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DER VERBANDS STRATEGE AUSGABE XXVII 11 2013 Jahresplanung 16. März Kommunalwahl in Bayern 22. bis

DER VERBANDSSTRATEGE

AUSGABE XXVII

11
11

2013

Jahresplanung 16. März Kommunalwahl in Bayern 22. bis 25. Mai Europawahl 12. Juni bis 13.
Jahresplanung
16. März
Kommunalwahl
in
Bayern
22. bis 25. Mai
Europawahl
12. Juni
bis 13. Juli
Fußball-WM
2014
bis 23. Feb.
in
Brasilien
Olympische
7. Winterspiele
5. Dez.
Internationaler
Tag
des
26. April
Ehrenamtes
Okt./Nov. 2015
Welttag des
25. Mai
Planung
9. Nov.
geistigen
Kommunal-
25. Jahrestag
Eigentums
wahlen in NRW
des Mauerfalls
& Brandenburg
März
Tag
der gesunden
7. Ernährung
Überblick:
Weitblick:
Augenblick:
15.
Mai
Welche Tools Ihnen bei der
Recherche behilflich sind
Was Sie bei der Konzeption
berücksichtigen sollten
Internationaler
der Familie
Wie Sie stets den Finger
am Puls der Zeit haben
SEITENBLICKE: Experten berichten über die Erfahrungen ihres Verbandes beim Agenda Setting.

SEITENBLICKE:

Experten berichten über die Erfahrungen ihres Verbandes beim Agenda Setting.

REZENSION: Lesen Sie, welche Methoden Ihnen zu neuer Kreativität für die Themenplanung verhelfen.

REZENSION:

Lesen Sie, welche Methoden Ihnen zu neuer Kreativität für die Themenplanung verhelfen.

DER VERBANDS STRATEGE FUNDRAISING PRESSE-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION

DER VERBANDSSTRATEGE

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LOBBYING

MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION

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EXTRA

EDITORIAL

Planen Sie das Spielen mit beiden Beinen!

Bei einem vergangenen Diskussionsabend des DPRG-Arbeits-

kreises Verbandskommunikation gaben zwei Referenten inte-

ressante Einblicke, wie ihre Verbände die Themenplanung

angehen. Beide gingen dabei unterschiedlichste Wege.

Der erste Referent von BITKOM erklärte Schritt-für-Schritt, mit

welchem Zeitplan die Themenplanung in seinem Verband erstellt

wird und welche strategischen, internen Tools schon im Herbst

des Vorjahres verwendet werden, um das Konzept für das kom- , um das Konzept für das kom-

mende Jahr auszuarbeiten. Er machte deutlich, dass diese Vorbe-

reitung einen wichtigen Anker für seinen Verband darstellt. So ist

der Verband, sowohl durch das frühzeitige Erkennen von relevan-

ten Branchenthemen, als auch durch die Planung wichtiger Res-

sourcen im entscheidenden Moment handlungsfähig.

Res- sourcen im entscheidenden Moment handlungsfähig. Der zweite Referent von Verdi erläuterte hingegen, dass in

Der zweite Referent von Verdi erläuterte hingegen, dass in sei-

nem Verband eine detaillierte Jahresplanung nicht möglich sei.

Vielmehr berücksichtige seine Organisation in den meisten Fällen

die kommenden zwei Monate und konzentriere sich daher stärker

auf aktuelle Entwicklungen und Geschehnisse.

Die Ursache hierfür scheint offensichtlich: der eine arbeitet in der

Öffentlichkeitsarbeit und der andere in einer klassischen Presse-

stelle. Beide Kommunikationsreferate haben unterschiedliche

Gewichte im Verband. Abgesehen davon, welchen Schwerpunkt

ein Verband wählt, ist es für die Verbandskommunikation wich-

tig, beide Aspekte zu berücksichtigen und früh mit der Planung

zu beginnen — gerade wenn es sich um Ein-Mann-Kommunika-beide Aspekte zu berücksichtigen und früh mit der Planung tionsabteilungen handelt. Die frühzeitige Recherche nach

tionsabteilungen handelt. Die frühzeitige Recherche nach festste-

henden Ereignissen ermöglicht den umfassenden Überblick und

kann die Basis für die Öffentlichkeitsarbeit des kommenden

Jahres bilden. Doch neben geplanten Terminen ist es auch wich-

tig, im entscheidenden Moment schnell zu reagieren und aktuelle

im entscheidenden Moment schnell zu reagieren und aktuelle Themen für sich zu nutzen. Diese Flexibilität für

Themen für sich zu nutzen. Diese Flexibilität für sich kurzfristig

ereignende Anlässe sowie der immerwährende Aktualisierungs-

prozess des Jahresplans sind für die erfolgreiche Verbandsarbeit

essentiell.

Beim Fazit hatten die beiden Referenten einen gemeinsamen

Standpunkt: die Planung ist nie abgeschlossen, sondern ein

Prozess. Kreativität und Flexibilität sind entscheidend, um im

aktuellen Mediengeschehen Gehör zu finden und die Verbands-

positionen in der Öffentlichkeit zu vertreten.

Viel Erfolg bei der Verbandskommunikation wünscht Ihnen

Christian H. Schuster
Christian H. Schuster

IFK Berlin – Wir stärken Verbände!

PS: Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Jahresplanung und beim

Agenda Setting. Rufen Sie mich gerne unverbindlich an: 030

30878588-0.

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planung 2014.

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SEITENBLICKE

Wie organisieren Sie die Jahresplanung in Ihrem Verband?

Die Blätter fallen und das Ende des Jahres kommt in großen Schritten auch auf Verbände zu. Höchste Zeit, Termine und Themen für das kommende Jahr festzulegen. Wir haben vier Experten gefragt, wie sie das Agenda Setting organisieren. Hier lesen Sie die Antworten.

„Strategisch und flexibel“

Ulrike Pott, Leiterin Presse und Information Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Gesamtverband der Deutschen Ve rsicherungswirtschaft e.V. „ Wer heute relevant sein will, muss lernen, strategisch

Wer heute relevant sein will, muss lernen, strategisch zu denken. Daher legt der GDV seine grundlegenden Kommunikationsziele so früh wie möglich in Form einer strategi- schen Planung fest. Die Planung für 2014 ist schon jetzt in vollem Gange. Dabei versu- chen wir Ziele und Maßnahmen ganz kon- kret zu definieren.

Das ist nicht immer leicht bei 467 Mitgliedsunternehmen und einem stark politisch regulierten Umfeld. Umso wichtiger ist es, sich zusätzlich die notwendige Flexibilität zu bewahren und reaktions- und anpassungsfähig zu bleiben. Damit die Kommuni- kationsziele vom gesamten Verband mitgetragen werden, sollten schon bei deren Planung die relevanten Entscheidungsträger mit eingebunden werden.“

„Gemeinsam und richtunggebend“

Dörthe Krohn, Pressesprecherin Attac Deutschland

Dörthe Krohn, Pressesprecherin Attac Deutschland „Der Herbstratschlag des globalisierungskri- tischen

„Der Herbstratschlag des globalisierungskri- tischen Netzwerks Attac ist das wichtigste Treffen für die Planung des kommenden Jahres. Der Ratschlag ist das höchste Ent- scheidungsgremium von Attac Deutsch- land. Alle Anwesenden, ob Mitglied oder nicht, haben Rede- und Stimmrecht. Die Attac-Gruppen und Mitgliedsorganisationen

senden ihre Delegierten, die über Finanzanträge abstimmen.

Auf dem Herbstratschlag werden die inhaltliche Strategie festge- legt, der Attac-Haushalt für das bevorstehende Jahr verabschie- det, Kampagnen geplant und der Rat sowie der Koordinierungs- kreis neu gewählt.

Koordinierungskreis und Rat sind die entscheidenden Gremien zwischen den Frühjahrs- und Herbstratschlägen.“

„Langfristig und aktuell“

Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.

Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. „Da der Deutsche Verk ehrssicherheitsrat neben anderen

„Da der Deutsche Verkehrssicherheitsrat neben anderen Aktivitäten auch zahlreiche Kampagnen und Aktionen entwickelt und langfristig betreut, beginnt die Planung für das Arbeitsprogramm des kommenden Jah- res – stets ein gemeinsames Programm mit der Deutschen Verkehrswacht – bereits im Frühjahr.

Das Programm besteht aus Kernthemen der Verkehrssicherheits- arbeit und aus Präventionsmaßnahmen, die sich aus aktuellen Entwicklungen (wie etwa Anstieg der Unfälle bei bestimmten Verkehrsteilnehmern oder Straßentypen) ergeben. Die intensive Abstimmung mit unseren Partnern wie dem Bundesverkehrsminis- terium mündet in die Verabschiedung des Programms im Spät- herbst.“

„Vorausschauend und detailliert“

Anja Pasquay, Pressereferentin Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. „Wir unterscheiden eigene Veranstaltungen (wie unseren

„Wir unterscheiden eigene Veranstaltungen (wie unseren Zeitungskongress oder den Theodor-Wolff-Preis) und Veranstaltungen mit Partnern (wie unseren Publishing-Gipfel bei den Medientagen München). Insgesamt mindestens zwölf Termine, die häufig ein Jahr oder länger festliegen und die wir spä- testens neun Monate im Vorfeld detailliert

zu planen beginnen: Einerseits müssen wir so früh wie möglich die Top-Leute für Keynotes und Expertenrunden akquirieren, an- dererseits wollen wir aber auch auf aktuelle Ereignisse reagieren können.

Hinzu kommen Themen, die uns absehbar über längere Zeit be- gleiten und die (vor-)strukturiert werden müssen, zuletzt etwa die Auseinandersetzungen um ein Leistungsschutzrecht oder aktuell um Tarifverhandlungen.“

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AGENDA SETTING

Der Balanceakt zwischen Planung und Realität

von Heike Hoffert, IFK Berlin

Für Verbände und NGOs ist es entscheidend, in der Öffentlich- keit präsent zu sein, um ihre Bekanntheit zu sichern und den politischen Diskurs mitzugestalten. Ein kreativer und gut durchdachter Jahresplan kann helfen, mit wirkungsvollen The- men zum richtigen Zeitpunkt in der öffentlichen Debatte zu stehen und die Verbandspositionen deutlich zu machen.

Viele feste Termine lassen sich frühzeitig recherchieren, planen und umsetzen. Jedoch entstehen in der Praxis viele Diskussionen und Themen plötzlich, sodass sich Verbände die nötige Flexibili- tät erhalten sollten, um auch diese Termine für sich nutzen zu können. Doch wie kann der Balanceakt zwischen Kalkulation und spontanem Handlungsbedarf gelingen? Welche zeitlichen und planerischen Aspekte müssen beachtet werden? Und wie können neue Ideen gefunden und effektiv für die Verbandskommunikati- on genutzt werden? Im Folgenden haben wir zahlreiche Tipps zusammengestellt.

Übersicht verschaffen

Zunächst sollten Kommunikationsverantwortliche die Maßnah- men und Themen des letzten Jahres auswerten und evaluieren. Das sogenannte „Clipping“, also die Analyse aller oder ausge- wählter Kommunikationskanäle eines Verbandes, ist hierfür sehr gut geeignet. Diese Methode zeigt beispielsweise die Anzahl der Erwähnungen in der Presse oder den Social Media auf. Aus diesen Ergebnissen lassen sich Rückschlüsse auf den Erfolg vergangener PR-Maßnahmen ziehen, aber auch darüber, welche Maßnahmen für eine erneute Anwendung nicht empfehlenswert sind.

Ab August und bis allerspätestens Anfang November empfiehlt es sich, feste Verbandstermine wie Kongresse, Messen und interne Events festzulegen, abzustimmen und sich einen Überblick über

neue Projekte zu verschaffen.

>>>

abzustimmen und sich einen Überblick über neue Projekte zu verschaffen. >>> verbandsstratege.de

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>>> Die umfangreiche Zusammenfassung der geplanten Termine und Aktivitäten bildet sowohl die Grundlage für den weiteren Konzep- tionsprozess, als auch für die Budgetplanung und veranschau- licht den zeitlichen und finanziellen Spielraum für weitere neue Ideen.

und finanzie llen Spielraum für weitere neue Ideen. Unser Tipp: Stellen Sie alle Ihnen bekannten Termine
Unser Tipp: Stellen Sie alle Ihnen bekannten Termine in einem Kalender zusammen. Ob in einer

Unser Tipp: Stellen Sie alle Ihnen bekannten Termine in einem Kalender zusammen. Ob in einer zentral verfügbaren Excel- Tabelle oder in einem Wandkalender im Büro: Finden Sie heraus, welche Übersichtsform für Sie am besten geeignet ist.

Termine recherchieren

Neben feststehenden Daten können weitere Anlässe, Gedenk- und Jahrestage für die Themenplanung genutzt werden und sogar neue Impulse für die Öffentlichkeitsarbeit liefern. Neben einigen kostenlosen Angeboten im Internet bieten mehrere Nachrichten- dienste umfangreiche Dokumente oder Datenbanken an, deren Zugänge in unterschiedlichen Modalitäten kostenpflichtig erwor- ben werden können.

e oder Datenbanken an, deren Zugänge in unterschiedlichen Modalitäten kostenpflichtig erwor- ben werden können.
5. Dez. Internationaler Tag des Ehren- amtes
5. Dez.
Internationaler
Tag
des Ehren-
amtes
16. März Kommunal- wahl in Bayern
16. März
Kommunal-
wahl in
Bayern

Unser Tipp: Beginnen Sie frühzeitig mit der Recherche! Ob Sport- events, Messetermine oder spezielle Jahrestage, notieren Sie zunächst alle auf den ersten Blick für Ihren Verband interessant erscheinenden Daten in einer Übersicht. Im weiteren Verlauf un- terziehen Sie diese Liste einem Selektionsprozess und streichen

gegebenenfalls irrelevante Termine heraus.

>>>

RECHERCHE-TOOLS

Deutsche Presseagentur (dpa)

Die dpa bietet verschiedene kostenpflichtige Termindienste an. Dabei kann zwischen der täglichen Information durch den dpa- Terminplaner, der Wochenvorschau, dem monatlichem Kalen- darium und der Jahresvorschau entschieden werden.

Politikkalender.de

Die Helios Media GmbH bietet einen kostenpflichtigen Newslet- ter mit dazugehöriger Web-App an, in denen wichtige politische und gesellschaftliche Termine immer aktuell verfügbar sind. Die Internetseite http://www.politikkalender.de liefert nähere Informationen zur Test- und Vollversion.

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FUNDRAISING PRESSE-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION BUCHTIPP EXTRA
FUNDRAISING
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>>>
Ins Detail gehen
Nach der Recherche geht es darum, in die Tiefe einzudringen und
einen gezielten Themenplan zu erstellen. Dieser Prozess sollte
nicht hinter verschlossenen Türen in der Presse- oder PR-
Abteilung stattfinden, sondern auch andere Abteilungen einbin-
den, um von deren wertvollem Fachwissen zu profitieren.
Die enge Zusammenarbeit bringt häufig Schwerpunktthemen des
Verbandes zutage und ermöglicht so eine fundierte inhaltliche
Planung des kommenden Jahres, die alle Interessen des Ver-
bands abdeckt.
Häufig wird es aber auch erst zum Schluss „übergestülpt“, wenn
alle Einzelthemen der Fachreferate (für bestimmte Jahresab-
schnitte) zusammengetragen wurden. Anschließend können ge-
meinsam mit den Fachreferenten Kommunikationsmaßnahmen
entwickelt werden. Idealerweise wird hier auch überlegt, welche
Partner in den Dach- oder Landesverbänden für die Planung und
Umsetzung der Maßnahmen eingebunden werden könnten.
Hierzu können zunächst innerhalb der Fachreferate relevante
Themen einzeln gesammelt werden, die im weiteren Verlauf in
einer Diskussion im Team, in Form eines Brainstormings oder in
einem Workshop besprochen und bearbeitet werden. Ein Schwer-
punktthema bildet hierbei das kommunikative Dach.
Unser Tipp: Denken Sie an die Einzelschicksale für Ihre Medien-
arbeit! Suchen Sie gemeinsam mit den Referenten in eigenen
(Mitglieder-)Reihen nach besonders geeigneten Geschichten und
Anekdoten, die zu Ihren Jahresthemen passen und für die Presse-
arbeit geeignet sind.
Des Weiteren sollte bei der Festlegung der Schwerpunkt-
themen darauf geachtet werden, dass die Mitglieder die Themen
leicht adaptieren und so für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit
nutzen können. Erfahrene Kommunikationsprofis nutzen
hierzu Musterpressemitteilungen, Eindruckflyer oder Give-aways.
>>>
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>>>

Unterstützung nutzen

Sollte die Situation doch einmal festgefahren sein und der

Verband neue Impulse benötigen, kann die Anwendung von

Kreativitätsmethoden hilfreich sein. Zahlreiche im Handel verfüg-

bare Ratgeber stellen hierzu detaillierte Anleitungen bereit

und zeigen, wie einzelne Personen oder auch Gruppen innovative

Ansätze entwickeln können.

oder auch Gruppen innovative Ansätze entwickeln können. Ein Patentrezept bieten diese Ra tgeber jedoch nicht,
Ein Patentrezept bieten diese Ra tgeber jedoch nicht, sondern

Ein Patentrezept bieten diese Ratgeber jedoch nicht, sondern

leiten lediglich dazu an, auf welche Art und Weise die Fantasie

 

gefördert, Ideen strukturiert und Lösungen erarbeitet werden

können. >>> Anregungen zu kommunikativen Maßnahmen bekom-

men Verbände hier nicht präsentiert.

Inhaltlich fundierte Lösungsaspekte können externe Verbände-

Coachs liefern. Viele PR-Agenturen bieten sowohl die Termin-

recherche, als auch die Konzeption von PR-Ideen an. Diese indivi-

duell erarbeiteten Maßnahmen können zur Themenfindung bei-

tragen und für Verbände neue Wege eröffnen. Auch von externen

Beratern konzipierte und mit dem Verband gemeinsam durchge-

führte Workshops können innovative Anknüpfungspunkte eröff-

nen und die Themenentwicklung fördern.

insam durchge- führte Workshops können innovative Anknüpfungspunkte eröff- nen und die Themenentwicklung fördern.

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bis 23. Feb. Olympische 7. Winterspiele
bis 23. Feb.
Olympische
7. Winterspiele
9. Nov. 25. Jahrestag des Mauerfalls
9. Nov.
25. Jahrestag
des Mauerfalls

Das Weltgeschehen be(ob)achten

Nachdem aus Ideen neue Konzepte und konkrete Maßnahmen

erstellt und in die Terminübersicht übernommen wurden, erfolgt

im Dezember die letzte Abstimmung mit der Verbandsspitze.

Die gemeinsame Besprechung sollte dafür genutzt werden, die

Planung durchzugehen und eventuelle Quartals- oder Monatszie-

le festzulegen.

Dabei sollte stets darauf geachtet werden, ausreichend Ressour-

cen für tagesaktuelle Geschehnisse zu kalkulieren, damit der

Verband gegebenenfalls schnell und flexibel mit PR-Maßnahmen

darauf reagieren kann.

Unser Tipp: Behalten Sie neben Ihrem Themenplan als Leitfaden

auch das Tagesgeschehen im Auge! Nutzen Sie kostenlose News-

letter, RSS-Feeds und Meldungen von Pressediensten, um immer

auf dem Laufenden zu sein und im entscheidenden Moment

punkten zu können. Schaffen Sie dazu nötige Voraussetzungen

schon bei den ersten Konzeptionsschritten der Jahresplanung.

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LUTHER (2013): „DAS GROSSE HANDBUCH DER KREATIVITÄTSMETHODEN“

Neue Ideen braucht der Verband! - In vier Schritten zum Kreativitäts-Profi

der Verband! - In vier Schritten zum Kreativitäts-Profi von Jan Gebauer, IFK Berlin Zur Konzeption einer

von Jan Gebauer, IFK Berlin

Zur Konzeption einer Jahresplanung eignen sich zahlreiche verschiedene Methoden. Jeder Verband mag in Bezug darauf

Zur Konzeption einer Jahresplanung eignen sich zahlreiche verschiedene Methoden. Jeder Verband mag in Bezug darauf seinen eigenen Fahrplan entwickelt haben. Doch so gut ein Verband auch organisiert ist, kann es dazu kommen, dass er sich in alten Mustern festgefahren hat und neue Wege einge- schlagen werden müssen. Wie durch Kreativität neue Ideen entwickelt werden können, zeigt Michael Luther in seinem Ratgeber.

Michael Luthers Werk ist nicht das erste Buch über Kreativität, sondern reiht sich in eine Vielzahl von Werken ein. Was bringt also dieses Handbuch mit, was andere nicht leisten konnten? Zunächst ist es, im Gegensatz zu seiner äußeren Erscheinung, ein echtes Handbuch, das zwar nicht handlich aber handfest ist. Schon ab dem zweiten Schritt führt Luther klare Anleitungen ein, wie die eigene Kreativität geweckt werden kann.

„Das große Handbuch der Kreativitätsmethoden“ ist von seinem Ausmaß her alles andere als handlich, dafür steckt aber viel Information in seinen über 400 Seiten. Zu Beginn erklärt Luther,

Nichtsdestotrotz regt Luthers Anleitung dazu an, über die eigene

Hierzu stellt er eine Reihe von Methoden mit klaren Strukturen vor und gibt hilfreiche Angaben zum Zeitumfang: Eine sehr nüchterne und fast schon trockene Herangehensweise an ein so komplexes und oft so philosophisch behandeltes Thema.

wohin die Reise in seinem Buch gehen soll und verspricht, dass der Leser in vier Schritten zum Ideen-Profi wird. Im Laufe des Buches kann er dieses Versprechen auch halten, obwohl es ihm nicht immer gelingt, die Schritte klar voneinander abzugrenzen.

Kreativität und gewohnte Denkmuster zu reflektieren und diese zu verbessern. Die vier Schritte erstrecken sich über die Eingren- zung des Terminus Kreativität, über den kreativen Prozess, den der Leser durchschreitet bis hin zu den Methoden für den Einzel- nen und Gruppen.

Allgemein versucht Luther der Kreativität jeglichen Mythos zu nehmen. Er macht klar deutlich, dass jeder Mensch Kreativität seit seiner Geburt besitzt und auch im Stande ist, diese zu nutzen. Entbehrlich sind die Einleitungen jedes Unterpunktes mit einem Zitat zum Thema „Kreativität“. Diese mögen zur Aufheite- rung dienen, doch bieten keinen ernsthaften Mehrwert für den Leser.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Übersichtlichkeit. Zwar besitzt das Buch ein Inhaltsverzeichnis sowie ein Register. Dennoch fällt es >>>

Üb ersichtlichkeit. Zwar besitzt das Buch ein Inhaltsverzeichnis sowie ein Register. Dennoch fällt es >>>

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>>> schwer, sich beim ersten Blick in das Buch zurechtzufinden. Ein Handbuch sollte jedoch dem Anspruch gerecht werden auch als reines Nachschlagewerk zu dienen.

gerecht werden auch als reines Nachschlagewerk zu dienen. Welche Aspekte liefert das Handbuch denn zur Konzeption
Welche Aspekte liefert das Handbuch denn zur Konzeption einer Jahresplanung? Sicher ist, dass Luther keine

Welche Aspekte liefert das Handbuch denn zur Konzeption einer Jahresplanung? Sicher ist, dass Luther keine genauen Anleitun- gen präsentiert, wie Workshops, Kommunikationsmaßnahmen oder Jahresplanungen zu erstellen sind. Vielmehr gibt er eine wertvolle Hilfestellung, falls genau solche Projekte ins Stocken geraten oder seit Langem aufgrund des Fehlens neuer Ansätze brach liegen.

Auch dank der Ausrichtung auf Gruppen können die zahlreichen Tipps ideal bei Workshops und Brainstormings in Verbänden genutzt werden.

Fazit: „Das große Handbuch der Kreativitätsmethoden“ ver- spricht, was der Titel vorgibt. Es ist ein Handbuch, das viele Me- thoden für Gruppen und Einzelpersonen bietet, um die eigene Kreativität zu wecken, zu steigern oder innerhalb einer Gruppe zu bündeln.

Gerade für Verbände, die ihre verkrusteten Strukturen in der Jah- resplanung aufbrechen wollen oder eine

Gerade für Verbände, die ihre verkrusteten Strukturen in der Jah- resplanung aufbrechen wollen oder eine komplett neue Strategie erarbeiten wollen, kann Michael Luthers Buch genau die richtige Lektüre sein. Aber auch in anderen Bereichen der Öffentlichkeits- arbeit, wie Fundraising oder Mitgliederkommunikation, kann das Handbuch genutzt werden, um frische Gedanken anzustoßen.

LESE-TIPP

REZENSIONEN

Literatur zur Verbands-PR

Erfahrene Kommunikationsprofis prüfen für Sie Neuerscheinungen und vermeintliche Klassiker der Fachliteratur, damit Sie nicht nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen brau- chen. Unseren Rezensenten ist dabei besonders wichtig, dass die Bücher bei der täglichen Arbeit in Verbänden genutzt werden können, anschaulich aufbereitet und gut strukturiert sind. Alle bisherigen Rezensionen finden Sie auf der Seite des IFK Berlin. Die neuesten Beurteilungen finden Sie natürlich monat- lich hier im Verbandsstrategen. mehr Rezensionen lesen »

lich hier im Verbandsstrategen. mehr Rezensionen lesen » UNSER URTEIL Martin Luther (2013): Das große Handbuch

UNSER URTEIL

Martin Luther (2013): Das große Handbuch der Kreativitätsmethoden, Bonn. ISBN: 978 3941965478 424 Seiten, 49,90 EUR Kreativitätsmethoden, Bonn. ISBN: 978 3941965478 424 Seiten, 49,90 EUR

Das Buch ist sowohl Einsteigern, als auch Profis zu empfehlen. Denn auch für die erfahreneren Kreativen kann es schwierig sein,

Zielgruppe

das eigene Wissen auf eine Gruppe zu übertragen. Für Neulinge in

Einsteiger

das eigene Wissen auf eine Gruppe zu übertragen. Für Neulinge in Einsteiger

diesem Bereich können speziell die Einstiegskapitel von großem Nutzen sein.

Profis

Nutzen für Fundraising Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Lobbying Mitgliederkommunikation

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Theorie/Praxis Praxisnähe Theoretisch unterfüttert

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Die Ratgeber für Verbandskommunikation.

Verbandskommunikation für Einsteiger Lobbying in der Praxis — Die erfolgreiche Kontaktaufnahme „Noch nie zuvor hat
Verbandskommunikation für Einsteiger
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„Noch nie zuvor hat es für Einsteiger eine
derart leicht verständliche und kompri-
mierte Möglichkeit gegeben, das Wissen
zu vertiefen.“
Kathrin Jäckel, Pressereferentin,
VGF Verband Geschlossene Fonds e.V.
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tikalltag gibt. Fundiert aufgearbeitet und
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Arbeit. Die wichtigsten Kommunikationsin-
strumente werden anschaulich für Einstei-
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aben herunter oder sichern Sie sich Ihr Frei-Abonnement . Ausgabe 10/2012 Themenplanung 2013 Ausgabe 03/2012

Ausgabe 10/2012

Themenplanung 2013

Ausgabe 03/2012

Hintergrundgespräch

Ausgabe 05/2013

Podiumsdiskussion

Ausgabe 07/2013

Interne Kommunikation

Ausgabe 09/2013

Stellungnahme - Zielgruppe Parlamentarier

Ausgabe 09/2013 Stellungnahme - Zielgruppe Parlamentarier Ausgabe 11/2012 Mitgliederzeitschriften und Layout Ausgabe
Ausgabe 09/2013 Stellungnahme - Zielgruppe Parlamentarier Ausgabe 11/2012 Mitgliederzeitschriften und Layout Ausgabe
Ausgabe 09/2013 Stellungnahme - Zielgruppe Parlamentarier Ausgabe 11/2012 Mitgliederzeitschriften und Layout Ausgabe
Ausgabe 09/2013 Stellungnahme - Zielgruppe Parlamentarier Ausgabe 11/2012 Mitgliederzeitschriften und Layout Ausgabe
Ausgabe 09/2013 Stellungnahme - Zielgruppe Parlamentarier Ausgabe 11/2012 Mitgliederzeitschriften und Layout Ausgabe

Ausgabe 11/2012

Mitgliederzeitschriften und Layout

Ausgabe 04/2013

Anzeigenplanung

Ausgabe 06/2013

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Ausgabe 08/2013

Facebook, Twitter und der perfekte Post

Ausgabe 10/2013

Spendengala

IMPRESSUM

Herausgeber (Hrsg.): IFK Berlin – Wir stärken Verbände! Christian H. Schuster (Inh.), Berlin. Redaktion: Christian H. Schuster (Chefredakteur, V.i.S.d.P. + Verantwortlicher gemäß § 5 TMG + § 55 RfStV), Heike Hoffert (Volontärin). Satz & Gestaltung: IFK Berlin. Bilder: © Istockphoto.com/ fotostorm, tolgart, loops7, Alija, hidesy. Art Director: Katharina M. Reinhold Abonnement: Der Verbandsstratege lässt sich hier abonnieren. Anzeigen: Der Verbandsstratege erscheint alle 4 bis 6 Wochen und richtet sich an VerbandsmitarbeiterInnen, die im Bereich Fundraising, Pres- se- und Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying sowie Mitgliederkommunikation tätig sind. Mit über 2.600 EmpfängerInnen ist der Verbandsstratege das verbreitetste serviceorientierte PDF-Magazin in dieser Zielgruppe. Mediadaten finden Sie hier. Kontakt (Herausgeber und Redaktion): Luisenstraße 41, 10117 Berlin, Telefon: +49 30 30 87 85 88-0, E-Mail: redaktion[at]verbandstratege.de, Websites:

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