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Presseinformation

Gabi Dobusch SPD


Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
www.gabi-dobusch.de
08.12.2009

Gleichstellung homosexueller Beamtinnen und


Beamter
GAL Kritik ist völlig unangebracht !
Zu der gestern von Farid Müller (GAL) verbreiteten Pressemitteilung bezüglich einer
angeblichen Verzögerungstaktik der SPD bei der Gleichstellung homosexueller
Beamtinnen und Beamter erklärt die Sprecherin der SPD- Bürgerschaftsfraktion für
Gleichstellung und Lesben und Schwule und SPD-Abgeordnete aus Ottensen Gabi
Dobusch:
„Die durch das Gesetz beabsichtigte rückwirkende vollständige Gleichstellung von
Beamtinnen und Beamten, die eine Lebenspartnerschaft eingegangen sind, mit
verheirateten Beamtinnen und Beamten wird von der SPD in keiner Weise in Frage
gestellt. Im Gegenteil: Wir haben das ja auch seit Jahren gefordert.“
Das neue Besoldungs- und Versorgungsrecht (Drs. 19/4246) regelt im Paket mit
dem neuen Dienstrecht (Drs. 19/3575) umfassend die Arbeitsbedingungen, die
Rechte und die Besoldung der Beamtinnen und Beamten.
Während das Dienstrecht bereits im August vom Senat vorgelegt wurde und am
9/10. Dezember in der Bürgerschaft verabschiedet wird, kam der Gesetzentwurf
zum Besoldungs- und Versorgungsrecht erst im Oktober in die Bürgerschaft. Die
SPD hätte einer schriftlichen Anhörung der Gewerkschaftsvertreterinnen und
-vertreter im Innenausschuss zur Beschleunigung des Verfahrens zugestimmt. Von
Gewerkschaftsseite wurde aber die Gelegenheit für eine Sachverständigenanhörung
ausdrücklich gewünscht. Dieser Anhörung hat auch schwarz/grün zugestimmt.
Die Vorlage des Gesetzentwurfes hat lange auf sich warten lassen und wurde –
übrigens sehr lange nach Ankündigung durch schwarz/grün - erst im Oktober 2009
im Hamburger Parlament (Hamburgische Bürgerschaft) vorgelegt. Im Oktober hatte
die Bürgerschaft zudem zwei Wochen Sitzungspause. Dieses Timing hat der Senat
zu verantworten. Die SPD hatte die Vorlage verschiedentlich angemahnt. Vgl. Drs.
19/1850.
Dobusch: „Es sagt im Übrigen einiges über das Selbstverständnis der GAL als
Regierungsfraktion aus, wenn sie neuerdings Parlamentsrechte und die Anhörung
von Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertretern beanstandet.“
„Die Neuregelung des gesamten Dienstverhältnisses der Beamtinnen und Beamten
verdient eine gründliche Beratung im Parlament, das ja schließlich der Gesetzgeber
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ist. Farid Müller verdreht die Tatsachen und lenkt davon ab, dass der schwarz/grüne
Senat einen Gesetzentwurf vorgelegt hat, der leider längst nicht in allen Bereichen
so erfreulich ist, wie bei der Gleichstellung der homosexuellen Beamtinnen und
Beamten“, sagte Dobusch.