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Syllabus

Marketing (Bachelor, SS 2014)

Syllabus Marketing (Bachelor, SS 2014) Kontaktinformationen Prof. Dr. Carsten Baumgarth E-mail: cb@cbaumgarth.net Web

Kontaktinformationen

Prof. Dr. Carsten Baumgarth

E-mail: cb@cbaumgarth.net

Web Site: www.cbaumgarth.net

Sprechstunde: jeden Dienstag, von 16.00 – 16.30 und nach Vereinbarung (Raum: E.2.17)

I. Kursbeschreibung

Im Rahmen der Vorlesung Marketing soll ein komprimierter Überblick über die Grundlagen des Marketings (Markt- und Kundenorientierung, Konsumentenverhalten) und das moderne Marketingkonzept (Ziele, Strategien, Instrumente, Controlling) vermittelt werden. Neben dieser Prozessperspektive werden die wichtigsten Instrumente des Marketings auf der Informationsseite (Marktforschung, Marketingcontrolling) sowie auf der Aktionsseite (Marken-, Leistungs-, Kommunikations-, Distributions- und Preispolitik) vorgestellt. Alle Aspekte werden im Rahmen einer interaktiven Veranstaltung mit integrierten Übungen vermittelt.

II. Informationsgrundlagen

a) Basisliteratur

Bruhn, M. (2012): Marketing, 11. Aufl., Wiesbaden.

Esch, F.-R.; Hermann, A.; Sattler, H. (2011): Marketing, 3. Aufl., München.

Gelbrich, K.; Wünschmann, S.; Müller, S. (2008): Erfolgsfaktoren des Marketing, München.

Jobber, D. (2010): Principles and Practice of Marketing, 6. Aufl., London et al.

b) Ergänzende Literatur (Standardlehrbücher & more)

Baumgarth, C. (2008): Markenpolitik, 3. Aufl., Wiesbaden.

Ellis, N.; Fitchett, J.; Higgins, M.; Jack, G.; Lim, M.; Saren, M.; Tadajewski, M. (2011): Marketing – A Critical Textbook, Los Angeles et al.

Foscht, T.; Swoboda, B. (2011): uferverhalten, 4. Aufl., Wiesbaden.

Homburg, C.; Krohmer, H. (2012): Marketingmanagement, 4. Aufl., Wiesbaden.

Meffert, H.; Burmann, C.; Kirchgeorg, M. (2012): Marketing, 11. Aufl., Wiesbaden.

Kotler, P.; Keller, K. L.; Brady, M.; Goodman, M.; Hansen, T. (2009): Marketing Management, Harlow et al.

c) Links & Zeitschriften

Absatzwirtschaft Journal of Marketing Journal of Marketing Research transfer – Werbeforschung & Praxis Marketing Review St. Gallen Marketing ZFP

& Prax is Marketing Review St. Gallen Marketing ZFP III. Zeitplan Kurszeiten (wenn nicht anders angegeben):

III. Zeitplan

Kurszeiten (wenn nicht anders angegeben): Dienstag, 12.15 – 15.30 Uhr

Termin

Inhalt

Raum

1.4.

Einführung

A.0.02

8.4.

Kundenverhalten I

A.0.02

15.4.

Kundenverhalten II

A.0.02

22.4.

Marktforschung

A.0.02

29.4.

Marketingstrategien

A.0.02

6.5.

Markenpolitik

A.0.02

13.5.

Leistungspolitik

A.0.02

20.5.

Kommunikationspolitik

A.0.02

27.5.

Preispolitik

A.0.02

3.6.

Exkursion

10.6.

Distributionspolitik

A.0.02

17.6.

fällt aus

24.6.

Marketing-Mix & Marketingcontrolling

A.0.02

1.7.

Fazit & Wiederholung

A.0.02

IV. Lernziele & Struktur a) Lernziele Nach dem erfolgreichen Besuch der Veranstaltung soll der Student

IV. Lernziele & Struktur

a) Lernziele

Nach dem erfolgreichen Besuch der Veranstaltung soll der Student folgendes Wissen und Können haben:

1.

Verständnis

der

Grundprinzipien

des

modernen

Marketing

(Marktorientierung,

Beziehungs- vs. Transaktionsmarketing, Stakeholderorientierung, Messbarkeit)

 

2.

Wissen über den Aufbau einer geschlossenen Marketingkonzeption,

3.

Wissen

über

die

zentralen

Theorien

des

individuellen

und

des

kollektiven

Kundenverhaltens,

 

4.

Wissen über die wichtigsten Methoden der Datenerhebung und Datenauswertung im Rahmen der Marktforschung,

5.

Beherrschen

der

Instrumente

der

Strategischen

Analyse

sowie

Wissen

über

die

Marketingstrategiealternativen,

 

6.

Verständnis

des

Markenansatzes

sowie

Wissen

über

die

zentralen

Bausteine

des

Markenmanagements,

 

6.

Wissen

über

die

zentralen

Marketinginstrumente

in

den

Feldern

Produkt,

Kommunikation, Distribution und Preis,

 

7.

Verständnis für die Notwendigkeit eines Marketingcontrollings, Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen des Marketingcontrollings sowie Beherrschen einzelner Controllinginstrumente,

8.

Beherrschen von Konzepten und Methoden zur Entscheidungsfindung im Marketing (Checklisten, Scoring-Modell, Prozessmodelle, ökonomische Modelle, Kennzahlen),

9.

Fähigkeit das Gelernte auf neue Situationen und konkrete Unternehmen zu übertragen.

b) Struktur

A. Grundlagen des Marketing

I. Begriff und Entwicklung des Marketing

II. Prinzipien des modernen Marketing

1. Prinzip I: Kundenorientierung

2. Prinzip II: Beziehungsmarketing

3. Prinzip III: Stakeholderorientierung

4. Prinzip IV: Messbarkeit

III. Institutionelle Besonderheiten

IV. Marketingkonzept

B. Kundenverhalten

I. Einflussfaktoren des Kundenverhaltens

II. Individuelles Kundenverhalten

1. Prozessmodell

2. Aktiviertheit und Involvement

3. Einstellung, Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität

4. Kaufentscheidungstypen

III. Kollektives Kundenverhalten

1. Bezugsgruppen und Meinungsführer

2. Gruppenentscheidungen

C. Marktforschung

I. Grundlagen und Marktforschungsprozess

II. Datengewinnung

1. Sekundär- vs. Primärforschung

2. Stichprobenauswahl

3. Befragung, Beobachtung, Experiment und Panel

4. Qualitative Marktforschung

III. Datenauswertung

1. Datenverdichtung durch deskriptive Statistik

2. Multivariate Verfahren

3. Gütekriterien

D. Marketingstrategien

I. Begriff und Einordnung

II. Strategische Analyse

1. SWOT-Analyse

2. Branchenstrukturanalyse

3. Portfolio-Analyse

III. Strategische Aktion

1. Marktfeldstrategien

2. Marktstimulierungsstrategien

3. Marktsegmentierungs- und Marktarealstrategien

E. Instrumente des Marketing

I. Markenpolitik

1. Begriff und Funktionen

2. Markenpositionierung

3. Markenstrategien

4. Branding

5. Markenanreicherung

II. Leistungspolitik

1. Produktinnovation

2. Produktmodifikation

3. Programmpolitik

4. Services

III. Kommunikationspolitik

1. Werbung

2. Verkaufsförderung

3. PR

2. Produktmodifikation 3. Programmpolitik 4. Services III. Kommunikationspolitik 1. Werbung 2. Verkaufsförderung 3. PR
4. Social Media, Word-of-Mouth, Virales Marketing und Content-Marketing 5. Persönliche Kommunikation F. IV. Preispolitik

4. Social Media, Word-of-Mouth, Virales Marketing und Content-Marketing

5. Persönliche Kommunikation

F.

IV. Preispolitik

1. Preisstrategien

2. Preisbestimmung

V. Distributionspolitik

1. Absatzkanalmanagement

2. Vertrieb

VI. Marketing-Mix

1. Integrierte Kommunikation

2. Marketing-Mix-Modelle

Marketingcontrolling

I. Funktionen, Arten von Kennzahlen und Kennzahlensysteme

II. Ausgewählte Kennzahlen

V. Spielregeln a) Anwesenheitspflicht und aktive Mitarbeit Es wird erwartet, dass der Student bei allen

V. Spielregeln

a) Anwesenheitspflicht und aktive Mitarbeit

Es wird erwartet, dass der Student bei allen (!) Veranstaltungen anwesend ist. Es wird insgesamt eine interaktive Veranstaltung stattfinden, weshalb eine nur passive Mitarbeit nicht möglich ist. Smartphones u.ä. sind während der Veranstaltung bitte auszuschalten.

b) Pünktlichkeit

Es wird darum gebeten, pünktlich zu den jeweiligen Veranstaltungen zu erscheinen. Da wir verschiedene Lernformen einsetzen werden, ist ein Zuspätkommen nicht nur unhöflich, sondern stört auch den Ablauf der Veranstaltung.

c) Mitarbeit

Die Veranstaltung wird als interaktive Veranstaltung gestaltet, die durch den Einsatz verschiedener Medien und Methoden das Lernen erleichtern, das Verständnis vertiefen und den Spaß an dem Fach Marketing erhöhen soll. Dies ist aber nur durch eine aktive Rolle von Ihnen möglich. Daher sind ein pünktliches Erscheinen, eine aktive Vor- und Nachbereitung sowie eine motivierte und kreative Mitarbeit aller (!) Teilnehmer notwendig. Nicht das Bestehen einer Prüfung sollte im Vordergrund stehen, sondern das Lernen von neuen und interessanten Inhalten. Wer lieber eine Lehrveranstaltung passiv konsumieren möchte, sollte sich für eine andere Veranstaltung entscheiden!

d) Lerntagebuch

Ich möchte jeden Studenten dazu ermutigen, parallel zu der Veranstaltung ein eigenes Lerntagebuch (http://de.wikipedia.org/wiki/Lerntagebuch) zu führen. Sie sollten sich für die Veranstaltung ein DIN-A4-Heft oder –Buch anschaffen und pro Themengebiet (z. B. Marktforschung) eine Doppelseite gestalten. Um den Lerneffekt zu erhören sollten Sie zum einen dieses Lerntagebuch immer aktuell halten, d. h. wenn ein Themengebiet in der Vorlesung abgeschlossen wurde, sollten Sie dieses direkt in das Lerntagebuch eintragen. Zum anderen sollten Sie sich möglichst vorab auf einem Notizzettel Gedanken darüber machen, was und wie Sie die Inhalte in Ihrem Lerntagebuch zusammenfassen wollen. Anschließend sollten Sie dies sauber und durch Hervorhebungen (z. B. Graphiken, farbige Hervorhebungen) dann in das Lerntagebuch eintragen. Um Sie zusätzlich zu motivieren, werde ich zweimal im Semester ohne Vorankündigung (freiwillig) das Lerntagebuch einsammeln und bewerten (Vollständigkeit, Ordnung, Richtigkeit, Kreativität in der Gestaltung, Eigenständigkeit). Dabei werde ich pro Termin maximal 5 Punkte (insgesamt 10 Punkte erreichbar) vergeben, die ich Ihnen dann bei der Finalklausur als Bonuspunkte gut schreibe. Dabei handelt es sich nicht um eine Pflicht, sondern um ein freiwilliges Angebot, welches dazu beiträgt, den Stoff besser, kontinuierlicher und vor allem nachhaltiger zu lernen.

e) Prüfung:

Die Prüfung erfolgt als Finalklausur am Ende des Semesters.

Aktuelle Informationen zu meiner Person, meinem Team und zur Vorlesung finden Sie immer auch unter:

www.cbaumgarth.net und im MOODLE-System