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Berliner Nachrichten und Neues aus Hamburg

Ausgabe: Juli 201 4

Nachrichten und Neues aus Hamburg Ausgabe : Juli 201 4 Für Sie im Bundestag Rüdiger Kruse

Für Sie im Bundestag Rüdiger Kruse aus Hamburg - Eimsbüttel

Sie im Bundestag Rüdiger Kruse aus Hamburg - Eimsbüttel Rede zur Generaldebatte Haushalt 2014 In seiner

Rede zur Generaldebatte Haushalt 2014

In seiner Rede zum Kulturetat für das Haushaltsjahr 2014 ging Rüdiger Kruse auf einige ganz konkrete Projekte ein, die mit Haushaltsmitteln des Bundes gefördert werden. Neben dem nun schon zum fünften Mal aufgelegten Denkmalschutzprogramm und der Fortführu ng einer Reihe verschiedener Projekte zum Reformationsjubiläum, wird es ein neues umfa s- sendes Thema geben, das mit finanzieller Unterstützung aus dem Bundeshaushalt über 4 Jahre künstlerisch reflektiert werden soll. Mit dem großen Projekt „100 Jahre Gegenw art“ wird ein Denkprozess a n- gestoßen, der durchaus generationenübergreifend zu s e- hen ist. Wie Rüdiger Kruse im Plenum erläuterte, sind 100 Jahre der Zeitraum, der jedem Menschen tatsächlich g e- genwärtig sein kann. Man bekommt Informationen von noch lebenden Zei t zeugen, ein Wert, den kein Geschicht s- buch ersetzen kann. Rüdiger Kruse er klärte das am Be i- spiel seiner Großmutter, die Jahrgang 1903 war und ihm über den Ersten Weltkrieg b e richtete: „Was sie mir erzählt hat, ist ganz anders in meinem Bewusstsein vera nkert als der mir natürlich auch bekannte Krieg von 1870/71; das ist für mich ein geschichtliches Datum, bei dem ich auf g e- schichtliche Quellen zurückgreifen kann, weil niemand mi r davon direkt berichten konnte. So geht es jeder Gen e rat i on: die D inge in ei nem Erlebnisraum von etwa 100 Jahren sind uns tatsächlich gegenwärtig und prägen damit unsere Entscheidungen.“ Das Ganze soll ein offener Prozess mit vielen künstlerischen und wissenschaftlichen Mö g- lichkeiten sein und im Haus der Kulturen der Welt in Berl i n stattfinden. Ein Ort, der schon weltweite Beachtung durch da s , vom Bund geförderte Anthropozän - Projekt gefunden hat. Hier ging es um die Frage, ob der Einfluss des Menschen auf die Erde nicht schon längst rechtfertigt, geologisch ein Zeitalter des Menschen auszurufen . Rüdiger Kruse : „Das heißt, wir haben hier eine Möglichkeit, einen Denkraum zu fördern, zu entwickeln , der uns Impulse lief ert und dem wir I mpulse geben können, in dem wir einen gesellschaftlichen Diskurs führen können. Ich glaube, es steht dieser Republik sehr, sehr gut an, dass wir in dieser Art und Weise mit Themen umgehen, die auch internationales Intere s- se berühren.“ Und dieser Impuls geht von diesem Parlament aus und findet in unmittelbarer Nähe zu Kanzleramt und Reichstag seine Verwirklichung .

geht von diesem Parlament aus und findet in unmittelbarer Nähe zu Kanzleramt und Reichstag seine Verwirklichung

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Auf ein Neues – nach den Haushaltsberatungen ist vor den Haushalt s- beratungen

Wie immer nach einem Wahljahr sind auch im Jahr 2014 zwei Haushalte vom B undestag zu beschließen. Der Haushaltsplan für das laufende Jahr wurde am 27. Juni im Plenum per n a- mentliche Abstimmung bestätigt. Schon wenige Tage später, am 2. Juli, stellte Bundesf i- nanzminister Dr. Wolfgang Schäuble den Regieru ngsentwurf für den Haushaltsplan 2015 im Haushaltsausschuss vor. Die erste Diskussion darüber wird in einer K lausurtagung des Au s- schusses am 1. u nd 2. September erfolgen. Somit endet die parlame n tarische Sommerpause für R üdiger K ruse und alle Mitglieder des Haushaltsausschusses bereits eine Woche vor dem eigentlichen Parlamentsstart am 8. September . In Vorbereitung der Haushaltsplanungen 2015 hat Rüdiger Kruse in den letzten beiden Juniwochen wieder viele Gespräche geführt und so Informationen aus erster Hand für die spätere Entscheidung und Begründung im Haushaltsausschuss für eine notwendige Unterstützung mit Bundesmitteln erhalten. Viele weitere Beratungen im Ausschuss und im Plenum werden folgen, bevor im November der Haushalts plan des Bundes für das Jahr 2015 beschlossen wird. Und das wird dann der erste Haushalt seit Jahrzehnten sein, der ohne neue Schulden auskommen muss. Das heißt jedoch nicht, dasss es keine Akzente, keine Veränderungen oder Erhöhungen bei notwendigen Maßna hmen geben wird. Diese Balance wird den Haushältern in diesem Jahr einiges an Durchsetzungskraft und Ausdauer abverlangen, aber sie werden es schaffen.

Galaveranstaltung Privattheatertage 2014 in Hamburg

Galaveranstaltung Privattheatertage 2014 in Hamburg Bereits zum dritten Mal fanden vom 17. – 29. Juni die

Bereits zum dritten Mal fanden vom 17. – 29. Juni die Privattheatert a- ge statt. Dieses Festival der Privattheaterszene hat sich inzwischen fest in Hamburg etabliert und avanciert immer mehr zu einem Ort der Begegnung hoch mot i- vierter und engagierter Theaterleiter und Schauspieler von Priva t- theatern aus ga nz Deutschland. Als vor ungefähr 4 Ja h- ren der Hamburger Theaterintendant Axel Schneider mit Rüdiger Kruse über seine Idee, ein solches Theaterfest i val zu organisieren, sprach, hatte er sofort dessen Interesse g e weckt. Etwas völlig Ne u es zu schaffen, abseits der altbekannten gr o ßen und hoch subve n tionierten Kulturszene, erschien dem Hambu r ger Bundestagsabg e ordneten äußerst spa n nend und reizvoll. Eine Erfolgsgarantie gab es nicht. Rüdiger Kruse stellte das Konzept im Haushal t- ausschuss des Deutschen Bundestages seinen Kollegen vor und konnte so im Haushaltsplan für 2012 erstmals eine finanzielle Förderung für das Theaterfestival in Hamburg erreichen. Der Erfolg belohnt die Mutigen, diese Weisheit bewahrheitete sich b ereits im ersten Jahr. Die Zahl der Bewerber aus ganz Deutschland stieg von Jahr zu Jahr, das Hamburger Publ i- kum honorierte die teilnehmenden Hamburger Spielstätten und die ausgewählten Auffü h- rungen mit immer höheren Besucherzahlen.

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Als Spielstätten hat ten sich in diesem Jahr das Altonaer Theater, d a s Ernst Deutsch Theater, die Hamburger Kammerspiele, die Komödie Wint erhuder Fährhaus, das Ohnsorg - Theater und das Theater Haus im Park zur Verfügung gestellt. Jeweils drei Hamburger Jury - Mitglieder trafen di e Auswahl in den Kategorien „(moderner) Klassiker“, „Komödie“ und „(zeitgenössisches) Drama“, dazu reisten sie quer durch ganz Deutschland. Am Ende bek a- men 1 2 Aufführungen die begehrte Einladung nach Hamburg zu den Privattheatertagen 2014. Nach 11 aufregen den Spieltagen wurden am 29. Juni in den Hamburger Kammerspie- len die Monica Bleibtreu Preise in den 3 Kategorien und der Publikumspreis verliehen. Die ehrenvolle Aufgabe der Verleihung des Publikumspreises hatte Rüdiger Kruse überno m- men. Der Publikumspreis ging an: DON QUIJOTE vom Theater des Lachens, Frankfurt /Oder. Sowohl für die 4 Preisträger, als auch für die Mitwirkenden der anderen 8 Aufführungen werden die Privattheatertage in Hamburg nicht nur ein unvergessliches Erlebnis sein, so n- dern auch Motiva tion und Bestätigung für die Arbeit in ihren kleinen Theatern. Die größte Motivation erhielten Schauspieler und Theaterleiter jedoch vom Hamburger Publikum, das so außerordentlich zahlreich die Aufführungen besuchte. Und genau das ist der Anspruch der Priv attheater, Theater für das Publikum zu machen. Ohne dieses interessierte, auch kr i- tische Publikum, ohne den Applaus der Theaterbesucher kann kein Privattheater überleben. D er Bewerbungszeitraum für die Privattheatertage 2015 in Hamburg läuft:

Ein „Auf Wie dersehen im nächsten Jahr“ an das Hamburger Publikum.

Rüdiger K ruse begleitete Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert nach London

Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert nach London Vom 7. bis 9. Juli reiste Bundestagspräsident Lammert

Vom 7. bis 9. Juli reiste Bundestagspräsident Lammert gemeinsam mit MdB Siegmund Eh r mann und Rüdiger Kruse n ach London. Anlass der Reise war ein Geden k- konzert zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges und das 300. Jubiläum der Personalunion der britischen Krone und dem Königreich Hannover. Mit dem Bundstagspräsident en besuchte Rüdiger Kruse d ieses Konzert, das auf Einladung des Chores des brit i- schen Parlaments gemeinsam mit der Musikgemei n- schaft Deutscher Bundestag in der Westminster Hall , stattfand. Rüdiger Kruse: „Es war ein sehr emotionaler Moment als Abgeordneter des Deutschen Parlaments in dieser uralten Halle des britischen Parlaments sein zu dürfen und gemeinsam mit den britischen Kollegen des B e- ginns des Ersten Weltkrieges zu gedenken. Eines Kri e- ges, der unendliches Leid in viele Länder der Welt brachte, und in dem sich unsere Urgroßväter als Feinde geg enüber standen. Im Konzert der britisch - deutschen Chorsänger erklang der „Lobgesang“ von Felix Me n delssohn Bartholdy, auf Wunsch des britischen Parl a mentschores in deutscher Sprache. Wenn der Satz, M u sik verbindet, noch eines Beweises bedurfte, das ist er. Trotz aller Meinungsverschiedenheiten war hier der europäische Gedanke spürbar, wir saßen hier in Wes t minster als Europäer vereint.“ Es gab neben diesem Konzertabend ein umfangreiches Gesprächsprogramm. So trafen Bu n- destagspräsident Lammert und die deuts chen Parlamentarier die Speaker der beiden Ka m- mern des britischen Parlaments und den EU - Ausschuss - Vorsitzenden des Oberhauses und nahmen an einer „Prime Minister`s Question Time“, einer Parlamentssitzung, teil.

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Do svidaniya, Berlin!

In ein paar Wochen endet das IPS 2014 – ein hervorragendes Programm des Deutschen Bundestages für 120 junge Akademikerinnen und Akademiker aus 31 Länder n . Das Inte r- n a tionale Parlaments - Stipendium des Deu t- schen Bundestages bietet nicht nur die Mö g- lichkeit das parlamentarische Leben Deutschlands und die Arbeit politischer Sti f- tungen kennen zu lernen, sondern auch die Arbeit im Büro eines Abgeordneten hautnah zu erleben. Das Büro von Herrn Kruse, wo ich seit A n- fang März tätig b in, unterscheidet sich von anderen durch eine sehr aufgeschlossene und

freundliche Atmosphäre. Deswegen füh l te ich mich seit dem Anfang meines Aufen t haltes in Berlin angenehm und wohl. Mein Arbeitsbereich im Büro umfa sste die tägl i chen Büroang e- legenheiten , wie zum Beispiel Recherchen oder Verfassen von Pressemi t teilungen. Die Si t- zungswochen im Deutschen Bundestag sind besonders hektisch. In dieser Zeit finden die Plenar - und Ausschusssitzu n gen und andere verschiedene G espräche und Termine statt. Ich habe an zahlreichen Si t zungen teilgenommen, spannende Debatten verfolgt und Herrn Kr u- se bei vielen Gespr ä chen begleitet. Das hat mir sehr geholfen, das politische System Deutsc h- lands besser ke n nenzulernen und neue Einblicke in viele B e reiche zu bekommen. Im Laufe des Pr o gramms habe ich auch eine Wahlkreisreise nach Hamburg gemacht. Dort habe ich das Eimsbütteler Wahlkreisbüro besucht, an der Sitzung des CDU - Kreisausschusses und an einem Stammtisch mit den Bürgern teilg e nommen . Besonders interessant fand ich den Stammtisch, weil ich dort erlebt habe, für welche Themen sich Bürger in Hamburg i n tere s- sieren und wie das Gespräch zwischen Bürger und dem Abgeordnetem in inform a ler Atm o- sphäre abläuft. Am Ende des Pr o gramms bin ich ein bisschen traurig , dass ich bald Be r lin verlasse , aber ich bin mir sicher, dass ich mich oft an diese wunderschöne Zeit meines L e- bens erinnern werde. Mir bleibt nur großen Dank an Herr n Kruse und die Mitarbeiter in Berlin und in Hamburg zu s a gen . In Russla nd sagt man in solchen M o menten: „Do svid a- niya“, was bedeutet „Auf Wiedersehen“. Ich sage auch „Do svidaniya“ Berlin, vielleicht die wunderschönste Stadt der Welt. Vladimir Snezhko

die wunderschönste Stadt der Welt. Vladimir Snezhko Stipendiat Vladimir Snezhko mit dem Bunde stag s- präsi

Stipendiat Vladimir Snezhko mit dem Bunde stag s- präsi denten Dr. Norbert Lammert MdB .

Die Berliner Nachrichten und Neues aus Hamburg machen jetzt eine kleine Sommerpause. Die nächste Ausgabe mit aktuellen Berichten von der Sommertour, die Rüdiger Kruse, wie in jedem Jahr durch seinen Wahlkreis Eimsbüttel macht, erhalten Sie Anfang September.

Bis dahin h erzliche sommerliche Grüße aus d em Bundestagsbüro von Rüdiger Kruse senden aus B erlin nach Hamburg

Torda Rietdorf, Michal Petrik, Benjamin Rietdorf und Vladimir Snezhko

von Rüdiger Kruse senden aus B erlin nach Hamburg Torda Rietdorf, Michal Petrik, Benjamin Rietdorf und

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