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Kapitel 10 Natürlich Natur!

1 Wortschatz: Umweltschutz.

Welches Verb passt zu welchem Nomen?

1 Emissionen

a

sparen

2 Abfall

b

entsorgen

3 Energie

c

verseuchen

4 Trinkwasser

d

messen

5 Verhaltensregeln

e

aufhalten

6 die Klimaerwärmung

f

befolgen

Lernfortschrittstest

6 die Klimaerwärmung f befolgen Lernfortschrittstest   /3 Punkte Grammatik: Wohnformen und die
 

/3

Punkte

Grammatik: Wohnformen und die Umwelt. Formulieren Sie Passivsätze.

2

 

1.

Mit Solarzellen auf dem Dach kann man Energie sparen.

Mit Solarzellen auf dem Dach

 

2.

Ein Single produziert im Durchschnitt 1.600 Kilo Abfall jährlich.

In einem Singlehaushalt

 

3.

Wohngemeinschaften belasten die Umwelt weniger.

Durch Wohngemeinschaften

 

4.

Innovative Architektur soll umweltschonendere Wohnformen schaffen.

Mithilfe innovativer Architektur

 

/4

Punkte

Kapitel 10 Natürlich Natur!

3 Grammatik: Tiere in der Stadt.

Passiv und Passiversatzformen: Formen Sie um.

Lernfortschrittstest

und Passiversatzformen: Formen Sie um. Lernfortschrittstest 1. Wildtiere in der Großstadt können als normales

1. Wildtiere in der Großstadt können als normales Phänomen betrachtet werden. (Umformung mit

sich lassen)

2. Das Zusammenleben von Wildtieren und Menschen kann nicht immer als problemlos bezeichnet

werden. (Umformung mit sich lassen)

3. Schutz vor gefährlichen Wildtieren kann oft nur durch Experten erreicht werden. (Umformung mit

-bar)

4.

Stadtfüchse können nicht einfach im Wald ausgesetzt werden. (Umformung mit sich lassen)

5.

Alle Informationen können auf unserer Homepage nachgelesen werden. (Umformung mit -bar)

 

/5

Punkte

4

Wortschatz: Umwelt

Ergänzen Sie die Wörter aus dem Kasten.

Wassermangel

Solarzellen

Mülltrennung

Klimaerwärmung

Schadstoffe

Niederschläge

Recycling

Dürren

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace engagiert sich schon seit Jahren gegen die globale (1)

Ein großes Problem ist die ungünstige Verteilung der (2)

Gegenden gibt es immer öfter Hochwasser, in anderen dagegen herrscht häufig ein katastrophaler

(3)

Greenpeace kämpft aber nicht nur gegen den Klimawandel, sondern verfolgt auch noch andere

Ziele, zum Beispiel, dass städtische Entsorgungsunternehmen auf konsequente

: In vielen

, was oft lang anhaltende (4)

zur Folge hat.

(5)

achten und ein intensives (6)

von Wertstoffen

fördern. Dabei ist es auch besonders wichtig zu vermeiden, dass (7)

ins

Trinkwasser gelangen. Außerdem propagiert Greenpeace Steuererleichterungen für Hausbesitzer,

die (8)

auf ihre Dächer montieren.

/8

Punkte

Kapitel 10 Natürlich Natur!

5 Leseverstehen: Der Rhein wird wieder rein!

Lernfortschrittstest

Der Rhein wird wieder rein! Lernfortschrittstest a) Welche Überschrift passt zu welchem Abschnitt? Lesen

a)

Welche Überschrift passt zu welchem Abschnitt? Lesen Sie den Text und ordnen Sie zu.

A

Der Rhein wird wieder gesund

B

Vom malerischen Fluss zum Abwasserkanal

C

Zukunftspläne

D

Der Rhein – ein europäischer Fluss

E

Eine ökologische Katastrophe

 

/2,5

Punkte

b)

Lesen Sie zuerst die Aussagen und dann nochmals den Text. Kreuzen Sie an:

 

richtig oder falsch?

 

r

f

1. Der Rhein hat viele Funktionen.

2. Der Rhein ist schon seit vielen Jahrhunderten kanalisiert.

3. Nach der Chemiekatastrophe bei Basel wurde vielen Politikern klar, dass sie etwas für die Wasserqualität tun müssen.

4. Das Wasser im Rhein ist heute wieder viel sauberer.

5. Mit Hochwasser gab es am Rhein noch nie Probleme.

 

/2,5

Punkte

Der Rhein wird sauber – In der früheren Kloake fühlen sich wieder Fische wohl!

1.

An keinem anderen Ort in Europa leben so viele Menschen an und mit dem Fluss wie am Rhein. In ungefähr 1.320 Kilometern Länge fließt er von den Schweizer Alpen bis zur Nordsee. Der Rhein ist zugleich Transportweg, Trinkwasserreservoir und Ziel von Touristen. Aber die Idylle ist oft auch trügerisch: Der Fluss muss neben den Abwässern der vielen großen und kleinen Städte an seinen Ufern auch die Abwässer und

die Abwärme der vielen Chemiefabriken verkraften.

2.

Aus dem sich früher malerisch durch die Landschaft windenden Strom ist ein geradliniger, teilweise sogar betonierter Kanal geworden. Der rigorose Ausbau zur Wasserstraße, der ihm seine Vielfalt und zugleich viel von seiner Kraft und Faszination geraubt hat, brachte bereits Mitte des 19. Jahrhunderts das Ende der ursprünglichen, wilden Flusslandschaft mit sich. Zur gleichen Zeit begann auch die Verschmutzung des Rheins durch industrielle und städtische Abwässer. Auf eine kurze Ruhepause nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem viele Industriebetriebe zerstört worden waren, folgten umso gnadenloser die Verschmutzungen, die das Wirtschaftswunder mit sich brachte: Berge von Schaum hinter den Staustufen, Zeichen für die Vergiftung mit Chemikalien, machten die Katastrophe für jedermann sichtbar, der Rhein verkam zum Abwasserkanal. Die frühere Artenvielfalt war verschwunden, gerade einmal 30 Kleintierarten lebten noch in dem Fluss.

3.

Am 1. November 1986 starben Tausende von Fischen, weil nach einem Unfall bei dem Pharmariesen Sandoz in Basel über 1.000 Tonnen Chemikalien in Flammen aufgingen. Auf längere Sicht jedoch hatten

Kapitel 10 Natürlich Natur!

Lernfortschrittstest

dieser Unfall und die öffentlichen Proteste, die er auslöste, positive Konsequenzen: Den Politikern wurde deutlich, dass mehr für den Schutz des Flusses getan werden muss. Auch die 119 Rheinwasserwerke zwischen der Schweiz und den Niederlanden drängten darauf, den Fluss wirkungsvoller zu schützen und die Wasserqualität zu verbessern.

4.

Schon ein Jahr später unterschrieben die Minister der Länder am Rhein das „Aktionsprogramm Rhein“, mit dem ehrgeizigen Ziel, den Lachs bis zur Jahrtausendwende wieder anzusiedeln. Seither ist viel Wasser den Rhein hinunter geflossen – aber nicht verschmutzt! Effiziente mechanisch-biologische Kläranlagen sowie hohe Investitionen der Industriebetriebe in die Abwasserreinigung haben aus dem schwer kranken Strom einen Patienten auf dem Weg der Besserung werden lassen. Heute gilt der Rhein als Musterbeispiel einer gelungenen Sanierung.

5.

Im Mittelpunkt der kommenden Jahre steht die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die nicht nur auf hohe Wasserqualität, sondern auch auf eine „natürliche Gestalt und Wasserführung der Fließgewässer“ zielt: Mehr Fluss, mehr Sandbänke, weniger Beton. Neben dem Programm „Rhein 2020“, der „Fortsetzung“ des „Aktionsprogramms Rhein“ kommt jedoch auch der Hochwasserschutz nicht zu kurz – trotz Rekordsommer und Jahrhundert-Niedrigwasser: das nächste Hochwasser kommt ganz bestimmt!

6 Schreiben: Thema Umwelt

Schreiben Sie einen kurzen Text zum Thema Umwelt. Berücksichtigen Sie dabei folgende Punkte:

Umweltprobleme in Ihrem Heimatland

Umweltschutzmaßnahmen in Ihrem Heimatland

Sie und der Umweltschutz.

Schreiben Sie pro Punkt zwei bis drei Sätze.

/5

Punkte

3 Punkte für die Erfüllung der Vorgaben, 1 Punkt für die kommunikative Gestaltung, 1 Punkt für die sprachliche Richtigkeit.

Gesamtpunktzahl:

/30

Punkte

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Lernfortschrittstest

Punkteverteilung

30–27 = sehr gut 26–24 = gut 23–21 = befriedigend 20–18 = genügend ab 17,5 = ungenügend