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Die Folge Nr.

14
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen, Lob sei Allah, dem
Herrn der Welten. Allah segne und schenke dem Propheten Heil.
Die Geschichten des Korans setzen wir fort, wobei wir ans Motto der
Folgen irinnern, nämlich: "Mit dem Koran leben". Unser Ziel ist, junge
Männer und junge Damen auszubilden, die den Koran verstehen und
demnach ihn lieben. Das lehrt sie, wie sie mit dem Koran richtig umgehen
können.

Der Koran und Ramadan:


Bis zu welchem Koranteil habt ihr gelesen? Wie viel mal habt ihr den
Korna fertig gelesen? Abdullah Ibn Umar Ibn Alkattab hat den
Propheten (s)1 gefragt: [ "In wie langer Zeit soll ich den Koran
fertig lesen?" Darauf antwortete der Prophet (s) " In einem
Monat." Abdullah Ibn Umar hat aber gesagt: "Ich bin aber ein
junger Mann, der mehr leisten kann." Der Prophet Mohammed
sagte ihm dann "Lies ihn in zwanzig Tagen fertig." Abdullah sagte
aber wieder: "Ich kann noch mehr leisten." Der Prophet sagte ihm
dann "Dann in fünfzehn Tagen." Abdullah wiederholte aber: "Ich
kann aber noch mehr leisten." Darauf erwiderte der Prophet (S):"
Dann in Zehn Tagen." Abdullah sagte aber wieder: "Ich kann doch
mehr leisten." Darauf erwiderte der Prophet (S): "Dann in drei
Tagen, und nicht weniger."]

Diesen Hadith führe ich für die Junge Leute an, insbesondere dass wir
noch am Anfang des Schuljahres sind. Wir verstehen schon, dass
heutzutage, haben wir so viel zu tun und zu leisten. Wir sollen aber
versuchen, den Koran mindestens ein- oder zweimal fertig zu lesen.
Mindestens bei den Tarawih-Gebeten2 sollen wir den Koran einmal fertig
lesen. Möge Gott uns helfen und möge Er unsere Mühe segnen!
In einem Hadith heißt es auch: [Wer, der den Koran liest und der, der
den Koran nicht liest, sind mit dem Lebendigen und dem Toten
vergleichbar.]
Das bedeutet, dass der, der den Koran nicht liest, der ist wie der Tote.
Dazu hat der Prophet Muhammad (S) auch gesagt: [Wer gar keinen
Koran auswendig lernte, der gleicht dem verwüsteten Haus.]

Hingegen heißt es in einem anderen Hadith: [Für jeden gelesenen


Buchstaben aus dem Buch Allahs gibt es eine Belohnung. Eine gute
Tat wird mit dem zehnfachen belohnt. Ich sage nicht, dass Elif,
1
salla-l-lahu 'alaihi wa sallam: Allah segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die
nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten
Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem
regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
2
zusätzliche Gebete während des Fastenmonats Ramadan. Sie gehören zur Sunna des
Propheten, sind also freiwillige, verdienstvolle Handlung.
1
Lam, Mim zusammen einen Buchstaben ergeben. Elif ist ein
Buchstabe, Lam ist ein Buchstabe und Mim ist ein Buchstabe.]
Nicht zu vergessen auch, dass die Belohnungen in Ramaden eigentlich viel
mehr vervielfacht werden. Wir sollen über das nachdenken, was wir im
Koran lesen.
[Wollen sie also nicht über den Koran nachdenken, oder ist es
(so), daß ihre Herzen verschlossen sind?] (47:24)

Wir sollen dann den Koran mit Herzen und Verstand lesen.

Hauptthema der heutigen Folge: "Das gute und das schlechte


Ende":
Heute stellen wir eine neue Geschichte und somit auch eine neue Idee
vor. Diese neue Idee beginne ich mit einer berührenden Geschichte: [Als
ein Mann, der mit dem Propheten (s) und den Gefährten kämpfte,
getötet worden war, dachten die Gefährten, dass er ins Paradies
hätte kommen müssen, da er in der Schlacht getötet worden war.
Darauf sagte der Prophet (s): "Er geht in die Hölle". Darüber
wunderten sich die Gefährten sehr, und fragten nach dem Grund.
Der Gesandte Gottes hat aber erklärt, dass sich jener Mann
absischtlich das Leben genommen hat, indem er an sein Schwert
lehnte, und zwar aus den lauten Schmerzen seiner vieler
Wunden.]

Wie würde das Ende unseres Lebens sein? Ein gutes oder ein schlechtes
Ende? Das Ende des Lebens ist am wichtigsten. Es gibt Leute, die
lebenslang gute Werke geleistet haben, deren Leben aber schlechte Ende
hatten. Der Gesandte Gottes (s) hat gesagt: [Der Mann richtet siebzig
Jahre lang gute Taten an, der soll aber trotzdem sein Leben mit
schlechtem Ende abschließen, und zwar zur Zeit des Testaments1.]

Die heutige Folge ist in zwei Teile geteilt. Während der erste Teil
beängstigend auswirkt, wirkt der zweite Teil beruhigend aus. Im ersten
Teil stellen wir die Geschichte und das Problem dar, während der zweite
Teil die Regeln darstellt, mittels denen man zur guten Abschließung seines
Lebens gelangen kann.

Erwähnenswert ist auch die Geschichte des Gefährten, der beim Sterben
das Glaubensbekenntnis2 nicht aussprechen konnte, obwohl ihm die
anderen Gefährten das Glaubensbekenntnis vorsagten, damit er es
wiederholt. Als der Gesandte Gottes (s) das wusste, fragte er: ["Hat er
eine Mutter?" Als die Gefährten das bejahte, rief der Gesandte
Gottes (s) nach ihr und fragte sie: Hegst du Unbehagen gegen
deinen Sohn?" Darauf antwortete sie: "Ja. Er widmete seiner Frau
und seinen Kindern die guten Obstfrüchte, während er mir die

1
[Da er den Jungen mehr als den Mädchen gibt.]
2
Das Glaubensbekenntnis: "Es gibt keinen Gott außer Gott. Muhammad ist der
Gesandte Gottes."
2
schlechten Obstfrüchte schenkte."Der Gesandte (s) Gottes wollte
ihr das Herz weich machen. Deswegen sagte er (s): "Entsündet ein
Feuer und werfe ihn drinnen." Die Erwiderung der Mutter war aber
"O, Gottes Gesandte! Ich hege kein Unbehagen mehr gegen ihn."
Daraufhin teilten die Gefährten dem Propheten (s) mit, dass der
Mann das Glaubensbekenntnis endlich aussprechen konnte."]

Der Prophet (s) lehrt uns, dass die Endtaten eine entscheidende Rolle
spielen, indem er sagt :[Nur die Ende der Taten zählen]. Der Gesandte
Gottes (S) wiederholte vielmals folgende Gebete: "O Gott! Schenke mir
das gute Ende", "O Gott! Lass die letzten meiner Taten die besten
sein."

Um das zu erklären, stellen wir folgende Fragen: Wenn ein Fastender das
Fasten in den letzten Minuten vor dem Sonnenuntergang bricht, würde
sein Fasten als komplett und richtig gelten? Würde man das Gebet für
gültig halten, auch wenn die Gebetswaschung des Betenden durch
Blähungen vor dem Gebetsende (taslim) annulliert wird?
Stell dir vor, dass ein Mensch als ein guter gehorsamer Gläubiger
lebenslang lebte, jedoch hat er vor seinem Tod etwas begangen, das all
seinen guten Taten ungültig werden ließ. Wie können wir uns selbst vor
solchem Schicksal hüten? Wie können wir folgenden Koranvers
verwirklichen: [O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah in geziemender
Furcht und sterbt nicht anders denn als Muslime]? (3:102)

In einem Hadith heißt es: [Wahrlich der eine von euch wird die Taten
der Paradiesbewohner verrichten, bis zwischen ihm und dem
Paradies nur noch eine Elle ist, dann holt ihn sein Schicksal ein
und er wird (sein Leben) mit Taten der Höllenbewohner beenden
und ins Feuer eintreten. Und wahrlich einige werden die Taten der
Höllenbewohner begehen, bis zwischen ihm und der Hölle nur
noch eine Elle ist, dann wird ihn sein Schicksal treffen und er wird
(sein Leben) mit Taten der Paradiesbewohner beenden und ins
Paradies eintreten.]

Warum wohl? Da er nur einen guten Schein aufweist, während sich in


seinem Sein was Böses befindet. Genau wie das schmutzige Glas, in dem
reine Milch gegossen ist. Das Kränkliche, das in jener Seele existiert, ist
der Grund dafür, dass sie dieses Schicksal trifft. In dieser Folge wollen wir
das reparieren.

Als Abu Bakr (r)1 Omar Ibn Elkhattab (r) als seinen Nachfolger wählte,
sagten die Gefährten zu Abu Bakr: "Stellen Sie ihn trotz seiner Strenge

1
radya Allahu ’anhu/’anha: Allahs Wohlgefallen auf ihm/ihr. Wird der Erwähnung der
Namen der Gefährten, Nachfolger des Propheten (s) und der Mütter der Gläubigen
beigefügt.

3
an?" Darauf antwortete Abu Bakr: "Er ist ein Mann, dessen Sein besser als
dessen Schein ist."
Ein gutes Beispiel dafür ist das Eisberg, von welchem nur 20% seiner
gesamten Größe über dem Wasser zu sehen ist, während sein schönster
und wichtigster Teil, der 80% seiner Größe beträgt, sich unten im Meer
befindet. Die Menschen kümmern sich nur um den äußeren Teil, während
der innere Teil der wichtigste ist. Wir wollen, dass du dich um den inneren
Teil kümmerst.
Der Gesandte Gottes (s) lehrte uns, beim Selbstansehen im
Spiegel zu sagen: "Oh Gott! Verbessere meine Manieren, wie Du
mein Aussehen verbessert hast!"
Bitte, dieses Gebet nicht zu vergessen, jedes Mal wir uns im Spiegel
ansehen!

Die Geschichte von heute:


Unser heutige Geschichte ist in Sure Nr. 7 (Al-Araaf), nämlich im Vers Nr.
175, erwähnt. Dabei wird es über einen Mann berichtet, dessen Name
"Belaam Ibn Baauraa" ist. Der war ein guter gläubiger Gelehrter, der auch
ein Anbeter Gottes war. In seinem Inneren lag es aber was Böses, und
zwar die Sehnsucht nach dem Ruhm, dem Ansehen, dem Reichtum und
der Herrschaft. Für ihn waren das Wissen und die Lehre zwei Mittel, mit
denen er Ansehen gewinnen kann. Die Koranverse (7: 175-176) erzählen
die die Geschichte. In den Versen wird es dargestellt, wie sich dieser
Gelehrte von den Zeichen Gottes abgezogen hat, genau so wie man die
Haut abzieht.
Diese Geschichte geschah zur Zeit Moses (s)1, und zwar, als Gott die
Israeliten vor den Pharaonen gerettet hat. Auf dem Weg der Israeliten
nach Palästina gingen sie an das Land Kanaan, dessen Bewohner (die
Kanaaniter) im Bündnis mit den Pharaonen stehen. Gegen Moses (s) und
seine Gemeinschaft hegten auch die Kanaaniter großen Haß.
"Belaam" war aber ein gläubiger Mann, für den die Kanaaniter kein
Interesse haben, und dessen Wert sie nicht anerkennen wollen. "Belaam"
sehnt sich aber nach dem Ruhm und dem Ansehen. Als die grosse Schar
der Israeliten in der Nähe des Land Kanaan siedelte, fürchteten sie die
Kanaaniter. Daraufhin verlangten die Kanaaniter vom "Belaam" böse
Gebete auf Moses zu machen. Zuerst war Belaams Antwort: "Wehe euch!
Er ist ein Prophet. Ihn umgeben die Gläubigen und die Engel." Dabei
versprachen ihm die Kanaaniter, ihm die hohe Stellung und das Ansehen
zu widmen, falls es ihm gelang, die Israeliten zu beseitigen. Ihre Bitten
und Verprechen wiederholten an Belaam die Kanaaniter, bis er endlich die
bösen Gebete über Moses und seine Schar aussprach. Moses und seiner
Schar passierte aber nichts. Dabei sagten sie ihm: "Wehe dich! Es
passierte ihnen nichts!" Darauf sagte er ihnen: "Solange ich mein Jenseits
verloren habe, muss ich dann mein Diesseits auch nicht verlieren. Ich
weise euch auf eine Hinterlist hin, durch die ihr die Israeliten loswerden
könnt. Schminkt die Frauen eures Stammes und gebt ihnen Güter, die sie
unter den Israeliten verkaufen sollen. Befehlt ihnen, es nie abzulehnen, in
1
Gott segne ihn.
4
Verhältnisse mit den Männern der Israeliten einzugehen." Stellt ihr vor,
wie gemein dieser anbetende Gelehrte wurde, nur um Ruhm und Ansehen
zu gewinnen. Die Kanaaniter setzten seine Ratschläge durch. Als Moses
(s) die Hinterlist Belaams wußte, machte Moses Gebete über ihn, infolge
denen Belaam bis zum Ende seines langen Lebens stumm lebte.

Lasst uns die Verse nocheinmal lesen:


[Und erzähle ihnen die Geschichte dessen, dem Wir Unsere
Zeichen gaben, der aber an ihnen vorbeiglitt; so folgte Satan ihm
nach, [Er zieht sich von dem Wissen und der Religion ab, genau wie man
die Haut abzieht.] und er wurde einer der Irregegangenen.] (7:175)

[Und hätten Wir es gewollt, hätten Wir ihn dadurch erhöhen


können; doch er neigte der Erde zu und folgte seiner eigenen
Neigung. Er gleicht daher einem Hunde: treibst du ihn fort, so
hängt er seine Zunge heraus; läßt du aber von ihm ab, so hängt er
auch seine Zunge heraus. Gerade so ergeht es Leuten, die Unsere
Zeichen leugnen. Darum erzähle (ihnen) die Geschichten, auf daß
sie sich besinnen mögen.] (7:176)

Der Leugner ähnelt sich hier dem Hund, indem er immer in der Welt
schnell atmend lebt, genauso wie der Hund, der ohne jeglichen Grund
immer die Zunge ausstreckend schnell atmet.
Das ist unsere heutige Geschichte, die um das gute und das schlechte
Lebensende geht. Nun stellen wir die Frage: Welches Ende wünscht ihr
euch?

Einige Beispiele für das gute Lebensende:


Als der Gefährte "Belal Ibn Rabah" (r) auf demTotenbett lag, jammerte
seine Frau und sagte: "O weh! O weh!" Dabei sagte ihr Belal (r):
"Jammere nicht, sondern sei froh! Morgen treffe ich mich mit meinen
Geliebten; mit dem Propheten Mohammed (s) und den anderen
Gefährten."
Auf dem Berg Arafat traf ich vor drei Jahren einen fünfzigjährigen Mann,
der beinahe war, den Koran fertig zu lesen. Er lud seine Frau dazu ein,
zusammen den Koran fertigzulesen. Als er die letzte Koransure las,
machte er Gebete und starb.
Oh junge Leute! Welches Lebensende wollt ihr? Es gibt junge Leute, die in
den Toiletten beim Drogennehmen sterben. Andere Leute sterben am
vielen Alkohol. Dafür gibt es viele Beispiele. Ich kenne schon einen jungen
Alkoholtrinker, der von einem Auto überfahren wurde. Dabei sagte er vor
seinem Tod: Ich fürchte mich vor der Begegnung Gottes. Ich kann Ihm
nicht begegnen." In einem Koranvers heißt es: [dein Blick ist heute
äußerst scharf ] (50:22) Heute siehst du die Engel und alles äußerst
klar.

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Betrachte das Lebensende des Gefährten "Huseifa Ibn Aljaman". Als er auf
dem Totenbett lag, weinte seine Frau, wobei er ihr sagte: "Ich heiße den
Tod Willkommen. Er ist ein Geliebter, der nach Langer Zeit kommt." Er
fragte dann: "In welcher Zeit, befinden wir uns jetzt?" "Es ist Nacht"
antwortete seine Frau. Er fragte wieder: "In welchem Teil der Nacht?" "Es
bleibt eine Stunde vor der Dämmerung" antworteten sie ihm. Dabei
machte er folgendes Gebt: "Oh Gott! Wenn ich die Nacht zum neuen Tag
diesseits verbringe, lass mich den Morgen dieses neuen Tages im Paradies
empfangen."

Wünschst du dir kein Ende wie das des Gelehrten "Al-Ghazali"? Er ist
inmitten einer Vorlesung gestorben, die er zur Verteidigung des Islams
hielt. Er ist in "Albaqiee"1 begraben, und zwar zwischen dem führenden
Gelehrten "Malik" und dem Sohn des Propheten Muhammed (s), nämlich
"Ibrahim".

Wünschst du dir kein Ende wie das von "Omar Ibn Abd Elaziz", der auf
dem Totenbett lächelnd folgenden Koranvers aussprach:

[Jene Wohnstatt im Jenseits! Wir geben sie denen, die weder


Selbsterhöhung auf Erden noch irgendein (anderes) Verderbnis
begehren. Und der Ausgang ist für die Gottesfürchtigen] (28:83)

Nachdem er diesen Koranvers rezitiert hat, starb er, als wäre er mit
diesem Koranvers gemeint und als ob Gott ihn diesen Koranvers vor
seinem Tod sprechen ließ.

Beispiele der schlechten Lebensende:


Im Gegensatz zu den letzten Beispielen des guten Lebensendes führen wir
hier folgende Beispiele des schlechten Lebensendes.
Ein Freund von mir hat mir von einem Mann erzählt, dem er auf einer
Flugfahrt nach London im Flugzeug begegnet hat. Jener Mann, dessen
Aussehen von Wohlhaben und Ansehen zeugte, hatte eine Tasche, die er
mit aller Aufmerksamkeit hielt. Auf der Fahrt ist ihm die Stunde seines
Todes gekommen. Der Mann fing an, zu schwitzen und sich zu ersticken.
Die Todeszeichen waren an ihm zu erkennen. Dabei fing mein Freund
sofort an, ihm das Glaubensbekenntnis zu sagen. Der Mann hat aber
erwidert: "Gib mir die Tasche! Alles, was ich habe, ist in dieser Tasche!"
Mein Freund sagte ihm wieder: "Sag nur: Es gibt keine Gottheit außer
Gott." Der Mann aber erwiderte wieder: "Gib mir die Tasche. Ich kann das
nicht sagen. Das ist mir zu schwer!"
Das Glaubnisbekenntnis kann doch schwierig sein, und zwar an jenem
Tag, wo du es so sehr braucht, obwohl es so einfach zu sagen ist.

1
"Albaqiee" ist ein Friedhof, der sich in "Medina" befindet, wo viele Gefährten und
Islamgelehrten begraben sind.
6
Ich kenne einen der Wohlhabenden, der auf dem Totenbett sagte: "Hätte
ich gewußt, dass das Leben so kurz ist, so hätte ich das nicht gemacht,
was ich gemacht habe."

Wie kann man ein gutes Lebensende garantieren?


Was ist die Regel, die uns ein gutes Lebensende garantiert? Dafür gibt es,
wenn Gott es will, eine Regel. Diese Regel ist: Die reine Absicht, d.h.
unsere aufrichtige Absicht allein auf Gott zu richten. Ramadan ist auch
eine große Gelegenheit, diese Regel zu üben, da sie Konzentration
braucht. Richte deine Absicht nur auf Gott.