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Antonio Cho

außer dem nichts

zur Kunst von Eigensein des Egoismus Philosophie Theologie Poetik

ein Palimpsest

Σ skepsis verlag

Σ

Antonio Cho außer dem nichts

Einstimmung

dieser Erinnerung begegnet: am Küchentisch, im Leib des gerupften Huhns wiederverstaut, die Innereien:

Magen, Herz, Leber – ich hatte den Magen heraus- genommen – das ist die Weltkugel, sagte mein Bruder (jedes Mal) und: vielleicht ist unsere Weltkugel auch ein solcher Magen, und wir leben darauf, im Inneren eines riesigen Huhns, Weltallhuhn, und der Himmel ist ein Hühnerhof, in welchem Gott seine Eier holt – von Zeit zu Zeit, wenn ihn danach gelüstet, schlachtet er ein Huhn / einen Kosmos – doch vielleicht leben Gott & die Heiligen wiederum in einem Huhn und so weiter

Antonio Cho

außer dem nichts

zur Kunst von Eigensein des Egoismus Philosophie Theologie Poetik

ein Palimpsest

Σ skepsis verlag

Reihe: skepsis & leidenschaft / Band 3

Erste Auflage 2007 © skepsis verlag Zürich 2007 Alle Rechte vorbehalten Druck und Bindung: Hubert & Co, Göttingen Printed in Germany ISBN 978-3-9521140-2-5

denen

ich du

Liebe Leid

ad memoriam Dei mortui sem_per orituri

gefallen in den reißenden Fluss gezeugt in Gott ZuFalls und Göttin NotWendigKeits Liebe Spiel gefallen zwischen Hügel und Wälder in die Ebenen end_los gefallen zwischen Wälle Beton Stähle Glas in die Wiege der Sorge in das Schweigen des Großen Lärms

prote philosophia

das Elend der WeisHeit

das Elend der WeisHeit:

der Ehre Furcht vor ihr; des Eifers süchtige Liebe zur VerNunft die eigen_mächtig die Welt aus den Angeln heben soll; das Elend aber der VerAchtung der VerNunft wähnt Schmelzung aus kosmischem Akt Tugend Tanz um maß_volle Mitte Kult der BeScheidung; das Elend der WeisHeit:

ihr Lichtern ihr Scheinen ihr VerGebLichen

wo zu denn soll ich Worte brauch wend sing singen wollte ich nichts sagen Dekor, SintFlut der selbst liebten Laute Spiel trari trara! hop’sassa! oder TiefenGeheimnis zu wecken hoch Hoffnung Stern Gucker Opium Gucker Stern Volk

ein jedes Haupten ist auch Fragen

die drei Falten von Sein

im SchneeFeld der Rabe schwarz denke ich und weiß, wäre da nicht die BlutSpur

rot denke ich einst warm vor dem brennenden Kamin; nicht die Flammen seh’ ich

deine AscheFiedern auf dem be_fleckten Tuch; durch die Flammen dein Gekrächz – JanusBlick

Eigen mit dem Anderen in unserem BeGegnen – wirk_licht außer dem nichts

einzig_artig ein jedes un_ver_gleich_bar die drei keines aber nur für sich allein

nur in der BeGegnung mit dem Anderen ist Eigen’ Sein nur in der BeGegnung mit Eigen ist des Anderen Sein nur durch Eigen und das Andere ist unser’ BeGegnung – DIE EINZIGE

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mehr als bloß: «ich bin», mehr als REALE WELT:

drei gefaltet Sein

einzig BeGegnen ist AN SICH Liebe VerSchränkung Krieg

in dieser DreiEinigKeit klingt nie_mals nur eines immer schon vieles

o Baphomet!

Eigen

mit Eigen hebt an meine Geschichte mit eigen Sein endet sie, auch das was außer der Geschichte ist in der Geschichte:

mein Plot unser BeGegnen Spur im Anderen; Geschichten Geschichten von Geschichten von Geschichten – allein

in Eigen wird nichts er_kannt: es schläft im Nichts was man in ihm er_kennt das muss BeGegnung sein

nicht Ich nicht Selbst nicht Seele Geist nicht Leib ist Eigen, auch SubStanz nicht, weder ein SubJekt noch die PerSon Identität bleibt IlLusion

keine BeGriffe können Eigen be_schreiben keine Bilder Eigen jen_seitigt ; jen_seitig das Andere nur unser BeGegnen wirk_licht weltet außer dem nichts

in unserem BeGegnen scheint EigenSein auf – einzig! lichtet MeinigKeit denn Eigen ist Potenz der MeinigKeit in unserem BeGegnen kein Geheimnis kein Ding unter Dingen; zu er_forschen nichts denn nichts ist Eigen für sich lebt in unser’ BeGegnung nur

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wie das Andere auch außer dem BeGegnen: nichts nichts was mich be_trifft oder dich

so tör_icht:

«es gibt nur mich» so tör_icht:

«das Andere ist auch ohne mich» nicht Sol_IpsIsmus nicht Real_Ismus nur die drei und doch DIE EINZIGE:

Eigen / das Andere – in unser’ BeGegnung nur als Begegnen EigenSein außer dem nichts

nicht Eigen sagt: «ich!» nur Echo RückWurf vom Anderen Eigen ohne Schaften nur Echo ruft «ich!» – EigenHeit rück_gekoppelter Welt

o Furcht der Weisen vor der APorie!

o Flucht ohne Ende

vor dem HomUnkulus!

es war einmal ein Hirn mit einem Kasperl drin und der Kasperl der hatte ein Hirn mit einem

Kasperl drin und der Kasperl

Kasperl; was ist mit dem Kasperli los

den es gar nicht geben darf? ver_pufft der heiligen Seele Hauch

ja der

in meinem Kopf wohnen Sterne und Planeten Venus Mars Merkur höre ich lauter als all die anderen als sei das Haus nur ihr Reich ist ihre Miete schon bezahlt? in meinem Kopf stecken Sonden scham_los scham_los das Gewirr der Kabel am Boden Raum Zeit wird ver_messen – so un_gefähr EinDringen AusTreten der Säfte ErRegungen Hemmungen – ver_schämter in meinem Kopf wohnen Sterne und Planeten Schicht über Schicht in der klöster_lichen Zellen Trakt und der Abt ein SeePferdchen?

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das Andere

dich be_wohnen wärst du nicht aus Glas deine Straßen deine Häuser Glas deine Brunnen trinken aus dir wäre da Wein nicht gläserne VerHeißung LichtReFlexe deine Augen deine Lippen heiß und glatt durch die meine BeGierde gleitet – sich bricht

die Feuchte meines Atems schlägt an das ver_schlossene Tor zwischen deinen gläsernen Schenkeln um die Bucht in der ich ZuFlucht gesucht sprach_los gefrorene Musik die Mauer des himmlischen Kastells die auch Feuer nicht schmelzen kann

bin ich Sonne weißer Riese schwarzes Loch Sand unter deinem Fuß dem linken oder rechten schleicht mein Schatten durch deine Majestät wie ein Dieb durch deine ver_sagende Macht mein Wille zur Kosung

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aus den Augen der Mutter ins Auge des Hurrikans getreten trügerisch die Ruhe der wolken_lose Himmel denn das Andere be_gegnet mir als das Fremde «ich!» lockt Echo vom Fels

Geburt des Fremden:

SirenenGesang

Geburt von Eigen’ Sein zu_gleich; GebärRaum SchlachtFeld sturm_gepeitschte See FremdHeit lauert in meiner Welt mein DiesSeitsPalast auf Sand gebaut; jen_seits: nichts – nur der Spiegel Labyrinth im heiligen Tempel Janus über dem Tor:

AntLitz von EigenSein ; AntLitz von Fremdem

ohne RückSicht das Andere; kein Warten auf den schöpferischen Willen sich gestalten zu lassen, kein Haus das mich be_hütet, kein VerSprechen wieder zu kommen – nur Drohung mich aus_zu_löschen nur ÜberMacht er_drückend sich selber feind kein Warten auf meines Leidens Brunst das Andere bleibt mir das Fremde

nicht nur ver_zehrende Flamme bin ich nicht nur der Welt ErOberer Kolonisator der Wildnis, auch

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Sturm zaust schunden Schmerz, auch OpferGabe den fordernden Göttern; die Flamme er_lischt so sie nicht atmen kann; die Musik zum einigten Tanz von Eigen’ Sein und dem Anderen heißt Geschick – GEDRÖHN

im BeGegnen nur EigenSein Sprache findet als «ich!» bleibt ihr Echo Innerung Spur ab_ruf_be_reit als Wille: Leidens Brunst, Skepsis im gestaltenden BeGegnen im Gedächtnis Spur geworden Potenz der MeinigKeit Potenz der FremdHeit im Echo des Anderen:

Welt meine Welt eigen’ Leib eigen’ Fühlen eigen’ Denken lebendig aber nur in meinem Gedenken immer Innerung innerstes BeGegnen in meiner Augen Blick: PerFormance! das Andere bist du Fremde; einzig durch unser’ BeGegnung wird Welt: WIR dich im LiebesNest er_kannt im AdVenturalen gezeugt heißen unsere Kinder:

Traum Wissen Kenntnis Täuschung … viele Kinder zeugen wir ob wir sie alle nähren können ungewiss viele tot noch ehe geboren

ohne den ÜberMut der Märchen bleibt die Ahnung des Endes nur böser Traum

ein jedes WIR ist schreck_lich

Atelier WerkZeug Material ist mir das Andere in unserem BeGegnen wird Welt

LebensWelt SterbensWelt wird KunstWerk LebensWerk KitschWerk wird EigenSein zu KünstlerSein Genie Gnade Getue wird Gestaltung ZerStörung SchöpferGott KriegsGöttin AdVenture Ritual ZwangHaftigKeit ach die ver_zweifel_te Kultur, schön häss_liche Kunst im Greifen lichtet MeinigKeit MetaMorphosen, doch das Andere bleibt das Fremde

«LASS DIE NATUR NUR WALTEN SIE BRINGT UNS DIE LÖSUNG VON SELBST»:

Bächlein klar und die Pest Dürre und Flut und Aids doch die Kultur der Tiere der höchsten, eig’ne Leistung: heilige Geister er_weckt Raum und Fahrt Gebete und Tod

was ist das Tier?

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nicht Negation von Eigen ist das Andere

denn keines be_steht für sich allein doch zwischen beiden

die Kluft

der Augen Blick BeGegnung außer dem nichts

Brücke einzig

BeGegnen

von Auge zu Auge sind wir geschaukelt hoch hinauf ins einzige Bild

doch nachts hast du es im Feuer ver_brannt

am AnFang ist das BeGegnen und das BeGegnen ist unser; worin Eigen / das Andere WIR geworden Welt drei_gestaltigen Blicks ur_sache_los sinn_los bis zum Ende; alles bleibt BeGegnung

ein jedes WIR ist schreck_lich doch einzig WIR ist Sein

nichts ist Eigen für sich, nichts das Andere einzig unser’ BeGegnung ist das was meine Feuer ent_zündet Feuer der Herde welche Suppen kochen Brot backen, Feuer die wärmen und PalaVer und Lieder erzeugen, Feuer der ScheiterHaufen auf denen Hexen Ketzer der Winter brennen, Feuer die Licht spenden Leidenschaft KriegsFrieden FriedensKrieg EdelBeGier SchmutzBeGier was meine Muskeln leitet den Bogen so zu spannen, die Sehne so los_zu_lassen dass der Pfeil Ruhm bringe EntRückung Tod was meine Luft zum Singen bringt, die Götter zum Tanzen LustTänze SchöpfungsTänze RacheTänze Tänze des Lebens des

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Todes, leise Rhythmen, stampfende, Tropfen über Tropfen ins löch’rige Gefäß was meine Muster des Gehirns zur PerFormance gestaltet, das Rechnen zum Denken bringt, die AfFekte zum Gefühl, die Bilder zur VorStellung, die BeWegungen zum VollZug meiner ChoreoGraphie was indem es zur Welt kommt mit ihr und in ihr und in sich den drei_schwänzigen Drachen des Seins zeugt: Eigen und das Andere in unser’ BeGegnung was HirnForscher gefangen in der Trance ihrer PerSpektive in EwigKeit nicht auf_spüren werden, darum auch nichts davon wissen wollen, der HimmelErdeKuss orgia ex nihilo Eigen nichts, das Andere nichts Sein einzig in unser’ BeGegnung

was diese Zeilen wenn nicht BeGegnung jeder Gedanke jedes Gefühl jede ErWägung jede Tat BeGegnen im Schreiben BeGegnen im Lesen alles einzig in ihr außer BeGegnung nichts

BeGegnung MALLER DINGE

DER SEIENDEN DASS SIE SIND DER NICHT SEIENDEN DASS SIE NICHT SIND

SubStanz allein die BeGegnung das weitere AkZidens DING ist EigenSchaft flüchtig wie Liebe Kuss wie auch mein Blick sich wendet schafft er andere Welten stets viele BeGegnungen sind – viele auch außer der Zeit

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ein jedes ZEUG Zeugnis unser’ BeGegnung: zu_gleich ErZeugnis WerkZeug ScheibZeug WortZeug KopfZeug SpiegelZeug SturmZeug FlammenZeug LumpenZeug TeufelsZeug

Geist geronnen zur Kultur Kristall geworden Gitter Netz ProGramm glitzernde FremdHeit des Anderen GeistAschenKristall KristallAschenGeist weiße ZwergSterne thermo_nukleare Fusion, KolLaps Spuren von Spuren von Spuren … wo Eigen’ Sein auf der LichtWellen Strahlen trifft wo Kristalle Eigen’ Sein spiegeln in unserem BeGegnen

wird Leben gezeugt Welt gezeugt MeinigKeit WeltGestalt KünstlerGestalt von Spiegel zu Spiegel gespielt Karawane zwischen JenSeits und DiesSeits Kultur ist WüstenKoller ex_plodierendes BeGegnen Eigen jen_seits jen_seits auch das Andere

auch im ZuSammenStoß ver_schmelzen sie nicht Eigen ; das Andere auch nicht am kleinsten Rande

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Sein als Brücke – außer dem nichts wirk_lichen welten dies_seits

Welt fremd und mein

von intimsten ErFahrungen Imaginationen bis zu den fernsten Galaxien Welt, die Welt:

des Anderen und Eigen’ Sein – darin KünstlerSein Wille leidenschaft_lich gestaltend Weigerung skeptisch zu_gleich

Leib Hirn NichtLeib

BeGegnung un_ver_söhnt

bleibt Welt

Welt bleibt

auch Träume: Welten nicht selten meine Welt Traum

unser BeGegnen schafft AußenWelt und InnenWelt schafft Haus Baum Sonne Mond Galaxie den schwarzen AbSturz schafft LebeWesen Stein Campus Gosse WiderSacher Kumpan; deine Lippen meine; deinen Dolch; den RebBerg die Bombe das ErdBeben das HerzBeben

HERZRHYTHMUSSTÖRUNG

schafft die Geschichte das ProtoKoll der WissenSchaft, die Theorie das Werk der Kunst, des Heilers, des Mörders die StaatsRaison den täg_lichen Klatsch schafft das Netz in meinem Gehirn LogikProGramm EMotionsBereitSchaft meine ErWartungen mein AlarmSystem BeGierdeSystem, die Fische im Teich der Trauer die LotosBlumen die Frösche BeGegnung einzig ist Welt die meine ; die fremde

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BeGegnen einzig Sein einzig Seiendes; schafft spricht schweigt schreit durch der Echo, der Spiegel Räume Zeiten

BeGegnen spricht aus bleibt un_aus_sprech_lich doch immer Orientieren von Spiegel zu Spiegel zu Spiegel der Blick be_gegnen irr und rational ab_gestiegen auf_gefahren be_gegnen der SehnSucht dem was hinter dem Schatten; unser’ BeGegnung hinter dem Licht mir als VerBorgenes heißt Geheimnis doch die BeGegnung, die wirk_licht, ist

DIE EINZIGE

erste meta_physische Frage:

«warum ist über_haupt BeGegnung

UND NICHT VIEL_MEHR NICHTS?» –

BeGegnung reine VerMittlung, Grund des Vielen, Grund des Denkens KnallGrund – außer dem nichts!

die Einzige

was ist es, das an die strahlenden Horizonte mich fesselt, dass ich mehr noch sie liebe, als meine FreiHeit? in der Augen Blicke GefangenSchaft geborgen, leidenschaft_lich zwischen die Hügel und Wälder gefallen bin ich in dreier Gestalt, gefallen in die Wiege der Sorge, in das be_drückende Schweigen des Großen Lärms; gezeugt im BlitzSchlag, so not_wendig, so zu_fällig.

der hohen Getändel aber sind den_noch viele, aus der BeGegnung Tanz und Kampf und meine Welten, in ihr lebendig geworden. und be_gegnet bin ich den Spuren von Spuren von Spuren … immer_dar, zwischen Spiegeln und Echo, das «ich!» ruft von felsigen Wänden, und rast_los stets folge ich deiner Spur; sie wieder gefunden, lebe ich,

sie ver_loren, sterbe ich; singe der Einzigen Lied bald auf_be_gehrend, bald matt. Früchtchen steter ReProDuktion; auch du musst ihn doch hören, den Rhythmus, der hämmernd durch alle die schirmenden Mauern dringt;

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noch durch die Leere ruft dein Bild,

o UrSprung des Vielen!

kaum gezeugt bin ich nie wieder allein, doch die BeGegnung, die Einzige, Brücke, das Fremde für mich ver_wandelt.

MeinigKeit und Glück!

o! in dir einzig!

kein Vakuum ist leer; keine Nacht, kein Tag ver_mag alle meine Träume zu ver_schlingen, den Jubel all, die un_erlösten Qualen, wo Glück aus_bleibt und fremd das Quietschen und Gedröhn sich

an_heftet, an_schwellend, ab_schwellend, an den fremden HerzSchlag, wo das Meinige fehlt.

mein Mut über_schießt, eigene Kraft schwindet, zu sehr

o FreiHeit! häng ich an dir;

wie_wohl das Echo, vom Fels nur, «ich!» ruft, WiderHall. Eigen, das Andere in unser’ BeGegnung: Sein. nur in dieser heiligen DreiGestalt ist Welt im einzig AugenBlick, ist Schreien und mein ErBarmen. im eigenen Hunger gefangen, bleibt die FreiHeit ab_surd, aus der Tugend der Bindung er_wächst mir wieder die

Kraft,

die Sachen des Meinigen zu be_stellen.

es hindert keine Scham, den Ruf «ich!» klar zu ver_nehmen;

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die felsigen Wände schicken ihn weit, Echo der BeGegnung, sein Geschick, denn die BeGegnung ist die Einzige, allein DreiGestalt der einz’gen Welt, einzig nur in der Augen Blick. immer bleibt BeGegnung un_ver_gleich_lich; da ist keine WiederKehr,

ist «ich!» nur Echo aus den Klüften, Spiegelung des Lichtes der MeinigKeit, da wo ich er_greife, mein Land be_baue, des Geschäftigen, der Muße, der Skepsis und Leidens Lust, der jauchzenden Welt;

DreiGestalt der einzigen Welt; sie ist außer der Augen einzigem Blick nichts; nur Spur und BeGegnung mit der Spur. nicht die Worte, die geschrieben sind, geredet; sie führen in

die Wüste nur, TrockenHeit und Kälte und Hitze. wie sehr dürstet mich im Spröden, un_gepaart Leidens Brunst und Skepsis, nur um der Worte willen; nichts sagend, gelehrtes Geschwätz, geheiligte Spuren, trocken wie altes Blut, an den Gewändern des AugenBlicks, stets neu die Trance.

ein_sam ist die Einzige, ein_sam bleibt sie im Vielen. ach Göttin, gott_ver_lassen! in ihren Spuren, in den Werken er_scheint Welt als Natur von außen, als sei da etwas außer DreiFaltigKeit von Sein; einzig und un_wieder_holt in der Augen Blick sind Eigen und das Andere in unser’ BeGegnung;

wenn_gleich EinSamKeit

über der Erde und den Gestirnen herrscht, bleibt dies, dass in der Einzigen stets vieles ist, nicht nur Gott oder Natur. die Einzige, unser’ BeGegnung:

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Blick von den Bergen und aus den Tälern, der Straßen Schluchten und aus der Schlacht

der un_gezählten Tode, PerSpektiven des Lebens auch, des Meinigen. sehend ist nur die BeGegnung sehend im drei_gestalten AugenBlick. wie er_haben Eigen’ Sein, wie auch das Andere gewaltig er_scheint, doch einzig in der BeGegnung werden sie wirk_sam.

Eigen’ und des Andern Sein, nur in unser’ BeGegnung; für sich sind sie nichts; in der BeGegnung, DreiGestalt von Sein, der Einzigen im einzigen AugenBlick, die Horizonte, die ErSchaffung von Welt, meiner Welten, die vielen Blicke. im Himmel scheint Eigen, auf Erden das Andere zu walten; doch Himmel und Erde sind nichts in sich allein, denn der VorHang zur dieser PerFormance hebt sich nur in der BeGegnung. UrSache der UrSachen, ein_same Einzige schaffst du alle Welten aus dir selbst; dein Licht ist mein Glück, MeinigKeit. Eigen’ Sein be_darf des Geliebten, des Anderen und beider Leben ist in unser’ BeGegnung einzig; doch geendet bleibt nichts

o hölder DER EINZIGEn Lin!

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BeGegnen schafft Leiden schafft Skepsis will giert fürchtet, aber gestaltende Quelle be_wirkte Gestalt be_gegnen mir einzig in den Spuren be_gegnen als Schenkel des Blicks Spiel der ErWartung Spiel nach den Regeln meines Gehirns: mich orientieren UrSache suchen der Spur:

JägerHirn KriegerHirn

das Haus unser’ BeGegnung:

Spuren Horizonte Grenzen meiner PerSpektive die Lust ver_heißenden Schenkel meines Blickes Winkel mein Schlupf im Scheitel wo raus Eigen’ Sein geboren und des Anderen Sein:

ZwilLinge an des Nabels Schnur ihres ZuEinAnder Seins ihrer ab_soluten ReLativität Genesis der Augen Blick Sein als BeGegnungSein

nur als BeGegnung sind Eigen / das Andere Welt sind der lebendige Leib der lebendige Geist der Götter Reich sind die Kunst die Kultur die Technik des Todes Kult sind das Ackern der Felder der Fragen das Schlachten der Tiere der Menschen das Waschen des Geschirrs des Gewissens die Kämpfe der Macht sind das Fertigen des Gedichts der SymPhonie der Zählung der Schichtung des Krieges Gesang

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sind mein Tanz meiner Liebe Spiel mein Kampf meine VerZweiflung mein Trotz sind traurig sein fröh_lich sein Rad fahren Ideen haben Geschichten hören Geschichten erzählen, die warme Sonne spüren mich er_schrecken vor dem bellenden Hund vor den berstenden Granaten sind träumen, lernen, philo_sophieren, er_finden Hände schütteln den Lauf der Wolken be_trachten ein mathematisches ProBlem wälzen einen SchneeMann bauen oder eine Brücke über den Fluss, an den Pfeiler legen die Mine, das üble Spiel sind küssen zu_stoßen mit dem Dolch, Befehle er_teilen gehorchen Lust be_reiten emp_finden und Schmerz sind träumen meditieren rechnen singen Märchen er_zählen Märchen für wahr halten Märchen be_zweifeln, der Parolen Schrei sind frieren hungern hassen vögeln mit_leiden fragen ant_worten lügen alles einzig BeGegnung

am AnFang ist die BeGegnung und die BeGegnung wird Spur und die Spur Zeichen der WiederBeGegnung Gestalt

der Zeichen Spur be_gegnen schafft die PerSpektive der BEDEUTUNG Stufen meiner Orientierung schafft neue Spur neue BeDeutung leuchtend Feuer auf den Hügeln den Bergen zwischen den Zacken der Felsen modulierter Lärm der Schwingungen Terror über dem AbGrund des Fremden ohne BeDeutung

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be_gegnen kann ich dem Bäcker, der Mutter dem Vater, der Tochter dem Sohn den wilden Pferden, der StraßenBahn dem ver_blühenden KirschBaum dem tosenden WasserFall dem ewigen Eis be_gegnen kann ich dem Sturz aus dem Fenster den zer_tanzten Schuhen dem zer_fledderten Buch den ver_westen Leichen, der DorfMusik, der Omertà und Alpha Centauri be_gegnen kann ich meinem Leib den Spuren im Hirn ReFlex AfFekt dem Bild im Spiegel den Elfen den Zwergen den Riesen dem EinHorn dem Hain der Nymphen dem Jüngsten Gericht be_gegnen kann ich dem Schatz dem Müll im Gedächtnis, der Sorge dem Gedanken den Bildern, der Ahnung, der Vision be_gegnen kann ich der Göttin, der Muse dem Teufel, der SeligKeit dem Mond, der VerZweiflung, der Worte Meer und RegenBogen dem TyrannoSaurus Rex

aber nicht ich bin, nur BeGegnung ist «ich!» nur Echo Schwingung im SchallRaum Eigen jen_seits ; jen_seits das Andere doch nur als BeGegnung Welt dies_seits nur unser Kuss nur unser Krieg

nur die Geschichten sind nur ihre Schichten nur Zählungen meiner Augen Blick

BeGegnen ist nicht nur Handeln nicht nur Werfen meines Willens Speer be_ob_achten – messen gar

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Treffen der Wahl – weit mehr noch anderes noch der FreiHeit fern: Geschick KnallGeschick getroffen werden; EigenSein ist auch ErLeiden ich will – werde gewollt doch

weder ICHWERDUNG noch SELBSTAUFGABE

einzig WIRWerdung im KnallGeschick nicht ich bin für mich nicht du bist für dich einzig wir sind:

Eigen / das Andere – in unser’ BeGegnung

ein jedes WIR ist schreck_lich ein jedes Geschick ist WIR

BeGegnung ist nicht nur BEZIEHUNG von Elefant zu Elefant weit mehr noch anderes noch die BeGegnung mit der Rinde des Baumes den BergHängen den Tälern der Hitze der Kühlung der fächernden SegelOhren dem Fluss dem AkazienWald WEIDEGRÜNDE Blätter Gräser dem eigenen Spiel im Sand dem SchlammBad der Brunst WIR ist Welt, das Viele, nicht nur die PerSpektive von Elefant zu Elefant sie ist nur eine unter vielen Welt ist Brücke Eigen jen_seits namen_los trotz_dem

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in irgend einer Weise und sei’s nur Lichtes Streif ist jedes BeGegnen meines oder es ist nicht

in welcher Weise aber schafft BeGegnung Welt? als Forderung:

Leidenschaft! BeGier! Eros!

als der Seele Alarm:

Angst! Scham!

ArgWohn!

als Mich-Wundern:

Orientierung … Staunen! was? wie? warum? wo her? – aha! Skepsis!

in unser’ BeGegnung einzig wird Welt er_schaffen nicht eines stets vieles einzig in PerSpektiven einzig in der Augen Blick außen Welt und innen Welt nicht nur Gefühl nicht nur BeGierde einzig Sein

in der BeGegnung mit Spuren wirk_licht Natur und Kultur in DER EINZIGEN drei_faltig Sein in meiner Augen Blick

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auch Natur ist Kultur auch Realität virtuell DIE EINZIGE unser’ BeGegnung Identität in der Augen Blick außer dem nichts

unser BeGegnen auch da erst recht wo es an Worten gebricht inniger gar; doch ob als Stille ob als Lärm

bleibt DIE EINZIGE

allein

sie genügt sich selbst Liebe fließt in ihr fließt frei

unser BeGegnen hat keinen Grund unser BeGegnen ist der Grund ist der Grund von allem ist der Grund der Welt ist die Welt ist meiner Augen Blick Knall UrKnall WirKnall

ein jedes WIR ist schreck_lich ein jedes Seiende WIR

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unser’ Begegnung:

nicht Phänomen ErScheinung nur Echo Spiegel Spur nicht von Dingen, einzig von unser’ Begegnung Sein

Geburt der MeinigKeit ; der FremdHeit Liebe fließt und Kälte

eine jede BeGegnung Mysterium in unser’ BeGegnung einzig wirk_licht EkSistenz

die Einzige und ihr BeGegnungSein

unser’ BeGegnung Sein des Seienden

DIE EINZIGE

ein jedes Seiende Schöpfung unser’ BeGegnung:

DER EINZIGEN

Göttin! – gleich_wohl kein MonoTheIsmus DIE EINZIGE zu_gleich das Viele o VielEinzige! Knallige! o VielGestaltige! Brüstige! o VielArmige! Fingrige! o VielKöpfige! Äugige! HeiligKeit wie Sand im All – UnZählBarKeit UnWägbarKeit – unser’ BeGegnung ZuFall uns’res Kusses Not WendigKeit – o VielZüngige!

EINZIGE!

der Welt der Dinge Sein:

Geschehen! nicht BeStand auch in der Spuren GegenStände Museen ist einzig BeGegnen AN SICH außer dem nichts

Eigen – das Andere virtuelle Pole der Spannung der BeGegnung ZwieSpalt DreiFalt so stets so DIE EINZIGE

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nur gemein_sam nur in eins nur BeGegnung Wesen der Welt der Seienden höchste und einzige zugleich

nicht IN-DER-WELT-SEIN, viel_mehr

IN-UNSER’-BEGEGNUNG-SEIN

BeGegnung, einzig der Welt Schöpfung, einzig PerSpektive meiner Augen Blick nicht EKSISTENZ, viel_mehr: KNALL_EFFEKT ErSchaffen ErGreifen BeGreifen zeugend Greifen UrSprung der MeinigKeit, der Form der Materie eigen Schöpfung Knall Gestalt einzig Blick

das Viele

DIE EINZIGE das Viele meiner Augen Blicke stets eine von vielen nicht all_um_fassend nicht Leere stets BeGegnung – schreck_lich WIR doch einzig und allein außer dem nichts

nicht Ding – aus mancher Blicke Winkel mal so mal so mal so be_trachtet AN-SICH nur meiner Augen Blick

ein jeder Blick ein anderer APFEL:

EVAS BeGier der HerrSchaft Zier

köst_liche Speise

SCHNEEWITTCHEN

MordAnSchlag

TELLS Geschoß Welle Teilchen Kapital des Schweines Futter – das_selbe nie

DIE WORTE EINES DICHTERS

handeln nicht von Dingen viel_mehr vom BeGegnen sind stets Schöpfung und schon Spur – ins Licht gehalten nicht VorAusLiegendes scheinet durch denn die BeGegnung mit der Spur ist wieder Schöpfung und schon wieder Spur – Spiegel in Spiegel in Spiegel … außer dem nichts

nicht in Dingen schläft das Lied unser BeGegnen träumet fort schaffet Welt im Singen zaubert Welt im Wort hundert_tausend HammerSchläge BergWerkSpiele LichtKanonen schaffet Welt im Schreien zaubert Welten fort

was sind GegenSätze? der Spannung volle Felder in meiner Augen Blick –

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SymBiose Synthese nur Modulation nicht Schmelzung nicht AufGehobenSein – Weisen des Vielen unseres BeGegnens

meiner Gesichte ZUSAMMENSCHAU GESAMTSCHAU der Blicke Winkel Kreis bleibet ein GesichtsPunkt unter vielen auch das GANZE bleibet Teil zwischen den Brüsten des Alls eine EkStase, Heimat in der Göttin All-Leib Natur LASS AB VON ALLEM! frei_lich ist

DAS WAHRE SELBST Übung

in ent_grenztem Nicht-mehr-Denken eine ErLeuchtung – Leere bleibt Bild ein Bild – ein Blick nur in all meiner Augen Blicke

nie_mals in_szeniert sich IDENTITÄT zweier BeGegnungen in keinem ExPeriment in keiner Spur auch das GANZE Teil des Vielen auch die Schöpferin Geschöpf UrKnall der Augen Blick auf Blick auf Knall – VielHeiten! ein jedes Teilchen einzig – schon ver_gangen KonTinuität nur der Orientierung Linie im sprühend’ FeuerWerk Knall auf Knall

VielEinzige! schafft ihre EigenSchaften als der BeGegnung Knall der Spuren Leserin VielEinzige! der Buhlen Spiel ihrer Augen Blicke Hände Herzen Scham

VielEinzige! ohne WiederKehr der Weg von der EinFalt zur VielFalt so stets so wirk_licht unser BeGegnen so stets so in jedem meiner Augen Blicke

eine jede Geburt ist einzig einzig im Vielen im Vielen allein Schrei auf Schrei auf Schrei … folgt keine ErLösung VielEinzige! keine Schmelzung des brennenden Leids keine Sänftigung der brennenden Gier VielEinzige! im Feuer im Vielen – ohne Hut

meiner Augen Blick

was schon lässt sich bringen auf einen Punkt zu klein

ver_liere

ich über_steige

den Raum

die Zeit es bleibt der Augen Blick

ewig

in der BeGegnung: Eigen ins Andere schauend rufend ein_ander er_greifend er_zeugend ent_zündet die Schöpfung meiner Augen Blick – Tanz von MeinigKeit und FremdHeit ihr Wirbel - um nichts um die Leere um den Nu

nicht der kurz_zeitige AUGENBLICK im leib_lichen AufSchau’n nicht die hundert AttoSekunden von AugenBlick zu AugenBlick

nicht des SUPRA_CHIASMATISCHEN NUKLEUS Takt

Hirn hinter der Nase Wurzel nicht die drei Sekunden des Verses nicht das Hier und Jetzt der Sponti WeisHeit Liebe: meiner Augen freiem Blick raum_zeit_los und RaumZeit ohne Grund doch Grund von allem

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sinn_los doch Sinn Geber des Lebens nur unser’ BeGegnung wirk_licht

DIE EINZIGE

kein TreffPunkt end_loser Wege aus ewiger VerGangenHeit in ewige ZuKunft kein TORWEG ist der Nu der Augen Blick viel_mehr alles in allem

obs_zön ein jeder MonoTheIsmus der religiösen PerSpektiven un_heil_vollste all_mächtiger Penis ohne Leib ver_strömt seinen heiligen Geist ins Nichts EMANATION doch DIE EINZIGE unser’ BeGegnung ist zu_gleich der Horizont des Vielen in jedem Auge einer Welle Schlag ein jeder Blick ein Kind

meiner Augen Blick ist weder jetzt noch gestern noch morgen ist morgen gestern jetzt ist außer der Zeit und in der Zeit und um die Zeit und um den Raum ist außer des Raumes und mitten drin ewig un_end_lich alles was ist ab_solut ab_solute NotWendigKeit ab_soluter ZuFall

als BeGegnung: DIE EINZIGE

¿ab_solute FreiHeit?

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wo ich in der Augen Blick da auch Eigen’ Sein da auch das Andere mein und fremd auf der Brücke zwischen den Spiegeln die BeGegnung mit den Spuren von Spuren von Spuren … der Blicke Winkel Horizonte gute Welt böse Welt die meine die fremde wo ich im Blick

auch Spuren werden erst zu Spuren in der BeGegnung DER EINZIGEN denn auf_gezeichnet ist nichts, Schöpfung ist alles die Spuren im Anderen sind nur Potenz der GeschichtLichKeit so wie Eigen Potenz der MeinigKeit doch jen_seits beide wirk_lich nur als BeGegnung der Augen der Blicke DreiGestalt

red_undant das Gerede vom LEBEN IM AUGENBLICK CARPE DIEM was soll’s? denn stets nur der Augen Blick ist - außer dem nichts

«VERWEILE DOCH DU BIST SO SCHÖN

meiner Augen Blick Gravitation das SCHWARZE LOCH kein Licht ver_lässt es keine Strahlung kein Bild

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meiner Augen Blick in der Zeit PerSpektive: Jetzt zwischen Gestern und Morgen – außer der Zeit: EwigKeit

der Welt Schöpfung Geschichte FußNote nur meiner Augen Blick

(und nicht um_gekehrt wie manches Mal gedichtet)

in der Augen Blick ist auch die Dauer, meine Heimat mein GeborgenSein meine lange Zeit nur eines Blickes Winkel schafft KONTINUITÄT im Auge unser’ BeGegnung mit den Spuren vom PläneSchmieden HoffnungHegen auf ErFüllung meiner BeGier Geschichten schreiben über Raum und Zeit und Herz von StratEgie und Taktik meines Sorgens VorSorgens EntSorgens

BeGegnung mit der end_losen Leere BeGegnung im Blick von Leib Geist Seele – ihrem Sein als Spuren von Spuren von Spuren

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in meiner Augen Blick

fallen Zeit und EwigKeit Punkt und UnEndLichKeit Ursach’ und Wirkung in_des

in eins

das EINIG EIN ist nichts, nur der Augen Blick ist einzig das Gemälde des GANZEN SEINS, in WahrHeit Schöpfung nur einen Blicks von Vielen das Viele gerahmt: GebärMutterVision sub specie aeternitatis eine BeGegnung von Eigen nur mit einer der Welten Spuren nur:

dem GANZEN des Alls das sich nicht selbst als Teil ent_hält – AbSturz der LogikProGramme:

meine Seele schlägt Alarm

Krieg herrscht von BarmHerzigKeit zu BarmHerzigKeit und die Rache der GedeMütigten

DIE EINZIGE: unser’ BeGegnung einzig im Auge einzig im Blick nur Teil das Ganze nur eines Blickes Winkel die WIEDERKEHR DIE EINZIGE: das Viele – einzig in der Augen Blick

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BildSchuss ins SchwarzWeiße getroffen

bündel_weise Blicke gesammelt ich will sie in deine Augen stellen die dunklen Lilien die LichtBlicke den RosenZorn deine Nacht sollen sie schmücken die TraumSegler grüßen die aus_laufen ins stürmische KörperMeer Leib- Bild KopfBild (die Flagge schwarz der TotenKopf TorenKopf weiß) Kamera läuft: Blut wird fließen gefrieren Blick um Blick gefochten geschlagen post festum werden die Bilder die Spuren koloriert die Augen wieder ab_geschminkt die Blicke archiviert (vor Fäulnis geschützt)

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im Blick der BeGegnung Blick des AbStiegs von Eigen in die Hölle meiner inneren Welt oder dem AufStieg in den Himmel der BeGegnung mit dem blubbernden flimmernden Netz in meinem Schädel mit den Lichtern und Schatten in meinen Augen mit dem Lärm und Gesang in meinen Ohren mit dem Wein auf der Zunge und deiner Haut auf meiner Haut mit der Welt ihrer Schwere ihren Schründen mit den Spuren von Spuren von Spuren ent_stehen stets neu stets wieder anders die Dinge meine Lust mein Leid mein Wille mein WiderWille meine Angst meine Al’go’rithmen

Fühlen Denken Handeln: EMANATIONEN der Augen Blick VollZug unser’ BeGegnung der drei_einigen Göttin:

Eigen / das Andere – in unser’ BeGegnung keines der drei ist den anderen gleich und doch sind sie nur gemein_sam oder sie sind nicht aber sie sind – sind WIR

ein jedes WIR ist schreck_lich

außer_halb der Augen Blick nur Spuren denen ich wieder be_gegnen kann

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be_wusste un_be_wusste Spuren im Gehirn in BiblioTheken Sitten Gebräuchen den Parks den KraterLandSchaften der Welt dem Müll im All außer_halb der Augen Blick: nichts – auch draußen ist stets drinnen

viele AugenBlicke sind, doch keiner grenzet an den andern, grenzen_los selbst der geringste der Blicke Winkel denn jen_seits kein ander’ Land jen_seits ist auch dies_seits

GEISTSEELE Zwitter Spur und Deutung zu_gleich BeGegnung in meiner Augen Blick Spur im Blick des Raumes der Zeit VerGangenHeit ist Blick und Deutung jetzt von Spuren von Spuren von Spuren doch immer neue Schöpfung durch meiner Augen Blick

ab_surd die drei Falten von Sein Eigen / das Andere – unser BeGegnen ab_surd weil außer dem nichts Grund des Grundes Grund des Vielen und doch Einzige Blick auf Blick Blick und Winkel und Sinn in sich hebt an gipfelt schwindet

ach heilig sündig ReFlexivität! nur Spiegel nur Echo – Schau von außen her ist in sich kreisend BeGegnen außer dem nichts

im Knall er_öffneter Zirkus an der Wirkung Horizont fällt der Welle Druck, meine Liebe zur WeisHeit nur Echo vom Horizont her nur Spiegelung außer dem nichts als Gesang Geschrei GeschäftigKeit Genuss Genügen; im Blick deiner Augen weilt das Dort schon immer im Da es ver_schlingen der tiefste AnFang und das äußerste Ende die Fragen nach dem Zuvor dem Danach drinnen draußen spielen Leben Sterben im Knall er_öffneter Zirkus

ein jeder Blick ist ewig alle EwigKeit ist Blick uns’re Tode nur die Ränder der Löcher in des Lebens Stoff; frei_lich

die Löcher im EmmenTaler Käse dem Käse eigen nicht um_gekehrt

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keine Insel im Nichts das Auge des Seins

keine EKSISTENZ steht hin_aus in keine WAHRHEIT DES SEINS steht sie aus; zer_klüftet aber mein Blick bald Risse bald AbGründe, doch im Auge des WirbelSturms nicht GEWORFENHEIT unser BeGegnen viel_mehr Werfen das GeschichtLiche einzig unser BeGegnen mit Spuren von Spuren von Spuren … im Blick in meiner Deutung Knall mehr als ENTWURF meine Schöpfung das was jen_seits der BeGegnung ver_bleibt in der BeGegnung

keine Schöpfung aus dem Nichts unser’ BeGegnung DIE EINZIGE; das Nichts viel_mehr Schöpfung der BeGegnung Blick und Winkel wie der UrKnall der AnFang der NaturGeschichte die ver_legene Frage: «was war zuvor?» auch Theorie ist Spur auch JenSeits DiesSeits, Potenz DER EINZIGEN unser’ BeGegnung außer ihr nichts sie alles

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das Göttliche:

nicht der Augen Blick, einzig meiner Augen Blick GottGöttin:

DIE EINZIGE – VielEinzige kein MonoTheIsmus, je_doch SOUVERÄN – Knall auf Knall Fall auf Fall der Würfel ENTSCHEID

alles Sein: Geburt DER EINZIGEN unser’ BeGegnung meiner Augen Blick Knall auf Knall – außer dem nichts

ein jeder meiner Augen Blicke: AnKunft ein jeder meiner Augen Blicke: AbSchied

Welt außer_halb des Blicks trans_zendent bleibt doch im Blick

DIE EINZIGE ab_surd

Auge zu Auge neu geboren Blick auf Blick er_schlagen

lautlos über der TabaksDose schwebt die GoldWespe mit vibrierenden Flügeln landet auf dem gelben Fleck lässt den HinterLeib wippen saugt mit dem Rüssel am Rand des Gelbs wie dumm musst du sein MilliMeterKöpfchen wie wunder_bar dein Schweben über den Dingen über der SenfTube jetzt über dem Buch - auf dem großen A

lässt du dich nieder mit wippendem HinterLeib dein Rüssel auf dem großen A «Der Augenblick der Liebe» MilliMeterDummKöpfchen wie sollst du das wissen SchwirrMaschinchen schwebst als ein leeres Wunder

weißt nichts vom AugenBlick

ein sand_braunes Muster auf das du nieder_zitterst

das du mit deinem Rüssel be_leckst folgen_los

und die Liebe

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«ich!»

hinter den Sternen, Feuer mir eigen jen_seits der Welt der VerNunft der Pflicht nicht draußen ist jen_seits viel_mehr drin

ich be_gegne all so bin ich all so ist das Andere all so ist MeinSein all so ist FremdSein einzig in unser’ BeGegnung bin ich – Echo außer dem nichts

in die felsige Schlucht gefallen; sprach_los der AufPrall das Tosen des Flusses die Bilder der Wind auf der Haut der Rauch der stickende die steilen Wände das Würgen der Laute in der Kehle bis sie aus_brechen

von den Wänden plötz_lich das Echo: «ich!

«ich!» ruft das Echo von den Wänden das Echo meiner ver_wunderten Laute; mir lausche ich

doch nur die Felsen sagen mir: «ich!» ich bin die BeGegnung mit den Felsen mit den Mauern des Anderen dem Moos dem Geruch nach ver_branntem Fleisch der dunkeln SonnenBrille der Nachbarin dem klemmenden ReißVerSchluss ich bin der Kuss

ich!

»

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ErLeben

AarLeben

mein Leben

dahinter?

nichts!

„ich!“ ist AnRuf der BeGegnung kein Ding RückRuf des immer schon Spur Gewordenen weder ab_solut noch bloß leib_haftig weder InDividuum noch Identität AnRuf in der Augen Blick – wer ruft wen? das Echo von Fels zu Fels; in unser’ BeGegnung wird jeder Ruf zum AnRuf; schwingende RückKoppelung

kein AllGemeines kein in Raum und Zeit mit sich Identisches echot «ich!» einzig die BeGegnung ist InDividuum

DIE EINZIGE

drei_faltig PerSönLichKeit meiner Augen Blick nur der AugenBlick PerSönLichKeit

BeGegnung mit Spuren von Spuren von Spuren … kein RaumZeitGanzes – Identität:

BeGegnung mit Spuren von Spuren von Spuren … Augen Blick PerSönLichKeit TageBuch der Spuren der Echos die «ich!» rufen BeGegnung mit Spuren meiner BioGraphie doch in der Spur jen_seits der BeGegnung ist meiner Augen Blick er_loschen

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im Schoß des Anderen be_ginnen das ErWachen und

die ErFahrung fremd zu sein

vom Fremden zu_rück geworfen ruft: «ich!» und mit der wieder_ kehrenden ErInnerung an die ErFahrung des Fremden in der BeGegnung mit dem Anderen be_ginnt Eigen das Andere in BeSitz zu nehmen Fremdes wird Eigenes bleibt trotz_dem das Andere wird zum meinen

nur das Echo

nicht ich gehöre mir mein ist Welt

Wolke bin ich, Klippe, das gehäutete Wild unter dem Messer; der WasserKessel über dem Feuer; CEO der himmlischen HeerScharen der dafür zu sorgen hat dass DaSein sich lohnt; das kichernde Kind, der Mond der VerLiebten, das Dunkel des Walds TageDieb NächteDieb wische die Strassen trage Ornat BiKini Krawatte, surfe auf goldenen Flüssen bettle am StraßenRand schreie mit dem Wind liege be_soffen im RinnStein Wüste bin ich ErdReich und schmelzender Schnee COMPUTER KlatschMohn LöwenZahn SperLing und Aar; Feuer bin ich ein Flimmern auf dem BildSchirm RaumZeit roter Al’go’rithmus lila Gelächter ein bern_steinernes Glück im UnGlück Quelle Bach See eine HonigTräne PrimZahl bin ich, das Tal der Könige, des Todes

PrimZahl vor allem; Netz im Gehirn, PrimZahl zwischen Himmel und Hölle geschrieben

«ich!» ruft das Echo von den Wänden Echo: die Spur von Eigen und dem Anderen in unser’ BeGegnung

Spur nur, nicht Eigen nicht BeGegnung

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Eigen: nicht Tal nicht Fels – sie sind das Andere auch Echo ist das Andere auch die Schwingungen die «ich!» tönen sind das Andere sind Spuren unser’ BeGegnung – doch nur in BeGegnung ist Eigen’ Sein nur in BeGegnung das Andere nur zwischen Eigen und dem Anderen BeGegnung

so ist ICH-BEWUSSTSEIN nichts, in der Augen Blick nur ImPrint der BeGegnung von Eigen mit den Spuren des Echos das «ich!» ruft des Echos vom Fels der BeGegnung mit dem Anderen der BeGegnung mit den Spuren «ich!» von Spiegel zu Spiegel gespielt

DIE EINZIGE

Entfaltung Faltung des Alls meines Tuns meines Lassens die BeGegnung in der Augen einzigem Blick

nicht schon bei der Geburt des Kindes er_wacht EigenSein, erst mäh_lich nie_mals werde ich wissen wo her es gekommen, irgend_wann macht es sich be_merk_bar er_scheint es offen_kundig auch dann noch wenn ich klügelnd daran zweifle als WissenSchaftler EmPirieSchaftler GeistSchaftler ver_geb_lich da_nach suche

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«ich bin der ich bin» echot der Fels «ich werde sein der ich sein werde» Eigen nicht be_schreib_bar, ist nur da, un_mittel_bar, ver_schränkt im Anderen er_fahren im WirkLichen der BeGegnung

weil und indem Eigen zur Welt kommt bin ich – aller_dings nicht als mein EigenSein denn «ich!» ruft nur Echo EigenSein ist keine EigenSchaft nur Wille als VollZug hat keine EigenSchaften denn EigenSchaften sind Spuren der BeGegnung von Eigen mit dem Anderen nur Spur der Gedanke: «ich bin» doch Spuren sind das Andere nicht Eigen erst in unser’ BeGegnung:

EKSISTENZ und ESSENZ in_eins

EigenSein ist nicht SelbstSein Eigen nicht mein SELBST ist nur in der BeGegnung; in neuro_psycho_logischem Blick:

BeGegnung mit der Spinne Netz

den NEURONALEN PROGRAMMEN:

meines Lebens QuellCode ver_ knoteter LeidensLust

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Skepsis: NotFallDienst meines SeelenAlarms

BeGegnung unter Welt

mit UNBEWUSSTEM

mit Spuren von Spuren von Spuren …

SELBST ist kein Ding weder falsch noch wahr weder Eigen noch Nichtung end_lichen Ichs, auch nicht BeWegung zum All-Einen; Selbst ist ErEignen in meiner Augen Blick BeGegnen, MeinigKeit außer dem nichts

en_cephalali Spitzen sitzen Kurv auf Kurv ab wehe! wehe! brain and nothing but the brain!

denn wo käme ich hin wenn ich in mich ginge denn drinnen ist draußen draußen ist drin

in meiner TropenWaldSeele wo gekleidet in grünes PerlMutt in Spiralen miaut

mein KatzenVogel meine grüne TempelHölle aus_gelegt mit Moosen Flechten ZwergFarnen Geheimnis in Kräutern Gräsern

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Sträuchern Bäumen höher und höher gestimmt die Nächte mit den LichterKetten der leuchtenden Augen all meiner Frösche, Galagos, Damans LeuchtKäferWolken auf HochZeitsTanz in der hohen Zeit der Nacht des Gesanges der FroschLurche dem leisen Rauschen aus rieselnden WasserQuellen im Schlamm die KrokoDile und Wände aus KletterFarn un_durch_dring_lich

keine INNERE FORM DES ICH

das die GEDANKEN DENKT; nacht_aktiv meine PflanzenSeele meine TierAugen «ich!» ruft nur das Echo vom Fels kein Geist der weht wo er will, nur Farbe unser’ BeGegnung ist der Gedanke in der Augen Blick ihrer MetaMorphose so_gleich Spur im Anderen – mediale Spur doch be_reits im Anderen außer dem nichts als GrasBäume

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l'étranger

siehst du das Messer im Sand? SonnenBlitze un_berührt, hinter den Felsen lauert nichts, kopf_über ins AbSchiedsMeer, schwimmen ans andere Ufer, Arme rudern unter Wasser winken über dem Spiegel rudern unter dem Spiegel fort zum dunstigen Horizont winken über dem Wasser kopf_unter im AbSchiedsMeer unter Haien zwischen Schweigen und Schreien von Spiegel zu Spiegel und Dürsten im end_losen Wasser SalzKrustenPanzer der Leib die Augen brennen SonnenBlitze das Messer, im Sand langer Zeit lauert nichts

wo hin hätte sich mein Blick ver_loren in der Spiegel Labyrinth, hätte Ariadne nach Daidalos’ findigem Rat mir nicht das Knäuel Wolle zu_gesteckt den Faden gesponnen aus den wärmenden Kleidern der Schafe? von Spiegel zu Spiegel be_gehrt von Spiegel zu Spiegel gehofft der Augen zahl_loser Blicke geschaut durch un_end_liche Zeiten Räume: mich! immer wieder immer wieder immer wieder das Echo des Lichts nur Spiegelung nur Echo

doch weh' mir! wenn die nie er_hörte Nymphe der Göttin der SchaumGeborenen meine Kälte klagt

DAS DU IST ÄLTER ALS DAS ICH? nein!

nutz_los da, der Blick der Zeit nutz_los da, die SubStantive so wie ich in dir, er_wachst du in mir «ich!» ruft nur das Echo vom Fels «du!» zeichnet das SpiegelBild ins Wasser

DIE EINZIGE!

nur BeGegnung wirk_licht außer ihr nichts so wenig Eigen ohne das Andere so wenig das Andere ohne Eigen «ich!» ruft einzig das Echo Echo Spur der BeGegnung Spur die neuer BeGegnung harrt … Spiegelung meines Rufens

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Spiegelung der Rufe vom Fels Spiegelungen von Spiegelungen von Spiegelungen … nur in der Augen Blick ist BeGegnung

so wie die Nymphe Echo Narziss be_gehrt, so wie er sein Bild im Wasser, so be_gehrt sein Bild auch ihn einzig BeGegnung wirk_licht Liebe frei, BeGegnung tod_geweiht – Eigen ist wie das Bild im Wasser:

nie zu greifen – Narziss am Ufer LeibSpur Spur im Hirn die Innerung Teile von Sekunden erst schon Echo schon zur Spur geronnene Seele des TodGeweihten schon Geschichte HirnMuseum

Welt ist BeGegnung BeGegnung ist Welt drei_einig eins und trotz_dem immer nur vieles denn

das EINE ALLUMFASSENDE ist

ein Blick unter vielen nur:

Mythos des GeborgenSeins frommer Wunsch im TrümmerFeld des Alls ein_sam in der Masse Geschrei doch Eigen jen_seits; jen_seits das Andere «ich!» lockt Echo – hin zum WIR Narziss bleibt kalt

ein jedes WIR ist schreck_lich

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wird die Spiegelung zur Spur:

schon im Anderen ver_borgen – unser BeGegnen einzig Welt; frei_lich ohne UrSach ohne Wirkung – ohne Brücke

die fluktuierende BeWegung von Narziss am Ufer zu Narziss im Wasser von Narziss im Wasser zu Narziss am Ufer Narziss im Gehirn Narziss in der ErZählung in der ErZählung der ErZählung der ErZählung Fluktuation von Spiegel zu Spiegel von Echo zu Echo SirenenGesang RückKoppelungsPfeifen

«ich!» ruft nur Echo in unser’ BeGegnung «ich!» immer schon PerSpektive im WIR gespiegeltes Licht der MeinigKeit in unser’ BeGegnung so_viel du so_viel ich von Spiegel zu Spiegel; aller_dings

ein jedes WIR ist schreck_lich gleich_wohl, Gefährten könnten wir sein

«ich bin» SchattenSpiel im Lichte der MeinigKeit KonTurenSpiel FormenLust RaumZeit von Spiegel zu Spiegel zu Spiegel … immer schon Geschichte

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immer schon Innern der BeGegnung mit der Zeit mit dem Leib; WiderStand dem FremdSein des Anderen; «ich bin» immer schon ErInnerung schon in der Augen kurzem Blick immer schon ist Eigen dem Anderen zuvor be_gegnet eig’nem Schatten –

«ich!» nur AnSchrift des Meinen AnSchrift auch das Andere außer dem nichts

zur TheoLogie des Egoismus: EGO SIVE NATURA EGO nur Spur, der WeisHeit liebenden Kopf Geburt kaum gedacht schon zum Anderen geworden, Spur «ich!» ruft nur das Echo vom Fels SelbstErKenntis von Spiegel zu Spiegel gespielt mein Blick in deine Augen Göttin EINZIGE in die Tiefe meines SpielerGlücks in die Tiefe des BankRotts; ein_sam seh’ ich mich in meiner SelbstGöttLichKeit, auch wenn sie unsere SelbstGöttLichKeit: DREI_FALTIG EINES unser Sein einzig in unserem BeGegnen in der Augen Blick: Eigen / das Andere –

CREATIO EX NIHILO?

nein! unser’ BeGegnung DIE EINZIGE ist alles und nichts zu_gleich ist Quell der MeinigKeit auch das Nichts ist das Meine und das Fremde zu_gleich das ist AusGang jeder TheoLogie des Egoismus DIEU MACHINE meine SelbstGöttLichKeit

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unsere SelbstGöttLichKeit Eins und immer Drei:

Eigen / das Andere – in unser’ BeGegnung

DER EINZIGEN

meine FrömmigKeit:

ich atme aus … und eine Welt ent_steht! ich atme ein … und eine Welt ver_geht! süßer BeTrug eine jede Hoffnung auf ErLösung

fremd sind sich Eigen / das Andere wir be_gegnen uns: ALL SO sind wir ist Welt – DIE EINZIGE «ich!» – Echo SpiegelZeichen «wir!» – LockRuf am AbGrund außer dem nichts

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Spuren

wie ich noch immer dürste nach dem glänzenden Morgen längst haben die Steine der ErInnerung sich auf_gelöst in Wellen nur manch_mal schäumen sie auf an den Gestaden meiner NostAlgie bald wieder ver_loren im weiten Grau wie ich noch immer dürste und ohne Hoffnung auch wenn du mir zu trinken gegeben

LeibSpur: offenes Grab der Augen Blicke worin ErInnerungen denen ich wieder be_gegne der Spuren SpinnenNetze in der PerSpektive der Moleküle Strukturen pulsierende BotSchaften kom_munikative Säfte er_regte Regionen scham_los ent_blößt

«ich!» ruft das Echo vom Fels doch im Echo, unser’ BeGegnung nur_mehr Spur der WellenMuster im Tal Kinder unser’ BeGegnungen

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Spuren von Spuren von Spuren bis ins un_zähl_bare Glied

BeGegnungen mit Spuren von BeGegnungen - gesteigerte Potenz der Orientierung der WeltenKinder aus der Augen drei_gestaltem Blick ent_lassen schon wieder fremd bis zum nächsten Kuss

horch! der NATUR GESETZE HOHES LIED all die Strophen all die BeGriffe, die Musik, der Mathematik Sätze Formeln die MetaPhern von MetaPhern von MetaPhern … Materie Teilchen Wellen EnErgie BildSchirmKunst ZahlenMagie durch Rohre Linsen Antennen Spuren des Denkens der Welt:

InFormation durch Al’go’rithmen geklöppelt BeGegnen in dieser SpurenBrille Blick:

InFormation ein_geformt

horch! schau! auf all das

AusEinanderHervorGehen

InEinanderAufGehen

VerSchwinden

GeborenWerden

AnZiehen AbStoßen meiner RaumZeitBlasen im pulsierenden Klang der kristallenen Kugeln

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SpielRegeln unser’ BeGegnung mit den Spuren von Spuren von Spuren … NaturGesetze: Regeln unser’ BeGegnung Spiel die hoch_wohl_löbliche Jury

WISSENSCHAFT

Spuren … geronnene Geschöpfe der Kunst von EigenSein in der BeGegnung mit dem Anderen neue VerNetzungen im Gehirn VerTiefungen im Schnee Gebäude und Trümmer Beulen am Kopf zum Anderen geronnen – jen_seits jen_seits Eigen dies_seits einzig der Augen Blick BeGegnen mit den Spuren von Spuren von Spuren …

das Werk des Künstlers über_dauert nicht der Augen Blick; schafft Spuren nur in deren BeGegnung wieder Kunst geschieht wieder in der Augen Blick alter Kunst Spuren in der Kunst Blick NeuGeburt trans_formiert

in DER EINZIGEN

nur in der PerSpektive der Geschichte den Formeln der Physik in andrem Blick auch er_scheint die Frage nach dem VerBleib der Spuren jen_seits unseres BeGegnens in Räume Zeiten InterValle geschachtelt ver_weisen ihrer Vektoren Pfeile ins Heute – PerSpektive der UrSachen und

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ihrer Wirkung – doch zwei drei vier fünf PerSpektiven unter anderen nur unter vielen

die BeGegnung mit Spuren von Spuren von Spuren … der Spinne Netze im Gehirn dem Spiel der AnLage der Geleise dem Stellen der Weichen dem LogosSpiel dem ErosSpiel Liebe Krieg der Säfte Potentiale der elektrischen ImPulse Gedanken folgen GedankenFolgen Bildern, folgen Ahnungen, be_gegnen er_wecken Kultur; auch was wieder_geboren ist neu_geboren in

DER EINZIGEN

wieder PerSpektive der Geschichten Lauf:

ReihenFolgen des BeGegnens erst AußenWelt des Lebens Garten dann Spur im Gehirn der Rose VorStellung der Wille sie zu brechen die BeDeutung der Blume der Dornen des Bluts InnenWelt – gleich_wohl in jeder meiner Augen Blicke ist innen außen ; außen drin nicht Eigen ist Welt nicht das Andere nicht «ich!» nicht «du!» nicht «es!» nicht Ding nicht VorStellung nicht Hirn nur unser’ BeGegnung wirk_licht

DIE EINZIGE

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archäo_logische Funde sind Spuren von Spuren BeGegnen in der PerSpektive von Spuren in meinem Gehirn erst die BeGegnung im Lichte meiner ErWartung bringt mich auf die Spur der Spur was würden mir Funde von Knochen sagen wenn meiner Augen Blick ohne PerSpektive ohne VorStellung von Skeletten von Geschichte von Natur von Leben Tod BosHeiten des Seins? was sagen sie dem buddelnden Hund?

meiner Augen Blick Horizonte um und um um_zingelt von Geschichte – mein BeGegnen mit den Spuren von Spuren von Spuren … der Natur Geschichte Spuren: das Leib_liche der Kultur Geschichte Spuren: das Geistige was bleibt was ist was kommt:

BeGegnen mit den Spuren von Spuren von Spuren

nicht tot nicht statisch Spuren fließen fließen Zeichen in Zeichen in Zeichen … mutieren Form aus Form aus Form … vom FlügelSchlag des SchmetterLings in China zum Beben in Europa; Spuren sind mehr als VerWitterung: VerWandlung! Wandlung der BeDeutung WiederBeGegnung Wandlung der Geschichten aus meiner Innerung

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die Spuren im Hirn sind Welt geworden in der BeGegnung meiner Augen Blick EwigKeit und Knall und Raum und Zeit und Fluss sind PerSpektiven außer dem nichts

die Spur der Spur ist Spur der BeGegnung mit der Spur mein Wille zur IDENTITÄT mein Fluch die PerSpektive der KONTINUITÄT gesponnen die Fäden der Augen Blicke flirtend mit dem Geschick ver_woben, miss_achtend der Göttin PriviLeg zum schönsten der Gewebe Arachne gefangen im neuro_nalen Netz der Spuren von Spuren von Spuren

Welt der Zeichen der BeGriffe – BeGegnung: Kunst des Lesens der Spuren, Deutung der MetaPhern PerSpektiven Spiegel in Spiegel gespielt die Rätsel der Weisen des Kopfes ZerBrechen

o Mysterien der Nacht! dunkles BeGegnen der MoorLeichen kurze AufErStehung in Truhen der aus_gewickelt Mumien Blick Skelette geistern in Mondes SpiegelLicht in der Museen Tage: VerSteinerungen der Spiele Regeln HermeNeutik der SprachKunst Leichen

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PerSpektive

vieles nicht eines vieles in vielem doch nicht in einem Blick, in vielen einzig_artig ein jeder; je_doch im Blick wird alles und ver_geht außer des Blickes Winkel keine Welt Blick ist Geburt Öffnen der Schenkel neuer Winkel aus meiner Augen Scham Lust Gier Schöpfung

das ist PerSpektive hin_sehen hin_sehend erst Schöpfung ASpekt und Horizont Geburt meiner Augen Blick

Wesen DER EINZIGEN

Blickes Winkel Richtung Punkt meines Trachtens Weise StandOrt des AusBlicks so stets so unser’ BeGegnung Augen Blick Sicht und Gesicht das ist PerSpektive

SCHÖPFEN ALS DURCHDRINGEN;

mit meiner Augen Blick SchamLosigKeit möcht’ ich die Welt FLACH_LEGEN; doch

BeGegnen nicht VerSchmelzen Eigen / das Andere fressen sich nicht um_vögeln sich Stellung um Stellung um Stellung … BeGegnung Tanz – nur Tanz ist Sein Drei sind Eins doch bleiben Drei

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un_ver_schmolzen Liebe Krieg:

Eigen / das Andere – unser Tanz immer wieder anders die Musik die Schritte das Wiegen der Hüften kein WirkLichen in Näherung, nur BeGegnung ist im Winkel zwischen den Schenkeln meiner Augen Blick UnSchärfe bleibt alles Sein ist Schauen Schmecken Hören Tasten außer dem nichts

Bilder Traum Stellung

AufStieg durch Wolken Türme zum Nacht Himmel

Musik zwischen Raum unter die Sterne gedreht Raum zwischen die Tode gesät

längst der Feuer Kranz des viel armigen Tänzers längst sein Flammen Haar zwischen den Himmeln er_starrt Bild er_probt die Engel längst der Duft der Rose ent_ziffert

Musik zwischen Raum unter die Sterne gedreht Raum zwischen die Tode gesät

ver_geb_lich die Schrift Graffiti ver_blasst, liest niemand mehr, zu oft ver_geb_lich die Rufe der selbst ErNannten

auf den Steinen trockene Blätter im Wind die Spiele ver_geb_lich die Tränen im Sand

Musik zwischen Raum unter die Sterne gedreht Raum zwischen die Tode gesät

grenzen_los die Tiefe der Fragen zwischen den Bildern grenzen_los der Augen Blick von Ende zu Ende, Zeit des Lichtes über den Wassern grenzen_ los die Trauer der Farben an Meeres Grund

Musik zwischen Raum unter die Sterne gedreht Raum zwischen die Tode gesät

kunst_voll des Traumes Fäden über dem kalten Schnee kunst_voll die Spiele auf den Wellen der Tage

Nächte Gärten der Trommel Schläge gegen lange Weile Hunger kunst_voll die PalaVer unter dem SendeMast

Musik zwischen Raum unter die Sterne gedreht Raum zwischen die Tode gesät

AbStieg durch des Brunnens Schacht auf die Zauber Wiese

Augen des Jägers von Bild zu Bild die Reise Augen des Sammlers des ErOberers

des Gejagten – CLARE ET DIS_TINCTE

durch die Filter meiner BosHeit geschaut – Blick meiner Liebe bang meiner Angst meiner Künste meiner Theorien meiner Trübnis Sucht nach ErFolg dumpfes Brüten phantastische Geschichten meiner Bilder Welt StratEgie Taktik Tarnungen Zeichen sie wirk_lichen alle, denn Sein ist AugeSein, BeGegnen in der Augen Blicke, Farben Linse Filter Schöpfung Schau BeGegnung mit Spuren mit der Spuren Deutung Schöpfung außer des Raumes außer der Zeit des Jetzt des Zuvor des Danach Schöpfung außer des Raumes außer der Zeit außer dem nichts

die warmen Schenkel die kalten die engen die weiten der Winkel meiner Augen Blicke more geo_metrico und sinn_lich der Augen Maß der TeleSkope MikroSkope Formel gesteuerten ApParate der wandernden Kurven Farben auf dem Monitor gezählt ver_messen ver_rechnet er_ahnt geglaubt her_bei gewünscht Theorie ist alles – und Spektakel

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BeGegnen als Welt

in Horizonten aus Punkten meiner Sicht da stehe ich liege krieche durch die Muster der Spinnen Netze im Hirn: Logik Gefühl über dem Wasser der Mücken Wolken in wildem Tanz so dicht vor meinen Augen mein Blick durch_dringt sie nicht BeGegnen als dunkler Nebel des Vielen nah_fern die Krater der Feuer speienden Mutter noch schlafend von Schnee be_deckt BeGegnen schafft Welt

in PerSpektiven

Licht Suche im Dunkel der Nacht der OhnMacht

PERSPEKTIVE: MetaPher meiner Orientierung AN-SICH ist nicht das Ding einzig das BeGegnen in den Winkeln meiner Augen Blicke

in der Augen Blick Blick nach innen Blick nach außen in ASpekten Schau Vision wird Logos gezeugt Geist Leidens Brunst Skepsis Blick von Spiegel zu Spiegel gespielt von Auge zu Auge durch der Spinnen Netze

mein Hören mein Riechen mein Tasten nicht ASpekte un_er_gründlich Seins alles Seiende ist ASpekt außer dem nichts

doch jen_seits der Grenzen das Negative, MANGEL IM SEIENDEN BeGehren als Mythos kom_poniert in dia_lektischen TonSprüngen Schärfe des KontraStes doch jen_seits bleibt dies_seits NEGATION als Künderin neuer Geburt neue Schenkel öffnen sich neue Winkel

JEDE NACHT EIN ANDERER

nicht Dinge sind im Wandel viel_mehr unser BeGegnen uns’rer Augen Blick Negationen der Negationen:

Geschichten neuer Horizonte

¿ «every thing goes» ?

nein! nicht be_liebig sind PerSpektiven der Augen jeder Blick ist einzig: ab_solut wirk_licht in seiner Weise BeGegnung ist BeGegnung ist BeGegnung stets DIE EINZIGE, einzig ab_solute Welt das AllGemeine ein BeSonderes im BeSonderen

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der Augen nächster Blick wieder einzig wieder die BeGegnung von Eigen mit dem Anderen wieder neu immer wieder neu

außer dem nichts

Magie ZeitGeist: FUSIONIEREN SYNERGIEN nutzen steigern EFFIZIENZ die alte Spur meiner HirnNetzWerke SpinnenNetze PerSpektiven fusionieren vom Jäger Sammler zum DEUS SIVE NATURA die Bächlein die Flüsse die Ströme sich sammeln im mächtigen Meer auf den Kopf gestellt zu meiner ErBauung weit offen der Scham feuchter Schlund das Viele als EManation aus dem Ein-und-Alles dann sag’ ich nicht: «die Welt in der PerSpektive der Physik» dann sag’ ich nicht: «PerSpektive der an_gewandten SpielRegeln der Mathematik» dann ver_künde ich weise:

«DIE WELT IST MATHEMATIK!» «DIE WELT IST PHYSIK

o Gott der du das alles pauken musstest: «DIE WELT IST IN DEINER GNADE!» der einzige AusWeg so_lange du trotz_dem würfelst ich er_barme mich deiner; im Kopf ist die Welt NeuroWissenSchaft, auf den Kopf gestellt zu meiner ErBauung, NeuroFick außer dem nichts

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RELATIVITÄT ist nicht be_liebig so wenig PerSpektive nur AusSchnitt aus einem Sein jen_seits unseres BeGegnens Eigen jen_seits jen_seits das Andere doch beide für sich: nichts – die ReLativität der WahrHeit ist ihre Bindung an BeGegnung bald zärt_lich bald brutal außer dem nichts

WahrHeit ist vieles wenn_gleich in meiner Augen Blick immer nur eines: ab_solut Fatum DER EINZIGEN Heil UnHeil Werden Schwinden zu_gleich

wo von ich lebe

Haut gebreitet die Worte zum trocknen nackt unter dein Lachen bauch_wärts nach den Sternen Fäuste im Haar tender wildness von deinem Tau schlägt die Zunge die Atem_ Trommel, be_sänftigt dein Mund den Zorn des Tiers, Leib in Leib gespielt aus dem gefangenen Traum aus dem Geschlecht den Wein unter den Augen der Wächter scham_ los treiben über die Grenze

PerSpektive eigen_artige einzig_artige Weise unseres BeGegnens Eigen / das Andere – in DER EINZIGEN der Trinität von Sein in jeder Augen Blick nicht nur sub_jektiver StandPunkt der wahr_nehmenden ur_teilenden PerSon PerSpektive ist BeDingung des Seins alles was ist: per_spektivisch jedes BeGegnen außer dem nichts

der BLICK VON NIRGEND_HER – auch eine PerSpektive philo_sophischer Mythos Kreation meiner Logik Maschine per_spektivisch natur_wissen_schaft_liches BeGegnen scharf gezeichnete Engung der Winkel ProtoKolle der Spuren dis_zipliniert SpurenErWartung SpurenProPhetie Theorie Trance vor duftenden schleimigen Höhlen BeGegnung in der Augen AusBlick der Zunge Kosen außer dem nichts, trotz der EwigKeit Geruch und der end_ losen Geschichte von der

OB_JEKTIVEN REALITÄT

mein Blick zwie_spältig zur bergenden Großen Mutter zum eifer_süchtigen Vater der seine eigenen Kinder ver_schlingt

ein jedes WIR ist schreck_lich

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DAS BUCH DER NATUR IN MATHEMATISCHER SPRACHE GESCHRIEBEN

auch DIE NATUR ist immer nur als BeGegnung Natur als meiner Augen Blick mathematische Natur romantische Natur Mutter Natur Monstrum Natur nackte Körper ver_schlungen Geister durch_drungen

DER AUFSTIEG BE_GINNT IM KOPF

QUANTEN THEORIE kom_plementäre MessGrößen BeGriffs PerSpektiven:

KoOrdinate / ImPuls

EnErgie / Zeit

Welle / Teilchen doch die eine Weise unseres BeGegnens lässt ver_schwinden was die andere wieder_um gebiert nicht nur in meiner Augen QuantenBlick mein QuantenAllTag meine QuantenSätze meine QuantenSprünge im LiebesLager immer suche ich Spur suche ich Deutung und EwigKeit deine Spur sie wieder gefunden lebe ich sie wieder ver_loren sterbe ich

o Geliebte! das alte Spiel dessen Ziel im Blick der Logik die Struktur der Welt zu spiegeln im Blick der BioLogie SpinnenNetze Hirn

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der Logik SpielRegeln HARDWARE Mutation SeLektion Spuren von Spuren von Spuren er_folg_reicher ORIENTIERUNG im Blick der Theorie kein Rasten im WiderSpruch Alarm schlägt meine Seele: DesOrientierung und weiter dresch’ ich die Gedanken trenn’ Spreu vom Weizen, der LOGOS mein NavIgationsGerät unter die SchädelDecke ver_packt Himmel-und-Hölle-Hüpfen ver_netzt außer dem nichts

leben MORE GEO_METRICO

StrichMännchenFilm

StrichMädchenFilm

StrichBubenStück

ver_häkelte ATome Schnitt Muster Bogen molekularer Netze ver_häkelte Semiose

LIAISONS DANGEREUSES unter

Zeichen-ObJekten-InterPretanten formale TheoLogie des logisch DenkMögLichen SprechMögLichen auch mein Traum Spiel in schwarz-weiß

Spiel ohne Grenzen

RePräSentanzen gezähmter DiMensionen auf die Folien der Furcht gezeichnet nicht zu wissen was ich sage Seelen Alarm für die ZeichenLogikWächter in der Kastraten Bäder

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doch PerSpektive ist weder NotBehelf noch Mangel an ErKenntnis noch bloßer Schein PerSpektive wirk_licht nicht als schales Bild dürftigen Teils er_habenen Ganzens je nach dem mal so mal anders gesehen, nein! WirkLichKeit ist per_spektivisch – nicht den Schatten von Dingern AN-SICH

be_gegne ich von ferne

WirkLichKeit ist BeGegnung nur PerSpektive ist und außer ihr gibt’s nichts kommt nichts als wieder PerSpektiven

wie irre_führend doch die Worte:

PERSPEKTIVISMUS, RELATIVISMUS gar, denn

unser’ BeGegnung DIE EINZIGE ab_solut PerSpektive ab_solut AugenBlick AnuAruruZeusJahweTrimurtiDàoAllah – UrKnallAll lebendig Eigen / das Andere – AufErStehung in unser’ BeGegnung – DER EINZIGEN die drei Falten von Sein außer dem nichts

PerSpektiven sind unser BeGegnen mit Al’go’rithmen Theorien Regeln des Spiels der Logik, der Seele Alarm im WiderSpruch Spuren vom Tanz im Gehirn an_geborene StratEgie des Nehmens und Meidens im Blick auf JahrMillionen Schritt für Schritt durch ZuFall und NotWendigKeit zum GeistOrgan Organon Spuren von Spuren

von Spuren

zu Spiegel … gespielt

per_spektivische Spuren von Spiegel zu Spiegel

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auch die Gestaltungen der Linsen Spiegel AnTennen BildSchirme SpeicherChips, der rechnenden Netze, der Spinnen ApParate;

gebären neue Formen zeichnen der Sterne der Trabanten Bahn den Tanz der Teilchen das Spiel der Wellen – Narziss im Wasser auch meiner Ethik PalaVer meiner Moral Geschrei meine des Rechts gelehrten Schlüsse: BeGegnung mit den Spuren des

KolLektivs Diktates

wo hin sind wir kommen? wo von soll sonst die Gier meiner KlatschSucht die Breitung der Medien meine an Geist reiche EitelKeit sich nähren? Friede herrsche! doch

«wo kämen wir ohne hin?»

ein jedes WIR ist schreck_lich Krieges schwanger

auch die MessGeräte die NaturGesetze, das WahrNehmen AusWerten em_pirischer Daten; nach meiner Augen Blick gemessen, nach meines Blickes Winkel be_törenden Schenkeln; der gesetzten Regel gemäße Muster des Spiels der Norm weisen auf Deckung oder WiderSpruch im Horizont meines HinSchauens, meiner suchenden Zunge Spiel auch Zeit Raum KoOrdinaten Vektoren; der Augen Blick AUF NICHTS GESTELLT zeit_los raum_los sinn_los hier_los jetzt_los schafft erst in unser’ BeGegnung Geburt Knall Raum Zeit Geschichte Innerungen OutLines meiner ProJekte meiner Träume – BeGier und Krieg auch die Werke von Kunst und WissenSchaft auch die WeisHeiten und DAS GUTE UND DAS SCHÖNE auch die WahrHeiten und die Irrungen und die einzige Liebe sind PerSpektiven

DIE EINZIGE UND IHRE PERSPEKTIVE

stets NeuGeburt meiner Augen Blick stets neu unser’ BeGegnung:

DER DREIEINZIGEN VIELGESTALT

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was ist der Horizont der ZuKunft anderes als BeGegnung mit eigener ErWartung Spuren meines kreativen Denkens meiner Seele Alarm meiner BeGier

auch KonTinuität ist PerSpektive meiner Augen Blick im Nu, meiner bangen Frage:

wie treu bleibt sich die Welt? wie treu die Göttin? wo käme ich hin ohne die VerLässLichKeit? wo hin bin ich kommen? auch KonTinuität ist KomBination von Zügen in meiner Gedanken Gefühle Spiel ErFindung im Nu – SchlafLiedchen

in keinem meiner Augen Blicke in keinem Nu ist unser BeGegnen das_selbe auch nicht das kleinste Teilchen ent_steht und ver_geht zwei_mal im fließenden fliegenden Kosmos der PerSpektiven Wechsel

die Liebe zur WeisHeit er_findet so mancher Spiele Regeln brennende ZählRahmen im Blick von Raum und Zeit weit um_her weit zu_rück – der Natur Geschichte Blick durch HirnReihen von den Kriechern Schwimmern Fliegern Säugern GeistReihen SpiegelSpuren SpiegelReFlexen bis zur Pflicht zur RechenSchaft

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wie un_wider_steh_lich er_scheint die VerSuchung das Viele ein_zu_dampfen auf das Eine: REDUKTION uni_versell die einzige PerSpektive die uni_versellen Gesetze der ÖkoNomie: wirt_schaft_liche Macht der Physik - und der EnErgie MetaMorphosen der Seele WeltFormel eins bis un_end_lich der Triebe: libidinöse (ruinöse) Macht einziger Quell

einzige PerSpektive einziger Gott, VANITAS

UND ER WÜRFELT DOCH!

PerSpektive ein jedes BeGegnen Schöpfung: Knall Geburt vieles nicht eines, vieles in vielem

o

welch be_ruhigend schöner Schein!

o

all_um_schließende SelbstNatur!

Mythos des EntKommens meiner Bindung an die PerSpektive

o WU-HSIN! Spur der Welt-wie-sie-ist un_be_rührt von Eigen’ Sein Leere von Trance zu Trance gespielt Spur des SpurLosen Geist des NichtGeistes

DAS GRUND_LEGENDE PRINZIP WORT_LOS

spur_los nicht

DÀO, o SehnSucht nach Ruhe vor der Seele Alarm! wo kein Echo mehr «ich!» ruft weil die Ohren durch MEDITATION kunst_voll ver_stopft

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ja! meiner Augen Blick BeGegnen ist Knall nicht RAD

nicht WIEDERKEHR

ver_schließ ich auch die Ohren ent_sagend mir

gemessenen Atmens ver_gessenen Selbstens unser BeGegnen bleibt weltet wirk_licht spurt von Spiegel zu Spiegel zu Spiegel …

was ist die rasende Zeit? der Welten Wandel über Wandel der mir den Atem raubt? nur das:

auf steiler Kurve Mehrung der PerSpektiven PerSpektivenExPlosion BeGegnung mit dem EinBruch des Vielen in den GesichtsKreis der Augen Blick weilen: Wahl des Wenigen, häus_licher in engen PerSpektiven

nur unser BeGegnen schafft Sein nur in PerSpektiven nur in der Augen Blick im Nu nur das! sonst ist nichts nur das! sonst wird nichts (nur: mir ist's mehr als genug!)

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Horizont der Augen Blick BeWegung

der WEITE HORIZONT – Reise durch die vielen meiner Augen Blicke die reiche Historie: viele BeGegnungen mit Spuren von Spuren von Spuren … der Blicke

als ein Ganzes bleibt die Weite eng AbStraktion: eine BeGegnung nur eines Blicks der Logik SpielRegel des ZuSammenHangs OUT_LINE der Reise durch Spuren viele nicht eine nur; das Ganze bleibt gebrochen Gefüge des Vielen, Geschiebe durch meine Augen

hinter dem Horizont:

Welt außer mir? un_ab_hängig von mir? hinter dem Horizont ist vor dem Horizont! WeltSein: PerSpektiveSein hinter dem Horizont ist vor dem Horizont! außer dem nichts – als wieder Horizonte! wieder Geschichten! wieder ein Horizont der Augen Blick BeWegung

schon lange

wollte ich den Mond in Fesseln legen die Erde an_halten die Sterne drehen am HimmelsGewölbe in die SpiralNebel pissen in die lodernden Feuer in die schwarzen Löcher mich schlürfen lassen nach_dem ich die Engel geküsst die HeerScharen TransVestitenTramper durch end_lose Nächte körper_los sinn_lich die VerSchlafenen ewig Singenden PoSaunenden ver_führen zum kosmischen BeiSchlaf mit Himmels Vögeln ihren Nektar kosten o ewige Jugend

Ambrosia stehlen ein Brösel UnSterbLichKeit reich mir die Brust schön_haarige Leto TitanenTochter des Apoll und der Artemis Gebärerin auf deinen Fersen die PythonSchlange reich mir die Brust Nektar und Ambrosia dass ich die Windeln zer_reiße den delphischen Drachen er_schlage dich zu retten mich zu rächen an der Mutter der ewigen Nacht

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dem albernen SternenGeflimmer des bulimischen Alls was soll ich den Mond in Fesseln legen die Erde an_halten die Sterne drehen am HimmelsGewölbe was scheren mich der SpiralNebel Arme KrakenGetier schleimiger saugender Hoffnung ihr fangt mich nicht kein siebtes Mal unter den Mond leg ich mich EkStasen im fahlen Schein kaltes Licht in warmen Nächten fessel_los grenzen_los lärm_ver_gessen end_lich end_lich bist du da

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Orientierung

des Eros Pfeil mir BeGier der Seele Alarm mir Bange BeGegnung mit ur_alter Spur am Lauf der Sonne nehme ich Maß

DIE WELT ALS BEGEGNUNG UND AUGENBLICK

BeGegnung mit Spuren der InnenWelt im Denken im Fühlen im Spüren im Wähnen im Ahnen mein BeGehren meine Angst mein ErWarten

BeGegnung mit Spuren als AußenWelt: Echo und WiderStand Wille und ErLeiden wo’s lichtet wo’s dunkelt wo AnGriff wo Flucht

Horizonte suchen Horizonte er_öffnen KoOrdinaten der MeinigKeit

BeGegnen heißt mich orientieren hier scheint die Sonne des Tages den Kindern des Lichts mir gehören die Schatten die Nächte

BeGegnung: Orientierung

DER EINZIGEN in sich

ob ReFerenzen von drinnen nach draußen von draußen nach drin; es scheitert ein jeder VerSuch zu ver_lassen meiner Augen einzig Blick einzig DiesSeits auch das JenSeits außer dem nichts

ein jedes Seiende ein Happening Echo rück_gekoppelt

Orientierung ist BeGegnung mit den Spuren des ErWartens (nicht nur der VerNunft auch dunklerer ProGramme)

aus der Augen Blick Winkel PerSpektiven alte – neue – neu-alte

so himmlisch die Orientierung der alten Spur des Heiligen GeistKonZerns ehr_würdige HierArchie hoch oben im Turm die LOGOS-Suiten der Führung

antik noesis_gestilt der CEO die VerNunft weist mir die BeDingungen der MögLichKeiten der ErFahrung (BME) PerSpektiven-StratEgie-Zentrale (PSZ) KatEgorien-Kabinett (KK) u. s. w.

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so irdisch die Orientierung der bio_logischen PerSpektive der Hirn- Funktionen genetisch Spuren von Spuren von Mutationen und FortPflanzungsGlück FortPflanzungsUnGlück je nach_dem wie im Gehirn die obersten PrinZipien meiner Orientierung im Dschungel der sinn_lichen WahrNehmung an_geboren vor_geformt in den Organen meines Riechens meines Hörens meines Sehens meines Tastens meines Schmeckens meines GleichGewichts mein Leib ist mein Maß mein InFormationsVerDauungsApParat

manch_mal blind ver_liebt blind vor Hass blind vor Eifer des_orientierter Orientierung Wahn

VerDauung nicht nur nach den SpielRegeln ab_strahierender Grammatik nicht nur nach den SpielRegeln der Mathematik; das HerrSchaftsGerangel der Kulte des Rationalen mit den Kulten des IrRationalen hat so manches zu Tage gefördert nie ist’s genug!

VerNunft VerStand Gefühl BeRechnung InTuition spielen gemein_sam Spiel in meiner Orientierung

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mein Spiel der PerSpektiven UnterPerSpektiven ZwischenPerSpektiven ÜberPerSpektiven mein Spiel mit WeitWinkel Zoom MikroSkopen TeleSkopen die Spiele von BeGier Wille Leidenschaft Skepsis

im Reich des Vielen uns’re Weisen der BeGegnung

irdisch genug die bio_logische PerSpektive bio_logische Orientierung: Akt und Potenz von Organismen sich in Raum und Zeit und Medium zu_recht_zu_finden zu ver_ändern fest_zu_stellen:

was hell was dunkel was oben was unten sauer hier, basisch dort, je kom_plexer desto kom_plexer gehören die KomPlexe dem KomPlexesten allein fähig sich er_haben zu dünken

hoch_kom_plex

nach dem ErHabensten zu dürsten

er_haben allein unser’ BeGegnung:

egoistisches Mich-Orientieren im Lichte der MeinigKeit denn diese BeGegnung ist nicht das Spiel von Leib und UmWelt von Photonen mit dem SehNerv und dem visuellen Kortex nicht die PerSpektive des re_agierenden/agierenden Gehirns nicht seine LogikArbeit nicht seine HormonBotSchaften viel_mehr die PerSpektive der PerSpektiven:

Eigen / das Andere – in unser’ BeGegnung die drei Falten von Sein außer dem nichts

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Geist: BeGegnung mit Spuren von BeGegnung Geist: BeGegnung mit Spuren von PerSpektiven

auch der SICH-SELBST-RE_FLEKTIERENDE GEIST

SpielArt von BeGegnung mit Spuren von BeGegnung mit Spuren von Spuren von Spuren von Spiegel zu Spiegel zu Spiegel … (es META_PHYSISCHS GRUSLE Tag für Tag für Tag …) BeGegnung von Eigen und dem Anderen – unser’ BeGegnung

Geist ist nicht EigenSein Geist ist Spur von Spur von Spur Wehen des Geistes Wind unser’ BeGegnung in meiner Augen Blick – leise sanft heftig stürmisch

ÉLAN VITAL

(la durée par contre n’est qu’une per_spective im_manente ici-bas)

ZABRISKIE POINT im Tal des Todes AugenBlick der Liebe frei

physio_logische PerSpektive: Formen Farben Gerüche Töne neuronale ModiFikationen über der Sinne Organe ins Hirn geleitet in neuronale ProGramme in_tegriert gespeichert – ab_ruf_be_reit psycho_logische PerSpektive: Vigilanz WahrNehmen ErLeben meiner ErWartungen ErInnerungen un_be_wusster Gespinste, meiner Wünsche Träume meiner Seele Alarm philo_sophische PerSpektive: BeGegnung von Eigen und dem Anderen BeGegnung mit Spuren von Spuren von Spuren

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BeGegnung: DIE EINZIGE – VielGesichtige/Äugige the truth and nothing but the point of view

VANTAGE POINT

ich weiß nach des Morgens Rot herrscht die Sonne über der Flammen Meer die Bomber kommen immer nachts be_hüten meine Hoffnung zer_trümmern die Träume bevor die schwarzen Käfer darin nisten; längst sind die Toten auf_er_standen den Lebenden den Weg zu weisen – DESORIENTIERUNG ist an_gesagt un_zu_mut_bar was ich für WahrHeit halte und hinter den Flammen die ewige Kälte leerer als EisWüsten kein VerSprechen von AdVenture über die Tiefe meiner KindHeit Schlucht nebelt das VerGessen – kein Echo ant_wortet auf mein Rufen, keine Bäume die ich wieder kenne nur Schatten huschen in den Straßen, geschäftige Schatten LiebesPaarSchatten BettlerSchatten ein stummer Lärm in den BahnHöfen FlugHäfen be_wegungs_lose Reisen ich weiß nachts kommen die Bomber schlagen Raketen ins HAUS DES SEINS DesOrientierung ist an_gesagt

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WahrHeit

keine BeGriffe seien meine Worte StaubBeutel viel_mehr die Sätze BlütenStände kein Insekt weiß was es weiter_trägt

WahrHeit ist die ErFüllung der ErWartung in unser’ BeGegnung Welt getaucht ins Licht der MeinigKeit

WahrHeit sind Spuren die mir neue PerSpektiven er_öffnen – Lügen die Kunst sie zu ver_wischen den Horizont zu ver_nebeln im IrrTum bin ich auf der falschen Fährte in der Weise des Lesens die mich er_folg_reich zum Ziele führt finde ich das KRITERIUM DER WAHRHEIT; kann ich die Spuren meines MissErFolgs er_folg_reich ver_wischen ist auch das WahrHeit!

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DisKurs

auf der Reise zum Brot Baum durch Wort Klüfte Wort Gebirge gebannt von den Blumen auf dem FelsVorSprung atmen die Gedanken den Duft der Haut im Tal ent_lang dem FlussMäander unter dem Tanz der Mücken dem Über Mut der Libellen in den LichtStraßen von Ufer zu Ufer nistet im Schilf der Geruch des Geschlechts im Laub des Waldes hebt der Wind an zur Ouvertüre des Streits der WahrHeiten mit wehendem Haar di_rigiert der Faun den zeit_losen Takt des Reigens mit dem Schlag seiner Rute

leben in WahrHeit? der Sektierer Träume – DIE WAHRHEIT ist kein Haus in dem ich leben kann

so wenig wie die Lüge und der IrrTum

mein Haus ist einzig die BeGegnung in der Augen Blick

keiner WahrHeiten EntWurf ich be_gegne; nur in der BeGegnung sind Eigen / das Andere

nur be_gegnend ist Sein; BeGegnung: Wille und SchickSal zu_gleich

je nach PerSpektive

EKSISTENZ ist GespültWerden Rudern so lange meine Kräfte reichen meiner FaulHeit zum Trotz gegen den Strom

WahrHeit und IrrTum die Künste Spuren zu lesen zu ver_fehlen BeGehr meiner Skepsis meiner Leidenschaft eine jede WahrHeit bleibt PerSpektive so auch der IrrTum so auch die Lüge all die Weisen, Spuren zu be_gegnen BeGehr meiner Gelüste nach Macht die er_folg_reicher Orientierung be_darf BeGehr der OhnMacht ArRoganz

all dies LEBEN IN DER WAHRHEIT

reich’ mir die Lampe!

vom GesichtsPunkt gewisser Logiken sind AusSagen wahr wenn sie

des Schließens SpielRegeln gehor_sam; ver_boten der WiderSpruch im SchlussSatz

A soll nicht zu_gleich Nicht-A sein – und alle Folgen daraus kein mathematisch’ BeWeis mag darauf ver_zichten

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UnRuhe schafft die BeGegnung mit WiderSpruch UnBeHagen ist SeelenAlarm auch DeDuktion ist EmPirie, BeGegnung mit der Welt mit den Spuren der NaturGeschichte meines Hirns mit der Seele Alarm BeGegnung des VerStandesTieres seinen VorZügen des ZuWachsens an Macht und SelbstKasteiung

PerSpektiven! außer dem nichts andere Spiele andere WahrHeiten andere Lügen andere Künste andere Weisen der BeGegnung außer dem nichts

immer schon war der WILLE ZUR WAHRHEIT gebrochener Wille, gebrochen in den Kerkern der VerHeißungen, geschlagen in die Ketten der VerPflichtung ver_pflichtet wem und was? mir? «sei der du bist!» – der ImPerativ ver_rät die gespaltene Zunge; welch eitler Schwätzer bin ich doch wenn ich auch noch mein Wollen zum Sollen er_kläre der SORGE UM MICH be_darf ich nicht genügend andere Sorgen plagen mich wenn schon so ist mein Egoismus mein Colt mit dem ich im Duell selbst meinen Schatten be_siege der schnelle Schuss mitten ins Herz von Spiegel zu Spiegel zu Spiegel … «ich!» ruft nur Echo vom Fels und Echo ist Echo ist Echo … außer dem nichts

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was ist WahrHeit? the truth and nothing but killing sus_pense auch in der Arena be_darf es einer Ordnung die das Publikum zu_frieden stellt; was ist WahrHeit? KetchUp auf Pommes frites? das WiederErScheinen der GartenZwerge im schmelzenden Schnee?

AD_AEQUATIO INTEL_LECTUS ET VESTIGII

der Film deines AugenAufSchlags liebe Welt be_kömm_liche Pilze giftige Pilze auch die Folter soll der WahrHeit Findung dienen ReAktion auf meiner Seele Alarm wer ist der Mörder? bin ich WahrHeitSucher oder Esel am Berg?

«a fact is a fact is a fact»; doch TatSachen sind BeGegnungen BeGegnungen sind der Sachen VerHalte und Theorien hinter dem ExPeriment die PerSpektiven; Glaube an die reale Welt da draußen un_be_fleckt von meinem EinGriff meinem Wissen ist auch nur eine PerSpektive in der BeGegnung mit der Logik ApParat in der BeGegnung mit Spuren von Spuren von Spuren … bis zur nächsten BeGegnung der anders_artigen

Sein oder Schein? das einzige Sein oder das Sein des Vielen? auch Schein ist Sein ist PerSpektive von BeGegnung der Höhlen BeWohner bin ich immer, auch im grellsten Schein der Sonne der VerNunft denn auch meine VerNunft ist ein HöhlenTier, mein lieber Glaukon, be_denke das! gewiss ein StrahlenTier das in den UnTiefen meines Leibes haust und sich

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in SehnSucht nach dem Guten und dem Schönen ver_zehrt, MagerSucht auf dem Weg zum VollKommenen – weh mir wenn es mich unter_wirft! auch die Schatten sind und leben vom Feuer der Sterne auch meine Leidenschaft und meine Skepsis – doch ich lebe hin zur Nacht

und will ich trotz_dem IN DER WAHRHEIT LEBEN?

wo das Meine wirk_licht ist WahrHeit WahrHeit ist MeinigKeit

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ErKenntis

mit meiner Zunge die Welt gekostet mit meiner Nase mit meinem Gaumen was ich gesehen zu fern zu be_gehrt die gläserne Distanz zahl_loser DiMensionen mit der Gedanken Strahlen be_schriftet LeuchtWorten SchattenSätzen

nur der Glanz zählt das Salz und die Bitternis auf der Zunge jen_seits der Stunden der Angst

Narziss im Wasser jen_seits ; dies_seits Narziss am Ufer er ist die Spur die ins Wasser weist

jen_seits

Spur ist SpiegelSpur – wo ist WahrHeit? zwischen den Spiegeln? die Muster der LichtFäden? das Bild im Wasser? der Leib am Ufer? das UnGreifbare der BeGegnung das beides erst sein lässt?

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ErKenntnis ist WeltSpur die ins Wasser weist Echo schießt den Pfeil zu_rück auf Eigen’ Sein der Granaten Duell von Bunker zu Bunker der Raketen Tanz im FeuerBall EnErgie geladene Tode vanitas durch_wobene Geschichten meine Welt eher noch: Geschichtchen in der Flut der BeRichte genüg_samer PerSpektiven schwappt das Meer der INFORMATIONEN über UferStrände, Dämme gar, hinter denen ich mich zu bergen suche, der SimPlizitäten Schwemmung über und über mit Lebens und Todes PerFormance INFORMATIONSZEITALTERS SchlaraffenLand Welt innen Welt außen BrainWare koloriert RaumKlang FictionRausch

SpurenKomPlexe er_füllter ErWartungen sind ErKenntnis sind Wissen Spuren er_folg_reicher Orientierung

kom_plexere Stories BeGegnungen mit Spuren ver_netzter PerSpektiven für höhere AnSprüche:

MEMBER OF THE SCIENCE COMMUNITY WISSENS-GESELLSCHAFT

Wissen sind Spuren unser’ BeGegnung Spuren meiner Welt innen Spuren der Welt außen Spuren ver_netzter GesichtsPunkte:

Knüpfungen Kettungen BeZüge

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die Welt er_gründen mir ein_leiben: ins Hirn die großen ErZählungen die Stories von den Wegen zum VollKommenen doch das SchickSal ver_kommener StraßenMusikant hat mich zum TechnoKraten ver_dammt ProBleme soll ich lösen – ProBleme!

die EKSISTENZ ALS AFFRONT

das Suchen nach ERKENNTNIS nach ErFolg ver_sprechenden immer neuen Winkeln meines Gesichts zwischen immer neuen Schenkeln nach immer neuen Spuren stets lebt die BeGegnung nur in der Augen Blick doch nicht die PerSpektive vom AugenBlick ist gefragt

(es gibt sie nicht denn der AugenBlick selber ist die PerSpektive) viel_mehr der Blick auf Raum auf Zeit auf ZeitGewinn auf RaumGewinn viel_mehr der Run auf UrSachen die Wirkung ver_sprechen ErKenntis ist BeGegnung mit der Spur zum ErFolg the truth and nothing but suc_cess

Sein oder Schein? je nach PerSpektive kein OxyMoron: Schein–Sein

alles Sein ist Schein

ErScheinung des Blickes Winkel

Bild und ErZählung

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wo hin soll sie führen die AugenWischerei VerWischerei des UnterSchieds von

GaukelBild und BRAUCH_BARER ERKENNTNIS?

zur besseren Sonderung! nicht Sonderung der Wesen nur Variation der KoOrdinaten in der viel_di_mensionalen Leidenschaft-Nutzen-Raum-Zeit-ErWartung nicht immer kommt ZUERST DAS FRESSEN, es kömmt darauf an wie MIR der Pudding schmeckt

zu welcher Zeit an welchem Ort

unter welchen UmStänden in welcher Stimmung …

die BeHauptung von Sein ist immer auch ein AnSpruch auf Macht

esoterische Virtualität; jen_seits der Grenzen des PLACEBOs Wirkung lauert das Leiden lauert der Tod meine Nichtung im Heil des Glaubens der VER_ORDNETEN der ver_lockenden/über_bordenden Phantasien außer dem nichts was soll’s? – auch Nichts ist dies_seits

was denn sind wissen_schaft_liche ReVolutionen anderes als ErSchütterungen im etablierten Gefüge der PerSpektiven der BeGriffe der KatEgorien? VerSchiebungen der Horizonte über_raschend viel_leicht, doch nie_mals nur her_vor gezaubert aus dem Nichts sind neue EntDeckungen stets BeGegnungen mit Spuren von Spuren von Spuren … Spuren des Denkens

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Spuren des Handelns Spuren des ErLebens Spuren im Gehirn Spuren im Anderen … Schöpferin stets DIE EINZIGE die BeGegnung in der Augen Blick

GENIE ist das Glück der VielFalt der BeGegnungen ent_fachtes Feuer der Leidenschaft der NeuGier! gesprengte Fesseln des Bannes der PerSpektiven Kanon die FrechHeit der neuen Figuren im Tanz von Eigen mit dem Anderen DummHeit ist PerSpektivenMangel PerSpektivenSklerose die VerDummung

die BeGegnung mit Spuren

von Spuren von Spuren …

immer wieder neu

immer wieder anders AufErstehung und NiederGang der Theorien die Flüsse der WissenSchaften oh die vielen Fakten!

die INFORMATIONSSCHWEMME!

das hilf_lose Sein gegen_über der Welten Lauf

nein ich pre_dige nicht gegen das Detail! eben nicht! o Furcht vor dem

HOCH_AUF_LÖSENDEN BEWUSSTSEIN!

Geschrei nach dem ZuSammenHang:

DEM GANZEN DES SEINS

AnAlgetikum mehr nicht

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auch die Ganzen die UMGREIFENDEN sind immer nur neue Teile PerSpektiven von vielen PerSpektiven über_greifend und doch stets einzig_artig der Horizonte VerSchiebungen

NICHT EINES IST; IMMER NUR VIELES

nur vieles, nicht viele Dinge-an-sich nur viele PerSpektiven und viel Geschwätz gekleidet nach herrschender Mode viele BeGegnungen gleich_wohl stets DIE EINZIGE der Augen viele Blicke gleich_wohl stets der Augen einziger Blick

der WEG DER ERKENNTIS führt

nicht von der VielHeit zur EinHeit kein Pan-Mythos

keine WELTFORMEL

um_gekehrt: DAS EINE als eines unter vielen nur er_kennen als MutterSchoßTraum

«NIE_MALS DENKE ICH ZWEI_MAL MIT DEM_SELBEN GEHIRN»

doch den Spuren der ver_nunft_losen Nächte der Zooms SchnappSchüsse SchnappSchlösser KopfFesselSpuren be_gegne ich immer wieder immer wieder

wo sind die GRENZEN JEDER MÖG_LICHEN ERFAHRUNG?

es sind die AbSchiede die Tode auf Tode auf Tode …

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