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�176 e Drachen und Zu­ behör e Ein Kombina­ tionssägetisch e e e Zweckmäßige Arbeitsleuchten Universelle
�176
e Drachen und Zu­
behör
e Ein Kombina­
tionssägetisch
e
e
e
Zweckmäßige Arbeitsleuchten
Universelle Gebrauchstasche
Halbleiter-Tester
Index 32947
Ideen Eine leicht herzustellende Ge­ genlichtblende, hier für das Objektiv Pentacon 4/300. Sie ist 10 cm
Ideen
Eine leicht herzustellende Ge­
genlichtblende, hier für das
Objektiv Pentacon 4/300. Sie
ist 10 cm lang, hatden gleichen
Innendurchmesser und be­
steht aus einem Stück Plast­
Fallrohr einer Dachrinne. Die
Innenfläche wird mit schwar­
zem Velourpapier beklebt, um
störende Reflexe zu ver­
meiden.
Werner Böttcher
Praktisch ist eine solche
Magnetleiste in Küche und
Werkstatt zum griffbereiten
Anheften der verschiedensten
Geräte. Unter die an die Wand
zu schraubende Leiste wird
eine gewünschte Anzahl von
Magnetschlössern geschraubt
oder geklebt.
Gt.
Eine Hilfe beim Malert! ist die
auf einer Trittleiter mit zwei
Schrauben und Flügelmuttern
befestigte Holzplatte, in die
eine Aussparung zum Ein­
setzen des Farbenbehälters
gesägt wurde. Am Pinsel ist ein
Aluminiumwinkel zum Ein­
hängen am Eimer befestigt.
Um noch zusätzlich Arbeits­
geräte auf der Platte ablegen zu
können, wurde eine Rand­
begrenzung aus Leistenmate­
rial angebracht.
H.-J. Wunderlich
TAKON-75, Konsumgüter­
messe in Poznan: Im Möbel­
bereich war diese Sitzgelegen­
heit zu sehen. Der verstellbare
Rahmen erinnert an einen
Liegestuhl. D ie Schaumstoff­
polster sind nur lose aufgelegt.
Da der Mechanismus un­
kompliziert ist, dürfte .auch der
Nachbau nicht schwierig sein.

Das Magazin der Selbstbautechnik

Heft 2/1976

Ideen Eine leicht herzustellende Ge­ genlichtblende, hier für das Objektiv Pentacon 4/300. Sie ist 10 cm
Lizenznummer 1 234 Treffpunkt Jugendklub 50
Lizenznummer 1 234
Treffpunkt
Jugendklub
50

des Presseamtes beim Vor­

sitzenden des Minister­ rates der DDR

Herausgeber: Zentralrat der

FDJ über Verlag Junge Weit amt. Verlagsdirektor:

Horst Petras Verantwortlicher Redakteur:

Walter Gutsche, Tel.: 2 2334 36

Redakteur: Jürgen El lwitz, Tel.: 2 23 3431

Typografische Gestaltung:

lrene Fischer

Disko-Mischpult

54

Gartenmöbel

56

Deckenleuchte

61

Anfertigen

von Großfotos

62

Feriengestaltung

65

Elektronik

für Anfänger (3)

71

Anschauungsmodelle

elektrischer Felder 74 72 Vignetten: Roland Jäger Zeichnungen: Karl Liedtke Titelfoto: Manfred Zielinski 3. Umschlagseite: Campingtips
elektrischer Felder
74
72
Vignetten:
Roland Jäger
Zeichnungen: Karl Liedtke
Titelfoto: Manfred Zielinski
3. Umschlagseite:
Campingtips
Fernsehantennen-
Reiner Schwalme
verstärker
78
Sitz der Redaktion:
Brandmalerei
80
Berlin-Mitte,
Schneiderahmen
Mauerstraße 39/40
fürs Teppichknüpfen
82
Postanschrift:
1 056 Berl in,
Wandputz mit Dekor
83
Postschl ießfach 43
Elektrischer
Redaktionsbeirat:
Bootsantrieb
84
Hans Kadner,
Klaus Strietzel,
Aufruf zum
Werner Wunderlich
Drachenwettbewerb
86
Gesamtherstellung:
Kleinigkeiten -
(1 40) Druckerei Neues
Deutschland, Berlin
schnell gebaut
87
Leserpost
96

Alleinige Anzeigenannahme:

DEWAG-Werbung, 1 02 Berlin, Rosenthaler Str. 28/31,

Tel.: 2 262780,

und alle DEWAG-Betriebe in den Bezirksstädten der DDR. Zur Zeit gültige Anzeigen­ Preisliste Nr. 3

WIE Wlll'R'S? Der Gegenstand der Beiträge,
WIE
Wlll'R'S?
Der Gegenstand der Beiträge,

Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt die

die mit dieser Marke gekenn­ zeichnet sind, wird im Fern­

Redaktion keine Haftung.

seh-Magazin

W Ä R'S" an

Nachdruck, Ü bersetzung und Auszüge nur mit Quel len­

den jeweils angegebenen Ta­ gen um 17.30 Uhr im I. Pro­

angabe gestattet.

gramm vorgestell t..

49

 
BEWAG FDJ Jugendklub •
BEWAG
FDJ Jugendklub

Als erstes ein stimmungsvoller Ausritt am Tresen der Pferde­ bar (Bild 1). Alles, was sich an Zubehör aus der Epoche dieser trauen Zugtiere noch auf­ treiben ließ, kann jetzt beim Schummerlicht bewundert werden. Im Zentrum des Ge­ schehens steht eine halbierte Kutsche. (DerMittelraum istfür den Schenkbereich der .,Bar­

stungssterken Lautsprecher­

1

BEWAG FDJ Jugendklub • Als erstes ein stimmungsvoller Ausritt am Tresen der Pferde­ bar (Bild 1).
dame" vorgesehen.) Um auch die Decke dieser rustikalen Atmosphlire anzupassen, wurde sie mit abgehängten BaumstAmmen verkleidet

dame" vorgesehen.) Um auch die Decke dieser rustikalen Atmosphlire anzupassen, wurde sie mit abgehängten BaumstAmmen verkleidet (Drahtschlingenbefestigung). Daran hAngen elektrifizierte Sturmlaternen. So guckt der Diskjockey nur,

2

Einiges über interessant ausgestaltete Freizeit­

wenn er i ns Licht unseres Fotografen gerAt (Bild 2). Sein Technik-Bereich ist mit einer Lattenverkleidung etwas ab­ geteilt, links davon die Iei­

boxen. Im

Vordergrund sorgt

zentren

eine rotierende Lichtquelle für

optische Effekte.

Mit Schaumstoff und Kunst­

 

leder bezogene Biertonnen for­

3

dern in den Ecken des Disko­ Raumes zur erholsamen Cola­ Pause auf.

Um die vielen Heizungsrohre und Deckentriger · ganz un­

kompliziert verschwinden zu lassen, haben die Freunde in lockerer Form farbigen Stoff an

 

Sich im Kollektiv wohlfühlen,

sondern mitzubestim men, wie

Röhl, der ehrenamtlich mit

die Decke gespannt (vgl. Foto

gemeinsam die Freizeit ver­

der g lmeinsame J Treff einmal

seiner Truppe in einen auf­

S. 50). Insgesamt eine ge­

bringen - Merkmale unserer

aussehen

soll. Gute Beispiele

gemöbelten Keller auf dem

lungene Lösung. Wenn man

Jugend. Ein wichtiger Faktor

dafür gibt es schon viele, vom

Betriebsgelände der BEWAG

davon ausgeht, wie es hier

dabei ist ' der Jugendklub. Hier

ist man unter Gleichaltrigen

umfunktionierten Abstellraum

in der Schule bis zum Klub­

wirkt. Bereits zu den Weltfest­

spielen war dort Klub-Pre­

vorher aussah

Und das

möchten wir auch mal zeigen,

und schlägt die Zeit nicht

Keller im Betrieb.

miere. Das Werden der Räum­

in aller Blöße (BIId "3). Denn

4

irgendwie tot, sondern kann

Wir haben uns in Berlin

lichkeiten stand unter Regie ·

RAume dieser Art finden sich

Nützliches und auch Unter­

umgeschaut und möchten

der Betriebs-FDJier. Etwa 1 00

oft. Deshalb nicht gleich zu­

 

haltsames gemeinsam tun.

zwei solcher Klubs von der

Jugendliche, auch Betriebs­

rückschrecken, sondern was

ln Neubaugebieten entstehen

Gestaltung her zum Nach­

fremde, können sich hier zu

draus machen!

diese Zentren bereits plan­

empfinden .,ans Tageslicht zie­

den Veranstaltungen treffen.

Noch ein Blick in die Mini­

mäßig, und in anderen Wohn­

hen". Es geht jedoch nicht

Die Palette reicht von Kos­

Küche (Bild t4). Mit Elektroherd

gegenden helfen sich die Ju­

darum, dies als Schnitt­

metikvorführungen, Dia-Vor­

und Spüle ist sie funktions­

gendlichen oft mit bereit­

musterbogen zu verstehen,

trägen, politischen · Diskus­

flhig zur lmbißversorgung

williger Unterstützung der ver­

sondern vielmehr darum, sich

sionsrundan bis zu Diskothe­

(Bratwurst, Steak). Mehr sollte

schiedensten Institutionen

Gedanken zu machen, mit dem·

ken. Natürlich wie üblich zu

man nicht erwarten, denn ein

selbst, alte Gemäuer dafür zu

jeweils vorhandenen Material

Billig-Eintrittspreisen. Die not­

Jugendklub ist nun mal keine

erschließen. Es macht ja auch

und den

Räumlichkeiten Ä hn­

wendigen Zuschußfinanzen

Spelaegaststltte.

mehr Spaß, sich nicht Ins

l iches zu

versuchen.

kommen vom Konto Junger

gemachte Nest zu setzen,

Beginnen wir bei Burgherd

Sozialisten und vom Betrieb.

50

&1

5 Unser zweiter Treffpunkt, noch jung anMonaten, befindetsich etwas zurückgezogen am Sterndamm, Ecke Königshei­ deweg. Eingeweihte
5
Unser zweiter Treffpunkt, noch
jung anMonaten, befindetsich
etwas zurückgezogen am
Sterndamm, Ecke Königshei­
deweg. Eingeweihte kennen
den Weg dort hin, und derer
sind es schon sehr viele.
Vorigen Winter entstand aus
dem alten zweigeschossigen
Bau das, was sich jetzt schlicht
Jugendklub Johannisthai
nennt. Erbauer und auch wei­
terhin verantwortlich für diese
Einrichtung ist der · Rat des
Stadtbezirks Treptow. Für das
Architektonische zeichnete ein
Fachmann verantwortlich. Bei
den Handwerkerarbeiten hal­
fen Jugendfreunde des Wohn­
gebietes.
6
Hauptamtlicher und vielbe­
schäftigter Vorstand des Hau­
ses sind Manfred H.enze und
Franziska Malek.
Ü ber 100 Plätze stehen im
geselligen Klub zur Verfügung.
Neben verschiedenen Inter­
essenzirkeln gibt es sogar eine
Theatergruppe -und natürlich
Diskotheken mit Pla.tte und
Band.
Im Seemannsstil präsentiert
sich das Erdgeschoß (Bild 5).
Garn spinnt man dort jedoch
nicht, höchstens erste Liebes­
bande. Im Hintergrund ist der
Diskjockey mit seiner Anlage
etabliert, flankiert von zwei
beleuchteten Bullaugenaqua­
rien mit schwimmender Besat­
zung. Die Wand wurde mit
verschiedenfarbigen Lichtor­
gel-Glühlampen bestückt. Für
kleinere Veranstaltungen oder
zum Theaterspielen kann der
große Raum durch· die Schie­
betür (imWandvorsprung) ge­
teilt werden. Die Holzhocker
wurden mit Fischmotiven ver­
schönt, obenauf Sitzkissen,
damit längere Diskussionen
nicht zu hart werden.
Der Blues-Raum, in dem einem
die Größen der Jazzmusik
zulächeln, liegt eine Etage
höher (Bild 6). Das alte Gebälk
wurde durch eine Nach­
maserung hervorgehoben,
Decke und Schrägen des Rau-

52

mes haben eine Schilfrohr­

matten-Verkleidung. Elektri­

sche Petroleumfunzeln sorgen

für ausreichendes Licht bei

Karten- und Brettspielen aller

Art. Die aufgehängten Maiskol­

ben sind appetitanregend echt

(deshalb zum Teil auch schon

etwas angeknabbert).

Alle Sitzgelegenheiten be­

stehen aus stabilem Holz. Die

Bänke haben als Rückenlehnen

von hinten an Leisten auf­

geschraubte Sitzkissen mit

Sackleinenbezug (Bild 7).

Natürlich gibts im Ober-

geschoß auch Musik. Sicht­

bare Kugellautsprecherboxen

würden jedoch in dieser At­

mosphäre etwas störend her­

vortreten. Deshalb hat man sie

getarnt in Kiepen unter­

gebracht (Bild 8, links oben).

Zusätzliche Sitzgelegenheiten

und Tische sind die an­

scheinend überall beliebten

Bierfässer verschiedenen Kali­

bers.

Eine Bemerkung zum Brand­

schutz: Stoff, Stroh und ande­

res leicht brennbares Material

muß imprägniert werden!

Diese Frage ist vor einer

Kluberöffnung mit der zu­

ständigen Abteilung der Feuer­

wehr zu klären.

J. Eilwitz

Fotos: M. Zielinski

Aufgemerkt! Wo gibt es ähn­ liche und vielleicht noch origi­ nellere Klubs für die Jugend (auch in Schulen)? Wir rufen zusammen mit unseren Kolle­ gen der Fernsehsendereihe WIE WÄR'S7" zu einem

.. Ideenwettbewerb auf. Schickt uns einfach mal ein paar Fotos von Eurem Klub und seiner Entstehung, schreibt kurz, was

dort so los ist. Die besten Anregungen werden auf dem

Bildschirm und in der vorgestellt.

..

practic"

7 :. '" 53
7
:.
'"
53

Und hier noch ein Diskjockey-Tip

Dieses Mischpult ergibt in

.. gent 30" oder ähnlichen Ver­ stärkern eine vollwertige Disko-Anlage, die auch ge­ wisse Bequemlichkeiten für den Diskjockey bietet. Auf billigsten Aufbau wurde Wert gelegt. Es eignet sich damit

Verbindung mit einem

Re­

besonders für Schulen, gesell­ schaftliche Organisationen, Jugendklubs, in denen mit wenigen Mitteln die tech­ nischen Voraussetzungen für gelegentliche Diskotheken ge­ schaffen werden sollen.

Am Mischpult werden zwei Tonbandgeräte an die Ein­ gänge E 1, E 2, zwei Platten-_ spiel er an die Eingänge E 3, E 4 und ein dynamisches Mikrofon an den Eingang E 5 an­ geschlossen. Da ein echtes Ü berblenden beim Disko-Be­ trieb nie nötig ist, reicht die beschriebene Anordnung aus:

Man startet den neuen Titel in dem Moment, in dem der vorhergehende ausklingt und hat so für einen Moment zwei Quellen an den Verstärker angeschlossen. Sobald der laute Ton des neuen Titels kommt, wird der erste Eingang

54

,,Steu erzentra le ll für heiße Rhyth·men mit einem der Schalter S 1 . .
,,Steu erzentra le ll
für
heiße Rhyth·men
mit einem der Schalter S 1
.
.

. S 4 einfach abgeschaltet.' Die Lautstärke der Bandgeräte ist mit P 1, die beider Plattenspie­ ler mit P 2 regelbar. Das Mikrofon wird über P 3 ge­ regelt.

Und hier noch ein Diskjockey-Tip Dieses Mischpult ergibt in .. gent 30" oder ähnlichen Ver­ stärkern

zwar für Platte und Band getrennt. Die Regler am Misch­ pult sind dabei offen. Man kann voraussetzen, daß die Klang­ farbe und Lautstärke bei allen

Schallplatten und allen Bän­

dern, jeweils gleich ist. Es

Zum Anschluß an den ,.Re­ gent 30" wurde ein Spezialka­ bel angelötet, bei dem die Anschlüsse 1 und 3 des Dio­

werden zwei Plattenspieler mit Kristallabtastsystem und zwei

Bandgeräte möglichst glei­ chen Typs eingesetzt.

densteckers mit je einem Klin­

Und hier noch ein Diskjockey-Tip Dieses Mischpult ergibt in .. gent 30" oder ähnlichen Ver­ stärkern

kenstecker (für E-Gitarre) ver­ bunden sind. Damit ist am Verstärker die einmalige Ein­ stellung der größten Laut­ stärke und der optimalen Klangqualität möglich, und

Und hier noch ein Diskjockey-Tip Dieses Mischpult ergibt in .. gent 30" oder ähnlichen Ver­ stärkern

ln Verbindung mit einem dyna­ mischen Heimmikrofon (54,00M) ergibt sich ohne jede Klangbeeinflussung eine her­ vorragende Verständlichkeit und ausreichende LautstArke. Man stellt P 3 einmalig auf Anschlag und regelt am Ver­ stärker bis kurz vor den Rück­ kopplungseinsatz. Von nun an wird nur noch am Mischpult geregelt! Es ist jetzt aus­ geschlossen, daß es bei der laufenden Veranstaltung ,.pfeift", weil die Lautstärke versehentlich zu weit auf­ geregelt wurde.

Wer hat, sollte Schieberegler einsetzen.· Wer keine be­ kommen kann oder mit den alten Teilen der ,.Bastelkiste"

auskommen will, klebt mit Epasol Nägel in die Achsen der Potentiometer (geeignet sind alle Arten) und verzichtet auf einen Bedienungsknopf. ln den Endstellungen zeigen alle Nägel in die gleiche Richtung. Dieser Aufbau ist übersichtlich. Der Diskjockey kann - ohne hinzusehen - den Regler mit einem Finger bedienen. Beim Aufbau ist darauf zu achten, daß das Gehäuse nicht zu klein gewählt wird, um ein bequemes Bedienen zu si­ chern. Die Mikrofon-Leitung muß auch innerhalb des Ge­ häuses abgeschirmt sein. Die Gehäuse der Diodenbuchsen und die der Potentiometer sind mit dem zentralen Massepunkt

zu verbinden. Die Leitungen zum Verstärker sollten nicht

länger als 5 m sein und müssen natürlich aus abgeschirmtem Kabel bestehen. Mit diesem Mischpult ist eine technisch einwandfreie Disko­ Übertragung möglich. Der

Regent 30" reicht für Ver­ anstaltungen mit bis zu etwa 200 Besuchern völlig aus.

..

Hans-Pater Falken

EI EZ AJ AT+Z SI PJ l5kQ log. Die Potentiometerachsen wer­ den etwa 5 mm tief
EI
EZ
AJ
AT+Z
SI
PJ
l5kQ
log.
Die Potentiometerachsen wer­
den etwa 5 mm tief eingesägt.
Dabei sind die Nägel (oder wie
hier da� Ende einer Fahr­
radspeiche) so anzufeilen, daß
sie locker in die Achsen
passen. Das Einkleben erfolgt
nach dem Einbau der Potentio­
meter in das Gehäuse.

55

Der arten ist nicht nur zum Arbeiten da
Der
arten
ist nicht nur
zum
Arbeiten
da

Wer ein Stückehen Garten hat, wird es nicht nur nutzen, um bei der Gartenarbeit einen körperlichen Ausgleich für die berufliche Tätigkeit zu finden, er wird sich in ihm auch bei schönem Wetter soviel wie möglich aufhalten, um im Kreise der Familie oder ge­ meinsam mit Kollegen, Freun­ den oder Nachbarn frische Luft und Sonne zu .,tanken" oder

gelegentlich eine kleine Ger­ tenparty zu veranstalten. Des­ halb sollte jeder Garten eine Ecke haben, die zum müßigen Verweilen und zum geselligen Beisammensein einlädt. Wie man sich eine solche Gerten­ Sitzecke je nach Bedarf mit mehr oder weniger Aufwand einrichten kann, dazu soll dieser Beitrag einige An­ regungen geben.

1 Solider geht' · nicht mehr Sehr rustikal und stabil ist eine solche Sitzgruppe aus Baum­
1
Solider geht' ·
nicht mehr
Sehr rustikal und stabil ist eine
solche Sitzgruppe aus Baum­
stamm-Stücken (Bild 1). Sti l­
echt ist die aus einem dicken
Baumstamm geschnittene
Tischplattenscheibe. Da sie
jedoch sicherlich nicht für
jeden beschaffbar ist, kann
man sie durch eine andere
Lösung ersetzen. Möglich ist
die Verwendung einer Scheibe
einer alten Kabeltrommel, wie
sie z. B. vom VEB Kabelwerk
Köpenick Berlin abgegeben ·
werden. Diese Scheibe ist an
der Oberfläch� entsprechend
der jewei ligen Ansprüche zu
bearbeiten (Versenken der Nä­
gel, Ausfüllen der Achs­
bohrungen mit Holzklotz, Ver­
kitten von Löchern, Ober­
flächenvergütung durch
Schleifen u nd eventuellen An­
strich). Auch ist der Bau einer
Tischplatte aus zwei Lagen

kreuzweise zueinander an-

56

geordneten Brettern oder die

Herstellung einer Platte aus mit

wasserfestem Leim zusam­

mengefügten Stäben (Quer­

schnitt etwa 30 mm x 50 mm

hochkant) möglich.

Der

..Tisch

stamm"

wird

zur

Erhöhung der Standfestigkeit

etwa 50 cm tief in die Erde

eingelassen. Wer es ganz gut

machen will, setzt ihn in ein

Betonbett. Im übrigen emp­

fiehlt es sich, das in die Erde

eingelassene Ende mit einem

Schutzanstrich gegen Fäulnis

zu versehen.

Sol lten die Stämme schon gut

durchgetrocknet sein, ist es

ratsam, die Borke zu entfernen

und die gesamte Holzober­

fläche mehrmals mit farblo­

sem Bootslack zu streichen.

Tisch­

Bank­

Kombination

Der arten ist nicht nur zum Arbeiten da Wer ein Stückehen Garten hat, wird es nicht

Zu den nicht sehr anspruchs­

vollen Sitzgelegenheiten zählt

auch die leicht zu bauende

Tisch-Bank-Kombination

(Bild 2). Alle Details der .Kon­

struktion sind aus dem Foto

und der Zeichnung (Bild 3) zu

ersehen und bedürfen keiner

weiteren Erläuterung.

Auf jeden Fall sollten die

Bretter vor der Verarbeitung

sorgfältig gehobelt und geJ

schliffen werden. Ein zwei­

mal iger Überzug mit Bootslack

verhindert das Eindringen von

Feuchtigkeit in das Holz. Bei

diesem Anstrich bleibt im

Gegensatz zum Auftrag eines

deckenden Farbanstrichs die

natürliche Farbigkeit und Ma­

serung des Holzes erhalten.

2 1 p MO � � � � ZOIIO 3000
2
1
p
MO
ZOIIO
3000

3

57

Garten­

möbel

aus

Baukasten-Teilen

Eine geradezu ideale Konstruk­

tion mit variantenreicher Nut­

zung sind diese Baukasten­

elemente zum Aufbau dauer­

hafter Gartenmöbel (Bild 4).

Zur Fertigung der Betonteile ist

die in der Zeichnung (Bild 5)

dargestellte Form erforderlich,

in der nacheinander alle be­

nötigten Betonelemente her­

gestellt werden. Da Beton aber

relativ langsam abbindet und

deshalb die Herstellung einer

größeren Anzahl solche� Be­

tonteile recht lange dauert, ist

es vorteilhaft, mindestens zwei

Formen zu bauen.

Die Betonm ischung besteht

aus einem Teil Zement und

drei Tei len Sand, die mit­

einander

gründl ich gemischt

und dann mit Wasser zu einer

nicht

zu

dünnen

Masse an­

 

-

gerüh rt

werden.

Da an die

Betonelemente keine gar zu

großen Festigkeitsansprüche

gestel lt

werden, kann der

Masse Füllmaterial in Form

von grobem Kies oder feinem

Ziegelsplit beigegeben werden.

Wichtig ist nur, für die jeweils

neu anzusetzende Masse zum

Füllen der Formen die gleiche

Mischungsrezeptur zu ver­

wenden.

Bevor der Beton in die Form

gefüllt wird, fettet man diese

leicht ein, was das Heraus­

nehmen der abgebundenen

Betonteile (nach frühestens

58

5 6
5
6

vier Tagen) erleichtert. Danach

werden. Zur

Befestigung der

Schlagbohrmaschine Löcher

müssen die Betonelemente

Tischplattenbretter (z. B.

4

in die Betonteile, in die Plast­

noch weitere drei Wochen

Stück, 30 mm dick,

140 mm

dübel eingedrückt werden.

aushärten, bevor man sie

breit) 'oder

der

Winkel

zum

Selbstverständl ich werden

weiter bearbeiten kann.

Anschrauben

der

Sitzflächen

auch hier alle Holzteile (am

Die Verbindung der Beton­

aus

Kanthölzern

(7

Stück

besten vor der Montage) zum

elemente zum Tischunterbau

43

mm

x

43 mm)

oder

aus

Schutz gegen Feuchtigkeit mit

erfolgt derart, daß die aufein­

hochkantstehenden Latten

farblosem Bootslack über­

anderzusetzenden Teile sich

(Bild 6), (1 5 Stück, 18 mm dick,

zogen.

deckende Bohrungen erhalten,

60

mm

breit mit Zwischen­

in die Schraubenbolzen je zur

Hälfte mit Zement eingelassen

lagen 6 mm dick, 40 mm breit)

bohrt man

am

besten mit der

Dekorative

Beton­

Pflanz-

schalen

Und wenn bei der Herstellung

der Betonelemente noch etwas

Zement übriggeblieben ist,

kann man ihn gleich noch zur

Herstel lung einer dekorativen

Pflanzschale (Bild 7) verwen­

den. Die Betonmischung wird

in diesem Fal le ohne Zu­

schlagstoff bereitet.

Der Aufbau der Schale erfolgt

mit einer der gewünschten

Form der Schale entsprechen­

den Negativform. Für eine

runde Schale mit etwa para­

bolischer Innenform wird ein

entsprechender Berg aus

feuchtem Sand geformt, der

zunächst mit einer dünnen

gleichmäßig dicken Schicht

Beton bedeckt wird. Um später

in der Bodenmitte das er­

forderliche Drainageloch zu

haben, setzt man in die Mitte

des Formberges einen kleinen

Blumentopf oder ein Stück

Rundholz ein.

Garten­ möbel aus Baukasten-Teilen Eine geradezu ideale Konstruk­ tion mit variantenreicher Nut­ zung sind diese Baukasten­
7 8
7
8

59

Zur Bewahrung der Beton­

schale eignet sich sehr gut

dünnes engmaschiges und

möglichst verzinntes Draht­

geflecht, das in Stücken auf die

-

erste Betonlag e aufgelegt und

leicht angedrückt wird. An­

schließend erfolgt das Auf­

bringen der zweiten ab­

schließenden Betonschicht

Oie Außenform wird sorgfältig

geglättet, eventuell mit Hilfe

Nach etwa einer Woche hatder

Beton ausreichend abgebun­

den, so daß wir die Schale von

der Form abheben und mit

Wasser und Bürste von an­

haftend�m Sand befreien kön­

nen. Nach weiteren zwei Wo­

chen ist der Beton ausreichend

erhärtet, daß man die Schale

aufstellen und bepflanzen

kann.

Zur Bewahrung der Beton­ schale eignet sich sehr gut dünnes engmaschiges und möglichst verzinntes Draht­ geflecht,

ln etwa der gleichen Weise ist

herzustellen. Der Unterschied

besteht lediglich darin, daß

zur Ausbildung der Innen­

form eine der gewünsch­

ten Größe entsprechende

Anzahl von Mauersteinen

zusammengestellt wird. Um

eine Verbindung _ zwischen

den Mauersteinen und dem

aufzutragenden Beton zu ver­

meiden, werden die Steine mit

dünner Plastfolie bedeckt

einer Bürste. die rechteckige Pflanzschale (Bild 8). Ein spezieller Servierwagen Und weil man bei der Garten­
einer Bürste.
die
rechteckige
Pflanzschale
(Bild 8).
Ein spezieller
Servierwagen
Und weil man bei der Garten­
arbeit Appetit bekommt oder
nach getaner Arbeit vielleicht
gerne einmal in geselliger
Runde einen kleinen
..
Um­
trunk" starten möchte, ist ein
stabiler Gartenservierwagen
ein ganz nützliches Ding. Das
auf
dem Foto gezeigte Modell.
dessen Aufbau die Zeichnung
verdeutlicht, läßt sich sehr
leicht herstellen. Ein weiterer
Vorteil: Oie beiden tablettarti­
gen Teile und die vier" Beine
sind lediglich durch Schrau­
benbolzen mit Flügelmuttern
verbunden. So läßt sich alles
zur Platzersparnis leicht" aus­
einandernehmen und ir­
gendwo abstellen.
Im Interesse einer ausreichen­
den
Geländegängigkeit" soll­
ten die Räder einen möglichst
qroßen Durchmesser haben.
Wenn man mit dem Wagen
nicht gerade Plattenwege be­
fahren kann, ist der Selbstbau
der schwenkbaren Räder nach
dem Prinzip der Teewagenrad­
Konstruktion unter Verwen­
dung von kleinen bereiften
Kinderwagenrädern zu emp­
fehlen.

60

Eine Oeckenleuchte, die aus

Kiefernholzleisten gefertigt ist.

Der Schirm der Leuchte be­

steht aus insgesamt 90 in­

einander verleimten Leisten,

von denen jeweils S zu einem

Sechseck (Wabe) zusammen­

gefügt sind. Erleichtert wird

der Nachbau durch das Be­

nutzen einer kleinen Kreissäge.

Grundmaterial sind Holzleisten

von 24mm Breite und 2 mm

Dicke. Daraus sägt man 3S

Stücke je 150mm lang,

42

Stücke je 145mm lang und 12

Stücke je 125mm lang. Das

geschieht am besten in einer

kleinen Vorrichtung, die für

gleiche Länge und recht­

winkligen Schnitt sorgt. Um

die Einzelteile zur Wabenform

zusammenfügen zu können,

müssen sie jeweils zwei Ein­

schnitte von 12mm Tiefe er­

halten. Oie Teile für die großen

Waben erhalten zusätzlich

noch 4 mm tiefe Einschnitte,

damit sie mit den mittleren

Waben verleimt werden kön­

nen. Durch die versetzte Ar­

ordnung der Kanten wird ein

direkter waagerechter Licht­

austritt verhindert (Bild 1).

Sämtliche Einschnitte müssen

im Winkel von so• ausgeführt

werden. Mit der Höheneinstel-

Zur Bewahrung der Beton­ schale eignet sich sehr gut dünnes engmaschiges und möglichst verzinntes Draht­ geflecht,

lung des Sägetisches wird die

Schnittiefe festgelegt. Einen

gleichmäßigen Winkelschnitt

erhält man mit einem Klotzvon

etwa 120mm x 70mm x

15 mm, dessen Schmalseite

so• abgeschrägt wird. An die

Schräge legt man die Leisten

an und schiebt den Klotz mit

der Längsseite am Anschlag

der Kreissäge entlang. Die

Schnittbreite von 2mm er­

reicht man durch entsprechen­

des Schränken des Kreis­

sägeblattes.

Das Zusammenleimen der Ein­

zelteile zur Wabe erfolgt auf

einem dafür hergerichteten

Formbrett, welches für jede

Wabengröße S Eckklötzchen

(so·-Winkel) erhält (Bild 2). Auf

die fünfte mittlere Wabe (von

unten gezählt) leimt man einen

aus 3-mm -Sperrholz ausge­

sägten Stern, in dessen Mittel­

punkt die Glühlampenfassung

befestigt wird (Bild 3). Die

kleinen Waben werden zum

Schluß oben und unten ein­

geleimt. Vorher müssen die

jeweils letzten mittleren Wa­

ben an der Außenkante eben­

falls 4-mm-Einschnitte er­

halten. Diese können nach dem

Anzeichnen mit der Laubsäge

ausgeführt werden.

Lother Lange

in Wabenform 1 2 3
in Wabenform
1
2
3

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Großreproduktionen von N at u r - , Pe r s o n en- und Sa

Großreproduktionen von Natur-, Personen- und Sachfotos oder von Stichen oder alteri land­ l<arten können sowohl stilvolle Raum­ dekoration·en der Wohnung oder Gemein­ schaftsräumen sein als auch Mittel zur Ge­ staltung von Ausstellungen wie z. B. von Schul­ und Ortsmessen der Meister von morgen. Unser Beitrag soll einige Erfahrungen über die Selbstherstellung von Großreproduktionen vermitteln, aber auch Möglichkeiten und Gren­ zen aufzeigen. Zuvor sei gleich gesagt, daß dieses nur eine Arbeit für einigermaßen erfahrene Foto­ amateure ist, die sich am besten im Kollektiv und mit den technischen Möglichkeiten eines Fotozirkels ausführen läßt.

Material und

Ausrüstung

Großreproduktionen von N at u r - , Pe r s o n en- und Sa

Für

den

Anfang

sollte

man

sich

auf

eine

Bildgröße bis zu 50 cm x 80 cm beschränken, die

mit

Amateurmitteln

noch

ohne

weiteres

zu

beherrschen ist.

 

Erste Voraussetzung für ein gutes Gelingen ist

ein geeignetes Negativ (mindestens

  • 24 x 36mm, besser 6 x 6cm) auf ORWO-Ne­

gativfilm NP 15 .

Das Negativ muß technisch absolut einwandfrei und möglichst feinkörnig sein, sofern ein gröberes Korn nicht als Gestaltungsmittel

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vorgesehen ist. Es soll auch nicht zu stark gedeckt sein, damit die Belichtungszeiten nicht zu lang werden. Bevor man sich endgültig für ein bestimmtes Negativ entscheidet, ist es zweck­ mäßig, das Negativ in der für das Großfoto vorgesehenen Größe zu propz1eren. Der Tisch, auf dam das Vergrößerungsgerät steht,

muß stabil sein und darf nicht wackeln. Die Grundplatte des Vergrößerungsgerätes ist aus­

reichend zu beschweren, bevor man die Säule mit dem Vergrößerungskopf herumschwenkt, um das Negativ auf den Fußboden projizieren zu

können (Bild 1).

Vergrößert wird auf ORWO-Fotoleinen FL, das in

größeren Fachgeschäften in Rollen

mit 105 cm

Breite und in Längen von 2m, 5m, 10m, 20m, 50m und etwa 60 m sowie 52cm und 26 cm breit

in Rollen von je 5m Länge erhältlich ist. Wenn man im Handel anstan Fotoleinen Fotopapier von der Rolle oder in Abpackungen größeren Formats erhält, so kann man natürlich auch dieses verwenden. Es ist später leichter als Leinen aufzuziehen.

Für die Probebelichtungen sollte man in jedem Falle das billigere Fotopapier der Sorte ORWO­

Brom WN 113 (weiß, matt, kartondick) im Format 18 cm x 24 cm benutzen. Zur Ausrüstung gehört ferner eine größere

Plast-Waschschüssel für das Entwicklerbad und jeweils ein ähnliches Gefäß für das Unter­ brecher- und das Fixierbad, wenn man die Fotos auf Leinen projiziert. Bei der Verwendung von

Fotopapier braucht man entweder entsprechend

Großreproduktionen von N at u r - , Pe r s o n en- und Sa

große Fotoschalen oder selbstgebaute "Tröge", bei denen am besten zwei Mann das Positiv­ material durch abwechselndes Heben und Senken der kurzen Kanten durch die ent­ sprechenden Chemikalien ziehen.

Als Tröge können an den Enden verschlossene PVC-Dachrinnenstücken mit standsicherem Holzunterbau oder blumenkastenähnliche Holz­ kästen mit eingeklebter Plastfoliendichtung verwendet werden.

Zum abschließenden Wässern benutzt man am besten die Baaewanne.

Es gibt auch Fotoamateure, die große Formate auf dem Fußboden mit Schwämmen bearbeiten (große Folie unterlegen, Gummihandschuhe tragen). Eine Methode, die bei einiger Übung und sorgfältiger Arbeit durchaus zum brauch­ baren Ergebnis führen kann.

Das Ansetzen

der Bäder

Als Entwickler dient für normale Motive der ORWO-Konstantentwickler N 113, der ORWO­ Reproentwickler A 71 (oder ein Selbstansatz nach dem Rezept ORWO 71) und für'grafische Motive der ORWO-Spezialentwickler B 104. Der

Entwickler ORWO A 71 ist als

Entwickler für

Fototechnische Filme bekannt. Als Papierent­ wickler genutzt hat er jedoch die gleichen Eigenschaften wie der ORWO N 113 bis auf den Umstand, daß er nicht bis zur Erschöpfung konstant arbeitet. Das ist jedoch für unser

Vorhaben nicht wichtig. Er ist dagegen dank seiner chemischen Zusammensetzung auch in offener Schale wesentlich länger haltbar als alle sonstigen Papierentwickler und außerdem billi­ ger als der ORWO N 113.

Das Fixierbad soll möglichst schnell wirken. Entweder benutzt man das ORWO-Fixiersalz sauer A 300 oder den ORWO-Expreßfixierer A 324. Beim ORWO A 300 wird eine Packung für 10 I in etwa 2.51 heißem Wasser gelöst und dann auf ein Endvolumen von 41 aufgefüllt. Der Hersteller schreibt zwar eine wesentlich stärkere Verdünnung mit Wasser vor und empfiehlt dann eine Fixierzeit von 10 min. Bei der stärker konzentrierten Lösung ergibt sich jedoch der Vorteil, daß man mit einer Fixierzeit von etwa 2,5 min auskommt. Der ORWO A 324 wird in der Verdünnung 1 : 4 benutzt und ist mit ORWO A 202 nach der Gebrauchsanleitung anzusäuern. Die Fixierzeit beträgt etwa 2 min.

Bildeinstellung

und

Probebelichtung

Die Einstellung des Vergrößerungsgerätes sollte sehr sorgfältig vorgenommen werden, da hiervon das Gelingen sehr wesentlich abhängt.

Die Dunkelkammerleuchte wird beim Einstellen abgeschaltet, da deren Licht dabei stört.

Zunächst markiert man die Bildecken auf dem

Einstellkarton,

den

man

auf

den

Boden

ge­

legt

hat .

und

mißt

dann bei hellem

Licht die

Bildgröße nach. Jetzt wird bei Blende 8 eine Probebelichtung mit einer zu notierenden Zeit auf ein Bien Vergrößerungspapier gemacht. Nach zwei Minuten Entwicklungszeit taucht man es für eine Minute in das Unterbrecherbad und

kann es sich dann bei hellem Licht aus etwa 2m Abstand betrachten. Dieser Vorgang entspricht also dem Herstellen von Probestreifen bei " normalen" Vergrößerungen, nur daß jetzt alles "eine Nummer größer" ist.

Bei der ersten Probe wird die Belichtungszeit nicht gleich stimmen, so daß weitere Proben mit jeweils zu notierender Zeit zu machen sind. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden. dann kann

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man weiterarbeiten. Erfahrungsgemäß ist

damit zu rechnen, daß das Fotoleinen etwas

empfindlicher ist als das Fotopapier. Aber die

Ermittlung des Näherungswertes auf Papier ist

bil liger und bequemer. Zur Überprüfung des

ermittelten Wertes können wir noch eine

Probebelichtung auf einem 1 5 cm breiten Strei­

fen Fotoleinen machen.

Etwas schwierig ist für den Anfänger die

Beurteilung der Probebelichtung. Dazu ein

Hinweis: Der Amateur weiß aus der eigenen

Dunkelkammerpraxis, daß die nassen Bi lder im

hellen (ungefilterten) Arbeitslicht der Dun­

kelkammer viel kräftiger erscheinen als später

nach dem Trocknen bei Tageslicht.

Auf eine Möglichkeit möchte ich noch auf­

merksam machen, die bei der Herstellung von

Großfotos wertvoll sein kann. Wenn das Bild die

vorgeschriebene Zeit lang im Unterbrecherbad

behandelt wurde, kann man es jetzt sehr dicht

an die Dunkelkammerleuchte· heranbringen,

ohne daß es Schaden nimmt. Dabei läßt sich

ganz gut feststellen, ob es wirkl ich

an allen

Stellen ausentwickelt ist und auch die Schwär­

zung ausreicht. Stellt man in dieser Hinsicht

noch Fehler fest, so muß das .Bild gewässert

werden. Dann kann man es noch einmal in den

Entwickler bringen und die erforderliche Korrek­

tur vornehmen. Danach folgt der übliche Gang

der Handlung.

Unser erster Großfotoversuch beginnt

Wenn

jemand

jetzt

etwas

flau

im Magen

werden

sollte, bitte keine

Panik,

wir machen

weiter!

Es

ist

ein

der

Länge des gewählten

Bildformats

entsprechendes

Stück

Positiv­

material von der Rolle abzuschneiden. Dazu gibt

man etwa 6 cm in der Länge zu.

Das unbel ichtete Material wird nun an die

markierte Stelle auf dem Einstel lkarton gelegt.

Die oben und unten überstehenden drei Zenti­

meter breiten Streifen werden mit bereit­

l iegenden Brettern oder Stahlschienen ab­

gedeckt und festgeh alten.

Nach dem Belichten muß man Fotoleinen erst

einmal in Wasser einweichen. Dazu dient ein

Eimer mit handwarmem Wasser. Das Fotoleinen

muß nicht in einemZuge in das Wasser gebracht

werden. Das geht gar nicht. Man kann sich dabei

ruhig Zeit lassen. Es ist erstaunlich, wie weich

Fotoleinen durch dieses Wässern wird.

Nach dem Abtropfen bringt man das belichtete

Material in einem Zuge in das Entwicklerbad ein.

Es muß sofort darin gut bewegt werden.

Fotoleinen kann man ruhig knautschen, aber so,

daß keine Luftblasen entstehen, di"e den Zutritt

des Entwicklers behindern.

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Ist das Bild ausentwickelt, läßt man es gut

abtropfen u nd gibt es dann nacheinander für die

vorgeschriebene Zeit in das Unterbrecher- und

das Fixierbad. Besonders im Fixierbad muß es

gut bewegt werden.

Abschließend erfolgt die Wässerung in fließen­

dem Wasser (etwa 20 Minuten). Zum Trocknen

hängt man die Vergrößerung mit einer der

unbelichteten kurzen Kanten auf die Wäsche­

leine. Dann läßt man es vollständig trocknen,

rollt es auf und legt es zunächst beiseite.

Wer sich nach dem Sammeln einiger Erfahrun­

gen bei der Herstellung größerer Reproduktio­

nen daran wagen will, ganze Wandflächen be­

deckende Vergrößerungen anzufertigen, sollte

sich darüber klar sein, daß dieses eine schon

recht schwierige Arbeit ist.

Zunächst sind ein einwandfreies Negativ

(6 x 6cm) und ein entsprechendes Vergröße­

rungsgerät Voraussetzung. Das Vergrößerungs­

gerät muß die Möglichkeit der Horizontalprojek­

tion bieten (Bild 2), da bei der Projektion auf den

Fußboden nicht n:1ehr der gewünschte Ver­

man weiterarbeiten. Erfahrungsgemäß ist damit zu rechnen, daß das Fotoleinen etwas empfindlicher ist als das Fotopapier.

größerungsmaßstab erreichbar ist. Da Fotolei­

nen oder -papier von · der Rolle eine maximale

Breite von etwa 1 m hat, muß die Fläche

tapetenartig aus mehreren Teilen zusammen­

gesetzt werden. Und in der Anfertigung der

einzelnen genau aneinanderpassenden Teile

l iegt das Hauptproblem.

Die einzelnen Streifen werden deshalb mit einer

5 bis 10cm breiten Überlappung auf das an die

Wand

geheftete

Positivmaterial

projiziert.

Die

Bel ichtungs-

und

Entwicklungsdaten

müssen

bei allen Teilbildern exakt eingehalten werden,

damit diese später ohne Tonunterschiede

zusammenpassen.

Werner Wunderlich

Wie man Großfotos aufblockt oder an die Wand

bringt, werden wir in der Ausgabe 3/76 zeigen.

Nur noch wenige Wochen . werden vergehen, bis wieder die großen Ferien mit erlebnisreichen Tagen
Nur noch wenige Wochen . werden vergehen, bis wieder die großen Ferien mit erlebnisreichen Tagen

im Ferienlager oder bei

Ferienspielen beginnen. Deshalb wollen wir rn dieser Ausgabe für alle

Pioniere und Gruppenleiter einige Anregungen geben, wie sie die noch verbleibende Zeit zur

Vorbereitung auf die gemeinsamen Fer.tenabenteuer nutzen können.

So Ist es eine schöne Aufgabe für Arbeitsgemeinschaften oder Kinder, die gemeinsam in das

Kinderferienlager des Betriebes ihrer Eltem fahren werden, sich mehrere Exemplare des vielseitig

Manöverspielgerätes "MSG - 76" zu basteln.

man weiterarbeiten. Erfahrungsgemäß ist damit zu rechnen, daß das Fotoleinen etwas empfindlicher ist als das Fotopapier.

Unser Sonnen· und unser Mondkompaß sind auch sehr nützlich für jeden Teilnehmer am Manöver­

spiel. Und wie man eine Kochstalle anlegt, um Im Gelände für die Gruppe eine stärkende Mahlzeit

zu bereiten, das muß natürlich auch Jeder Pionier wissen. Manöver­ spiel gerät SG 7 6 "
zu bereiten, das muß natürlich auch Jeder Pionier wissen.
Manöver­
spiel gerät
SG
7 6 "
II

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Holzleiste Klemmleiste . ,.._ "' � IJ,,&,. .. ., ... � .. ., � "" (I
Holzleiste
Klemmleiste
.
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"'
IJ,,&,.
..
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...
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(I J,!i
liir
Morsefasle
perrholz,5 dick
Oröße
entsprechend
'---------
-..J
Plastschachlei
Dieses
Manöverspielgerät
stellt
eine
inter­
essante Bereicherung der Pioniermanöverspiele
dar.
Es läßt sich
mit geringem
Materialaufwand
und
den Kenntnissen über
den
einfachen
und
verzweigten Stromkreis
ohne
große Schwierig­
keiten
herstellen.

Die

Einsatzmöglichkeiten

reichen

vom

Licht·

signalgeber, der Manövermine mit akustischem

Signal

über das

Morseübungsgerät sowie

dem

Manöverfunkgerät

bis

zur

Alarmanlage

zum

Schutz

von

Objekten. Dabei wird an

den freien

Kontakten

der

sechspoligen

Klemmleiste

ent­

sprechend

dem Schaltbild nur

eine

.,Draht­

brücke" (Einsatz

als

Manövermine oder

Licht­

signalgeber)

oder eine

Morsetaste angeschlos­

sen.

Was benötigt man

für den

Selbstbau?

 

Als

Gehäuse

benutzen

wir

eine

möglichst

fehlerlose Rahmbutterschachtel, deren

Boden

mit

einer

Hartfaserplatte

(etwa

4 mm

dick)

ausgelegt

und

die

mit einem

Sperrholzdeckel

(4 mm

6 mm

dick) geschlossen

wird. Weiter­

hin benötigt man eine Klemmleiste (sechspolig).

eine

E 1 0-Lampenfassung

mit

Glühlampe

 

einen

.,Trumpf-Summer"

als

(3,5 V I 0,2 A). Hupe, einen

Kombi-

oder

Klingelschalter,

eine

Flachbatterie (4,5 V) und zwei

Batterieanschluß­

klemmen

(Kfz-Zubehör)

oder

Büroklammern,

eine

Trumpf-Morsetaste"

und eine

Holzleiste

(12

x

15

x

74mm).

 

Falls

ein

Kombischalter eingebaut werden

soll,

muß

noch ein

Holzklötzchen

(25

x

35

x

35 mm)

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2 Kombischalter r, Ba�erie 4)V singepaßt werden. Die Glühlampe kann mit einem abgeschnittenen Plastsektkorken ab­ gedeckt
2
Kombischalter r,
Ba�erie 4)V
singepaßt
werden.
Die
Glühlampe
kann mit
einem
abgeschnittenen
Plastsektkorken
ab­
gedeckt
werden,
wodurch sie
gut geschützt ist
und
sich der Lichteffekt verbessert.
 

Zuerst wird

die sechspolige

Klemmleiste an der

Stirnseite

der

Schachtel

befestigt

(Bild

1),

dann werden

die

Bauelemente so

eingebaut,

daß

alle

Löt-

und Schraubenanschlüsse

gut

zugänglich

sind.

Die

Lampenfassung

wird

möglichst auf

den

Boden

des Sum­

mers

geklebt

(Piastkleber).

Lampenfassung

und

Kombischalter

liegen so

nebeneinander,

daß die Glühlampe und der Taster des Schalters

durch

den Deckel ragen. An

diesen Stellen wird

der

Deckel durchbohrt

(Bild 2). Das Verdrahten

erfolgt nach dem Schaltplan (Bild 3), der bewußt

etwas

verwirrend

gezeichnet

ist

und

auf

die

Unterseite

der

Sperrholz-Deckplatte

geklebt

wird.

Beim

Einsatz

als

Manövermine

muß

der

Spieler

nach

diesem

Schaltplan

die

Mine "ent·

Holzleiste Klemmleiste . ,.._ "' � IJ,,&,. .. ., ... � .. ., � "" (I
schärfen". Er muß die Brücke so umklemmen, Kabelverbindung beim Manöverfunk g erät 4 daß statt des
schärfen". Er
muß
die
Brücke
so umklemmen,
Kabelverbindung
beim Manöverfunk g erät
4
daß statt des akustischen Signals das Lichtsignal
wahrnehmbar
ist. Da der Summer
mehrfach an
der
Klemmleiste angeschlossen
ist, ertönt beim
Verbinden
der Klemmen
2
- 4, 3
-
4 und 5
- 4
der Summer
(Mine
scharf!). Verbindet
man die
Klemmen
1
-
4, so
leuchtet die
Lampe (Mine
entschärft).
Soll
das .,MSG
-
76"
als Morseübungsgerät
benutzt werden,
wird
statt
der
Brücke
ein
Morsetaster
zwischen
2
-
4, 3
-
4
oder
5
-
4
angeklemmt.
Um zwischen zwei
Stationen einen
Funkbetrieb
aufnehmen zu
können,
benötigt
man
ein
5
dreiadriges Kabel, das an die Klemmen
1, 5 und
6 engeklemmt
wird (Bild 4).
Der
Funkbetrieb
ist
möglich,
wenn
man
den
Schalter T1
der Station
1
schließt
und
den
Morsetaster
T2 betätigt.
Dabei leuchtet zur
Kontrolle
bei Station 1
die Lampe und
es ertönt
bei
Station
2
der
Summer.
Danach
schließt
Station 2
den Schalter T1
und
nimmt nun
den
Funkbetrieb
mit Station
1
auf.
Beim Einsatz
als Alarmanlage benutzt
man den
Aufbau wie
beim Morseübungsgerät
Hierbei
wird
jedoch
die Morsetaste
so arretiert,
daß
der Kontakt
zwischen Batterie
und
Hupe oder
Lampe
ständig geschlossen
ist (Stellschraube
kann
man
jedes gewünschte
Objekt
vor über·
anbringen
oder belasten).
Die Unterbrechung
raschenden Angriffen
des .,Gegners" sichern.
des
Kontaktes
erfolgt
durch
einen
zwischen
Gerhard Schwerdtner
Taste
und
Kontakt
geklemmten
dünnen
Plast·
Päd. Mitarbeiter
im
streifen
(Bild 5).
Mit
einem gespannten
Faden,
Haus der
Jg.
Pioniere
dessen freies Ende am Plaststreifen befestigt ist,
Berlin-Pankow
Holzleiste Klemmleiste . ,.._ "' � IJ,,&,. .. ., ... � .. ., � "" (I
Mütze für Spiel und Sport WIE WÄR'S? 2.Jull
Mütze
für
Spiel
und Sport
WIE
WÄR'S?
2.Jull

Diese

Mütze

ist

nicht

nur

ein

leicht

an­

zufertigender

Sonnen-

und

Regenschutz. Wenn

wir sie in jeweils einer anderen Farbe herstellen

oder den

Mützenbund

unterschiedlich

mit

wasserfester

Farbe

bemalen,

kann

sie

beim

Geländespiel

zum

Unterscheiden

der beiden

..Parteien"

dienen.

Holzleiste Klemmleiste . ,.._ "' � IJ,,&,. .. ., ... � .. ., � "" (I

67

Als Material zur Herstellung der Mütze ist

Vlieseline oder Verotex am besten geeignet.

Verotex hat den Vorteil, daß es abwaschbar und

regenfest ist. Vlieseline ist auch einigermaßen

wasserfest und hat den Vorteil, daß es in jedem

Stoffgeschäft erhältlich ist.

Die Mütze besteht aus drei Teilen: Dem Kopfteil,

dem Mützenbund und dem Mützenschirm

Zuerst wird das Kopfteil vorbereitet. Den

Kreis mit 32cm Durchmesser, in den ein

kleinerer Kreis mit 21 cm Durchmesser ein­

gezeichnet ist, ausschneiden und durch Kniffen

in acht gleichgroße Sektoren teilen. Nun

schneiden wir die acht Knicklinien von außen bis

zum inneren Kreis ein, legen die auf der

Zeichnung gestrichelten Teile in gleicher Rich­

tung hinter die Einschnitte, und zwar soweit, daß

Als Material zur Herstellung der Mütze ist Vlieseline oder Verotex am besten geeignet. Verotex hat den

der dadurch gebildete untere Umfang der mit

einem Bandmaß gemessenen Kopfgröße ent­

spricht. Ist das der Fall, heften wir den Rand init

einem Faden.

Dann folgt der Mützenbund. Der 60 cm langeund

9 cm breite Streifen wird längs gefaltet. Die

beiden Enden schieben wir entsprechend der

Kopfweite ineinander und heften sie am unteren

Rand wieder mit einem Faden zusammen.

Zum Zusammenfügen der Teile kann man Niete,

Musterklammern, Heftklammern oder wasser­

festen Klebstoff verwenden.

Zuerst werden die ineinandergeschobenen

Enden des Mützenbundes an der Unterkante

genietet, geklammert oder geklebt. Dann schie­

ben wir den unteren Rand des Kopfteiles etwa

1,5 cm tief in den zusammengefalteten Mützen­

bund und verbinden beide Teile jeweils an den

Stellen, an denen die Weite des Kopfteiles

zusammengelaßt wurde.

Nun braucht unsere Mütze noch einen Schirm.

Die Form des Mützenschirmes wird von der

Zeichnung auf unser Material übertragen und

ausgeschnitten.

Nachdem die angegebenen

Einschnitte ' ausgeführt wurden und alle Laschen

Kopffeil 5 einschMiden, lO.. 30 überein - underlegen und heften innen an der unteren Kante des
Kopffeil
5
einschMiden,
lO..
30 überein -
underlegen und
heften
innen an der unteren Kante des Mützenbundes
-

zu

befestigen. Die Teile zwischen den an­

gehefteten Laschen werden nicht abgeschnitten,

sondern nur nach innen eingelegt und eventuell

nach oben umgeknifft wurden, ist der Schirm an angeklebt. fünf Stellen - beginnend mit der Mitte
nach oben umgeknifft wurden, ist der Schirm an
angeklebt.
fünf Stellen - beginnend mit der Mitte - von
lngrid Petrich

Eine kräftigende Mahlzeit gibt neue Energie

Jeder Pionier sollte lernen, in der Lage zu sein,

im Gelände eine Kochsteile anzulegen und

darauf eine kräftigende Mahlzeit zu bereiten.

Vielleicht gibt es für unsere jungen Leser schon

im kommenden Ferienlager dafür eine Gelegen­

heit.

68

Da aber im Sommer grundsätzlich eine große

Brandgefahr besteht, müssen beim Anlegen

einer Feuerstelle unbedingt folgende Sicher­

heitsbestimmungen eingehalten werden, wofür

der jeweilige Gruppenleiter verantwortlich ist.

- Kochfeuer sind in 30 cm tiefen Gruben

anzulegen. Brennbares Material ist minde­

stens 1 m von der Feuerstelle entfernt

aufzubewahren.

Als Material zur Herstellung der Mütze ist Vlieseline oder Verotex am besten geeignet. Verotex hat den

Koch- oder Lagerfeuer dürfen nur auf durch

sogenannte Wundstreifen von 1 m Breite

gesicherten Plätzen, jedoch nicht in der Nähe

von Wald, Dickicht, Getreidefeldern, Zelten

und leicht brennbaren Gras- oder Heideflä­

chen angelegt werden.

-

Ein Wundstreifen ist eine von jedem brenn­

baren freizuhaltende und von humosem

Oberboden bis auf den Mineralboden be­

freite Fläche.

-

Auf Moor-, Torf- oder Humusboden ist das

Anlegen von Feuer verboten.

-

Koch- und Lagerfeuer müssen bis zum

-

vollkommenen Verlöschen unter Aufsicht

bleiben.

Beim Abbau einer Feuerstelle wird die Glut

auseinandergezogen und mit Wasser restlos

gelöscht. Danach werden eventuell vorher

abgehobene Rasenplatten sorgfältig an ihre alte

Stelle zurückgelegt und nochmals mit Wasser

überschüttet. Wir achten auch unbedingt darauf,

daß wir den Platz der Feuerstelle sauber und

ordentlich verlassen.

Bei erhöhter B randgefahr durch langanhaltende

Trockenheit treten zusätzliche Sicherheits­

bestimmungen in Kraft. Darüber erkundigen

sich die verantwortlichen Leiter der Ferienlager

oder Gruppenleiter jeweils bei den örtlichen

Räten.

ln den Skizzen zeigen wir, wie man mit überall

vorhandenen Mitteln ein Kochfeuer anlegen

kann. Bei den BeispielenA bis C handelt es sich

um sogenannte Hirtenfeuer. Sie sind schnell

aufgebaut, jedoch nur bei ruhigem Wetter zu

empfehlen. Beispiel D zeigt eine Grabenkoch­

stelle, die in Windrichtung anzulegen ist. Ä hnlich

aufgebaut sind Horden- oder ein Herdfeuer, bei

denen der Topf auf parallel zueinander auf­

gestellten Feld- oder Mauersteinen kippsicher

aufgestellt wird. Grabenkochstellen, Horden­

oder Herdfeuer sind bei windigem Wetter

besonders zu empfehlen.

Als Material zur Herstellung der Mütze ist Vlieseline oder Verotex am besten geeignet. Verotex hat den

Sonne

und

Mond

zeigen uns die Himmelsrichtung

Der Erfolg beim Geländespiel, bei einer Wande­

rung oder beim Nachtmarsch im Ferienlager

hängt nicht zuletzt davon ab, wie gut sich die

Teilnehmer im

Gelände orientieren können. Die

hier gezeigten kleinen Orientierungshilfen, ein

Sonnenkompaß und ein Mondkompaß, machen

es jedem Teilnehmer möglich, sich bei be­

.. ., WIE WJ!CR'S'? 4.JUNI
..
.,
WIE
WJ!CR'S'?
4.JUNI

kannter Uhrzeit nach der Sonne oder nach dem

Mond zu orientieren. Die auf d�n Seiten 94 und

95 gedruckten Teile werden einfach aus­

geschnitten und auf festes Material geklebt.

Beim Sonnenkompaß sollte es dicke Pappe sein,

69

weil man dann die als Schattenstab benötigte

Stecknadel (und gleich noch ein paar Ersatz­

nadeln dazu) beim Transport bis zum Nadelkopf

in die Kanten der Pappscheibe einschieben kann.

Für den Mondkompaß werden die Teile auf

dünne Pappe oder noch besser auf dünne, feste

Plastfolie geklebt. Die Verbindung der drehbaren

Scheibe mit den Mondphasenbildern und der

Grundscheibe erfolgt mit H i lfe einer Mu­

sterklammer, einer kleinen Schraube mit Mutter

und Gegenmutter oder ei nes großen Druck­

knopfes.

weil man dann die als Schattenstab benötigte Stecknadel (und gleich noch ein paar Ersatz­ nadeln dazu)

Der Sonnenkom p

weil man dann die als Schattenstab benötigte Stecknadel (und gleich noch ein paar Ersatz­ nadeln dazu)

Die Sonne kann uns nicht nur als Zeitmesser,

sondern auch zur Orientierung dienen. Ohne viel

Aufwand können wir uns dazu einen Kompaß

selbst bauen.

Ebenso einfach ist auch die Hand habung

unseres Sonnenkompasses: Wir stecken eine

Nadel auf die jeweil ige Datumsangabe. Bei

waagerechter Lage drehen wir unseren $on­

nenkompaß so lange, bis der Schatten der Nadel

auf die betreffende Uhrzeit fällt. Ist dies der Fall,

dann stimmen die Himmelsrichtungen auf dem

Kompaß mit den richtigen Himmelsrichtungen

überein; der Sonnenkompaß · ist " eingenordet".

Unser Sonnenkompaß beruht auf dem Prinzip

einer Sonnenuhr. Da die Sonnenuhren stets die

Ortszeit anzeigen und nicht wie die Uhren die

sogenannte mittlere �elt, muß man - besonders

Im westlichen Gebiet der DDR - eine Korrektur

berücksichtigen. Ortszeit und mittlere Zeit

stimmen ledigl ich auf dem 1 5. Längenkreis östl.

v. Greenwich für die MEZ überein (Görlitz). Für

alle Orte westl ich. davon - und das trifft für die

gesamte DDR

.

zu - muß man pro Längenkreis

  • 4 Minuten berücksichtigen. Zum Beispiel für den

13. Längenkreis (Stralsund, Potsdam, Torgau,

Kari-Marx-Stadt) handelt es sich dabei bereits

um 8 Minuten. Dies bedeutet, daß der Schatten

unserer Stecknadel um diesen Betrag " nach­

gehen" muß. Im' Gebiet um Eisenach wächst

dieser Betrag schon auf 20 Minuten an.

Unser Sonnenkompaß läßt sich aber auch

umgekehrt als Sonnenuhr verwenden. Voraus­

setzung dafür ist, daß wir die H immels­

richtungen kennen. Der Schatten der Nadel fällt

dann auf die gewünschte Uhrzeit - wieder unter

der Berücksichtigung der Längenkorrektur von

  • 4 Minuten pro Grad.

weil man dann die als Schattenstab benötigte Stecknadel (und gleich noch ein paar Ersatz­ nadeln dazu)

Der Mondkom p aß

weil man dann die als Schattenstab benötigte Stecknadel (und gleich noch ein paar Ersatz­ nadeln dazu)

Der uns nächste Himmelskörper, unser Mond,

umläuft die Erde in 29,5 Tagen. Wir sehen i hn

am

70

Himmel

täglich

um

etwa

13 Grad

im

rechtläufigen Sinne (am Himmel von rechts nach

l inks) vor dem Sternhimmel weiterwandern. Da

sich der Winkel zwischen Erde-Mond-Sonne

beständig ändert, sehen wir den Mond in

verschiedenen Lichtgestalten - so z. B. als

schmale zunehmende Sichel am Abendhimmel,

als Vol lmond der Sonne gegenüber oder als

letztes Viertel im Süden bei Sonnenaufgang.

Jede Lichtgestalt (Phase) des Mondes ist von

einem bestimmten Winkel zur Sonne (Be­

leuchtungsquelle) abhängig - oder noch anders

ausgedrückt, die Mondphasen stehen zu be­

stimmten Zeiten in bestimmten Himmels­

richtungen.

Es l iegt daher der Gedanke nahe, mit Hi lfe der

Stellung und Phasen des Mondes die Himmels­

richtung zu bestimmen, oder bei Kenntnis der

Himmelsrichtung wie beim Sonnenkompaß die

ungefähre

Uhrzeit festzustellen. Es ist . nicht

schwierig, sich einen solchen Mondkompaß

selbst anzufertigen. · Fortsetzung S.94

Grundbauelemente und ihre Darstellung (3) Wemer Ausborn Fortsetzung aus dem Heft 1/1976 Bild 9e: J. Netzanschluß
Grundbauelemente
und
ihre Darstellung (3)
Wemer Ausborn
Fortsetzung aus dem Heft 1/1976
Bild 9e:
J.
Netzanschluß mit Sicherung
1.----.1
Bild 9h:
Kleinrelais
·-·
[
---------
Bild 9f:
Schmelzeinsatz
(mittel
mit
zwei
ver­
Bild
9i:
Oszillator
mit Quarzstabil isierung
schiedenen Halterungen
Bild
9g :
Relaisschaltung
Bild
9j :
Verschiedene Ausführungsformen von
Schwingquarzen
+
71
Zum Absc hluß möchten wir noch zwei Leiter­ weitere Anregungen allgemein inter­ zu platten zeigen, die
Zum Absc hluß möchten
wir noch
zwei Leiter­
weitere
Anregungen
allgemein
inter­
zu
platten zeigen, die den Unterschied zwischen der
essierenden
Gebieten haben
wir jederzeit ein
amateurmäßigen
(Bilder 10a
und
1 0b)
und der
offenes Ohr.
industriellen
Fertigung
(Bilder
10c
und
10d)
deutlich machen.
Natürlich
ist
die Zahl der
elekt ronischen
Bau­
elemente
se hr
groß.
Hier
sollten
nur
die
10a
10b
wichtigsten vorgestellt werden.
Sie
bilde n etwa
den
Grundstock
der Kenntnisse, auf
dem sich
jeder
selbst weiterbilden
kann.
10c
10d
Diese Serie,
auf Wunsc h
vieler J�gerer Leser
zusammengestellt, ist damit abgesc hlossen. Für
Räumliche
Anschauungs­
modelle
elektrischer
Felder
Im
Physikunterricht der
achten
Klasse
werden
die
Schüler
erstmais mit
dem Begriff
des
elekt rischen
Feldes
beka nnt
gemacht.
Zum
besseren
Ver­
ständnis dieses wichtigen p hy­
sikalischen Sachverhaltes wer­
den
durch Demonstrationsver-

72

Zum Absc hluß möchten wir noch zwei Leiter­ weitere Anregungen allgemein inter­ zu platten zeigen, die

suche die hauptsächlichen For­

und

einer

Breite von

150 mm,

men

elektrischer

Felder

darc

Rundholzstäbe

(10mm Durch­

gestellt.

Dazu bedient man sich

messer),

 

des

in

den

Schulen

vor­

Gardinenkugeln

o. ä.,

handenen Wasserwellen- und

Fahrradspeichen,

Strömungsgerätes und

des

Farbe.

Zusatzgerätes

für

die

Er­

 

zeugung

Die Bilder

elektrischer

Felder.

der auf diese Weise

erzeugten

können an

elektrischen Felder

die

Wand oder auf

eine

den.

Bildfläche projiziert wer­

Ein

wesentlicher Nachteil

die­

ser

experimentellen Demon­

strationen besteht

darin,

daß

die

Bilder der

elektrischen

Felder keine n räumlichen, son­

dern nur

einen

nalen

Eindruck

zweidimensio­

erwecken. Ob­

wohl

gelehrt

wird,

daß sich

elektrische

Felder

im ganzen

Raum

um elektrische Ladi.m­

gen

die

erstrecken, können sich

Schüler

oft

nur unvoll­

kommen oder : gar

räumlichen

Verlauf

nicht den

der

Feld­

linien

eines

solchen

Feldes

vorstellen.

Um

die

Anschau­

Zunächst

sind

die

Grund­

platten

gebenen

in

der

Größe

etwa

ange­

anzufertigen.

Dann

werden

Löcher für

die

Aufnahme

der Rundhölzer ge­

bohrt,

die dann

mit Holzkalt­

leim

oder einem

anderen

ge­

eigneten Kleber in den Bohrun­

gen

zu

befestigen

sind.

schließend

erhalten

die

An­

Gar­

dinenkugeln

regelmäßig

an­

geordnete

2-mm-Bo.hrungen,

in

die später

Fahrradspeichen

mit

ihrem

Gewinde

ein­

geschraubt

werden. Zuvor

müssen

sie

jedoch

in

die

erforderliche

Form

gebogen

und

evtl.

etwas

gekürzt

wer­

den.

Die

Gardinenkugeln er­

halten

außerdem

eine

Boh­

rung von 10 mm, damit sie auf

dem

Rundholzstab befestigt

werden

können.

lichkeit

zu verbessern, lassen

sich auf einfache Weise

räum­

Die

Kugeln

veranschaulichen

liche Anschauungsmodelle

bei

den

Modellen

die

elektri­

elektrischer

Felder

herstellen.

sche

Punktladung

und

die

Diese

Aufgabe kann

eine tech­

Fahrradspeichen

die

elektri­

nische

Arbeitsgemeinschaft

schen

Feldlinien.

Nach

dem

ohne

weiteres

übernehmen.

Zusammenbau

der

Modelle

Folgende

Materialien

sind

sind

durch einen

verschieden­

dazu

nötig:

farbigen

A nstrich

die

Be­

Holzbrettehen als Grundplatten

deutungen

der

einzelnen

Teile

(10mm

20mm

dick)

mit

hervorzuheben.

hervorzuheben.

einer

Länge

von

etwa

300 mm

Herbert Rieger

Die

nen

Anschauungsmodelle

die­

dem Darstellen

elektrischen

  • - Feldes

eines

einer

Punktladung

(Bild

s.

72}

  • - Feldes

des

zwischen

zwei

gleichartigen

elektrischen

Punktladungen

(Bild links}

  • - Feldes zwischen

des

zwei

ungleichartigen

elektri­

schen

Punktladungen (Bild

rechts}

73

Die Ca_m pi ngzeit ist nicht mehr fern ... und deehelb mechen elch trfehrene C.mplngfreunde echon
Die
Ca_m pi ngzeit
ist
nicht
mehr
fern
...
und deehelb mechen elch trfehrene C.mplngfreunde echon jetzt deren, die Auerüetung für die
kommende Seleon zu überprüfen und eventuell zu erglnzen. Dezu hier ein peer Vorechllge, die
eich ln der Prexl1 bereite gut bewlhrt heben.

Ein " Kleiderschrank" für das Zelt

.. WIE WJICR'S? 2.Jull
..
WIE
WJICR'S?
2.Jull

Kieiderschrankes"

Die Freude am schönsten Campingurlaub kann

leicht getrübt werden, wenn man ständig im Zelt

oder im irgendwo verstauten Gepäck nach

irgendwelchen Dingen oder Kleidungsstücken

suchen muß.

Dieses Problem läßt sich aber recht einfach

durch den Bau dieses

Zelt-..

günstig lösen. Sein Vorteil besteht darin,

daß die Koffer für die ,.Zeltbesatzung" zu Hause

fertig gepackt werden können und auf dem

Campingplatz nach dem Aufbau des Koffer­

Kleiderschrankes alles sofort griffbereit ist.

Zum Bau dieses Schrankes sind zunächst

einfache Koffer gleicher Größe anzuschaffen. An

die vier Ecken jedes Koffers angebrachte

Schel len dienen zum Einschieben der Trage­

stangen. Diese erhalten in den angegebenen

Abständen Querbohrungen zum Durchstecken

von Stiften.

Zur Stabilisierung des Gestells sind die Tra­

gestangen seitlich und hinten durch Dia­

gonsistreben zu verbinden.

Je eine an die Griffe der oberen drei Koffer

Minuten erledigt. Die Koffer wer.den mit dem

Griff nach oben im entsprechenden Abstand

zueinander auf deo Boden gestellt. Nun können

die Tragestangen eingeschoben u nd die Hal­

testifte eingesteckt werden. Nach dem An­

geknüpfte Schlaufe mit einem kleinen Haken

dient dazu, den Deckel des darunter liegenden

Koffers in halboffenem Zustand zu halten. Der

schrauben der seitlichen' Diagonalstreben kann

man

den

..Schrank"

aufrichten und durch die

hinteren Verstrebungen stabilisieren.

Zusammenbau ist problemlos und in wenigen

Dieter Petzelt

74

Die Ca_m pi ngzeit ist nicht mehr fern ... und deehelb mechen elch trfehrene C.mplngfreunde echon

6ummischnur mit Orahlhaktn

1um 6tftsligtn dts unttrtn Kofftrdtcktls · flat:II IO�J R�I==--Kunslsloff adtr HarlhDIJ (111J�J0d Tragtrohr ltdtr·, Ttxld·, Ddtr
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Wäschetrockner
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und mit
Rohr vtrsfifftn

75

Das nasse Badezeug oder die ,.kleine Wäsche"

zum Trocknen auf die Leinen der Zeltver­

spannung zu hilngen, ist nicht gerade die ,.feine

Art". Viel ordentlicher und auch für die Wäsche

und die Zeltleinen besser ist es, einen kleinen

Trockenstände� zu bauen.

Hier ein Vorschlag :

Das Modell wird aus leicht zu verpackenden

Rohr- oder ·Rundholzstücken zusammen­

Das nasse Badezeug oder die ,.kleine Wäsche" zum Trocknen auf die Leinen der Zeltver­ spannung zu

gesteckt. Es hat bei den angegebenen Maßen

auf Seite 75 auch für die Wäsche der ganzen

Familie ausreichende Trockenmöglichkeit Zum

Strammen der dünnen Verspannungsschnüre

eignen sich sehr gut einzelne Glieder einer alten

Fahrradkette (Bild S. 75 unten).

Ein anderer, etwas verblüffender aber recht

praktischer Trockenständer für kleine Wä­

schestücke: Von einem alten Herrenregen­

schirm werden der Bezug und der Handgriff

entfernt. Nun ist nur noch die Schirmstange in

ein -in die Erde gestecktes dünnes Rohr

Das nasse Badezeug oder die ,.kleine Wäsche" zum Trocknen auf die Leinen der Zeltver­ spannung zu

einzuschieben und in gewünschter Höhe mit

einem Stift zu arretieren.

Gt.

Das nasse Badezeug oder die ,.kleine Wäsche" zum Trocknen auf die Leinen der Zeltver­ spannung zu

Zusammen­ rollbarer Camping­ Bratrost

Das nasse Badezeug oder die ,.kleine Wäsche" zum Trocknen auf die Leinen der Zeltver­ spannung zu

Der hier vorgestellte Bratrost eignet sich

auch für das kleinste Campinggepäck. Durch

seine geringen Ausmaße findet es selbst aut

dem Fahrrad noch Platz.

An Material wird benötigt:

Zwei Stück etwa 450 mm lange Fahrradkette;

vier Stück Rundstahl. 0 etwa 8 mm, Länge etwa

350 mm; 25 Stück Schweißdraht, 03 mm·. Länge

Das nasse Badezeug oder die ,.kleine Wäsche" zum Trocknen auf die Leinen der Zeltver­ spannung zu

Wenn man jedoch keine Möglichkeit hat, diese

Wenn

ein frischer Wind

weht ...

Das nasse Badezeug oder die ,.kleine Wäsche" zum Trocknen auf die Leinen der Zeltver­ spannung zu

dann ist es gut, wenn man einen solchen

schnell aufzustellenden Windschutz im Ge­

päck hat. Er ist übrigens nicht nur auf dem

CampingP.Iatz nützlich. Wer seinen Urlaub an der

Ostsee verbringen will und sich, anstatt am

vollged rängten Badestrand im Strandkorb zu

liegen, lieber auf einen etwas abseits liegenden

ruhigen Strandabschnitt zurückzieht, kommt

kaum ohne Windschutz aus.

u. a. Pflanzen erhält. Aber auch dünne Bambus­

stäbe und Alurohre sind gut geeignet.

Zum Einschieben der Stäbe näht man breite

Säume an den -Enden der Stoffbahn und in den

Das nasse Badezeug oder die ,.kleine Wäsche" zum Trocknen auf die Leinen der Zeltver­ spannung zu

angegebenen Abständen schmale Stoff­

streifen auf. Diese Taschen für die Stäbe

werden am besten an der, Oberkante zugenäht

und durch mit der Hand um die Kanten genähte

Lederstreifen verstärkt. Dann kann der Stoff

Wenn eine Nähmaschine vorhanden ist. dann ist

nicht herabrutschen, und

es

ist

ohne

Be­

die Herstellu ng kein Problem. Im Interesse eines

schädigung des Stoffes möglich, die Stäbe mit

geringen Verpackungsvolumens sollte man

einem Hammer oder einem Stein in den Boden

einen leichten · Stoff wählen. Günstig ist es, ein

pflegeleichtes Material mit Kunstfaseranteil zu

verwenden, das sich leicht waschen läßt. Es

zu treiben.

An der Innenseite des Windschutzes aufgenähte

Taschen sind sehr praktisCh. Es lassen sich darin

empfiehlt sich, einen hellen gemusterten Stoff

zu wählen, dessen Gewebe etwas luftdurchläs­

alle möglichen Dinge unterbringen, und der

Fotoapparat, das Sonnenöl, Lesestoff u. a.

sig ist, damit hinter dem Windschutz kein

brauchen nicht im Sand zu liegen.

Hitzestau entsteht. Die Stoffbreite sol lte etwa 100 cm betragen. Dementsprechend ist die Linge der Stäbe
Hitzestau entsteht.
Die Stoffbreite sol lte etwa 100 cm betragen.
Dementsprechend ist die Linge der Stäbe zu
wählen. Sie müssen mindestens 20 cm länger
sein, als der Stoff breit ist. Am besten eignen sich
dünne Glasfiberstäbe, die man zuweilen in
Fachgeschäften zum Anbinden von Tomaten

Auch sehr günstig ist es, den Windschutz durch

einen aushakbaren Reißverschluß bei Bedarf

verkürzen oder verlängern zu können. Zum

Verpacken des Ganzen nähen wir uns schließlich

noch einen schlauchförmigen Verpackungssack,

der am offenen Ende durch ein eingezogenes

Band verschnürt wird.

250 mm. Schweißarbeit auszuführen, kann man die � /00 'V /00 "' 100 "' 100 "'
250 mm.
Schweißarbeit
auszuführen,
kann
man
die
� /00
'V /00
"' 100
"' 100
"' KlO
Zuerst werden die auf Länge geschnittenen
Drahtsprossen
beim
Aufbau
auch
lose
ein­
Schweißdrähte an beiden Enden etwa 10mm
legen.
� ltd�rltaPfN
r
l �
lang rechtwinklig abgebogen. Wenn man die so
Aus Reststücken des Schweißdrahtes sind nun
1
11
l
I
vorbereiteten Drähte mit den Enden durch die
noch vier Haken zu biegen, die man in
J
I
'Iu
Ir
I
I
Glieder der ausgelegten Ketten steckt und die
Bohrungen an den oberen Enden der Pfosten
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I
D
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I
1111
'
II
01
rl
einige Mill imeter herausstehenden Spitzen
mit
aus 8-mm-Rundstahl einschweißt oder -lötet.
.
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I
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II
I
I
dem Schweißbo. enner vorsichtig leicht an­
Eine selbstgenähte schmale Tasche aus Se­
I
II II
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schmilzt, so daß sich nur etwas kugelförmige
geltuch nimmt den zusammengerol lten Bratrost
II
111
!:
ill
""'
Verdickungen
bilden, werden
die
Draht­
zum Transport auf und schützt das übrige
I!
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.
sprossen daran gehindert, beim Zusammen­
Gepäck vor Verschmutzung.
1--Qtoshb�'stäb�-i
Mo8� in cm
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ai/Shaltboru ßttß>'trsdllu8
I
u
rollen des Rostes herauszufallen.
Joachlm Vedder
L-
77
76
Anten en- •• vers ar er Vorgang wird mehrmals wiederholt, bis sich keine Verbesserungen mehr zeigen.
Anten
en-
••
vers
ar
er
Vorgang wird
mehrmals wiederholt,
bis sich
keine Verbesserungen mehr zeigen. Zum Schluß
ist der Verstärker an der Antenne zu
befestigen.
Die
Betriebsspannung
wird wie
üblich über das
Antennenkabel zugeführt.
Die Masseanschlüsse
·
sollen
so kurz wie
möglich
sein.
Volker
i.ewek
B•utelle fllr
den Antennenveratlrker
K.l'lmiiOhe Scheibentrimmer
C
1
3 pF ...
12pF
C
2
• 4 pF
20
pF
C
3
3 pF
12pF
C
4
• 4 pF
20
pF
C
6
3 pF
12pF
es -
4 pF
20
pF
lchelbenkondenutorin
C
7 • 470
pF
C
6 • 470
pF
C
9 •
2,2 nF
Wldemlnde (0,
1ZIW)
R 1
1 ,6
k0
R2
2,2 k0
R 3
6,2 k0
R4 •
1 ,6k0
R6•
2,2 k0
R6 •
6,2k0
R 7 · 39
n
Spulendeten
L
1
• 3/4 Wdg.,
0,8-mm-CuL,
L2
6Wdg ..
0,6-mm-CuL,
L3 •
6Wdg.,
0,8-mm-CuL,
L4 •
6Wdg.,
0,8-mm-CuL,
L6 • 5Wdg.,
0,8-mm-CuL,
Alle Spulen
werden
freitragend eingel&tet,
die Durchmeiler der
Spulen betragen
10mm.
Traneiltoren
T 1
GF 1 46/47, ß • 40
T2 '•
GF 146/47, ß = 20

Noch

nicht

überall

in

der

DDR

wird unser

Fernsehbild

in

guter

Qualit empfangen.

Das

resultiert

meist

aus

einer

ungünstigen Emp­

fangslage. Mit einem Antennenverstärker wur­

den jedoch schon

oft entscheidende

Verbes­

serungen erreicht.

 

Die Schaltung (Bild

1) entspricht der in

practic",

Heft 3/ 1975,

Seite

114,

es

ändern

sich

nur

die

Werte der

angegebenen Bauelemente. Die

Abmessungen

der

Leiterplatte wurden zugun­

sten

eines

kleineren

Aufbaus

verändert.

Die

Betriebsspannung

kann

zwischen

9 V

12 V

liegen, Eingang

und Ausgang bleiben

60 !l. Ich

habe meine

Antenne

(9 Elemente)

zur Zeit auf

einem hohen

Schrank

in

der

Wohnung

an­

gebracht,

die

Kabellänge

bis

zum Fernsehgerät

beträgt etwa 10m.

Ohne Verstärker hatte ich ein

verrauschtes

Bild.

Als

ich

den

Antennenver­

stärker etwa 3m vom Dipol entfernt dazwischen­

geschaltet hatte, war der

Empfang einwandfrei.

 

Natürlich

soll

man von dem Gerät keine Wunder

erwarten,

denn den Qrößten Nutzen bringt es an

der

Dachantenne.

Der

Verstärker

hat

eine Verstärkung von

20 dB

22 dB, und

er verstärkt

alle Kanäle des

Fernsehbandes

111.

Als Transistoren werden die

DDR-Typen GF

1 45/47 verwendet. Der Abgleich

bereitete

keine

Schwierigkeiten,

in

einigen

Minuten

war der

Verstärker

einwandfrei

ab­

geglichen. Der Aufbau muß natürlich sauber und

stabil erfolgen.

Abschirmungen brauchten nicht

eingebaut

zu werden, denn

es zeigte

sich keine

Schwingneigung.

Nur

muß

der

Verstärker

natürlich

in

ein

abgedichtetes

Gehäuse

ein­

gebaut

und

direkt

an

der

Antenne

befestigt

werden.

 

Der Abgleich wird so vorgenommen,

daß zuerst

der

Trimmer

C

1

auf

einzustellen

ist.

 

C 3,

C

4,

C