Liebste Freizeitaktivitäten KIM 2012

6-13 jährige
53
42
51
33
31
19 41
Vergl KIM 2010 xx Vergl. KIM 2010 xx
Computernutzung KIM 2012
88
80 80
71
51
Internetnutzung KIM 2006-2012 Internet-Tätigkeiten KIM 2012
neu seit 2010
Internetnutzung, Details
2010
Communities KIM 2012
Computer- / Internetbesitz J IM 2012
Zum Vergleich:
Geräte-Ausstattung im
Haushalt 2012 (Auswahl):
Internetnutzung J IM 2012
Internetaktivitäten J IM 2012 Persönliche Daten im Netz 2010/12
Zi l h t • Ziel heute
Üb bli k üb di IKG d S h l • Überblick über die IKG an der Schule
• Medienkompetenz
• IKG / Medienkompetenz in der Arbeitslehre
Aufgabe 1
• Informieren Sie sich über die Idee der IKG
in der Gesamtkonzept für die informationstechnische Bildung“ • in der „Gesamtkonzept für die informationstechnische Bildung“,
BLK: Bonn 1987 Ausschnitt: Informationstechnische Grundbildung
• in dem Artikel von Görisch über die „Rahmenpläne für die
besonderen Bildungs- und Erziehungsaufgaben“, Hessischer
Bildungsserver www.bildung-hessen.de. Letzter Aufruf 24.10.06.
• in den Handreichungen IKG zumLehrplan 2002 • in den Handreichungen IKG zum Lehrplan 2002
• weiteren Quellen nach Wahl
• Formulieren Sie in wenigen Stichpunkten die zentralen
Ziele und Aufgaben der IKG.
• Für Studierende nach Modulprüfungsordnung: Fügen Sie
Material und die Bearbeitung Ihrem Portfolio bei.
Informationstechnische Bildung
• Informationstechnische Bildung
gliedert sich in gliedert sich in
• Informationstechnische Grundbildung
• vertiefende informationstechnische Bildung
(in Form von Informatik)
• berufsbezogene informationstechnische Bildung berufsbezogene informationstechnische Bildung
• Studienangebote zur Informatik und deren Anwendung
(BLK: Gesamtkonzept für die informationstechnische Bildung. Bonn 1987, S. 11 f.).
Aufgaben der IKG I
Aufgaben der informationstechnischen Grundbildung (ITG)
• Aufarbeitung und Einordnung der individuellenErfahrungen mit Informationstechniken „Aufarbeitung und Einordnung der individuellen Erfahrungen mit Informationstechniken
• Vermittlung von Grundstrukturen und Grundbegriffen, die für die Informationstechniken
von Bedeutung sind
• Einführung in die Handhabung eines Computers und dessen Peripherie
V ittl K t i üb di Ei t ö li hk it d di K t ll d • Vermittlung von Kenntnissen über die Einsatzmöglichkeiten und die Kontrolle der
Informationstechniken
• Einführung in die Darstellung von Problemlösungen in algorithmischer Form
• Gewinnung eines Überblicks in die Entwicklung der elektronischen Datenverarbeitung
• Schaffung des Bewußtseins für die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die mit
der Verbreitung der Mikroelektronik verbunden sind
• Darstellung der Chancen und Risiken der Informationstechniken sowie Aufbau eines
rationalen Verhältnisses zu diesen
• Einführung in Probleme des Persönlichkeits- und Datenschutzes"
(BLK: Gesamtkonzept für die informationstechnische Bildung. Bonn 1987, S. 11 f.).
Dementsprechendlassen sich Dementsprechend lassen sich
•anwendungsbezogene,
•technische,
•algorithmische und g
•gesellschaftliche
Inhaltsbereiche unterscheiden
Umsetzung IKG
• Die informationstechnische Grundbildung soll vorwiegend
durch Einbettung in das Lernangebot vorhandener Fächer durch Einbettung in das Lernangebot vorhandener Fächer
verwirklicht werden, (…)
(BLK: Gesamtkonzept für die informationstechnische Bildung. Bonn 1987, S. 13 ).
IKG in Hessen
Modellversuch:
• "Entwicklung von
fächerverbindenden
Unterrichtseinheiten für eine
informationstechnische und
kommunikationstechnische
Grundbildung (HEKTOR)"
(1986 bis 1993)
Medienkompetenz
Operationalisierung von Medienkompetenz nach Prof. Dr. Dieter Baacke
Aufgaben Medienerziehung
• Nutzung von Medien und nichtmedialen Möglichkeiten für unterschiedliche Nutzung von Medien und nichtmedialen Möglichkeiten für unterschiedliche
Aufgaben, wie z.B. zur Information, zur Unterhaltung, zur Kommunikation oder zur
Problemlösung. Ziel ist es, unterschiedliche Medienangebote kennen zu lernen sowie
die Fähigkeit zu einer bewussten Auswahl und Auswertung zu fördern.
• Praktisch-gestalterische Medienarbeit mit dem Ziel, die persönlichen Ausdrucks- und
Gestaltungsmöglichkeiten zu erweitern, die Fähigkeit zu genauer Wahrnehmung und zu
sozial verantwortlichem Umgang mit Medien auszubilden.
• Einblick in Wirkungsweise und Produktionsbedingungen von Medien. Das Ziel
besteht darin, eine kritische Haltung gegenüber der Beeinflussung von Wahrnehmen,
Denken und Handeln zu entwickeln. Dazu gehören das Aufarbeiten von
Medienerlebnissen, das Verstehen und Unterscheiden von Medienangeboten sowie die Medienerlebnissen, das Verstehen und Unterscheiden von Medienangeboten sowie die
Analyse und Bewertung von Medien aufgrund von Kenntnissen und Einsichten in
institutionalisierte Bedingungen von Medienproduktion und Mediendistribution.
Diese Aufgaben und Ziele beziehen sich auf a l l e Medien, einschließlich Computer.
Aus: Empfehlung der Gesellschaft für Informatik e.V, verabschiedet Oktober 1999
KMK
http://wwwkmk org/bildung-schule/allgemeine-bildung/faecher-und-
KMK-Beschluss: „Medienbildung in der Schule“
08./09.03.2012
http://www.kmk.org/bildung schule/allgemeine bildung/faecher und
unterrichtsinhalte/weitere-unterrichtsinhalte/medienbildung-in-der-
schule.html
„Medienbildung gehört zum Bildungsauftrag der Schule, denn Medienkompetenz ist neben
Lesen, Rechnen und Schreiben eine weitere wichtige Kulturtechnik geworden.“
Fünf Dimensionen:
· „die Förderung der Qualität des Lehrens und Lernens durch Medien,
· die Möglichkeiten der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe und Mitgestaltung,
· die Identitäts- und Persönlichkeitsbildung der Heranwachsenden,
· die Ausbildung von Haltungen, Wertorientierungen und ästhetischem Urteilsvermögen sowie
· den notwendigen Schutz vor negativen Wirkungen der Medien und des Mediengebrauchs.“
Acht Handlungsfelder der Medienbildung in der Schule
1. „Lehr- und Bildungspläne
2. Lehrerbildung 2. Lehrerbildung
3. Schulentwicklung
4. Ausstattung und technischer Support
5. Bildungsmedien
6. Urheberrecht undDatenschutz 6. Urheberrecht und Datenschutz
7. Außerschulische Kooperationspartner
8. Qualitätssicherung und Evaluation“
Hess. Schulgesetz (HSchG) 2005, geändert 2012
§ 6 Unterrichtsfächer, Lernbereiche und Aufgabengebiete
( ) (…)
(4) Besondere Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schulen
werden in Aufgabengebieten erfasst. Diese sind insbesondere
ökologische Bildung und Umwelterziehung, informations- und
kommunikationstechnische Grundbildung und Medienerziehung,
Erziehung zur Gleichberechtigung, Sexualerziehung, kulturelle Praxis,
Friedenserziehung, Rechtserziehung, Gesundheitserziehung und
Verkehrserziehung.
Aufgabengebiete werden fachübergreifend unterrichtet. Sie können in
Form themenbezogener Projekte unter Berücksichtigung der
fachbezogenen Lernziele und Methoden auch jahrgangs- und fachbezogenen Lernziele und Methoden auch jahrgangs und
schulformübergreifend unterrichtet werden. (…)
Kerncurriculum Arbeitslehre
• Überfachliche Kompetenzbereiche:
Personale Kompetenz • Personale Kompetenz
• Sozialkompetenz
• Lernkompetenz Lernkompetenz
• Problemlösekompetenz
• Arbeitskompetenz
•Medienkompetenz
Die Lernenden finden Zugang zu unterschiedlichen Medien – darunter auch zu
Neuen Medien – und nehmen eigenverantwortlich das Recht wahr, selbst über g
die Preisgabe und Verwendung ihrer personenbezogenen Daten zu
bestimmen (informationelle Selbstbestimmung). Sie nutzen Medien kritisch-
reflektiert, gestalterisch und technisch sachgerecht. Sie präsentieren ihre Lern-
und Arbeitsergebnisse mediengestützt und Arbeitsergebnisse mediengestützt.
• Sprachkompetenz
Hessisches Kultusministerium(2010): Bildungsstandards und Inhaltsfelder -Das neue Kerncurriculumfür Hessen. Wiesbaden
Kerncurriculum Arbeitslehre
• Beitrag des Faches zur Bildung
Arbeitslehre leistet darüber hinaus einen Beitrag zur informations- Arbeitslehre „leistet darüber hinaus einen Beitrag zur informations-
und kommunikationstechnischen Grundbildung“. Z.B:
• Analysekompetenz:
• „exemplarisch technische Sachsysteme und Prozesse
untersuchen, beschreiben sowie immanente Grundprinzipien
beschreiben“,
• „technische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Arbeit hin „technische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Arbeit hin
beschreiben“
• Handlungskompetenz:
• „digitale Informations- und Kommunikationstechniken sachgerecht
einsetzen“
Hessisches Kultusministerium(2010): Bildungsstandards und Inhaltsfelder -Das neue Kerncurriculumfür Hessen. Wiesbaden
Lehrplan AL Hauptschule
„Arbeitslehre übernimmt als Leitfach die problemorientierte Einführung in
die EDV. Der PC als Werkzeug schult den Umgang mit der
Informationstechnik und gibt Orientierungswissen bzw Informationstechnik und gibt Orientierungswissen bzw.
Grundqualifikationen für einen systematischen Aufbau von
Medienkompetenz. So leitet Arbeitslehre einen Beitrag zur
Medienerziehung, indemsie die historische Entwicklung bewusst Medienerziehung, indem sie die historische Entwicklung bewusst
macht, um die gegenwärtige und zukünftige Berufs- und Arbeitswelt
zu verstehen. Dadurch wird verantwortungsvoller Umgang mit den
Informations- und Kommunikationstechnischen Medien ermöglicht. Es
genügt nicht nur technische und instrumentelle Fähigkeiten beim genügt nicht, nur technische und instrumentelle Fähigkeiten beim
Umgang mit dem Computer zu vermitteln, sondern es müssen auch
Kompetenzen zur Informationsbewältigung, zur Bewertung der
Information und zur Transferbewältigung vermittelt werden. Die Arbeit g g
mit dem Computer bietet, im Sinne des kooperativen Lernens, den
Einsatz von „Computer-Lotsen“, d.h. der computerversierte Schüler
vermittelt seinen Mitschülern den fachgerechten Umgang mit dem PC.
Es ist besonders darauf zu achten realitätsnahe Problemstellungen Es ist besonders darauf zu achten, realitätsnahe Problemstellungen
zu finden, die als Anlass dazu dienen sollten, sie bei verschiedenen
Problemlösungsstrategien (technischer und nichttechnischer Art)
einzusetzen und kritisch zu beurteilen.“
Hessisches Kultusministerium(2002): Lehrplan Arbeitslehre - Bildungsgang Hauptschule. Wiesbaden
Lehrplan AL Realschuleschule
„In allen Unterrichtseinheiten ist die Arbeit mit dem Computer
vorgesehen Dies bedeutet nicht eine lehrgangsmäßige vorgesehen. Dies bedeutet nicht eine lehrgangsmäßige
Vermittlung von Computerkenntnissen. Vielmehr sollen
am Beispiel des Computers die p p
Anwendungsmöglichkeiten informationstechnischer
Werkzeuge in verschiedenen Lebensbereichen und ihre
Folgen für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft
aufgezeigt werden, d. h. der Werkzeugcharakter des
Computers in konkreten Arbeitsabläufen muss deutlich Computers in konkreten Arbeitsabläufen muss deutlich
werden. Spezielle Kenntnisse werden, wenn erforderlich,
nur soweit vermittelt, wie sie die inhaltliche Problemlösung , g
der Schülerinnen und Schüler unterstützen und so der
Sachstruktur der jeweiligen Unterrichtseinheit dienen.“
Hessisches Kultusministerium(2002): Lehrplan Arbeitslehre - Bildungsgang Realschule. Wiesbaden
KMK Standards der Lehrerbildung
Standards für die Lehrerbildung:
Bild i h ft Bildungswissenschaften
(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.12.2004):
„ 2.2 Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung
Die curricularen Schwerpunkte der Bildungswissenschaften
in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern sind:
( ) (…)
Medienbildung
U it M di t k ti ll did kti h d Umgang mit Medien unter konzeptionellen, didaktischen und
praktischen Aspekten
( )“ (…)
Lehrplananalyse
• Wo tauchen Inhalte der IKG / Medienerziehung im Lehrplan AL /
Hauptschule auf? Hauptschule auf?
• Welche werden explizit genannt?
• Ordnen Sie – soweit möglich – zu:
•anwendungsbezogen
•technisch
•algorithmisch
•Medienkritik
•Medienkunde
•Mediennutzung
• Wo bieten sich (Ihrer Meinung nach) weitere Ansatzpunkte?
g
•gesellschaftlich
g
•Mediengestaltung
Wo bieten sich (Ihrer Meinung nach) weitere Ansatzpunkte?
• Wo bieten sich (Ihrer Meinung nach) Möglichkeiten zur Zusammenarbeit
mit anderen Fächern?
Welche Kompetenzen braucht die Lehrkraft? • Welche Kompetenzen braucht die Lehrkraft?
Lfd.-Nr.
• Schulform:
• J ahrgangsstufe: Lfd.-Nr.:
Tit l • Titel:
• Explizit genannte Inhalte: p g
• Zuordnung IKG:
• Weitere Ansatzpunkte:
• Ideen zur Zusammenarbeit mit anderen Fächern:
• Erforderliche Kompetenzen der Lehrkraft: • Erforderliche Kompetenzen der Lehrkraft:
Bitte bearbeiten Sie: Hauptschule Realschule /
Integrierte GS
Gruppe1 HS Kl. 5 RS Kl. 5 pp
Gruppe 2 HS Kl. 6 RS Kl. 6
Gruppe 3 HS Kl. 7 IGS Modul
I.1, I.2 und II.1
Gruppe 4 HS Kl. 8 RS Kl.8 pp
Gruppe 5 HS Kl. 9 RS Kl. 9
Gruppe 6 HS Kl. 10 IGS Modul
II.2. III.1 und III.2

Sign up to vote on this title
UsefulNot useful