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AMAZONA.de - Workshop: Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad

von Markus Schröder am 11.03.2012

Die Möglichkeiten, auch unterwegs kreativen tätig zu sein, wachsen weiterhin und verleiten vielleicht auch den oder anderen dazu, sein iPad nur nicht als teure E-Mail- und Wetterstation zu benutzen, sondern selbst Musik mit dem iPad zu machen. Da tauchen natürlich Fragen auf wie: „Was geht?“, „Macht das Spaß?“ und „Wieviel kostet es?“.

„Macht das Spaß?“ und „Wieviel kostet es?“. Apple GarageBand für iPad (GB1.2) Apple liefert mit dem

Apple GarageBand für iPad (GB1.2)

Apple liefert mit dem Programm GarageBand, das auch auf iPhone 3GS+ oder iPod Touch 4G+ läuft, eine für Neulinge einfacher zu handhabende Antwort auf diese Fragen als die Konkurrenz. GarageBand ist ein einfach zu handhabender Mehrspurrekorder für Audio und MIDI und richtet sich insgesamt stark an eine Songwriter-Zielgruppe. Mit der populären Instrumentierung von Klavier, Gitarre, Bass, Streicher und Schlagzeug, sowie Aufnahmenmöglichkeiten von Gesang und anderen „echten“ Instrumenten können Sie mit GarageBand Ihre Ideen von der Skizze bis zum kompletten Song ausarbeiten.

Als Genregrenze erweist sich dabei „nur“, was sich nicht in einen 4/4-, 3/4- oder 6/8-Takt pressen lässt und natürlich die eigene Fantasie. Abgesehen davon erweist sich GarageBand für iPad zwar stellenweise als ein kleines didaktische Meisterwerk, doch leider ist das Meisterwerk doch nicht so ganz geglückt, und es trüben eine paar Stolpersteine mehr als unbedingt notwendig das positive Erlebnis. Was die spielerische Vermittlung von Notentheorie und Musikverständnis angeht, so ist das App sicherlich „wertvoll“. Auch die Bandbreite an Wissens- und Könnensstufen, die es anspricht, ist bemerkenswert und dämpft trotzdem nicht, besonders beim angehenden Musikinteressierten, durch zuviel Führung das spielerische Kennenlernen. Räumen wir die verbleibenden Steine also aus dem Weg und schauen, wie weit wir mit einem €4-App tatsächlich kommen.

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Bevor wir aber zum eigentlichen Komposition mit Garageband kommen, noch einen Überblick über die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen iPad und Rechner.

1. WiFi

zwischen iPad und Rechner. 1. WiFi AudioMIDI - Netzwerk Um das iPad über WiFi mit dem

AudioMIDI - Netzwerk

Um das iPad über WiFi mit dem Mac kommunizieren lassen zu können, sind zunächst ein paar Einstellungen notwendig. Wichtig ist dabei, dass die beiden Geräte im selben WiFi-Netz angemeldet sind. Ob dies über einen Router geschieht oder in über eine AdHoc-Verbindung mit dem Rechner als WiFi-Host, ist dabei technisch unerheblich. Jedoch ist ein AdHoc Netzwerk, bei dem der Rechner als Host agiert, vorzuziehen um die Reaktionsverzögerungen möglichst klein zu halten. Mit dem Mac Dienstprogramm AudioMIDI wird die MIDI-Verbindung hergestellt. Dazu öffnen Sie das MIDI-Fenster mit der Übersicht der installierten MIDI-Geräte und wählen das Netzwerk-Symbol an, worauf sich das Fenster MIDI-Netzwerkkonfiguration öffnet. In der Preset-Übersicht „Meine Session“ erzeugen Sie mit einem Klick auf das „+“-Symbol ein Preset, in diesem Fall „Session 1“. Dieser Presets- Name ist gleichzeitig die Bezeichnung der MIDI Schnittstelle, über die Ihre DAW auf dem Mac und das iPad später miteinander kommunizieren werden. Danach erzeugen Sie in der Preset-Übersicht „Verzeichnis“ ebenfalls einen neuen Eintrag, indem Sie den Namen Ihres iPad, seine IP-Adresse und den Port, der standardmäßig auf 5004 eingestellt ist, eingeben.

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… iPad - IP feststellen Die IP-Adresse des iPads finden

iPad - IP feststellen

Die IP-Adresse des iPads finden Sie im App „Einstellungen“ unter dem Eintrag WiFi. Wird das iPad zum ersten Mal angemeldet, sollte unter „Diese Benutzer dürfen sich mit mir verbinden“ zunächst „Alle“ ausgewählt werden. Starten Sie nun Garageband auf dem iPad und betätigen Sie „Verbinden“ im AudioMIDI Programm. Ohne dass ein App auf CoreMIDI zugreift, kann keine MIDI-Verbindung hergestellt werden, was ja auch Sinn macht. Später sollte die Auswahl „Alle“ wieder zurückgenommen werden, besonders wenn man mit diesem Setup live auftritt.

werden, besonders wenn man mit diesem Setup live auftritt. AudioMIDI - IP eintragen Zum Schluss müssen

AudioMIDI - IP eintragen

Zum Schluss müssen Sie nur noch bei AudioMIDI rechts unten die Einstellungen für das MIDI Live- Routing anpassen. Hier finden Sie alle vorhandenen MIDI-Schnittstellen, die auf Ihrem System eingerichtet sind. Wer MIDI über WiFi auch auf seinem Windows PC einrichte möchte, benötigt noch

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das Programm rtpMIDI von Tobias Erichsen (1). Die Prozedur ist dabei prinzipiell dieselbe. Es sollte noch erwähnt werden, dass GarageBand auch AirPlay unterstützt, d.h. Audio über BlueTooth, HDMI und Apple TV 2.0 ausgeben kann. Damit können Sie das App völlig frei von Kabeln in ein HiFi- System einbinden. Allerdings wird aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit von Bluetooth die Latenz beim Spielen von Instrumenten doch etwas leiden.

die Latenz beim Spielen von Instrumenten doch etwas leiden. AudioMIDI - iPad Verbindung hergestellt 2. CoreMIDI,

AudioMIDI - iPad Verbindung hergestellt

2. CoreMIDI, CoreAudio & Camera Connection Kit

Der Anschluss von CoreMIDI-fähigen iTouch Interfaces, wie dem IKM iRig MIDI, dem Line Mobilizer II, dem Yamaha iMX-1 oder dem iConnect und anderen ist völlig problemlos. Damit können Sie z.B. MIDI-Keyboards, die über eine MIDI-DIN-Schnittstelle verfügen, einfach anstecken und spielen. Der Mobilizer I wird dabei natürlich nicht unterstützt, da er nicht CoreMIDI-fähig ist. Gleiches gilt für den Anschluss über Apples Camera Connection Kit. Jedes USB Class-Complient-fähige (2) MIDI- oder Audiointerface kann hier verwendet werden. Verbraucht das Interface selbst zu viel Strom, kann problemlos ein USB-Hub mit eigenem Netzteil dazwischen geschaltet werden. Für eigene Audioaufnahmen mit Garageband können Sie sowohl CoreAudio kompatible Hardware wie z.B. das Mobile In von Line 6 benutzten, als auch externe Interfaces, welche den Electret- Mikrofoneingang des iPads wie z.B. das IKM iRig oder Tascam iXZ oder ein selbstgebauter Signalabschwächer (6). Beim iPad 2 und beim iPhone steht natürlich auch das interne Mikrofon zur Verfügung. Nachdem wir also alles eingerichtet haben, können wir nun endlich den nächsten Hit schreiben.

Noch eine Anmerkung zur Sicherheit des iPad: Der Touchscreen des iPad ist nicht druckempfindlich. Simulationen der Anschlagstärke z.B. für eine Klaviatur erfolgt über die Größe der Auflagefläche der Finger, die sich korrespondieren mit dem Auflagedruck verändert. Weitere Messungen über den Accelerator- und Gyroskopsensor, welche die Erschütterung des iPads beim „Aufprall“ des Fingers messen und noch ein paar andere Programmiertricks erzeugen die Illusion einer (begrenzten) Druckempfindlichkeit.

GarageBand

Nach dem ersten Starten sehen die Schnappschüsse der Demo-Projekte mit Namen und Für uns ist zunächst nur das „+“-Symbol in der Titelzeile wichtig, um ein neues Projekt zu erzeugen. Danach eines

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der verfügbaren Instrumente auswählen und loslegen.

der verfügbaren Instrumente auswählen und loslegen. GarageBand - der Anfang (GB1.1) Die Menüleiste Über „My

GarageBand - der Anfang (GB1.1)

Die Menüleiste

Über „My Songs“ kann wieder zur Projektübersicht zurückgesprungen werden. Das neue Projekt wird beim Wechsel automatisch gespeichert, wenn eine Veränderung vorgenommen wurde. Über „Instruments“ wird die Instrumentenauswahl aufgerufen, und der „Undo“-Schalter nimmt die Änderungen, die seit der letzten Speicherung gemacht wurden, beginnend mit der zuletzt gemachten, schrittweise wieder zurück. Der Schalter mit dem Instrument- und Sequencer-Symbol zeigt entsprechend die Detailansicht des angewählten Instruments oder die Ansicht des Spuren-Arrangement. Danach folgt das Transportfeld und der Lautstärkeregler. Zu den andern Symbolen kommen wir später. Wichtig ist momentan nur der Schraubenschlüssel, über den die Grundeinstellungen des Songs wie Tonart, Geschwindigkeit, Taktmaß etc. angepasst werden können. Es sei auch noch angemerkt, dass alle Instrumente MIDI-Daten erzeugen und natürlich auch auf MIDI-Befehle von außen ansprechen.

Sequencer

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… Sequencer Bearbeitungsmöglichkeiten Das Herz von

Sequencer Bearbeitungsmöglichkeiten

Das Herz von Garageband. Hier werden die Aufnahmen editiert. Die Aufnahmen werden in Regionen organisiert. Diese Regionen können in der Länge gekürzt, gelöscht, kopiert, verschoben, zerschnitten und bei der Anwahl von zwei oder mehr Regionen auch wieder zusammengefügt werden. Durch das Zwei-Finger-Zoom und das Scherenwerkzeug sind auch kreative Schnitte beim Aneinanderfügen von Regionen einfach zu realisieren. Diese Funktionen wie auch das Löschen von Tracks werden über zweimaliges Antippen aufgerufen. Auch können durch das Halten und weiteres Antippen von mehreren Regionen diese auch gleichzeitig verschoben und bearbeitet werden, selbst wenn diese über mehrere Tracks verteilt sind.

selbst wenn diese über mehrere Tracks verteilt sind. MIDI Noten editieren bei GarageBand (GB1.2)

MIDI Noten editieren bei GarageBand (GB1.2)

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Mit Version 1.2 hat Apple endlich die lange überfällige MIDI-Editierfunktion eingebaut. Ein Doppeltippen auf eine Region zeigt nun auch den Eintrag Edit. Wählt man ihn aus, wird in die Region auf Notenebene gezoomt. Der Vergrößerungsausschnitt kann wie gewohnt mit zwei Fingern angepasst werden. Wird nun eine Note am vorderen Ende angefasst, kann sie in ihrer Position verändert werden. Anfassen am hinteren Ende verändert ihre Länge. Ein doppeltes Antippen Editiermen übringt nicht nur Cut, Copy und Delete, sondern auch MIDI-Anschlagstärke als Optionen zum Vorschein. Doch dabei bleibt es nicht. Durch das Setzen des Stift Symbols am linken oberen Bildschirmrand auf die linke Position können neue Noten hinzugefügt werden, die alten aber nicht gelöscht werden. Beim Setzen auf die rechte Position können Noten sowohl hinzugefügt, als auch gelöscht werden. Ein Tippen und Halten auf einer leeren Position im Editor aktiviert die Auswahlfunktion, mit der mehrere Noten gleichzeitig bearbeitet werden können. Was die Smart-Instruments betrifft, so gibt es im Editor noch eine weitere Besonderheit, denn hier kann seit Version 1.2 auch nachträglich das Instrumenten-Preset sowie dessen Artikulation geändert werden. Die letzte große weitere Neuerung im Sequencer heißt "Merge Recordings". Damit können nun endlich auch Audiospuren zusammengemischt bzw. "gebounced" werden, um Platz für neue zu Spuren zu schaffen, da ein Garageband-Projekt "nur" acht Spuren auf einmal haben kann.

"nur" acht Spuren auf einmal haben kann. Sequencer - Sektionen (GB1.2) Das zweit wichtigste Werkzeug

Sequencer - Sektionen (GB1.2)

Das zweit wichtigste Werkzeug des Sequencers versteckt sich unscheinbar in der Timeline bzw Taktanzeige. Über das "+"-Icon lässt sich die Länge in Takten und die Anzahl der Song-Sektionen für Strophe und Refrain etc. einstellen, um in ihnen übersichtlich arbeiten zu können. Die Länge einer Sektion entspricht auch der automatischen Aufnahmelänge für Loops im Overdub- oder Merge-Modus. Bei letzterem können Sie die Ihre Einspielung immer noch Ergänzen ohne alles noch mal einspielen zu müssen. Bei Drums können so die einzelnen Schlagwerke nacheinander eingespielt werden. Maximal zehn solcher Sektionen stehen Ihnen für die strukturelle Unterteilung Ihres Songs zur Verfügung. Es ist auch zu beachten, dass beim Duplizieren oder Löschen einer Sektion auch deren Inhalt mit verschoben oder gelöscht wird. Es ist also ein wenig Umsicht und Vorsicht beim Umgang mit den Sektionen geboten.

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… Apple Loops (GB1.2) Das letzte große Feature des Sequencers

Apple Loops (GB1.2)

Das letzte große Feature des Sequencers sind die Apple-Loops. Dies sind tempounabhängige, "geslicete" Audio-Loops, die aus dem Menü direkt auf eine Spur des Audiorekorders- oder des GuitarAmp-Instruments gezogen werden können. Die Phrasen können nach Belieben zerschnitten und arrangiert werden. Bei einer Tempoänderung des Songs folgt dabei aber keine weitere Tonhöhenverschiebung, wie es bei üblichen Audioaufnahmen geschehen würde. Das war es auch schon mit dem Sequencer. Schauen wir uns nun also die Instrumente im einzelnen an.

Schauen wir uns nun also die Instrumente im einzelnen an. Sequencer - Einstellungen

Sequencer - Einstellungen

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Keyboard

mit Apple GarageBand für iPad (Works… Keyboard Keyboard - Layout (GB1.1) Hier stehen zuerst einmal diverse

Keyboard - Layout (GB1.1)

Hier stehen zuerst einmal diverse Klaviere, Flügel, E-Pianos und Orgeln und Synthies zu Verfügung, insgesamt 48 verschiedene Sound-Presets. Die Synthies bieten jeweils 4 Parameter zu Änderung der Dynamik und der Klangfarben. Diese Variationen können vom Benutzer auch abgespeichert werden. Daneben befindet sich zunächst das Symbol für das Klaviatur-Layout. Auch ein Velocity-Regler und die Klaviaturkontrolle für den Wechsel von Glissando und Scrollen der Klaviatur kann hier zugeschaltet werden. Über den Velocity-Regler wird der Wirkungsbereich der Anschlagstärke festgelegt. Es kann also festgelegt werden, dass beim Einspielen z.B. eher leise Noten erzeugt werden sollen, trotz der temperamentvollen Spielweise.

werden sollen, trotz der temperamentvollen Spielweise.

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Keyboard - Arpeggiator (GB1.1)

Die Arpeggiator-Funktion liegt gleich daneben. Über die Scale-Funktion wird eine der 12 Notenskalen innerhalb der verwendeten Tonart festgelegt oder ganz abgeschaltet. Der Glissando/Scroll-Schalter legt fest, ob ein Wischen mit dem Finger über die Klaviatur eine "Pianoroll" erzeugt oder deren Oktavenlage verschoben wird.

erzeugt oder deren Oktavenlage verschoben wird. Keyboard - Skalen (GB1.1) Etwas anders funktioniert das

Keyboard - Skalen (GB1.1)

Etwas anders funktioniert das Sustain bzw. Latch. Die Position des Fortepedals bestimmt, ob die gespielten Töne generell gehalten oder gedämpft erklingen. Das Besondere hier ist, dass durch Halten und Loslassen des Schalters fließend zwischen den beiden Modi umgeschaltet wird, solange die Berührung andauert. Wenn der aktuelle Song also mehr gedämpfte als gehaltene Noten enthalten soll und kein Master-Keyboard zur Hand ist, kann man sich hier das Einspielen leichter machen.

Drums

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… Drum Set (GB1.1) Bevor wir zu den Smart Instrumenten

Drum Set (GB1.1)

Bevor wir zu den Smart Instrumenten kommen, noch Blick auf die Standard Drums. Diese Schlagwerke sind zonensensitiv, d.h. es macht einen Unterschied, ob die Cymbal am Rand oder in der Nähe der Aufhängung angetippt wird. Das Spielen erfordert einiges an Übung im Timingverhalten, doch gleich drei Dinge helfen dem Neuling auf die Sprünge. Das erste wäre die Quantisierungsfunktion, welche das Ergebnis gut aussehen lässt. Das zweite ist die Merge-Aufnahmefunktion die in beliebig vielen Loop- Durchläufen neue Einspielungen zur alten hinzufügt, und das dritte ist die Möglichkeit im Sequencer, das Schlagwerk auf mehreren Spuren nacheinander aufzunehmen. Ebenfalls ein altbewährtes Recording-Rezept ist, dass Sie beim Einspielen von MIDI-Instrumenten dies nicht zwangsläufig in der BPM-Geschwindigkeit tun müssen, die der Song eigentlich hat. Dies gilt nicht für Audioaufnahmen, denn diese sind, einmal aufgenommen, auf die originale Geschwindigkeit festgelegt.

Smart Instrumente und Akkordfolgen

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… Smart Guitar/Bass mit Autoplay (GB1.1) Die Smart-Instrumente

Smart Guitar/Bass mit Autoplay (GB1.1)

Die Smart-Instrumente sind eine Klasse für sich und obwohl auf den ersten Blick den Anschein erweckend, ganz bestimmt nicht für Neulinge interessant. Das jeweilige Instrument besteht aus acht Akkord-Pads, die einen Akkord in einer Tonart spielen, wenn sie angetippt werden. Doch der eigentliche Clou liegt hier im Schraubenschlüssel-Menü versteckt, denn mit den „Smart-I“s muss man sich nicht auf vergebenen Notenskalen einer Tonart festlegen.

nicht auf vergebenen Notenskalen einer Tonart festlegen. Smart Guitar/Bass - Akkorddefinition (GB1.1) Als vorletzten

Smart Guitar/Bass - Akkorddefinition (GB1.1)

Als vorletzten Eintrag im Menü findet sich „Edit Chords“. Hier können Sie die Akkordzusammensetzung für jedes Pad in seinen Teilkomponenten Grundton, 1. Intervall, 2. Intervall

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und Basston, also effektiv Vierklänge, nach Bedarf festlegen. Weitere Workshops zum Thema Harmonielehre finden Sie bei uns auf der Seite (3). Ebenso verfügt jedes Smart-I über die Autoplay-Funktion. Auf OFF müssen die einzelnen Akkorde per Hand ausgelöst werden. Ist die Quantisierung ausgeschaltet, können die einzelnen Akkorde durch schnelles wechselndes Auslösen auch „verbunden“ werden. Die oberste Reiher der „Klaviatur“ der Smart-Is dient dabei nicht nur zum Anzeigen, sondern auch zum Auslösen des Akkords als ganzes, während die Tasten oder Saiten darunter zum Auslösen der einzelnen Akkordkomponenten oder Teilnoten dienen. Die Stufen 1-4 der Autoplay-Funktion definieren dabei nicht nur die harmonische Komplexität, in der die Akkord gespielt werden, sondern auch den Stil. Denn die einzelnen verfügbaren Instrumentvarianten der Smart-Is sind fest bestimmten Spielarten zugeordnet. Es ist jedoch möglich, ein „Groove-Preset“ mit einem andern Instrumenten-Preset desselben Smart-Is zu spielen, dazu muss erst die Spur mit dem Original-Preset aufgezeichnet werden. Danach kann das Instrumenten-Preset z.B. die Classic Clean-Gitarre durch die Roots Rock-Gitarre ersetzt werden. Es sei noch kurz angemerkt, dass im Sequencer die Sektionen eines Smart-Is nicht zwischen den Aufnahmespuren anderer Smart-Is ausgetauscht werden können. Mit GarageBand einen typischen Gitarrenakkord erzeugen und dann mit einem Piano spielen lassen, funktioniert also leider nicht. Sie kann maximal acht Smart-Is gleichzeitig benutzen.

Smart Keyboard

maximal acht Smart-Is gleichzeitig benutzen. Smart Keyboard Smart Keyboard ohne Autoplay (GB1.1) Das Smart-Keyboard ist

Smart Keyboard ohne Autoplay (GB1.1)

Das Smart-Keyboard ist in erster Linie auf die harmonische Begleitung ausgelegt. Die Pads bestehen aus einem Akkordbereich für die rechte Hand und einem Bassbereich für die linke Hand. Ist Autoplay auf OFF gestellt, können im Bassbereich die drei einzelnen Noten des Akkords gespielt werden, während im Akkordbereich immer der ganze Akkord gespielt wird. Über die Sektionen in diesem Bereich kann der Akkord seinen Teiltönen nach entsprechend variiert werden. Über den Arpeggiator lassen sich zusätzlich umfassende Akkordverläufe über sämtliche Pads leicht realisieren.

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… Smart Keyboard mit Autoplay (GB1.1) Wird Autoplay aktiviert,

Smart Keyboard mit Autoplay (GB1.1)

Wird Autoplay aktiviert, gibt es nur noch ein Akkord- und ein Bassfeld zum An- oder Ausschalten. Die Stufen 1-4 erhöhen dabei die Komplexität der gespielten Phrasen. Durch die angesprochene Akkordindividualisierung geht diese Funktion aber weit über ein bloßes Spielzeug hinaus, und die intelligent variierenden Phrasen, könnten sicher auch dem einen oder anderen Profi so einiges an lästiger Arbeit zur Erstellung und Entwicklung von Harmoniebegleitungen abnehmen bzw. als Grundlage zu Melodienentwicklung dienen.



Smart Gitarre und Smart Bass

dienen. 

 Smart Gitarre und Smart Bass Smart Guitar/Bass mit Autoplay (GB1.1)

Smart Guitar/Bass mit Autoplay (GB1.1)

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Die beiden Saiteninstrumente verhalten sich identisch zueinander. Befindet sich Autoplay auf „Off“ und die Spielart auf „Chords“, können die Akkorde entweder durch Antippen des Akkordnamens ausgelöst oder die einzelnen Saiten, geschlagen oder gezupft werden. Auch das beliebte Strumming ist mit etwas Übung sehr überzeugend, mit einer Wischbewegung realisierbar. Durch zusätzliches Halten an einem der beiden Enden des Griffbretts an den „Mute-Bundstäben“ können alle Saiten auch gedämpft gespielt werden. Die einzelnen Saiten des Akkord-Pads bleiben horizontal immer innerhalb der Akkordharmonie, während vertikal natürlich die Akkorde gewechselt werden. Die Stufen 1 bis 4 der Autoplay-Funktion verändern die Abfolge der Akkordnoten vom Strumming bis zu immer schnelleren Notenläufen. Durch gleichzeitiges Aufsetzen von bis zu drei Fingern auf die Pads können die Akkorde variiert werden.

Fingern auf die Pads können die Akkorde variiert werden. Smart Guitar/Bass ohne Autoplay (GB1.1) In der

Smart Guitar/Bass ohne Autoplay (GB1.1)

In der Spielart „Notes“ wird die Sache ohne Kenntnisse über den Aufbau eines Gitarrenhalses und wo sich die Noten auf dem Griffbrett wiederholen schon schwieriger. Da wir hier leider keinen Gitarrenkurs unterbringen können, sei lediglich gesagt, dass sich dieser Modus nur zum Zupfen eignet und verwiesen des weiteren auf die umfassenden Gitarren-Workshops bei AMAZONA.de (4). Das Halten einer Saite ermöglicht hier im Gegensatz zum echten Instrument das natürlichen Ausklingen der Note, während das Halten mit einem zweiten Finger eine weitere Reiss-Spielart ermöglicht. Leider sind die Noten nur auf die Bundstäbe fixiert und lassen keine Zwischentöne zu.

Smart Strings

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… Smart Strings - Akkorde (GB1.2) Auch die schlauen Streicher

Smart Strings - Akkorde (GB1.2)

Auch die schlauen Streicher verhalten sich nicht viel anderes als die Gitarre, doch einige Besonderheiten gibt es auch hier. Zum einen gibt es hier einen kompletten Streichersatz mit 1. und 2. Violine, Violas, Cellos und Bässen. Sie alle spielen gleichzeitig oder können nach belieben deaktiviert werden, wenn z.B. nur die 2. Violine und die Cellos gewünscht sind. Zum anderen ist der Akkord-Modus zwar auch ähnlich aufgeteilt wie bei Gitarre und Bass, doch ein einfaches Tippen erzeugt hingegen ein Pizzicato, während ein "Reiben" einer Akkordsektion einen permanent gehaltenen Klang erzeugt. Die Reibgeschwindigkeit simuliert dabei ein An- und Abschwellen der Lautstärke. Für Autoplay gibt es wieder verschiedene Presets, die sehr unterschiedlich ausfallen und somit sicherlich weitreichend zur Begleitung eingesetzt werden können.

weitreichend zur Begleitung eingesetzt werden können.

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Smart Strings - Noten (GB1.2)

Auch die Notenansicht ist nicht unbekannt. Der Profi darf die Tonskalen ausschalten und hat dann genau so viele Bundstäbe wie bei einer Violine, nämlich gar keine. Weniger Geübte dürfen sich das Leben mit den Tonskalen etwas einfacher machen. Anders als bei der Gitarre kann hier aber auch Vibrato und Tonbeugung (Pitchbending) durch horizontales Gleiten auf einer Saite erzeugt werden. Ein Halten der Saite erzeugt eine gehaltenen Ton. Mit zusätzlichen Betätigen des Emblems links am Sattel können nun Pizzicatos auch in Akkordfolge gespielt werden. Bei gehaltenem Emblem-Schalter und "Reiben" der Saiten wird ein Bogenstrich simuliert.

Smart Drums

der Saiten wird ein Bogenstrich simuliert. Smart Drums Smart Drum (GB1.1) Smart Drum ist hingegen sehr

Smart Drum (GB1.1)

Smart Drum ist hingegen sehr einfach. Jedes Kit hat seine eigenen Instrumente und Groove-Presets. Hier geht es einfach nur darum, die Instrument-Icons in einem Koordinatenkreuz mit den Achsen „leise“ / „laut“ und „einfach“ / „komplex“ anzuordnen. Den Rest erledigt GarageBand alleine. Ein Zufallsgenerator kann einem sogar auch noch diese Arbeit abnehmen oder Ideen liefern. Leider können die erzeugten MIDI-Spuren der Smart- Drums nicht mit den normalen Drum ausgetauscht werden.

Sampler, Audiorekorder und Gitarrenverstärker

Diese Werkzeuge sind sehr einfach zu bedienen. Mit ihnen können externe akustische Einspielungen von Instrumenten, Gesang und Geräuschen aller Art aufgenommen und in GarageBand weiter verwendet werden. Die Aufnahmeoptionen wurden zuvor ja schon besprochen.

Von der technischen Seite bleibt noch die Bit-Tiefe der Audioaufnahme anzumerken, die beim iPad z.Zt. bei 16 Bit liegt, was eine sehr begrenzte Dynamik darstellt. Der Pegelausschlag beim Aufnehmen sollte deshalb bei mehr als 3/4 der Pegelanzeige liegen, was ca. einer Auflösung von 12 Bit entspricht

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und im Allgemeinen als Qualitätsgrenze für einigermaßen natürlich klingende Aufnahmen angesehen wird.Das bedeutet, dass sich mit fallender Pegelanzeige die Aufnahme immer mehr nach Telefonhörer anhört und zwar dem von 1950. Dieser Umstand erfordert beim Aufnehmen ein penibles Einpendeln der Aufnahmelautsstärke. Der Aufnahmepegel sollte so laut wie möglich eingestellt werden. Gleichzeitig ist jedoch die Übersteuerung der Aufnahme, das Clipping, um jeden Preis zu vermeiden. Clipping wird üblicherweise durch das Aufleuchten der roten LEDs der Pegelanzeige signalisiert. Leuchten sie dauerhaft, wird die Aufnahme unbrauchbar.Sobald das iOS Betriebssystem zukünftig auch Aufnahmen in 24Bit Qualität über das CCK verarbeiten kann, ist diese Vorgehensweise jedoch hinfällig. Durch den massiv erweiterten Dynamikumfang bei 24Bit Aufnahmen reichen Pegelwerte die bei 50 bis 60% der Lautstärkeanzeige liegen völlig für eine hochwertige Aufnahme aus. Diese großen Headroom-Reserven sorgen auch zuverlässig dafür, dass Ihre Aufnahmen vor dem Clipping durch Pegelspitzen sicher sind.

Sampler

vor dem Clipping durch Pegelspitzen sicher sind. 
 Sampler Sampler (GB1.1) Mit dem Sampler lassen sich

Sampler (GB1.1)

Mit dem Sampler lassen sich kürzere Geräusche, Sprachphrasen oder einfach jedes akustische Ereignis in einen musikalischen Kontext bringen. Zusätzlich können die Samples über die „Shape“-Funktion noch mit einer Hüllkurve versehen werden, um dem Klang einen dynamischen Verlauf aufzuprägen. Auch eine Tonhöheneichung ist möglich. Außerdem können die Samples noch zurechtgeschnitten und auch geloopt werden. Mit „Revert“ lässt sich der letzte Bearbeitungsschritt rückgängig machen. Damit steht z.B. der Nachahmung der Rülps-Variation von Beethoven neunter Sinfonie, bekannt aus der Cartoon-Serie Animaniacs, nichts mehr im Wege. Die Klaviatur des Samplers verhält sich genau wie die des Keyboards und ist ebenfalls polyphon. Beim Einspielen über die Klaviatur wird im Sequencer dann eine MIDI-Spur erzeugt. 



Audiorekorder und GuitarAmp

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… Audiorekorder (GB1.1) Diese Werkzeuge dienen zum Aufnehmen

Audiorekorder (GB1.1)

Diese Werkzeuge dienen zum Aufnehmen von Sprache für einen Podcast, Gesang, Einspielungen von "echten" Instrumenten oder jeder Art von Klangsequenz, die für den Sampler zu lang sind. Das Aufnehmen in GarageBand erzeugt dann wie zu erwarten eine Audiospur, die zeitlich auf die eingestellte BPM-Zahl des Songs fixiert ist, d.h. nachträgliche Tempoänderungen sind in Garageband für iPad dann nicht mehr möglich, ohne das Timing zu zerstören.

dann nicht mehr möglich, ohne das Timing zu zerstören. Guitar Amp - Setup (GB1.1) Der Gitarrenverstärker

Guitar Amp - Setup (GB1.1)

Der Gitarrenverstärker funktioniert auf genau die gleiche Weise, nur dass die Effektauswahl eben auf die bekannten Bodentretereffekte zugeschnitten ist. Sie können sogar die Audioaufnahmen zwischen

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GuitarAmp und Audiorekorder austauschen, um deren spezifische Effekte zu benutzen.

austauschen, um deren spezifische Effekte zu benutzen. Guitar Amp - Bodentreter (GB1.1) Noch ein paar Hinweise

Guitar Amp - Bodentreter (GB1.1)

Noch ein paar Hinweise zum Aufnehmen von Sprache und Gesang

Eines der größten Probleme beim Aufnehmen per Mikrofon im mobilen Einsatz sind meist nicht die Umgebungsgeräusche, sondern die Berührungs- und Atemgeräusche am Mikrofon. Das interne Mikrofon des iPad 2 ist glücklicherweise hinreichend gegen Berührungsgeräusche isoliert und bietet tatsächlich eine ordentliche Qualität. Bei externen schlecht isolierten, meist billigen dynamischen Mikrofonen, überträgt sich schon das Ziehen am Kabel oder das Wechseln von einer Hand in die andere vom Gehäuse auf die Mikrofonkapsel. Dies manifestiert sich dann als tieffrequentes Rumpeln und Kratzen in der Aufnahme, wodurch diese meist unbrauchbar wird. Leider verfügt GarageBand nicht über ein Equalizer im Aufnahmekanal, um dem entgegenzuwirken. Als Ersatz dafür hat Apple bei der internen Mikrofonschaltung der iPads 2 und den neueren iPhones und iPods den Frequenzgang entsprechend angepasst, indem der Bassbereich gedämpft wurde. Bei akustischen Instrumentenaufnahmen mit dem internen Mikrofon des iPads kann dies hingegen in einem weniger körperlichen Klang resultieren, weil eben der Bassbereich weniger ausgeprägt ist. Der beste und einzige Weg, dies alles zu umgehen, ist ein hochwertiges USB-Mikrofon mit einem eingebauten Trittschallfilter über CCK, das diesen tieffrequenten Störgeräuschen entgegenwirkt. Dazu noch einen Mikrofonständer und einen Plopkiller zum Abfangen von unbeabsichtigten Atemgeräuschen und die Qualität Ihrer gesprochenen oder gesungen Podcasts wird sich in ungeahnte Höhen aufschwingen. Auch sollten Sie niemals das Mikrofon „fressen“, wie man es leider häufig sieht. Halten Sie beim Singen und Sprechen einen respektvollen Abstand von mindestens 20cm und Ihre Aufnahmen werden um einiges professioneller klingen. Auch hierfür bietet AMAZONA.de ausführliche Tipps in unserem Mikrofonierungs-Workshop (5).

Jam Session

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… Jam Session Setup (GB1.2) Mit Version 1.2 hat Apple

Jam Session Setup (GB1.2)

Mit Version 1.2 hat Apple Jam Session eingeführt. Damit können 3 Spieler gleichzeitig zusammen spielen. Das geht doch auch so, sagen Sie? Der Witz dabei ist, dass sich die drei iPads, iPhones 3GS+ oder iPod Touches 4G+ über Blutooth direkt miteinander in der BPM-Zahl, der Tonart und dem Transport (Start, Stop, Record) permanent miteinander synchronisieren. Zudem können die MIDI-Daten der Instrumente der Gastspieler zum iTouch des Host-Spielers übermittelt und dort aufgenommen werden. Im Test mit einem iPad 2 und einem iPod 4G funktionierte das Spielen latenzfrei. Da ja nur MIDI-Daten und Synchrosisationsmarken übermittelt werden, ist das Datenaufkommen eh nicht so übermäßig. Audiodaten werden während der Aufnahme nicht übermittelt. Nach Beenden des Aufnahmemodus sammelt der Host alle Audio- und MIDI-Daten sowie deren Regionen und ihre Position innerhalb des Songs und platziert sie im Master-Projekt an der richtigen Stelle.

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Musikproduktion mit Apple GarageBand für iPad (Works… iPod Touch 4G + iPad im Einklang - latenzfrei

iPod Touch 4G + iPad im Einklang - latenzfrei (GB1.2)

Vom iPad auf den Mac

Ist der Song auf dem iPad fertig, kann er exportiert werden. In der Song-Übersicht ist in der Titelleiste der Edit-Button. Nach Antippen desselben erscheinen auf der linken Seite die drei Symbole zum Exportieren, Duplizieren und Löschen. Beim Exportieren per E-Mail können nur MP4-Audiodaten mit 64kpbs versenden werden. Ebenso ist die Qualität für den Export nach Facebook, YouTube festgelegt. Die Wahl der Qualitätsstufen von MP4 oder das verlustfreie 16Bit AIF-Format steht nur für den Export der Audiodaten nach iTunes oder SoundCloud zur Verfügung. Diese Option stellt dann auch die Audio- und Projektdateien im Datenmanager von iTunes bereit. Alternative können Projekte nun in der iCloud abgespeichert werden und stehen damit auch anderen iTouches oder dem Rechner zur Verfügung. Womit wir bei der wohl interessantesten Option angelangt sind, nämlich der direkte Weitergabe des Projekts im GarageBand-Format.

Diese Datei kann direkt in GarageBand auf dem Mac importiert werden, und alle Audio- und MIDI- Spuren stehen dort zur uneingeschränkten Bearbeitung bereit. Seit Version 9.1.4 können Sie GarageBand-Projekte auch direkt in Logic weiterverarbeiten.

Damit beenden wir unseren Rundgang durch GarageBand und hoffen, Ihnen dieses Thema damit etwas näher gebracht zu haben.

Verweise

1. rtpMIDI Homepage

(http://www.tobias-erichsen.de/rtpMIDI.html2)

2. CoreMIDI/ Audio kompatible Geräte (http://iosmidi.com/devices/)

3. Harmonielehre Workshop

(http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=462)

4. Gitarre & Bass Workshop

(http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=3598)

9/4/12

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5. Mikrofon Workshop

(http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=1220)

6. DIY Audioeingangs-Adapter für iTouch Kopfhörerbuchse

(http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=2420&page_num=10)

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