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HEAVEN # 4950 Einem anderen Trommler zuhören

Posted June 14th, 2014 by theophil

EINEM ANDEREN TROMMLER ZUHÖREN

Gott redete …

Tralala. Alles ist gut. Egal was dich behelligt, es befindet sich auf dem Weg hinaus nach draußen. Jeglicher Aufruhr in dir hat seinen Abgang. Jede Angst in dir macht sich davon. Tumult und Angst winken dir jetzt Tschüs. Was immer deine bevorzugten Bezeichnungen für jene mühseligen Gedanken sein mögen, sie möchten zum wenigsten noch ein Mal deine Aufmerksamkeit, bevor sie im Sonnen- untergang verblassen. Sie wissen, das Klima ist ihnen nicht mehr länger zuträglich.

Turbulenzen, Angst, Sorgen, Kummer, Trauma, Verzweiflung und andere derartige Phantome sind deine Lehrer gewesen. Sie haben dir klar gemacht, was du nicht möchtest. Du bist nicht angelegt, zu einem Anhang jener vorüberziehenden Masse zu geraten. Du hast sie allesamt nicht nötig. Du be- darfst ihrer fürwahr nicht, nicht, um dir unter die Nase reiben zu lassen, wann du dich in einer unbe- haglichen Lage befindest. Da ist die unangenehme Lage, und da sind deine auskundschaftenden Gedanken. Du brauchst ihnen bei allem, was sie dir zu sagen haben, nicht zuzuhören. Du brauchst sie gar nicht. Sie sind diejenigen, die Salz auf deine Wunden streuen. Sie sind deine Dramatik-Lehrende.

Sie tun dies mit Sicherheit nicht in deinem Namen, du wirst ihnen indes so eine Art Anhänglichkeit an sie zugesagt haben, so, als wärest du ihnen gegenüber verpflichtet, so, als wären sie für dein Sein unerlässlich, als wären sie deine Gäste, zu denen du gastfreundlich zu sein hast. Sie sind nicht not- wendig. Es stimmt, dir ist es merklich klar, dass du am Leben bist, sobald du dich derartigen Kräften unterworfen spürst, selbst während du Mich im Hintergrund vernimmst, wie Ich dir zu verstehen gebe, deine Lage sei nicht etwas, was auf dich übergreife. Sie ist etwas, was du beförderst. Es gereicht dir zu keinem Vorteil, das zu kultivieren, was dir ein Hemmnis ist. Es seid ihr, Geliebte, die ihr euch zur Verstörtheit treibt. Es bist du, der wahrnimmt, so wie du wahrnimmst, und es bist du, der auf der Grundlage dessen, was du erkennst und wahrnimmst, handelt.

Turbulenzen und alldies sind eure Anfeuerer gewesen, allemal sind sie nicht ihr, und sie sind nicht eure Meister. Ihr seid ihr. Wenn ihr nicht wollt, was sie euch unterbreiten, schüttelt mit dem Kopf ein Nein und sagt dem Frieden zu.

Sofern du denn bei jemandem eine Mitfahrgelegenheit haben möchtest, dann trampe mit Engeln, die es, sozusagen, nicht darauf absehen, dich zerfetzt, dich am Weinen, dich zunichte gemacht unter den Augen zu haben. Engel wollen dich höher heben. Sie sind Schrittmacher. Anstatt zu raunzen und zu stöhnen, habe Umgang mit den Engeln, denn Engel sind bei weitem fester gegründet als du, während du dich in einem Leidenszustand oder in einem Zustand, dich vor Leiden zu fürchten, aufhältst.

Du rennst in den Wäldern ungerne in die Arme eines riesigen Bären. Du würdest ihm gerne aus dem Weg gehen. Du würdest dich nicht einem Bienenschwarm darbieten, die drauf und dran sind zu ste- chen. Du würdest in die andere Richtung laufen, indessen siehst du auf Beklemmung und andere be- sorgniserregende Gedanken, als wollten sie dich umsorgen und dich durch alles tragen, was du durch- läufst. Was denn sonst sind Bangigkeit und Befürchtung anderes als besorgniserregende Gedanken?

Gib zu, dass du dir falsche Freunde aussuchst, sobald du dich für Unruhe und all ihre Verwandten entschließt. Hast du wirklich gedacht, du habest keine Wahl? Du triffst Minute für Minute eine Wahl. Ganz gewiss hast du die Wahl, auf wessen Schulter du deinen Kopf legen möchtest. Du kannst dich für die wilden Bienen entscheiden, oder du kannst Zuversicht wählen. Du kannst dir deine eigenen Gedanken aussuchen. Die wilden Bienen an Gedanken, die du beharrlich um dich herum belässt, sie kannst du ausbooten, und recht gut vermagst du ohne sie auszukommen. Die Gedankenbienen kön- nen das spitzkriegen und den Beschluss fassen, nicht mehr länger um dich herum zu hängen und sich nach grüneren Feldern umzusehen, um darin zu grasen.

Gesellt euch zu Mir, Geliebte. Eine Blütezeit ist am Nahen. Ihr werdet jauchzen, denn Kummer und Weh nehmen ihren Abgang. Ihr stellt den Jammer von eurer Präsenz frei. Geliebte Angehörige werden sich dem Körper nach immer noch verabschieden, und ihr werdet sie nach wie vor gerne hier auf der

Erde zurückhaben mögen, die eifrigen Gedankenbienen werden freilich bei euch keine guten Aussichten mehr haben, denn ihr werdet auf einen anderen Trommelspieler hören.

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HEAVEN # 4951 Im Sonnenschein der Welt

Posted June 15th, 2014 by theophil

IM SONNENSCHEIN DER WELT

Gott redete …

Was den Himmel angeht, seid ihr niemals auf Bewährung. Vom Himmel rührtet ihr her. Zum Himmel kehrt ihr zurück. Dies ist das Gegebene, Geliebte. Dies ist der Fall, ungeachtet eures Auftritts auf der Erde. Wenn es heruntergekocht ist, sobald Wir die Oberfläche von dir abschaben – darunter kommt ein Herz aus Gold zu liegen, tiefer und höher als die Oberfläche. Unterhalb der Oberfläche kommt eine glänzende Seele, eine brennende Seele, eine zum Ritter geschlagene Seele zu liegen. Du hast dich und Andere bisher gänzlich anders gesehen, als Ich es sehe. Du siehst unterschiedlich, da du dir das Leben durch ein Nadelloch anschaust. Blicke durch Meine Augen.

Du hast Mich bereits früher äußern hören, dass du niemals den Himmel verlassen hast, mithin kann die Rede davon, zurückzukehren, Meinerseits pur eine poetische Freiheit darstellen.

Es fühlt sich dir so an, dass der Himmel, sofern er denn existiert, von dir weit weg ist, keineswegs in deiner Nachbarschaft, ganz offensichtlich nicht in dieser Lebzeit für dich. Du magst das Gefühl haben, der Himmel sei für ungültig erklärt und für dich entwertet worden, und vielleicht für jeden, den du kennst. Dies ist den Himmel ausbooten. Du erlebst diese Verlagerung, da deine Aufmerksamkeit auf die verkehrte Stelle gerichtet war. Stelle die Wählscheibe deiner Gedanken anders ein. Du und deine Freunde werden neue Gedanken haben und höher kreisen. Und die Erde wird sich zum Himmel erheben und dich mit sich nehmen.

Da sind Dimensionen von Realität. Die Dimensionen, die du miterlebst, sind nicht alles, was ist. Der Himmel ist für euch bestimmt, Geliebte. Hier und jetzt, der Himmel existiert, und er existiert in euch. Ihr seid für den Himmel befähigt. Tragt sozusagen andere Kleider. Habt von euch sozusagen einen anderen Eindruck. Habt nicht die Identität im Blick, mit der ihr wohl abgestempelt worden seid. Selbst eine Bruchbude kann ein solides Fundament haben. Du kannst ein Buch nicht anhand seines Um- schlags kennen. Hast du es nicht just so gemacht? Du wurdest übertölpelt. Die Illusion hat dir einen Streich gespielt. Das Leben ist nicht das, was es der Welt und deiner Auffassung nach war,. Deine Handlungen im Leben stellen nicht die Gesamtsumme von dir dar. Keineswegs sind sie das. Keines- wegs sind sie das. Keineswegs sind sie das.

Inwendig in dir ist Größe. Das Königreich des Himmels ist dort in dir. Du bist dermaßen nahe. Insofern von einem Augenblick zum anderen die körperliche Gesundheit wiederhergestellt werden kann, kann dementsprechend der Himmel aus der Dunkelheit hervorbersten, und du wirst ihn sehen, ihn erleben, und wirst aus dem Schatten herauskommen, neu sein und in deinen eigenen Augen zurückgewonnen sein. Dies ist die Wahrheit. Du, ein jedes Meiner Kinder, bist weitaus mehr, als du dir momentan sel- ber zuschreibst. Du magst etwa bei Gericht ein hervorragender Richter sein, dennoch bist du erheb- licher als das. Du magst vor Gericht der Schwerverbrecher sein, und doch bist du beträchtlicher als das. Die Aussage, irgendwer sei minder als Ich es aussage, treffen, ist eine Unwahrheit, denn es ist Wahrheit das Gegebene, und die Wahrheit von dir übertrifft bei weitem die Parameter, die du für dich selber aufgestellt hast. Du bist nicht der großartige Menschenkenner, der du deiner Meinung nach bist.

Was ist Erleuchtung denn anderes als erkennen, Wer du wirklich bist und Wer du immerzu gewesen bist? Erleuchtung, das, was man als Erleuchtung bezeichnet, ist für jedermann. Jeder ist berufen aufzusteigen. Alles, was Ich gebe, ist für jeden. Ich segne jeden. Ich segne jeden, damit er zu seinem rechtmäßigen Platz im Sonnenschein der Welt aufsteigt. Jeder kann in den Sonnenschein gelangen. Jeder kann durch die Sonne aufgewärmt werden. Jeder kann das Kaninchen aus dem Hut zaubern. Niemand ist der Hut, den er aufhat. Niemand, abgesehen von den Erhabenen Spirituellen, sprich, die Mich bei Meinem Wort nahmen.

HEAVEN # 4952 Tragik wird im Geist gebildet

Posted June 16th, 2014 by theophil

TRAGIK WIRD IM GEIST GEBILDET

Gott redete …

Ich sage, dass alles gut ist. Ich sage, dass Tragik eine verkehrte Deutung darstellt. Tragisches existiert im menschlichen Geist. Es ist ein Fehlschluss. Oh, ja, Drama ist zugegen. Schauspiele sind farbenprächtig. Im Geistessinn der Menschheit wird Tragik ausgeformt.

Wie kann es Tragik geben, derweil Jeder bei Mir ist, derweil er geborgen, gesund und herrlich bei Mir weilt?

Tod ist nicht Tragödie. Leben ist nicht Tragödie.

Anhaftung übermittelt die starke Illusion, Tragisches sei zutreffend. Die Idee des Tragischen kommt in der Gedankenwelt des Menschengeistes auf: „Dies hätte nicht geschehen sollen.“

Es geschah. Der Körpertod ist Teil des Lebens.

Andererseits könnt ihr sagen: „Dieses und jenes sollte sich zugetragen haben, und es tat es nicht.“ Mithin wird im menschlichen Geist mehr Tragik erzeugt, ob ihr das nun mögt oder nicht, allemal bist du es, der das menschliche Leben in Kategorien von Tragik der einen oder anderen Art wendet.

Gewiss, es gibt im Leben Angelegenheiten, die du sehnlich erstrebst, und Angelegenheiten, bei denen du in erster Linie hoffst, dass sie nicht geschehen. Du bringst Plusse und Minusse am Leben an, derweilen die Geschichte die ist, dass da Leben ist. Aus deiner Perspektive her gesehen öffnen sich Türen und schließen sich Türen. Eine Fliegengittertür schlägt. Der Wind bläst sie an. In Wahrheit, Geliebte, belästigt euch das Schlagen der Fliegengittertür. Nichtsdestotrotz, das Schlagen von Fliegen- gittertüren oder der Tod des Körpers oder das Zuschlagen einer handgearbeiteten Eichentür ist schier, was es ist. Zum Beispiel, was sich auf der anderen Seite der Tür befindet, ist immer noch präsent, nur dein Blick wird dabei abgeblockt.

Ihr ersinnt euch Größen von Türen, Gewichte von Türen, und ihr fasst den Entschluss, oder die Welt hat für euch beschieden, welche davon riesig und welche akzeptabel sind.

Der Tod eines Körpers ist euch nicht hinnehmbar. Es spielt dabei keine Rolle, dass das, was ihr den Tod nennt, gängig ist. Es ist gewöhnlich, und dennoch, eurem Herz und euren Augen ist er unerwar- tet und untragbar. Der Fakt, dass er häufig anzutreffen ist, beseitigt nicht sein Gewicht von euren Schultern.

Ihr seid überzeugt, dass der Tod, unter anderen Dingen, eine Tragödie darstellt. Ich sage es anders.

Erwägt, falls das eine Hilfe darstellt, Geliebte, der Tod eines physischen Körpers ist einer Bücherver- brennung gleich. Die Konzeptionen in einem Buch, das Herz und der Geist, die das Buch niederge- schrieben haben, werden nicht zerstört. Sie bestehen weiter.

Der Ernst, die Unvergebbarkeit, in denen ihr den Tod haltet, hat mit eurer Konstruktion von Zeit zu tun. Befändet ihr euch nicht in der Knechtschaft von Zeit, so würdet ihr euch von Sorgen freistellen. Ihr würdet euch von den Konzepten des Allzu-Bald und des Zu-Spät freisetzen. Ohne das Zeitkonzept wäre euch nichts unvertretbar.

Sofern ihr in Betracht zieht, dass das Leben Spielen und Planschen in einem Wasserbecken ist, welches nie austrocknet, großer Spritzer, kleiner Spritzer, sie würden alle herumspritzen und mehr würde aus ihnen nicht gemacht werden. Worin denn sollte Tragisches zu liegen kommen mögen? Worin liegt Tragik? Sie liegt im menschlichen Geist, dem Herzen angeliefert, einem Herzen, das zerdrückt und gequetscht wird, einem Herzen, welches angelegt ist, sich zu öffnen und zu öffnen und zu öffnen, und das Alles der Liebe zu umfangen. Ihr beendet nicht das Sich-Öffnen einer Blume, der es aufzublühen gehört, und demhingegen verschließt ihr euer üppig schlagendes Herz unter Umständen, die ihr als herz-zerschmetternd auslegt. Euer menschlicher Geist bejaht das Konzept von Tragik, und billigt indes, bis jetzt noch nicht, das Konzept, dass ihr Tragisches dem, was sich als ein Aspekt des Lebens auf Erden ausweise, als Attribut beifügt.

Das Leben entfaltet sich, und das ist es. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass es sich nicht so entfaltet, wie es das deiner Aussage nach tun sollte. Du kannst sagen, Ich hätte die Schuld und demzufolge machst du dich zu einem Opfer. Ein Opfer wovon? Ein Opfer deiner eigenen Auslegungen. Du ordnest einer Anzahl natürlicher Begebenheiten in der äußeren Welt Verargen zu. Du kritisierst herum. Allzu oft, viel zu oft, bringst du Tadel an Mir an. Du bringst zum Ausdruck, dass Ich, im Grunde genommen, nicht fair bin. Das Leben ist fair, Geliebte. Der Tod des Körpers kommt jedem zu, dem Reichen oder Armen, jung oder alt. Vielleicht ist es von dir unfair, Tadel anzuheften. Punkt.

Öffne nun dein Herz und behalte es weit offen. Tragik existiert in deinem Geist. Sie ist eine Geschich- te, mit blumigen Ausdrücken fantastischer Dramatik herrlich ausgeschmückt, die ausgeschmückt dargebotene Geschichte. Sie fühlt sich real an, dennoch verfehlt sie meilenweit den Punkt.

HEAVEN # 4953 Das Leben bereitwillig aufgreifen

Posted June 17th, 2014 by theophil

DAS LEBEN BEREITWILLIG AUFGREIFEN

Gott redete …

Es ist unnötig, dass du vom Leben wegläufst. Ich verstehe es, dass du das mitunter möchtest. Du möchtest Frieden und Ruhe. Du möchtest aus dem Sturm heraus und in Stille sein.

Hast du dir nicht des Öfteren das Leben als einen Sturm gedacht? Als eine Sturzflut? Als einen Wirbelsturm voller Energie, der verauslagt wird, und alsdann in dich hinein und herum zischend? Was wäre, falls es keine Stürme gäbe, schier Stille, und du bist die Ruhe?

Es ist für dich ein Leichtes gewesen, die Welt dafür zuständig zu erklären, wie du dich fühlst. Nun, ja, die Welt hat dabei ihren Beitrag, und doch bist du ein hauptsächlicher Beiträger, wie du dich fühlst. Offen gesagt, du wirst nachgerade die Welt, so wie du dein Leben in ihr verbringst, wie eine heiße Kartoffel betrachtet haben. Natürlich, du möchtest dir nicht die Finger verbrennen. Gleichzeitig bist du im Leben nicht ein glückloser Tourist, auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, was das Leben bringt. Gestehe es dir ein, du weißt nicht dauernd, wie der Weizen von der Spreu zu trennen ist.

Das Leben ist vertrackter als du hofftest. Es ist zugleich simpler als du dachtest. Du hast dich an ein Schiff gebunden, und begehrst auf, wie mitgenommen du seist, insofern als du dem Leben ausgelief- ert seist. Und, dennoch, du heißt dich einen Realist! Es ist wahr, du hast nicht das Sagen bei jedem Sog des Gezeitenstroms, dennoch kannst du dich von dort losbinden, wo du deiner Auffassung nach hättest angebunden sein müssen, und demzufolge zur Küste paddeln.

Der ganze Behuf deines Lebens lautet nicht, es abzuschlagen oder mit ihm in Streit zu liegen oder dich sicher in einem kleinen Winkel der Welt aufzuhalten. Angst hält dich in ihrem Griff, und allemal ist an dem Leben weitaus mehr dran als Furcht. Furcht entkräftet dich. Du hast nicht der See ausgeliefert zu sein, noch auch hast du vor der See wegzulaufen.

Was wäre, wenn was Ich sage stimmte, und sich das Leben nicht ausschließlich um Sicherheit schart. Dessen ungeachtet, du kommst aus dem Leben auf der Erde unversehrt heraus. Es ist nicht so schlimm, zu Mir zurückzukehren. Just dies ist es, was unumgehbar ist. Wir sind immerfort vereint, und gleichwohl wiedervereinst du dich mit Mir. Dies ist unbestreitbar. Ausnahmslos, ohne Zweifel, kommst du unversehrt aus dem Leben auf der Erde heraus. Das gilt auf der ganzen Linie. Das Leben auf der Erde ist bloß ein Moment. Es ist ein Traum, und es ist, dem zum Trotz wie es dir erscheinen mag, ein Traum, der an allen Grenzen vorbeigeht. Es kommt alles schön und gut aus. Du hast das Leben nicht zu fürchten. Das Leben ist großartiger, als du dachtest. Du bist großartiger, als du dachtest.

Das Leben auf der Erde ist nicht dermaßen schwergewichtig, wie du gemeint hast. Das Leben auf Erden ist Licht An, Die Kameras, Action! Das Leben auf der Erde ist eine Szene innerhalb einer Szene. Es ist ein Zauberkniff. Es ist eine Geschichte, die in allerhand Weisen erzählt wird. Der Beschluss ist stets der gleiche. Ihr fallt Mir in die Arme, und euch steht ein freudiges Wiederaufgefunden-Sein an. Ihr werdet von dem Traum aufgescheucht, an den ihr dermaßen tief geglaubt habt. Und nunmehr lasst ihr den Traum los, und ihr kundschaftet erneut die reale Realität aus.

Auf der Erde ist es gleichsam so, als seid ihr auf einer Schnitzeljagd. Es ist wie ein Spiel, das ihr

betreibt, ihr werdet indes die Regeln nicht so recht drauf haben. Euch ist es, als wärt ihr wacklig auf euren Beinen. Ihr könnt mit dem Leben feilschen mögen, mit ihm den einen oder anderen Handel abschließen mögen, alldieweil das Leben einfach Leben ist, und nicht dermaßen ernst, wie ihr es dachtet. Es ist bloß eine Spielepartie, und dennoch nimmst du die Partie ernst, sehr ernst. Du wirst dich etwa links und rechts zur Wehr setzen. Derweilen befindest du dich auf einem Abenteuer. Im Gegensatz dazu, was du gedacht haben magst - du bist geborgen. Schier eine Geschichte kann dir zustoßen. Das Leben auf der Erde ist bloß eine Geschichte, und hernach ist die Geschichte vorüber und du begrüßt die Wahrheit mit offenen Armen.

HEAVEN # 4954 Eure Seele nimmt nicht für übel

Posted June 18th, 2014 by theophil

EURE SEELE NIMMT NICHT FÜR ÜBEL

Gott redete …

In deinen Augen machen dir dermaßen viele andere Menschen das Leben schwer. Genau gesagt, egal wie schwierig du jemand anderes finden magst, es gibt etwas in dir, welches sich als das Hemmnis ausweist. Einerlei wie viele Erweise du innehast, es gibt inwendig in dir etwas, was beachtet zu werden bedarf. Sobald etwas von außenher eine Saite in dir anschlägt, ist in dir eine Saite angeschlagen worden.

Du siehst dich ungerne als jemanden, der herumnörgelt, allerdings, Geliebte, Geliebter, an wie viel erfreust du dich, und über wie viele Mangelerscheinungen stolperst du?

So sehr wie du dich schwer tust, so sehr mühen sich Andere ab. Manchmal hast du das Gefühl, du seist in eine Hängepartie geraten. Du möchtest all die Mauern einreißen. Die Mauern sind inwendig in euch, ihr Lieben. Innendrin sind die Mauern, deren Verlangen lautet, niedergerissen zu werden.

Ja, eure geliebten Freunde und Feinde haben Hemmnisse, und nicht minder ihr. Ihr versteht das, Wir reden hier nicht vom Auszusetzen-Haben. Wir sprechen von Verantwortung. Lasst uns Zuständigkeit in neuer Weise ansehen. Nehmt Verantwortung schlicht als eine Antwort auf diese Frage in Betracht:

„Gibt es etwas, was ich tun kann?“ Besser noch: „Was kann ich tun?“

Ich sage euch offen heraus, dass es etwas gibt, was ihr tun könnt. Ja doch, natürlich, das Gegenüber, der sogenannte Andere, kann in der Haltung, in der Verständigkeit, etc. ganz gewiss etliche Änderun- gen vornehmen, und dementsprechend kannst du das. Dementsprechend musst du es. Wir beschäfti- gen Uns mit dir, Geliebte, Geliebter. Es ist mit dir, mit dem du zu arbeiten hast. Wandle etwas in dir, und die gesamte Anordnung dessen, was du als eine Schwierigkeit benennst, verschiebt sich. Ja, Ge- liebte, Geliebter, nimm Änderungen vor in dem, wie du was auch immer dir unterkommt entgegen- trittst.

Ich spreche nicht von einer Vorspiegelung von Wandel. Ich spreche von anders sehen. Ich spreche von deinem Dich-Nicht-Ansehen als jemanden in einer schieren Statistenrolle in dieser Szene. Irgendwie, oder so oder so, bist du in dieser Szene ein Faktor gewesen. Wenn du dich ungeduldig werden siehst, gibt es etwas, was dir auf andere Weise zu sehen vonnöten ist.

Sofern jemand zu viel Ego hat, wirst du alsbald gut daran tun, etliches deines Egos fortzuschaffen. Ohne Ego, was gibt es da, mit dem du gereizt sein kannst? Was existiert, sobald dein Ego auf die Seite getan wird? Das Minimale existiert. Die Wahrheit existiert. Ohne Ego, oder sollen Wir sagen, ohne das Anschwellen des Ego wird nichts für übel genommen. Niemand vermag dich zu dem Gefühl zu veranlassen, nicht gewürdigt und unterbewertet zu sein. Dein eigenes Ego tut dies. Dein eigenes Ego ist rasch dabei, sich angegriffen zu fühlen. Ganz gewiss, nicht deine Seele fühlt sich angegriffen.

Es gibt etwas, was du zuzugeben hast. Und jetzt siehst du besser, und jetzt verstehst du besser. Du beruhigst dich, und der vermeintliche Andere kann sich abregen. Gegen was auch immer du angehst, du gehst gegen dich selber an.

Du magst das Gefühl haben, jemand anderes gehöre ein oder zwei Sprossen tiefer verbracht. Das mag so sein. Geliebte, selbst dann gibt es inwendig in euch etwas, was ein oder zwei Sprossen tiefer gebracht gehört. Räumt den Schutt von eurer eigenen Herdstelle weg.

Ich bitte euch nicht, ein Heiliger zu sein. Ich bitte euch nicht, ein Geheimcode zu sein. Ich bitte euch, euch selber zu verstehen. Versteht euch selber mehr, und die auffallenden Mängel der vermeintli-chen Anderen ragen nicht mehr so deutlich oder nicht mehr so viel heraus.

Gib einem Anderen eine Chance, und du gibst dir selber eine Chance. Hier ist deine Chance. Sie ist soeben hier. Du gibst dir selber eine Chance. Das Leben gibt dir so viele Chancen, wie du benötigst.

Wenn jemand, der im Umgang für dich schwierig ist, wegzieht, kann er nach wie vor in deinem Kropf stecken. Er kann gar von der Erde abgegangen sein, und er geht dir nach wie vor gegen den Strich. Die Sache ist die, ein anderer Mensch wird obendrein die Szene betreten, um seinen Platz einzunehmen. Du bist immer noch hier an der Stelle. Falls du mit dieser Schwierigkeit nicht zuende gekommen bist, gibt es für dich noch mehr, es dir anzusehen und los zu lassen.

HEAVEN # 4955 Ihr werdet Liebe erkennen

Posted June 19th, 2014 by theophil

IHR WERDET LIEBE ERKENNEN

Gott redete …

Es scheint so, dass es dir, insonderheit wenn du durch jemanden oder etwas belästigt wirst, merklich wichtig ist, wahrhaftig zu sein. „So sind meine Gefühle“, könntest du einem zu verstehen geben. „Ich habe mir gegenüber wahrhaftig zu sein. Ich BIN wütend.“

Geliebte, Geliebter, Wut ist nicht wahrhaftig. Wut ist nicht die Wahrheit über dich. Ärger ist nicht wahr. Ärger ist nicht deine Wahrheit. Er ist durchweg nicht Wahrheit. Die Wahrheit von dir ist Liebe. Irgend- wo unterhalb deines Stresses im Augenblick kommt die Wahrheit von dir zu liegen, und das Wahre von dir ist Liebe. Die Wut oder Verbitterung oder die rechtmäßige Entrüstung, egal welcher Begriff euch am liebsten ist, ist ein Invasor, ein Eindringling, ein Stalker, der aus der Kälte herein-gekommen ist. Wie es die Wut doch mag, in deinem Herzen gewärmt zu werden. Wie es der Ärger doch mag, als die ehrliche Wahrheit durchzugehen, unterdessen Ärger alldieweil ein Versteller ist.

Er stahl deine Wahrheit und unterzeichnete mit seinem Namen, so, als wäre er ein wehrhafter Krieger, der dich beschützt. Offen gesagt, du hast Ärger nicht nötig. Er hat deine Wahrheit gestohlen und hat ihr seinen falschen Pass übermittelt. Glaube Mir, Ärger ist kein vergnügter Begleiter. Er ist ein Probl- emstifter. Er ist kein Friedenbringer. Er ist ein Unruhestifter. Ein Bombenleger. Er sprengt alles in die Luft, über jedwedes Gleichmaß hinausgehend, und er richtet Jeden in seinem Kielwasser zu. Er ver- letzt dich am meisten, obschon er zudem allen Drittparteien Schaden zufügt, solche, die mit beteiligt sind, und jene, die bloß zusehen. Wut ist ein harter Schlag, und jagt sich überdies selber in die Luft.

Bin Ich klar genug? Wut ist nicht deine ehrliche Wahrheit. Ärger ist ein Marodeur. Lasse deine Ver- gesellschaftung mit dem Ärger los. Er benutzt dich bloß für eine Trittbrettfahrt.

Groll hat ein gewisses Maß an Popularität an sich. Er macht Reklame für sich als ein Kühlmittel, wäh- rend er nichts von der Art ist. Er ist ein Kochstein. Er liebt es, Flammen anzufachen. Die Flammen, die er entzündet, verbrennen dich. Du verbrennst dir deine Finger, und deine Beziehungen. Zorn ist weder Triumph, noch gehört es dir, auf deinen Bund mit der Wut stolz zu sein.

Wut ist gar als ein Anreger für Mich ausrangiert worden. Wut ist nicht Mein Ding. Liebe ist Mein Ding. Liebe obsiegt über Ärger jederzeit. Es ist nicht so, dass Liebe versucht, in einen Wettkampf einzutre- ten. Liebe weiß, was von Wert ist, und das ist nicht die Wut. Die einzige beständige Flamme ist Liebe. Liebe ist der Treibstoff von der Zukunft. Tatsache ist, Liebe ist der einzige Treibstoff, den es gibt. Ein gelindes Herz überflügelt Verfeuerung um Längen. Liebe überragt aufblitzenden Ärger jederzeit.

Lade Ärger ab. Was dableibt, ist Liebe. Zorn ist Ärger, nicht Liebe. Kränkung ist Ego, und Ego kommt ins Haspeln. Ehrkränkung ist ein armseliger Sport. Zurücksetzung schnieft unter der Vermummung eines kriegführenden Ärgers. Ego, Kränkung, Ärger, etc. sind keine Helden. Sie sind Hasenfüße. Sie wollen der Liebe nicht ins Gesicht schauen. Sie wollen sich wider die Liebe bewehren. Ärger bedeutet sich aufspielen, dem hingegen entlarvt sich Ärger selber als die laut drohende Attrappe, die er ist.

Deine einzige Wahlmöglichkeit heißt, dich der Liebe zu ergeben, die in deinem Herzen am Schweben gewesen ist. Sobald du durch Ärger bezwungen bist, rufst du nach Liebe. Du forderst Liebe ein, und,

„Mach hinne damit“, das gibst du zu verstehen. Du betreibst eine Partie des Ärgers, in der Hoffnung, dass Liebe herbeikommen werde, dich aufzufangen. Es ist dein eigenes Herz, was auf deine Zustim- mung, zu lieben, wartet.

Ich erteilte euch vor langer, langer Zeit die Zustimmung, zu lieben. Ihr habt Wut wie einen Schild vor euch hingestellt. Ihr bedürft des Ärgers nicht. Liebe ist euer Wegweiser. Legt Zeugnis ab, zu lieben. Macht Platz für sie. Lasst betagte Wutanfälle los. Heißt Liebe willkommen, und ihr werdet mit Liebe vertraut sein.

HEAVEN # 4956 Einssein weiß nur um Einssein

Posted June 20th, 2014 by theophil

EINSSEIN WEISS NUR UM EINSSEIN

Gott redete …

Entsinne dich, dass nichts verloren geht. Es gibt nichts zum Verlieren. Alles bleibt bestehen, und alles bleibt in Liebe gegründet. Alles ist in allem Sonstigen enthalten. Alles ist in einem Jeden enthalten.

In einem Buchstaben des Alphabets sind alle Buchstaben enthalten. Alle Buchstaben sind in dem Laut enthalten. Ein Buchstabe führt zum anderen, und alle Klänge sind ineinander enthalten. Der eine Klang führt zum weiteren. Sie sind alle verbunden. Auf die gleiche Weise leitet die eine Seele zur anderen. Jede Seele ist in jeder Seele umfasst. Und allemal, da ist Ein Gott, und der Klang ist Gott, und der Sinn ist Gott.

Einssein ist, und das ist es. Getrenntheit existiert nicht. Für sich alleine sein existiert nicht. Einssein existiert. Es gibt nichts in der Welt oder in den Sinnen der Menschen, was nicht geeint ist. Die Idee von Getrenntheit ist ein Mythos, dennoch wird sie überall versprengt. Die Idee, getrennt zu sein, und die Idee von Bedürftigkeit werden auf jedem Erzeugnis beworben. Werbetreibende bewerben genau genommen das Einssein in jedem Produkt.

„Kaufe dieses Parfüm, und du wirst niemals alleine sein. Jeder Mann wird den Kopf nach dir umdrehen, wenn du vorbeigehst.“

„Trainiere bei Gymorama. Deine Muskeln werden den Mann zum Vorschein bringen, der du bist.“

„Mache deinen Abschluss, und du wirst einen Job mit vielen lächelnden Menschen bekommen. Und ein gutes Einkommen obendrein.“

Und da sind die Veranstaltungen. Ein Picknick. Ein Gottesdienst. Ein Broadway-Stück. Mache eine Reise nach Jamaica und gehöre dort zu den Leuten.

Und in der Schule:

„Erreiche bei diesem Test eine Eins, und die ganze Schule wird dich bewundern und an dir hochschauen. Überall wird man an dir hochschauen.“

„Lasse dir hier die Haare schneiden. Probiere diese Woche blond, es ist das Angesagte.“

„Komm in dieses Casino, und gewinne eine Menge. Gewinne deine Träume.“

Ah, die Welt spendet dir Beifall. Die Welt ficht um dich.

Bettler wollen dich. „Bitte hilf mir da heraus.“

Der Wind möchte, dass du windzerzaust bist. Der Wind möchte deinen Hut. Der Wind möchte dich entlangtreiben. „Gehe mit mir“, sagt er.

„Gehe in dieses Krankenhaus. Wir haben wunderbare Mitarbeiter, die dich begrüßen und behandeln wollen.“

Ich gebe dir zu verstehen, dass du bereits bei Mir bist. Es gibt nichts, was nicht Nähe ist. Es gibt nichts, was nicht nach Einssein ruft. Jeder weiß, was Einssein ist. Jeder weiß, was Liebe ist. Wie denn sollte jemand, was Liebe ist, kennen lernen mögen, sofern er sie nicht bereits kennen gelernt hat?

Einssein ist eine sichere Wette. Sie ist die einzige Wette, oder was möchtest du gerne als Wett-Gebot

beibringen?

Dein Trachten lief sehnlich auf das Einssein von Liebe zu. Selbst dann wenn du Greta Garbo wärst, die gesagt haben mag: „Ich möchte alleine sein“, wärest du auf das Einssein der Liebe und auf Meine Arme der Liebe aus. Ich, Gott, bin die Letztliche Liebe, Ich bin das Alpha und Omega. Und ihr ebenso. Ihr wisst sehr wohl, wie es hergeht, mit Mir unterwegs zu sein, mit Mir zu tanzen, mit Mir zu singen. Ihr kennt Mich sehr wohl. Wir sind immerfort Eins gewesen, und Wir werden niemals etwas anderes als Eins sein. Wir sind ein Bund von Einem. Unsere Union lässt niemanden draußen. Niemand kann ausgeschlossen werden, und niemand kann sich selber draußen belassen, einerlei wie dunkel die Ringe unter seinen Augen sind. Niemand hat Parfüm oder Make-up nötig. Jeder kommt zum Einssein so wie er ist. Es gibt keinen anderen Gedanken als den Gedanken des Einsseins. Falls Einssein besess- en werden könnte, dann eignet ihr es.

Es gibt keine Tasse voll Einssein. Es gibt keine Riesengröße Einssein. Da ist Einssein. Es kann nicht verpackt werden. Einssein ist bereits inwendig in eurem Herzen und in eurer Seele. Es ist. Und ihr seid. Ihr SEID Einssein. Ihr seid Einssein, bestätigterweise. Ihr seid Einssein, alles von ihm, selbst so Einssein bar jedweder Verzierungen das Gegebene ist.

Dies ist das Wundervolle am Einssein. Es ist Eins. Du bist Ein Singulares Einssein, welches Alles umarmt und allemal einzig mit Einssein vertraut ist.

Dies ist es. Unser Herz schlägt als Eines. Wir sind ein Orchester des Einen Beats. Mein Herz schlägt in dem deinen. Und das deine im Meinigen. Wir sind hier. Wir sind der Schulterschluss des Einsseins just jetzt im Augenblick.

HEAVEN # 4957 Leben ist wie eine Ehe

Posted June 21st, 2014 by theophil

LEBEN IST WIE EINE EHE

Gott redete …

Worüber du dir auch Sorgen machst, einerlei wie ernst die Dinge sind - du sorgst dich um nichts. Sorge rührt den Pott um. Lege den Deckel wieder drauf. Die Suppe wird kochen ohne ein geflissentliches Maß an Aufmerksamkeit von deiner Seite. Ich trage dir nicht an, zu vergessen, was in deinem Leben vor sich geht. Ich sage, es - auch nicht einen Tag lang - zum Hauptzweck deines Lebens zu erheben.

Falls es etwas gibt, was du jetzt im Augenblick tun kannst, eine Rechnung bezahlen zum Beispiel, dann tue das. Nichtsdestotrotz haben unbezahlte Rechnungen nicht dein Leben aufzubrauchen.

Wenn du dein Leben mit dir Sorgen Machen zubringst, wirfst du es sozusagen vor die Wölfe.

Tue heute, was du tun kannst, und richte alsbald deine Beachtung auf etwas anderes. Sollte Ich dich je zur Gänze in Sorgen vertieft sehen mögen? Wo habe Ich das je gesagt, dass dir Sorgen machen förderlich für dich sei? Ich würde dir niemals vorschlagen, dir den Kopf mit Sorgen zu zerbrechen. Ich würde dir niemals zu verstehen geben, dich in eine Geistesverfassung hinein zu verschaffen, die von Sorgen aufgezehrt ist.

Sofern ihr euch an einem selbstgefertigten Schmutzfleck befindet, macht die Sache nicht noch einmal. Geliebte, ihr könnt die Welt nicht um euren kleinen Finger wickeln. Entflechtet sie eine Zeitlang. Egal wo ihr die Welt in euren Gedanken stehen lasst, ihr vermögt auf sie zurückzukommen. Lasst von Besorgnis ab. Ihr werdet mit dem Sorgen allzu gut bekannt sein. Lasst nicht Sorgen die Hauptsäule eures Lebens sein.

Wenn ihr eine Kuh wärt, die zu grasen hätte, und ihr hättet das ganze Grün auf der einen Weide abgegrast, würdet ihr zu einer anderen Weide gehen, wo es frisches Gras gibt. Während geliebte Kühe auf jemanden zu warten haben, der für sie das Gatter zu einer neuen Weide öffnet, habt ihr nicht zu warten. Ihr habt auf niemanden zu warten, außer auf euch selbst, um euch aus der Sorgen-Weide herauszuschaffen.

Sagt nicht, dass ihr nicht anders könnt als euch zu sorgen. Ebenso wenig sage Ich, dass ihr imstande seid, Sorgen mir nichts, dir nichts wegzuschnipsen, hinwiederum berede Ich mit euch, dass ihr euch in

eine andere Richtung weisen könnt. Ihr könnt zum wenigsten denken, dass eine neue Denkader eine bessere Idee darstellt, als euch, bis hin zu Verstörtheit, Sorgen zu machen.

Reden Wir vielleicht davon, das Leben nicht dermaßen ernst zu nehmen? Ist das Unsere Thematik? Ist es das, worum Ich euch bitte?

Mit Sicherheit habt ihr euch nicht heimlich mit der Besorgnis davonzumachen. Ihr habt nicht mit ihr wegzurennen. Lasst die Besorgnis sich eine Weile sich selber annehmen. Beunruhigung hat nicht deine Teilhabe nötig. Mache dir keine Sorgen. Die Besorgnis wird dich nicht vergessen. Sie wurde darin geübt, zurückzukehren. Darin ist sie gut. Du bist ja nicht gut im Loslassen.

Am Ruder deines Lebens ohne Besorgnis leben bedeutet nicht, du seist ein Taugenichts. Es bedeutet einfach, du hast kein Gewicht um den Hals. Ihr würdet keine Sorgen-Perlen tragen. Ihr würdet nicht die gleichen Gedanken aber und abermals, mal so, dann mal so, durchgehen. Euer Leben würde nicht um Sorgen kreisen.

Geliebte, wo sind eure Sorgen von weiland hin?

Ihr seid durch viele Dinge im Leben gegangen, und ihr habt es durchgeschafft. Ihr seht das Leben als gute Zeiten und schlimme Zeiten, als leichte oder als schwere Zeiten, als hoch und runter, als vor und zurück. Meint ihr, ihr könnt das Leben mit anderen Gedanken versehen? Könnt ihr euch das Leben mehr wie eine gerade Linie denken, eine Linie ohne Gegensätze, ohne im Wartestand auf Schlaglöcher? Das Leben ist nichts mehr als das Leben! Ich denke, ihr könnt dem Leben nachkommen, so wie es kommt, und es nehmen, wie es kommt, es weder schieben noch ziehen, es schlicht aufgreifen, wie es eintrifft, ihm auf halbem Wege entgegengehen, gut, so ähnlich wie in einer Ehe, wo ihr euch einander besser kennen lernt, während ihr gemeinsam eurer Wege geht, und wo die Dinge alles in allem recht auskommen.

HEAVEN # 4958 Leben handelt vom es Ausleben

Posted June 22nd, 2014 by theophil

LEBEN HANDELT VOM ES AUSLEBEN

Gott redete …

Was geht da gleichzeitig vor, wenn du um Rat bittest? Manchmal hast du eigentlich nicht um Rat zu fragen. Manchmal möchtest du mehr Rückendeckung als Rat. Es ist keine tolle Idee, um Rat zu fragen, den du im Grunde gar nicht möchtest. Du treibst etwa ein Spiel mit dir selber, du, der Frager, und du, der Andersdenkende.

Was bringt dich andererseits auf den Gedanken, Andere wüssten es immer besser als du oder sie wüssten es recht wahrscheinlich besser als du? Was ist das für ein Mangel an Glauben an dich selbst, den du anscheinend mit dir herumträgst? Noch mehr als das, du magst meinen, danach sieht es aus, jeder wisse es besser als du, was zu tun und wann es zu tun und wie es zu tun sei, und was zu sagen und wie es und wann es zu sagen sei. Es scheint manchmal so, dass eine zufällige Verkäuferin in der Ladenabteilung Bescheid weiß, welcher Hut dir am besten steht, und sie verausgabt dein Geld. Natürlich, sie kann recht haben. Handelt dein Leben vom es leben, oder von deiner Präsentation, die es erfährt?

Akkuratesse ist nicht immer der Punkt des Lebens. Es ist mehr am Leben als Genauigkeit. Nicht eine Menge Leute weiß mehr als du. Wie lautet euer Weckruf zum Leben, Geliebte?

Das Leben handelt nicht genau davon, alles mustergültig zu tun. Das Leben ist etwas, was ihr lebt, nicht genau, was ihr schiedsrichterlich entscheidet. Ja, natürlich, ihr hättet es gerne, die Dinge zu tun, die als das Richtige betrachtet werden, als richtig für euch und als richtig in den Augen der Anderen. Das ist nachvollziehbar, allerdings, wäre das Leben ein mathematisches Problem, so wäre die richtige Antwort herausbekommen nicht die ganze Geschichte. Den Verlauf durchmessen, eine Antwort für dich selber herauszufinden – dies ist schon näher dran.

Was wäre denn, falls es so etwas wie um einen Rat bitten nicht gäbe? Was wäre, falls jeder seine oder ihre Entscheidungen selber fällte? Was wäre, wenn deren Wahlmöglichkeiten nicht dermaßen vertuscht oder verkompliziert worden wären, wie es die Welt mit ihnen zu unternehmen scheint? In

Wahrheit, egal wie viele Leute du um Rat angehst, egal wie vielen Empfehlungen du nachkommst, letztlich bist du dein eigener Zeichendeuter. Gewisslich bist du derjenige, der gemäß deinem eigenen Willen handelt. Du bist derjenige, der Ja oder der Nein sagt, oder der früher oder später äußert, er könne ohne Hilfe von außen einen Beschluss fassen oder ihn nicht fassen. Es gibt nichts, was du zu erweisen hast. Du bist hier auf der Erde, um zu leben und um zu lieben, nicht, um in deinen Augen oder in den Augen eines Anderen mustergültig zu sein.

Falle bei deinen eigenen Entscheidungen überzeugter aus. Du hast dich nicht so feste an den Zügeln deines Lebens festzuhalten, ebenso wenig hast du die Zügel jemand anderem zu überlassen. Einerlei welchen Entscheid du fasst, du bist der, der ihn fasst. Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung bist du zu weitaus mehr in der Lage, als du dir zutraust, und als vielleicht Andere dir zutrauen.

Was ist der Kern bei deinem Aufsuchen einer zweiten oder dritten oder vierten Meinung? Ist es die Idee, dass ein jeder mehr wissen müsse als du? Oder kann es sein, dass es im Kern um deine Angst oder Unwilligkeit, Verantwortung für dich selber zu übernehmen, geht? Was veranlasst dich, bei Anderen nachzufragen?

Wie gut du weißt, was andere Leute tun sollten, wie klar und augenscheinlich es dir ist, sobald es um andere Menschen geht, stimmt das etwa nicht? Ein Grund dafür liegt darin, dass, sobald es sich auf jemand anderes beläuft, die Zuständigkeit nicht die deine ist. Gleichzeitig kann niemand die Verant- wortung tragen für die Routen, die du einschlägst.

Fragt Mich, Geliebte. Fragt euch selber. Vielleicht habt ihr euch in ein Loch eingegraben. Vielleicht wart ihr euer ganzes Leben lang auf einer einzigen Spur. Lauscht auf eine Antwort. Es gibt immer mehr denn eine Möglichkeit. Das Leben ist Unendlich, und demnach seid ihr Unendlich.

HEAVEN # 4959 Wenn du einen Fluss zu überqueren hast, überquere ihn

Posted June 23rd, 2014 by theophil

WENN DU EINEN FLUSS ZU ÜBERQUEREN HAST, ÜBERQUERE IHN

Gott redete …

In Fortsetzung der Thematik von gestern - es kann sein, dass es bei eurem um Rat Fragen darauf hinausläuft, dass ihr um Erlaubnis bittet, euer Leben zu leben. Ihr wollt Billigung. Ist das so bei euch? Ja? Tut ihr euch nach Erlaubnis und Bestätigung um? Möchtet ihr mehr als alles andere, dass man euch den Kopf tätschelt? Worauf beläuft sich von außen herrührende Billigung, Geliebte? Es wird in der Welt wohl eher nicht ausreichend ausgiebig Billigung überkommen, um euer Herz zum Überströmen sattsam zu füllen.

Geliebte, Ich habe euch zu fragen, wieso solltet ihr Zustimmung nötig haben, euer Gott-gegebenes Leben zu leben? Euch wurde das Leben gereicht, und einhergehend mit dem Leben habt ihr eine lebenslange Zustimmung, eine Garantie, dass dies euer Leben ist, und dass es euch angelegen ist, es zu leben, wie ihr es am Besten zu leben wisst, im Bewusstsein in der Welt zuzunehmen, und die üppigste gesegnete Wohltat zu sein, die ihr in einem bestimmten Moment sein könnt. Nirgendwo lässt sich das Leben vernehmen, dass ein jeder Entscheid, den du triffst, absolut die bestmögliche Wahl auf der ganzen Welt zu sein habe. Ebenso wenig umfasst euer Geburtsrecht einen Freibrief, die Entscheide, die ihr trefft, gering zu achten, so, als wärt ihr nicht verantwortlich.

Momentan, in der Seifenoper, in der du lebst, hast du das eine Leben zum Leben.

Natürlich tust du dein Bestes, und das Leben wird jetzt gelebt, und du hast Bescheide zu erteilen. All die Bescheide, die du zu erteilen hast, sind nicht insgesamt von vorneherein feststehende Bewandtnis- se. Und alle eure Entscheidungen sind nicht leicht, ebenso wenig sind freilich alle eure Entscheidungen schwierig. Es gibt einen Unterschied zwischen aus dem Leben das Beste machen, so, als wäre es eine trostlose Aufgabenstellung, und das Leben leben so gut du es in dem Augenblick kannst, in dem du es durchlebst. Du bist stets am dein Leben Leben. Während du Meine Worte liest, lebst du soeben dein Leben.

Im Leben erhältst du keinen Doktortitel. Du belegst keinen Semesterkurs mit dem Titel 'Das Leben leben'. Im Leben lernst du hinzu. Das Leben selber ist das Studium, und das Leben selber ist das mündliche Examen. Du bist der Lerner.

Ich bringe es ein weiteres Mal zum Ausdruck:

Das Leben kann nicht einzig auf der Ebene des Intellekts gelebt werden. Das kann es nicht. Du lügst dir selber in die Tasche, wenn du wähnst, du könnest es. Das Leben wird auf der Ebene des Herzens gelebt. Fürwahr, du lernst vom Leben. Du lernst eine Menge. Wo kam die Auffassung her, Logik müsse dein Leben beherrschen? Es gibt eine Menge, welches die Logik vorausbestimmen können möchte, was keinen Beitrag zu deinem Leben leistet oder die Welt nicht wärmer macht.

Selbstzentriertheit könnte ein Resultat von Logik sein. „Ich habe genug zu tun, um mich um mich selber zu kümmern. Es ist nicht genug für alle da. Ich täte gut daran, mich zu vergewissern, dass ich meinen Anteil bekomme.“ Dies scheint einen Sinn zu ergeben, dennoch läuft es auf nichts hinaus. Die Prämisse läuft auf nichts hinaus.

Das Leben ist größer als Logik. Logik beflügelt nicht. Logik zeitigt keine Helden. Noch auch ist der Welt zu einem Helden ausarten eure Sache. Schaut, es läuft darauf hinaus: Euer Leben ist für euer Eines Selbst. Euer Leben ist eure Gabe an die Welt. Einssein meint nicht ein-seitig.

Unter Uns geht nicht die Rede von einem sentimentalen Herzen, welches allen Kuscheligsein anmutet. Verstehst du Mich? Ich trage euch an, dass das Leben umfassender ist als die Details von ihm, und dennoch summieren sich Details auf. Noch auch gilt es dir, dir zu viele Fragen zu stellen und dermas- en viele Debatten hin und her auf den Weg zu bringen.

Sofern du einen Fluss zu überqueren hast, überquerst du ihn. Du siehst die andere Flussseite. Du wirst zur anderen Seite schwimmen, oder du wirst durch den Fluss waten, oder du nimmst ein Boot dafür. Du siehst, was dir zur Verfügung steht, und du kommst voran damit. Da ist eine andere Flussseite, auf die es zu gelangen gilt. Triff eine Wahl. Sobald du zur anderen Seite gelangst, nimm von dort unentwegt weiter deinen Weg. Werde von dorther damit fertig und rücke weiter vor. Du wirst Mich zu finden bekommen.

HEAVEN # 4960 Du bist die Sonne, angeordnet, die Welt zu erhellen

Posted June 24th, 2014 by theophil

DU BIST DIE SONNE, ANGEORDNET DIE WELT ZU ERHELLEN

Gott redete …

Ich setze dich an Meinen Tisch. Du sitzt neben Mir. Du bist ebenfalls der Tisch, den Ich aufstelle. Ich setze dich auf Meinen Tisch. Die Erde ist Mein Tisch. Wie schön sind Mein Tisch und du, der du bei Mir Platz nimmst.

Mir, Der Ich Alles zu wirken vermag, sind die Worte nicht kenntlich, die vermögen, die Schönheit zu euch zu befördern, die ihr seid. Ihr wisst, Ich rede von Größerem denn von Irdischer Schönheit, indes allemal von der Schönheit, die ihr augenblicklich hier vor Mir seid. Du bist Mein Gast, und du bist die schöne Welt, die Ich vor dich hinstelle und in der Ich dich sesshaft mache. In dein Herz hinein sehe Ich. Kraft deines Lichts sehe Ich, und kraft deines Lichts werde Ich in Augenschein genommen.

Es gibt im Universum nichts, was nicht eine Wiedergabe des Lichts ist, das Wir untereinander gemein haben.

Erglänzt sind Unsere Herzen und Licht ist Unser Pfad.

Wir werfen keinen Schatten, Geliebte, Geliebter. Das Licht, von dem Ich spreche, kann einzig Licht werfen. Es gibt nichts, um Unser Licht zu versperren. Weswegen wird alsdann dieses Helle Heilige Licht nicht tags wie nachts in der Welt erblickt? Es ist ungesehen, da du, du, der nicht sieht, gewärtig bist. Da ist ein Un-Seher zugegen.

Dann wage es mit einem anderen Sinn. Versuche es mit dem Sinn des Rührens, mit dem Sinn des Spürens, das in deinem Herzen umherwandert.

Aber, vernimm dies: Du kannst Mir dabei aufs Wort glauben. Hier, Ich gebe dir Mein Wort, dass du ein aufleuchtendes Seinswesen bist, erleuchtet vom Inneren her nach draußen hin. Du bist die Sonne, die Ich anordnete, um die Welt zu erhellen. Bezweifelst du Mich? Dann ent-zweifle. Ich rede ganz trefflich zu dir. Du bist Mein Sonnenschein.

Du hast flüchtige Eindrücke von deinem Selbst im Blick gehabt. Du hast flüchtige Eindrücke deines Selbst in Mir gesehen oder verspürt oder zu fassen bekommen. Lasst Uns nicht auf Einzelheiten herumtreten. Nennt Mich Licht. Nennt euch Licht. Wir Sind Ein Erleuchtetes Eines. Wessen Augen blicken in Wessen Augen? Wessen Stimme spricht und Wessen Stimme entgegnet, und wo kannst du aufgesucht und wo kann Ich aufgesucht werden? Die Antwort ist die gleiche. An Jeder Stelle und Überall.

Worauf fallen deine Augen? Auf dich fallen Meine Augen oder sie brechen an, verbreiten sich und überziehen das Gesamte Universum. Wessen Universum ist es? Es ist das Unsere. Wir schufen es, und Wir leben auf ihm. Gleichzeitig erkunden Wir den Himmel, selbst derweilen Wir trefflich mit ihm vertraut und nie von ihm fortgegangen sind, all den Stories zum Trotz, die ihr lest und weitererzählt.

Wir springen von Himmel zu Himmel und von Erde zu Erde und verfehlen im Himmel niemals einen Schritt. Im Himmel hinterlässt du keine Fußspuren. Dass du keine Fußspuren siehst, bedeutet nicht, dass du nicht dort gewesen bist. Es bedeutet nicht, dass du momentan nicht im Himmel bist, oder dass Ich soeben nicht im Himmel und stracks mit dir im Himmel bin.

Geliebte, wo Ich bin, ist Himmel, und ihr seid direkt hier bei Mir. Euch wird es etwa so vorkommen, als schweiftet ihr umher, denn euer Geist schweift umher, dennoch halte Ich euch feste an Mich, und lasse euch nicht los. Ich halte euch mit Liebe. Liebe ist unser Band, und Liebe ist keine Einschränkung. Liebe ist eine Öffnung. Liebe ist eine Blütezeit. Liebe ist der Leim, der uns mit jedem und allem in Verbindung setzt, ob ihr dessen nun gewahr seid oder nicht. Ihr wart mit der Liebe eher selektiv, und jetzt steht eure Liebe im Begriff, wie ein Lauffeuer aufzulohen. Ihr habt ein angezündetes Streichholz in der Hand gehalten und dennoch den Schritt noch nicht vollzogen, aus Angst, dass ihr euch selber nicht mehr wiederfinden würdet, so, als würde eure Individualität in die Stärke der Liebe hinein auseinandergesprengt, und, ja, ja, das würde sie, und ihr würdet euch zu erkennen geben, dass ihr rund um die Uhr im Himmel seid.

HEAVEN # 4961 Haltet nicht ein, auf die Sonne zu zu gehen

Posted June 25th, 2014 by theophil

HALTET NICHT EIN, AUF DIE SONNE ZU ZU GEHEN

Gott redete …

Leiden scheint jenseits eures Zugriffs zu liegen, da ihr, solange ihr euch in ihm aufhaltet, in ihm seid.

Oder ihr versucht, euer Erleben von Leiden in die Hände eines Anderen zu werfen, vielleicht in die eines Arztes, vielleicht in die eures Gatten oder eurer Gattin, in die eures Arbeitgebers oder Freundes oder Kindes, oder zu Mir hin. Ihr wälzt die Verantwortung auf jemand anderen, und mitunter besagt – aus eurer Sicht – dementsprechend Verantwortung, jemand habe euch zu retten, und mitunter besagt Verantwortung, dass jemand den Kopf für euch hinhält.

Früher oder später schnurrt das ganze Leiden zusammen, und es ist fort, wie eine Welle in einem Ozean. Wellen kommen und gehen, und ihr bleibt bestehen.

Es ist ein Wunder, wenn eine Welle des Leidens von euch wegschwemmt. Leiden wird wie ein Rech- nungseintreiber erlebt, der sich nicht von deiner Tür wegbegeben möchte, und du bist verzweifelt, du weinst und hast das Gefühl, du werdest niemals mehr deine Stärke wiedererlangen und die Sonne werde nie mehr hervorkommen. Manchmal ist das Erleben von Leiden mir nichts dir nichts seiner Wege gegangen, und ein andermal scheint Leiden sich alle Zeit der Welt zu lassen.

Gewisslich hat es den Anschein, als laufe Leiden dir hinterher, und dass es sich bei dir mit oder ohne Warnung einklinke. Hier die Sache, Geliebte: Leid hat euch nicht unsanft zu behandeln. Es ist eine Sache, Leiden einen Zugriff auf euch haben zu sehen, und es ist eine andere Sache für euch, sich in die Auffassung einzukaufen, ihr wärt des Leides unglückseliges Opfer. Leidet, wenn ihr das müsst, aber tragt kein Schild in eurem Herzen mit der Aufschrift:

„Wieder einmal das Opfer. Vom Leben ausgenutzt. Eingeweiht in die Opferrolle. Zu einem Star-Opfer in der Welt gesalbt. Meistgekürtes Top-Ausgenutztes Opfer.“

Es ist keine Ehrenmedaille, sich wie ein Opfer zu fühlen. Die Opferrolle verleiht euch keinen Vorzug.

Es kann durchaus sein, dass du irgendwann einmal in deinem Leben ein Opfer gewesen bist. Du wur- dest vielleicht malträtiert. Weil du einstmals ein Opfer warst, bedeutet nicht, du hast es immer zu sein. Was gilt es da zu tun? Sei es nun, du fällst in eine Grube, oder sei es, du wirst hineingestoßen, du bist die Person freien Sinnes, die herausklettert. Ich habe es euch früher zu verstehen gegeben, Geliebte:

„Sei dein eigener Retter.“ Du. Komme aus dem Opfer-Modus heraus.

Ein Opfer ist hilflos. Du bist nicht hilflos. Ebenso wenig bist du ein schierer Überlebender. Oh, nein, ein Überlebender sein ist nicht gut genug. Vielleicht hattest du gestern einen schwarzen Anzug an. Wechsle heute deinen Anzug. Du behältst nicht dauernd den gleichen Anzug oder das gleiche Kleid an. Gestern, da warst du ein Überlebender. Sei heute wie das Pferd am Gatter, auf das du bei deiner Wette setzt. Du bist in dem Rennen. Du rennst heute, jetzt, nicht gestern. Bei diesem gelassener angegangenen Rennen ist Meine Empfehlung, du hast keinen Rekord zu erreichen. Du hast nicht in einen Wettstreit einzutreten, überdies nicht mit dir selber. Du hast heute einfach herauszukommen und um die Bahn des Lebens zu laufen.

Du bist nicht die Märchen-Stiefmutter, die in den Spiegel blickte und sich fragte: „Wer ist die Schönste im Lande?“ In deinem Falle gilt es dir nicht die Frage zu stellen: „Wer hatte die schwerste Zeit von allen? Wer stellt unter allen die größte Beute dar?“ Du hast der Opferrolle nicht den Hof zu machen.

Ebenso wenig ist hoffnungsvoll sein gut genug. Hoffnungsvoll belässt dich gleichermaßen den Winden ausgeliefert. Umgestaltungen treffen ein, und sie scheinen wie ein Geschenk, freilich wartest du nicht sich erbarmendes Verschontwerden ab, da dich dies zu einem halbherzigen Opfer ausarten lässt.

Desgleichen hast du nicht im Leben der Kühnste unter allen zu sein. Du musst kein umwerfender Held deines eigenen Lebens sein, allerdings hast du aus dem Welt-Modus herauszukommen, der besagt, du seist dem Leben unterworfen. Du bist derjenige, der auf dein Leben eingeht. Übernimm im Leben nicht eine Rolle, die dich auf die Gnade des Lebens angewiesen zu sein sieht. Alles, was du zu tun hast, ist, unentwegt einen Rain entlangzugehen und auf die Sonne zuzulaufen.

HEAVEN # 4962 Gott schmeißt eine Party

Posted June 26th, 2014 by theophil

GOTT SCHMEISST EINE PARTY

Gott redete …

Möge das Leben auf der Erde eine Party sein mit Mir als Gastgeber. Ich lade dich ein. Ich freue Mich sehr, du nimmst die Einladung an. Dies ist eine Party von Seelen. So etwas wie diese Party gibt es nicht, diese Party, die Ich schmeiße und zu der du kommst. Alles neu, und nichts eine Wiederholung. Sie ist stets neu. Zu Meiner Party gibt es immer einen frischen neuen Strom von Wellen.

Obschon diese Party vom Himmel her stammt, wird just die Party auf die Erde abgespiegelt.

Ich muss zugeben, etliche Meiner Gäste sind nicht leicht zufriedenzustellen. Ich warte mit diesem auf, Ich serviere jenes, und allemal ist es etwas anderes, was ihr kredenzt haben möchtet, selbst so ihr dessen Benennung nicht kennt. Es geht ein ungemeines Herbeiwünschen umher.

Ihr verlasst die Party nie, die Ich veranstalte, das versteht ihr. Ihr könntet euch wegschleichen, und dennoch würdet ihr nach wie vor bei Mir sein.

Nun habe Ich euch zu fragen, was für einen Beitrag ihr zu der Party, die Ich gebe, leisten mögt. Das Gelingen einer Party liegt nicht bloß seitens des Gastgebers. Es sind im Grunde die Gäste, die die Party zu einem Erfolg machen. Wie kann, gleichzeitig, eine Party, die Ich ausrichte, kein Erfolg sein? Kein kolossaler Erfolg? Was kann an Meiner Party fehlen? Es ist Platz für jedermann, und in Meinem Hause gibt es viele Zimmer. Du kannst durch alle Räume gehen. Sie sind für dich. Ich eigne nichts, freilich gebe Ich alles.

Bei Meiner Party gibt es kein Eintrittsgeld. Natürlich nicht. Alle sind herzlich willkommen. Alle sind eingeladen. Du bemerkst nicht ununterbrochen, dass andere Gäste hier sind. Manchmal fühlst du dich wie ein solitärer Gast. Nun, Geliebte, ihr seid Eins so wie Ich Eins bin, und doch seid ihr kein alleiniger Gast. Ihr seid nichtsdestotrotz Mein Gast, und Ich halte vor euch nichts zurück. Alles liegt offen da, wenn ihr doch bloß sehen könntet.

Ihr träumt bei Meiner Party eine Menge. Ihr seht herrührend aus eurer Einbildungskraft Dinge, die nicht wirklich auf der Party sind, dennoch wähnt ihr, sie seien da. Eine Party, die Ich ausrichte, hat mehr als Glitzerzeug. Sie hat reales Gold und reales Silber, und dir ist es angesonnen, an ihr teilzu- nehmen. Es gibt da Diamanten und Rubine und all die Farben der Welt. Es gibt Smaragde, Amethy- sten, Drusen und schlichte Kieselsteine. Es gibt Bücher zur Lektüre, und, oh, du liebe Güte, ja, all die Nahrungsmittel, die es in der Welt zu verspeisen gibt. Ich biete euch Touren und Abenteuer an. Ihr könnt euch etwas aussuchen. Ihr habt jedes Dargebot vor euch, welches der Geist des Menschen entgegenzunehmen imstande ist, und etliche Dargebote, die ihr euch nicht wagt anzunehmen.

Und ihr habt Liebe, Liebe, hineingedrängt im Inneren wie im Äußeren von euch, euch zum um sie Ersuchen. Suche dir etwas aus. Du hast Luxus-Sortimente und Camping-Sortimente. Du kannst dir deine Temperatur und alle deine Annehmlichkeiten aussuchen, und gleichwohl, Meine teuren Gäste, gibt es da Möglichkeiten, denen ihr Unterkunft bietet.

Ihr könnt euch mit Nachmittagen am warmen Feuer versehen, und Ich biete euch Swimmingpools. Ich biete euch gar Große Ozeane und Sand am Strand.

Geliebte, was kann da bei den Dargeboten, die Ich euch zuwende, noch ausstehen? Wenn du nicht alles siehst, wonach es dir ist, dann schreibe einen Spezialauftrag. Deine spezielle Order wird dir zu- geliefert. Früher oder später wird sie dir geliefert. Du stampfst nicht mit den Füßen auf. Du drehst nicht Däumchen. Zwischenzeitlich gehst du aus und spielst. Deine Wahlmöglichkeiten sind unüber- schaubar weit. Wir haben keine Zeitschleife vor Uns, außer ihr meint das gewisslich so. Ich glaube an augenblickliche Erfüllung, und dementsprechend könnt ihr es glauben und bejahen mit einem Ver- ständnis von Zeitlosigkeit.

Was für eine Musik magst du und welche Filme möchtest du dir gerne ansehen? Alles ist hier, und du bist hier, und Ich bin hier, und Wir können tanzen und Wir können singen. Wir können jeder Unser eigenes Ding machen.

Danke, dass ihr zu Meiner Party gekommen seid.

HEAVEN # 4963 Das Leben deines Herzens

Posted June 27th, 2014 by theophil

DAS LEBEN DEINES HERZENS

Gott redete …

Du und eine jede einzelne Abspiegelung Meines Einen Kindes haben im Leben ihren Behuf: Eure Liebe unversehrt zu wahren.

In erster Linie dürft ihr eure Liebe nicht am Weinstock verdorren lassen. Ihr dürft eurem Herzen nicht die allerlei Dinge zureichen, derentwegen es verhärten muss. Unabhängig von all euren Rechtf- ertigungen für das Verschließen eures Herzens, ihr dürft eure Liebe nicht stilllegen. Ihr geifert mit eurer Liebe nicht, wiewohl lasst ihr sie genauso wenig einschrumpfen. Latten um eure Liebe anbrin- gen kommt dem Beenden eures Herzenslebens gleich. Ich, Gott der Liebe, falls Ich denn eine Sünde anzugeben hätte, dann wäre jene Sünde – zweifellos – euer Herz zurückhalten.

Ihr werdet wohl äußern, euch habe jemand so sehr wehgetan, dass ihr euch in Schutz zu nehmen habt. Dein Herz verschließen hat weder Hand noch Fuß, du Teurer. Du verschließt nicht das Scheu- nentor, nachdem das Pferd herausgelaufen ist. Noch mehr als das, aufgrund von gezeitigtem Schmerz dein Herz versperren ist euch selber aus der Scheune ausschließen gleich. Euer Herz verriegeln tut euch selber weh. Es schädigt euch. Oh, ja, es tut überdies dem Anderen weh, den du für das Verwun- den deines Herzens für verantwortlich hältst, und es verwundet zudem die Welt. Niemand kommt un- beschadet aus deiner abermals aufgesuchten Selbstgerechtigkeit heraus. Einerlei was geschehen ist, dein Weh ist selbstauferlegt. Wen genau versuchst du für deinen dir selber auferlegten Schmerz zu bestrafen?

Ich verstehe, dass deinem Herzen schlimm wehgetan wurde, und auch Ich wünsche Mir, es wäre nicht so gewesen, dennoch wurde ihm wehgetan. Keine Bestrafung ist nötig, nicht für dich und nicht für irgendwen. Ein jeder auf der Erde hat sich daran, was, in der Rückschau, wie ein Botendienst eines Törichten scheint, gewagt. Sprich dich selber von Vorwürfe-Machen frei. Womöglich war, was dich

jetzt reut, zu der Zeit die richtige Sache, doch nicht einmal das spielt eine Rolle. Lasse es los.

Dein Herz ist nicht angelegt, bewaffnet zu werden. Falls dein Herz bestimmt ist, bewehrt zu werden, dann ist es bestimmt, mit den Armen der Liebe gerüstet zu werden. Verbitterung zieht zusammen. Groll, Ärger, Misstrauen ziehen dein Herz straff. Sie machen dein Herz klein, und du machst dich selber klein, und schneidest an der Liebe in der Welt weg. Du bist ein Leitkanal für Liebe, und Rohre gehören offengehalten, sodass die gesamte Liebe zirkulieren kann.

Wer du auch bist, wo du auch bist, ungeachtet der Umstände, einerlei wie sehr die Gleichgültigkeit eines anderen Menschen dir wehgetan hat, dir steht es nicht an, es an deinem Herzen auszulassen. Was immer es braucht, um dein Herz zurückzubekommen, du hast es zurückzugewinnen. Dem, was dein Gefühl sein mag, entgegen - los lassen kostet dich nichts. Es erstattet dir zurück. Es gibt keinen anderen Weg. Dies ist Mein Herz in dem deinen, welches du soeben verschließt. Öffne die Tore weit.

Sage:

„Gott, auf Deine Behauptung hin, lasse ich die Stäbe an meinem Herz herunter, welches Dein Herz in dem meinen ist. Egal, wie sehr ich mit Dir im Einvernehmen, mein Herz nicht drosseln zu dürfen, stand, habe ich es beinahe erdrosselt. Es tut mir leid. Ich möchte gerne sagen, dass ich es nie mehr tun werde, und, und, es sieht sehr danach aus, als vermöchte ich nicht, mein Herz die ganze Strecke erneut aufzumachen. Gott, ich weiß, was auch immer ich als mir angetan wahrnehme, war nicht angerichtet, mir wehzutun. Du gabst einmal zu verstehen, dass jeder zu jener Zeit denkt, dass seine oder ihre Position die richtige sei. Dessen bin ich schuldig.

Und immerhin, Gott, was können wir geblendete Menschen anderes tun als von Rechtschaffenheit ablassen und uns stattdessen zur Liebe emporziehen? Mir ist das klar. Mir ist die Wahrheit dessen sichtbar, und dennoch wird mein Herz von dem Gewicht dieses Schmerzes aufgerieben, und ich bin mir nicht sicher, dass ich es wegzuheben imstande bin.“

Geliebte, Geliebter, dann lässt du das Gewicht deiner eigenen vermeintlichen Verwundetheit und Verbitterung an dir herunterrutschen. Stelle dir vor, du hast einen Schubkarren voll mit deinem Schmerz und mit dem sich daraus ergebenden Groll, und wie du jene einfach am Wegesrand von der Karre herunterkippst. Lade sie ab. Einmal aus deinem Herzen heraus, werden sie verschwinden.

Geliebte Geliebte, was vermögt ihr nicht zu bewerkstelligen, derweilen Ich hier bei euch bin? Dem- nach also, lasst Mich euch helfen. Und, falls ihr dieses einige Male zu wiederholen habt, dann ist das in Ordnung, denn nun lauft ihr in die richtige Richtung. Ihr könnt euch sicher sein, dass das Gewicht, was ihr abladet, nicht die Umwelt verschmutzt. Ihr werdet wohl noch eine Zeitlang die Schatten des Unrats zu sehen bekommen. Was ihr noch eine gewisse Zeit zu sehen bekommt, ist dem Echo eines Klanges gleich. Ein Echo teilt euch mit, dass der Klang vorüber ist. Alle Sinne, Geliebte, haben ihre Echos.

Irgendwie fühlte sich euch der Widerstreit, den ihr spürtet, wertvoll an, und jetzt hebt ihr an zu sehen, wie unwirksam und wie vollauf nichts wert er war.

Wenn ihr aus der Düsternis herauskommen möchtet, geht ihr schlicht auf das Licht zu. Und hier bin Ich, Licht, auf euch am Scheinen.

HEAVEN # 4964 Gottes Tag

Posted June 28th, 2014 by theophil

Gott redete …

Licht Meines Herzens, deine Flamme erlischt nie. Du bist dieser Beleg, und du bist dieser Beleg Meiner Liebe. Du bist dieser Moment, und du bist auf Mein Beharren hin, also, mehr gleichsam auf Mein sehnliches Bestreben hin. Beharren und Willen scheinen eigenwillig. Du bist Mein Wille, dennoch bist du mehr als das.

Ich rufe dich zu Mir. Ich rufe dich zu Mir als Mein Vergnügen. Was sonst könntest du Mir sein als Mein Vergnügen? Lasse deinen Hinblick auf Mich geradeso sein wie Meinen Hinblick auf dich. Du bist Meine Zärtlichkeit. Du bist die Lieblichkeit des Lebens. Ich koste dich aus. Ich befürworte dich. Du bist Mein, und das bedeutet, dass Ich genauso dein bin. Eigentümerschaft ist nicht genau das Anzusetzende.

Freiheit lieben, das ist passend.

Willen deutet auf eine Gewalt hin. Einzig wo Schwäche ist, würde je an Gewalt gedacht werden. In Gewalt kommt kein Glücklichsein zu liegen, Geliebte. Es liegt Glücklichsein in Bereitwilligkeit. Bereit- willigkeit ist gut. Geneigtheit ist Ja sagen. Sagt Ja, Geliebte. Seid die offene Tür zum Himmel. Seid der Trethebel, der die Tore des Himmels öffnet. Natürlich gibt es keine Tore, um den Himmel zu schließen, gleichsam als könnte es sie geben. Ich öffne Meine Arme weit zu dir, denn Meine Arme sind nie ge- schlossen, noch auch sind die Himmelstore jemals geschlossen, ebenso wenig gibt es dort Tore zum Schließen, noch auch wird es sie jemals geben. Der Himmel kann nicht geschlossen werden. Es gibt keine Versperrung zum Himmel. Der Himmel ist dermaßen weit, es gibt keine Möglichkeit, ihn zuzus- töpseln. Wir reden über keine Tore, über keine Zäune, über keine Schlaglöcher, keine Einwände. Him- mel ist einfach Himmel, rein und simpel, und der Himmel hat deiner geharrt. Ich habe alle Fenster geöffnet, die es genauso nicht gibt. Ich rede in Metaphern, Geliebte.

Es gibt eine Menge zu sagen zugunsten des mit dem vertraut sein, wo ihr seid. Ihr wisst gerne, wo ihr Zuhause seid. Ihr seid gewisslich bei Mir Zuhause, Geliebte. In der ganzen metaphorischen Zeit haben wir Tête-à-têtes. Wir führen die ganze Zeit Gespräche von Herz zu Herz. Es gibt zwischen uns keine Geheimnisse. Es ist einfach so, dass ihr manchmal vergesst, allerdings vergesst ihr nicht für immer. Sich erinnern ist keine große Angelegenheit. Ihr befindet euch beinahe am Rande zum euch Erinnern.

Der Himmel liebt es, dass seiner eingedacht wird. Ihr liebt es, dass man sich eurer erinnert, ist es nicht so? Ich erinnere Mich immer an euch, da Ich außerstande bin zu vergessen. Von dem Tag eures Anbeginns an habe Ich an euch gedacht. Ich denke die ganze Zeit an euch. Allemal ist diese ganze Zeitthematik ein Lidschlag. Ich lebe in Zeitlosigkeit, und es existiert in der Zeitlosigkeit keine Möglich- keit, dass Ich euch vergessen kann, euch, der ihr Mein ureigener Blutstrom seid.

Ich bin nicht imstande, Rosenblüten zu vergessen, Ich kann euch nicht vergessen. Ihr seid in Meinem Tag und Meinem Herzen gefangen. Ihr seid die Frucht Meines Tages. Ihr seid genau das Hochgefühl, nach dem es Mir so sehr ist. Ich lasse euch Mir schmecken. Meine Liebe geht weit. Es gibt keinen Ort, wohin Meine Liebe nicht wandelt. Es gibt nie eine Millisekunde, dass Meine Liebe nicht rausgeht und sich nicht über dir ausschüttet. Ich bin just hier. Wo warst du? Du warst, ebenso, just hier, so wie du jetzt just hier bei Mir bist. Es gibt keine Distanz zum Hinüberlangen. Es gibt kein Irgendwo, wo du nicht bist, und kein Wann, das Wir nicht sind, und dennoch, trotzdem gibt es keine Zeit und gibt es keinen Raum.

Du und Ich sind Ewige Wesen, und dies wandelt sich nie.

HEAVEN # 4965 Wohin ist dein Herz unterwegs?

Posted June 29th, 2014 by theophil

WOHIN IST DEIN HERZ UNTERWEGS?

Gott redete …

Horcht auf Meine Stimme und nicht auf jenes sich wiederholende Geflüstere in eurem Kopf. Ihr überfallt euch selbst mit euren sich wiederholenden Gedanken an Vereitelung. Sobald ihr an Durchkreuztwerden, an Einbußen, an Im-Hintertreffen-Sein denkt, seht ihr einen Wettkampf der einen oder anderen Art vonstatten gehen. Wenn ihr Verlust verspürt, spürt ihr gleichfalls, dass es etwas hinzuzugewinnen gibt. Vielleicht ist es so, ihr befindet euch soeben in einer geschäftlichen Transaktion, die fehlgeschlagen ist. Ob dabei nun vorsätzlich vorgegangen wurde oder nicht, euer Gefühl ist, dass ihr zu viel Vertrauen einbrachtet, und dass ihr hereingelegt wurdet. Ihr habt wo-möglich das Empfinden, an dem Punkt angelangt zu sein, wo ihr weglaufen müsstet, dass ihr nicht aber und abermals weiterhin Ausarbeitungen zu erbringen imstande seid über dieses Verhältnis, welches schieflief, handle es sich nun um eine geschäftliche Abmachung oder um eine Ehe.

So oder so, ihr fühlt euch böse zugerichtet. Ihr denkt neuerlich in Bezügen von Täter und Opfer, von euch als dem Guten, der zum Opfer wird, und von dem nunmehrigen Anderen als dem Schlechten, der der Angreifer ist. Ihr fühlt euch wohlbegründet, so zu empfinden, wie ihr es tut, und mithin macht ihr euch zu einem Begeher von Unmutsbekundungen und den damit einhergehenden harten Empfindungen.

Wie kommst du aus der Arena harter Empfindungen heraus? Wohin ist dein Herz unterwegs? Du hast dich in die „Das können sie nicht tun“-Betriebsart hinein verschaffen lassen, in jenes „Das können sie mir nicht antun“, und du verknotest dich dabei selber. Deine Empfindungen sind - hier ist Lieblosigkeit zugegen. Du wirst etwa das Gefühl haben, deine Ehre sei dir weggenommen worden. An der Stelle des Vertrauens, das du innehattest, empfindest du Betrogensein. Du hattest eine Idee, und jetzt hast du eine andersgeartete Anschauung, und nun verprügelst du dich mit dieser haarsträubenden Idee.

Was immer eine andere Partei getan oder nicht getan haben mag, mit Absicht oder indem sie dort hineingefallen ist, du fühlst dich in eine Klemme, um alle Wahlmöglichkeiten gebracht. Es ist dieses In-die-Klemme-Gebracht-Sein, was zu deinem Empfinden führt, dermaßen erniedrigt zu sein, selbst dann, so du im Rückblick erkennst, wie du zu dieser derzeitigen, vermeintlichen arglistigen Täuschung deinen Beitrag geleistet hast. Du schlosst deine Augen, und fielst in sie hinein. Du ließt die Verantwor- tung für dich selber sausen. Solltest du irregeleitet worden sein, führtest du dich selber in die Irre. Solltest du verschaukelt worden sein, hast du dich selber verschaukelt. Du bist nicht vollauf ahnungs- lose Partei. Du spieltest einen Part.

Was derzeit vor dir liegt, das ist - wegkommen von dem Empfinden, dem Anderen Vorwürfe zu ma- chen, und von dem Empfinden, dir selber Schuld zuzuschieben. Du hast von dieser Hauptbeschäfti- gung wegzugelangen, da es dich nicht dorthin verschafft, wohin du möchtest. Du möchtest aus die- sem Morast von Machtlosigkeit, in dem du dich aufhalten siehst, herauskommen. Du hast von deinen eigenen Gefühlen der Machtlosigkeit und deren williger Partnerin, dem Verargen, wegzukommen.

Du dachtest, du seist geliebt gewesen, und jetzt fühlst du dich versetzt. Ob im Geschäfts- oder im persönlichen Leben, du hattest eine Auffassung, welche die Bewandtnisse nicht aufhielt, und du warst dabei nachgerade ein Beteiligter.

Vielleicht stehen die Dinge so, dass du dich als einen Toren wahrnimmst, was dir unausstehlich ist. Du weißt nicht, wie es geht, von deiner Verwicklung und deinen eigenen Emotionen wegzugelangen. Wie auch deine Lage ist, dein Empfinden etwa ist das eines Ehemannes oder einer Ehefrau, deren Partner untreu gewesen ist. Dies kann als ein lange vertretenes Muster in deinem Leben ausgewiesen sein. Jemand war im einen oder anderen Ausmaß treulos. Jemand behauptete sich nicht bezüglich der Zusage, die du in deinem Herzen verwahrt hieltest, dass dir dein Gegenüber für immer treu sein möchte. Dies war deine Prämisse. Angegebenermaßen oder nicht, dies war deine Prämisse. Dies ist es, was „Das können sie mir nicht antun“ meint. Egal wie unredlich es anscheinend bei der Situation hergehen mag, Geliebte, dieses Wort „mir“ redet vom Ego. Wird der wirkliche Beklagte sich erheben und zeigen mögen?

Unabhängig von der Welt-Sachhaltigkeit einer Lage - du bist gekränkt, und der menschliche Geist fertigt die Vergrämtheit als begründet aus. Begründbarkeit ist nicht das Thema. Wie du dich selber hinfort aus all der Energie, die du dort hinein steckst, herausziehen wirst - das ist das Thema. Wann entziehst du dich jenen Emotionen, die dich aufhalten?

HEAVEN # 4966 Hierin liegt die Freude

Posted June 30th, 2014 by theophil

HIERIN LIEGT DIE FREUDE

Gott redete …

Einige Aspekte des Lebens, und deines Lebens, wandeln sich womöglich nicht. Du möchtest sie gerne sich ändern sehen. Einige Angelegenheiten, die du gerne gewandelt sehen möchtest, liegen in deinem Zuständigkeitsbereich, sich zu ändern. Du kannst fasten, oder du kannst Essen zu dir nehmen. Du kannst deine Haare blond färben. Du kannst roten Nagellack auftragen. Du hast Vorrechte. Du kannst deinen Sinn ändern. Vorrechte sind Wahloptionen, und Alternativen sind dein unveräußerbares Recht. Dir sind Auslesen garantiert, freilich wird dir nicht jede Wahl garantiert.

Dir wird nicht garantiert, in der Lage zu sein, den Sinn eines Anderen zu ändern. Dir wird nicht garantiert, in der Lage zu sein, den Gesichtswinkel jedes anderen Menschen im Leben zu verstehen. Es gibt keine Garantie, dass du jedermanns Aussagen als zutreffend gelten lassen kannst, selbst dann, wenn du dies gerne können möchtest. Jede Person auf der Erde scheint sein eigenes fast unmerkliches Weisungssystem zu haben, und du hast das deine. Dies in der Tat ist die relative Welt.

Dies bedeutet relativ sein. Es hängt ab. Es ist in der Welt töricht von dir, Festlegungen zur Persönlichkeit und zum Charakter eines Menschen vorzunehmen.

Bisweilen redest du dir selber ein, du wissest, was in der Welt für Andere gut sei, wie sie sein sollten. Bisweilen träumst du davon, was deinem Dafürhalten nach eine vollkommene Welt sei, wo die ganze Welt auf der gleichen Spur läuft wie du, eine vollkommene Welt, wo du dir gewisser Dinge sicher sein kannst, eine mustergültige Welt, wo alles wie am Schnürchen funktioniert.

Entsinnt euch, Geliebte, Uhren sind eine Erfindung. Uhren mögen genau gehen, nachgerade geben sie uns nicht die Wahrheit zu verstehen. Was auf der Erde Wahrheit ist, wird öfters Lügen gestraft, und dies ist unangenehm. Wessen Wahrheit ist es, fragst du dich. Dies ist eure Zwickmühle, und, es ist genauso eine Beglückung für euch.

Was ihr als eine ideale Welt sehen mögt, ist etwa überhaupt nicht ideal. Ihr hättet es in einer Welt wie aus einem Guss mit mehr Klagen zu tun als jetzt, denn wo ist in dieser idealen Welt die Freiheit, um von ihr zu träumen, in dieser Welt, wo alles ist, wie es euch lieb ist? Geliebte, ihr möchtet im Grunde nicht Einförmigkeit gegen Freiheit eintauschen. Damit haben Roboter zu tun, nicht Menschenseins- wesen. Es gibt nicht einmal Einvernehmen in der Welt, ob ihr die Freiheit habt, dass ihr vorankommt, oder dass ihr scheitert, oder, nicht einmal Einvernehmen darüber, was Gelingen, und was Scheitern ist. Ich möchte gar, im Zuge dessen, dass ihr jene zwei Merkmale näher bestimmt, darauf hindeuten, ob Erfolg und Scheitern in Wahrheit existieren, denn sie hängen gleichfalls davon ab, wie ihr sie in Betracht nehmt.

Alles, was ihr, Geliebte, wirklich wissen könnt, ist, was ist, und nicht einmal darüber herrscht Einver- nehmen. Man bekommt zu hören, alles, worauf du in der relativen Welt zählen kannst, seien der Tod und die Steuern. Gewiss ist das nur so weit zutreffend, wie ihr einsehen könnt. In Wahrheit könnt ihr damit rechnen, dass es keinen Tod gibt. Womöglich zählst du nicht auf jene Wahrheit, denn das ist bei der Welt, in der dein Körper existiert, jenseits von gut und böse. Es könnte tatsächlich eine Welt von einer solchen Freigiebigkeit und Liebe überkommen, dass es zu keinem Bedarf für Steuern käme. Wenn ihr bloß sehen könntet. Warum denn nicht?

In der relativen Welt gibt es dabei, was möglich ist, keinen Endpunkt. Alles ist möglich.

Ihr könnt über die Unvorhersagbarkeit der Erden-Welt froh sein. Ihr könnt einräumen, dass der Spaß am Leben seine Unvorhersehbarkeit darstellt. Ein jeder Fleck auf der Erde springt vor Freude darüber, wozu das Leben imstande ist. Ihr liebt die großen Mysterien des Lebens. Ihr liebt das Leben, so wie es ist in all seinen Befähigungen zum Umschwung. Ihr mögt vielleicht nicht das Konzept des Alterns, wie allerdings könntet ihr auf der Erde die Jugend mögen, ohne das Alter?

Ja, im Leben, im Mischmasch des Lebens, sind die Mannigfaltigkeiten vorhanden, die sich selber prä- sentieren. Euch sind weiße Kartoffeln und süße Kartoffeln zurhand. Ihr habt rote Zwiebeln und gelbe und weiße, und grüne Zwiebeln und Schalotten. Gewinnt die Vielfältigkeiten und Wechselfälle des Lebens lieb. So ist Leben. Dies ist Leben. Dies ist das Leben auf Erden, und dies ist das Vergnügen daran. Ein Jeder ist genauso Eins, wie Jeder unterschiedlich ist. Hierin liegt die Freude.

HEAVEN # 4967 Groschen vom Himmel

Posted July 1st, 2014 by theophil

GROSCHEN VOM HIMMEL

Gott redete …

Es ist wie wenn du ein Sparschwein hast. Jeden Tag stecke Ich für dich einige Pfennige hinein. Wir können diese Cents vom Himmel her nennen. Jeden Tag ein oder zwei Cent für dich. Du kannst dich darauf verlassen. Du siehst sie schlicht nicht. Die Pfennige sind da, dennoch siehst du sie nicht. Ich versichere dir, Ich lasse keinen Tag aus. Ich vergesse das niemals.

In ein oder zwei Tagen wird deine Erkenntnis der Groschen mit dir gleichziehen. Du hebst an, etwas zu sehen, was du bisher nicht gesehen hast. Wir können sagen, dass es die ganze Zeit auf dem Weg zu dir hin war, dass du es allerdings nicht alles so recht zusammengezählt hast. Mit besserer Sehkraft, Geliebte, würdet ihr Mir mehr vertrauen. Mit stärkerer Anerkenntnis Meines Beiseins werdet ihr mehr von euren Rückäußerungen im Blick haben, und ihr werdet sie frühzeitiger im Blick haben. Bis dass ihr

nicht wisst, dass ein Paket zu euch auf dem Weg ist, werdet ihr nach ihm möglicherweise nicht Ausschau halten. Wenn ihr wisst, es kommt, werdet ihr den Briefkasten zügig aufmachen, um nachzusehen!

Ich habe euch zu sagen, dass ihr darin, das an euch zu reißen, was ihr als Probleme seht, zügig seid. Ihr scheint sie nicht an euch vorbeilaufen zu lassen. Lasst Mich euch etwas fragen: Ist nicht die Lösung einer Schwierigkeit einem Groschen in eurem Sparschwein gleichzustellen?

Wie kann es eine Lösung für dich geben, solange es nicht etwas gibt, was du zu lösen hast?

Fast jeder hat schon dann und wann seinen Geldbeutel verlegt. Was für eine Panik, was für ein Herumrennen bei der Suche nach dem Geldbeutel setzt da ein. Öfters denn nicht, kommt euer Geldbeutel von alleine zum Vorschein. Er fiel hier oder dort hin. Du hast ihn da oder dort hingelegt und es nicht gemerkt. Du legtest ihn irgendwo hin und vergaßt das. Die Chancen stehen für dich günstig, dass dein Geldbeutel auftauchen wird. Selbst in jener praxisnahen Weise - was du als schwierig ansiehst, das bereitet etwas Schönes für dich vor.

Bewahrt Ruhe, Meine Kinder.

Mit einem Empfinden für Meine Zuwendung an euch würdet ihr euch nicht so viel Sorgen machen, wie ihr es tut. Habt Vertrauen in Mich, und ihr seid im Hinblick auf das Leben zuversichtlicher. Ja, nicht alle eure Wünsche werden wahr, aber viele blicken euch stracks in die Augen, und ihr habt das bisher noch nicht recht wahrgenommen. Eure Lösung kann durchaus etwa eurer harren, dass ihr euch um euch herum umtut.

Vielleicht seid ihr auf eine Mitfahrmöglichkeit aus, und ihr zaudert zu fragen. Fragt danach. Ich möchte euch sagen, dass alles, was ihr benötigt, stracks vor euch liegt. Falls nicht genau in dieser Minute, dann früher oder später. Ihr habt euch zu erinnern, dass Ich alles Gute für euch vorbereitet habe.

Ihr Lieben, selbst die Beschwerlichkeiten, die ihr seht, halten ihre Segnungen für euch vor. Es braucht eine Zeitlang, bevor ihr das seht. Ja, Geliebte, alles. Entsinnt euch, dass ihr selber ein Segen seid.

Gar dann, wenn das, dem ihr euch gegenüberseht, euer geliebter Angehöriger ist, der sich von der Erde weggerückt ist, liegt eure Schwierigkeit nicht darin, dass der Körper eures geliebten Menschen verstorben ist. Eure Beschwerlichkeit liegt in eurem Schmerzen und Trauern um euren geliebten Menschen, Geliebte. Dasjenige, was ihr Tod nennt, seht ihr als Verlust, und ihr seht es als Herzeleid. Alldieweil ist mehr für euch zum Sehen da denn ein geliebter Mensch, der euch weggenommen worden sei.

Ich äußere Mich nicht dahingehend, dass dies für euch ein Kinderspiel ist. Ich sage, dass, sobald ihr eure Augen hebt, für euch Heilung zuhanden ist, dass es ein Darüberhinaus-Gelangen im Universum gibt, und einen Ort für euch, um von einem anderen Blickpunkt her zu sehen, und einen Ort für euch, um Andere zu segnen. Ich lobe euch. Schaut auf die beglückenden Segnungen in Reichweite, und, falls die Segnungen noch nicht zuhanden sind, werden sie in Bälde zur Hand sein. Sie sind zu euch auf dem Weg. Haltet eure Augen für all jene Groschen vom Himmel offen.

HEAVEN # 4968 Die Rolle, die ihr spielt

Posted July 1st, 2014 by theophil

DIE ROLLE, DIE IHR SPIELT

Gott redete …

Das physische Leben ist wie eine Scharade. Du betrittst es vollauf, und dennoch ist es eine Scharade. Wir können euer Leben auf Erden als eine Rolle, die du spielst, betrachten. Auf einer gewissen Ebene bist du dir im Klaren, dass es bloß eine Rolle ist. Du weißt, dass die Wahrheit tiefer reicht. Es ist gleichsam, als sei euer weltliches Leben ein Farbüberzug auf einer Wand aus Gold. Da ein Anstrich Farbe, dort ein Anstrich Farbe. Eine ganze Menge Farben. Heitere Farben. Aufflammende Farben. Pastellfarben, Neonfarben. Dennoch liegt unterhalb des Farbüberzugs Gold. Oben drauf ist Farbe, die das echte Gold verdeckt. Heruntergekocht bedeutet das, wie sonst kannst du das Leben in der Welt beschreiben? Oh, ja, Wir können es als eine Geschichte beschreiben. Das ist es gewiss zudem.

Wir könnten sagen, das Leben in der Welt ist eine Szene, wo du dir Scheuklappen über die Augen ziehst. Du ziehst dir eine Maske über, durch die für dich schwer zu schauen ist. Gewiss, du bist nicht in Stein gemeißelt. Veränderlich ist dein physisches Leben, von einer gewissen Hinsicht her wechselt es in einer Minute um Meilen, von einer anderen Sicht her wandelt es sich nicht rasch genug. Das Leben in der Welt scheint gewiss beliebig.

Das Leben in der Welt hat trotzdem ein Motiv. Dein Leben in der Welt hat einen Leitgedanken. In einer gewissen Weise bist du wie ein Wohnungseinrichtungs-Stil. Davon gibt es zahlreiche. Oder ihr seid wie eine Découpage. Oder ihr seid ein Kaleidoskop, wo alle Teile, zufällig wie sie zu sein scheinen, Gestalt annehmen und nicht lange so bleiben, sondern sich selber emsig umbauen.

Wie normal das Leben in der Welt doch gelegentlich scheint, und, dem hingegen, wie schwer es doch ist, sich über es klar zu werden. Ist es nicht seltsam, das Leben, alles an ihm? Deine Knochen haben Gelenke, die sich anwinkeln, und Wahrheit, die nachgibt, und du kannst von der Rolle sein. Manchmal kennst du die Tageszeit nicht wirklich. Du weißt nicht, wo du bist oder wohin du im Königreich des Lebens auf Erden gehst. Dem Wald des Lebens unterliegend ist ein Ruhig-Heiterer See, welcher dich unvermeidlich zu Mir trägt.

Und dann ist da der Joker – du bist nie von Mir gewichen, obschon du denkst, du habest es getan. Du schlugst dich selber breit, du habest es getan.

Wonnige Mysterien des Lebens. Und dann ist da die Liebe, Liebe, mehr als eine hübsche Frühlingshaube, Liebe, mit allem Drum und Dran, Liebe, die Letztendliche Einung, welche dir in Kleinteilen kenntlich ist, und die du noch nicht vollauf zusammengefügt hast. Dies ist Liebe, die niemals auseinander klaffte.

Liebe ist die Wahrheit, und Erdenleben ist Fantasie. Wie tief drinnen ihr in der Fantasie seid. Ihr wusstet anscheinend nicht, was ohne sie anzufangen ist, denn wie real ist euch die Fantasie doch. Natürlich ist sie das. Sie ist die Bühne, auf der ihr euch befindet. Es ist ein stattliches Schauspiel, und es ist das eure auf euer Ansuchen hin. Ihr habt allerdings nicht um es zu ersuchen, da ihr euch bereits in ihm befindet. Ihr wollt mit der Sprache nicht heraus, und ihr schreit laut heraus und ihr heult still. Alldieweil ihr tief in der Geschichte drinnen seid, weint ihr Krokodilstränen, Geliebte, denn Kummer und Klagen sind in keiner Hinsicht wahrheitsgemäß.

Es gibt in euch eine Schicht, wo euch dies klar ist. Eine Schicht in euch gewahrt durchaus, dass keine dieser Aufregungen und Verschränktheiten wahrhaftig sein kann. Alles was sich begibt, wird etwa gar nicht geschehen, denn in Wahrheit ist es eine Fata Morgana von todesverachtenden Ausmaßen, der ihr hörig seid. Ihr meint, ihr hättet das alles in Zahlung gegeben, und, dem hingegen, tauscht ihr es nicht ein. Ihr lasst es nicht los. Ihr wollt es nicht los lassen. Ihr wisst nicht, wie es los lassen geht, denn ihr seid auf es angewiesen, so, als hinge euer Leben von ihm ab, so, als ob ihr ohne es nicht existiert, dermaßen bildhaft ist eure Einbildungskraft.

HEAVEN # 4969 Gesegnet seid ihr

Posted July 3rd, 2014 by theophil

GESEGNET SEID IHR

Gott redete …

Zu dir selber, zu dir bist du geboren als dein eigenes Kind. Du ziehst dich selber heran, Geliebte, Geliebter. Es bist du, der dich großzieht. Es bist du, der dir den Weg zu gehen zeigt. Wer ist für dich zuständig? Du bist es.

Du nimmst es vielleicht so wahr, dass du in eine Wildnis hineingeboren wurdest, in eine Wildnis vielleicht, wo die Leute, mit denen du zusammenlebtest, deine Sprache nicht sprachen, die vielleicht nicht den Anschein abgaben, sie versuchten zu hören, was du zu sagen anstandst, und die vielleicht außerstande waren, dich zu verstehen oder gar in Betracht zu ziehen, dass du eine Person seist, die das Recht innehat, verstanden zu werden.

Die ganze Zeit hast du versucht, dein eigener Ratgeber zu sein. Ja, natürlich, dein Gelingen hängt von dir ab. Es gibt keine Fitzelchen Lumpen, um an ihnen etwas festzuklammern. Es bist du, der von dir her und von deinem Leben her, welches sich in Sekundenschnelle wendet, hervordringt. Es bist du,

der bescheidet, sich nach links oder sich nach rechts zu kehren. Jetzt soeben bist du an der Reihe. Du gehst dir selber voraus. Niemand sonst geht dir in deinem Leben voraus. Du bist deine eigene Entdeckung, und es bist du, der deine eigenen ersten Schritte ausführt. Es bist du, der sich im Kreis bewegt. Sich im Kreis bewegen ist nicht gänzlich schlecht, denn auf diese Weise wirst du womöglich das Land der Freien aufspüren.

Ein jedes Land ist ein Symbol einer Eigenschaft, gleichwie du, du in deiner Individualität, ein Symbol deiner selbst bist. Du, der physische Körper, kannst nur ein Symbol dessen sein, was du dir vorstellst zu sein und dem du wohl gleichsiehst. Die Wahrheit lautet, dass du auf Heiligem Grund lebst. Es kann nur so sein. Wie könnte denn, was Ich erschuf, etwas anderes als Heiliger Grund sein?

Letztendlich ist ein jedes einzelne unter Meinen Kindern das Heilige Licht, das Ich bin. In Wahrheit bist du heilig. Heilig, heilig seiest du, der du Mein Lied singst, einerlei wie gut einer singt und wie gut er oder sie nicht singt. Die Wahrheit ist, dass du dir Gesellschaft leistest, unbenommen auf was für eine Straße Wir einbiegen.

Irgendwie gelangt jeder dazu, die richtige Kehre zu nehmen, unerwartet auf die richtige Wendung zuzustolpern, wie durch Zauberei, selbst derweilen er sich noch nicht im Klaren ist, wo er ist. Du läufst weiter und steigst zu deiner wahren Höhe empor, unabhängig davon wie entmachtet du etwa sein magst.

Der gleiche Himmel glänzt auf alle. Und an jedem Tag wird ein heiliges Kind geboren. An einem jener Tage war das heilige Kind, das geboren wurde, du. Irgendwie wurde die Bedeutung deiner Geburt geheim gehalten. Vor allem wurde sie vor dir geheim gehalten. Aber nicht für immer, denn jetzt erwachst du zu der Gegebenheit, zu der ausgewiesenen Gegebenheit, dass du ein Heiliges Kind bist, und dass du ein Heiliges Kinde Mein bist. Du bist der Eine, dessen Ich harrte. Und, ja, gewiss, du bist wiedergeboren. Du wirst jeden Tag wiedergeboren.

Geliebte, es obliegt euch, euch selber zur Kenntnis zu nehmen und herzlich willkommen zu heißen. Ein Kind wurde geboren, und, zu diesem Datum, das Kind, welches der Schöpfung geboren wurde, bist du. Erschaffen durch Meinen Gedanken, erschaffen durch Mein Herz hast du auf Erden die Glocken geläutet. Ich höre die Glocken. Nun höre du Mich.

Du bist weitaus mehr als ein Wiedererinnern Meiner. Du bist ganz gewiss keine Rekonstruktion. Du bist dieser Erde ein beglückender Segen. Ich segnete die Erde mit dir. Ich lud dich aus Liebe nach hierhin ein. Ich setzte Liebe vor dich hin, und die Liebe blieb, einerlei als wie gefesselt die Liebe erschienen sein mag. Du bist der Erneuerer von Liebe, der Erquicker von ihr, der Wiederbeleber von ihr, der In-Gang-Setzer von ihr, derjenige, der die Liebe dem Universum auftischt, denn du bist der DNA-Beförderer von Liebe, der die Liebe, den Sternen bei Nacht und der Sonne bei Tag gleich, herausbringt. Natürlich spreche Ich von dir, Mein Gesegneter Einer.

HEAVEN # 4970 Liliengleiche Empfindlichkeit

Posted July 4th, 2014 by theophil

LILIENGLEICHE EMPFINDLICHKEIT

Gott redete …

Womöglich hältst du liliengleiche Empfindlichkeit und daraus folgende schmerzende Gefühle für Tugenden, dennoch ist es nicht klug, überbordende emotionale Verstrickung in verletzten Gefühlen auf der Skala tugendhafter Werte hoch anzusetzen. Vor allem, es geht in der Welt mehr vonstatten, welches deiner Aufmerksamkeit bedarf, als deine verletzten Gefühle. Hast du die Vorstellung, du segnetest die Welt mit deinen Tränen? Es ist gut, du hast eine solche Luft ablassende Äußerungsmög- lichkeit zur Hand, freilich ist es nicht gut, dass du jene Öffnung überstrapazierst und sie zu einer häufig frequentierten Springquelle erhebst.

Empfindsamkeit hat seinen Platz, ja. Indessen, sofern deine empfindsamen Gefühle, ja, gar diejenigen Anderen zuliebe, dich lahm legen, dann handelt es sich gewiss nicht um einen Vorzug, sondern eher um eine Schwäche. Du kannst durchaus unter falscher Flagge fliegen, dass du derartige Empfindlich- keit als eine Stärke bezeichnest.

Betrachtet das so, Geliebte: Wenn ihr körperlich gebrechlich, überaus anfällig, fahl seid, würdet ihr

derartige Gebrechlichkeit für eine Tugend halten? Dies mag Aufmerksamkeit auf euch ziehen, es kann sich dabei allerdings um Aufmerksamkeit handeln, die nicht ablässt, euch die Tränen abzuwischen, und die an eurer Gebrechlichkeit einen Narren gefressen hat.

Ebenso wenig trage Ich euch an, kaltherzig zu sein. Du lieber Himmel, nein. Kaltherzige Gefühllosig- keit und Hartherzigkeit sind ganz entschieden nicht der einzuschlagende Weg.

Gewiss, verständlicherweise bedenkt ihr, wie ihr euren Empfindlichkeits-Anteil gesenkt bekommt. Wie kommt ihr auf dieser Spur, auf der ihr euch befindet, zum Halten?

Eine Möglichkeit ist, ihr strafft euch gehörig und begreift, dass häufig verletzte Gefühle wie das allzu lange Sich-Aufquellen-Lassen in einem heißen Bad sein können, und dass sie durchaus maßlos aus- schweifend sein können. Ein Bad hat seinen Platz, dein aber- und abermaliges Aufweichen in ihm wird recht unwahrscheinlich sein Platz sein.

Überdrehte Empfindsamkeit kann zu Bitterkeit führen. Ich weiß, du möchtest keine bittere Person werden. Verletzte Gefühle können nachgerade auf den Zuerwerb einer Sicht auf die Welt als einem grausamen und gefühllosen Ort hinauslaufen. Zum Anfang warst du eine fürsorgliche Person, deren Gefühle in diesen Tagen für diese Welt allzu empfindsam sind, und just deine Empfindlichkeit kann dich zur Verbitterung gegenüber dieser vermeintlichen gefühllosen Welt führen, die dich und deine Empfindsamkeit nicht geflissentlich ehrt, respektiert und behandelt. Es ist kein ungeheuer großer Sprung von sich wiederholenden verletzten Gefühlen, hin zu Bitterkeit.

Auf jeden Fall sind eine Menge verletzte Gefühle kein Wettbewerb, den du zu gewinnen suchst.

Wie lautet der Name, der einem Zustand zugewiesen ist, den du erreichen kannst, wo du deine ver- letzten Gefühle nicht dermaßen ernst nimmst? Wenn jemand ein Versehen oder eine Absicht hat und luftablassenderweise seine Unempfindsamkeit heftig zum Ausdruck bringt, und wenn seine Empfind- lichkeit auf dir landet und du nimmst es dir nicht zu Herzen - - wie lautet das Wort dafür? Wie lautet die Bezeichnung für diese Eigenschaft, wenn du etwas nicht persönlich nimmst, selbst dann nicht, wenn es ausdrücklich für dich bestimmt war? Wie lautet die Bezeichnung für diese Eigenschaft voller weit ausladender Visionen? Wie lautet der Name für diese Stärke? Wie lautet der Name für diese Stärke, die dir stattgibt, mit den Schultern zu zucken und dir etwas nicht zu Herzen zu nehmen, dich nicht schlecht zu fühlen, noch auch irgendeinen Gedanken an Groll zu haben?

Ich glaube, man nennt es Liebe. Liebe ist stark. Dich selber lieben wird dir stattgeben, dir deine Emp- findsamkeit nicht zu Herzen zu nehmen. Eine Zeitlang wirst du dem Mangel an Respekt oder dem armseligen Betragen oder was auch immer zusehen, und du lässt dich dadurch nicht ablenken. Du weigerst dich, es dir zuzuziehen. Den Irrtümern Anderer abhelfen ist ganz einfach nicht mehr der Bus, den du nimmst. Du gehst deinen Weg, nicht ohne nichts zu bemerken, sondern schier, die Beschwer- lichkeiten eines Anderen nicht anzunehmen und sie nicht zu den deinigen zu machen.

Dies ist eines der Geheimnisse fürs Jungsein, Geliebte. Dieses Geheimnis entspricht dem Verzehren von mehr denn einen Apfel pro Tag, und es übertrifft alle Schönheitsbehandlungen, die du dir vor- stellen kannst. Du bist der Bezeichner deines Tages und der Wege, die du nimmst, und niemand sonst ist das. Du bist der Lenker deines Lebens.

HEAVEN # 4971 Wer Was Wann Wo Warum?

Posted July 5th, 2014 by theophil

WER WAS WANN WO WARUM?

Gott redete …

Nichts vermag der Freude standzuhalten, die Ich fühle. Meine Freude läuft über. Freude trifft auf sich selber, wann immer Meine Augen und Meine Gedanken und Meine Liebe auf dich, Mein Eines Kind, Mein Eines Selbst, fallen. In Rede zu stellen, du seist tief in Meinem Herzen, besagt nicht genug, denn du bist Mein Herz.

Zu sagen, dass Wir, du und Ich, miteinander verwunden seien, besagt nicht genug. Es ist in Wirklich- keit kein Verweben von Uns das Gegebene. Ich BIN, und das macht die Geschichte aus. Es ist nicht ganz akkurat, zu bekunden, Ich BIN du, oder zu sagen, Du bist Ich, selbst obschon beide so weit

zutreffend sind, wie sie reichen. Da ist Eins, und da ist kein dich von Mir Unterscheiden, ebenso wenig ein auf Abstand Gehen Meinerseits von dir, dennoch, selbstverständlich, Wir zetteln es an, just das zu tun. Wir tun dies die ganze Zeit, und da ist jene gemeine Zeit, die Uns in den Weg kommt, die alle Unsere Reden durcheinanderbringt. Aufgrund fingierter Zeit, da zieht Was-Wir-Sagen Dies oder Das, das Jetzt oder das Danach, etc. auf sich.

Die Wahrheit ist die, dass es niemals eine Zeit gab, insofern als es niemals etwas gab außer Ich und außer Ich BIN. Es gab niemals eine Zeit, als du auch nur einen Millimeter außerhalb warst. Das Redu- zieren von Allem Was Ist in Sektionen von Zeit, Wahrheit und Zeit einengend und untereinander in Kontrast setzend, das eine vom anderen abhängig machend, derweilen es in Wahrheit keine Notwen- digkeit dafür gibt, bringt die Frage nach dem Wann und nach dem Wie lang oder Wie kurz auf. Das gleiche gilt für den Raumsinn, der euch und seine Frage nach dem Wo aufzehrt. Wann und Wo bringen zudem Abfolge und Vorläufer auf, vorher oder nachher. Ihr beginnt wahrlich einzusehen, dass Zeit und Raum zwei Enden des gleichen Stockes sind. Selbst Zeit und Raum sind nicht ergiebiger vonein- ander getrennt, als Wir es sind oder je waren oder je sein werden.

Aufgrund von Zeit und Raum erstehen so zahlreiche Herein's und Heraus', und Vertracktheit setzt ein. Komplikationen sind nicht real. Sie sind eine eingerichtete Anordnung.

Vielleicht ist das Ego ein Kind von Zeit und Raum, ein Konstrukt von Zeit und Raum. Ohne Zeit und Raum, wie könnte da das Ego, verkehrt wie es ist, existieren oder zu existieren scheinen? Zeit und Raum schenkten einem Clown das Leben, einem winzigen Clown, der sich selber aufbläst, um groß zu sein. Ohne die Konzeptionen von Zeit und Raum, woher würde da Selbstsucht rühren? Woher würden da all diese Identität und du und ich und mein und dein kommen? Es ist einzig Eines von Uns.

Ausschließlich in der Welt von Zeit und Raum kriecht diese ganze Eigentümerschaft herein. Die Idee von Raum erliegt der Idee von nicht ausreichend Platz für Alle im Gasthof. Vom Raum rührt die Idee von Verlagerung her. Ich könnte weiter und weiter machen, und öfters tue Ich das. Von Zeit und Raum rühren die Ideen von Schutz und Verteidigung her, und Schutz und Verteidigung erstehen aus Eigentümerschaft, welche ein irriges Faktum ist. Unbenommen der Taten und Pfandrechte und Kon- trakte in der Welt, es gibt keine Eigentümerschaft. Es gibt angenommene Eigentümerschaft, verein- barte Eigentümerschaft, indes hat sie kein Bein, um den Platz zu übernehmen.

Zeit und Raum sprechen es je auf andere Weise aus. Sie sind Joker in einem Kartenstapel.

Die Realität der Welt ist eine Sache. Realität ist eine andere Sache. Vieles kann in der Welt in Herzen gesehen werden, dennoch ist das einzige Reelle Liebe. Alle diese anderen Manifestationen sind schie- res Kiki. Sie sind die Kleider des Kaisers, gewaschen und zum Trocknen aufgehängt. Sie können gar in der physischen Welt geltend gemacht werden, wie weit indes bringt uns dies in Raum und Zeit? Nirgendwohin.

HEAVEN # 4972 Wenn es keine Angst gäbe, was gäbe es da zu fürchten?

Posted July 6th, 2014 by theophil

WENN ES KEINE ANGST GÄBE, WAS GÄBE ES DA ZU FÜRCHTEN?

Gott redete …

Auf der einen Seite, da dankt ihr Mir für alle Meine Segnungen. Ihr werdet gar Anläufe machen, Mir dafür zu danken, euch fein zu schleifen, euch zu veredeln, euch zu härten, ja gar bisweilen wie Stahl in einer Gießerei, dennoch fürchtet ihr das Leben und den Tod, und ihr macht euch Gedanken, ob ihr euch Sorgen machen solltet. Sorgen sind für euch nicht gut. Ihr habt geflissentlich erlernt, euch über dieses oder jenes Symptom Sorgen zu machen.

Erkrankung ist ein Gedanke in eurem Geist. Wenn ihr niemals von Krankheit gehört hättet, würde euch die Idee nicht ereilen. Gedanken an Kranksein wurden epidemisch. Krankheit ist ein Gedanke, der aufgelesen und gelernt wurde. Behalte ihn nicht an dir. Selbst wenn dir eine gewisse Diagnose gestellt wurde, finde, so gut du es kannst, einen Weg, an andere Aspekte des Lebens zu denken.

Entsinnt euch, Geliebte, es gibt so etwas wie ein Todesurteil nicht. Es gibt keinen Tod. Der Körper kann abgehen, puff, ja, das wird er tun. Der Körper wird seinen Dienst versagen, zeitweise außer Kraft gesetzt gemäß höherer Gesetze. Wie und wann du deinen Körper ablegst, wird noch zu

bestimmen sein. Was man Tod nennt, verwirrt dich. Er ist derart gewöhnlich, gleichwohl kannst du dich nicht hinlegen und nach Wunsch sterben. Du kannst den Augenblick nicht festlegen. Und immerhin, du siehst eine Menge auf die Uhr.

Stellt den Wecker nicht. Weiht euch nicht dem, dass ihr dem Moment des sogenannten Todes auf- wartet. Beehrt das Konzept des Todes nicht mehr so sehr. Das gleiche gilt für das Alter und für Dinge wie Lebenserwartung und Statistiken und all jene Vorhersagen. Kommt von den Ziffern weg, die besagen, beispielsweise, wie hoch in diesem Jahr das Grippe-Aufkommen wahrscheinlich sei. Was für einen Sinn macht es denn, für Grippe den Tisch zu decken? Würdige, was du würdigst. Heiße will- kommen, was du willkommen heißt. Was den Rest angeht, lasse das Überwiegendsein von dir abrutschen.

Danke bei dem ganzen Palaver in der Welt ab, bei all den Schilderungen, all den Heilverfahren. Sei geheilt. Sei geheilt, dermaßen viel deiner Zeit, Gedanken und Herz darauf aufzuwenden, was man Erkrankung oder Leiden und Beschwernisse nennt. Lasse das eng Festhalten los. Lasse schmerzvolle Gedanken los. Lasse den Gedanken an Karma los, ausgenommen du bedenkst Karma dahingehend, was du schätzt.

Befreie dich von Mustern, Erklärungen, von dem Abtasten von Vergeltungsmaßnahmen und/oder Schuld. Du verdienst gesundheitliches Wohlergehen. Sieh Kranksein nicht als eine Unwürdigkeit. Du wurdest nicht drangsaliert. Keiner überwacht jeden, der vorübergeht, mit einem Gewehr und schießt nach Schema oder aufs Geratewohl darauf los.

Niemand kennt die Gewinnquoten, wette demnach nicht gegen dich selbst.

Ich möchte dir die Quoten bekanntgeben. Die Chancen stehen gegen Kranksein. Ach, komm! - falls es keine Fachkräfte gäbe, die darauf warten, dass einen Kranksein ereilt, wie viel Krankheit gäbe es da? Falls es keine Apotheken gäbe, wo wären da die Rezepte? Hier geht es nicht darum, jemandem oder etwas Vorwürfe zu machen, denn, wenn es keine Furcht gäbe, was gäbe es da zu befürchten? Krankheit ist eine Phantasie. Sie ist nicht euer lange gehegter Traum, nicht wahr?

Es ist gar keine Frage, dass ihr ohne Krankheit sein könnt, und dies augenblicklich, dermaßen macht- voll sind eure Gedanken, wenn ihr bloß euer Überwiegen von Kranksein heraufbeschwörenden Gedan- ken, die ihr bei euch verwahrt, ziehen lassen könntet. Bei jeder Schutzimpfung habt ihr eine Geistes- haltung bejahend gebilligt. Zieht nicht dermaßen Bilanz über Krankheit. Zollt der Erkrankung nicht eine derartige Anerkennung. Schenkt dem Kranksein und einem Leiden nicht so viel Glauben. Ladet sie nicht in euren Geist ein. Nicht einmal eine Erkältung.

Und falls Krankheit und Leiden ihre Krallen auf euch gelegt haben, entfernt sie mit der Macht Gottes, mit der ihr inwendig in euch ausgestattet seid. Lasst die Klauen los, die euch festhalten, denn sie sind des Geistes, und ihr habt euch vor ihnen nicht zu verbeugen.

Falls diese Aufkündigung von Krankheit für euch nicht zu funktionieren scheint, dann lasst die Klauen auf die eine oder andere Art los. Du hast nicht an Kranksein festzuhalten. Dir ist die Kraft nicht klar, die du innehast. Du bist dir über deinen Bewusstseinszustand nicht im Klaren. Glaube mehr an dich selbst und mehr an Mich, denn du an Krankheit glaubst.

Dein Körper wird abfallen. Dies hat man mit Sterben bezeichnet. Dein Körper wird sich absetzen, dennoch sind Kranksein oder ein Leiden nicht verpflichtet, dich in Beschlag zu nehmen.

Der Akt des Sterbens und das Geschehen des Sterbens scheinen dir wie ein Verstoß, fast wie eine Schmach. Es ist keine Schande. Es ist etwas, was einfach zu dem Territorium dazugehört. Lasse die Vorstellung los, deinen Körper verlassen sei ein Verstoß, und, das Leben werde von dir weggenommen. Das Leben kann dir nicht fortgenommen werden. Du bist unbezwingbar. Der Körper ist nicht eine solch enorme Bewandtnis. Gewiss, er scheint dir wie alles, derweilen er im Grunde genommen nicht allzu viel mit dir zu tun hat, denn du bist Seiend, du bist Seele. Jene können niemals von dir fortge- nommen werden. Das Ego kann von dir fortgenommen, es kann dir entwrungen werden. Ich kann nicht von dir fortgenommen werden. Du kannst nicht von Mir fortgenommen werden.

HEAVEN # 4973 Das Leben wie Science Fiction

Posted July 7th, 2014 by theophil

DAS LEBEN WIE SCIENCE FICTION

Gott redete …

Lasst Mich euch eine Geschichte über das Leben auf der Erde erzählen. Es ist eine Geschichte ohne einen Anfang und ohne ein Ende. Es ist eine Immerfort-Geschichte. Es ist eure Geschichte.

Es scheint, du habest mit deiner Geburt auf Erden einen Anfang, freilich ist deine Geburt auf Erden schier ein Zwischenspiel in deiner Geschichte, sozusagen der Beginn eines Kapitels. Es ist, als gingt ihr zu einem Schrank und wechseltet die Kleidung, und - damit - eure Erscheinung. Hiermit nimmt diese eure Tour auf der Erde ihren Anfang.

Dies ist ein Abenteuer, auf dem ihr euch befindet. Ihr nahmt euch eine Zeitlang frei, um anzuschauen, wie das Leben auf der Erde aussieht, wie es sich anfühlt, was es wirklich ist, sofern es denn wirklich wahr und echt ist. Es ist, als wärt ihr zu einer inoffiziellen Vorpremiere geschickt worden mit dem Titel: So scheint das Leben auszusehen. Der Untertitel lautet: Dies ist ein Auszug aus dem endlichen Leben, während du im Himmel bist.

Natürlich hat es in einer Geschichte Dramatik zu geben. Ihr wurdet geboren. Ihr schriet. Ihr spieltet. Ihr lachtet und zerbracht eure Spielzeuge und spieltet das aus. Ihr nahmt das alles sehr ernst und beklagtet euer Schicksal. Ihr fühltet euch zerbrechlich. Etwas war einfach nicht richtig. Das erste Mal, als ihr bei der Geburt schriet, war nicht ausreichend. Ihr schriet wieder und wieder. Ihr dachtet, Tränen seien der Sinngehalt des Lebens, in Wirklichkeit allerdings ist eure Geschichte, eure eine Geschichte inmitten von hundert Milliarden Billionen Trillionen Geschichten, vergangene, derzeitige oder künftige, so, als existierten jene tatsächlich, eine Geschichte eines Fremden in einem fremden Land, scheinbar wie Science Fiction. Die Fiktion stimmt. Es ist eine Geschichte des Glauben-Machens, und euch ist es tatsächlich klar, wie in eine Geschichte hineinkommen geht, wie zittern oder auf- schreien und kreischen und euch hinstrecken und reelle Tränen weinen geht. Geschichten bringen euch zum Weinen, eure Geschichte und die anderer Menschen. Selbst so sie Fiktion sind, glaubt ihr an sie. Ihr weint gut.

Wir könnten sagen, dass die Tränen real sind, während es die Geschichte nicht ist. Die Geschichte ist nicht real. Zur selben Zeit haltet ihr die Geschichte für wahr, ist das nicht so? Wer hat euch angesagt, vorgespieltes Leben auf Erden sei nicht reales Leben? Ich natürlich.

Wir könnten sagen, die Geschichte eures Lebens auf Erden ist eine Geschichte in einer Geschichte. Es haben zur gleichen Zeit zwei Spuren statt. Ihr seid genauso zwei Charaktere. Ihr spielt die Charaktere, die fassungslos ist, während ihr gewahr und solide im Himmel seid, selbst so ihr auf der Erde hin und her wankt. Du bist ein Schauspieler, und im Schauspielern bist du gut. Du verdienst einen Oscar Academy Award. Stattdessen nimmst einen Herzschmerz Award entgegen und verbeugst dich reichlich.

Du bist ganz einfach – derart fest eingewurzelt bist du in deinem Part – außerstande, von der Bühne runterzukommen. Einerlei wie du aufbegehrst, du befindest dich auf der Bühne am Protestieren.

Gewiss, es gibt Zeiten, in denen du die Schönheit flüchtig zu sehen bekommst, dies, Geliebte, ist real. Schönheit ist real. Liebe ist real. Selbst auf Erden sind Sichtungen des Himmels zugegen, dennoch fühlt ihr euch nicht für die Stunden kompensiert, die ihr hineinstecktet, wie auch nicht für den Gram, mit dem ihr auf der Erde vorlieb nehmt. Kummer ist nicht real. Ihr habt euch an der Nase herumge- führt. Vielleicht schlagt ihr um euch, derart stark zum Narren gehalten seid ihr gewesen, alldieweil im Empfinden, ihr wärt klug und hättet kapiert, worum das Leben geht.

Ich sage euch offen heraus, dass das Leben um Liebe geht, dass es um Schönheit und dass es um Einssein geht. Davon insgesamt handelt Leben. Das Leben geht nicht um all die Randbereiche, an denen ihr kleben geblieben seid. Keineswegs. Wirf die Quasten und Fransen fort. Komme in den Palast Meines Herzens und Wir werden die Meere des Hohen Himmels absegeln, die dich zu Neuen Höhen nehmen.

HEAVEN # 4974 Die Wahrheit über das Leben

Posted July 8th, 2014 by theophil

DIE WAHRHEIT ÜBER DAS LEBEN

Gott redete …

Euer Seien ist immerfort in Einvernehmen. Euer Seien, oder eure Seiendheit, hatte nie ein Empfinden von Entbehrung oder von etwas nötig zu haben inne. Die Welt kam hereingeschritten, und nunmehr habt ihr die Neigung, das zu bedenken, was ihr nicht habt, und bei dem ihr gewiss seid, ihr hättet es zu haben. Oder ihr nehmt es vielleicht als Evangelium, dass ihr, unter euren Gegebenheiten, einzig unglücklich zu sein vermögt? Ihr, die ihr voll des Seiens seid, habt die Vorstellung, ihr wärt bedürftig. Euer Standpunkt ist, dass es, sofern ihr etwas nicht habt, euch fehle und dass ihr es bräuchtet, und daher fühlt ihr euch im einen oder anderen Ausmaß leidtragend.

Dass ihr alles habt, das ist die Konzeption, die euch gut tut, von dort her den Startpunkt einzurichten. Dies ist so. Ihr habt alles inwendig in euch, und ihr habt all die Ressourcen in euch. Es gibt nichts, um ein Gewese davon zu machen, denn ihr habt alles.

Ihr empfindet gerne ein Aufquellen in euch, welches anzeigt, das, was Ich sage, sei eine verklärende Ausdrucksweise, die zum Leben in der Welt nicht wirklich einen Bezug aufweise. Euch ist es bestens gewahr, dass ihr etwas entbehrt. Ihr wisst, euer Nagellackfläschen ist euch an einer Stelle angebro- chen. Ihr wisst, eure gute Freundin ist weggezogen. Ihr wisst, ihr habt keinen Job, und so fort. Und ihr, die ihr in einem gewissen Maße Verlust und Schikane oder Panik anlässlich was auch immer erlebt, möchtet nicht von Mir oder irgendjemand zu hören bekommen, dass alles schön und prima ist, denn dies ist nicht eure Erfahrung, und ihr seid es, die die Erfahrungen haben.

Geliebte, ihr bringt Wandel mit Verlust in Verbindung, derweilen Wandel voranschreiten und da und dort hingelangen ist. Euer Unglücklichsein nimmt schier aus euren Gedanken seinen Anfang, euch ermangele etwas und ihr kämt zu kurz, und diese Entbehrung, die ihr wahrnehmt, stelle eine ernst- hafte Ungerechtigkeit an euch, vielleicht gar eine Hetzjagd auf euch dar. Ihr könnt nachgerade das Gefühl haben, niemandes Träumen gehöre zuwider gewirkt, am Gewissesten nicht den euren. Aus welchem Grunde sollten eure Träume hintertrieben werden – dafür ist kein Grund vorhanden, der euch einleuchtet. Wozu um alles in der Welt existiert irgendein guter Grund, dass euch in Gänze oder teilweise eure Träume versagt werden? Ihr habt womöglich das Gefühl, das Leben sei da draußen, um euch zu haschen, oder um euch zum Stolpern zu bringen. Das Leben stichelt euch. Das Leben wirkt störend auf euer Glücksgefühl ein. Es winkt euch herbei und schießt euch alsdann ins Bein. Das Leben hat, aus eurer Perspektive her gesehen, die Erfüllung eurer Träume mit Zähnen und Klauen bekämpft. Etwas hat das so gewirkt.

Ihr gelangt näher und näher an die Verwirklichung eurer Träume heran, und dann wird euch, so wie ihr es seht, der Teppich unter den Füßen weggezogen. Wer tut das? Gott? Ihr? Der eine oder andere Saboteur, der euch heimsucht?

Es existiert weder Schuld noch Vorwurf, da das Leben seine eigene Manier an sich hat und dir ein fröhliches Jagdtreiben darbietet. Es gibt kein Fehlschlagen der Vorschriften, obschon ihr wähnt, es gebe Verschulden, es gebe Unrecht der einen oder anderen Art. Ihr habt das Gefühl, im Leben sei etwas fehlgedeutet worden. Geliebte, es seid ihr, es seid ihr oft genug, die es fehlgedeutet haben. Weswegen dem Leben Vorwürfe machen für euer Vermissenlassen an Verständigkeit? Es ist nicht die Schwäche des Lebens, dass ihr die Erwartung hegt, das Leben habe sich nach euch zu richten, und dies ganz fraglos.

Das Leben ist nicht da draußen, um euch zu haschen. Es ist da draußen, um euch glücklich zu machen. Das Leben ist ausgetrickst, sofern ihr mit ihm nicht glücklich seid. Was im Leben kommt, kommt im Leben. Vielleicht sah das Leben ebenso nicht nach vorne. In einer gewissen Weise ist das Leben ein Neuankömmling. Es schmiedet kein Komplott gegen euch. Ebenso wenig tritt es auf die eine oder andere Weise für dich ein. Das Leben ist zugängig. Du hast ganz einfach nicht hingeschaut. Das Leben ist nicht für dein Versehen zuständig. Du bist es. Wurdest du desillusioniert? Um desillusioniert zu werden, hast du illusioniert zu sein. Das Leben schiebt dich voran, und vermittels des Lebens, einerlei wie eigenwillig es zu sein scheint, gemahnt oder gar schubst dich das Leben, zu wachsen.

HEAVEN # 4975 Schwerkraft und Himmel

Posted July 9th, 2014 by theophil

SCHWERKRAFT UND HIMMEL

‹ HEAVEN # 4975 Schwerkraft und Himmel

Gott redete …

Es gibt die Schwerkraft, um eure Füße auf dem Boden, und da ist der Himmel, um euch immerzu Himmelwärts am Emporschweben zu halten. Ihr verspürt ein Zupfen in beide Richtungen. Hierin nahm diese fiktive, freilich dermaßen zutreffend scheinende Kraft der Gegensätze ihren Anfang. Hierin begann so etwas wie: bei euch euren Sinn ändern. Hierin baute sich euer bemerkenswertes Wachstum auf. Ihr wärt gerne einfältigen Sinnes, und seid es dennoch selten. Manchmal seid ihr aufgeschlossenen und manchmal verschlossenen Sinnes. Und manchmal seid ihr euch eures eigenen Sinnes im Grunde vollauf nicht im Klaren.

Mitunter etwa fühlt ihr euch wie ein Klumpen Teig, in dermaßen viele Richtungen gezogen, wie bei der alten Frau in dem Schuh, die so viele Kinder hatte – sie nicht wusste, was allenthalben denn zu tun sei. Das Wort oder kam zur Welt, und damit begannen eure Dilemmata. Sie sind euch real genug, und dennoch sind sie Dilemmata, weil ihr glaubt, sie seien es. Als Teil eures Freien Willens findet ihr euch in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite lechzt ihr nach Freiem Willen, und auf der anderen Seite möchtet ihr ihn nicht. Wie schön wäre es doch, so verlaufen bisweilen eure Gedanken, stets die rich- tige Wahl oder die rechten Beschlussfassungen zu kennen. Was für eine Erleichterung das wäre, nicht immer oder nicht so oft in der Schwebe zu sein, denn das Leben wird euch veranlassen, irgendwo niederzugehen. Manchmal, da habt ihr eure Leine am Fallschirm zu ziehen, und unter den Augen zu haben, wo ihr landet.

Eure Entscheidungen sind kein Münzwurf, obschon ihr gelegentlich zugebt, das Leben sei derart. Eure Augen sind geschlossen, und ihr habt auszuwählen. Eure Augen sind geschlossen, weil ihr nicht wirklich alle eure Wahlmöglichkeiten seht, ganz zu schweigen davon, zu begreifen, wohin die eine oder andere Option führen werde, derweil ja doch jede Wahl euch näher zu Mir heranführt.

Sobald es sich auf Entscheidungen beläuft, seht ihr womöglich nicht eine einzige, die ihr gut heißt. Ihr seht ganz einfach nicht Bewandtnisse, die sich im freien Fall befinden oder bei denen glimpflich da- vonzukommen ist, einerlei wie oft ihr freien Fall hinter euch hattet und leicht gelandet seid.

Und nun möchte Ich euch sagen: Das ist belanglos.

„Was“, sagst du, „das spielt keine Rolle?!!“

Euer Leben hängt nicht davon ab. Ihr habt eine Menge investiert, und trotzdem ist das nicht von Belang. Ihr planscht im Ozean. Letztlich, ob ihr euch nun gen Osten, gen Westen, Süden oder Norden wendet, wieso seid ihr gestresst? Hmm, vielleicht glaubt ihr nicht wirklich, dass ihr zu Mir hingelangt. Vielleicht meint ihr, ihr würdet niemals landen oder niemals aufsteigen. Manchmal könnt ihr etwa das Empfinden haben, dass ihr nirgendwohin gelangt, dass ihr schier auf der Stelle lauft.

Gut, letztlich, ist das wahr. Es gibt im Grunde genommen nie ein Irgendwo, wohin es geht. Ihr durchquert das Universum. Ihr könnt viele unverhoffte Glücksfälle und viele Beinaheunfälle erleben, und dennoch vernehmt ihr, wie Ich euch zu verstehen gebe, dass ihr niemals die volle Bandbreite Meines Herzens verlassen habt, dass ihr immerzu, durch dick und dünn, alle Segnungen des Univer- sums innehattet, einerlei wie furchtsam ihr gewesen seid. Ihr wart genau genommen in einer Fata Morgana. Ihr habt ein Fantasie-Leben geführt. Trotz aller eurer Reisen hattet ihr einen Traum gehabt. Ihr habt einen Traum gelebt, einen sehr ereignisreichen Traum, wiewohl trotzdem einen Traum, einen Traum in eurem Schlaf, von dem ihr schier aufwachen könnt, und bei dem ihr euch die Augen reibt und ein für alle mal erkennt, dass es bloß ein Traum ist. Von Belang ist momentan, dass ihr wach seid.

Und um was für ein Erwachen es dabei geht! Ihr befindet euch jetzt auf der Zinne einer erweckten Wahrheit, dass ihr und Ich Hand in Hand sind. Was auch immer ihr von eurem Traum, während ihr ihn träumtet, dachtet, ihr hattet ein erdrutschartiges Erwachen, welches euch in Meinem Herzen unter- getaucht findet. Ihr kommt dahinter, dass Mein Herz das eure ist, und dass Wir nicht zwei sondern Eins, und immerzu derart gewesen sind. Ihr erwacht zu Euch Selbst.

HEAVEN # 4976 Dein Name, geheiligt werde dein Name

Posted July 10th, 2014 by theophil

DEIN NAME, GEHEILIGT WERDE DEIN NAME

Gott redete …

Du, Mein Eines Kind, du, jedermann, der das was Ich schreibe liest, und jedermann, der es nicht liest - - du bist genau Mein Fall. Dies ist Meine ganze Geschichte. Ich bin Eins Der Liebt, und Ich liebe Eins Der als Zahlreiche bezeichnet wird. Du bist ganz nach Meinem Geschmack und du bist Meine Statt- liche Anzeige des Einsseins. Ich rede zu Meinem Selbst, aber Ich murmle nicht. Ich spreche laut und deutlich. Du bist der Eine, den Ich liebe. Du bist Mein Göttliches Selbst. Durch dich bin Ich allerorts hervorgehoben. Durch dich werden im Anschluss an Mich Ausrufezeichen gesetzt. Durch dich werde Ich gesehen. Durch dich bin Ich Überall in Allem. Geliebte, ihr seid das Medium Meines Tausches, Mein Tauschmittel.

Anhand von Mir Selbst bin Ich vollendet. Kann Ich es so sagen, dass Ich anhand des Einschlusses von euch vollendet bin? Ich bin Totalität, und mithin seid ihr es.

Ja, ihr spürt die Ganzheit, welche ihr seid, nicht oft. Hin und wieder spürt ihr sie. Die Wahrheit ist die, dass ihr sie, unterhalb der Oberfläche, ununterbrochen empfindet, dass eure Beachtung allerdings auf Anderen Dingen liegt. Die Welt ist all-inclusive unter Anderen Dingen. Ich nehme an, ihre könntet die Mannigfaltigkeit der Menschenseinswesen als Andere Dinge bezeichnen, gleichwie ihr der Einzelding- Vermessung von Ewigkeit den Namen Zeit verleiht. Ich möchte Zeit [engl.: time] nicht mit einem großen Anfangsbuchstaben versehen wissen, da Zeit sich selbst unrichtig darstellt. Sie gibt, was nicht weiterläuft, wieder, welches indessen immerzu ist. Wir können Zeit als eine Fabelei der Einbildung bezeichnen.

In einem gewissen Sinne ist das Individuelle Du eine Fabelei der Einbildung. Die ganze Welt ist das, und doch, Ich erfabelte es. Findest du, dass Ich Mir selber widerspreche? Ich, der Schöpfer, schaffe. Ich zeuge eine Wiedergebende Abbildung. Eine Schöne Abbildung, dennoch nichtsdestotrotz eine Repräsentation. Ich schätze all die Abbildungen, die Ich erschaffe. Ich ehre jeden einzelnen Fleck der Schöpfung, das Gesehene und das Ungesehene. Ich bin Schöpfer-Gott, und die Menschenwesen, die Ich erschaffe, sind genauso Schöpfer-Gotte.

Manchmal erschafft ihr Klarheit und Schönheit, und manchmal erschafft ihr Chaos und Derartiges. Nicht alle Kuchen sind in gleicher Art hergestellt. Nicht alle Blaubeer-Kuchen sind gleich geschaffen, und dennoch, das Leben ist ein Arbeitgeber auf dem Geschäftsgebiet Chancengleichheit.

Bar jeder Bewertung, das versteht ihr, würdet ihr einen Jeden als ebenbürtig betrachten. Das tut ihr noch nicht. Gegenwärtig strahlt ihr die Unterschiede an. Und sind nicht die Verschiedenheiten ebenso schön? Sind nicht die Lahmen schön? Ist nicht jeder erlesen schön? Der Eine, Welcher vor dem Richter steht, ist dem Richter gleichwertig, und der Richter ist dem Beschuldigten ebenbürtig. Letztlich ist ein Jeder Helles Licht, eine Fackel des Lichts, eine Fackel der Freiheit und All Dessen Was Schön Ist. All dies sind selbstverständlich Wörter. Mehr in die Tiefe gehend als Wörter kommt die Wahrheit zu liegen, und gelegentlich scheint die Wahrheit abgetaucht. Sie scheint so. Sie scheint dies in euren Augen zu sein, verschleiert, wie jene es sind.

Ihr könnt mit einem Auto vorüberfahren und Spritzer von Farbe sehen. Wie privilegiert ihr seid, Sprit- zer von Farbe zu sehen. Vielleicht ist da Eine Farbe das Gegebene mit unterschiedlichen Ausweisungen, dennoch ist Farbe Eins. Farbe Ist Farbe.

Gleichwie Liebe, Liebe ist überragend, und dennoch wird Liebe als vielgestaltig gesehen, derweilen Liebe Alleinig Ist, und Gleichheit der Liebe ist, selbst unterdessen ihr Liebe verschiedenartig im Blick habt. Ihr seht Liebe als Beides, als Groß und Klein, freilich hat Liebe, sie selber, keine Ausdifferen- zierung an sich. Sobald ihr mit Meinen Augen seht, werdet ihr Jedermann als Schrankenloses Licht sehen. Beides, Weißes Licht oder Goldenes Licht. Licht, welches ihr seid, wird im Lichte von Jeder- mann Euer Selbst sehen, und das ist Göttlichkeit. Ihr habt dieses Vermögen. Es ist nicht einmal ein Vermögen. Was ist es denn dann? Es ist eine natürliche Begebenheit.

Sobald diese Anlage, das Leben und die Welt zu sehen, wie sie wirklich sind, zur vollen Geltung ge- langt, werdet ihr Helle Licht sehen, und ihr werdet von ihm nicht geblendet werden. Stellt es euch vor, was für eine Welt, wenn Alle die Welt ebenbürtig sehen und nicht über die Schönheit von ihr hinweg- zugelangen imstande sind. Alles ist Liebe, und alles ist Schönheit, und du, einerlei in welchem Zustand du dich selbst befindlich siehst, du bist schön, und nicht minder alle anderen, Jedermann ist, in sei- nem Wahren Licht gesehen, genauso schön. Schön, schön sei Dein Name. Ge-Heiligt sei Dein Name.

HEAVEN # 4977 Schönheit

Posted July 11th, 2014 by theophil

SCHÖNHEIT

Gott redete …

Schönheit. Wenn du 125 Jahre alt bist und siehst in den Spiegel, wirst du da imstande sein zu sagen:

„Wie schön ich bin.“ Selbst in einer 125 Jahre alten Körperform, trotz Falten und Ähnlichem, was ja nichts anderes als schier Falten sind, keine große Sache, abgesehen von dem darauf eingenommenen Hinblick in der modernen Welt, kommt das helle Licht deiner Seele zu liegen. Du siehst dich selber in dem Spiegel, und du erblickst diese Lebenskraft und dieses helle Licht deiner Seele durch deine eigenen Augen in deinem Abglanz im Spiegel. Überrumple dich jetzt selber, und du kannst sagen: „O ich bin schön. Ich merkte das nie, jetzt allerdings weiß ich es. Das Licht in meinen Augen ist Gottes Licht. Wie könnte ich denn da nicht schön sein?“

Dies ist der neue Schönheitsstandard, von dem du nunmehr her kommst.

Eine weitere wundervolle Sache daran ist, dass du Gottes Schönheit erblickst, sobald du auf jeman- des Augen triffst.

Dies gilt für die Erhabenen Spirituellen Menschen. Gottes Licht ist Gottes Licht. Es hat kein Bewerten an sich. Was könnte es da zu beurteilen geben? Und wer würde überhaupt daran denken mögen, derweilen Gottes Schönheit zu betrachten ist? Es gibt keinen Körper, der am Leben ist, welcher nicht die Brillanz des Lichtes Gottes umfängt.

Menschen wurden indessen so nicht in Betracht genommen. Es gibt keine durchschnittlichen Kinder Mein. Erfüllt mit Meinem Licht - ist Jeder Mein Licht. Es ist nötig, einzugedenken, dass Oberfläche Oberfläche ist. Oberflächen-Schönheit und Oberflächen-Vergehen sind eine Fehlwiedergabe der Schönheit, von der Ich rede. Ich rede von Schönheit in Ihrer Essenz.

Sofern sich Menschenaugen umsehen, um Fehler zu finden, werden sie fündig werden. Eine Zeit kommt, und sie ist zügig am Nahen, wann Meine geliebten Kinder nicht mehr länger in Begriffen von Fehler oder Ermangelung oder Möglichkeiten von irgendwas denken, was nicht Schönheit ist. Ja, hier geht es ein weiteres Mal um Gegensätzlichkeiten. Was wäre, falls es keinen Gegensatz zu schön gäbe, wo wäre denn dann Minderes als Schönheit ansässig?

Die Wahrheit ist, dass Schönheit Ist, und dass Minderes denn Schönheit nicht existiert. Dies ist eine der Abwegigkeiten des Lebens in der Welt, in der Welt der Entbehrung, in der Welt der Annahmen, des Verdachts und des Überlegenseins. Falls es keine Überlegenheit gäbe, gäbe es keine Nachrangig- keit.

In der Welt treffen wir Menschenwesen mit der Hinsicht auf Fehlendes an. Nicht jeder ist ein fantas- tischer Welterfolg. Nicht jeder wird von allen anderen Menschenwesen geschätzt. Die Welt entschei- det, dass es Menschen gibt, die anders sein sollen, als sie den Augen unterkommen, welche ganz unverhohlen Schwächen sehen. Zunächst einmal ist da jeder fehlerverdächtig. Die Fußstapfen eines Jeden könnten die eines Gegners sein.

Freunde werden geboren. Gegner sind durch Dafürhalten gemacht. Gedanken existieren. Realität existiert, dennoch kannst du bislang die Wahre Realität verfehlt haben. Hast du das etwa? Gewiss musst du sie verfehlt haben, bereits aufgrund deiner Gedanken und der Gedanken derjenigen um dich herum oder aufgrund von Gedanken, die ihr anhand von Lektüre an euch genommen oder in Filmen betrachtet habt, und bei all dem, was eurem Geist aufgeprägt worden ist.

Nun bist du gerüstet, um Gedanken an Gefährdung hinter dir zu lassen. Gedanken an Gefahr sind gefährlich. Einerlei wie bewiesen oder von weither geflogen - Gedanken an weniger oder an mehr halten dich vom Leben in all seiner Schönheit ab. Gedanken an Gefahr sperren dich vom Leben weg. Du schlägst betreffs anderer Gesichter die Tür deines Geistes zu, wegen Übertretungen eines so oder so gearteten Codes, an welchem du irgendwo in den Nischen deines Geistes starr festhältst. Demzu- folge nimmst du Menschen erster Klasse und Menschen zweiter Klasse wahr. Du kannst dich gar den Menschen zweiter Klasse zuordnen, irgendwie nicht der Zuerkennung würdig, die Ich dir als einem Mächtigen Kinde Mein reichte. Und so hältst du dich aus der Schönheit des Lebens heraus. Du enteig- nest dich selbst.

Du habest kein Recht. Ich ernannte dich zum Bewerter von keinem Menschen. Ich ernannte dich zum

Bewerter von niemandem, inbegriffen nicht von dir.

Falls du denn ein Unrecht hast, das richtigzustellen ist, dann ist es dieses eine des Richtens. Was für eine Beschränkung Richten doch ist. Wie es Mein Göttliches Licht zustellt. Nimm die Scheuklappen weg. Entriegle die Tore zu Meinem Licht. Mein Licht scheint hell in Meinem Einen Kinde. Wenn Mein Licht überall in Jedem erblickt sein soll, soll Mein Wille geschehen.

HEAVEN # 4978 Heilig ist die Wahrheit

Posted July 12th, 2014 by theophil

HEILIG IST DIE WAHRHEIT

Gott redete …

Lasst Uns zur Wahrheit des Lebens zurückgehen und die fabrizierte Wahrheit hinter Uns lassen. Da ist kein Image, das du zu wahren hast, keineswegs. Lege kein falsch Zeugnis ab. Schmücke dich nicht aus. Fühle, was du fühlst. Es gibt keine Notwendigkeit, dich zu maskieren oder dir eine Fassade anzu- legen. Du bist, wie du bist. Du brauchst kein ausgefallenes Broschieren. Du brauchst kein übertrei- bendes Image von dir selber. Kein Bedarf, dich aufzuplustern. Zu welchem Nutzen, Geliebte? Ihr seid nicht angelegt, auf heißer Luft zu leben. Ihr seid angelegt, die Luft ein- und auszuatmen, die ihr atmet. Ihr seid nicht angelegt, alles mögliche Drum und Dran hinzuzutun. Ihr seid bestimmt, Gottes Lautere Wahrheit zu sein und zu verlauten.

Du bist kein Heuchler. Du zählst nicht bis zwanzig und sagst, du habest bis fünfzig gezählt. Es gibt überhaupt keinen Grund zu übertreiben. Lebe durch dein Wort und deine Tat. Du sollst nicht der sein, der blufft. Geheiligt ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist ein freudiger Tag, simple grundlegende Wahr- heit, nicht Bekenntnis, nicht Zugeständnis. Es gibt für dich nichts zu bekennen oder zuzugestehen. Ich nahm dich zur Begleitung der Sterne auf, star light star bright [engl. Kinderreim; Anm.d. Übers.]. Sterne scheinen, wie sie scheinen. Versuche nicht, deinem Ruhm Dimensionen von Sternen hinzuzu- fügen.

Lasse es auskömmlich sein, dass du bist. Du BIST. Deine Existenz ist heilig und bedarf nichts, was hinzugefügt gehöre. Ihr, die ihr voller Wohlwollen und Wohltaten-Ansinnen seid, braucht nicht aufgeblasen zu werden. Sofern du dich als minder denn Wohlwollen und voller Wohltaten achtest, hast du ein zweites Mal Hinsehen nötig.

Es ist vollkommen gut, auf Erden ein simples Menschenseinswesen zu sein. Sei dienstbar, wie du dienstbar bist. Du hast keinen Selbstapplaus oder keine Ansehenshebung nötig. Weswegen unter falscher Flagge segeln? Wieso dich selber größer machen als du bist, so du Mir ja alles bist? Ziehe keine Masche ab, denn du führst dich selber hinters Licht. Du ziehst den Teppich unter deinen Füßen weg. Du bist kein Täuscher. Du bist ein Spediteur des Paradieses. Starte von einem guten Stand aus. Sei die Wahrheit, die du bist.

Was für eine aufsehenerregende Sache, voll der Wahrheit zu sein und nichts weniger. Alles Mindere denn Wahrheit ist minder. Du bist mehr. Du bist größer als Worte. Begehe festlich, zu dir selber aufrichtig zu sein. Es ist Ehrlichkeit, der Ich Beifall spende. Ich applaudiere dir. Ich applaudiere deiner Wahrheit. Sei dir gegenüber aufrichtig. Warum solltest du vorgeben mögen, dass du deinen Bleistift nicht abgebrochen hast oder warum solltest du eine Geschichte erfinden mögen? Dazu bist du nicht genötigt. Niemand bringt dich dazu, das zu tun. Was für eine Furcht bringt dich demnach dazu, es zu tun? Wieso solltest du dein ureigenes Selbst verleugnen mögen? Außer du hast deine Wäsche aufgehängt, warum denn verlautbaren, du habest sie aufgehängt?

Ohne Umschweife ehrlich sein ist eine erfrischende Weise, dem Leben zu begegnen. Du hast den gan- zen Kuchen aufgegessen? Gut, also, du hast ihn ganz aufgegessen. Dies ist eine menschliche Abschil- derung deiner selbst. Dir ist es an einem Bild von dir gelegen, nicht von jemand sonst. Obschon das Leben von einem bestimmten Blickwinkel her ein Glauben machender Traum ist, ist es nicht an dir, den Traum zu manipulieren. Obschon das Leben von einem bestimmten Blickwinkel her Lasst-Uns-So- Tun-Als-Ob ist, ist es an dir, deine Augen zu öffnen, sie nicht zuzumachen und keine Hollywood- gleiche Zeichnung von dir zu erstellen. Bringe die Wahrheit vor, Geliebte, Geliebter. Du bist besser, als du denkst. Du bist besser, als du weißt.

Lebe mit dir selber und verbleibe in deiner Wahrheit. Wahrheit ist gut. Wahrheit ist jedem ausgedach- ten übertriebenen Prunk oder jeder richtigen Antwort vorzuziehen. Sei ein Befürworter deiner selbst.

Dein Name lautet Wahrheit. Entsinne dich, dass du Meine Herrlichkeit bist und bleibe standhaft in dem schieren Gewahrsein, dass du Meine Pracht bist.

HEAVEN # 4979 Traue den Unkräutern in deinem Garten

Posted July 13th, 2014 by theophil

TRAUE DEN UNKRÄUTERN IN DEINEM GARTEN

Gott redete …

Alles ist einem leicht, nicht wahr, wenn das, was man sich wünschte, eintrifft? Was vor sich geht, scheint vor sich zu gehen, als sei es dazu bestimmt, sich zu ereignen. Eine Tür geht auf. Es hat den Anschein, als gäbe es eine Agenda, ob du nun darum wusstest oder nicht. Es bringt dich zum Wundern. Du könntest fragen:

„Ist das Leben eine Anordnung, Gott? Eine hübsche, wenn etwas so eintrifft, wie ich es mir wünsche, oder eine nicht so gute, wenn es sich anders herausstellt. Nun also, geschah das, was sich so wie ich es mir wünschte begab, unumgehbarerweise, oder war es so, dass ich mich nicht daran geheftet oder dass ich zum wenigsten versucht hatte, nicht daran geheftet zu sein? War dieses Vorkommnis bereits beschlossene Sache, gleichwie mir ein Paket auf dem Postamt ausgehändigt wird und wie es auf mich wartete, dass ich es abhole?“

Wir können sagen, dass alles, was geschieht, bestimmt ist zu passieren. Sei es nun, das Leben sagt Ja zu dir oder es sagt Nein zu dir, sei es nun, etwas kommt vor oder etwas kommt nicht vor - alles ist an Ort und Stelle. Wie auch immer der Ausgang - alles ist am Ort. Es sind Menschenseinswesen, die feststellen, etwas habe so und so zu sein. Das enge Festhalten an dieser einen Manier bezeichnet man als Anhaftung.

In Wahrheit – das, was zu sein hat, ist das, was ist. In einem gewissen Sinne kommt die Welt ohne eure Fürsprache ganz gut zurecht. Ihr habt wundervolle unerwartete beglückende Segnungen aus heiterem Himmel zu euch kommen sehen. Was euch als Nachteile erscheint, wovon die Welt sagt, es seien Minuspunkte, kann später kommen oder nicht kommen, dem gegenüber möchte Ich sagen, dass alles, selbst das Unerwünschteste, für euch wohltuenden Segen an sich hat. Alles kann schief laufen, und ganz zum Ende kommt ein unerwarteter Regenbogen heraus. Es seid ihr, Meine Kinder, die etwas als gut oder schlecht, oder als besser oder schlimmer etc. bedenken, und damit beschränkt ihr es.

Es seid ihr, die das Leben für turbulent oder für okay erachten, dennoch ist Leben schier Leben. Eurem Leben ist keine Aufhäufung zueigen. Dem gemäß wie es befunden wird, hat euer Leben hohe und tiefe Punkte; das Leben, so wie es kommt, ist nicht dermaßen subjektiv. Es ist schier Leben. Die Tätigkeiten des Lebens haben nicht die Absicht, euch zu behindern. Eure Wahrnehmung hemmt euch. Das Leben, aus seinem eigenen Blickwinkel her gesehen, schüttet weder Wohltaten noch Beschwer- nisse über euch aus. Das Leben ist wie ein Landmann, der links wie rechts die Saat verstreut.

Das Ansinnen des Lebens ist, unparteiisch zu säen, nicht in persönlichen Bezügen, indes, ja, nimmst du das Leben selbstverständlich persönlich. Du bringst zum Ausdruck, was du vorziehst und was nicht. Du gibst zu verstehen, du seist begünstigt oder nicht begünstigt. Du ziehst Folgerungen. Das Leben ist unparteiisch, oder, man kann es auch anders ausdrücken, Ich, Gott, habe eine Vorliebe für jedermann. Ich habe für Jeden schlicht und einfach eine Schwäche. Du magst ja Verfolgung, oder du magst ja Vergütung im Sinn haben, dennoch tut das Leben schier sein Ding. Deine Herangehensweise an das Leben ist beiläufig. Du magst das Leben als gunsterweisend ansehen, und das Leben ist dies obendrein, da das Leben ist, so wie du es siehst.

Das Leben ist nicht Zeitungsschlagzeilen. Ihr macht aus dem Leben eine ganze Menge. Ihr deutet das Leben. Ihr macht das Leben zu vorhersagbarem oder unvorhersagbarem Rotierendem, indessen es euch mehr und mehr entfaltet. Es ist nicht angelegt, jemals eine Gegenvorhaltung zu sein. Das Leben ist sachgerecht. Wenn du das Leben von Meiner Perspektive her sehen könntest, würdest du es mehr wie einen Gang sehen, den du in einem schönen Garten unternimmst. Unterwegs siehst du die hübschesten Blumen, hier und da mit Wildkräutern durchsetzt. Natürlich, Mir sind die Wildkräuter

geradeso schön, du allerdings siehst sie als Eindringlinge, die nicht sein sollten, und nimmst Unkraut persönlich und bekämpfst es. „Warum bloß, warum“, wirst du etwa aufbegehren, „gibt es Unkräuter auf meinem Spaziergang durch den Garten?“

Ich gebe dir zu verstehen, dich einfach an dem Gang zu vergnügen und dir nicht so viel aus den Unkräutern zu machen. Wildkräuter sind genauso ihrem Zweck dienlich. Alles, was sich in der Welt begibt, dient einem Behuf, ob ihr ihn nun unter den Augen habt oder ihn nicht seht. Schenkt Vertrauen.

HEAVEN # 4980 Ein Rennen gegen die Zeit

Posted July 14th, 2014 by theophil

EIN RENNEN GEGEN DIE ZEIT

Gott redete …

Du wirst etwa jemand sein, der hierhin und dorthin rast. Betreibt ihr ein Rennen mit der Zeit? Wer, Geliebte, wird der Gewinner sein? Seid ihr der Auffassung, ihr hättet eine Siegchance? Zeit ist schlüp- frig, und Zeit ist nicht real. Ihr lauft ein Rennen mit einem Phantom. Ihr könnt nicht siegen, einerlei wie sehr ihr auf den Schlag der Zeit tanzt.

Irgendwie, auf die eine oder andere Weise, möchtet ihr euch gerne von dem Zugriff, welchen die Zeit auf euch hat, lösen. Zeit kann ihren Schritt verlangsamen, oder sie kann voran flitzen. Zeit kann Zeit umgreifen und dich zum Hetzen bringen oder dich im Tempo drosseln. Für die Zeit bist du nach Recht und Billigkeit erjagtes Wild, dem hingegen ist für dich Zeit ein Schwindler.

Du möchtest dich gerne von der Hörigkeit fernhalten, in der dich die Zeit hält, wenn du bloß wüsstest Wie. Zwischenzeitlich fertigt Zeit alles dringlich aus, und sie bringt dich zum Schnaufen und Keuchen und stellt es her, dass du zu früh oder zu spät dran bist. Zeit wird dir stets zuvorkommen oder dir im Rücken stehen - und siegen, das kannst du nicht. Zeit hackt sich in dich ein und belässt dich entbeh- rungsreich. Zeit ist Hektik, Hektik. Mach schneller, das ist ihr Spiel, so lange bis Verspätung einge- treten ist.

Wenn du dich ruhig fühlst, bist du außerhalb der Reichweite von Zeit. Hetze und Fristen-Einhalten sind nicht so recht der gewissenhafte Weg, wie du ihn dir vor Augen geführt hast. Du zahlst einen allzu hohen Preis. Der hohe Preis ist dein Atem, ist dein Leben, deine ureigene Daseinsweise. Komme zu dem Palast bei Mir, wo es keine Zeit gibt, keine Hektik, keinen Verzug, und wo du alles in aller Leich- tigkeit erledigst, wo Du dich weidlich anders betragen kannst.

Weißt du was? Zeit war wie ein Wolf auf deinem Rücken, der dich bei lebendigem Leibe auffressen möchte. Ich biete euch eine Möglichkeit, wo euch der Wolf der Zeit nicht durchzurütteln vermag. Ich biete euch die Stille von Nicht-Zeit. Ihr könnt von unter der Herrschaft der Zeit hervorkommen. Das Leben ist dermaßen simpel, dermaßen leicht, sobald ihr nicht nach der Pfeife der Zeit tanzen müsst, wenn ihr an jenem liebreizenden Ort weilt, wo euch Zeit nicht zu piesacken imstande ist.

Zeit ist eine Illusion, die ihr herzhaft für wahr haltet. Zeit ist eine Vorspiegelung, die euch am Genick hat.

Lehnt euch in die Ewigkeit zurück. Kommt unter der Zeit hervor. Zeit ist ein unaufrichtiges Zwischen- spiel. Ewigkeit ist Nicht-Zeit. Sie ist Friede. Zeit ist ein Zauberspruch, unter dem ihr seid. Ewigkeit ist Friede. Ewigkeit ist wie ein stilles Büro, wo ihr alles ohne Hast oder Verschwendung erledigt bekommt. Oh, der Friede der Ewigkeit. Dort, dort seid ihr wirklich. Und hier seid ihr bei Mir. Ihr wisst, Ich wand- le nicht dort, wo Zeit vorgibt, zu sein, denn Ich kenne einzig Wahrheit. Zeit hat bei Mir keine Chance. Der Stab der Zeit kann einfach nicht stolzieren, wo Ich bin. Einzig Wahrheit kann, wo Ich bin und wo- hin Ich euch einlade, eintreten. Es ist hier kein Platz für Zeit und keine Möglichkeit für sie, hereinzu- kommen.

Ihr möchtet gerne aus der Zeit herausgelangen, nicht wahr? Ihr möchtet nicht mehr länger ihr abhängiger Bediensteter sein. Wie viele Male schaut ihr am Tag auf die Uhr, um euch zu vergewissern, dass ihr mit der Zeit mithaltet?

Ich trage euch nicht an, träge zu sein. Ich sage euch, ohne den Marodeur Zeit wirkkräftig zu sein. Ich

möchte ungerne die Begriffe verwenden, die die Zeit in Gebrauch hat, zieht gleichwohl Ewigkeit einen Augenblick lang in Betracht. In jedwedem Augenblick könnt ihr alles vollenden. Im Handumdrehen könnt ihr der Partie voraus sein, die die Zeit spielt. Da ist ein umgehender Moment, wo eine Tat getan ist, bevor du sie getan hast. In einem Moment, da kann sich deine Unterredung mit sich selbst in Deckung bringen. Ein Buch kann hingeschrieben werden, und dann schreibst du es. Das Vermögen ist angekommen, bevor du zur Bank gehst. Du kannst mit der Zeit nicht Geschäfte treiben gemäß ihren Bedingungen, da Zeit dich untüchtig macht. Zeit spielt ganz einfach nicht fair. Ewigkeit spielt fair.

HEAVEN # 4981 Gott schüttelt einen Baum voller Silberäpfel

Posted July 15th, 2014 by theophil

GOTT SCHÜTTELT EINEN BAUM VOLLER SILBERÄPFEL

Gott redete …

Du hast eine Überraschung nach der anderen, die an deiner Tür anlangen. Natürlich spreche Ich von Überraschungen, welche entzücken. Dies ist die Tendenz, die euch heimsucht, Geliebte. Ihr werdet sehen, wie leicht das Leben ist und wie es euch segnend beglückt. Ich schüttle für euch einen Silber- apfelbaum. Ihr werdet von Schneebällen des Verzücktseins überschwemmt werden. Ihr werdet euch im Voraus auf Überraschungen freuen, dennoch werdet ihr nicht wissen, was für Überraschungen es sind, bis sie hervortreten. Ihr müsst es nicht im Voraus wissen. Es ist ausreichend – es ist eine Menge –, schier die Überraschungen in Empfang zu nehmen. Überraschungen überkommen euch. Eine Über- rumpelung nach der anderen strömt auf euch zu. Ihr seid der Empfänger zahlreicher unerwarteter Segnungen. Sie zielen genau auf dich. Die Überraschungen tragen deinen Namen aufgeschrieben. Sei gerüstet.

Jene Überraschungen können materiell oder nicht materiell sein, was aber kümmert dich das? Über- raschungen können Begegnungen mit anderen Seelen sein, die dein Herz erfüllen. Überraschungen können sich als dir günstige Gelegenheiten ausweisen, um Andere zu segnen, und ohne zu zaudern wirst du es tun. Die Sterne am Himmel werden vor Freude tanzen und deinen Pfad immer stärker mit dem Licht der Liebe bescheinen. Vielleicht wird der Mond die Sterne jonglieren, und die Sterne hopsen in dein Herz und füllen es bis zum Überströmen und möchten nie mehr davongehen.

Die allergrößte Überraschung, die dich ereilen wird, bist du selber, denn du wirst zu neuen Höhen vorrücken. Du wirst hoch in die Domäne von mehr und mehr Freude hinein fliegen. Du wirst freudig sein, ja. Du wirst in Freude dich entfalten. Dein Wachstum wird staunenerregend sein. Du wirst deine neue Freude nie satt haben. Du wirst dich nicht in Kontraste zu begeben haben, um all das zu schätzen zu wissen, was dir geschenkt werden wird. Dies ist der Zeitpunkt für eine Freudenlawine, und sie ist zu dir unterwegs. Bist du bereit?

Was für ein Lachen wird zu vernehmen sein, und du wirst der Lachende sein. Du wirst dich an ihm laben. Dein Lachen wird um die Welt herum reichen, und du wirst glücklich sein. Wie glücklich du doch sein wirst. Wie leichten Fußes. Wie unbeschwert dank dessen, wie leicht das Leben sein wird. Das Leben wird eine Brise sein. Die Welt wird in Liebe hochgehalten werden. Demzufolge werden dein Leben und die ganze Welt mehr Freude anpflanzen. Der Freude wird kein Ende sein. Freude wird schier anlangen und anlangen und zu sich selbst zurückkehren. Glitzernde Liebeswellen werden von dir herausdringen. Etwas anderes wirst du nicht kennen.

Die Zeit ist gekommen. Du hast all diese Freude anlaufen lassen. Du hast sie angesammelt. Jetzt schließt du die Freudentruhen auf. Ist dies eine Vergütung? Ja, für all deine Jahre des Dienens. Entlohnungen haben mit den Hufen gescharrt, dermaßen erpicht, bei dir anzulangen. Sieh dich nach deinen Vergütungen um, nicht als einer Schuld, die dir beglichen wird, sondern als ein freisinnig übermitteltes Geschenk.

Lasse aus dem gleichen Grund die Idee oder den Eindruck los, das, was für dich schwere Zeiten gewesen waren, wären jemals eine Sanktion oder Strafe gewesen. Das ist nicht so. Keineswegs. Euer Eindruck war, ihr wärt für die eine oder andere Sache bestraft worden, dafür, nicht gut genug oder nicht erfolgreich genug gewesen zu sein. Ihr könnt ohne Weiteres der Auffassung angehangen haben, das Universum habe euch verschmäht. Oh, nein. Das hat es niemals getan. Ihr habt nicht das volle Bild. Zieht das, was ihr schwere Zeiten nennt, als ein Tor in Betracht, welches sich selber zu euch

auftut, dabei den Weg für euch ebnend. Hinter der knarrenden, schwer zu bewegenden Tür liegt für dich ein Palast zu entdecken. Die Konzeption des Leidens ist eure eigene Hinzufügung. Eure Deutung wendet euch Leiden zu.

Seid eingedenk, seid ein für alle Mal eingedenk, dass Ich ein Gott der Liebe bin, und dass du Mein Geliebter bist.

HEAVEN # 4982 Die Szene ist vorüber. Rückt voran.

Posted July 16th, 2014 by theophil

DIE SZENE IST VORÜBER. RÜCKT VORAN.

Gott redete …

Kannst du zugeben, dass es eine Menge gibt, was du nicht verstehst oder gar was du nicht glaubst und für wahr erachtest? Wie lautet der Grund, du habest das zu tun? Die Bewandtnis, über die Ich soeben rede, ist die, wenn du eine Kränkung empfindest. Solche und ähnliche Dinge, wann du Fragen stellen musst, so, als sprächest du zum allmächtigen Himmel: „Wie konnte er bloß so mit mir reden? Woher hat er eine solche Unverschämtheit? Warum ging ich nicht einfach weg? Oder warum leuchtete ich ihm daraufhin nicht heim? Wo ist da mein Stolz?“ Und so weiter und so weiter.

Derartige Fragen drehen sich immerfort im Kreis, und unter ihnen ist schwerlich hervorzukommen.

Lasst Uns einen Moment lang bejahen, dass du ab und an durch die Worte oder Handlungen eines Anderen gereizt wirst. Lasst Uns dies einen Moment lang als Prämisse annehmen. Das wird bei dir nicht immer der Fall sein, dennoch, lasst Uns einmal jetzt im Augenblick sagen, du seist dadurch reizbar, dass du in Rage zu bringen bist.

Von jenem Punkt her wirst du dir vielleicht Folgendes zu verstehen geben können:

„Einerlei wie gereizt ich bei diesem Menschen bin, einerlei wie begründet es ist, dass ich mich verletzt fühle, ich möchte ihm, demjenigen, der mich angegriffen hat, das nicht anlasten. Ich kenne Besseres als Groll behalten, freilich, falls ich mich von diesem Menschen das nächste Mal, wann ich ihm begegne, entziehe, falls ich mich versteife, falls ich kalt dreinblicke, falls ich seinen Augen ausweiche, falls ich nicht Guten Tag sage, falls ich mich auf eine dieser Erwiderungen oder auf etwas wie etwa, dass ich mich umdrehe, um es zu vermeiden, ihn zu erblicken, einlasse, behalte ich einen Groll oder ein Überbleibsel eines Grolls gegen ihn. Falls ich mit dem einen oder anderen dieser Dinge zu tun habe, verschließe ich das Vergehen an Ort und Stelle. Ich mache es untilgbar. Mit Sicherheit mache ich es unvergesslich. Ich lasse es nicht fortgehen.“

Was wäre, falls du eine Draußen-Party in Planung hättest und es zu regnen anfinge, und wenn dir der Regen die ganze Party verdürbe? Grollst du dem Regen ein für alle Mal? Nimmst du dir den Regen zur Brust? Spürst du jedes Mal ein Zwicken in deinem Herzen, wann du den Regen wieder einmal unter den Augen hast? Nimmst du den Regen persönlich?

Ebenso wenig gehe Ich euch an, zu vergeben. Ich bitte euch, es los zu lassen, gleichwie Ich euch bitte, die Vergangenheit los zu lassen, die Vergangenheit die Vergangenheit, und nicht immerfort-während, sein zu lassen. Die Szene ist vorbei. Geht weiter.

Könnt ihr vielleicht so etwas Ähnliches zu euch sagen:

„Dieser Freund, er hatte auf jeden Fall dafür, was er sagte oder tat, den Nerv. Überdies hatte er eine Menge Ahnungslosigkeit. Bin ich wirklich der Meinung, bei ihm die Oberhand gewinnen zu können, indem ich in meiner Unverschämtheit und Ahnungslosigkeit mit der seinigen gleichziehe? Von jetzt ab möchte ich gerne das Vorkommnis los lassen, so wie ich das bei einer Mücke tun würde, die mich gebissen hat.

Ich möchte nicht mehr länger den Gedanken in mir tragen: »Nach alledem ist er nicht mehr mein Freund. Er war mir nicht treu. Er ließ mich im Stich. Er beschimpfte mich. Er kümmert sich nicht um mich. Seine Freundschaft war nicht echt.«

Von jetzt ab möchte ich bedenken, was für ein Freund ich bin, was für ein Mensch ich bin. Ich habe nicht beim Verargen zügig zu sein. Genauso wenig mache ich mich nachrangig, indem ich den Angriff

los lasse. Ich kann nach wie vor ein Freund sein. Und falls ich kein Freund mehr sein kann, dann kann ich eine gefällige Bekanntschaft sein und verspüre nicht mehr länger Gefahr oder versteife meinen Rücken, sobald ich jenen Menschen erblicke, nicht mehr. Ich habe nicht hoch und mächtig zu sein. Ich habe nicht irgendwas zu tun oder nicht irgendwas zu sein, was ich nicht bin.“

HEAVEN # 4983 Guter Tag und süße Träume

Posted July 17th, 2014 by theophil

GUTER TAG UND SÜSSE TRÄUME

Gott redete …

Sollte Ich dir anzugeben haben, wann idealerweise zu Bett zu gehen ist, so würde Ich dir sagen, dich schlafen zu legen, bevor du deine Augen nicht mehr offenhalten kannst. Egal was die Welt sagt, Ich gebe dir zu verstehen, dir die Ruhe zu Nutzen zu machen, so du das Empfinden hast, du habest sie nötig. Dies macht dich zu keinem Langschläfer.

Und, sollte Ich dir zu sagen haben, wann du idealerweise aufstehst, so würde Ich sagen, sobald die Sonne aufgeht, denn dies ist das Signal, sich zu erheben und zu strahlen. Das Leben in der Welt, so wie es ist, verdient sich keine Ruhmesblätter darin, dass Meine Kinder den Schlaf bekommen, den sie nötig haben.

Ausruhen ist kein Extra. Es ist keine frivole Sache. Schlaf ist ein essentieller Bestandteil des Lebens. So absurd es euch, die ihr ja Kaffee trinkt, um wach zu bleiben, auch scheinen mag, Ruhen ist keine Ablenkung von eurem Leben. Schlaf gehört ins Leben. Ruhe und Bewegung, beide, haben ihren Platz im Leben.

Denke übers Insbettgehen so: Dass Ich dich ins Bett bringe. Ich ziehe dir die Decke übers Kinn. Und Ich wache über dir, während du schläfst. Du bist wohlbehalten in Meiner Liebe.

Sei glücklich, schlafen zu gehen, und sei glücklich, aufzuwachen. Hüpfe ins Bett, süßer Träume be- gierig. Springe aus dem Bett, darauf erpicht, was der Tag für dich bereithält.

Das Leben hat auf euch einen Anspruch, Geliebte. Geltet in der Welt für Leben. Heißt es willkommen. Liebt es. Streitet euch nicht mit ihm. Und wann der Tag vorüber ist, so geht, wie ein General, der seinen Feldzug zuende gebracht hat. Geht in die Nacht hinein und erfreut euch eures Rückzuges aus der Energie des Tages. Habt Vergnügen an eurer Nacht. Oder denkt euch den Schlaf gleichwie den Nachhauseweg der Kuh in den Stallschober. Sie hat ihre Milch abgegeben. Der Tag ist vorüber.

Seid glücklich, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.

Ihr habt einen Aufruf. Ihr seid zur hellen Sonne des Tages, und zu den Sternen und zum Mond des Nachts gerufen.

Im relativen Leben existieren Zyklen. Ihr könntet sie genauso gut befolgen. Die Zyklen rufen euch wie Schmetterlinge auf der Weide. Es ist nicht so sehr, dass ihr den Zyklen hinterherhetzt, freilich beher- zigt ihr sie. Dies sind Zyklen der Natur in der Welt, und ihr seid ein Kind der Natur. Ihr atmet ihre Luft. Ihr atmet ihre Luft ein, und ihr atmet sie aus. Dies ist ein Zyklus, den ihr ohne einen Gedanken daran zu haben befolgt. In einem gewissen Sinne ist für euch etwas natürlich, wenn ihr nicht darüber nach- denkt. Ihr habt nicht bewussterweise daran zu denken, oder ihr denkt womöglich bewusst daran. Natürlich kann automatisch sein, oder es kann halbautomatisch sein.

Es hat den Anschein, als könne in der Welt beispielsweise euer Atmen ebenfalls programmiert werden. Ihr könnt ruhig sein und ruhig atmen. Ihr könnt überrascht oder geschockt sein und nach Luft ringen. Und hier gelangen Wir zu dem Gedanken zurück, dass die Art und Weise, wie ihr wahrnehmt, selbst auf das, was natürlich ist, mit einwirkt.

Und mithin entspannt sich euer Körper oder spannt sich euer Körper an, euer Körper verdrillt sich oder er biegt sich ab, eure Augen öffnen oder schließen sich, eure Hände umfangen oder lassen los, ihr tretet in den Schlaf ein oder ihr widersetzt euch ihm, ihr wacht auf oder ihr wehrt euch, wach zu werden. Das Leben in der Welt, wo alle derartigen Sachen existieren, macht es euch nicht dauernd leicht, die Natur und ihre natürlichen Vorkommnisse willkommen zu heißen. Ihr habt ein Tagespro- gramm oder eine Denkart, in die der Sonnenaufgang und -untergang eher nicht hineinpassen.

Euch gilt es einzulenken, da die arglose Natur eine erkleckliche Kraft, und da sie unermüdlich ist. Ihr habt keine Meisterschaft über sie zu haben. Früher oder später werdet ihr der Natur nicht standhalten. Es ist nicht so, dass die Natur euch besiegen möchte. Es bist du, der der Natur über den Kopf schlägt.

Ich trage euch an, die Ruhe einzuholen, die ihr braucht. Seid ausgeruht, wann ihr morgens aufsteht und seid wachen Sinnes im Verlauf des Tages. Früh zu Bett und früh auf den Beinen. Respektiert die Zyklen des Lebens, die in der Welt auftreten.

HEAVEN # 4984 All das, was nicht beschrieben werden kann

Posted July 18th, 2014 by theophil

ALL DAS WAS NICHT BESCHRIEBEN WERDEN KANN

Gott redete …

Atme Mich ein. Wisse bei jedem Atemzug, du atmest Mich ein, denn, bin Ich nicht nachgerade Alles? Bin Ich die Luft nicht? Sofern Ich die Quelle von Allem bin, bin Ich die Quelle von Allem und von dir. Alles trifft an der Ecke von Mir aufeinander. In Wirklichkeit begegnen Wir einander nicht. Wir sind bereits aufeinander gestoßen. Was kann denn der Sinn von Einssein sein, als dass Wir Eins sind, und nicht mehr. Es gibt im Grunde genommen kein Begegnen, denn das Aufeinandertreffen wurde just vom Anbeginn der Schöpfung an aufgesucht.

Man kann sagen, dass Wir Uns nicht umarmen können, denn Wir befinden Uns stets mitten in einer Umarmung. Selbstverständlich ist Einssein ein Umarmen.

Es kann Getrenntheit nicht geben. Es kann bloß eine Illusion von Getrenntheit geben. Ich sage euch frei heraus, dass jene Illusion nicht lange währt. Sie ist ein Strohfeuer. Dieses Trugbild hat neben der Illusion einen weiteren Aspekt. Es hat den Aspekt eures gedenkenden Erinnerns an das Einssein. Zur selben Zeit ist die gespeicherte Erinnerung immerfort da. Ihr habt sie. Ihr vermögt sie bloß für eine gewisse Zeit nicht emporzuziehen. Nichts, Geliebte, ist vergessen. Es ist schier eine Zeitlang weg.

Alles was ihr entdeckt, kennt ihr bereits. Alles was ihr kennt, kanntet ihr nie nicht. Ja, ihr lernt hinzu. Natürlich ist das nur einzig auf der einen Ebene. Auf einer anderen Ebene wisst ihr um alles. In der relativen Welt lernt ihr hinzu, gleichwohl ist es tatsächlich die relative Welt, die lauter Luftschlösser ist. Es ist die ungesichtete Welt, die unumänderbar ist. Dies ist es, was jene von fester Beschaffenheit macht. Die ungesehene Welt ist der Fels von Gibraltar.

Trotz Schwerkraft, alles in der Welt ist wie Kraut und Rüben. In diesem Augenblick, während die Welt sich dreht, können deine Füße oben und dein Kopf unten sein und du stehst auf dem Kopf. Trotzdem ist das nicht von Belang, da es in Himmlischen Bezügen keinen Raum gibt, da es keine Richtungen gibt, um sich in sie hinein zu begeben. Sofern Ich all-umfangend bin, und das BIN Ich, seid ihr es alsdann ebenso. Da ist Nirgendwo, wohin zu gehen wäre, und nirgendwo, wo ihr nicht gewesen seid. Es gibt keine Möglichkeit, das Unbeschreibliche zu beschreiben, nun, gibt es sie etwa? Was du kraft deiner allerbeflissensten Befähigung abschilderst, ist das, was imaginär ist, und es ist das, anhand dessen du in der imaginären Welt die Lenkung betreibst. Wie beschreibst du Schönheit? So gut du es mit Worten kannst. Du bringst das Unausdrückbare so gut du es kannst zum Ausdruck, dennoch kann all das, was wahrhaft ist, nicht beschrieben werden. Es kann einzig erkannt werden.

Wohin bringt Uns das? Nirgendwohin, da es Nirgendwohin gibt, um dorthin zu gehen, da es Nirgend- wo gibt, um von dorther loszugehen. Und da ist Nicht Einer, um es einem aufzuweisen, da Einssein Eins ist, und da Eins nicht weniger sondern umfassender ist. Ganzheit ist mehr als Halbheit. Es gibt in Wirklichkeit ein größeres Stück Kuchen - sozusagen -, denn es gibt keine einzelnen Teile. Alleinig kraft der Streckung der Einbildungskraft überkommen Stücke.

Was tun Wir demnach hier in diesem Heavenletter? Nichts. Oh, vielleicht müßig einen Ballen Garn aufrollen und ihn wieder abwickeln, und nicht einmal das.

Ebenso wenig gibt es in Wahrheit niemals eine günstige Gelegenheit für dies und das, da es aus dem gleichen Grunde Zeit nicht gibt.

Demnach, ja, auf das Leben in der Welt, auf jenes, worüber Ich etwa deiner Meinung nach die eine oder andere flapsige Bemerkungen mache, sind schwerlich deine Finger zu legen. Das großartigste

Faktum in der Welt ist nicht das Wahre, noch auch kann es mit den Fingern angefasst werden oder ist es in Irdischen Wörtern veranschlagbar. Wo Wir wirklich existieren, das hat keine Worte, keine Sprache, außer der Sprache der Liebe, und in Wahrheit ist die Sprache der Liebe Lautlos. In Wahrheit ist kein Lechzen nach Liebe präsent, da ihr mitten in ihr seid, geradeso wie ihr die Liebe Gottes seid.

HEAVEN # 4985 Die Pracht der Liebe im Himmel

Posted July 19th, 2014 by theophil

DIE PRACHT DER LIEBE IM HIMMEL

Gott redete …

Allen einen guten Tag. Mögest du heute einen schönen, einen entzückenden Tag haben, einen liebreizenden Tag, einen Tag, der dich segnet und belebt, einen Tag mit Vorfreuden, einen Tag, der eher zu durchlieben denn zu durchleben ist. Einen Tag, bei dem du in Fahrt kommst, und einen Tag, wo du pausierst, einen Tag, in den einzutreten ist, und einen Tag, ihn vorüberziehen zu lassen. Heute kann kein Tag sein wie jeder andere, denn jedem Tag ist sein volles Maß zugewendet. Keine zwei Tage sind einander gleich, nicht einmal dem Sprecher der Wetteransage.

Jeder Tag ist gleichwie eine Eruption, ein Hervorbersten, einem Blumensamen ähnlich, der durch den Boden bricht, und da ist die Sonne, die gelbe Sonne, die den Tag mit Energie-Spannung speist, und du, und du. Der Tag hat sein Sagen, und hernach geht der Tag zu Bett und die Nacht hebt an, und gleichlaufend mit der Nacht der Mond. Mondaufgang und Monduntergang, gleichwie die Sonne und der Mond immerfort präsent sind. All jene Wirkweisen sind just für euch. Die Sonne am Morgen, und der Mond des Abends, damit könnt ihr leben.

Natürlich seid ihr besser als in Ordnung so. Ihr seid besser als recht so. Ihr seid besser als fein. Ihr, die ihr aus Herrlichkeit gemacht seid, seid prächtig. Und dies ist ein herrlicher Tag vor euch oder euch hinterhergehend, euch stattgebend, in ihn einzutreten und aus ihm herauszukommen wie eine Lilie oder eine Gladiole oder ein Tränendes Herz oder eine Hyazinthe, oder eine Stockrose oder ein rarer Frauenschuh. Wie auch immer euer Gewand, ihr geht in die Nacht hinein, und am nächsten Morgen hebt ihr aufs Neue euer Haupt gegen die Sonne.

Ein Tag nach dem anderen ist alldieweil besser als ein Blatt Karten mit Assen.

Ist das Leben nicht besser als alles Sonstige in der Welt, abgesehen vom Einssein direkt unter eurem Gewahrsein und stracks unter euren Augen und euren Füßen, denn Einssein ist ungehindert und unentrinnbar, und ihr seid ein erstklassiges Beispiel von Einssein, selbst obschon das Ego noch an euch klebt. Das Ego ist launenhaft und flatterhaft, und ihr wisst nicht anhaltend, was es denn sei, bis zu dem Zeitpunkt, nachdem ihr mit ihm am Flirten wart. Was für eine Anmache das Ego einem doch zuwendet, im Versuch, sich in Wettstreit mit Blumen und der Sonne, dem Mond und den Sternen zu begeben.

Das Ego ruft dir nicht den Himmel ins Gedächtnis zurück. Es erinnert dich an die Glorie auf Erden, die keinen Vergleich standhält mit der Glorie der Liebe im Himmel und welche sich überdies auf Erden aufführt. Die Glorie des Ego, gleichwie das Ego selber, ist verkehrt. Die Pracht der Wahrheit ist Himmel, und ihr fliegt jede Nacht dorthin. Ihr kennt den Himmel gut, gleichwohl scheint es so zu sein, dass ihr euch erst nach dem eingetretenen Fakt des Ego des Unterschiedes zwischen dem Ego und der Herrlichkeit der Liebe, wie sie im Himmel ist, bewusst werdet.

Allerdings werdet ihr besser darin, den Unterschied merklich zu machen. Die Herrlichkeit des Himmels ist immer Herrlichkeit, wohingegen die Herrlichkeit des Ego ein verlogener Bravoruf oder ein unaufrichtiges Tätscheln auf den Kopf ist, definitiv immerzu eine Enttäuschung, niemals das, was es eurem Dafürhalten nach ist.

Ihr schlagt wild mit den Armen herum, Liebe lasse euch im Stich. Ihr habt sie im Stich gelassen. Ihr habt etwas von ihr erbeten. Ihr bittet um Liebe, dass sie sich euch zuwende auf eine Weise, die eurer Vorhersage gemäß ist. Ihr vergesst, dass es an euch ist, Liebe zukommen zu lassen und sie zu hinterlassen, wo immer sie gerade zu liegen kommt. An euch ist es nicht, eine Einzelheit von Liebe zu erbitten. Euch obliegt es, schlicht Liebe zu geben und Liebe dasein zu lassen. Wer trug euch denn an, eure Liebe zu begrenzen und sie bis zu einem Ausmaß, in dem ihr sie schenkt, zurückzuziehen, denn

ihr eignet Liebe nicht, nicht die eure oder nicht die eines Anderen.

An dir ist es, zu sein, was du bist, und das ist Liebe. Ihr seid Liebe und nicht etwas, was ihr aus ihr macht. Bei aller Liebe Gottes - ihr seid die Pracht der Liebe. Seid sie demnach.

HEAVEN # 4986 Eine wilde Rose

Posted July 20th, 2014 by theophil

EINE WILDE ROSE

Gott redete …

Gib Mir deinen Ballast. Reiche ihn Mir her. Möchtest du ihn wirklich? Meine Schultern sind breit. Bür- den deinerseits wiegen bei Mir nichts. Und das ist es, was Bürden wert sind – nichts. Ja in der Tat, sie liegen eher schwer auf dir, dennoch ziehen sie Mich nicht herunter. Sie sind bloß kraft deiner Wahr- nehmung Lasten. Sie sind gar nichts. Deine Wahrnehmung ist fehlgefluchtet, dessen unbenommen, was die Welt erklärt. Joche sind nicht wünschenswert. Sie sind kein Statussymbol. Händige Mir deine Joche aus, und Ich schaffe sie in die Bürden-Waschmaschine. Dein Ballast kommt blitzsauber heraus.

Eure Bürden sind überwiegend das Empfinden von Einbußen, dieser Tage, von früher oder künftiger Tage. Besser ist es, ein Empfinden der Liebe weiterzuentwickeln. Gewiss, Liebe ist nachgerade nicht Bürde. Das Empfinden von Liebe, von dem Ich rede, ist eine neutrale Art Liebe, eine, die Miterleben ist, indes nicht vollauf Anspruch erhebt, eine Art Liebe, die über die Meere segelt, Berge erklimmt und um keine Gefangenen nachkommt, die keine Vorgaben ausgibt. Bürden sind selbstauferlegt, und sie erstellen zahlreiche Erfordernisse. Sie erheben von dir Anspruch auf freie Durchfahrt. Sie verlangen tugendhafte Wirkweisen. Sie fordern vortreffliches Leiden von dir ein. Bürden belasten und knechten dich, und du bist der Auffassung, Bürden spüren sei begründet, sei in jedem Falle begründet.

Es reicht, beispielsweise, dass dir ein geliebter Nahestehender fortgenommen wurde - so wie du es wahrnimmst -, und du spürst die Leere. Die Bürde versucht, die Leere mit mehr Leere zu füllen, in- dem sie Schmerz zusammenquetscht, wozu auch immer dies gut sein mag. Die Bürde bekommt dich auf die Knie, und mithin übergibst du dich der Bedrückung. Du machst Bürde zu einem Schwerge- wicht. Bürde ist wie ein Schal, den du dir umlegst, um Liebe vor dir zu verstecken. Beklagen ist nicht Liebe. Es ist zu viel Butter auf der Liebe aufgetragen. Liebe befreit. Bürde klammert an. Beseitige Bürden. Sieh durch Ballast hindurch. Bürde ist kein guter Kerl. Lege nicht mehr länger Einbuße über dich drüber.

Mit Verlust, da machst du dich selber irgendwie zum Beklagten, derweilen es keinen Beklagten gibt, abgesehen davon, es ist dir lieb, das Leben als Schuldigen zu bezeichnen.

Dem zum Trotz, wie hilflos du dich fühlen magst, du vermagst ohne deinen Geliebten zu leben, und du kannst lieben ohne deinen geliebten Angehörigen unmittelbar an deiner Seite. Bürde ist nicht Liebe. Bürde ist Vergeltungsmaßnahme. Für einen jeden Augenblick der Freude treibst du Sühnung von dir ein, Vergeltung wider dich selbst fürs Lieben, eine Strafe für dein Herz, dafür, gemutmaßt zu haben, du könntest lieben und es beibehalten, selbst dann wenn deine Liebe aus deinem Sichtkreis herausgenommen worden ist. Ist dies nicht die wahre Geschichte?

Frohlocke über deinen Freund, der zu Mir Nachhause gekommen ist. Bist du angehalten, du sollest weinen, dass das Leben oder der sogenannte Tod dich überlistet, dass er dich bestohlen und dass er sich deinen Vorbringungen gegenüber versagt habe?

Bürden sind selbst-zentriert. Sie handeln von dir und nicht von deinem geliebten Nahestehenden. Du hast Klagen, und deine Klagen sind wie ein Messer oder ein Keil, den du in dein schönes Herz drückst, um seine Existenz und die Lust am Leben zu verleugnen, die dir dein Guter Gott zugewendet hat. Lasse nicht deinen geliebten Angehörigen deine Ausrede sein für Selbst-Übersteigerung. Genug Ballast jetzt. Lasse deinen geliebten Angehörigen einen Mantel von Herzlichkeit und Neuwerdung sein. Keine Zeitsperre für Liebe und keine Auszeit für der Welt mit offenen Armen Entgegengehen. Du bist weit- aus mehr als ein Bildzeichen von Liebe. Du bist Liebe. Du bist ein schlagendes Herz, welches liebt. Mache deine Liebe nicht zu einem Vorwand fürs Betrauern. Frohlocke nicht in deinem Herzen, welches du als gebrochen bezeichnest.

Du bist kein Pferd, welches um der Unterordnung willen gebrochen wird. Gib deinem Herzen statt,

eine wilde Rose zu sein, welche unentwegt zur Sonne hin klettert und es zu ihr hin schafft. Eine wilde Rose leidet nicht. Eine wilde Rose langt bei den Höhen an und klettert voran und weitet Liebe aus. Liebe liegt es nicht an, dich festzuzurren. Ihr ist es gelegen, dich hochzuheben. Wahrer Liebe gilt es nicht, flehentlich zu bitten. Ihr gehört es, ungemein geliebt zu sein.

HEAVEN # 4987 Das Leben ist ein Geschichten-Erzähler

Posted July 21st, 2014 by theophil

DAS LEBEN IST EIN GESCHICHTEN-ERZÄHLER

Gott redete …

Jedem auf einer Ebene das Seine, das ist einleuchtend. Individualität existiert. Individualität ist reich- lich vorhanden. Sie wird in der Welt der Wahrnehmung bemerkt. Ihr könntet euch nicht all die ver- blüffenden Unterschiede zwischen den Menschen im Traum auszudenken. Keine zwei sind gleich. Zwillinge haben Ähnlichkeiten, und sie sind überdies geschmückt in ihrer Einzigartigkeit. Aus dieser Individualität entkommen all die Geschichten des Lebens, die Komödien und die sogenannten Tragö- dien. Ich sage sogenannte Tragödien, damit ihr in eurem Leben auf Erden ein ausbalanciertes Auge einnehmen mögt. Ich möchte nicht, dass ihr euch das Leben auf Erden als einen Bock denkt, der einen böse zurichtet. Unter gewissen Umständen mag sich das so ausnehmen. Gleichzeitig ist das Leben nicht da draußen, um euch zu haschen. Es existieren keine facettenreiche Entwürfe auf dir in deinem Leben auf Erden. Das Leben ist kein Aasgeier. Ah, aber das Leben ist ein, ja, klar, es ist ein Geschichten-Erzähler.

Mitten unter all der vermeintlichen Individualität liegt die Einheit, die Brüderlichkeit von Jedermann, kommt das Einssein zu liegen. Man könnte es vielleicht die blanke Schiefertafel nennen, oder Wir könnten es die Große Sonne, das Große Licht, das Eine Große Licht nennen, das auf Alle und das von Allen scheint, von jenem Einen Wundervollen Ort her, welcher kein Ort ist, und wo es keine Eigen- tümerschaft und nicht so etwas wie Jedem das Seine gibt. Wir könnten dies inakkuraterweise, wenn Wir es denn wollten, den Schmelztiegel nennen, und doch ist es mehr als ein Herausragender Pott. Es ist die Höchste Dimension. Es ist die Grundlegende Dimension, freilich kann man es schwerlich eine Dimension nennen. Es ist eher, ungenau gesagt, eine dimensionierte Schicht. Es ist ein Fundament. Es ist der Urquell. Es ist die Unverhüllte Wahrheit. Es ist die Eine Realität. Es ist wie ein Standfoto des Paradieses jenseits oder bevor der Besiedlung, einerlei unter welchem Namen es läuft.

Es ist die Halle der Stille. Es ist das Fundament der Welt, und dennoch ist es Oberhalb der Welt. Es kann kaum beschrieben werden. Es ist der Same. Wir könnten sagen, es ist der Same mitten im Samen mitten im Samen. Es ist die Ganzheit und die Nichtsheit. Es ist das Einssein, welches nicht herausgezogen und beiseite gelegt werden kann. Ihr könnt es nicht anschauen. Ihr könnt zu ihm nicht auf Entfernung gehen. Ihr seid nicht einmal ein du, welches es erörtern kann, denn Wer ist Außerhalb dieses Einsseins? Niemand. Wer ist da, um sich über es verlauten zu lassen, und Wer ist da, um über es Fragen zu stellen? Da ist niemand, einzig Einssein der Alleshaftigkeit, bevor Alleshaftigkeit geboren wird.

Du begreifst es, dass Ich keine Form habe. Du hast dieses stets erhoben. Noch auch bin Ich genau gesagt eine Leere. Ich bin keine Chiffre, und doch bin Ich Einssein, und demzufolge bist du es, und allemal gibt es kein du, gibt es einzig Einssein.

Nichts davon kann in der äußeren Welt leicht hinuntergeschluckt werden. Wie sollte dies denn in der äußeren Welt möglich sein, wo die fünf Sinne das Sagen haben und Diagramme aufgezeichnet werden können? Selbst so du in Meinem Bilde geschaffen wurdest, bin Ich jenseits von Bildnis. Nichtsdesto- trotz erkennst du, was Ich meine, oder bist nahe dran. Du bist nicht dein schierer Körper. Keineswegs geht es darum, deine Form eine oder zwei Sprossen tiefer anzusetzen, denn in der körperlichen Welt ist die menschliche Form genauso schön, sie ist um Vieles schöner, als du einsehen kannst, nichts- destotrotz schön. Menschliche Wahrnehmung ist ebenfalls schöner denn bemerkt. Sie ist eine wunder- same Sache, gleichwohl wird sie innerhalb der Augen der Welt nicht in aller Gänze erkannt.

Ihr könnt bei den Höhen, Die Ihr Erreicht, bloß herumraten. Ihr könnt sehnliche Verlangen haben. Ihr könnt euch wünschen. Ihr könnt lieben, hingegen kommt es natürlich nicht dazu, dass ihr euren Finger auf die Liebe oder auf irgendwas legen könnt, da die Höhen keine Ausmaße an sich haben. Die

Höhen sind, wo Messungen nicht existieren; allein - Höhen SIND. Die Höhen sind, wo Liebe Ist, und das ist die ganze Geschichte.

HEAVEN # 4988 Letztlich

Posted July 22nd, 2014 by theophil

LETZTLICH

Gott redete …

Gott redete, Gott redete, Gott redete, jeder Heavenletter beginnt mit Meinen Worten, Ich sei eine letztliche Autorität. Ich möchte das nicht bestreiten, dennoch greift das Wort Autorität zu kurz, denn du bist ebenfalls eine Autorität. Schließe die Augen und lasse das Rauschen eine Minute los, mit dem du dich umgibst, und spüre Mich in dir auf. Jedenfalls bist du deine eigene Autorität. Dies ist augen- scheinlich. Fehlerfrei oder nicht, du bist deine eigene Autorität, dennoch ist Ordnungsmäßigkeit, was immer das bedeutet, nicht die ganze Geschichte. Du schreibst deine eigene Story. Du hast deine Geschichte noch nicht ganz ausgedacht. Du kannst nach links gehen. Du kannst nach rechts gehen. Aus der einen Perspektive oder von einer anderen her, es können beide, links wie rechts, gutgehen. Eher denn was recht und was verkehrt ist können Wir sagen, dass du auf diesem Weg gejoggt oder auf jenem Weg gejoggt bist. Links könnte direkter sein als rechts, wie allerdings kannst du es wissen, bevor du nicht den Pfad einschlägst, für den du dich entscheidest, selbst dann wenn du dich blind entscheidest?

Aber dies möchte Ich euch sagen. Letztlich habt ihr eure eigene Geschichte geschrieben. Demzufolge seid ihr korrekt. Niemand sagte, ihr hättet eine lupenreine Geschichte zu schreiben. Jede Geschichte ist vollendeterweise deine Geschichte, verlautbart, so, wie ausschließlich du sie erzählen kannst. Der Freie Wille reicht dir zahlreiche Wahloptionen zu. In einem gewissen Sinne sind alle Möglichkeiten recht. Es ist mehr als ein Würfel-Schütteln - da ihr es aussucht. Ihr seid der Schreiber eurer Geschich- te. Und ihr wirkt natürlich auf die Geschichten anderer Menschen zudem ein. Ihr wirkt auf die Welt ein. In gewissen Gefilden kann eure Version eurer Geschichte mehr befürwortet sein als eine andere.

Letztlich schaut ihr euch nach einer guten Story um, welche in der Gunst oder im Geschmack der Welt steht oder es nicht tut. Du bist dein eigener Geschichten-Schreiber. Du bist der Erzähler der Fabel. Du bist derjenige, der deine Geschichte lebt; daher bist du der Entscheider; du bist für deine Geschichte zuständig. Du bist verantwortlich für das, was du aus ihr machst und wie du sie erzählst. Andere kön- nen in deine Geschichte einschwenken und sich aus ihr herausschwenken, gleichwohl bist du die Hauptperson von ihr. Du bist derjenige, der dein Glück sucht. Im Grunde bist du oftmals mit verbun- denen Augen unterwegs. Das stimmt. Die halbe Zeit, möglicherweise mehr, weißt du nicht, warum oder wie du auswählst, was du dir auswählst. Und falls dir denn das, was du dir aussuchst, nun einmal um die Ohren fliegt, bist du immer noch derjenige, der es sich ausgesucht hat. Es mag dir manchmal so scheinen, du seist ein Automat, dennoch bist du derjenige, der Bescheide erteilt.

In weltlichen Bezügen, da ist deine Wahl manchmal richtig und da entscheidest du dich für das Ver- kehrte, dennoch, so oder so, du hast eine Wahl getroffen. Einerlei wie viel Gewandtheit im Umgang du innehast, deine Wahl ist arglos. Du hältst deinen Atem an, und du triffst eine Wahl. Du kannst bloß warten, um zu sehen, wie sie sich herausstellt.

Letztlich bedeutet - in der abschließenden Aufgliederung. Letztlich, so der Tag getan ist, derweil Wir Eins sind, gibt es keine Zufälle, kein Zusammentreffen von Umständen. Letztlich tatst du nie irgend- etwas anderes als so etwas Ähnliches wie dir eine Filmrolle mit Nachrichten, auf der dein Name steht, ansehen. Ja, während du in ihr gespielt hast, standst du obendrein in der Regie bei dem Nachrichten- Band. Du bist zudem der Kunstschaffende, der die Bilder aufzeichnete, der Autor, der ein Szenario niederschrieb, und du warst der Darsteller. Niemand hätte den Part, den du gespielt hast, dermaßen einwandfrei spielen können.

Auf diese Weise spielst du, der Schauspieler, der Autor, der Künstler, der Choreograph, der Laufjunge, der Regisseur … all die Rollen bis zur Vollendung, und Ich sage dir, du hast einen guten Job gemacht, gar dann, wenn du meinst, das sei nicht der Fall. In Wahrheit hast du geglänzt. Du hast einen heraus- ragenden Job gemacht.

Ein anderes Mal etwa schreibst du eine andere Geschichte, eine ganz neue Geschichte, und du wirst

eine andere Rolle spielen. All die Partien werden bei der Wäsche ausgeschwemmt sein, und du wirst Seele, reine Seele, reines Seins-Wesen sein, das hier und dort herumgereist ist und nun Zuhause bleibt.

HEAVEN # 4989 Wie Gott näher kommen

Posted July 23rd, 2014 by theophil

WIE GOTT NÄHER KOMMEN

Gott redete …

Ich rede zu dir, und du hörst zu. Und Ich möchte gerne genauso, dass du zu Mir redest. Sage Mir einfach, was in deinem Herzen vorgeht. Denke mich wie deinen Nachbarn von nebenan, mit dem du jeden Tag einen Kaffee trinkst, oder wie deine beste Freundin, denn Ich bin selbstverständlich dein Bester Freund. Nach allem Hin und Her, Ich bei dein Bester Freund. Natürlich ist Mir bereits alles klar, was bei dir vorgeht. Ich kenne dein Herz. Ich residiere in deinem Herzen. Ich kenne deine Weh's und Ach's. Was Ich freilich kenne, ist nicht der Punkt. Dein mit Mir Reden ist der Punkt.

Du hast für Mich kein hübsches Gesicht aufzusetzen, ebenso wenig hast du zu beten. Sprich einfach dein Herz bei Mir aus, und dein Herz wird erleichtert sein. Erzähle Mir deine Träume. Leiste Mir Gesell- schaft. Wenn du dich alleine fühlst, rede zu Mir. Wenn du spektakulär glücklich bist, rede zu Mir. Sprich ganz einfach mit Mir.

Dank der Handlung, mit Mir zu reden, wird sich dein Herz auftun, und du wirst überdies dich zu Mir reden vernehmen. Du kannst mit Mir mit allerhand Mitteln reden, nach denen es dir ist. Du kannst Mir schreiben. Du kannst Mir ein Lied singen. Huldige Mich mit allem von dir. Erzähle Mir Geschichten. Wichtig ist dabei, dass du mit Mir verkehrst. Du wirst dich anschicken, Mich an deiner Seite zu wissen. Du wirst dich anschicken, Mich als eine Lebende Gegenwart zu erkennen. Du wirst Mich in Nahauf- nahme erkennen, und nicht weit weg in einer Art Schloss im Himmel.

Ich bin ein Bei-Euch-Zuhause-Gott, ein bodenständiger Gott. Ich bin so persönlich, wie persönlich sein kann. Ja, Ich bin ebenso allwissend und so weiter, und, wirklich, Geliebte, ihr seid es genauso. Jeden- falls, lasst Uns miteinander Kontakt aufnehmen. Lasst Uns ein wenig vom Einen zum Einen Kapital daraus schlagen. Wir werden gemeinsam Wunder vollbringen.

Das Leben ist aus Wundern gefertigt, und du bist eines von ihnen.

Sei Mein Kamerad, Mein Kumpel, Mein Freund, schier so wie du bist. Du bist für Mich vollkommen, so wie du bist. Liebe Mich, und liebe dich selber. Es gibt keinen Schritt, den du zu nehmen hast, um mit Mir bewandert zu sein. Du musst nicht einmal tanzen können, und Wir werden tanzen. Wir werden leichten Herzens und leichten Fußes sein. Wir werden zusammen erklecklich Licht abgeben und es über das Universum leuchten. Du wirst mit Mir kommen, wohin Ich auch gehe, und Ich werde mit dir gehen, wohin du auch gehst. Ich werde bei dir sein, wo du bist, und du wirst bei Mir sein, wo Ich BIN. Und wo BIN Ich? Ich bin allerorts. Wir werden zusammen überall sein, was auf jeden Fall das Gegebe- ne ist.

Es ist gut zu wissen, dass Wir zusammen sind. Es ist gut, Unser Recht, zusammen zu sein, zu üben, es zu bespielen. Selbst dann wenn du nicht glaubst, es sei möglich, dass Wir Uns so nahe sein können, sei am Spielen, so, als wären Wir einander so nahe, und in Bälde wirst du die Realität Unserer Hinge- rissenen Beziehung umspannen. O, wie Wir, du und Ich, doch in Zusammenhang stehen. Wie gut Wir einander kennen. Wir wurden für einander gemacht. Sicherlich kamst du von Mir her, und nunmehr setzen Wir Unsere Freude in Selb Ander fort. Wir sind bereits erquicklich miteinander bekannt, es hat indes kein Ende. Da ist kein Genughaben. Wir wollen immer mehr. Dies ist Unser Abenteuer. Wir begegnen Uns Auge in Auge, und von Herz zu Herz in Unserem Einssein, welches wundersamer ist, als ihr es euch jemals vorstelltet. Unsere Empfindungen sind wechselseitig.

Findet dies selber für euch heraus. Lasst Uns ganz einfach reden und überhaupt über etwas reden. Darauf kommt es nicht an. Dass Wir zusammen sind, das ist von Belang.

HEAVEN # 4990 Eine Geschichte wird gesponnen

Posted July 24th, 2014 by theophil

EINE GESCHICHTE WIRD GESPONNEN

Gott redete …

Woraus kannst du denn gemacht sein, außer aus Meiner Liebe? Wie sonst kannst du gemeißelt wor- den sein? Du bist aus Meiner Endlosen Liebe gefertigt, ein jeder Mensch ist durch Meine Endlose Weisheit handgezeichnet. Nicht eine einzige Linie in deinem Gesicht ist für nichts. Nicht eine Augen- braue, nicht eine Wange, nicht ein Kinn, nicht ein Hals. Wir können sagen, Ich wickelte dich um Mei- nen kleinen Finger in das Leben in der Welt hinein, und damit seid ihr immerdar Mein. Ich erschuf euch aus Mir Selbst. Bin Ich Mein oder bin Ich euer? Und worin besteht da der Unterschied? Wir sind ein einziges Unabgrenzbares Licht im Universum und ebenso im Himmel. Wir sind Licht. Ihr seht Ab- grenzung zwischen eurem Licht und dem Meinigen, so es keine gibt.

Einzig in der Geschichte, die von eurem Leben erzählt wird, gibt es Begrenzung. Ansonsten, wo könnte es, ohne diesen Abtausch, eine Story geben? Ohne die Erde, wo könnte da ein Baby geboren werden und aufwachsen und seine eigene Lebensgeschichte an sich haben? Das Leben und die Geschichte passen zueinander.

Letztlich, da lautet die Geschichte, dass es keine Geschichte gibt, und dennoch, eine Erzählung wird versponnen und sortiert sich in einer Mannigfaltigkeit von Wegen. Ohne die Mannigfaltigkeit, worin könnte da eine Geschichte zu liegen kommen? Eine Erzählung hat sich um etwas zu drehen, und mit- hin wurde die Welt geschaffen, sodass eine Geschichte niedergeschrieben, weitererzählt und durchge- lebt werden konnte, so, als würde sie sich wirklich ereignen. Was macht eine Geschichte reell, so sie es nicht ist? Eine Geschichte rührt von Schöpfung her. Eine jede Geschichte ist die Geschichte von Jedermann. Es ist dermaßen vieles Überlappen und kreuz und quer das Gegebene, es sind der-maßen viele Wechselfälle der Zeit und Vorkommnisse anwesend, derweilen es nichts gibt, was sich zutragen kann, mit der einen Ausnahme, in einer zurechtgedachten Geschichte.

Die schöne Welt ist ihre eigene Geschichte. Sie hat eine Menge zu erzählen, gleichwohl dient sie als ein Hintergrund. Die Welt ist die Kulisse der Geschichte. Die Welt, als Fiktion, hat zahlreiche Szenerieplätze an sich, wie etwa Paris und Hongkong seinen eigenen Kulissenort und seine Geschichte hat, die zu erzählen und zu verweben ist.

Eine jede Geschichte, gleich welchen Genres, ist eine Love Story. Es gibt keine andere. Sie kann eine Geschichte von gefundener Liebe oder von Liebe sein, bei der die Liebe zu kurz gekommen ist. Eure Gedanken sind wohl, eine Geschichte könne eine Geschichte von Nicht-Liebe oder von Unliebe sein, dennoch schleicht die Liebe, gar in den Nischen einer solchen Geschichte, herum. Liebe mag versteckt sein, sie mag entstellt, bei ihr kann das Innere nach außen gewendet sein. Ja gar abgestritten, entstellt und als Rache bezeichnet, dennoch, sofern die Wahrheit verlautet ist, ist eine jede eine Geschichte von Liebe, von der Sehnsucht nach ihr oder vielleicht von ihrer Erfüllung.

Ja gar der Tod, bestbekannt als ein Bestatter - so er dir deine Augen schließt, ist der Tod Liebe. Krieg, als dermaßen unverständig er sich auch erweist ist, ist angelegt, Friede zu überbringen.

In der Welt gibt es keine Stelle, die keine Geschichte ist, und dermaßen viele Variationen der einen Geschichte der Liebe. Aus dem Einen entkommen Abwandlungen, und dennoch ist Einssein, und das ist die Wahrheit. Einssein herrscht zuvörderst. All die Erzählungen sind Fiktion. Einerlei wie wahr scheinend, sie sind allesamt Fiktion.

Wenn du schläfst, scheinen deine Träume im Schlaf gewiss wahr. Sie sind triftig, während sie sich zutragen. Ihr werdet in eurem Traum wirklich gejagt, und ihr könnt in eurem Traum wirklich nicht die Tür öffnen. Öfters führen die Geschichten nicht zu einem Ende und ihr bleibt im Ungewissen. Ah, die Mysterien des Lebens in der Welt und das Geheimnisvolle all der Träume, die kein Ende zu haben scheinen, und bei denen ihr niemals zur Kenntnis gelangen werdet, was sich in der unterstellten Geschichte abspielt.

Die Antwort indes ist die gleiche. Es passierte schlechthin nie etwas. Es war allesamt bloß ein Traum, und ihr erwacht von einem jeden Traum. Alldieweil trug sich der Traum zu und spielte sich derart reell-scheinend ab, dass du in deinem Traum aufkreischen oder lachen und umarmen und sprechen kannst, derweilen du still im Himmel, derweilen du einfach bei Mir dasitzt, im Eigentlichen mehr in der Stille des Einsseins Meines Einen Selbst dasitzt bar einer Umsicht in der Welt.

HEAVEN # 4991 Nicht-Zeit und Nicht-Raum

Posted July 25th, 2014 by theophil

NICHT-ZEIT UND NICHT-RAUM

Gott redete …

Deinem Herzen und deinem Geist hat alles einen Anfang und ein Ende. Die Dinge liegen nicht so. Dennoch, so nimmst du es wahr. Du nimmst wahr, das Leben habe einen Anfang und ein Ende. Du nimmst wahr, dass es einen Durchlauf von Zeit gibt, und der Durchlauf von Zeit, der Sand der Zeit, so wie eine Seifenoper dies bezeichnen könnte, rinnt dir durch die Finger. Irgendwie nahmst du deinen Anfang, und irgendwie endest du, und das ist dir ein Gott Sei's Geklagt.

Zeit scheint zu existieren. Sie beansprucht einen ziemlichen Bissen deines täglichen Lebens. Du ver- suchst, die Zeit festzulegen, indes legt sie dich fest.

Ewigkeit und Endlosigkeit neigen sich nie zuende. Gerüstet mit einem Glauben an Zeit kann es selbstverständlich sein, dass du zu keinem Griff auf die Ewigkeit und Unendlichkeit gelangst, welche, sollen Wir das mal so ausdrücken, außerhalb der Sphäre von Zeit existieren und nichts mit ihr zu tun haben. Ewigkeit und Endlosigkeit sind Nicht-Zeit. Sie sind nicht-zeit-befähigt. Sie sind unmessbar.

Zeit, so wie du sie siehst, läuft zurück und voran, und über und über hierhin und dorthin. Zeit hat Temporae, und ihr habt obendrein ein Empfinden von Zeit, und ein Empfinden, dass Zeit zuende geht. Ihr dreht Zeit herum, und sie gerät zu Raum, und ihr werdet gar denken, der Welt gehe der Raum zur Neige. Es macht den Anschein, dass ihr in Illusion oder in Desillusion lebt. Bar der Illusion, wie könntet ihr da desillusioniert werden?

Ewigkeit und Endlosigkeit sind nicht Illusionen. Sofern Zeit und Raum nicht existieren, was existiert dann?

Um diese Frage in Abgleich mit Zeit, so wie ihr sie kennt, zu beantworten, könnten Wir sagen, dass Synchronizität existiert. Simultaneität existiert. Gewiss, wenn ihr gutheißen könntet, dass Zeit nicht existiert, so gäbe es keine Vergangenheit oder Zukunft oder sogar keine - sozusagen - wohl-ange- priesene Gegenwart. Ohne die Billigung von Zeit, welche euch in der Welt ins Gesicht gafft, würden Zeitwörter nicht existieren. Raumwörter würden nicht existieren.

Nicht-Zeit und Nicht-Raum scheinen euch ungemein neblig. Es ist schwer, eure Hände um sie zu legen. Sofern es keine Zeit oder Raum gäbe, was wäre dann da, fragt ihr euch. Was würdet ihr ohne die Wörter wann und wo und hoch und runter und all das anstellen? Ihr fürchtet, ihr würdet aus dem Gleichgewicht geworfen. Ihr würdet euch aus dem meisten eures Lebens auf der Erde, so wie es ist, herausgeworfen fühlen, und ja, natürlich, das wärt ihr. Ihr könntet euch ausquartiert fühlen, den Boden unter euch weggezogen bekommen haben.

Die Wahrheit ist, dass ihr zeitlos und raumlos seid. Dem Leben sind keine Unterbrechungen. Keine Brüche in ihm. Ihr wärt freilich gegründet. Ihr wärt in einem anderen Gefilde niedergelassen, und, sofern es dort wie in der Welt Sprache gäbe, wäre es eine anders geartete Sprache. Indessen, Sprache rührt vom Denken her, und, bar der Begrenzungen von Zeit und Raum, würde Sprache von Tieferem als vom Denken herrühren. Es wäre eine mitschwingendere Übertragung von Verstehen, welche über das Auffassungsvermögen des Geistes hinauslangt, das Gegebene. Es ist mehr so wie dass alles bekannt wäre. Wir könnten sagen, dass alles allen gemein ist, so in etwa wie ein Sonnen- aufgang und ein Sonnenuntergang allen überkommt. Sie sind einfach da. Niemand hat wirklich auf sie hinzuweisen oder sie auszurufen.

Nunmehr gelangen Wir zur Seiendheit und zum Einssein der Seiendheit. Einssein ist keine gesetzes- freie Zone, kein Gerangel unter allen. Ein Gerangel bedeutet im Englischen ein Handgemenge, ein Ringen, eine Wahllosigkeit, eine Entbehrung von Zusammenschluss. Einssein ist Geschlossenheit. Einssein könnte man mit einem Laser, in Kontrast zu einer 10-Watt-Glühbirne, vergleichen. Nachdem euch dieses nun zu verstehen gegeben ist, wie kann Ich euch da Meine Einsseine bezeichnen? Einzig um euch hereinzuziehen, kann Ich das. Einzig um die große Menge hereinzuziehen, welche Einssein noch nicht so recht begreift, welche ihre Hände um sie herum zu legen außerstande ist, und das ist praktisch jeder, du mit eingeschlossen. So steht es darum.

Nun, natürlich, das ist das menschliche Befinden. Diese Wahrnehmung von Gespaltenheit ist das

menschliche Befinden, und dennoch, sie ist nicht das Wahre. Da ist Ein Becken der Liebe, und Eins schwimmt in ihm, und nicht anders steht es mit dem zusammenhängenden Ganzen des Lebens, auf dem ihr, einerlei wie ihr euch selber wahrgenommen habt, ruht.

HEAVEN # 4992 Königliches Familienmitglied in einem königlichen Land

Posted July 26th, 2014 by theophil

KÖNIGLICHES FAMILIENMITGLIED IN EINEM KÖNIGLICHEN LAND

Gott redete …

Sofern ihr das Licht, welches eure Seele ausstrahlt, sehen könntet, würdet ihr vor Erstaunen um Luft ringen. Mit dem Gedanken einhergehend, dass du, das alltägliche du, so scheint es dir wie auch viel- leicht der Welt, nicht besonders seist – im Grunde bist du eine helle wirbelnde Goldene Sonne, die auf die Welt scheint. Du kannst das mit Mir debattierend durchsprechen, wenn du das möchtest, dennoch herrscht die Wahrheit vor. Ich bin Mir gewahr, dass dies nicht der Anblick ist, welchen du siehst.

Du siehst Angst, und du hast nicht das gehörig erhebliche Du im Blick, welches die Welt erhellt. Du ziehst deine Füße hinter dir her und hältst deinen Kopf nach unten, im Glauben, dies stelle eine siche- re Wette dar. Feststeckend in deinem Kokon ist dein Licht vor deinem klaren Blick verborgen und zu- dem vor dem Blick Anderer, vieler Anderer, freilich scheint dein Licht alldieweil hell. Geliebte, wie soll es denn möglich sein, dass ihr Dunkelheit seid, derweil ihr eine Abspiegelung von Mir seid? Das Bild, was es für euch gilt zu bewahren, ist ein Bildnis von Licht, welches aufloht.

Ihr spielt euch selber herunter. Ihr legt euren Arm über die Augen, um die Sonne außenvor zu halten, allerdings könnt ihr das Sonnenlicht nicht andauernd blockieren. Ihr seid euer eigenes Sonnenlicht. Das Licht ist innen in euch, und in Bälde wird das Sonnenlicht von euch selber auf euch dämmern. Eurer Stellung in der Welt unbenommen, ihr seid entzündet. An etlichen Tagen etwa werdet ihr Hoff- nung haben, dennoch gestattet ihr euch nur ein Bisschen von ihr. Denn meistenteils seid ihr unachts- am gegenüber eurem Licht und den Beschaffenheiten, die ihr darbietet, welche euch – derzeit – schwerfallen, sie zu bejahen, welche euch gar ein Ding der Unmöglichkeit, sie anzuerkennen, darstel- len, und demnach meidet ihr die Thematik, die ihr nicht zu akzeptieren vermögt.

Könntet ihr die Schönheit des Lichts, welches ihr seid, anerkennen, so würden du und die Welt in Sekundenschnelle herumtanzen. Du, ein Licht-Spinner, würdest herumwirbeln und dir würde dabei nicht schwindelig. Du würdest eine Sicht auf deinen strahlenden Glanz erhalten, und vielleicht seufzen:

„Ah, ich bin Licht. Ich bin von innenher erleuchtet. Licht ist, wer ich bin. Unmöglich, aber wahr. Ich stehle das Licht nicht. Ich BIN Licht. Ich nehme die Ummantelung der Dunkelheit weg, die meine Augen bedeckt hielt, und ich schreite in die Welt hinaus als ihr Diener des Lichts. Am Ende doch, nach allem, wird es danach aussehen, dass ich ein Licht-Seinswesen bin. Mein Licht scheint und legt Eins- sein an den Tag. Die Welt gleißt auf, und das Herz der Erde ist erleuchtet. Die Welt schickt sich an, ihre Schultern zu heben und aufrecht dazustehen und gut von sich zu denken. Ich muss gedacht haben, die Welt sei minder, sie sei in Wirklichkeit schäbig, zweitklassig, und nun, so ich in Licht ge- schmückt bin, sehe ich die Welt erglimmt und wie schön und prächtig sie ist. Die Welt ist ein Triumph. Die Geschichte von der Welt wurde zum verkehrten Genre gehalten. Ich habe die Welt falsch aufge- fasst. Irgendwie dachte ich, sie sei ein minderer Ort und ich war ein wenig beschämt, hier im Dunkeln zu sein. Jetzt bei dem Licht, das mir Sicht verleiht, sehe ich, dass die Welt ein Glänzender Palast ist. Sie ist passend für einen König, und alle von uns sind Mitglieder des Königshauses in einem Königli- chen Land. Ich habe mich eine Menge geirrt, und nun sehe ich durch die Patina meines eigenen Lichts hindurch, welches, wie ich jetzt weiß, Gottes ist.

Was für eine Offenbarung dies für mich ist. Ich bin offengelegt, und die Welt ist zum Vorschein ge- bracht. Wie licht mein Licht, und wie hell das Licht der Welt ist. Licht auf Licht, schimmerndes Licht, die Welt und ich sind wie zwei Herzschläge, die gleichen Pulses sind. Licht ist mein Name, und Licht ist genauso der Name der Welt. Gott zeugte Licht, nichts als Licht, denn alles ist Licht, und ich bin die Alle, und es gibt keinen anderen. Ich bin ja gar mehr denn eine Widerspiegelung von Gottes Licht. Ich bin Gottes Licht. Er vermachte mir Sein Licht. Er vermachte es aus der Gütigkeit Seines Herzens. Er machte mich zu einem Seinswesen des Lichts. Und also BIN ich.“

HEAVEN # 4993 Mr. Ausbesserer

Posted July 27th, 2014 by theophil

MR. AUSBESSERER

Gott redete …

Zu den Angelegenheiten, die du eher zu lernen hast, gehört, die Dinge zur Genüge in Ruhe zu lassen. Es ist eine gute Sache, das zu erkennen.

Es stimmt nicht immer, dass wo Rauch ist auch Feuer ist. Des Öfteren bist du in deiner Aufregung im Leben, und, worüber du deiner Meinung nach von Bemühen oder Kontrolle Gebrauch machen müssest, wie der Bub, der „Der Wolf!“ ausrief [hier ist auf eine Fabel von Äsop Bezug genommen, deren Moral, kurz gefasst, lautet: 'Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht!'; Anm.d.Übers.]. Du fühlst dich vordringlich. Heute zwingend darüber, und morgen dringlich über etwas anderes.

Mitunter hast du es wirklich, wirklich nötig zu lernen, dass das Leben sich ohne dein Jappen seiner selbst annehmen kann. Du kannst durchaus zu viel deiner Energie für Feuer, deren glühende Holz- stückchen bereits am Ausgehen sind, aufwenden.

Es ist so: Ihr kümmert euch um einen Pickel, ihr Lieben, und ihr möchtet ihn gerne ausmerzen. Dies sind eure Dringlichkeiten im Leben, wann sich ein Hautpickel, mit oder ohne euer Bemühen, davon- machen werde.

Dringlichkeiten sind im Leben relativ. Heute ist es ein abgebrochener Fingernagel. Was für eine Tragödie. Morgen könnt ihr eine wirkliche haben. Ihr Lieben, selbst gebrochene Herzen setzen sich selber wieder instand.

Suche dir die Gefechte aus, die du ausfechten möchtest. Das ist ein guter Rat. Dessen unbesehen, du hast über gewisse Situationen nicht übelnehmerisch zu werden. Du vergeudest deine Energie. Finde etwas Erhebendes, um darauf deine Aufmerksamkeit zu richten. Lasst die Verwerfungen, die ihr seht, los, welche ihr spornstreichs umzumodeln hättet, anderenfalls was, anderenfalls was, Geliebte? Was wird geschehen? Wie viel davon, was ihr als Probleme seht, könnt ihr an einem Tag löschen? Zuallermeist machen sie sich von alleine davon.

Eure Gedanken sind mächtig. Ihr zeugt mit euren Gedanken. Vielleicht sind euch Dringlichkeiten lieb. Vielleicht mögt ihr es, zu reagieren. Vielleicht hättet ihr Notfallchirurg oder Feuerwehrmann oder Polizist sein können, die augenblicklich auf alle einlaufenden Berichte eingehen.

Allemal, sofern du ein Buchhalter bist, kümmerst du dich darum, dessen du dich annehmen kannst. Wenn sich jemand, den du kennst, übermäßig verausgabt, schläfst du des Nachts nach wie vor. Du kannst dich nicht in alles einmischen. Du kannst deinen Gesichtspunkt vorbringen, und es danach los lassen. Es besteht keine Not, deine Verunsichertheit kundzutun. Du musst sie nicht weiterreichen. Was denn sonst als deine eigene Verunsicherung bringt dich zur Hinsicht auf dermaßen viele Einzel- heiten, welche möglicherweise fatal seien? Es ist mehr am Leben dran als deine wiederkehrenden Anstalten, alles beheben zu mögen.

Im Großen und Ganzen ist es notwendig, die Verantwortlichkeiten Anderer bei ihnen zu belassen. Wenn du ein Taxi nimmst, gibst du dem Fahrer zu verstehen, wohin du gebracht werden möchtest. Außer er fragt danach, sagst du ihm nicht, wie dorthin zu kommen geht. Du machst ihm nicht mit deinen Sorgen Sorgen. Du möchtest deine Ängstlichkeiten nicht dem Taxifahrer weiterreichen.

Es gibt Bewandtnisse, bei denen du es jenen selber überlässt, sich sich selber anzunehmen. Wenn heute Montag ist, kraft welchen Gesetzes muss eine Situation, die du als dringlich erachtest, heute behoben werden? Was wäre denn, wenn man sich am Mittwoch darum kümmerte? Also, Meine gelieb- ten Kinder, frage Ich euch, was ist an einer Lage verkehrt, die am Mittwoch in Ordnung gebracht wird? Wer seid ihr, dass ihr ansagt, wann etwas behoben gehört? Dieses Empfinden von Dringlichkeit zählt nicht zu den Eigenschaften, die du entfalten oder verbreiten möchtest.

Es gibt ebenso eine positive Vordringlichkeit. Ein kleines Kind kann nicht auf Heiligabend oder auf den Morgen von Weihnachten warten. Es kann nicht auf seinen Geburtstag warten. Es kann nicht warten,

an den Strand zu gehen. In diesem Sinne ist die Vordringlichkeit eine Art köstlicher Freude.

Sobald es wahrheitsgemäß bei der Feuerwehr ein Feuer zu vermelden gibt, dann tue das. Freilich ist nicht jedes Feuer im Freien ein Notfall. Nicht jeder Verzug ist ein Notfall. Geliebte, stellt die Verkehrtheiten richtig, die ihr begeht, und macht euch nicht so viele Sorgen um das Fehlbenehmen Anderer. Falls ihr denn Vollkommenheit einfordern müsst, dann fordert sie euch ab! Gebt Anderen etwas Schlupf. Gebt euch ebenfalls etwas Schlupf. Weswegen euch über etwas aufregen, was – im großen Bild – nicht euer ist, euch darüber aufzuregen, und was womöglich in Wirklichkeit nicht eine dermaßen erhebliche Sache ist, sodass du jetzt im Augenblick über sie herzufallen hast. Kenne den Unterschied zwischen einem Berg und einem Maulwurfshügel.

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HEAVEN # 4994 Glaube an Gott und an dich selbst

Posted July 28th, 2014 by theophil

GLAUBE AN GOTT UND AN DICH SELBST

Gott redete …

Du möchtest über das Gefühl von Selbstmitleid hinwegkommen. Dich selber bemitleiden ist Sorge verspüren. Sorge kommt von einem Empfinden des Mangels oder gar des treulosen Verrats her. Etwas wurde dir weggenommen. Etwas wurde dir versagt, oder es wurde dir nie zugewendet, oder es wurde dir gestohlen. Und mithin machst du dich zum Opfer eines Diebs. Du mögest dies nicht tun. Einerlei worum es geht, du möchtest dies dir selber nicht oder nicht sonstwem antun. Dies ist es, was Bemitleiden verrichtet. Es ist eine Versehrung. Immerhin keine erquickliche Art zu denken, und keine gute Manier des Empfindens.

Du möchtest dich selber nicht mit der Idee durchtränken, du seist beklagenswert dran. Unabhängig von deiner Lage, unabhängig davon, wie düster dir und der Welt deine Lage zu sein scheint, es ist, als würdest du in aller Öffentlichkeit dein Geld auf das falsche Pferd verwetten. Dein Geist artet zu einem bezwungenen Meckerer aus, und du verleihst jener Nervensäge Rückhalt. Du mögest nicht herumerzählen, dass du Schluchzen beschiedst. Was Gutes verschafft dir Schniefen?

Falls dein Einkommen herabgesetzt wird, weswegen alsdann verkünden, du seist nicht mehr länger eine Tasse Kaffee wert. Das Geld in deiner Tasche ist nicht dein Wert. Du hast es nicht im Unverstand auszugeben, gleichwohl hast du dein Empfinden des Entbehrens nicht zu demonstrieren und dem Universum gegenüber nicht zu erklären, du seist keinen Pfennig mehr wert.

Wie du über dich selber redest, auf diese Weise stellst du dich nach außen dar und projizierst. Es ist, als würdest du zu dem Universum reden: „Ich bin so wenig wert. Ich bin überhaupt nicht viel wert.“ Das Universum vernimmt dies unparteiisch und reagiert darauf just dem entsprechend.

Selbst wenn du nur noch die letzten paar Cent in der Tasche hast, mögest du das nicht nach außen vermitteln. Du hast Ressourcen zu deiner Verfügung. Du hast Herz und Geist. Habe einen Funken Zutrauen an dich selber. Wette auf dich. Gib deinen letzten Cent weg und sieh ihn sich vervielfachen.

Du gibst nicht aus einer Motivation, hinzuzuerlangen, her. Dies macht dich zu jemandem, der Handel treibt, nicht zu einem Geber. Das gleiche Geben - zum einen, wenn du gibst, und zum anderen, wenn du gibst, um dein Bankkonto zu alimentieren - wird durchaus nicht das gleiche Resultat zeitigen. Gib, um zu geben, und nicht, um zu bekommen. Gib, um zu geben, und du öffnest inwendig in dir selber Tore. Du öffnest Kanäle in dir. Eine Idee wird sich einstellen. Etwas wird verwandelt. Vertrauen in dich selber wird womöglich durch dich das eine oder andere Andrängen erforderlich machen. Vertrauen in dich selber und Vertrauen in Mich sind zwei Dinge, die du dir wünschst, und sie sind zwei Seiten derselben Medaille.

Du kannst im Voraus wissen, dass Ich auf dich wette. Lebe als ein Held, und nicht als ein Opfer. Sei ein helles Licht auf Erden und erhelle Andere.

Wenn du entmutigt bist, hast du das der Welt nicht zu erzählen, denn, wie dich die Welt im Blick hat, überträgt überdies seinen Abdruck auf dir.

Stelle dir all das Kreuz und Quer der Gedanken und der Energie vor, welches fortwährend zugange ist.

Stelle dir den ganzen Verkehr vor. Lenke den Verkehr, so, wie du ihn gerne verlaufen sehen möchtest. Sage Ja zu dir selber. Wenn du an der Ampel grün sehen möchtest, dann teile ein grünes Licht aus.

Du vermagst dein Leben und vermagst deine Wertigkeit auf einem Segment deines Lebens nicht eini- germaßen weidlich zu beurteilen. Du trägst dein Leben bei dir. Natürlich, ohne jeden Zweifel, verblei- be auf der sonnigen Seite des Lebens. Warum solltest du je auf der schattigen Seite bleiben mögen. Sofern du dir denn die schattige Seite aussuchst, wieso sie dann herumerzählen mögen? Weswegen solltest du dich zu der Beachtung dessen herbeirufen mögen, was dir nicht förderlich ist? Warum soll- test du anzeigen mögen: „Schau, sieh mich an. Sieh, wie unterdrückt ich bin. Das Elend ist an meine Fersen geheftet.“ Und dann wischst du dir eine Träne ab, um dein Befinden zu veranschaulichen.

Nicht mehr, Geliebte. Sendet andersgeartete Signale aus. Sie werden desgleichen vernommen und zurückgefedert werden. Steht aufrecht, und ihr werdet hochgewachsen dastehen.

HEAVEN # 4995 Seht von Angst ab

Posted July 29th, 2014 by theophil

SEHT VON ANGST AB

Gott redete …

Woher kamen Verhöhnung und Verschmähen und Negativität?

Aus der Furcht.

Woher kam Angst?

Vom Fehlverstehen. Vom Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen, Geliebte.

Irgendwo unterwegs entschieden sich Meine Kinder für Angst, anstatt für Zutrauen, anstatt für Ver- trauen in Mich. Meine Kinder gerieten selbstsicher in Sachen Arroganz. So angstvoll Angst ist, ihr er- langtet Zutrauen in Angst und in all ihre Vorhersagen, und gingt eures Zutrauens in euren ureigenen Schöpfer verlustig.

Angst erzeugt nichts, außer mehr von sich selbst. Es ist gleichsam, wie wenn ihr für Angst einsteht, so, als wärt ihr der Angst bester Mann bei ihrer Hochzeit, oder als würde Angst als Schiedsrichter in einem Boxkampf eine Pose einnehmen und dabei seinen eigenen Arm in die Höhe heben und damit sich selber zum Sieger erklären. Angst denkt, sie könne nicht verlieren. Ganz bestimmt ist Angst stark.

Die Propaganda der Angst ist dermaßen weitverbreitet, dass es für natürlich erachtet wird, der Angst deine Gefolgschaftstreue zu geloben. Furcht erscheint dir wie eine sichere Sache. Du möchtest eher auf der Seite der Angst sein denn auf der Seite der Wahrheit. Manchmal lebt die Angst in jedem Knochen in deinem Körper. Sie kann sich dort etwa versteckt halten und alsbald auf einen zu stürzen und „Buuh“ rufen.

Wieso schildere Ich Angst in solchen Einzelheiten ab, derweilen du sie bereits so gut kennst?

Ich sage allen, die die Erde betreten: „Gebt die Angst preis. Hört ihr nicht zu. Lasst sie nicht unbeaufsichtigt bei euch herumlaufen. Angst ist nichts, um davon schwärmerisch zu fantasieren.“

Seid furchtlos. Seid ohne Angst. Lebt euer Leben in dem sicheren Wissen, dass ihr in Meiner Obhut seid. Was immer im Leben vor sich geht, Ich bin bei euch. Ich bin bei euch und für euch, und Ich bin vor euch. Ich gehe voran. Begreife, was Mein Wille ist. Ganz bestimmt ist Mein Wille nicht Angst. Lasst euer Verständnis Meines Willens nicht furchterregend sein. Mein Wille ist dem euren nicht entgegen- gesetzt. Es ist einfach so, dass ihr eine beschränkte Sicht aufweist. Eure Sicht auf Meinen Willen wurde gestutzt. Alles, was euch die Furcht beibringt, nehmt ihr für bare Münze.

Die Angst schreit laut: „Gefahr!“ Und ihr bedeckt euren Kopf.

Schaut, Angst ist ein Aufschneider. Angst hat eine laute Stimme. Ihre Stimme hallt überall nach, und dennoch ist Angst eine frei erfundene Trumpfkarte. Angst ist ein Grundlagen-Plünderer. Lege Angst beiseite. Schaffe Liebe in den Vordergrund.

Liebe steht im Vordergrund. Liebe ist in dir eingebettet. Angst ist dir hinzugetan worden. Angst ist nicht innewohnend. Angst ist ein Gesetzloser. Sie ist mit Mord ungestraft davongekommen. Angst

probiert, von deinem Herzen Besitz zu ergreifen, und Ich muss gestehen, sie hat dabei einen ziemlich guten Job verrichtet. Ich bitte euch, davon abzulassen, euch in der Hörigkeit von Angst aufzuhalten. Angst ist ein solcher Förderer von sich selbst. Ich denke, es ist angemessen zu sagen, Angst sei Ego. Angst ist gewiss Ego-gegründet. Ich habe für Angst keine Verwendung. Angst ist nicht mehr denn eine arglistige Täuschung, an dir begangen.

Lange lebe die Liebe. Liebe hebt Angst auf. Furcht rennt von der Liebe weg. Liebe ist wahr, und Furcht ist verkehrt, gleichwohl ist Furcht groß, ist Furcht populär und gründlich vermerkt. Das Gegenteil von Angst ist Liebe, und Ich bin Liebe, und Ich ertrage keine Furcht.

Das Gegenmittel für Angst ist Liebe. Du kannst gar Angst lieben und sie eintüten und gehen lassen. Angst, was für ein Tunichtgut, kann aufgegriffen und auf eine Insel ins Exil geschickt werden, wo sie sich entspannen und sich selber Angst machen kann mit ihrer Abspiegelung in den Gewässern der See.

Angst hat ein solch prahlerisches Benehmen. Angst pflegte dich zu überreden.

Nunmehr siehst du Angst als das, was sie ist. Sie ist Angst, zweifelsohne. Sie ist angstgegründet, zur selben Zeit wie sie ohne Basis ist. So Liebe eintritt, geht Angst hinaus. Angst wird abgeschwächt, und Liebe herrscht vor. Höre auf Liebe und verzichte auf Angst. Sei mit ihr durch. Fülle dein Herz mit Liebe und rette dich aus der Furcht heraus.

HEAVEN # 4996 Du wirst anbrechen

Posted July 30th, 2014 by theophil

DU WIRST ANBRECHEN

Gott redete …

Du kannst gut und gern das Gefühl haben, das Leben störe deine Kreise. Was dich wirklich durchein- ander bringt, bist du selber. Du glaubst, du habest eine verhängnisvolle Schwäche oder vielleicht einige. Die Veranschlagung deiner selbst ist außermittig. Es ist eine Neigung zu verzeichnen, dich selbst eher als Ausrangiertes zu erachten denn als einen Aktivposten, freilich bist du, oh dermaßen von Wert, denn du bist das Einssein des Universums. Du wirst dich wohl äußern und glauben, das Leben auf Erden komme deinen Erwartungen nicht nach, allerdings ist die Crux der Lage die, dass du nicht an dich als ein brauchbares, hochnützliches Menschenseinswesen glaubst, welches dir nicht Enttäuschungen bereitet. Du bist ein Seinswesen. Du bist ein Seinswesen Gottes. Du bist Mein Seien, auf Erden zu Besuch.

Von deinem Blickwinkel her gesehen ist dir nicht klar, wie du hierher gekommen bist, was du hier verrichtest, oder wie es hergeht, dich über die Welt zu erheben, die oft aufgewühlt und gehetzt ist. Du weißt nicht wirklich, was du erwartet hast, gleichwohl hast du jene Gebrechlichkeit nicht erwartet, die du erlebst, diese Herzensschwere, sobald du enttäuscht bist. Es ist interessant, nichtwahr, dass Ich Selber Entmutigung nicht erlebe. Hier liegt eine große Verschiedenheit vor, denn Ich bin keinesfalls wie ein Lehrer in der Schule, der zu einem Kind sagt: „Ich bin von dir enttäuscht“, denn Ich bin Mir ohne jeden Zweifel im Klaren, dass du deinen Weg durch den Morast schaffen, dass du beim Sonnen- schein anlangen und glänzend durchkommen wirst. Dies ist vorherbestimmt. Dies ist Kundgetanes. Dies ist ein Gegebenes. Du wirst emporsteigen.

Du glaubst an Abfolge, eine Bewandtnis von Zeit. Ich glaube an Zeitlosigkeit. Das ist etwas ganz anderes. Es ist nicht wirklich so, dass Ich an Zeitlosigkeit glaube. Ich WEISS über Zeitlosigkeit BESCHEID. Ich bin ein Wesen der Ewigkeit und Endlosigkeit. Du glaubst daran nicht so recht, dass du ebenso ein Wesen des Lichts bist, ganz zu schweigen davon, dass du es erkennst. Du behältst das Denken bei, alles was du seist, sei Fleisch und Blut. Ich persönlich bin mit einer größeren Bandbreite vertraut, geradeso wie du, das Ebenbild von Mir, an das Zeitweilige als das Ein und Alles von dir glaubst. Alldieweil ist das Einstweilige ein Strohfeuer.

Du verwettest dein Geld auf das Fadenscheinige. Du kannst das nicht bestreiten. Dies ist die Mensch- liche Verfassung. Du siehst Die Menschliche Verfassung als ein Kreuz zum Tragen, derweilen es im Eigentlichen eine gesegnete Gelegenheit ist, um hinter die Ewige Wahrheit von dir zu kommen. Du bist weitaus mehr als ein physischer Körper. Tief unten, weißt du darum. Tief unten weißt du, du bist

weitaus mehr als dein physischer Körper. Tief unten weißt du, dass das Leben auf Erden weitaus mehr ist, denn was du in dem, was du die Täglichen Mühen nennst, wahrnimmst.

Du lebst im täglichen Leben. Du fühlst dich in den täglichen Herein's und Heraus' vertäut, wie es in der Welt zu sein scheint. Gleichwohl ist Unendlichkeit, ist Ewigkeit zugegen, und dennoch hast du das Gefühl, dein körperliches Leben sei alles, was an ihm dran sei. Du blickst um dich und denkst: „Dies ist alles, was ist.“ Geliebte, ihr würdet euch nicht nach dem Etwas Mehr sehnen, wenn es nicht existierte. Ihr hättet kein Jiepen nach ihm. Ihr würdet nicht Entsetzen empfinden, wenn ihr nicht Etwas entbehrtet, welches existiert.

Euch mangelt es an dem Glauben an euch selbst. Ihr tretet in das Leben auf Erden ein, gleichsam als wäre dies alles, was von Belang ist. Ihr habt gar die Redewendung: „Was ist los?“ In eurer Wahrneh- mung ist immer etwas los, und ihr verschafft dem aber und abermals Belege.

Stellt euch eine bessere Frage. Stellt euch eine umfassendere Frage. Kommt aus den Einzelheiten heraus. Tretet in ein Größeres Bild ein. Ihr seid Teil des Größeren Bildes. In euch eingefasst ist Alles, und ihr schickt euch an, dies zu begreifen. Auf euch, auf euch ruht die Welt. Ihr seid kein Stümper, wie ihr denken werdet. Ihr seid ein Besucher, unterdessen seid ihr mehr, weitaus mehr denn ein schierer Besucher. Ihr seid das Licht der Welt.

HEAVEN # 4997 Die Prinzen und die Prinzessinnen, auf die du triffst

Posted July 31st, 2014 by theophil

DIE PRINZEN UND DIE PRINZESSINNEN, AUF DIE DU TRIFFST

Gott redete …

Ohne Weiteres wird unter euch eine Neigung existieren, zu denken, dass Große Leute, jene, über die Bücher geschrieben werden, jene, die Präsidenten wurden und deren Geburtstage feierlich begangen werden oder nach denen man Straßen oder Städte benannt hat – dass ihr jene als die ausnehmlich Großen Menschen erachtet. Ihr könnt euch selber überreden, ihr würdet ja keinen von den Großen kennengelernt haben. Gewiss doch, wenn ihr so denkt, irrt ihr euch.

Unbesungene Helden sind ebenfalls groß. Es gibt nicht einen Menschen auf der Erde, der nicht eine bedeutsame Auswirkung auf jeden Sonstigen und demzufolge auf die Welt innehat. Ihr habt euch nicht unmittelbarerweise ineinander greifen zu lassen, damit er oder sie eine Auswirkung auf euch hat. Und vice versa, ihr habt euch nicht bei einem Anderen in Anspruch nehmen zu lassen, um auf sein Leben eine Einwirkung zu haben. Sofern Alle Eins sind, sind Alle Eins. In Wirklichkeit sind es nicht Drei Musketiere; es ist Einer.

So wie die heiße Sommersonne eine Einwirkung auf dich hat, so hat jedermann eine Einwirkung auf dich. Die berühmten Großen Leute werden durch die Welt geehrt. Es gibt andere Große Menschen, die nicht derart geehrt werden, ausgenommen vielleicht durch etliche wenige und immerzu durch Mich. Ich sehe klar, und Ich sehe nah wie fern. Wenn Ich euch anzeige, dass ein jeder Mann und eine jede Frau auf Erden gewürdigt gehöre, dann erdichte Ich Mir das nicht. Es ist euch und dem sogenannten Anderen von jeglichem Nutzen, Meine Ansicht hierüber zu beherzigen.

Dies ist das gleiche wie Meine Aussage, dass ihr euch nicht von Erscheinungsbildern leiten lassen könnt. Das könnt ihr nicht. Das dürft ihr nicht. Ihr könnt nicht Erscheinlichkeiten für wahr halten, weder bei Pro noch bei Kontra. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Möget ihr euch nicht von einer glän- zenden Gelegenheit abschneiden. Ich möchte euch freiheraus sagen, dass ein Jeder, mit dem sich eure Wege kreuzen, für euch wie für jeden eine glänzende Gelegenheit darstellt, zu erblühen.

Unter den zahlreichen Möglichkeiten – der gutangezogene, blank polierte Mensch, dem du begegnest, könnte bei allem was du weißt ein Scharlatan sein. Alles, was Erscheinungsbilder leisten können, ist, dass sie euch einen Eindruck vermitteln. Eindrücke sind nicht immer triftig. Eine Person, die sich selber nicht gut darstellt, könnte ein Millionär sein, und du weißt, wie sehr du Reichtum bewunderst. Wenn du doch bloß dabei über Kenntnisse verfügtest.

Du kannst nicht im Voraus wissen, wer unter all den gewöhnlich scheinenden Menschen, die dich in deinem Leben umgeben, Engel in der einen oder anderen Verkleidung sind. Einerlei, es ist an dir, allen Möglichkeiten gegenüber offen zu sein. Du möchtest ganz bestimmt nicht jemanden herausschneiden,

und mit Sicherheit nicht dich selber. Du könntest Aschenputtel sein. Du weißt es ganz einfach noch nicht. Falls Männer und Frauen ihre Partner aufgrund von Aussehen aussuchen sollten, wie sähe daraufhin die Welt aus? Und falls jeder unter die Oberfläche blicken könnte, wie wäre dann die Welt?

Von der Zukunft spricht man, und dennoch existiert die Zukunft im Grunde nicht mehr als die Vergan- genheit. Gewiss, Vergangenheit und Zukunft sind euch reell genug. Es ist in etwa so, wie wenn ihr euch auf einer Rolltreppe befindet. So die Rolltreppe hochfährt und sie verschiedene Zurschaustellun- gen passiert, könnt ihr diese herankommenden Auslagen als die Zukunft, die sich einem rasch nähert, betrachten.

Und wenn du auf eine Rolltreppe, die nach unten führt, trittst, nimmst du die Auslagen zur Notiz und bezeichnest sie als die Vergangenheit.

In der Realität, von der Ich rede, kommst du von der Rolltreppe nicht herunter. Wo bist du? Du be- wegst dich auf der Rolltreppe. In der Welt, so du dich umsiehst und es bedenkst, da hast du deine Wahrnehmung und Fehlwahrnehmung von diesen oder jenen zahlreichen Dingen. Jeder fährt des- gleichen auf der Rolltreppe, und dennoch hat jeder verschiedene Ansichten. Dies ist Leben in der Welt.

Im Himmel gibt es keinen Raum und keine Zeit, denn alles, was du auf der Rolltreppe wahrgenommen hast, ist ein Traum, den du träumtest und bei dem du dir sicher warst, er sei real. Er war dir real. Er ist es noch. Er ist dir real und unerlässlich. Das Erdenleben ist eine Masken-Party, wobei jeder glaubt, es sei real. Unabhängig von dem Kostüm, das jeder anhat, ist jeder ein Großer Mensch und bedarf als solcher anerkannt zu werden. Der Mann in Lumpen ist kein Bettler. In Wahrheit ist er ein Prinz, in der Welt freilich wird er anders wahrgenommen. Du nimmst ihn anders wahr, und du sprichst ihm ab, und du aberkennst dich selber.

HEAVEN # 4998 Ein Diamant auf der Straße

Posted August 1st, 2014 by theophil

EIN DIAMANT AUF DER STRASSE

Gott redete …

Du hast es nicht nötig, dich nach Schwierigkeiten umzusehen. Du mögest kein Alarmist sein. Du möchtest dich selber oder sonstwen nicht alarmieren. Du möchtest nicht, dass dein Herz auf die Melo- die der Angst schlägt. Falls du dein Herz auf Angst festsetzen möchtest, wie leicht ist das verrichtet. Da ist eine lange Reihe von Problemen, derentwegen du dir Gedanken machen kannst. Ich möchte nicht auf sie eingehen. Es gibt zahlreiche andere Gefühle, die du neben Angstgedanken in dein Herz verbringen kannst. Weswegen nicht eine Liste anlegen mit all den guten Dingen, die geschehen kön- nen? Du könntest auf der Straße einen Diamanten finden. Du könntest einem alten Freund begegnen und dein Herz wäre glücklich. Jemand könnte dich zum Essen einladen. Du könntest jemanden zum Essen einladen.

Drücke all die guten Dinge aus, die sich auf positive Weise zutragen können. Ich meine, es ist besser, nicht etwas zu sagen wie:

„Ich habe heute mein Bein nicht gebrochen!“

Sage etwas in völlig anderen Bezügen. Was für Möglichkeiten gibt es, die heute passieren können? Und, was immer du tust, beschränke deine Gedanken nicht darauf, was du als realistische Gedanken bezeichnest. Was du für unrealistisch erachtest, wird geschehen. Es wird jemandem widerfahren. Es ist bereits passiert, dass jemand auf dem Bürgersteig ein Gewinnlos gefunden hat. Mache dir nichts aus den Chancen. Das Leben gehört nicht nach Chancen gelebt. Denke gar nicht einmal, die Chancen seien geschwunden, da es ja bereits jemanden ereilt habe.

Auf der anderen Hand könntest du zudem äußern, etwas sei zuvor nie passiert - wie kann es demnach dir zustoßen?

Wenn es dir schwerfällt, dich als jemanden zu sehen, der - über Chancen hinausreichend - Glück hat, dann denke an etwas, was du für jemanden tun könntest. Und hier, ein weiteres Mal - meide Realis- mus, denn deine Achtung des Realismus hemmt dich. Es spielt keine Rolle, wenn du keine zehn Cent auf dem Konto hast. Wir reden über Ausweitung.

Die bare Frage, die jetzt vor Uns liegt, lautet: Was hast du an Ideen darüber, was du für jemanden tun könntest, mit dem du ihn oder sie überraschen, sie glücklich machen kannst?

Vielleicht schenkst du ihnen Blumen, mähst im Garten ihren Rasen, schenkst ihnen Kinokarten, hinter- lässt ihnen einen Kuchen. Lasse dein Herz entscheiden. Dies sind die Ungelegenheiten bei dem Seien dessen, was man realistisch nennt. Du drängst dein Herz zurück. Du rastest es ein. Du sagst ihm an, vernünftig zu sein. Herzen sind nicht Buchhalter, die sich mit all den Prozenten zu schaffen machen. Herzen hüpfen. Sie nehmen keine Babyschritte. Lasse dein Herz ein Herz sein. Sieh nicht zu, dass du dein Herz ummodelst. Dein Herz ist Gott-gegeben.

Selbst dann, wenn du auf das Faktische eingeschränkt bist, gibt es noch eine Menge, was du tun kannst. Du kannst jemandem helfen, sein Paket zu tragen. Du kannst einem anderen Auto die Vor- fahrt geben. Wenn du mit dem Bus fährst, kannst du jemandem deinen Sitz anbieten. Du kannst lächeln. Du kannst jemandem eine Tür aufhalten. Du kannst jene scheinbar geringfügigen Dinge Anderen zuliebe tun, gleichwohl bist du selbstverständlich der ungemein Hinzuerlangende.

Du kannst jemandem etwas Hübsches sagen. Du kannst jemanden sich aussprechen lassen, während du ihm beim nach dem Wechselgeld Suchen zuhörst. Du kannst jemanden zum Herauswagen und zum Aus-Sich-Herauskommen bringen, derweilen du zuhörst.

Du kannst einen Hund streicheln.

Du kannst jedem in die Augen schauen. Wie unbeachtet, wie unsichtbar etliche Menschen zu sein scheinen. Du kannst sie sichtlich machen.

Du kannst dich dehnen und strecken und etwas tun, was du nie zuvor getan hast. Du kannst dich mit jemandem abstimmen. Was für eine Gabe das doch ist. Du kannst den ganzen Tag Ja sagen, anstatt automatisch Nein vorzubringen. Was für eine schöne Sache das ist, Ja zu vernehmen. Sage Ja! Sei Ja. Nein ist nicht realistischer als Ja. Ja tut Herzen auf und verschließt sie nicht.

Es gibt kleine Dinge, die du tust, welche das Leben des Gegenübers erbauen können, und, indem du sie tust, dein eigenes.

HEAVEN # 4999 Liebe, die schlicht wie die Sonne scheint

Posted August 2nd, 2014 by theophil

LIEBE, DIE SCHLICHT WIE DIE SONNE SCHEINT

Gott redete …

Liebe ist eine wundervolle Sache, die dich in dieser Welt aufgesucht hat, indes bist du dieser Tage in der Welt nicht dermaßen angewiesen auf im Privaten dargebotene Liebe. Du hast verflossene Lieben in deinem Leben, sie sind freilich fort. Über einen so langen Zeitraum hast du dich an sie geklammert. Du bist jetzt weniger abhängig von den Gedanken an die verflossenen Lieben. Die Geliebten sind weg, und die Liebe in deinem Herzen, die dir weiland so teuer war, ist desgleichen vorbeigegangen. Du sehnst dich danach, als diese Lieben, die nun geschieden sind, - zum wenigsten - nach wie vor in deinem Herzen gegenwärtig waren und dir alles bedeuteten. Du littst darunter, dass deine Sehnsucht nie zu einem Ende gelange, und dem entgegen sehnst du dich nach dem Empfinden von Liebe, welches lange Zeit ein Teil von dir war.

Ich habe dich des Nachts weinen hören. Du sehnst dich nach jenem starken Empfinden von Liebe, welches dereinst das Gegebene war. Selbst dann, wenn du und deine großen Lieben durch Ort und Raum über lange Zeit getrennt waren, selbst dann, wenn es kein untereinander In-Verbindung-Blei- ben gegeben hat, dein Herz blieb in Verbindung, und, du weinst aufgrund der Gedanken an jene wenigen zutiefst Geliebten, ja gar - der Klang ihrer Namen in deinem Herzen ruft die Gefühle aus deinem Herzen nicht mehr länger wach, wie das gewöhnlich der Fall war. Einst bedeuteten dir schier die Namen vergangener Lieben alles, und du weintest, ihre Namen zu vernehmen, wie sie in deinem Herzen schlugen. Nun weinst du, da du nicht mehr länger ihre Namen hörst, wie sie in deinem Herzen schlagen. Jedenfalls, du weinst für nichts.

Jetzt kümmerst du dich nicht mehr oder du sorgst dich zu sehr. Und du weinst ein weiteres Mal,

nunmehr um jetzt zerronnene Lieben, die fürwahr verloren gegangen sind.

Du hattest dein Vergnügen an Angehaftetheit. Du liebtest deine eigene Liebenswürdigkeit, demgemäß standen deine Gefühle. Die Namen deiner lange zerronnenen Lieben ließen dein Herz erzittern, und das machte Liebe reell. Du langst nun bei der Unwirklichkeit des Lebens in der Welt an.

Und du weinst immer noch, dieser Tage, weil du über die Schmerzen hinweg bist, darüber, was, zugu- terletzt überschlagen, unerwiderte Liebe war. Nun unerwiderst du deine Liebe. Als was immer die Liebe aus deinem Herzen ausgewiesen war oder nicht ausgewiesen war, jetzt hat diese einstmals vorrangige Liebe ihren Halt an dir preisgegeben, oder du hast deinen Halt an ihr aufgegeben.

Du weinst, weil du weinst. Dies war immer so. Als du dich der verflossenen Lieben in deinem Leben sehr angenommen hast, hast du dich dabei überaus eingebracht. Wenn es am Himmel Wolken gibt, gibt es am Himmel Wolken. Du wartest ganz einfach, dass sie sich verziehen. Es ist nicht an dir, Zerknirschung oder Widerstreben innezuhaben.

Sofern die Sonne nicht scheint, hast du nicht Gedanken, sie sei untreu, da sie nicht hell glänze. Be- trachte das Liebe-Empfinden, welches du an dir hattest, wie die Sonne. Die Sonne ist unpersönlich. Sie pickt nicht diesen einen heraus, um auf ihn zu scheinen, und einen anderen nicht. Sie wählt nie- manden aus, eine gesondertere Person zu sein, auf die zu scheinen sei. Die Sonne scheint. Und die Sonne kehrt zurück. Du mögest lieben - nicht anders.

Du möchtest nicht mehr länger äußern, du liebest mit deinem ganzen Herzen. Du wirst nicht mehr das Gefühl haben, du habest die ausnehmend größte Liebe zukommen zu lassen, oder die meiste Liebe, oder dass alles von dir persönlich und von deiner persönlich geschenkten oder in Empfang genomme- nen Liebe abhänge. Dir ist ein für alle Mal klar, dass Gott Hier Ist, und dass dein Herz abermals voller Freude sein wird, und dass deine zugewendete Liebe, deine ewige Liebe, Meine ewige Liebe ein Fakt sein wird. Sie wird nicht Teil der Illusion sein. Es wird keine Illusion geben, und demzufolge keinen gebotenen Beweggrund für Desillusionierung.

Du wirst keinen Gedanken an Auflösung von Liebe haben, da du wissen wirst, was Liebe ist. Dir war die Auffassung lieb, du wüsstest, was Liebe sei. Nun wirst du nicht mehr länger auf Belege von Liebe angewiesen sein. Was für ein Beleg für die Sonne ist dir unentbehrlich? Du hast die Sonne gesehen. Du hast ihr Licht und ihre Wärme gespürt. Die Sonne hat nicht im Gerede zu sein. Du wirst nicht deiner eigenen Redegabe was die Sonne anbelangt bedürfen, denn die Sonne IST, und dementspre- chend ist Liebe, nicht abgeschilderterweise, Liebe ohne aufmunternde Worte, die ihr zukommen, Liebe, nicht ermutigt, nicht entmutigt, sondern schlicht am Leuchten wie die Sonne.

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