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Fokus Deutsch Transcripts -- Episode 36

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FOKUS DEUTSCH

Episode 36

Transcripts -- Episode 36 ACPB Logo FOKUS DEUTSCH Episode 36 ANNENBERG ANNC. MUSIC AND CREDITS TITLE

ANNENBERG ANNC. MUSIC AND CREDITS TITLE

with Dr. Robert Di Donato Miami University Oxford, Ohio

and

Susanne Dyrchs

Di Donato Miami University Oxford, Ohio and Susanne Dyrchs INTRO :33 PROFESSOR: Theater, Tanz, Film, Musik,

INTRO

:33

PROFESSOR:

Theater, Tanz, Film, Musik, Kunst, Architektur und Literatur: der Einfluss deutscher Künstler und Künstlerinnen ist international bekannt. Und für viele Deutsche spielen diese Künste eine grosse Rolle.

DANIELA:

Der Zweck des Theaters, der Musik, oder der Kultur im Allgemeinen, würde ich sagen, ist um jemanden intellektuell zu stimulieren. Das heisst, um eine Person intellektuell zu fördern, anzuregen, zum Denken zu animieren.

PROFESSOR:

In dieser Folge bekommen wir einen Einblick in zwei dieser Bereiche: die Theaterszene und die Filmindustrie. Im GRIPS Theater sehen Sie eine Aufführung der "Linie 1," ein Musical in dem eine junge Frau die Grossstadt Berlin erlebt.

DOCUMENTARIES

"Theater für Jugendliche"

1:40

VOLKER LUDWIG:

episode36.html[2014/07/21 12:15:54 PM]

Das Grips Theater ist ein Theater, das

gebraucht wird. Es bezieht sich

es

Fokus Deutsch Transcripts -- Episode 36

CHOR:

bezieht alle seine Themen von seinem Publikum. Wir erforschen die Sehnsüchte, Probleme und Fragen unseres Publikums und machen daraus für dieses Publikum Stücke.

Du sitzt mir gegenüber und schaust an mir vorbei/

Ich seh dich jeden Morgen und manchmal auch um drei./

Du bist mir mal sympathisch und manchmal eine Qual/

Aber meistens egal, total egal./

Aber meistens egal, total egal.

2:39

SCHAUSPIELERIN:

Ich spiele das Mädchen in der "Linie 1," die Sunny. Und Sunny kommt aus Westdeutschland zum ersten Mal nach Berlin, zum ersten mal in eine Grossstadt überhaupt. Und sie sucht ihren Freund, Johnny. Und auf dieser Suche fährt sie mit der "Linie 1,"-- der U-Bahn Linie 1-- und begegnet auf ihrer Fahrt auf den Stationen, den Menschen der Grossstadt.

VOLKER LUDWIG:

Natürlich hat Musik, Melodie und Rhythmus auch eine bestimmte Funktion. Das heisst, sie zieht einen mit ins Geschehen. Das ganze kriegt also, wie man so sagt, sehr viel mehr drive.

CHOR:

Fahr mal wieder U-Bahn - Linie 1/

 

Tu dir mal was Gutes an - Linie 1/

Fahr mal wieder U-Bahn - Linie 1/

Schau dir mal die Menschen an

3:37

SCHAUSPIELER:

Der Unterschied von einem Publikum, was nur aus Kindern besteht und einem Erwachsenenpublikum, ist tatsächlich der, dass die Kinder ganz direkt auf das reagieren, was sie sehen.

CHOR:

Die Schaukel auf dem Hof/

 

Das Karussell/

Zurückbleiben/

episode36.html[2014/07/21 12:15:54 PM]

Ich kann nicht so schnell/

Fokus Deutsch Transcripts -- Episode 36

VOLKER LUDWIG:

Es war immer so/

Zurückbleiben und warten

Selbstverständlich braucht der Mensch auch ein bisschen Schmalz und Kitsch und der ist auch dabei, aber immer mit einem zwinkernden Auge.

/

CHOR:

Ich hab so gefrorn/

Ich war so allein/

Ich will immer nur/

Für dich da sein

/

PROFESSOR:

Un sind Ihnen die Namen Erich von Strohheim, Fritz Lang, Billy Wilder und Marlene Dietrich bekannt? Wir verbinden sie heute mit Hollywood, aber sie kamen ursprünglich aus Deutschland und Österreich. "100 Jahre deutscher Film" zeigt Ihnen eine kurze Geschichte der deutschen Filmindustrie.

"100 Jahre deutscher Film"

5:04

ERZÄHLER:

Vor einhundert Jahren präsentierte der Berliner Max Skladanowsky einen der ersten Filmprojektoren.

 

Die Stummfilme der zwanziger Jahre sind ein erster künstlerischer Höhepunkt in der Geschichte des deutschen Films.

6:06

In diesen Filmen sind die Schrecken des Ersten Weltkrieges noch spürbar.

Zu Beginn der 30er Jahre bietet der Tonfilm neue künstlerische Möglichkeiten. Die Nationalsozialisten nutzen diese Möglichkeiten für Propagandafilme.

<Filmausschnitt: "Hitlerjunge Quex">

OFFIZIER:

Das ist Harry Völker. Der steht auch so allein in der Welt wie du. Vertragt euch gut.

<documentary>

episode36.html[2014/07/21 12:15:54 PM]

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7:15

ERZÄHLER:

Viele bekannte deutsche Schauspieler und Regisseure fliehen vor den Nazis ins Ausland.

Der zweite Weltkrieg ist zu Ende. In der zerstörten Stadt Berlin wird 1946 der erste deutsche Nachkriegsfilm gedreht.

<Filmausschnitt: "Die Mörder sind unter uns" (1946)>

BRÜCKNER:

Was wollen Sie denn von mir? Wollen Sie Geld? Wollen Sie

MANN:

Ich fordere Rechenschaft, Herr Hauptmann Brückner.

BRÜCKNER:

Rechenschaft? Wofür Rechenschaft?

<documentary>

ERZÄHLER:

Erst in den 70er Jahren werden deutsche Filme wieder international bekannt. Zum Beispiel die Filme von Rainer Werner Fassbinder.

<Filmausschnitt: "Die Ehe der Maria Braun">

MARIA

Hey, ich bin nicht krank. Ich bin schwanger.

BRAUN:

SOLDAT:

Mmh, schwanger?

MARIA

Man kann auch sagen, ich bin guter

BRAUN:

Hoffnung.

SOLDAT:

Das ist schön. Ich bin guter Hoffnung.

MARIA

Mama? Opa Berger? Ooh. Niemand da!

BRAUN:

SOLDAT:

Allein

Bist u guter Hoffnung?

MARIA

Ja.

BRAUN:

<documentary>

8:26

ERZÄHLER:

Die Romanverfilmung "Die Blechtrommel" von Volker Schlöndorff erhält 1980 sogar einen Oscar.

<Filmausschnitt: "Die Blechtrommel">

KLEINWÜCHSIGER:

Sind Sie auch Künstler?

episode36.html[2014/07/21 12:15:54 PM]

Fokus Deutsch Transcripts -- Episode 36

OSKAR:

KLEINWÜCHSIGER:

<documentary>

Nicht eigentlich. Wiewohl ich

wie Sie

sehen durchaus zu einem Kunststück fähig bin.

Bravo. Bravissimo.

8:58

STEFAN:

Welche Kinofilme schaust du dir am liebsten an?

DANIELA:

Traurige. Mit einem traurigen Ende wo ich richtig dann melancholisch bin und in einer betrübten Stimmung. Keine Action. Und du?

STEFAN:

Wieso magst du traurige Filme?

DANIELA:

Weil ich glaube sie sind realitätsnaher als Action-Filme. Die kommen mir immer so surreal vor, nicht richtig.

STEFAN:

Ja, Action-Filme sind nur für Unterhaltung. Wenn ich ins Kino gehen will, dann möchte

 

ich zwei Stunden Unterhaltung Weinen.

nicht

 

DANIELA:

Ja aber wenn ich Unterhaltung will, dann setze ich mich mit meinen Freunden zusammen und rede.

STEFAN:

Ja, das mache ich auch, aber ich meine, Kino ist eben Unterhaltung. Das Leben ist traurig genug, finde ich.

DANIELA:

Je nachdem, das kommt darauf an was man will. Ich mag's so, du magst es anders.

STEFAN:

Vielleicht bist du schwermütig. Ich weiss es nicht.

9:54

SUSANNE:

Ja, also ins ich eigentlich gar nicht mal so o

ft, nur wenn mich ein Film r brennend interess iert. Und dafür gehen wir aber vieater, als o mit der gesamten Familie. Wir gehen bestimm i, drei Wochen in irgendein Schauspiel oder

so, auch i

her Sprache. Also, wir waren letzt

ens mal in Shakespearernachtstraum"." Und das ist schon spannend besond rs wenn man sich danach noch, wenn man die Zeit hat danach noch sich darüber zu

unterhalten und darüber zu diskutieren und

episode36.html[2014/07/21 12:15:54 PM]

so. Das ist schon

das Theater, weil das Kino doch sehr

Also deshalb bevorzuge ich

Fokus Deutsch Transcripts -- Episode 36

oberflächlich manchmal ist, oder die Filme sind sehr oberflächlich.

 

ANETT:

Ich gehe sehr gerne mit meinen Freunden ins Theater. Wir haben ein kleines Theater in einer grösseren Stadt, die ist ungefähr 30 Minuten weg. Wir fahren einmal im Monat ungefähr ins Theater, zusammen und wir sehen kleine Stücke, die nicht so bekannt sind.

PROFESSOR:

Ja, Film und Theater. Aber Kultur ist mehr als das.

ANETT:

Ich lese gerne Bücher deutscher Autoren, zum Beispiel Heinrich Mann.

11:18

ANJA:

Wenn ich Bücher lese, lese ich meistens Autoren der modernen deutschen Literatur. Ich bin ein grosser Fan von Jurek Becker und Christa Wolf. Und wenn ich Musik höre, höre ich oft klassische Musik. Komponisten wie Robert Schumann, Felix Mendelsohn Bartholdy. Ich mag Bach und Händel auch sehr.

KLAUS:

Ja, unter meinen Lieblingsautoren ist zunächst einmal Kafka, ist einer meiner Lieblingsautoren und Günter Grass. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt Peter Handke, allerdings nicht seine späteren, seine früheren Werke.

GRACE:

Was die Kulturwelt betrifft, ich mag sehr, sehr gerne klassische Musik und ganz besonders die grossen Violinkonzerte. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich acht Jahre die Geige gespielt habe. Ganz besonders wahrscheinlich Beethoven und Mozart, die Sinfonien für die Violine.

12:11

TOBIAS:

Ich lese sehr gerne, hauptsächlich die Zeitung, da ich nicht sehr viel Zeit habe für längere Bücher neben dem Studium, und ich bin Fan von verschiedenen Musikrichtungen wie Jazz oder klassische Musik. Klassische Musik hauptsächlich Strauss und Tschaikowski.

ANETT:

Wenn es um Fernsehen und Medien geht muss ich sagen, ich gucke nicht soviel Fernsehen. Es spielt eine ganz kleine Rolle in meinem Leben, fernsehen.

DIRK:

Fernsehen ist für mich nicht so unbedingt das Grösste. Wenn ich nichts zu tun habe und wenn ich auch sonst nichts zu finden weiss, dann setze ich mich gern mal hin und guck

episode36.html[2014/07/21 12:15:54 PM]

Fokus Deutsch Transcripts -- Episode 36

mal eine halbe Stunde ein bisschen Fernsehen oder ich guck mir jeden Tag die Nachrichten an.

12:59

ERIKA:

Kultur ist immer für mich etwas privates. Ich rede nicht so gerne darüber was ich mache. Ich denke oft sagen die Leute: "Ach ja, ich bin so klug und so kulturell interessiert" und dann kommt die ganze Reihe der Vorlesungen, die sie gehört haben, der Museen, die sie besucht haben. Aber oft wenn ich auch zum Museum gehe und dann stehe ich vor einem Bild und das freut mich dann so tief, oder manchmal nur ein Detail, so jetzt möchte ich nicht unbedingt sagen: "Ach ja, der Van Gogh, das war so toll." Es ist ein bisschen mehr wie ein Geheimnis, und ich denke mit Büchern dasselbe.

PROFESSOR:

Gehen Sie denn gerne ins Kino oder ins Theater? Ich persönlich mag alte Filme, sie sind so schön nostalgisch. Aber ob Horrorfilm oder Science Fiction, ob Tragödie oder Komödie, ob Satire oder Krimi, wie Sie sich wohl denken können, locken und faszinieren der Film und das Theater.

14:06 END

locken und faszinieren der Film und das Theater. 14:06 END Back to the Fokus Deutsch Transcripts
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