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E I N E P U B L I K AT I O N D E S S T U D E O V E R L A G

NR. 10: TIPPS FÜR DAS WIRTSCHAFTS-STUDIUM

Diese Erkenntnisse und Tipps sind gewonnen aus mehr als 16 Jahren Tätigkeit als Student, Tutor und Repetitor. Sie können
die Tipps annehmen und darüber nachdenken oder die Fehler Ihrer Vorgänger wiederholen...

1. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Ein Wirtschaftsstudium ist zu schaffen, auch wenn immer wieder gesagt wird, wie schwer alles ist und wie viele in Klausuren
durchfallen und wie stark gesiebt wird. Zehntausende Absolventen haben einen Wirtschaftsabschluss. Die sind alle durch diese
Mühle gegangen, also ist es zu schaffen! Informieren Sie sich wo möglich an den Quellen, statt allen Geschichten zu glauben.
Bedenken Sie, dass andere mit schlechten Erfahrungen vielleicht Fehler gemacht haben, vielleicht schlechter Mathe konnten
als Sie oder sonst wie nicht die Anforderungen erfüllen konnten. Sie haben Ihre eigenen Fähigkeiten und Ziele. Suchen Sie
also auch Ihren eigenen Weg. Keep smiling ist ein gutes Motto.

Wer gut Mathe kann, hat's deutlich leichter im Wirtschaftsstudium. Falls das bei Ihnen nicht so ist, müssen Sie etwas
unternehmen. Trainieren Sie Ihre schwachen Bereiche, sonst wird all die andere Mühe vergeblich sein. Unser Rechentrainer
wurde genau für diesen Zweck entwickelt: Wiederholung elementarer Mathematik-Aufgabentypen aus der Schule, die in Wiwi-
Klausuren eine große Rolle spielen. Machen Sie hier unseren Rechentest und prüfen Sie, wie fit Sie sind. Rechentest.

3. Neben dem Studium etwas Praktisches zu tun, ist sinnvoller als Bestleistungen anzustreben.

Wenn Sie nicht Wissenschaftler werden wollen, sollten Sie sich lieber bemühen, Ihre sonstigen Talente zu entwickeln. Denn
Stoff-Lernen und Reproduzieren ist nur eines der Talente, die später eine Rolle spielen. Wichtig ist ebenfalls: Sprachen lernen,
Menschenkunde betreiben, andere Länder und Kulturen kennen und verstehen lernen, Leitungsverantwortung übernehmen,
Projekte selbständig entwickeln, einer Sache im Team auf den Grund gehen, Nicht-Wirtschaftsbücher lesen (z.B. Biografien)
sich sportlich betätigen usw. usf.

4. Lernen Sie aus den Fehlern ihrer Vorgänger.

Hören Sie auf erfahrene, ältere Semester, statt deren Fehler zu wiederholen. Jemand sagte mal: “Es ist sehr klug aus seinen
Fehlern zu lernen, noch klüger aber ist es aus den Fehlern anderer zu lernen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

5. Denken und planen Sie vom (Studien-) Ende her.

In der Schule war alles mehr oder weniger geregelt. Das Studium dagegen ist Chaos. Das Einzige was feststeht ist das Ziel,
ein wirtschaftswissenschaftlicher Abschluss. Um diesen Abschluss zu erreichen, müssen Sie Ihre Planung darauf ausrichten
und dann alles Notwendige dafür tun. Das Ziel ist klar, setzen Sie sich jetzt ein zeitliches Ziel. Nehmen Sie den Kalender und
errechnen Sie den Monat, in dem Sie Ihr Vordiplom in der Hand haben wollen. Ihre weitere Planung muss dann von diesem
Datum ausgehen. Nehmen Sie der Einfachheit halber die Regelstudienzeit (meist 4 Semester für das Vordiplom). Sollten Sie
ehrgeiziger sein, können Sie sich auch 3 Semester für das Grundstudium vornehmen. Aber notwendig ist es nicht. Laden Sie
sich den Vordiploms-Zeitplaner herunter und tragen Sie ein, welche Fächer Sie wann machen müssen. Vordiploms-Zeitplaner

6. Die Zeit rennt.

Abgerechnet wird immer am Semesterende, in der Klausur. Geht die Klausur schief, sind in der Regel gleich 6 Monate
verloren, weil Sie erst wieder zum nächsten Semesterende nachschreiben können (es gibt Ausnahmen an einzelnen Unis,
informieren Sie sich). Manche verlässt der Mut und sie sagen, ich will zur Sicherheit noch mal alles hören. Wenn das Fach im
nächsten Semester nicht gelesen wird, ist sogar ein ganzes Jahr verloren. So zieht sich das Studium in die Länge, kostet mehr
Zeit, mehr Energie, mehr Geld und macht weniger Spaß.

7. Bestehen Sie Klausuren gleich im ersten Anlauf.

Es gibt 6 gute Gründe, eine Klausur gleich beim ersten Mal zu bestehen:

1. Man muss nicht allen erklären, warum es nicht geklappt hat.


2. Man muss nicht den ganzen Stoff noch mal lernen.
3. Man muss sich nicht noch mal den gleichen Klausurstress für dasselbe Fach antun.
4. Es wird nicht der gesamte Studienplan durcheinander geworfen.
5. Man verliert nicht unnötig Selbstbewusstsein, weil man denkt, man ist für dieses Fach zu blöd.
6. Man spart einfach eine Menge Zeit und Nerven.

Legen Sie sich eine Methode zu, mit der Sie Klausuren gleich beim ersten Mal bestehen. Wir empfehlen unsere Studeo
Methode.

Weitere Studeo Kompakts Studeo Prüfungs-Coaching Silvio Gerlach (Gründer/Leiter Studeo)


Nr. 01 Studeo Kompass Prüfungserfolg für schwierige und riskante Prüfungen. Der Studeo Dipl.-Volkswirt, seit 15 Jahren Autor,
Nr. 02 Masterplan Prüfungsvorbereitung Prüfungs-Coach analysiert mit Ihnen die Probleme und Repetitor und Coach. Autor des
Nr. 12 Informationen Anforderungen. Dann legen Sie zusammen die Ziele Studeo Kompass und des Handbuchs
Nr. 13 Literatur fest, erarbeiten einen „Schlachtplan“ und setzen ihn „Ab heute bestehe ich jede Prüfung
Nr. 19 Trainieren mit dem Coach um. So schaffen Sie die Prüfung! (gut)“. Studium in Potsdam, Marburg
Nr. 20 Dozenten Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Angebot. Moskau und Córdoba (Argentinien).
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© Copyright Studeo Verlag. Sie können diesen Kom pakt downloaden und selbst zum Download anbieten oder per Em ail weiterverbreiten, allerdings nur im Ganzen als PDF-Datei.
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8. Wenn Sie die Klausuren geschafft haben, ist alles andere vergessen. Wenn Sie die Klausuren nicht geschafft haben,
können Sie alles andere vergessen.

Eine grausame Wahrheit.

9. Streben Sie in der Klausur mehr als nur eine 4,0 an, denn das geht sicher schief.

Wer zu knapp zielt, kann daneben schießen. Besser ist es, sich eine gute Note vorzunehmen, den Möglichkeitsbereich zu
kennen und weitgehend zu beherrschen.

10. Detailliertes Fachwissen ist nur ein Teil des Studiums. Langfristig wichtiger sind Methodenwissen und
entsprechende Fähigkeiten.

Detail-Wissen vergisst man schnell. Das macht aber nichts, denn es veraltet ja auch schnell. Zwar ist es wichtig für eine
Klausur, aber es steht immer in Büchern oder im Internet. Viel wichtiger ist zu wissen, wie man es findet. Methodenwissen ist
wichtig: Man muss wissen (und können) wie man an eine Sache herangeht, wie man sie analysiert, wie man das Problem löst,
wie man etwas organisiert. Schauen Sie sich bei anderen ab, wie die das machen. Versuchen Sie es auch so. Passen Sie die
Methoden an Ihre Erfahrungen und Fähigkeiten an.

11. Das Lesen dicker Bücher nützt nicht viel, wenn man nicht vorher weiß, was man hinterher wissen will.

Klingt paradox, stimmt aber. Sie brauchen eine Grundfrage, für die Sie die Antwort im Buch finden wollen. Sonst achten Sie zu
wenig auf das Wichtige im Buch. Und lesen Sie mit dem Stift.

12. Nicht alle Veranstaltungen sind gleich gut.

Selektieren Sie die Veranstaltungen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen eine Vorlesung nichts bringt, dann überlegen
Sie, ob Sie immer hingehen sollten. Schließlich besteht keine Anwesenheitspflicht.

13. Ordnung in den Unterlagen erleichtert das Studium immens.

Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen. Nein: Wer Ordnung hält spart Zeit und Nerven. In unserem Handbuch für
Prüfungen “Ab heute bestehe ich jede Prüfung (gut)“ gibt es ein Kapitel für Unterlagenmanagement im Grundstudium.

14. Kopieren von Unterlagen kann sehr teuer werden und nutzlos sein.

Machen Sie einen Test: welche der kopierten Unterlagen haben Sie wirklich benutzt? Wahrscheinlich nicht mal die Hälfte

15. Englisch ist im Wirtschaftsstudium eine Selbstverständlichkeit.

Englisch ist die Muttersprache der Wirtschaftler, ohne Wenn und Aber. Wer Englisch nicht gut kann, ist außen vor. Und zwar
nicht nur in Wissenschaftskreisen sondern auch in der richtigen Wirtschaft. Lernen Sie also Sprachen.

16. Das Wirtschaftsstudium an der Universität ist ein wissenschaftliches Studium.

Wenn Sie nach zwei Semestern das Gefühl haben, das ist nichts für Sie, dann überlegen Sie, an eine Fachhochschule zu
gehen. Glauben Sie nicht, dass die Absolventen von FHs schlechter gestellt sein müssen. Ein Freund von mir ist IT-Leiter in
einer großen deutschen Finanzunternehmung. Er bekommt jedes Jahr 5 - 10% mehr Gehalt, während um ihn herum ständig
Stellen abgebaut werden, Uniabsolventen inklusive. Er hat an einer FH absolviert und während des Studiums praktisch
gearbeitet. Das ist heute wichtiger als der reine Abschluss. Nach 3 Jahren Berufserfahrung zählt das Studium sowieso nicht
mehr so wie am Anfang. Und vielleicht sind das ja die drei Jahre, die man beim FH-Studium einspart?!

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