Sie sind auf Seite 1von 2

V. i. S. d. P.: DGB Bundesvorstand · Abteilung Europapolitik · Henriette-Herz-Platz 2 · 10178 Berlin · www.dgb.de · Verantwortlich für den Inhalt: Annelie Buntenbach

Für ein Europa mit Zukunft: in gute Arbeit investieren!

Kurz und knapp fordern wir: Investitionen in nachhaltiges Wachstum und gute Arbeit! Schluss mit der unsozialen Kürzungspolitik! Schluss mit prekärer Beschäftigung!

Hohe soziale Sicherheit und hochwertige öffentliche Dienstleistungen! Schluss mit Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen und Sozialdumping!

Einhaltung und Stärkung der Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte! Schluss mit den Angriffen auf Arbeitnehmerrechte und Tarifautonomie! Wir erwarten, dass Politik für die Menschen in Europa und nicht für die Märkte gemacht wird!

Menschen in Europa und nicht für die Märkte gemacht wird! Wir brauchen im Europäischen Parlament Abgeordnete,

Wir brauchen im Europäischen Parlament Abgeordnete, die in Europa den sozialen Fortschritt gestalten wollen.

Antieuropäische und nationalistische Kräfte werden mit ihrer Blockadehaltung keinen Beitrag zur Verbesserung leisten.

Wir unterstützen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die sich für ein besseres und solidarisches Europa einsetzen!

Europawahl 2014

Seit 1979 wird das Europäische Parlament alle fünf Jahre

direkt gewählt. Vom 22. bis 25. Mai 2014 sind in der EU knapp

350

Millionen Wahlberechtigte in 28 Ländern aufgerufen,

751

Abgeordnete zu wählen. In Deutschland ist wahlberechtigt,

wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und entweder die deutsche oder eine andere EU-Staatsangehörigkeit besitzt und seit mindes- tens drei Monaten einen Wohnsitz in Deutschland hat. Nichtdeut- sche EU-BürgerInnen müssen dazu in Deutschland bis zum 4. Mai einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.

In Deutschland wird am 25. Mai 2014 gewählt.

Stimmezählt. eineStimme.EsgibtkeineProzent-HürdefürdieParteien.Jede

Eswerden96Abgeordnetegewählt.JederWahlberechtigtehat

MitAusnahmederCDU,diemit

nAlexanderGrafLambsdorff,FDP nMarkusFerber,CSU nGabrieleZimmer,DIELINKE

nRebeccaHarms,BÜNDNIS90/GRÜNE

nMartinSchulz,SPD

nDavidMcAllister,CDU

SpitzenkandidatInnenderParteiensind:

dieParteienKandidatenlistenfürganzDeutschlandaufgestellt.

Landeslistenantritt,haben

Es ist höchste Zeit: Ein neuer Weg für Europa! Sozial, gerecht, demokratisch!

Deine Stimme für diejenigen, die sich für ein soziales, gerechtes und demokratisches Europa einsetzen!

Jede Stimme zählt! Am 25. Mai 2014 wählen gehen!

Weitere Informationen und Positionen unter:

www.dgb.de/europawahl

Informationen und Positionen unter: www.dgb.de/europawahl Ein starkes Parlament für ein besseres Europa Meine

Ein starkes Parlament für ein besseres Europa

Meine Stimme für ein Europa mit Zukunft:

sozial, gerecht, demokratisch!

Am 25. Mai 2014 wählen gehen!

Zukunft: sozial, gerecht, demokratisch! Am 25. Mai 2014 wählen gehen! DGBBundesvorstand|AbteilungEuropapolitik|März2014

DGBBundesvorstand|AbteilungEuropapolitik|März2014

Fakten statt Propaganda! Antieuropäischer und natio- nalistischer Stimmungsmache eine Absage erteilen!

und natio- nalistischer Stimmungsmache eine Absage erteilen! Warum am 25. Mai 2014 wählen gehen? Bis zu

Warum am 25. Mai 2014 wählen gehen? Bis zu 80 Prozent der in Deutschland geltenden Gesetze gehen auf Europarecht zurück. Entscheidungen auf europäischer Ebene bestimmen wesentlich über Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa. Zum Beispiel beim Arbeits- und Gesundheitsschutz, der Mitbestimmung, dem Datenschutz oder bei der Gleichstellung und Antidiskriminierung.

Das Europäische Parlament ist das einzige direkt gewählte Organ der Europäischen Union. Die Behauptungen, das Europäische Parlament habe nichts zu sagen, ist falsch. Es bildet ein wich- tiges Gegengewicht zum Rat der Europäischen Union – also den Mitgliedsstaaten – und zur Europäischen Kommission.

Es hat Mitentscheidungs-, Kontroll- und Informationsrechte. In der Vergangenheit spielte das Parlament schon mehrfach die Rolle des „sozialen Gewissens“ und setzte deutliche Verbesserungen gegenüber Rat und Kommission durch:

unsoziale Politik der Troika wurde angeprangert Wasserprivatisierung wurde verhindert Dienstleistungsrichtlinie wurde entschärft Jugendgarantie wurde eingeführt

Mit einem stärkeren Parlament geht das aber noch besser!

Forderungen des DGB

In die Zukunft investieren statt Europa kaputtsparen! Die unsoziale Kürzungspolitik in den Mitgliedsstaaten verschärft die Krise und führt zu steigender Arbeitslosigkeit, sinkenden Löhnen, wachsender Armut, Abwanderung und Perspektivlosigkeit. Wir fordern ein umfassendes Investitionsprogramm für ein wirtschaftlich starkes und sozial gerechtes Europa!

für ein wirtschaftlich starkes und sozial gerechtes Europa! Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen – echte Perspektiven

Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen – echte Perspektiven für Europas Jugend schaffen! Die Jugendarbeitslosigkeit ist in vielen Ländern dramatisch gestiegen. In Spanien und Griechenland ist inzwischen jeder zweite Jugendliche ohne Arbeit. Wir fordern eine schnelle Umsetzung der Jugendgarantie und eine deutliche Aufstockung der Finanzmittel. Wir fordern echte Perspektiven für die Jugend durch gute Ausbil- dung und gute Arbeit statt unbezahlter Praktika, befristeter Verträge und Warteschleifen!

Faire Regeln für den europäischen Arbeitsmarkt – Schluss mit Lohn- und Sozialdumping! Europaweit muss ohne Ausnahme gelten: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort! Wir fordern: Die Ausbeutung mobiler Beschäftigter muss wirksam bekämpft werden! Informations- und Beratungsangebote für mobile Beschäftigte über ihre Rechte müssen ausgebaut werden! Die Kontrollen müssen verbessert werden!

Gute Arbeit schaffen – prekäre Beschäftigung bekämpfen! Prekäre Beschäftigung greift in Europa immer weiter um sich und ersetzt reguläre Arbeit. Wir fordern die Bekämpfung von prekärer Arbeit in Form von Leiharbeit, Werkverträgen etc. Wir fordern die Einhaltung von Tarifverträgen und sozialen Standards bei der Vergabe von EU-Mitteln! Kein öffentlich gefördertes Dumping!

Einhaltung sozialer Grundrechte und Stärkung des sozialen Zusammenhalts in Europa! Die EU ist mehr als ein Wirtschaftsraum. Im Mittelpunkt muss die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in allen Regionen Europas stehen. Wir fordern einen Sozialpakt und eine Soziale Fortschrittsklausel für Europa! Keine Politik, die zu sozialem Rückschritt führt!

Mehr Demokratie und Mitbestimmung – starke Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte! Unter dem Deckmantel der Krisenbewältigung und des Büro- kratieabbaus wird in die nationalen Arbeitnehmer- und Gewerk- schaftsrechte eingegriffen. Wir fordern: Die Tarifautonomie und Arbeitnehmerrechte müssen in den EU-Verträgen wirksam gesichert und von allen Institutionen respektiert werden!

Öffentliche Dienstleistungen hoher Qualität, die allen zur Verfügung stehen und bezahlbar sind! Öffentliche Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Gesundheit, Verkehr, Bildung etc. dürfen nicht allein an Wettbewerbskriterien ausgerichtet werden. Das geht zu Lasten der Qualität und Zugäng- lichkeit der Dienstleistungen und der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Privatisierungsbestreben müssen gestoppt werden!

Kein Freihandelsabkommen zu Lasten von Beschäftigten und Sozial- und Umweltstandards Keine Gefährdung von Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechten durch das Handelsabkommen mit den USA (TTIP)! Keine Libera- lisierung, Deregulierung oder Privatisierung durch die Hintertür! Keine Beschränkung demokratischer politischer Entscheidungen durch falsche Investitionsschutzrechte! Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit den USA dürfen nicht so weiter laufen wie bisher und müssen deshalb ausgesetzt werden!