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Grundpfeiler der NS- Ideologie

Führerprinzip:
- Verlangen einer starken Staatsgewalt
- Ein zentrales Entscheidungsorgan
Rassismus:
- Ausweisung aller Nichtdeutschen
- Staatsbürger muss „deutsches Blut“ besitzen
Anti- Semitismus:
- kein Jude kann Deutscher sein
- Bekämpfung des „jüdischen Geistes!
Volksgedanke:
- Forderung nach Land für Deutsche
- Gemeinnutz vor Eigennutz
- Zusammenschluss aller Deutschen in einem Staat
- Aufhebung des Versailler Vertrags

Die NS- Propaganda


Zeitung Plakat Rundfunk Massenveranstaltung Kinderbuch

Rassismus Führerprinzip / Volksgedanke Antisemitismus

Funktionen Wirkung
- alle Bevölkerungsgruppen ansprechen - Massenbegeisterung
- von NS – Ideologie überzeugen -Jubel
- NS- Ideologie verbreiten - Zustimmung zu und
Verbreitung von NS-Ideologie
Die Jugend in der NS-Zeit
Schule:
- Vermittlung der Ideologie (Führerprinzip, Militarismus, Volksgemeinschaft, etc.) in
Art und Inhalten des Unterrichts
- Beginn des Unterrichts mit „Deutschem Gruß“
Jugendorganisation:
HJ:
- Erziehung zu Fleiß, Härte, Führerliebe und Gehorsam
- Erziehung zum Ernährer und Soldaten
BDM:
- Erziehung zur Rolle als Mutter und Hausfrau
- Vermittlung von Gehorsam und Führerliebe
 Durchdringung des gesamten Lebens der Jugendlichen
Kirche im Nationalsozialismus
Taktik der Nationalsozialisten:
Letztendliches Ziel: Abschaffung der Kirchen (Problem aus NS- Sicht: Internationale
Verwurzelung und Machtstellung der kath. Kirche  Strategie: Störende Eingriffe in
religiöses und kirchliches Leben (z. B. Druck auf kath. HJ- Mitglieder)

Reaktion der Kirchen auf NS- Machtübernahme


Evangelisch:
- Unterstützung der NS- Regierung
- Bereit zur aktiven Mitarbeit
 Aufspaltung der Gläubigen:
Deutsche Kirche:
- Unterstützung der NS- Politik
- Christlicher Glaube und Volksgedanke vermischt
Bekennende Kirche:
- Gegen NS- Politik
- Unvereinbarkeit von Christentum und NS- Ideologie
Katholisch:
- keine Kooperation in Sachen Änderung von Riten, Liturgie. Etc.
- keine politischen Veranstaltungen in der Kirche
 Aber Konkordat:
- Freiheit der kath. Religionsausübung in Deutschland
 - Treueid der Bischöfe ggü. Dt. Staat
- Gebet für Deutschland in Gottesdienst

NS- Rassenpolitik
Ideologischer Grundpfeiler:
Antisemitismus, Rassismus
Maßnahmen der Rassenpolitik waren unter anderem:
 Boykottaufrufe gegen jüdische Geschäfte
 Antisemitistische und rassistische Propaganda
 Veröffentlichung von Namen von Juden, Hasskampagnen
 Öffentliche Diffamierung (Ruf ruinieren) von Rassenschändern
 1935 Nürnberger Gesetzte:
o Juden können keine deutschen Staatsangehörigen sein
o Keine Ehen zwischen Juden und deutschen Staatsangehörigen, auch alte oder
ausländische Eheschließungen sind nichtig
o Juden dürfen keine dt. Staatsbürgerinnen unter 45 Jahren einstellen
o Verbot des Geschlechtsverkehrs zwischen Juden und dt. Staatsbürgern
o Juden dürfen die deutsche Fahne nicht hissen, nur „eigene“ Farben
 Gesetzte drängen Juden in die Auswanderung bzw. Emigration. Bei Auswanderung wird
den Juden das Vermögen genommen. Dieses Vermögen verwenden die Nazis zur Senkung
der Staatsverschuldung.