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Fotos: Daniel Käsermann

Fotos: Daniel Käsermann Die Fachzeitschrift für Sport Praxis 3  03 «mobile» Praxis ist eine Beilage

Die Fachzeitschrift für Sport

Praxis

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«mobile» Praxis ist eine Beilage von «mobile», der Fachzeitschrift für Sport.

Leserinnen und Leser können zusätzliche Exemplare von «mobile» Praxis bestellen:

1 Exemplar (mit Heft «mobile»):

Fr. 10.–/7.50

Ab 2 Exemplare (nur «mobile»

Praxis): Fr. 5.–/3.50 (pro Exemplar)

Ab 5 Exemplare: Fr. 4.–/3.–

Ab 10 Exemplare: Fr. 3.–/2.–

Einsenden an:

BASPO, 2532 Magglingen, Tel. 032 327 62 57, Fax 032 327 64 78, mobile@baspo.admin.ch, www.mobile-sport.ch

Vom Schweben zum Schwimmen

Sich tragen lassen, den Widerstand erfahren, verschiedene Antriebe ausprobieren,

gleiten, tauchen, atmen

angegangen werden kann. Lehrerinnen und Trainer halten eine Fülle von Übungen für das Grundlagen- und das Techniktraining in den Händen.

Diese Praxisbeilage zeigt, wie vielfältig das sich Bewegen im Wasser

Elisabeth Herzig, Pierre-André Weber, Ralph Hunziker

I m Wettkampfschwimmen geht es darum, die

Bahn so schnell als möglich «hinter sich zu krau-

len». Auch die alten Schwimmtests orientierten

sich zuerst an der geschwommenen Zeit. Sie war entscheidend, ob man den Test bestand oder nicht. Bei den überarbeiteten Tests stehen koordinative Aspekte im Vordergrund. Diese Praxisbeilage kann eine Lücke schliessen.

und Antriebsbewegungen der Beine und Arme (Seiten 4–7), welche die Grundlagen für die vier Schwimmtechniken Rückenkraul, Brust, Kraul und Delfin schaffen. Jeder Technik wird eine Seite mit spezifischen Übungen gewidmet (Seiten 8–11). Und damit der Spass nicht am Beckenrand aufhört, sind die Seiten 12 und 13 für das spezielle Thema «Starts und Wenden» reserviert.

Der Eisbär lernt den Delfin kennen

Inhaltsverzeichnis

Die Testreihe «Schwimmen 1–8» wurde von swim-

Grundlagen- und Leistungstests

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sports.ch zusammen mit dem Schwimmverband

KIDS-CUP – ein Schwimmwettkampf für Kinder

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neu konzipiert. Sie fügt sich nahtlos an den letzten Test der Grundlagenserie, den Eisbär, an. Basie-

Grundlagen für die Lagen

rend auf den Grundlagentests gibt es für die Berei-

Ganzkörperbewegung

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che Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball,

Atembewegung

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Wasserspringen, Rettungsschwimmen und Flossen-

Beinbewegung

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schwimmen Aufbau- und Leistungsreihen für einen

Armbewegung

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modernen und zielgerichteten Schwimmunterricht. Für ein bestimmtes Lernniveau müssen Testfor-

Spielerisch zur korrekten Technik

men beherrscht werden. Die spielerischen Übungen

Rückenschwimmen

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dieser Beilage eignen sich bestens zur Vorbereitung

Kraulschwimmen

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auf die Tests. Darüber hinaus sind sie gut anzuleiten

Brustschwimmen

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und auch von den Ausführenden leicht zu kontrollie-

Delfinschwimmen

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ren.

Starts und Wenden

Zuerst die Grundlagen, dann die Technik

Kraulstart

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Auf den ersten Seiten dieser Praxisbeilage erhält man

Rückenstart

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einen Überblick zum Aufbau der Testserie und zur

Brust- und Delfinwende

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Form des attraktiven Wettkampfes KIDS-CUP. Es fol- gen spielerische Übungen für die Ganzkörper-,Atem-

(Rücken-)Kraul-Rollwende

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Die Fachzeitschrift für Sport

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Praxis Grundlagen- und Leistungstests Wer kennt sie nicht, das «Krebsli», «Fröschli» oder «Seepferdli»? Aufbauend

Praxis

Grundlagen- und Leistungstests

Wer kennt sie nicht, das «Krebsli», «Fröschli» oder «Seepferdli»? Aufbauend auf diesen Grundlagentests wurde die Serie «Schwimmtests 1–8» neu entwickelt.

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I m modernen Schwimmunterricht lässt man die

Kinder ein breites Spektrum an Aktivitäten erfah-

ren. Das Wasser mit seinen speziellen Eigenschaf-

ten (Auftrieb, Widerstand) ist zu entdecken und zu überwinden. Das Technikmodell beschreibt dabei mit den Kernelementen Schweben, Gleiten, Atmen, Antreiben, sowie den Kernbewegungen das We- sentliche. Darauf aufgebaut ist die neue Testreihe mit Schwergewicht auf koordinativ anspruchsvollen Übungen für die verschiedenen Schwimmtechniken. Ob man eine Stufe absolviert hat, hängt von qualita- tiven (Beherrschen der Vorzeigeform) aber auch von quantitativen (Zeit für geschwommene Strecke) Kri- terien ab.

Vom «Krebsli»…

Die Grundlagentests beinhalten aufbauende Übun- gen für alle Kernelemente und Kernbewegungen und garantieren einen kindgerechten, vielseitigen und zielgerichteten Schwimmunterricht. Wer alle sieben Grundlagentests absolviert und bestanden hat, be- sitzt eine solide Basis und wird die vier Schwimm- techniken in kürzester Zeit erlernen können.Vertiefte Technik- und Koordinationsformen werden aber auf dieser Stufe nicht vermittelt.

…zum «Delfin»

Die Aufbaureihe Schwimmen 1–4 sowie die Leis- tungsreihe Schwimmen 5–8 existierten bereits. Nun galt es, die Schwimmtests 1–8 auf der gleichen Basis wie die Grundlagentests neu zu gestalten. Ein Blick in die neue Broschüre zeigt, dass dies gelungen ist:

ein übersichtlicher Inhalt,viele Bildreihen und wenig, dafür instruktiver Text (die Broschüre Schwimmtests 1–8 ist dieser Ausgabe beigelegt). Auf dieser Stufe steht das Erlernen und Vertiefen der Schwimmtech- niken Kraul, Brust, Rückenkraul und Delfin im Zen- trum.Es werden jedoch nicht nur Zielformen sondern auch Aufbau- und Übungsformen getestet. Zeitlimi- ten gibt es noch immer,sie haben aber einen wesent- lich kleineren Stellenwert als bisher. Für jede erfolg- reich bestandene Stufe wird ein Abzeichen (Wal, Hecht, Hai und Delfin sowie Schwimmen 5–8) ab- gegeben. Diese sind für Kinder Anerkennung und Belohnung für die vollbrachte Leistung und gleich- zeitig wichtiger Ansporn weiter zu schwimmen. Zudem haben Lehrpersonen gute Anhaltspunkte, um die Kinder in möglichst homogene Gruppen ein- zuteilen.

Aus- und Weiterbildung der Unterrichtenden

Die Testabnahme bei den bisherigen Schwimmtests war nicht schwierig, konnte man doch einfach mit der Stoppuhr am Bassinrand stehen und messen. Die geschwommene Zeit entschied,ob dieTestübung bestanden war oder nicht. Das Beurteilen der neu- en Testübungen ist anspruchsvoller, erfordert ein geschultes Auge und eine vertiefte Auseinander- setzung mit dem, was die Lernenden können. swimsports.ch organisiert deshalb Aus- und Wei- terbildungskurse für alle Bedürfnisse – vom eintä- gigen Einsteigermodul ESL (Vorkurs zur J+S-Aus- bildung Schwimmsport) über die Ausbildung zur Leiterin Wassergewöhnung- und Kinderschwimmen WAKI bis zur umfassenden Schwimminstruktoren- Ausbildung. Speziell zur Einführung der neuen Test- reihe werden «Weiterbildungskurse Schwimmtests 1–8» angeboten.

Test- reihe werden «Weiterbildungskurse Schwimmtests 1–8» angeboten. mobile 3  03 Die Fachzeitschrift für Sport
Test- reihe werden «Weiterbildungskurse Schwimmtests 1–8» angeboten. mobile 3  03 Die Fachzeitschrift für Sport

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Die Fachzeitschrift für Sport

Ein Schwimmwettkampf für Kinder

Wettkämpfe faszinieren, könne Schwächere aber auch demotivieren. Mit dem «KIDS-CUP» wird versucht, möglichst vielen die Faszination am Schwimmsport zu erhalten.

D er vom Schweizerischen Schwimmverband

(SSCHV) lancierte KIDS-CUP ist für alle Gruppen,

Schulen und Vereine offen, ob sie nun dem

SSCHV angehören oder nicht. Im Gegensatz zu tradi-

tionellen Schwimmwettkämpfen, bei denen immer schnelle Zeiten in den Wettkampfdisziplinen im Zentrum stehen, fliesst beim KIDS-CUP auch die Schwimmtechnik in die Gesamtbewertung ein. Bei den zu absolvierenden Übungen wird dem spieleri- schen Element grosse Bedeutung beigemessen.

Leistung ja – Vielseitigkeit auch

Der Wettkampf richtet sich an 8 bis 12-jährige Kinder und besteht aus Kombinationen von maximal zwei Schwimmarten. In der ersten sind – abgestuft nach Altersklasse – 25, 50 oder 100 Meter Gesamtlage auf Zeit zu schwimmen.In der zweiten Schwimmart – die kurz vor Wettkampfbeginn ausgelost wird – sind 25 Meter Beinschlag mit dem Schwimmbrett zurück- zulegen. Die erzielten Zeiten werden mit Hilfe einer Tabelle in Punkte umgerechnet. Anschliessend müs- sen die Teilnehmenden in beiden Schwimmarten über 25 Meter eine Technik-/Koordinations-Übung korrekt schwimmen. Für deren Bewertung gibt es Stilpunkte. Die Summe der Zeit- und Stilpunkte er-

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Die Fachzeitschrift für Sport

geben das definitive Klassement nach vier Wett- kämpfen.Den Abschluss des maximal zweistündigen Anlasses (einschliesslich Auslosung und Einschwim- men) bildet eine gemischte Staffel. Das Basisreglement dieses KIDS-CUPS sowie ein Demo-Video über den gesamten Ablauf kann auf der Geschäftsstelle des Schweizerischen Schwimm- verbandes (www.fsn.ch) bestellt werden. Die veran- staltenden Schulen oder Vereine haben viel Spiel- raum und dürfen einzelne Elemente verändern, so- fern dies nicht der Ideologie dieses Wettkampfes widerspricht.

Literaturhinweis

Gunther Frank: Koordinative

Fähigkeiten im Schwimmen – Der Schlüssel zur perfekten

Technik. Hofmann, Schorndorf. 2002. ISBN: 3-7780-7123-8

Walter Bucher: Lehrmittel

Schwimmen. ESK. 1992.

Was ist swimsports.ch?

swimsports.ch ist die Vereinigung der am SchwimmsportinteressiertenVerbändeund Institutionen der Schweiz. Diese 1941 ge- gründete Vereinigung war viele Jahre unter dem Namen Interverband für Schwimmen (IVSCH) bekannt und bekam vor einem Jahr mit «swimsports.ch» ein neues Gesicht. swimsports.ch unterstützt seine Mitglieder in ihren Bemühungen, den Schwimmsport in allen seinen Facetten zu fördern. Die enge Zusammenarbeit mit den führenden Partnern im Schwimmsport, dem Schwei- zerischen Schwimmverband (SSCHV), der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesell- schaft (SLRG) und Jugend+Sport, erlaubt es, gemeinsame Aktivitäten zu planen und zu koordinieren (Aus- und Weiterbildung, Lehrunterlagen, etc.). Weitere Informatio- nen, Links, Kursdaten und -orte sind auf www.swimsports.ch zu finden.

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Praxis Grundlagen für die Lagen «Zuerst den Widerstand reduzieren und dann den Antrieb optimieren»: das

Praxis

Grundlagen für die Lagen

«Zuerst den Widerstand reduzieren und dann den Antrieb optimieren»: das ist der Leitsatz beim Schwimmen. Der Weg dorthin führt nicht über sehr frühes Aneignen der «perfekten» Technik, sondern über die möglichst ökonomische und indviduell unterschiedliche Nutzung des Elementes Wasser.

Ganzkörperbewegungen

Nutzung des Elementes Wasser. Ganzkörperbewegungen Zeichnungen: Leo Kühne Superman Kraulbeinschlag in

Zeichnungen: Leo Kühne

Superman

Kraulbeinschlag in «Superman»-Haltung, dabei Körperrotationen bis zur Seitenlage ausführen. Das Ohr liegt auf dem gestreck- ten Arm. Mit schnellen Beinschlägen in dieser Seitenlage beschleunigen und dann zurückdrehen in die Bauchlage (evtl. mit Flossen).

dann zurückdrehen in die Bauchlage (evtl. mit Flossen). Wasserschlange Sich durchs Wasser schlängeln, der Kopf

Wasserschlange

Sich durchs Wasser schlängeln, der Kopf steuert in verschiedene Richtungen.

Variationen: Arme am Körper, Arme in Vor- halte, ein Arm unten und ein Arm oben, in Seitenlage, in Bauchlage, in Rückenlage.

Versteckte Handzeichen

Delfin-Ganzkörperbewegungen in Bauchla- ge, die Handrücken auf dem Gesäss. Versuche, mit den Händen an die Wasser- oberfläche zu kommen und dem Kollegen am Beckenrand ein Zeichen zu machen.

Roboter-Fisch

Alle schwimmen mit den Flossen Kraul- beinschlag, freie Armhaltung. Auf ein Zei- chen werden schnelle Richtungswechsel geschwommen. Ein Pfiff: 90°-Drehung nach rechts; zwei Pfiffe: 90°-Drehung nach links; drei Pfiffe: 90°-Drehung nach unten (ab- tauchen).

Bemerkung: Anstatt Pfiffe über Wasser wird unter Wasser mit einem Metallgegenstand an das Treppengeländer des Schwimm- bades schlagen.

Möglichst strömungsgünstig

Schwimm- bades schlagen. Möglichst strömungsgünstig Die Körperhaltung im Wasser muss mög- lichst

Die Körperhaltung im Wasser muss mög- lichst strömungsgünstig sein, um den Fron- talwiderstand gering zu halten. Dabei spielt der Kopf eine wichtige Rolle:Einerseits muss er beim Schweben und Gleiten ruhig und in der Verlängerung der Wirbelsäule gehalten werden. Andererseits wird jede Ganzkörper-

bewegung im Wasser durch den Kopf ein- geleitet und gesteuert (Wellenbewegung, Kraul-Rollwende).

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Die Fachzeitschrift für Sport

Hundeschwimmen

Hundeschwimmen

Hundeschwimmen
Hundeschwimmen

Atembewegungen

Kraul schwimmen, die Arme werden jedoch unter Wasser nach vorne gebracht. Der Hund atmet nach vorne. Wir können den Kopf für die Atmung auch zur Seite drehen. Was geht besser?

Kopf für die Atmung auch zur Seite drehen. Was geht besser? Spiralschwimmen Kraulbeinschlag mit Armen in
Kopf für die Atmung auch zur Seite drehen. Was geht besser? Spiralschwimmen Kraulbeinschlag mit Armen in

Spiralschwimmen

Kraulbeinschlag mit Armen in Vorhalte, dabei kontinuierlich Körperdrehungen um die Längsachse durchführen. Der Kopf bleibt in der Verlängerung der Wirbelsäule. Unter Wasser aktiv und vollständig ausatmen (Geräusche machen), in der Überwasser- phase einatmen.

Variation: Mit Flossen

in der Überwasser- phase einatmen. Variation: Mit Flossen Den Fischen zuhören Beim einarmigen Kraulschwimmen jeweils

Den Fischen zuhören

Beim einarmigen Kraulschwimmen jeweils zur Seite einatmen und dabei das eine Ohr im Wasser halten, um «die Fische zu hören».

Handschellen-Schwimmen

Brustbeinschlag, die Hände sind hinter dem Rücken/Gesäss «gefesselt». Nur beim An- ziehen der Beine den Kopf zum Einatmen anheben. Mit dem Beinschlag das Gesicht wieder ins Wasser senken und danach kräf- tig ausatmen (stöhnen, ächzen, etc.).

und danach kräf- tig ausatmen (stöhnen, ächzen, etc.). Je höher der Kopf, desto mehr Widerstand Jedes

Je höher der Kopf, desto mehr Widerstand

Jedes Anheben des Kopfes hat ein Absenken der Hüfte und Beine zur Folge, was sich negativ auf die Wasserlage auswirkt. Beim Brust- und Delfinschwimmen ist dies fast nicht zu vermeiden. Dennoch sollte mög- lichst verhindert werden, den Kopf unnötig stark aus dem Wasser zu heben. Beim Kraul-

schwimmen erfolgt die Atmung seitlich. Im Delfinschwimmen sind beide Varianten möglich. In allen Lagen ist auf eine aktive und voll- ständige Ausatmung zu achten. Auch im Rückenschwimmen ist eine regelmässige Atmung wichtig.

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Die Fachzeitschrift für Sport

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Praxis 6 Beinbewegung W-Schwimmen Brustbeinschlag in Rückenlage, die Bewe- gung selbst beobachten (visuelle

Praxis

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Beinbewegung
Beinbewegung

W-Schwimmen

Brustbeinschlag in Rückenlage, die Bewe- gung selbst beobachten (visuelle Kontrolle):

Sind in der Ausgangsposition die Beine und Füsse in einer «W»-Stellung (und die Füsse nach aussen gedreht)?

Lambada

Kraul- oder Delfinbeinschlag in Seitenlage (evtl. mit Flossen), die obere Hand auf die Hüfte gelegt, die untere in Vorhalte. Spürst du, wie dein regelmässiger Bein- schlag aus den Hüften geschlagen wird?

Bein- schlag aus den Hüften geschlagen wird? Korken Der Körper «steht» senkrecht im Wasser, die

Korken

Der Körper «steht» senkrecht im Wasser, die Arme sind auf dem Schwimmbrett leicht aufgestützt. Brustbeinschläge ausführen.

Variation: Einbeinig, oder sogar in einer kontinuierlichen rechts-links Wechselbewe- gung (Wassertreten).

Wasserski

Wasserski Mit gestreckten Armen auf dem Schwimm- brett aufstützen. Mit starken Delfin- oder Kraulbeinschlä- gen

Mit gestreckten Armen auf dem Schwimm- brett aufstützen. Mit starken Delfin- oder Kraulbeinschlä- gen «Wasserski» fahren. Der Oberkörper kommt relativ hoch aus dem Wasser hinaus.

Variation: Mit Flossen.

Antriebsbewegungen der Beine

Im Schwimmen gibt es zwei Arten von effizi- enten Beinantriebsbewegungen:

Schlagbewegung aus den Hüften mit ein-

wärts gedrehten Füssen. Der Rückwärts-Ab- wärts-Schlag ist eine Antriebsbewegung, die der Bewegung einesWalfischs oder eines Delfins mit ihrer waagrechten Schwanzflos- se am nächsten kommt. Die Bewegung kommt aus der Hüfte und pflanzt sich über

den Oberschenkel, das Knie und den Unter- schenkel bis ins Fussgelenk fort. Schwung-Stossbewegung mit auswärts gedrehten Füssen. Mit maximal auswärts gedrehten Füssen drückt sich der Schwimmer mit den Innen- seiten der Unterschenkel und der Füsse rück- wärts vom Wasser ab. Das Fussgelenk be- schreibt eine Kreisform.

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Die Fachzeitschrift für Sport

Armbewegung Ketchup Kraulschwimmen, ein Arm bleibt vorne bis der andere ihn mit einem Handschlag ablöst
Armbewegung
Ketchup
Kraulschwimmen, ein Arm bleibt vorne bis
der andere ihn mit einem Handschlag ablöst
(«Catch-up»), evtl. mit Flossen schwimmen.
Das Wasser durch Beugung des Handge-
lenks fassen.

Baumstamm-Paddeln

In Bauchlage (leichter Kraulbeinschlag er- laubt) wird neben der Hüfte aus den Hand- gelenken eine liegende Acht gepaddelt. Die Ellenbogen sind dabei leicht gebeugt. Diese Übung mit einer Plastikfolie oder Badekappe auf den Handflächen durchführen. Diese sollte durch den ständigenWasserdruck haf- ten bleiben.

sollte durch den ständigenWasserdruck haf- ten bleiben. Anker Auf einem Schwimmbrett sitzend Brust- armzüge

Anker

durch den ständigenWasserdruck haf- ten bleiben. Anker Auf einem Schwimmbrett sitzend Brust- armzüge ausführen.

Auf einem Schwimmbrett sitzend Brust- armzüge ausführen. Weit vorne das Wasser fassen und sich nach vorne ziehen, indem der Ellenbogen an Ort bleibt und die Hände und Unterarme nach aussen-rückwärts und dann einwärts ziehen.

nach aussen-rückwärts und dann einwärts ziehen. Enten-Rückenschwimmen In Rückenlage nur die Druckphase des

Enten-Rückenschwimmen

In Rückenlage nur die Druckphase des Arm- zugs ausführen. Am Schluss der Druckpha- se streift der Daumen den Oberschenkel. Wechsel-,Gleichschlag oder kein Beinschlag sind möglich (mit Pull-Buoy oder Brett zwi- schen den Beinen). Wer kann so am schnell- sten schwimmen?

Verankern und ziehen

Ziel des Armzuges in allen Schwimmarten ist es, den Körper nach vorne zu ziehen. Da- bei versucht der Schwimmer, seine Hände, Unter- und Oberarme im Wasser zu «ver- ankern». Er muss einen möglichst grossen Widerstand suchen.

Drei Kernpunkte sind für diese «Veranke- rung» wichtig:

Beugung des Handgelenkes bei Zugbe-

ginn

Innenrotation des Oberarms mit gebeug-

tem Ellbogen («Ellbogen-vorn-Haltung».)

Leichte Seitwärtsbewegungen der Hand

(paddeln)

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Die Fachzeitschrift für Sport

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Praxis Spielerisch zur korrekten Technik Es müssen nicht ständig neue Übungen erfunden werden. Durch gezielte

Praxis

Spielerisch zur korrekten Technik

Es müssen nicht ständig neue Übungen erfunden werden. Durch gezielte Variation bestehender Übungen kann der Unterricht abwechslungsreich und trotzdem zielorientiert gestaltet werden.

Rückenschwimmen

Deckel auf der Stirn
Deckel auf der Stirn

Wozu: Verschiedene Rhythmen erfahren und Schulterrotation erwerben. Wie: Rückenkraul schwimmen mit einem Deckel einer Pet-Flasche auf der Stirn. So viel wie möglich die Schultern in der Längs- achse von einer Seite zur anderen drehen (Schulterrotation), ohne den Deckel zu verlieren. Verschiedene Rhythmen schwim- men.Wie fühlst du dich am wohlsten?

Erleichterung

Einarmig Rückenkraul schwimmen. Der in- aktive Arm ist am Körper anliegend. Ver- suche «über die Hand» zu schwimmen! Da- zu musst du die Schulter fast 90° drehen, um den Armzug zu machen. Am Ende des Armzuges sind die Schultern wieder parallel zur Wasseroberfläche.

Erschwerung

Im Wasser sitzend. Wer schafft es, die Arme so schnell wie möglich rückwärts zu drehen (mit Schulterrotation), dabei den Kopf nach hinten zu legen und so in die flache Rücken- lage zu kommen. Sprintwettkampf über zehn Meter.

Bemerkung: Wichtig sind Rotation und Fre- quenz.

Zusammengebundene Füsse
Zusammengebundene Füsse

Wozu: Effizienter Armzug und gute Balance im Wasser finden Wie: Rücken-Armzug schwimmen, die Fuss- gelenke sind mit einem Gummiband zu- sammen gebunden. Der Körper soll um die Längsachse rotieren,ohne diese zu verlassen (hin- und herrollen wie ein Baumstamm). Zuerst langsam anfangen und dann immer schneller werden. Wer kann bis am Schluss korrekt schwimmen, d. h. ohne zu «schlän- geln»?

Erleichterung

Kurze Strecken (25 m) mit langsamen Arm- zügen schwimmen. Als Hilfsmittel kann der Pull-Buoy zwischen die Beine geklemmt werden.

Erschwerung

50 m-Strecken Rückenarmzug schwimmen, langsam beginnen und immer schneller werden, die Fussgelenke sind zusammenge- bunden, an den Händen mit Paddles. Kannst du diese Übung auch, wenn die Paddles nur am Mittelfinger befestigt sind (nicht am Handgelenk), ohne dass du die Paddles ver- lierst?

sind (nicht am Handgelenk), ohne dass du die Paddles ver- lierst? 8 mobile 3  03
sind (nicht am Handgelenk), ohne dass du die Paddles ver- lierst? 8 mobile 3  03

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Die Fachzeitschrift für Sport

Brustschwimmen Koordination Arme-Beine
Brustschwimmen
Koordination Arme-Beine

Wozu: Verbesserung der Arm-Bein Koordi- nation im Brustschwimmen Wie: Brustschwimmen auf den Rhythmus 1- 2-und-3, 1-2-und-3, … «1» = Arme ziehen aus- wärts; «2» = Arme ziehen einwärts; «und» = Arme werden nach vorne gebracht; «3» = Ar- me gestreckt in Vorhalte und gleiten. Auf welchen Zeitpunkt würdest du das Anzie- hen der Beine und den Beinschlag setzen? Lösung: Das Anziehen der Beine muss auf das «und» erfolgen, der Beinschlag auf «3».

Erleichterung

Sobald der Schwimmer in der Rückführpha- se seine Hände sieht, beginnt er mit dem Beinschlag.

Erschwerung

Der Brustbeinschlag wird während einer Länge nach rückwärts-abwärts geschlagen. Auf der nächsten Länge waagrecht nach hin- ten. Welche Variante ist schneller für dich? Kontrolliere die richtige Kopplung der Arme und Beine (Rhythmus zählen).

Koordination Beine-Arme

Arme und Beine (Rhythmus zählen). Koordination Beine-Arme Wozu: Verbesserung der Koordination Bein- schlag-Atmung im
Arme und Beine (Rhythmus zählen). Koordination Beine-Arme Wozu: Verbesserung der Koordination Bein- schlag-Atmung im
Arme und Beine (Rhythmus zählen). Koordination Beine-Arme Wozu: Verbesserung der Koordination Bein- schlag-Atmung im
Arme und Beine (Rhythmus zählen). Koordination Beine-Arme Wozu: Verbesserung der Koordination Bein- schlag-Atmung im

Wozu: Verbesserung der Koordination Bein- schlag-Atmung im Brustschwimmen Wie: Die Arme längsseits am Körper halten und Brustbeinschläge ausführen. Mit dem Anziehen der Beine wird der Kopf zum Ein- atmen angehoben und mit dem Schlagen wieder nach vorne ins Wasser gesenkt.

Erleichterung

Mit Schwimmbrett die Arme in Vorhalte.

Erschwerung

Beinschlag nach rückwärts-abwärts orien- tieren und die Übung mit einer Delfin-Kör- perbewegung vervollständigen.

mit einer Delfin-Kör- perbewegung vervollständigen. Drei Tipps für den Unterricht 1. Lerne zuerst den

Drei Tipps für den Unterricht

1. Lerne zuerst den Wasserwiderstand zu reduzieren (Wasserlage, gute Atembewe- gung, gute Rückholphasen) und optimiere erst dann den Antrieb (Armzug,Beinschlag)! 2. Der Bewegungsrhythmus steht im Zen- trum! Lerne also zuerst den richtigen Rhy- thmus und erst danach die gute Bewe- gungsausführung!

3. Bevor du Schwimmen lernst, müssen dein Körper und dein Geist das Wasser spüren und verstehen! Die vier Kernelemente (at- men, schweben, gleiten, antreiben) sollen deshalb immer wieder bearbeitet werden.

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Die Fachzeitschrift für Sport

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Praxis Kraulschwimmen Von Seite zu Seite Wozu: Schulung der Körperrotation unter Beibehaltung der Balance. Wie:

Praxis

Kraulschwimmen
Kraulschwimmen
Von Seite zu Seite
Von Seite zu Seite

Wozu: Schulung der Körperrotation unter Beibehaltung der Balance. Wie: Ein Armzug ausführen und dabei von der einen auf die andere Seite rollen. Die Balance halten und drei bis sechs Beinschlä- ge machen (evtl. mit Flossen). Der untere Arme ist dabei nach vorne gestreckt, der obere Arm an Körper anliegend. Nach drei bis sechs Beinschlägen wieder auf die ande- re Seite rollen (Schaukelbewegung).

Erleichterung

Drei Armzüge in Rückenlage, drei Armzüge in Bauchlage, etc. (Rollbewegungen)

Erschwerung

Rhythmisches Kraulschwimmen mit extrem viel Schulterrotation. Der Kopf bleibt immer ruhig in der Verlängerung der Wirbelsäule!

Wasserball-Kraul
Wasserball-Kraul

Wozu: Schulterbreites Eintauchen der Hän- de. Wie: Wasserball-Kraul schwimmen, mit er- hobenem Kopf, kontrollierter Armführung und Eintauchen der Hand so weit vorne wie möglich. Rhythmus verändern (lang- sam-schnell).

Erleichterung

Dieselbe Übung mit Flossen schwimmen.

Erschwerung

Fünf Züge normal schwimmen (mit Körper- rotation und weit vorne Eintauchen), fünf Züge Wasserball-Kraul.

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Die Fachzeitschrift für Sport

Delfinschwimmen Rhythmus eins-eins
Delfinschwimmen
Rhythmus eins-eins

Wozu: Erlernen des richtigen Rhythmus und der Arm-Bein Koordination. Wie: Wasserball-Kraul (Kopf über Wasser) mit Delfinbeinschlägen schwimmen. Auf je- des Eintauchen einer Hand einen Beinschlag ausführen. Wer kann so schwimmen, dass ein Ball ru- hig vor dem Kopf geführt wird?

Erleichterung

Dasselbe mit Flossen schwimmen.

Erschwerung

Wasserball-Delfin schwimmen (Kopf über Wasser!).Wer kann so schwimmen, dass der Ball immer noch ruhig vor dem Kopf geführt wird? Erster Beinschlag beim Eintauchen der Hände, zweiter Beinschlag in der Druckpha- se der Hände. Auch mit Flossen.

Delfin-Beinschlag stehend

se der Hände. Auch mit Flossen. Delfin-Beinschlag stehend Wozu: Den aus den Hüften geschlagenen Beinschlag
se der Hände. Auch mit Flossen. Delfin-Beinschlag stehend Wozu: Den aus den Hüften geschlagenen Beinschlag
se der Hände. Auch mit Flossen. Delfin-Beinschlag stehend Wozu: Den aus den Hüften geschlagenen Beinschlag
se der Hände. Auch mit Flossen. Delfin-Beinschlag stehend Wozu: Den aus den Hüften geschlagenen Beinschlag

Wozu: Den aus den Hüften geschlagenen Beinschlag verbessern. Wie: Aufrecht im Tiefwasser stehend Delfin- beinschläge ausführen. Die Arme am Körper anliegend (evtl. paddelnd). Versuche mög- lichst hoch aus dem Wasser zu schnellen! Wer kommt am höchsten?

Erleichterung

Am 1m-Brett hangen und möglichst locker Delfinbeinschläge ausführen. Diese sind kontinuierlich nach vorne und nach hinten zu schlagen (flüssige Bewegung).

Erschwerung

In der Kernübung die Arme in Hochhalte gestreckt und einen Gegenstand aus dem Wasser halten (evtl. mit Flossen).

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Vom Schwimmen zum Baden

Zum Glück brauchts zum Baden keine Papie- re, es gibt keine Alterslimite und keine Aus- weispflicht. Badekleider anziehen, ins Was- ser gleiten, sich treiben lassen – ein gutes Gefühl. In Seen, Flüssen, Weihern, Kanälen und Baggerseen wird – sobald das Wasser warm genug ist – gebadet, geplanscht und getaucht. Gerade auf Schulreisen oder Velo- touren zur warmen Jahreszeit gönnt man sich und den anvertrauten Schülern gerne einen Abstecher ins kühle Nass. Die Risiken

Die Fachzeitschrift für Sport

beim Baden in unbeaufsichtigten Gewäs- sern werden dabei leider oft unterschätzt. Die Wasserwerkstatt aus dem Safety Tool «Baden» zeigt auf, wie Schwimmen abseits von betreuten und gesicherten Einrichtun- gen gezielt und mit Spass vorbereitet wer- den kann.

gen gezielt und mit Spass vorbereitet wer- den kann. Beratung: Schweizerische Beratungsstelle für

Beratung: Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu, Abteilung Sport, Laupen- strasse 11, Postfach, 3001 Bern,Tel. 031 390 22 22, Fax 031 390 22 30, sport@bfu.ch, www.bfu.ch und www.safetytool.ch

strasse 11, Postfach, 3001 Bern,Tel. 031 390 22 22, Fax 031 390 22 30, sport@bfu.ch, www.bfu.ch

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strasse 11, Postfach, 3001 Bern,Tel. 031 390 22 22, Fax 031 390 22 30, sport@bfu.ch, www.bfu.ch
Praxis Entscheidung am Beckenrand Beim Starten und Wenden sind Explosivität und Dynamik sowie gutes Gleiten

Praxis

Entscheidung am Beckenrand

Beim Starten und Wenden sind Explosivität und Dynamik sowie gutes Gleiten im Wasser gefragt. Lahme Enten haben keine Chance.

Kraulstart

Flaches Eintauchen
Flaches Eintauchen

Wozu: Flaches Eintauchen üben, um unter Wasser weit gleiten zu können. Wie: Am Beckenrand in der Hocke, die Arme in Vorhalte gestreckt. Kräftig abstossen und kopfwärts eintau- chen, einmal nach vorne abspringen und flach eintauchen, einmal nach oben ab- springen und steil eintauchen. Wie kannst du weiter gleiten?

Bemerkung: Hochspringer springen weni- ger weit als Weitspringer! Das flache Ein- tauchen ist günstiger.

Erleichterung

Am Beckenrand sitzend, die Arme in Hoch- halte gestreckt. Oberkörper nach vorne beu- gen bis die Arme ins Wasser zeigen, nach vorne fallen lassen und mit einer guten Kör- perspannung eintauchen und gleiten.

Erschwerung

Hüftbreit auf dem Startblock stehend, der Schwerpunkt über den Fussballen (wer fin- det die gute Balance?) und die Hände zwi- schen den Füssen am Startblock. Auf Pfiff starten, durch einen Reifen tauchen und möglichst weit und schnell gleiten. Wer ist am schnellsten bei der 10m Marke?

Reaktion
Reaktion

Wozu: Reaktion üben. Wie: Schüler A begibt sich in Startposition und muss dort still verharren. Ein Schritt hinter dem Startblock steht Schüler B mit dem Rücken zum Schwimmbecken und mit einem Schwimmbrett in der Hand. Auf Pfiff startet Schüler A, Schüler B dreht sich um und versucht, mit dem Schwimmbrett dem Schüler A den Hintern zu «versohlen».

Erleichterung

Schüler B muss das Brett auf den Boden le- gen.

Erschwerung

Der Schüler A muss nicht nur schnell starten, sondern auch noch durch einen Ring tau- chen, der im Wasser liegt.

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Die Fachzeitschrift für Sport

Mutprobe Rückenstart

Mutprobe

Rückenstart

Mutprobe Rückenstart
Mutprobe Rückenstart Wozu: Schulung des Eintauchens rückwärts. Wie: Kopfsprung rückwärts vom Becken- rand.
Mutprobe Rückenstart Wozu: Schulung des Eintauchens rückwärts. Wie: Kopfsprung rückwärts vom Becken- rand.
Mutprobe Rückenstart Wozu: Schulung des Eintauchens rückwärts. Wie: Kopfsprung rückwärts vom Becken- rand.
Mutprobe Rückenstart Wozu: Schulung des Eintauchens rückwärts. Wie: Kopfsprung rückwärts vom Becken- rand.

Wozu: Schulung des Eintauchens rückwärts. Wie: Kopfsprung rückwärts vom Becken- rand. Nach dem Eintauchen die Rückwärts- rotation beenden und zurück an den Becken- rand weitertauchen.Wer hat genug Mut?

Bemerkung: Wassertiefe muss mindestens 1.80 m betragen!

Erleichterung

Dieselbe Übung von der Überlaufrinne oder Einstiegsleiter (tiefere Sprunghöhe).

Erschwerung

Kopfsprung rückwärts vom Beckenrand. Nach dem Eintauchen sofort in Schwimm- richtung steuern und diese Gleitphase mit Delfinbeinschlägen unterstützen. Wer kann so 15 Meter unter Wasser schwimmen?

unterstützen. Wer kann so 15 Meter unter Wasser schwimmen? Überstrecken Wozu: Schulung der Bogenspannung im

Überstrecken

Wer kann so 15 Meter unter Wasser schwimmen? Überstrecken Wozu: Schulung der Bogenspannung im Rückenstart. Wie:
Wer kann so 15 Meter unter Wasser schwimmen? Überstrecken Wozu: Schulung der Bogenspannung im Rückenstart. Wie:
Wer kann so 15 Meter unter Wasser schwimmen? Überstrecken Wozu: Schulung der Bogenspannung im Rückenstart. Wie:
Wer kann so 15 Meter unter Wasser schwimmen? Überstrecken Wozu: Schulung der Bogenspannung im Rückenstart. Wie:

Wozu: Schulung der Bogenspannung im Rückenstart. Wie: Normaler Rückenstart, die Hände am Startblock und die Füsse unterhalb der Was- seroberfläche an der Wand. Wer kann über ein «Hindernis» springen (Pull-Buoy, Brett, Pool-Noodle, etc.)?

Erleichterung

Absprung über ein Hindernis,mit den Zehen in der Überlaufrinne.

Erschwerung

Absprung

Startkommando.

über

Hindernis,

als

Duell

mit

mobile 3 03

Die Fachzeitschrift für Sport

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Erschwerung Absprung Startkommando. über Hindernis, als Duell mit mobile 3  03 Die Fachzeitschrift für Sport

Foto: Patrick B. Krämer

Foto: Patrick B. Krämer Praxis Brust- und Delfinwende Kompakte Drehung Wozu: Erlernen der kompakten Körperhal-

Praxis

Brust- und Delfinwende
Brust- und Delfinwende
Kompakte Drehung
Kompakte Drehung

Wozu: Erlernen der kompakten Körperhal- tung während der Drehung. Wie: Mit Flossen und Kraulbeinschlag in Richtung Wand schwimmen, Arme in Vor- halte. Sobald beide Hände die Wand be- rühren, bleiben Arme und Schultern stehen, Hüfte und Beine gleiten weiter unter dem Körper durch zur Wand. Je kleiner sich der Schwimmer macht, desto schneller gehen die Füsse zur Wand. Abstossen in seitlicher Position.

Erleichterung

Körper ist ausgestreckt und in Seitenlage, Hände fassen am Beckenrand (Überlauf- rinne). Beine zur Hocke anziehen und unter den Körper hindurch auf die andere Seite bringen. Wer schafft in zehn Sekunden am meisten Drehungen?

Erschwerung

Wettkampf oder Duell: Wer macht auf Kommando die schnellere Drehung? Aus- gangsposition: Beide Hände an der Wand, horizontale Wasserlage (evtl. mit Flossen).

Tauchzug durch Reifen
Tauchzug durch Reifen

Wozu: Den korrekten Tauchzug nach der Brustwende (-start) lernen. Wie: Schüler A hält im Abstand von vier Metern vom Beckenrand einen Reifen ins Wasser. Schüler B stösst sich von der Wand ab und gleitet unterWasser durch den Reifen hindurch. Nachdem die gestreckten Arme den Reifen passiert haben, wird ein kräftiger Armzug nach hinten ausgeführt. So weit wie möglich gleiten.

Erleichterung

Den Reifen nur zwei bis drei Meter vom Beckenrand entfernt plazieren.

Erschwerung

Schüler C hält zwei Meter hinter Schüler A einen weiteren Reifen ins Wasser. Nach- dem der Schüler B den ersten Reifen passiert und einen kräftigen Armzug gemacht hat, gleitet er weiter durch den zweiten. Nach dem Durchtauchen des zweiten Reifens werden die Arme nahe dem Körper nach vorne geführt, die Beine langsam angezo- gen. Wenn die Arme gestreckt sind, erfolgt ein kräftiger Beinschlag. Danach taucht der Schwimmer auf.

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mobile 3 03

Die Fachzeitschrift für Sport

Foto: Patrick B. Krämer

(Rücken-)Kraul- Rollwende Kompakte Rolle
(Rücken-)Kraul- Rollwende
Kompakte Rolle

Wozu: Das schnelle Rollen vorwärts soll im Wasser geübt werden Wie: Anschwimmen mit Kraul-Beinschlag (evtl. Flossen), ein Arm in Vorhalte, der an- dere am Körper anliegend. Ca. ein Meter vor der Wand den Kopf dynamisch zur Brust ein- drehen, die Beine bleiben vorerst auf dem Wasser liegen. Im letzten Moment die Beine zur Wand schwingen, in Rückenlage abstos- sen und gleiten.

Erleichterung

Rotation in der Querachse üben: Beinschlag in Bauchlage, mit gestreckten Armen ei- nen Stab hinter dem Rücken halten. Rolle vorwärts, ohne dass die Füsse den Stab be- rühren.

Erschwerung

Kleiner Wettkampf: Schwimmer A ist an der Wand bereit zum Abstossen. Schwimmer B macht eine Kraul-Rollwende. Sobald die Füsse von B die Wand berühren, darf A ab- stossen.Wer ist zuerst bei 12m?

Rollen um Längs- und Querachse

ist zuerst bei 12m? Rollen um Längs- und Querachse Wozu: Die Orientierung im Wasser schulen. Wie:

Wozu: Die Orientierung im Wasser schulen. Wie: Rückenkraul schwimmen.Auf Pfiff eine halbe Drehung um die Längsachse in Bauch- lage und mit einem kräftigen Armzug eine ganze Rolle vorwärts ausführen. Anschlies- send Kraul weiterschwimmen. Auf Pfiff eine ganze Rolle vorwärts und danach eine halbe Drehung um die Längsachse in Rückenlage. Rückenkraul schwimmen, etc.

Längsachse in Rückenlage. Rückenkraul schwimmen, etc. Erschwerung Hin- und her schwimmen,ein Länge in Kraul,
Längsachse in Rückenlage. Rückenkraul schwimmen, etc. Erschwerung Hin- und her schwimmen,ein Länge in Kraul,

Erschwerung

Hin- und her schwimmen,ein Länge in Kraul, eine in Rücken. Rücken: Drei Meter vor der Wand eine halbe Drehung um die Längsachse, kräftiger Arm- zug und Rolle vorwärts an die Wand, ab- stossen in Rücklage, während des Gleitens eine halbe Drehung in Bauchlage und weiter Kraulschwimmen. Kraul: Mit einem kräftigen Armzug die schnelle Rolle vorwärts einleiten, von der Wand abstossen in Rückenlage und weiter Rückenkraul schwimmen.

Erleichterung

Auf Pfiff nur eine halbe Drehung um Längs- achse ausführen.

mobile 3 03

Die Fachzeitschrift für Sport

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Auf Pfiff nur eine halbe Drehung um Längs- achse ausführen. mobile 3  03 Die Fachzeitschrift

Weg weisend.

Weg weisend. Die Fachzeitschrift für Sport Bestellung Einzelausgaben Abonnement Ausgabe Schwerpunktthema
Weg weisend. Die Fachzeitschrift für Sport Bestellung Einzelausgaben Abonnement Ausgabe Schwerpunktthema
Weg weisend. Die Fachzeitschrift für Sport Bestellung Einzelausgaben Abonnement Ausgabe Schwerpunktthema

Die Fachzeitschrift für Sport

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Ausgabe

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Praxisbeilage

Ich möchte «mobile» für ein Jahr abonnieren und gleichzeitig Mitglied

1/03

Gleichgewicht

Balancieren

im mobileclub werden (Schweiz: Fr. 50.– / Ausland: 41.–)

2/03

Kraft

Kräftigen mit dem Swissball

3/03

Optimale Wettkampfvorbereitung

Spiele im und am Wasser

Ich möchte «mobile» für ein Jahr abonnieren

4/03

Mehrkämpfe

Stafetten

(Schweiz: Fr. 35.– / Ausland: 31.–)

5/03

Integration und Gewaltprävention

Kämpfen

6/03

Psychologisches Training

Psychologisches Training

Ich möchte «mobile» im Probeabonnement (3 Ausgaben für Fr. 15.– / 10.–)

Bestellungen Einzelausgaben inkl. Praxisbeilagen à Fr. 10.– / 7.50 (+Porto):

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2 Beilagen, Einzelausgaben nur zusammen mit dem Heft (vgl. oben):

E-Mail:

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Monique Marzo, BASPO

5

Monique Marzo, BASPO 5
Monique Marzo, BASPO 5
Monique Marzo, BASPO 5
Monique Marzo, BASPO 5
Monique Marzo, BASPO 5
Monique Marzo, BASPO 5

Monique Marzo, BASPO 5

Wer tauchen kann, hat keine Angst vor dem Wasser. Wer keine Angst hat, lässt sich vom 

Wasser tragen und wer schwebt, wird bald auch schwimmen können. Ein Lernweg, der 

behutsam und spielerisch erfahren werden will. Zum Beispiel mit dieser Praxisbeilage.

Inhalt

2 Gesicht im Wasser

4 Kopf im Wasser

6 Kopf unter Wasser

Vom Tauchen zum Schwimmen

Michael Bissig, Roland Gautschi Fotos: Michael Bissig, Daniel Käsermann, Zeichnungen: Lucas Amos

D ie Autoren des neuen Lehrmittels «Schwimm- Lehrschwimmbecken. Hier sollte es darum gehen, den 

Welt» gingen neue Wege. Im Vordergrund ste- Kindern mit geeigneten Spielformen Sicherheit und  hen nicht die zu erlernenden Schwimmtechni- Vertrauen in ein neues Element zu vermitteln, das sie 

ken sondern ein Kernmodell mit den Elementen «At- immer eingehender untersuchen. Am anderen Ende  men», «Schweben», «Gleiten» und «Antreiben». Das  des Weges, in dieser Praxisbeilage auf den Seiten 14 

Beherrschen  dieser  vier  Kernelemente  ermöglicht  und 15, steht das «Antreiben»: die Kinder beherrschen  die  Wasserbewältigung  und  damit  einen  sicheren  eine erste individuelle Schwimmart. Jetzt steht das 

Aufenthalt im Wasser. 

Tor zum Erlernen der spezifischen Schwimmtechni-

8 Schweben: Die Füsse  

lösen sich vom Boden

10 Schweben: Auftrieb  

bewusst erfahren

12 Gleiten unter und über 

Wasser

ken weit offen! 

Keine Auftriebsmittel

Die erste Etappe des Schwimmen-Lernens ist das At- Methodische  und  organisatorische  Hinweise,  wie 

men und Untertauchen. Wer diese beiden Elemente  auch  solche  zu  Fragen  der  Sicherheit  ergänzen  die  beherrscht, hat den Grundstein für ein erfolgreiches  Übungs- und Spielformen. Zu jedem Thema wird zu- Lernen im Schwimmsport gelegt. Das Untertauchen  dem eine Lernkontrolle vorgeschlagen.  ist deshalb so zentral, da eine günstige Wasserlage  nur mit dem Kopf im Wasser erreicht wird. Nahtlos an 

das Tauchen folgt das Schweben im Wasser. Wenn das  Untertauchen  ausreichend  geübt  wurde,  wird  das  Schweben in kürzester Zeit gelernt – und das ohne  Einsatz von Auftriebsmitteln und Schwimmhilfen!

14 Antreiben

«mobile praxis» ist eine Beilage der Ausgabe 3/05 von «mobile», der Fachzeitschrift für Sport.

Leserinnen und Leser können zusätzliche Exemplare von  

«mobile praxis» bestellen:

   1 Ex. (mit Heft «mobile»):  Fr. 10.–/E 7.–

   Ab 2 Ex. (nur «mobile praxis»):  Fr. 5.–/E 3.50 (pro Ex.)

 Ab 5 Ex.: Fr. 4.–/E 3.–

 Ab 10 Ex.: Fr. 3.–/E 2.–

Einsenden an:

Redaktion «mobile» BASPO, 2532 Magglingen

Tel. 032 327 64 18, Fax 032/327 64 78

E-Mail: mobile@baspo.admin.ch, www.mobile-sport.ch

Perfekte Gleiter gesucht

In dieser Praxisbeilage beschränkt man sich auf die 

Kernelemente «Atmen und Untertauchen», «Schwe-

ben» und «Gleiten». Verzichtet wird also auf die wich-

tigen  ersten  Schritte  der  Wasserangewöhnung  im 

mobile 3/05  Die Fachzeitschrift für Sport

www.mobile-sport.ch

Gesicht im Wasser

Schwimmen beginnt unten

Drei Tauchschritte

1
1

Gesicht im Wasser – Ausamten  Wer gelernt hat, kontrolliert 

durch Mund und Nase aus- und  

einzuatmen, wird keine Schwie-

 

rigkeiten beim Untertauchen 

und Schwimmen haben. Des-

halb ist es wichtig, von Anfang 

an die Atemtechnik zu üben, um 

so zu verhindern, dass sich die 

Kinder die Nase zuhalten. 

2
2

Kopf unter Wasser – Anhalten der Atmung  Eine kontrollierte und damit  sichere Atmung beinhaltet  ein bewusstes Anhalten der  Atembewegung unter Wasser. 

In Verbindung mit dem bereits 

gelernten Ausatmen kann den 

Lernenden schon in einer frü-

hen Lernphase dieser wichtige 

Aspekt vermittelt werden. Mit 

geschickter Aufgabenstellung 

sollen die Erwerbenden dazu 

gebracht werden, dass sie das 

Ausatmen unter Wasser be-

wusst unterbrechen können. 

3
3

Untertauchen – Vom Ausatmen unter zum Einatmen über Wasser

Sogar bei fortgeschrittenen 

Schwimmerinnen und Schwim-

mern können Schwierigkeiten 

beim Übergang von der Ausat-

mung in das Wasser zum Einat-

men über Wasser festgestellt 

werden. Umso wichtiger ist das 

Beherrschen der vorangegange-

nen Schritte (1 und 2).

2

Wer tauchen kann, hat einen ungemein wichtigen Lernschritt schon hinter sich; 

ohne Angst mit dem Gesicht ins Wasser und dem Kopf unter Wasser tauchen.

Ohren spitzen Was? Den Kopf ins Wasser halten. Wie? Den
Ohren spitzen Was? Den Kopf ins Wasser halten. Wie? Den
Ohren spitzen Was? Den Kopf ins Wasser halten. Wie? Den

Ohren spitzen

Was? Den Kopf ins Wasser halten. Wie? Den Kopf seitlich ins Wasser halten und auf­ merksam den Unterwassergeräuschen zuhören. Was hört man alles? Erleichtern: Die Hand offen an die Ohren halten. Diese Übung ist auch möglich, ohne dass das Ohr ins Wasser kommt.

Erschweren:

  Beide Ohren ins Wasser tauchen und den Geräuschen zuhören.   Beide Ohren ins Wasser tauchen und selber Geräu­ sche unter Wasser machen.

Waschbecken

Was? Betontes ins Wasser blasen. Wie? Die Lehrperson erzählt eine Geschichte:

«Wir waschen uns im Waschbecken gründlich das Gesicht. Mit Ausblasen erzeugen wir viel Schaum.» Erleichtern: Das Gesicht nicht ins Wasser tauchen. Erschweren: Das Gesicht taucht ins Wasser ein. Gleichzeitig mit den Waschbewegungen Geräusche erzeugen.

Wind

Was? Betontes ins Wasser blasen. Wie? Fest Ausatmen oder pfeifen und Luft an die Wasseroberfläche blasen. Mit der offenen Hand ver­ suchen, den Luftstoss, der an der Wasseroberfläche abgelenkt wird, zu spüren. Können wir verschiedene Windstärken erzeugen? Erleichtern: Distanz zur Wasseroberfläche vergrössern. Erschweren: Pulsierende Ausatmung ins Wasser.

mobile praxis Nr. 5, Juni 2005

5

5 Balltransport Was? Geschwindigkeits­ und Geschicklichkeitsspiel. Wie? Einen Tischtennisball so schnell wie möglich
5 Balltransport Was? Geschwindigkeits­ und Geschicklichkeitsspiel. Wie? Einen Tischtennisball so schnell wie möglich
5 Balltransport Was? Geschwindigkeits­ und Geschicklichkeitsspiel. Wie? Einen Tischtennisball so schnell wie möglich

5 Balltransport Was? Geschwindigkeits­ und Geschicklichkeitsspiel. Wie? Einen Tischtennisball so schnell wie möglich
5 Balltransport Was? Geschwindigkeits­ und Geschicklichkeitsspiel. Wie? Einen Tischtennisball so schnell wie möglich

Balltransport

Was? Geschwindigkeits­ und Geschicklichkeitsspiel. Wie? Einen Tischtennisball so schnell wie möglich auf die andere Seite blasen. Erleichtern: Zu zweit einen Ball transportieren.

Erschweren:

  Zwei Tischtennisbälle gleichzeitig bewegen.   Wer kann den Ball am weitesten transportieren? Es darf nur einmal Luft geholt werden. Variante: Eine Gruppe steht in einem Kreis und hält sich an den Händen. Im Kreis liegen auf der Wasseroberfläche verteilt Tischtennisbälle. Durch Blasen wird versucht, die Bälle zu den anderen zu befördern. Wer von einem Ball berührt wird, muss zum Bassinrand und zurück rennen.

Bojen im Sturm

Was? Spiel mit Tischtennisbällen. Wie? Die Kinder halten sich an den Händen und bilden so einen Kreis. Im Kreis liegen Tischtennisbälle auf der Wasseroberfläche. Auf Kommando blasen alle die leichten Bälle von sich fort. Wer von einem Ball berührt wird, muss zum Bassinrand und zurück rennen. Erleichtern: Wenige Bälle einsetzen. Erschweren: Viele Bälle verwenden.

Lernkontrolle

Erschweren: Viele Bälle verwenden. Lernkontrolle Kapitän Nemo Die Kinder imitieren das Signal einer
Erschweren: Viele Bälle verwenden. Lernkontrolle Kapitän Nemo Die Kinder imitieren das Signal einer
Erschweren: Viele Bälle verwenden. Lernkontrolle Kapitän Nemo Die Kinder imitieren das Signal einer
Erschweren: Viele Bälle verwenden. Lernkontrolle Kapitän Nemo Die Kinder imitieren das Signal einer

Kapitän Nemo

Die Kinder imitieren das Signal einer Lokomotive (Krankenwagen, Polizeiauto etc.) über und dann unter Wasser.

Kriterien:

   So stark ins Wasser blasen, dass es sprudelt.   Hände nicht vors Gesicht halten.   Nase nicht mit den Fingern zuhalten.

mobile 3/05  Die Fachzeitschrift für Sport

mobile 3/05   Die Fachzeitschrift für Sport Reissender Fluss Was? Gleiten für Fortgeschrittene. Wie?

Reissender Fluss

Was? Gleiten für Fortgeschrittene. Wie? Die Kinder stehen sich gegenüber und bilden so eine Gasse. Mit kräftigen Armbe­ wegungen wird das Wasser in eine Richtung durch die Gasse bewegt. Die Antriebsbewe­ gung sollte synchron erfolgen. Mit der Zeit entsteht eine Wasserströmung, auf der sich die Obersten der Reihe durch die Gasse trei­ ben lassen. Am Ende angekommen, stehen sie wieder an und helfen wieder kräftig mit, die Strömung aufrechtzuerhalten. Erleichtern: Nicht auf dem Wasser liegen, sondern durch die Gasse gehen oder rennen. Erschweren: Auf dem Wasser liegen und mit der Strömung gleiten.

liegen, sondern durch die Gasse gehen oder rennen. Erschweren: Auf dem Wasser liegen und mit der

3

www.mobile-sport.ch

Kopf im Wasser

Unterwassermusik

4

Der erste Schritt ist getan. Der Kopf wird mutig ins Wasser gehalten und ausgeatmet. 

Beim nächsten Schritt wird der Kopf ganz unter Wasser gehalten.

Konzert

Was? Auf Geräusche unter Wasser achten. Wie? Eine Melodie über Wasser «mit einer Trompete» spielen. Wer kann die Melodie auch unter Wasser, nur mit Ausatmen durch die Nase erzeugen? Wer beherrscht verschiedene Instrumente (Posaunen,Tuba, Blockflöte). Das Instrument soll immer auch imitiert werden unter Wasser. Erleichtern: Melodie nur durch Summen erzeugen. Erschweren: Töne abwechselnd mit Mund und Nase erzeugen.

Wasser. Erleichtern: Melodie nur durch Summen erzeugen. Erschweren: Töne abwechselnd mit Mund und Nase erzeugen.

Motorboote und Mechaniker

Was? Ausatmen unter Wasser. Wie? Auf dem Wasser liegen viele Schwimmbretter. Die Kinder imitieren das Motorengeräusch und trans­ portieren die Schwimmbretter in den sicheren Hafen. Dabei haben sie den Kopf unter Wasser und atmen durch Mund und Nase aus. Wenn ein Motor nicht mehr funk­ tioniert oder keine Kraft mehr hat, kommen «Mechani­ ker» und müssen den Motor wieder «auftanken». Erleichtern: Die Schwimmbretter mit dem Kinn stossen und dabei Motorgeräusche imitieren. Erschweren: Nur einmaliges Luftholen ist erlaubt. Wer es damit nicht bis in den Hafen schafft, muss auf einen Mechaniker warten.

Nur einmaliges Luftholen ist erlaubt. Wer es damit nicht bis in den Hafen schafft, muss auf

Floss

Was? Schwimmbretter als Inseln einsetzen. Wie? Das auf dem Wasser liegende Schwimmbrett wird mit dem Kopf durch das Wasser gestossen. Wer kann das Brett sogar von unter Wasser mit dem Kopf in die Höhe heben? Erleichtern: Die Schwimmbretter mit dem Kinn stossen. Erschweren: Verschiedene Teile des Kopfes zum Stossen des Brettes benutzen. Einmal mit der Stirn, dann mit dem Scheitel, der Nase etc. Als Spiel: Das Brett so stossen, dass es eine Mitspielerin berührt.

mit der Stirn, dann mit dem Scheitel, der Nase etc. Als Spiel: Das Brett so stossen,

Guckrohr

Was? Unter Wasser Augen öffnen. Wie? Ein Unterseeboot spielen, das mit dem Guckrohr (Hand) die Wasseroberfläche absucht. Erleichtern: Gesicht im Wasser ohne vollständiges Untertauchen des Kopfes. Erschweren: Bei Berührung des Guckrohres sofort tief unter Wasser tauchen und das Guckrohr einziehen.

des Kopfes. Erschweren: Bei Berührung des Guckrohres sofort tief unter Wasser tauchen und das Guckrohr einziehen.

mobile praxis Nr. 5, Juni 2005

5

5 Tauchkapelle Was? Abtauchen und Ohren spitzen. Wie? Alle Kinder tauchen auf Kommando ab und hören

Tauchkapelle

Was? Abtauchen und Ohren spitzen. Wie? Alle Kinder tauchen auf Kommando ab und hören den Rhythmus, der von der Lehrperson unter Wasser geklopft wird. Die Klopfgeräusche erzeugt man durch Hämmern am Geländer oder durch das Aneinander­ schlagen zweier metallener Gegenstände. Erleichtern: Jedes Kind klopft selber einen Rhythmus. Erschweren: Nach dem Auftauchen den unter Wasser gehörten Rhythmus nachklatschen.

Kind klopft selber einen Rhythmus. Erschweren: Nach dem Auftauchen den unter Wasser gehörten Rhythmus nachklatschen.

Zahlenkünstlerin

Was? Auf den Partner unter Wasser schauen. Wie? Zu zweit unter Wasser tauchen. Die Partnerin zeigt eine Zahl. Der Partner führt unter Wasser die entsprechende Anzahl Drehungen um die Hochachse durch. Die Partnerin überprüft unter Wasser, ob die Anzahl der Drehungen stimmt. Erleichtern: Zahlen von null bis drei.

Erschweren:

  Alle Zahlen, die mit beiden Händen dargestellt wer­ den können (0 bis 20).   Drehungen um die Körperquerachse («Salto») zählen vierfach.

dargestellt wer­ den können (0 bis 20). ■    Drehungen um die Körperquerachse («Salto») zählen vierfach.

Märchenbuch

Was? Abtauchen und Augen öffnen. Wie? Gemeinsam abtauchen, auf dem Bassinboden sitzen bleiben und in einem Buch lesen. Die Handflächen sind die Buchseiten. Erleichtern: Gesicht im Wasser ohne Untertauchen.

Erschweren:

  Unter Wasser aus dem Buch vorlesen.   Buch mit zehn Seiten durchblättern.   Am Bassinboden auf dem Bauch liegen und im Buch lesen.

■    Buch mit zehn Seiten durchblättern. ■    Am Bassinboden auf dem Bauch liegen und

Lernkontrolle

auf dem Bauch liegen und im Buch lesen. Lernkontrolle Atemtest Zu zweit unter Wasser tauchen. A
auf dem Bauch liegen und im Buch lesen. Lernkontrolle Atemtest Zu zweit unter Wasser tauchen. A
auf dem Bauch liegen und im Buch lesen. Lernkontrolle Atemtest Zu zweit unter Wasser tauchen. A
auf dem Bauch liegen und im Buch lesen. Lernkontrolle Atemtest Zu zweit unter Wasser tauchen. A

Atemtest

Zu zweit unter Wasser tauchen. A zeigt unter Wasser mit den Fingern eine Zahl, B erkennt die Zahl und führt unter Wasser die entsprechende Anzahl Ausatmungs­ stösse durch.

Kriterien:

  Der Kopf ist vollständig unter Wasser getaucht.   Die unter Wasser gezeigte Zahl wird richtig erkannt.   Ausatmungsstösse unter Wasser ohne Zuhalten der Nase ausführen.

mobile 3/05  Die Fachzeitschrift für Sport

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5

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Kopf unter Wasser

Auf Tauchstation

Abtauchen auf Kommando ist nicht sehr motivierend. Und was, bitte 

soll man tun, wenn man unter Wasser ist? Motivierende Spiel- und 

Übungsformen um abzutauchen.

Übungsformen um abzutauchen. Unten, dann oben

Unten, dann oben

Mit dem vollständigen Untertauchen  

erfolgt ein wichtiger Schritt beim 

Schwimmen-Lernen: Die Füsse verlieren 

den Kontakt zum Boden und die Ler-

nenden schweben für kurze Zeit unter 

Wasser. Hier müssen die Lernenden Zeit 

haben, sich mit diesem neuen Gefühl 

vertraut zu machen. Somit sollte hier  

kein allzu frühes Schweben an der  

Wasseroberfläche angestrebt werden. 

Tauchen, aber sicher!

Bei jeder Tauchlektion sind folgende 

Grundsätze zu beachten:

   Nie alleine tauchen! Den Tauchpartner 

immer beobachten/im Auge behalten! 

(Beobachtungsaufgaben stellen).

   Nicht tauchen, wenn aus medizini-

scher Sicht etwas dagegen spricht (Er-

kältungen, Risse im Trommelfell etc.).

Badewannen­

ungeheuer

Was? Untertauchen und Auftauchen mit Ausatmen. Wie? Auf dem Wasser hält die Lehrperson (oder ein Lernender) einen flach auf der Wasseroberfläche liegenden Reifen. Der Reif symbolisiert den Abfluss einer Badewanne. Das Ungeheuer kommt aus der Tiefe, taucht durch das Abflussrohr (Reif) und erschrickt den Badenden mit einem lauten Schrei. Erleichtern: Reif anheben, damit nicht voll­ ständig untergetaucht werden muss. Erschweren: Das Ungeheuer wartet im Ab­ flussrohr (unter den Reifen getaucht) zehn Sekunden lang, bevor es aufspringt.

Erschweren: Das Ungeheuer wartet im Ab­ flussrohr (unter den Reifen getaucht) zehn Sekunden lang, bevor es

Ballpumpe

Was? Tauchen und Ausblasen. Wie? Zu zweit abtauchen. Eine Schülerin bläst unter Wasser einen Ballon auf und übergibt diesen der anderen Schülerin. Erleichtern: Der Ballon befindet sich beim Aufblasen nur zur Hälfte im Wasser. Erscheren: Abwechslungsweise den Ballon aufblasen, auftauchen und Luft holen.

beim Aufblasen nur zur Hälfte im Wasser. Erscheren: Abwechslungsweise den Ballon aufblasen, auftauchen und Luft holen.

Luftpumpe mit Grimasse

Was? Fortgesetztes Ab­ und Auftauchen. Wie? Zu zweit miteinander ab­ und auftau­ chen. Nach dem Auftauchen macht einer eine Grimasse, dann tauchen beide wieder ab. Beim erneuten Auftauchen macht der Partner die Grimasse nach. Diese Abfolge abwechselnd ausführen.

Erleichtern:

  Nicht vollständig unter Wasser tauchen.    Halten am Bassinrand oder an der Part­ nerin.

Erschweren:

  Tempo des Ab­ und Auftauchens erhöhen.   Beim Auftauchen passende Geräusche oder Grimassen erzeugen.

   Tempo des Ab­ und Auftauchens erhöhen. ■    Beim Auftauchen passende Geräusche oder Grimassen erzeugen.

6

mobile praxis Nr. 5, Juni 2005

5

Grätsche

Was? Tauchfangis. Wie? Zwischen den Beinen des Partners hindurch­ tauchen. Das Abtauchen gelingt einfacher, wenn es aus einem Sprung erfolgt: nach oben aus dem Wasser springen und nach unten fallen lassen.

Erleichtern:

  Geringe Wassertiefe.   Halten an den Beinen des Partners erlaubt.

Erschweren:

  Brusttiefes Wasser.   Zuerst in den Handstand, dann zwischen den Beinen durchtauchen.   Mit den Beinen voraus zwischen den Beinen des Partners durchtauchen. Variante: Als Fangis. Wer gefangen wird, steht gegrätscht hin und kann von den anderen auf die be­ schriebene Art befreit werden.

Als Fangis. Wer gefangen wird, steht gegrätscht hin und kann von den anderen auf die be­

Bilderkopie

Was? Tauchspiel auf Zeit. Wie? Am Bassinrand werden fünf Tauch­ ringe angeordnet. Wir tauchen im Wasser ab und legen dasselbe Bild unter Wasser. Nicht nur die räumliche Anordnung muss stimmen, auch die Farben müssen stim­ men! Welche Gruppe hat das Bild zuerst richtig kopiert?

Erleichtern:

  Wenige Tauchringe verwenden.   Geringe Wassertiefe.

Erschweren:

  Mehr Tauchringe.   Die linke Hand muss während der ganzen Zeit hinter dem Rücken gehalten werden.

■    Mehr Tauchringe. ■    Die linke Hand muss während der ganzen Zeit hinter dem

Lernkontrolle

Zeit hinter dem Rücken gehalten werden. Lernkontrolle Ringübergabe Zwei tauchen gemeinsam ab. Die Lernende hält
Zeit hinter dem Rücken gehalten werden. Lernkontrolle Ringübergabe Zwei tauchen gemeinsam ab. Die Lernende hält
Zeit hinter dem Rücken gehalten werden. Lernkontrolle Ringübergabe Zwei tauchen gemeinsam ab. Die Lernende hält
Zeit hinter dem Rücken gehalten werden. Lernkontrolle Ringübergabe Zwei tauchen gemeinsam ab. Die Lernende hält

Ringübergabe

Zwei tauchen gemeinsam ab. Die Lernende hält zwei Tauchringe in den Händen. Der Tauchpartner signalisiert durch ein (zuvor vereinbartes) visuelles oder akustisches Signal, welcher Tauchring übergeben werden soll. Die Übergabe muss unter Wasser stattfinden.

Kriterien:

  Vollständiges unter Wasser tauchen und ausatmen.   Das Signalisieren der Tauchringübergabe erfolgt visuell oder akustisch.   Der Übergabe des Tauchringes muss unter Wasser erfolgen.

mobile 3/05  Die Fachzeitschrift für Sport

mobile 3/05   Die Fachzeitschrift für Sport Dreck­ morcheln und Putzfische Was? Gegenstände vom

Dreck­ morcheln und Putzfische

Was? Gegenstände vom Boden tauchen. Wie? Eine Gruppe spielt die Putzfische. Sie holen alle Gegenstände vom Boden auf und verteilen diese an verschiedenen Orte am Bassinrand. Zwei bis drei «Dreckmorcheln» nehmen die Gegenstände wieder raus und verschmutzen damit wieder den Boden. Die Depots am Bassinrand dürfen nicht neben­ einander liegen, da es die Dreckmorcheln sonst zu einfach haben. Erleichtern: Geringe Wassertiefe. Erschweren: Ein Arm muss hinter dem Rücken gehalten werden.

sonst zu einfach haben. Erleichtern: Geringe Wassertiefe. Erschweren: Ein Arm muss hinter dem Rücken gehalten werden.

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Intensität:

hoch!

Zwei flach auf der Wassero-

berfläche liegende Reifen 

werden durch die Lehrper-

son nahe beim Bassinrand 

gehalten. Die Lernenden 

springen durch den Reif, 

tauchen mit einem Sprung 

wieder auf und führen 

diese Auf- und Absprünge 

bis zur anderen Bassinseite 

hin weiter aus. Zurück mit 

Delfinsprüngen oder einer 

anderen Übung.

Delfinsprüngen oder einer  anderen Übung. 8 www.mobile-sport.ch Schweben unter Wasser Das Flugzeug

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Schweben unter Wasser

Das Flugzeug taucht ab

Etwas vom faszinierendsten und schönsten beim Schwimmen-Lernen ist die  

Erkenntnis, dass das Wasser uns trägt. Diese Schwebemomente wollen genossen  

und verlängert werden.

Tischbombe

Was? In der Hockhaltung unter Wasser bleiben. Wie? In die Luft springen, ein «Päckli» machen und so abtauchen. Beim Auftauchen kräftig vom Boden abdrü­ cken und «Peng!» rufen.

Erleichtern:

  Ohne Hockhaltung ins Wasser springen.   Lehrperson beim Sprung an der Hand halten.

Erschweren:

  Nach dem Eintauchen im Päckli verharren und war­ ten, bis jemand «die Tischbombe zündet» (auf den Fuss drücken).

Nach dem Eintauchen im Päckli verharren und war­ ten, bis jemand «die Tischbombe zündet» (auf den

Buchstabenspringen

Was? Kombination von Springen und Schweben. Wie? Ein Sprung von Bassinrand ausführen und in der Luft einen Buchstaben darstellen. Unter Wasser diese «Buchstabenhaltung» während fünf Sekunden beibe­ halten. Vorsicht: Ausreichende Distanz zwischen den Springen­ den gewährleisten! Erleichtern: Selbst gewählten Buchstaben darstellen.

Erschweren:

  Die Buchstabe wird nach erfolgtem Absprung vom Partner zugerufen.   Den zweiten Buchstaben eines zugerufenen Wortes darstellen.   Den zweiten Buchstaben erst unter Wasser darstellen und dann noch etwas weiter schweben. Der Partner muss erraten, um welches Wort es sich mit diesen zwei Anfangsbuchstaben handeln könnte.

weiter schweben. Der Partner muss erraten, um welches Wort es sich mit diesen zwei Anfangsbuchstaben handeln

Ringübergabe II

Was? Übergabe für Fortgeschrittene. Wie? Zwei tauchen gleichzeitig ab. Nach jedem Ring­ tausch muss der Ring einmal hinter dem Rücken durch­ geführt werden. Wie manchmal kann der Ring ausge­ tauscht werden? Erleichtern: Der Ring wechselt nur die Hand. Erschweren: Vor der Ringübergabe führen beide eine ganz Drehung um die Hoch­ oder Querachse aus.

nur die Hand. Erschweren: Vor der Ringübergabe führen beide eine ganz Drehung um die Hoch­ oder

Fähigkeitsorientes Lernen

Keine Auftriebsmittel

Oft werden für den wichtigen Schritt vom 

Tauchen zum Schweben Auftriebsmittel einge-

setzt. Dies ist nicht notwendig und meistens  

sogar kontraproduktiv. Wer gelernt hat, sich 

sicher unter Wasser aufzuhalten, kann das 

Schweben unter Wasser problemlos lernen.  

Bei den vorausgegangenen Tauchübungen 

haben sich die Füsse jeweils für einen kurzen 

Augenblick vom Boden gelöst; Momente des 

Schwebens haben die Lernenden folglich (un-

bewusst) schon erlebt. Mit einer geschickten 

Methodik lassen sich diese Schwebemomente 

auf ein lang andauerndes Schweben (unter 

Wasser) verlängern. Und da der Lernschritt an 

Bekanntes anknüpft, ist ein Einsatz von Auf-

triebsmitteln unnötig.

mobile praxis Nr. 5, Juni 2005

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Rekord

Was? Lange tauchen und dabei ausatmen. Wie? Alle springen gleichzeitig ins Wasser. Wer kann am längsten unter Wasser in einer Schwebelage verharren und taucht als Letzter wieder auf? Unter Wasser soll durch Mund und Nase ausgeatmet werden. Erleichtern: Es darf zweimal Luft geholt werden. Erschweren: Wer kann am längsten unter Wasser schweben und dabei kontinuierlich Luft­ blasen erzeugen?

Kuckucksuhr

Was? Zeit schätzen unter Wasser. Wie? Wer kann genau 5, 10, 17 oder 21 Sekunden schwebend unter Wasser bleiben. Wer kann dabei jede Sekunde einen Atemstoss ins Wasser geben? Wenn die Zeit um ist, taucht man auf und ruft «Kuckuck!». Erleichtern: Schweben ohne Ausatmungsstösse.

Erschweren:

  Pro Sekunde zwei Atemstösse ausatmen.   Mit einer Partnerin schweben und gemeinsam zählen. Beide tauchen zusammen nach der vorgegebenen Zeit auf.

Waschmaschine

Was?: Sich unter Wasser drehen lassen. Wie? Ein kompaktes «Päckli» machen und sich durch den Partner rotieren lassen. Durch die Nase ausatmen, damit kein Wasser eindringt. Nase nicht mit den Fingern zuhalten. Erleichtern: Im Päckli auf und ab bewegen ohne Drehung. Erschweren: Wer lässt sich zehnmal drehen?

Lernkontrolle

Erschweren: Wer lässt sich zehnmal drehen? Lernkontrolle Päckli auspacken Was? Schweben unter Wasser. Wie? Im
Erschweren: Wer lässt sich zehnmal drehen? Lernkontrolle Päckli auspacken Was? Schweben unter Wasser. Wie? Im
Erschweren: Wer lässt sich zehnmal drehen? Lernkontrolle Päckli auspacken Was? Schweben unter Wasser. Wie? Im
Erschweren: Wer lässt sich zehnmal drehen? Lernkontrolle Päckli auspacken Was? Schweben unter Wasser. Wie? Im

Päckli auspacken

Was? Schweben unter Wasser. Wie? Im hüfttiefen Wasser aufspringen und in Hockhaltung abtauchen. Unter Wasser ausatmen. Immer noch unter Wasser schwebend den Körper aus der Hocke in eine X­Kör­ perhaltung strecken Kriterien: Unter Wasser aus der ruhig schwebenden Hockhaltung (viel Körperspannung) in die X­Position wechseln können (wenig Körperspannung).

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in die X­Position wechseln können (wenig Körperspannung). mobile 3/05   Die Fachzeitschrift für Sport 9
in die X­Position wechseln können (wenig Körperspannung). mobile 3/05   Die Fachzeitschrift für Sport 9

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Schweben an der Wasseroberfläche

Der Seehund taucht auf

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Wer sich unter Wasser wohl fühlt, dem wird es auch an der Wasseroberfläche nicht  

bange. Das Gefühl des Schwebens soll auch hier erlebt und ausgekostet werden. 

Flugzeug im Landeanflug

Was? Auf dem Wasser schweben. Wie? Die Kinder sind Flugzeuge und rennen mit seitwärts hoch­ gehaltenen Armen durchs Wasser. Aus dem Lauf lassen sie sich nach vorne fallen und liegen für einen kurzen Moment unter Wasser auf dem Bauch. Erleichtern: Das Flugzeug landet ganz sanft.

Erschweren:

  Das Flugzeug rollt nach der Landung weiter.

  Das Flugzeug kann mit verschiedenen Flügelstellungen landen

(Arme nach hinten gehalten, nach vorne

).

weiter. ■    Das Flugzeug kann mit verschiedenen Flügelstellungen landen (Arme nach hinten gehalten, nach vorne

Baum im Sturm

Was? Körperspannung beibehalten und sich tragen lassen. Wie? Die Kinder spielen Bäume, die vom Wind hin und herge­ schaukelt werden. Der Sturm wird so stark, dass die Bäume knicken und langsam umfallen. Je nach Baumart halten die Kinder die Arme schräg nach unten (Tanne), parallel zur Wasseroberfläche (Buche) oder strecken sie in die Höhe (Pappel). Erleichtern: Brusttiefes Wasser.

Erschweren:

  Wassertiefe maximal auf Hüfthöhe. Dadurch fällt der Baum länger und der Aufprall ist etwas heftiger.   Nach hinten fallen lassen und schwebend auf dem Rücken liegen bleiben (genügend Abstand zu den anderen und zum Beckenrand!).

hinten fallen lassen und schwebend auf dem Rücken liegen bleiben (genügend Abstand zu den anderen und

Statuentransport

Was? Vertrauen in der Schwebe. Wie? Zu zweit. Eine formt aus der anderen eine Statue. Diese Posi­ tion muss gehalten werden. Anschliessend wird die Statue durchs Wasser transportiert. Dabei liegt die Statue auf den Unterarmen der Partnerin, aber so, dass sie vom Wasser getragen wird. Die Ohren sollten im Wasser sein. Erleichtern: Die Statue hat eine gehockte Köperhaltung.

Erschweren:

  Die «Statue» wird nur mit einem Arm gehalten.   Die «Statue» liegt bauchwärts auf dem Wasser.   «Die Statue» hat die Augen geschlossen. Weiss sie nach einer Minute noch, in welchem Teil des Schwimmbeckens sie sich jetzt befindet?

in welchem Teil des Schwimmbeckens sie sich jetzt befindet? Seesterne Was? Fangisform mit Schweben. Wie? Wer

Seesterne

Was? Fangisform mit Schweben. Wie? Wer von der Fängerin berührt wird, muss auf dem Wasser schwebend wie ein Seestern liegen bleiben (auf dem Rücken oder auf dem Bauch). Befreit ist, wer schwebend auf dem Wasser liegend auf zehn gezählt hat. Erleichtern: Nur eine Fängerin im Spiel. Erschwerung: Mehrere Fängerinnen einsetzen.

liegend auf zehn gezählt hat. Erleichtern: Nur eine Fängerin im Spiel. Erschwerung: Mehrere Fängerinnen einsetzen.

mobile praxis Nr. 5, Juni 2005

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Förster gegen Gärtner

Was? Theaterfangis mit dem Ziel, gestreckt auf dem Wasser zu liegen.

Wie? Die eine Gruppe sind «Bäume», die mit hoch erhobenen Armen (Äste) im Wald stehen. Die zweite Gruppe sind die «Waldarbeiter» und fällen die Bäume (Schneidebewegungen unterhalb des Knies). Dann fallen die Bäume steif nach vorne und bleiben so liegen. Die dritte Gruppe, die «Gärtner», richtet die Bäume wieder auf. Damit die Äste wieder nachwachsen, legen die Gärtner ihnen einen Tauchring auf den Kopf. Sofort strecken die Bäume die Arme wieder nach oben und können wieder gefällt werden.Wer gewinnt: Die Förster oder die Gärtner? Erleichterung: Es gibt keine Gärtner. Die Bäume wachsen von selbst wieder nach. Erschwerung: Es gibt keine Gärtner. Die Bäume werden gefällt und anschliessend durchs Wasser in die Papierfabrik gezogen (bestimmter Ort im Lehrschwimmbecken).Wie lange geht es, bis zwei (vier) Förster ihre Arbeit erledigt haben?

Buchstabensuppe

(vier) Förster ihre Arbeit erledigt haben? Buchstabensuppe Was? Schweben in einer Position. Wie? Auf demWasser

Was? Schweben in einer Position. Wie? Auf demWasser schwebend einen Buchstaben darstellen. Die Partnerin versucht, den dargestellten Buchstaben zu erraten. Erleichtern: Einen vorgegebenen Buchstaben darstellen.

Erschweren:

  Buchstabenfolge auf Zuruf des Partners.   Die einzelnen Buchstaben eines Wortes darstellen. Der Partner rät, um welches Wort es sich handelt.

Lernkontrolle

welches Wort es sich h a n d e l t . Lernkontrolle Luft raus, Körper
welches Wort es sich h a n d e l t . Lernkontrolle Luft raus, Körper
welches Wort es sich h a n d e l t . Lernkontrolle Luft raus, Körper
welches Wort es sich h a n d e l t . Lernkontrolle Luft raus, Körper

Luft raus, Körper ab

Was? Auf den Bassinboden schweben. Wie? In der Flugzeughaltung auf der Wasseroberfläche liegen und ausatmen. Das Ausat­ men soll so stark erfolgen, dass der Körper zum Bassinboden sinkt (brussttiefes Wasser). Auf dem Bassinboden liegen bleiben.

Kriterien:

  Abtauchen ohne Antriebsbewegung.   Zehn Sekunden auf dem Bassinboden liegen bleiben.

Fleischfressende

Pflanzen

Was? Fangis mit Schweben. Wie? Die Kinder liegen auf dem Rücken auf der Wasseroberfläche, haben die Augen geschlossen und spielen fleischfressende Pflanzen. Sobald ihnen von einem «Zoolo­ gen» ein «Fleischstück» (Tauchring, leichter Ball) auf den Bauch gelegt wird, klappen sie sofort zusammen und «verschlingen das Fleisch». Dann werden die Pflanzen Zoologen. Erleichtern: Augen sind offen. Erschweren: Pflanzen dürfen nicht abste­ hen, sondern müssen sich mit kleinen Bewe­ gungen auf dem Rücken halten.

müssen sich mit kleinen Bewe­ gungen auf dem Rücken halten. mobile 3/05   Die Fachzeitschrift für Sport 11

mobile 3/05  Die Fachzeitschrift für Sport

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Gleiten unter und über Wasser

Wie ein Pfeil

Abtauchen, die Augen öffnen und kräftig am Bassinrand abstossen. Jetzt zeigt sich, wer das Schweben  

unter Wasser ins Gleiten umsetzen kann.

Fallender Ring

Was? Bewegtes Ziel unter Wasser anpeilen. Wie? Zwei stehen sich in einem Abstand von einem Meter gegen­ über. Der eine lässt einen Tauchring ins Wasser fallen. Der andere versucht, diesen aufzufangen, bevor er den Bassinboden berührt. Erleichtern: Distanz verkürzen oder langsamer sinkenden Gegen­ stand nehmen.

Erschweren:

  Tauchring in grösserer Entfernung fallen lassen.   Zwei (drei) Tauchringe fallen lassen. Alle müssen eingefangen werden, bevor sie den Bassinboden berühren.

■    Zwei (drei) Tauchringe fallen lassen. Alle müssen eingefangen werden, bevor sie den Bassinboden berühren.

U­Boot

Was? Bewegungsaufgabe unter Wasser ausführen. Wie? Abtauchen, die Füsse an die Wand stellen und kräftig abstos­ sen. Die Arme und den Körper nach dem Abstoss in Schwimmrich­ tung strecken. (Anfangs kann es hilfreich sein, in einer Hockhaltung unter Wasser zu tauchen und dann mit den Füssen von der Bassin­ wand abzustossen). Erleichtern: Abstossen unter Wasser aus der Hockhaltung.

Erschweren:

Abstossen unter Wasser aus der Hockhaltung. Erschweren: ■    Abstoss mit einem Arm in der Hoch­

  Abstoss mit einem Arm in der Hoch­ halte (der andere Arm ist an der Körper­ seite angelegt).   Nach dem Abstoss gleiten, ausatmen und bis zum Stillstand absinken lassen (schwierig!).

Wohin mit den Armen?

Der Klassiker im Schwimmunterricht ist das Glei-

ten mit beiden Armen in der Hochhalteposition. 

Wohl kaum eine Übung hat sich so etabliert. 

Es empfiehlt sich jedoch, mehrere Varianten für 

das Gleiten, ob unter oder auf dem Wasser, zu 

vermitteln. 

Beide Arme in Hochhalte Vorteil: Gleitrichtung kann gut gesteuert werden. Nachteil: Kopf wird häufig zu stark in den Nacken 

genommen. Die Hände sollen deshalb nicht gehal-

ten werden.

Beide Arme seitlich am Körper Vorteile: Natürliche Kopfhaltung ist eher möglich.  Flache Wasserlage ist durch die Verlagerung des 

Schwerpunktes eher gegeben. Vorsicht bei Übun-

gen, wo der Kopf nicht geschützt wird!

Ein Arm in Hochhalte, ein Arm seitlich

Vorteile: Gute Übung im Hinblick auf die Kraul-

schwimmarten. Flache Wasserlage ist gut möglich.

Putzfisch

Was? Gleiten unter Wasser anwenden. Wie? Welche Gruppe kann am meisten Gegenstände herausholen und auf den Bassinrand legen? Erlaubt ist nur das Gleiten aus dem Abstoss vom Bassinrand. Mit den Armen darf kein Auftrieb erzeugt werden. Es darf nur ein Gegenstand aufs Mal geholt werden.

Erleichtern:

  Gegenstände sind in naher Distanz verteilt.   Übung nicht als Wettkampf und ohne Zeitdruck durchführen.

Übung nicht als Wettkampf und ohne Zeitdruck durchführen. Erschweren: ■    Distanz zwischen den verteilten

Erschweren:

  Distanz zwischen den verteilten Gegenständen vergrössern. Als Wettbewerb durchführen. Welche Gruppe holt am meisten Gegenstände?    Es darf nur mit geschlossenen Augen zum Gegenstand geglitten werden.   Nur einarmiges Gleiten erlaubt. Ein Arm wird hinter dem Rücken gehalten.   Gleiten nur zu zweit erlaubt. Die Partner halten sich dabei immer an den Händen.

Seilboot

Was? Wasserwiderstand erfahren. Wie? Sich an einem kurzen Seil oder Tauchring festhalten und sich ein­ bis zwei Minuten durchs Wasser ziehen lassen. Erleichtern: Sich mit beiden Händen am Seil festhalten.

Erleichtern: Sich mit beiden Händen am Seil festhalten. Erschweren: ■    Sich nur mit einer Hand

Erschweren:

  Sich nur mit einer Hand am Seil festhalten.   Während des Gleitens durch angepasste Ganzkörperbewegungen leicht auf­ und abtauchen.

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mobile praxis Nr. 5, Juni 2005

Delfinsprünge

Was? Variantenreiches Gleiten. Wie? Nach einem kräftigen Absprung durch einen Reifen hechten. Auch einarmig, beide Arme seitlich am Körper, kleiner Sprung, weiter Sprung. Erleichtern: Der Reifen liegt auf der Wasseroberfläche.

Erschweren:

  Nach dem Sprung unter Wasser weitergleiten.   Distanz zum Reifen vergrössern. Wichtig: Dies Übung ist keine Vorbereitung für das Erlernen der Delfintechnik, da die Arme in der Vorhalte fixiert werden, was bei der Delfintechnik vermieden werden sollte.

Erlernen der Delfintechnik, da die Arme in der Vorhalte fixiert werden, was bei der Delfintechnik vermieden

Fliessband

Was? Sich ziehen und stossen lassen. Wie? Die Kinder bilden eine Gasse.Der Hinterste legt sich aufs Wasser und lässt sich durch die Gasse ziehen und stossen, wie am Fliessband. Am Ende angekommen, stellt er sich in die Reihe und wird Teil des Fliessbandes. Die transportierte Person atmet wäh­ rend der ganzen Zeit leicht durch Mund und Nase aus. Erleichtern: Die «Transporteure» stehen nahe zusammen. Erschweren: Die transportierte Person wird zusätzlich um ihre Körperlängsachse gedreht.

stehen nahe zusammen. Erschweren: Die transportierte Person wird zusätzlich um ihre Körperlängsachse gedreht.

mobile 3/05  Die Fachzeitschrift für Sport

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mobile 3/05   Die Fachzeitschrift für Sport 5 Lernkontrolle Delfinkür

Lernkontrolle

Lernkontrolle Delfinkür Mindestens drei Meter auseinander stehen. 

Delfinkür

Mindestens drei Meter auseinander stehen. 

Mit einem kleinen Delfinsprung starten und 

zum Partner gleiten. Den vom Partner unter 

Wasser gehaltenen Tauchring übernehmen 

und bis zum Stillstand weitergleiten.Für das 

Gleiten befindet sich nur ein Arm in Hochhalte, 

der andere Arm ist seitlich an der Hüfte ange-

legt. Den Test mit dem anderen Arm wieder-

holen.

Kriterien:

  Gleiten in gestreckter Körperhaltung.

   Der Kopf befindet sich in natürlicher Verlän-

gerung der Wirbelsäule (Blick nach unten).

   Übernahme des Tauchringes mit Weiterglei-

ten bis zum Stillstand.

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Antreiben mit Beinen und Armen

Auf zu neuen Ufern

Die Kinder fühlen sich wohl im Wasser, tauchen, schweben unter und über Wasser und 

beherrschen erste Gleitaufgaben. Jetzt gilt es Arme, Beine, den ganzen Körper möglichst 

ökonomisch einzusetzen, um vorwärts zu kommen. 

Scheibenwischer Was? Flügelschläge ins Wasser

Scheibenwischer

Was? Flügelschläge ins Wasser ausführen. Wie? Auf dem Wasser liegen und die Arme wie die Flü­ gel eines Vogels bewegen. Bei der Einwärtsbewegung der Arme erfolgt eine Beugung im Ellbogengelenk. Das Gesicht ist nach unten gerichtet.

Erleichtern:

  Langsame Armbewegungen.   Handinnenflächen in Bewegungsrichtung drehen.

Erschweren:

  Handstellung variieren: offen, zur Faust geschlossen, Finger gespreizt   Linke Hand mit gespreizten Fingern, rechte zur Faust geschlossen.   Einwärtsbewegungen mit offener Hand, Auswärts­ bewegungen mit Fausthaltungen.   Handoberfläche in Bewegungsrichtung drehen.

mit offener Hand, Auswärts­ bewegungen mit Fausthaltungen. ■    Handoberfläche in Bewegungsrichtung drehen.

Ruderboot

Was? Wasserwiderstand erfahren. Wie? Im Wasser stehen und die Arme von vorne nach hinten bewegen. Die Handflächen zeigen in Bewegungs­ richtung. Nun wird die Bewegungsgeschwindigkeit erhöht. Die Kinder mit Fragen anleiten:

  Wann ist der Widerstand grösser, bei langsamen Zugbewegungen oder bei schnellen?   Was spürt ihr, wenn ihr kurvenförmige Wellen macht? Erschweren: Linker Arm geradlinig führen, rechter Arm im Zickzack­Muster bewegen.

ihr kurvenförmige Wellen macht? Erschweren: Linker Arm geradlinig führen, rechter Arm im Zickzack­Muster bewegen.

Motorboot

Was? Gleitphase mit Beinantrieb unterstützen. Wie? Vom Bassinrand abstossen und an der Wassero­ berfäche gleiten. Damit es nicht zu einem Stillstand kommt, starten wir den Motor (Beine). Mit kräftigen Bewegungen der Beine versuchen wir, ein Stillstehen zu verhindern. Schaffen wir es bis zum Ufer? Erleichtern: Abwechselnd Auf­ und Abbewegungen der gestreckten Beine.

Erschweren:

  Linkes Bein bewegt sich doppelt so schnell wie das rechte.   Pro Zyklus zwei Mal linkes Bein, ein Mal rechtes Bein auf­ und abbewegen.   Rechtes Bein gestreckt, linkes Bein locker halten.   Während der Beinantriebsbewegungen die Arme von der Hochhalte seitlich an den Körper zurückführen und dann wieder nach vorne.

der Beinantriebsbewegungen die Arme von der Hochhalte seitlich an den Körper zurückführen und dann wieder nach

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mobile praxis Nr. 5, Juni 2005

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5 Wasserschrift Was? Gleiten und dabei Antriebsbewegun­ gen ausprobieren. Wie? Vom Bassinrand abstossen und glei­

Wasserschrift

Was? Gleiten und dabei Antriebsbewegun­ gen ausprobieren. Wie? Vom Bassinrand abstossen und glei­ ten. Die Arme schreiben einen bestimmten Buchstaben ins Wasser. So, dass ein Antrieb erzeugt wird. Also möglichst wenig Wasser­ widerstand nach vorne, viel Zug nach hinten erzeugen. Erleichtern: Nur einen Buchstaben schrei­ ben.

Erschweren:

  Wer kann seinen Namen ins Wasser schreiben?   Die beiden Arme schreiben gleichzeitig einen anderen Buchstaben.

Wer kann seinen Namen ins Wasser schreiben? ■    Die beiden Arme schreiben gleichzeitig einen anderen

Piranha

Was? Körperstreckung. Wie? Die Geschichte von den Piranhas erzählen. Die Kinder stehen am Beckenrand, fletschen die Zähne und «greifen» mit gestreckten Armen und nach kräftigem Abstoss vom Rand die Lehrperson an und versuchen diese zu kneifen. Der Kopf ist unter Wasser. Oder einige Kinder spielen Badegäste und gehen ahnungslos durchs Wasser. Die Piranhas stürzen sich auf sie. Erschweren: Ein Arm ist nach vorne gestreckt, der andere liegt seitlich am Körper.

Die Piranhas stürzen sich auf sie. Erschweren: Ein Arm ist nach vorne gestreckt, der andere liegt

Schwertfisch

Was? Rotation für Atembewegung erwerben. Wie? Seitwärts im Wasser liegen und das Schwert (Arm) in Schwimmrichtung strecken. Der andere Arme ist seitlich am Körper angelegt. Antrieb durch Beinbewe­ gungen. Auf die Kopfhaltung achten. Der Kopf soll sich mindestens zur Hälfte unter Wasser befinden. Zur Ein­ atmung Körper mit einer halben Drehung um die Längs­ achse wenden. Während der Drehung einatmen. Erleichtern: Übung aus dem Abstoss vom Bassinrand ausführen.

Erschweren:

  Hai: Den seitlich angelegten Arm senkrecht nach oben halten (wie eine Fischflosse).   Beide Arme senkrecht halten, so dass ein Arm nach oben und der andere gegen den Bassinboden zeigt. Durch den erhöhten Wasserwiderstand wird die Übung erschwert.

den erhöhten Wasserwiderstand wird die Übung erschwert. Alles, wirklich alles fürs Schwimmen
Alles, wirklich alles fürs Schwimmen
Alles, wirklich
alles fürs
Schwimmen

Die meisten der für diese  Praxisbeilage vorgestellten  Übungen stammen aus dem  Lehrmittel «SchwimmWelt».  Wer sich eingehender mit  der faszinierenden Welt des  Schwimmens beschäftigen  möchte, dem oder der sei  dieses wegweisende Werk  empfohlen. Bissig, M.; Gröbli, C.; Amos, l.;  Cserépy, S.:   SchwimmWelt. Schwimmen  lernen – Schwimmtechnik  optimieren. 

Bern, Schulverlag, 2004.  

303 Seiten.

Die Internetseite zum 

 Lehrmittel Schwimmen: 

www.schwimmwelt.ch

mobile 3/05  Die Fachzeitschrift für Sport

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Mehr als drei Sätze

Mehr als drei Sätze Die Fachzeitschrift für Sport Einzelausgaben Ausgabe Schwerpunktthema Praxisbeilagen

Die Fachzeitschrift für Sport

Einzelausgaben

Ausgabe

Schwerpunktthema

Praxisbeilagen

1/05 

Tägliche Bewegung  1.  Stabilisation und Kräftigung

 

2.  Unihockey

2/05 

Orientierung 

3.  Tennis

3/05 

Wasser 

4.  Werfen 5.  Vom Tauchen zum Schwimmen

4/05 

Adoleszenz 

6.  intermittierendes Training 7.  Tchoukball

5/05 

Führungsstile 

8.  Thema noch offen 9.  Schneesport

6/05 

Partizipation 

10.  Bälle 11.  Schaukelringe

 

12.  Sensomotorik

Bestellungen Einzelausgaben inkl. Praxisbeilagen à Fr. 10.–/7.50 (+ Porto):

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(3 Ausgaben für Fr. 20.–/ € 14.–) deutsch französisch italienisch Ausgabe:  Thema: 

deutsch

(3 Ausgaben für Fr. 20.–/ € 14.–) deutsch französisch italienisch Ausgabe:  Thema:  Anzahl:

französisch

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italienisch

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Anzahl:

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Thema: 

Anzahl:

Ausgabe 

Thema: 

Anzahl:

Bestellungen Praxisbeilagen à Fr. 5.–/3.50 (+Porto). Mindestbestellungen:

2 Beilagen, Einzelausgaben nur zusammen mit dem Heft (vgl. oben):

Ausgabe: 

Thema: 

Anzahl:

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