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Katholischer Akademiker/innenverband Wien

Katholischer Akademiker/innenverband Wien Programm April bis Juni 2013 Für anmeldepflichtige Veranstaltungen: Tel. 01 /

Programm

April bis Juni 2013

Für anmeldepflichtige Veranstaltungen:

Tel. 01 / 51552-5100 ka.akademikerverband@edw.or.at

Otto-Mauer-Zentrum (OMZ) Währinger Straße 2-4; A-1090 Wien

www.kav-wien.at

Kalendarium Frühjahr 2013

Veranstaltungsort ist das Otto-Mauer-Zentrum (OMZ). Andernfalls sind jeweils Ort und Adresse angegeben.

â - Sonderprospekt liegt auf Ο - anderer Veranstaltungsort A - Termine im Aviso/Anhang

 

April 2013

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Ostermontag

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Margit Hauft: Mittwochgespräch

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Doron Rabinovici:

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Autor/in im Gespräch

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Peter Heilig: Licht

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Helmut Schüller: Monatsmesse

 

Thomas Söding: Interreligiöser Dialog

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Thomas Klausberger: Neurobiologie

   

Thomas Leibnitz:

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Richard Wagner in Wien

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Armin Lange: Antijudaismus

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Hans Förster: Ab ins Jenseits

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Barbara Schneider-Taylor:

Hochschulbildung

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Vernissage: Sluszanski-Mattes

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Kirche brennt! 9

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Franz Fidler: Korruption

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Mai 2013

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Staatsfeiertag

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Juan Carlos Scannone:

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Religionsphilosophie

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Rotraud Wielandt: Interreligiöser Dialog

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Christi Himmelfahrt

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SE: Philosophie der Befreiung

 

Michael Ley: Islam

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SE: Philosophie der Befreiung

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Rüdiger Frank: Nordkorea

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Pfingstsonntag

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Pfingstmontag

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Helmut Schüller: Monatsmesse

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KAV-Musikausflug

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Regina Augustin:

Feministischer Glaube

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Herbert Maurer: Armenien 1

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Fronleichnam

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Juni 2013

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Ferry Stocker: Umverteilung

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Lorenz Voith: Synodale Prozesse 3

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Netz Initiativer Christen mit Josef Riegler

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Paul Boghos Kodjanian: Armenien 2

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Westerink: Religionsphilosophie

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Hubert Gaisbauer: Mittwochgespräch

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Helmut Schüller: Monatsmesse

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KAV-Diözesanversammlung

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Hans Van Ess: Interreligiöser Dialog

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Thomas Stangl: Autor/in im Gespräch

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Jasmine Dum-Tragut: Armenien 3

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Nicht nur ein Heuriger

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April 2013

Mittwoch 3. April, 17 Uhr

MITTWOCHGESPRÄCH

Margit Hauft Mit vereinten Kräften und verteilten Rollen

Nebeneinander oder miteinander, bündeln oder fusio- nieren – Sind unterschiedliche Arbeitsweise ein Hin- dernis oder bieten sie eine Chance? Überlegungen zu möglichst fruchtbarem Engagement der kirchlichen Reformbewegungen und der Katholischen Aktion.

Margit Hauft ist Erwachsenenbildnerin, war Vorsit- zende der Katholischen Frauenbewegung Österreich und KA-Präsidentin in der Diözese Linz . Seit Jänner 2013 ist sie Vorsitzende der Laieninitiative.

Moderation: Helga Kauer

Montag, 8. April, 19 Uhr

AUTOR/IN IM GESPRÄCH

Doron Rabinovici im Gespräch mit Brigitte Schwens-Harrant

1961 in Tel Aviv geboren und in Wien aufgewachsen dissertierte Rabinovici über das Wiener jüdi- sche Gemeindeleben 1938-1945. Zudem engagierte er sich im Repu- blikanischen Club – Neues Öster- reich gegen Antisemitismus, Ras- sismus und Rechtspopulismus und ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung. Seine Prosa umfasst Kurzgeschichten, Romane und Essays. Zu den bekanntesten Werken zählen „Credo und Credit. Einmischungen“ (2001), „Ohnehin“ (2004) und „Andernorts“ (2010).

Brigitte Schwens-Harrant ist Germanistin, Theologin und leitet die Sparte Literatur in „Die Furche“.

Montag, 10. April, 19 Uhr

Literatur in „Die Furche“. Montag, 10. April, 19 Uhr MEDIZIN Peter Heilig Licht Über 'unsichtbares' und

MEDIZIN

Peter Heilig

Licht

Über 'unsichtbares' und sichtbares Licht soll berichtet werden, über Einflüsse dieses 'Lebens-Elixiers' auf Auge, Wahrnehmung und Gesundheit, Intensitäten und Wellenlängen, diverse Licht- und Farb-'Therapien', über Chrono-Biologie, Chrono-Disruption, den 'dritten Licht- Rezeptor' (neben den Zapfen und Stäb-chen der Netzhaut); über Licht-Schäden und ihre Vermeidung, 'Light Pollution' (die etwas holprige Übersetzung hieße:

'Licht -Verschmutzung') über 'Licht-Hygiene' - und 'Light-Pollution-Laws'.

Peter Heilig ist Universitätsprofessor an der Medizini- schen Universität Wien, Universitätsklinik für Augen- heilkunde und Optometrie (www.hellenot.org)

Donnerstag, 11. April, 19 Uhr

EUCHARISTIEFEIER mit Helmut Schüller Die Monatsmesse des FORUM ZEIT UND GLAUBE

Lesungen: Apg 5, 27-33 Evangelium: Joh 3,31-36

Deutschordenskirche, 1010 Wien, Singerstraße 7 Anschließend Agape im Deutschordenshaus

Musikalische Gestaltung:

Familienchor der Pfarre Alt-Lerchenfeld

Donnerstag, 11. April, 18.30 Uhr !

INTERRELIGIÖSER DIALOG - AGORA

Thomas Söding „Das Reich Gottes ist schon gekommen“ (Mt. 12,28) „es komme!“ (Mt. 6,10) Ihr bleibt in der Weltnicht von dieser Welt

Die Welt als Schauplatz der An- kunft (Epiphanie) und Wieder- kunft des Messias (Parousie). Wie verstand Jesus die Gewäh- rung und den Vorbehalt Gottes bei der Verwirklichung seiner eigenen Sendung, das Gottes- reich auszurufen? Es besteht eine Spannung zwischen erfüllter und ausstehender Parusie, der schon angebrochenen und noch nicht ganz vollendeten Gottesherrschaft.

Thomas Söding lehrt seit 2008 an der Ruhr-Universi- tät Bochum Neues Testament und ist Mitglied der Inter- nationalen Theologenkommission im Vatikan.

In Kooperation mit dem Forum Weltreligionen

im Vatikan. In Kooperation mit dem Forum Weltreligionen Montag, 15. April, 19 Uhr NATURWISSENSCHAFT Thomas

Montag, 15. April, 19 Uhr

NATURWISSENSCHAFT

Thomas Klausberger Das Treffen von Entscheidungen aus neurobiologischer Sicht

Täglich treffen wir viele Entschei- dungen, meist kleine alltägliche, manchmal große, die unser Leben verändern und unsere Persönlichkeit prägen und ausdrücken. Professor Klausberger wird neurobiologische Erkenntnisse aber auch viele offene Fragen diskutieren, wie komplexe Netzwerke von Nervenzellen im Gehirn das Treffen von Entscheidungen ermöglichen.

Thomas Klausberger ist Universitätsprofessor für Biochemie und leitet die Abteilung für Kognitive Neu- robiologie im Zentrum für Hirnforschung der Medizini- schen Universität Wien, nachdem er vom Anatomical Neuropharmacology Unit der Oxford University in England 2009 nach Wien berufen wurde.

Wien, nachdem er vom Anatomical Neuropharmacology Unit der Oxford University in England 2009 nach Wien berufen

Dienstag, 16. April, 19 Uhr

MUSIK

Thomas Leibnitz Geliebt, verlacht, vergöttert. Richard Wagner und die Wiener

Anläßlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner am 22. Mai beleu- chtet der Vortrag die ambivalente Beziehung Richard Wagners zu Wien in ihren vielfältigen Facetten. Dieses Verhältnis wird aus zwei Blick-win- keln gesehen: Zum einen geht es um die biographischen Fakten, um Wagners Aufenthalte in Wien, auch um die Beteiligung von Wiener Künstlern an den ersten Bayreuther Festspie-len von 1876, zum anderen um die Aufnahme, die sei-ne Person und sein Werk in der Wiener Öffentlichkeit fanden.

Thomas Leibnitz ist Direktor der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek und seit 2005 Präsident der Internationalen Bruckner-Gesellschaft.

2005 Präsident der Internationalen Bruckner-Gesellschaft. Mittwoch, 17. April, 19 Uhr RELIGIONSWISSENSCHAFT Armin

Mittwoch, 17. April, 19 Uhr

RELIGIONSWISSENSCHAFT

Armin Lange Polemische Räume in Qumran und dem Neu- en Testament: Antipharisäismus, Antijudais- mus, Antisemitismus?

Polemische Auseinandersetzungen gehörten zum kommunikativen Alltag der Antike. Dies schloss auch religiöse Konflikte nicht aus und war Teil der Konfliktkultur jüdischer religiöser Gruppierun- gen. Dass das Neue Testament gegen Juden gerichtete Polemiken enthält, ist unum- stritten. Ein Vergleich mit den Texten von Qumran macht jedoch deutlich, dass die judenfeindliche Passa- gen des Neuen Testaments über den Regelfall innerjü- discher Konflikte hinausgehen und das Judentum im Ganzen ablehnen. Können diese frühchristlichen Texte daher als antisemitisch beschrieben werden?

Armin Lange ist Professor für Judaistik an der Histo- risch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Das Judentum der Zeit des Zweiten Tempels und die Schriftrollen von Qumran sind sein Spezialge- biet.

und die Schriftrollen von Qumran sind sein Spezialge- biet. Impressum Medieninhaber u. Herausgeber: Katholischer

Impressum

Medieninhaber u. Herausgeber: Katholischer Akademiker/innenverband der Erzdiözese Wien 1090 Wien, Währinger Str. 2-­‐4. Erscheinungsort Wien. Redaktion: Wolfgang Kautek, Hans Schelkshorn, Annemarie Weinzettl.

Donnerstag, 18. April, 19 Uhr

CHRISTLICHE AUSSERBIBLISCHE LITERATUR

Hans Förster Ab ins Jenseits – Berichte aus apokryphen Texten

Die biblischen Berichte darüber, was zwischen Tod und Auferste- hung Jesu geschehen ist, sind rela- tiv knapp gehalten. Nach bibli- scher (vgl. Offb 20,13) wie auch nach antiken Vorstellungen gib es ein "Reich der Unterwelt", in dem die Toten sind. Und so hat die Frage der Unterwelt und dem Jen- seits gerade auch die Verfasser apokrypher Schriften zur Abfassung von Texten angeregt. Der Vortrag führt in diese Welt.

von Texten angeregt. Der Vortrag führt in diese Welt. Hans Förster ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am In-

Hans Förster ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am In- stitut für Alttestamentliche Wissenschaft der Evangeli- sch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.

Montag, 22. April, 19 Uhr

BILDUNG

Barbara Schneider-Taylor Das höhere Schulwesen in der Krise - Zwischen Reformwille und Risiokoeinschätzung

Die höheren Schulen erfüllen eine zentrale Funktion für Staat, Gesell- schaft und Ökonomie. Die Maturan- tinnen sind mit hohen Erwartungen an ihr fachliches Können und an ihre gesellschaftliche und persön- liche Reife konfrontiert. Zugleich geben kritische Befunde der Leis-tungshöhe in wachsendem Maße Anlass zu Reformen im Schulbereich wie auch in der universitären Lehrer-innenbildung. Es gilt, die Möglichkeiten und Grenzen neuer Modelle auszuloten.

Barbara Schneider-Taylor ist seit 2007 Professorin für Schulpädagogik am Institut für Bildungswissen- schaft und am Zentrum für Lehrer/innenbildung der Universität Wien. Zuvor war sie Professorin und Leiter- in des Bonner Ausbildungszentrums für Lehrerinnen und Lehrer an der Universität Bonn

für Lehrerinnen und Lehrer an der Universität Bonn Die Vierteljahresschrift für Intellektuelle, denen Glaube
Die Vierteljahresschrift für Intellektuelle, denen Glaube und Kirche etwas bedeuten. www.quart-online.at

Die Vierteljahresschrift für Intellektuelle, denen Glaube und Kirche etwas bedeuten. www.quart-online.at

âDienstag, 23. April, 19 Uhr

VERNISSAGE

Edith Sluszanski-Mattes Vielfalt hat Zukunft: „Spuren und Strukturen“

Vielfalt hat Zukunft: „Spuren und Strukturen“ Der Werkzyklus zieht sich wie ein roter Faden durch das

Der Werkzyklus zieht sich wie ein roter Faden durch das malerische und druckgrafische Schaffen der Künstlerin: inspiriert vom Licht und von For- men anderer Kulturen, experimentiert sie mit asiatischem Papier und Schriften, bleibt in ihren Arbeiten aber abstrakt.

Edith Sluszanski-Mattes ist freischaffende Künstler- in. Neben Ausstellungen und Symposien im In- und Ausland, ihren öffentlichen und privaten Sammlungen, engagiert sie sich auch in Malprojekten mit Obdach- losen und Autisten.

Donnerstag, 25. April, 19 Uhr

Kirche im öffentlichen DisputObdach- losen und Autisten. Donnerstag, 25. April, 19 Uhr Podiumsdiskussion mit: Christof T. Zeller-Zellenberg,

Podiumsdiskussion mit:

Christof T. Zeller-Zellenberg, Wolfgang Bergmann, Gabriele Neuwirth

Der Streit über den rechten Weg der katholischen Kir- che wird mit zunehmender Schärfe auch in Medien ausgetragen. Nach dem Verbot von „kreuznet“ stellt sich die Frage nach Formen und Grenzen des öffentli- chen Disputs über die Kirche.

Christof T. Zeller-Zellenberg ist Redakteur der Inter- net-Nachrichtenagentur KATHNET Wolfgang Bergmann ist Theologe und leitet die Inter- net-Sparte Churchwatch auf derStandard.at Gabriele Neuwirth ist Vorsitzende des Verbandes Katholischer Publizistinnen und Publizisten

In Kooperation mit der Fakultätsvertretung Katholische Theologie

Montag, 29. April, 19 Uhr

POLITIK

Franz Fidler Korruption - ein weltweites Übel

Franz Fiedler war bis 2004 Präsi- dent des Rechnungshofes und Vor- sitzender des Österreich-Konvents. Seit 2006 ist er Präsident des Beira- tes von Transparency International in Österreich. www.transparency.orgFranz Fiedler

Mai 2013

âMontag, 6. Mai, 19 Uhr

RELIGIONSPHILOSOPHIE

Juan Carlos Scannone SJ Gott von den Opfern her denken

Die Theologie der Befreiung ist vor allem von ihren spirituellen und theologischen Grundlagen her zu verstehen, in der Gott konsequent von den Ar- men bzw. Opfern gesellschaftlicher Unrechtssystems her gedacht wird.

Juan Carlos Scannone gehört zu den Gründungsvä- tern der lateinamerikanischen Theologie und Philoso- phie der Befreiung. Nach Studien in Innsbruck und München wirkte er Jahrzehnte lang an der Jesuiten- universität in Buenos Aires.

lang an der Jesuiten- universität in Buenos Aires. Dienstag, 7. Mai 2013, 18.30 Uhr ! INTERRELIGIÖSER

Dienstag, 7. Mai 2013, 18.30 Uhr !

INTERRELIGIÖSER DIALOG – AGORA

Rotraud Wielandt „Gott will es“ – die prophetische Botschaft des Qu’rans.

Die Botschaft des Qu’rans und ihre Verwirklichung in der Umma bedarf der Durchsetzung. Mohammed er- richtete in Medina exemplarisch diese Gottesgemeinde. In welchem Sinn soll der Dschihad der Muslime („Hei- liger Krieg“) in dessen Nachfolge als 6. Säule gelten?

Rotraud Wielandt ist emeritierte Universitätsprofesso- rin für Islamkunde und Arabistik der Universität Bam- berg und Mitglied Zentrums für Interreligiöse Studien.

Ort: Institut für Ethik, Recht und Medizin, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8 Campus, Altes AKH.

In Kooperation mit dem Forum Weltreligionen

Montag, 13. Mai / Dienstag, 14. Mai, 14 – 17 Uhr

RELIGIONSPHILOSOPHIE – SEMINAR

Juan Carlos Scannone SJ Befreiungsphilosophie aus dem geschichtli- chen und transzendenten Appell der Armen in Lateinamerika

Juan Carlos Scannone ist Mitbegründer der „Philoso- phie der Befreiung“, die in den 1970er Jahren in Ver- bindung mit den Theologien der Befreiung vor allen in Argentinien entstanden ist. Im Unterschied zu neo- marxistischen Strömungen stützt sich sein Ansatz einer „lateinamerikanischen Philosophie“ vor allem auf Potentiale der „Volksweisheit“ (sabiduría popular).

Informationen und Anmeldung:

Tel.: 43-1-427730701; agnes.leyrer@univie.ac.at

Montag, 13. Mai, 19 Uhr

RELIGIONSWISSENSCHAFT

Michael Ley Vom Wahabismus zu den Muslimbrüdern: zur Geschichte der Radikalisierung des Islam

Das König-Abdullah-Zentrum in Wien steht für interreligiösen und interkulturellen Dialog. Der Waha- bismus, die Staatsreligion Saudi- Arabiens, lehnt jedoch jeglichen Dialog – auch innerhalb des Islam – ab. Seine politische Radikalisierung nahm im 18. Jhdt mit den Wahabiten ihren Anfang und führte im 20. Jhdt zu einer bis dato bestehenden engen Zusammenarbeit mit den Muslimbrüdern.

Michael Ley ist freischaffender Soziologe und Polito- loge sowie Privatdozent am Institut für Politikwissen- schaft an der Universität Innsbruck und hat eine Reihe Bücher, unter anderem zu den Themen „Antisemitis- mus“ und „politische Religionen“ publiziert. Letzte Publikationen waren „Das Öl, der Islam, der Westen:

Die ersten hundert Jahre“ (Schiller Verlag, 2011) und „Die kommende Revolte“ (Wilhelm Fink, 2012).

2011) und „Die kommende Revolte“ (Wilhelm Fink, 2012). Mittwoch 15. Mai, 19 Uhr WELTPOLITIK Rüdiger Frank

Mittwoch 15. Mai, 19 Uhr

WELTPOLITIK

Rüdiger Frank Quo vadis, Nordkorea?

Mai, 19 Uhr WELTPOLITIK Rüdiger Frank Quo vadis, Nordkorea? Die Medienpräsenz dieses relativ kleinen Landes ist

Die Medienpräsenz dieses relativ kleinen Landes ist bemerkenswert. Erklären kann man sich dies durch das Atomwaffenprogramm und das beharrliche Festhalten an einem zumindest dem Namen nach sozia- listischen Weg. Doch wohin führt die Entwicklung Nordkoreas wirklich? Wird es kolla- bieren wie ähnliche Systeme in Osteuropa, oder einen eigenen Weg aus der wirtschaftlichen Krise und außen- politischen Isolation finden?

Rüdiger Frank, Volkswirt und Korea-Spezialist, ist Universitätsprofessor für Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens und Vorstand des Instituts für Ostasien- wissenschaften der Universität Wien.

Donnerstag. 23. Mai, 19 Uhr

EUCHARISTIEFEIER mit Helmut Schüller Die Monatsmesse des FORUM ZEIT UND GLAUBE

Lesungen: Sir 1, 5-8 Evangelium: Mk, 10, 1-12

Deutschordenskirche, 1010 Wien, Singerstraße 7 Anschließend Agape im Deutschordenshaus

Musikalische Gestaltung:

Chor der Katholischen Hochschuljugend Wien

âSonntag, 26. Mai, 19 Uhr

MUSIKAUSFLUG

Baden bei Wien – Stadt der Musik

An vielen Orten wurde Musikgeschichte ge- schrieben, kann leb- haft an große Musiker und deren "Badener Leben" ange-knüpft werden: Mozart, Sa- lieri, Beethoven, Schu- bert, Strauß, Lanner, u. v. m.

Musikalische Leitung: Wolf Peschl Organisation: Adelheid Stix

Abfahrt 7:40 Uhr Badner Bahn (Hst. Oper) Hl. Messe, Themenführung, Konzert, Heuriger Kosten: 30,- (exkl. Fahrt, inkl.Mittagessen)

Anmeldung bis spätestens 16. Mai 2013

inkl.Mittagessen) Anmeldung bis spätestens 16. Mai 2013 Dienstag, 28. Mai, 19 Uhr JAHR DES GLAUBENS Regina

Dienstag, 28. Mai, 19 Uhr

JAHR DES GLAUBENS

Regina Augustin "Der Andersort" - konfessionell ungebundene weibliche Spiritualität

Spiritualität verweist auf die gei- stige und leibhaftige Auseinander- setzung des Menschen mit den Fragen nach dem Sein, dem Sinn des Lebens, dem Transzendenten und dem Unverfügbaren. Feminis- tische Spiritualität ist immer kon- fessionell ungebunden und findet ihren Ort außerhalb traditioneller Systeme. Wie kann man trotzdem als Katholiken eine feministische Spiri- tualität leben?

Regina Augustin, Theologin, Studienleiterin St. Virgil Salzburg

Augustin , Theologin, Studienleiterin St. Virgil Salzburg Mittwoch, 29. Mai, 19 Uhr ARMENIEN 1 Herbert Maurer

Mittwoch, 29. Mai, 19 Uhr

ARMENIEN 1

Herbert Maurer - Armenien erlesen

Der Wiener Schriftsteller, Übersetzer und Kaukasus- Experte präsentiert das von ihm betreute und im De- zember 2012 erschienene Armenien-Heft der Grazer Kulturzeitschrift LICHTUNGEN mit Beiträgen von Hovhannes Toumanian, Grigor Naregatsi, Hrant Mate- vossian, Marine Petrossian, Armen Schegoian, Sarah Hovhanissian, Armen Mcheian, Tatev Tschachtscha- chian, Rouzan Azizian, Hambar-zoum Hambarzoumian und Arpi Voskanian. Der Herausgeber der LICHTUN- GEN Markus Jaroschka erläutert sein Konzept der Länderschwerpunkte „Literatur aus …“

Juni 2013

Montag, 3. Juni, 19 Uhr

GESELLSCHAFT UND WIRTSCHAFT

Ferry Stocker Grundsätzliche ökonomische Überlegungen zur Umverteilung

Einkommens- und Vermögensdis- paritäten scheinen auch in Öster- reich zuzunehmen. Angesichts der mit den multiplen Krisen verbun- denen Kosten für öffentliche Haushalte wie der stagnierenden Staatseinnahmen aufgrund feh- lendem Wirtschaftswachstums verengt sich der Raum für weitere staatliche Verteilungsmöglichkeiten. Zugleich wachsen die Begehrlichkeiten für weitere Steuern (v.a. Vermö- genssteuern). Was kann eine grundsätzliche ökonomi- sche Ana-lyse zur Diskussion beitragen?

Ferry Stocker ist Professor und Fachbereichsleiter für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Wiener Neustadt und Autor zahlreicher Fachbücher. In seinem letzten Buch „Zahltag: Finanz- und Wirtschaftskrise und ökonomische Prinzipien“ (Facultas Verlag 2010) erklärt er, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise durch Miss- achtung einfachster, ökonomischer Grundprinzipien entstanden ist.

einfachster, ökonomischer Grundprinzipien entstanden ist. Dienstag, 4. Juni, 19 Uhr SYNODALE PROZESSE 3 Lorenz Voith

Dienstag, 4. Juni, 19 Uhr

SYNODALE PROZESSE 3

Lorenz Voith Demokratie und Synodalität in den Ordensgemeinschaften

Die Ordensgemeinschaften leben innerhalb der Kirche seit langem nach demokratischen und synoda- len Prinzipien. In der Leitung praktizieren sie Subsidiarität, ein Grundprinzip christlicher Sozial- lehre. Ihre Erfahrungen können ein wichtiger Beitrag zur Diskussion über Grundrechte der Getauften, Synodalität und Subsidiarität in der Kirche insgesamt sein. Der Redemptorist P. Lorenz Voith ist seit mehre- ren Jahren in Leitungsaufgaben seines Ordens und der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemein- schaften Österreichs tätig.

Lorenz Voith ist seit 2005 Provinzial der Redempto- risten der Wiener Provinz und 2. Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemein- schaften Österreichs sowie Rektor des Kollegiums Maria am Gestade in Wien 1.

der männlichen Ordensgemein- schaften Österreichs sowie Rektor des Kollegiums Maria am Gestade in Wien 1.

Mittwoch, 5. Juni, 19 Uhr

NETZ INITIATIVER CHRISTEN

Josef Riegler Neun Milliarden Menschen ohne Hunger ? Die ökosoziale Strategie

Die Herausforderungen der Menschheit sind: 9 Milliarden Menschen bis 2050, Klimawan- del, Völkerwanderungen, Ener- gie- und Rohstoffmangel. Die Strategien könnten unterschied- licher nicht sein: Raubbau-Land- wirtschaft ("brasilianisches Mo- dell") und industriealisierte Landwirtschaft, Gentech- nik ("US-Modell") hier und multifunktionale, nach- haltige Landwirtschaft ("Europäisches Modell", öko- sozial) und Subsistenz-Landwirtschaften dort. Worin besteht die Nachhaltigkeit des ökosozialen Modells als Lösung dieser Herausforderungen und welche konkrete Maßnahmen umfasst es?

Herausforderungen und welche konkrete Maßnahmen umfasst es? Josef Riegler , ehemaliger Vizekanzler und Bundes- minister

Josef Riegler, ehemaliger Vizekanzler und Bundes- minister für Land- und Forstwirtschaft, gründete 1992 das Ökosoziale Forum Österreich und 2001 das Ökosoziale Forum Europa.

Sonntag, 9. Juni, 9 – 12.30 Uhr

ARMENIEN 2

Paul Boghos Kodjanian, Herbert Maurer Besuch bei den Mechitaristen

Kodjanian, Herbert Maurer Besuch bei den Mechitaristen Mechitaristenabt Paul Boghos Kodjanian und Herbert Maurer

Mechitaristenabt Paul Boghos Kodjanian und Herbert Maurer führen durch die Kirche Maria Schutz, die Bibliothek und durch die Sammlungen des Museums der Mechitaristen (Handschriften, Volkskunst Arme- niens etc.) und Eigenart und Ablauf der armenischen Liturgie. Seit über 200 Jahren ist die armenisch-katho- lische Mechitharisten-Congregation in Wien ein Ga- rant kultureller Vielfalt. Mechitar von Sebaste hat En- de des 17. Jhdts ein damals neues Kirchenverständnis eingeführt: Ritus und Eigenart der Nationalkirche wurden beibehalten, Religion und Staat aber getrennt.

Treffpunkt: Wiener Mechitaristenkloster, 1070 Wien, Mechitaristengasse 4

Für diese Veranstaltung wird am Veranstaltungsort ein Kostenbeitrag von 7 pro Person erbeten

Montag, 10. Juni, 19 Uhr

RELIGIONSPHILOSOPHIE

Herman Westerink Wie das Wort ist, so wird auch die Seele von ihm - Die Mystik des frühen Luthers aus der Perspektive Michel de Certeaus

Nach Michel de Certeau („Die mystische Fabel“, 2010) ist die frühmoderne Mystik aus dem Scheitern der mittelalterlichen Synthese von Essenz (Gott) und Repräsentation (Welt) entstan- den. Die Mystik versucht das Sprechen von Gott in dieser Welt wieder hörbar und erfahrbar zu machen, und zwar im Sprechen des Mystikers. Von Michel de Certeau ergibt sich eine neue Perspektive auf die Mystik des frühen Luther, genauer auf die „Ort“ seines Sprechens von Gott.

Herman Westerink ist stellvertretender Vorstand des Instituts für Praktische Theologie und Religionspsy- chologie der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.

Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien. Mittwoch, 12. Juni, 19 Uhr MITTWOCHGESPRÄCH Hubert

Mittwoch, 12. Juni, 19 Uhr

MITTWOCHGESPRÄCH

Hubert Gaisbauer Das Geheimnis Roncalli – „Sein Name war Johannes“

Vor 50 Jahren, am 3. Juni 1963, ist der inzwischen selig gespro- chene Papst Johannes XXIII. ge- storben. Sein Pontifikat, ge- kennzeichnet von herzlicher Ein- fachheit, war zugleich Prophetie und Vermächtnis. Mit der Ein- berufung des II. Vatikanischen Konzils hat er einen be- deutenden „Sprung vorwärts“ in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche gesetzt.

Hubert Gaisbauer war in der Abteilung Religion des ORF tätig.

Moderation: Helga Kauer

Abteilung Religion des ORF tätig. Moderation: Helga Kauer Donnerstag, 13. Juni, 19 Uhr EUCHARISTEIFEIER mit

Donnerstag, 13. Juni, 19 Uhr

EUCHARISTEIFEIER mit Helmut Schüller Die Monatsmesse des FORUM ZEIT UND GLAUBE

Lesungen: 2 Kor 3,15-4,1.3-6 Evangelium: Mt 5,20-26

Deutschordenskirche, 1010 Wien, Singerstraße 7 Anschließend Agape im Deutschordenshaus

Musikalische Gestaltung: Just Singing

Montag, 17. Juni, 18 Uhr

FORUM ZEIT UND GLAUBE / KAV-WIEN Diözesanversammlung und Neuwahl

Impulsreferat Helmut Schüller Über die Spiritualität einer Kirchenreform

Schüller Über die Spiritualität einer Kirchenreform Die statutengemäße Versammlung erwartet den Bericht des

Die statutengemäße Versammlung erwartet den Bericht des Vorstands über Tätigkeiten und Finanzen und wählt einen neuen Vorstand

Einladung an alle Mitglieder ergeht gesondert!

Dienstag, 18. Juni 2013, 18.30 Uhr

INTERRELIGIÖSER DIALOG – AGORA

Hans Van Ess Harmonie als Schwebe zwischen Chaos und Kosmos (wu-wie)

Glück als Ausgleich zwischen Er- wartungen und Erfüllungen mensch- licher Sehnsüchte ist im Grunde wunschlos. Man kann die Welt als leiderfüllt (Buddhismus) oder har- monisch (Daoismus bzw. Konfu- zianismus) betrachten. Wichtig ist, dass sie der Einzele oder die Gesellschaft weder begehrt noch davor flüch- tet: Sich in die jeweiligen Gegebenheiten einzustimmen kann zur Erlösung oder Glück führen.

Hans Van Ess ist Professor am Institut für Sinologie und Mongolistik der Fakultät für Kulturwissenschaft und Department für Asienstudien an der Universität München.

Ort: Institut für Ethik, Recht und Medizin, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8 Campus, Altes AKH.

In Kooperation mit dem Forum Weltreligionen

Altes AKH. In Kooperation mit dem Forum Weltreligionen â Dienstag, 18. Juni, 19 Uhr AUTOR/IN IM

âDienstag, 18. Juni, 19 Uhr

AUTOR/IN IM GESPRÄCH Thomas Stangl im Gespräch mit Brigitte Schwens-Harrant

Thomas Stangl studierte Spanisch und Philosophie in Wien. 2004 er- schien sein Debütroman „Der ein- zige Ort“, für den er den Aspekte Literaturpreis erhielt. 2006 und 2009 folgten die Romane „Ihre Musik“ und „Was kommt“. Zuletzt erschien die Essaysammlung „Rei- sen und Gespenster“. Auszeichnungen: Literaturför- derpreis des österreichischen Bundeskanzleramtes, Erich-Fried-Preis 2011 u.a.m.

Brigitte Schwens-Harrant ist Germanistin, Theologin und leitet die Sparte Literatur in „Die Furche“

2011 u.a.m. Brigitte Schwens-Harrant ist Germanistin, Theologin und leitet die Sparte Literatur in „Die Furche“

Donnerstag, 20. Juni, 19 Uhr

ARMENIEN 3

Jasmine Dum-Tragut Die Armenische Kirche – historisches Erbe und Herausforderungen der Gegenwart

Die Schaffung einer eigenen Schrift, die Übersetzung der Heiligen Schrift ins Armenische und die Einfüh- rung einer eigenen Zeitrechnung brachte der armeni- schen Kirche eine nationale Eigenständigkeit. Im Ge- gensatz zum armenischen Staat entwickelte sie eine ei- gene Stärke, die es ihr ermöglichte, auch in Zeiten der Besatzungen, der Vertreibungen und der weltweiten Zerstreuung identitätsstiftend für alle Armenier/innen zu wirken. In der Sowjetzeit war sie zu einem stillen Leben verurteilt. Seit Armeniens Unabhängigkeit spielt die armenische Kirche in der Öffentlichkeit wieder eine grosse Rolle. Säkularisierung, Atheisierung, Sekten, der Islam und das noch immer nachwirkende Trauma des Genozids (1915) sind einige der großen Herausfor- derungen der Gegenwart für sie.

Jasmine Dum-Tragut ist habilitierte Armenologin, lei- tet die Abteilung für armenische Studien am Mayr- Melnhof-Institut für den christlichen Osten der Univer- sität Salzburg und ist Mitarbeiterin der Stiftung Pro Oriente.

Samstag, 22. Juni, 15 Uhr

NICHT NUR EIN HEURIGER Hinaus auf den Wilhelminenberg

Uhr NICHT NUR EIN HEURIGER Hinaus auf den Wilhelminenberg ist das Motto unseres diesjährigen Sommerheurigen –

ist das Motto unseres diesjährigen Sommerheurigen – mit Besuch des Konrad Lorenz Instituts für Verglei- chende Verhaltensforschung der Veterinärmedizini- schen Universität Wien. Führung mit dem Wildbiolo- gen Erich Klansek und Einblicke in die Forschungen am Wilhelminenberg, der Ethologie, Verhaltensökolo- gie und Soziobiologie.

Programm 15 Uhr: Treffpunkt zur Führung in der Savoyenstraße 1 ca. 17 Uhr: Einkehr im Gastgarten der Villa Aurora, 1160 Wien, Wilhelminenstraße 237 (10 Min. zu Fuß von Savoyenstr.1).

Öffentlich erreichbar: 1: Bus 46B (146B) Station Schloß Wilhelminenberg. Anschluß: U 3 (Ottakring), Straßenbahnlinien 2, 10, 44, 46 und S45.

AVISO

AVISO Samstag, 6. April 2013, 14 Uhr Regionalforum der Basisgemeinden im Wiener Raum Kirche im Wandel

Samstag, 6. April 2013, 14 Uhr

Regionalforum der Basisgemeinden im Wiener Raum Kirche im Wandel – Gemeinden leben in neuen Strukturen Impuls: Pfr. Gerald Gump

Ort: Pfarrzentrum am Zirkelweg in Schwechat

Mittwoch, 10. April 2013, 19 Uhr

DAS THEOLOGISCHE GESPRÄCH Dipl.-Ing. Matthias Jakubec "Glaube und Vernunft"

Ort: Pfarre St. Gertrud, 1180 Wien, Mainollogasse 3

Mittwoch 29. Mai 2013, 19 Uhr

Dr. Werner Krotz Bibel in gerechter Sprache - Zielsetzung und Erfahrungen

Ort: Pfarre St. Gertrud, 1180 Wien, Mainollogasse 3

Sonntag, 16. Juni 2013

Ausflug auf den Michelberg Treffpunkt 9 Uhr zur Eucharistiefeier in der Pfarre St. Gertrud/Währing, 1180 Wien,

Infos unter: www.wir-sind-kirche.at (Button „Konzil“). Tel.: 0650/315 42 00

(Button „Konzil“). Tel.: 0650/315 42 00 Sonntag, 21. April 2013, 15 Uhr Univ.-Doz. DDr. Paul Weß

Sonntag, 21. April 2013, 15 Uhr

Univ.-Doz. DDr. Paul Weß Brauchen wir „Dogmen“?

Sonntag, 26. Mai 2013, 15 Uhr

Univ.-Prof. Dr. Basilius J. Groen Neue Liturgieformen

Ort: beide Veranstaltungen im Kardinal-König-Haus Kardinal-König-Platz 3; 1130 Wien

Infos unter: www.lainzerkreis.at e-mail: lainzerkreis@gmx.at / Tel.: 01/89 44 072

ARMENIEN – LAND DER GEGENSÄTZE
ARMENIEN – LAND DER GEGENSÄTZE

KAV-Reiseseminar vom 7. bis 19. August 2013 mit Jasmine Dum-Tragut* (Salzburg)

Armenien – am Rande Europas oder Asiens oder im Orient gelegen? Geographisch ist es ein Korridor zwischen Kleinasien, dem Kaukasus und dem Orient, im Lauf der Zeit von verschiedenen Völkern und Kul- turen durchquert, erobert und beherrscht. Alle haben kulturellen Spu- ren hinterlassen. So ist die armenische Kultur eine einzigartige Ver- schmelzung eigener Traditionen des Berglandes mit jenen des Orients – und erst relativ spät mit den europäischen. Die orientalisch-christliche Tradition hat Sprache, Kultur und Kunst wesentlich geprägt, die auch von den später islamischen Nachbarn Elemente aufgenommen haben. Armenien ist ein Land der Gegensätze: landschaftlich ebenso wie sozial und demographisch, zu den Armeniern in der Diaspora ebenso wie zum umkämpften Berg Karabach. Armenien kennenlernen heißt nicht bloß, eine vielfältige Landschaft zu erkunden oder bei Klöstern in die Geschichte hineinzuschnuppern, sondern auch Menschen zu be- gegnen, um mit ihnen über ihr Land und ihr Leben zu sprechen. Begegnungen mit Armenier/innen mit Vertreter/innen von Politik, Kirche, Wissenschaft, Kultur und Kunst gehören zum

Politik, Kirche, Wissenschaft, Kultur und Kunst gehören zum P R O G R A M M

PROGRAMM DIESES REISESEMINARS:

Mittwoch, 7. 8.: Flug Wien (ab 22:20 Uhr) – Jerewan Donnerstag, 8. 8.: Jerewan (an 3:35 Uhr), Transfer zum Hotel; ab Mittag: Jerevan;Tempel Garni (2. Jh); Kloster Geghard 10.-13. Jh). Freitag, 9. 8.: Jerevan (Urartäische Ausgrabung / Museum Erebuni, Handschriftensammlung Matenadaran, Genozidgedenkstätte). Samstag, 10. 8.: Fahrt von Jerevan nach Nordwesten: Kathedrale von Thalin (7. Jh) und Kirche von Mastara (6. Jh); Gjumri (Besuch der Caritas, Österreichdorf, armenisch-katholische Gemeinde). Sonntag, 11. 8.: Kirchenzentrum Edschmiadsin (Kathedrale aus dem 4. Jh, Kirche der Hl. Hripsime und Gayane aus dem 7. Jh, Teilnahme an der Sonntagsliturgie); Ruinen der Kathedrale von Zvartnots (7. Jh). Montag, 12.8.: Aufbruch in den Süden – Wallfahrtskloster Chor Virap (7.-18. Jh), Kloster Noravank (9.-14. Jh), Handschriftenmuseum und Universität Gladzor (13.-14. Jh), Fahrt bis Sisian/Goris. Dienstag, 13. 8.: Höhlensiedlung Chndzoresk, Kloster Tathew (12.-20. Jh.), bronzezeitliche Anlage von Karahundsch bei Sisian/Goris. Mittwoch, 14. 8.: Fahrt in den bewaldeten Norden (über die Hoch- gebirgsstraße) – Karawanserei von Selim (15. Jh.), Sevansee; Friedhof von Noraduz, Klosterinsel Sevan (9.Jh); Dilidschan. Donnerstag, 15. 8.: Klöster Goschavank und Haghardzin; Dilidschan. Freitag, 16. 8.: armenisch-georgisches Kloster Achthala (10.-13.Jh), Weltkulturerbe-Klöster Haghbat und Sanahin. (beide 10.-13. Jh). Rückfahrt nach Jerewan durch ehemaliges Erdbebengebiet. Samstag, 17. 8.: freier Tag in Jerewan. Sonntag, 18. 8.: Sonntagsgottesdienst; fakultatives Kulturprogramm. Montag, 19. 8.: Flug Jerewan (ab 4:25 Uhr) – Wien (an 06:05 Uhr).

19. 8.: Flug Jerewan (ab 4:25 Uhr) – Wien (an 06:05 Uhr). K OSTEN : pro

KOSTEN: pro Person 1.820 (bei mehr als 22 Teilnehmern 1.690 ); Einbettzimmerzuschlag 180 ; Storno- und Reiseversicherung 83 . LEISTUNGEN: Flug, Bus, sämtliche Transfers; Nächtigung in sehr guten Hotels, Halbpension; Eintritte (außer zu Kulturveranstaltungen); Reiseleitung; eigens erstelltes Begleitheft und Reisedokumentation.

NÄHERE INFORMATIONEN UND ANMELDUNG:

CES c/o Korbinian Schleicher, 1210 Wien, Wiener Gasse 6/1/4; korbinian.schleicher@univie.ac.at; Tel. +43.650.7001816.

*) Jasmine Dum-Tragut ist habilitierte Armenologin an der Universität Salzburg, Mitarbeiterin der Stiftung Pro Oriente und Verfasserin des Reiseführers „Armenien – 3.000 Jahre Kultur zwischen Ost und West“.

SOMMERTAGUNG IN TAINACH Sonntag 21. Juli bis Freitag 26. Juli 2013 Geben und Nehmen. Vom

SOMMERTAGUNG IN TAINACH

Sonntag 21. Juli bis Freitag 26. Juli 2013

Geben und Nehmen. Vom Preis der Ungleichheit und Glück der Gleichheit

Unglücklich fühle ich mich, wenn ich meine leere Hand zu den Menschen ausstrecke und nichts erhalte. Gänzlich verzweifelt aber bin ich, wenn ich meine gefüllte Hand ausstrecke und keiner kommt, um zu nehmen.(K. Gibran)

Khalil Gibran formuliert poetisch, wie sich Menschen nach dem Gleichgewicht von Geben und Nehmen sehnen und wie sie leiden, wenn dieses fehlt. Er provoziert Fragen zum ökonomischen und sozialen Gleichgewicht heute: Wie viel Ungleichheit soll unser Wirtschaftssystem erlauben? Moti- vieren soziale Unterschiede Menschen zu mehr Leistung? Ab wann zerstören sie eine Gesellschaft? Das Weltwirt- schaftsforum hat das Thema „Ungleichheit“ oben auf die Liste der 50 größten Gefahren der Welt gesetzt und es be- wegt auch die KAVÖ-Sommertagung 2013.

ReferentInnen:

Stephan Schulmeister (Ökonom):

Europa auf dem Weg in die Depression - was tun?

Josef Marketz (Leiter des Seelsorgeamtes Kärnten):

Wer hat, dem wird gegeben

Klaus und Ulrike Sambor (Attac):

Grundeinkommen – neueste Entwicklungen

Manfried Welan (Rechtswissenschafter und Politiker):

Was fehlt unserer Politik?

Information und Anmeldung:

Mag.a Maria Schelkshorn-Magas m.schelkshorn-magas@edw.or.at Tel.: +43/(0)1/51552-5102 www.kavoe.at

KAVÖ-BIBELTAGUNG IN VORAU

Sonntag 7. Juli bis Samstag 13. Juli 2013

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer Abraham: Vater der Völker oder Spaltpilz der Kulturen?

Die Bibeltagung 2013 setzt die langjährige Tradition der KAVÖ Bibeltagungen fort. Die Vorbereitung und Durch- führung der Tagung erfolgt heuer erstmals in Hauptverant- wortung des "Team Vorau" in Kooperation mit dem KAVÖ, den Theologischen Kursen Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien.

Informationen und Anmeldung bei Mag. Hermine Dobrozemsky unter team@bibeltagung.at Tel.: +43/(0)676/9663070 www.bibeltagung.at

X. INTERNATIONALER KONGERSS FÜR INTERKULTURELLE PHILOSOPHIE

Mittwoch 8. Mai bis Samstag, 11. Mai 2013

Auf dem Weg zu einer gerechten Universalität. Philosophische Grundlagen und politische Perspektiven

Der Prozess der Globalisierung ist seit dem 15. Jahrhundert vor allem von Europa ausgegangen; auch die ethischen und politischen Grundlagen der gegenwärtigen Weltordnung sind in maßgeblicher Weise von der europäischen Philoso- phie entworfen worden. Durch die Dekolonisierungspro- zesse seit dem 19. Jahrhundert und dem Ende des Ost-West- konflikts in der Nachkriegszeit sind in den letzten Jahr- zehnten neben den sozialen auch die kulturellen Differenzen zwischen den großen Weltregionen verstärkt ins Blickfeld gerückt. Aus diesem Grund hat auch in der Philosophie ein Prozess eingesetzt, in dem die universalethischen und glo- balpolitischen Ideen der europäischen Philosophie auf dem Prüfstand eines globalen interkulturellen Dialogs geraten sind. Diese Tagung versteht sich daher als ein Beitrag für einen weltweiten Diskurs über die ethisch-politischen Grundlagen der globalen Moderne. Die Beiträge der Tagung werden in einem Sammelband publiziert, der von Raul Fornet-Betancourt, Hans Schelks- horn und Franz Gmainer-Pranzl herausgegeben wird.

Programm:

 

8.

Mai 2013, 18 Uhr

 

Raúl Fornet-Betancourt Universalität in der Sicht interkultureller Philosophie Ort: Kleiner Festsaal, Universität Wien

9.

Mai 2013

 

Juan Carlos Scannone (Buenos Aires) Peter Hershock (Honolulu) Jean C. Kapumba Akenda (Kinshasa) Matthias Kettner (Witten-Herdecke)

10.

Mai 2013

 

Hans Schelkshorn (Wien) Dora Elvira García (México D.F.) Eduardo Mendieta (New York) Anke Graneß (Bonn) Josef Estermann (La Paz / Luzern)

11.

Mai 2013

 

Anand Amaladass (Chennai) Franz Gmainer-Pranzl (Salzburg) Ort: Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Straße 2-4

Veranstalter: Institut für Christliche Philosophie der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien u.a.

Anmeldeschluss: 25. April 2013 Weitere Infos und Anmeldung unter http://gerechteuniversalitaet-ktf.univie.ac.at