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Quadriceps

Besteht aus:

M.

rectus femoris

M.

vastus lateralis

 

M.

vastus medialis

M.

vastus intermedius

SIAI (Spina Iliaca anterior inferior)

Labium laterale (Linea Aspera) laterale Fläche Trochanter major

Labium mediale (Linea Aspera) distal Linea intertrochanterica

Vorderseite des Femurschaftes

Funktion:

Knieextension Hüftflex (nur M. rectus femoris)

Innerviert durch: N. femoralis

Test auf Knieextension

Über Lig. patellae an Tuberositas tibiae

Über Lig. patellae an Tuberositas tibiae sowie am Condylus medialis u. lateralis

Über Lig. patellae an Tuberositas tibiae sowie am Condylus medialis u. lateralis

Über Lig. patellae an Tuberositas tibiae

Stufe 1

ASTE: Rückenlage, Knie leicht unterlagert Auftrag: Fußrücken zur Kniescheibe ziehen, Knie strecken, Kniescheibe hochziehen, Ferse leicht machen! Palpation: Muskelbauch oder Lig. Patellae.

Stufe 2

ASTE: Seitlage auf betroffener Seite, Rücken zum Therapeuten, oberes Bein in leichter

Abduktion (Wiegegriff). Testbein in leichter Hüftflexion, und 90° Knieflexion Auftrag: Fußrücken zur Kniescheibe, strecke dein Knie! AWB: Hüftextension Korrektur: Therapeut hält seine Hand ventral am OS des Testbeines “Bleib da!

Folie!

Stufe 3

ASTE: Sitz an der Bankkante, beide Hände auf der Testseite aufgestützt. Fixation am Oberschenkel Auftrag: Fußrücken zur Kniescheibe, strecke dein Knie! AWB: Beckenaufrichtung wegen verkürzten Ischios oder zu schwachem rectus femoris Korrektur: andere ASTE: Rückenlage mit Unterschenkelüberhang, Kontralaterales Bein aufstellen, Im seitlichen Überhang den Oberschenkel mit einer Hand unterlagern um die Auflagefläche zu verbessern → Strecke dein Knie!

Stufe 4

ASTE/Auftrag: siehe Stufe 3 Widerstand: ventral am Unterschenkel, proximal des Sprunggelenkes

Klinik: Verkürzung: vor allem rectus femoris als 2-Gelenkigen Muskel. Bei Hüftextension mit gleichzeitiger Knieflexion. Im Gang AWB am ende der Standbeinphase. Entweder vorzeitige Knieflexion, oder Dorsalrotation des Beckens auf der betroffenen Seite Schwäche: Nur im Kniegelenk auffällig → Hyperextension (Genu recurvatum) Probleme beim Treppensteigen, Aufstehen, Hinsetzen, Bergauf gehen. Vastus medialis atrophiert am schnellsten. „Giving Way Phänomen“ wenn das Knie vor die Flexions-/ Extensions- Achse kommt ( zusammenklappen)

Hilfsmuskeln: keine

Ischiocruralen

Besteht aus:

M.

biceps femoris

M.

semitendinosus

 

M.

semimembranosus

Caput longum: Tuber ischiadikum Lig. sacrotuberale(caput commune mit semitendinosus) caput breve: Labium laterale der linia aspera( mittleres Femurdrittel)

Tuber ischiadikum Lig. sacrotuberale(caput commune mit biceps femoris)

Tuber ischiadikum

Caput fibulae

Medial der Tuberositas tibiae im Pes anserinus superficialis

Pes anserinus profundus

Funktion:

Stabilisierung des Beckens in Sagitalebene biceps: caput longum Hüftextension, gesammt: Knieflexion und Außenrotation tendinosus und membranosus: Hüftextension, Knieflexion, Innenrotation

Innerviert durch: N. Tibialis, caput breve von biceps(N. Peronaeus communis)

Test auf Knieflexion

Stufe 1

ASTE:Bauchlage, Becken mit Unterarm fixieren mit Rolle unterlagern Bewegungsauftrag:Zehenspitzen zur Kniescheibe, Ferse in die Liege drücken!

Stufe 2

ASTE: Seitlage, oberes Bein im Wiegegriff. Unteres Bein ab Patella mit Folie unterlagert. Bewegungsauftrag:Zehenspitzen zur Kniescheibe, Ferse zum Gesäß! AWB:Hüftflexion( Ischiocruralen zu schwach oder rectus femoris verkürzt) Korrektur: Bleib da Signal dorsal des Oberschenkels

Stufe 3

ASTE: Bauchlage, Becken mit Unterarm sowie proximal vom Kniegelenk fixieren. Bewegungsauftrag:Zehenspitzen zur Kniescheibe, Ferse zum Gesäß! (90° Flex reicht)

Stufe 4

ASTE: Bauchlage, Tuber Fixieren( über Kreuz. Andere Hand gibt Widerstand) Widerstand: Proximal des Sprunggelenkes Bewegungsauftrag:Zehenspitzen zur Kniescheibe, Ferse gegen meine Hand drücken!

Klinik: Verkürzung: Langsitz und Bücken nicht möglich( AWB LWS FLEX) eingeschränkte Knie Extension(AWB leichte Flex in Knie/ Beckenaufrichtung) bei starker Verkürzung Beckenaufrichtung im Stand Bei Schmerzen Knie beugen als Schonhaltung oder Vorneigen des Oberkörpers Schwäche(selten): im Stand: Überstreckung des Knies(Genu recurvatum) Beckenkippung

Hilfsmuskeln: Gastrocnemius

Iliopsoas

Besteht aus:

M.

psoas major

M.

iliacus

Oberflächliche Schicht:

Seitenflächen des 12. BWK und 1.-4. LWK (+ discivertebrales) Tiefe Schicht:

processu costarii des 1.-5.LWK

Fossa iliaca

Gemeinsam als illiopsoas am Trochanter minor des Femurs

Gemeinsam als illiopsoas am Trochanter minor des Femurs

Funktion:

Hüftflextension und Außenrotation Lws: bei einseitiger kontraktion(punktum fixum am femur) lateralflexion zur ipsilateralen seite, bei beidseitiger Kontraktion Rumpfaufrichtung aus Rückenlage

Innerviert durch: N. Femoralis, Plexus lumbalis

Test auf Hüftflexion

Stufe 1

ASTE: Rückenlage zwischen Puls und Spina palpieren dabei Wiegegriff Bewegungsauftrag:Zehenspitzen zur Kniescheibe, Knie zur Nase→ Zucken

Stufe 2

ASTE: Seitlage, mit Tüte unterlagern, oberes Bein Wiegegriff (distaler Arm) Bewegungsauftrag:Zehenspitzen zur Kniescheibe, Knie zur Nase, Bein gebeugt lassen. AWB: Beckenaufrichtung, LWS flex Korrektur: proximale Hand Stabilisiert Becken. Abstand von Schambein zu Bauchnabel soll sich nicht verändern.

Stufe 3

ASTE:Rückenlage, Oberschenkel Überhang Bewegungsauftrag:Zehenspitzen zur Kniescheibe, Knie zur Nase, Bein gebeugt lassen. AWB: Beckenaufrichtung LWS Flex Korrektur:Abstand von Schambein zu Bauchnabel soll sich nicht verändern. Arm an Spinen

Stufe 4

ASTE:Siehe Stufe 3 Widerstand: proximal vom Kniegelenk ventral

Klinik: Schwach: aus Rückenlage aufstehen erschwert. Treppensteigen, bergauf gehen Beckenrotation im Gang Verkürzt: Am ende der Standbeinphase fällt die Hüftflexion schwer. Flaches Liegen unangenehm. Beckenkippung LWS Hyperlordose

Hilfsmuskeln: rectus femoris, Adduktoren, Glutaeen,

Große Glutaen

Besteht aus:

M. glutaeus maximus

facies dorsalis des Os sacrum facies glutaea des Os illium fascia thoracolumbalis ligamentum sacrotuberale

Kraniale fasern:

tractus illiotibialis kaudale Fasern:

tuberositas glutaea

Funktion:

Gesammter Muskel: Hüftextension und Außenrotation kraniale Fasern: Hüftabduktion kaudale Fasern: Hüftadduktion stabilisierung des Hüftgelenkes in Sagital- und Frontalebene

Innerviert durch: N. Glutaeus inferior

Test auf Hüftextension

Stufe 1

ASTE: Bauchlage, Kopf zur Seite, Seitlich des Os sacrum papieren Auftrag: Gesäß anspannen

Stufe 2

ASTE: Seitlage, zum Therapeuten, unteres Bein ist Testbein, mit Tüte unterlagert, in leichter Flexion. Oberes Bein im Wiegegriff, proximaler Arm fixiert Becken. Auftrag: Unterschenkel zum Gesäß bewegen( damit Wadenmuskeln nicht mithelfen, gesamtes Bein gebeugt Richtung Gesäß bewegen. AWB: Beckenkippung, LWS- Hyperlordose, Knie strecken Korrektur: Abstand von Schambein zu Bauchnabel soll sich nicht verändern, Bauchmuskeln anspannen

Stufe 3

ASTE: Stützstand an Liege(Hüfte ist flektiert → Becken stabiler), Stirn auf Liege, mit Händen festhalten. Fixation mit Unterarm an Becken. Bein zur Decke AWB: Außenrotation, Knieextension, Abduktion, Beckenrotation( Testseite hebt ab) Korrektur: (Taktiler Reiz gegen Rotation) Becken fixieren, Auftrag(gestreckt!)

Stufe 4

ASTE: Bauchlage, Knie gebeugt Auftrag: Fußrücken zum Knie, Bein zur Decke Widerstand: proximal vom Kniegelenk. AWB: Beckenkippung, LWS- Hyperlordose, Korrektur: Abstand von Schambein zu Bauchnabel soll sich nicht verändern, Bauchmuskeln anspannen

Klinik: Schwäche: Eine Pobacke abgeflacht, Becken Stabilisierung in Sagitalebene erschwert→ im Ligamentum iliofemorale hängen(nach hinten) Oberkörper hinter Traglinie

Hilfsmuskeln: Ischiocruralen, kleine Glutaeen, Adduktor Magnus

Kleine Glutaen

Besteht aus:

M.

glutaeus

medius

M.

glutaeus

minimus

Facies glutaea des Os ilium

Facies glutaea des Os ilium

Funktion:

Gesamter Muskel Hüftabduktion Stabilisierung des Beckens in der Frontalebene vorderer Teil: Hüftflexion und Innenrotation hinterer Teil: Hüftextension und Außenrotation

Innerviert durch: N. Glutaeus superior

Test auf Hüftabduktion

lateral an trochanter major

medial an trochanter major

Stufe 1

ASTE: Rückenlage, Hände palpieren seitlich am Gesäß Auftrag: Zehenspitzen zur Kniescheibe, Bein so Anspannen, als würde man es abspreizen wollen.

Stufe 2

ASTE: Rückenlage, Bein mit Folie unterlagert, kontralaterales Bein in ABD und AR Auftrag: Zehenspitzen zur Kniescheibe,Bein lang machen, Bein zur Seite hin abspreizen AWB:Lateralflexion zur ipsilateralen Seite, Außenrotation Korrektur: Bein lang machen, Zehen und Kniescheibe Zeigen zur Decke

Stufe 3

ASTE: Seitlage, Rücken zu Therapeut, Schritt, Block unterlagert Auftrag: Zehenspitzen zur Kniescheibe, Bein lang machen, Bein zur Decke hin abspreizen AWB:Lateralflexion zur ipsilateralen Seite, Außenrotation Korrektur: Bein lang machen, Zehen und Kniescheibe Zeigen zur Wand

Stufe 4

ASTE: Siehe Stufe 3 Widerstand: proximal vom Kniegelenk lateral Widerstand geben

Klinik: Schwäche: Becken nicht im Gleichgewicht, positives Trendelenburgzeichen( Absinken der kontralateralen Seite) beidseitig: Watschelgang, Duchenne Hinken(Neigung des Oberkörpers über das Standbein.)

Hilfsmuskeln: glutaeus maximus