Der Traum vom anthropogenen Treibhauseffekt

Ulrich Wolff
Oktober 2014



Die Einwirkung der mehr als zweiatomigen Gase in der Atmosphäre wird durch
Wassertropfen, Eispartikel und andere Aerosole (u. a. z. B. Feinstäube) auf die
Spektren der Wärmestrahlung der Erde in den Weltraum beschränkt. Flüssige
und feste Materie – nicht diese Gase - behindern dagegen den Energiefluss in
den Weltraum und lassen mit der Emission einer Gegenstrahlung den
atmosphärischen Treibhauseffekt entstehen. Nur ohne Wasser und Eis in der
Atmosphäre würden die sog. Treibhausgase mit einer Gegenstrahlung
erheblich geringerer Intensität einen wesentlich kleineren – nur dann
anthropogenen - Treibhauseffekt erzeugen. Das bestätigt und quantifiziert eine
Messung aus dem Jahr 1992 in der Antarktis („am trockensten Ort der Erde“).


Die unstreitige Wirkung des atmosphärischen Treibhauseffektes vergleicht sich sehr
gut mit der im Treibhaus des Gärtners. Anstelle des gläsernen Einschlusses
behindert die Interaktion von Materie in der Troposphäre den Energiefluss in den
Weltraum. Bei unverändertem solaren Energiefluss zur Materie der Erde müssen
daher die Temperaturen in der oberen Erdkruste – wie auch die der Materie im
Treibhaus – auf höhere Werte ansteigen, weil die „Solarwärme“ nun länger
gespeichert wird, als ohne die Behinderung ihrer Durchleitung in den Weltraum durch
Gegenstrahlung.
In der Atmosphäre übernehmen Wassertropfen und Eispartikel und andere Aerosole
die Funktion des Einschlusses der darunter liegenden Materie und lassen den
atmosphärischen Treibhauseffekt entstehen.
https://de.scribd.com/doc/144664169/Treibhauseffekte
!"#$ &'(")"*+, -')"."$/)$ 0$1)"'# 2$/ 3("-45"**$#*+,46) 7$,48&)$) 249$9$#: 24** #"+,)
;4**$/ 8#2 !"*: *'#2$/# 2"$ <#)$/41)"'# 2$/ mehr als zweiatomigen Spurengase in der
Atmosphäre, der sog. Treibhausgase, mit den von der Erdkruste ausgehenden
Energieflüssen ursächlich für den Treibhauseffekt sei. Als Folge einer erhöhten
Freisetzung von CO2, Methan und anderer Spurengase soll ein aufgesattelter
„anthropogener Treibhauseffekt“ dramatische Veränderungen eines „Weltklimas“
verursachen, die man – abweichend von den zeitlichen Prognosegrenzen der
modernen Meteorologie von etwa einer Woche – allein mit Hilfe von
Modellrechnungen für Jahrhunderte zuverlässig vorhersagen könne.
https://de.scribd.com/doc/190496647/Angst-auf-Objektsuche-wahlt-Klimawandel-
und-Energiewende

Auch solche mathematischen Modelle und ihre Ergebnisse können allein durch
prüfbare Beobachtung und/oder reproduzierbare Experimente in ausgewiesenen
Fehlergrenzen gültiger Bestandteil der Naturwissenschaft werden und Beweiskraft
erlangen:
=
In der Klimageschichte der letzten 15000 Jahre seit dem Ende der letzten Eiszeit
finden sich keine Hinweise für einen Einfluss der vermeintlichen Treibhausgase auf
Temperaturen. Die mittleren Temperaturen an der Erdoberfläche sind seither um ca.
5 !, die Meeresspiegel um etwa 120 m. angestiegen. Die Temperatur stagniert seit
18 Jahren unterhalb der seit Ende der Eiszeit beobachteten Maximalwerte und der
mittlere jährliche Anstieg der Meeresspiegel hat sich seit 3000 Jahren von mehr als
10 mm/Jahr auf weniger als 2 mm/ Jahr verringert. Die Ursachen für die seit 2
Millionen Jahren eingetretenen Wechsel zwischen Eis- und Warmzeitperioden sind
trotz intensiver Forschung nicht bekannt.
https://de.scribd.com/doc/171268396/Schwankungen-der-Energiebilanz-der-Erde-
lassen-Meeresspiegel-und-Temperaturen-ansteigen

Das Wetter, seine Statistik „Klima“ und der atmosphärische Treibhauseffekt
entstehen im der Troposphäre. Diese untere Schicht der Atmosphäre reicht in hohen
geographischen Breiten bis in eine Höhe von ca. 8 km, in Äquatornähe bis 15 km.
Über der Erdoberfläche nimmt die Temperatur durchschnittlich um 0,5 – 0,7 °C pro
100 m Höhe ab. An der Oberkante der Troposphäre, der Tropopause, herrschen den
Globus umfassend Temperaturen knapp unter -50 °C, die in der Stratosphäre
1

darüber wieder ansteigen.

Ursache für diesen Temperaturgradienten ist eine „Wärmesenke“, ohne die der
Wasserkreislauf der Erde nicht existieren könnte. Sie entsteht als Folge der
Kondensation des Wasserdampfes und/oder der Eisbildung an sog. Keimen. Das
sind z. B. Feinstäube, die kontinuierlich als Meersalz, Materie des Festlandes und
aus dem Weltraum eingetragen werden oder durch die Interaktion mit Strahlung
entstehen und letztlich im Niederschlag ausgewaschen werden.

Wenn die Energiebilanz solcher Wärmestrahlung emittierender Partikel negativ wird,
sinkt ihre Temperatur unter die des umgebenden Gasgemisches ab. Wird dabei der
Taupunkt oder der Gefrierpunkt an ihrer Oberfläche unterschritten, beginnt
Kondensation oder Eisbildung. Die Kondensation oder Eisbildung schreitet solange
fort, bis die Wirkung der Schwerkraft nach Stunden, Tagen, Wochen oder gar
Monaten die wachsenden Partikel aus der Atmosphäre entfernt. Die Messung der
Niederschlagsmengen ist geeignet, diesen Vorgang zu quantifizieren.

Von der Erdoberfläche ausgehende Energieflüsse passieren die Tropopause. Ihr
Strahlungsanteil trifft dabei auf ein Gemisch von Gasen und Partikeln flüssiger und
fester Materie (Wasser, Eis und sonstige Aerosole).
Die Materie der Erdkruste – insbesondere Wasser und Eis - emittiert an ihrer
Oberfläche kontinuierlich eine Wärmestrahlung, deren Spektrum sich nur wenig vom

!
In der Stratosphäre steigen die Temperaturen mit der Höhe bis zur „Stratopause“ in einer
Höhe von !50 km Höhe auf ! +5 °C wieder an. Diese Temperaturzunahme in der
Stratosphäre entsteht dort, wo sich durch die Absorption kurzwelliger Solarstrahlung an
Sauerstoffatomen Ozon bildet und Wärme frei wird, die in die Tropopause abfließt.

>
Spektrum der Emission schwarzer Körper unterscheidet. Das zeigt für
unterschiedliche Emissionstemperaturen beispielhaft Abb. 1.

Abb. 1: Ausgehende Infrarot Strahlung der Erde nach David Archers Buch: Global
Warming
Eingetragen in Abb. 1 ist eine berechnete Veränderung des Emissionsspektrums, die
(in der Rechnung) allein durch die Absorption der sog. Treibhausgase erzeugt wird.
Dieser Sachverhalt wird grundsätzlich auch mit einer Vielzahl von Messungen und
Berechnungen bestätigt und z. B. auch durch die NASA in der hübschen Abb. 2
dargestellt.


Abb. 2 : Overview of the outgoing longwave radiation (image credit: NASA/LaRC)
?
Die sog. Treibhausgase entziehen dem Strahlungsfluss in Richtung Weltraum an
diskreten Wellenlängen Energie durch Absorption und Wandlung in kinetische
Energie der absorbierenden Moleküle, also durch Wandlung in Wärme.

Die auf diese Weise „angeregten“ Moleküle können die absorbierte Energie jedoch
nicht speichern, sondern nur entweder durch Stoß als Wärme an das umgebende
Aerosol-/Gasgemisch übertragen oder wieder als Wärmestrahlung gleicher
Wellenlänge in den Raumwinkel von 360 Grad emittieren.

In beiden Fällen fließt die Energie im „Luftgemisch“ den flüssigen/festen Partikeln
entweder durch Wärmeübertragung oder durch Absorption der emittierten Strahlung
zu. Sie wird von dort zusammen mit den Beiträgen der Erdkruste aus Konvektion,
Wärmeleitung, Kondensation, Eisbildung und Wärmestrahlung kontinuierlich mit dem
Spektrum schwarzer Körper jeweils etwa hälftig in Richtung Weltraum und zurück zur
Erdkruste emittiert. Sowohl der Energiefluss in den Weltraum als auch der Rückfluss
zur Erdkruste bleiben unverändert. Die mehr als zweiatomigen Gase haben jedoch
den von ihnen an diskreten Wellenlängen absorbierten Strahlungsanteil entfernt und
in das Emissionsspektrum von Wasser oder Eis gewandelt! Dieser Effekt erklärt den
Kurvenverlauf in Abb. 1 und 2.

Auch ein Beitrag der Treibhausgase aus geringer Höhe zur Gegenstrahlung kann die
Größe des gesamten Energierückflusses zur Erdkruste nicht verändern.

Das wäre anders in einer reinen Gasatmosphäre in der kein Wasserkreislauf
existiert. Die „Treibhausgase“ würden eine um ihre Durchlässigkeit verringerte
Gegenstrahlung emittieren und einen entsprechend kleineren nun „anthropogenen“
Treibhauseffekt erzeugen.

Eine Messung die einen solchen Zustand annähert gelang offenbar am 1. Mai 1992
in der Antarktis an einem der trockensten Orte der Erde.

Ein Hinweis darauf findet sich hier:

http://scienceofdoom.com/2010/07/24/the-amazing-case-of-back-radiation-part-two/)

Mit dem Kommentar, Zitat:
“One place that researchers have tested models is Antarctica. This is because by
finding the driest place on earth, it eliminates the difficulties involved in the absorption
spectrum of water vapor and the problems of knowing exactly how much water vapor
is in the atmosphere at the time the spectral measurements were taken. This helps
test the models = solving the radiative transfer equations. In this first example, from
Walden (1998), we can see that the measurements and calculations are very close.
For now, note that the total DLR value measured at the time the
spectrum was taken was 76 W/m
2
.
Die Abb. 3.zeigt das Ergebnis.
@

Abb. 3: Spektrum der Gegenstrahlung bei einer Intensität von 76 W/m
2
Schlussfolgerung: In einer wasserfreien Atmosphäre der Erde würde sich die
Wirkung des dann „anthropogenen“ atmosphärischen Treibhauseffektes auf 1/3 bis
1/4 reduzieren.






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