gigi, 3 Türme, Friedenstr. 10

SA. 07.11. CAMBIS SA. 28.11. SA. 28.11. PHILIPPE LEMOT PHILIPPE LEMOT
SA. 07.11.
CAMBIS
SA. 28.11.
SA. 28.11.
PHILIPPE LEMOT
PHILIPPE LEMOT

22:00 Gay Saturday Der Samstag im Match-Club ist wieder schwul Partypower mit wechselnden DJs. Match Club, Neuhauser Str. 47

mike melange NY.Club 07.11.09
mike melange
NY.Club 07.11.09

23:00 Raw Riot presents: Mike Melange Heute mit dem Hamburger Allround Künstler, Produzent, Musiker und DJ Mike Melange. Eintritt bis 24 Uhr 5 Euro, danach 8 Euro. NY-Club, Sonnenstr. 25 23:00 Partymania Der Partykult mit wechselnden DJs, dazu:

Discoinferno mit DJ Jörg. Die Carmens, Theklastr. 1 23:00 LovePop Augsburg Das Les-bi-schwules Partyvergnügen mit DJ NT (Kantine) and Friends, www.lovepop.info Capitol, Maximilianstr. 25, Augsburg

07. NOVEMBER IM LENBACH JEDEN 1. SAMSTAG WWW.KLOSTERKLUB.DE
07. NOVEMBER
IM LENBACH
JEDEN 1. SAMSTAG
WWW.KLOSTERKLUB.DE

23:00 KlosterKlub Der stylische Partyevent am zweiten Samstag Lembach, Ottostr. 6 23:00 Ein Jahr Bergwerk Mit Queen Mimosa aus Paris und DJ Veltenmeyer, Eintritt bis 24 Uhr 5 Euro, anschl. 8 Euro. Flashbox, Thalkirchner Str. 10

Sonntag 8.11.

Szene

12:00 Sonntags-Verkehr bis 3:00, Duplexx, Theresienstr. 130 14:00 Kinosonntag Cruising im Kino heute bis 21:00 Buddy, Rumfordstr. 11a 14:00 Sunday Cruising Erotixx, Lindwurmstr. 84 16:00 diversity-Café Café für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und deren FreundInnen. Bis 22:00. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 18:00 Überraschungsabend Live-Kleinkunst, Cocktailpartys u.a. Mylord, Ickstattstr. 2a 19:00 Queer-Gottesdienst Katholischer Gottesdienst für Lesben, Schwule, Transgender und deren FreundInnen. St. Paul, St.-Pauls-Platz 10

Tagestipp

06.11.

Fünf Jahre M54-Sauna

Am heutigen Abend feiert die Gay-Sauna M54 das kleinste aller runden Jubiläen. Zum 5. Geburts- tag warten ab 19:00 Uhr eine Menge Specials auf die Besucher. Neben GoGos und DJ Pleasure (Chicago) sind jede Menge Promoaktionen, Gratisdrinks und Künstler vor Ort, die für einen abwechslungsreichen Abend sorgen. Auch die „Sittenstrolche“ sind mit von der (im wahrsten Sinne) heißen Partie! 19:00 Uhr, Müllerstr. 54, Eintritt 18 Euro

heißen Partie! 19:00 Uhr, Müllerstr. 54, Eintritt 18 Euro Gruppen 19:00 Frauengruppe/Lesbentreff www.red-kisses.de

Gruppen

19:00 Frauengruppe/Lesbentreff www.red-kisses.de RESI e.V., Blaue-Lilien-Gasse 1, Regensburg

Lesben

16:30 Teestunde 50+ LeTra, Beratungsstelle des Lesbentelefons, Angertorstr. 3

Kultur

19:00 Land of Make Believe Travestie-Revue mit Piggy, Gene und ihren vier Tänzern., Oberanger-Theater, Oberanger 38

20:30 Glockenkrach Münchens erste Live-Sitcom, www.glockenkrach.de

theater

und so fort, Kurfürstenstr. 8

Party

15:00 MLC-Party: Blue Sunday Fuck and Fun am Sonntag Nachmittag, Dresscode, Einlass bis 17:00, Infos: www.mlc-munich.de Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 16:00 Naked Party bis 20:00, Energie, Maistr. 63

8 16:00 Naked Party bis 20:00, Energie, Maistr. 63 20:00 Da Schlagertrauma DJ Hillary spielt die

20:00 Da Schlagertrauma DJ Hillary spielt die Hits der 60er, 70er und 80er. Musikwünsche sind willkommen. Bau, Müllerstr. 41

und 80er. Musikwünsche sind willkommen. Bau, Müllerstr. 41 20:00 Gay Tea Dance Heute mit: ppF und

20:00 Gay Tea Dance Heute mit: ppF und Freunde (Harry Klein), Eintritt frei, Café am Hochhaus, Blumenstr. 29

Montag 9.11.

Szene

10:00 Blowing Monday Erotixx, Lindwurmstr. 84 12:00 M54 Partnertag Heute Eintritt für Zwei zum Preis von Einem M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Checkpoint Beratung und Infos zu sexuell übertragbaren Krank- heiten, inkl. HIV-Schnelltest. Bis 20:00 geöffnet. Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71

www.leo-magazin.de

09.11.–12.11.

kalender

Tagestipp

11.11.

Karnevalsauftakt im Max&Moritz

Für alle Karne- valsliebhaber südlich von Köln ist das ein Pflichttermin:

Mit Kölschen Lie- dern, Mett- und Käsebrötchen, Schlagern und natürlich jeder Menge Kölsch feiert das Max&Moritz (ehem. Soul City) im Rahmen ihres monatlichen „Kölner Abends“ den 11.11., also den klassischen Karvenalsauftakt in rot-weiß. Pure Lebensfreude auf rhein- ländisch! www.koelnerabend.de 17:11 Uhr, Maximiliansplatz 5, Eintritt 5 Euro.

17:11 Uhr, Maximiliansplatz 5, Eintritt 5 Euro. 17:00 Bier Happy-Hour Bis 20:00 gibt es Hacker Pschorr

17:00 Bier Happy-Hour Bis 20:00 gibt es Hacker Pschorr (0,5l) zu 2,60 und Tegernseer (0,33l) zu 1,90 Euro. Vinobel Weinbar, Westermühlstr. 39 18:00 Montags-Special Jedes Schnitzel nur 5,90 Euro. Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 20:00 Das Guten-Abend-Ticket Zu jedem Getränk gibt es einen Bon, der gegen ein Freigetränk eingelöst werden kann. Bis 22 Uhr. Bau, Müllerstr. 41

Gruppen

18:30 Gruppe für schwule Männer mit

Alkoholproblemen Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71, 2. Stock Gay and Gray Die Gruppe für ältere Schwule ab 40. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

20:00 Chorprobe Philhomoniker Münchens schwuler Chor singt immer montags, Anmeldung bei Martin: 0163/14 11 633 Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8

19:15

Kultur

21:15

MonGay - das schwul-lesbische Kultkino Heute: Coming out, DDR 1989: Heiner Carows DEFA- Produktion war der erste (und letzte) Film aus der DDR, der Homosexualität offen thematisierte. Ein Klassiker. Atelier-Kino, Sonnenstr. 12

Party

20:00 Open Decks Party und Plattform für unentdeckte DJ-Talente Café am Hochhaus, Blumenstr. 29 20:00 Naked-Party Motto- und Fetischparty. Einlass 20:00-22:00 Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 20:00 Naked Party bis 4:00, Energie, Maistr. 63

Dienstag 10.11.

NEU Sauna ab 12.00 Uhr
NEU
Sauna ab
12.00 Uhr

Szene

12:00 M54-Youngster-Day Gäste unter 27 Jahren zahlen heute nur 6 Euro Eintritt, M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 12:00 Infotreff Im 1. OG der MüAH oder bei Andrea Brunner, Tel. 544 64 70 (bis 14 Uhr) Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung.Tel. 54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Ralf und Rudi-Abend Den ganzen Abend jeder Schnaps nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 18:00 Vinobel Spieleabend Wir laden ein zu Backgammon, Schach und Co. Vinobel Weinbar, Westermühlstr. 39 19:00 Yoga-Kurs für HIV-Positive bis 20:30 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Positiver Stammtisch Treff für Menschen mit HIV und Aids sowie deren FreundInnen. Bis 21:30 Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71

20:00 Shot the Tuesday Dienstags alle Schnäpse nur 1 Euro - jeder Schuss ein Treffer!, Bau, Müllerstr. 41 20:00 Line-Dance Tanzen zu Country, Western, Pop & Rock, keine Vorkenntnisse erforderlich, mit Richard Lootens, 089/530 96 20, richardlootens@alice-dsl.de. 4 Euro. Volkshochschule am Gasteig, Kellerstr. 6 21:00 Travestie im Rendezvous Heute mit: Chantal Gelantine, Eintritt frei. Café Bar Rendezvous, Müllerstr. 54

Gruppen

19:30 Schachgruppe Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

Lesben

19:30 Chorprobe Lilamunde Lesbisches Vokalensemble, Voranmeldung und Infos:

Katharina 089/28 80 49 06 oder annekruelle@hotmail.com

Kultur

19:00 Vernissage: Bilder der Rosa Liste Eröffnung der Ausstellung mit Bildern aus den Archi- ven der Münchner Szenefotografen Horst Middelhoff und Wolfgang Tröscher. Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 13

Party