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HEHN FINANZ

Sichern und mehren Sie Ihr Vermögen

Kundeninformation

Grenzüberschreitender Bargeldverkehr
- Gravierende Änderungen ab dem 15.06.2007 -

Themenübersicht:

1.) Angriff auf unsere Privatsphäre!!

2.) Ein legales Konto in Liechtenstein…?

3.) Diskretion und Anonymität im „Tresor der Welt“

4.) Noch keine allgemeine Deklarationspflicht

5.) Ordnungswidrigkeiten & Straftaten

6.) Gravierende Änderung ab 15.06.2007

7.) Inhalt der neuen Zwangs - Meldepflicht

HEHN FINANZ
Freie Finanz - und Wirtschaftsberatung
Finanzdienstleistungen seit 1983

Inhaber Guido Hehn


Kirchgasse 19 • 72124 Pliezhausen
Tel: 07127 / 89 06 01 • Fax: 07127 / 89 06 02
Mail: info@hehnfinanz.de
Web: www.hehnfinanz.de

- Keine Beratung in Rechts - und Steuerfragen, keine Finanzportfolioverwaltung -


Diese Informationen sind ausschließlich für unsere Kunden und Interessenten bestimmt. Sie stellen kein Angebot oder Aufforderung zum Kauf bestimmter Anlagen dar. Kapitalanlagen können
mit erheblichen Risiken verbunden sein. Wertentwicklungen in der Vergangenheit müssen nicht notwendigerweise in der Zukunft eintreten. Sämtliche Inhalte der Kundeninformation sind
sorgfältig recherchiert, dennoch kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität übernommen werden. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder
Konsequenzen, die durch die Nutzung der Inhalte entstehen, sind ausgeschlossen. Copyright © HEHN FINANZ 2007. Alle Rechte der Ausgabe liegen bei der Fa. HEHN FINANZ.
Nachdruck und Veröffentlichung, auch auszugsweise, sind ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung nicht gestattet.
Grenzüberschreitender Bargeldverkehr Kundeninformation

Sehr geehrte Kunden,


Sehr geehrte Interessenten,

seit April 2005 dürfen in diesem Lande Finanzämter und Sozialbehörden (und wer noch alles??) Ihre
Bankkonten und deren Kontostände einsehen...

Dies geschieht "selbstverständlich" ohne Ihr Wissen, - ohne Ihr Einverständnis und ohne dass auch nur
der kleinste Verdacht einer Straftat gegen Sie vorliegt...!!

Bisher ist es uns als Bürger dieses Landes (noch?) nicht verboten, mit unserem ehrlich verdienten, -
und beim deutschen Fiskus bereits versteuerten Geld -, zu tun und zu lassen (??) was wir wollen.

Hierzu zählt selbstverständlich auch die - übrigens absolut legale - Variante, in einem anderen Land ein
Konto zu eröffnen und / oder dort eine Kapitalanlage zu tätigen.

Die Schweiz - und speziell Liechtenstein als „Tresor der Welt“ - sind seit je her die erste Wahl, wenn
es um Erhaltung, Vermehrung und Sicherung von Geld - sowie anderen Vermögenswerten geht.

Die Möglichkeiten dort, mit mehr als überschaubaren mtl. Beträgen bzw. Einmalanlagen, in die
Investmentklasse der vermögenden und institutionellen Anleger einzusteigen, kann wohl als
einzigartig bezeichnet werden... - vor allem da hierzulande der Zugang zu bestimmten Investments dem
deutschen Anleger anscheinend verwehrt bleiben soll?!

In Liechtenstein genießt ein Kunde / Anleger eine privilegierte Rechtssicherheit, ein Höchstmaß an
Diskretion und Anonymität durch ein strenges gesetzliches Bank - und Versicherungsgeheimnis.
(analog dem dortigem Amtsgeheimnis)

Verglichen mit "hiesigen Zuständen", kann diese Tatsache wohl als "paradiesisch" bezeichnet werden!!

So soll es hierzulande doch tatsächlich vermehrt Leute geben, denen die - seit 2005 "legalisierten" -
Eingriffe in ihre Privatsphäre, ein Dorn im Auge sind und daher ihre Lösung in den "Bergen" suchen
bzw. dort bereits gefunden haben.

Selbstverständlich handelt es sich bei diesen "Leuten" nicht automatisch um "Steuerhinterzieher". Dies
wird zwar von "unseren" Medien überwiegend so dargestellt, entspricht jedoch in keinster Weise der
Tatsache. Der überwiegende Anteil ist "steuerehrlich" und deklariert seine Erträge aus dem Ausland.

Der massive Eingriff in die Privatsphäre, durch willkürliche Kontenabfragen und sonstige Maßnahmen, ist
sicherlich mit einer der gewichtigsten Gründe, dem illusteren Treiben des „Überwachungsstaates“ ein
schmerzfreies - und zudem noch absolut legales - Ende zu setzen.

Die von entsprechenden Stellen so lautstark bejammerte "Kapitalflucht" aus Deutschland ist zum
größten Teil hausgemacht. Diese ist die logische Konsequenz - das heißt die Gegenwehr der
Bürger auf eine, mal vorsichtig ausgedrückt, "unüberlegte" Gesetzgebung.

Die nachfolgenden Informationen sind sicher nicht nur für den o.g. "auserwählten" Personenkreis
von Interesse, sondern für jeden, der innerhalb der EU unterwegs ist und Zahlungsmittel mitführt.

Herzliche Grüße aus Pliezhausen

Guido Hehn

Bitte beachten Sie hierzu auch die ergänzenden Hinweise auf Seite 4

Kirchgasse 19 Tel: 07127 / 89 06 01 Mail: info@hehnfinanz.de Seite Nr. 2


HEHN FINANZ 72124 Pliezhausen Fax: 07127 / 89 06 02 Web: www.hehnfinanz.de 10.05.2007
Grenzüberschreitender Bargeldverkehr Kundeninformation

Aktuelle, noch bis zum 15.06.2007 gültige Regelung:

Grundsatz:
Es gibt bis heute keine allgemeine Deklarationspflicht!
Dies bedeutet, dass es für die Ausfuhr von Barmitteln aus "D" keine Summenbegrenzung gibt!!
Nur auf Nachfrage
des Zollbeamten muss der Reisende mitgeführte Zahlungsmittel ab 15.000,- EUR* anzeigen.
Zahlungsmittel sind: Bargeld, Wertpapiere, Edelmetalle, Edelsteine…
Was muss der Reisende in diesem Fall dann alles anzeigen:
- Höhe des mitgeführten Betrages
- Herkunftsnachweis
- Verwendungsabsicht
Ordnungswidrigkeiten
Wird nach Aufforderung mitgeführtes Bargeld ab 15.000,- EUR* nicht angezeigt, können je nach
Schuldform (Fahrlässigkeit / Vorsatz) Bußgelder verhängt werden. Die Bußgelder bewegen sich
zwischen 50% und 100% des mitgeführten Geldbetrages.
Straftaten
Liegt der Verdacht einer Straftat nach dem Geldwäschegesetz vor, wir das Geld zunächst in Verwahrung
genommen und parallel ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Erheblich verschärfte Bedingungen ab dem 15.06.2007 durch Einführung einer


gesetzlichen Deklarationspflicht !!
Rechtsgrundlage: EU Verordnung 1889/2005 vom 26.10.2005

Eigenständige Anmeldepflicht ab 10.000,- EUR* (!!) Zahlungsmittel


Bei grenzüberschreitenden Reisen aus oder in die EU, muss mitgeführtes Bargeld oder sonstige
gleichgestellte Zahlungsmittel, im Wert von mindestens 10.000,- EUR* schriftlich und ohne Aufforderung
auf einem Vordruck angemeldet werden.
Barmittel und gleichgestellte Zahlungsmittel sind:
- Bargeld, Reiseschecks, Schecks, Wechsel und Wechselwertpapiere
- Edelmetalle und Edelsteine sowie elektronisches Geld (§ 1 Abs. 14 KWG)
- Wertpapiere (§ 1 DepotG), Namenspapiere mit Inhaberklausel (§ 808 BGB)
Anmeldung in dem Mitgliedstaat, über den in die EU eingereist bzw. ausgereist wird:
Beispiele:
Reise von Deutschland direkt in die Schweiz: Anmeldung beim deutschen Zoll.
Reise von Deutschland über Österreich nach Liechtenstein: Anmeldung beim österreichischen Zoll.
Inhalt der Anmeldepflicht ab dem 15.06.2007:
- Vor- und Zuname, Geburtsdatum
- Geburtsort und Staatsangehörigkeit des Anmelders
- Identität des Eigentümers der Zahlungsmittel
- Höhe und Art der Zahlungsmittel
- Herkunft und Verwendungszweck
- Vorgesehner Empfänger der Zahlungsmittel
- Vorgesehener Reiseweg
- Benutztes Verkehrsmittel

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Grenzüberschreitender Bargeldverkehr Kundeninformation

Bei Reisen innerhalb der EU,


besteht (auch ohne Überschreiten einer innereuropäischen Grenze) generell die Verpflichtung, auf
Nachfrage von Bundesgrenzschutz, Zoll, etc. anzugeben, dass mehr als 10.000,- EUR* Zahlungsmittel
mitgeführt werden.
Ordnungswidrigkeiten:
Werden nach Aufforderung mitgeführte Zahlungsmittel ab 10.000,- EUR* nicht angezeigt, können je nach
Schuldform (Fahrlässigkeit / Vorsatz) empfindliche Geldbußen von bis zu 1 Million Euro (!!) verhängt
werden (§§ 31a Abs. 2, 31b ZollVG).
Straftaten
Liegt der Verdacht einer Straftat nach dem Geldwäschegesetz vor, wir das Geld zunächst in Verwahrung
genommen und parallel ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zollbehörden werden ermächtigt,
im Zuge einer Überprüfung das Gepäck und Verkehrsmittel des Anmelders / der Reisenden zu
kontrollieren, Fragen nach der Herkunft von gefundenem Bargeld zu stellen und nicht angemeldete
Beträge einzubehalten.

Des Weiteren dürfen personenbezogene Daten erhoben und anderen Stellen (!) - sowie (anderen)
Staaten (!) zur Verfügung gestellt werden. Die bei der Anmeldung bzw. Kontrolle erlangten Daten können
aufgezeichnet und verarbeitet werden.

*) die Beträge gelten jeweils pro volljährige Person

Hinweise:
Zinserträge / Gewinne eines "BRD-Bürgers" welche im Ausland erzielt werden, sind grundsätzlich auch in der "BRD" zu
versteuern. (Welteinkommensprinzip) Welche Erträge wann und in welcher Form zu versteuern sind, hängt unter anderem
von der Art der getätigten Anlagenformen und dem Land ab. Gerne erhalten Sie von uns zu den versch. Möglichkeiten
ausführliche Informationen. Spezielle Fragen zu steuerlichen Angelegenheiten erörtern Sie bitte mit Ihrem Steuerberater.

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