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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Bernhard-Weiß-Str. 6 10178 Berlin-Mitte u + s Alexanderplatz

Bernhard-Weiß-Str. 6

10178 Berlin-Mitte

u+ sAlexanderplatz

Häufig gestellte Fragen zum Bewerbungsverfahren

Wie bewerbe ich mich?

Die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie unter folgendem Link:

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

1. Sie bewerben sich bis zum jeweiligen Bewerbungsschluss mit den vollständigen Unterlagen bzw. reichen das Zeugnis und die Urkunde über den lehramtsbezogenen Masterabschlusses oder das Zeugnis der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt spätestens sechs Wochen später nach. Das Zeugnis und die Urkunde über den Bachelorabschluss müssen bereits bis zum Bewerbungsschluss vorliegen.

2. Sie erhalten nach Eingang der vollständigen Unterlagen eine schriftliche Eingangsbestäti- gung.

3. Sie erhalten ca. 8-10 Wochen nach dem Bewerbungsschluss schriftlichen Bescheid über Ihre Bewerbung.

4. Sie müssen sich innerhalb von einer ca. 10-tägigen Frist schriftlich rückäußern, wie Sie wün- schen, dass mit Ihrer Bewerbung weiter verfahren werden soll. Ein entsprechender Vordruck liegt dem Bescheid über die Bewerbung bei.

5. Im Fall einer Zusage müssen Sie u.a. das „Erweiterte Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde“ beantragen.

6. Sofern Sie im ersten Verfahren keinen Ausbildungsplatz erhalten konnten, werden Sie, wenn Ihre Bewerbung im Nachrückverfahren erfolgreich war, ca. 3-4 Wochen nach dem Erstbe- scheid bzw. ca. 11-14 Wochen nach dem Bewerbungsschluss, erneut einen schriftlichen Bescheid erhalten (siehe danach Nr. 4 und 5).

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BIC

DE47100100100000058100

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DE25100500000990007600

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7.

Ca. 3 Wochen vor dem Ernennungstag erhalten Sie Ihren endgültigen Zulassungsbescheid, der die Angaben über den Ort des Schulpraktischen Seminars erhält.

8.

Das Bewerbungsverfahren endet mit der Einstellung unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf am Tag des Ihnen bekannten Einstellungstermins.

9.

Sollte Ihre Bewerbung auch im Nachrückverfahren keinen Erfolg haben, erhalten Sie nach Abschluss des Einstellungsverfahrens eine Eingangsbestätigung zum nächsten Einstel- lungstermin, wenn Sie Ihre Bewerbung fristgerecht erneuert haben.

Benötige ich für die Bewerbung amtlich beglaubigte Fotokopien?

Es ist nicht erforderlich, amtliche beglaubigte Unterlagen für die Bewerbung einzureichen. Es reichen einfache (unbeglaubigte) Fotokopien.

Kann ich das Zeugnis nachreichen?

Grundsätzlich kann das Zeugnis und die Urkunde über den lehramtsbezogenen Masterabschluss oder das Zeugnis über die Erste Staatsprüfung für ein Lehramt innerhalb von sechs Wochen nach dem jeweiligen Bewerbungsschluss nachgereicht werden. Zeugnis und Urkunde über den Bachelor- Abschluss müssen bereits zum Bewerbungsschluss vorliegen.

Vorläufige Zeugnisse, Bescheinigungen oder Auflistungen über Einzelnoten sind nicht ausreichend.

Wird mein Abschluss in Berlin anerkannt?

Lehramtsbezogene Masterabschlüsse und Erste Staatsprüfungen für ein Lehramt, die in anderen Bundesländern erworben wurden, sind anerkannt. Sie eröffnen den Zugang zum Vorbereitungsdienst, wenn sie im jeweiligen Bundesland zum Zugang zum Vorbereitungsdienst berechtigen und wenn die Fächer und das jeweilige Lehramt in Berlin ausgebildet werden. Die entsprechende Prüfung wird hier nach Vorlage der vollständigen Bewerbungsunterlagen vorgenommen.

Kann ich andere Unterlagen nachreichen?

Nein. Die Bewerbungsunterlagen müssen alle im Anschreiben zu den Bewerbungsunterlagen aufgeführten Unterlagen bei der Abgabe beinhalten. Einzige Ausnahme bilden das Zeugnis der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt oder das Zeugnis und die Urkunde über den lehramtsbezogenen Masterabschluss (s.o).

Unterlagen, die gemäß § 4 Abs. 6, 7 und 8 der Verordnung über den Vorbereitungsdienst und die Staatsprüfung für Lehrämter (VSLVO, Link siehe Internetseite) auswahlrelevante Sachverhalte (z.B. Wehr- oder Zivildienst, Schwerbehinderung, Unterrichtstätigkeiten oder ehrenamtliche Tätigkeiten u.ä.) belegen sollen, können nur bis zum jeweiligen Bewerbungsschluss eingereicht werden.

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Was sind Zulassungsbeschränkungen?

Wenn die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen die Anzahl der zur Verfügung stehenden Ausbil- dungsplätze übersteigt, bestehen Zulassungsbeschränkungen.

Wonach erfolgt die Bewerberauswahl bei bestehenden Zulassungsbeschränkungen?

Die Auswahl der Bewerber erfolgt entsprechend den Regelungen unter § 4 der Verordnung über den Vorbereitungsdienst und die Staatsprüfung für Lehrämter (VSLVO, Link siehe Internetseite) in einem Punkteverfahren.

Wie entstehen „Wartezeiten“ und welche Auswirkung haben diese auf meine Bewerbung?

1. Wartezeit entsteht dann, wenn Sie sich fristgerecht mit den vollständigen Bewerbungsunterlagen beworben haben und kein Ausbildungsplatzangebot erhalten konnten.

2. Bewerberinnen und Bewerbern, die nach dem lehramtsbezogenen Masterabschluss oder nach der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt an einer öffentlichen Schule oder einer staatlich genehmigten Ersatzschule in Deutschland mindestens fünf Monate lang im Umfang von mindestens vier Stunden wöchentlich eine Unterrichtstätigkeit ausgeübt haben, werden diese Zeiten auf die durch mindestens eine Ablehnung erworbene Wartezeit angerechnet.

3. Bewerberinnen und Bewerbern, die nach dem lehramtsbezogenen Masterabschluss oder nach der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt mindestens sechs Monate lang im Umfang von mindestens acht Stunden monatlich eine ehrenamtliche Tätigkeit, eine Freiwilligenarbeit oder einen Freiwilligendienst, die oder der für den Vorbereitungsdienst förderlich ist, bei einem anerkannten Träger der Jugendarbeit oder einem in den Zielen vergleichbaren gemeinnützigen, eingetragenen Verein wahrgenommen haben, werden diese Zeiten auf die durch mindestens eine Ablehnung erworbene Wartezeit angerechnet.

Wie weise ich „Wartezeiten“ nach?

- Wartezeit, die aus einer nicht erfolgreichen Bewerbung (s.o. 1.) resultiert, muss nicht nachgewiesen werden, da die Unterlagen Ihrem laufenden Bewerbungsvorgang bereits beiliegen.

- Unterrichtstätigkeit wird durch die Kopie des Arbeitsvertrages nachgewiesen. Dieser muss Angaben zum Beschäftigungszeitraum und zur wöchentlichen Arbeitszeit enthalten. Ein Zeugnis der Schulleitung ist nicht erforderlich. Honorarverträge können nicht anerkannt werden, da für eine Un- terrichtstätigkeit ein Arbeitsvertrag zu schließen ist.

- Ehrenamtliche Tätigkeiten etc. werden durch eine Bescheinigung des Trägers oder Vereins nachge- wiesen. Die Bescheinigung muss die Angabe enthalten, dass es sich um einen anerkannten Träger der Jugendarbeit oder einem in den Zielen vergleichbaren gemeinnützigen, eingetragenen Verein handelt. Ferner muss die Bescheinigung eine Beschreibung der ehrenamtlichen Tätigkeit und die Angabe des Zeitraumes und des monatlichen zeitlichen Umfanges enthalten.

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Gibt es eine Höchstwartezeit?

Das Lehrkräftebildungsgesetz sieht vor, dass Sie in der Regel nach 30 Monaten ununterbrochener Wartezeit in den Vorbereitungsdienst aufzunehmen sind.

Grundsätzlich gilt, dass die Höchstwartezeit nur erreicht werden kann, wenn ununterbrochen mindes- tens 30 Monate Wartezeit erworben wurden.

Bei Bewerbern, die von der sechswöchigen Nachreichfrist für die Zeugnisse Gebrauch machen, be- ginnt die Wartezeit nicht mit dem Bewerbungsschluss, sondern mit dem Ende der sechswöchigen Nachreichfrist (§ 4 Abs. 4 VSLVO).

Wie kann ich meine Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erhalten, verbessern?

Bitte lesen Sie gründlich die Regelungen unter § 4 Abs. 6, 7 und 8 der Verordnung über den Vorbereitungsdienst und die Staatsprüfung für Lehrämter (VSLVO, Link siehe Internetseite) und prüfen Sie, ob Sie Kriterien außergewöhnlicher Härte, Unterrichtstätigkeiten und/oder ehrenamtliche Tätigkeiten etc. belegen können.

Was sind „Härtegründe“ und wie weise ich sie nach?

Schwerbehinderung

- aktuell gültigen Schwerbehindertenausweis

In häuslicher Gemeinschaft mit mir lebendes minderjähriges leibliches Kind, Stiefkind oder Pflegekind, dem ich Unterhalt gewähre

- Geburtsurkunden des Kindes/der Kinder und gesondertes Formblatt, dass Ihnen von mir zugesendet

wird, wenn die Geburtsurkunde/n vorliegt/-liegen bzw. Bestandteil der Bewerbungsunterlagen ist.

Sozialhilfe/Arbeitslosengeld II

- Kopie des aktuellen Bescheides, der mindestens bis zum Bewerbungsschluss gelten muss

Wehr- oder Zivildienst

- Wehr- bzw. Zivildienstzeitbescheinigung

Zweiter Bildungsweg

-IHK-Brief o.ä. und Abiturzeugnis oder Bescheid der Universität gem. § 11 Hochschulgesetz

Krankheit von ununterbrochen mehr als sechs Monate nach Aufnahme des Studiums

- Kopie des ärztlichen Attestes und Bestätigung der Universität

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Ich habe Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache ausgestellt wurden, was muss ich beachten?

Von Unterlagen, die für die Bewerbung erforderlich sind und nicht in deutscher Sprache ausgefertigt wurden, sind unbeglaubigte Kopien des Originals in nicht deutscher Sprache und der Übersetzung durch einen vereidigten Dolmetscher einzureichen.

Ich besitze nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, kann ich den Vorbereitungsdienst trotzdem beginnen?

Bewerber, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, aber die eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen, können den Vorbereitungsdienst ohne Beschränkungen im Beamtenverhältnis auf Widerruf, ableisten.

Liegen die Voraussetzungen für die Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Widerruf nicht vor, wird der Vorbereitungsdienst in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis absolviert.

Muss ich ein Führungszeugnis und ein amtsärztliches Gutachten zur Bewerbung einreichen?

Nein. Diese Unterlagen werden ausschließlich dann gefordert, wenn Ihnen auch ein Einstellungsan- gebot unterbreitet werden kann. Das Führungszeugnis darf zur Einstellung nicht älter als drei Monate sein und muss als ein „Erweitertes Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde“ ausgefertigt worden sein.

Reicht der Poststempel zur Fristwahrung?

Nein. Die jeweiligen Fristen sind immer nur dann gewahrt, wenn die Bewerbung bzw. etwaige termin- lich gebundene Rückmeldungen bis zur genannten Frist im Haus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft eingegangen sind.

Terminlich gebundene Rückmeldungen werden zur Fristwahrung zunächst auch per eMail anerkannt. Nutzen Sie auch den Hausbriefkasten in der Bernhard-Weiß-Straße.

Muss ich am Nachrückverfahren teilnehmen?

Sie sollten am sog. Nachrückverfahren nur dann teilnehmen, wenn Sie auch kurzfristig noch für die Einstellung am jeweiligen Einstellungstermin zur Verfügung stehen. Die Teilnahme am Nachrückver- fahren ist jedoch Voraussetzung dafür, dass Ihnen die durch bisher ergangene ablehnende Bescheide angefallene Wartezeit erhalten bleibt.

Sollten Sie nach dem ersten Auswahlverfahren feststellen, dass Sie nicht mehr für die Einstellung am jeweiligen Einstellungstermin zur Verfügung stehen, müssen Sie Ihre Bewerbung schriftlich zurückzie- hen und gegebenenfalls für den nächsten Einstellungstermin erneuern. Da Sie hiermit Ihren Antrag auf Zulassung zurückziehen und damit die Wartezeit unterbrechen, verfällt die gesamte bis zu diesem Zeitpunkt angefallene Wartezeit und beginnt bei erneuter Antragstellung wieder mit dem ersten er- folglosen Antrag auf Zulassung.

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Bitte reichen Sie einen eventuellen Rücktritt von Ihrer Bewerbung schriftlich und im Interesse der an- deren Bewerber schnellstmöglich ein. Bis ca. 6 Wochen nach Bewerbungsschluss kann Ihre Entscheidung noch vor dem Auswahlverfahren berücksichtigt werden, so dass andere Bewerber bereits im ersten Auswahlverfahren einen Zulassungsbescheid erhalten können und nicht bis zum Nachrückverfahren warten müssen.

Wann bekomme ich Bescheid?

Sie erhalten innerhalb eines Zeitraums von 1-2 Wochen nach Eingang Ihrer vollständigen Bewerbung eine schriftliche Eingangsbestätigung, sofern das Zeugnis und die Urkunde über den lehramts- bezogenen Abschluss oder das Zeugnis über die Erste Staatsprüfung bereits beiliegt. Eine schriftliche Entscheidung über Ihre Bewerbung erhalten Sie ca. 8-10 Wochen nach dem jeweiligen Bewerbungs- schluss.

Ich bin alleinerziehende Mutter. Warum soll ich eine Vaterschaftsanerkennung zur Bewerbung einreichen?

Das Einreichen der Vaterschaftsanerkennung ist nur erforderlich, wenn die Geburtsurkunde des Kin- des keine Angaben zum Vater enthält.

Im Fall einer Einstellung in den Vorbereitungsdienst ist für eine exakte Berechnung der zustehenden Bezüge dieser Nachweis erforderlich. Um Verzögerungen bei der Zahlung des korrekten Gehalts zu vermeiden, werden diese Unterlagen in Ihrem Interesse bereits bei der Bewerbung angefordert.

Werde ich eine Schule in Wohnungsnähe bekommen?

Die Zuweisung zur Ausbildungsschule nimmt der Leiter des Schulpraktischen Seminars vor, dem Sie zugewiesen werden.

Da nicht zu jedem Einstellungstermin allen Schulpraktischen Seminare neue Lehramtsanwärter zuge- wiesen werden, ist es organisatorisch leider nicht immer möglich den Wohnort bei der Seminarzuwei- sung zu berücksichtigen.

Ich bin schwanger, kann ich mich trotzdem bewerben?

Ja. Bitte teilen Sie eine bestehende Schwangerschaft möglichst frühzeitig mit. Eine Schwangerschaft verhindert keines Falls die Teilnahme am Auswahlverfahren oder gar die Einstellung in den Vorberei- tungsdienst für ein Lehramt. Gerade im Fall einer Einstellung erleichtert es jedoch die Planung, insbe- sondere bei der vorgesehenen Ausbildungsschule, wenn rechtzeitig bekannt ist, ab wann Sie aufgrund des gesetzlich geregelten Mutterschutzes der Schule nicht mehr zur Verfügung stehen.

Ich bin bis zur Einstellung nicht in meiner Wohnung zu erreichen. Was muss ich beachten?

Bitte teilen Sie mir längere Abwesenheitszeiten umgehend mit. Sie haben die Möglichkeit, mir eine Ersatzanschrift mitzuteilen, unter der Sie erreichbar sind oder Sie teilen mir Ihre eMail-

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Adresse mit, damit ich Sie auch per E-Mail über die Entscheidung zu Ihrer Bewerbung informieren können. Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl der Bewerbungen eine zusätzliche Benachrichtigung per E-Mail nur in Ausnahmefällen, d.h. bei mehrmonatigem Auslandsaufenthalt des Bewerbers, erfolgen kann. Bei nur mehrwöchiger Abwesenheit ist durch Sie, z.B. durch Postbevollmächtigte, sicherzustellen, dass von mir gesetzte Fristen eingehalten werden.

Was muss ich tun, wenn ich umziehe?

Die Post der Senatsverwaltung wird in der Regel mit privaten Zustelldiensten versandt. Ein Nachsen- deantrag bei der Deutschen Post AG ist hier nicht hilfreich. Bitte geben Sie Adressenänderungen rechtzeitig, d.h. ca. 14 Tage vor dem Umzugstermin, schriftlich mit dem Umzugstermin an. Gerne auch mit eMail. Sorgen Sie auch für gut lesbare Beschriftung des Briefkastens.

Wann erfahre ich, welcher Schule ich zugewiesen bin?

Die Schulzuweisung erfolgt durch den Leiter des Schulpraktischen Seminars und wird Ihnen von dort spätestens am Ernennungstag bekannt gegeben. In der Regel erfolgt die Zuweisung zu einer Schule im Bezirk des Schulpraktischen Seminars, dem Sie zugewiesen werden.

Warum erhalte ich erst 8-10 Wochen nach dem Bewerbungsschluss schriftlichen Bescheid?

Die Durchführung des Auswahlverfahrens kann erst nach dem Ende der sechswöchigen Nachreichfrist für die Zeugnisse erfolgen, da u.a. die Noten auswahlrelevant sind.

Nach Abschluss des Auswahlverfahrens ist die Mitbestimmung des Personalrats der Gesamtheit der Studienreferendare und Lehreranwärter einzuholen und erst dann können die Bescheide gefertigt und versendet werden.

Ich habe eine Zusage von einem anderen Bundesland erhalten. Kann ich diese annehmen und die Bewerbung dennoch in Berlin aufrechterhalten?

Ja. Bitte beachten Sie jedoch, dass eine spätere Fortsetzung des Vorbereitungsdienstes in Berlin nicht möglich ist, wenn Sie in dem anderen Bundesland bereits die Zweite Staatsprüfung begonnen haben. Sie müssten ggf. rechtzeitig einen Entlassungsantrag stellen.

Bereits geleistete Vorbereitungsdienstzeiten werden auf die Dauer des Vorbereitungsdienstes in Berlin angerechnet.

Ich habe den Vorbereitungsdienst bereits in einem andern Bundesland begonnen, möchte diesen jedoch in Berlin fortsetzen. Was muss ich beachten?

Eine Zulassung zum Vorbereitungsdienst ist nicht möglich, wenn die Zweite Staatsprüfung bereits be- gonnen wurde.

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Sofern Sie in einem anderen Bundesland den Vorbereitungsdienst begonnen hatten und sich dort noch nicht im Prüfungsverfahren befanden, benötige ich einen entsprechenden Nachweis der dortigen Beschäftigungsdienststelle.

Eine Versetzung ist nicht möglich. Ihre Bewerbung wird in das Auswahlverfahren zu den veröffent- lichten Einstellungsterminen einbezogen.

Sofern Sie schon einmal im Land Berlin am Vorbereitungsdienst teilgenommen haben, teilen Sie dies bitte mit. Die Prüfung, ob der Vorbereitungsdienst fortgesetzt werden kann, erfolgt behördenintern.

Ich habe mich beworben, mir wird jedoch nachträglich bekannt, dass ich zum vorgesehenen Termin nicht beginnen kann. Wie soll ich mich verhalten?

Insbesondere im Interesse anderer Bewerber informieren Sie bitte schriftlich, so schnell wie möglich, die Einstellungsstelle. Bitte teilen Sie gleichzeitig mit, ob Sie die Bewerbung ggf. für einen späteren Einstellungstermin aufrechterhalten wollen.

Ich möchte den Vorbereitungsdienst erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnen. Kann ich mich trotzdem bewerben und Wartezeiten sammeln?

Nein. Die Möglichkeit eine Bewerbung für einen späteren Einstellungstermin einzureichen, um durch das Einbeziehen in vorangehende Auswahlverfahren ggf. Wartezeit anzusammeln, besteht nicht.

Eine Bewerbung wird nur für den nächstmöglichen Einstellungstermin angenommen und in das Aus- wahlverfahren einbezogen.

Kann ich Elternzeit nehmen?

Sie können, bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Mutterschutz- und Elternzeitverordnung, auch im Vorbereitungsdienst Elternzeit nehmen. Sofern Sie dies bereits bei Ihrer Bewerbung wissen, geben Sie das bitte gesondert an. Dies ist wichtig für die Planung der Schulen bei der Schulzuweisung. El- ternzeit und Mutterschutz wirken sich nicht negativ auf Ihre Bewerbung aus.

Einen Antrag auf Elternzeit stellen Sie zu dem Zeitpunkt, zu dem Ihnen der Bescheid über die Zulas- sung zum Vorbereitungsdienst zugegangen ist und reichen ihn zusammen mit Ihrer Erklärung ein, dass Sie das Angebot annehmen.

Kann ich Seminar- oder Schulwünsche angeben?

Es wird versucht bei der Seminarzuweisung Wünsche bzw. Anforderungen, die direkt vom Leiter des Schulpraktischen Seminars an mich gerichtet wurden, zu berücksichtigen.

Sofern ein Schulleiter Interesse daran hat, dass Sie den Vorbereitungsdienst an seiner Schule absol- vieren, muss dieser den Wunsch bei dem für seine Region zuständigen Leiter des Schulpraktischen Seminars rechtzeitig vortragen.

Wünsche einzelner Bewerber oder Schulleitungen können aus organisatorischen Gründen leider nicht berücksichtigt werden.

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Bitte beachten Sie, dass aus organisatorischen Gründen nicht immer allen Wünschen entsprochen werden kann.

Gibt es in Berlin Möglichkeiten, sich für bilingualen Unterricht ausbilden zu las- sen?

Interessierten Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern für das Amt des Studienrates mit den unten angegebenen Fächerkombinationen wird im Rahmen ihrer Fachseminarausbildung der optionale Erwerb einer Zusatzqualifikation für bilingualen Unterricht angeboten. Die Fachseminare bereiten dann sowohl auf den Unterricht in deutscher Sprache wie auch auf bilinguale Unterrichtserteilung vor. Die unterrichtspraktischen Prüfungen zur Zweiten Staatsprüfung sind im deutschsprachigen Regelunterricht zu absolvieren. Die Qualifikation hat keine Auswirkung auf die zu erwerbende Lehramtsbefähigung.

 

Der Erwerb der Zusatzqualifikation setzt neben der Teilnahme an einem Fachseminar mit bilingualem Zusatzangebot auch den Nachweis von eigenem Unterricht voraus. Die Teilnahme am entsprechenden Wahlbaustein des allgemeinen Seminars wird empfohlen.

Für folgende Fächerkombinationen ist derzeit die Teilnahme an einem Fachseminar mit bilingualer Orientierung möglich:

 

Geschichte/Sozialkunde und Englisch Geschichte/Sozialkunde und Französisch Erdkunde und Englisch Biologie und Englisch

Bitte geben Sie Ihre diesbezüglichen Wünsche zusammen mit der Bewerbung an.

Ich möchte den Vorbereitungsdienst berufsbegleitend absolvieren. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Voraussetzung hierfür ist eine unbefristete Einstellung im Schuldienst.

Stehen nicht genügend Bewerberinnen und Bewerber mit einer Lehramtsbefähigung zur Deckung des Lehrerbedarfs zur Verfügung, so kann der Vorbereitungsdienst auch in berufsbegleitender Form geleistet werden. Informationen über Bewerbungsmöglichkeiten und für die Zulassung zum

berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst erhalten Sie in unserem Hinweisblatt.