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Präzisionsgeräte Labor für Gerätetechnik, Optik und Sensorik
Präzisionsgeräte
Labor für Gerätetechnik, Optik und Sensorik

Fachbereich VII

Elektrotechnik und

Feinwerktechnik

Kinematische Analyse des DVD-Players ( Micromaxx )

Kinematische Analyse des DVD-Players ( Micromaxx ) Veranstaltung : Präzisionsgeräte , SS 09 Bachelor

Veranstaltung :

Präzisionsgeräte , SS 09 Bachelor Mechatronik

( 31.03.09 05.05.09 )

Betreuer :

Bearbeiter :

Bhavinkumar Prajapati

742887

Inhalt

0 Präzisierte Aufgabenstellung

2

1 Einführung

3

1.1

Konstruktiver Aufbau einer CD

5

1.1.1 Mechanische Kennwerte

5

1.1.2 Optische Kennwerte

5

1.1.3 Aufzeichnungskennwerte

5

2 Konstruktiver Aufbau

7

2.1 Aufbauplan

7

2.2 Schnittstellen

7

2.3 DVD Lese System

8

 

2.3.1

Sensoren

8

3 Funktionsanalyse des Gerätes

9

3.1 Funktionsplan

9

3.2 Energie- und Signalflussplan

10

4 Übertragungsfunktion

11

4.1

Übertragungsfunktion der Schublademechanismus

11

Quellenverzeichnis

13

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 : Auslesevorgang [1]

3

Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5]

4

Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des DVD-Players [2]

4

Abbildung 4 : Aufbau einer CD [3]

6

Abbildung 5 : Steigung der Spirale [4]

6

Abbildung

6

: Schnittstellen

7

Abbildung

7

: Mechanischer Sensor I

8

0 Präzisierte Aufgabenstellung

Bei der Untersuchung des Gerätes sollen die Hauptfunktion und Teilfunktionen detailliert erläutert und untersucht werden. Darüber hinaus ist auch der konstruktive Aufbau des Gerätes zu erläutern. Dazu gehören die Zeichnungen der jeweiligen Module und Baugruppen, Schnittstellen der Signalverarbeitung, sowie eingesetzte Sensoren und ihre Arbeits-Prinzipien und ihre Funktionsweise. Außerdem ist die Funktionsanalyse des Gerätes durchzuführen. Dazu gehören die schematische Darstellung des gesamten Funktion-, Energie- und Signalflusses. Schließlich gehören zur kinematischen Analyse des Gerätes die Übertragungsfunktion und die Messungen der jeweiligen Module. Hier sind die Berechnungen der Übertragungen verschiedener Getriebegliedern, ihre Funktionsbereich und ihre grafische Darstellung durchzuführen.

1

Einführung

DVD ist die Abkürzung für Digital Video Disc oder auch Digital Versatile Disc. Dies ist die nächste Generation optischer Diskspeichermedien. Die DVD kann Videos in Kinoqualität, Audio- und Computerdaten speichern. Die Zielrichtung dieser Technologie ist die Revolution des Unterhaltungssektors. Sie soll sowohl die Audio- CDs, Video Bänder, Laserdisc und CD- ROM ersetzen. Die DVD wird von allen führenden Hardware-Herstellern, sowie der Musik- und Filmindustrie unterstützt. Dadurch wurde die DVD innerhalb kürzester Zeit zum erfolgreichsten Produkt in der Elektronikbranche.[4]

Die Hauptfunktion des DVD-Players ist mechanisch gespeicherte Daten mittels Optoelektronik in elektrischen Form umwandeln. Dabei wird eine DVD-Datenträgerschicht mittels einer Laserdiode mit eine Wellenlänge von 650 nm abgetastet. Der Laserstrahl wird an der Datenträgerschicht reflektiert und mit einem halbdurchlässigen Spiegel in eine Photodiode gebündelt. Der Spiegel muss nur deswegen halbdurchlässig sein, weil der Laserstrahl auf seinem Weg zur CD dort hindurch muss. Die Photodiode registriert Schwankungen in der Helligkeit. Die kommen von destruktiver Interferenz des Laserstrahls mit sich selbst: Immer, wenn der Laser sowohl auf Pit 1 als auch auf Land 2 trifft, kommen zwei Teilwellen zurück, die einen leicht unterschiedlichen Laufweg haben. Der Höhenunterschied zwischen Pit und Land ist so gewählt, dass der Laufzeitunterschied genau eine halbe Wellenlänge beträgt. Die Photodiode registriert also nur dann eine Helligkeitsschwankung, wenn von Pit auf Land bzw. von Land auf Pit umgeschaltet wird. Diese Helligkeitsschwankungen werden in digitale Form umgewandelt und zur Signalverarbeitung in Zentraleinheit weitergeleitet. Zur Teilfunktion zählen Schublade rein- und rausfahren, das Heben und Senken von der Lesekopfeinheit, Lesekopf positionieren, usw. Zur besseren Übersicht der Hauptfunktionen und Teilfunktionen ist die Abbildung 2 zu betrachten.

und Teilfunktionen ist die Abbildung 2 zu betrachten. Abbildung 1 : Auslesevorgang [1] 1 siehe Abb.

Abbildung 1 : Auslesevorgang [1]

1 siehe Abb. 4

2 siehe Abb. 4

Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion

Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5]

Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des
Abbildung 2 : Codierung mit Pits und Land [5] Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des

Abbildung 3 : Haupt- und Teilfunktion des DVD-Players [2]

1.1 Konstruktiver Aufbau einer CD

1.1.1

1.1.2

1.1.3

Mechanische Kennwerte

Außendurchmesser der Platte : Der Außendurchmesser der Platte soll (120 ± 0,3)

mm bzw. (80 ± 0,2) mm betragen. ( Zu messen bei (23 ± 2) °C und (50 ± 5) %

relative Luftfeuchte ). Der Seitenanschlag des Außenrandes darf nicht den Wert 0,4

mm überschreiten.

Maße des Mittellochs : Das Mittelloch hat einen zylindrischen Form. Der Durchmesser soll 15 , mm betragen.

Dicke und Gewicht der Platte : Die Dicke der Platte soll bei 1,2 , mm liegen.

Die Platte soll 14g bis 33g für 12-cm-CD und 6g bis 16g für 8-cm-CD wiegen.

,

Durchbiegung der transparenten Oberfläche auf der Ausleseseite:

Der Grenzwert der Durchbiegung liegt bei ± 0,4 mm für 12-cm-CD und ± 0,3 mm für

8-cm-CD.

Optische Kennwerte

Dicke des transparenten Substrats : Die Dicke des transparenten Substrats liegt bei (1,2 ± 0,1) mm.

Der Brechungsindex: Der Brechungsindex des Substrates soll 1,55 ± 0,1 betragen.

Aufzeichnungskennwerte

Anzugebende Kennwerte

Anforderungen

Drehung während der Widergabe

 

- Drehsinn der Platte, von der Ausleseseite gesehen

Entgegen der Uhrzeigersinn

- Abtastgeschwindigkeit

min. 1,2 m/s max. 1,4 m/s

- Maximale Geschwindig- keitsschwankung auf einer beliebigen Platte

± 0,001 m/s

Spur ( Track )

 

- Form der Spur

Kontinuierliche Spirale von innen nach außen der Platte

- Steigung der Spirale : Abstand zwischen zwei beliebigen benachbarten Spuren

( 1,6 ± 0,1 ) mm

Beschriftung der CD Schutzschicht Trägerschicht Pit Land Aluminiumschicht ( Reflexionsschicht )
Beschriftung der CD
Schutzschicht
Trägerschicht
Pit
Land
Aluminiumschicht
( Reflexionsschicht )

Abbildung 4 : Aufbau einer CD [3]

Land Aluminiumschicht ( Reflexionsschicht ) Abbildung 4 : Aufbau einer CD [3] Abbildung 5 : Steigung

Abbildung 5 : Steigung der Spirale [4]

2 Konstruktiver Aufbau

2.1 Aufbauplan

2 Konstruktiver Aufbau 2.1 Aufbauplan • Netzteil: • Ausgang : Netzteil wird verwendet um die Verbraucher

Netzteil:

Ausgang :

Netzteil wird verwendet um die Verbraucher mit elektrischer Energie zu versorgen.

Ton- und Video- Signale werden per SCART Schnittstelle und per RCA Schnittstelle weitergegeben.

Elektrische Zentraleinheit ( EZ ):

Hier werden verschiedene Signale verarbeitet.

DVD-Lese System :

Die Daten auf dem DVD-Datenträger werden gelesen und als digitales Signal in der elektrische Zentraleinheit zur Datenverarbeitung weitergeleitet.

2.2 Schnittstellen

Scart Schnittstelle

Datenverarbeitung weitergeleitet. 2.2 Schnittstellen Scart Schnittstelle RCA Schnittstelle Abbildung 6 : Schnittstellen 7

RCA Schnittstelle

Datenverarbeitung weitergeleitet. 2.2 Schnittstellen Scart Schnittstelle RCA Schnittstelle Abbildung 6 : Schnittstellen 7

Abbildung 6 : Schnittstellen

2.3 DVD Lese System

2.3.1 Sensoren

Mechanischer Sensor I :

Dieser mechanische Sensor ist ein Wechsler mit 3 Endlagen, der zur Abfrage von der Position der Kurvengetriebe verwendet wird.

Abfrage von der Position der Kurvengetriebe verwendet wird. Abbildung 7 : Mechanischer Sensor I Mechanische Sensor

Abbildung 7 : Mechanischer Sensor I

Mechanische Sensor II :

Dieser mechanische Sensor ist ein Drucktaster, der zur Abfrage der Nullposition von der Lesekopfeinheit verwendet wird.

3 Funktionsanalyse des Gerätes

3.1 Funktionsplan B ZRG Schublade rein- / raus-fahren E III Motor 1 ZMG ZRG I
3.1
Funktionsplan
B
ZRG
Schublade rein- /
raus-fahren
E
III
Motor 1
ZMG
ZRG I
Z.St.I
D
I
E
ZRG II
Kupplung
N
E
Schublade
sperren / lösen
Riegel
I
K. Gtr.
Gesperre
N
Z
H
Wechsler
E
E
mech.
I
N
Sensor I
T
T
Lesekopf senken /
heben
R
A
Lesekopf
L
ZRG
positioniern
E
Motor 2
ZRG IV
ZRG V
ZRG VI
VII
Z.St.II
I
N
mech.
Druck-
H
Sensor II
taster
E
I
T
CD/DVD
Fernbedienung
Mitnehmer
drehen
Motor 3
CD/DVD
Scheibe
CD/DVD
lesen
Lesekopf
ZMG – Zugmittelgetriebe
ZRG – Zahnradgetriebe
Z.St – Zahnstangegetriebe
K.Gtr – Kurvengetriebe

3.2 Energie- und Signalflussplan

3.2 Energie- und Signalflussplan 10

4

Übertragungsfunktion

4.1 Übertragungsfunktion der Schublademechanismus

Effektiver

Durchmesser

(Riemengetriebe)

des

, ,

1,06

,

Übertragungsfunktion

Rades

Riemen a = b = 1,5 mm
Riemen
a = b = 1,5 mm
Rad 2 Rad 1 Motor 1
Rad 2
Rad 1
Motor 1

Zahnrad 1

Rad 1

:

d a1 =

4 mm

d a1,eff = d a1 + d e = 4 mm +1,06 mm = 5,06 mm

Rad 2

:

d a2 = 17,35 mm

 

d a2,eff = d a2 + d e = 17,35 mm +1,06 mm = 18,41

mm

Rad 2

:

d a = 6,2 mm ,

z 2 = 13

,

,

, ,

3,638

Zahnrad 1,4 :

d 1,4 = 29,7 mm ,

Zahnrad 1,5,6 :

d 1,5,6 = 11,63 mm ,

z 1,4 = 60

z 1,5,6 = 17

,

, ,

4,8

3,638 4,8 17,427

Zanhstange der Schublade und der Kurvengetriebe

Der Zurückgelegte Weg durch der Zahnstange

·

, ,

·

wobei n = Umdrehungen der Motorwell ( Motor 1 )

Quellenverzeichnis

[1]

http://wwaw.tonaufzeichnung.de/images/cd/cdplayer_aufbau.jpg

[2]

Digital Audio and Compact Disc Technology, 2.Edition, ISBN 0−7506−0614−2.

[3]

http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=840

[4]

http://www.it.hs-esslingen.de/~schmidt/vorlesungen/mm/seminar/ws0001/dvd/content.html

[5]

The Compact Disc Handbook, 2 nd Edition, Ken Pohlmann , ISBN 0198163274.