Sie sind auf Seite 1von 2

Ich Spreche Euch an

... durch Bertha Dudde - 9.3.1941

1843 Verständnislosigkeit .... Ungenützte Gnade ....

Es bringen die Menschen wenig Verständnis entgegen einem Vorgang, der von tiefster
Bedeutung ist, wenn sie sich die Ergebnisse einer gedanklichen Verbindung mit dem
Jenseits nicht zunutze machen. Es ist ungemein wertvoll für einen Menschen,
belehrt zu werden von geistigen wissenden Kräften im Willen Gottes, und es ist
eine unverdiente Gnade, wenn diese Belehrungen auch von den Mitmenschen
entgegengenommen werden dürfen, ihnen also gewissermaßen das gleiche zu Gebote
steht wie einem sich Gott hingebenden Erdenkind .... ein jeder Mensch also
teilhaben kann an dieser unverdienten Gnade. Jedoch es wird kaum Notiz davon
genommen, und das beweist, daß ihnen der Vorgang gar nicht außergewöhnlich
erscheint. Andererseits aber kann wieder nichts Ungewöhnliches ganz offensichtlich
den Menschen übermittelt werden, sollen diese nicht in einen Zwangsglauben
hineingedrängt werden. Und durch zu schwachen Glauben berauben sich die Menschen
selbst einer Gnade, die ihnen höchste Seelenreife eintragen könnte, so sie genützt
würde.

Erkennt der Mensch göttliches Wirken an, so setzt er sich auch voller Überzeugung
ein, und dann strömt ihm die Gnade Gottes zu. Die aber die Sendungen von oben
nicht beachten, d.h., die sich den Inhalt nicht zum Eigentum machen, denen wird
die göttliche Kraft nur beschränkt zufließen. Und ihr Denken wird irrend sein,
denn sie stützen sich auf das Urteil redegewandter Menschen, die aus
Überheblichkeit ablehnen, weil sie nicht fassen können und wollen, daß nicht sie
selbst zu einer Aufgabe herangezogen wurden, da ihr Reifegrad ihnen höher
erscheint resp. sie einen hohen Reifegrad vortäuschen wollen. Es müssen daher die
Menschen einander weiterzugeben versuchen, auf daß die Gnade Gottes recht genützt
wird. Und es muß den Mitmenschen immer wieder die Art und Weise des Übermittelns
dargestellt werden, es muß ihnen die eigene Untätigkeit geschildert werden und
auch die Unwissenheit, die diesem Erkennen vorangegangen ist.

Denn erst, wenn sie überzeugt sind, daß hier ein geheimnisvoller Vorgang sich
abspielt, der irdisch unlösbar ist, sind sie geneigt, sich mit dem Inhalt vertraut
zu machen, und dann ist gewonnenes Spiel, denn sie können keinerlei Einwendungen
gegen den Inhalt anbringen, sie finden sich in den Gedankengang, und nun beginnen
sie nachzudenken über manches, oder sie stellen Fragen, wodurch sie nun gedanklich
Unterweisungen begehren und also selbst in Verbindung treten mit wissenden Kräften
und dies der eigentliche Zweck ist, daß die wissenden jenseitigen Wesen zu den
Menschen Zugang finden und nun ihre eigentliche Aufgabe an diesen ausführen können
.... sie selbst gedanklich zu unterweisen ....

Amen

— Herausgegeben von Freunden der Neuoffenbarung —


Weiterführende Informationen, Bezug aller Kundgaben, CD-ROM, Bücher, Themenhefte
usw.
im Internet unter: www.bertha-dudde.info