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Bernhard Gál

Night Pulses
Das Urbane, mit dem Amplifier
The urban world, as seen through

Roland Schöny Die Reihe die inverse Breitwandprojektion der Als Komponist im Bereich der elektro- durch akustische Intervention am Com-
O.K spektral beiden nächtlichen Ansichten von akustischen Musik hat Bernhard Gál puter kompositorisch strukturiert. Ein
folgt jenen Manhattan vom westlich gelegenen auch bisher in zahlreichen Werken und verdichtetes Erlebnis, das sich aus dem
ästhetischen Routen, die zu logischen New Jersey und vom östlich gelegenen Aufführungen Sounds aus dem urba- diffizilen Zusammenspiel technischer
Verschaltungen von Sound und Bild Stadtteil Queens aus auf die präzise nen Umfeld am Computer verarbeitet und ökonomischer Kräfteverhältnisse
führen. Die begehbare Installation Formalisierung persönlicher Impres- und kompositorisch weiterentwickelt. in den Feinbereichen einer Mega-City
Night Pulses von Bernhard Gál, die sionen Bernhard Gáls hindeuten. Bereits in den Jahren 1998/99 begann ergibt, wird auf wesentliche visuelle
für das O.K konzipiert, geplant und Ausgehend von seiner Faszination für er mit Field Recordings in ausgewähl- und klangliche Parameter reduziert,
umgesetzt wurde, führt zunächst an das vielschichtige Wechselspiel der ten Zonen verschiedener Städte der sodass sich eine grammatikalische
bekannte Bilder von New York City Lichtsignale im nächtlichen New York, Welt deren Atmosphäre akustisch Struktur ergibt, die tendenziell in den
heran. Letztlich aber findet sich das setzt Gál seine Auseinandersetzung einzufangen und als Material für seine Bereich digital generierter Abstraktion
Publikum in einem nahezu suggesti- mit den Klangwelten verschiedener digitalen Kompositionen zu verwen- übergeht.
ven Erfahrungsraum wieder, in dem realer Räume fort. den. Beispielhaft für seine Verfah-
rensweise, reale Sounds in seiner Bernhard Gál Während eines
musikalischen Arbeit einzusetzen, einjährigen Auf-
steht etwa Gáls CD mit dem program- enthaltes in New York City (1997/98)
matischen Titel relisten (Intransitive, wohnte ich acht Monate lang in Green-
USA 2001). Die einzelnen Aufnahmen point, Brooklyn, direkt am East River
führen akustisch an Orte, die für Ber- und hatte die Skyline Manhattans jeden
Impressum/Imprint hard Gál eine besondere Bedeutung Abend vor mir. Bald fiel mir das rhyth-
Bernhard Gál, Night Pulses
haben, und vermengen Fragmente des mische Zusammenspiel der verschie-
O.K spektral Ausstellung / Exhibition: 4. 6. – 25. 7. 2004 Dokumentarischen mit konzeptuell denen Blinklichter auf, im Speziellen
O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich
aufgebauten musikalischen Kommen- jenes der Hochhäusersilhouetten von
Direktor O.K / Director O.K: Martin Sturm taren, Alltagserfahrung mit künstleri- Downtown und Midtown Manhattan.
Kurator / Curator: Roland Schöny scher Imagination. Der Eindruck der ineinander verwobe-
Videoproduktion, Fotografie / Video production, photography New York: Jakob Schindegger
Produktion / Production: Georg Seyfried, Martina Rauschmayer Auf dieser Suche nach neuen indi- nen, sich wiederholenden und dabei
Technik / Technical Realization: Rainer Jessl, Gottfried Gusenbauer viduell geprägten Klangerlebnissen doch changierenden Rhythmussequen-
Setup: Andreas Steindl, Aron Rynda, Jarno Bachheimer beschäftigte sich Gál zunehmend mit zen brachte mich auf den Gedanken,
O.K Team: Erika Baldinger, Max Fabian, Maria Falkinger, Wolfgang Feichtenschlager, speziellen Raum-Zeit-Situationen, wie die zeitlichen Interaktionen dieser
Tamara Haberfellner, Marion Gillhofer, Gottfried Gusenbauer, Rainer Jessl, Franz Krug, auch in seiner Arbeit Defragmentation/ Lichtpulse mit klanglichen Ereignissen
Jörg Lehner, Barbara Mair, Bettina Mülleder, Wolfgang Nagl, Karin Pils, Franz Quirchtmayr,
Brigitte Rosenthaler, Genoveva Rückert, Markus Schiller, Ulrike Schimpl, Norbert Schweizer blue (Plate Lunch, Deutschland 2000) zu verbinden und damit die komplexen
gemeinsam mit der Architektin Yumi Korrelationen, die dem Auge verbor-
O.K spektral Broschüre / Broschure Kori, die den Prozess des Sterbens in gen bleiben, über das Ohr erlebbar
Katalogredaktion / Catalogue Editor: Ingrid Fischer-Schreiber einem japanischen Krankenhaus als zu machen. Die Installation Night
Übersetzung / Translation: Jennifer Taylor-Gaida Ausgangspunkt hat. Pulses thematisiert die Beziehungen
Fotos O.K / Photos O.K: Otto Saxinger
Coverfoto / Cover photo: Bernhard Gál Zunehmend entwickelte sich Gál dabei zwischen urbanen Lichtsignalen und
Gestaltung / Graphic Design: Erwin Bauer KEG www.d-lab.at zum Genre übergreifenden Medien- der musikalisch-sensorische Erfahrung
Lithographie / Lithography: Christian Schepe künstler, der an sich den Anspruch ihrer Verklanglichung. Die vielschich-
Druck/Printing: Holzhausen Druck & Medien; Wien
© O.K Centrum für Gegenwartskunst, Künstler und Autor/Artist and Author 2004 stellt, sämtliche Produktionsschritte tige Partitur blinkenden Lichtpulse
Mit Unterstützung/With support from: – soweit wie möglich – selbst auszu- nächtlicher Großstadthorizonte wird
O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich
O.K Center for Contemporary Art Upper Austria führen. Mit Night Pulses im Rahmen mit akustischen Ereignissen gekoppelt,
Dametzstraße 30, A-4020 Linz der Reihe O.K spektral setzt Gál diese womit bestehende Interaktionen auf
Tel. +43(0)732-78 41 78 Vorgangsweise fort, indem er seine beiden Sinnesebenen gleichzeitig
Fax +43(0)732-77 56 84
office@ok-centrum.at atmosphärische Bestandsaufnahme erfahrbar werden.
www.ok-centrum.at
betrachtet
an amplifier
Blick von New Jersey auf Midtown Manhattan
Panorama-Digitalfoto (Jakob Schindegger)
View of Midtown Manhattan from New Jersey
Panoramic digital photo (Jakob Schindegger)

Wenn man nachts von Brooklyn auf wurde ausgewählten Lichtsignalen Roland Schöny The O.K spektral cial significance for Bernhard Gál and
Manhattan blickt, kann man je nach manuell jeweils ein Klangereignis series presents interweave documentary fragments
Standort ca. 20 blinkende Signallichter zugeordnet. Bei der Synchronisation those aesthetic with conceptually constructed musical
in der Skyline Manhattans erkennen. und Klangauswahl spielten Faktoren routes that lead to logical interconnec- commentaries, and everyday experi-
Einige davon sind synchronisiert, wobei wie das Verhältnis von Einschalt- zu tions of sound and image. Bernhard ences with artistic imagination.
insgesamt etwa zwölf Rhythmusebe- Ausschaltzeiten (on-off), die jeweilige Gál’s walk-in installation, Night In the course of this search for new, in-
nen unterschieden werden können. Lichtfarbe (rot, weiß, orange, grün, Pulses, conceived, planned and dividually shaded sound experiences,
Hinzu kommen zahlreiche Lichtpulse blau) sowie die Geschwindigkeit und executed especially for O.K, initially Gál worked increasingly with specific
von Hubschraubern, Booten oder Intensität des Lichtimpulses eine presents the viewer with familiar space-time situations – for example,
Autos, aber auch weniger offensichtli- wesentliche Rolle. Generell wurden images of New York City. Ultimately, in his work, Defragmentation/blue
che Lichtsignale, wie etwa Blitzlichter helleren Farben höhere Frequenzen however, the audience finds itself in (Plate Lunch, Germany 2000), a col-
von der Aussichtsplattform des Empire zugeordnet, die Lichtintensität drückte an almost suggestive experiential laboration with the architect Yumi
State Building und die langsameren sich in der Klangfarbe aus, die Position space, in which the inverse wide- Kori, which takes the process of dying
Pulsationen von Werbeflächen und und Bewegung durch das Videobild screen projections of two nighttime in a Japanese hospital as its point of
Verkehrsampeln. Mit dem Auge ist es wurde im Stereobild des Audiosignals views of Manhattan – as seen from departure.
jedoch nicht möglich, die vielfältigen nachempfunden. Die Klänge wurden New Jersey to the West and from the In the process, Gál developed more
Interaktionen gleichzeitig wahrzuneh- über einen Software-Synthesizer borough of Queens to the East – hint and more into a cross-genre media
men: Der über die Skyline schweifende erzeugt. Hinzu kam eine vierkanalige at a precise formalization of Bernhard artist, with the self-imposed standard
Blick bestimmt den jeweiligen Aus- Soundscape-Aufnahme der New Yorker Gál’s personal impressions. Taking to – as far as possible – personally
schnitt und damit auch die Bandbreite Nachtatmosphäre, aufgenommen im his fascination with the multi-layered execute all the necessary steps in a
der visuell-zeitlichen Beziehungen. April 2004 auf einem Dach in Brooklyn. interplay of light signals in nighttime given production. With Night Pulses
Auf (psycho-)akustischer Ebene findet Da das Gesamtergebnis der Synchro- New York as a starting point, Gál con- for the O.K spektral series, Gál con-
dieser Umstand im Phänomen der „Au- nisation aller Ebenen eine sehr hohe tinues his examination of the sound tinues this process by structuring his
ditory Streams“ seine Entsprechung. musikalische Dichte hatte (die vier worlds found in various real spaces. atmospheric inventory composition-
Damit ist die beschränkte Fähigkeit Filme beinhalten etwa 30 unterschied- As a composer in the field of elec- ally by means of acoustic intervention
menschlicher Wahrnehmung gemeint, liche Rhythmusebenen), die im Kontext troacoustic music, Bernhard Gál has on the computer. A condensed experi-
sich auf mehrere Informationsströme einer Rauminstallation kaum mehr already used this technique in many ence, arising from the complicated
(Gestalten) gleichzeitig zu konzentrie- unterscheidbar gewesen wären, wurde previous works and performances: interplay of technical and economic
ren. Die Folge ist ein perzeptives Um- eine zeitliche Dramaturgie notwendig. processing sounds from the urban power balances in the microcosms of
schalten zwischen parallel erfolgenden Deshalb sind nie alle sichtbaren Licht- environment on the computer and a mega-city, is reduced to essential
Reizfolgen, in diesem Fall visuellen pulse gleichzeitig zu hören. Die Länge developing them further to create visual and sonic parameters, resulting
Pulsen. eines Films beträgt etwa 13 Minuten. compositions. As early as 1998–99, in a grammatical structure that moves
Vor diesem Hintergrund soll die Da die vier DVD-Projektionen ohne he began making field recordings in in the direction of digitally generated
Gesamtwahrnehmung des Besu- Synchronisation präsentiert werden selected areas of various cities around abstraction.
chers beeinflusst werden, indem in und sich die Dauer jedes Films ein we- the world in order to capture their
Entsprechung zum „wandernden Auge“ nig unterscheidet, kommt es zu immer unique atmospheres acoustically
unterschiedliche Ströme der auditiven wechselnden Konstellationen. and to use them as material for his
Wahrnehmung verstärkt oder unter- digital compositions. Gál’s CD with the
drückt werden. Der visuelle Teil von Technische Realisation programmatic title relisten (Intransi-
Night Pulses bildet somit ein Raster, tive, USA 2001) is one example of his
in dem die unterschiedlichen Ebenen 4 Videoprojektoren, 4 DVD-Player, method of incorporating real sounds
der Klanginstallation miteinander 8 Lautsprecher , 1 Mischpult, Teppich- into his musical compositions. The
verschmolzen werden. boden, Sitzgelegenheiten, verdunkelte individual recordings lead the listener
Mithilfe einer Audiosequenzersoftware Eingangsbereiche (Schleusen) acoustically to places that have a spe-
Ausstellungsgsansicht / Exhibition View O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich 2004 O.K Centre for Contemporary Art Upper Austria 2004

Bernhard Gál During a year- with sonic events and thus taking the If you look at Manhattan from Brooklyn in this multitude of interactions with
long stay in complex correlations that are invisible at night, depending on your location, your eyes alone: As your gaze wanders
New York City to the eye and making them percepti- you can identify approximately 20 blin- across the skyline, your eyes select
(1997/98), I lived for eight months in ble through the ear. king signal lights on the Manhattan each individual segment that is viewed
Greenpoint, Brooklyn, right on the East skyline. Some of these signals are and thus also determine the bandwidth
River, with the Manhattan skyline in The theme of the installation Night synchronized, making it possible to of the visual-temporal relationships. On
front of me every evening. I soon be- Pulses is the relationship between distinguish between a total of about a (psycho)acoustic level, this condition
came aware of the rhythmic interplay urban light signals and the musical- twelve rhythmic levels. Added to corresponds to the phenomenon of
between the different blinking lights, sensory experience of their transposi- these are countless light pulses from “auditory streams“. This term refers to
particularly those on the silhouettes tion into sound. The multi-layered helicopters, boats and cars, as well as the limited ability of human percep-
of skyscrapers in downtown and score of blinking pulses of light on the less obvious light signals – such as, for tion to concentrate on several streams
midtown Manhattan. This impres- nighttime horizons of a major city is example, flashbulbs on the observation of information (forms) at the same
sion of interwoven, repeating and yet coupled with acoustic events, thereby deck of the Empire State Building and time. The result is a switching of one’s
changing rhythmic sequences led me making the resulting interactions the slower pulsations of commercial perception between simultaneously
to the idea of combining the temporal perceptible at both of these sensory signs and traffic signals. However, it occurring sequences of stimuli – in this
interaction of these pulses of light levels. is not possible to simultaneously take case, visual pulses.
The intention here is to influence the orange, green, blue) and the speed and Since the end result of all these levels Technical realization
viewer’s overall perception by empha- intensity of each light impulse played of synchronization is musically ex- 4 video projectors
sizing or suppressing different streams a significant role in the process of tremely dense (the four films comprise 4 DVD players
of auditory perception parallel with his synchronization and sound selection. approximately 30 levels of rhythm 8 speakers
or her “wandering eye”. In this way, the In general, higher frequencies were which could scarcely be distinguished 1 mixing console
visual element of Night Pulses con- assigned to lighter colors; the intensity from one another in the context of an carpet, seating, darkened entrance
structs a framework within which the of the light was expressed through the indoor installation), it was necessary areas (vestibules)
various strata of the sound installation timbre; the position and movement of to impose a temporal dramaturgy.
are merged into one another. a light signal through the video image Therefore, not all of the visible light
With the help of audio sequencing was recreated in the stereo image of pulses are also audible at the same
software, each one of a group of se- the audio signal. The sounds were gen- time. Each film is approximately 13
lected light signals has been assigned erated using a software synthesizer. minutes long. Since the four DVD
a particular sound event. Factors Layered over this was a four-channel projections are presented without syn-
such as the relationship between soundscape recording of New York’s chronization, and the duration of each
intervals of switching on and off, the nighttime atmosphere, recorded in film is slightly different, the resulting
color of a particular light (red, white, April 2004 from a rooftop in Brooklyn. constellations are constantly changing.
Bernhard Gál
Geboren 1971 in Wien. Lebt und arbeitet in Wien und Berlin. Born 1971 in Vienna. Lives and works in Vienna and Berlin.

Komposition von elektroakustischer und elektronischer Musik sowie von Musik für Composes electroacoustic and electronic music as well as music for acoustic
akustische Instrumente, häufig unter Einbeziehung räumlicher und performativer instruments, often integrating spatial and performative elements. As a (media)
Elemente. Als (Medien-)Künstler integriert Gál Klang, Licht, Objekte, Videopro- artist, Gál integrates sound, light, objects, video projections and spatial concepts
jektionen und Raumkonzepte zu intermedialen Installationen. Zahlreiche künst- to create intermedia installations. Numerous artistic collaborations combining
lerische Kooperationen zur Verbindung von Musik mit Architektur, Malerei, Tanz, music with architecture, painting, dance, performance art and object art. Has
Performance- und Objektkunst. Seit 1997 Zusammenarbeit mit der japanischen been working with Japanese architect and installation artist Yumi Kori since
Architektin und Installationskünstlerin Yumi Kori („audio-architectural 1997 on audio-architectural installations.
installations“) Concerts, exhibitions and intermedia art projects in Europe, Japan, Taiwan and
Konzerte, Ausstellungen und intermediale Kunstprojekte in Europa, Japan, Taiwan the USA. Participation in festivals (including Wien Modern, ICMC Berlin, Kryp-
und den USA. Teilnahme an Festivals (u. a. Wien Modern, ICMC Berlin, Kryptonale tonale Berlin, MaerzMusik Berlin, Inventionen-Festival Berlin, Cinema for the
Berlin, MaerzMusik Berlin, Inventionen-Festival Berlin, Cinema for the Ear-Fes- Ear Festival Copenhagen, Musashino Public Art Festival Tokyo, MATA Festival
tival Kopenhagen, Musashino Public Art Festival Tokio, MATA Festival New York, New York, New Sound New York Festival).
New Sound New York-Festival, New York). CD releases on labels including Durian (A), Plate Lunch (D), Intransitive (USA),
CD-Veröffentlichungen u. a. auf Durian (A), Plate Lunch (D), Intransitive (USA), because tomorrow comes (D), Bremsstrahlung (USA), Klanggalerie (A).
because tomorrow comes (D), Bremsstrahlung (USA), Klanggalerie (A).

Vorarbeiten zu Night Pulses


Skizze von Nikolaus Ettel, 1998
Preparatory work for Night Pulses
Sketches by Nikolaus Ettel, 1998
Blick von Queens auf Midtown Manhattan View of Midtown Manhattan from Queens
Panorama-Digitalfoto (Jakob Schindegger) Panoramic digital photo (Jakob Schindegger)

Preise / Awards Gruppenausstellungen / Group Exhibitions / Festivals

2001 Karl Hofer-Preis der Universität der Künste Berlin / 1998 NYC Subway, Jonathan Shorr Gallery, New York City (USA)
Karl Hofer Award, Berlin University of the Arts 1999 Dissociated Bodies, In Zusammenarbeit mit / in collaboration
2002 SKE-Jahresstipendium Wien / SKE grant, Vienna with G.S. Sedlak. „Die Halle“, Salzburg (A)
2003 DAAD Gastkünstlerprogramm Berlin / DAAD Guest Artist Program, Berlin 2000 zhu shui, Phonomanie-Festival, Jazzatelier Ulrichsberg (A)
2004 Österreichisches Staatsstipendium für Komposition / Austrian State 2001 Hinaus:: In den, Wald, Sammlung Essl, Klosterneuburg (A)
Scholarship for Composition 2001 bestimmung darmstadt, Gruppenausstellung der Werkstadt Graz (A) /
group exhibition of Werkstadt Graz (A), Institut Mathildenhöhe, Darmstadt(D)
Einzelausstellungen / Intermediale Kunstprojekte 2002 Green Voice, In Zusammenarbeit mit / in collaboration with
Solo Exhibitions / Intermedia Art Projects Yumi Kori. Musashino Public Art Festival (J)
2002 enelten, Sound Off-Festival. Galéria Umenia, Nové Zámky (SK)
1998 bestimmung new york, Studio Five Beekman, New York City (USA) 2002 I am sHitting in a room, Durian-Festival. Konzerthaus, Wien /Vienna (A)
1999 Defragmentation/blue, In Zusammenarbeit mit / in collaboration with 2003 zhu shui, Galerie GAle GAtes et al, New York City (USA)
Yumi Kori, Studio Five Beekman, New York (USA) 2004 Ölbilder, Reservoirs VIII, Großer Wasserspeicher Prenzlauer Berg, Berlin (D)
2000 Defragmentation/red, In Zusammenarbeit / in collaboration with 2004 Three Whites, Rock’s Role (After Ryoanji). Art in General,
Yumi Kori, Grosser Wasserspeicher, Berlin (D) New York City (USA)
2000 Dissociated Voices, Werkstadt Graz, Graz (A)
2001 RGB, Kunstverein Alte Schmiede, Wien / Vienna (A) Ausgewählte Werke / Selected Works
2002 Machina temporis, In Zusammenarbeit mit / in collaboration with
Yumi Kori, Franziskaner-Klosterruine, Berlin (D) Dreiband, Intermediale Installation, singuhr – hoergalerie in parochial,
2003 RGBuSW, singuhr – hoergalerie in parochial, Berlin (D) Berlin (D) 2003
2003 Klangbojen. Intermediale Installation im Rahmen von Musik, Klangbojen, Intermediale Installation, Gutenbrunn / Tulln (A) 2003
, ,
Aktuell 04 / Intermedia installation for Musik Aktuell 04 (A) Machina temporis, Audio-architektonische Installation, in Zusammenarbeit mit /
audio-architectural installation, in collaboration with Yumi Kori, Berlin 2002
RGB, Intermediale Installation, Wien / Vienna (A) 2001
Defragmentation/blue, Audio-architektonische Installation, in Zusammenarbeit
mit /audio-architectural installation, in collaboration with Yumi Kori,
New York City (USA) 1999
Dissociated Voices, Intermediale Installation, Graz (A) 1999
Bernhard Gál
Night Pulses

O.K Artists in Residency

Das O.K Centrum für Gegenwartskunst The O.K Center for Contemporary
Oberösterreich ist ein Experimental- Art is an experimental laboratory
labor im Bereich der aktuellen Kunst. in matters of art. It has especially
Es hat die Herausforderungen an ein taken up the challenges that face
zeitgenössisches Kunsthaus angenom- an institution of contemporary art
men und konzentriert sich nicht nur today and focuses explicitly on the
auf die Präsentation, sondern auch production of art works, rather than
ausdrücklich auf die Produktion von on presentation.
künstlerischen Arbeiten.
Als variables Format eröffnet die Reihe As a variable format the series
„O.K spektral“ Zugänge in Zwischenfel- “O.K spektral” opens up access into
der. Ausgehend von den Rasterungen in-between fields. Starting from
aus Clicks, Cuts und Microsamples und the interlocking of clicks, cuts and
den Sounds der Neuen Elektronik, microsamples and the sounds of new
werden Anbindungen mit visuellen Kon- electronics, the series focuses on
zepten, architektonischen Entwürfen connections with visual concepts,
oder entsprechenden Designlösungen architectonic drafts or relevant
fokussiert. Als Brennpunkt zeitgenössi- design solutions. As a hotspot for
scher Kunstproduktion und -diskussion the production and discussion of
bietet das O.K Centrum für Gegenwarts- contemporary art, the O.K Center for
kunst sowohl die technischen wie auch Contemporary art provides the tech-
die strukturellen Voraussetzungen, um nical and the structural conditions to
diesen Routen gegenwärtiger Medien- appropriately explore these routes of
kultur adäquat zu folgen. current media culture.