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Anja Fieberg, 8b, GFS Biologie 16.12.

2009

Blutspende

Vor der Spende

Jeder zwischen 18 und 68 Jahren darf Spenden, solange keine gesundheitlichen Risiken
bestehen und der Spender mindestens 50 kg wiegt. Schwangere und stillende Mütter sind
ausgeschlossen.
Zwischen den Spenden müssen jeweils 2 Monate liegen, wobei 3 empfohlen werden.
Wobei es hier Unterschiede gibt. Männer dürfen im Jahr insgesamt sechs-mal spenden,
Frauen jedoch nur viermal.

Der Spender sollte vor der Blutabnahme etwa 1,5 Liter Flüssigkeit im Laufe des Tages
getrunken haben, ebenso wie er eine Kleinigkeit in den letzten zwei bis drei Stunden
gegessen und am Tag davor auf fettreiche Speisen verzichtet haben sollte.

Vor der Spende wird der Spender untersucht, ob er überhaupt in Frage kommt. Manchmal
muss ein Fragebogen ausgefüllt werden, welcher über seinen letzten
Gesundheitszustand, Medikamenteneinnahme oder Operationen Auskunft gibt. Auch
Gebiete, die Gesundheitsrisiken bergen, sind anzugeben.
Blutdruck und Puls werden gemessen und nach Erkrankungen und Beschwerden gefragt.

Bevor die 500ml Blut dem Spender entnommen werden können, wird ein Tropfen Blut aus
der Fingerkuppe/dem Ohrläppchen getestet. Hierbei wird der Hämoglobin-(HB)-Wert
ausgewertet und gibt Auskunft über die Fähigkeit, wie gut das Blut Sauerstoff leiten kann.
Bei Männern muss der Mindestwert 13,5 g/dl, bei Frauen einen Mindestwert von 12,5 g/dl
betragen, um die Spende zuzulassen. Auch wenn das Spenderblut einen zu geringen
Eisenwert aufzeigt, wird die Spende abgelehnt. Sogar homosexuelle oder bisexuelle
Männer werden in Deutschland und der Schweiz von einer Blutspende ausgeschlossen.

Blutspende

Wenn alle Werte in Ordnung sind, wird das Blutentnahme-Besteck vorbereitet. Hier ist es
nicht möglich, sich bei der Blutspende mit HIV oder Hepatitis anzustecken, da es sich
vollständig um Einweg-Material handelt.
Der Spender legt sich auf eine Liege in Rückenlage und die Nadel wird je nach Wunsch in
die linke oder rechte Ellenbeuge eingeführt.
Um das Blut anschließend zu untersuchen, werden einige Blutproben separat abgefüllt
und das Vollblut wird in einem Entnahmebeutel gesammelt. Eine solche Blutspende dauert
meist zwischen fünf und zehn Minuten.
Nach der Spende:

Da sich der Körper danach auf diesen Blutverlust einstellen muss, soll eine Ruhepause
von zehn Minuten eingehalten werden. Vom Blutspendedienst wird danach oft eine kleine
Mahlzeit angeboten, wie etwa belegte Brötchen, Obst, Wasser, Cola oder Kaffee.
Besonders wichtig ist nach dem Spenden, genügend Flüssigkeit zu sich zunehmen.

Das abgenommene Blut wird auf die wichtigsten Krankheitserreger (z.B. HIV, Hepatitis B,
Hepatitis C und Syphilis) untersucht. Nach der Untersuchung besteht keine absolute
Sicherheit auf erregerfreie Blutkonserven, da viele Krankheitserreger erst nach einer
bestimmten Zeit aufzuweisen sind, auch, wenn dies sehr selten vorkommt (1:1.000.000)