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über 11 000 Freunde müsst ihr sein Alles über Fußball, die Wahlen und die Ju
über 11 000 Freunde müsst ihr sein Alles über Fußball, die Wahlen und die Ju
über
11 000
Freunde
müsst ihr sein
Alles über Fußball,
die Wahlen
und die Ju im Land
das junge PolItmagazIn für baden-württemberg · mItglIederzeItschrIft der jungen unIon

IntervIew

Paul Ziemiak, Kandidat für den Bundesvorsitz der Jungen Union

wahlen

Frischer Wind für die kommunalen Gremien im Land und für Europa

landestag 2014

Wir blicken zurück auf das größte Tref- fen der Jungen Union Baden-Württemberg

2014.2 www.ju-bw.de

2014.2

www.ju-bw.de

Cadenabbia-Kolloquium 2014

Cadenabbia-Kolloquium 2014 Auch in diesem Jahr findet wieder eine Bildungsreise in die Villa la Colina am
Cadenabbia-Kolloquium 2014 Auch in diesem Jahr findet wieder eine Bildungsreise in die Villa la Colina am

Auch in diesem Jahr findet wieder eine Bildungsreise in die Villa la Colina am Comer See statt, die seit 1959 Ferien- residenz von Konrad Adenauer war.

Kolloquium vom 7. august bis zum 10. august 2014

euch erwartet ein vielfältiges politisches und kulturelles Programm, unter anderem:

- Politisches Programm mit Workshops zur zukünftigen Ausrichtung der Jungen Union

- Meinungs- und Gedankenaustausch zwischen den Bezirks-, Kreis- und Ortsverbänden

- Inhaltliche Vorbereitung des Deutschlandtags der Jungen Union am 19.-21.09.2014 in Inzell

- Ausflüge und Fahrten in die Umgebung, unter anderem nach Como

und Fahrten in die Umgebung, unter anderem nach Como Preis pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension:

Preis pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension:

269,00 €

für Schüler und Studenten (gegen Nachweis)

299,00 €

für Berufstätige

Individuelle Anreise durch Fahrgemeinschaften. Cadenabbia ist von Stuttgart aus in ca. 4 ½ Stunden erreichbar.

Die Anmeldung wird ausschließlich schriftlich entgegengenommen. Das An- meldeformular steht unter www.ju-bw.de/cadenabbia bereit und ist ausge- füllt per Post oder Fax an die Landesgeschäftsstelle zu schicken:

Junge Union Baden-Württemberg, Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgart Fax: 0711 66904-45

anmeldeschluss ist der 26. juni 2014. Jedes JU-Mitglied kann sich anmelden. Die Teilnehmerzahl ist jedoch be- schränkt. Sollten wir mehr Anmeldungen als Plätze haben, werden die Anmeldungen in der Regel in der Reihenfol- ge des Eingangs berücksichtigt. Ihr werdet bis 3. Juli 2014 darüber informiert, ob ihr mitfahren könnt.

Für Rückfragen steht der Landesgeschäftsführer Hannes Griepentrog telefonisch unter 0711 66904-53 oder per E-Mail unter lgs@ju-bw.de zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis

Interview

„Eine starke und laute Stimme sein“: Interview mit Paul Ziemiak

4

Titel: Gewalt in Stadien

 

Ein Sommermärchen.

 

5

Kommunikation, Dialog, Überzeugung (Sichtweise des DFB)

6

„Wir stehen in Deutschland gut da“ (Sichtweise der Fanclubs) Pro & contra: Fankontrollen am Stadion?

7

8

– Gewalt in und um Fußballstadien konsequent bekämpfen (Gastbeitrag von Thomas Blenke MdL)

8

– „Kontrollen sind rausgeschmissenes Geld“ (Gastbeitrag)

9

Europawahl 2014

 

Erfahrungen im Europawahlkampf (Gastbeitrag von Norbert Lins) Wahlergebnisse der Europawahl

10

10

Kommunalwahl 2014

 

11

schwarz&stark: Die Kampagne der JU Junge Köpfe – nach der Wahl Wir bringen junge Ideen in die Politik

 

 

4

Bezirksteile

 

12

Der Gelbfüßler (Nordbaden) AnStösse (Südbaden)

 

14

Scheibenwischer (Nordwürttemberg) Der schwarze Grat (Württemberg-Hohenzollern)

18

20

Landestag 2014

 

Das war der Landestag 2014 Wahlergebnisse

 

8

 

29

Rubriken

 

5

Gewinner & Verlierer Aus’m Ländle

 

15

NL – Nachricht von Löbel

 

30

Mitgliederstatistik und Kreisjahreshauptversammlungen

31

Termine:

05.-06.07.2014: Bezirkstag der JU Südbaden, Görwihl

07.-10.08.2014: Cadenabbia-Kolloquium in

der Villa la Colina

19.-21.09.2014: JU-Deutschlandtag,

Inzell

27.-28.09.2014: Landestag der Schüler Union, Stuttgart

03.-06.11.2014: Berlinfahrt der JU Baden-Württemberg

edItorIal

Liebe Leserinnen und Leser, mit rund 350 Mandats- trägern sind wir als Junge Union nach den Kommu- nalwahlen weiterhin eine wahrnehmbare und vor allem wichtige gestalten- de politische Kraft im Land. Viele jungen Kandidatinnen und Kandidaten haben auf den Listen der CDU oder auf einer „jungen Liste“ den Sprung in ein Gremium geschafft und ebenso viele haben ihn leider nur knapp ver- passt. Doch der Erfolg gibt uns Recht uns ist ein klarer Auftrag der Wähle- rinnen und Wähler an die junge Ge- neration der CDU: Frischer Wind in unsere Kommunalparlamente! Des- halb werfen wir einen Blick zurück und stellen Euch in dieser Ausgabe einige neue Räte vor. Und auch bei der Europawahl blei- ben wir die mit Abstand stärkste po- litische Kraft im Südwesten der Re- publik und vereinen mehr Stimmen als Grüne und SPD zusammen. Vor wenigen Tagen hat die Fuß- ballweltmeisterschaft in Brasilien begonnen. Doch wie ist es um den lokalen „Volkssport der Deutschen“ bestellt? Hooligans, Fankultur, Poli- zei und Fairness wollen zusammen- geführt werden. Mehr dazu erfahrt Ihr beim aktuellen Titelthema: Ge- walt in deutschen Stadien.

Beste Grüße, Euer

beim aktuellen Titelthema: Ge - walt in deutschen Stadien. Beste Grüße, Euer Daniel Töpfer Chefredakteur der

Daniel Töpfer Chefredakteur der hg

3 3

IntervIew

„Eine starke und laute Stimme sein“

Interview mit dem Kandidaten für den ju-bundesvorsitz Paul ziemiak

was hat dich von der ju so sehr überzeugt, dass du damals einen mitgliedsantrag ausgefüllt hast? Ich habe in der JU Menschen getroffen, die gewisser- maßen „Weltverbesserer“ sein wollten. Dafür haben sie angepackt, in der JU und mit der JU. Genau das empfand ich als sehr attraktiv: Dieser besondere Schlag von jun- gen Menschen und dieser Verband, der so viele Mög- lichkeiten bietet, etwas zu bewegen – im Großen wie im Kleinen.

drei begriffe, wie du die ju charakterisieren wür- dest?

– Bodenständig, weil sie auf ein bewährtes Werte- fundament baut.

– Kernig, weil sie aus handfesten jungen Frauen und Männern besteht.

– Visionär, weil hier junge Menschen mit Ideen am Werk sind.

was möchtest du in der ju ändern und welche chan- cen siehst du in deiner möglichen amtszeit? Hier nur sechs Punkte:

– Wir müssen breiter werden, was unsere Präsenz in allen sozialen Gruppen unserer Generation an- geht.

– Wir müssen selbst für uns deutlicher identifizieren, was unser programmatischer Markenkern ist, was uns ausmacht.

– Wir müssen profilierter auftreten, wenn es unsere Grundsätze und Überzeugungen von uns verlan- gen.

– Wir müssen schneller für unsere Interessen und Ideen eintreten, wenn es die Dynamik der öffent- lichen Diskussion verlangt. – Wir müssen nachhaltiger daran arbeiten, dass un- ser programmatisches und personelles Angebot sich durchsetzt.

– Wir müssen unser internes Netzwerk besser und weiter ausbauen. Vom Ortsverband bis zum Bun- desverband. Die CDU sollte jeden Tag spüren, welche die wich- tigste Vereinigung ist. Dafür will ich eine JU gestalten, die jungen Menschen, die etwas in diesem Land und für unser Land bewegen wollen, zusammenführt und ausbildet. Dafür muss die JU ihre Strukturen und Prozesse weiter- entwickeln. Für unsere Generation müssen wir eine starke und laute Stimme sein – insbe- sondere bei Themen wie Demografie und Rente,

DigitalisierungundInno-

vation, ländlicher Raum und Infrastruktur.

- vation, ländlicher Raum und Infrastruktur. Zur Person Paul Ziemiak wurde am 6. Sep - tember

Zur Person

Paul Ziemiak wurde am 6. Sep- tember 1985 in Stettin geboren. Er ist ledig, römisch-katho- lischen Glaubens und lebt in sei- ner Heimatstadt Iserlohn.

Nach dem Abitur an dem Inter- natsgymnasium am Seilersee im Jahre 2005 studierte er zunächst Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück sowie der Westfälischen-Wilhelms Univer- sität Münster, wechselte später jedoch an die Business and Infor- mation Technology School (BiTS) in Iserlohn, wo er heute Unterneh- menskommunikation studiert. Der 47. NRW-Tag der Jungen

Union wählte Paul Ziemiak im Jahre 2012 zum Landesvorsitzen- den. In dieser Funktion ist er Mit- glied des Landesvorstandes der CDU Nordrhein-Westfalen sowie des Deutschlandrates der Jungen Union. Er kandidiert für das Amt des JU-Bundesvorsitzenden, für das er am 26. Januar dieses Jahres auch vom Landesvorstand der JU Baden-Württemberg mit großer Mehrheit nominiert wurde.

tItel

Ein Sommermärchen.

über den „volkssport der deutschen“ und seine „nebeneffekte“

wert allemal.
wert allemal.

Am 12. Juni 2014 ist es wieder soweit. Das Sporter- eignis schlechthin – die FIFA Fußballweltmeisterschaft – beginnt in Brasilien. Grund genug, uns in dieser Ausgabe der hg einmal mehr mit dem Volkssport der Deutschen zu befassen. Jubelnde Massen im Stadion, schwarz-rot-goldene Fahnen- meere, ausgelassene Public- Viewing-Stimmung und euphorische Begeisterung prägen das ganze Land. Das sind wohl die Bilder, die die meisten mit einer Weltmeis- terschaft und insbesondere Fußball im Allgemeinen verbin- den. Dass Fußballturniere mit großan- gelegtem Eventcharakter auch Schat- tenseiten aufweisen, legen in der jüngeren Vergangenheit nicht nur die aus Brasilien stammenden Nachrichten über Verstimmungen der örtlichen Be-

völkerung im Zusammenhang mit der WM, sondern auch die Meldungen aus Nahost über sklavenähnliche Baupraktiken von Stadien zur Verwirklichung der wahnwitzigen Idee einer Fußball- Weltmeisterschaft 2022 in Katar, eindrucksvoll dar. Den Fokus legen wir nun nicht auf den globalen, viel eher auf den lokalen Fußball und seine „Phänomene“. Als unangenehmer, teilwei- se bewusst provozierter, Nebeneffekt begleiten heutzutage Polizei-Hun- dertschaften, Hooligans und Ausschreitungen Fußballspiele ebenso beständig wie Schieds- richter und Sportreporter. Eine Trendwende weg von Randale hin

zu einem friedlichen, fairen Fußball ist gerade in den unteren Ligen zwingend notwendig; wünschens-

(ls)

Gewinner

Wolfgang Bosbach

Gewinner Wolfgang Bosbach Trotz Herzkrankheit und Krebs lässt sich Wolfgang Bosbach MdB nicht unter- kriegen. Weiterhin

Trotz Herzkrankheit und Krebs lässt sich Wolfgang Bosbach MdB nicht unter- kriegen. Weiterhin leistet er ein enormes Arbeitspensum und lässt es sich nicht neh- men, zusätzlich in Talkshows und bei „Wer wird Millionär?“ aufzutreten. Hier avancierte er sogleich zum Publikums- liebling, als er Angela Mer-

kel als Telefonjoker einsetzen wollte. Mit seinem Optimismus und Humor kann er Vorbild für ande- re Politiker sein. Außerdem hält er sich auch mit konstruktiver Kritik nicht zurück und sagt, was er denkt.

Verlierer

François Hollande

Frankreich ist nun nicht mehr nur wirtschaft- lich schwach, sondern auch politisch stehen die etablierten Parteien so schlecht da wie nie zuvor. Wachsende Arbeitslosenzahlen tragen dazu bei, dass das französische Volk der Regierung sein Ver- trauen mehr und mehr entzieht. Davon profitiert der Front National mit seinen rechten Parolen. Auch mit Hollandes neuer Regierungsbesetzung ist keine Besserung in Sicht. Selbst das eigene Lager for- dert eine Neuausrichtung der sozialistischen Politik. Drei Jahre sind es bis zur nächsten Präsidentschafts- wahl, drei Jahre in denen Hollande nicht mehr viel zu verlieren hat.

Jahre sind es bis zur nächsten Präsidentschafts- wahl, drei Jahre in denen Hollande nicht mehr viel
Jahre sind es bis zur nächsten Präsidentschafts- wahl, drei Jahre in denen Hollande nicht mehr viel

tItel

Kommunikation, Dialog, Überzeugung

was tut der dfb gegen gewalt in stadien?

Um die Sicherheit in deutschen Stadien und rund um den Fußball bemüht ist der Deutsche Fußball-Bund (DFB) – Dachverband von 27 deutschen Fußballverbän- den – nicht erst seit das Gewaltpotenzial vor allem in den unteren Ligen in den vergangenen Jahrzehnten im- mer größer geworden ist. Kommunikation, Dialog, Überzeugung. Dies sind zu- sammen mit einem konsequenten Vorge- hen die Schlagworte der DFB-Strategie gegen diejenigen, die sich einem fairen und friedlichen Fußball verschlie- ßen. Der DFB hat in der Vergangenheit Strafmaßnahmen gegen Krawallma- cher und Randalie- rer verschärft, unter anderem wurde das Höchstmaß für Sta- dionverbote von drei

auf fünf Jahre geän-

dert. Das Stadionver- bot über fünf Jahre wird bei besonders schweren Verge- hen gegen Wiederholungstäter verhängt. Der letzte Jahresbericht der Zentralen Informati- onsstelle Sporteinsätze (ZIS) gibt laut DFB-Sicher- heitsbeauftragten Hendrik Große Lefert „Anlass zu vorsichtigem Optimismus“. „Alle drei Profiligen zusam- mengenommen, ist ein Rückgang der Gewalt und der verletzten Personen zu erkennen, und darüber können wir uns freuen.“ Das neue Sicherheitskonzept scheint sich also zu bewähren. „Ich denke vor allem, dass die Diskussion um das Thema Sicherheit, die Diskussion um Prävention und Gefahrenabwehr, dazu beigetragen hat. Das Miteinander von Fans und Vereinen mit allen Si- cherheitsakteuren hat bewirkt, dass bei vielen Fans ein Bewusstsein für die Gefahren geschaffen wurde. Das

gilt insbesondere für den Bereich der Pyrotechnik“, so der Sicherheitsbeauftragte. Im Rahmen der „Gewalttäter Sport“-Datei werden von der ZIS bundesweit Fußball-Gewalttäter registriert. Über 13.000 Personen werden in dieser Datei geführt. Gemäß der Richtlinie soll der DFB einmal wöchentlich die Namen der ausgesperrten Fans an die Zentrale Infor- mationsstelle Spor- teinsätze übermit- teln, vor Spielen der Nationalmannschaft auch an die interna- tionalen Verbände UEFA und FIFA. Als Präventivmaß- nahme haben der DFB und die Deut- sche Fußball-Liga (DFL) gemeinsam an 42 Standorten in Deutschland Sozial- pädagogen beauf- tragt, die sich um 47 Fanszenen kümmern.

Ein ehrgeiziges Fan-

projekt, welches sei- nesgleichen in Europa sucht. Doch viele dieser Initiati- ven leben am finanziellen Existenzminimum. Kurzfristig kann die Polizei mit massiver Präsenz Gewalt aus dem Fußball verbannen. Langfristig und nachhaltiger kann dies nur die „Fankultur“ in unserem Land selbst schaf- fen. Ebenso wie der Verband sind auch die Vereine in der Pflicht, damit in Zukunft besser gegen Chaoten und Krawallmacher in Stadien vorgegangen werden kann. Eine kollektive Solidarisierung in der Kurve mit Krimi- nellen und teils mangelnde Bereitschaft der jeweiligen Vereine zur Identitätsfeststellung lassen bisweilen noch

eine schnelle Tätererkennung und -verfolgung schwer erscheinen.

(ls)

Tätererkennung und -verfolgung schwer erscheinen. (ls) Bengalos bei einem Bundesliga-Spiel: Gefahr oder Teil der

Bengalos bei einem Bundesliga-Spiel: Gefahr oder Teil der Fankultur?

tItel

„Wir stehen in Deutschland gut da“

die sicht der fanclubs: Interview mit hans-christoph ehlers

Hans-Christoph Ehlers, den meisten JUlern bekannt als „HC“, ist Präsident des FC-Bayern-Fanclubs „Baar- Bazis“ im Südschwarzwald. Er war langjährig stellver- tretender Bezirksvorsitzender der JU Südbaden und ist immer noch JUler mit Leib und Seele. Martin Number- ger hat ihn für die hg interviewt.

wohl die Fans des Gastgebers wie auch der Gäste sich in allen Bereichen aufhalten dürfen und an allen Eingän- gen das Stadium betreten können. Gerade hier ist noch nie etwas passiert, weil sich alle Gruppierungen überall verteilen können und Provokateure dadurch kaum eine Chance haben, jemandem gezielt aufzulauern.

hans-christoph, wie erlebt Ihr als fans das thema „gewalt im stadion“? Wir können von Glück reden, dass dieses Thema in der ersten Bundesli- ga keine große Rolle spielt. Im Vergleich zu anderen Ligen, beispielsweise der Seria A in Italien, ste- hen wir in Deutsch- land sehr gut da – dank einer umsich- tigen Prävention und der hervorragenden Einbindung von Fan- clubs.

gab es denn über-

haupt schon einmal negative erlebnisse? Ja, die gab es in der Tat. Beispielsweise mussten wir erst dieses Jahr in Dortmund erleben, wie den Bayern- fans am Eingang zur Gästekurve gezielt aufgelauert wurde. Wir wurden dort provoziert und mit Bechern beworfen – es war natürlich nur eine Minderheit, von denen die Provokationen ausgingen, aber dennoch hat so etwas im Stadion nichts verloren.

gibt es überhaupt die möglichkeit, solche gescheh- nisse zu verhindern? Meines Erachtens ist es beispielsweise den Verant- wortlichen in der Allianz-Arena in München hervorra- gend gelungen, dies zu verhindern. Die Arena ist meines Wissens nach das einzige Bundesligastadion, in dem so-

unternehmen die vereine genug gegen mögliche randalierer? Pauschal kann man das nicht bewerten. Eins kann ich jedoch sicher sagen:

das Reinschmug- geln von Bengalos kann nur dann funk- tionieren, wenn die Verantwortlichen in den Vereinen mit- spielen. An einer normalen Kontrolle kommt man mit die- sen nicht vorbei. Au- ßerdem stehe ich voll und ganz hinter der Forderung, dass die

Vereine sich an den

Polizeieinsätzen be- teiligen müssen – sobald Geld eine Rolle spielt, würden die Vereine bedeutend anders agieren.

Rolle spielt, würden die Vereine bedeutend anders agieren. Der Fanclub Baar-Bazis, Hans-Christoph ist der vierte von

Der Fanclub Baar-Bazis, Hans-Christoph ist der vierte von links.

wäre es denn sinnvoll die stehblöcke abzuschaf- fen? Ein ganz klares Nein! Zum einen würde dies nicht nur die Stimmung beschädigen – zum anderen legen die Fans eine große Disziplin an den Tag. Ausschließen lässt sich natürlich nie etwas, aber letztendlich ist die Gefahr, die von den Stehplätzen ausgeht, nicht erheblich.

vielen dank, dass du dir die zeit für uns genom- men hast. Sehr gerne – für die Junge Union hab ich immer Zeit! Ein Leben lang ;)

Pro & contra

Fankontrollen am Stadion?

Gewalt in und um Fußballstadien konsequent bekämpfen

Fußball gilt bekanntlich als eine der schönsten Ne- bensachen der Welt. Von der Faszination dieses Sports können wir uns gerade wieder bei der Fußballweltmeis- terschaft überzeugen. Auch in der zurückliegenden Bundesligasaison haben wieder Millionen Menschen in den Stadien mitgefiebert, als es auf den Plätzen von Hamburg über Dortmund nach Stuttgart und München um Sieg und Niederlage ging. Oft fair und ohne, dass die Polizei einschreiten musste. Wirft man einen Blick auf die kürzlich vom Innen- ministerium Baden-Württemberg vorgelegten Zah- len zur Gewalt in und um Fußballstadien, ergibt sich ein bedenkliches Bild. In Baden-Württemberg nimmt die Gewalt in diesem Bereich stetig zu. Zusammenge- schlagene Schiedsrichter, randalierende und pöbelnde Zuschauer sind immer wieder Gegenstand der Bericht- erstattung. Das gilt nicht nur für die Spiele der oberen Ligen, sondern auch für den Amateurfußball. Die Poli- zei ist immer größeren und schwierigeren Belastungen und Einsatzlagen ausgesetzt. Die Opferzahlen nehmen zu, so die traurige Bilanz. So stieg in der Fußball-Saison 2013/14 die Zahl der Verletzten in den Stadien um 30 Prozent auf 78 Fälle an, davon waren allein 21 Polizisten betroffen. Zur Absicherung der Spiele mussten so viele Beamte eingesetzt werden, wie noch nie. 25.000 Poli- zisten leisteten insgesamt 155.000 Einsatzstunden. Und dabei ist Baden-Württemberg nicht von sogenannten Hochrisikospielen betroffen, die etwa die Sicherheits- kräfte in anderen Bundesländern massiv in ihrer Arbeit belasten. Die Ursachen von Gewalt in und um Stadien sind viel- schichtig. Sie liegen in der Gesellschaft und im Fußball gleichermaßen begründet. Wenn auf dem Platz schwer gefoult wird, muss man sich nicht wundern, wenn die Stimmung auf den Rängen angeheizt wird. Zu beobach- ten ist vor allem eine sinkende Hemmschwelle und eine erhebliche Zunahme des Aggressionsniveaus. Die Alko- holisierung der Täter und der Einsatz von verbotener Pyrotechnik spielen dabei häufig entscheidende Rollen.

Hass und Gewalt haben in Stadien nichts zu suchen. Nicht auf dem Platz und nicht in der Fankurve . Deshalb brauchen wir klare Ansagen und null Toleranz bei Ge- walt auf der einen, aber auch Dialog und Prävention im Bereich der Fanarbeit auf der anderen Seite. Das Grundgesetz stellt Vereine und Verbände unter besonderen Schutz. Das macht sie aber auch in ganz besonderem Maße dafür verantwortlich, diejenigen zu isolieren, die für die Gewalt in und um Fußballstadien Verantwortung tragen. Es macht sie weiter dafür ver- antwortlich, dass die weitaus größere Anzahl der fried- lichen Fußballfans nicht kriminalisiert wird. Gleichzeitig muss die Polizei auch zukünftig Fußball- spiele konsequent absichern. Denn sobald die Absiche- rung öffentlicher Räume nicht mehr im Mittelpunkt po- lizeilicher Arbeit steht, ist das eine Bankrotterklärung sicherheitspolitischer Arbeit. Das heißt, Rädelsführer der Fußballgewalt müssen isoliert werden und das Handwerk gelegt bekommen, Täter müssen bestraft und empfindliche Stadionzutrittsverbote auferlegt bekommen. Alkoholverbote im öffentlichen Personen- nahverkehr und der ausschließliche Ausschank von alkoholfreiem Bier in den Stadien und der Einsatz von Videotechnik, personenbezogene Eintrittskarten und Sicherheitszuschläge auf Tickets bei Risikospielen sind dabei weitere denkbare Maßnahmen. Weiter ist die Lan- desregierung in der Pflicht, die notwendigen finanziel- len Mittel der Gewaltprävention im Bereich der Fanpro- jekte bereitzustellen.

im Bereich der Fanpro - jekte bereitzustellen. thomas blenke mdl Thomas Blenke MdL ist innenpoli-

thomas blenke mdl

Thomas Blenke MdL ist innenpoli- tischer Sprecher der CDU/CSU-Frak- tion im Landtag von Baden-Württemberg und Vorsitzen- der des CDU-Kreisverbands Calw.

Pro & contra

Pro & contra

„Kontrollen sind rausgeschmissenes Geld“

Von einem anonymen Mitglied der Stuttgarter Fan- gemeinde CC97. Um diese Frage zu beantworten ist es notwendig, erst einmal den Unterschied zwischen Hooligans und Ultras zu erklären. Hooligans sind Schlägertruppen eines Ver- eins, die sich – egal in welcher Situation, auch außerhalb vom Stadion oder in der Freizeit – für ihren Verein prü- geln, und zwar gegen Hooligans anderer Vereine. Ultras sind zwar auch äußerst energische Fans eines Vereins, lehnen jedoch das gezielte Prügeln gegen die Anhänger einer anderen Mannschaft explizit ab. Ihr provokantes Auftreten ist allerdings damit verbunden, dass sie vor körperlichen Konfrontationen (unter der Bedingung, dass sie von der gegnerischen Mannschaft angezettelt wurde) nicht zurückschrecken. Wenn man nun jeden Fan bis auf die Unterhose kont- rollieren würde, käme dies einer Kriminalisierung aller Stadionbesucher nahe. Selbst wenn nur der Fanblock der Ultras kontrolliert würde, so wird damit nach außen hin signalisiert, dass alle Ultras gewalttätig seien, was – aus eigener Erfahrung – aber nicht der Fall ist. Die Kosten zur Durchführung dieser Kontrollen wür- den ins Unermessliche steigen, denn es müssten zu viele Einsatzkräfte vor Ort sein, die an anderen Stellen fehlen und gebraucht werden. Durch solche Kontrollen steigt auch das Aggressionspotenzial, denn viele Polizisten treten gegenüber Ultras viel zu provokant und aggres-

siv auf und werden dementsprechend auch häufig zu schnell handgreiflich gegenüber unschuldigen Fans, die einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort sind. So- mit werden auch viele Nicht-Beteiligte in ein schlechtes Licht gerückt und das ist nicht vertretbar. Fankontrollen zerstören die Fankultur in sehr hohem Maße, denn oft werden von den Ultras Aktionen gep- lant, die von Polizisten durch ihre Überpräsenz verhin- dert werden. Es gehört meiner Meinung nach einfach zum Sport dazu, dass man eine Fangemeinschaft hinter sich hat, die auch mal ein wenig über die Grenzen (der Gesetze) gehen, um die Verbundenheit gegenüber ih- rem Verein zum Ausdruck zu bringen. In jeder Sportart gibt es diese Gruppierungen und solche Aktionen. Das sollte man durch starke Kontrollen nicht unterbinden, denn das Ergebnis wären im Endeffekt nur mehr Aggres- sion gegen die Polizeibeamten. Solange sich das Verhal- ten der Fangemeinde im Rahmen bewegt, sind verstärk- te Fankontrollen nicht notwendig, denn dadurch würde womöglich noch Schlimmeres verursacht. Zusammenfassend kann ich sagen, dass Kontrollen rausgeschmissenes Geld sind und der Schuss im Endef- fekt sogar vielleicht nach hinten losgeht. Kurzfristig un- ter Umständen wirkungsvoll – langfristig aber werden deutlich mehr Aggression auf Seiten der Fangemeinde hervorgerufen und dann haben sich die ganzen Kosten und das Mehr an Personal nicht gelohnt.

sag uns deine meinung! Jetzt auf Facebook mitdiskutieren:

www.facebook.com/jungeunion.bw

euroPawahl 2014

Erfahrungen im Europawahlkampf

Überwältigt bin ich vom Engagement der Orts- und Kreisverbände und der Vereinigungen im Rahmen des Europawahlkampfes 2014. Und das war aufgrund der knappen Nominierungsentscheidung im April 2013 kei- nesfalls selbstverständlich. Zahlreiche Betriebsbesichtigungen und Abendveran- staltungen, soziale Einrichtungen etc. haben gezeigt, wie stark dieser Regierungsbezirk aufgestellt ist. Das gleiche gilt für die CDU – die CDU ist die Partei dieser Gegend! Neben allen Vereinigungen ist besonders die Junge Union hervorzuheben. Sie hat mit mir bis zum Vorabend der Wahl um die Wählerinnen und Wähler gekämpft. Ein herzliches Dankeschön dafür! Mit über 150 Terminen und gut 20.000 Kilometern Fahrstrecke habe ich alle Kreise und Teilregionen des Regierungsbezirks besucht. Viele Anregungen und Bit-

ten nehme ich jetzt mit nach Brüssel und Straßburg. Dort kämpfe ich zukünftig sehr gerne für meine Heimat und die hier lebenden Menschen.

norbert lins mdeP Norbert Lins, geboren am 22. De- zember 1977 in Ravensburg, aufge- wachsen
norbert lins mdeP
Norbert Lins, geboren am 22. De-
zember 1977 in Ravensburg, aufge-
wachsen in Horgenzell-Danketsweiler, wohnt in Pfullen-
dorf, ist verheiratet und hat eine Tochter. Am 25. Mai
wurde der ehemalige Bezirksvorsitzende der JU Würt-
temberg-Hohenzollern, der heute u. a. im CDU-Landes-
vorstand aktiv ist, ins Europaparlament gewählt.
Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg
Deutschland

Deutschland

Deutschland
Europäische Union

Europäische Union

Europäische Union

Parteien mit Stimmanteilen (nur Bad.-Württ.):

Parteien mit Stimmanteilen und Sitzen (DE):

 

EP-Fraktionen und zugeh. Parteien mit Sitzen:

cdu

39,3 %

freie w.

2,3 %

cdu

30,0 %

29

freie w.

1,5 %

1

evP (de: cdu/csu, fr: umP) s&d (de: sPd, fr: Ps, It: Pd) g/efa (de: grüne, fr: eelv) vel (de: linke, fr: front de gauche) alde (de: fdP, uK: liberal democrats) eKr (de: familie, uK: conservative P.) efd (uK: uKIP, It: lega nord) fraktionslose

221

sPd

23,0 %

Piraten

1,2 %

sPd

27,3 %

27

Piraten

1,4 %

1

190

grüne

13,2 %

tierschutz

1,0 %

grüne

10,7 %

11

tierschutz 1,2 %

1

53

linke

3,6 %

nPd

0,6 %

linke

7,4 %

7

nPd

1,0 %

1

48

afd

7,0 %

familie

0,5 %

afd

7,0 %

7

familie

0,7 %

1

59

csu

7,9 %

ÖdP

0,7 %

csu

5,3 %

5

ÖdP

0,6 %

1

55

fdP

4,1 %

ParteI

0,5 %

fdP

3,4 %

3

ParteI

0,6 %

1

32

   

53

neue Parteien (noch zu keiner Fraktion)

50

Wahlbeteiligung Baden-Württemberg 52,0 %

Wahlbeteiligung Deutschland

48,1 %

Wahlbeteiligung Europäische Union

43,1 %

Kommunalwahl 2014

schwarz&stark: Die Kampagne der JU

Am 25. Mai war Kommunalwahl in Baden-Württem- berg. Gewählt wurden Ortschafts- und Gemeinde- bzw. Stadträte, sowie Kreistage und das Stuttgarter Regio- nalparlament; für viele JUler die einzigartige Chance, bereits in jungen Jahren für ein kommunales Mandat zu kandidieren. Sehr viele haben die Möglichkeit genutzt und sich in ihrer Heimatregion für die CDU bekannt- gemacht. Und der Erfolg gibt Ihnen Recht: Viele junge Kandidatinnen und Kandidaten haben den Sprung in ein kommunales Gremium geschafft. In jedem Landkreis gab es JUler, die auf einer CDU-Liste kandidiert haben und nun die Fraktionen und Vereinigungen tatkräftig unterstützen. Ein solcher Wahlkampf verlangt natürlich eine außer- ordentliche Kraftanstrengung der Kandidaten genauso wie des jeweiligen Kreisverbandes. Der Landesverband ist dazu da, den Verbänden vor Ort in solchen schwie- rigen Zeiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Neben der Möglichkeit, zu äußerst günstigen Konditionen über die Landesgeschäftsstelle personalisierte WM-Planer oder Prospekte zu bestellen, wurde jedem Kandidaten angeboten, eine eigene „schwarz & stark“-Homepage einzurichten, die er für seinen Wahlkampf nutzen kann.

Die Krönung der Kommunalwahlkampagne der Jun- gen Union Baden-Württemberg war die abschließende Kaffeemobil-Tour in den letzten sieben Tagen vor der Wahl. Mit einer Hochleistungskaffeemaschine, einem mit dem „schwarz & stark“-Claim beklebten PKW, vielen „schwarz & stark“-Kaffeebechern und meist verbunden mit einer spannenden Aktion des Verbandes vor Ort wurden innerhalb von einer Woche 15 Stationen in 11 Kreisverbänden angefahren, die an ihren Infoständen unterstützt wurden. Ein essentieller Bestandteil der ganzen schwarzen Kaffeekampagne war natürlich auch das Werbematerial, insbesondere die schokolierten Kaffeebohnen. Manche Kreisverbände haben sich bis zu 10 kg – also rund 5.700 Stück – bestellt, die auf Wahlkampfveranstaltungen oder Info-Ständen massenweise verschenkt wurden. Das Kommunalwahlkampagnenteam ist sich sicher:

Die Kampagne hat überzeugt und sich voll und ganz gelohnt: Sehr viele aktive JUler haben ein Mandat er- rungen und dürfen nun in den Gemeinde- und Stadträ- ten, Kreistagen oder im Regionalparlament Verantwor- tung übernehmen. Einige davon werden wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf)

wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das
wir in diesem Heft vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! (cf) Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das

Unterwegs im Land: Elf Verbände hatten das „schwarz&stark-Mobil“ für ihre Aktionen bestellt.

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der gelbfüssler

der gelbfüssler der gelbfüssler BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, als Bezirksverband
der gelbfüssler der gelbfüssler BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, als Bezirksverband

der gelbfüssler

BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN

Liebe Freundinnen und Freunde, als Bezirksverband Nordbaden können wir auf einen erfolgreichen Landestag zurückblicken. Die Tat- sache, dass unsere Delegierten an beiden Tagen nahezu vollstän- dig anwesend waren und wir eine hohe Geschlossenheit gezeigt ha- ben, war dafür ganz entscheidend wichtig. Herzlichen Dank hierfür! Bei den Wahlen zum Landesvor- stand wurden erneut fünf nord- badische Vertreter in dieses Gremium gewählt. Mein Glückwunsch geht an unseren wiedergewählten Lan- desvorsitzenden Nikolas Löbel und alle Gewählten! Auch in den kommenden Monaten haben wir viel vor und sind mit zahlreichen Veranstaltungen im Be- zirk unterwegs. Am 12. Juli werden wir erstmals alle nordbadischen Neumitglieder zu einem gemeinsamen Treffen nach Bruchsal einladen. Ich freue mich sehr, dass unser CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl sein Kommen zu diesem Neumitgliederabend bereits zugesagt hat. Darüber hinaus stehen mit der Klausurtagung des Bezirksausschusses, einem weiteren Treffen mit un- seren Freunden der JU Rheinhessen-Pfalz sowie un- serer dritten mitgliederoffenen Basiskonferenz im Herbst viele weitere interessante Veranstaltungen an.

Mit herzlichen Grüßen Euer

David Ruf Bezirksvorsitzender
David Ruf
Bezirksvorsitzender

Ankündigung

bezirksreise nach Kreta

Auf Anregung des PSts. Hans-Joachim Fuchtel MdB wird die Junge Union Nordbaden in den Herbstferien 2014 (25.10. bis 02.09.) für sechs Tage (5 Nächte) nach Kreta fliegen. Das Programm für diese Reise wird von der Deutsch-Griechischen Versammlung organisiert werden. Die Selbstbeteiligung wird pro Person bei rund 400,– Euro liegen und den Flug sowie die Unter- bringung in einem 3-/4-Sterne Hotel mit Frühstück umfassen. Bei Interesse könnt ihr euch bereits jetzt bei Simon Axt (simonaxt@gmx.de) anmelden.

JU-Kreisverband Karlsruhe-Stadt

Wirtschaftskraft stärken und erhalten!

Das Karlsruher Traditionsunternehmen Ketterer Fahrzeuge AG steht vor dem Aus. Nachdem das in fi- nanzielle Schwierigkeiten geratene Unternehmen von einem Finanzinvestor übernommen worden war, droht jetzt dennoch die Insolvenz des Unternehmens. In die- sem Zuge fordert die JU Karlsruhe die Stadtverwal- tung auf, sich verstärkt um die Wirtschaftsförderung zu kümmern. „Gerade mittelständische Familienunternehmen wie Ketterer sind das Rückgrat der deutschen Wirt- schaft“, meint der JU-Kreisvorsitzende Daniel Gerjets. „Karlsruhe ist eine junge, dynamische Stadt mit her- vorragend ausgebildeten Arbeitskräften. Es gilt da- her alles dafür zu tun, um diese Arbeitskräfte auch in Karlsruhe zu halten. Eine lebendige Stadt funktioniert nur mit einer gesunden Wirtschaft und einer guten In- frastruktur. Entsprechende Projekte wie einerseits der Ausbau von regionalen Partnerschaften und anderer- seits der Bau der zweiten Rheinbrücke müssen von der Stadt endlich forciert werden “

der gelbfüssler

der gelbfüssler Sozialpolitik konkret ju nordbaden informiert sich über die arbeit der johannes-diakonie in mosbach Wie

Sozialpolitik konkret

ju nordbaden informiert sich über die arbeit der johannes-diakonie in mosbach

Wie wollen wir unser gesellschaftliches Miteinander gestalten, wie sieht unser Schulsystem von morgen aus und welche Grenzen hat Inklusion? Mit diesen tiefge- henden Fragen beschäftigten sich die Mitglieder der Jun- gen Union Nordbaden bei einem Vor-Ort-Termin in der Johannes-Diakonie in Mosbach. Der Bezirksvorsitzende David Ruf begrüßte die Mitglieder und freute sich, dass Diakonie-Pfarrer Richard Lallathin die Besuchergruppe betreute. „Der Austausch mit den christlichen Kirchen ist der JU seit jeher ein wichtiges Anliegen“, so Ruf. Der örtliche Kandidat für die Kommunalwahlen und JU-Kreisvorsitzende, Mark Fraschka, hatte in Zusam- menarbeit mit Christoph Mahler, Heilerziehungspfleger in der Johannes-Diakonie und JU-Kreisvorstandsmit- glied aus Walldürn, diesen Termin ermöglicht. Lallathin stellte den Jungpolitikern das breite Betäti- gungsfeld der Johannes-Diakonie vor: „Wir sind ein so- ziales Dienstleistungsunternehmen in der Diakonie. Wir orientieren uns an der Leitvorstellung, dass Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten gleichberechtigt miteinander leben und voneinander lernen. Es ist normal, verschieden zu sein. Mit unserer Arbeit tragen wir dazu bei, das Recht der Menschen mit Behinderung auf Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu verwirklichen.“ Mit der Ar- beit stehe man in der biblischen Tradition barmherzigen

und sozialen Tuns zum Wohle von Menschen. Auch ein historischer Abriss über die Entstehungs- geschichte sowie dunkle Kapitel zu Zeiten des Nati- onalsozialismus, der 1880 in Mosbach gegründeten Johannes-Diakonie, wurden von der Gruppe bespro- chen und beleuchtet. Einblicke in die praktische Arbeit gewährte Mahler, der auch die engagierte Arbeit der Bediensteten herausstellte, die sich immer wieder mit innovativen Ideen einbrächten und so etwa auch dazu beigetragen hätten, einen eigenen kleinen Weinberg sowie eine Holzhütte mit Steinofen und Kräutergarten vorhalten zu können. Fraschka, der auch JU-Landes- vorstandsmitglied ist, betonte auch die Bedeutung der Johannes-Diakonie als Arbeitgeber für die Region: „Mit rund 2.500 Arbeitsplätzen in Mosbach und am Stand- ort in Schwarzach ist die Johannes-Diakonie der größte Arbeitgeber im Neckar-Odenwald-Kreis. Nicht nur des- halb ist diese Institution nicht mehr wegzudenken aus der Region.“ Abschließend bedankte sich Ruf bei den Beteiligten und Mitwirkenden und lud zum abschließenden gemüt- lichen Beisammensein in das von der Diakonie betrie- bene fideljo ein, das die Öffnung nach außen mit hand- gemachten italienischen Pizza- und Pastagerichten sowie regionalen Spezialitäten auf kulinarischer und kultureller Ebene befördert.

anstÖsse

anstösse

b e z I r K s t e I l

d e r

j u n g e n

u n I o n

s ü d b a d e n

I r K s t e I l d e r j u n g e

WWW.JU-SUEDBADEN.DE

Anstoß

Zweitwohnsitzsteuer abschaffen

Kommentar des

erfolgreicher antrag der ju südbaden beim cdu-landesparteitag

chefredakteurs

S c h w a r z- g e l b - links. Eine neue Option in der poli- tischen Farbenlehre erblickt dieser Tage das Licht der Welt. Zumindest an der Uni Mann- heim ist diese unvorstellbare Kons- tellation nun Realität und bildet den AStA, also die Regierung für das nächste Jahr. Dass diese Ko- alition nicht auf andere Gremien übertragbar ist und nur einer spezi- ellen Situation geschuldet ist, dürf- te jedem einleuchten. Nichtsdesto- trotz zeigt uns dieses Beispiel, dass man sich in der Politik immer neue Wege offen halten muss. Mit Blick auf die nächste Landtagswahl, bei der die Wahrscheinlichkeit einer Abwahl von grün-rot sehr groß, eine schwarze oder schwarz-gelbe Mehrheit aber keineswegs sicher ist, bedeutet das auch, dass wir uns grundsätzlich Koalitionen mit den anderen bereits im Landtag vertretenen Parteien keineswegs verschließen dürfen. Wir als JU müssen zusammen in einem fairen Umgang für unsere Ideen kämpfen und dann sehen, mit wem wir diese am besten umsetzen können.

Die Junge Union Südbaden war auf dem Landesparteitag der CDU Ba- den-Württemberg am 22.3. in Donaueschingen mit ihrer Initiative zur Än- derung des Kommunalwahlrechts erfolgreich. Konkret ging es darum, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das aktive und passive Wahlrecht dahingehend zu ändern, dass die aktive und passive Wahlberechtigung bei der Kommunalwahl in Baden-Württemberg künftig nicht mehr an den Hauptwohnsitz geknüpft werden soll, sondern dass das Wahlrecht am Ort des Aufenthalts bestehen soll, der den Schwerpunkt der Lebens- beziehungen darstellt und insbesondere nicht den Besitz einer Wohnung voraussetzt. „Seit Jahren kritisieren wir, dass viele Studenten in ihren Heimatge- meinden nicht zu den Kommunalwahlen antreten können, weil sie in der Unistadt Zweitwohnsitzsteuer zahlen müssten, wenn sie ihren Erst- wohnsitz in der Heimatgemeinde behalten.“, erläutert Maria-Lena Weiss, Bezirksvorsitzende der JU. Auch zur kommenden Wahl im Mai seien zahlreiche Kandidaten nicht angetreten, weil die Zweitwohnsitzsteuer sie daran gehindert hätte. Wenn in Zukunft das Wahlrecht unabhängig vom Hauptwohnsitz besteht, falle die Notwendigkeit weg, am Studienort einen steuerpflichtigen Zweitwohnsitz anmelden zu müssen und damit auch die finanzielle Belastung. Weiss begrüßt den Beschluss des Parteitags: „Wenn die Rahmenbedin- gungen wirklich geändert werden, eröffnet das ganz neue Möglichkeiten für junge Kandidaten und Parteien vor Ort. Denn gerade bei uns im länd- lichen Raum sind viele junge Menschen sehr heimatverbunden. Das ist schön und sollte nicht zerstört werden!“ Die Forderung der Jungen Union bedarf zu ihrer Umsetzung Ände- rungen in der Gemeindeordnung sowie im baden-württembergischen Meldegesetz. Bis die gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert sind, spricht sich die CDU Baden-Württemberg dafür aus, dass für ehrenamt- lich und kommunalpolitisch Aktive Befreiungstatbestände von der Zweit- wohnsitzsteuer geschaffen werden.

JU-Ortsverband Hechingen JU Hechingen lädt ins Kino ein „Global Player – Wo wir sind isch
JU-Ortsverband Hechingen
JU Hechingen lädt ins Kino ein
„Global Player – Wo wir sind
isch vorne“. Das
könnte
nicht nur das Motto
der JU sein,
es ist auch der Titel
eines Kinofilmes, der in Hechingen gedreht
wurde und auch dort spielt.
In diesem kämpft ein schwäbisches Familienun-
ternehmen mit den Auswirkungen der
Dies bot der Jungen
Globalisierung.
Anlass, JUler und Interessierte zu ei-
Union Hechingen
ner Sondervorstellung ins Kino einzuladen. Am Freitag, den 25. April 2014
konnten so viele Gäste
im
Schwanenkino in
Hechingen
begrüßt werden.
Neben
dem Film
wollten
die Hechinger
auch
politisch
konnten die Teilnehmer
im Anschluss an die Vorführung
informieren. So
mit der Bundes-
tagsabgeordneten und Parlamentarischen
Staatssekretärin Annette Wid-
und Politik allgemein diskutieren.
mann-Mauz
MdB über
Globalisierung

aus’m ländle

mann-Mauz MdB über Globalisierung aus’m ländle JU-Stadtverband Lauda-Königshofen Bayrische
JU-Stadtverband Lauda-Königshofen Bayrische Landtagspräsidentin zu Gast bei der JU Beim „Zukunftsdialog der JU
JU-Stadtverband Lauda-Königshofen
Bayrische Landtagspräsidentin zu Gast bei der JU
Beim „Zukunftsdialog der JU Lauda-Königshofen“
konnte
der Vorsitzende Dominik Martin mit der bayerischen Land-
tagspräsidentin
Barbara
Stamm
MdL hohen Besuch will-
kommen heißen. Stamm referierte
über das brisante Thema
„Herausforderungen
und
Chancen
des ländlichen Raums,
auch für die junge Generation“. Nach einem Grußwort von
JU-Bezirkschef Lutz Kiesewetter und dem
anschließenden
interessanten Vortrag stand die Landtagspräsidentin noch
in einer von Moderator Marco Hess geführten Diskussions-
runde Rede und Antwort.
Marco Hess geführten Diskussions- runde Rede und Antwort. JU-Kreisverband Calw Botschafter zu Gast bei der JU
JU-Kreisverband Calw Botschafter zu Gast bei der JU Calw Hoher diplomatischer Besuch im Holzbronner Krabbanescht:
JU-Kreisverband Calw
Botschafter zu Gast bei der JU Calw
Hoher diplomatischer Besuch im Holzbronner Krabbanescht: Der
äthiopische Botschafter
Fesseha Asghedom Tessema war dort
in
Begleitung
seiner
Frau zu
Gast
beim
Kreisverband
der Jungen
zu berichten. Er sprach über die ver-
Union, um über seine Arbeit
als Vertreter eines
schiedenen Aufgaben im diplomatischen Bereich
Landes mit 88 Millionen Einwohnern
und vielen ethnischen
Zusammenarbeit und den
Gruppen. Dabei ging es vor allem um die wirtschaftliche
Austausch zwischen
den
Unternehmen
beider Staaten.
Zuvor war die Delegation
zu Gast bei
der Firma
Polytron-Vertrieb GmbH in
Bad Wildbad.
Beim Gespräch mit der Jungen
Union waren vor allem
die poli-
tischen Beteiligungsmöglichkeiten sowie die Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten
zwischen jungen
Menschen ein Anliegen
der JU-Mitglieder. Der Botschafter betonte dabei die Möglichkeiten eines Freiwil-
ligen Sozialen Jahres oder eines studienbedingten
Austauschs und wies auch auf Äthiopien als Tourismus-
standort hin. Es sei gleichfalls
die Chance und Verantwortung
der jüngeren Generation
über Staatsgrenzen
zu erfahren, so Tessema, der ausführlich
hinweg miteinander in Kontakt zu kommen und mehr voneinander
seiner Tätigkeit gab.
Antworten zu allen Fragen zu Äthiopien und
miteinander in Kontakt zu kommen und mehr voneinander seiner Tätigkeit gab. Antworten zu allen Fragen zu
aus’m ländle JU-Kreisverband Rhein-Neckar diskutiert über Sicherheitspolitik JU Rhein-Neckar Die internationale
aus’m ländle
JU-Kreisverband
Rhein-Neckar
diskutiert über Sicherheitspolitik
JU Rhein-Neckar
Die internationale Sicherheitspolitik und
die Zukunft der Bundeswehr
waren
Themen
der mitglie-
deroffenen Kreisausschusssitzung der
JU Rhein-Neckar in Erdingen-Neckarhausen am
10. März 2014.
Als Referenten konnte die JU mit Kapitänleutnant
David Wassermann den
Mannheimer Jugendoffizier
der Bundeswehr gewinnen.
seinem Vortrag gab Wassermann
In
einen Überblick über aktuelle
Krisenherde, die
internationale
die Bundeswehr und stand anschließend
deutsche Sicherheitspolitik sowie
und
für eine intensive Dis-
kussion zur Verfügung.
„Deutschland muss auch in Zukunft
seiner internationalen Verantwortung für Frieden,
Freiheit
und Sicherheit gerecht werden. Gerade die Krise in der Uk-
raine zeigt,
dass dies auf
dem europäischen Kontinent keine
Selbstverständlichkeit ist. Neben
einer hervorragenden Aus-
rüstung der
Bundeswehr brauchen
die tausenden Soldaten
der Bundeswehr im Auslandseinsatz mehr
gesellschaftliche
Anerkennung
und Würdigung“, so der
Kreisvorsitzende der
JU Rhein-Neckar, Christian Mildenberger abschließend.
JU-Kreisverband Rottweil JU verkauft Waffeln für einen guten Zweck Sie haben das kühle und unwirtliche
JU-Kreisverband Rottweil
JU verkauft Waffeln für einen guten Zweck
Sie
haben
das
kühle
und
unwirtliche Wetter
nicht
herausgesucht,
die Mitglieder
des
Kreisverbands der JU
Rottweil, die am Karsamstag
auf dem Rottweiler Markt
Waffeln verkauften. Aber
auch
die taubblinden Menschen, für die
in
der Stiftung
werden soll, haben sich ihr
St. Franziskus in Heiligenbronn
Schicksal nicht herausgesucht.
ein Garten eingerichtet
Mit der Waffelaktion, mit der die Mitglieder der JU
bereits um
8 Uhr begannen
Mittag dauerte, will die Junge Union
mithelfen, die Gartenanlage
und die bis zum
zu verwirklichen.
„Taubblindheit ist eine eigenständige Behinderung mit einem erschwerten Zugang
zur Kommunikation. Gerade hier ist es notwendig, über die anderen Sinne, die der
Garten
bieten
kann,
Zugang,
Aufmerksamkeit
und Wahrnehmungsmöglichkeiten
zu
erhalten“,
so der JU-Kreisvorsitzende
Johannes
Blepp. Des-
wegen
„und weil
Arbeit
wir als Junge Union die
der Stiftung
St. Franziskus schätzen, so
wie dies
auch die CDU seit
ese Aktion durch.“
wir di-
vielen Jahren tut, führen
Als kleines Beispiel für
gelebte
Solidarität. Und gegen die Kälte? Gibt’s eine prima
mundende Waffel! Und
das Wissen,
etwas
Gutes
getan zu haben.

16 16

Und gegen die Kälte? Gibt’s eine prima mundende Waffel! Und das Wissen, etwas Gutes getan zu
Und gegen die Kälte? Gibt’s eine prima mundende Waffel! Und das Wissen, etwas Gutes getan zu

aus’m ländle

JU-Kreisverband Heilbronn Abgeordnetenfrühstück zur Osterzeit Auch in diesem Jahr lud der Kreisverband der Jungen
JU-Kreisverband
Heilbronn
Abgeordnetenfrühstück
zur Osterzeit
Auch in
diesem Jahr lud der
Kreisverband der Jungen
Union
Heilbronn
zum traditionellen Abgeordnetenfrüh-
stück ein. Einleitend
stimmte die Kreisvorsitzende Isabell Huber auf
die Gemeinderatswahlen ein. Im Anschluss
des
der CDU/CSU
die Gäste
begrüßte der Kreisvorsitzende
Evangelischen Arbeitskreises
Christoph Scharnweber
mit einem geistlichen
Wort zu den besinnlichen
Tagen. In entspannter Runde tauschten
sich die zahlreichen Teil-
Wieland MdEP,
Thomas Strobl
MdB,
Gurr-Hirsch MdL
nehmer mit Rainer
Eberhard Ginger MdB und Friedlinde
beim Weißwurstfrühstück über die bevorstehenden Europa- und Kommunalwahlen, sowie weitere
bundes- und
landespolitischen Themen aus.
sowie weitere bundes- und landespolitischen Themen aus. JU-Kreisverband Sigmaringen „FUN & Politics” in
sowie weitere bundes- und landespolitischen Themen aus. JU-Kreisverband Sigmaringen „FUN & Politics” in
JU-Kreisverband Sigmaringen „FUN & Politics” in Sigmaringen Die Junge Union Sigmaringen setzte auf Spaß und
JU-Kreisverband Sigmaringen
„FUN & Politics” in Sigmaringen
Die Junge
Union Sigmaringen
setzte
auf Spaß
und Politik
um Erst-
wähler für die Kommunal-
und Europawahlen zu
interessieren
und
deren Stimmen
zu werben.
Dabei
kombinierten
die JUler
poli-
tische Information mit Go-Kart fahren und Fußball schauen.
Warum sind die Wahlen am
25. Mai so wichtig? Wie wählt man und
was ist
überhaupt
kumulieren
und
panaschieren?
Darüber
informierte
die Sigmaringer JU
auf ihren „FUN &
Politics”
Veranstaltungen.
Den Spaß
in „FUN
& Politics” bildete
dabei
je-
weils
der zweite Teil
des Abends. So
folgte eine
rasante
Fahrt auf dem Kart
in
der Kartbahn
in
Herbertingen
auf
politische
Information. Zum
Abschluss
der zweiten Veranstaltung schauten die
Teilnehmer gemeinsam das
finale.
DFB-Pokal-
um
um
Zum Abschluss der zweiten Veranstaltung schauten die Teilnehmer gemeinsam das finale. DFB-Pokal- um 17 17

scheIbenwIscher

WWW.JU-NW.DE

scheIbenwIscher WWW.JU-NW.DE Liebe Freunde, Freundinnen scheIbenwIscher BEZIRKSTEIL DER JU NORDWÜRTTEMBERG und nach der

Liebe

Freunde,

Freundinnen

scheIbenwIscher

BEZIRKSTEIL DER JU NORDWÜRTTEMBERG

und

nach der Kommunal- und Europawahl wird sich inner- halb der CDU Baden-Würt- temberg ganz schnell alles um die Landtagswahl 2016 drehen. Nicht nur aufgrund der Frage, wer der nächste Spitzenkandidat der CDU bei der Landtagswahl wird, sondern auch, weil der Druck durch Presse und Medien auf die CDU stark erhöht werden wird. Wir, die JU Nordwürttemberg, wollen uns diesem äußeren Druck nicht hingeben. Denn Grundlage aller Wahlkämpfe und vor allem Wahlsiege ist ein ordentliches inhaltliches Wertefundament. Deswegen wollen wir mit 5 Regionalkonfe- renzen bis zum Bezirkstag im November die- sen Jahres unser inhaltliches Fundament für 2016 beraten und am Bezirkstag beschlie- ßen. Der Kompass 2020 soll uns wahrlich ein inhaltlicher, wertegebundener Kompass sein, mit dem wir gut bis zur Landtagswahl unseren Weg zum Landtagswahlsieg finden wollen.

Landtagswahl unseren Weg zum Landtagswahlsieg finden wollen. Lutz Kiesewetter Bezirksvorsitzender P. S.: Ich wünsche

Lutz Kiesewetter

Bezirksvorsitzender

P. S.: Ich wünsche allen gewählten kom- munalen Mandatsträger alles Gute und viel Kraft für ihre Aufgaben ihre Heimat in Ba- den-Württemberg entscheidend mitzuge- stalten.

Rainer Wieland zu Gast bei der JU

Bei der letzten Sitzung der JU Nordwürttemberg konnte der Bezirksvorsitzende Lutz Kiesewetter den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland MdEP, kurz vor der Europawahl zu einem politischen Austausch mit den Mitglie- dern des Bezirksausschusses begrüßen. Bei seinem Vortrag bedankte sich Wieland für die Einladung und die starke Unterstützung der JU im Wahlkampf und be- tonte, dass es wichtig sei, die Bürgerinnen und Bürger für Eu- ropa zu begeistern. Mit der Einführung des Euro habe man viel auf die Beine gestellt und Gutes für ein einheitliches Europa ge- tan. Deshalb müsse man die Kompetenzen stärken und weiter ausbauen, damit Staatspleiten in Ländern wie Griechenland im Voraus unterbunden werden können. Ebenfalls forderte Wieland eine verstärkte Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten bei der Bekämpfung der organisierten Kri- minalität. Diese mache nicht vor nationalen oder europäischen Grenzen halt, so der Europapolitiker. Deshalb benötige man dringend eine Erleichterung im Datenaustausch zwischen den Mitgliedsstaaten. Ferner forderte Wieland eine EU, die Maßnah- men zur effizienten Bekämpfung organisierter Kriminalität und des Terrorismus entwickelt. Bei der anschließenden Diskussion wurde noch besonders über die Krise auf der Krim und die Rolle der EU in diesem Kon- flikt debattiert. Abschließend dankte Kiesewetter Rainer Wie- land für sein Kommen und rief die JU nochmals dazu auf, ge- schlossen in die Europawahl zugehen, um für die CDU ein gutes Ergebnis einzufahren.

Kompass 2020

Mit dem Kompass 2020 will die Junge Union Nord- württemberg einen etwas anderen Beitrag zur Diskus- sion in der Union leisten. Ein Kompass ist keine Wegkar- te, die zu einem definierten Ziel führt. Er hilft aber, den Weg zu finden. Unsere Gesellschaft steht unter einem Wandlungsdruck. Der demographische Wandel einer- seits und die Globalisierung andererseits forderten in dem letzten Jahren Reformen und programmatische Änderungen, die der Union die Wählbarkeit sicherten, für viele JUler aber Fragen aufwirft, wofür die CDU denn stehe. Deshalb soll es um die Grundlagen christdemokra- tischer Positionierungen gehen, von der aus man diese Positionen entwickeln und begründen kann. Handlungs- grundlage ist unser christliches Menschenbild. Aus diesem leiten wir ab, dass Freiheit und Verantwortung Hand in Hand gehen. Der Mensch ist gottesebendbild- lich einerseits, fehleranfällig andererseits. Er ist nicht nur Teil einer Gemeinschaft, sondern aus sich heraus von individuellem Wert, aber nicht ohne andere Men-

scheIbenwIscher

schen, sein Lebensumfeld und die Umwelt denkbar. Die Wehrpflicht war für uns mehr als eine Aussage zur Organisation der Landesverteidigung, sondern ein Bekenntnis unseres Konzepts des Staatsbürgers mit Rechten und Pflichten der Gemeinschaft gegenüber. Die Kernenergie war nicht nur Energieerzeugung, son- dern auch Bekenntnis zu Rechtsstaatlichkeit und Herr- schaft des Gesetzes, des Verhältnisses von Rationalität zu Emotion in der Politik. Bei der Frage von Mindest- löhnen stößt unsere Vorstellung marktwirtschaftlicher Regelungen auf den klaren So wollen wir unser Verständnis von Heimat, unser Verständnis von Zukunft, unser Verständnis der Rolle Deutschlands in der globalisierten Welt und unser Ver- ständnis von Ordnungspolitik begründen. In verschie- denen Regionalkonferenzen in ganz Nordwürttemberg wollen wir ab Mitte des Jahres mit Referenten und un- seren JU-Mitgliedern vor Ort Positionen herausarbei- ten, und im November auf dem Bezirkstag zur Diskussi- on und Beschlussfassung stellen.

Bezirksverband mit neuer CI

Die Roll-Ups sind im neuem Design der Jungen Union Nordwürttemberg gestaltet. Das neue CI unseres JU-Be- zirksverbandes wird durch die anste- henden Regionalkonferenzen seinen Weg zu euch finden und über eine neue Homepage und andere Werbe- mittel, im typischen JU-Blau, die un- tergeordneten Verbände erreichen. Ziel ist es unsere regionale Vielfalt so- wie unsere Heimatverbundenheit zu verdeutlichen. Sollten eure Verbände Interesse an der neuen CI haben, mel- det euch bei uns unter info@ju-nw.de.

der schwarze grat

der schwarze grat der schwarze grat bezIrKsteIl der ju württemberg-hohenzollern WWW.JU-WUEHO.DE Liebe Freundinnen und

der schwarze grat

bezIrKsteIl der ju württemberg-hohenzollern

WWW.JU-WUEHO.DE

Liebe Freundinnen und Freunde, Nach einem anstrengenden Europa- und Kommunalwahlkampf gilt es zuerst einmal „Danke!“ zu sagen. Ihr habt in den letzten Wochen und Monaten unermüdlich ge- kämpft, standet an Wahlkampfständen, wart in den Buden, Kneipen und Vereinen, habt Material verteilt, Inhalte gesetzt und viele von euch haben auch selbst für kom- munalpolitische Ämter kandidiert. Und es hat sich gelohnt! Wir haben die Wahl ge- meinsam gewonnen und gezeigt, dass die CDU weiterhin die bestimmende Größe in im Bezirk und im Land ist. Ich möchte allen JUlern gratulieren, die in Kreistage, Stadt-, Gemeinde- und Ortschaftsräten gewählt wurden. Aber auch allen, die es nicht geschafft haben, möchte ich gratu- lieren. Auch wenn es für eine Wahl (noch) nicht gereicht hat, ihr habt tollen Einsatz gezeigt und hattet mit Sicherheit großen Anteil, an unserem gemeinsamen Wahl- sieg. Auch die Europawahlen waren ein Erfolg für uns. Wir konnten in jedem Kreis Stim- men hinzugewinnen. Gut 300.000 Men- schen sprachen sich für die CDU aus. Dies

zeigt einmal mehr, wir sind die Europapartei. Das schönste Ergebnis dabei: Norbert Lins, der bis 2011 Bezirksvorsit- zender der JU Württem- berg-Hohenzollern war, ist jetzt Abgeordneter des Europäischen Parlaments. Unter sei- nen engsten Unterstützern im Team Lins waren besonders viele JUler. Wir freuen uns über Norberts Wahl und gratulieren ihm herzlich. Denn wir wissen, mit ihm ha- ben wir einen Abgeordneten, der sich für die Interessen der Jugend einsetzen wird und die Sorgen und Nöten der Menschen bei uns im ländlichen Raum versteht. Aber auch nach dem Ende des Wahl- kampfes bleiben wir aktiv. Im Sommer laden wir besonders die neuen JUler zu einem Neumitgliederfest ein, im Herbst werden wir gemeinsam mit der CDA den Ulmer Bundestagsabgeordneten Heinz Wiese besuchen. Es bleibt dabei, wir sind eine starke Ge- meinschaft. Euer Manuel

der schwarze grat

Ukraine aus erster Hand

ukrainischerbotschafterbeimjahresempfangderjuwürttemberg-hohenzollern

Die Krise in der Ukraine sorgt weltweit für große Be- sorgnis und wirft viele Fragen auf. Mit diesen Fragen hat sich die Junge Union Württemberg-Hohenzollern bei ihrem Jahresempfang am 11. April auseinandergesetzt. Dazu hatte sie einen Experten ersten Ranges zu Gast. Seine Exzellenz Pavlo Klimkin, Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland und Leiter der ukra- inischen Delegation bei den Verhandlungen mit der EU über das Assoziierungsabkommen sprach im Ravens- burger Kornhaussaal. Außerdem waren Landtagspräsi- dent Guido Wolf MdL und Europakandidat Norbert Lins anwesend sein. Am Anfang der derzeitigen Krise in der Ukraine stand die abrupte Ablehnung des Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine. Es folgten die Protes- te auf dem sogenannten Euromaidan, Ausschreitungen

mit vielen Toten und die russische Übernahme der Krim. Einer, der von Anfang an dabei war, ist der ukrainische Botschafter Seine Exzellenz Pavlo Klimkin, der die Ver- handlungen über das Abkommen für die ukrainische Seite leitete. Auf Einladung des Ravensburger Bundestagsabge- ordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion Dr. Andreas Schockenhoff war Klimkin zu Gast beim Jahresempfang des Bezirks- verbandes der Jungen Union. Dort redete er zur euro- päischen Perspektive der Ukraine und stand zu Fragen und Diskussionen bereit. Neben dem Botschafter und Schockenhoff sprachen auch Landtagspräsident Guido Wolf MdL, der CDU-Europakandidat Norbert Lins und der Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg Dr. Daniel Rapp beim Jahresempfang.

2121

Kommunalwahl 2014

Junge Köpfe – nach der Wahl

In der vergangenen Ausgabe haben wir vier Mitglieder der Jungen Union vorgestellt, die für kommunale Ämter kandidierten. Natürlich wollen wir euch auch nicht ver- schweigen, was aus den Kandidaturen geworden ist.

Mosbach / Neckar-Odenwald-Kreis Mark Fraschka Trotz eines Zugewinns von gut 60 absoluten Stimmen im Vergleich
Mosbach / Neckar-Odenwald-Kreis
Mark Fraschka
Trotz
eines Zugewinns von gut 60
absoluten
Stimmen
im Vergleich zu
% (!) an
meiner
ersten Kandidatur vor fünf Jahren hat es ein-
Mark Fraschka (r.) im Wahlkampf
fach nicht sein sollen. Bei
der Sitzzuteilung
in meinem Ortsteil, wo
unter den Regeln der
der letzte Teiler leider nicht gepasst,
unechten Teilortswahl gewählt wird, hat
so dass
mit etwas mehr als der Hälfte
eine Bewerberin
der Alternative
Liste,
meines Stimmenergeb-
nisses, der CDU den dritten Sitz weggeschnappt
hat. Trotz des fünftbesten Ergebnis
in meinem
Ortsteil bekomme ich
leider keinen der acht in
Neckarelz vergebenen
Plätze. Nun bin ich der
erste Nachrücker auf unserer CDU-Liste. Ein wenig bitter ist es schon, zumal ich mit einem solch
großartigen Stimmenergebnis
wirklich nicht gerechnet
hatte. Sei es drum. Jetzt heißt es Mund
abwischen, weitermachen, beim nächsten
Mal wieder
angreifen – schließlich sind wir JUng.
Freiburg
Carolin Jenkner
Gemeinsam mit der JU Freiburg habe ich die letzten vier Monate für einen JU-Sitz
im
und turbulente
Freiburger Gemeinderat gekämpft. Es war eine ereignisreiche
Zeit. Kneipentouren, Nachtstände, Speeddating, und flyern was das Zeug hält wa-
ren neben inhaltlichen Veranstaltungen,
wie einem
Vortrag von Prof. Dr. Otto Wulff zum Thema
Union
der Generationen, nur ein Teil von unzähligen Akti-
onen. Durch
die Absenkung des Wahlalters auf
16
Jahre hatte ich
die
Möglichkeit,
bei
von Schülern
selbst
organisierten
Podiumsdiskusionen
junge
Menschen für Kommunalpolitik zu begeistern. Die
wichtigsten
Themen
im
Wahlkampf:
Der Kommu-
nale Ordnungsdienst, bezahlbarer Wohnraum und
der Standort für das
neue SC-Stadion.
Ich
durfte
viele
tolle
Menschen
kennenlernen.
Und
trotz
einem schwierigen
Stand
im
grünen Freiburg hat
es
mit
einem soliden
Ergebnis
für
den Einzug
in
den Gemeinderat gereicht.
neue Herausforderung.
Ich freue mich auf die

Kommunalwahl 2014

Kirchheim/Teck / Region Stuttgart Natalie Pfau Leider hat es dieses Jahr trotz einem guten Ergebnis
Kirchheim/Teck / Region Stuttgart
Natalie Pfau
Leider
hat
es dieses Jahr trotz einem
guten
Ergebnis der
CDU
im
Landkreis Esslingen
(35,44 %) nicht für den
Listenplatz
7 in der
Regionalversammlung geklappt.
Ich
freue
mich
aber,
dass
mein
JU-Kreisvorsitzender
Tim
Hauser
als
junger
Esslinger
einziehen
konnte
und
neben
ihm
noch
drei
weitere
junge Kandidaten
aus
der Region
(Jan Tie-
lesch, Jörg Vogelmann und Jochen Lehmann)
in
dieser Legislaturperiode
die Regionalver-
sammlung bereichern.
Im Regionalwahlkampf
habe ich gemerkt, dass die Regionalwahl leider
weit weg von den Menschen
ist, da viele nicht
wussten,
was
die Regionalversammlung
alles
leistet.
Dennoch
möchte
ich
mich weiterhin
als Vorsitzende der
Jungen
Union Region
Stuttgart für die Themen
Anschlussmobili-
tät, Nachtbusse, W-LAN
in
S-Bahnen und
den Erhalt der
Region
Stuttgart als
wirtschaftlich
starker
Raum
einsetzen.
Außerdem
freue ich
mich sehr, dass ich als jüngste Gemeinderätin
mit 3.215
Stimmen in den Kirchheimer
Gemeinderat einziehen darf.
Stimmen in den Kirchheimer Gemeinderat einziehen darf. Ulm Wolfgang Schmauder Wolfgang Schmauder „Guten Tag,
Stimmen in den Kirchheimer Gemeinderat einziehen darf. Ulm Wolfgang Schmauder Wolfgang Schmauder „Guten Tag,
Stimmen in den Kirchheimer Gemeinderat einziehen darf. Ulm Wolfgang Schmauder Wolfgang Schmauder „Guten Tag,
Stimmen in den Kirchheimer Gemeinderat einziehen darf. Ulm Wolfgang Schmauder Wolfgang Schmauder „Guten Tag,
Ulm Wolfgang Schmauder Wolfgang Schmauder „Guten Tag, mein Name ist und ich kandidiere für den
Ulm
Wolfgang Schmauder
Wolfgang Schmauder
„Guten Tag,
mein
Name
ist
und
ich
kandidiere für den
Ulmer Gemeinderat.“ So begann
ich das Gespräch
bei den vielen
Hausbesuchen,
die
ich während
des Kommunalwahlkampfs absolvierte. Mit
10.209 Stimmen
schaffte ich den
Einzug in den
Ulmer Gemeinderat. Ich denke, dass ich gewählt
worden bin, weil ich bewusst Themen
gesetzt habe, die die Jungwähler,
aber auch
meinen Heimatstadtteil (Ulmer Hochsträß) betreffen. Unter der
Stände in der Innenstadt,
Woche haben wir
JUler zusätzlich
an
Schulen
und an
den Hochschulen organisiert und
so auf unse-
re
„jungen Inhalte“
aufmerksam gemacht. Zudem haben wir bei
unsere JU-Flyer zusammen mit dem WM-Planer
Kneipentouren
und den Schoko-Kaffeebohnen
vom
Landesverband verteilt. Dies
kam bei den Jungwählern
sehr gut an!
Die CDU
hat auf Initiative
der JU
einen
Erstwählerbrief verschickt. Dort haben wir alle Erst-
wähler
gezielt angesprochen,
die
jungen Kandidaten mit
3 Stim-
men zu wählen und die restlichen
Stimmen der CDU zu geben. Dem
Erstwählerbrief lag
eine Einladung zu einem Kinoabend bei, welcher
sehr gut besucht war.
2323

Kommunalwahl 2014

Wir bringen junge Ideen in die Politik

Vielen Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Land ist der Sprung in die kommunalen Gremien gelungen – wir haben acht davon gefragt, wie sie es geschafft haben und was

ihre Ziele für die kommenden fünf Jahre sind. Kronau Fabien Knaus Seit sechs Jahren leite
ihre Ziele für die kommenden fünf Jahre sind.
Kronau
Fabien Knaus
Seit sechs Jahren leite ich den Gemeindeverband der
Jungen Union Kro-
nau und bin
auch auf
Kreis- und
Bezirksebene
aktiv.
Die Junge
Union
ist eine
gute
Schule, um
das politische
Handwerk zu
lernen. Dazu ge-
hört auch strategisches Vorgehen. Aus diesem Grund entschied sich die
Junge Union,
in
meiner Gemeinde
ihre Kandidaten
auf einer eigenen
Jungen Liste antreten
zu
lassen. Junge
Kandidaten
haben
es
bekannt-
lich schwer, mit etablierten Gemeinderäten
auf der CDU-Liste mitzu-
halten. Umso mehr freue ich mich, dass die erstmals
zu Wahl angetre-
tene Junge Liste Kronau
auf Anhieb rund 19 % der Stimmen holte und
eine
eigene Fraktion bilden
kann.
Es
spricht für
unsere
Kandidaten, für die frische,
aber trotzdem seriöse Vorstellung
unserer Initiative und dafür, dass das Engagement junger
Menschen durchaus
honoriert wird.
Nun möchte ich beweisen, dass auch junge Menschen
ihre Gemeinde kompetent und
verantwortungsbewusst mitgestalten können. Insbesondere
setze
ich mich
dafür ein, dass alle
politischen Entscheidungen
nachhaltig sind und
damit
langfristig keine
unnötige
Belastung darstellen.
Unsere Gemeinde soll
schließlich auch für
unsere Generation noch lange lebenswert sein.
auch für unsere Generation noch lange lebenswert sein. Bad Krozingen Marvin Wolf Mein Name ist Marvin
auch für unsere Generation noch lange lebenswert sein. Bad Krozingen Marvin Wolf Mein Name ist Marvin

Bad Krozingen

Marvin Wolf

Mein Name ist Marvin Wolf, der Neueren und Neuesten

ich bin

22 Jahre alt, Student

Geschichte und Kreisvorsit- Breisgau-Hochschwarzwald.

zender

der Jungen Union

Am 25.05 wurde ich zum jüngsten

Stadtrat in Bad Kro-

zingen gewählt. Trotz und gerade

meines Alters

wegen

habe ich im

Kommunalwahlkampf viel Zuspruch erhal-

ten. Besonders von

den jungen

Mitbürgern,

die

end-

lich auch eine

Vertretung im Gemeinderat

wollen aber

auch

von den

älteren Mitbürgern, die

einen

Genera-

tionswechsel unterstützen,

wurde ich

im Wahlkampf

gefördert.

Diese Zusammensetzung sehe ich auch als

Erfolgsrezept

junger Kandidaten:

Die Mischung aus Jung und Alt und natürlich den

Mut, es als

junger Kandidat einfach

zu versuchen. Die CDU indes braucht solche jun-

gen Kandidaten um eine glaubwürdige Politik auch

für die Jugend vertreten

zu kön-

Im Gemeinderat werde

nen.

ich mich in

Zukunft aktiv für die

Themen Jugend und

Bildung einsetzen!

vertreten zu kön - Im Gemeinderat werde nen. ich mich in Zukunft aktiv für die Themen
zu kön - Im Gemeinderat werde nen. ich mich in Zukunft aktiv für die Themen Jugend
Kommunalwahl 2014 Kommunalwahl 2014 Sindelfingen Johanna Forster Nachdem bereits 15 der 50 Sindelfinger Wahlbezirke
Kommunalwahl 2014
Kommunalwahl 2014
Sindelfingen
Johanna
Forster
Nachdem
bereits 15 der 50
Sindelfinger Wahlbezirke für den Ge-
meinderat ausgezählt waren, befand
6. Platz
ich mich auf einem
„das könnte
der CDU-Liste und ich erhielt erste Nachrichten wie
klappen“.
Da man sich
sollte, hieß es aber
nicht zu früh freuen
erst einmal
Ruhe bewahren und
abwarten. Als dann
nach Aus-
mein
zählung aller Wahlbezirke
endgültiges Stimmenergebnis
feststand, konnte ich es
kaum glauben: mit 7.179 Stimmen hat-
te ich den
Gemeinderat geschafft.
Einzug in den Sindelfinger
Doch noch größer war
die Überraschung als am nächsten Tag
feststand, dass ich mit 3.608 Stimmen auch den Sprung in den
Kreistag geschafft hatte.
Wahnsinn. Ich
Das ist der absolute
sowohl in den Gemeinderat
hätte mir niemals träumen lassen,
als auch in den Kreistag gewählt zu
werden. Angesichts dieses
Ergebnisses hatte sich der Wahlkampf der letzten Wochen mehr als gelohnt. Leb-
und Flyerverteilen, die Prä-
haft in Erinnerung bleiben mir dabei das Plakatieren
senz an zahlreichen
Infoständen
und besonders auch der positive Zuspruch aus
der Bevölkerung, der einen immer wieder motiviert hat. Ich bin gespannt darauf,
was mich die nächsten
fünf Jahre
erwartet und freue mich auf die anstehenden
Herausforderungen.
und freue mich auf die anstehenden Herausforderungen. Ehingen/Donau Claudia S 21, Wiese Bis vor Kurzem
und freue mich auf die anstehenden Herausforderungen. Ehingen/Donau Claudia S 21, Wiese Bis vor Kurzem
Ehingen/Donau Claudia S 21, Wiese Bis vor Kurzem dachte ich, ich hätte bereits so ziemlich
Ehingen/Donau
Claudia
S 21, Wiese
Bis
vor
Kurzem
dachte
ich,
ich
hätte
bereits
so
ziemlich
alles
der
JU
erlebt,
was
man
miterleben
kann
vom
Ortsvorstand
über
den
Landesvorstand
bis
hin
zur
Stadtverbandsvorsitzenden
der
JU
Ehingen.
Ponyreiten
auf
Stadtfest,
Demos
für
Wahlkampf
um
Wahlkampf
seit
1998
alles
dabei,
es im etwas dachte
ich.
Doch
weit
gefehlt!
Denn
sich
selbst
der
Wahl
der
Bürger
zu
stellen
und
tatsäch-
lich
deren
Vertrauen
zu
erhalten,
noch
einmal
ganz
anderes.
der
intensive
Dialog
den
Bürgern,
den
man
als
Kandidat
führt,
ist
ein
vollkommen
anderer
als
„norma-
len“
Wahlkampf.
Am
26.
Mai
gegen
Abend
war
klar,
dass
ich
auf
Anhieb
den
Einzug
in
den
Ehinger
Gemeinderat
mit
4.649
Stimmen
– gefreut, geschafft Allein
habe.
Die
Freude
war
riesig!
Insbesondere
hat
mich
dass
neben
mir
drei
weitere
JU-Kandidaten
über
die
CDU-Liste
in
den
Rat
eingezogen
sind.
Eines
unserer
wichtigsten
Ziele
für
die
kommenden
ist mit fünf –
Jahre
in ist dem
nun,
dass
Ehingen
schuldenfrei
bleibt.

2525

Kommunalwahl 2014 Karlsruhe Marianne Mußgnug Mit dem starken Ergebnis von 33.951 Stimmen wurde ich als
Kommunalwahl 2014
Karlsruhe
Marianne Mußgnug
Mit dem starken
Ergebnis von 33.951 Stimmen wurde ich als JU-
Spitzenkandidatin in den Karlsruher Stadtrat und den Ortschafts-
rat Wettersbach gewählt. Besonders freue ich mich darüber, dass
ich
meinen Listenplatz
6 bei
der Wahl zum
Stadtrat behaupten
konnte- und das,
obwohl zahlreiche amtierende
Stadträtinnen
und
Stadträte
auf der CDU-Liste
standen.
So
mancher
hatte
mir
im Vorfeld
Mut zugesprochen, frei nach
dem Motto „du
schaffst
das schon irgendwie“. Dieses Ergebnis hat jedoch alle Erwartungen
übertroffen.
Es ist
das
Resultat eines
engagierten
Wahlkampfs
(viele Termine, viel Präsenz),
Teamworks (danke an
alle JU’ler-
ihr
seid
klasse!) und der Freude an Politik. Jetzt bin
ich gespannt, wel-
che Aufgaben mich
zukünftig erwarten. Als stellvertretende
Kreis-
vorsitzende der JU Karlsruhe liegen mir natürlich die jungen Themen
besonders am Herzen. Daher werde ich darauf mein besonderes Au-
genmerk richten
und
mich dafür einsetzen, dass Karlsruhe lebens-
und liebenswert aber auch
wirtschaftlich leistungsstark bleibt.
Gerade
letzteres ist
bei
den Mehrheitsverhältnissen im
Karlsruher Gemeinderat ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
Gemeinderat ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Oberkirch Vera Huber Montag früh, 1:46 Uhr, das
Oberkirch Vera Huber Montag früh, 1:46 Uhr, das vorläufige amtliche Endergebnis steht fest. Bei meiner
Oberkirch
Vera Huber
Montag früh, 1:46
Uhr,
das vorläufige
amtliche Endergebnis
steht fest. Bei meiner
ersten Kandidatur wurde ich in
den
Oberkircher Gemeinderat gewählt.
nicht fassen und musste mir
immer wieder die
Ergebnisse anschauen.
Ich konnte es
Die Freude war
grenzenlos.
Die letzten Wochen vor der Wahl
bestimmten Vororttermine, Wahlstän-
de und Verteilung von
Flyern
meinen Alltag. In
diesen Wochen
habe ich meine
Stadt
und sehr viele
interessante Gespräche ge-
und meine Mitbürger näher kennengelernt
führt. Der Zuspruch
aus der
Bevölkerung
und
von
Freunden
gab mir immer wieder
die Motivation
weiterzumachen.
In
Oberkirch wurde der
Gemeinderat verkleinert,
die unechte Teilortswahl wurde
abgeschafft, es gab in diesem Jahr zwei neue Listen. Es kan-
dierten fünf Ortsvorsteher
und einige örtliche Unterneh-
mer, dies waren die Vorzeichen
der Wahl. Ich selbst
bin seit
2006 Vorsitzende
der Jungen
Union Oberkirch/Renchtal
und war in
dieser Funktion
immer wieder in
der örtlichen
Presse vertreten.
Ansonsten bin
ich
in
keinem Verein
ak-
tiv.
Nun freue
ich
mich
sehr
auf meine
neue Aufgabe
als
Stadträtin.
Es ist
spannend für
mich,
die
Zukunft meiner
Stadt mitzugestalten.

Kommunalwahl 2014

Kommunalwahl 2014 Göppingen Simon Weißenfels Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Listenplatz 3 wurde
Göppingen Simon Weißenfels Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Listenplatz 3 wurde ich erneut in
Göppingen
Simon
Weißenfels
Als
stellvertretender
Fraktionsvorsitzender
der
Listenplatz 3 wurde
ich
erneut in den
CDU und auf
Süßener Gemeinderat gewählt. Bereits
seit 2009 ge-
höre ich diesem
Gremium an. Mit
2.211 Stimmen
er-
zielte ich das
beste CDU-Ergebnis und das insgesamt
zweitbeste Ergebnis
aller Kandidaten in
Süßen.
Zwei
wichtige Säulen
meines Wahlkampfes
waren neben
eigenen
Flyer-Aktionen vor allem
die 24h-Aktion mit
der örtlichen JU, bei welcher die Göppinger einen Tag
lang
Unternehmen
und eine Nacht
Betriebe, Einrichtungen und
vor Ort besuchten. Eine Woche
vor der Kommunalwahl fand diese
kreisweite Aktion große Beachtung für die 47
jungen Kandidaten
im Landkreis Göppingen.
für die 47 jungen Kandidaten im Landkreis Göppingen. Bad Waldsee Maximilian Klingele des vorläufigen amtlichen
Bad Waldsee Maximilian Klingele des vorläufigen amtlichen Endergebnisses die Als nach Bekanntgabe Anspannung wich,
Bad Waldsee
Maximilian Klingele
des vorläufigen amtlichen Endergebnisses die
Als nach Bekanntgabe
Anspannung
wich, stellte sich große Freude ein.
Ich
bin
nun die kommenden
5 Jahre Stadtrat
Bei meiner ersten Kandidatur konnte ich auf
meiner
Heimatstadt
Bad Waldsee.
Anhieb knapp 3.000
Stimmen erzielen,
gleichzeitig das beste Ergebnis aller jungen
Kandidaten. Von diesem Vertrauensvorschuss bin
ich immer noch überwältigt.
Als
aktives Vereinsmitglied
in mehreren Vereinen
meiner Heimatstadt war
ich
über
Jahre schon
in Vorstandspositionen vertreten. Als ich
meine Kandidatur für
den
Resonanz riesig. Wir junge Kandidaten der CDU
Stadtrat verkündigte, war die
in
haben uns ganz bewusst
unserer Stadt
gegen eine „Junge
Liste“ entschieden. Wir
wollten es auf der CDU
Liste schaffen
und auch die nichtgewähl-
ten können mit ihren Ergebnissen
mehr als zufrieden
sein – bei der
SPD wären sie Stimmenkönig.
Der Wahlkampf gestaltete
sich äu-
ßerst vielseitig: Präsenz an Ständen auf den Wochenmärkten, Vor-
stellung in den Jugendabteilungen
der Vereine, Besuch der Jugend-
buden auf den Dörfern
einmal ganz gezielt auf
und einen Erstwählerbrief
mit dem wir noch
Jungwähler zugegangen sind. Bei allem En-
gagement für junge Menschen war es mir wichtig zu betonen, dass
ich nicht nur der Jugend eine
Stimme geben möchte,
sondern mir die
Vermittlung zwischen den Generationen besonders am Herzen liegt.

27 27

eine Stimme geben möchte, sondern mir die Vermittlung zwischen den Generationen besonders am Herzen liegt. 27
eine Stimme geben möchte, sondern mir die Vermittlung zwischen den Generationen besonders am Herzen liegt. 27

Das war der Landestag 2014

Das war der Landestag 2014 Am 26. und 27. April fand der Landestag der Jungen Union

Am 26. und 27. April fand der Landestag der Jungen Union Baden-Württemberg in Backnang (Rems-Murr-Kreis) statt. Diesmal ging es jedoch schon am Freitagabend los: Hier hatte die JU auf das Hofgut Hagenbach zum Früh- lingsempfang des JU-Freundeskreises geladen, um den früheren Vorsitzenden Steffen Bilger zu verabschieden.

den früheren Vorsitzenden Steffen Bilger zu verabschieden. Bei Live-Jazzmusik, anregenden Gesprächen und leckerem

Bei Live-Jazzmusik, anregenden Gesprächen und leckerem Essen kamen Weggefährten von Steffen Bilger zu ei- ner kleinen „Talkrunde“ vor den knapp 100 Gästen zusammen, um kurz nach dem 35. Geburtstag des heutigen CDU-Bezirksvorsitzenden und Vorsitzenden der Jungen Gruppe im Bundestag an alte Zeiten zu erinnern.

der Jungen Gruppe im Bundestag an alte Zeiten zu erinnern. Am Samstag begann dann um 10

Am Samstag begann dann um 10 Uhr der eigentliche Landestag. Direkt zu dessen Beginn wurde Nikolas Löbel mit einem guten Ergebnis von 75,3 % im Amt des Landesvorsitzenden bestätigt. Die weiteren Ergebnisse der Wahlen sind auf S. 29 tabellarisch aufgeführt.

8

Am Nachmittag war zunächst der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl zu Gast. Er kritisierte in seiner Rede

Am Nachmittag war zunächst der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl zu Gast. Er kritisierte in seiner Rede die Politik der grün-roten Landesre- gierung, besonders in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Finanzen.

in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Finanzen. Im Anschluss formulierte EU-Kommissar Günther H. Oettinger

Im Anschluss formulierte EU-Kommissar Günther H. Oettinger ein klares Bekenntnis zur Europäischen Union, da sich die heutigen Herausforde- rungen nicht mehr durch einzelne Staaten lösen lassen.

rungen nicht mehr durch einzelne Staaten lösen lassen. Nicht persönlich anwesend, sondern per Videokonferenz

Nicht persönlich anwesend, sondern per Videokonferenz zugeschaltet war dann der Kanzleramtsminister Peter Altmaier, mit dem insbesondere über die Rentenpläne der Bundesregierung diskutiert wurde.

die Rentenpläne der Bundesregierung diskutiert wurde. Am Sonntag fand eine Talkrunde mit den Europakandidaten

Am Sonntag fand eine Talkrunde mit den Europakandidaten Apostolos Ke- lemidis, Norbert Lins und Daniel Caspary sowie Bürgermeisterin Susanne Jakob statt und es wurde ein Papier zur Kommunalpolitik verabschiedet.

Nikolas Löbel Christian Natterer Martin Numberger Ivo Odak
Nikolas Löbel
Christian Natterer
Martin Numberger
Ivo Odak

Wahlergebnisse

Vorsitzender

Stellv. Vors.

Finanzreferent

Fabian Gramling

Medienreferent

Mario Wied

Schriftführerin

Carolin Jenkner

Beisitzer

Stefan Buhmann

Mark Fraschka

Sylvia Gaiser

Alper Güngör

Matthias Kutsch

Moritz Oppelt

Ronja Schmitt

Markus Schuster

Katja Uhl

Simon Weißenfels

Deutschlandrat

Bastian Schneider

Christina Oberdorfer

Christian Kellner

Stellv. DRat

Wolfgang Schmauder

Patrick Keller

Dominik Martin

Romen Link

Roman Baumgartner

Felix Ockenfuß

Deutschlandtag

Fabian Gramling

Nikolas Löbel

Ivo Odak

Lutz Kiesewetter

Katharina Burger

Ronja Schmitt

Christian Natterer

Moritz Oppelt

Christine Neumann

Christian Mildenberger

Fabian Mänder

Manuel Hailfinger

Mario Wied

David Ruf

Stellv. DTag

Alkmar v. Alvensleben Mark Fraschka Sylvia Gaiser Karina Voggel Alexandra Knoth Hannes Griepentrog Sarina Kolb Claudia Wiese Philipp Bürkle Matthias Kutsch Daniel Gerjets Matthias Führle Nils Melkus Theresia Lanig Daniel Töpfer Carolin Jenkner Steffen Kirsch Samuel Gail Jochen Lehmann + 6 weitere Ersatzdeleg.

nl – nachrIcht von lÖbel

NL
NL
nl – nachrIcht von lÖbel NL Nachricht von Löbel Liebe Freundinnen und Freunde, Unser Landestag in

Nachricht von Löbel

Liebe Freundinnen und Freunde, Unser Landestag in Backnang war ein voller Erfolg. Ich möchte mich nochmals für euer Vertrauen bedanken, wel- ches ihr mir vor Ort entgegenge- bracht habt. Bei unserem Landes- tag haben wir dabei klare Zeichen gesetzt, nach außen und nach innen. Wir sind die stärkste und wahrnehmbarste Jugendorgani- sation im Land. Und das ist auch gut so, liebe Freunde. Doch leider wurde dieses Bild in den letzten Wochen durch Vorwürfe einzelner Personen aus der JU Südbaden heraus überschattet. Mit Pressemit- teilungen und einer Pressekonferenz wurde gezielt ein schlechtes Bild auf die Arbeit des JU-Landesverbandes geworfen. Dabei erklärten die gewählten südbadischen Landesvorstandsmitglieder ihren Rücktritt aus dem Landesvorstand, bevor dieser sich überhaupt konstitu- ieren konnte. Zahlreiche haltlose und leider auch eini- ge persönliche Angriffe u. a. gegen meine Person und weitere Mitglieder des Landesvorstandes haben ein schlechtes Bild auf die gute Arbeit unserer Jungen Uni- on geworfen. Das oberste Gremium unserer Jungen Union, der Landestag mit seinen über 250 Delegierten hat einen Landesvorstand und weitere Positionen wie die der De- legierten zum Deutschlandtag gewählt. Und auch wenn einzelnen Personen die demokratisch herbeigeführten Ergebnisse nicht schmecken mögen, so kann niemand diese demokratische Wahl in der Öffentlichkeit als undemokratische Arbeitsweise darstellen. Erst Recht nicht, wenn der Bezirksverband der JU Südbaden beina- he in Gänze am zweiten Tag des Landestages und somit bei den Delegiertenwahlen mit Abwesenheit geglänzt hat. Mehr Raum möchte ich an dieser Stelle den Vorkomm- nissen in der JU Südbaden nicht einräumen. Auch wenn viele der öffentlichen Angriffe gegen meine Person ge-

richtet sind und einige davon auch meinen persönlichen Kern getroffen haben, weiß ich, dass zur Verantwortung eines Landesvorsitzenden auch gehört, mehr einstecken zu müssen, als andere. Das tue ich einmal mehr. Ich sage weiterhin: Ich bin der Landesvorsitzende al- ler 11.026 Mitglieder im Land. Wir arbeiten in drei von vier Bezirksverbänden und mit 41 Kreisverbänden lan- desweit hervorragend zusammen. Meine Hand ist und bleibt ausgestreckt in alle Rich- tungen, erst Recht auch nach Südbaden. Ich würde mich freuen, wenn alle gewählten Landesvorstandsmitglieder und damit auch die aus Südbaden ihre Aufgabe im Lan- desvorstand wahrnehmen würden. Denn nur gemein- sam sind wir stark. Denn keine andere Jugendorganisation im Land hat solch eine Wahrnehmung ihrer inhaltlichen Positionen wie wir als Junge Union. Mit unseren Forderungen nach einer klaren Positionierung der CDU in Bildungsfragen, einer Diskussion über G8/G9 oder der Digitalisierung Baden-Württembergs haben wir hörbar wichtige Fra- genstellungen der jungen Generation aufgeworfen. Nach der für uns sehr erfolgreichen Kommunal- und Europawahl, bei der wir zahlreiche junge Köpfe in un- sere Ortschafts- und Gemeinderäte bringen konnten, stehen wir nun gemeinsam vor der Aufgabe, die Junge Union und die CDU gemeinsam auf die Landtagswahl und den damit einhergehenden Regierungswechsel in Stuttgart im Jahr 2016 einzuläuten. Wir sind gefordert, die CDU auf dem Weg hin zur Landtagswahl noch jugendlicher, moderner und zu- gleich wertorientiert aufzustellen. Die CDU ist auf der Suche nach Zukunftsthemen, die wir schon heute aktiv bearbeiten.

Digitalisierung des Alltags

Gerade der Bereich der Digitalisierung unseres All- tages wird in der nahen Zukunft eine große Rolle spie- len. Warum gibt es eigentlich noch bei unseren Bussen und Bahnen eigentlich noch Fahrscheine auf Papier? Warum sollten iPad und iPhone nicht stärker in den Schulunterricht eingebunden werden, wenn sie außer- halb der Schule kaum noch wegzudenken sind?

Wir sollten den Mut als Junge Union haben, eine digitale Revolution in Baden-Württemberg anzustoßen.

Keine neuen Schulden, Schuldenabbau und mehr Mobilität

Wir als Vertreter der jungen Generation müssen es sein, die auf dem Weg hin zur nächsten Landtagswahl für die Einhaltung des Neuverschul- dungsverbotes und den Schuldenabbau in den Fokus rücken. Genauso wichtig ist die Frage einer verbesserten Mobilität junger Leute in unserem Land. Der Ausbau der öffentlichen Nahverkehrssysteme und eine frühere Eigenständigkeit im Bereich des Individualverkehrs sind dabei wesent- liche Eckpfeiler einer modernen und jugendorientierten CDU-Politik. Lasst uns gemeinsam auf dem Weg weitergehen, die Junge Union als starke, geschlosse, wahrnehmbare und lebendige Jugendorganisation im Land zu stärken. Dabei setze ich auf euch und unser gemeinsames Enga- gement vor Ort! Herzliche Grüße

unser gemeinsames Enga - gement vor Ort! Herzliche Grüße Euer Nikolas Kreisjahreshauptversammlungen Kv rems-murr

Euer Nikolas

Kreisjahreshauptversammlungen

Kv rems-murr (01.03.2014)

Kv calw (23.03.2014)

Vorsitzender

Christian Steck

Vorsitzender

Carl Christian Hirsch

Stellv. Vors.

Viktor Andreas

Stellv. Vors.

Hans Barucha

Christian Nuding

Jonathan Frank

Michael Sloninka

Denise Gerath

Generalsekretär

Lars Weller

Finanzreferent

Michael Stauch

Finanzreferent

Andreas Schildknecht

Geschäftsführer

Adrian Schmid

Pressereferent

Fabian Zahlecker

Schriftführerin

Kathrin Mann

Schriftführer

Thomas Pauli

Pressereferentin

Julia Rapp

Homepageref.

Marvin Bux

Internetreferent

Raphael Beck

Kv stuttgart (22.03.2014)

Mitgliederreferent Joshua Acheampong

Kv böblingen (05.04.2014)

Vorsitzender

Benjamin Völkel

Stellv. Vors.

Nourra Bojanowska

Vorsitzender

Daniel Töpfer

Thomas Hugendubel

Stellv. Vors.

Johanna Forster

Thrasivoulos Malliaras

Marcel Stürz

Inhaltl. Koordinat.

Sebastian Scheible

Finanzreferent

Norman Wiechmann

Finanzreferentin

Mila Hübner

Geschäftsführerin Anja Sobkowiak

Pressereferent

Ulrich Willenberg

Schriftführer

Tobias Merkt

Schriftführer

Martin Mäule

Pressereferent

Christopher Felder

Medienreferent

Maximilian Mörseburg

Internetreferent

Martin Schmehr

Mitgliederbeauft.

Martin Viehweger

Mitgliederreferent Eric Weber

JU-Aktiv-Beauftr.

Valerie Alker

Eric Weber JU-Aktiv-Beauftr. Valerie Alker „11.026 Freunde müsst ihr sein“ Mitgliederstatistik

„11.026 Freunde müsst ihr sein“

Mitgliederstatistik

mitgliederstand 30.04.2014 und vergleich zum 30.04.2013

Kreisverbände nach veränderung (absolut)

Heidelberg

203

+ 33

+ 19 %

Main-Tauber

704

+ 33

+ 5 %

Ludwigsburg

306

+ 29

+ 10 %

Zollernalb

302

+ 26

+ 9 %

Schwäbisch Hall

123

+14

+ 13 %

Ravensburg

395

+ 13

+ 3 %

Mannheim

193

+ 9

+ 5 %

Heidenheim

141

+ 8

+ 6 %

Ortenau

304

+ 7

+ 2 %

Freiburg

192

+ 5

+ 3 %

Bodensee

228

+ 4

+ 2 %

Hohenlohe

113

+ 3

+ 3 %

Schwarzwald-Baar

160

+ 3

+ 2 %

Tübingen

164

+ 3

+ 2 %

Lörrach

52

+ 2

+ 4 %

Calw

112

+ 2

+ 2 %

Konstanz

233

+ 2

+ 1 %

Alb-Donau/Ulm

407

+ 2

+ 0 %

Baden-Baden

59

+ 1

+ 2 %

Emmendingen

81

+ 1

+ 1 %

Göppingen

231

+ 1

+ 1 %

Esslingen

241

– 1

– 1 %

Biberach

198

– 2

– 1 %

Rems-Murr

342

– 3

– 1 %

Rastatt

174

– 3

– 2 %

Enzkreis/Pforzheim

185

– 4

– 2 %

Neckar-Odenwald

511

– 5

– 1 %

Karlsruhe-Stadt

275

– 5

– 2 %

Breisgau-Hochschw.

153

– 8

– 5 %

Heilbronn

246

– 9

– 4 %

Waldshut

104

– 9

– 8 %

Reutlingen

358

– 10

– 3 %

Stuttgart

409

– 11

– 3 %

Rottweil

234

– 12

– 5 %

Tuttlingen

341

– 16

– 4 %

Böblingen

214

– 16

– 7 %

Freudenstadt

124

– 17

– 12 %

Sigmaringen

358

– 25

– 7 %

Ostalb

694

– 33

– 5 %

Rhein-Neckar

596

– 43

– 7 %

Karlsruhe-Land

566

– 48

– 8 %

bezirksverbände nach veränderung (abs.)

Nordwürttemberg

3.764

+ 15

+ 0 %

Württemberg-Hoh.

2.410

+ 11

+ 0 %

Südbaden

1.854

– 25

– 1 %

Nordbaden

2.998

– 80

– 3 %

landesverband

Baden-Württemb.

11.026

– 79

– 1 %

 

Impressum

herausgeber:

weitere autoren:

Junge Union Baden-Württemberg – Humane Gesellschaft – Hasenbergstraße 49b 70176 Stuttgart

Thomas Blenke MdL Norbert Lins MdEP

layout und satz:

Junge Union Baden-Württemberg – Landesgeschäftsstelle – Verantwortlich:

Tel.:

0711 66904-53

Fax:

0711 66904-45

hg@ju-bw.de

Hannes Griepentrog,

www.ju-bw.de

Landesgeschäftsführer

lgs@ju-bw.de

chefredakteur:

Daniel Töpfer (dt)

druck:

Thema-Druck GmbH

chef vom dienst:

Albert-Schweitzer-Str. 42

Christopher Felder (cf)

76703 Kraichtal

Tel. 07251/9652-11

redaktion:

www.thema-druck.de

Martin Numberger (mn) Céline Santus (cs) Lorenz Siegel (ls) Eric Weber (ew)

auflage /

erscheinungsweise:

12.500 Exemplare,

 

vierteljährlich

verantwortlich für die artikel der bezirks- und Kreisverbände:

Für JU-Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitglieds- beitrag enthalten.

Boris Schmitt

Dominik Apel

 

Silke Mittnacht

Thomas Schwenke

Redaktionsschluss für die hg 2014.3: 31.07.2014

Bezirksteile

Berichte aus den Kreisverbänden bitte per E-Mail an die Bezirksverantwortlichen senden. Die Redaktion behält sich Änderungen vor.

gelbfüssler herausgeber: JU Nordbaden verantwortlich: Boris Schmitt e-mail: boris.schmitt@ju-rnk.de

scheIbenwIscher herausgeber: JU Nordwürttemberg verantwortlich: Silke Mittnacht e-mail: scheibenwischer@ju-nw.de

anstÖsse herausgeber: JU Südbaden verantwortlich: Dominik Apel e-mail: anstoesse@ju-suedbaden.de

der schwarze grat herausgeber: JU Württemberg-Hohenzollern verantwortlich: Thomas Schwenke e-mail: schwarzer.grat@ju-wueho.de

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