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Ministerul Educaţiei, Cercetării şi Inovării

Centrul Naţional pentru Curriculum şi Evaluare în Învăţământul Preuniversitar

Examenul de bacalaureat 2009


Proba scrisa la limba germana moderna L1 bilingv
Proba E/F

• Toate subiectele sunt obligatorii. Se acorda 10 puncte din oficiu.


• Timpul efectiv de lucru este de 3 ore.

SUBIECTUL I (30p) - Varianta 019


I. a. ...................................................................................................................................... 4 Punkte
Lesen Sie den Text und beantworten Sie folgende Fragen!
Grüß Gott ist eine Begrüßung, seltener auch ein Abschiedsgruß im oberdeutschen Sprachraum,
insbesondere in katholisch geprägten Ländern. Der Gruß wurde im 19. Jahrhundert von der
katholischen Geistlichkeit propagiert und ist mit einigen Varianten seit langem die häufigste
Grußform in Süddeutschland, Österreich und Südtirol. "Grüß Gott" ist die verkürzte Form von "(Es)
grüß(e) dich Gott" bzw. in der Mehrzahl "Grüß euch Gott". Die ironischen Antworten von nicht
bairisch Sprechenden auf ein "Grüß Gott" wie "Wenn ich ihn sehe.", "Wenn ich Zeit habe." oder
"Hoffentlich nicht so bald." beruhen auf einem Missverständnis hinsichtlich der Wortbedeutung.
Das Wort "grüßen" beinhaltete ursprünglich auch die Bedeutung "segnen". Der eigentliche Inhalt
von "Grüß (dich) Gott" ist somit "Gott segne Dich".
Diese ursprüngliche Bedeutung zeigt sich in dem - neben dem Vaterunser - bekanntesten
katholischen Gebet Ave Maria. Dort heißt es: Gegrüßet seist Du, Maria, voll der Gnade, ..., was
der Verkündigung des Engel Gabriels an Maria (Lukasevangelium 1,26-38) entnommen wurde und
bedeutet: Gesegnet seist Du, Maria (mit einem Kinde).
Ein derartiger religiöser Bezug in einer Grußformel existiert in nur wenigen der übrigen christlich
geprägten Länder. In den gälischsprachigen Regionen Irlands ist die gängige Grußformel Dia duit,
'Gott mit dir'. Der Gottesbezug in der Grußformel lebt auch im gesamtdeutschen Sprachraum
weiter mit Adieu (franz. etwa: "Gott befohlen" oder "mit Gott") und mit dem spanischen Adios. Aus
dem Adieu entwickelte sich durch sprachliche Umformungen Tschö und schließlich das bekannte
Tschüss".
(Quelle: Internet)
1. Wann wurde die Grußformel „Grüß Gott“ propagiert, wo und von wem?
2. Was bedeutete ursprünglich das Wort „grüßen“?
I. b. ...................................................................................................................................... 6 Punkte
Ersetzen Sie die unterstrichenen Satzteile. Schreiben Sie die Sätze anders ohne ihren Sinn
zu verändern!
1. Ein derartiger religiöser Bezug in einer Grußformel ...
2. Der Gottesbezug in der Grußformel lebt auch im gesamtdeutschen Sprachraum weiter ...
I. c. ......................................................................................................................................6 Punkte
Schreiben Sie die Antonyme der Wörter: bekannt, ausgeprägt, Beginn.
I. d. .......................................................................................................................................4 Punkte
Erklären Sie die folgenden Wörter/Wendungen mit Hilfe von Synonymen, Antonymen oder
Paraphrasen: Region, eigentlich.
I. e. .....................................................................................................................................10 Punkte
Bitte ordnen Sie die Abschnitte in die richtige Reihenfolge:

1. Einige Jahre später ritt er zufällig durch die gleiche Gegend und erinnerte sich plötzlich an das
Erlebnis und bemerkte,

2. Johann Wolfgang von Goethe beschreibt in seinem Buch "Dichtung und Wahrheit" ein Erlebnis,
welches dem Déjà-vu sehr nahe kommt:

3. dass er exakt die Kleider trug, wie bei dem inneren Bild,

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4. Er ritt als junger Mann auf dem Rückweg von einer biografisch besonderen Situation durch eine
Landschaft und sah sich für einen Moment selbst auf einem Pferd entgegenreiten, jedoch als
älterer Mann und in anderen Kleidern.

5. das er damals gesehen hatte. ("Dichtung und Wahrheit, Erster Teil, 11.Buch")
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