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01/2013

Newsletter der BENSELER-Firmengruppe

01/2013 Newsletter der BENSELER-Firmengruppe Im Shuttle zur perfekten reinigung Bei der BENSELER Entgratungen GmbH in
01/2013 Newsletter der BENSELER-Firmengruppe Im Shuttle zur perfekten reinigung Bei der BENSELER Entgratungen GmbH in
01/2013 Newsletter der BENSELER-Firmengruppe Im Shuttle zur perfekten reinigung Bei der BENSELER Entgratungen GmbH in
01/2013 Newsletter der BENSELER-Firmengruppe Im Shuttle zur perfekten reinigung Bei der BENSELER Entgratungen GmbH in

Im Shuttle zur perfekten reinigung

Bei der BENSELER Entgratungen GmbH in Marbach ist eine innovative Reinigungsanlage an den Start gegangen. Mit deren neuer Technik kön- nen Bauteile statt wie bisher durch Beizen künftig auf pH-neutraler Basis von den Rückständen des thermischen Entgratens gereinigt werden. Ob Schrauben, Drehteile oder Hydraulikblöcke, ob Schüttgut oder Setzware:

Bis zu einer Größe von 605 mm x 420 mm x 335 mm reinigt die neue Anlage Bauteile jeglicher Art. Anders als beim bisherigen Beizen werden die in den Reinigungskörben transportierten Teile nicht in ein offenes Bad getaucht, sondern in verschiedene geschlossene Reinigungskammern geschickt. Dabei sorgt ein neuartiges Shuttlesystem dafür, dass diese Arbeitskammern stets optimal bestückt werden. Um den Prozess bestmöglich zu überwachen, sind die Beschickungskörbe zudem mit einem RFID-System (Radio-Frequency Identification, Hochfre- quenzerkennung) ausgestattet. Auf diese Weise lassen sich alle wesentlichen Parameter, die bei der jeweiligen Charge eingestellt waren, zurückverfolgen. Nach der Reinigung gelangen die Teile-Körbe in die neue Beölungs- anlage. In dem Zwei-Kammer-System wird zunächst ein Vakuum erzeugt, in das ein Gemisch aus Kohlenwasserstoff und Dewatering-Öl eingeleitet wird. Sind die Bauteile rundum benetzt, wird das Gemisch abgelassen und der restliche Kohlenwasserstoff über eine Vakuumpumpe verdampft. Das Ergebnis: voll- ständig benetzte, fast trockene Bauteile, die vor der Montage nicht mehr von einem dicken Ölfilm befreit werden müssen, und die darüber hinaus besser gegen Korrosion geschützt sind als bei den herkömmlichen Beölungsverfahren.

sind als bei den herkömmlichen Beölungsverfahren. Schematischer Blick auf die neue Reinigungsanlage: Oberhalb

Schematischer Blick auf die neue Reinigungsanlage: Oberhalb des Shuttlesystems die beiden Rollenbänder für die Zufuhr sowie in der Mitte die Beölungsanlage. Links unter- halb der Shuttlelinie liegen die Reinigungskammern.

rund ums Thema Gesundheit

Seh- und Hörtests, Blutzuckermessungen, Massagen und eine Rücken- schule gehörten unter anderem zum Angebot der Gesundheitstage, die BENSELER im Jahr 2012 und Anfang 2013 an verschiedenen Unter- nehmensstandorten organisiert hat. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten sich die Mitarbeiter vor Ort an Aktions- und Informationsstän- den zu den Themen Gesundheit, Bewegung und Ernährung informieren und beraten lassen. Den Auftakt der gut besuchten Veranstaltungsreihe machte im Juli 2012 der Standort Markgröningen; Bogen war Ende April 2013 Endstation der Gesundheitstage.

Bogen war Ende April 2013 Endstation der Gesundheitstage. Liebe Leserinnen und Leser, die vergangenen Monate gehen

Liebe Leserinnen und Leser,

die vergangenen Monate gehen als trübs- ter Winter in die Geschichte der Wetter- aufzeichnungen ein. Doch davon haben wir uns hier bei BENSELER nicht beein- drucken lassen. Im Gegenteil: In diesen Tagen stellen wir nun ein Projekt fertig, das der Winter phasenweise im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis gelegt hatte. In der neuen Logistikhalle in Frankenberg werden derzeit die letzten Handgriffe getätigt. Mit dem Neubau, den künftig auch Gigaliner anfahren können, positio- nieren wir uns einmal mehr als moderner Zulieferer der Automobilindustrie. Auch in Marbach hat sich dieses Jahr schon einiges getan: Seit Februar verfügt der Standort über eine neue Reinigungs- anlage. Mehr zu diesen beiden Beispie- len und anderen spannenden Projekten unseres Unternehmens, wie etwa unser Auftritt auf der Berufsausbildungsmesse bam in Ludwigsburg, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Ihre Birgit Werner-Walz
Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Ihre
Birgit Werner-Walz
Dr. Stefan Beyer, Geschäftsführer Deutscher Schraubenverband e.V. Das gesamte Interview und weitere interessante Artikel

Dr. Stefan Beyer, Geschäftsführer Deutscher Schraubenverband e.V.

Das gesamte Interview und weitere interessante Artikel können Sie im Internet unter http://www.benseler.de/de/ presse/pressemeldungen/ Interview-Dr-Beyer.php lesen.

presse/pressemeldungen/ Interview-Dr-Beyer.php lesen. „Auch in Zukunft die wichtigste lösbare Verbindung“

„Auch in Zukunft die wichtigste lösbare Verbindung“

Aluminium, magnesium, (kohlefaserverstärkte) Kunststoffe oder Faserverbundwerkstoffe statt Stahl: In vielen Industriezweigen treten alternative Werkstoffe zunehmend in Wettbewerb gegen konventio- nelle materialien. Welche Auswirkungen hat das auf die klassischen Schraubverbindungssysteme und damit auf die Schraubenindustrie?

Alternative Werkstoffe werden Stahl auch in Zukunft nicht komplett verdrängen, denn auch im Stahlbereich gibt es heute eine Reihe von Innovationen, wie etwa im Flachstahlbereich die Duplex- und Triplex- Stähle sowie hoch- und höchstfeste mikrolegierte Stähle oder im Karos- seriebau das Verfahren des Presshärtens. Vor dem Hintergrund der Energieeinsparung und Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes im Automo- bilbereich, die im Wesentlichen durch konsequenten Leichtbau erfüllt werden, gilt heute allgemein: gewichtsoptimierte Gestaltung mit opti- malem Werkstoff für die individuelle Anwendung unter möglichst wirt- schaftlichen Bedingungen. Damit steigen auch die Herausforderungen an die Schraubenverbindungen, denn je nach konstruktiver Gestaltung und in Abhängigkeit von der Werkstoffpaarung sind unterschiedlichste Anforderungen zu erfüllen. Dies betrifft die notwendigen und möglichen Vorspannkräfte, die abhängig von der gewünschten Funktion sind und auch das spätere Betriebsverhalten berücksichtigen müssen, die Auswahl eines geeigneten Schraubenwerkstoffs einschließlich der Festigkeit, des Schraubendurchmessers und der erforderlichen Einschraubtiefen, aber auch die geometrische Gestaltung etwa der Kopfauflageflächen und nicht zuletzt auch die Auswahl eines geeigneten Korrosionsschutzes. Für die Schraubenindustrie sind die aktuellen Entwicklungen kei- neswegs negativ. Sie erfordern ein zunehmendes Maß an Entwicklungs- und Anwendungs-Know-how. Das bedeutet, dass sich die Schrauben- hersteller in Zukunft verstärkt mit der Funktion der gesamten Schrau- benverbindung befassen und sich auf einer Vielzahl von Gebieten gut auskennen müssen. Das schließt neben den schon genannten Punkten insbesondere auch die Auswahl eines jeweils geeigneten Montageverfah- rens ein, da erst hierdurch Schraubenverbindungen optimal ausgenutzt werden können.

Auch die Schraube dreht sich inzwischen weg von ihrem traditionellen Ausgangsmaterial Stahl in richtung anderer Werkstoffe …

Für Schrauben sind tatsächlich – neben den unterschiedlichen Bauteil- werkstoffen und dem klassischen Werkstoff Stahl – bereits verschie- dene Alternativwerkstoffe im Einsatz. Dazu gehören unter anderem mikrolegierte Stähle ohne vergütende Wärmebehandlung, ultrafeste Stähle, Aluminium- und Titanlegierungen sowie Kunststoffe. Die Aus- wahl des jeweils geeigneten Schraubenmaterials richtet sich nach den unterschiedlichen Anforderungen. Neben dem wichtigen Aspekt des Leichtbaus spielen hier auch Einflüsse der Werkstoffpaarung eine ent- scheidende Rolle, wie etwa Änderungen der Vorspannkraft infolge

unterschiedlicher Wärmeausdehnungskoeffizienten, das Kriech- und Relaxationsverhalten, erforderliche Einschraubtiefen sowie die Grenz- flächenpressung der Werkstoffe bis hin zu den Oberflächeneigenschaf- ten, die die Reibungseigenschaften bei der Montage, aber auch das Korrosionsverhalten maßgebend beeinflussen. Je nach Werkstoffpaa-

rung kann ein spezieller Oberflächenschutz nötig sein,

(Fortsetzung

im Internet unter http://www.benseler.de/de/presse/pressemeldungen/ Interview-Dr-Beyer.php)

01/2013

Newsletter der BENSELER-Firmengruppe

Kraftvolle Teamplayer: pVD & uV-Lack

Kraftvolle Teamplayer: pVD & uV-Lack PVD-Inline-Anlage von Oerlikon Balzers Hartec. Seit März

PVD-Inline-Anlage von Oerlikon Balzers Hartec.

Seit März 2012 verfügt der Standort in Bogen über eine neue Inline- Anlage für Plasma-Vakuum-Beschichtung (PVD, Plasma Vacuum Depo- sition) sowie seit Juli 2012 über eine neue Anlage für UV-Lackierung. Damit reagierte die BENSELER-Firmengruppe auf die gestiegene Nach- frage nach beschichteten Kunststoffbauteilen im Automobilsektor. Kunststoff überzeugt nicht allein durch Leichtigkeit, die im Automobil- bau zunehmend an Bedeutung gewinnt. Auch die besonderen Formge- bungsmöglichkeiten des Werkstoffs sprechen für sich. Mit der Kombination aus PVD und UV-Decklack bietet BENSELER eine technologisch elegante und vielseitige Lösung, die Oberfläche von Kunst- stoffteilen besonders widerstandsfähig in edler Metall-Optik erscheinen zu lassen. Denn: Eine thermische Belastung des Werkstoffes, wie man es von konventionellen Lacken kennt, ist bei UV-Lacken nicht nötig. Zudem zeichnet sich die Beschichtung durch eine hohe Kratzfestigkeit aus, was sich beim Einsatz beispielsweise von Markenemblemen im Exterieur bezahlt macht. Doch auch für Komponenten im Fahrzeuginnenbereich bietet die Kombination PVD plus UV-Lack von BENSELER deutliche Vorteile. Für

PVD plus UV-Lack von BENSELER deutliche Vorteile. Für den Automobilhersteller PSA Peugeot Citroën werden in Bogen

den Automobilhersteller PSA Peugeot Citroën werden in Bogen jährlich Komponenten für mehrere Hundert- tausend Audio-Konsolen beschichtet. Damit Tastenfunktionen wie etwa „Stopp“ oder „Play“ sichtbar wer- den – bei Tageslicht in Kunststoff- weiß, bei Nacht hinterleuchtet – löst BENSELER die zuvor aufgebrachte PVD-Beschichtung mittels Laserbe- arbeitung stellenweise wieder ab. Abschließend mit UV-Decklack über- zogen, entsteht damit ein sogenann- tes Tag-Nacht-Design. Durch den größtenteils vollauto- matischen Beschichtungsprozess kann BENSELER mit der neuen Anlage deut- lich kürzere Durchlaufzeiten realisie- ren. Die Kunststoffbauteile werden im Minutentakt zunächst mit CO 2 -Schnee und ionisierter Luft perfekt gereinigt und dann in der Lackierkabine grun- diert. Auf die Grundierung folgt die Metallschicht, die in der PVD-Anlage aufgebracht wird. Abschließend wird der 100-Prozent-UV-Lack aufgetra- gen. Im Vergleich zu konventionellen Nasslack-Systemen liegt der Lösemit- telgehalt der eingesetzten UV-Lacke annähernd bei null Prozent. Die Mit- arbeiter an der Anlage sind damit kei- ner gesundheitlichen Belastung durch schädliche Lösungsmittel ausgesetzt. In gleichem Maße wird dadurch auch die Umwelt geschont.

In gleichem Maße wird dadurch auch die Umwelt geschont. Anwendung der Schichtkombination im Exterieurbereich, hier

Anwendung der Schichtkombination im Exterieurbereich, hier auf einem Pkw-Emblem.

Applikationsbereich einer UV-Lackierlinie der Sturm-Gruppe.

Ein Vierteljahrhundert Kompetenz

Unsere Zinklamellenspezialisten der BV Oberflächentechnik GmbH & Co. KG schauen auf 25 erfolgreiche Jahre zurück. Herzlichen Glückwunsch!

Schnelle Hilfe für Kinder und Jugendliche

Glückwunsch! Schnelle Hilfe für Kinder und Jugendliche Soziales Engagement ist auch bei BENSELER ein großes Thema.

Soziales Engagement ist auch bei BENSELER ein großes Thema. Das Unternehmen engagiert sich auf vieler- lei Weise, unter anderem, indem es die Stadt Markgröningen bei deren Kinder- und Jugendprojekten unterstützt. Im Jahr 2012 ging ein Teil der BENSELER-Spende an den städti- schen Sozialfonds. Aus diesem Fonds werden für sozial schwache Familien sogenannte Überbrückungszahlungen für Kernzeitenbetreuung, Kindergar- tenbeiträge oder das Mittagessen an Ganztagesschulen finanziert – so lange, bis mit den Sozialhilfeträgern die jeweiligen Leistungen geklärt sind und greifen können. Das finanzielle Einspringen des Sozialfonds ermög- licht den betroffenen Kindern und Jugendlichen, die öffentlichen Ange- bote weiter zu nutzen, den akuten Schwierigkeiten ihrer Familien zum Trotz. Ohne Unterstützung müssten die Mädchen und Jungen die Betreu- ungsangebote verlassen.

ImprESSum

„der Benseler” ist der Newsletter der BENSELER-Firmengruppe.

Herausgeber:

Benseler Holding GmbH & Co. KG Zeppelinstraße 28 71706 Markgröningen www.benseler.de

Redaktion:

www.sympra.de

Konzeption und Gestaltung:

www.zimmermann-visuelle-kommunikation.de

Abbildungen:

S.

1: Zimmermann Visuelle Kommunikation / Reinigungsanlagenhersteller LPW

S.

2: Deutscher Schraubenverband e. V.

S.

3: Zimmermann Visuelle Kommunikation / BENSELER

S.

4: BENSELER Holding GmbH & Co. KG

Frankenberg baut aus

Ein- und ausgehende Waren strukturiert unterbringen sowie die Lkw- Abfertigung und -Standzeiten optimieren – das ermöglicht die neue BENSELER-Logistikhalle, die derzeit in Frankenberg entsteht. Die Pla- nungen für das 3.800 qm große Warenzentrum mit angeschlossener Logistikverwaltung starteten Anfang des vergangenen Jahres, Baube- ginn war Oktober 2012. In diesem Neubau werden nach dessen Fer- tigstellung Ende April 2013 Automobilteile aus der KTL-Beschichtung und Nasslackierung des Standorts untergebracht, die aufgrund ihrer Größe besondere logistische Bedingungen erfordern. Während die bisherige Logistikhalle mit nur einer Ladeschleuse aus- gestattet war, stehen künftig drei überdachte Abfertigungszonen zur Verfügung, um die vor Ort beschichteten Waren abzutransportieren. Insgesamt können hier in Zukunft täglich bis zu 100 Lkw abgefertigt werden. Mit dem neuen Logistikzentrum ist BENSELER als eines der ersten Unternehmen deutschlandweit auch mit Gigalinern anfahrbar, ein Service, der vor allem bei Großkunden an Bedeutung gewinnt. Übrigens: Mit dem Neubau wurde auch Produktionsfläche für einen in Kürze anlaufenden Großauftrag geschaffen. Hierzu aber mehr im nächsten Newsletter …

Spannende Gespräche auf der „bam 2013“

Newsletter … Spannende Gespräche auf der „bam 2013“ Die BENSELER-Mitarbeiter Ali Fneich, Michael Beck und

Die BENSELER-Mitarbeiter Ali Fneich, Michael Beck und Francesco Scalambrino (v.l.n.r.) hatten am bam-Messestand ordentlich zu tun.

Richtig viel zu tun hatte das Team des BENSELER-Stands auf der Berufs- ausbildungsmesse „bam 2013“, die vom 28. Februar bis 2. März in Ludwigsburg stattfand. Am ersten Messetag besuchten vor allem Schul- klassen mit ihren Lehrern den Stand, um sich allgemein zur Berufsaus- bildung zu informieren. Der zweite Tag brachte neben weiteren Klassen auch andere gut vorbereitete Jugendliche mit konkreten Fragen. Zur Begeisterung der Messestandmannschaft, die sich aus Azubis des ersten und zweiten Lehrjahrs und einer Ausbilderin beziehungsweise einem Ausbilder zusammensetzte, waren hier zahlreiche Mädchen dabei, deren Interesse vor allem der Berufsausbildung in der technischen Sparte wie etwa zur Industriemechanikerin galt. „Wie erwartet, war aber auch in diesem Jahr wieder der Samstag der beste Messetag“, sagt Janette Lehm aus dem Personalbereich rückblickend, die für die Organisation des Messestands zuständig war. „Wir hatten wieder viele gute Gesprä-

che mit ernsthaften Bewerbern – sowohl für die kaufmännischen und

technischen Berufe als auch für das duale Hochschulstudium.“