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Stephan Brumme, SST, 2.FS, Matrikelnr.

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Mathematik - Analysis (SS 2000) bungsblatt Nr. 5 (korrigiert) Seite 1 von 5
Aufgabe 5.1.
Berechnen Sie den Grenzwert
n
n
a

lim (jeweils n) fr die Folgen
1.
1 6 2
2 7 3
2
2
+
+
=
n n
n n
a
n
2.
10 4
2 3
2
2
+ +
+
=
n n
n n
a
n
3.
n
n
n
a

=
2
1
1
4. n n a
n
+ = 1
Lsung:
1. Diese Aufgabe lst sich mit dem Ansatz, dass man die hchste Potenz extrahiert und somit alle kleineren
Potenzen zu Nullfolgen werden lsst:
2
3
1 6
2
2 7
3
lim
1 6
2
2 7
3
lim
1 6 2
2 7 3
lim lim
2
2
2
2
2
2
2
2
=
+
+
=

+
=
+
+
=



n n
n n
n n
n
n n
n
n n
n n
a
n
n
n
n
n
2. Das Lsungsverfahren entspricht dem aus Aufgabe 1.:
1
10 4
1
2 3
1
lim
10 4
1
2 3
1
lim
10 4
2 3
lim lim
2
2
2
2
2
2
2
2
=
+ +
+
=

+ +

+
=
+ +
+
=



n n
n n
n n
n
n n
n
n n
n n
a
n
n
n
n
n
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3. Die binomische Ergnzung erzeugt:
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
lim
1
1
1
1
1
lim
1
1
1
1
1
lim
1
1
1
1 lim
1
1 lim lim
1
2
=

+
=

+
=

+
+
=






e
e
n n
n
n
n
n
n
n n
n
a
n
n
n
n
n
n
n
n
n n
n
n
n
n
n
4. Die indirekte Anwendung des zweiten binomischen Satzes erlaubt die Umformung:
( )
( )( )
0
1
1
lim
1
1
lim
1
1 1
lim
1 lim lim
=
+ +
=
+ +
+
=
+ +
+ + +
=
+ =




n n
n n
n n
n n
n n n n
n n a
n
n
n
n
n
n
Aufgabe 5.2.
Man bestimme die Hufungspunkte der komplexen Zahlenfolge {z
n
}, nN:
n
n
i
n
z

+ =
1
1
Lsung:
Aufgrund der Beziehung i
2
=-1 und demzufolge i
4
=(i
2
)
2
=(-1)
2
=1 bilde ich vier Teilfolgen:
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1. Fr Vielfache von 4 ergibt sich:
1
1
lim 1 lim
4
1
1
1
4
1
1
4
1
1
1
1
: 4
4
=
+ =
+ =

+ =

+ =

+ =
=

k
z
n
n
i
n
i
k
z
n k
k
k
k
n
n
k
k
2. Fr k=4n+1:
i
k
i
i z
n
i
i
i
n
i
n
i
n
i
k
z
k
k
k
n
n
k
k
=
+ =
+
+ =

+
+ =

+
+ =

+
+ =

+ =

+
lim lim
1 4
1 4
1
1
1
1 4
1
1
1 4
1
1
1
1
1 4
3. Fr k=4n+2:
1
1
lim 1 lim
2 4
1
1
2 4
1
1
2 4
1
1
1
1
2 4
=
=
+
=

+
+ =

+
+ =

+ =

+
k
z
n
n
i
n
i
k
z
k
k
k
n
k
k
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4. Fr k=4n+3:
( )
i
k
i
i z
n
i
i
i
n
i
n
i
n
i
k
z
k
k
k
n
n
k
k
=
=
+
=

+
+ =

+
+ =

+
+ =

+ =

+
lim lim
3 4
3 4
1
1
1
3 4
1
1
3 4
1
1
1
1
3 4
Die Hufungspunkte dieser komplexen Zahlenfolge sind -1, 1, i und -i bzw. als Zahlentupel in C (-1,0), (1,0),
(0,1) und (0,-1).
Aufgabe 5.3.
Man zeige, dass eine reelle und monotone Folge genau dann konvergent ist, wenn sie beschrnkt ist.
Lsung:
Nach dem Satz von Bolzano-Weierstra besitzt jede beschrnkte Folge min. einen Hufungspunkt. Da
vorausgesetzt wird, dass diese Folge x
n
auch noch monoton sein soll, kann sie nur einen einzigen Hufungspunkt
besitzen:

+
<
a a a
a a
n
n
Aufgabe 5.4.
Man bestimme
n
n
a

sup lim und
n
n
a

inf lim der Folgen
I. ( )
n
n
a
n
n
1
1
+
=
II.
( )
n
a
n
n
1
2

+ =
Lsung:
I. Zuerst forme ich a
n
etwas um:
( ) ( )

+ =
+

n n
n
n n
1
1 1
1
1
Ich zerlege die Folge in zwei Teilfolgen, jeweils eine fr gerade und eine fr ungerade n, um so beide
Hufungspunkte dieser Folge zu ermitteln:
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( )
1
2
1
lim 1
2
1
1 lim
2
1
1 1 sup lim
2
=
+ =

+ =

+



k
k k
k
k
k
k
( )
1
2
1
lim 1
2
1
1 lim
2
1
1 1 inf lim
1 2
=
=

+ =

+


+

k
k k
k
k
k
k
II. Diese Folge weist nur einen Hufungspunkt auf, d.h. sie konvergiert und es gilt:
( )
( )
2
1
lim 2
1
2 lim lim
=


+ =


+ =


n
n
a
n
n
n
n
n
n
Da der grte und der kleinste Hufungspunkt dieser Folge zusammenfallen, ist
n
n
n
n
n
n
a a a


= = lim inf lim sup lim .