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Elektronische

Personenstandsregister in
Hessen
vom Konzept zur Umsetzung
• Verkündung Personenstandsrechtsreformgesetz
am 23.02.2007
• Elektronische Registerführung seit 01.01.09 als Regel
• Elektronische Sicherungsregister
• Übergangsregelung bis 31.12.2013
• Elektronische Sammelakten
• Elektronische Kommunikation zwischen Standesämtern
und anderen Behörden
• Anbieten der Register an Archive nach Ablauf der
Fortführungsfristen

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• Projekt KickOff Projektgruppe „Einführung
elektronischer Personenstandsregister in Hessen“
CeBIT 2007
• ekom21
• Land Hessen
• Hessischer Datenschutzbeauftragter
• Hessischer Fachverband
• Verlag für Standesamtswesen
• Personenstandswesen als Weisungsaufgabe des
Landes an die Gemeindevorstände/keine zentrale
Registerführung

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• Problemstellungen

• Fehlende rechtliche Grundlagen (PStV)


• Kein Datenmodell vorhanden
• Keine Erfahrungen mit flächendeckendem Einsatz von
qualifizierten Signaturen
• Erhebliche Unsicherheiten bei den Standesbeamtinnen
und Standesbeamten

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• Fertigstellung Grobkonzept Juni 2007
• Zentrale Datenhaltung bei dezentraler
Verantwortung/Datenverarbeitung um Auftrag
• Festlegung auf Archivierungssystem im Hinblick das Erfordernis
der dauerhaften Langzeitspeicherung der Registerdaten
• Möglichst standardisierte Schnittstelle zwischen den
Fachverfahren und den Registerverfahren
• Fertigstellung Feinkonzept September 2007 u. a. auch
• Auswahl Signaturkomponenten für Signaturvalidierung und
ArchiSig-Komponente
• Prototyp eines elektronischen Geburtenregisters CeBIT 2008
• Noch auf der Basis des Entwurfs der „TPStV“
• Pilotbetrieb Standesamt Frankfurt ab September 2008
• Produktivsetzung (Anlaufphase) Standesamt Frankfurt am
02.01.2009

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• Produktivsetzung weiterer ca. 300 Standesämter in Hessen
am 02.03.2009
• Schulungen von ca. 800 Standesbeamtinnen und Standesbeamten
• Erhebliche Schwierigkeiten bei der Beschaffung und teilweise
auch bei der Freigabe der Signaturkarten
• Implementierung der Signaturkomponenten (Signatursoftware,
Kartenlesegeräte vor) Ort
• Parallel Entwicklung elektronische Sammelakte und
Aufsichtsarbeitsplatz für Aufsichtsbehörden
• Einführung elektronischer Sammelakte ab 02.03.2009
• Einführung Aufsichtsarbeitsplatz ab 02.03.2009
• Einführung der elektronischen Personenstandsregister auch
in anderen Bundesländern (Sachsen-Anhalt ab 02.11.2009)

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Gesamtarchitektur
Client Fach-
verfahren Suchdatenbank Register
Fach- ePR
verfahren WS

Signatur ePR21
Suchdatenbank Sammelakte

ePR21 Client Suchdatenbank Archiv


Sammelakte
ePR21
WS

ePR21 Client
Aufsicht 2Charta
Archi- Signatur oder
Sig Service Fremd-
archiv
ePR21 Client
Archiv
Personenstandsregister

ArchiSig Archiv
(Hashbaum)
Sicherungsregister

Sammelaktenregister
Trustcenter

Sammelakten
Sicherungsregister

Archivregister

Archiv
Sicherungsregister

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Weitere Schritte im Rahmen einer ganzheitlichen
Lösung für die Standesämter

• Übergabe von Registerdaten an Archive


(Staatsarchiv, örtliche Archive)
• Bereitstellung eines elektronischen Archivs sofern
noch kein örtliches elektronisches Archiv
vorhanden (entsprechend HAG PStG)
• Elektronische Datenübermittlungen mit
XPersonenstand und OSCI-Transport

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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