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Gelenk

Zwei Gelenkpartner
Gelenkhöhle(Raum/Spalt) cavitas articularis
Gelenkschmiere synovia
Gelenkkapsel capsula articularis
Gelenkfläche facies articularis
Zwischenscheibe disci articularis / meniscu articularis
Schleimbeutel bursa articularis
Gelenklippen labrum articularis
Bänder ligamente
Lagern
Haut : Aufrechterhaltung der Trophik(Ernährung) durch Körpergewicht verändernde Stellung
Bewegungsapperat : Verhinderung von Bewegungseinschränkungen durch
Ruhestellung: schohnhaltung Schmerzlinderung Funktionsstellung: so, dass die Funktion nicht
eingeschränkt wird (Fuß ext um verk. der Flexoren zu vermeiden
Dehnstellung Tonus herabsetzen um kontrakturen zu vermeiden spitzfußprophylaxe
Innere Organe: Beeinflussung des Blutstromes, Sekret Abfluss Förderung. Drainagelagerung,
Pneumonieprophylaxe, Thromboseprophylaxe, Entstauung Extremitenödemen
Dehnen
3-7 Tage Entzündungsphase( Ruhigstellung und Entlastung)
1-6 Wochen Prolieferationsphase( Hubarme schmerzfreie Bewegung um crosslinks zu lösen)
ab 6 Wochen Umbauphase(2-3min Dehnung um nicht mehr wasserlösliche crosslinks zu lösen)
Trainingsprogramm Belastung-Dehnen
Nach der Belastung können ruhige Dehnungen dazu beitragen, von der Aktivität auf
Regeneration umzuschalten
Dehnformen
1.Passiv-statische Dehnung(stretching)
2-4mal 30 sec langsam an der Grenze dehnen, sodass ein Ziehen entsteht, aber kein Schmerz
eine Gleichmäßige Atmung sollte während der Dehnung beibehalten werden.
2.Aktiv-statische Dehnung
2-3mal 10-25sec Atargonisten gegen Wiederstand kontrahieren, und somit Argonisten
elongieren bzw. Dehnen. Danach kurze Entspannungsphase
3.Anspannungs-Entspannungs-Dehnung (PIR)
2-4mal 8-10sec Isometrische Anspannung des Argonisten, danach kurz entspannen lassen und
ein stück weiterdehnen. In der Dehnposition dann noch einmal wiederholen.
Quermassage Muskel Quer massieren in schnellen Intervallen
Querdehnung Muskelpartie quer packen und durch gewichtsverlagerung dehnen
Funktionsmassage passive Dehnung zum warm werden, und das schmerzfreie Bewegungsmaß
zu testen. Mit der einen Hand Muskel dehnen, und gleichzeitig mit der anderen hand längs zum
Muskel Massieren
Bewegung
Passiv: Ohne Eigenarbeit des Patienten(Lagerung nicht vergessen) unter leichter traktion
Assistiv: Therapeut unterstütz(keine Lagerung,aber Bewegungsauftrag+Grundspannung)traktion
Resistiv: Patient arbeitet gegen einen vom Therapeuten gegebenen Wiederstand(Beweg.auftrag)
Traktion
Wenn man auf den concarven Gelenkpartner eine Ebene legen würde, wäre die
Traktionsrichtung ortogonal von dieser, also im Winkel von 90°
Stufe 1 Lösen (dient der Schmerzlinderung)
Stufe 2 Straffen (dient der Schmerzlinderung)
Stufe 3 Dehnen (dient der Mobilisation. Verkürzte Strukturen werden gedehnt )
Diarthrosen Synarthrosen
Echte Gelenke Syndesmosen Synchondrosen Synostosen
Articulatio / Amphiarthrose(Wackelgelenke)
Einfaches Gelenk Zusammengesetztes
Einachsig – Schanier/Drehgelenk Mehrachsig
Zweiachsig – Ei/Sattelgelenk Mehr als eine Gelenkhöle(discus, meniscus)
Dreiachsig – Kugelgelenk Eine Gelenkhöle
Umfang und Längenmessung OEX
Ballenmaß,
Ristmaß, Metacarpale Basis
Fersenmaß, 4cm oberhalb Handgelenk
Malleolen, Handgelenk
Figure of Eight am Sprunggelenk, Figure of Eight Handgelenk
15cm unterhalb des medialen 7cm unterhalb Ellenbogen
Kniegelenkspaltes, Ellenbogengelenk
Kniegelenkspalt, 15cm oberhalb Ellenbogen
5/10/15/20cm Oberhalb
Längenmessung UEX
Anatomische Beinlängendifferenz (kürzere Knochen)
Funktionelle Beinlängendifferenz (Skoliose)
Bauchnabel- Medialer Maleolus,
SIAS- Lateraler Maleolus,
Trochanter Major – Lateraler Kniegelenkspalt,
Lateraler Kniegelenkspalt- Lateraler Maleolus
Winkelmessung
Wichtig: immer gleicher Therapeut in gleichen Ausgangsstellungen, Seitenvergleich, gleiche
Messtechnik. Palpation von Fixpunkten, um Winkel richtig messen zu können
Kriterien: Aste, Nullstellung, Drehpunkt, fester Schenkel, Richtung des mobilen Schenkels,
AWB verhindern
Anamnese
Psycho sozial(verheiratet), Ziele(durch Behandlung erreichen), Motivation(Eigentraining?)
Somatische Situation(Bluthochdruck), Komplikationen(Magen-Darm)
Schmerzsituation
Seit wann(Unfall?), wo(Leiste), wie(ziehend), tageszeitliche Abhängigkeit(morgens am
schlimmsten) in ruhe oder Belastung(Liegen, Sitzen, Stehen)
Schmerzskala
1 kein Schmerz 10 unerträglicher Schmerz (Mediakation beachten, Typ= Zähne
zusammenbeißen – Übertreiben) Farb-/Smiley- Karten können zur Hilfe eingesetzt werden
Hilfsmittel
UAG, ATS, Helfende Hand
Allgemeinzustand/ Konstitution
Trainiert, Größe im Verhältnis mit Gewicht, Alter, Belastbarkeit
Optisch Taktil
Durchströmung(Varizen?), Haut(marmoriert?), Narben, Gewebespannung(Kibler
Hautfaltentest, Knetpalpation, Druckpalpation), Schwellung, Hämatome, Temperatur(mit
Handrücken im Seitenvergleich), Sensibilität(Beidseitig und fragen ob irgendwo veränderung
ist / Stumpf-Spitz mit Stift)
Knochen/Gelenke
Konturen(symmetrisch?) Sehnen/Bänder( Fest, Elastisch?) Kapselansätze(straff,fest,elastisch)
Beweglichkeit(passiv/aktiv – ohne AWB) Messung
Patientenarten
Besucher wird geschickt, kein Auftrag an Patienten -> Aufklären
Der Klagende kommt von selbst, Heilauftrag -> Zuhören, Aufklären
Der Kunde erwartet eine Dienstleistung -> funktionelle Erklärung
Entzündungszeichen
Dolor(Schmerz), Rubor(Rötung), Tumor(Schwellung), Fieber(Wärme),
Functio Laesa(Bewegungseinschränkungen)