Sie sind auf Seite 1von 3

Streit über Lederdeponie: Klage abgewiesen

Seite 1 von 3

Streit über Lederdeponie: Klage abgewiesen Seite 1 von 3 G r a z 2 4 .

Graz 24.8°C

abgewiesen Seite 1 von 3 G r a z 2 4 . 8 ° C Heute

Heute wechselhaft, warm

UNTERPREMSTÄTTEN

15.06.2007

Streit über Lederdeponie: Klage abgewiesen Vor fünf Jahren hat ein Wiener Familienvater auf seinem Baugrund in Unterpremstätten bei Graz eine Lederdeponie entdeckt. Seither tobt ein Rechtsstreit zwischen dem Unternehmer und der Gemeinde. Seine Klagen wurden abgewiesen.

Zum zweiten Mal mit Klage abgeblitzt Bereits zum zweiten Mal blitzte der Wiener Unternehmer Leopold Schmallegger mit seiner Klage gegen die Gemeinde Unterpremstätten ab. Schmalleggers Argument, die Gemeinde hätte von der Lederdeponie wissen müssen und niemals eine Baugenehmigung erteilen dürfen.

Der Baugrund ist durch die Lederdeponie wertlos, das Grundstück darf nicht bebaut werden.

Gemeinde musste nichts von Deponie wissen Ein Zivilgericht und das Oberlandesgericht entschieden, dass die Gemeinde nicht von dieser Lederdeponie gewusst haben muss. Auch wenn allgemein bekannt war, dass es im Gemeindegebiet mehrere alte Lehmgruben gibt, die früher mit Müll aufgefüllt wurden.

Schmallegger kann dieses Urteil nicht nachvollziehen und ist vom jahrelangen Rechtsstreit zermürbt. Denn vor der Klage gegen die Gemeinde hatte er bereits den Verkäufer des Grundstücks geklagt - und Recht bekommen.

Kaufpreis trotz Urteils nie zurück bekommen Trotzdem sah er die knapp 55.000 Euro für den Baugrund nie wieder, weil der Verkäufer damit Schulden abgezahlt hatte und mittellos war. In der Zwischenzeit verstarb der Mann.

160.000 Euro Schulden Nachdem die Klagen gegen die Gemeinde nichts brachten, sitzt Schmallegger nun selbst auf einem Schuldenberg: "Mittlerweile übersteigen die Anwalts- und Gerichtskosten den Grundstückswert, denn das Grundstück hat damals um die 55.000 Euro gekostet und wir stehen jetzt bei 160.000 Euro. Ich bin Familienvater und habe zwei Kinder aufzuziehen, das tut natürlich irrsinnig weh."

Weg zum OGH fraglich Als einzige Möglichkeit bleibt Schmallegger der Weg zum Obersten Gerichtshof. Da damit aber weitere Anwalts- und Gerichtskosten auf ihn zukommen, hat er noch keine Entscheidung getroffen.

steiermark.ORF.at

Klage gegen Gemeinde abgewiesen gegen Gemeinde abgewiesen

Baugrund entpuppte sich als entpuppte sich als

SA | 16.06.2007

abgewiesen Baugrund entpuppte sich als SA | 16.06.2007 Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und
abgewiesen Baugrund entpuppte sich als SA | 16.06.2007 Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und
abgewiesen Baugrund entpuppte sich als SA | 16.06.2007 Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine faire und freundliche Diskussionsatmosphäre. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge, behält sich aber das Recht vor, krass unsachliche, rechtswidrige oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie Beiträge, die dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen.

Sie als Verfasser haften für sämtliche von Ihnen veröffentlichte Beiträge selbst und können dafür auch gerichtlich zur Verantwortung

http://steiermark.orf.at/stories/200148/

16.06.2007

Streit über Lederdeponie: Klage abgewiesen

Seite 2 von 3

gezogen werden. Beachten Sie daher bitte, dass auch die freie Meinungsäußerung im Internet den Schranken des geltenden Rechts, insbesondere des Strafgesetzbuches (Üble Nachrede, Ehrenbeleidigung etc.) und des Verbotsgesetzes, unterliegt. Die Redaktion behält sich vor, strafrechtlich relevante Tatbestände gegebenenfalls den zuständigen Behörden zur Kenntnis zu bringen.

Die Registrierungsbedingungen sind zu akzeptieren und einzuhalten, ebenso Chatiquette und Netiquette!

Ausbaggernund einzuhalten, ebenso Chatiquette und Netiquette! bingrau , vor 1 Tag, 3 Stunden, 58 Minuten Auffüllen

bingrau, vor 1 Tag, 3 Stunden, 58 Minuten

Auffüllen draufbauen.

Gestern habe ich in einem Kommentar, vor 1 Tag, 3 Stunden, 58 Minuten Auffüllen draufbauen. oesterreicher , vor 1 Tag, 4

oesterreicher, vor 1 Tag, 4 Stunden

zu Asylwerbern darauf hingewiesen, dass man sich als Inländer aus finanziellen Gründen genau überlegen muss, ob man den Instanzenzug durchschreitet, während Asylwerber kein finanzielles Risiko zu befürchten haben. Daher sind auch 46% der neuen Verfahren in diesem Jahr vor dem VwGH mit Asylwerber beschäftigt.

Die Diskriminierung der eigenen Bürger gegenüber der multikulturellen Bereicherung schreitet voran.

Interessant!

format, vor 1 Tag, 3 Stunden, 37 Minuten

Wußte ich nicht.

Net aufregen!t , vor 1 Tag, 3 Stunden, 37 Minuten Wußte ich nicht. 4spoetter , vor 1

4spoetter, vor 1 Tag, 4 Stunden, 43 Minuten

Wie war das denn wirklich? Wahrscheinlich war es wieder einer der berüchtigten "billigen Baugründe", die sich der Wiener Unternehmer da angelacht hatte. Warum hatte er sich vor dem Ankauf nicht ortskundiger gemacht? a ja, lächerliche 800.000 Schilling spielten wohl keine Rolle. Sondern vermutlich auf "unwissend" darauf spekuliert, dass "die Gemeinde" später die Altdeponie sanieren würde und sein billiger "Baugrund" im Wert steigt. Denn dass es in Unterpremstätten 1. schon fast ein Jahrhundert lang Gerbereien gibt und 2. überall im Grazer Umland versteckte Altdeponien bestehen war nicht schwierig heraus zu finden. zuschlagen

"wahrscheinlich"

linkerpharisäer, vor 1 Tag, 4 Stunden, 37 Minuten

heißt nix wissen

spötter, um das geht es nicht

daoarge, vor 1 Tag, 4 Stunden, 33 Minuten

"Baugrund" zu verkaufen, auf dem nicht gebaut werden darf, ja schon, ihn als Baugrund zu widmen, kommt Betrug gleich. Oder kaufst Du Dir ein Auto, das keine Betriebserlaubnis bekommt?

die steirische lederindustriekaufst Du Dir ein Auto, das keine Betriebserlaubnis bekommt? knudelaug , vor 1 Tag, 7 Stunden,

knudelaug, vor 1 Tag, 7 Stunden, 23 Minuten

illegale entsorgungen, verschmutzen der fluesse (zumindest raab). aber das wichtigste sind ein paar hilfshackler arbeitsplaetze.

rubberist, vor 1 Tag, 7 Stunden, 33 Minuten , vor 1 Tag, 7 Stunden, 33 Minuten

Hätte man dem Mann aber auch gleich sagen können. Aber lieber 100.000 EUR fuer Anwalt und Gericht verpulvern als sich damit abzufinden das man um 55.000 EUR übers Ohr gehauen wurde. Wobei ich allerdings nicht verstehe wieso dort Bauverbot ist. 10m Pfählung kombiniert mit einer Flachgründung, damit kann man im Moor Häuser bauen.

überweist du mir bitte auch gleich Geld.

mindmachine, vor 1 Tag, 6 Stunden, 13 Minuten

Du bekommst nichts von mir und das

Geld auch nicht mehr. Das würde deiner

Logik folgen

Have a nice day!

Würde dir das gefallen?

Wieso dort Bauverbot ist?

mamaaffe, vor 1 Tag, 6 Stunden, 4 Minuten

http://steiermark.orf.at/stories/200148/

16.06.2007

Streit über Lederdeponie: Klage abgewiesen

Seite 3 von 3

Weil eine Deponie nicht bebaut werden darf. Der Untergrund ändert sich ständig, außerdem müssen Nachsorgemaßnahmen möglishc gemacht werden.

Bauverbot auf einem

donjoe, vor 1 Tag, 5 Stunden, 10 Minuten

Baugrund? Also ich finde nicht, dass man sich damit abfinden sollte. Irgendjemand hat es sich zu leicht gemacht, und der Käufer soll die Krot fressen?

Ich sehe das als Riesensauerei

daoarge, vor 1 Tag, 4 Stunden, 57 Minuten

die Gemeinde hat das nicht als Baugrund zu widmen, ganz einfach. Als Käufer darf ich mich doch wohl drauf verlassen, dass ein Baugrund wirklich ein Baugrund ist

´lo oarger

grübel1, vor 1 Tag, 4 Stunden, 53 Minuten

gibts

da nicht sowas wie den `bona-

fide´ Grundsatz?Ansonsten hätt man um die 160k EU sicher bereits die alte Deponie räumen können;evtl. sogar um weniger Knödel. Schönes Wochenende!

können;evtl. sogar um weniger Knödel. Schönes Wochenende! Übersicht: alle ORF- Angebote auf einen Blick

Übersicht: alle ORF-Angebote auf einen Blick

http://steiermark.orf.at/stories/200148/

Schönes Wochenende! Übersicht: alle ORF- Angebote auf einen Blick http://steiermark.orf.at/stories/200148 / 16.06.2007

16.06.2007