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Aufgaben

Aufgaben

1
Durchschnittliche Zuwachsrate
 Herr Dr. Romberg hat 1000 Euro in Aktien der Brauerei
”Möwenbräu“ investiert. In zwei aufeinander folgenden
Jahren verzeichnet er Zuwachsraten von 16% und 30%.
Im dritten Jahr wird ”Möwenbräu“ von der
mexikanischen Brauerei ”Sierra!“ aufgekauft und ein
Verlust von 40% muss verkraftet werden. Die relativen
Änderungen, oder wenn Ihr so wollt
Wachstumsfaktoren, der einzelnen Jahre betragen dann
x1 = 1.16(+16%), x2 = 1.30(+30%) und x3 = 0.60(−40%)
 Was ist die durchschnittliche Zuwachsrate???

Aufgabe
 Eine Stichprobe mit n=10 besitzt einen
Mittelwert von 23. Es wird ein Messwert
entnommen. Der Mittelwert der verbleibenden
Stichprobe beträgt nun 25. Welcher Messwert
wurde entnommen?

2
Aufgabe 1
 Berechne die Varianz der Zahlen 1 bis 15.
(berechne auf 2 Wegen)

 Laut einem “Bericht zur Bekäampfung des


Analphabetismus in der BRD” gibt es heute in
Deutschland ca 500 000 Analphabeten ...
 Zu Kaiser Wilhelms Zeiten gab es
weniger als 10 000...

Warum?

 Definition zu Kaiser Wilhelms Zeiten:


Analphabet war jeder, der seinen Namen nicht schreiben
konnte.

 Definition heute:
„Analphabet ist eine Person, die sich nicht beteiligen
kann an all den zielgerichteten Aktivitäten ihrer
Gruppe und ihrer Gemeinschaft, bei denen Lesen,
Schreiben und Rechnen erforderlich ist und an der
weiteren Nutzung dieser Kulturtechniken für ihre
weiteren Entwicklung und die der Gesellschaft”.

3
Aufgabe 2
 Berechne den Mittelwert und die
Varianz (auf 2 Wegen)

xi f
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5

Statistiken zum selben Thema


… interpretiere

Aufgabe 3
 Gegeben ist folgende Notenverteilung.
Note Schüler dichotomisiere die Stichprobe, so dass
1 4 man zwischen guten und schlechten
2 5 Schülern unterscheiden kann.
Begründe die Entscheidung.
3 2
4 2
5 1
6 2

4
Aufgabe
 Bestimme den Modalwert und den Median
anhand der Tabelle

Interpretiere…

5
Aufgaben 3
 A) Erläutere warum bei experimentellen Studien
i.d.R. Mittelwert und Standardabweichung
angegeben werden.
 B) Was ist der Unterschied zwischen Varianz und
Standardabweichung?
 C) Berechne für folgende Daten
Standardabweichung und Varianz.(4,7,3,1,5)

Aufgabe 3
 Standardisiere folgende Verteilung.
 Was bedeutet dabei das Vorzeichen?

xi f
1 5
2 11
3 17
4 9

6
Aufgabe 4
 Welches Skalenniveau ist erforderlich, um sagen
zu können ...
a) Messwert ist größer als ein anderer
b) Messwert ist doppelt so groß
c) Differenz zweier Messwerte ist gleich
d) Zwei Messwerte sind ungleich
e) Messwert liegt zwischen 2 anderen
f) Messwert ist gleich einem anderen ?

Aufgabe 4
 Wozu braucht man Maße der zentralen Tendenz?
Erläutere kritisch!
 Wann fallen bei einer Verteilung alle diese Maße
zusammen?
 Eine Stichprobe besitzt einen Mittelwert von 50.
a) Im Anschluss wird der Meßwert xj = 63
hinzugefügt. Wie verändert sich der Mittelwert?
 b) Es werden die Meßwerte x12 = 39 und x13 = 61
hinzugefügt. Wie verändert sich der Mittelwert?

Aufgabe 4
xi f  In einem Experiment zur Aggression
wurden Probanden gefragt wie oft sie
1 2 aggressive Gefühle im Straßenverkehr
an sich bemerkten. Überführe die
2 2 Daten der Häufigkeitstabellen in
3 5 relative Häufigkeiten und bestimme
geeignete Kennwerte der Verteilung.
4 3  Bestimme auch n, Σx , Σx2
5 1

7
Aufgabe 5
 Gegeben ist eine Stichprobe
n
mit
n= 10, x = 30 und ∑ ( xi − x ) 2 = 200
i =1

 Wie groß ist die die Summe aller xi?


n

 Wie groß ist ∑ ( xi − x )


i =1

Aufgabe 6
 An 10 Probanden werden Messungen zur
Reaktanz vorgenommen. Es ergibt sich ein
Mittelwert von 4 und eine Standardabweichung
von 2,11. Am nächsten Tag kommen verspätet
zwei weitere Probanden bei denen der Wert 9
gemessen wird. Wie sieht der Mittelwert und die
Standardabweichung nun aus?

Klarer Trend?

8
 Probleme:
- Die Durchschnitte von 6 Jahren sind nicht gerade ausreichend,
um einen Trend zu belegen
- Die Bildbeschreibung "Besucherschwund [...]" ist vollkommen
unpassend; die Grafik beinhaltet nur die Umsatzentwicklung und
erlaubt nicht den geringsten Aufschluss darüber, wie sich die
Besucherzahlen entwickelt haben
- Die Grafik enthält keinen Hinweis darauf, dass die Höhenachse
abgeschnitten ist, d.h. dass die Skala nicht bei 0, sondern ca bei
900 beginnt.

Aufgabe
 Was bedeutet wenn eine Stichprobe von n= 12
eine Standardabweichung von 0 aufweist. Wie
könnte eine mögliche Messwertverteilung
aussehen?

 -> alle Werte der Stichprobe sind gleich!

Zusammenhangshypothesen
 Je tiefer die Verarbeitung, desto besser die
Gedächtnisleistung.
 Je intelligenter eine Person ist, desto kreativer ist sie
auch.
 Je mehr Alkohol man trinkt, desto schlechter fährt man
Auto.
 Je mehr Vertrauen man in andere Menschen hat, desto
glücklicher und zufriedener lebt man.
 Je weniger Tore eine Fußballmannschaft kassiert, desto
höher ist ihr Rang in der Bundesligatabelle.
 Frauen haben ein besseres Gedächtnis als Männer

9
Zusammenhangshypothesen

Zusammenhangshypothesen

Scatterplots

10
Scatterplots

Scatterplots

Zusammenhangshypothesen
 Für eine quantitative Analyse von
Merkmalszusammenhängen sind folgende Fragen
von Bedeutung:
- Wie lässt sich die Form des Zusammenhangs zwischen
X und Y beschreiben?
- Welche Richtung hat der Zusammenhang zwischen X
und Y, d.h. ist er negativ oder positiv?
- Wie stark ist der Zusammenhang zwischen X und Y?
- Lässt sich der in der Stichprobe ermittelte
Zusammenhang auf die Population übertragen?

11
Richtung des Zusammenhangs

 Der Zusammenhang zweier Variablen X und Y ist dann positiv, wenn


x-Werte, die oberhalb ihres Mittelwerts Mx liegen, mit y-Werten
einhergehen, die ebenfalls oberhalb ihres Mittelwerts My liegen
(und umgekehrt).

Richtung des Zusammenhangs

 Der Zusammenhang zweier Variablen X und Y ist dann negativ,


wenn x-Werte, die oberhalb ihres Mittelwerts M x liegen, mit y-
Werten einhergehen, die unterhalb ihres Mittelwerts My liegen
(und umgekehrt).

Kovarianz
 Welchen Quadranten tragen positive, welche
Quadranten tragen negative Werte bei?

… zweidimensional, da Schnittpunkt Mittelwert von X und Mittelwert von Y Ausgangspunkt ist

12
Schritt 1
 Wir berechnen für jeden Wert x sowie für jeden
Wert y die Differenz vom jeweiligen Mittelwert.

Schritt 2
 Wir berechnen für jedes Wertepaar xy das
Kreuzprodukt, d.h. das Produkt der
Mittelwertsabweichung.

Schritt 3
 Wir berechnen die Kreuzproduktsumme (oder
„Produkt-Moment“), d.h. die Summe aller
Kreuzprodukte von m= 1 bis n.

13
Schritt 4
 Wir berechnen das mittlere Kreuzprodukt oder
die Kovarianz (Cov), indem wir das Produkt-
Moment durch n teilen.

Das Konzept der Kovarianz


 Kov ist die Summe der Abweichung des einen Wertes
von seinem Mittelwert gekreuzt mit der Abweichung des
anderen Wertes von seinem Mittelwert

 Die Summe der Abweichungsprodukte über alle


Untersuchungseinheiten ist daher ein Maß für den Grad
des miteinander Variierens oder Kovariierens der
Messwertreihen x und y.
 Die Kovarianz ist durch den Mittelwert der Produkte
korrespondierender Abweichungen gekennzeichnet.

Die Kovarianz
 Die Kovarianz ist definiert als das mittlere Kreuzprodukt.
 Die Kovarianz ist dann hoch positiv, wenn hohe positive Abweichungen
von Mx auch mit hohen positiven Abweichungen von My einhergehen
und hohe negative Abweichungen von Mx auch mit hohen negativen
Abweichungen von My einhergehen.
 Die Kovarianz ist dann hoch negativ, wenn hohe positive
Abweichungen von Mx mit hohen negativen Abweichungen von My
und hohe negative Abweichungen von Mx mit hohen positiven
Abweichungen von My einhergehen.
 Die Kovarianz ist dann Null, wenn die Richtung der Abweichung von
Mx nicht systematisch mit einer bestimmten Richtung der Abweichung
von My einhergeht.
 Voraussetzung: Die beteiligten Variablen müssen mindestens auf
Intervallskalenniveau gemessen sein.

14
Übung
 Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Anzahl
der Mensabesuche (X) und der Anzahl der
konsumierten Kaffees an der Uni (Y).

X Y
2 1
1 2
9 6
cov( x, y ) = 4,8
5 4
3 2

Von der Cov zur Produkt Moment


Korrelation (15.07)
 Die Kovarianz ist ein unstandardisiertes Maß, d.h. ihr maximal
möglicher Wert ist umso größer, je größer die Varianzen der beiden
beteiligten Variablen.
 Das ist unvorteilhaft, denn dadurch ist ein Wert für die Kovarianz
niemals ohne weiteres interpretierbar.
 Die maximale Kovarianz zweier Messwertreihen X und Y beträgt
immer (das geometrische Mittel der Varianzen):

 Idee: Wenn man die empirische Kovarianz an der maximal möglichen


Kovarianz relativiert, erhält man ein relatives Maß, das sich nur
zwischen -1 und +1 bewegen kann. Dieses Maß ist dann unabhängig
von den Ausgangsstreuungen eindeutig interpretierbar!

15
Von der Cov zur Produkt-Moment-
Korrelation
 Problem: auch die Kovarianz ist vom Maßstab der
Messwerte abhängig.
 Daher hat man den Korrelationskoeffizienten rxy
entwickelt (man teilt durch das geometrische Mittel
der beiden Varianzen)
 auch Bravais-Pearson-Korrelation oder Produkt-
Moment-Korrelation genannt
cov( x, y )
rxy =
sx s y

Schritt 5
(Aufgabe berechne jeweils s [unkorrigierte Populationsvarianz])

 Wir relativieren die empirische Kovarianz an der


maximalen Kovarianz und erhalten die
„Produkt-Moment-Korrelation“(rxy).

2
 n 
n
 ∑ xi 
∑x −  i =cov( 
2 1
i x, y)
rxy = n
s2 = i =1
sxs y
n

cov( x, y )
rxy =
sx s y

Korrelationskoeffizienten
 Beschreibt die Enge des Zusammenhangs zw. zwei
Merkmalen
 Kann i.d.R. von -1 über 0 bis +1 laufen
 Bei Werten von -1 bzw. +1 geht der stochastische
Zusammenhang in einen deterministischen
Zusammenhang über
 +1 ist ein linear gleichsinniger Zusammenhang
 -1 ist ein linear entgegengerichteter Zusammenhang
 Daraus ergeben sich KEINE Kausalbeziehungen

16
Übung
 Relativiere die Kovarianz, so dass man rxy als
interpretierbaren Koeffizient erhält.
 Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Mensabesuche (X)
und der Anzahl der konsumierten Kaffees an der Uni (Y).

X Y
2 1
1 2
9 6
5 4
3 2

Übung
 Relativiere die Kovarianz, so dass man rxy als
interpretierbaren Koeffizient erhält.
 Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Mensabesuche (X)
und der Anzahl der konsumierten Kaffees an der Uni (Y).

X Y
2 1
1 2 cov( x, y ) = 4,8
9 6
5 4 4,8
rxy = rxy = 0,76
3,16 * 2
3 2
S (mit n-1)= 3,16 2
S (mit n)= 4,8
2,83 1,79 rxy =
rxy = 0,95
2,83 *1,79

Zum Berechnen besser geeignet …


cov( x, y )
rxy =
sx s y

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