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freiesMagazin September 2009

Topthemen dieser Ausgabe

Einfach Easy Peasy Seite 4

Mit Easy Peasy 1.1 kommt eine weitere Distribution für Netbooks ins Spiel. Eine möglichst
einfache Installation und Bedienung stehen bei Easy Peasy im Vordergrund. Das hört man
gerne und möchte es ausprobieren. (weiterlesen)

Der Raytracer POV-Raytracer Seite 13


Mit dem quelloffenen Raytracer POV-Ray kann man sehr realitätsnahe Bilder erzeugen. An-
ders als bei den meisten anderen 3-D-Grafikprogrammen arbeitet man hier nicht mit einer gra-
phischen Oberfläche und der Maus, sondern beschreibt die Objekte textbasiert über deren
Positionen in einem Koordinatensystem. (weiterlesen)

© freiesMagazin GNU FDL Ausgabe 09/2009 ISSN 1867-7991


M AGAZIN

Editorial
Ereignisreicher August
05.08.2009 – Frau gegen Mann dass wir auch einige weibliche Leser haben. Al- Inhalt
Anfang August erhielten wir einen Leserbrief, so haben Sie den Mut und schreiben Sie uns un-
ter . Und natürlich Linux allgemein
der darauf hinwies, dass wir auf unserer Web-
dürfen sich auch die männlichen Leser bei uns Einfach Easy Peasy S. 4
seite keine geschlechterneutrale Sprache benut-
melden. Der August im Kernel-Rückblick S. 7
zen. Unter geschlechterneutral versteht man aus-
nahmsweise einmal nicht das von uns in Artikeln
bevorzugte „man“ gegenüber der direkten Anre- 11.08.2009 – Eine Woche ohne Google Anleitungen
de, sondern die Ansprache beider Geschlechter Albrecht Ude hat Mitte des Monats ein kleines Linux auf der Nintendo Wii S. 9
gleichzeitig (siehe „Geschlechterneutrale Spra- Experiment mit dem Titel „Eine Woche ohne“ ge-
che“, Prof. Dr. Susanne Ihsen, TU München [1]). startet [4]. Sinn dieser Aktion ist es, für mehr Software
Im Detail bedeutet das also, dass wir Sie, liebe Vielfalt im Netz zu sorgen, denn seit einigen Jah- Der Raytracer POV-Raytracer S. 13
Leser, entweder mit „Leserinnen und Leser“ oder ren dominiert Google sehr viele Bereiche weitge- Duden Korrektor im frischen Wind S. 16
(geschlechterneutral) mit „Lesende“ ansprechen hend. Angefangen bei der Suche in jeglichen For- Slingshot – Steinschleuder im Weltraum S. 18
sollten. men über Landkarten und Routenplanung bis hin Xpdf S. 20
zu E-Mail oder Videoportal. Jeder ist dazu auf-
Wir selbst haben uns in unseren Autorenrichtlini- gerufen, eine Woche auf alle Google-Dienste zu Community
en [2] bei Artikeln dagegen entschieden, da es verzichten und seine Erfahrung in Udes Blog als Debian GNU/Linux – Das umfassende S. 23
oftmals viel zu aufwändig ist, immer die korrek- Kommentar zu hinterlassen. Genügend Alternati- Handbuch
te Form für beide Geschlechter zu verwenden ven findet man dort auch [5].
oder eine geschlechterneutrale Formulierung zu Magazin
finden. Aus dem Grund reicht uns bei der Anspra- 18.08.2009 – spam, Spam, SPAM Editorial S. 2
che ein „Leser“ und ein „Autor“, obwohl beide Ge- Leserbriefe S. 25
Dadurch, dass freiesMagazin aktiv im Netz tä-
schlechter gemeint sind. Veranstaltungen S. 28
tig ist, bleibt es nicht aus, dass unsere Redakti-
Konventionen S. 28
Es stellt sich nun (vor allem für unsere weibli- onsadresse relativ viel Spam ausgesetzt ist. Im
Vorschau S. 29
chen Leser) die Frage: Stoßen wir Sie mit dieser Laufe des Augusts wurden wir aber wahrlich
Impressum S. 30
rein „männlichen“ Formulierung vor den Kopf? davon zugeschüttet, was vor allem daran lag,
Oder fühlen Sie sich dennoch angesprochen, dass ein Spam-Versender die freiesMagazin-
Adressen als Absender benutzte und wir von den der Empfänger nicht existiert) die Antwort erhiel-
auch wenn kein „-innen“ am Wortende zu fin- ten. Das bedeutet, dass um die 50 Spam-Mails
den ist? Wir wissen von unserer Umfrage [3], ganzen Mailer-Dämonen im Falle einer Nichtzu-
stellung (weil es sich um Spam handelt oder weil pro Tag bei uns eintrafen, die vom Server des

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M AGAZIN

eigentlichen Spam-Empfängers zurückgeschickt dass die Resonanz unserer Leser nicht ab- Aber auch wenn wir gerade etwas mau an Arti-
wurden. nimmt. Sie können uns ja gleich eine E-Mail keln sind, gibt es dennoch wieder ein paar inter-
an schreiben, wie essante Beiträge in dieser Ausgabe zu lesen. Wir
Leider ist davon nicht nur die Redaktionsadresse Sie diese Umstellung finden oder wie Sie sich wünschen Ihnen viel Spaß dabei
betroffen, sondern auch alle anderen Adressen – vor Spam schützen. Denken Sie aber daran:
d. h. die der Teammitglieder und der Autoren, die Die E-Mailadresse können Sie nicht mehr ankli- Ihre freiesMagazin-Redaktion
eine solche Adresse besitzen. Einige beschwer- cken! ;)
ten sich bereits über diese Masse an Spam, so- PS: Zum Abschluss ein kleines Ratespiel:
dass wir uns zu einigen drastischen Umstellun- 31.08.2009 – Wo sind all die Autoren
gen entschlossen haben. „Kleiner, blecherner Schrotthaufen sucht in
hin?
Großbaustelle Fahne fürs Leben. Was bin ich?“
In Zukunft wird es im Magazin nur noch eine Letzten Monat dachten wir noch, dass das Som-
freiesMagazin-Adresse als Kontakt geben und merloch groß an uns vorbei gezogen ist. Die-
das ist die der Redaktion. Sowohl die Mitarbei- sen Monat spüren wir das Resultat dieser Aus- Wir freuen uns auf Ihre kreativen Antworten auf
ter als auch die Autoren können nur noch direkt sage. Die aktuelle Ausgabe ist mit 30 Seiten et- unserer Webseite [8].
über die Redaktion angeschrieben werden. Da was kleiner als sonst und auch nächsten Mo-
die Resonanz, die ein Autor direkt erhielt, in der nat sieht es derzeit nicht besser aus. Aus dem L INKS
Vergangenheit aber extrem gering war, ist dies Grund brauchen wir dringend neue Artikel, damit [1] http://www.lte.ei.tum.de/gender/Dokumente/
keine so großer Änderung. Daneben wird sowohl freiesMagazin demnächst nicht nur aus einem Geschlechtsneutrale%20Sprache.pdf
auf unserer Webseite als auch im Magazin die Artikel besteht. [2] http://www.freiesmagazin.de/mitmachen
E-Mailadresse nur noch als Bild zu sehen sein. [3] http://www.freiesmagazin.de/freiesMagazin-2009-
Ein Copy & Paste der Adresse ist also leider nicht Wenn Sie der deutschen Sprache mächtig sind 03
mehr möglich, aber auf die Art sind wir (vorerst) und einfach nur einmal über Ihr Lieblingspro-
[4] http://einewocheohne.wordpress.com/2009/08/
vor weiteren Spam-Crawlern geschützt. gramm schreiben wollen, setzen Sie sich mit uns
11/eine-woche-ohne-google-ein-aufruf-fur-mehr-
in Kontakt. Sehr oft benutzen die Anwender eini- vielfalt
Diese Änderungen haben wir auch rückwirkend ge Programme ganz selbstverständich, ohne zu
[5] http://einewocheohne.wordpress.com/2009/08/
für alle Ausgaben von freiesMagazin angewandt, ahnen, dass sonst kaum jemand dieses Kleinod
11/alternative-suchmoglichkeiten-im-internet/
sodass nun überall nur noch die Adresse der Re- kennt. Sie können das ändern! Und wenn Sie
[6] http://www.freiesmagazin.de/artikelwuensche
daktion zu finden ist. In den Ausgaben der Jahre die Schreibwut packt, Ihre Muse aber gerade Ur-
laub auf den Malediven macht, finden Sie auf der [7] http://www.freiesmagazin.de/kontakt
2008 und 2009 als Bild, davor aus technischen
Gründen nach wie vor im (klickbaren) Reintext. Artikelwunschliste unserer Leser [6] sicherlich et- [8] http://www.freiesmagazin.de/comment/reply/105#
was, was Ihnen zusagt. Wir freuen uns über alle comment-form
Wir wissen, dass dies drastische Maßnahmen Beiträge! Kontaktieren sie uns einfach per E-Mail
sind, aber wir hoffen, damit der Lage etwas über oder nutzen Das Editorial kommentieren
Herr zu werden. Und gleichzeitig hoffen wir, Sie unser Kontaktformular auf der Webseite [7].

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D ISTRIBUTION

Einfach Easy Peasy von Thorsten Schmidt

it Easy Peasy 1.1 kommt eine weitere für das Easy-Peasy-ISO schon eine Mindestgrö- zess im Wesentlichen identisch zu einer regulä-

M Distribution für Netbooks ins Spiel.


Eine möglichst einfache Installation
und Bedienung stehen bei Easy Peasy im Vor-
ße von 1 GB aufweisen sollte.

Um die ISO-Datei auf den USB-Stick zu brin-


ren Ubuntu-Installation sein.

Hardwareunterstützung
dergrund. Das hört man gerne und möchte es gen, empfiehlt sich Unetbootin [4]. Auf eine In- Nach dem Bootprozess zeigt sich alles in der-
ausprobieren. stallation wurde verzichtet, da in diesem Review zeit gewohnter Weise: Sämtliche Hardware des
die Hardwareunterstützung und die Bedienbar- Acer Netbooks wird anstandslos unterstützt. Gut,
Hintergrund keit über das Netbook-Remix-Interface im Vorder- das wundert einen nicht, denn die Markteinfüh-
grund steht. rung des Netbooks liegt schließlich über ein Jahr
Die aktuelle Version Easy Peasy 1.1 [1], er-
zurück. Deshalb gibt es
schienen am 20. April 2009 und enstanden aus
an dieser Stelle nur ein
dem Ubuntu-Eee-Projekt, baut auf einem ak-
Link auf eine Liste der
tualisierten Ubuntu 8.10 auf. Mit der Namens-
unterstützten Hardware
wahl „Easy Peasy“, also die „kinderleichte“ Dis-
des Acer Aspire One [A
tribution, erschließt sich auch schon die Zielset-
110L] [6].
zung des Projekts: Möglichst einfache Bedienbar-
keit für jedermann, wobei der Fokus auf einem
für Netbooks optimierten Betriebssystem liegt.
Mitgelieferte Soft-
Gleichzeitig respektiert man man durch die Um- ware
benennung der Distribution von Ubuntu-eee nach Easy Peasy 1.1 will es sei-
Easy Peasy markenrechtliche Ansprüche [2] sei- nen Benutzern leicht ma-
tens des Unternehmens Canonical Ltd. Das gilt chen. Natürlich lässt man
sowohl für die doch anders gestalteten Bedien- auch hier das so häu-
ansprüche auf einem Netbook als auch für die fig schon gehörte Mantra
Kompatibilität zur verwendeten Hardware. Einen „Out-of-the-box“ verlauten
Kompatibilitätsüberblick findet man auf der Pro- und liefert die Distribution
jektseite [3] und ist gleichzeitig ob der Lückenhaf- Firefox auf der Easy-Peasy-Benutzeroberfläche. standardmäßig mit instal-
tigkeit überrascht. Entscheidet man sich dagegen für eine Installa- liertem Flash und Java, Skype und Google Pica-
tion, so besteht auch kein Anlass für Befürch- sa und somit auch mit nicht-quelloffener Software
Hardware tungen irgendeiner Art – Easy Peasy setzt na- aus. Der Unterbau der Distribution besteht aus
Ausprobiert wird Easy Peasy auf einem Acer türlich auf den unter Ubuntu erprobten Instal- dem Kernel 2.6.27-8-eeepc, also einem speziell
Aspire One [A 110L]. Typisches Installationsme- ler „Ubiquity“ [5], Schwierigkeiten dürften so na- für Netbooks angepassten Kernel. Grundvoraus-
dium ist hier wieder einmal der USB-Stick, der hezu ausgeschlossen und der Installationspro- setzung, um die mitgelieferten Programme nä-

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D ISTRIBUTION

her in Augenschein zu nehmen, ist die die An- Das konnte schnell über ein Umstellen der be- das Pairing über den GNOME-eigenen
passung des Keyboardlayouts, was über „Prefe- nutzten Sounddevices gelöst werden. Danach Bluetooth-Assistenten funktionierte, stand dem
rences » Keyboard“ kein Problem darstellt. Nun funktionierte der Testanruf einwandfrei. Ob auch immer wieder heiklen Experiment nichts mehr im
möchte man auch gerne die mitgelieferte Soft- Telefonate mit Video-Unterstützung funktionie- Wege: Zum Einsatz kommt ein Sony Ericsson
ware ausprobieren. ren, wurde nicht ausprobiert – zumindest die Ein- w890i, Wammu (V. 0.27) und Gammu (V. 1.20)
bindung der „Acer Crystal Eye Webcam“ klapp- und siehe da – Kontakte und Kalendereinträge
Skype te in der Vorschau während des Einrichtens von konnten erfolgreich abgerufen, modifiziert und
Nach der Einrichtung eines Testzugangs folgt Skype. auf das Mobiltelefon zurückgespielt werden.
man der typischen Testprozedur, man setzt also
einen „Testcall“ ab – und siehe da: Nichts funk- Mobiltelefon und Bluetooth Die restliche Software dürfte mit dem Software-
tioniert. Fehlermeldung: „Problems with Audio- Die Synchronisation von Mobiltelefon und Net- umfang der Ubuntu-8.10-Veröffentlichung ver-
Playback“. book sollte auch ausprobiert werden. Nachdem gleichbar sein, also zum Beispiel GNOME 2.24,
OpenOffice.org in der Version 3.0, Firefox 3.0.8,
Evolution oder auch Pidgin 2.5.2. Um weitere
Programme zu installieren, stehen als Software-
quellen die typischen Ubuntu-Repositorys zur
Verfügung.

Interface – erster Eindruck


Was beim ersten Blick auf die Screenshots von
Easy Peasy sofort ins Auge fällt, ist die eigens
für Netbooks entwickelte Benutzeroberfläche, ein
modifiziertes Netbook Remix Interface [7] [8].
Das ist nur konsequent, steht bei Easy Peasy
doch die opimale Bedienbarkeit für Netbooks im
Vordergrund.

Um diese optimale Bedienbarkeit zu erreichen,


hat man sich für folgendes Prinzip entschieden:
Auf der rechten und linken Seite des Desktops
befinden sich Kontrollfelder: Links findet man die
Einträge, die zuvor im GNOME-Panel eher un-
ter „Anwendungen“ und „System“ lagen, hier hat
man also den schnellen Zugriff auf Programme
Die flinke Variante: Gnome-do.

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D ISTRIBUTION

und die Konfiguration des Systems. Rechts findet grund zu rücken, während die Anwendung leicht sprechende Lösung, bleibt jedem selbst überlas-
man hingegen Einträge, die zuvor im GNOME- abgedunkelt in den Hintergrund rückt. sen, denn hier zeigt sich wieder einmal die Stärke
Panel eher unter „Orte“ zu finden waren. Freier Software: eine Welt voller Möglichkeiten!
Ausblick
Zwischen den beiden Kontrollfeldern wird der je- L INKS
Wirft man einen Blick auf die Seiten des Pro-
weilige Inhalt des aktiven Kontrollfeldes ange-
jekts, dann wird klar, dass Easy Peasy auch in [1] http://wiki.geteasypeasy.com/Get_Easy_
zeigt – es sei denn, man startet ein Programm, Peasy
Zukunft die enge Anbindung an Ubuntu beibehal-
das sich dann sowohl über das rechte als auch
ten wird. So setzt die aktuelle Betaversion 1.5 auf [2] http://www.jonramvi.com/mail-from-canonical/
das linke Kontrollfeld legt. Um nun wieder zu den
dem Ubuntu-9.04-Release auf, welches auch die [3] http://wiki.geteasypeasy.com/List_of_hardware_
Kontrollfeldern zu kommen, hat man auf der lin- and_support_information_for_Easy_Peasy
Grundlage des Easy-Peasy-Releases 2.0 sein
ken Seite des oberen Panels die Option, über
soll – so der derzeitige Stand. Darüber hinaus fin- [4] http://unetbootin.sourceforge.net/
„easy peasy “ zum Desktop zurück zu gelangen
det man auf den Projektseiten auch Überlegun- [5] https://wiki.ubuntu.com/Ubiquity
oder aber andere geöffnete Programme in den
gen zur Gestaltung einer neuen Bedienoberflä- [6] http://wiki.geteasypeasy.com/Netbook_Data:
Vordergrund zu holen. Sicherlich bestehen hier-
che. Konkret spricht man hier von einem „Social- _Acer_Aspire_One
zu noch andere Möglichkeiten über Tastenkürzel,
Desktop“, mit dem versucht wird, den sozialen [7] http://www.canonical.com/projects/ubuntu/unr
die aber nicht näher erläutert werden.
Aspekt des Webs mehr in den Desktop zu inte-
[8] http://wiki.geteasypeasy.com/Introduction_to_
Gerade das Thema „Tastenkürzel“ dürfte bei ei- grieren. „We want to move web down to the desk-
Easy_Peasy
nem Einsatz auf Netbooks eine wichtige Rolle top, as you’re using Easy Peasy on a netbook
[9] http://www.jonramvi.com/social-desktop
spielen. Da Easy Peasy auf GNOME 2.24 auf- you shouldn’t have to start Firefox to start sur-
setzt, sollte das mit dem GNOME-eigenen Kon- fing. (. . . ) Default modules should include Face- [10] http://moblin.org/documentation/moblin-netbook-
book, Twitter, Email, Chat and RSS feeds.“, so intro
figurationwerkzeug kein Problem darstellen – so
die Vermutung. Möchte man ohnehin mehr auf eine Ankündigung auf der Projektseite [9]. Mit [11] http://dot.kde.org/2009/05/01/social-desktop-
dieser Idee gesellt sich Easy Peasy in die Rei- starts-arrive
die Tastatur als Eingabegerät setzen, so lässt
sich Gnome-Do leicht über die Paketverwaltung he von Moblin [10] und KDEs Idee des sozialen
nachinstallieren. Desktops [11].
Autoreninformation

Insgesamt hinterlässt das Netbook-Remix- Fazit Thorsten Schmidt hat Spaß mit
Interface einen ausgewogenen Eindruck. Ein Easy Peasy ist mit Sicherheit einen Blick mobilen Helferlein und blickt neugierig
wenig umständlich erscheint der Weg zurück aus wert. Der Netbook-Remix-Desktop besticht durch auf aktuelle Entwicklungen in Sachen
einem Programm zum Desktop. Hier wäre es Übersichtlichkeit und seine relativ einfache Be- Linux-Distributionen für Netbooks.
sinnvoll, das rechte und linke Kontrollfeld jeweils dienbarkeit. Ob man nun auf die relativ schwerge-
durch schlichtes Navigieren mit der Maus an wichtige GNOME-Desktopumgebung setzen will
den Seitenrand einzublenden und in den Vorder- oder auf eine leichtere, seinen Vorstellungen ent-
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L INUX ALLGEMEIN

Der August im Kernel-Rückblick von Mathias Menzer

asis aller Distributionen ist der Linux- reits lokal am System angemeldeten Anwender sechs Patches pro Stunde angewendet. Die An-

B Kernel, der fortwährend weiterentwi-


ckelt wird. Welche Geräte in einem
halben Jahr unterstützt werden und welche
ausgenutzt werden. Der korrigierende Patch [4],
der nun die Funktion kernel_sendpage() nutzt,
welche auf nicht initialisierte Zeiger prüft, sollte
zahl der an einer Kernel-Version beteiligten Ent-
wickler ist nicht im gleichen Maßstab gestiegen,
so waren an 2.6.30 mit 1150 Personen nicht ganz
Funktionen neu hinzukommen, erfährt man, mittlerweile von allen Distributoren an ihre An- dreimal so viele beteiligt wie an 2.6.11 mit 389
wenn man den aktuellen Entwickler-Kernel im wender weitergegeben worden sein. Entwicklern. Dabei taucht Linus Torvalds unter
Auge behält. den TOP30 der Entwickler nicht mehr auf, was
Treiber für den VME-BUS wohl der Tatsache geschuldet ist, dass er in ers-
Rettung für den TTY-Layer Wenig beachtet, aber im Bereich der Automa- ter Linie Verwaltungstätigkeiten wie das Abseg-
Sorgte Ende Juli noch der Streit zwischen Linus tisierung von Interesse: Treiber für den VME- nen von Patches und das Zusammenführen der
Torvalds und Alan Cox (siehe „Der Juli im Kernel- Bus [5] stehen nun direkt im Linux-Kernel zur verschiedenen Zweige durchführt. Die für letzte-
Rückblick“, freiesMagazin 08/2009 [1]) für Aufre- Verfügung [6]. Die Implementierung wurde vie- res notwendigen „Merge-Commits“ wurden bei
gung, haben sich die Wogen zwischenzeitlich ge- le Jahre außerhalb des Kernels betrieben und der Auswertung für diese Studie nicht berücksich-
glättet. Greg Kroah-Hartman hat nun die Verant- laut Kroah-Hartmann gab es mindestens drei ver- tigt. Ein stetiges Wachstum hat das reine Volu-
wortlichkeit für die Pflege des kurzzeitig verwais- schiedene Umsetzungen, die gleichzeitig irgend- men des Kernels zu verzeichnen: mit 11,5 Millio-
ten TTY-Layer übernommen [2] und versucht der wo gepflegt wurden. nen Code-Zeilen ist er seit 2.6.11 auf knapp das
von Cox zuvor eingebrachten Änderungen Herr Doppelte angewachsen. Diese verteilen sich auf
zu werden. Who writes Linux? etwa 28000 Dateien, gerade mal eineinhalb mal
so viele gegenüber 2.6.11.
Die Linux Foundation hat ihre Studie „Who Wri-
Gefährliche Sockets tes Linux and Who Supports It“ (Wer Linux
Ein über acht Jahre unentdeckter Fehler mit schreibt und wer es unterstützt) erneuert [7]. Dar-
Entwicklerkernel
der CVE-Nummer CVE-2009-2692 [3] hielt An- in beschreiben Greg Kroah-Hartman, Jonathan Der aktuelle Entwicklerkernel 2.6.31 hatte im
fang August die Linux-Community auf Trab. Corbet und Amanda McPherson den Verlauf der August keine großen Überraschungen zu bie-
Bereits seit den frühen 2.4er-Kernel-Versionen Entwicklung des Linux-Kernels mit Zahlen. Unter ten. Nach einer zweiwöchigen Ruhephase wur-
führte eine fehlende Überprüfung auf nicht anderem geht daraus hervor, dass durchschnitt- de 2.6.31-rc6 [8] freigegeben, in dem bereits
genutzte Zeiger bei der Initialisierung von lich alle 81 Tage ein neuer Kernel fertiggestellt der oben genannte Fehler in der Zeigerbe-
Sockets, Schnittstellen zur Kommunikation zwi- wird. Die Zahl der eingebrachten Patches pro handlung behoben ist. Weiterhin wurde noch-
schen Netzwerkprotokoll-Stacks und dem Sys- Kernel-Version ist stark angestiegen. So wurden mals intensiv am i915-Grafiktreiber und dem
tem, zu der Möglichkeit, Code mit root-Rechten in 2.6.11 (März 2005) noch 3616 Patches einge- Performance-Counter gearbeitet. Die Folgever-
zur Ausführung zu bringen. Obwohl explizit die bracht, der aktuelle Kernel 2.6.30 wies mit 11989 sion -rc7 [9] war dann deutlich weniger um-
Umsetzung der Netzwerkprotokolle hiervon be- Patches mehr als die dreifache Menge auf. Da- fangreich, die aufwändigsten Arbeiten waren an
troffen ist, konnte diese Lücke nur durch einen be- für werden mittlerweile im Durchschnitt mehr als der ARM-Architektur, genauer gesagt im Bereich

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L INUX ALLGEMEIN

der OMAP-Prozessoren, sowie an der Infrastruk- [2] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/ [8] http://lkml.org/lkml/2009/8/13/549


tur für den Radeon-Treiber erfolgt. Mit 2.6.31- linux-2.6.git;a=commit;h=57d7f282271a83fe4ca4 [9] http://lkml.org/lkml/2009/8/21/446
rc8 [10] verabschiedete sich Torvalds dann auch bd15eee79be577210210
[10] http://lkml.org/lkml/2009/8/27/386
in den Tauchurlaub. Die Version bringt einige [3] http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=
letzte Korrekturen eines Fehler in inotify, einem CVE-2009-2692
Subsystem zur Überwachung auf Dateisystem- [4] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/ Autoreninformation
Ereignisse. Es soll die letzte Vorabversion wer- linux-2.6.git;a=commit;h=e694958388c5014838
Mathias Menzer wirft gerne einen
den, die Veröffentlichung von 2.6.31 ist für den 9b0e9b9e9e8945cf0f1b98
Blick auf die Kernel-Entwicklung, um
„Labor Day“, also den 7. September, vorgesehen. [5] http://de.wikipedia.org/wiki/VMEbus
mehr über die Funktion von Linux zu
[6] http://www.kroah.com/log/linux/vme-drivers.
L INKS erfahren.
html
[1] http://www.freiesmagazin.de/freiesMagazin-2009- [7] http://www.linuxfoundation.org/publications/
08 whowriteslinux.pdf
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„Packages“ © by Randall Munroe (CC-BY-NC-2.5), http://xkcd.com/576

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H ARDWARE

Linux auf der Nintendo Wii von Danny Trunk

pielekonsolenhersteller bieten dem in- Hintergrund Vorteile

S teressierten Anwender in der Regel


keinerlei Chancen, auf deren Konso-
len selbst Anwendungen zu installieren oder
Aufgrund einer im Wii-System vorhandenen Si-
cherheitslücke hat es Team Twiizers [1] geschafft,
eigene Anwendungen (sogenannte Homebrew-
ã Uneingeschränkte Nutzung von unterstützten
USB-Geräten sowie -Laufwerken.
ã Kann sowohl als Heim- oder Medien-PC ge-
gar zu programmieren. Natürlich gibt es eini- Anwendungen) auf der Wii auszuführen. nutzt werden.
ge Tricks, um auch auf diesen geschlossenen ã Bei nicht vorhandener USB-Tastatur ist ei-
Systemen mehr als nur Spielespaß zu haben, Unter Homebrew (zu deutsch: heimgebraut) ver- ne virtuelle Tastatur über das Kontext-Menü
wie z. B. auf der Nintendo Wii. Mit etwas gu- steht man von Privatleuten programmierte An- von Fluxbox (Rechtsklick/B) mit dem Namen
tem Willen kann man hier in kurzer Zeit die wendungen, die über den dafür vorgesehenen xvkbd zu erreichen.
Spielekonsole als Heim-PC ausbauen. Homebrew-Kanal ausgeführt werden – leicht und
einfach durch das grafische Interface der Wii. So-
Redaktioneller Hinweis: Da im Artikel alle wich- Vorbereitung
wohl Homebrew-Kanal als auch die auszufüh-
tigen Dateien direkt über das Archiv verlinkt sind, Hat man sich entschlossen, aus seiner Wii ein
rende Software befinden sich dabei auf einer
kann es sein, dass die Verweise in ein paar Mo- bisschen mehr herauszuholen und die Modifikati-
SD-Speicherkarte. Nachfolgend wird beschrie-
naten nicht mehr funktionieren bzw. veraltet sind. on durchzuführen, sollte vorher noch geprüft wer-
ben, wie man whiite, ein von Debian abstam-
Hier sollte man auf der jeweiligen Downloadseite den, ob die notwendigen Voraussetzungen vor-
mendes System – wahlweise mit grafischer Ober-
die aktuellste Version der angegebenen Software handen sind.
fläche (Fluxbox) – installiert.
besorgen.
Voraussetzungen (Allgemein)
Natürlich sind mit der Modifikation sowohl Vor-
als auch Nachteile verbunden. Deshalb folgt zu-
ã Nintendo Wii-Konsole
erst ein kurzer Überblick. ã Linux-Distribution mit fdisk
ã SD-Karte (mind. 512 MB)
Nachteile
ã SD-Kartenlesegerät
ã Wichtig: Die Geräte-Garantie verfällt. (Tipp:
Warten, bis Garantie ohnehin abgelaufen ist.)
ã Homebrew-Kanal [2]

ã Hardwaretechnische Einschränkungen Voraussetzungen (automatische Installation)


ã Projekt ist noch in der Entwicklung ã USB-Tastatur
ã Daraus folgt: Noch keine Unterstützung für ã USB-Speichermedium
eingebautes WLAN (stattdessen funktioniert
aber der Nintendo LAN-Adapter oder viel- Installation
Der Homebrew-Channel auf der Wii. leicht auch ein WLAN-Stick). Es gibt eine automatische und eine manuelle
© Drmr (GFDL) Installation. Man kann zwischen ihnen wählen,

© freiesMagazin GNU FDL Ausgabe 09/2009 9


H ARDWARE

aber die Entscheidung, welche Installationsart in Man wechselt also auch hier in das Verzeich- Manuelle Installation
Frage kommt, steht und fällt mit der Antwort auf nis, in dem die kürzlich heruntergeladene Da- Zunächst sollte auch hier bei vorhandenen Da-
die Frage, ob man die Voraussetzungen für die tei whiite-linux-bundle-0.1_2.6.27b.tar teien auf der SD-Karte eine Sicherungskopie ge-
automatische Installation erfüllt. Falls nicht, ist liegt, und entpackt es mit folgendem Befehl: macht werden.
die manuelle Installation durchzuführen.
$ tar xfv whiite -linux -bundle y Der nächste Schritt besteht in der Partitionie-
Automatische Installation -0.1 _2 .6.27b.tar -C /mnt/y rung der SD-Karte. Hier wird fdisk oder ein ver-
Falls bereits Daten auf der genutzten SD-Karte usbmedium gleichbares Werkzeug benötigt, wobei sich die
vorhanden sind, sollte aufgrund der Formatie- Beschreibung in diesem Artikel an fdisk hält, da
rung eine Sicherungskopie aller wichtigen Daten Falls eine Installation mit grafischer Oberflä- dieses Werkzeug bei jeder Linux-Distribution zur
durchgeführt werden. che gewählt wurde, muss man das herunter- Verfügung stehen sollte.
geladene Dateisystem mit dem auf dem USB-
Anschließend muss das tar.bz2-Archiv des Speichermedium vorhandenen ersetzen. Dazu Sollten Partitionen der SD-Karte bereits einge-
whiite-linux-Installers von der SourceForge- wechselt man in das Verzeichnis, in dem sich hängt sein, muss man diese zunächst aushän-
Projektseite [3] heruntergeladen und in das das heruntergeladene Dateisystem befindet und gen. Mittels folgendeb Befehls wird dies über-
Hauptverzeichnis der SD-Karte entpackt werden, führt folgenden Befehl aus: prüft:
sodass anschließend bei eingelegter SD-Karte
ein Eintrag im Homebrew-Kanal der Wii-Konsole $ cp debian -etch -4.0+ whiite y $ df
vorzufinden ist. -0.1+ xwhiite -0.2. tar.bz2 /mnt/y
usbmedium /debian -etch -4.0+y Und mit Hilfe des nachfolgenden Befehls wird ei-
Man wechselt in das Verzeichnis, in dem das whiite -0.1. tar.bz2 ne eingebundene Partition wieder ausgehängt:
tar.bz2-Archiv des Whiite-Linux-Installers liegt
und entpackt es mit dem Befehl: Nun wird die USB-Tastatur an die Wii-Konsole an- # umount /mnt/ einhaengepunkt

$ tar xfvj whiite -linux -y gesteckt und im Homebrew-Kanal den für den In-
installer - BETA1.tar.bz2 -C /mnty staller vorhandenen Eintrag geladen, sodass der Nachfolgende Zeilen zeigen das Starten von
/ sdkarte Installationsvorgang beginnt. Nun müssen ledig- fdisk und dessen Ablauf:
lich die am Bildschirm erscheinenden Anweisun-
gen durchgeführt werden. # fdisk /dev/ geraet
Des Weiteren muss das Tar-Archiv des Komplett- Command (m for help): o
paketes von der SourceForge-Projektseite [4] Nach erfolgreich durchgeführter Installation hat Building a new DOS disklabel . y
heruntergeladen und in das Hauptverzeichnis man eine in zwei Partitionen unterteilte SD-Karte, Changes will remain in memory y
des USB-Speichermediums entpackt werden. wobei man weitere Homebrew-Anwendungen only ,
Falls eine grafische Oberfläche gewünscht wird, auf den mit FAT formatierten Teil kopieren kann until you decide to write them.y
muss das Dateisystem mit grafischer Oberfläche (WiiRadio, Emulatoren für die Nintendo- und After that , of course , the y
von hbcapps.com [5] heruntergeladen werden. Sony-Reihe etc.). previous

© freiesMagazin GNU FDL Ausgabe 09/2009 10


H ARDWARE

content won ’t be recoverable . Last cylinder or +size or +y Sobald dies geschehen ist, kann das Kernel-
sizeM or +sizeK (126 -984 , y Abbild installiert werden. Dazu wird das einge-
Command (m for help): n default 984): <Bestaetigen > hängte FAT-Dateisystem benötigt (Partition 1).
Command action Using default value 984
e extended # mkdir /mnt/boot
p primary y # mount /dev/ geraete_partition1y
Nun ist zu prüfen, ob die Partitionstabelle korrekt /mnt/boot
partition (1 -4) aussieht. Sie sollte in etwa wie nachfolgend aus-
p sehen:
Partition number (1 -4): 1 Als nächstes muss das Tar.bz2-Archiv
First cylinder (1 -984 , default y Command (m for help): p des Kernel-Abbildes
1): <Bestaetigen > Disk /dev/sdb: 2032 MB , 2032664576 bytes von der SourceForge-
64 heads , 63 sectors /track , 984 cylinders Projektseite [6] her-
Using default value 1
Units = cylinders of 4032 * 512 = 2064384 bytes
Last cylinder or +size or +y untergeladen und in
sizeM or + sizeK (1 -984 , defaulty Device Boot Start End Blocks Id System das Hauptverzeich-
984): +256M /dev/ rvlsda1 1 125 251968+ 6 FAT16 nis der kürzlich ein-
/dev/ rvlsda2 126 984 1731744 83 Linux gebundenen Partition
Command (m for help): t entpackt werden:
Selected partition 1 Wenn dies der Fall ist, kann die Partitionstabelle
# tar xfvj whiite -linux -0.1a.y
Hex code (type L to list codes)y auf die SD-Karte geschrieben werden:
tar.bz2 -C /mnt/boot -o -{}-y
: 6
Command (m for help): w strip - components 1
Changed system type of y
partition 1 to 6 (FAT16) The partition table has been y
altered ! Daraufhin muss das zur Zeit aktuellste Kernel-
Command (m for help): n Abbild von der SourceForge-Projektseite [7] her-
Command action Calling ioctl () to re -read y untergeladen und in das FAT-Dateisystem kopiert
e extended partition table. werden:
p primary y Syncing disks.
# cp zImage -2.6.27b- whiite .elf y
partition (1 -4) /mnt/boot/apps/whiite -linux/y
p Anschließend werden die Dateisysteme kreiert: boot.elf
Partition number (1 -4): 2
First cylinder (126 -984 , y # mkfs.vfat -n boot /dev/y
geraete_partition1 Im nächsten und letzten Schritt muss das root-
default 126): <Bestaetigen >
# mkfs.ext3 -L whiite /dev/y Dateisystem installiert werden. Dafür muss man
Using default value 126
geraete_partition2 zunächst die zweite Partition der SD-Karte ein-
hängen:

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H ARDWARE

kann man auch einen Weiterleitungskanal (engl. [5] http://hbcapps.com/debian-etch-4.0+whiite-0.1+


# mkdir /mnt/ whiite Forwarder Channel) [10] einrichten, womit man xwhiite-0.2.tar.bz2
# mount /dev/ geraete_partition2y Linux direkt über das Systemmenü der Wii- [6] http://downloads.sf.net/gc-linux/whiite-linux-0.1a.
/mnt/ whiite Konsole starten kann. Da aber bis dato noch tar.bz2
Sobald man nun das root-Dateisystem (oh- kein Weiterleitungskanal öffentlich erschienen ist, [7] http://downloads.sf.net/gc-linux/zImage-2.6.27b-
ne grafische Oberfläche) von der SourceForge- müsste man selbst Hand anlegen, was aber nur whiite.elf
Projektseite [8] heruntergeladen und entpackt erfahrenen Nutzern zu empfehlen ist! [8] http://downloads.sf.net/gc-linux/debian-etch-4.
hat 0%2Bwhiite-0.1.tar.bz2
Am Ende können unter anderem wie gewohnt
[9] http://hbcapps.com/debian-etch-4.0+whiite-0.1+
# tar xfvj debian -etch -4.0+y sämtliche Speichermedien eingebunden werden.
xwhiite-0.2.tar.bz2
whiite -0.1. tar.bz2 -C /mnt/y [10] http://wadder.net/wiki/index.php/Forwarder_
whiite Weitere Informationen
Repository#What_is_a_forwarder.3F
Gute Anlaufstellen für mehr Informationen zum
[11] http://www.wii-homebrew.com/
oder das root-Dateisystem (mit grafischer Ober- Thema Nintendo Wii und selbst erstellte Anwen-
fläche) von hbcapps.com [9] heruntergeladen [12] http://www.wiidata.net/
dungen sind u. a. die folgenden Webseiten:
und entpackt hat [13] http://www.wiiwillrockyou.de/
[14] http://wiigurus.com/
# tar xfvj debian -etch -4.0+y ã Wii-Homebrew [11]
[15] http://wiihack.tk/
whiite -0.1+ xwhiite -0.2. tar.bz2 y ã WiiData [12]
[16] http://www.wiibrew.org/
-C /mnt/ whiite ã Wii Will Rock You! [13]

können beide Partitionen wieder ausgehängt und ã WiiGURUs [14]


die Einhängepunkte gelöscht werden: ã wiihack [15] Autoreninformation
ã WiiBrew [16] Danny Trunk ist begeisterter
# umount /mnt/boot
Linux-Benutzer und technisch sehr
# umount /mnt/ whiite L INKS interessiert. Seine Leidenschaft ist
# rm -r /mnt/boot /mnt/ whiite
[1] http://wiibrew.org/wiki/Team_Twiizers das Programmieren in der von Walter
Linux ist nun auf der SD-Karte eingerichtet und [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Wii#Benutzeroberfläch Bright 2007 erschienenen Program-
kann auf der Wii-Konsole verwendet werden. e_mit_Kanälen miersprache D.

[3] http://downloads.sf.net/gc-linux/whiite-linux-
Der erste Start installer-BETA1.tar.bz2
Das Betriebssystem kann letztendlich über den [4] http://downloads.sf.net/gc-linux/whiite-linux- Diesen Artikel kommentieren
Homebrew-Kanal gestartet werden. Wahlweise bundle-0.1_2.6.27b.tar

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G RAFIK

Der Raytracer POV-Raytracer von Marcel Jakobs

it dem quelloffenen Raytracer POV- die veränderte Weitergabe im Sinne Freier Soft- Grundsätzliche Funktionsweise

M Ray [1] kann man sehr realitätsna-


he Bilder erzeugen. Anders als bei
den meisten anderen 3-D-Grafikprogrammen
ware erlaubt.

Das Programm ist für alle gängigen Betriebs-


In einer Szenenbeschreibungssprache werden
alle Objekte, Lichtquellen und die Kamera an-
hand von 3-D-Positionen im Raum definiert (z. B.
arbeitet man hier nicht mit einer graphi- systeme verfügbar und kann sogar in Clustern
Kugel an Stelle x,y,z
schen Oberfläche und der Maus, sondern be- mit Radius r und Farbe
schreibt die Objekte textbasiert über deren rot). Daneben gibt es
Positionen in einem Koordinatensystem. noch viele weitere Op-
tionen, um bestimmte
Was ist Raytracing? Materialien zu simulie-
Grundsätzlich ist Raytracing ein auf der Aus- ren. Daraus wird dann
sendung von Strahlen basierender Algorithmus das Bild berechnet.
zur Verdeckungsberechnung. Mit diesem können
realistische computergenerierte Bilder erzeugt „Der Qualität und dem
werden [2]. Der Unterschied zum Shading und Anspruch der geren-
Mapping besteht darin, dass eine Strahlverfol- derten Bilder sind
gung von den Lichtquellen aus stattfindet und keine theoretischen
nicht Gittermodelle mit Texturen verwendet wer- Grenzen gesetzt; in
den, um ein Bild der Szene zu synthetisieren der Praxis ist die
(„rendern“). Dadurch entstehen wesentlich rea- zur Verfügung ste-
listischere Bilder. Allerdings ist dieses Verfahren hende Rechen- oder
sehr rechenintensiv. Dafür bekommt man Schat- Computer-Zeit der be-
ten und Spiegelungen quasi geschenkt, was mit grenzende Faktor.“ [5]
anderen Verfahren nur schwer zu realisieren ist.
Interessant ist POV-
Einen guten Eindruck, was der Raytracer POV-
Ein mit POV-Ray erzeugtes Bild. Ray auch wegen der
Ray leisten kann, bekommt man in der Galerie
© Gilles Tran (Public Domain) Automatisierbarkeit
der POV-Ray -Homepage [3].
aufgrund seiner Sze-
(also auf mehreren PCs gleichzeitig) verwendet nenbeschreibungssprache. Beispielsweise ist
Download und Installation
werden. Bei vielen Distributionen ist es über die EAGLE [6] ein Programm, um elektronische
POV-Ray steht unter einer eigenen Lizenz, die Paketverwaltung installierbar, ansonsten gibt es Schaltungen zu entwerfen und daraus entspre-
zwar das Einsehen des Quelltextes, aber nicht die Binärdateien auf der Homepage [4]. chende Boardlayouts zu konstruieren. Vor dem

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G RAFIK

eigentlichen Bau kann man sich nun mittels ei- Farbwerten, die als RGB-Werte oder Farbnamen color White
nes Skripts aus der Platine zu einem fertigen angegeben werden. }
Layout eine POV-Ray Datei erstellen lassen. Die- // Eine Ebene
se kann dann gerendert werden, um eine Vorstel- Der Himmel wird durch ein sky_sphere- plane {
lung davon zu bekommen, wie die Platine später Objekt erzeugt, welches entlang der y-Achse <0, 1, 0>, -1
aussehen wird. (gradient y) von Hellblau nach Blau verläuft pigment { checker color White , y
(color_map). color Black }
}
Beispiel
Nun kann man noch weitere Objekte in der Sze- // Der Himmel
Im folgenden Beispiel wird eine einfache Szene ne platzieren. Eine Kugel (sphere) besitzt einen sky_sphere {
erstellt. Zuerst wird eine Datei mit Farbdefinitio- Mittelpunkt, einen Durchmesser und natürlich pigment {
nen eingebunden, damit man nicht jede Farbe als auch eine Farbe. Ein Kegel (cone) hat zwei Ko- gradient y
RGB-Wert eingeben braucht. Danach wird eine ordinaten, die den Mittelpunkten der beiden En- color_map { [0.0 color rgb y
Kamera definiert. Dabei gibt man die Position an, den entsprechen sowie je einen Durchmesser an <0.7 ,0.7 ,1.0 >] [1.0 color y
an welcher sie sich befinden soll und die Position, blue 0.5] }
jedem Ende.
auf welche die Kamera ausgerichtet sein soll. }
Neben der Farbe kann auch noch die Oberflä- }
Als Nächstes muss noch eine Lichtquelle de- // Eine Kugel
chenstruktur und -politur definiert werden. Für
finiert werden, damit man auch etwas se- sphere {
die Struktur ist das Schlüsselwort normal zustän-
hen kann. Diese wird mit dem Schlüsselwort <-3, 1, 4>, 2
dig, die Politur wird mittels finish angegeben.
light_source eingeleitet und hat eine Position pigment { color Yellow }
Im Beispiel wird der zweiten Kugel eine reflektie- }
und eine Farbe. Nun können die einzelnen Ob- rende Politur gegeben, so dass sie die anderen
jekte definiert werden. // Ein Kegel
Objekte spiegelt. Je höher der Reflektionswert cone{
ist, desto stärker ist die Spiegelung. <3,-1,3>,1,<2.5,4,4>,0
Als Boden wird eine Ebene definiert, die schwarz-
weiß kariert ist und waagerecht auf der Höhe -1 pigment { color Green }
Der Beispielcode: }
liegt. Die Lage der Ebene wird durch einen Vek-
// Eine reflektierende Kugel
tor definiert, welcher senkrecht auf ihr steht. Da- # include " colors .inc"
sphere {
hinter kann man einen Offset (der Abstand zum // Die Kamera
<0, 2.5 , 10>, 3
Nullpunkt) – in diesem Fall also die Höhe – ange- camera {
finish {
ben. location <2, 3, -6>
reflection { 0.8 }
look_at <0, 1, 2>
}
Die Farbe wird mit dem Schlüsselwort pigment }
}
angegeben. Da die Ebene kariert sein soll, nutzt // Die Lichtquelle
man hier die Option checker, gefolgt von zwei light_source { Listing 1: povray-beispiel.pov
<3, 5, -4>

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G RAFIK

Das Bild zu der Szenenbeschreibung kann nun Oberflächenstrukturen bzw. -polituren gibt es Tutorials bevorzugt, findet einige auf Friedrich
mit POV-Ray gerendert werden: noch viele weitere Möglichkeiten und Optionen. Lohmüllers Homepage [9]. Sehr schön sind auch
die freien Objekte von Gilles Tran [10], die man
$ povray +Ipovray - beispiel .pov Definierte Objekte können skaliert (in der Grö- einfach in seine eigenen Szenen einbinden kann.
ße geändert), gedreht und verschoben werden.
Sonstige Funktionen Es können auch wie bei Programmiersprachen L INKS
Kontrollstrukturen genutzt werden. So kann man [1] http://www.povray.org
POV-Ray kennt noch eine ganze Menge wei-
Variablen deklarieren, Schleifen und Verzweigun- [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Raytracing
terer Objekte, die sich auch zusammenfassen
gen nutzen sowie Funktionen (bei POV-Ray Ma-
lassen. So kann man wie in der Mengenlehre [3] http://hof.povray.org
kros genannt) definieren, um automatisch eine
ein Objekt von einem anderen abziehen oder die [4] http://www.povray.org/download
Reihe von Objekten zu erzeugen und zu trans-
Schnittmenge zweier Objekte berechnen und als [5] http://de.wikipedia.org/wiki/Povray
formieren.
neues Objekt anzeigen. Auch bei den Farben und [6] http://www.cadsoft.de/
Man kann mit POV-Ray [7] http://de.wikibooks.org/wiki/Raytracing_mit_POV-
auch Animationen er- Ray
stellen. Dafür werden [8] http://www.sebastian-rikowski.de/pov-ray/inhalt.
per Skript mehrere Bil- htm
der erstellt, wobei vor [9] http://www.f-lohmueller.de/pov_tut/pov__ger.htm
jedem Bild eine Varia-
[10] http://www.oyonale.com/modeles.php?format=
ble verändert wird. Die-
POV&lang=en
se kann genutzt werden,
um die Kamera oder Ob-
jekte zu bewegen. Autoreninformation

Weitere Informatio- Marcel Jakobs nutzt POV-Ray immer


wieder, um Entwürfe von Platinen zu
nen
erstellen. Auch die Möglichkeiten des
Eine sehr gute Einfüh- Programms und die Realitätsnähe der
rung gibt das Wikibook Bilder begeistern ihn immer wieder.
“Raytracing mit POV-
Ray “ [7]. Eine weitere
Einführung findet man
auf der Seite von Sebas- Diesen Artikel kommentieren
Das Ergebnis des Beispiels. tian Rikowski [8]. Wer

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O FFICE

Duden Korrektor im frischen Wind von Stefan Wichmann

bwohl OpenOffice.org bereits eine Durch die Integration in Open-

O eigene Rechtschreibprüfung anbie-


tet, ist es sinnvoll, den Duden
Korrektor [1] zu installieren. Er integriert sich
Office.org kann der Duden
Korrektor auch unter 32-Bit-
Linux-Betriebssystemen wie
in OpenOffice.org und ersetzt die bisherige openSUSE und Ubuntu betrie-
Kontrolle. Dabei ist genauso einfach zu hand- ben werden.
haben wie die in OpenOffice.org integrierte
Rechtschreibprüfung und bietet ein Mehr an Eine Testinstallation unter dem
Funktionen und Sicherheit. Die neue Recht- Betriebssystem Kubuntu in der
schreibprüfung vom Bibliografischen Insti- 64-Bit-Version schlug mit der
tut & F.A. Brockhaus AG ist seit Mitte Juli 2009 Fehlermeldung „Die Extension
in der Version 6 für knapp 20 Euro verfügbar. ’Duden Korrektor’ ist auf die-
sem Computer nicht lauffä-
Installation hig“ fehl. Der Duden Korrektor Die Einstellmöglichkeiten des Duden Korrektors sind
funktioniert somit unter 64-Bit- vielfältig.
Während der Duden Korrektor für Microsoft
Systemen nicht. Auf Nachfrage beim Hersteller
Office Word bereits vollständig in Word selbst in- Einstellungen, die der Duden Korrek-
gibt es noch keine von Sun autorisierte 64-Bit-
tegriert war, wurde diese Möglichkeit schon ab
Version von OpenOffice.org. Vorläufig wird da- tor bietet
der Version 5 des Duden Korrektors auch in
her auch keine 64-Bit-Version des Korrektors für Nach der zügigen Installation bietet der Extensi-
OpenOffice.org und StarOffice umgesetzt. Dies
Linux angeboten (siehe Ubuntu-Center [4]). on Manager ein Optionsfeld an, um die Recht-
zeigt, dass die strategische Partnerschaft des
schreibprüfung an eigene Bedürfnisse anzupas-
Dudenverlags [2] mit Sun Microsystems [3] Die Installation für OpenOffice.org erfolgt in sen. Der nachträgliche Zugriff auf die Einstellun-
Früchte trägt. OpenOffice.org ab der Version 3.0.1 über „Extras gen erfolgt über „Extras » Optionen“.
» Extension Manager “. Dort wählt man dann die
Die Grammatikprüfung des Duden Korrektors für
Datei Duden-Korrektor-OpenOffice.org.oxt Auszuwählen ist, ob bei mehreren möglichen
OpenOffice.org ist identisch mit der des Duden
aus, um den Duden Korrektor zu integrieren und Schreibweisen eine Rechtschreibkorrektur nach
Korrektors für Microsoft Office. Technisch gese-
OpenOffice.org neu zu starten. den Empfehlungen vom Duden erfolgen soll oder
hen haben jedoch Microsoft Office und Open-
beispielsweise die Schreibweise, auf die sich
Office.org unterschiedliche Schnittstellen, an die Beachten sollte man als Linux-Nutzer, dass der Nachrichtenagenturen geeinigt haben. Im Feld
der Duden Korrektor angepasst werden musste, Duden Korrektor proprietär vertrieben wird. Eine „Stil“ kann man festlegen, ob Fremdworte, ver-
damit er in die Software integriert werden konnte. Einsicht in den Quellcode oder gar dessen freie altete Ausdrücke oder Umgangssprache zu mar-
Daher ist das Erscheinungsbild und auch man- Anpassung oder Weitergabe ist nicht möglich. kieren sind. Hier ist auch die Satzlänge in die
che Funktion anders gelöst als in Microsoft Office.

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O FFICE

Prüfung einbeziehbar, schließlich verschlechtern Schlussbemerkung


Mammutsätze die Lesbarkeit eines Textes erheb- Fazit des Tests ist, dass die Verwendung des
lich. Filtereigenschaften lassen Einstellungen un- Duden Korrektors unter OpenOffice.org und den
ter anderem zu Wortgruppen wie „meinen“ und unterstützten Betriebssystemen sehr gut funk-
„meinem“ zu. Einstellbar ist zudem, ob auf Ver- tioniert und im praktischen Einsatz aufgrund
wendung des zweiten Falles (Genitiv) statt des der vielfältigen Einstellmöglichkeiten die Recht-
dritten Falles (Dativ) geprüft werden soll. Neben schreibkontrolle feiner justierbar ist als die mitge-
der Einstellung, ob Kommaregeln zu prüfen sind, lieferte Kontrolle von OpenOffice.org. Der Kurz-
ist auch die Behandlung von Nebensätzen spezi- test zeigt, dass die Hinweise des Duden Korrek-
fizierbar. Fehlertypen wie Zusammenschreibung, tors beim Verbessern von Texten hilfreich sind.
Höflichkeitsformen und vieles mehr sind vom Bi-
bliographischen Institut als Standard eingestellt Redaktioneller Hinweis: Wir danken dem Du-
und können ebenfalls an eigene Bedürfnisse an- denverlag für die Bereitstellung einer aktuellen
gepasst werden. Die Trennung von Worten wird Über „Erläutern“ erhält man Hinweise auch bei Linux-Datei des Duden Korrektors 6 für Open-
nach verschiedenen Trennstilen gesteuert. Im grammatikalischen Fehlern. Office.org.
Sinne der Barrierefreiheit von Texten sollte die Obwohl die Rechtschreibkontrolle bei Open-
Worttrennung jedoch ausgeschaltet werden. L INKS
Office.org Grammatik und Groß-/Kleinschrei-
bung prüfen soll, erkennt es im Gegensatz [1] http://www.duden.de/deutsche_sprache/index.
OpenOffice.org Rechtschreibung vs. zum Duden Korrektor nicht, dass der Aus- php?nid=113
Duden Korrektor druck „reichsunmittelbarer Territorialbesitz eines [2] http://www.duden.de/
In OpenOffice.org werden bei Nutzung der inte- Bischofs“ am Satzanfang groß zu schreiben ist. [3] http://www.sun.com/
grierten Rechtschreibkontrolle die gleichen Wor- [4] http://www.ubuntu-center.de/1323/warnung-
te als fehlerhaft angekreuzt wie bei Nutzung des Sicherung und Erweiterung duden-korrektor-6-ist-nur-fuer-32-bit-systeme/
Duden Korrektors. Beide erkennen, dass das Die Wörterbücher des Duden Korrektors können
Wort „Höchstderselbe“ in kleiner Schreibweise einzeln auf einen Datenträger gesichert werden.
Autoreninformation
und auseinander zu schreiben ist. Der Duden
Korrektor weist zusätzlich darauf hin, dass es Ein Import aus eigenen Textdateien in die Benut- Stefan Wichmann ist Autor mehrerer
sich um einen veralteten Ausdruck handelt. zerwörterbücher ist möglich, da es sich bei den Bücher und hat für einige von ihnen
Benutzerwörterbüchern um einfache Textdateien auch den Duden Korrektor eingesetzt.
Dafür kennt das mit OpenOffice.org mitgelie- handelt, die jedes Wort in einer separaten Zei-
ferte Wörterbuch bereits das Betriebssystem le enthalten. Über den Eintrag im Duden Korrek-
„Kubuntu“. Dies lässt sich verschmerzen, denn tor -Menü unter „Extras“ können Benutzerwörter-
ein neues Wort in den Index aufzunehmen ist bei bücher editiert und einzelne Wörter hinzugefügt Diesen Artikel kommentieren
beiden Programmen kein Problem. oder um Listen erweitert werden.

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S PIELE

Slingshot – Steinschleuder im Weltraum von Dominik Wagenführ

ravitation ist manchmal ganz schön

G nervend. Sie sorgt dafür, dass Äp-


fel nicht weit vom Stamm fallen
oder dass man hinfällt, wenn man stolpert.
Auch bei dem Open-Source-Strategiespiel
Slingshot [1] kämpft man gegen die Anzie-
hungskraft.

Slingshot ist ein zweidimensionaler Weltraum-


shooter, der aber mehr auf Taktik setzt als auf
wildes Geballere. Das Spiel ist für zwei Spieler
an einem PC ausgelegt, kann aber auch allein
gespielt werden (indem man auch die Rolle des
zweiten Spielers übernimmt) und sorgt für kurz-
weilige Abwechslung.

Bei dem Spiel geht es darum, die Anziehungs-


kraft der Planeten zu nutzen, um seine Rakete
auf den Gegner zu lenken. Es ist sozusagen das
Weltraum-Pendant des 1987 auf dem Atari ST er-
schienenen Klassikers „Ballerburg“ [2].

Installation
Slingshot kann in den meisten Distributionen mit
dem Paket slingshot über die Paketverwaltung
installiert werden.

Auf der Webseite des Projekts [3] findet man


auch vorkompilierte Pakete für DEB- und RPM- Die einzelnen Schüsse werden durch Linien markiert.
basierte Systeme. Daneben wird ein systemun-
abhängiger Python-Installer zum Download an- Natürlich kann man sich aber auch den unter der den. Zum Ausführen muss man nur die beiden
geboten, den man nach dem Entpacken über das GNU General Public License (GPL) veröffentlich- Pakete python und python-pygame installiert
Skript install.sh ausführt. ten Quellcode von der Webseite [4] herunterla- haben.

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S PIELE

Spielstart Menü „Game style“


Nach dem Start (entweder über das Anwen- Auswahl Bedeutung
dungsmenü unter „Spiele“ oder direkt durch Aus- „Random“ Per Zufall wird eine oder mehre-
re der unten genannten Optionen
führung der slingshot.py-Datei) landet man im
ausgewählt.
Hauptmenü des englischsprachigen Spiels. Dort
„Fixed Power “ Die Schussstärke ist fest auf 200
kann man einfach auf „New game“ klicken, um eingestellt.
ein neues Spiel zu starten. „Bounce“ Schüsse prallen am Rand des
Fensters ab. Man kann so gut
Man sieht je ein Raumschiff am linken und rech- über Eck schießen.
ten Rand und dazwischen einige Planeten. Über „Invisible planets“ Die Planeten sind unsichtbar und
die Cursortasten kann man mittels ← und → man muss sich durch Testschüsse
langsam ans Ziel herantasten.
den Abschusswinkel bestimmen. Über ↑ und ↓
bestimmt man die Stärke des Schusses. Dabei
gilt: Je stärker der Schuss war, desto weniger Menü „Game options“
Punkte gibt es bei einem Treffer. Mit gedrück- Auswahl Bedeutung
ter Shift -Taste ist das Raster für Drehung und „Max number Maximale Anzahl von Planeten auf
of planets“ dem Feld.
Das Hauptmenü in Slingshot.
Schussstärke etwas gröber, mit der Strg -Taste „Number of Anzahl der Runden, die gespielt wer-
L INKS
feiner. rounds“ den sollen. [1] http://slingshot.wikispot.org/
„Shot timout“ Sorgt dafür, dass ein Schuss irgend- [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Ballerburg
Nach der hoffentlich richtigen Einstellung drückt wann verfällt.
man Space oder Return und die Rakete macht [3] http://slingshot.wikispot.org/Downloads/Linux
sich auf dem Weg und wird dabei von den Plane- [4] http://slingshot.wikispot.org/Downloads/
Menü „Graphics“
ten angezogen. Sie hinterlässt dabei eine Spur, Source
Auswahl Bedeutung
sodass man sich beim nächsten Versuch daran
„Particles“ Schaltet kleine Partikeleffekte ein, wenn
orientieren kann. ein Schuss einen Planeten trifft.
Autoreninformation
Hat man nicht getroffen, ist der Gegenspieler mit
Dominik Wagenführ spielt sehr
seinem Zug an der Reihe. Fazit gerne unter Linux und vor allem
Slingshot ist ein sehr schönes Zweipersonen- Physiksimulationen machen ihm
Optionen spiel, mit dem man sich aber auch allein die dabei viel Spaß.
Durch die Taste Escape gelangt man während Zeit vertreiben kann. Ein Netzwerk- oder Online-
des Spiels wieder ins Hauptmenü. Dort kann Modus mit mehreren Spielern würde natürlich
man unter „Settings“ diese Einstellungen wählen: noch viel mehr Spaß ins Spiel bringen.
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PDF

Xpdf von Dirk Sohler

a, Xpdf [1] ist alt. Seit 1996 wird es an- und „Eigenschaft“ ihrem Wert entspricht. So hinzugefügt werden, die bereits geladen wurden.

J geboten und hat sich seit dem sehr weit


entwickelt. Natürlich krankt es auch an
seinem Alter. So sieht es mit seiner Motif-
kann eine Zeile beispielsweise wie folgt ausse-
hen:

xpdf* background : # eeeeec


Eine andere Option ist -load, welches alle Ein-
stellungen vergisst und nur die aus der Datei
.Xressources übernimmt. Dies ist vor allem
GUI [2] in Zeiten von Compiz & Co. einfach dann von Nutzen, wenn man eine Einstellung
nicht mehr zeitgemäß aus, funktioniert aber rückgängig machen möchte, ohne den Standard-
hervorragend und muss sich nicht im Ge- Dies würde die Hintergrundfarbe von Xpdf än- wert explizit angeben zu müssen.
ringsten vor modernen PDF-Betrachtern ver- dern, wie später noch ausführlicher beschrieben
stecken. wird. Hinweis: Falls die Datei nicht existiert, kann man
einfach eine neue erstellen.
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel wird mit Die Datei wird zum einen bei jeder Anmeldung
automatisch eingelesen, kann aber auch mittels Motif entstand in einer Zeit, in der 3-D-Effekte [5]
freundlicher Genehmigung des Autors unter der
in GUIs sehr beliebt waren. Entsprechend rie-
Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung-
$ xrdb -merge ~/. Xresources sig wirken die 3-D-Effekte auch in Xpdf. Durch
Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0
Deutschland“ [3] in freiesMagazin veröffentlicht.
xpdf*shadowThickness: 1 wird der Effekt auf
manuell eingelesen werden. -merge sagt hier- ein normales Maß reduziert und schon sieht die
Der Hauptkritikpunkt an Xpdf wird wohl dessen bei, dass die Einstellungen aus der Datei denen GUI deutlich weniger schlimm aus.
GUI sein. Da Xpdf aber den X-Standards [4]
folgt, ist es über entsprechende Ressourcen-
Einstellungen sehr gut anpassbar. Wenn man
sich das Programm erst einmal angepasst hat,
kann man sehr schön damit arbeiten. Dieser Ar-
tikel zeigt dies etwas und soll vor allem anregen,
es selbst einfach einmal zu probieren.

GUI-Anpassungen
Das Anpassen der GUI ist über die Datei
.Xresources möglich, welche im Heimverzeich-
nis liegt und Einstellungen zu verschiedenen Pro-
grammen beinhalten kann. Aufgebaut ist die Da-
tei nach dem Schema Programmname*Klasse:
Eigenschaft, wobei „Klasse“ einer Einstellung Der Navigationsbereich von Xpdf vor und nach den GUI-Änderungen.

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PDF

die Angabe von xpdf*fore Man markiert in Xpdf durch Klicken und Halten
ground: #2e3436 und der linken Maustaste einen Bereich, den man ko-
xpdf*background: #eeee pieren will. Dann öffnet man die Anwendung, in
ec „tangofizieren“. die man den Text einfügen möchte, und drückt
die mittlere Maustaste oder die linke und die rech-
Im Vergleich zu sexy GTK- te Maustaste gleichzeitig, wenn man keine mittle-
oder Qt-Themes ist das na- re Maustaste hat. Man bekommt jetzt nicht ein-
türlich sehr altbacken, aber fach nur Text, sondern, wenn man über mehrere
besser als vorher sieht es al- Spalten hinweg etwas ausgewählt hat, Text, der
lemal aus. in mehreren Spalten angeordnet ist.
Auch den Taschenrechner
xcalc kann man auf diese
Art verändern. Es existieren
dazu sehr viele Ressource-
Dateien im Netz.

Die Konfiguration in der der


Datei .Xresources sieht so-
Zwei xcalc-Fenster in der Gegenüberstellung. mit wie folgt aus:
Auswahl in einer PDF-Datei in Xpdf über zwei
Die Standardeinstellung von Xpdf ist, das Do- Spalten hinweg.
xpdf* shadowThickness : 1
kument in einer festen Größe anzuzeigen. Da xpdf* initialZoom : width Das Ergebnis sieht dann zum Beispiel so aus:
viele das Dokument aber ganz gerne alleine xpdf* foreground : #2 e3436
durch die Änderung der Fenstergröße anpassen, xpdf* background : # eeeeec ext. Als Test -PDFs auskommt und da
kann man xpdf*initialZoom: width verwen- F-Linux - Magazine Desktopumgebung
Evince
den, damit sich das Dokument immer an die Copy & Paste rhebt keinerlei An - Evince [4] ist d
Fensterbreite anpasst. Da die Höhe des Fensters er Objektivitaet . Si - ter GNOME . Sein
automatisch angepasst wird, füllt eine PDF-Seite Strg + C und Strg + V ist Windows. Unter X ko- DF - Betrachter , die nen Faehigkeiten
das Fenster normalerweise gut lesbar ganz aus piert man mit der Maus [7]. Was? Ja, mit der
(vor allem, wenn man einen großen Monitor hat). Maus. X ist ein Grafikserver, dessen essentielles Klar, man kann den Text nicht kontinuierlich be-
Eingabegerät die Maus ist (genau genommen ein arbeiten, aber warum sollte man auch? Wer über
Wer Fan des Tango!-Iconsets [6] und der damit Zeigegerät, das nicht unbedingt eine Maus sein Spalten hinweg auswählt, bekommt über Spalten
verbundenen Farbpalette ist, kann die GUI durch muss). Als solches wird die Maus auch zum Ko- hinweg eingefügt. Will man den Text einer Spalte,
pieren verwendet. wählt man nur eine Spalte aus.

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PDF

Ansichten Fazit
Links wird das Inhaltsverzeichnis angezeigt, un- Xpdf tut, was der Name sagt [8]: PDF-Dateien Autoreninformation
ten gibt es einige Navigationsfunktionen, die unter X anzeigen. Dabei funktionieren Formula-
größte Fläche nimmt die Anzeige der PDF-Datei re genau so wenig (damit ist Xpdf aber in al- Dirk Sohler nutzt beruflich und privat
ein. Mittels Rechtsklick auf die Anzeige der PDF- lerbester Gesellschaft über alle Betriebssyste- ausschließlich Linux und bevorzugt
Datei hat man Zugriff auf weitere Anzeigeoptio- me hinweg!), wie es eine „moderne GUI“ gibt. einfache Programme, die schnell
nen. So kann man hier das PDF einfach drehen Stattdessen bekommt man einen sehr gut durch starten. Xpdf verwendet er aus genau
oder einschalten, dass alle Seiten hintereinander X-Einstellungen anpassbaren, verdammt schnel- diesem Grund. Die nicht mehr zeit-
weg angezeigt werden sollen. len PDF-Betrachter, der vor allem durch seine gemäße, aber angepasste Motif-GUI
enorme Einfachheit besticht. stört ihn dabei nicht.
Gescrollt wird mit dem Mausrad oder mit den
Pfeiltasten. Seiten werden gewechselt, indem Wenn man sich das Programm seinen Wünschen
man entweder die entsprechende Seite aus dem nach eingerichtet und dabei sehr auf Schlankheit
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Inhaltsverzeichnis auswählt oder N bzw. P geachtet hat, erhält man einen PDF-Betrachter,
drückt. der genau so arbeitet wie ein Bildbetrachter: Das
Öffnen von Dateien geschieht ohne Verzögerung
Durch die Navigationsbuttons mit zwei Pfeilen und der Anwender wird nicht von einer „vollen“
springt man 10 Seiten, durch die mit einem Pfeil GUI belästigt.
eine Seite und durch die mit einem Pfeil und zwei
Strichen alle Seiten in die jeweilige Richtung. Al- L INKS
ternativ kann man die Seitenzahl auch direkt ein- [1] http://www.foolabs.com/xpdf/
geben. [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Motif

Wenn man einen Teil markiert hat und per [3] http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
de/
Rechtsklick „Zoom to selection“ auswählt, be-
kommt man einen Ausschnitt angezeigt, der das [4] http://www.linux-user.de/ausgabe/2001/05/070-
enthält, was man markiert hat. Ein Druck auf W desktopia/desktopia-2001-05.html
und das Dokument wird wieder auf Seitenbreite [5] http://www.scratchmedia.co.uk/web-design/3d-
eingepasst angezeigt. effects.php
[6] http://tango.freedesktop.org/Tango_Desktop_
Rotiert werden kann das Dokument selbstver- Project
ständlich auch. Einfach über Rechtsklick „Rota- [7] http://www.jennings.homelinux.net/paste.html „Compiling“ © by Randall Munroe
te . . . “ in die richtige Ausrichtung drehen. [8] http://en.wikipedia.org/wiki/KISS_principle (CC-BY-NC-2.5), http://xkcd.com/303

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B UCHREZENSION

Debian GNU/Linux – Das umfassende Handbuch von Roman Hanhart

er Bonner Verlag Galileo Compu- formationen mehr zum Linux-Kernel und des- und alternative Windows-Manager wie Xfce [11]

D ting [1] hat ein Rezensionsexem-


plar des Handbuches Debian GNU/Li-
nux [2] zur Verfügung gestellt. Das Buch ist
sen Aufgaben zu finden sein. Auch zu Richard
Stallman [8] wäre etwas mehr Information nicht
schlecht gewesen. Was in der Einführung aller-
oder LXDE [12] werden besprochen. Diver-
se Internetapplikationen kommen zur Sprache,
und Büroanwendungen wie OpenOffice.org [13],
in der dritten, überarbeiteten und erweiterten dings gut zur Geltung kommt, ist die Philosophie, LaTeX [14], PDF, Desktop-Publishing, Vektorgra-
Auflage in diesem Jahr erschienen. Verfasst welche die Debian-Gemeinschaft zusammenhält, fikprogramme, PIMs und die Bereiche Scannen
hat es Heike Jurzik [3]. Der gut 800 Seiten auch wenn die Autorin hier mögliche Kritik ver- sowie Faxen werden vorgestellt. Weiter gibt es
starke Band ist sauber gebunden und bein- meidet. Sie streicht lieber die positiven Eigen- einen großen Abschnitt zu Multimedia und eine
haltet eine DVD mit dem aktuellen Debian 5 schaften dieser weltweiten Gemeinschaft heraus Sektion mit Tipps zur Selbsthilfe und zur Com-
„Lenny“ sowie – wie es bei Galileo Computing und übergeht – wohl aus guten Gründen – die in- munity. Auch hier richtet sich der Inhalt sowohl
immer üblich ist – einen Online-Zugang [4] zu ternen Reibereien und politischen Diskussionen. an Einsteiger als auch an Menschen, die Debian
Aktualisierungen des Buches. schon etwas kennen.
Die technischen Informationen aus allen drei
Nun ist Debian aus meiner Sicht keine prädesti- Hauptbereichen liefert die Autorin in einem gut Am Ende etwas Administration
nierte Distribution für Einsteiger. Wohl sind eini- lesbaren Deutsch. Frau Jurzik beschreibt die In-
Der wohl spannendste Teil ist der abschlie-
ge ihrer Abkömmlinge, wie etwa Linux Mint [5], stallation von Debian in vielen Varianten, auch
ßende mit dem Titel „Administration“. Hier fin-
Knoppix [6] und natürlich Ubuntu [7] typische für Leute, die von Windows kommen und Debian
den sich zahlreiche Hintergrundinformationen zu
Einsteiger-Distributionen, aber die Mutter jener als zweites Betriebssystem nutzen möchten. Au-
Linux (Dateisystem, Benutzerverwaltung etc.), zu
„Linuxe“ ist doch wohl eher etwas für Nutzer, die ßerdem gibt es im ersten Teil viele Informatio-
Editoren wie Emacs [15] und natürlich wird auch
Linux schon ein wenig kennen. Dennoch richtet nen zu Netzwerk, X-Server, Paketverwaltung und
die Shell besprochen. Dann folgt der Server-
sich dieses Buch auch an Einsteiger, was mich zum Thema Drucken. Profis dürften in diesem
teil, in dem Bereiche wie Mailserver, Bind-Server,
zum einen etwas erstaunt, doch zugleich auch Abschnitt nicht mehr allzu viel Neues entdecken,
Webserver, FTP-Server, Samba und Sicherheit
freut. außer den Neuerungen, die Lenny gegenüber
beleuchtet werden.
Etch bei der Installation mitbringt. Es gab in die-
Am Anfang steht die Installation sem Teil allerdings auch einige Schätze zu he- Abschließend folgen Informationen zum Upgrade
Heike Jurzik gliedert ihr Werk in drei Haupttei- ben. Gerade die unzähligen Schalter zu apt-get von Etch auf Lenny sowie einige, leider etwas
le: „Installation“, „Desktop“ und „Administration“ und auch den Unterschied zwischen apt-get und oberflächliche Sätze zum Thema Kernel kompi-
– eine sehr sinnvolle Gliederung. Im ersten Teil aptitude waren spannend. lieren.
gibt es eine kleine Einführung zu Linux und zu
Debian, die mir aber etwas zu oberflächlich er- Mittem im System Fazit
scheint. Will die Autorin Ein- und Umsteiger an- Im mittleren Teil geht es dann an das Ein- Das Werk ist vor allem ein Buch für Einsteiger
sprechen, dürften hier durchaus noch einige In- richten des Systems. GNOME [9], KDE [10] und Nutzer, die Debian schon etwas kennen und

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B UCHREZENSION

damit bereits einige Zeit gearbeitet haben. Hier [3] http://www.galileocomputing.de/katalog/buecher/


kann eine Menge gelernt werden. Auch Ubuntu- titel/autoren/gp/titelID-2084
Nutzer finden in diesem Buch wichtige Informatio- [4] https://ssl.galileo-press.de/mygalileo/buchregis
nen. Hierzu empfiehlt sich ergänzend die Lektüre trierung/uebersicht/
des OpenBooks „Ubuntu GNU/Linux“ [16], eben- [5] http://www.linuxmint.com/
falls aus dem Hause Galileo Computing. Alte Ha- [6] http://www.knoppix.org/
sen und versierte Systemadministratoren werden
[7] http://www.ubuntu.com/
mit diesem Buch keinen so großen Erkenntnisge-
[8] http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Stallman
winn erzielen. Für jene Zielgruppe empfiehlt sich
eher ein Buch wie „Debian GNU/Linux“ [17] aus [9] http://www.gnome.org/
dem Springer-Verlag. Dieser Titel ist aber leider [10] http://de.kde.org/
im Moment vergriffen. [11] http://www.xfce.org/?lang=de
[12] http://www.lxde.org/
Wie dem auch sei: „Debian GNU/Linux - Das
[13] http://de.openoffice.org/
umfassende Handbuch“ von Galileo Computing
[14] http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX
bietet zahlreiche Informationen zu Debian. Dazu
konnte ich viel Unbekanntes entdecken und nut- [15] http://www.gnu.org/software/emacs/
ze das Buch so vor allem als Nachschlage- und [16] http://openbook.galileocomputing.de/ubuntu/
Stöberquelle. [17] http://www.springer.com/computer/programming/
book/978-3-540-73338-6
Buchinformationen
Titel Debian GNU/Linux – Das umfassende
Handbuch Autoreninformation
Autor Heike Jurzik
Roman Hanhart ist über den Umweg
Verlag Galileo Computing
Ubuntu zu Debian gekommen und
Umfang 826 Seiten
setzt das System sowohl privat als
ISBN 978-3-8362-1386-6
auch beruflich ein. Daneben betreibt
Preis 39,90 Euro
er den PodCast DeimHart und unter-
L INKS stützt RadioTux mit Beiträgen.

[1] http://www.galileocomputing.de/ „Swine Flu“ © by Randall Munroe


[2] http://www.galileocomputing.de/katalog/buecher/ (CC-BY-NC-2.5), http://xkcd.com/574
titel/gp/titelID-2084 Diesen Artikel kommentieren

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L ESERBRIEFE

Leserbriefe
Für Leserbriefe stehtunsere E-Mailadresse Entwicklungsstand von Kommander kommander. Diese Version ist zwar noch fehler-
zur Verfügung – wir Ich habe einige Anmerkungen zum Entwick- anfällig, im Gegensatz zur extrem stabilen Ver-
freuen uns über Lob, Kritik und Anregungen zum lungsstand von Kommander. Der Projektleiter sion für KDE3, doch zumindest für wenig aufwän-
Magazin. von Kdewebdev Eric Laffoon ist momentan wohl dige Dialoge schon gut geeignet.
sehr beschäftigt und häufig geschäftlich auf Rei- Ich schreibe diese Zeilen eigentlich nur, um
An dieser Stelle möchten wir alle Leser ausdrücklich
sen, weswegen eine zeitnahe Antwort auf die ge- der Vermutung vorzubeugen, Kommander sei alt,
ermuntern, uns auch zu schreiben, was nicht so gut
nannte E-Mail wohl nicht erfolgte. oder die Entwicklung eingeschlafen. Nichtsdesto-
gefällt. Wir bekommen sehr viel Lob (was uns natür-
Kommander befindet sich in aktiver Entwicklung. trotz muss ich eingestehen, dass die Website ak-
lich freut), aber vor allem durch Kritik und neue Ideen
Die letzte offizielle Version 1.3.1 für KDE3 erschi- tueller sein, das SVN von den Entwicklern stärker
können wir uns verbessern.
en im letzten August. Dennoch konnte man im frequentiert werden und die Mailingliste besser
letzten Monat auf der Mailingliste eine allerletz- funktionieren könnte.
Leserbriefe und Anmerkungen te inoffizielle Version von Kommander für KDE3 Alexander Fischer (Kommentar)
Verschlüsselung in Debian beziehen, die schon einige Teile der Entwicklung
Der Debian Installer kann es schon lange und hin zu Kommander für KDE4 vorweg nimmt. PDF-Betrachter im Test
davon habe ich es mir abgeschaut. Einen einzi- Wenn man über Kommander diskutiert, muss Als Ergänzung zum Artikel „PDF-Betrachter
gen verschlüsselten Container braucht man, der man immer zwischen dem Editor und dem Exe- im Test“ wollte ich auf die Suchfunktion in der
die Volume Group bildet und die verschiedenen kutor unterscheiden. Der Editor von KDE3 fußt Seitenleiste von Okular hinweisen. Hat man die-
Mountpoints als Logical Volumes bereithält und auf einer ziemlich alten Version von Qt Crea- se z. B. mit F7 geöffnet, kann man im Register
eine initrd im unverschlüsselten /boot wie im Ar- tor. Der neue Editor für KDE4 wird hingegen mit den Vorschaubildern sehr komfortabel und
tikel beschrieben. Sascha Wüstemann auf der nahezu vollständig neu geschriebenen vor allem flott Suchbegriffe finden. Die angezeig-
Entwicklungsplattform für KDE4 aufsetzen. Dies ten Vorschaubilder werden dabei auf die Seiten
Pardus ist auch ein wichtiger Grund für die Verzögerun- mit dem gesuchten Begriff reduziert. Meiner Mei-
Ist es möglich, dass Sie in die Zukunft auch gen in der aktuellen Entwicklung, da sich die nung nach ist das ein klarer Pluspunkt, welcher
mal Pardus untersuchen? Ich gebrauche es seit Entwicklungsplattform momentan noch in einer Okular in dieser Bewertungsrubrik vielleicht so-
einiger Zeit und bin sehr zufrieden mit dieser Li- Beta-Phase befindet. Auch der, unter uns her- gar ein „++“ einbringen könnte.
nuxdistribution aus der Türkei. Bert Barten vorragende, Webeditor Quanta leidet aus diesem Mike (Kommentar)
Grund noch daran, dass keine KDE4-Version
Wir haben Pardus Linux in unsere Artikelwun- Vielen Dank für den Hinweis, aber diese Funk-
existiert. Übrigens benutzt auch Quanta nicht we-
schliste [1] aufgenommen und hoffen natürlich, tion haben wir sogar beschrieben: „Eine beson-
nige Kommander-Dialoge.
dass sich unsere Leser auch angesprochen und dere Funktion ist, dass man sowohl das Inhalts-
Der Executor hingegen existiert bereits in einer
aufgerufen fühlen, den einen oder anderen Arti- verzeichnis als auch die Vorschaubilder durchsu-
Version für KDE4. Allerdings nennt sich das Bi-
kel für freiesMagazin über diese Distribution zu chen kann. Mithilfe des Eingabefeldes über dem
nary nicht mehr kmdr-executor, sondern schlicht
schreiben. Thorsten Schmidt jeweiligen Bereich filtert man so nur die Treffer

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L ESERBRIEFE

heraus, die einen wirklich interessieren.“ Sie fin- Artikel bereits positiv erwähnt. Ohne Strg kann zu kopieren, ist es einen Text zu markieren. Da-
den diesen Absatz aber nicht im Abschnitt „Su- man mit der mittleren Maustaste nur scrollen. mit ist er schon ausgewählt, eine weitere Tasten-
che“, sondern im Abschnitt „Inhaltsverzeichnis Die Bewertung bei „Suche“ haben wir aufgrund kombination ist nicht mehr nötig. Eingefügt wird
und Vorschau“. Dominik Wagenführ der Suchfunktionen im Inhaltsverzeichnis und mit der mittleren Maustaste. Der Ablauf ist also
Vorschau um einen Punkt erhöht (siehe Leser- viel simpler: Mit links markieren, mit der mittleren
Schöner Bericht. Hätte gar nicht gedacht, brief oben). Taste einfügen. [. . . ]
dass Okular so gut dasteht. Das, wo KDE noch Bezüglich der Kopierfunktion ist es zumindest bei Wenn man sich daran mal gewöhnt hat, dann
so unfertig ist. Hier noch Ergänzungen: mir als Autor so, dass ich sehr oft Passagen fragt man sich bei Windows jedes Mal wieder,
ã Okular kann mit der mittleren Maustaste das aus PDF-Dokumenten herauskopiere. Vor allem, warum man denn da noch Tasten drücken muss,
Dokument stufenlos zoomen. Tolle Sache. wenn ich Befehle aus Anleitungen nicht abtippen wenn’s doch auch ohne geht. ;-)
Bei der Bewertung in der Kategorie „Suchen“ möchte. Dann ist es sehr hinderlich, wenn die [. . . ] Das gilt auch für die meisten anderen älte-
sind wohl eher zwei Punkte angebracht. Denn Befehle bei texumflossenen Bildern nicht korrekt ren grafischen Unix-Programme.
schließlich können die Vorschaubilder auch kopiert werden können. Das Verhalten ist in der Vielleicht noch ein paar Worte zur Qualität des
durchsucht werden. Diese Art der Suche ist Tat Ansichtssache – die gesamte Bewertung der Kopierens bei Xpdf: Man hat keine zeilenorien-
viel komfortabler als Strg + F . Man sieht in Funktionen aber auch. tierte Auswahl sondern markiert mit einem Recht-
der Vorschau auch eingefärbt, wo der Treffer Auf Notizen habe ich als Tester keinen Wert ge- eck. Das hat den Vorteil, dass man auch mehr-
steht. Die Vorschaubilder können in der Grö- legt, da ich diese Funktion nicht nutze. Immerhin spaltigen Text ordentlich kopieren kann, was bei
ße variert werden. einen Screenshot habe ich aber dazu spendiert. Evince ja kaum möglich ist. Allerdings kommt
ã Wie man aus dem PDF-Reader herauskopiert Eine Funktion, zur Direktkopie von Bildern, ha- Xpdf nur schlecht mit nicht-ASCII-Zeichen aus.
ist sicherlich Einstellungssache. Aber wenn be ich in Okular nicht gefunden. Man kann nur Die Punkte der Umlaute werden gerne als Satz-
man bedenkt, dass PDF ein Ausgabeformat einen Bereich auswählen und diesen als Bild punkte in einer Zwischenzeile erkannt und ande-
ist, das nicht weiter verarbeitet werden soll, speichern, wie im Artikel beschrieben. re umbekannte Sonderzeichen werden oft zu Da-
finde ich die Methode von Okular mindestens Dominik Wagenführ tenmüll. Es geht also kaum ohne Nachzuarbei-
einen Punkt mehr wert. ten, es sei denn man hätte simplen ASCII-Text.
Der PDF-Reader-Artikel hat mich sehr inter- Im Vergleich zu modernen PDF-Viewern ist
ã Die Kategorie Notizen wurde vergessen. essiert und ich wollte natürlich sehen, wie das Xpdf chancenlos wenn man gegen moderne
ã Evince kann übrigens Bilder direkt aus dem von mir genutzte Xpdf so gegen die modernen Nutzungsgewohnheiten wertet. Wenn man aber
Dokument herauskopieren. Keine Ahnung, ob Programme abschneidet. Mir war recht klar, dass einen simplen, schnellen PDF-Betrachter will,
Okular das auch kann. es kaum vorne mitspielen wird wenn man es an der so gut wie überall verfügbar ist, dann ist Xpdf
Hartmut Brüning modernen Nutzergewohnheiten misst. Dass dies durchaus eine gute Wahl. (Ich zum Beispiel wür-
heutzutage so ist, das habe ich schon akzeptiert. de ihn nicht eintauschen.)
Vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Dass man Aber genug gefaselt. Was ich sagen wollte be- Markus Schnalke
mit der mittleren Maustaste (zusammen mit ge- zieht sich auf [den Abschnitt „Markieren und Ko-
drückter Strg -Taste) zommen kann, wurde im pieren“ bei Xpdf.] [. . . ] Die eigentliche Art unter X

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L ESERBRIEFE

Mit Xpdf ziehe ich ein Rechteck per Maus über ders wurde im Text aber erwähnt, es wurden nur fang angeht, hinkt Xpdf leider seinen Konkurren-
einen Bereich, und mittlerem Mausklick füge ich keine Punkte darauf verteilt, da zumindest ich ten hinterher. So dick kann die Scheibe zum Ab-
diesen in gedit beispielsweise ein. Gar kein Pro- selten mehrere PDFs innerhalb kurzer Zeit lese schneiden also nicht sein. ;) Wenn man nur einen
blem. Welche populären Methoden des Textko- und dabei den PDF-Viewer immer wieder schlie- kleinen, schlanken PDF-Betrachter sucht, der et-
pierens habt Ihr denn probiert? :) ße. Bei mir bleibt der PDF-Viewer, wenn schon, was mehr kann als ViewPDF, ist es sicherlich ei-
Mit + [und - ] kann ich auch per Tastatur zoo- in so einem Fall immer geöffnet. ne sehr gute Alternative.
men. Dominik Wagenführ Dominik Wagenführ
Ein Klick auf den Kommentieren-Link hat mir
aber Opera (deutsch) geöffnet, nicht Firefox, mei- Ich muss jetzt aber mal eine Lanze für Xpdf Korrekturen und Fehler
nen Standardbrowser (dachte ich). brechen. Abgesehen davon, dass dieses Pro-
PDF-Betrachter im Test, freiesMagazin
Ihr hättet auch die Startgeschwindigkeit testen gramm anscheinend eines der wenigen ist, die
08/2009 [2]
sollen – da ist man mit dem Lesen bei Xpdf die Fähigkeit besitzen, eine PDF-Datei zu dre-
Aufgrund der obigen Hinweise hat Okular bei der
nämlich oft fertig, bevor der Acrobat [Anm.d.Red.: hen, hat es auch die wenigsten Abhängigkeiten
„Suche“ einen zusätzlichen Punkt erhalten. Und
Adobe Reader ist gemeint] beispielsweise gestar- und startet am schnellsten.
auch Xpdf erhielt nachträglich bei der Funktion
tet hat. Stefan W. (Kommentar) Die GUI, die man in der .Xresources wunder-
„Markieren und Kopieren“ zwei zusätzliche Punk-
bar mit der X-Standard-Klassen anpassen kann
te.
Vielen Dank für die vielen Hinweise. Das Ko- (übrigens eine Technik, die in Zeiten von Com-
pieren des Textes wurde per Xpdf-Menü, per piz & Co. fast völlig in Vergessenheit geraten ist), An dieser Stelle verweisen wir auch auf den Ar-
Kontextmenü und Tastatur Strg + C versucht. beschränkt sich auf eine Navigationsleiste und tikel „Xpdf“ auf Seite 20, den Dirk Sohler kurz
Auf die Idee mit der mittleren Maustaste bin ich Buttons. Xpdf ist zwar kein sexy GTK-2- oder Qt- nach seinem Leserbrief für freiesMagazin ver-
nicht gekommen, obwohl ich die Funktion in an- 4-Programm, sondern ein schlichtes, einfach nur fasst hat.
deren Programmen täglich nutze. gut funktionierendes Motif-Programm, aber es tut
Für den Test wurden Epiphany und Firefox in- was es soll: PDF-Dateien anzeigen, und das mit L INKS
stalliert (beides mit Übersetzungen). Epiphany einem Funktionsumfang und einer Qualität, bei [1] http://freiesmagazin.de/artikelwuensche
war GNOME-Standardbrowser und Firefox der der sich andere PDF-Reader gerne eine dicke
[2] http://www.freiesmagazin.de/freiesMagazin-2009-
x-www-browser. Bei einem Klick auf einen Link Scheibe abschneiden können.
08
in Xpdf öffnete sich Epiphany in Englisch. Ggf. Dirk Sohler (Kommentar)
war das aber „Zufall“ und Xpdf hat ein anderes Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gegebe-
Kriterium der Browserauswahl. Auch Ihnen vielen Dank für die Hinweise. Die nenfalls zu kürzen.
Bzgl. Startgeschwindigkeit ist der Adobe Reader Qualität habe ich nicht getestet bzw. ist mir hier-
in der Tat der Langsamste, alle anderen PDF- bei kein Kandidat negativ aufgefallen. In allen Die Leserbriefe kommentieren
Viewer starten in etwa gleichschnell in unter ei- PDF-Betrachtern war das angezeigte Schriftbild
ner Sekunde. Die Behäbigkeit des Adobe Rea- klar und deutlich lesbar. Was den Funktionsum-

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Veranstaltungskalender
Messen
Veranstaltung Ort Datum Eintritt Link
GNU/Linux/BSD-Session Waldmünchen 16.09.-20.09.09 43,44 EUR http://session.pestilenz.org
openSUSE Open Day Nürnberg 19.09.2009 - http://en.opensuse.org/OpenSUSE_Conf_2009
Software Freedom Day Weltweit 19.09.2009 frei http://softwarefreedomday.org
Open Expo Winterthur 23.09.-24.09.09 - http://www.openexpo.ch/openexpo-2009-winterthur
Open-Source-Treffen München 25.09.2009 frei http://www.opensourcetreffen.de
Kieler Linux Tage Kiel 02.10.-03.10.09 frei http://www.kieler-linuxtage.de
Linux Info Tag Landau 10.10.2009 frei http://infotag.lug-ld.de
Ubucon Göttingen 16.10.-18.10.09 10 EUR http://www.ubucon.de
Linux-Kongress Dresden 27.10.-30.10.09 - http://www.linux-kongress.org/2009/
The OpenSolaris Developer Conference Dresden 28.10.-30.10.09 - http://www.osdevcon.org/2009
World Usability Day Weltweit 05.11.2009 - http://www.worldusabilityday.de
OpenRheinRuhr Bottrop 07.11.-08.11.09 frei http://openrheinruhr.de
Brandenburger Linux-Infotag Potsdam 21.11.2009 frei http://www.blit.org/2009
KNF-Kongress Nürnberg 22.11.2009 - http://www.franken.de/veranstaltungen/knfkongress
LinuxDay Dornbirn 28.11.2009 frei http://ld.lugv.eu

(Alle Angaben ohne Gewähr!)

Sie kennen eine Linux-Messe, welche noch nicht auf der Liste zu finden ist? Dann schreiben Sie eine E-Mail mit den Informationen zu Datum und Ort an
.

Konventionen
An einigen Stellen benutzen wir Sonderzeichen mit einer bestimmten Bedeutung. Diese sind hier zusammengefasst:
$: Shell-Prompt
#: Prompt einer Root-Shell – Ubuntu-Nutzer können hier auch einfach in einer normalen Shell ein „sudo“ vor die Befehle setzen.
y: Kennzeichnet einen aus satztechnischen Gründen eingefügten Zeilenumbruch, der nicht eingegeben werden soll.
~: Abkürzung für das eigene Benutzerverzeichnis /home/BENUTZERNAME
: Kennzeichnet einen Link, der auf eine englischsprachige Seite führt.
: Öffnet eine höher aufgelöste Version der Abbildung in einem Browserfenster.

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M AGAZIN

Vorschau
freiesMagazin erscheint immer am ersten Sonntag eines Monats. Die Oktober-Ausgabe wird voraussichtlich am 4. Oktober unter anderem mit folgenden
Themen veröffentlicht:
ã Ordnung ins Chaos mit Org-Mode
ã Von der Schaltung zur fertigen Platine mit EAGLE
ã Programmierung mit Java
Es kann leider vorkommen, dass wir aus internen Gründen angekündigte Artikel verschieben müssen. Wir bitten dafür um Verständnis.

„Shopping Teams“ © by Randall Munroe (CC-BY-NC-2.5), http://xkcd.com/309

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Impressum ISSN 1867-7991


freiesMagazin erscheint als PDF und HTML einmal monatlich. Erscheinungsdatum: 6. September 2009
Redaktionsschluss für die Oktober-Ausgabe: 23. September 2009 Erstelldatum: 7. September 2009

Kontakt Redaktion
E-Mail Dominik Honnef Thorsten Schmidt
Postanschrift freiesMagazin Dominik Wagenführ (Verantwortlicher Redakteur)
c/o Dominik Wagenführ
Beethovenstr. 9/1 Satz und Layout
71277 Rutesheim Ralf Damaschke Yannic Haupenthal
Webpräsenz http://www.freiesmagazin.de Marcus Nelle Markus Schaub

Autoren dieser Ausgabe Korrektur


Roman Hanhart S.23 Daniel Braun Raoul Falk
Marcel Jakobs S.13 Stefan Fangmeier Lukas Martini
Mathias Menzer S.7 Johannes Mitlmeier Karsten Schuldt
Thorsten Schmidt S.4
Dirk Sohler S.20 Veranstaltungen
Danny Trunk S.9 Ronny Fischer
Dominik Wagenführ S.18
Stefan Wichmann S.16 Logo-Design
Arne Weinberg (GNU FDL)

Dieses Magazin wurde mit LATEX erstellt. Mit vollem Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie
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Commons-Lizenz CC-BY-NC 2.5. Das Copyright liegt bei Randall Munroe.

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