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Database Manager DBMGUI (BC)

HELP.BCDBADADBA
HELP.BCDBADADBA

Release 4.6C

Database Manager DBMGUI (BC) HELP.BCDBADADBA Release 4.6C

Database Manager DBMGUI (BC)

HELP.BCDBADADBA
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Release 4.6C

Database Manager DBMGUI (BC) HELP.BCDBADADBA Release 4.6C

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

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SAP AG

Database Manager DBMGUI (BC)

Symbole

Symbol Bedeutung Achtung Beispiel Hinweis Empfehlung
Symbol
Bedeutung
Achtung
Beispiel
Hinweis
Empfehlung
SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) Symbole Symbol Bedeutung Achtung Beispiel Hinweis Empfehlung Syntax April

Syntax

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Inhalt

Database Manager DBMGUI (BC)

......................................................................

8

Einleitung

10

Überblick

11

Funktionsweise des DBMGUI

.....................................................................................................

12

DBMServer

13

Architektur einer Serverdb

.........................................................................................................

14

System-Devspace

........................................................................................................................

15

Data-Devspace

.............................................................................................................................

16

Log-Devspace

..............................................................................................................................

17

Konzepte

18

Benutzerverwaltung

....................................................................................................................

19

DBM-Benutzer

20

.......................................................................................................................... Datenbankadministrator (DBA)

21

DOMAIN-Benutzer

22

Operator

23

24

.............................................................................................. Zuweisen von Rechten als Betriebssystembenutzer

25

Zuweisen von Serverrechten

26

Datensicherung

27

Datensicherung ohne Checkpoint

............................................................................................

29

Datensicherung mit Checkpoint

30

Logsicherung

...............................................................................................................................

31

Automatische Logsicherung

.....................................................................................................

..........................................................................................................

32

Interaktive Logsicherung

33

Restartfähigkeit

34

Prozeßstruktur

.............................................................................................................................

35

User-Kernel-Process/User-Kernel-Thread

...............................................................................

36

User-Task

37

Server-Task

38

Log-Writer

39

Data-Writer

..........................................................................................................................

40

Utility-Task

41

Trace-Writer-Task

42

Conv-Scanner

43

Timer-Task

..........................................................................................................................

44

Spezial-Prozesse/Threads

.......................................................................................................

45

Requester

............................................................................................................................

46

Dev-Processes/Threads

47

Coordinator

48

Timer

...................................................................................................................................

...................................................................................

49

Temporäre Dev-Processes/Threads

Betriebssystemabhängige Spezial-Prozesse/Threads

50

51

Clock-Thread

52

Console-Process

.................................................................................................................

53

SAP AG

Database Manager DBMGUI (BC)

Console-Thread

..................................................................................................................

54

Caches

..........................................................................................................................................

55

Catalog-Cache

.........................................................................................................................

Converter-Cache Free-Blocks-Management-Cache (FBM)

......................................................................................................................

.................................................................................

File-Directory

............................................................................................................................

Data-Cache

..............................................................................................................................

56

57

58

59

60

Log-Cache

................................................................................................................................

61

Savepoint

.....................................................................................................................................

62

Checkpoint

...................................................................................................................................

63

Multiprozessor-Konfigurationen

................................................................................................

64

Ausfallsicherheit

.........................................................................................................................

65

Bildschirmbereiche des Database Manager (DBMGUI)

...........................................................

66

Menüleiste Symbolleiste Verzeichnis der registrierten Datenbankinstanzen Liste der registrierten Datenbankinstanzen Menüliste der aktuellen Datenbankinstanz

................................................................................................................................

.............................................................................................................................

..................................................................

.............................................................................

..............................................................................

68

69

70

71

72

Ausgabe

...................................................................................................................................

Meldungsausgabe

....................................................................................................................

Namensfenster

.........................................................................................................................

73

74

75

Installieren einer neuen Datenbankinstanz

..............................................................................

76

Konfiguration der Datenbankparameter

...................................................................................

78

Aktuelle Datenbankparameter anzeigen und ändern

..............................................................

79

Datenbankparameter

.......................................................................................................... General - Allgemeine Datenbankparameter

..................................................................

80

81

MAXBACKUPDEVS

.................................................................................................

82

MAXCPU

..................................................................................................................

83

MAXDATAPAGES

....................................................................................................

84

MAXLOCKS

..............................................................................................................

85

MAXUSERTASKS

....................................................................................................

86

LOG_MODE

.............................................................................................................

87

LOG_SEGMENT_SIZE

............................................................................................

89

RESERVED_REDO_SIZE

.......................................................................................

90

RUNDIRECTORY

..................................................................................................... Extended - Spezielle Datenbankparameter

...................................................................

91

92

DEADLOCK_DETECTION REQUEST_TIMEOUT .............................................................................................. SESSION_TIMEOUT Devspaces ................................................................................................................................ Konfigurieren von Devspaces Anlegen von Devspaces Ändern von Devspaces Aktualisieren der Systemtabellen ........................................................................................... Terminalunterstützung (Termchar-Set)

.......................................................................................

...............................................................................................

.............................................................................................

.....................................................................................................

.....................................................................................................

.................................................................................. Termchar-Sets anzeigen, ändern und löschen

.................................................................

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

Termchar-Sets anlegen Sprachunterstützung (Mapchar-Sets)

....................................................................................................

....................................................................................

104

105

Database Manager DBMGUI (BC)

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SAP AG

Mapchar-Sets anzeigen, ändern und löschen

..................................................................

106

Mapchar-Sets anlegen

......................................................................................................

107

Verwalten von Datenbankinstanzen

........................................................................................ Aktivieren und Deaktivieren von Indices

................................................................................

108

109

Aktualisieren der Statistikinformationen Prüfen der Konsistenz der Devspaces

................................................................................

....................................................................................

110

112

Registrieren von Datenbankinstanzen

.................................................................................... Starten der Datenbankinstanz (Restart)

..................................................................................

113

114

Stoppen der Datenbankinstanz (Shutdown)

...........................................................................

Überwachen des Betriebszustands

.........................................................................................

115

116

Sichern

.......................................................................................................................................

117

Sicherungskonzepte

............................................................................................................... Sicherungsm edien

............................................................................................................ Sicherungsk ennung

.......................................................................................................... Verwalten der Sicherungsmedien Anlegen von Medien

..........................................................................................

.........................................................................................................

118

119

120

121

122

Definition eines einzelnen Sicherungsmediums Definition einer Gruppe paralleler Medien

..........................................................

...................................................................

Ändern von Medien Löschen von Medien Sicherungsverfahren

...........................................................................................................

.........................................................................................................

.............................................................................................................. Sichern auf ein einzelnes Medium

....................................................................................

123

124

126

127

128

129

Sichern auf eine Gruppe paralleler Medien Ein- und Ausschalten der automatischen Logsicherung

......................................................................

..................................................

131

132

Sichern mit automatischem Bandwechsler

.......................................................................

133

Sichern mit manuellem Medienwechsel

...........................................................................

134

Wiederherstellen

.......................................................................................................................

135

Wiederherstellen der zuletzt angefertigten vollständigen Datensicherung Wiederherstellen aus einer Sicherung aus der Sicherungshistorie

............................

.......................................

Wiederherstellen einer vorhandenen Datenbank instanz

....................................................... Wiederherstellen der Indices nach Datenbankwiederherstellung

..........................................

Wiederherstellen ohne Sicherungshistorie

............................................................................ Wiederherstellen eines gespiegelten Devspace

.................................................................... Wiederherstellen mit automatischem Bandwechsler ............................................................. Fortsetzen einer unterbrochenen Wiederherstellung

.............................................................

Abfragen von Informationen

....................................................................................................

Sicherungshistorie

..................................................................................................................

Cacheinformationen

...............................................................................................................

136

137

139

141

142

143

145

146

147

148

149

Data-Devspaces

.....................................................................................................................

Lese- und Schr eibvorgänge

...................................................................................................

Logbereich und Log-Writer

.....................................................................................................

Sperren und Sperranforderungen

..........................................................................................

Benutzersitzungen

.................................................................................................................

Versionen

...............................................................................................................................

150

151

152

153

154

155

Diagnosemöglichkeiten

............................................................................................................

Diagnose mit Kernel-Trace-Funktion

.....................................................................................

Lesen der Protokolldateien des Database Manager

..............................................................

Informationen der Datenbankkonsole

....................................................................................

156

157

158

159

SAP AG

Database Manager DBMGUI (BC)

Verwendung der Kommandozeilenversion des Programms

..................................................

160

Legende der Datenbanksymbole

.............................................................................................

161

Update der Datenbanksoftware

162

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC)

Der Database Manager besteht aus einem Server- und einem Client-Teil. Der Server-Teil ( DBMServer [Seite 13]) ist für die Funktionalität zuständig. Der Client-Teil besteht aus einer graphischen Benutzeroberfläche, genannt Database Manager (DBMGUI), und einer Kommandozeilenversion, genannt Database Manager (DBMCLI).

Siehe auch:

R/3-Database Manager (DBMCLI)

Einführungshinweise

Informationen über die Installation des Datenbanksystems SAP DB mit dem R/3-System finden Sie in folgenden Leitfäden:

R/3 Installation on UNIX: SAP DB

R/3 Installation on Windows NT: SAP DB

Informationen dazu, wie Sie eine Kopie Ihres Datenbanksystems erstellen, finden Sie in folgendem Leitfaden:

R/3 Homogeneous System Copy

Integration

SAP erleichtert die Datenbankverwaltung durch verschiedene DBA-Funktionen im Computing Center Management System (CCMS) des R/3-Systems. Sie können Daten- und Logsicherungen einplanen, das Datenbanksystem auf Konsistenz überprüfen und die für den Optimierer erforderlichen Statistiken aktualisieren. Informationen dazu finden Sie in folgender R/3-Online-Dokumentation:

BC – Computing Center Management System; Bereich SAP DB – DBA im CCMS

Weitere R/3-Online-Dokumentation zum Datenbanksystem SAP DB

BC-Meldungen: SAP DB

BC - Referenzhandbuch: SAP DB (7.2)

BC- SQL Studio: SAP DB

BC - Replication Manager: SAP DB

BC - SAP High Availability

Sie finden außerdem Informationen zu SAP DB / ADABAS for R/3 im SAPNet:

Benutzerhandbuch UNIX

Benutzerhandbuch Windows NT

Benutzerhandbuch ODBC

QUERY

LOAD

SAP AG

Database Manager DBMGUI (BC)

C/C++ Precompiler

Database Manager DBMGUI (BC)

Das Programm CONTROL steht zur Verwaltung von Datenbanken des Typs ADABAS for R/3 bis zur Version 6.2.10. zur Verfügung.

R/3-Datenbankverwaltung (CONTROL)

SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) C/C++ Precompiler Database Manager DBMGUI (BC) Das Programm CONTROL

Für Datenbanken des Typs SAP DB (ab Version 7.1.4.) verwenden Sie das Programm Database Manager.

Das Programm Database Manager (DBMGUI) ist Gegenstand der folgenden Beschreibung.

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Einleitung

Einleitung

Der Database Manager (DBMGUI) ist ein Werkzeug für die Datenbankverwaltung.

Aufgaben des Database Manager (DBMGUI) sind die Steuerung und Überwachung der Datenbankinstanz und die Durchführung von Sicherungen.

Der Database Manager (DBMGUI) ermöglicht den Zugriff auf entfernte Datenbankserver.

SAP AG

Database Manager DBMGUI (BC)

Überblick

Überblick

Die Datenbank kann auf einem Rechner sowohl in einer Ausprägung (Instanz) als auch in mehreren Ausprägungen (Instanzen) installiert und betrieben werden.

Jede Datenbankinstanz besteht aus Prozessen, Hauptspeicherstrukturen (Caches) und einer plattenbasierten Serverdb.

Datenbank-

instanz

Caches Processes Serverdb
Caches
Processes
Serverdb

Funktionweise des DBMGUI [Seite 12] Architektur einer Serverdb [Seite 14] Konzepte [Seite 18] Installieren einer neuen Datenbankinstanz [Seite 76] Verwalten von Datenbankinstanzen [Seite 108]

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Funktionsweise des DBMGUI

Funktionsweise des DBMGUI

Mit dem Database Manager (DBMGUI) verfügen Sie über ein komfortables Werkzeug zur Verwaltung von beliebig vielen lokalen und entfernten Datenbankinstanzen.

Das Graphical User Interface (GUI) des Database Manager kommuniziert mit dem DBMServer [Seite 13] der jeweiligen Datenbankinstanz und stellt die Funktionen des DBMServer benutzergerecht zur Verfügung.

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Database Manager DBMGUI (BC)

DBMServer

DBMServer

Der DBMServer ist der Server-Teil des Database Manager. Er wird durch die Serverinstallation auf dem Datenbankrechner installiert.

Client-Anwendungen, wie der Database Manager (DBMGUI) [Seite 1] oder der Database Manager (DBMCLI), bauen eine Verbindung zum DBMServer auf und tauschen über einen Anfrage-Antwort-Mechanismus Daten mit dem DBMServer aus.

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Architektur einer Serverdb

Architektur einer Serverdb

Eine Serverdb besteht aus dem System-Devspace [Seite 15] sowie einem oder mehreren Log-Devspaces [Seite 17] und einem oder mehreren Data-Devspaces [Seite 16]

Mit dem Begriff Devspace wird dabei eine physische Platte bzw. ein Teil einer physischen Platte bezeichnet. Dies kann ein Raw-Device oder eine Datei sein.

Aus Sicherheits-, aber auch aus Performancegründen sollte jeder Devspace-Typ auf einer anderen Platte liegen. Um eine höhere Ausfallsicherheit [Seite 65] zu erreichen, können die Log- Devspaces einer Serverdb auch gespiegelt betrieben werden.

Die verwendeten Platten sollten einheitliche Leistungsdaten (speziell Zugriffsgeschwindigkeiten) aufweisen, da nur so eine gleichmäßige Füllung der Devspaces erreicht wird.

Bei Bedarf kann eine Datenbankinstanz während des laufenden Betriebs um zusätzliche Data- oder Log-Devspaces erweitert werden.

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG Architektur einer Serverdb Architektur einer Serverdb Eine Serverdb besteht aus

Der Füllungsgrad einer Serverdb muß als kritischer Betriebsparameter überwacht werden.

Wenn die Data-Devspaces zu 100% belegt sind, wird der Datenbankbetrieb angehalten. In diesem Zustand können weitere Data-Devspaces hinzudefiniert und dadurch der Datenbankbetrieb wieder fortgesetzt werden.

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System-Devspace

System-Devspace

Im System-Devspace werden die Restart-Informationen und die Abbildung der logischen Seitennummern auf physische Seitenadressen verwaltet.

Die Größe des System-Devspace hängt daher linear von der Datenbankgröße ab und wird vom Datenbankkern ermittelt.

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Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Data-Devspace

Data-Devspace

In den Data-Devspaces werden die Benutzerdaten (Tabellen, Indizes) und der SQL-Katalog gespeichert. Im Minimalfall belegen eine Tabelle oder ein Index nur eine Seite, im Maximalfall kann eine Tabelle alle Data-Devspaces belegen. Das Wachsen und Schrumpfen einer Tabelle erfolgt automatisch und ohne jeden administrativen Eingriff.

Durch ein datenbankinternes Striping werden die zu einer Tabelle gehörenden Daten gleichmäßig auf alle Data-Devspaces verteilt.

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG Data-Devspace Data-Devspace In den Data-Devspaces werden die Benutzerdaten (Tabellen, Indizes)

Eine Zuordnung von Tabellen auf Data-Devspaces ist nicht möglich und auch nicht erforderlich.

Sie können beim Installieren der Datenbankinstanz [Seite 76] einen oder mehrere Data- Devspaces konfigurieren [Seite 98] und während des laufenden Datenbankbetriebs neue Data- Devspaces hinzufügen ( Anlegen von Devspaces [Seite 99]). Der durch alle Data-Devspaces definierte Plattenplatz stellt die Gesamtgröße der Datenbankinstanz dar.

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Log-Devspace

Log-Devspace

Im Log-Devspace werden alle Änderungen von Datenbankinhalten aufgezeichnet, um ein Wiederherstellen [Seite 135] des Datenbankinhalts nach Medienfehlern zu gewährleisten.

Das gesamte Log kann mehrere Devspaces umfassen. Sie können die Anzahl der gewünschten Log-Devspaces bei der Installation der Datenbankinstanz konfigurieren und auch während des Datenbankbetriebs neue Log-Devspaces hinzufügen (Konfigurieren von Devspaces [Seite 98]).

Für die Gewährleistung eines sicheren Datenbankbetriebs haben Sie die Möglichkeit, den Log- Devspace zu spiegeln (Parameter LOG_MODE [Seite 87] auf den Wert DUAL setzen).

Bei Logsicherungen [Seite 31] wird der Inhalt des Log-Devspace in eine Datei kopiert und der dafür ursprünglich belegte Platz wieder freigegeben. Die Sicherungsdateien werden vom System fortlaufend numeriert.

SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) Log-Devspace Log-Devspace Im Log-Devspace werden alle Änderungen von Datenbankinhalten

Der Log-Devspace sollte deshalb so groß gewählt werden, daß alle zwischen zwei Sicherungen anfallenden Änderungen darin aufgezeichnet werden können.

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Konzepte

Konzepte

Benutzerverwaltung [Seite 19] Datensicherung [Seite 27] Logsicherung [Seite 31] Restartfähigkeit [Seite 34] Prozeßstruktur [Seite 35] Caches [Seite 55] Savepoint [Seite 62] Checkpoint [Seite 63] Multiprozessor-Konfigurationen [Seite 64] Ausfallsicherheit [Seite 65] Bildschirm des Database Manager (DBMGUI) [Seite 66]

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Benutzerverwaltung

Benutzerverwaltung

Der Database Manager unterscheidet folgende Benutzerklassen:

DBM-Benutzer [Seite 20] Datenbankadministrator (DBA) [Seite 21] DOMAIN-Benutzer [Seite 22] Operator

[Seite 23]Bei der Installation der Datenbankinstanz werden Sie aufgefordert, den DBM-Benutzer und den Datenbankadministrator (DBA) anzulegen, indem Sie jeweils einen Namen und ein Kennwort angeben. Für den DOMAIN-Benutzer wird vom System das Kennwort des DBA hinterlegt. Der Benutzer Operator wird bei der Installation der Datenbankinstanz vom System angelegt.

Sie haben die Möglichkeit, für alle vorgenannten Benutzer nachträglich die Kennworte zu ändern (Ändern der Benutzer-Kennworte [Seite 24]).

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Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

DBM-Benutzer

DBM-Benutzer

Der DBM-Benutzer ist die Benutzeridentifikation, die beim Installieren einer neuen Datenbankinstanz [Seite 76] definiert wird.

Um danach auf diese Datenbankinstanz zugreifen zu können, müssen Sie die entsprechende Datenbankinstanz unter dem Namen und Kennwort des DBM-Benutzers im Database Manager registrieren [Seite 113].

Das Kennwort des DBM-Benutzers ist änderbar (Ändern der Benutzer-Kennworte) [Seite 24].

Der DBM-Benutzer ist für die Steuerung und Überwachung des Systems und für den Sicherungsbetrieb zuständig. Er ist berechtigt, alle Funktionen des Database Manager auszuführen, auch dann, wenn sich die Datenbankinstanz im Betriebszustand COLD befindet.

Dazu kann er sich mehrfach an den Database Manager anmelden, um beispielsweise neben langlaufenden Funktionen noch Betriebsparameter abfragen zu können.

SAP AG

Database Manager DBMGUI (BC)

Datenbankadministrator (DBA)

Datenbankadministrator (DBA)

Der Datenbankadministrator (DBA-Benutzer) richtet das System ein, d. h. er erzeugt auch Benutzer. Er ist Eigentümer der Systemtabellen und hat das Privileg, andere Administratoren zu definieren.

Der DBA-Benutzer wird insbesondere bei der Installation benötigt. Das Kennwort des DBA-Benutzers ist änderbar (Ändern der Benutzer-Kennworte) [Seite 24]

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Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

DOMAIN-Benutzer

DOMAIN-Benutzer

Der DOMAIN-Benutzer ist Eigentümer der Katalogtabellen. Er wird bei der Installation implizit angelegt.

Das Kennwort des DOMAIN-Benutzers ist änderbar (Ändern der Benutzer-Kennworte) [Seite 24]

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Operator

Operator

Der Benutzer Operator ist ein Datenbankbenutzer mit eng begrenzten Befugnissen. Er darf nur Sicherungsaktionen [Seite 117] ausführen.

Das Kennwort des Benutzers Operator ist änderbar (Ändern der Benutzer-Kennworte) [Seite 24]

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Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Ändern der Benutzer-Kennworte

Ändern der Benutzer-Kennworte

Die Kennworte der einzelnen Benutzer sind in verschiedenen Betriebszuständen der Datenbankinstanz änderbar:

Benutzer

Betriebszustand der Datenbankinstanz

DBM [Seite 20]

COLD oder OFFLINE

DBA [Seite 21]

WARM

DOMAIN [Seite 22]

WARM

Operator [Seite 23]

WARM oder COLD

Voraussetzung

Sie haben die Datenbankinstanz in den entsprechenden Betriebszustand überführt (Starten der Datenbankinstanz [Seite 114], Stoppen der Datenbankinstanz [Seite 115]).

  • 1. Wählen Sie Instance Configuration Users.

  • 2. Wählen Sie den gewünschten Benutzer aus und anschließend Users Edit.

  • 3. Wählen Sie die Registerkarte General und anschließend Change Password.

  • 4. Geben Sie das alte und das neue Kennwort ein und sichern Sie Ihre Eingaben.

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Database Manager DBMGUI (BC)

Zuweisen von Rechten als Betriebssystembenutzer

Zuweisen von Rechten als Betriebssystembenutzer

Verwendung

Für die entfernte Verwaltung von Datenbankinstanzen durch einen DBM-Benutzer können diesem auch Rechte als Betriebssystembenutzer für die Server dieser Datenbankinstanzen gewährt werden.

Voraussetzungen

Sie sind Betriebssystembenutzer des Datenbankrechners und haben gleichzeitg DBM- Benutzerrechte für die Datenbankinstanz auf diesem Rechner.

Vorgehensweise

Wählen Sie Instance Configuration Users.

Markieren Sie den DBM-Benutzer und wählen Sie Users Edit. Unter System Account geben Sie den Namen und das Kennwort des Betriebssystembenutzers ein. Wiederholen Sie die Eingabe des Kennwortes.

Wählen Sie OK.

Ergebnis

Der DBM-Benutzer hat auf dem Rechner der aktuellen Datenbankinstanz nun auch die Rechte des Betriebssystembenutzers auf diesem Rechner.

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Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Zuweisen von Serverrechten

Zuweisen von Serverrechten

Verwendung

Voraussetzungen

Vorgehensweise

Ergebnis

SAP AG

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Datensicherung

Datensicherung

Im Datenbankzustand WARM und COLD bietet der Database Manager (DBMGUI) folgende interaktive Sicherungsarten an:

vollständige Datensicherung mit Checkpoint [Seite 30] vollständige Datensicherung ohne Checkpoint [Seite 29] inkrementelle Datensicherung mit Checkpoint inkrementelle Datensicherung ohne Checkpoint

SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) Datensicherung Datensicherung Im Datenbankzustand WARM und COLD bietet der

Vor einer manuell angestoßenen Sicherung auf ein Band sollten Sie immer zuerst die Sicherungskennung [Seite 120] der Sicherung, die sich bereits auf dem Band befinden könnte, lesen.

Datensicherungen im Zustand WARM

Sie haben die Möglichkeit, im Betriebszustand WARM vollständige oder inkrementelle Datensicherungen durchzuführen.

Bei Datensicherungen im laufenden Betrieb ist zu beachten, daß derjenige Zustand der Datenbankinstanz gesichert wird, der beim Starten des Sicherungslaufs vorliegt.

Um den aktuellen Datenbankzustand wiederherzustellen, müssen auch die Logsicherungen [Seite 31] zurückgeladen werden, die zeitlich nach dem Beginn der Sicherung liegen, unabhängig davon, ob die Sicherung mit oder ohne Checkpoint [Seite 63] erfolgt ist.

Datensicherungen im Zustand COLD

Vollständige und inkrementelle Datensicherungen können auch bei Betriebsruhe, d. h. im Betriebszustand COLD, durchgeführt werden.

Konsistenz der Datensicherung

Wenn die Datenbankinstanz zum Sichern mit Instance Shutdown Cold (nicht Offline) in den kalten, konsistenten Betriebsmodus gebracht wurde, können Sie eine konsistente Datensicherung herstellen. Diese konsistente Sicherung kann anschließend zum Wiederherstellen [Seite 135] der Datenbankinstanz verwendet werden, ohne daß weitere Logsicherungen eingespielt werden müssen.

Für den täglichen Datenbankbetrieb ist die konsistente Sicherungen nicht notwendig. Sie wird nur dann benötigt, wenn die Datenbank migriert oder kopiert werden soll.

SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) Datensicherung Datensicherung Im Datenbankzustand WARM und COLD bietet der

Um zu prüfen, ob eine Sicherung konsistent ist wählen Sie Instance Backup History.

Prüfen Sie den Eintrag unter der Spalte Log Required für die entsprechende Datensicherung. No: Die Datensicherung ist in sich konsistent. YES: Nach der Datensicherung müssen noch die zeitlich nach der Sicherung angefertigten Logsicherungen eingespielt werden.

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Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Datensicherung

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG Datensicherung Es ist erforderlich, in sinnvoll gewählten Abständen (mindestens wöchentlich)

Es ist erforderlich, in sinnvoll gewählten Abständen (mindestens wöchentlich) eine vollständige Datensicherung durchzuführen.

Ein Band, das eine vollständige Datensicherung enthält, sollte nicht gleich mit der nächsten Sicherung wieder überschrieben werden. Durch Erhalt der letzten - beispielsweise vier - Sicherungsgenerationen bleibt die Möglichkeit bestehen, bei einem Medienfehler gegebenenfalls auf eine ältere Sicherung zurückgreifen zu können.

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Database Manager DBMGUI (BC)

Datensicherung ohne Checkpoint

Datensicherung ohne Checkpoint

Mit Hilfe des Database Manager können Sie sowohl vollständige als auch inkrementelle Datensicherungen ohne Checkpoint [Seite 63] durchführen. Bei der inkrementellen Datensicherung werden nur die aktualisierten Seiten gesichert.

Eine vollständige oder inkrementelle Sicherung [Seite 117] der Daten ohne Checkpoint wird erst durch das Zurückladen der zeitlich nach dem Beginn der Sicherung liegenden Logsicherungen [Seite 31] konsistent. Für den täglichen Datenbankbetrieb werden konsistente Sicherungen jedoch nicht benötigt.

Durch den Wegfall des Checkpoints wird insbesondere bei periodischen Datensicherungen eine höhere Sicherungsgeschwindigkeit erreicht.

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Datensicherung mit Checkpoint

Datensicherung mit Checkpoint

Mit Hilfe des Database Manager [Seite 1] können Sie sowohl vollständige als auch inkrementelle Datensicherungen mit Checkpoint [Seite 63] durchführen. Bei der inkrementellen Datensicherung werden nur die aktualisierten Seiten gesichert.

Vollständige und inkrementelle Datensicherungen mit Checkpoint sind in sich konsistent. Sie sind jedoch nur dann sinnvoll, wenn die Datenbank migriert oder kopiert werden soll.

Bei dieser Art des Sicherns [Seite 117] kann es durch das Warten auf den Checkpoint zu Verzögerungen kommen.

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Database Manager DBMGUI (BC)

Logsicherung

Logsicherung

Der Database Manager (DBMGUI) unterstützt sowohl die automatische Logsicherung [Seite 32] als auch die interaktive Logsicherung [Seite 33].

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Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

Automatische Logsicherung

Automatische Logsicherung

Zur Gewährleistung der Datensicherheit in produktiven Systemen empfiehlt sich die automatische Logsicherung (Einschalten der automatischen Logsicherung [Seite 132]).

Bei eingeschalteter automatischer Logsicherung wird ein Logsegment gesichert, sobald es vollgeschrieben ist. Anschließend wird dieses Logsegment wieder freigegeben. Dies hat den Vorteil, daß ein Überlaufen des Logs nahezu ausgeschlossen ist. Die Größe des Logsegments konfigurieren Sie mit dem Datenbankparameter LOG_SEGMENT_SIZE [Seite 89].

Bei der automatischen Logsicherung werden Versionsdateien erzeugt, deren Namen aus dem bei der Mediendefinition (Anlegen von Medien [Seite 122]) angegebenen Dateinamen und einer beim Schreiben der Logs vom System vergebenen fortlaufenden Nummer bestehen.

Besonders empfehlenswert ist der Einsatz dieses Mechanismus bei allen Datenbankinstanzen, in denen langwierige schreib- und änderungsintensive Transaktionen durchgeführt werden. Auf diese Weise muß der Füllungsgrad des Logbereichs nicht ständig überwacht werden.

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG Automatische Logsicherung Automatische Logsicherung Zur Gewährleistung der Datensicherheit in produktiven

Bänder, Pipes und externe Sicherungstools werden bei der automatischen Logsegmentsicherung nicht unterstützt.

Solange die automatische Logsicherung eingeschaltet ist, kann keine andere Logsicherung, jedoch eine Datensicherung [Seite 27] durchgeführt werden.

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Interaktive Logsicherung

Interaktive Logsicherung

Mit Hilfe der interaktiven Logsicherung sichern [Seite 117] Sie alle Seiten, die seit der letzten Logsicherung [Seite 31] in den Log-Devspace geschrieben wurden. Der Log wird in Teilstücken gesichert. Die Größe der Teilstücke wird durch den Datenbankparameter LOG_SEGMENT_SIZE [Seite 89] bestimmt.

Die Sicherung des Log erfolgt in Dateien.

Voraussetzung

Von der aktuellen Datenbankinstanz ist bereits einmal eine vollständige Datensicherung [Seite 27] erstellt worden.

SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) Interaktive Logsicherung Interaktive Logsicherung Mit Hilfe der interaktiven Logsicherung

Logsicherungen können Sie im Betriebszustand WARM oder COLD ausführen. Logsicherungen können Sie nicht im Logmodus [Seite 87] DEMO ausführen.

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Restartfähigkeit

Restartfähigkeit

Tritt ein Datenbankausfall (z.B. bei Stromausfall) ein und sind die Devspaces [Seite 14] intakt, stellt das System beim erneuten Starten der Datenbankinstanz (Restart) [Seite 114] mit Hilfe des Log den letzten konsistenten Datenbankzustand wieder her.

Dies bedeutet, daß die Effekte abgeschlossener Transaktionen auf den Data-Devspaces [Seite 16] nachgezogen (roll forward) und die Effekte offener Transaktionen rückgängig gemacht werden (roll back).

Auch bei Ausfall eines Data-Devspace (physischem Plattenfehler) genügt nach der Behebung des Problems das Einlesen der letzten vollständigen Datensicherung [Seite 27], um den letzten konsistenten Datenbankzustand wiederherzustellen, wenn das Log noch alle notwendigen Daten enthält.

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Prozeßstruktur

Prozeßstruktur

Eine Datenbankinstanz besteht aus einer Menge von UNIX-Prozessen bzw. Windows NT Threads.

Unter UNIX fungiert ein Prozeß entweder als UKP (User Kernel Process) oder als Spezial- Prozeß mit ausgezeichneten Aufgaben.

Unter Windows NT spricht man nicht von einem Prozeß, sondern von einem Thread und dementsprechend von einem UKT (User Kernel Thread) bzw. Spezial-Thread.

Die benötigte Anzahl der UKPs/UKTs und der Spezial-Prozesse/Threads ist von der Hardwarekonfiguration, der Anzahl der benutzten Devspaces [Seite 14] und den Datenbankparametern [Seite 80] abhängig.

User Kernel Process/User Kernel Thread (UKP/UKT) [Seite 36]Spezial-Prozesse/Threads [Seite 45] Betriebssystemabhängige Spezial-Prozesse/Threads [Seite 51]

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User-Kernel-Process/User-Kernel-Thread

User-Kernel-Process/User-Kernel-Thread

Ein User-Kernel-Process/User-Kernel-Thread bündelt eine Untermenge aller Tasks (internes Tasking). Es gibt die folgenden Tasks:

User-Task [Seite 37]

Utility-Task [Seite 41]

Server-Task [Seite 38]

Trace-Writer-Task [Seite 42]

Log-Writer [Seite 39]

Conv-Scanner [Seite 43]

Data-Writer [Seite 40]

Timer-Task [Seite 44]

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User-Task

User-Task

Jedem Benutzer [Seite 19] der Datenbankinstanz bzw. jedem Anwendungsprogramm wird mit der Anmeldung an die Datenbankinstanz genau eine User-Task fest zugeordnet. Die User-Task ist für die Abarbeitung der SQL-Anweisungen dieser Sitzung zuständig.

Die Anzahl der zur Verfügung stehenden User-Tasks wird durch den Parameter MAXUSERTASKS [Seite 86] bestimmt.

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Server-Task

Server-Task

Server-Tasks dienen im Wesentlichen der Parallelisierung von Datenbankfunktionen, wie Sichern auf eine Guppe paralleler Medien [Seite 131], Wiederherstellen [Seite 135] von mehreren Medien parallel und Indexaufbau.

Die Anzahl der Server-Tasks wird bei der Konfiguration [Seite 78] der Datenbankinstanz automatisch aus der Anzahl der Data-Devspaces [Seite 16] und der Anzahl der vorgesehenen Sicherungsgeräte bestimmt.

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Log-Writer

Log-Writer

Der Log-Writer ist für das Schreiben der Before- und After-Images in den Log-Devspace [Seite 17] zuständig.

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Data-Writer

Data-Writer

Data-Writer-Tasks sind für das Schreiben der Daten vom Data-Cache [Seite 60] in den Data- Devspace [Seite 16] zuständig. Sie werden dann aktiv, wenn ein Savepoint [Seite 62] oder ein Checkpoint [Seite 63] durchgeführt wird.

Bei einem großen Data-Cache kann die Durchführung des Savepoints sehr lange dauern. Die Data-Writer werden dann auch zwischen dem Ende eines Savepoints und dem Beginn des nächsten Savepoints aktiv, um asynchron Daten vom Data-Cache auf die Platte zu sichern.

Die Anzahl der Data-Writer wird vom System berechnet. Sie ist in erster Linie von der Größe des Data-Cache und der Anzahl der Data-Devspaces abhängig.

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Utility-Task

Utility-Task

Die Utility-Task ist ausschließlich für die Verwaltung der Datenbankinstanz [Seite 11] reserviert. Da nur eine Utility-Task pro Datenbankinstanz existiert, können Verwaltungsaufgaben nicht parallel durchgeführt werden.

Eine Ausnahme bildet die automatische Logsicherung [Seite 32]. Diese kann parallel zu anderen Verwaltungsaufgaben durchgeführt werden.

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Trace-Writer-Task

Trace-Writer-Task

Das Datenbanksystem bietet für Diagnosezwecke die Aktivierung eines speziellen Protokolls, des sogenannten Vtrace, an. Für diesen Zweck wird die Trace-Writer-Task bereitgestellt.

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Conv-Scanner

Conv-Scanner

Im Normalfall stehen im System-Devspace [Seite 15] und Cache ausreichend viele Adressen leerer Seiten zur Verfügung und werden an die schreibenden Dev-Prozesse/Threads weitergereicht.

In Hochlastsituationen, in denen überdurchschnittlich viele neue Seiten in die Datenbankinstanz eingefügt werden, kann die Anzahl solcher Adressen im Pno-Pool des Hauptspeichers unter ein bestimmtes Maß sinken. In diesem Fall sorgt der Conv-Scanner für einen schnellen Nachschub von Adressen leerer Seiten, indem er asynchron aus dem System-Devspace Seitenadressen ermittelt, die mit Delete oder Drop freigegeben wurden.

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Timer-Task

Timer-Task

Die Timer-Task behandelt alle Arten von Timeout-Situationen.

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Spezial-Prozesse/Threads

Requester [Seite 46] Dev-Prozesse/Threads [Seite 47] Coordinator [Seite 48] Timer [Seite 49] Temporäre Dev-Prozesse/Threads [Seite 50]

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Requester

Requester

Der Requester nimmt sowohl lokale Verbindungsanforderungen (CONNECT) als auch Anforderungen aus dem Netz entgegen und ordnet sie einem User-Kernel-Process/User-Kernel- Thread [Seite 36] zu.

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Dev-Processes/Threads

Dev-Processes/Threads

Dev-Processes/Threads sind für die Abwicklung der von den entsprechenden Tasks anfallenden Schreib- und Leseaufträge zuständig.

Ihre Anzahl ist in erster Linie von der Anzahl der Devspaces [Seite 97] in der Datenbankinstallation abhängig. Im Normalfall werden für den System-Devspace [Seite 15], jeden Data-Devspace [Seite 16] und jeden Log-Devspaces [Seite 17] zwei und für das Schreiben des Vtrace, wenn dieser eingeschaltte ist, ein Dev-Process/Thread aktiviert.

Der Process/Thread dev0 spielt eine besondere Rolle. dev0 ist für die Koordinierung und Überwachung der Dev-Processes/Threads zuständig. Fällt z.B. im laufenden Betrieb ein gespiegelter Devspace aus (Bad Devspace), sorgt dev0 für die Beendigung der zuständigen Dev-Processes/Threads. Der Datenbankbetrieb wird in diesem Fall nicht beeinträchtigt. Wird die Datenbank im laufenden Betrieb durch das Hinzufügen eines weiteren Data-Devspace vergrößert, sorgt dev0 dafür, daß neue Dev-Processes/Threads erzeugt werden.

Alle anderen dev<i>-Processes/Threads schreiben und lesen Daten von den Devspaces.

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Coordinator

Coordinator

Der Coordinator-Prozeß/Thread überwacht alle Kernel-Prozesse/Threads der Instanz.

Beim Starten der Datenbankinstanz [Seite 114] ist der Coordinator-Prozeß/Thread der erste aktive Prozeß/Thread. Er koordiniert den Startvorgang der anderen Prozesse/Threads.

Fällt unter einem laufenden UNIX-Betriebssystem ein Prozeß aus, stoppt der Coordinator alle anderen Prozesse.

Fällt unter einem laufenden Betriebssystem Windows NT ein Thread aus, übernimmt ein Exception-Handler die geordnete Terminierung aller anderen Threads.

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Timer

Timer

Der Timer dient der Zeitüberwachung bei der Timeoutsteuerung.

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Temporäre Dev-Processes/Threads

Temporäre Dev-Processes/Threads

Zur Durchführung von Datensicherungen [Seite 27] werden temporär Dev-Processes/Threads (asdev<i>) zum Lesen und Schreiben der Daten aktiviert.

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Betriebssystemabhängige Spezial-Prozesse/Threads

Betriebssystemabhängige Spezial-Prozesse/Threads

Clock-Thread [Seite 52] Console-Process [Seite 53] Console-Thread [Seite 54]

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Clock-Thread

Clock-Thread

Der Clock-Thread wird nur unter dem Betriebssystem Windows NT verwendet.

Er dient der internen Zeitermittlung, um z.B. festzustellen, wie lange ein Kommando zur Ausführung benötigt.

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Console-Process

Console-Process

In UNIX-Systemen sammelt der Console-Process alle von den anderen Prozessen anfallenden Meldungen der Datenbank und protokolliert diese in der Datei knldiag.

Auch unter Windows NT wird diese Datei knldiag [Seite 158] erstellt. Jeder Thread schreibt allerdings selbst in diese Datei.

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Console-Thread

Console-Thread

Unter Windows NT verarbeitet dieser besondere Thread die Anfragen, die von der X_CONS- Konsole gestellt werden. Dazu kommuniziert das Programm X_CONS mit dem Console-Thread.

In UNIX-Systemen erhält X_CONS die notwendigen Informationen aus dem Shared Memory der Prozesse.

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Caches

Caches

Um Plattenzugriffe zu sparen, erfolgen Lese- und Schreiboperationen auf den Devspaces [Seite 14] in gepufferter Form.

Die zugehörigen Hauptspeicherstrukturen heißen Caches und können passend dimensioniert werden.

Das Datenbanksystem kennt folgende Caches:

Catalog-Cache [Seite 56] Converter-Cache [Seite 57] Free-Blocks-Management-Cache (FBM) [Seite 58] File-Directory-Cache [Seite 59] Data-Cache [Seite 60] Log-Cache [Seite 61]

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Catalog-Cache

Catalog-Cache

Der Catalog-Cache hält die von einer Datenbanksitzung zuletzt verwendeten Katalogobjekte sowie die interne Darstellung (Ausführungspläne) der zuletzt ausgeführten Kommandos.

Daten, die aus dem Catalog-Cache verdrängt werden, werden zunächst in den Data-Cache [Seite 60] verlagert.

Der Catalog-Cache existiert pro Benutzersitzung.

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Converter-Cache

Converter-Cache

Der Converter-Cache hält die Seiten des System-Devspace [Seite 15], auf die zuletzt lesend oder schreibend zugegriffen wurde.

Er wird von allen gleichzeitig aktiven Benutzern gemeinsam genutzt.

Die Trefferrate, d.h. der Anteil erfolgreicher Zugriffe an der Gesamtzahl von Zugriffen auf den Converter-Cache, ist für die Performance von ausschlaggebender Bedeutung. Dabei versteht man unter einem erfolgreichen Zugriff, daß die benötigten Daten bereits im Converter-Cache vorlagen.

Für den Converter-Cache sind Trefferraten von nahezu 100% anzustreben.

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Free-Blocks-Management-Cache (FBM)

Free-Blocks-Management-Cache (FBM)

Der FBM-Cache dient zur Verwaltung der freien Plattenblöcke.

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File-Directory

File-Directory

Der File-Directory-Cache wird vom Datenbanksystem für die interne Organisation verwendet. In diesem Cache werden u. a. die Seitenadressen der Wurzeln der einzelnen Datenbäume verwaltet.

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Data-Cache

Data-Cache

Der Data-Cache hält die Seiten der Data-Devspaces [Seite 16], auf die zuletzt lesend oder schreibend zugegriffen wurde.

Der Data-Cache wird gemeinsam von allen gleichzeitig aktiven Benutzern [Seite 19] genutzt.

Die Trefferrate, d.h. der Anteil erfolgreicher Zugriffe an der Gesamtzahl von Zugriffen auf den Data-Cache, ist für die Performance von ausschlaggebender Bedeutung. Dabei versteht man unter einem erfolgreichen Zugriff, daß die benötigten Daten bereits im Data-Cache vorlagen.

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Log-Cache

Log-Cache

Der Log-Cache setzt sich zusammen aus dem Rollback-Cache und der Log-Queue.

Logeinträge werden zunächst in den Rollback-Cache geschrieben Beim COMMIT oder wenn eine Seite des Rollback-Cache gefüllt ist, wird die entsprechende Seite in die Log-Queue gestellt. Erst wenn der Log-Writer [Seite 39] die Seiten aus der Log-Queue auf die Platte geschrieben hat, wird das COMMIT bestätigt.

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Savepoint

Savepoint

Das System führt in regelmäßigen Abständen Savepoints durch. Dabei werden alle im Data- Cache [Seite 60] gehaltenen geänderten Seiten aus dem Cache auf die Platte geschrieben.

Da der Savepoint bei laufendem Datenbankbetrieb durchgeführt wird, ist die Datenbankinstanz [Seite 11] im Falle des Wiederherstellens [Seite 135] erst nach dem zusätzlichen Einlesen der zeitlich nach dem Savepoint liegenden Logeinträge und/oder Logsicherungen [Seite 31] restartfähig.

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Checkpoint

Checkpoint

Im Unterschied zum Savepoint [Seite 62] wird der Checkpoint nur auf Anforderung und auch erst dann durchgeführt, wenn alle Transaktionen beendet sind.

Wenn Sie eine vollständige Datensicherung mit Checkpoint [Seite 30] starten, werden alle laufenden Transaktionen abgeschlossen, neue Schreibtransaktionen werden nicht mehr zugelassen. Danach werden alle im Data-Cache [Seite 60] gehaltenen geänderten Seiten aus dem Cache auf die Platte geschrieben, um so einen konsistenten Datenbankzustand auf den Data-Devspaces [Seite 16] zu erzeugen. Wartende, also nach der Anforderung des Checkpoints gestartete Transaktionen, laufen erst nach Abschluß des Checkpoints an.

Das Ergebnis ist eine vollständige konsistente Datensicherung, mit der Sie ohne zusätzliche Logsicherungen [Seite 31] den Datenbankzustand zum Zeitpunkt des Checkpoints komplett wiederherstellen können.

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Multiprozessor-Konfigurationen

Multiprozessor-Konfigurationen

Um Multiprozessor-Konfigurationen optimal ausnutzen zu können, unterstützt das Datenbanksystem ein konfigurierbares externes/internes Tasking.

Das Ziel dieses Tasking ist, eine möglichst große Anzahl von Datenbanksitzungen mit einer minimalen Anzahl von Betriebssystemprozessen zu unterstützen.

Die Konfiguration des Datenbanksystems steuert den Grad des externen/internen Tasking durch die beiden Parameter MAXUSERTASKS [Seite 86] und MAXCPU [Seite 83].

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG Multiprozessor-Konfigurationen Multiprozessor-Konfigurationen Um Multiprozessor-Konfigurationen optimal ausnutzen zu können, unterstützt das

Vereinfacht dargestellt bedeutet dies: Wenn auf einem Rechner, auf dem 4 Prozessoren für die Datenbank zur Verfügung stehen, maximal 800 Benutzersitzungen gleichzeitig laufen sollen, setzen Sie MAXUSERTASKS auf 800 und MAXCPU auf 4. Die Serverdb ist dann in der Lage, alle vier Prozessoren auszunutzen, indem sie vier Betriebssystemprozesse aufbaut, von denen jeder ein internes Tasking für bis zu 200 Benutzer durchführt.

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Ausfallsicherheit

Ausfallsicherheit

Die Ausfallsicherheit einer Serverdb kann durch die Ausnutzung entsprechender Hardware-, Betriebssystem- oder Datenbankeigenschaften erhöht werden.

Wenn Sie einen hohen Sicherheitsstandard gewährleisten wollen, empfehlen wir den Einsatz von RAID-5-Konfigurationen für die Data-Devspaces [Seite 16]. Ein Plattenausfall und -austausch führt dann nicht zu Beeinträchtigungen des Datenbankbetriebs.

Auch bei Nutzung von RAID-5-Systemen sollte die Datenbankinstanz mit mehreren Data- Devspaces konfiguriert werden. Da einige Parallelisierungstechniken des Datenbanksystems von der Anzahl der konfigurierten Data-Devspaces abhängen, erzielt man mit vielen Data-Devspaces eine bessere Performance als mit einem.

Die Log-Devspaces [Seite 17] dürfen aus Performancegründen nicht auf RAID-5-Systemen, sondern nur auf dedizierten Platten bzw. RAID-1-Systemen angelegt werden.

Beim Einsatz fehlertoleranter Hardware ist es sinnvoll, Kapazitätserweiterungen nur mit gleichartiger Hardware vorzunehmen, d. h. RAID-5-Systeme sollten nur mit RAID-5-Systemen erweitert werden und Spiegelplatten nur mit Spiegelplatten.

SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) Ausfallsicherheit Ausfallsicherheit Die Ausfallsicherheit einer Serverdb kann durch die

Wenn Sie fehlertolerante Systeme mit Hilfe herkömmlicher Platten erweitern, ist ein Wiederherstellen [Seite 135] der Datenbankinstanz zur Neuverteilung der Daten erforderlich.

Unabhängig von den Eigenschaften der Hardware und des Betriebssystems bietet das Datenbanksystem bis Version 7.2 selbst eine Spiegelung des System-Devspace [Seite 15] und aller Data-Devspaces an. Diese wird durch den Datenbankparameter MIRRORED_DATA gesteuert und erfordert die Definition einer entsprechenden Anzahl von Spiegel-Devspaces.

Unabhängig davon kann über den Parameter LOG_MODE [Seite 87] außerdem eine Spiegelung der Log-Devspaces festgelegt werden. In einer gespiegelten Konfiguration erfolgt das Lesen abwechselnd vom Original- und vom Spiegel-Devspace. Schreibvorgänge betreffen beide Devspaces.

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Bildschirmbereiche des Database Manager (DBMGUI)

Bildschirmbereiche des Database Manager (DBMGUI)

Der Bildschirm des Database Manager (DBMGUI) enthält Menüleisten und Fenster. Die Größe der Fensterbereiche ist veränderbar.

Menüleiste [Seite 68]

In der waagerechten Menüleiste am oberen Bildschirmrand können Funktionen und Anzeigen zur aktuellen Datenbankinstanz ausgewählt werden. Die Menüleiste paßt sich dynamisch an ausgewählte Funktionen an.

Symbolleiste [Seite 69]

Die Symbolleiste enthält Symbole, mit denen Sie Funktionen der Menüleiste zur aktuellen Datenbankinstanz aufrufen.

Verzeichnis der registrierten Datenbankinstanzen [Seite 70]

In diesem Verzeichnis können Sie die registrierten Datenbankinstanzen durch das Anlegen von Ordnern in einer Baumstruktur organisieren. Zum Verschieben von Ordnern innerhalb des Verzeichnisses in andere Ebenen markieren Sie den entsprechenden Ordner, halten die linke Maustaste gedrückt und ziehen ihn an die gewünschte Stelle.

Wenn Sie einen Ordner auswählen, werden die in diesem und allen untergeordneten Ordnern registrierten Datenbankinstanzen in der Liste der registrierten Datenbankinstanzen angezeigt. Der Ordner auf der obersten Ebene (Databases) enthält grundsätzlich alle registrierten Datenbankinstanzen.

Liste der registrierten Datenbankinstanzen [Seite 71]

Diese Liste zeigt die im gewählten und allen untergeordneten Ordnern registrierten Datenbankinstanzen und deren Zustand an.

Sie wählen die aktuelle Datenbankinstanz aus, indem Sie eine Zeile, d. h. eine Datenbankinstanz, markieren.

In Abhängigkeit vom Zustand der Datenbankinstanz sind verschiedene Funktionen und Anzeigen für die ausgewählte Datenbankinstanz möglich. Funktionen können entweder über die Menüleiste am oberen Bildschirmrand oder die Menüliste am linken Bildschirmrand aktiviert werden.

Mittels Doppelklick auf die gewünschte Datenbankinstanz öffnen sie in der Ausgabe die erweiterte Kurzinformation zu dieser Datenbankinstanz. Zum Verschieben von registrierten Datenbankinstanzen in andere Ordner markieren Sie die entsprechende Datenbankinstanz, halten die linke Maustaste gedrückt und ziehen sie in den gewünschten Ordner innerhalb des Verzeichnisses der registrierten Datenbankinstanzen.

Menüliste der aktuellen Datenbankinstanz [Seite 72]

In der Menüliste am linken Bildschirmrand können Sie analog zur Menüleiste oben auf dem Bildschirm Funktionen zur aktuellen Datenbankinstanz auswählen.

Ausgabe [Seite 73]

Die Ausgabe ist der zentrale Bildschirmbereich. Darin erscheinen der Name der aktuellen Datenbankinstanz, die Eingabemasken für Funktionen und die Ausgabewerte für Anzeigen:

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Bildschirmbereiche des Database Manager (DBMGUI)

Wenn Sie einen Menüpunkt aus der Menüliste der aktuellen Datenbankinstanz wählen, erscheint in der Ausgabe das entsprechende Ergebnis.

Meldungsausgabe [Seite 74]

In der Meldungsausgabe erscheinen allgemeine Meldungen und Fehler.

Namensfenster [Seite 75]

Das Namensfenster zeigt den Betriebszustand und den Namen der aktuellen Datenbankinstanz an.

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Menüleiste

Menüleiste

Der rot eingerahmte Bildschirmbereich ist die Menüleiste.

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Symbolleiste

Symbolleiste

Der rot eingerahmte Bildschirmbereich ist die Symbolleiste.

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Verzeichnis der registrierten Datenbankinstanzen

Verzeichnis der registrierten Datenbankinstanzen

Der rot eingerahmte Bildschirmbereich ist das Verzeichnis der registrierten Datenbankinstanzen.

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Liste der registrierten Datenbankinstanzen

Liste der registrierten Datenbankinstanzen

Der rot eingerahmte Bildschirmbereich ist die Liste der registrierten Datenbankinstanzen.

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Menüliste der aktuellen Datenbankinstanz

Menüliste der aktuellen Datenbankinstanz

Der rot eingerahmte Bildschirmbereich ist die Menüliste der aktuellen Datenbankinstanz.

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Ausgabe

Ausgabe

Der rot eingerahmte Bildschirmbereich ist die Ausgabe.

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Meldungsausgabe

Meldungsausgabe

Der rot eingerahmte Bildschirmbereich ist die Meldungsausgabe.

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Namensfenster

Namensfenster

Der rot eingerahmte Bildschirmbereich ist das Namensfenster.

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Installieren einer neuen Datenbankinstanz

Installieren einer neuen Datenbankinstanz

Vorgehensweise

Wählen Sie mittels Instance Install den Database Wizard. Von diesem werden Sie jetzt durch den gesamten Vorgang der Installation geleitet.

  • 1. Geben Sie den Namen der neuen Datenbankinstanz ein. Dieser Name muß auf einen Rechner bezogen eindeutig sein. Wenn die Datenbankinstanz auf einem entfernten Rechner installiert werden soll, geben Sie auch den Namen dieses Rechners sowie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort für diesen Rechner ein. Wählen Sie Next.

  • 2. Auf einem Server kann es mehrere Installationen der Datenbanksoftware geben. Das können auch unterschiedliche Versionen sein. Wählen Sie aus den auf dem Server vorhandenen Installationen die gewünschte aus. Wählen Sie Next.

  • 3. Tragen Sie die Benutzer DBM und DBA ein und vergeben Sie die Kennworte für DBM [Seite 20] und DBA [Seite 21]. Wählen Sie Next.

  • 4. Markieren Sie eine der folgenden Optionen: Initialize parameters with default values Für die initiale Erstellung der Parameterdatei der Datenbankinstanz wird auf die bei der Installation der Datenbanksoftware hinterlegte Standardkonfiguration zurückgegriffen. Wählen Sie einen Instanztyp für die Datenbank aus. Use current parameters Sie wollen eine bereits vorhandene Datenbankinstanz neu installieren deren Parameter übernehmen. Copy parameters from existing database Sie verwenden die Konfiguration einer auf dem Server vorhandenen Datenbankinstanz. Markieren Sie die Datenbankinstanz, deren Parameterdatei kopiert werden soll. Restore parameters from a backup medium Sie verwenden die in einer Sicherung enthaltene Parameterdatei für die Installation der neuen Datenbankinstanz.

  • 5. Passen Sie die Parameter nun Ihren Erfordernissen an. Wählen Sie dazu den gewünschten Parameter aus und anschließend Edit. Er erscheint nun noch einmal im unteren Teil des Fensters. Daneben sehen Sie einen Erläuterungstext zu diesem Parameter und gegebenenfalls zu seiner Berechnung. Geben Sie den neuen Wert des Parameters im Feld New Value ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe. Der Neue Wert erscheint nun in der Spalte New Value. Er wird in den internen Datenstrukturen gehalten und beim nächsten Starten der Datenbankinstanz wirksam. Wählen Sie Next.

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Installieren einer neuen Datenbankinstanz

Die Parameter werden beim Verlassen der Eingabemaske entsprechend der auf dem Server hinterlegten Regeln geprüft. Sie werden gegebenenfalls aufgefordert, Änderungen durchzuführen und zu bestätigen, bevor Sie die Eingabemaske verlassen können.

  • 6. Definieren Sie die Eigenschaften der Log-Devspaces [Seite 17] und Data-Devspaces [Seite 16]. Berücksichtigen Sie dabei die im vorangegangenen Schritt festgelegten Parameter. Wählen Sie dazu einen Devspace und anschließend Edit. Tragen Sie die Größe sowie die Bezeichnung oder den absoluten Pfad des Devspace ein und bestätigen Sie Ihre Eingaben. Wiederholen Sie diesen Vorgang für jeden Devspace. Wählen Sie Next.

  • 7. Wählen Sie zwischen folgenden Optionen: Install instance Die Datenbankinstanz wird mit den unter 5. angegebenen Parametern vollkommen neu installiert. Restore Instance Die Datenbankinstanz wird mit den unter 5.angegebenen Parametern neu initialisiert. Im Database Manager muß die Datenbankinstanz danach wiederhergestellt [Seite 135] werden. Wählen Sie Next.

  • 8. Wählen Sie Install, um die Installation der neuen Datenbankinstanz bzw. die Initialisierung der ausgewählten Datenbankinstanz zu starten. Sie werden visuell über den Fortschritt beim Generieren bzw. Initialisieren der Datenbankinstanz informiert. Treten Fehler auf, wird der Vorgang sofort abgebrochen. Der bis zum Fehler erreichte Stand bleibt jedoch erhalten. Zum Abschluß dieses Schrittes werden Sie aufgefordert, den endgültigen Namen für die Registrierung der Datenbankinstanz im Database Manager einzugeben. Bestätigen Sie Ihre Eingabe.

  • 9. Wählen Sie Close, um den Database Wizard zu schließen. Sie gelangen zurück auf den Eingangsbildschirm [Seite 66] des Database Manager (DBMGUI).

Wenn Sie eine neue Datenbankinstanz installiert haben, befindet sich nun im Betriebszustand WARM.

Wenn Sie eine vorhandene Datenbankinstanz initialisiert haben, befindet sie sich nun im Betriebszustand COLD und Sie können die Datenbankinstanz unmittelbar danach wiederherstellen.

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Konfiguration der Datenbankparameter

Konfiguration der Datenbankparameter

Für die initiale Erstellung der Datenbankparameter [Seite 80] wird im Regelfall auf die bei der Installation der Datenbanksoftware hinterlegte Standardkonfiguration zurückgegriffen.

Die vom System erzeugte Konfiguration ist grundsätzlich lauffähig. Bei Bedarf können Sie die initial erzeugten Parameter noch den konkreten Anforderungen anpassen.

Alternativ dazu kann die Konfiguration einer auf dem Server vorhandenen Datenbankinstanz [Seite 14] verwendet oder aus einer vollständigen Datensicherung [Seite 27] gelesen werden. Auch danach haben Sie die Möglichkeit, die Datenbankparameter Ihren Bedingungen anzupassen (Aktuelle Datenbankparameter anzeigen und ändern [Seite 79]).

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Aktuelle Datenbankparameter anzeigen und ändern

Aktuelle Datenbankparameter anzeigen und ändern

Voraussetzung

Die Datenbankinstanz befindet sich in einem beliebigen Betriebszustand.

Vorgehensweise

  • 1. Wählen Sie Instance Configuration Parameters

  • 2. Wählen Sie General für die Anzeige der allgemeinen Datenbankparameter oder Extended für die Anzeige spezieller Datenbankparameter.

Name

Name des Datenbankparameters

Value

Wert des Datenbankparameters, der aktuell im Kern der Datenbankinstanz benutzt wird

New Value

Kein Eintrag:

Der Datenbankparameter [Seite 80] wurde seit dem letzten Starten der Datenbankinstanz nicht geändert.

Eingetragener neuer Wert:

Der Datenbankparameter ist nach dem letzten Starten der Datenbankinstanz geändert worden. Alle Änderungen werden jedoch erst beim nächsten Starten der Datenbankinstanz (Restart [Seite 114]) in die Parameterdatei gesichert und damit aktiv.

Description

Hilfetext zum gewählten Parameter

  • 3. Wenn Sie einen Parameter ändern wollen, wählen Sie ihn aus.

  • 4. Wählen Sie Parameter Edit Er erscheint nun noch einmal im unteren Teil des Fensters. Daneben sehen Sie einen Erläuterungstext zu diesem Parameter und gegebenenfalls zu seiner Berechnung.

  • 5. Geben Sie den neuen Wert des Parameters im Feld New Value ein. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Der Neue Wert erscheint nun in der Spalte New Value. Er wird in den internen Datenstrukturen gehalten und beim nächsten Starten der Datenbankinstanz wirksam.

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Datenbankparameter

Datenbankparameter

Zur besseren Übersichtlichkeit sind die Datenbankparameter für den Benutzer in zwei Gruppen unterteilt und in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:

General [Seite 81]

Anzeige der allgemeinen Datenbankparameter

Extended [Seite 92]

Anzeige der speziellen Datenbankparameter

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General - Allgemeine Datenbankparameter

General - Allgemeine Datenbankparameter

CONVERTER_CACHE

Größe des Converter-Cache in Seiten

DATA_CACHE

Größe des Data-Cache in Seiten

KERNELVERSION

Aktuelle Variante des Datenbankkerns

LOG_MODE [Seite 87]

SINGLE: Log-Einträge werden in einen Log-Devspace gesichert

DUAL: Log-Einträge werden in zwei Log-Devspaces gleichzeitig (gespiegelt) gesichert

DEMO: Log-Einträge werden zyklisch überschrieben

LOG_SEGMENT_SIZE [Seite 89]

Größe eines Logsegments in Seiten.

MAXARCHIVELOGS

Maximale Anzahl der Log-Devspaces [Seite 17]. Gespiegelte Log-Devspaces werden hier nicht mitgezählt.

MAXBACKUPDEVS [Seite

Maximale Anzahl parallel betriebener Bandgeräte

82]

MAXCPU [Seite 83]

Maximal zulässige Anzahl der Prozessoren

MAXDATADEVSPACES

Maximale Anzahl von Data-Devspaces [Seite 16]

MAXDATAPAGES [Seite

Gesamtgröße aller Devspaces

84]

MAXLOCKS [Seite 85]

Maximale Anzahl gleichzeitiger Zeilensperren

MAXUSERTASKS [Seite

Maximale Anzahl gleichzeitig aktiver Datenbankbenutzer

86]

(Datenbanksitzungen)

OBJ_LOG_SIZE

Wenn der Wert dieses Datenbankparameters größer als 0 ist, wird die Datenbankinstanz als Object Management System (OMS) betrieben.

RESERVED_REDO_SIZE [Seite 90]

Größe des für Redo-Aktionen reservierten Speicherbereichs in Seiten

RESTART_SHUTDOWN

Festlegung, wie die Datenbankinstanz gestartet bzw. gestoppt wird:

AUTO (automatisch) MANUAL (ist vom Datenbankverwalter anzustoßen) Der Parameter wirkt nur unter Windows NT.

RUNDIRECTORY [Seite

Arbeitsverzeichnis der Datenbankinstanz

91]

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

MAXBACKUPDEVS

MAXBACKUPDEVS

Das Sichern [Seite 117] und Wiederherstellen [Seite 135] von Data-Devspaces [Seite 16] kann durch die Verwendung mehrerer parallel beschriebener Dateien oder Bänder beschleunigt werden.

Der Benutzer legt mit diesem Parameter die maximal mögliche Anzahl paralleler Dateien oder Bandgeräte fest.

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Database Manager DBMGUI (BC)

MAXCPU

MAXCPU

Dieser Parameter ordnet der Datenbankinstanz eine Anzahl von CPUs zu.

Der Parameter MAXCPU gibt an, auf wieviele CPUs die User-Tasks [Seite 37], die die Hauptlast erzeugen, verteilt werden.

Bei der Konfiguration von MAXCPU ist jedoch zu beachten, daß die Betriebssystemressourcen auch für die Verarbeitung anderer Prozesse zur Verfügung stehen müssen.

In Multiprozessor-Rechnern [Seite 64] kann mit diesem Parameter die Anzahl der vom Datenbankbetrieb genutzten CPUs festgelegt und auch begrenzt werden. Für Single-Prozessor- Rechner tragen Sie für MAXCPU den Wert 1 ein.

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

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MAXDATAPAGES

MAXDATAPAGES

Dieser Parameter begrenzt die Gesamtgröße aller Devspaces [Seite 14].

Nur wenn MAXDATAPAGES größer als die Summe der konfigurierten Seiten aller aktuellen Devspaces ist, können Sie einen weiteren Devspace anlegen [Seite 99]. Dieser kann maximal so groß sein, wie die Differenz aus dem mit MAXDATAPAGES konfigurierten Plattenplatz und der bisherigen Gesamtgröße der Devspaces.

Der Database Manager (DBMGUI) stellt den Datenbankparameter [Seite 80] MAXDATAPAGES bei der Konfiguration der Datenbankinstanz mit einer Reserve von der Größe des größten Devspace ein, damit im Betriebszustand WARM ein Data-Devspace [Seite 16] hinzugefügt werden kann. Ist die Reserve durch das Hinzufügen eines Devspace erschöpft, vergrößert der Database Manager (DBMGUI) den Parameter MAXDATAPAGES beim nächsten Starten der Datenbankinstanz (Restart) [Seite 114] um genau einen Devspace.

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Database Manager DBMGUI (BC)

MAXLOCKS

MAXLOCKS

Dieser Parameter legt die maximale Anzahl von Einträgen in die Lockliste fest, in denen die Zeilen- bzw. Tabellensperren sämtlicher Benutzer sowie deren Sperranforderungen gehalten werden.

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

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MAXUSERTASKS

MAXUSERTASKS

Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl der gleichzeitig aktiven Benutzer (Datenbanksitzungen) an. Eine Überkonfiguration über den tatsächlichen Bedarf hinaus führt zu einem erhöhten Adreßraumbedarf (speziell auch Shared Memory).

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG MAXUSERTASKS MAXUSERTASKS Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl der gleichzeitig

Wenn die Anzahl der konfigurierten Datenbanksitzungen ausgeschöpft ist, kann sich kein weiterer Benutzer mehr an diese Datenbankinstanz anmelden. Daher muß die Anzahl aktiver Sitzungen als kritischer Betriebsparameter überwacht werden.

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Database Manager DBMGUI (BC)

LOG_MODE

LOG_MODE

Bei der Festlegung dieses Parameters haben Sie die Möglichkeit zu entscheiden, wie das Sichern der Logeinträge erfolgen soll:

einfach (SINGLE)

gespiegelt (DUAL)

gar nicht (DEMO)

Grundsätzlich ist es aus Sicherheitsgründen immer empfehlenswert, das Log zu spiegeln. Dies ist entweder mittels Datenbanksoftware über die Einstellung des Parameters LOG_MODE:

DUAL möglich oder, soweit verfügbar, über die hardwarebasierte Spiegelung. Wenn Ihr System eine hardwarebasierte Spiegelung ermöglicht (RAID-1-Systeme), empfehlen wir, diese zu nutzen.

Option DUAL

Die minimale Konfiguration für ein gespiegeltes Log sind zwei Platten, eine für das Log und eine für das gespiegelte Log.

Der Vorteil dieser Konfiguration besteht darin, daß der Ausfall eines Log nicht zu einer Betriebsunterbrechung führt und das ausgefallene Log nach seiner Reparatur während des laufenden Betriebs wiederhergestellt werden kann.

Option SINGLE

Sie konfigurieren nur ein Log. Dies ist sinnvoll, wenn für den Logbereich nur eine Platte konfiguriert ist.

Das Log sollte periodisch gesichert werden.

Tritt ein Plattenfehler auf, dann ist der Inhalt des Log-Devspace [Seite 17] zerstört und der Data- Devspace damit nicht mehr transaktionskonsistent. Die Datenbank kann mit Hilfe einer vollständigen Datensicherung [Seite 27] und gegebenenfalls weiteren Logsicherungen weitgehend wiederhergestellt werden. Ausgenommen sind dabei der Loginhalt, der noch nicht gesichert wurde, und die noch offenen Transaktionen.

Wenn Sie hardwarebasierte RAID-5- oder RAID-1-Systeme einsetzen, können Sie für den Parameter LOG_MODE: SINGLE eingeben, da diese Systeme für den produktiven Einsatz ausreichende Betriebssicherheit bieten. Zugriffe auf den Log-Devspace haben großen Einfluß auf die Performance des Gesamtsystems. Achten Sie deshalb bei der Auswahl des RAID- Systems auf einen hohen Datendurchsatz.

Option DEMO

Wenn Sie die Option DEMO wählen, wird das Log geschrieben. Sobald es voll ist, bleibt jedoch das System nicht stehen, sondern überschreibt die vorhergehenden Logeinträge, die dadurch verloren gehen.

Das Wiederherstellen einer Datenbankinstanz, bei der der Parameter Logmodus mit dem Wert DEMO belegt ist, ist aus diesem Grunde ausschließlich mit Hilfe einer konsistenten Datensicherung möglich (Datensicherung mit Checkpoint [Seite 30]).

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

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LOG_MODE

Diese Konfiguration ist wegen der mangelnden Ausfallsicherheit jedoch ausschließlich für Test- und Demonstrationsdatenbanken zu empfehlen.

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Database Manager DBMGUI (BC)

LOG_SEGMENT_SIZE

LOG_SEGMENT_SIZE

Mit diesem Parameter definieren Sie die Größe des Logsegments in Seiten.

Die Logsegmentgröße bestimmt zum einen die Größe der Teilstücke, in denen das Log gesichert wird (interaktive Logsicherung [Seite 33]) und zum anderen den Schwellenwert, der das Sichern des Log bei der automatischen Logsicherung [Seite 32] auslöst.

Die Größe der Logsegmente ist unabhängig von der Größe der einzelnen Log-Devspaces [Seite 17] und darf nicht größer als die Summe aller Log-Devspaces sein.

Benutzerdefinierter Wert

Vom System verwendete Logsegmentgröße

Keine Definition der Logsegmentgröße (LOG_SEGMENT_SIZE = 0)

Ein Drittel des gesamten Logbereichs

Logsegmentgröße in Seiten kleiner/gleich 50 % des gesamten Logbereichs

Der für LOG_SEGMENT_SIZE definierte Wert

Logsegmentgröße > 50 % des gesamten Logbereichs

50 % des Logbereichs

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

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RESERVED_REDO_SIZE

RESERVED_REDO_SIZE

Dieser Datenbankparameter gibt die Größe des reservierten Redo-Bereiches im Data-Devspace [Seite 16] in Seiten an. Geben Sie hier eine 0 an, wird der Redo-Bereich vom System mit der halben Loggröße initialisiert.

Damit der Data-Devspace alle benötigten Logeinträge aufnehmen kann, wird ein Teil des Data- Devspace dafür reserviert. Dieser reservierte Teil wird Redo-Bereich genannt und für den Restart [Seite 114] der Datenbankinstanz verwendet. Er steht im laufenden Betrieb nicht für permanente Datenobjekte zur Verfügung.

Beim Nachfahren der Logeinträge werden diese in den Redo-Bereich des Data-Devspace kopiert. Damit können zum einen die Logeinträge vorab gelesen werden um festzustellen, ob sich ein Nachfahren von Transaktionen wegen einer Rollback-Anweisung am Ende derselben erübrigt. Zum anderen können nachzufahrende Logeinträge nun parallel abgearbeitet werden.

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Database Manager DBMGUI (BC)

RUNDIRECTORY

RUNDIRECTORY

Das Run-Directory ist ein Arbeitsverzeichnis, das bei der Installation vom System angelegt wird und für die Ablage der Protokolldateien [Seite 158] bestimmt ist. Alle relativen Pfadangaben beziehen sich auf das Run-Directory der Datenbankinstanz.

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

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Extended - Spezielle Datenbankparameter

Extended - Spezielle Datenbankparameter

BACKUP_BLOCK_CNT

Blockgröße in Seiten beim Sichern und Wiederherstellen

CAT_CACHE_SUPPLY

Memorygröße des Catalog-Cache für alle User-Tasks in Seiten

DATE_TIME_FORMAT

Systemvorschlag für das Format von Datums- und Zeitangaben

DEADLOCK_DETECTION

Maximale Suchtiefe bei der Deadlockerkennung

DEFAULT_CODE

Zeichensatz, mit dem Zeichen (characters) dargestellt werden.

KERNELDIAGSIZE

Größe der Protokolldatei des Datenbankkerns in Seiten

KERNELTRACESIZE

Größe der Tracedatei des Datenbankkerns in Seiten

LOG_IO_QUEUE

Größe der LOG-IO-Queue in Seiten

LRU_FOR_SCAN

Performance des Scanner im Data-Cache

MAXRGN_REQUEST

Maximale Anzahl von Versuchen einer Task, auf einen autonomen Bereich zuzugreifen

MAXSERVERTASKS

Maximale Anzahl von Server-Tasks für die Abarbeitung von Aufträgen

MP_RGN_LOOP

Maximale Anzahl von Versuchen, die eine andere Task unternimmt, eine Region zu bekommen

OBJ_LOG_IO_QUEUE

Größe der OBJ_LOG_IO_QUEUE in Seiten

OBJ_LOG_SEG_SIZE

Größe eines Object-Log-Segment in Seiten

OBJ_ROLLBACK_CACHE

Größe des OBJ_ROLLBACK_CACHE in Seiten

OPTIM_BUILD_RESLT

Veränderung des Optimierungsalgorithmus von Strategien für den Aufbau von Ergebnismengen

OPTIM_FETCH_RESLT

Veränderung des Optimierungsalgorithmus von Strategien, die keine Ergebnismengen aufbauen

OPTIM_KEY_INV_RATE

Veränderung des Optimierungsalgorithmus von Key-Range- Strategien

OPTIM_MAX_MERGE

Veränderung des Optimierungsalgorithmus von Strategien für das Zusammenführen (merge) von Indexlisten

OPTIM_ORDERBY_IDX

Veränderung des Optimierungsalgorithmus von ORDER-BY- Bedingungen

OPTIM_OR_DISTINCT

Veränderung des Optimierungsalgorithmus von OR- Bedingungen

REQUEST_TIMEOUT [Seite

Maximale Wartezeit auf Freigabe einer Sperre (in sec.)

95]

ROLLBACK_CACHE

Größe des Hauptspeicherbereiches für das Caching von Log- Seiten zur Beschleunigung von Rollbacks.

SEQUENCE_CACHE

Größe des Sequence-Cache in Seiten

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Database Manager DBMGUI (BC)

Extended - Spezielle Datenbankparameter

SESSION_TIMEOUT [Seite

Maximale Inaktivitätsdauer von Datenbanksitzungen (in sec.)

96]

UTILITY_PROT_SIZE

Größe der von Utilityaufträgen geschriebenen Protokolldatei control.utl im Installationsverzeichnis der Datenbankinstanz

_DATA_CACHE_RGNS

Anzahl autonomer Bereiche, in denen parallel gearbeitet wird

_EVENT _ALIVE_CYCLE

Zeit für einen Eventzyklus (in sec.)

_OMS_RGNS

Anzahl autonomer Bereiche, in denen OMS-Klassen-Benutzer parallel arbeiten können

_MAXEVENTS

Maximale Anzahl vom Kern gecachter Events für die Verarbeitung durch den Database Manager

_ROW_RGNS

Anzahl autonomer Bereiche, in denen Sperrkollisionen in Zeilen parallel geprüft werden können

_TAB_RGNS

Anzahl autonomer Bereiche, in denen Sperrkollisionen in Tabellen parallel geprüft werden können

_TRANS_RGNS

Anzahl autonomer Bereiche, in denen Sperrkollisionen in Transaktionszustände parallel geprüft werden können

_TREE_RGNS

Anzahl autonomer Bereiche, in denen Sperrkollisionen in B*- Bäumen parallel geprüft werden können

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

DEADLOCK_DETECTION

DEADLOCK_DETECTION

Dieser Parameter gibt die maximale Suchtiefe bei der Deadlock-Erkennung an.

Deadlocks, die von der Deadlock-Erkennung bis zur vorgegebenen Suchtiefe des angegebenen Wertes nicht entdeckt wurden, werden nur durch den REQUEST_TIMEOUT [Seite 95] aufgelöst.

Bei DEADLOCK_DETECTION = 0 ist die Deadlock-Erkennung ausgeschaltet.

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Database Manager DBMGUI (BC)

REQUEST_TIMEOUT

REQUEST_TIMEOUT

Mit diesem Parameter kann für alle Datenbanksitzungen das Warten auf die Freigabe einer Sperre durch andere Benutzer begrenzt werden. Die Angabe erfolgt in Sekunden.

Wenn eine Sperranforderung in der hier definierten Zeit nicht erfüllt werden kann, erfolgt eine Rückmeldung an die wartende Datenbanksitzung.

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

SAP AG

SESSION_TIMEOUT

SESSION_TIMEOUT

Dieser Parameter legt die maximale Inaktivitätsdauer von Datenbanksitzungen fest. Die Angabe erfolgt in Sekunden

Falls während der angegebenen Zeit keine SQL-Anweisung abgesetzt wird, schließt das System die betroffene Datenbanksitzung (ROLLBACK WORK RELEASE-Anweisung).

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Database Manager DBMGUI (BC)

Devspaces

Devspaces

Das Datenbanksystem unterscheidet zwischen System-Devspace [Seite 15], Data-Devspace [Seite 16] und Log-Devspace [Seite 17].

Jede Datenbankinstanz verfügt über einen System-Devspace und je einen oder mehrere Log- und Data-Devspaces. Die Anzahl der maximal möglichen Data- und Log-Devspaces wird bei der Installation der Datenbankinstanz [Seite 76] konfiguriert (Konfiguration von Devspaces [Seite

98]).

Sowohl Data- als auch Log-Devspaces können bei laufendem Datenbankbetrieb hinzugefügt werden (Devspaces anlegen [Seite 99]). Pfade von Data- und Log-Devspaces können geändert werden (Devspaces ändern [Seite 100]).

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

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Konfigurieren von Devspaces

Konfigurieren von Devspaces

Sie konfigurieren die maximal mögliche Anzahl Devspaces bei der Installation der Datenbankinstanz [Seite 76] über den entsprechenden Datenbankparameter [Seite 80].

Devspace-Typ

Parameter

Data-Devspace

MAXDATADEVSPACES

Log-Devspace

MAXARCHIVELOGS

Sie können die Werte beider Parameter nachträglich in jedem Betriebszustand der Datenbankinstanz verändern. Wie alle Parameteränderungen werden diese jedoch erst mit dem nächsten Starten der Datenbankinstanz (Restart [Seite 114]) wirksam.

Vorgehensweise

  • 1. Verfahren Sie zunächst wie unter Parameter anzeigen und ändern [Seite 79] beschrieben.

  • 2. Überführen Sie anschließend die Datenbankinstanz in den Betriebszustand COLD.

  • 3. Starten Sie die Datenbank neu. Der Database Manager (DBMGUI) überführt die Datenbankinstanz nacheinander in die Betriebszustände OFFLINE und WARM und sichert den neuen Wert in die Parameterdatei. Er reserviert dabei den für diese Anzahl erforderlichen Speicherplatz zuzüglich einer Reserve von der Größe des größten Devspace dieses Typs. Diese Reserve ermöglicht Ihnen, bei laufendem Datenbankbetrieb einen zusätzlichen Devspace dieses Typs anzulegen, wenn die vorab geplante Anzahl nicht ausreicht.

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG Konfigurieren von Devspaces Konfigurieren von Devspaces Sie konfigurieren die maximal

Sie legen Devspaces an, wie unter Anlegen von Devspaces [Seite 99] beschrieben.

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Database Manager DBMGUI (BC)

Anlegen von Devspaces

Devspace-Typ

Parameter

Data-Devspace

MAXDATADEVSPACES

Log-Devspace

MAXARCHIVELOGS

Voraussetzung

Anlegen von Devspaces

Die Datenbankinstanz befindet sich im Betriebszustand WARM.

Der Wert des Datenbankparameters für den Devspacetyp ist mindestens so groß wie die Summe der vorhandenen und der neu zu definierenden Devspaces.

SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) Anlegen von Devspaces Devspace-Typ Parameter Data-Devspace MAXDATADEVSPACES Log-Devspace MAXARCHIVELOGS

Das System prüft vor jedem Start der Datenbankinstanz, ob noch genügend Speicherplatz für mindestens einen Devspace jeden Typs frei ist. Wenn nicht, vergrößert es den entsprechenden Datenbankparameter automatisch um 1.

Wenn Sie die Datenbankinstanz um mehr als einen Devspace eines Typs erweitern wollen, verändern Sie diesen Parameter entsprechend (Konfiguration von Devspaces [Seite 98]). Damit können Sie nachfolgend im Betriebszustand WARM der Datenbankinstanz mehrmals hintereinander einen Devspace eines Typs hinzufügen, ohne zwischendurch die Datenbankinstanz stoppen zu müssen.

Vorgehensweise

1.

Wählen Sie Instance Configuration Data Devspace bzw. Log Devspace. Sie erhalten alle bisher vorhandenen Devspaces der gewählten Art mit ihren Daten sowie die entsprechend des Parameterwertes noch mögliche Anzahl Devspaces angezeigt. Der System-Devspace ist abhängig von der Größe der Data-Devspaces und wird vom System automatisch angepaßt.

Name

Name des Devspace

 

Size

Größe des Devspace

Type

Datei, Raw Device oder symbolischer Link

Location

Pfad des Devspace

M.

Type

Datei, Raw Device oder symbolischer Link (gespiegelter Devspace)

M.

Location

Pfad des gespiegelten Devspace

2.

Wählen Sie einen vorgeschlagenen Devspace aus.

3.

Wählen Sie Devspaces Edit. Definieren Sie den neuen Devspace, indem Sie Größe, Typ und Pfad eingeben.

4.

Sichern Sie Ihre Eingabe.

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

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Ändern von Devspaces

Ändern von Devspaces

Voraussetzungen

Sie haben den Log- oder Data-Devspace, dessen neuen Pfad Sie dem Database Manager (DBMGUI) bekanntgeben wollen, in den neuen Pfad kopiert.

Die Datenbankinstanz befindet sich im Betriebszustand OFFLINE.

Vorgehensweise

5.

Wählen Sie Instance Configuration Data Devspaces bzw. Log Devspaces. Sie erhalten alle bisher vorhandenen Devspaces der gewählten Art angezeigt.

 

Name

Name des Devspace

Size

Größe des Devspace

Type

Datei, Raw Device oder symbolischer Link

Location

Pfad des Devspace

M.

Type

Datei, Raw Device oder symbolischer Link (gespiegelter Devspace)

M.

Location

Pfad des gespiegelten Devspace

6.

Wählen Sie Devspaces Edit.

7.

Wählen Sie den zu ändernden Log- oder Data-Devspace aus. Dieser erscheint nun editierbar im unteren Teil des Fensters. Geben Sie unter Location den neuen Pfad des Devspace an.

8.

Sichern Sie Ihre Eingabe. Wenn Sie nun die Datenbankinstanz neu starten [Seite 114], ist der neue Pfad dem Datenbanksystem bekannt.

 
Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG Ändern von Devspaces Ändern von Devspaces Voraussetzungen Sie haben den

Der Pfad des System-Devspace kann nicht geändert werden.

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Database Manager DBMGUI (BC)

Aktualisieren der Systemtabellen

Aktualisieren der Systemtabellen

Bei einem Versionswechsel können Sie mit Hilfe des Database Manager (DBMGUI) die Systemtabellen aktualisieren.

Vorgehensweise

  • 1. Wählen Sie Instance Configuration Upgrade System Tables Die Angabe der Benutzernamen und Kennworte von DBA und DOMAIN ist nur dann erforderlich, wenn sie dem DBMServer noch nicht bekannt sind. Nachdem die Benutzerdaten einmal angegeben wurden, sind diese für zukünftige Aktionen im DBMServer hinterlegt.

  • 2. Wählen Sie Start, um die Systemtabellen zu laden. Die Systemtabellen werden geladen und aktualisiert. Am Ende des Vorgangs erhalten Sie das Protokoll angezeigt.

SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) Aktualisieren der Systemtabellen Aktualisieren der Systemtabellen Bei einem Versionswechsel

Wenn ein Fehler auftritt, erscheint der Status ERROR. Sie können dann das Installationsprotokoll mit dem Dateinamen dbm.ins [Seite 158] einsehen, in dem nähere Hinweise zu dem aufgetretenen Fehler stehen.

Database Manager DBMGUI (BC)

Database Manager DBMGUI (BC) SAP AG

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Terminalunterstützung (Termchar-Set)

Terminalunterstützung (Termchar-Set)

Ein Termchar-Set ist ein Zeichensatz, der terminalspezifische Codes auf den ASCII-Code gemäß ISO 8859/1.2 oder den EBCDIC-Code CCSID 500, Codepage 500, abbildet.

Das Datenbanksystem wird mit den Termchar-Sets GERMAN, IBM437_GER und USASCII_GER ausgeliefert.

Mit dem Database Manager (DBMGUI) haben Sie folgende Möglichkeiten:

Termchar-Sets anzeigen, ändern und löschen [Seite 103] Termchar-Sets neu anlegen [Seite 104]

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Database Manager DBMGUI (BC)

Termchar-Sets anzeigen, ändern und löschen

Termchar-Sets anzeigen, ändern und löschen

  • 1. Wählen Sie Instance Configuration Termchar Sets. Markieren Sie den gewünschten Terminalzeichensatz [Seite 102].

  • 2. Wählen Sie Termchar Sets Edit Es werden Ihnen nun der Name des gewählten Terminalzeichensatzes, der Code-Typ und das Feld Enabled angezeigt. Wenn Sie das Feld Enabled markieren, wird der ausgewählte Terminalzeichensatz beim nächsten Restart [Seite 114] für die Datenbankinstanz verfügbar. Sie können ihn nun durch das entsprechende Setzen der Umgebungsvariablen als Vorschlagswert für das aktuelle Terminal festlegen.

SAP AG Database Manager DBMGUI (BC) Termchar-Sets anzeigen, ändern und löschen Termchar-Sets anzeigen, ändern und