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SCHLAGER FtlR

DICH

Das

Beste von Funk

·

aus dem VEB

Lied der

Fernsehen

·

Schallplatte

Zeit,

Musikverlag,

Berlin

*

Inhaltsverzeichnis

Das ist wieder mal ein Sonnentag . Das müßte rot im K�lender stehn . Das
Das ist wieder mal ein Sonnentag .
Das müßte rot im
K�lender
stehn
.
Das war ein Abend .
.
.
.
.
.
Doch
das
Schönste
daran
.
.
.
Es gibt-soviel Schönes im Leben .
.
Ich glaube, diese Nacht vergeß ich nie .
Ist nun alles aus? .
.
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Martin
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Wir stellen vor: Roswitha
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Aber
du
lachst aus
Liebe
(Melodiestimme)
Mokka-Milch-Eisbar
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Rede nicht immer nur vom Wetter .
So ein Glück
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Tanja
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Schlager im Wettbewerb .
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Wer ist der dicke
junge
Mann?
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Gewinner des
Preisausschreibens aus
Heft 71
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Rätsel .
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RätseLauflösung Nr. 72, Künstlel.13dresse .

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18/19

Was soll ich mit roten Rosen? 20

21

22

23

24

Das ist wieder mal ein Sonnentag

Foxtrot

I B&I
I B&I

Text: Ingeburg Branoner

Refrain:

Musik:

Hans-Georg Schmiedecke

Das ist wieder mal ein Sonnentag, ein Sonnentag, wie ich ihn mag, nach dem Kalender ist heut Mittwoch dran, was ich noch gar nicht fassen kann.

Das ist wieder mal ein Sonnentag, wie Samt und Seide so ein Tag, der tut grad so als ob heut Sonntag wär, und es zu glauben fällt nicht schwer.

Verse:

1.

Auf allen Gräsern funkelt Tau, die Sonne kugelt sich im Blau, die Schwalben auf den Drähten beraten im [Verein, wer soll in diesem Jahr der Reiseleiter sein.

2.

Es lädt der See zum Bade ein, der Froschchor übt seit früh um neun, die Störche auf der Wiese, die stehn so weise [rum, sie lassen sich nicht stör'n und schau'n sich [nicht mal um.

AMIGA-Schallplatte

Gesang: Karin Heyn

Text:

Das müßte rot im Kalender stehn

Medium-Beat

\ B�I
\ B�I

Hans

Hardt

Musik:

Gerd

Natschinski

Morgen 0 0 0 Morgen 0 0 0 Morgen ist ein neuer Tag, auf den ich mich freu! Ist es auch kein Feiertag, was ist dabei! Du wirst kommen, ich werde dich sehn - das müßte rot im Kalender stehn!

Morgen 0 0 0 Morgen 0 0 0 Morgen macht die Welt für mich ein Sonntags- [gesicht, eine Nacht noch warte ich, lang dauerts nicht! Du wirst kommen, wir werden uns sehn - das müßte rot im Kalender stehn!

Da wüßte jeder gleich, was morgen los ist, und warum meine Freude heut so groß ist! Ich zähle jede Stunde bis du hier bist,

und mit dir das Glück bei mir ist!

Morgen 0 0 0 Morgen 0 0 0 Morgen, wenn der Wecker schrillt, da bin ich [schon wach, weil sich dann ein Traum erfüllt, sing ich und [lach!

Du wirst kommen, ich werde dich sehn - das müßte rot im Kalender stehn!

AMIGA-Schallplatte 4 50 748 Gesang: Ina Martell

Text: Wolfgang

Das war ein Abend

Beat-Foxtrot

Text: Wolfgang Das war ein Abend Beat-Foxtrot Brandenstein M u s i k : G e

Brandenstein

Musik:

Gerhard Siebholz

Refrain:

Das war ein Abend. Alles war wunderschön, nun muß dieser Abend leider schon zu Ende gehn. Aber ich weiß ja, lange läßt du mich nie [allein. Wir werden morgen schon wieder sehr

sein.

[glücklich

Verse:

1. Deinen allerschönsten Kuß, nehme ich in meine Träume mit. Nur für heute muß ich gehn, doch ich freu mich wie du auf's Wiedersehn.

2. Und ich gehe durch die Nacht, sie scheint ganz besonders klar zu sein. Es ist immer wieder so, auf dem Weg nach Haus, da bin ich froh.

AMIGA-Schallplatte 4 50 758 Gesang: Henry Alexandre

Doch das Schönste daran

Text:

Dieter

Lietz

Medium-Beat

Musik:

Siegtried

daran Text: Dieter Lietz Medium-Beat Musik: Siegtried Schulte Durch die kleine Stadt ging ich so allein,

Schulte

Durch die kleine Stadt ging ich so allein, über den Alleen lag der Sonnenschein, überall im Park sah ich Blumen stehn und der Tag war so strahlend und schön.

Doch das s·chönste daran war der Blick von Susann, ja das Schönste daran war der Blick von Susann - damit fing es an.

Abends saßen wir in der kleinen Bar, jeder sah mir an, daß ich glücklich war. Sie war ja bei mir, saß mir vis-a-vis, diesen Abend vergesse ich nie.

Doch das Schönste daran

war der Tanz mit Susann, ja das Schönste daran

war der Tanz mit

gern denk ich daran.

Susann -

Später hab ich sie dann nach Haus gebracht. Voller Sternenglanz war die Sommernacht. Auf ihr blondes Haar fiel der Mondenschein, alles schien wie im Märchen zu sein.

Doch das Schönste daran war der Kuß von Susann, ja das Schönste daran war der Kuß von Susann - unser Glück begann.

AMIG A-Schallplatte 4 50 759

Gesang:

Harald

Rudolph

Es gibt so viel Sdtönes im Leben

Beat-Marsch

I C I
I C
I

Text: Wolfgang

Verse:

Brandenstein

Musik: Gerd Natschinski

1. Es kam ein Matrose an Land, und er stand so am Strand. Da lagen die Mädchen im Sand, und er fand allerhand int'ressant.

2. Die eine, die rannte ins Meer, da schwamm er hinterher. Ein Kuß auf den Wellen ist schwer, aber er wollte mehr, immer mehr.

3. Er hat sie ans Ufer gebracht, und gedacht: heute Nacht, da pack' ich das Glück, das mir lacht, erst ganz sacht, dann mit Macht, s' wär gelacht.

4. Sie hatte ihn sehr schnell erkannt, und verschwand bald vom Strand. Sie malte mit zärtlicher Hand allerhand in den Sand, und da stand:

Refrain:

Es gibt so viel Schönes im Leben, Schönes im Leben. Und es soll noch viel Schöneres geben.

AMIG A-Schallplatte

Gesang:

Frank Schöbel

Ich glaube, diese Nacht vergeß ich nie

Medium-Beat

IDml
IDml

Text: Wolfgang

Brandenstein

Musik:

Jürgen

Hermann

Ich glaube, diese Nacht vergeß ich nie.

Es war schon spät, und wir gingen

Hand in Hand zum See,

hörten die Nachtigall singen

ganz in unsrer Näh.

Da war ein Duft in den Bäumen,

sogar der Mond schien zu träumen, und auch der Nachtwind schlief leise ein.

Wir sind noch lange geblieben.

Ich will dich immer so lieben,

wie in der Nacht, die so blau wie Samt war.

Ich glaube, diese Nacht vergeß ich nie.

Es war schon früh, und wir gingen

Hand in Hand zurück,

hörten es tausendfach singen,

jung war unser Glück.

Das war ein herrlicher Morgen,

noch blieb die Sonne verborgen,

doch schon erwachte der neue Tag.

Wir wären gerne geblieben,

du sollst mich immer so lieben,

wie in der Nacht, die so blau wie Samt war.

Ich glaube, diese Nacht vergeß ich nie.

AMIGA-Schallplatte 4 50 741 Gesang: Gabriele Kluge

Ist nun alles aus?

Text:

Dieter

Schneider

Musik:

Reinhard

I�
I�

Lakomy

Niemand weiß, niemand weiß, wo du heute bist. Ich kam heim, und du warst nicht mehr da. Ohne Gruß, ohne Kuß, ohne Abschiedswort gingst du fort. Sag, warum das geschah!

Ist nun alles aus? Ist nun alles vorbei? Bitte, sag, ist es für uns zwei vorbei?

Immer dann, wenn ein Tag sich zur Ruhe neigt, wenn der Mond seine Reise beginnt, immer dann fühle ich, wie allein ich bin. Und ich rufe mein Lied in den Wind:

Ist nun alles aus? Ist nun alles vorbei? Bitte, sag, ist es für uns zwei vorbei?

Gib mich doch nicht frei. Komm, komm und ich verzeih!

Schau dich um, überleg, welchen Weg du gehst. Sicher hat sich dein Herz nur geirrt. Ich weiß nicht, was ich tu und was werden soll, wenn die Frage Wirklichkeit wird.

Ist nun alles aus? Ist nun alles vorbei? Bitte, sag, ist es für uns zwei vorbei? Gib mich doch nicht frei, komm, komm und ich verzeih

AMIGA-Schallplatte 4 :;o 743 Gesang: Jirka Rieckhoff

40%

Martin

4 0 % Martin

Faxtrot

Text:

Georg

Buschor

Musik:

Christian

Bruhn

Verse:

1.

Straßburg lag im Sonnenschein, und ich sah nur ihn allein:

Martini Weißt du, wie verliebt wir sind? Sagte er im Sommerwind - Martin!

Ich

denke immer an die Zeit,

und

keine

Stunde tut mir leid.

Einmal wird er vor mir steh'n,

und ich träum' vom Martin, Martin,

Wiedersehn mit

denn seine Liebe war so schön!

2.

Straßburg

liegt

im

Sonnenschein,

aber ich bin Martin!

Durch die alten Gassen zieht

immer noch ein

Martini Ich denke immer an die Zeit,

und keine Stunde tut mir leid!

Einmal wird

und ich träum• vom

Martin, Martin, all' meine Träume heißen Martin, Martin!

Denn

er vor mir steh'n,

so allein!

Liebeslied:

Wiedersehn mit

seine Liebe war so schön!

© 1969 NERO Musikverlag Gerhard Hämmerling oHG,

Berlin · Für die DDR: 1969 by VEB Lied der Zeit, Mu­ sikverlag, Berlin

AMIGA-Schallplatte 4 50 683 Gesang: Mireille Mathieu

1 0 Foto: Günther Barkowsky, Berlin

10

Foto:

Günther

Barkowsky,

Berlin

Wir

stellen

vor:

Y<oswill.a

Auf Roswitha kann man sich verlassen. Ihre Ausge­ glichenheit ist ein gutes Fundament, das sich ausbauen läßt. Deshalb kommen Rundfunk, Fernsehfunk und Schallplatte regelmäßig und gern auf die in Potsdam wohnende Solistin zurück. Trotz Berufsausweis weiß Roswitha: Wer rastet, der rostet. Also lernt sie fleißig weiter, um eines Tages den großen Schlager durch ihre Interpretation zum Erfolg zu führen. Roswithas Entwicklungsweg ist der vieler junger Ta­ lente. Als Schülerin wirkte sie im Pionierchor mit. Um den übertragenen Aufgaben gerecht zu werden, nahm sie Gesangs- und Ballettunterricht. Nach Abschluß der Schule ging Roswitha in die Lehre als Friseuse und Gebrauchswerberin. Siegerpreise in Wettbewerben jun­ ger Talente und ihre Mitwirkung im Volkskunst­ ensemble Berlin zeigten, daß die Interpretin auch während dieser Zeit am Singen Freude hatte. Eine Mikrofonprobe sicherte ihr 1965 erste Rundfunkaufnah­ men (,.Schön, so schön ist unsre junge Liebe", Petcrsen Horn) und die Mitwirkung in Fernsehsendungen

(,.Schlager heute", ,.Hallo junge

aus Ueckermünde" u. a.). Als Refrainsängerin, so z. B. bei der Kapelle Heinz Igel und beim Berluc-Quartett, erwarb sich Roswitha Gewandtheit im Auftreten. Damit war ihr 1967 der Be­ rufsausweis sicher. Es folgten Gastspiele durch die CSSR und Volksrepubliken Bulgarien, Polen sowie Un­ garn. 1968 wirkte sie in der Benny-Bare-Schau mit und interpretierte beim Schlagerwettbewerb ,.Laß die klei­ nen Puppen tanzen gehn" (Petersen'Schneider). In Tourneeprogrammen sang Roswitha 1969 (u. a. ,.Wir Geburtstagskinder" und ,.Musik für junge Leute"). Die Zahl ihrer Rundfunkaufnahmen kletterte inzwischen auf zehn. Drei Schallplattenaufnahmen liegen vor. Gleich zu Beginn des Jahres 1970 ging es mit der Tip­ Top-Combo nach Westafrika und zu den Kanarischen Inseln. Dazu bedurfte es natürlich neuer niveauvoller Schlager. Aus der Zusammenarbeit mit dem Kompo­ nisten Siegfried Schulte und dem Textautor Dieter Lietz gingen bereits einige interessante Rundfunkauf­ nahmen hervor - ,.Tanz doch mit mir" und "Klarer Fall". Freuen wir uns auf ein Wiederhören mit Ros­ witha.

Leute", ,. Hafenkonzert

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wohl
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n 1r· v r r 1vJ.mm2 Ali,JJJI

-ber du , dulod!staus Liebe utJid�/niodltnjungerMotm , daJSfMdan. Abct

111 r· or r11Jjt:n1 n JEJJJ1 r�-11�

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.,

G

D

A?

fm?

A?

D

oer

du, du/odJJt aus

Liebe

unddein Lad!e0jungerMon

d(Jfsff:d<t

an.

Alle fi'edlte vorbehalten

Text:

Mokka-Milch-Eisbar

Hartmut

König

Musik:

Thomas

II :

In der Mokka-Milch-Eisbar

hat sie mich gesehn.

In der Mokka-Milch-Eisbar,

da ist es geschehn

.

: II

In der Mokka-Milch-Eisbar, da ist es geschehn . : I I Natschinski daß sie bei einem

Natschinski

daß sie bei einem Honigflip saß

und mich mit großen Augen maß.

Und ihr Lächeln schwebt her,

wenn die Neugier nicht wär

II:

In der Mokka-Milch-Eisbar

hat sie mich gesehn.

In der Mokka-Milch-Eisbar,

da ist es geschehn

:II

daß ich bei einem "Türkischen" saß

und irgendwie das Trinken vergaß.

Und ich streich mir das Kinn.

Und mein Lächeln schwebt hin

In der Mokka-Milch-Eisbar

hat sie mich gesehn. In der Mokka-Milch-Eisbar

muß man mitternachts gehn.

Ich zahl. Sie zahlt.

Ich geh. Sie geht.

Beide gehen wir

bis zu ihrer Tür.

II:

In der Mokka-Milch-Eisbar

hat sie mich gesehn.

In der Mokka-Milch-Eisbar,

da ist es geschehn. :II

AMIGA-Schallplatte 4 50 747

Thomas Natschinski und seine Gruppe

Rede nicht immer nur vom WeUer

Text:

Thomas

Kluth

Refrain:

Foxtrot

Musik:

Rudi

IF/B"I
IF/B"I

Werion

Rede nicht immer nur vom Wetter! Bleibe nicht immer nur zu Haus! Komm doch und sei ein bißchen netter, was macht das Wetter dann schon aus!

Verse:

1.

Abendrot, schlecht Wetter droht, - sagst du am Telefon. Erzählst mir was vom Frosch im Glas, - hör auf, das kenn ich schon. Immer nur die Wettertour, die zum Verzweifeln ist Ich häng auf, verlaß dich drauf, und du wirst nie geküßt.

2.

Ob es heut noch stürmt und schneit, ob Regen rinnt oder nicht. Das fällt für dich und auch für mich doch gar nicht so ins Gewicht.

Bummeln wir, ja, dann sind mir die Wolken ganz einerlei. Außerdem - gar kein Problem:

mein Schirm reicht gut für zwei.

AMIGA-Schallplatte 4 50 757 Gesang: Nina Lizell

Text:

lians

liardt

So ein Glück

Swing-Beat

Musik:

Gerd

l i a r d t So ein G l ü ck Swing-Beat Musik: Gerd Natschinski

Natschinski

Verse:

1. In einer Lotterie gibt's diesen Treffer nie, den ich mit dir gezogen habe, du bist wunderbar! Mein Wandern ist vorbei, dir alleine bleib ich treu, und wenn ich je gelogen habe:

das ist wirklich wahr!

2. Du hast es längst erkannt, noch ehe ich's gestand:

wenn ich mit dir bewundert werde, bild' ich mir was ein! Und immer wünsch ich mir ein Zusammensein mit dir, so lange bis ich hundert werde, bleiben wir zu zwein!

Refrain:

So ein Glück, daß ich dich fand, so ein Glück ist allerhand, so ein Glück, daß es dich gibt, so ein Glück, du hast dich in mich verliebt!

AMIGA-Schallplatte 4 50 759 Gesang: Harald Rudolph

Text:

Jo

Schulz

Taoja

Beat-Walzer

Musik:

Jan

e x t : J o S ch u l z Taoja Beat-Walzer Musik: Jan Spitzer

Spitzer

Tanja, liebe Tanja, tanz mit mir. Tanja, deinetwegen bin ich hier, daß ich dich nicht noch einmal verlier. Denn ich will dir schon seit vielen Tagen nur drei Worte sagen. Aber dann in der Nähe, wenn ich vor dir stehe, fehlt mir der Mut!

Tanja, liebe Tanja, g�h nicht fort. Dieser Streit war doch kein Schlußakkord. Tanja, sprich doch du das erste Wort. Denn ich will dir schon seit vielen Tagen die drei Worte sagen; würde mir doch gelingen, nur eins anzubringen, wär' alles gut!

AMIGA-Schallplatte 4 50 756 Gesang: Jan Spitzer

Schlager im /Oellbewerb

Beliebte Schlagermelodien werden von Millionen ge­ hört, nachgesungen, gepfiffen. Was liegt näher, als die Erfahrungswerte, Kriterien und Anregungen, die sich dabei herausbilden, der Tanzmusik wieder bereichernd zuzuführen. 1969 dazu aufgefordert, nahmen rund eine Viertel Million Tanzmusikfreunde die Gelegenheit wahr, Schlager die letztlich für sie geschrieben wurden, einzuschätzen. Zwei Vorentscheide - sie werden 1970 beibehalten - ermöglichten die breite Beteiligung der Schlagerfreunde.

Wichtiger als die große Zahl der Abstimmenden sind natürlich diejenigen, die einen schöpferischen Beitrag zum Schlagerwettbewerb leisten: die Autoren. Mit 805 Titeln, eingereicht von 612 Einsendern, zeigten sich bereits beim ersten Schlagerwettbewerb 1966 schöpferi­ Gche Potenzen, deren Förderung von Jahr zu Jahr pringlicher wurde. Mit der Bildung von Entwicklungs­ gruppen in den Bezirken sowie bei Funk, Schallplatte, F'ernsehfunk und den Verlagen wurde nunmehr ein Weg eingeschlagen, der das Resultat des Schlagerwett­ bewerbes 1970 mit Spannung erwarten läßt. Natürlich werden sich auch unsere bewährten Autoren beteili­ gen, so daß es zu einem echten Wettstreit um maßstab­ setzende Schlager kommen dürfte.

Das Ziel heißt: gute, originelle und ansprechende Schlager, die auf ihre Weise den Reichtum der mensch­ lichen Beziehungen unserer Bürger, das Lebensgefühl der Menschen unserer Tage aufspüren. Mag die eine oder andere Piece bisheriger Wettbewerbe auch um­ stritten sein, insgesamt können sich die Ergebnisse hören und sehen lassen. Erinnern wir uns: 1966 lag auf Platz Eins: "Schlaf, mein kleiner Jonny", mit dem sich zwei Neuentdeckungen, die Textautorio Julia Pcters und Wolfgang Thlel, damals noch Schüler der Händel-Ober­ schule, Berlin, vorstelLten. (In der Zwischenzelt nahm Wolfgang Thiel ein Studium am musikwissenschaft­ liehen Institut der Humboldt-Universltät auf.) Mit "Schlaf, mein kleiner Jonny" treten die Autoren für die Freundschaft der Menschen aller Hautfarben ein . Damit wurde bereits beim erS<ten Schlagerwettbewerb der DDR sein auf Fortschritt und Humanismus gerichtetes An­ liegen sichtbar, das ihn unverwechselbar von billigen

Show-Veranstaltungen in kapitalistischen Ländern ab­ hebt. Auch der 67er Wettbewerb brachte - über den Sieger­

Lieb mich so, wie dein Herz es mag" hinaus -

Beachtenswertes. LdZ-Cheflektor Willibald Winkler schrieb damals in "Melodie und Rhythmus": "Texte wie ,Sieh die Welt wie sie ist', ,Damit es keine Tränen gibt' und ,Wovon träumt die Welt' beziehen in ihren Inhalten eindeutige Standpunkte zur gegenwärtigen Situation." Wie im Vorjahr, so kam auch 1968 ein tänzerisch­ schwungvoller Titel zu Siegerehren: "Es fängt ja alles erst an". Die Autoren, Dieter Lietz und Hans-Georg

Schmiedecke, verstanden es hier, die Einheit zwischen kleinem und großem Glück aufzuzeigen. Der Erfolg die­ ser Bostella bestätigte, daß sie damit das Glücksemp­ finden und die Gefühlshaltung vieler Menschen richtig gedeutet hatten. zum anderen wurde auf den noch ungedeckten Bedarf an zündenden, tanzbaren Titeln hingewiesen. Mit den Melodien des 69er Wettbewerbes - wir haben sie alle noch in den Ohren -: "Abends in der Stadt", "Häng den Mond in die Bäume", "Wer hat sie gesehn" usw., wurde die bisherige Bilanz um weitere Erfolgs­ titel bereichert. Wiederum sprach aus der Mehrzahl der vierzehn Titel das Bemühen, Bezogenheilen zu Lebensbereichen und -auffassungen herzustellen, die uns eigen sind. Ausgehend von den Erfahrungen einer Vielzahl von Menschen wurden insbesondere aufblühende neue Städte und Straßen als Symbole des Glücks und der Erfüllung von Träumen gewählt. Von diesen Erfolgs­ schlagern ausgehend, heißt es daher folgerichtig im Aufruf zum Schlagerwettbewerb 1970, daß sich die Autoren neue Ideen und Einfälle dort holen sollen, wo das Leben der Menschen, der Schrittmacher, insbeson­ dere aber der Jugend, pulsiert.

titel

Was soll ich mit roten Rosen?

Text:

Thomas

Kluth

Shufl'le-Beat

Musik:

Rudi

I G I
I G I

Werion

Verse:

1. Nicht nur zum Geburtstag,

ich hab immer

[Blumen hier. Jeden Sonntag hängen sieben Rosen an der Tür. Mittwochs kommen Veilchen, Tulpen und [Vergißmeinnicht. Nur den Spender sah ich leider lange, lange [nicht.

2. Längst hab ich herausgekriegt: die Blumen sind [von dir. Längst nenn ich dich insgeheim: mein Rosen­ [kavalier. Du bist schüchtern, das ist schön, doch wenn [du's immer bist,

morgen und bleib ewig [ungeküßt.

sing ich wohl noch

Refrain:

Was soll ich mit roten Rosen? Was soll ich mit weißen Nelken? Was soll iCh mit Orchideen, wenn wir uns nicht sehen? Noch lieber als rote Rosen, noch lieber als weiße Nelken, ja, lieber als Orchideen wär mir ein Kuß von dir.

AMIGA-Schallplatte 4 50 744 Gesang: Brigitte Ahrens

Wer ist der dicke junge Mann?

Foxtrot

Wer ist der dicke junge Mann? Foxtrot Text: Wolfgang Brandenstein Musik: Gerhard Siebholz Du, wer ist

Text: Wolfgang

Brandenstein

Musik:

Gerhard Siebholz

Du,

wer ist der dicke i unge Mann?

Der

sieht dich ja so an,

als hätte er dich schon einmal gesehn, na schön, das könnte ich zur Not sogar verstehn.

Du, jetzt fängt der dicke junge Mann verliebt zu lächeln an. Das macht mich aber wirklich sehr " nervös und bös. Ich finde das beinahe skandalös.

Du mußt nicht denken, daß ich eifersüchtig bin. Ich weiß, das hätte keinen Sinn. Doch sei so gut, schau nicht mehr hin.

Du, ob dir der dicke junge Mann gefährlich werden kann? Warum sagst du mir nicht ein klares "neiri"? Kann sein, er wickelt dich mit seinem Lächeln ein.

Dieses Lächeln,

so allmählich zur Qual. Und genau darum frag• ich dich jetzt noch einmal:

es

wird für mich

Du, wer ist der dicke junge Mann, was ist an dem schon dran? Ich weiß nicht, was ihn so sehr int'ressiert; er stiert, als wäre er tatsächlich fasziniert.

Du und dieser dicke junge Mann,

ich sage mir,

das kann doch nur ein Alptraum von mir sein. Doch nein,

vielleicht wärst

das kann,

du

sehr gern mit ihm allein.

(Fortsetzung

S. 22)

Wir gratulieren !

Das

Preisausschreiben

aus

dem

Schlagertextheft

Nr. 71

gewannen:

 

1.

Preis 250,- M Günter Masche

(17),

3100 Olvenstadt, Dresdorfer Straße 1 a, Schriftsetzer­ lehrling

2.

Preis 100,- M Veronika

Cörner (14),

 

75

Cottbus, R.-Breitscheldt-Straße 13, Schülerin

 

3.

Preis 50,- M Petra Ratzmann (21), 1058 Berlin, Cantianstrane 21, B. und v. Eisenbahner

4.

Preis 20,- M Chrlstlna·J arke

(16),

758 Welßwasser,

Görlitzer

Straße

50,

Schülerin

 

s.

Preis 20,- M Andrea Mlßler,

90 Kari-Marx-Stadt,

Hans-Belmler-Straße

23,

6.

Schülerln Preis 20,- M Rosita Jander (21), 1271 Birkenstein, Straße des Friedens 60, Hausfrau

7.

Preis 10,- M Petra Sabath (15),

 

63 Ilmenau,

Erfurter

Straße 28, Schülerln

 

8.

Preis 10,- M Maritta Terpe

(15),

74 Altenburg,

Hempelstraße

34 b,

Lehrling

9.

Preis 10,- M Chrlstlne Neubert

(18),

7035

Leipzig,

Franz-Fiemming-Straße 17,

10.

Sachbearbeitertn Preis 10,- M Detlef Käpernlck (19),

1406 Hohen

Neuendorf,

Schillerpromenade 4,

Imker

(Fortsetzung von

Seite 21)

Du mußt nicht denken, daß Ich eifersüchtig bin. Ich weiß, das häitte keinen Sinn. Doch sei so gut, schau nicht mehr hin.

Du, laß doch den dicken jungen Mann, der geht uns gar nichts an. Du hast doch einen Mann, und der bin ich. Für mich gibt's nur ein Argument, ich liebe dich.

AMIGA-Schallplatte 4 5() 758

Gesang: Henry Alexandre

Wir raten!

ba

-

bach

-

ca

-

cla

-

de

-

di

-

e

-

e

-

ed

- eis

-

er

-

fen

-

fer

-

fre

-

funk

-

gie

-

hop

-

i

-

ka

Ia

-

Je

-

Iei

-

Jent

-

Jer

-

Ii

ma

-

man

-

mann

-

o

-

of

-

or

-

pel

-

pel

-

pheus

-

pop

-

pot

-

ric

-

ro -

ro

- rohr - ru

- rund

-

sal -

set

- so

-

ta

-

te

-

turn - vi

- vi

- werk - ze

- zell

 

1.

Komponist der Operette

"Orpheus

in

der

Unterwelt"

2.

Oper von Antonin Dvotak

 

3.

Elektromechanisches Tasteninstrument

 

4.

Modetanz

5.

NPT, Komponist, 6. 7. 1898 in Leipzig geboren

6. polnischer

Austragungsort

des

alljährlichen

nationalen Liederwettbewerbs

inter-

7. Begabung ·

8. Titel der III. Sinfonie von Beethoven

9.

Iiedhaft erzählendes

Gesangs-

und

Instrumentalstück

10.

Streichinstrument

 

11.

Stammvater der Sänger

 

12.

Erkennungsmelodie

von

DT

64,

Komposition

von

Theo Schumann

 

13.

schwedische Sängerin

 

14. lateinamerikanisches Rhythmusinstrument 15. musikverbreitende Institution

 

16.

Vorname des Schlagersängers Busch

17.

(ital.)

Haltezeichen,

bei

dem

der

Notenwert

über

die

Zählzeit ausgehalten wird

18. DDR-Schlagersängerin

19.

(griech.)

Klage- und Trauerlied

20.

die Gesamtheit der Zungenstimmen bei der Orgel

Bei richtiger Lösung ergeben die Anfangsbuchstaben der gesuchten Begriffe, 1-20 aneinandergereiht, den Titel einer Bandausgabe mit Komposltlonen von Theo Schu­ mann.

So war es richtig!

Auflösung des Silbenrätsels aus dem Schlager­ textheft Nr. 72

1.

Sextett, 2. Cha-Polka, 3. Harfe, 4. Liesegang,

5.

Agogik, 6. Gershwin, 7. Evergreen, 8. Ragtime,

9. Resonanz, 10. Ensemble, 11. Viola, 12. Un­ dezime, 13. Etüde

Gesucht wurde der Titel:

"SCHLAGERREVUE"

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K.laus-®ieler f.lenkler

104 Berlin

Tieckstraße 7

Titelbild: Michael Hansen (Foto: Günther Barkowsky,

Berlln) li. Umschlagseite: Britt Kersten (Foto: Tassllo Leher, Berlln) III. Umschlagseite: Horst Krüger (Foto: Ludwlg Schirmer, Berlln)

Umschlag:

Inge

SchuH

Copyright 1970 by VEB Lied der Zeit - Musikverlag - Berlin

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